tWCVwST MSZ. Hrmftrci= mib Söerlogd«3(.»6l., 9/ooiiab h t : *■ x>-- ; I ;-| v, ' ■-; - -r^yX:[^rM iottfdjecr Sileüer für öas 3aljc 1939 / ©cbulort Keidjenau in bec pfarcgemeinb« ßopcinnif^Keffcltal, ijat 50 ßäufec unb liegt 665 m üben bem ITCeecesfpiegel. Kcunsctjntcc galjcgang (Seleitet non ®ei|tlid)em Kat fluguft ödjauec, pfarrec in Sopcinnii (KeHeltal). ©Ijne Qcimatgcldjidtjtc — Eeine §eim atliebc ! 3m Beclage bes Salenbecausldjuffes. Dcinf ber Scuiferei« unb Bcclags^a.»©., Kooifab. Wt@l^lSia®®@!Sl^ia^l3StS®®®®StBiBtSt®Bt@St®BtiagtgtSl®ia®iä®5t!ä)S®StStgtStg!®®lSB03 §um (Sddte. Unerfcbrocken unb frobcn ^Itutes tritt ber Sottfcbeer ^alenber bie neun» ^ebnte öabresroanberung an, um bei feinen Canbsleuten in unb außer ber §ei» mat, bei feinen ^3olks» unb (Sefinnungsgenoffen, bei Sreunben unb bekannten befcbeibcn an^uklopfen, um ©rüße bringen unb yank fagen, um neue 9ttitarbeiter unb greunbe }U geroinnen für bas geliebte §eimatlänbcben. ‘SSir können oßne ‘Sebenken feftftellen, baß unfer öabrburb babeim unb braußen in ber ^Ö5elt vielen ‘itnklang gefunben bdt unb baß fein jährliches ©rfcheinen im öpätherbft immer roieber mit großer gretibe begrüßt rourbe. greilich mußten mir auch auf manchen <2öiberfpruch unb ^orrourf geroiffer Nörgler unb ^ri= tikafter gefaßt fein, benen unfere offene unb all?u volkstümliche Schreibroeife nicht behagt unb bie bie ‘itnficht vertreten, ber S^alenber müffe gan? allgemein gehalten roerben, bamit jebermann mit feinem önhalte fich ?ufriebenftellen könne. §ier fpielt — mir betonen cs mit aller ©ntfchiebenheit — bas fubjektive ©efühl eine große ^olle unb eine noch größere ber kosmopolitifche (^tllerroelts») Stanbpunkt. ‘ituf bas gelb biefes über alle völkifcßen Schranken hinroegfehen» ben Weltbürgertums roollen unb roerben roir uns niemals begeben. fo groß mie auf ber Erbe, hoch liegen bie tiefften Semperaturen auf ber SRarsobcrflädje, tnie in neueftcr geit feftgeftellt tnerben Eonnte, burchaus nid)t fo niebrig unb gehen nachts an ben Polen nur bis etma 100 ©rab unter 9tull, tnäljrenb bie SJtittagstemperaturen bei ooller Einftrahlung bis ungefähr 20 ©rab ober 9tull fteigen. 2ln ben SRarspoten Eann man fdjon in mäßigen Fernrohren roeißglängenbc FlecEen mahrmehmen, beren 9lusbehnung gu= ober abnimmt, je nachbem es auf ber betreffend ben SJtarshälfte 2Binter ober Sommer tnirb. 9Jtan Eann fic baher mit großer $Bahrfd)einIid)= Eeit ben Schnee= unb Eisfelbern an ben polen unfercr Erbe oergleidjcn. Sie gahlrcichcn FlecEen unb Streifen non teils unneränberlicher, teils tnedjfelnbet Form, 9lusbchnung unb Färbung Eonnten nod) nicht tniberfprud)Ios gebeutet tnerben. 9JJan Eann mit gutem ©runb behaupten, baß bie 33ebingungen für ein organifdjes Seben auf bem 90tars gegeben unb benen auf ber Erbe giemlid) ähnlich finb. Ob aber ein foldjcs tatfächlidj entftanben ift ober fid) gar bis ju intelligenten 9Bcfu Ijaft mo[)[ fc^on in Salcnbern unb ^ic cigcnnrtigen 3ei4en gefef)en, bie fid) hinter cinäidncn iDionatstagen oorfinbcn unb in rcgcimäBigen Ülbftänbcn non fieben ober ac£)t Sagen roiebericijren. Salb ftellen fie ein tleines, pedjfdjroaräes ©djeibd^en bar, bann mieber fe^cn fie mie ein halbes ober mie ein pausbädig noiles ©efid)td)en in bie 38clt. Unb gar mancher tönntc fie nid)t beuten. So mill id) cuih bie Srtiarung geben: 3n 29 Sagen oolienbet ber $?onb einmal feinen Kreislauf um bie (Erbe. 3n biefer Seit roädjft er fid) non einer taum mal)rnct)mbarcn Sidjct am meftlidjcn üttenbijimmel in 14 Sagen gum iBoIImonb aus, um bann toäfirenb ber folgenbcn äroci ÜBcdEjen unaufbörlid) nbäunebmen unb mieber gur fd)malen Siegel einäufdjtumpfcn. ®aburd) cntftchen feine ncr-fdjiebcncn ©eftaiten, bie in ütbftnnbc non ungefähr fieben Sage ncrteilt folgenbes $ilb ergeben: @ ) @ C ®*c crfte biefer 91tonbformen bcäcichnen mir als 9teumonb; bie ßroeite als erftes 93iertcl; bie brittc als 93ollmonb; bie niertc als tetjt'es 93iertel. ülbcr gibt es benn einen Untcrfdjieb äroifchen bem erften unb lebten 95icrtel, unb tonn man am Fimmel ertennen, ob rs fich um bas erftc ober lebte iß irrte l unferer freunib--lichcn 9taihtlcuchte hani'elt? ©ans gut, unb