^N 276. Mittuwch am l. Dezember l858. Dle „Vaibacher Zeitung" .'.scheint, init Ausnahme der Sonn- und ,fcitrtagc, täglich, und loftct jamml „Blätter aus Krain" und den Beilagen im i5oi»ptoir ganzjährig ' Zilstcllni^ „i'S H.iils sino h a l b j ä hrig 30 lr. >».!,>, zn entrichten. Mit dcr Post portofrei ganzjährig, nnter .ssreuzl'ani, »»si gedruckter Adresse l5 ,1., halbjährig 7 ss. 30 kr. C. M. — In' r t i o :: sg ebi, hr jnr ei», Spaltenzeile od,r den Nailm derselben, ist fiir einmalig, Einschaltung scs FacheS daselbst allergnädigst zn ernennen gcrnbt. Se. f. k. Apostolische Majestät haben mit Aller-höchster Entschließung vom I'.i. Alignst l. I. den Handelsmann WaIery > sils znm unbesoldelcn öster« reichischen Vize sica allerguädigst zn ernennen geruht. Der Minister des Innern hat im Einucrständnisjc mit dem Instizininister den Vczlrlamts.Aktuar Eduard - Grayer zum Grnndbuchsführer in Krain ernannt. Drr Minister fnr Kultus und Unterricht hat den Supplcnten am Gymnasium zn Vinkovce. Franz Winzcnz. zi,m wirklichen Lehrer an, Rzc^zow'er Gymnasium ernannt. Die Oberste Rcchuungs > Kontrol < Behörde hat dic bei dcr k. k. Aerarial.Polzellanfabrik erledigte Vnchballcröstclle dem RcämungsoWal der Staats.. Credits' und Zentral. Hofbuchhaltung . Julius Lind> »er. verliehen. Die f. k. Oberste Ncchnuugs'Kontrol > Vchördc l'at den N'echnui'gs.Official der k. l, lombardischen Staatsbnchhallnng, Johann Pizzagalli. znm Rcchnungsrathe dieser Staatsbuchhaliung ernannt. Am 28. November 18.^8 ist in der k. ?. Hof. und Sta.Dc» Erlaß des Ministeriums für Kultus lind Unterricht vom 6. No^mdcr 5 868 — gillig für den ganzen Umfang des Reiches — womit die Ausdehnung der Merh. genehmigten provisorischen Taroidnnng des geistliche» Ehegslichies dcr Wiener Erzdiözese (R. G. V. Nr. 2l<> uom Jahre 186?) ailf die bischöflichen Diözesen von Krakan und Tarnow bekannt gegeben wird. Nr. 2!sl. Die Verordnung des Ministeriums fnr Han. del, Gewerbe und öffentliche Äaulcn vom 29. November 1868. über die Portofreihcit der Wai> sen'Konunlsstonen in den ehemals nngarischen 5tron> landcrn. Nr. 2^7. Die kaiserliche Verordnung vom 23. No> Ulmlier 1838 — gillig für daS gesammte Neich — betteffcnd die Abänderuna einiger Vcstimmun. gen über die Stcmpclabgabe ron Zeitschriften. Nr. 218. Den Erlaß des Finanzministeriums v. 2^i. Noul.über 1868 — giltig fiir das lombardisch-vene» tianische Königreich — betreffend die Anlegung des lamina'Stempels an die wegen Gefällöüber. tretnng abgehaltenen W'be > und Wirkwaren. Vom k. k. NedallionS.Vnrean des Neichsgesel)'Vlatles, Nichtllmtlichcr Theil. ltaibach, 30. November. Die „Ocst. C." v. 28. schreibt: Das hentc ansgeücbcne Neichsgeseßblalt bringt eine kaiserliche Verordnung, die Mändcrnng einiger Vcslimmungen über die Stempel, abgäbe von Zeitschriften, welche ein» ode: mehrmal iil dcr Woche eischemcn. bctteffend. Es besteht diese Aenderung in einer so wesentlichen Ermäöignng für die bereits stcmpclpfiichtigen Journale. d.,ß dadurch dic Absicht dcr Regierung, ihren materiel^!, Bestand und eine ersprießliche Wirksamkeil derselben durch finan» zielle Maßregeln nicht zn gefährden, unzweideutig zn Tage tritt. Dcr Grundsat) einer angcinesscneu Slcm> pelbcsteuernng sel'.'st bedarf an sich der Erörterung nud Nechtferiigung nicht, denn wenn anch nicht an-dere Staaien hierin schon lange mit ilirem Vcispiele uorangl>gangen waren, so ist irol'l ebenso billig als nali'illich. daß große, anf wcüc Kreise berechntte Un. tcrnehmungsu, welche namentlich durch das Nccht. Annoncen aufznnedmcn, entschiedenen, gsschäfllichln Oyaralier gcwiilnen, nach Maßgabe ihrer Ausdch. nling ucrballcn werden, einen Vetrag zum allgemei» »en Slaatöcmkomiue» zu lcistcn. Es wird dadurch nur dem Prinzipe dcr GIcichhcit vor dem Glsi-Hc Gc. nnge gtlcislel, »nd insofern eine joiirna!>sl,sche Unicr> nchnniüg einerscils auch ein Gcschäft ist. lönncu Die» llUl'gen, welche es betreiben, nicht füglich darauf An» sprnch macheu. der Leistungspfiichl gegenüber der Slaalsgesammtheit. welcher aUe anderel» Geschäsle unterliegen, enthoben zn bleiben. Wir können jedoch nicht »mhin, besonderen Nach» druck darauf zu legen. daß durch die gewährte (5r> mäßignng eilie Minimalbesleuerung dcr Journale fest« gestellt worden ist, so daß die österreichischen Gebüh» reu bedcnlend niedriger, als in manchen anderen i'äll» dern sich darstellen. Ueber die ^cistungsfäbigkeit der österreichischen Journalistik im Hinblicke auf de» ebe» bewilligten Slcmpelsat) konnte, nachdem die Ersah» rung eines Jahres vorlag, nicht dcr geringste Zweifel obwaltn. Es ist dieser Say so niedrig a/griffen. daß auch andere sogenannte kleine, nicht rein poli» tische, belletristische u. dgl. Platter ohne Vedenle» demselben nnttrworfcn werden konnten. Abgesehen davon, daß es überaus schwierig war. die Grenzlinie zwischm der Peschaffenheit deS InballS stempelpftichli. ger und »ichtstempelpfilchliger Vlälter anSfiodig zn machen, erfrenen sich manche der llylercn cineS gro« ßen Absatzes, und da ihnen nicht verwehrt werben konnte. manche tageshistorische uud soziale Interessen zu bthaudcln und die unmittelbare Ankündigung (An« nonce) die mitirlbare Empfehlung (Nellamc) zn sub» siilmren, so werden sie umsoweniger Ursache finden, sich zn beklagen, als vielmehr das Frlr auch ihrer Wirksamkeit nunmehr genau abgesteckt und innerhalb dieser Grenzen gesichelt worden ist. Ansgenommen von der Slempelpfiicht sind nur wisscnschllslllche, technische