2410 RmlsMl zur HaibMer Zeitung Rr.M. Montag den 20. Dezember 1886. (5232-2) Kundmachung. Nr. 12490. Mit Beginn des Schuljahres 1866/67 lom-men folgende Studentenstipendien zur Wiederbesetzung : 1.) Der erste und der zweite Platz der Franz Drmschar'schen Studentenstiftung jährlicher 5? st. 75 tr., deren Genufs von der ersten Gymnasial> clasfe angefangen auf leine Studienabtheilung beschräntt ist. Auf dieselbe haben studierende Jünglinge, welche in der Stadt Krainburg geboren find, Anspruch. Die Verleihung steht dem jeweiligen Stadt-pfarrer in Krainburg mit den Kirchenvorstehern zu. 2.) Der erste Platz der auf das Gymnasium befchräntten Johann Dimitz'schen Studenten» stiftung jährlicher 50 st. 20 lr., auf welche a) Studierende aus des Stifters Verwandtschaft; d) Studierende aus dem Dorfe Podgier; c) Studierende aus der Pfarre Mannsburg Anspruch haben. Die Präsentation steht dem Schiffrer'schen Canonicus, gemeinschaftlich mit dem Pfarrer in Mannsburg, zu. 3.) Der erste und der dritte Platz der Josef Globocnit'schen Studentenstistung jährlicher 43 st. 10 tr. Auf den ersten Platz dieser Stiftung, welche von der zweiten Claffe einer Volksschule bis zur Vollendung der achten Gymnasialclasse genossen werden tann, haben die nächsten Anverwandten des Stifters, auf den dritten Platz derselben Stiftung, welcher nach absolvierter Voltsschule durch das ganze Gymnasium und auch in der Realschule und an der Lehrerbildungsanstalt bezogen werden kann: ».) die Verwandten des Stifters; b) Sühne und Nachkommen der ehemaligen Schüler des Stifters; c) die aus der Pfarre Zirklach gebürtigen Studierenden und dann ä) arme, aus Krain gebürtige Studierende Anspruch. Das Präsentationsrecht für den ersten Platz steht dem Pfarrer von Iirllach und jenes für den dritten Platz der Gymnasialvorstchung in Laibach zu. 4.) Der erste Platz der auf leine Studien« abthcilung beschränkten Georg Gollmayer'schen Studentcnstiftuug jährlicher 108 st. 40 tr., auf welche arme Studierende aus Obertrain An» spruch haben. Das Präsentationsrecht steht dem fürst-bischöflichen Ordinariate in Laibach zu. 5) Die auf oie Mittelschulen in Krain beschränkte Mathias Gregorizh'sche Studentenstiftung jährlicher 148 fl. 28 lr. Anspruch auf dieselbe haben arme, an Mit» lclschulen in Krain studierende Jünglinge aus der Verwandtschaft des Stifters und in Ermanglung solcher, arme Studierende aus dem Gerichts-bezirle Landstraß in Unterkrain. Pas Präsentationsrecht steht dem fürst-bischöstichen Ordinariate in Laibach zu. 6.) Der vierte Platz der Anton Ielousel Ritter von Fichtenau'schen Studentenstiftung jährlicher 462 fl. 50 tr., welche unbeschränkt mit Einschluss der Normal- und Realschulen und dcs Privatstudiums und bei Doctoranden durch drei Jahre genossen werden tann. Anspruch auf selbe haben eheliche männliche Descendenten der Kinder des Stifters: August, Bruno und Eugen Ritter von Fichtenau und seiner Tochter Ida verehelichte Langer von Pod» goro, in deren Ermanglung eheliche männliche Nachkommen seiner Neffen Ferdinand und Tous-saint R. u. F., dann jene a) seines Bruders Franz und dessen Sohnes Julius und l>) Heinrich Ritter von Fichtenau. Das Präseutationsrecht steht dem fürst» bischöflichen Ordinariate in Laibach zu. ?) Der zweite Platz der aus leine Studienabtheilung beschränkten Anton Ieralla'schen Studentenstiftung jährlicher 111 st. 65 kr. Auf dieselbe haben arme Studierende aus dem Orte Eisnern, dann aus der Pfarre Eisnern und in deren Ermanglung Studierende aus den Pfarren Sclzach, galilog und Zarz, endlich Studierende aus dem Vezirtsgerichtsfprengel Lack überhaupt Anspruch. Die Präsentation steht dem jeweiligen Orts» Pfarrer in Eisnern unter Zuziehung des Orts-gemeindeuorstehers zu. 6.) Der erste Platz der auf teine Studien-avchnwng beschränkten Mathias und Friedrich Kastelitz'schen Studentenstiftung jährlicher 30 st., ^ 3^"""^' insbesondere mit dem Zunamen Kastelltz; " b) Studierende überhaupt Anspruch haben. Das Prä entationsrecht steht dem Aeltesten aus der FanuUe Kastelitz zu. 9.) Der erste und zwnte Platz der von der Volksschule an auf leine Studienavtheiluna beschränkten Mathias Kodela'schen Studentenstiftung je jährlicher 54 st. 60 lr. ' ' Auf dieselbe haben Anspruch Schüler aus des Stifters Verwandtschaft aus den Häufern Nr. 19 und 20 in Duplach. 