auf ben erften 93lid! 3 nerrät ben Steumonb, ber meitcr madhfen mirb unb nad) smei ®od)cn ben SSoIlmonb nad) fid) gieht; C Qt’er melbct, baff ber 93oIU monb bereits norüber ift, unb bie 9täd)tc mieber anfjaltenb bunflcr merben. „Sdjön", mirft bu benten, „aber bas roerbc id) nur non 12 Uhr bis Sütittag behalten, unb fd)on bas nächftc 9)tal, menn id) ben milben Schäfer auf ber £immelsmicfc feljc, mu§ ich biefcs 33ilb sur $anb nehmen, fonft meiß id) bod) nidjt mehr, mie bas erftc unb bas lct;tc $iertel ausficht." ®urd)aus nii^t! $s gibt nämlich ein SDUttel, auch ohne 9?ad)fd)lagen im Salenber, ben gu-- ober abnehmenben iDlonb am §immel augcnblidlii^ §u untcrfi^ciben. 2Bcnn bu nämlich bie Sichel am Firmament p einem beutfehen 3 ergänäen tannft, hanbelt es fich um ben pneljmenben 9Jionb, alfo bas erftc 93iertcl. 2Bie id) bas meine? — Stimm bie Sichel ). ®cn£ bir baruntcr eine ämeitc non ber gleichen gorm! 9ticht roahr, bas gibt ein beutfehes 3? 9lus ber anberen Sidjel ( läfft fid) teilt 3 herftcllen. ®u haft in ihr alfo bas tehtc iBiertcl. SRandje benten fich Qn biefc f^otm eine gmeite ähnlid)c angefügt, ((. ®as -ergibt ein tleines a, ber 9lnfnngsbud)ftabc non „Slbnehmcnb". SUfo mieberum „Let;tes gficrtel". Unb nun, übe bein Ülugc fieißig am nächtlichen ipimmcl! ©ar halb mirft bu auf ben erften Süd irrtumslos gu unterfchciben miffen, mo ber 2Bäd)tcr am ffirmoment „in ben (Bohnen bran ift". f, ! t r 3änncr 1 Sonntag 9leujabr, Sbr. <33. Sagcslängc: non 8 etunbcn 25 SUtinuten bis 9 Gtunbcn 26 SRinutcn. 2 ’Sttontag 9nak. 9t.=ö.=5. 3 ‘Dienstag ©enovena, Snocb 4 911ittroocb Situs <23., öfabella Set STag nimmt ju um 1 Gtunbe 1 3Jiin. 5 Donnerstag Selespb-, Simeon $ 6 Sretfog Seit 5 Äön. ÜRonbcsoicttcl unb mutmajlictic Siittetung: 7 Samstag Valentin, öfibor iBoümonb ben 5., um 22 Uf)t 30 3)tin. abcnbs. Sektes Stiertet ben 12., um 14 Ufjr 10 SJtin. nachmittags. Oieumonb ben 20., um 8 Sonntag 1. n. Sp., 5- Öl- 5- 9 9!tontag öulian, 9Ilartiai 14 Ubr 27 SJtin. nachmittags, ßrftes Stiertet 10 Dienstag ‘Paul Sinf. ben 28., um 16 Uhr 0 SJtin. nachmittags. 11 9Hittroocb Öyginus, ^Hatbilbe — 12 Donnerstag €rn., ^einbolb £ Ser Sännet ift troefen unb nicht gu talt. 13 Sreitag Öilarius — 14 Samstag Selix Sostage. 15 Sonntag 2. n. £p., 911. Stm 1. SJtorgcnrot am erften Sag — Unroettcr bringt unb grofie SUag’. Stm 2. 16 ^Uontag 911ar?ellus Sltic bas SBettcr sur SRafarius mar, fo 17 Dienstag 9tnton Sinf. roirb’s im eeptember trüb ober ftar. Stm 22. 3u Stinjenji 6onncnfd)cin, bringt nict 18 ^Hittroocb ‘Priska fiorn unb SBcin. Stm 25. 3ft Staut Steteh* 19 Donnerstag ^anutus, Sara rung hell unb tlar, fo hofft man auf ein gutes Sohr. 20 Sreitag 5ab. u. Seb. © — 21 Samstag eignes Staucrnrcgctn. 22 Sonntag 3. n. Sp., 93. Stanjen im Sännet bie SJtudcn, mu§ ber Stauer nach Sutter guefen. — SBic bas 23 Montag 911ar. 93., Smerent. SBettcr um SRatarius (2.) roar, fo roirb's im 24 Dienstag Simotbeus eeptember trüb ober tlar. 25 9Tiittroorb ‘Pauli 93ek. — 26 Donnerstag ‘polykarpus 3eitgcmäßc (Sebantcnfptittcr: 27 Sreitag <3ob. Sbryf. Beben heißt fid) betätigen unb bamit 28 Samstag <3ul., Karl b. <§r. 3 bas ffiute erhalten, bas Gchtimme meiben unb bem gefunben Sortfcfjritte bienen. Sonntag 4. n. Sp., 5r. SBirttidjcr ffortfehritt ift ja nur ber gort-- 29 fchritt im (buten unb Siüßlidjeu; ein gort= 30 ^ttontag 911artina, 9tbelg. fchritt im Stofen ift nerroerftiiher greifinn ober Unfinn unb eigentlich Stüdfdiritt. 31 Dienstag ‘Petrus 91., 93irg. f Sebcuac 1 2 9Uittroorb ‘Donnerstag ögna? 5U., cörig. 9Hariä Siebt. Sageslänge: non 9 Gtunben 29 9Bin. bis 10 Gtunben 56 SDiin. 3 greitag ‘DIafius eit feines gamitiennamens aud) jeber* 3eit ein3Utrctcn, roenn pcrfudjt roirb, an bie» fern §eitigtumc 3U rütteln. Hpcil ©ftccmoni) ▼▼ ▼ 1 Samstag §ugo, Ebeobor 2 Sonntag 6. Voltnf., 5-, 3 ^Uontag ^iebarb, Darius 4 ‘Dienstag öfibor, ^mbr. @ 5 t2Ttittroocb ‘öin^en?, 5ofeas 6 Donnerstag ©riinbonnerstag 7 Sreitag ^arfr., §er. 8 Samstag S^arj., Dion. 9 Sonntag Ofterfonnfag 10 ^Honfag Oftermonfag 11 Dienstag Ceo cp. (£ 12 Wittroocb önlius 13 Donnerstag §erm., öuftinus 14 Sreitag Eiburtius 15 Samstag ‘ynajt., Olympia 16 Sonntag 1. Quaf. Sb- 17 5Tlontag ^ubolf 18 Dienstag ^pollonius, 5Iaman 19 ^üittroorb ^res?., ferner @ 20 Donnerstag Sulpitius 21 Sreitag ^Infelm, ^bolar 22 Samstag Soter u. 23 Sonntag 2. 