u. s. w. Fachblätter, d. h. Organe, die iu ihrer gcsammlen Anlage und Haltung bloß für deu cugeren Kreiö eigentlicher Fachmänner, für die Pficge einer speziellen Doktrin bestimmt sind. Im Allgemeinen hegen wir die erfreuliche Ueber« Zeugung, daß die in Rede stehende Maßregel allseilig Anerkennung finde» uud beifällig begrüßt werde,, wird. ' Ferner schreibt die „Oester. Korr." vom 2tt: November: Wir vernehmen ans verläßlicher Quelle, daß die Einhebung eincs Landes« nno Gründentla-stllngszuschlages zur Elukommenstener a>,f die AmtS« bczüge und sitnhrgchaltc der Staats» und Fonbsbe« einten und Diener, dann deren Angehörigen vom 1. November l. I. augefangen, nicht ltiehr stattzufinden habe; soweit dicsc Gebühren für den laufenden Mc»' nal bereits ci.'gehobcn sind. wird dcr Rückersaß nach /Melon. Was sind Kultes? «Unsere Leser werden sich erinnern, daß Kaiser Na. voleon in seinem Schreiben an den Prinzen Napoleon bezüglich dcs verkappten Nlgcrb.a»dt!s äußerte, daß er bereits in Uulcrhandlnngtn mit Eügland eingelre-tcn sei. nm die französischen Kolonien in den lropi> schen Bändern, anstatt wic es wäbrend der Icl)ten Zeit sescheyen. dnrch die sogenannte freie Nsgerallswan^l' lung, nunmehr durch Einwandsrnng von Knlies !c> ^nllen zn lassen. Was nnd wer si„d diese Knlieö? ^lme Taglöhner und Vagabunden aus den niederen Veuö'IkernngSllassen von China nnd Indien. Das Wort Kuli hat seine einfache Abstammnng ^on dem englischen cool (»piich k»l). kalt. und begebt 'lch auf das selir kühle Kostüm,, iu welchem der Iiiocr niederer Abkunft sich gewöhnlich reprasrnlirt. Dieses "ostüme ist eigentlich klassisch in seiner Emfachheit. b^nn es^bestebl nnr aus einen, einzigen Kleionngs-"ücle. und so sehr sich die europäische Sitte gegen eine ^artige Natürlichkeit sträuben mag. so ist doch nicht zu längnen, daß dicsc Art sich zu klcideu oder viel-'"ehr sich nicht zu kleiden, ausnehmend lübl und an> acnehm l,sj schwülem Wetter ist. Ueberdieß erscheint ^ aber für de» Knlie als eine selir große Wobllhat. ,"l^ die tropische Atmospliäre keine dichtere oder künst. chere Garderobe nothwendig macht. Dcnn gtwöbn. u, ^ ^ " vll'hciratet nnd sieht sich gsnölhigt. ein Weib H ein balbcö Dutzend kleiner KnlieS mit nur drei ^"" des T.'gcs zu ernähren. So unmöglich dieß uns erscheinen mag. so ist es roch nicht so schwierig in Indien. Der Kulie hat wenig Vcdürfnissc und llbt meist von vegetabilischer Nahrung. Scinc Klei. dnna, ist, wic bemerkt, kaum erwähnfnswcril,', seine Wodnung liefert ilim die liebe Mntler Erde. sein Ge> tränk ist reincs Wasser und seinen Hunger stillt er mit etwa? mehligem Stoffe, unglfäbr waö man bei uns Ncvalenta Arabica nennt. DieL bildet also das ganze Register seiner Pldülfmssc; er kennt nur einen einigen ^inluS — dcn Tabak! denn er ist ein cin> gefteischtcr Rancher. Gcbt ihm daS. was wir eben alö scins» reinen ^cbenödedatf bezeichnet babe,, nnd da^u noch ein Paar Finger voll Tabak und er ist dcr glücklichste Mensch von der Welt! In Indien verdient sich der Knlic sein Vrot hauptsächlich als Pole und als Palanlinlräger. Der Palliükin. eine Art Tragbahre, ist das aUaemeiiie Transvortmiltel in Indien, ungefähr das. waö bei uns l>ie Postsutschc ist. und die brannen. knochigen Ocstallen der Knlies versebcn dnbci die Stelle der Postpferde. Sie tragen die Palaiikine dnrch das ganze ^'and. geiuöhnlich vier Mann boch. unt» werden hil' für mit den» Preise von vier Anaims oder sechs Pe»» nlis pr. Meile bezablt. Gewöhnlich macht man auf dilsc Weise 6l) englische Meilen pr. Tag. Sehen wir nn», wie die Knlies in neuerer Zeit zn anderen ökonomischen Zwecken als zu bloßen Post. dienften verwendet wurden. Die Abschaffung des Sklavenhandels batlc das alte Kolonialsysttm ganz veränsert nnd E"g!and litt darunter mebr als jede andere Nation. Die Weißen, vollständig unfähig zur halten Arbeit unter dcr tropi schen Sonne, mußten sich um andere Arme umsehen, wenn sie nicht St. Mauritius. Guyana ^no die An» tillen gänzlich aufgeben wollten. Die Engender dach. ten erst daran. Arbeiter auf den westlichen Küsten von Indien zu werben. und sie südrten von dort eine große Menge nach Mauritius. Diese Inder sind die elgent. licheu KoolieS (Kulies). ein Name. der dann auf alle derartige, unter den Chinesen oder den Neger» ge» worbenen Arbeiter ausgedehnt wurde. Aber die Inoer weigerten sich bald. sich ».ich entfernt,,, Bändern en» g.igiren zn lasse»,' si> smd nesen Arbeiter zu werben. Thätige Agenten b,gal>,n sich nach den südliche» Provinzen und Haff», Cbina's. und es gelang ilmen l'alc», die Maudariüen dabin zu biinge». dliß diese es nicht bemerkten, wie trotz des gessplichcn AnöwaüderimgSverboles. immer zahlreichere Schaaren der armen Tenfe!, welche sich i» den Stra» ßen von Eanton oder Amoy blrumtlieben. den Wer« büngen fol^lln. In den 10 I.chrcn von 18^0—18»0 arbeiteten l'eieits die Cbi'nesen in den Kolonien und leisteten daselbst gnl, Dienste. Im Ganzen lobte man die Gelebrigkeit, Genügsamkeit und Intelligenz dieser Knlits. Indcß dachten dic sshinesen bald daran. sich von ihrcr Tagelohnarbcit los zu machen und auf eigene dießfalis zn treffenden Verfügnngen zn leisten sein. Im Allgemeine» sind wir überzeugt, daß dies.r Akt wahrbaft l.'.ndcsvälcrlicher Fürsorge für die Erleich» terung des Lcbensloscs lrcncr Staatsdicner von de» Vetheiligte» mit lebhaftestem Danke begrüüt werden wird. Oesterrei ch. Wiel, . 