10.) Die Sebastian Kolail'sche Studenten» stiftung jährlicher 80 fl., auf welche Verwandte des Stifters, insbesondere die den Namen Kolail sühren, Anspruch haben. 11.) Der zweite Platz der von der vierten Nollsschulclasse an unbeschränkten Domherr Anton Kos'schen Sludentenstiftung jährlicher 62 ft., aus welche gut studierende Verwandte, in Er» manglung solcher aber gut Studierende aus den Pfarren Idria, Krainburg, Radmannsdorf, St. Georgen bei Krainburg und Vace Anspruch haben. Die Präsentation steht dem fürstbischöflichen Domcapitel in Laibach zu. 12.) Der zweite Platz der Andreas Krön» schen Studentenstiftung jährlicher 68 st., welche von der fünften Gymnasialclasse an bis zur Beendigung der Gymnasial» und dann während der theologischen Studien genossen werden kann. Anspruch auf dieselbe haben Studierende aus der Verwandtschaft dcs Stifters, in Ermang» lung folchcr, studierende Söhne armer Bürger aus Laibach, Krainburg und Oberburg. Das Prasentationsrecht steht dem fürst» bischöflichen Ordinariate in Laibach zu. 13.) Der erste und der vierte Platz der Thomas Krön'schen Studentenstiftung je jähr. licher 40 fl. 80 lr., welche von der fünften Gymnasialclasse angefangen auch in der Theologie genossen werden lann. Anspruch auf dieselbe haben Studierende aus Krain, vorzugsweise aber Verwandte des Stifters und Studierende aus Laibach und Oberburg. Das Präscntationsrecht steht dem fürst, bischöflichen Ordinariate in Laibach zu. 14.) Der zweite Platz der auf das Gymna» sium und die theologischen Studien beschränkten Georg Lenkovitsch'schen Studentenstiftung jähr» licher 47 fl. 10 lr. Anspruch auf dieselbe haben Studierende überhaupt, welche Priester zu werden gedenken. 15.) Die auf keine Studienabtheilung beschränkte Lucas Marenig'sche Studentenstiftung jährlicher 30 fl,, auf welche a) Verwandte des gewesenen Pfarrers in Wippach, Repitsch, und d) Studierende aus Wippach Anspruch haben. Die Präsentation steht dem jeweiligen Pfarrer in Wippach zu. 16.) Der erste Platz der Franz Metello« schen Studentenstiftung jährlicher 76 fl. 2 lr., welche nach Vollendung der zweiten Voltsschul» classe genossen werden lann und auf leine Studienabtheilung beschränkt ist. Anspruch aus dieselbe haben gut gesittete und fleißig studierende, vom Lande gebürtige Knaben aus dcs Stifters Verwandtschaft und bei deren Abgang aus der Pfarre St. Cantian bei Gulcnwert oder aus einem dieser Pfarre näher liegenden Orte. Der Vorschlag steht dem Gymnasial-Lehr-lörper in Laibach zu. 17.) Der erste Platz der Johann Müller» schen Studenteustiftung jährlicher 80 fl., welche vom Gymnasium oder von der Realschule an genossen werden tann; der Betreffende darf jedoch weder in Krainburg noch in einem Convicte oder Seminare studieren. Auf diese haben Anspruch: a) Verwandte des Stifters; d) Studierende aus Safnitz und den hiezu gehörigen Ortschaften; c) Studierende aus den Pfarren St. Ruprecht und Neudegg in Unterlrain. Die Präfentation steht Herrn Urban Müller in Safnih zu. 18.) Die auf leine Studienabteilung be» schränkte Canonicus Johann Bapt. Novat'sche Studentenstiftung jährlicher 55 fl. 70 lr. Anspruch auf dieselbe haben arme Anver» wandte des Stifters, beim Abgänge solcher arme Laibacher Bürgcrssöhne, arme Idrianer oder arme, Studierende aus der Pfarre Gereuth. 