9nif., -^bai. 24 9Itontag ©eorg 25 Dienstag 9ttarkus 26 ?üittroocb Scb. f. b. bl. 3., 3 27 Donnerstag ^regrin., 9lnaft. 28 Sreitag Sßitalis 29 Samstag ‘Peter 911., Sibylla 30 Sonntag 3. 3ub., S^atb., €utr. SagcstSngc: non 12 Stunben 48 331in. bis 14 Gtünbcn 27 SDlin. $er Sag nimmt su um 1 Stunbe 39 3Jtin. iBionbcsnicrtcl unb mutmafelitfie ffiittctung: SBoKmonb ben 4., um 5 Ubr 18 3)Zin. mor-gens. Sektes SBiertct ben 11., um 17 Ubr 11 SDtin. nadjmittags. 91eumonb ben 19., um 17 Ufjr 35 SDliu. naibmittags. (Elftes SBiertei ben 26., um 19 UI)r 25 3Jiin. abenbs. S8is 16. raub unb talt, nadjber gelin» bes SBetter bis 23., bann roieber SReif unb raub bis 29., roo cs anfängt angencbm 3« fein. Sostagc. '31m 24. 3ft 3U (Seorg bas Sorn fo boeb, ba§ fid) ein SRabe barin nerfteden tann, fo gibt cs ein gutes (Setreibcfabr. — Ginb bie SRcben um (Beorg nod) bünb, fo freut ficb 2Rann unb Sinb. Ülm 25. 6t. ©corg unb 6t. ÜJlart’s, brauen oft oiel 31rg’s. Saucrnrcgcln. $ringt ber 31pril oiel SRcgen, fo beutet es auf Gegen. — üiaffer llpril, oer-fpriebt ber grtidjte oiel. 3eitgcmä6e ©ebantenfplitter: 3ebem bas 6eine! SlBas aber ift bies? Sas, niorauf er ein 9ted)t bot. 6s tann einer ein SRedbt auf irgenb etroas baben oon SRatur aus, ober burib ein ©efeb, roelcbcs bem 9iaturred)t nidjt roibcrfpridjt, ober infolge eines rechtsgültigen SBertragcs. Grftes 9ted)t ift bas 91ed)t 3U beten, unb bas tann feine ailaebt ber ÜBclt oerroebren. Sas SRed)t auf SReligions- unb ©eroiffensfreibeit tann nur ©ott, nie aber eine irbifdie 3Rad)t einengen. SRecbt roiH begrünbet fein auf einem ber brei oben genannten SBcgc, nicht mit bem „®e= febmads- ober 6d)önbeitsfinn". - 21 — mai ZBonncmont) ▼▼ ▼ 1 Tüontag ‘Pbii. u. öak. 2 ‘Dienstag SUtban., Siegmunb 3 9Tlittroocb t^^uffinb. © 4 ‘Donnerstag Slorian 5 Sreitag ‘Pius V., ©ottbarb 6 Samstag ö. o. b. ‘Pf., ‘Dietr. 7 Sonntag 4. &ant., St, ©. 8 2ttontag 911 icb. €., Stanisi. 9 ‘Dienstag ©regor 9t., §iob 10 9Tlittroocb öfibor, 93iktorin 11 ‘Donnerstag ©ang., 9tbalbert € 12 Sreitag ‘Pankratius 13 Samstag Seroatius 14 Sonntag 5. 9tog., 93on. 15 9Tiontag Sophie 16 ‘Dienstag <3. v. 9t., ‘Peregrin 17 2tlittroocb ‘Pafcbal., ©orpetus 18 ‘Donnerstag ©brifti 5., 93. 19 Sreitag ööleft, ‘Potentiana© 20 Samstag 93ernbarb, 9tnaft. 21 Sonntag 6. ©x., Sei-, ^ub. 22 c2Tiontag <3ulia, §elene 23 ‘Dienstag ‘Defiberius 24 91tittroocb öobanna, Sufanna 25 ‘Donnerstag Urbanus 26 Sreitag ‘Pbil. 9t., 93eba ) 27 Samstag öobann cp., Durian 28 Sonntag ‘pfingftfonnfag 29 9Bontag ‘Pfingftmonfag 30 ‘Dienstag Serbinanb 31 ^Tlittroocb Quat., 9tng. Sagcslängc: oon 14 Gtunbcn 29 3)Zin. bis 15 Gtunbcn 45. SDtin. ®er Sag nimmt gu um 1 Gtunbc 16 SUtin. iöionbcsnicrtct nnb mutmo^li^c äSittctung: SBoHmonb ben 3., um 16 Ubt 15 2Jtin. nadjmittags. Scgtcs SBicrtct bcn 11., um 11 Ufjt: 40 artin. notmittags. atcumonb bcn 19., um 5 Miir 25 artin. morgens. Giftes ißicrtel ben 26., um 0 Ufjt 20 aitinutcn nactjts. Sängt ber 3. mit Sonnet an, folgt batb rauijes, trübes unb tüf)Ies üBctter bis 8., batauf 3 Sage roicber getinbe. Sen 11. Sroft unb fait bis 20., bann fctjbn roarm. 30. Gis unb Steif. Sostagc. Sim 1. ategen an iPbitibP unb 3atob beutet auf ein fruchtbares 3al)t. Sim 25. Gcpncs 3Bctter am Urbanitag, bringt nie! unb guten SBein. 93auernrcgctn. fSantrag unb Urban ofjnc Stegen, folgt ein groger 9Bcinfegen. — $or Geroag lein Gommer, nad) Geroag fein groft. — ategen am £immelfaf)rtstag geigt fdjleiijte $cuerntc an. — ategen im aitai gibt für bas gange Sagt SBrot unb §cu. — ataffe tßfingften, fette $8eif)nad)t. Scitgcmäge Gebanlcnfptittcr: Gei lein fdjroaches atogr, bas ängftlid) febem §aud)c ber a)tcnfci)engunft unb -un= gunft geh fügt, bas unbeftänbig fuh büctt unb neigt nach allen Gelten, bas nor febem lauten Störte bes Gemcinbcgeroaltigen git= ternb gufammenfährt unb beim Icifeften aBiberfptucf) fcgroanlt unb gurüdroeidjt. f y 3uni Bcadjmonö TT T 1 ‘Donnerstag geiix o. *21., 9tikob. 