30. November. Se. l. k. Apostolische Majestät l.'l»l'fl, an, Sonntag gegen Mittag das k. k. allgemeine Kr.niklobans init einem mehistündigen Be» snche i» Begleuung Allerböchstihres listen General^d' juianlen. Sr. Erzellenz FML. Grafen Giünne. z» überrasche» gernhi. Schon die Dauer tcö Besuches ergibt, wie ausgedchnl uuo eingehend sich die Besich» t,gu»g gestaltete, welche rcr Anstalt gerade in dicsei» Aligellblicke. wo cin wenig güüstiger Gesunohcitszusll-.nd viclc Ocmüllicr ocr Rcsidcu', mit Bcsorgniß und ängst> lichlr Furcht erfüllt, durch daS väterliche Wohlwolle» des Mouarche» zu Theil wurde. Se. Majestät nahmen, von dem Herrn Dircklor Mtdizinalralh Dr, Helnl geleitet, «vorzugsweise alle mil Typhus^Kranke» belcgle Räume in Augenschein", prüfieu alle Details, richteten trostreiche, liebevolle Worlc an viele Kianke nnd geruhten beim Scheiben den, Herrn Direktor die Allerhöchste Znfrieoenheit hulo< uollst ansznsprcchen. Wien. Se. l. l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung ans Ischl 27. Oktober zum Bau einer »eucn Kirche im Pfarrbezirle Covolo. Gemeinde Pederobba (im Venetianischcn) 2l00 ft. österr. W. allergnadigst zu bestimmen gerubt. — Ihre l. Hoheiten der durchlauchtigste Herr Erzbcrzog » Generalgouverueur Ferdiuaud Mak und ^ie durchlauchtigste Frau Erzherzogin Charlotte haben am 21. d. M. in Manlua der feierlichen Einweihung des neuen Spitals der barmherzigen Brüder beige» wohnt und die Sliftungsmlunde unterzeichnet. Ihre k. Hoheiten fahren fort, lie frommen Institute der Stadt mit Ibrer Gegenwart zu beedren und deren Merkwürdigkeiten zu besichtigen. Im Theater wnr> den Höchstdieselden mit Jubel begrüßt. Von den groß» mülhigen Spenden, welche Ihre l. Hoheiten ben velschi.dene» Hlimanitäis > Instituten zuwendeten, zählt tie ,>G. di Mauloua" »lnter anderen folgeudc auf: dem Bürgerspitale 600 ft.. den Armen > und Arbeits-däxsern 600 ft.. dem Knaben > und Mädchen-Waisen» liause je 200 fi.. der israelitisclien Arbeitsanstall und dem Barmherzigen. Spitale ^^U«-ij0»c-^l iUl lli) je 300 ft. Italienische Staaten. Turin. 27. Nov. Die ,,Ga;elta pirmontese" demenlirt offiziell die Nachricht, raß die Regierung einer belgischen Gesellschaft dic Ausbentnng der Wal» der der Insel Sardinien überlassen wollc. Genua. 20. Nov. Der „Avenir« von Ni^a nnldel: Groöfürst Konstautl'u werde am 27. d. M. in Nizza ankommen und am 29. mit dem sardinischeu Kricgsdampfer „Monzanbano". geleitet von dem rnssi' jchen Dampfer «Polkan« abreisen. Mooena. 2ii. Nov. Den Weinl'trgebesiper» in den transalpinischen Provinzen isl die Grundsteuer ga»; oder zum drillen Theile erlassen worden. Oben. daselbst wird bis Ende Dezember des IahreS 18K9 auch lcinc Weinuerzchrungsstcuer erhoben. " Nizza. 27. November. Das hicr erscheinende „Avenir" meldet. die französische Gcndarineric h^be bis zur Var-Orenzc 13 piemontesische, ans Frankreich ausgewiesene Arbeiter cskouirt; Eincr davon entwich, die übrigen wurden, als bcoenllichcr Uiutriedc uer> dächtig, den saroin'schcn Bchördcn übergeben. Frankreich. Paris, 23. November. Der „Monilcur" bcstä> ligt bculc, daß der ttcnser durch Beschluß rom 21. o. M. eilf Pllsoucu. oie wegen Veihciligling an den Uxluhcn dcr Sladt Angers >m Anglist >8.'i.'i von den Gcschwoienen der Maine et ^ue im Oltobcr 186ä uernnhcilt wurden, den Nest c-er Strafe erlas» sen habe. AIs Grünoe zu dieser 'Uegnarigung füyrl das limiliche Vlalt das gute Betragen der Vcrür« lheiltcu u»c> dic Gefühle ler Rcue, oic sic lmida/gc' ben, a». D>r „Constilulioniiel" uuldct „ach einem der Madrider „Iberia" ano Macao zugegangenen Vc> lichlc, daß oer P^ter Melchior dc Sllil Pcirc», Nach> folger dts Märtyrers Jose Dic,z, in Cochinchina enthauptet nnd in Stücke geschnitten wurde, so wie daß diese Stücke in die christlichen Distrikte geschickt uuo daselbst auf öffentlichen Plüyen ausgestellt wurdcn. Paris, 24. November. Gramer de Cassaguac nnd VeuiUot wollen den Herren Hachelte nnd Vapc-reau. als Heransgebern des „Dictionnairc lcs Contem< porainS", den Prozeß machen oder sie zu Berichtignn-ge» zwingen. Diesc Herren sino mi: ihren Biogra» phen nicht znfriede,!. u»d das isl begreift,ch. — Eine wichtige Nachricht zillulirt seit gestern hier. Es heißt, es werde am l0. Dezember eine französisch < englische Ckpedinon mit l!andll»gstrnppcn und Artillerie nach Zentral«Amerika abgesandt werde», uin die dortigen Staaten gegen die nordamcrikauischen Freibeuter zu beschüyeu und für die Aufrechlhaltung oer früher Be> lreffs dieser Bänder abgeschlosseueu Vnträge alifzU' kommcu. — Im Hotel on louvre werden Zimmer für eine A»zahl arabischer Hänpllinge. Beamten u. s. w. zurechtgemacht, die von der Pilgerfahrt »ach Mrkla heimkehren und sich einige Zeit in Paris aufhalten wollen. Paris, 2l!. November Ein Oreigniß wird Epoche in den französischen Finanz. Annalen machen. Das bat sich gestern bei der Veerdignng des Herr» Schauml'i,rg zn^elragen. Dieser Herr ist seil vierzig Iabren d Obli» gationen annllllirt nnd die Kapitalsvermchrnng der römischen Eisenbahnen verboten. Hcrr Miri's wird nun wahrscheinlich genöthigt sein. scinen Subskribe». ten das Geld znrückzugobcn. Paris. 2ii. November. Morgen begibt sich oie leyle Abtheilung der kaiserlichen Gäste nach Com» piegne. Eie bestebt fast nur aus Russen nnd wild deßhalb die „russische Serie" genannt. Herr Thon' venel. der beute in Paris angekommen ist. begibt sich dieser Tage nach Comviegne. Großbritannien. London. 