19.) Die auf leine Ttudicnabtheilung be» schränkte Pillat'sche Studentenstiftung jährlicher 40 st., auf welche ein in der Wippacher Pfarre gebürtiger Studierender Anfpruch hat. Das Präfentationsrecht steht dem jeweiligen Pfarrer von Wippach zu. 20.) Die auf die Studien der Polytechnik beschränkte Josef Peharz'sche Stubenten stiftung jährlicher 186 fl. Anspruch auf dieselbe haben: a) Kinder aus des Stifters ehelicher Nach» kommenfchaft; l>) Kinder und Nachkommen seiner Geschwister und o) Kinder und Nachkommen seiner andern Blutsverwandtschaft. Die Präsentation fteht dem jeweiligen Pfar» rer in Neumarltl zu. 2l.) Der erste und der zweite Platz der I. Anton Raab'schen Studentenstiftung je jährlicher 116 fl. 60 lr., auf deren Genuss vom Ansänge der vierten bis Ende der sechsten Gymnasialclasse studierende Nürgcrssöhne von Laibach Anspruch haben. Die Präsentation steht dem Stadtmagistrate in Laibach zu. 22.) Die zweite Anton Raab'sche Stuben» tenstiftung jährlicher 200 fl. 4 lr.. auf diese haben nur Studierende aus der nächsten Verwandtschaft des Stifters oder defscn Gemahlin bis zum Eintritts in eincn geistlichen Orden oder in den Pricsterstand Anspruch. Die Präsentation steht dem Stadtmagistrate in Laibach zu. 23,) Der erste Platz der Lorenz Ratschly-schen Studentenstiftung jährlicher 79 fl. 16 lr. Auf den Genuss dieser Stiftung, welche von der Volksschule an auf leine Studicnablhcilung beschränkt ist, haben Studierende aus dcr An» Verwandtschaft dcs Stifters Anspruch, unter welchen jene der männlichen Linie vor jenen der weiblichen Linie den Vorzug haben. 24.) Der zweite Platz der auf keine Slu» dienabtheilung beschränkten Franz Roitz'schcn Studentenstistung jährlicher 45 st. Zum Genusse diefer Stiftung sind Studierende aus des Stifters Verwandtschaft und in deren Ermanglung jene aus der Pfarre Deutsch» Ruth im Görzer Gebiete berufen. Die Präsentation steht dem jeweiligen Pfarrer in Deutsch-Ruth im Gürzer Kreise zu. 25.) Der erste Platz der auf leine Studienabtheilung beschränkten Georg Thomas Numpler» schen Studentenstiftung jährlicher 30 fl., auf welche Anverwandte des Stifters, in Ermang» lung derer Bewerber aus der Verwandtschaft des Friedrich Persche und auch Fremde aus» nahmsweise Anspruch haben. Die Präsentation steht dem Landessanitäts. rath Herrn Dr. Johann Bauer in Agram zu. 26.) Der dritte und der vierte Platz der vom Gymnasium an auf leine Studienabtheilung beschränkten Jakob von Schellenburg'schen Studentenstiftung je jährlicher 49 fl. 94 lr. Anspruch auf dieselbe haben vor allen die Anverwandten des Stifters und feiner Gemahlin Anna Katharina, geborene Hofstcttcr, in deren Ermanglung in den l. l. österr. Erblandcn und besonders in Tirol geborene Jünglinge. 27.) Der zweite Platz der auf leine Stu< dienabtheilung beschränkten Adam Schuppe'schen Studentenstiftung jährlicher 30 fl. 50 lr. Anspruch auf dieselbe haben: »,) Verwandte, sowohl väterlicher- als auch müt» terlicherseits, in Ermanglung derselben aber l>) Studierende aus der Stadt Stein. Die Präsentation steht der Gemcindevor-stehung in Stein zu. 28,) Die auf leine Studienabtheilung be-schränlte Andreas Schurbi'sche Studentenstistuug jährlicher 30 fl., welche bloß sür Studierende aus den drei hiezu berufenen Familien bestimmt ist, deren Repräsentanten Andreas Schurbi, Mathias Sluga und Jakob Vaupctitsch im be» standencn Bezirke Münlendorf sind. 29.) Per scchste Platz der vom Gmmiasium weiter auf leine Studienabtheiluug beschränkten Mathias Sluga'schcn Studentenstiftung jährlicher 62 fl. 14 lr., zu deren Genusse Studierende aus der Sluga väterlicher und Krotisch mütterlicher Verwandtschaft, in deren Ermanglung sonstige Verwandte, dann Studierende