2 Sreitag Srasmus, €pbr. @ 3 Samstag ^iotbilbe 4 Sonntag t Dreif., Qu., S^arp. 5 <2Hontag ‘Donifa^ius 6 ‘Dienstag Norbert, Benignus 7 2ttittroocb Cukretia 8 'Donnerstag gronl., 9üeb. 9 Sreitag cPrim. u. gel. 10 Samstag ‘Jtlarg., Onupb. C 11 Sonntag 2 ‘Darnabas 12 ^ttontag öob. g., ‘Dajilibes 13 Dienstag 2(nton o. cp., Sobias 14 'Sttittroocb ‘Dafilius, Antonia 15 Donnerstag ‘öitus 16 greitag §.=<3.=g. ‘23., öujt. 17 Samstag Qtboif, Volkmar @ 18 Sonntag 3 «Seroafius 19 ^Hontag öuiiana g. 20 Dienstag Siloerius, Silas 21 ‘Stlittroocb ‘JKois o. f Cilienberg.“ "Die Srlebigung ber Singabe, bie ber Hofkriegsrat am II. öe?ember 1820 an bas Seneralkommanbo in ^tgram richtete, lautet: „"Die c2lkten über bie Srlegung bes (j3osco "2Uillianooicb laffen entnehmen, bah I) bie Eingabe, ber= jelbc habe ben angeführten Räubereien beigeroohnt, lebiglicb auf Rusfagctt oon Hunbfrboftern beruhe, 2) ber Hergang über bie Srfcbießung bes Obgenannten einzig unb allein auf Sriählung bes Srcn^ers 2IIuich gegrünbet ift, 3) bie Sin= iieferung bes Rtillianooich keinesroegs ftattgefunben hat, auf roelche eigentlich bie höhere Eaglia ?ugefichert toorben ift. "Das fragliche Faktum ermangelt baher ben Srforberniffen, auf beren "öorhanbenfein ber Rntrag ?ur Reroilli^ gung ber höheren Saglia geftüht roerben barf. Rur in ber Rückficht, bafr Rosco Rtillianooich ein biesfeitiger Slüchtling roar, beffen angeblicher Rufenthalt ?u Riboosko knapp an ber . Seneralaubitorleutnants ‘pokrioats Segenroart roieberbolt bot unb roelcbe er auch vor ©eriebt }u befebroören V3illens ift. Varnacb roirb ber 5baupt= mann Stekullitcb bes Oguiiner Regiments befrbulbigt, mit Väubern feit öabren in engfter Verbinbung ?u fteben, ben Vaub mit ihnen ?u teilen, ficb mit einem ©ren^ermäbeben in ©egenroart eines ber berücbtigften Väubers vermählt unb einen anberen Väuber ermorbet ?u hoben, um ihm bas geraubte ©elb abueb= men ?u können unb eine Offijiersfrau, roelcbe als bie 5rau bes ©renperroak tungsunterloutnants (peris bezeichnet roirb, foll in eigener ‘perfon einen Vaub» Zug geleitet unb bie Veutc mit ben Väubern geteilt hoben. 'Die Se’bet bebt in ber §anb, tveun fie es verflicht, folcbe ©reuclfzenen zu febilbern, mag aber bie Scbilberung noch fo gräßlich erfebeinen, fie bleibt noch immer hinter ber V3irklirbkeit zurück. V3as bie Sache noch mehr verfcblimmcrt bat, ift bie Surcbt, roelcbe ficb aller bemächtigt bot, unb von ber felbft bie Gtubitore nicht frei finS, bureb bie Verfolgung unb Vngabe ber Verbrecher ber Vacbe ihres Vnbonges zu er» liegen. 'Den augenfcbeinlicbften Veleg hiezu liefert ber Umftanb, baß ein ©ren» Zer ein an feiner eigenen 'perfon verübtes GHorbattcntat aus Surcbt vor Vacbc ber Anhänger bes GTiörbers verfebroiegen bat, obfebon er bem Eobe nur ba= bureb entging, baß er ficb tot ftellte unb eingraben ließ, eine ^onioenz, roelcbe bie verberblicbften Solgen hotte, roeil ber Vöferoicbt kurze 3eit barauf roieber einen gräßlichen GHorb verübte, ©s liegt bemnacb alles baran, bie zu Ogulin anhängigen ^riminalunterfncbungen fo fcbnell als möglich ihrem ©nbc zuzufüb-ren, bamit bie Scbulbigen beftraft unb ber ©crecbtigkeit ©einige getan roerbe. Vicht lange bat ein Vaubfall fooiel Vuffebcn erregt, als jener von ©ott= febee; ein großer ©eil ber Vlonarcbie fiebt bem Vusgange bes hierüber eingelei» teten 'prozeffes mit gefpannter ©rroartung entgegen unb felbft bie Vufmerkfam» keit Sr. GUajeftät ift unoerrückt barauf gerichtet.“ Gilienberg gibt fobann ber Vnficbt Glusbruck, es follte bie Unterfucbung in bie §änbe eines erfahrenen, geroanbten unb unerfcbrockenen Vicbtcrs von Köbercm Vange, vielleicht eines Glppellationsrates, gelegt roerben, „Sa in ber 5olgc felbft Perfonen von höherem Vange kompromitiert erfebeinen, vielleicht gar in bie Unterfucbung verroickelt roerben bürften.“ Sehr beaebtensroert ift auch ein „Gluszug Ser Äußerungen bes Selbkriegs» fekretärs v. Strauß — bei ber in ©egenroart bes öofrates v. Piboll vom 1. bis 10. Sept. 1831 zu Vgram abgeßaltenen ^ommiffion, in Vetreff ber Vngabe, öctß öie ^eligiofität uni) ^Boraiität in Der ‘Btilitärgren^e gefunken fei.