2.'i. November. Admiral l!ord Lyons ist gestern nach slirzer Krankbeit gestorben. Die „Times" lvid»,et dem allen Seemann einen Nachruf voll warmer An c l k< »mm g. — Theils liberalen, tbcilö auch ministeriellen englisch,,! Ionrnalen scheint der gegenwärtige Aufcnt' ha!t dcr Lords P.ilmerston nnd Clarendon z» h'oln> piegüe ciliige Vesorgnisse verllrsacht zn baben. Nach dcn Vlältes». die diesen z.ntcn Gegenstand bebandeln. beslänoe z,vischeu diisen ;wci früheren Ministern nnd dein Kabinett der Tuilerien ein gewisses Einverständ» niß. n>n die Whigs wieder an das Staatörnder voil Großbritannien zu bringen. Der „Morning^Herald" ^ci.st nnn. daß solche Hoffnungen jeder ernste» Grnnd. läge ermangelten, und das OrM, des gegenwärtigen Kadincis bcincrkt. wie nns scheint, in bezeichnender Wche, daft Bestrebungen der Art. wie die a,-gegebe> neu. die Niederlege. d,e Lord Palmerston erfahren hat. nnr i» eine gänzliche nnd bleibende Ungunst verwandeln würden. Spanien. Aus Madrid. 23. Nov.. wird telcgraphlrt: „General Concha, der jehige General. Kapitän von (5ul)a. wird bis zur Beendigung der merikanischcn Angelegeiiheit in der Havana bleibe». General Nos de Olano wird ibm alsdann i»l Amte folgen. — Das Geschwader, welches an den Niff>Ki"isten kreuzen wird. ist gestern vo» Cadir ansgelanfcn." Ein anderes Telegramm meldet, daß die «Ga< c,'ta« eine Anzahl von Dekreten bring?, worin die ein« gereichten Gesuche der Herren Pidal. Lnznriaga. Ma> n»sl. Vermndez. Beriran de Lys. Roda. Guillan» mes. Valgornera nnd Torremarin llin Entlassung als Staatsiälhe von der Königin angenommen werden. Portngal. Im Handelsjournale uo» Oporto liest man eine Notiz , welche O Portngnay" in gesperrter Schrift wiedergibt; „In deu Magazinen weisen die Känfcr dic französischen Tnchc und Stoffe znrnck' mai: ver< weigert sogar belgisches Tnch ans Furcht, laß es französisches sein könnte; die Eigenthümer der Wa> ren nehmen die Etiquette» ab. aber man verweigert sie dennoch; englische Tnche sind »enerdings gesucht nnd vorgezogen," Türkei. Ans Bulgarien. 23. Nov.. schreibt ma» vcr „Temesv. Ztg.: Die öffentliche Meinung bier wird im Augenblick am meisten von dem jüngsten Amnestie« Akt okkupiri. den der Pascha von Widdiu vor einigen Tagen verkünden ließ. Es bat damit folgende Bewandtlüsi. Alsbald nach dem Friedenüschlnssc ent> sendete die Pforte eine Anzahl von Effcndi's. deren Anfgabe es war. im Bereiche Bulgariens Jene ans» findig zn machen, die während der Kricgszeit sich auf eine oder die andere Art politisch kompromittirt oder aber b>i Lieferungen von Armebedürfnissen Mißbrauche »nd Unlerschlsifc begangen haite». Was uoranözn» sehen war. trat ein: dcn Dennnnziationen war damit das weiteste Feld geöffnet u»d tbcn so war hierdurch, wie die öffentliche Stimme bebauptet. dem betranten Nechnnng sich ihr Brot zu verdienen. Den Haupt-, nnlaß hiezu gab die schlechte, mitunter grausame Be-hlmdluug. welche die armen Clxnesen von den Agenten lind von den Unternehmern der Auöwanderungsschiffe erleiden mnßten. Der Chinese wnrde von diesen wie eine Ware betrachtet; mit seinem langen Zopfe, seiner fvemoar ligen Gestalt, seinen eigenthümliche» Gewohnheiten und Sitten machte «Iol'N Chinaman" auf dcn eng. Iischen Matrosen einen sehr bizarren Eindrnck und er behandelte ibn wie ein Wesen niederer Art, mit dem ,r sich jede Härte und jeden SpaÜ erlanbte. worn»-t.r einer der beliebtesten war. mehrere solche arme Kerle mit ibren Zövfcn aneinander zu binden oder ihnen dieselben gar ganz abzuschneiden, cine Vcleidi. gmig. welche selbst den.friedlichsten nnd geduldigsten Chinesen zum Aeußersten briugcu kann. In der Tlwl füdrtcn diese Brutalitäten sehr balo zu Gewaltthätig' liiten von Seite der Kulics. Man ciinntrl sich noch der blutigen Meutereien, welche in den Jahren !8:i2 und 18-i3 auf einem englifchen und auf einlm cme. rikanlschen derartigen Auswandererschiffe aufgebrochen waren, und wobei sich die Knlics i» grausamster Weise der Kapitäne und Mannschaften z» entledigen suchten. Diese und äbnliche Bor^ängc erregten in Amerika und Asien große Bestürzung uud die Jour. „ale von Schanghai. Hongkong n»d in den vereinig' ten Staaten ereiferten sich anf's heftigste gegen das. was sie den chinesischen Sklavenbansel nannten. Indes wurde hiedurch der Transport der Cbixtscn nach den Kolonie» »icht aufgebalten. Die Versprechnngen. wo-nut tie AttSlvandcrullgsagcntcn die Kultes zu locken wnßten, waren folgende: Ein warmes Kl'ma. ähnllch wie im südlichen China; bequeme Schiffe znr Ucber. fahrt nach den Kolonien, namentlich den Antillen. Engagement auf fünf Jahre, nach einer Probezeit von 1—2 Iahrcn Rückkehr in die Heimat, falls die Arbeit r.icht gefällt; monatlich vier Dollars Lohn; zwei uollstäntige Anzüge jährlich; 10^, Pfo. wriiZcn Reis oder Korn pr. Woche. ^ Pflino Fleisch oder eingcsalzcne Fische. ^ Pfund Zucker. 