aus dem Dorfe Zauchen und in deren Abgang Studierende ans Krain überhaupt berufen sind. 30.) Der dritte Platz der auf leine Studienabtheilung beschränkten, wohl aber hauptsächlich für Fachstudien bestimmten Alexander Sor-mann'schen Studentenstistung jährlicher 196 fl. 50 tr. Anspruch auf dieselbe haben arme Studierende aus der Pfarrgcmcinde Zirtlach und in Ermanglung solcher, Studierende aus den benachbarten Pfarrgemcinden. Das Vorschlagsrechl steht der Vertretung der Pfarrgemeinde Zirllach zu. 31.) Der erste Platz der Josef Schiffer von Schifferstcin'schen Studcntenstiftung jährlicher 140 st., welche vom Gymnasium an noch in der Theologie, bis der Stiftling einen Seminarsplatz dieser Stiftung erhält, genoffen werden lann. Anspruch auf dieselbe haben arme Studie« rende, welche mit dem Stifter verwandt, in deren Ermanglung solche, die aus der Stadt Krainburg gebürtig sind und die überdies beabsichtigen, sich seinerzeit den theologischen Studien und dem geistlichen Stande zu widmen. Das Verleihungsrecht steht dem fürstbischöf» lichen Ordinariate in Laibach zu. 32.) Der siebente und der achte Platz der Johann Stampst'schen Sludentenstiftung III. je jährlicher 200 st., dann der dritte, vierte, fünfte, sechste, achte und eilfte Platz der Johann Stampfl' fchcn Studentenstiftung II. je jährlicher 100 st., sowie der dritte und der achtzehnte Platz der Johann Stampst'schen Studentenstif ung I. je jährlicher 50 fl. Zum Genusse dieser Stiftung sind berufen Studierende und beziehungsweise in der Aus» bildung Begriffene, deren Muttersprache die deutsche ist, und welche zugleich Gottschcer Landes» linder sind, d. i. lem Lande Gottschee nach dem ganzen Gebietsumfange des bestandenen Herzog» thums Gottschee angehören, u. zw.: a) Studierende an höheren deutschen Lehr» anstalten (Universität, Vodencultur und tech» nische Hochschule, mit Ausnahme dcr theo» logischen Lehranstalten); k) Studierende a» deutschen Miüelschulen und deutschen Lehrerbildungsanstalten; e) an deutschen Forst- und Acterbauschulen; 6) an deutschen gewerblichen Fachschulen. Das Präsentationsiecht steht der Gesammt-vertretung der Stadtgemeindc Gottschee zu. 33.) Der erste und der zweite Platz der aus leine Studienabtheilung beschränkten Doctor Josef Stroj'schcn Studentenstistung je jährlicher 121 fl. 60 lr. Anspruch auf dieselbe haben die nächsten Verwandten des Stifters und unter diefen jene, die sich durch gute Aufführung und guten Fort» gang im Studieren auszeichnen, bei Ermanglung solcher aber vorzugsweise brave und gut ftudie-rendc Jünglinge aus Birlendorf. Das Präsrntationsrecht steht dem Herrn Fürstbischöfe von Laibach zu. 34.) Der zweite Platz dcr Domherr Georg Supan'schen Studcntcnstiftung jährlicher 44 si-56 lr., auf welche Sludicrendc aus ehelicher Nachlommcnschaft dcr Geschwister dcs Stifters, und zwar dcr Nachlommcn fcincr Brüder Thomas und Jakob in männlicher Linie durch alle Generationen, ihre Nachlmnmcn in weiblicher LIntt und die Nachkomme» sciner Schwestern, diese hiuMen nur bis zur vicrle» Generation; 'N Ermanglung solcher anderweitige, bis zum vierten Grade verwandte oder aus dein Dorfe AsP gebürtige Studierende, — endlich Studierende aus dcn Pfarren Asp, Obcrgörjcich und Vcldcs -" Anspruch haben. Das Präsentatiunsrrcht strht dein jeweiligen Pfarrer in Gemeinschaft mit dem Besitzer des Hauses Nr. 1 in Asp zu. 35.) Der erste uud der dritte Platz der aus das Gymnasium und die Realschule beschränkten Maria Suetina'schen Studentenstiftung je M' licher 50 fl. Anspruch auf felbe haben studierende Anverwandte der Slifterin, in Ermanglung solcher aber zunächst aus der Stadtpfarrc Bischof!