“ £s beißt öarin: „yie ^ufforöerung, Öen c25erfall ber 9\e(igiofität unb ^Tioralität in ber anbelsmann ‘perpicb, roel= eher nabe beintiebtigt ift, mit Räubern Sinoerftänbniffe unterhalten, fie tur Srmorbung mehrerer ‘Perfonen gebungen unb mit Waffen oerfeben tu haben, aus bem iSrunbe tu begünftigen, roeil ber Oberfte mit ‘perpicb in cigennüßigen §anbelsoerbinbungen fteße; ein ‘öerbaebt, ber babureb begrünbet roirb, baß obngeacbtet ber gegen ‘Perpicb oorliegenben naben öntiebten, berfelbe nicht nur nicht arretiert rourbe, fonbern bas ^egimentskommanbo, als bie ‘Srigabe ben §anbelsmann ‘Perpicb non ber ^Irrenbeocrbanblung ausgefcbloffen unb feine Arretierung angeorbnet batte, ihn in einer ‘öerteibigungsfebrift gegen bie cöri= gäbe in Schuß nahm unb gegen bie ‘Verhaftung besfelbcn bei bem Atilitärober= geriebte ‘Vefcbrocrbe führte. ‘Die ^ubitore Scboffern, ‘Donat unb Starag bes Cikkaner Regiments roerben befcbulbigt, ficb foroeit oergeffen tu haben, baß fie ficb von ben Sfirreftan» ten befteeben ließen. ‘Der ‘Stubitor bes Ottocbaner Regiments Slama, roelcber bei ber von ber gerichtlichen ‘Vebörbe eingeleiteten Äriminaluntcrfucbuug gegen ben bes beftell« ten 9tleucbelmorbes bcfcbulbigten ‘Pfarrer öetelicb von 3aroalie intervenieren follte, nahm ben önquifiten in Schuß unb fueßte bas ‘Verbrechen tu befebönigen. <3m Oguliner Regiment rourbe bie biuficbtlicb bes ‘Vaubes tu ©ottfebee unb ‘Vreitenau anhängige ^riminaluntcrfucbung mit ber größten Oberflächlich^ keit geführt bis tur Ankunft bes Stabsaubitors Cettocßa, obngeacbtet es ficb hier um ein ‘Verbrechen banbeit, roelcbes bie Annalen unferes öabrbunberts febänbet, inbem es einer 9^otte von 16 ‘Vöferoicbtern nur burcb ©inoerftänbniffe im eigenen Canbe gelingen konnte, ihren Aaub aus entfernten ‘proointen nach ihren Scblupfroinkeln in ‘Vosnien in Sicherheit tu bringen. ,‘Diefe unoerteiblicbe "2lacbläffigkeit bei einer S^riminalunterfucbung, auf roelcbe Se ^najeftät ben böcbften ‘Zöert legen unb beren ‘Vefcßleunigung feit vier öabren oom Hofkriegsrat, bem 9nilitärobergericbte unb bem ©eneralkommanbo fo oft unb fo brin-genb empfohlen rourbe, roirb nunmehr bem Umftanbe tugefchrieben, baß ficb bie ‘yubitore febeuten, ben önquifiten tu Ceibe tu geben, roeil fie bie Aacbe ihres mächtigen ‘Zlnbangcs fürchteten, ©egen ben ^ubitor Oftoich, roelcber biefe Unterfucbung tumeift führte. ... haben ficb fogar laute Stimmen erhoben, baß cs ihm mehr barum tu tun roar, bie bes ‘Vaubes unb ber ‘^aubsverhehlung bein-tießtigen önquifiten, roelcbe größtenteils ber griechifch nicht unierten ^Beligion-tugetan unb feine ©laubensgenoffen finb, tu begünftigen, als bem ‘Verbrechen auf bie Spur tu kommen, — ja baß er ficb äußerte, ber 5ürft Auersperg, ‘Vefißer ber ^errfchaft ©ottfebee, könne leicht 19.000 fl. oerfchmer-ten unb bie ©renter hätten ficb beholfen.“ ‘VSeiters folgen bann ‘Vorfchläge tur ‘Verbefferung ber Unterfuchungs-metbobe im ©rentgebiete. ©s müßten in Einkunft nur vortüglich geroanbte, tätige unb rechtliche ‘Ztubitore in ber ©rente angeftellt roerben. „‘Vis jeßt fucht jeber gefeßiekte ^ubitor ber ‘Aufteilung in ber ©rente tu entgehen, roeil bie Ausübung bes ^ießteramtes bafelbft mit größerer ‘Anftrengung verbunben unb ba= felbft kein Cebensgenuß ?u finben ift. ‘Durch ^acbfirbt ber Stabalpriifung für bie Sren^aubitore könnte man tüchtige Ceute geroinnen. (5ign. ‘öien 1831, £, 61) <2tuficbluj)reicb finb bie protokollarifcben ^lusfagen bes Dimitar 9nomcbi!= ioroicb, ber mit feinem <23rubcr ^Tiile unb anberen einen Ceberer im ßengger Eale im öabre 1828 beraubt batte. Der ‘öater biefer beibcn, namens <3ooan 9U., roar im öabre 1821 an bem staube an einem Ceberer in CanbftraJ) beteiligt geroefen, rourbe auf bem ^ückroege in bie §eimat abgefangen, 511 fecbs öabren öcban^arbeit in ber Scftung ‘Drob oerurteiit, roo er 1828 oerftarb. Diefer 3o-oan foll feinem Sohne Dimitar roicbcrbolt erzählt haben, bafc ben ’Daub an bem Ceberer in Canbftra]} ihrer 8 oollbrachten, u. ?ro. er felbft, bann ein refi= gnierter Korporal, ein Oguliner ‘Diirt, ?roei (Sren^er, ein Scharffchüh unb ein ‘Derroaltungsgefreiter aus bem Sichelburgifchen. Das Unternehmen