1 Unze Thee oder statt der Verlöstigung 2 Dollars. Jeder Chinese erhält ei» Fleck Erdc zum Anban uo» Gemüse. am Sonntag lcine Ardtii. außcr gegen besonderc Vcrgu lung; Weiber und Kinder crhaüen srric Ucberfahrt und sollten in den Kolonien je nach ihreu Kräften verwindet ircrdcn. Während aber die Engländer sich bemühten, die» fcs Geschäft mit den Knlics in regelmäßigem Gang zu crhalleu. erklärten sich b^lc» die Amerikancr. wclchc ,ucht ohne Elfersucht auf die Albcnsamkcit der Klilies blickte», sehr cifrig dagegen. Seil dem Jahre 1«K3 arbeitete man unausgescßt im gcscygcbeudcu Körper von Wasbington daran. diesem AuSlvanderungühandel cnlgegen zu trete». Endlich erklärte im Jänner lttllN die amerikanische Regurnng dsnstlbcn a!s nngcslylich, uuu,oralisch u»d üNluenschlich und die amcrilauischen Kapitäne wurden aufgefordert, sich nicht damit ab» zngtbcn. Dieß balle aber lcinc andere Folge, als daß die Kapitäne mit etwas größerer Vorsicht und Milde bei Bchanrlung t^r Kulics uorgiügcn nnd von Scilcn der Agenten die eingegangenen Verbindlichkeiten stren» ger ciugeyallcn werden. Durch den leyten Krieg dcr enropälsä'en Mächte mit dem himnllisä'en Reiche ist indeß das Kuliege» schäft sehr in's Stocken gerathen und während die französischen Kolonien sich auf die Einwanderung dcr Neger, d. h. dcn alten Sklavenbandcl wilder verleg' ten, dachten die Engländer schon daran, ibrc Kolo> nien durch die in Indien entiraffnelc» Sipabi's be> baue» zll lassen. Die Cbinesen selbst alier zeigen wc« ,'ig Llist nichr, sich als Taglöhncr anwerben zn las» sen, Ulichdem sie die Vortheile der frelcu Auswande» rung nnd Arbeit in den Goldländern Kalifornien, Australien und anf den Philippinen kennen gelernt haben, woselbst hente überall große Ansledlungen von Chinesen bestehen. In S, Francisco wie in Melbourne gibt es iäi^ ganze Straßen und Stadttheilc. welche nur von Ol'l' nesn bewohnt sind. die hicr eben so zabe an lhltll SilllN und Gl'bräuchcu festhalicu. wie in ibrem Va' lcllandc. Aber trot) dcr Abneigung der amerilanischc" »nd englischen Bevölkerung, die sich bereits wied"' bolt in strengen Ausschlicßungsgeschcn Luft m mach"' versuchte, wissen sich doch die Söhne des himmlische» Reiches dnrch ibre Schmiegsamkcit, il'ren rasill"l" Flciü nnd ilne AnstclNgkcit den angelsächsischem "l?i^ nistln nncnlbchrlich z» mache» »ud nicht wc»>gc " ihnen bringen es durch eigenes Vndicnst ;i> ""!N'r und Rcichihnm. Und dicö ist dem Chinesen "s ro", anf Erden — andere, höbere, geistig oder N"'". Güter oder Ideen kennt er nicht. W"« 'hm d t Erde bietet, das ist alles, was scin ^st >" s" ," und zu uerchreu vermag! v"- ^ «NNK Pfonenlommissär ein zu eillenchiendes Mittel ge!)o» ten. nnl die Purifikatioilsp^edur nicht im eigenen Iillcresse a.ls^nlienlen. Legeres macht nttuelich er> finderisch, uxd >u>r dnt bltlgarischea Tsy^»a)s,hi's in den Städteu leine polnische HlNDe vc>r;>l!vcrsci. so war man nicht in Verlegenheit, ein.'n anderen A,i» schnloignngsgrund herausznfiilden und unter irgend einem Vorwan^c sie in Untersuchungshaft zu nehmen. Vei den Wiodiner Nolabeln gebrauchte man die Anschuldigung, daß sie sich in Veranlassung der ge> pachteten Zehcnt Einbringungen Erpressungen z» Schul« deu kommen liegen. Es ist das bekanntlich hier wie überall im türkischen Reiche oaS Feld, auf dem am meisten gesündigt «vird. U'!>> wenn auch die vorer» wähnte Anschuldigung begründet ist, so mnß es um so mehr auffallen, daö maü andcr,uärts l?cutcn gegen> üder, die sich desselben Vergehens schllloig machten, die Angcn zudrückte. Die Widoiner Tschorbadschi's — die, beiläufig gesagt, ein Jahr zuvor mit Orden geschmückt und zu Kapndschi» Vaschi (Kämmerern) er> nannt worden waren — wurden in ^monatliche P^r> Wahrung genDMnien u»d mußten nachträglich ihren ganzen Zehcnlgewinn unter dem Titel: „Elprcssnngs' summe" (bei 400.000 Pr.) znrückstellen und ivnidcn dann auf fr.ien isuß gcsept. Unverhofft erreicht si<-nun noch nachträglich ein Eriliruugsfcrman, infolge dessen sie anf ein I schlußfäbigeu Siyungen bestimmte Anzahl nicht uor< Handen ist. — Ihre Majestät die Königin mußte in Folge einer Erkältung mehrere Tage in ihren Gemä> chcln vllweilen, ist nun aber vollkommen wieder her-, gestellt. — Die Universität erlitt durch den Too res in Oesterreich gebildeten Professors der Geschichte. Tbcodor Mmiussi. einen fühlbaren Verlust. Mehr noch als durch glänzende Krnntniss, zeichnete sich der Hingeschiedene durch bebreu Patriotismus aus, wie auch sein eigeuhänoig wenige Tage vor seinem To?c geschriebenes Testament zur Genüge zeigt. Der größte Theil seines hinterlassenen beträchtlichen Vermögens vcr-l'/eil't der Universität und wohlthätigen Anstalten der Hanutsllidl. Die Thatigf.it der Negierung ist der Ans nrbeilimg rcr Gesepvorschlä^e zngewen^et. welche dem» "ächst de» Kanunern vorzulegen sind, doch mag auch die sttts steigende Heftigkeit der Oopositionsjonrnale. welche allerseits wie die Pilzc anfschießcn. sowie die llenerdings wieder zirkulirendcn Gerüchte von Perso> "alveräilderungrn in den Negierungokreisen. das Äii> uilierinm zu mehr als gewöhnlicher Vorsicht bestim» men, wor>.!sch eine Alt von Süllrand der Geschäfte berbeigefuhn würde. — Die Wahl des Präfloenten der «ammer ist noch nicht emschi^en. da sich die Mini» ster über den anfMfl!l„dr„ Kandidaten noch nicht einigen konnten. Man behaupt, oaß zwischeu dem Minister des Innern nnd oem V.inkdircllor eine Ue> bereinknnft gelroffen sei. wocurch deu seilherigeu Di> vergenzen ein definitiocs Ziel ^ss,^t ist. Australien. Ueber dic Großartigkeit der öffentlichen Paulen in Melbourne erzählen Reisende, die von dort kom» men, merkwürrige Dinge, Namentlich Kirchen nnd Vanken sollen mit nngebencrem ^nnis ansgestatiel werden. Daß aber anch die Vibliolbck der Stadt fchon jel)t zn klein ist. nm die villen ^>t in »er That gar merkwürdig für eine Stadt, dc-lcn Elistenz eine so junge ist. „Was halten Sie "ou unserer Bibliothek? — heißt es in einem Viiefe. ^n hsr flühere Oberlichter von Melbourne jel)t ver> Miülicht, — iit einem einzigen Monat haben sich l)<)0 ^'essr eiügefunden. Das n»ä>e» im Jahre ".000, somit mehr. als das britische Museum aufzn-"'sei, h^lle. Mch sc,^ ^^„s Verzog ein »euer Fli'i. Un angebaut und i» demselben ein neuer ^'esesaal ''aebl.icht werdeu. 