«" und,'ann der Vorstadtpfarrc MariaeVcrlüudigUNg in Laibach gebürtige Studiercnde derart, daj» letztere, weim sich geeignete Anverwandte melden und ihren Anspruch geltend nmchcn, nur bis zuw Ende des Schuljahres im Genusse dcr StistUNg verbleiben können. Das Präsentationsrecht steht dcn, füll'" bischöflichen Ordinariate in Laibach zu. 36) Die auf die Gynmasialstudieu in 2"'' bach beschränkte Maria Tomc'sche SliidcnteN-stiftung jährlicher 65 sl., worauf i» erster i!>n^ Verwandte dcr Stifterin, in deren Ermanglung arme und fleißige Schüler des Laibachcr Oy"'" nasiums Anspruch habcn. . , Das Verleihungsrccht steht dcr Gymnast direction in Laibach zu. 37.) Dcr erstc Platz der Stiftung vcw) aus Cerovec, Pfarre Stopic, gebürtig si/A <.) in deren Ermanglung Studierende, wel^ überhaupt aus der Pfarre Elopic a/ bürtig sind. Das Verleihungsrecht steht dem jewemu" Pfarrer in Stoftic zu. ^ 39.) Der erstc und der zweite Platz °/ Andreas Wcischcl'schen Studentenstiftung je M lichcr 63 fl. 50 lr. ^„,. Dicfe Stiftung lann uach absolviertem ^ nasium nnr noch in der Theologie genossen >^l s Zum Genusse sind berufen Studierende h, der Wcischcl'schcn oder Gorianc'schen ^/, gB schaft und in deren Abgang Studierende dem Dorfe Oberfeichting. Kl>l' 40.) Das Friedrich Wciteuhiller'M ^.^ dentenstipendium jährlicher 4l fl. 98 lt., ""^ für einen gut studierenden Schüler ber l»'" '"' ^^. suche, welche auch die Angabe 5« "7°^" Distel ob der Bittsteller oder eines !"»« we,cy! bereits im Genusse eines Stipend.ums oder anderweitigen Unterstützung stch bennocn, bis Ende Dezember 1««6 in. Wege der vorgesetzten Stubiendirectio""' Hieher gelangen zu lassen. Laibach am 5. Dezember 188b. tt. l. Landesregierung. Nr 1s0ö6-(5256-1) ->" Mctal - Vorladung. Varthelmä Ogrinc, Fassbindec z» Ka« " Hs.-Nr. 38, gegenwärtig unbclannten N"^ Utes, wird aufgefordert se'nen »u» ^ ,^h, der Stenergemeinde Kanina bestehenden ^ steuerrückstauo pr. 2 st. 74 lr. binnen 14 Tagen ^ beim l.l. Hauptsteucran.te «ubolfswert zu^, zahlen, widrigen« dessen Gewerbe von wegen gelöscht wird. Rudolfs'""' K. l. Bezirlshauptmanuschaft ^u°"., am 16. Dezember 1886. Laibacher Zeitung Nr. 20tt________________ 2411 _____________________ 20. Dezember 1886. Erkenntnis. Das l. l. Landes' als Pressgrricht Wien hat auf Antrag der l. l. Staatsanwaltschaft rrlannt, dass der Inhalt dcr nicht periodischen Druckschrift (Broschüre) mit dem Titel: «Be» merlmigrn über Eduard v. Hartmanns Schrift: Das Iudenthum in Gegenwart und Zulunft». Aon Pr. K. Lippe in Iassy, Wien 1U87. Im Selbstverläge deS Verfassers. Druck von Jakob Schlussbrrg, Wien. und zwar: 1.) in den vier Stelle» Seite 8 und 9 von «Die Iudenfrage lonnte damals» bis «sich in Palästina niederzulassen»; Seite 16 und 17 von «Die angetraute 3rau» bis «noch der Pathe lachen»; Seite 26 und 2? von «Die feinbliche Stellung» bis «Ge< rechtigteit zu erblicken»; Seite :N von «Der Streit in den Öffentlichen Blättern» bis «nichts weniger als wünschen dürfen» das Verbrechen "ach 8 122 lit. a St. G. und 2.) in den beiden Stellen Seite 14 und 15 von «Wenn die un» geheure Majorität» bis «unabänderliche Wahr-hm anzuerkennen» und Seite 17 bis 23 von »Aufrichtig gestanden überrascht, bis «Der Philosoph uns empfiehlt?» das Vergehen nach 8 düngen die weiteren Erhebungen gepflogen werden. Die Uebertragung aller Privatsorderungen in das neue Grundbuch, bei welchem die Bedin» gungen del Amortisierung eintreten werden, unter» bleiben, wenn der Verpflichtete noch vor der Verfassung der Grunbbuchseinlagen darum ansucht. K. l. Bezirksgericht Wippach, am 16. De. zember 1886. Unzeigeblatl. (5108-1) Nr. 7618. Erecutive Realitäten-Versteigerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Laas wird bekannt gemacht: Es sei über Anstichen des Johann Iuzna von Laas die executive Versteigerung der dem Matthäus Miheucik von Podgoro gehörigen, gerichtlich auf 125 