ttfurbe in ^arlftabt oerabrebet unb an einem 5reitag glücklich ausgeführt. <3m Sebirge rourbe tagsbarauf bie Deute geteilt; jeber bekam über 1100 Sulben, nur ber Derroaltungsgefreite aus bem Sichelburgifchen verlangte bloß 100 <£aler unb Geheimhaltung feiner Teilnahme, roofür er ben anberen oerfprach, fie nächftens an einen Ort führen ?u roollen, roo fie nicht örcanüger, fonbern Dukaten finben mürben. Um bas Gelb leichter fort^ubringen, rourben in Si’rain einem Dauern ?roei Dferbe aus bem Stalle gcftohlen, biefelben mit bem Gelb bclaben unb ber Sug bis in bie Gegenb oon S^arlftabt fortgefeßt, allroo ber Gag in einem Ge= ftrüpp ^gebracht rourbe. Dachbem fie in ^arlftabt noch ein ^Pferb gekauft, ;ogen fie nachts oerein?elt burcl) ^arlftabt. Gs roar abermals an einem Sreitag. Sie pgen bann gemeinfam bis in bie D3albung &o?iacba, roo fie Samstag mit Gagesanbruch ankamen.“ §ier trennten fich bie Däubcr unb ?ogen einzeln ober 2V1 ?roeit roeiter. öooan Dtomcbilloroicb unb ?roei Genoffen nahmen ein 5uhrroerk nach öofefstal, rourben aber unterroegs in Generalskgftol oerhaftet unb famt ihrer Deute nach Ogulin gebracht. Don ben anberen Däubern rourben einige nach Dosnien flüchtig; einer gab vorher feinen Dnteil bem Oberleutnant Sekulich in Dufberoabrung, mit bem er in gutem Ginoernehmen ftanb unb bem er einige mit einem Gren?= mäbcben erzeugte S^inber aus ber Gaufc gehoben hatte. Der faubere §. Ober= leutnant hat fich fpäter geroeigert, bie Deute heraus^ugeben, fonbern hat fie für fich behalten. 3n einem anberen “Protokolle, ßas mjf j)em amneftiertcn Däuber Dimitar Ptomcbilloüicb gerichtlich aufgenommen rourbe, ber an einem Daube an einem £eberer im öengger Gale beteiligt roar, u. 510. mit feinem Drüber Ptile u. a. im öabre 1828: „De^üglich bes D a u b e s von G 0 11 f ch e e ift mir bekannt, baß auch ?roei mit Damen öooan Gepaoac? unb Ghoma Dukellicl) babei roaren. Grfterer, ber jeßt in Storkhaus fißt, roar bamals Solbat, befertierte 00m Gxer?ierplaß unb machte ben Daub?ug mit. Dis bas gefrhehen roar unb fich öooan fo benom= men ?u haben glaubte, baß feine Geilnaßme am Daube geheim bleiben roerbe, ftellte er fich felbft, rourbe an bas Dcgimentskommanbo abgefchickt unb nach 5= ober 4tägigem Drreft bloß roegen Defertion mit 30 Stockftreicßen beftraft. Dis bie beiben anberen faßen, baß ber Dorerroähnte fo leicht burchgekommen roar, begaben fie fich Fm Gr^priefter Streglianooich oon Sluin unb baten ihn, fich für fie f oerroenben.“ Diefer tat es auch unb oerroenbete fich beim Dubitor Oftoicß für fie. Diefer unb ber §auptmann Dubifaoleoicß feßten es fcßließlich auch bureß, baß bie Däuber bloß mit Storkftreicheu baoonkamen. Dafür erhielt ber Sauptmann oon ben Räubern „einen fcbroer belabenen ^ZBagen mit 935ei)en, einen ?roeiten mit öafer, roelcbe Srürbte fie in Sluin erkauft batten, unb einen bebeutenben ‘öarbetrag, außerbem roieberbolt auch Sifrbe. Ob §auptmann 'S. rouj^te, baß beibe beim Sottjcbeer 'Saube roaren, kann icb mit Se^ ftimmtbeit nicht angeben; baß aber jene «Sefcbenke, bie fie ibm machten, non geraubtem Selbe beftritten mürben, mußte er roiffen, ba ihm bie große ^rmut ihrer §äufer febr gut bekannt mar.“ oro« anbere ‘Sauber oerbanbelten eben= falls mit Sauptmann 'S. unb er verfpracb, baß er ficb für fie oerroenben roolle, roenn „fie ihm jebcr 100 fl. geben, bie er ?u ‘Seftebungen am gehörigen Orte oer» loenben roerben; für feine ‘Semübung follten fie ihn erft fpäter nach erfolgter ’Segnabigung belohnen.“ Sus einem roeiteren 'Protokolle ift ?u erfeben, baß eine 5rau ausgekunb-fcbaften batte, baß ber bann beraubte Ceberer in Canbftraß febr reich fei. Sie bat ficb oft im Sicbelburgifcben aufgebalten, „roar eine febr kecke Leiterin unb eine fo gute öägerin, baß fie ben ‘Sogei im Sluge unb ben §afen im Saufe feiten fehle.“ Sie roar auch Sübrerin beim Saub^ug unb ritt ooran. „Das Unternehmen gelang oollkommen. ‘Die Seute rourbe geteilt, jeber erhielt 1300 fl., auch bie 5rau.