20.000 Pf. St. siud für dieseu ''""bau angewiesen. Vermischte Nachrichten. nnmcnt ist ein Meisterstück der Plastik gießcrei und macht beiden Meistern die größte Ehre. In der kommenden Woche wiro dasselbe nach Ans> bach, der Geburtsstadt PlalcuS. gebracht. nin aufge« stellt zu werdeu und forlan als Zierde der Hauptstadt von Mitlelsranlen zu dienen. — Kürzlich wurde berichtet, daß zn Köln einige interessante Vriefe des NilterS Göh von Acrlichingen nnt der eisernen Hand vom Jahre 1K08 aufgefunden wurden. Jetzt wird n>ln noch von einem weiteren Flinoc berichtet. welcher diese interessante Persönlich' kett betrifft. Im Archiv zn Nossach. welches Schloß der von Göß von Verlichingen abstammenden ilinic der Familie von Verlichingen angehört, fano sich nän'» Iich die ältcste Handschrift der Selbstbiografie des Ritters. Dieselbe hat a:n Schlüsse einen Vticf von Philipp Ernst v. V.. einen, Enkel Göl)cns. vom ^ahre l!>7?. in dem er an Herzog ^'udwiu uon Würt> teniberg schreibt, daß er ihm anmit eine gewünschte Abschrift des Bebens und der FehDcn seines gelabten Allvaters, des Ritters Göp. sende. Doch daS Wich' ligste n:: dieser znvellässig ältesten Handschrift ist, daß sie gleichfalls am Schlüsse ein wohl von Göh selbst verfaßtes Vcrzcichniß aller Furchen und Haltstätteu bei Vamberg und Nürnberg enthält, also eine Auwei' sung für Wege und Stegc, die ihm bei seinen söge» uannleu Neilerstücklein dienlich gewese». — Eiu bedauernöwerthes Ercigniß hat sich am 2li. d. M. in Vincennes zugetragen. Der General vom Genie. Ardant, ist beim dortigen Scheibenschießen von einer Kugel getroffen worden und auf der Stelle todt geblieben. Die beiden Comites der Artillerie wohnten in Gegenwart dcs Kriegsministers, Marschaliö Vailiant. den Uebungen bei. Der Marschall, die Mitglieder der beiden Eomil^'ö, worunter die Gcnc> ralc Lahilte. Morin, Charon >Ehoffini''>rcs, d'Aboville. Ehaband-Latour. Piobcrt. der General Ardant nno eine große Anzahl anderer Offiziere befanden stch in einem zu diesem Zwecke errichteten Blockhause. Eiu Zwischcnraum vo„ einigen Eentimentcrn, den uian zwischeu zwei Steiucn gelassen hatte, gestaltete deu Mitgliedern des Eomil«;'ö, dcu Ererziticn zn folgen, und sie nahmen der Ncihc nach an demftlbcu P!aß. Als der General Ardant dort zusah, traf ihn das Bruchstück ciucr Bombe am Kopfe uud verwundete ihn tödilich. Im nämlichen Augenblicke befanden sich an der Oeffnung der Marschall Vaillant, die Genc> ralc Morin, de Brcssollrs und Herr Fenelon, Adjutant des Maischalls. Die beiden leytern befanden sich an den beim: Seiten des nnglücklichcn Generals. Sie wurden ganz mit Blut bespriht, und im ersten Augen» blicke glmibtc man. sie seien ebenfalls verwundet wor. den. Die Bestürzung der Anwesenden war groß. Alle Hilfe war nmsonst und der G.neral Aid.inl gab in dem Hospitale von Vincennes. wl'hin man iyn gc-liracht. bald den Gcill lnif. Es ivar 4 uhr Abeuos. als dns traurige Ereigniß stallfauo. Der Velstorvcne war Mitglied des komil^ ces Genie's und eiu ftbr kenntnißrcicher Offizier. Früher w.,r er Professol an der Schule vou Mel). An» orienlelüschcn Knege nahm er Antheil. Er hinterläßt mehrirc militärische Werke von Bedeutung. — Der Konstantinopcler Korrespondent d.s„Pestl'. ^iloyd" berichtet: Sie wissen, daß dem Auffineer des Leichnams Ali Ghaüb Pascha's 200.000 Piaster Re> muueralion velsprocheu wurdeu; ein christlicher Fische', Namens Piclro von Bejkos. war so glücklich, den halb vermodctten Körper zu finden. Riza Pascha gab ihm 2000 Piaster, während die ganzen 200.000 Piaster in der Rechnnng figuriren. Ja. was noch mehr, Rl> fordert von dem Fischer die Diamanten, die Ali Gha> lib Pascha auf einem Gürlr! und Ring bei sich halle. als er ntrank; diese Diamanten schäht man auf 600 Tausend Piaster; der Fischer sagt, er babe reu Kör« p>r ohne alle diese Kostbarkeiten am Mecresufer ge-funden, was auch sehr wiidlscheiulich ist und möglich, daL schon vor Pielro Aueere deu Körper seineo Schmuckes beraubt habcu. Sei cö uuu wie lm»>er< oer Fischer Pielro ,st zur Beiohnun.i selüer Phll.,»-tbrupie nuu im Polizei^ebälide uüler Schloß u»d Riegel. — Zwei Uriheilc iu Kl'»!lanli»oprl erregen seil einige» Tagen in ren betleffeni'sn Kreisen der deut» scheu Kolonie tiefes Interesse. Eö wurde nämlich die» scr Tage bekannt, laß ein g,w>sser B . . . . sch. lhe> maliger Oberlleutcnant der l. k. öslerieich,scheu Al>nee. Der seiuer Zeit als Bnchhalier iu einem allbekannt!u Hause der tüikischen Hanptslail manche»! Frauenherj schneller pochen wackle, später als Ac>ii!la„t in d^iö wäbrcnd des KriegeS errichtete Dragouerkoipö eintiat. wegen Dlsellioi' uud eines andern ihm zur ^!ast ge< legte» Verbrechens vor !i Momilen erst zu mehrjäh. riger Vagül'slrafe vernrtbeill wurde, und daß derselbe in den !