ft. geschätzten, im Grundbuche der Catastral-gemeinde Iggendorf «uli Einlage Nr. 30 vorkommenden Realität bewilligt und hiezu drei Feilbietungs-Tagsatzungeu, und zwar die erste anf den 14. Jänner, die zweite auf den 14. Februar und die dritte auf den 14. März 1887, jedesmal vormittags von 9 bis 12 Uhr, in Laas mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfaudrealität bei der ersten und zweiten Feilbietung nur nm oder über den Schätzungswert, bei der dritten aber auch unter demselben hintan-gegehen werden wird. . Die Licitationsbedingnisse, wornach lNsbesondere jeder Licitant vor gemachtem Anbote ein lOproc. Vadium zu Handen ber Licitationscommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Griindbuchscxtract können in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. _. K. k. Bezirksgericht Laas, am lOten Oktober 1886. (5200—1) Nr. 304i7 Executive Realitäten-Versteigerung. Vom k. k. Bezirksgerichte Kronau wird plannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Mina Jupan von Moste Nr. 3 die executive Arsteigerung der dem Josef Supan von Ach Nr, 8 gehörigen, gerichtlich auf s 420 fl. 50 kr. geschätzten Realität Ein-age Nr. j3 der Catastralgemeindc Nach ^-urr.-Nr. 8 m Bach bewilligt nnd hiczn ?s" Feilbietungs-Tagsatzungcn. nnd zwar "e erste auf den ^ 15. Jänner, "'r zweite auf den ^ . 15. Febrnar ""t> die dritte auf den ... 15. März 1887, lvesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr. " der Gerichtslanzlei mit dem Anhange geordnet worden, dass die Pfandrealität "der ersten und zweiten Feilbietung ^ um oder über den Schätzungswert, bei ^ dritten aber auch unter demselben hint-"UA'bel, werden wird. NA, l Üicitationsbcdingnisse. wornach yln^!°"dere jeder Licitant vor gemachtem der?>'! Wvroc. Vadinm zu Handen soh:""lationscummission zu erlegen hat, das Schätzungsprotokoll und der Grundbnchsextract können in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. Jenen Tabulargläubigern, denen der Feilbictuugsbcscheid nicht zugestellt werden konnte, wurde Iohanu Hribar von Kronan zum Curator a6 aolum bestellt, und werden ihm die für diese Tabular» gläubiger bestimmten Rnbriken zugestellt werden. K. t. Bezirksgericht Kronau, am 5ten Dezember 1886. "(4961-3) Nr?90047 Bekanntmachung. Der mit Beschluss des k. k. Landesgerichtes Laibach vom 16. Oktober 1886 Z. 7173, ob Wahnsinnes unter Curate! gestellten Maria Blat, 50 Jahre alt. verwitwete Inwohnerin aus Planina. ist Primus Sarc aus Planina als Curator bestellt worden. OttoA/' iV.^"^ 2°M. am 24sten (5168—1) ^Nr?96247 Erinnerung an Georg Flok von Grafenfeld Nr. 24 unbekannten Aufenthaltes. Von dem k. k. Bezirksgerichte Guttschee wird dem Georg Flok von Grafenfcld Nr. 24, unbekannten Aufenthaltes, hiemit erinnert: Es habe wider ihn bei diesem Gerichte Maria Wolf von Grafcnfcld Nr. 24 die Klage 66 prae«. 25. Oktober 1886, Zahl 9624, auf Ersitzung des Eigenthumsrechtes an der Realität Einlage Nr. 30 der Catastralgemeinde Lienfeld eingebracht, worüber die Tagsatzung auf den 18. Jänner 1887, vormittags 9 Uhr, angeordnet worden ist. Da der Aufenthaltsort des Geklagten diesem Gerichte unbekannt und derselbe vielleicht aus den k. k. Erblanden abwesend ist, so hat man zu dessen Vertretung und auf seiue Gefahr und Kosten den Karl Schcscharg von Grafeufeld Nr. 4 als Curator a6 »ctum bestellt. Der Geklagte wird hievon zu dem Ende verständigt, damit er allenfalls zur rechteu Zeit selbst erscheinen oder sich einen andern Sachwalter bestellen und diesem Gerichte namhaft machen, überhaupt im ordnnngsmäßigen Wege einschreiten und die zu feiner Vertheidigung erforderlichen Schritte einleiten könne, widrigens diese Rechtssache mit dem auf. gestellten Cnrator nach den Bestimmungen der Gerichtsordnung verhandelt werden, und der Geklagte, welchem es übrigens freisteht, seine Rechtsbehelfc auch dem benannten Curator an die Hand zu geben, sich die aus einer Verabsäumung ent stehenden Folgen selbst bcizumesscn haben wird. K. k. Bezirksgericht Gottschee, am 28. Oktober 1886. (4989—2) Št. 8209. Oglas. Dne 14. januarja 1887 ob 11. uri dopoludue se bode pri tu-kajšnji sodniji vršila tretja eksekutivna dražba ua 250 gold, ceüjenega zem-Ijišèa Martina Mikana iz LoviÈ pod ek8tr. il. 121 davkarske obcine Dra-äfcice; pri tej dražbi se bode zemljiaèe tudi pod cenilno vrednostjo oddalo. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki due 18. oktobra 1886. (5162-3) Št 6738. Razglas. C. kr. okrajno sodišne v Ribnici naznanja, da je gospod Kaiol Kluu, kauonik in posesttiik v Prigorici, proti Marjani Kluu rojeni Pucelj od ondod, oziroina ueznauim ujenim pravnirn ria slednikoua, zaradi zastaranja terjatve 530 gld. H prip. vložil tožbo de praes. 21. novembra 1886, štev. 6738, vsled katere se je redoa ustmeua obravuavu doloèila na dan 2 2 jauuarja 1887, dopoludne ob 9. uri pri tera sodišèi 6 dostavkom § 29. s. r. Ker sodišou ni znano, kje toženi bivajo, se jim je gospod Josip Zotter v Hibnici postavil kuratorjem ad actum ter se opominjajo, da se bode, ako ne pridejo sami ali pa ne naznanijo sodišèu druzega zastopnika, ta pravna zadeva obravnavala s postavljenim kuratorjem in razsodila po postavnih do- loèiiih. C. kr okrajno sodišèe v Ribnici due 23. novembra 1886. 75177^3) St. 5434. Oklic izvršilne zeinljišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe v Loki na-ztiauja: Na proäujo Vinceuca Jamerja iz Loke dovoljuje se izvrfiilna dražba Matevž Trilerjevega, sodno na 680 gld cenjenega zemljiSèa vložka štev. 291 katastralne obèiue LoSke in èetrti del zemljiAèa pod vložko St. 86 kata-stralne obèiue Loške , ceujeuo ua 300 gld. Za to ae doloèujejo trije dražbeni dnevi, in sicer pi vi na 12. januarja, drugi na 16. febr uarj a in tretji na 16. marca 18 87, vsakikrat od 11. do 12. ure predpo-ludnem pri tern sodišfei s pristavkom, da se bode to zemljište pri prvern in drugem roku le zu ali ßez cenit-veno vrednost, pri tretjem roku j>a tudi pod to vrednostjo oddalo. DrMžbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik dolžan pred ponudbo 10°/0 varSftino v roke drai- benega komiaarja položiti, cenitveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek Iež6 v registraturi na ogled. C. kr. okrajno sodišèe v Loki dne 14. novembra 1886. (5099-2) Nr^ 6979. Nelicitation. Vom l. k. Bezirksgerichte Laas wirb bekanntgegeben: Es sei über Ansuchen des Anton Cimperman von Karlovic die Relicitation der früher dem Johann Cimperman von Grohoblak gehörig gewesenen, von Maria Cimperman von Großoblak um den Meistbot von 800 fl. erstandenen Realität Grundbuchseinlage Nr. 10 der Catastralgemeinde Großoblak. früher Urb.-Nr. 32. Rectf.-Nr. 358 26 Grundbuch Nadliöek, bewilligt und zu deren Vornahme die Taasahlmg auf den 10. Jänner 1887. vormittags 9 Uhr, hiergerichts mit dem Anhange angeordnet, dass obige Realität hiebei allenfalls auch unter dem Erstehungspreise an den Meistbietenden hint-angeaeben werden würde. K. k. Bezirksgericht Laas, am 7ten Oktober 1886. (5128—1) ^tr. 9516. Erinnerung an die unbekannten Aloisia Um eg und Ignaz Globoknik aus Gurkfelb, beziehungsweise deren unbekannte Rechtsnachfolger. Von dem l. k. Bezirksgerichte Gurkfeld wird den unbekannten Aloisia Umeg und Ignaz Globoknil aus Gurkfeld, beziehungsweise deren unbekannten Rechts» Nachfolgern, hiemit erinnert: Es habe wider sie bei diesem Gerichte Anton Habkar von Gurkfeld die Klage pelo. Verjährung der auf der klägerischen Realität Einlage Nr. 441 der Catastralgemeinde Gurkfeld zu ihren Gunsten sichergestellten Forderungen per 300 fl. 162 fl. 31 