“ ‘Sn anberer Stelle roirb bie ‘Sermutung geäußert, baß jene Stau bie ©attin bes ‘Serroaltungsleutnants cPeris geroefen fei; „man fpracb oon einem Siebes-verbältnis ?roifcben ihr unb bem Säuber Slaticb Skerticb unb es ift eine bekannte Sache, baß fie im Sicbelburgifcben ihren in 'Penfion bort (ebenben ‘Sater, ber Sebrer roar, oft befucbte, auf bie <3agb ging unb ritt.“ (Äriegsarcb. SMen, 1831, £, 61.) Gegründet im Jahre 1906 e 'Sfoe%e>tei- iwlcI STtato-nlat-bia'tetx, c&aK.cle<3ft}tQclu££e. verließen ben Poftroagen unb gingen Sie fteile Strecke zu 5uß, löäbrenb 6er ^agen langfam oor uns roeiterrodte. erfuhr ich, aus roekben Sottfrbeer ‘Dörfern fie roaren: ein junger 9Tlann roar aus ^erbreng; ein ‘öurfcbe aus ^ömergrunb, einer aus ber „©öttnikn“, ein britter aus „Coag“; ein ^Tläbcben roar aus „^Xoin“, eines roollte nach ,,^)arbern“. ‘Der ‘poftroagen roar auf ber §öbe angelangt, hielt an, bamit mir Suftgänger nicht ^uriickblieben. ‘IBir ftiegcn ein unb fort ging es im £rab roeiter. ‘Kacb einiger Seit roaren mir in Eurjak angekommen. ‘Sor einem neu= erbauten Safthaufe hielt ber ‘poftillon bie ‘Pferbe an. „Eine halbe Stunbe ^aft“ fprach er, „unb roer ‘Dürft hat, kann ficb ftärken“. ‘öir ftiegen oom :ö5agen unb beniihten bie halbe 5tunbe ‘Slufenthalt oorerft ;ii einem kur]en Ausblick auf bie ficb oor uns ausbreitenbe Segenb. Rechts unten an ber ‘Serg^ lehne erblickten roir bas in feiner heutigen Seftalt im öahrc 15TO erbaute mäcb^ tige Schloß Auersperg, bas Stammhaus bes gleichnamigen uralten SefcblecfcM tes, unb berounberten beffen gcroaltige ^tlauern unb Ecktürme. <2lun eilten bie meiften Sahrtteilnchmer in bie ‘333irtsftube, um ficb ?u ftärken, roie §anfch ge» roünfcht batte, ^ber roie erftaunten fie, als fie oon ben ^irtsleuten in ber anheimelnben Sottfcheer 9Ilunbart begrüßt ronrben. yie Wirtin roar nämlich eine Sottfchcerin, ihr ^Hann aber roar oiele öabre im Cänbcßen geroefen unb hatte ficb beffen Sprache angeeignet. ‘Die halbe Stunbe ^aft roar ?uenbe. ‘Der 'poftillon hatte roäbrenb biefer müben ‘pferbe ausgefpannt unb ein ‘paar ausgeruhte ftanben fchon oor bem Poftroagen. ‘Ztocb ein Sias ‘ZBein trank er, bann brängte er mm Einfteigen. öeber fuchte feinen früheren Plaß auf, ich nahm meinen „Pockfiß“ ein unb meinen Pegenfchirm hielt ich ?roifcben ben $?nien, ba für ihn fonft nirgenbs Plaß roar. ‘Die pferbe ?ogen an unb rafch ging es roeiter nach ‘ZÖelike Casce, bann abroärts in einen oon Sichtenroalb um» grenzten Ealgrunb, ber an ber engften Stelle bamals ben Pamen „§ölle“ führte, unb von hier roeiter in bie von hohen roalbreicßen Pergen umranbete Ebene von Pibnica. ön biefem großen Orte angelangt, verfpürten roir „Pockfißer“ einen Seruct), als ob irgenbein Stoffteil in Pranb geraten fei. Er rourbe auf unferer bebenben 5abrt immer ärger unb ärger, troßbem rührte ficb keiner unb roir blieben gemütlich in unferer Stellung, bas „Sprißleber“ über unferen S^nien, fo baß roir unferc 5üße nicht fehen konnten. Plir rourbe es in einem ltnterfrhenkel immer roärmer unb roärmcr, ja faft heil1?; irb baeßte, bies komme bavon, roeil roir fo gebrängt fißen unb uns nicht rühren können. Poch einige Schritte vom Safthaufe Prko entfernt — ber P3irt ftanb gerabe auf ber Eür» fcbroelle — rief uns biefer plößlich entgegen: „Per Poftroagen brennt!“ Unb fchon ftür?te er in bas giaus zurück, um nach roenigen Augenblicken mit einem Schaff P3affer ;u kommen, bas er in ben rauchenben Poftroagen goß. Pie 5abr= gäfte roaren unterbeffen erfrbreckt vom P5agen gefprungen. Pun geigte es ficb, baß ber §aferfack febon gan?, ber untere Eeil meiner §ofe unb ein großes Stück meines Pegenfcbirms verbrannt roaren. Ein Slück, baß roir an ber §alteftelle angelangt roaren unb bureb ein Schaff Aßaffer ein größeres Unglück verhütet rourbe. PMefo es kam, baß ber §aferfark 511 brennen anfing, fragte man ficb gegenfeitig. öebenfalls bureb bas 3igarrenraucben. Seraucbt bat roäbrenb ber 5abrt ber P^erksbirektor faft ununterbrochen, aber auch ber Poftillon roar ein Paucßer. Erfterer fragte mich, ob icß auch geraucht habe, öch verneinte es, benn icß bin unb bleibe ein Picbtraucber. Pa roar er fofort bereit, mir für bie §ofe unb ben Schirm einen Petrag ?u vergüten. „§err Prko, fcßäßen Sie beibes ab“, fprach er }um P3irt. Piefer meinte, bie §ofe könne bureb S?