>l)!ln Tageu voriger Wache diesem Jammer leben erlag. — Ein anderer junger Manu, ebenfalls leioer dem österreichischen Kaiserstaat angehörig, wurde als Falschmünzer-Emissär zu 6 Jahren Bagno verur» tbeill. währeno die Polizei sowohl dort alS iu de» Provinzen AUcs aufbietet, um seines Genossen, der noch zne rechten Zeit entflohen, habhaft zn weroen. Kunst und Literatur. Aus Paris wird berichtet: Ponsard hat sein Drama in fünf Akicn und in Persen, betitelt: „Robespierre", in jüngster Zeit vollendet, und beabsichtigte eö am Thea» te» -Frankens vorznlese», ab?r Hr. (impis erklärte, er lönne die Lesung eineö Stückes solchen Su^etö nicht zulassen. Nun wendete sich der Dichter an den Minister, aber der Erfolg blieb derselbe. Darauf ersuchte Ponsard um eine Audienz beim Kaiser an, den er von der ganzen Sachlage in Kenntniß setzte, und die Gunst sich erbat, ih>n sein Mannstript vorlesen zn dürfen. Der Kaiser antwortete, er setze das ganze Vertrauen in die Moral, die Klugheit und in de» Geist des Verfassers der „Charlotte Corday", und gestatte ihm, sein Drama ohne Briziehnng der Censur, anf welcher Äühne er nur iniulcr wolle, aufführen zn las« sen. Ponsard entschied für daö Odeon. — Der Tiroler Komponist Nagiller hat eine vaterländische Oper „Friedrich mit der leeren Tasche" vollendet und wird dieselbc zum ersten Male in» Mai nachften Iah» res zn Innsbruck als Festvorstellung bei Eröffnung der dortigen Kunst- nnd Industrie-Ausstellung gegeben werden. Todesfalle. In der Nacht vom 27. zum 28. d. verschied in Wlen der Vize-Direktor dcö geheimen Hans-, Hof- und Staatsarchivs, Mitglied der faiserl. Akademie der Wissenschaften, Nittrr des Franz Joseph-Ordens, k. k. Negierungsrath Joseph Chmel, nach längerem schweren Leiden. ^ Einer der ansgezsichnetsten NechlSgelehrten Ita» liens del Rosso, Professor der Rechtsphilosophie ,e. an der Universität Pisa, ist in der Nacht vom 19. d. M. gestorben. Telegramme. Das „Feemdenblatl" bringt folgende Depe> sche ans Bukarest. 29. Nov.: Gestern Abends « Ubr wurde dem Kair.iakam Jault» Mano eine Z>"md< bombe von der O^sse ins Arbeitszimmer geworfen. Die Vombe zsisurang. beschädigte j.ooch glüeflicher Weise Niemand. Der Tbä'lcr ist unbelannl. X^H U«. Monats-Versammlunc; des historischen Vereins für Arain. Diese Versammlung wird Donnelstag den 2. De> zember d. I. im Slßungs'Z'mmlr des hierortigen l. t. Obergymnasiums uiu ll Uyr Nachmioags abgehal« >en werden. Dazu wclden alle Freunde der Geschichte überbanpt uno die Herren V^retnsiuliglieder insbesou« dere geziemend eingeladen. I» dieser Versammlung kommen vom unterzeichnelen plov. Vereinsselretär in Vertrag: Die Schicksale unser,S, in seinem gegen, wärligen vom Augustus gebrachten Umfange, von ihm und von seinem Stlessohne, dem Kaiser Tlberius, seil 32 Iayrrn vor Ebrlsti Oebnrt und bis zum 37. .^abre nach Christi Gebml beycilschirn Kr.,i»s. ^aibach den 30. November 1858. P'äfekl L1i28 llebitzcb. Handels- und Vlschistsberichte. ^ P. st h. 2«. November. (Wochenbericht der ^i. l'^Ic der t.edit. Anstalt) Die Witterung wn/de in orr vcrfiossencn Woche wieder gelinder, und bei z". mimendem Wasserstande der Donan hofft man den Schluß der SchMihrt noch in die Ferne aerückt m scheu. Das Gctreidegrschäft unseres Plahes blieb i» der vergangenen Woche im Verhältniß z» rcr vor« ausgegangencu ungüiütigeu Wiener Fluchtbolsc — oic- gewöhnlich tonangebenc' ist, — ,,'„ ziemlich festes ;u nennen, da sich die Werthe sämmtlicher Körner» g.'ttungcn fast gar nicht verändert babe». Die Um> säpe n'aren beoentsnder als in der jnngst früheren Woche, und nicht ausschließlich durch den Vedarf be-single, indem von Weizen einiges flir Vohinen. und von Noggen ein Posten für Ober-Ungarn gekauft wurde. — In ersterer Frucht dmften nbec 1.'!0U0 Mel)en hier aus den, Markte genommen worden sein. Gerste von Brauereien fnr deren V'darf gekauft. Mc>u notiit zulept.- In öi'lerr, Währung. Weizen V^iatcr neuer. «^—86 Pf. fl. 3.78—4 Weipenburger alter, 84—«6 Pf. st. 3.05—3.W. We,-LenblNger ulucr 83—8^ Pf. fi. 3.00—3.80. Korn altes 78-79 Pf. fi. 2.l5—2.26. Korn nenes 7tt.> 79 Pf. fi. 2.lii—2.2.'i. Gerste alle 6ii^i)9 Pf, fi. 1.7K—2. H^fcr »euer 44—4^ Pf. ft. <4^—1.t>4. In Reps »ichtS Wescntli'ch,s gemacht, und die unveränderte Notiz fast nominell Rnböl fnr den Ve> darf lebhafter gekauft, und mit ft. 20..^0 österr.Näh. rung bezahlt. Druck und K'leiumäyr «k F. Vamberg iu Laibach. — Veraunvortlichcr Redakteur: F. Vaulbcra. Börsenbericht »u< d,m Abeüdblalt,' e,r österr. lais. Wltner Ztituog Wic», 29. November, Mittags 1 u^r. Die Börse bcgann in lauter Stioxinlüg. Im Vcrlaufe zcigtt sich ft'sldslcüülic, die Kluft dcr l^ffsstc wurden matter, d.,s (i!rsch,^st schlevvcnd. — Dtvism schr vi>l auögcbotcn, die Kursc ^mcr als Sa»>s!a^ >i<" m,lstl» Pläyc inehr Älief alsGcld. Dcffentliche Schuld. ^. des Staates. O,-!d Wart In l>sterr. Währung ,n 5,'/, für N«^ ff. «<» 2<» «tt,^<> Vom >u,l,rc !>^.','. Str. N. zu 5' .f'lr l»0 fl. —.— —.— Mct.,lliq»cS zu 5» ',, f ^r >U » st. ft5 W 8N. ^ dc,t>? zu ^'/,'/,„ 1<»<» , 7«.l7 77.'- mit Vnll's. v. I. 1>!N f, l<»<» st. ^i(>.— 3^2 — ., ltttl» „ 100 ., ,2K. - iAN.5') .. l«5>^ .. l«U „ llä.'ü N5.25 Cumo°3i>',>tn!sch.ine zu ^2 I.. «!!»!>. ^7.85 <«.— li der Rronländer. Gvundcntlastungs > Obligationen u. 9lili>. Ossteri. z. 5»'/« für l<)0 st, U,l — «»«.27» ..Ungarn. . .. ü«/« „ ><»0 ^ 84.50 »5.50 ,. 5,»i. Ä.'nat. Kr«at. u. Slau, zu 5'/, f. lNU ll. 85 — 8^ 50 .. (^ilizi.n . . zu ü"/« sür U»0 st. 84.ül) ^5.25 „ d.r Vusowina , ü°/„ ., 1«<) „ 83.75, «4.— „ Sisblndürgl» ^ ü'/, „ l«l> ^ 84.— 5,4.^5 .. and, .»tr,'»!ü»dn .. ü'/„ .. N'0 ., U0.ä0 U .— >». dtr Vcrlo^ungs-Klaustl 18»>7zu5'/, I- lvN st. —.— —.— Aktien der Nationall'auk pr. Et.......W« — Utt?.— >. Kredit «Änflalt für Handel u. Gcivcrbe zu ii0U fi. 5. W. pr. St........245».N0 34tt — d. n.-^st. E»fl'mpts-Oeslllschaft j»5NN fl. CM. tt,7— N<3.— d..«ais sserd'».'lori-b. l00»»!i.VM.pr. S'. «743.— <74.'i — d. Staat«''!''! . Clisal eth-Vahn zu 200 st. (5M. mit l00 5,(50'/.) (5i»iahlu,ni pr Et. . . 8«— 8U,ü0 d sxd Nl'rtdeulsch Verl'indl'. 