kr. s. A. und 112 fl. 44 kr aus dem Ehevertrage vom 4. Februar 1838, des Schuldscheines vom 14. April 1849 und der Sicherstellungsurkimde vom 5. Februar 1852, beziehungsweise den: Schuldscheine vom 14. April 1849, eingebracht, worüber die Tagsahung zur ordentlichen mündlichen Verhandlung auf den 21. Jänner 1887. vormittags 8 Uhr, Hiergerichts angeordnet wnrde. Da ber Aufenthaltsort der Geklagten diesem Gerichte unbekannt und bieselbrn vielleicht aus dm k. t. Erblanden abwesend sind. so hat man zu ihrer Vertretung nnd aus ihre Gefahr und Kosten den Herrn Dr. Julius Ritter v. Gspan. k. k. Notar in Gnrkfelb. als Curator ad aelum bestellt, welchem die bezügliche Klage Z. 9518 behändigt wurde. K. l. Bezirksgericht Gurkfeld, am 13. November 1686. Laibacher Zeitung Nr. 290______________________________________2412__________________________ 2t). Dezember 1W< (5223) 3-3 In der Fürst Polcia'schen Gärtnerei zu Spittal a. d. Dräu (Kärnten) wird ein aufgenommen beim Gärtner Oswal«! Urä?. Feinsten Wabenhonig k Kilo 60 kr., ferner Pfcoseralxoiiig en gros und en detail, oder zum Postversandt in Blechbüchsen k 5 Kilo k 50 kr. per Kilo, Büchse ;)0 kr., gegen Einsendung des Betrages oder per Nachnahme. Die besten diversen Lebkuchen und echte Bienenwachs-Christbaumkerzen empfiehlt billigst (5155) 5—4 Oroslav Dolenec 3Lia.l~bsLc2i, Th-eaterg-asee. ! Der Vorstand der Frauen-Ortsgruppe Laibach des ! ! Deutschen Kchulvereines j beehrt sich, alle p. t. Gönner und Frennde des Deutschen Kindergartens zn der aiu 22. I»e- < j zernber «rn 5 Uhr abends daselbst sMcttzr'sches Kcrns) veranstalteten < ! Wristbllum-Leier ! ^ höflichst einznladen. (2557) ' Kwlctönng. Seit Jahren schon pflegen Wohlthäter sich von den Neujahrs- und Namenstags-Gratulationen mittelst Lösung von Gnthebungskarten zugunsten des städtischen Armen-fondes zu befreien. Auf diese löbliche Gewohnheit erlaubt sich der Stadtmagistrat auch heuer die Aufmerksamkeit des verehrlichen Pnblicums mit dem Beifügen zu lenken, dass die Handelsleute Herr Barl Karinger am Nathhausplatze Nr. 8 und Herr Albert Bchäffer am Eongressvlatze Nr. 7 sich abermals bereit erklärt haben, Enthebungskarten auszufolgen. Außerdem wird der Stadtmagistrat in Gemäßheit des bestehenden gemeinderäthlichcn Auftrages wie im Vorjahre zur Bequemlichkeit des p. t. Publimms solche Enthebungskarten behnfs gefälliger Abnahme durch amtliche Organe in die Häufer zuschicken. Für jede Enthebungskarte von den Neujahrs- oder Namenstags-Glückwünschen wird wie bisher der Betrag von fünfzig Kreuzern erlegt, und es wolle im Subscriptionsbogen neben dem Namen die Zahl der gelösten Karten eingesetzt werden. Der Großmuth sind somit keine Schranken gesetzt. Bei brieflichen Geldsendungen wolle die Adresse deutlich angegeben werdeil. Die Namen der Wohlthäter werden in den Zeitungen eutgegeu veröffentlicht werden. Stadtmagistrat Laibach am 10. Dezember 1886. Der Bürgermeister: Grasielli m. p. Einladung zur Milchbestellung! Die neu gegründete Milchgenossenschaft wünscht, auch dem p. t. verehrten Laibacher Publicum mit bester Milch zu dienen und ladet hiemit zur Bestellung von Milch und anderen Milchproducten ein. Preisliste: Prima - Vollmiloh loco Genossenschaftslocale (im Zeschko'schen Maierhofe, Lange Gasse) per Liter ... 9 kr. „ „ ins Haus gestellt » » ... 10 > Bei grösserer Abnahme wird ein entsprechender Preisnachlass vereinbart. (5239) 3—3 Feinste Tafelbutter, per Kilogramm............sl. 1,40 Sohlagobers > Liter..............> 1,20 Rahm , » ..............> 0,40 Magermiloh » > ..............» 0,04 **-« vortrefllicli, tonisch, den Appetit und die Verdauung befördernd. W^nU« Bfeftmciin i dil^h^^ Marques d^osiesenh an« et i 1 Ltra^er 1 Fla8cho dio Jvior. t^LW«^ «^ I «^»fo Etik,ott° n?jt e==u^^e^___ljp> 1