200 st.CMp Sl. >kvfschiff-Gesellschaft zu 500 st. CM. lr. St.........527 — 52».— d, 5st,rr, Ll^ in Trieft zu 500 ft. CM. . . 315.— »2".— d, Wiener Dampfn, Ast,-lÄ.s. zu 500 fl. CM. 400— 4u5.— Pfandbriefe dlu<'bar zu5'/. fär 100st. . 8«,25 8U.5O der Nation«, bank^ 1'^monatlich <«5'/, fiir 100 st 9!>.50 100. auf >?st. Währungjverlosl ar zu 5'/, mr lN0 st. 85— 85,2.» Lose der >,l>d!t-?lnsti,lt für Handel und Gewerbe zu 100 st. i^sterr. Wähü!».; vr. ^t. . . l0l «0 t0>.70 ., Donau'Dampffchifffahrt'Gesellschaft zn zu «00 fi C. M. pr, Tt......«08'5 108.40 (5'!'!.rI)i>iV ," 4N st. CM. pr. St. ... «0 «.. 3l.75 Sa!,» « ^>0 ^ ., „ , ... 4225 42.75 ^'lfly <.'"., ., « „ ... XU — »9.5N «>.ny , 40 ^, .. .. „ ... »7.25 »7.75 St. 6 eu>,'is ^ «0 .. .. .......38.75 3!> 25 Windischqräi „ 20 , ^ „ „ ... 25.75 2tt 2-i Waldslcin „ 20 „ „ ,. ., ... 2«.?5 77,2u >Ns^lcuich „ «0 „ . ^ „ ... t5.7N Kl,— Effekten - Kurse vom :i0. November j8:^8. l. Ocffentliche schuld. ^. dc6 Staates. A»« d,m Natio»al«««ll!gs»ll«„tn. V.'N Niederl>stcrv.ich . z» 5'/. sür «m st. »7. ü W. „ Unzaru .... ^ .'>,/, detto 85 15 ü W. s. Hcticn. Der Nationalbanf . . . . . Pr. Stück. 9«8. 5. N Kredit'Änstalt für Handel und " Glwerb. x....... detto 24«, ö. W. N cderö'!. Gsc mptl-Gc ell' " sch,ft :.'....... dtttll N'7. ö. W .. Tt.'at^Cis.nl'a .-(«.f.ll. :c. delto 2N.1.U0 e W " Ka ftrin Clls.'l'sth W.sil»,'!,!! " ^u 20» fi.n,lt<0!»fi. (50'/,) Einzahl........detto 8U <5 5. W „ oft. Dl'nau-DampfschifffahrtS- Glscllschaft zu i.00 st. . . detto 528.50 ö W. 3. Hlfandliriefe. Der Nati »all'. lNjähr. verlr.'b. zu 5'/. für lOl> fl. 89«N 5. W Der Natilü,al> anf I'inn natl. verlo b, zu 5"', f>,i 10 st. össerr. Währung .... 85.40 ö. W. ^. Lose. Der .ssr,dit-Anstalt für Handel und Oewerbt ......pr. Stück. 0 «uqsburg . , für 100 fl. sndd. Währung . 8N.45 Krä » lfurt a. M. .. l 00 st. sudd. Währung . 8«50 Hamburg . . .. 100M.nl Banco . . . 7« 5<» ki vorno . . .. lOO tes'anische Vi,e , . .14.45 London.....10 Pfund Sterling . . 102 A<» Mailand . . „ «lwst öslerr. Waliruüg «00. Marseille . . „ <0N Fra»s<» . . . 40.50 «ari» . . . ,. 100 Franken .... 4V.«5 3l. Tage. Vulareft für 10» Walachische Piaster . . . I4,«3 Kurs der Gold-Aorten. Kaiftlliche Münzdufaten........ 4.85 5/2« vollwichtige Dukaten...... 4.70 .V2N Kronen ............. 14. lA Fremden-Anzeige. I>l, 30. November >858 Hr. i)lli!!,<':', k. k. Bah» ' Iüspell,)!', <>»d — — Hi. Fasi^ld, H,n,d.'l5!,, von St, Vcic. Z. lN7. « (l^ li^ Nr. 2^(i.'>ij. Vorletzte Woche zum Ankaufe von Losen der vierten voll del k. t. ^?tt0'Gef>illö'Diletti>.'!i gai'alitil't»'!! großen Lotterie f ll >' ge ill c i » » il tz i g e Zwe ck e. Es gewinnen OO98 Treffer zusammen 60000 k. k. vollwichtige Dukaten in Gold, und zwar: l Treffer l5.m'»0 Duk. 3 Tr. jeder 2MWDuk. l » 5.MX, » U » » lOM) « l « 3 000 „ l4 » » 500 « 32 Treffcr jeder 100 Dukaten lc. lc. :c. Ziehung u n w i d e r r llfli ch Preis eines ^!ose5 vi.^^ Keine Privat - eine Staats-Lotterie. — Es besteht nur eine Gattung Lose ohne Klassen-Unterschied. — Nur em ^ospreis. — I^deö 3os spielt in einer einzigen Ziehung auf alle Gewinnstc. — Jede Los-Nummer einer gehobenen Serie kann nebst dem Serien-Gewinne auch einen großen Treffer machen. — AlsbaH nach der Ziehung wird die Gewinnst-Liste ausgegeben. — Vierzehn Tage nach der Ziehung erfolgt gegen Beibringung der mit den gesetzlichen Stempelmarken auf der Rückseite versehenen Original-Lose, bei der Kasse der Lotterie in Wein (Salzgries Nr. l8-l) die Auszahlung der Gewinnstc.— Alle Gewinnste, welche binnen « Monaten nach der Ziehung, also bis zum ltt. Juni l85!>, aus was immer für einem Grunde nicht behoben würden, verfallen nach §. ll des Spiel-Programmes zu Gunsten der mit dieser Lotterie allergnädigst bedachten öffentlichen Nohlthä'tigkeits-Anstalten. — Das Nähere ist aus dem Spiel-ProgramnN ersichtlich, welches bei allen'Absatz - Organen aufliegt und den angekauften Losen beigegebcn wird. Vo,l der k. k. Lotto-Gcsnlla-Direktion. Z. 2 157. (2! Kundmachung. Im Martlntscl)ltsch'!chen Hause auf der Wimcr Straße sind gut abgelegene alte Weine, die Mas; pr. W kr. und ^ kr., dann neue Weine, weniger süsi, mit 16 kr., und frisch angekommener ganz süßer Wein dle Maß nut 20 kr. CM. lm Ausschan k. Z. 1U47. (ll) Prag im September Ittük. VerchrtcstcrScrrZahnlllsi! Erprobt durch eigenen langjährigen Gebrauch, fühle ich mich ver^ anlaßt, die vortreffliche Wirkung de5 Auatheritt-Mundwassers Jedermann bestens anzuempfehlen. Mit aller Achtung t. s. Obnst. 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Qtl. sr.____________________________________^f. i't. Qt!. .^t^, V ^ " k- ! Riildsicisch ohüe Zmv^e von Mast. ! Mlmdscmmcl ' ' ' ^ !! ? ., ^len...... . «^ ^ ^./ ' ' - ''/ ^/2 dt». v. Zugochsen, ^tlcr. ll. Kilhcn 1— — ^«,', ^ ^ . __ ö! 2/ 1 Nindfllisch vom La»de . ... j __ — ' /2 Ordm. Semmel ^ ^ - ^. 7> ,)' 1^ «,i ,i«.r 3l.«schal'nal'M< .u..r 3 Pf.nd bat keine Z.'^,v^ „ ,. Hinlerlopf, . Ol'^fükcn . N!er°n lind dc" vfrlttll'dt"«''' ,,„l» aus Mund- — 17,2 i, R»s!il'lotti!nq sich erqebcnde,, Al'fälle,' vo" K''"^"'h dass.l,''" ^"^" ^^° aus ordm. — 26 :j '/-. -> ci.> „,'lb.s 'Pfund. und sofort v">,altn.hm^ > ^ ^«.'"»ncltc.q 1 l«^ >, ^ ^,^„. a,t-K.lt", Schaf-, Schwein'5'e.'ch "^?'-^p,,is, G" aus'/.Wei- > ! . ^^'^/r^'^^^5^2^"d^^.^^d,^ Roggen. Vrot ze.. m.d ^. 1^2 ^ ^^^N^'^^7^^^ Korumchl 2 9— 111 das e...f,ude Pnvlik.m a..,^f..dert w.rd. f. l>.^"^ ^,^, d,e obl^brot..^.. . . . 1 Nl 5 "'2^:^7' , . . 2 32 l0 .^a^w^^c..^^^^^