ür?ermacben unb Umarbeiten für einen Knaben noch verroenbet roerben; bem Pegenfcbirm feßle ?roar ein gutes Stück, er fei aber für ben Pegen gut genug, roenn ber verbrannte Stoffteil bureb einen neuen erfeßt roerbe. Sr fcbä^te ben Schaben auf 4 fl. 5err ‘jSri^nigg griff in feine 'örief-lafcbe unb bänbigte mir ben betrag ein mit ber S^age, ob icb bamit ^ufrieben fei. öcb ftimmte ?u. ^as follte icb anbers. ‘Damit roar ber unliebe Vorfall becnbet. ^ir befebten toieber unfere ^Pläfee unb mit frifcben ‘Pferben ging es oorroärts ins §eimatlänbrben. ‘Sor t>tarücerkev=9I!itterborf oerlieb icb bie ‘Poftkutfcbe; benn mit einer fo erbärm= lieb ausfebenben §ofe roollte icb mich nicht im Stäbtcben geigen, ?ubem hätte ich noch einen breiftiinbigen ‘ÖSeg bis ?u meinem ‘Dienftorte machen miiffen unb mancher, ber mir begegnete, hätte ben $opf gefcbüttelt. öcb ging in bas ‘Dorf, in ber fieberen Srroartung, baß ich oon meinem ^erroaubten, bem ©aftroirt ©eorg ‘petfebe, eine paffenbe §ofe für 3toei Sage ausiiileiben bekomme. ^Is ich mich feinem §aufe näherte, roar auf feiner Kegelbahn eine heitere ©efelP febaft beifammen: Sjocbfcbulftubenten, Sbeologen, Lehrer unb Cebramtskanbi= baten. „‘2£as kommt bort oon ber §öb’, roas kommt bort oon ber §öb’ ufro. crfcboll mir bas altbekannte btubentenlieb entgegen. ‘Sei näherer ‘Setracbtung meiner Perfon aber riefen alle: „Sin ^bbranbler! Sin ^Ibbranblerl“ unb lachten aus oollem §alfe unb ich half mit. 9lun mußte ich bie Srlebniffe bei ber oierroöcbigen ^affenübung unb befonbers bie auf ber heutigen Heimfahrt ein-gebenb febilbern, roas ?um Schluffe allgemeine Heiterkeit unb fcballenbes ©e-läcbter beroorrief. „‘Der Poftroagen brennt!“ rief einer oon ihnen, „PMrt, fcbnell einen ‘Doppelliter, baß roir bamit löfeben!“ „Unb mir eine Hofe!“ fügte ich bei. lieber ©eläebter. Her ‘Doppclliter roar halb ba; roir tranken auf aller Pöobl, bie uns lieben unb nicht baffen. Hie Hofe müffe ich mir felber holen, meinte ber ‘öirt unb hieß mich mit ihm geben. 3n einem kleinen 3immer rourbe halb eine paffenbe gefunben, bie ich auch gleich an?og, roorauf ich mich toieber ?ur ©efellfcbaft begab. 9luf bereu ‘Sefebl mußte ich mich, ob gern ober ungern, fügen, auch am S^egelfcbeiben teil?unebmen. ^lls bie ‘Steibe an mich kam unb ich ben erften Schub tat, fielen alle neun. „Has roar Seils ©efeboß!“ rief ein Hocbfcbüler, alle anberen aber roaren erftaunt, benn neun in einem Schub ?u Salle ?u bringen, kam auf biefer Kegelbahn äußerft feiten oor. ‘Slls aber auch auf ben ?roeiten Schub roieber neun fielen, roar bas Srftaunen noch größer unb mehrere riefen gleichzeitig: „lieber ein ^Iteifterfcbuß!“ öd) aber oerfeßte: „Has ift 3ufall.“ „‘Ztein, bas ift können unb ©lück“, erroiberte ein College. ‘Seim britten Schub traf ich Cocb. 9tun erklang bas bekannte Pieb: „Her bat’s gut gemacht, brum roirb er auch nicht ausgelacht.“ Siner aber rief: „Her Poftroagen brennt!“ unb ber ‘SMrt roußte fofort, um roas es fiel) banble. ‘Soch »eine Partie“ machten roir, bann roar es ^Ibenb geroorben unb roir gingen auseinanber; ich fuchte mein Slternbaus auf. Seitlich am PTlorgen bes folgenben Sages machte ich mich auf ben ‘SSeg nach meinem oier Stunben entfernten Hienftorte Soetli potok-Pichtenbach, oon bem ich oier ‘S5ochen lang abroefenb geroefen roar. Hort legte ich bie geliehene Hofe ab unb brachte fie tags barattf bem guten ‘SMrte roieber ?urück. 48 öabre finb feit jenem ereignisoollen Sage oerftrichen. ‘Son ben Seil-uehmern am S^egelfcbeiben haben fich bie m e i ft e n fchon ?um eroigen Schlafe niebergelegt, nur ro e n i g e freuen fich noch bos Pebens, barunter auch ber jebeqeit beforgte ©aftroirt Petfche. Unb ob oon ben Sahrgäften heute noch m e h r e r e leben, ift mir unbekannt, roob! aber roeiß ich bies oom Herrn ‘Sür-germeifter öofef Möllmann, ber mich in ben Smanpgerjahren gelegentlich einer unoerhofften ‘Segegnung in PTIozelj-PBöfel fragte, ob ich mich noch an jene Sahrt erinnere, auf ber es im Poftroagen brannte unb ich meine Hofe einbüßte. „öa= roohl“, Jagte ich, »es hätte noch fchlimmer kommen können, ich hatte ©lück im Unglück unb bas vergißt man nie“. Sic $e6eithmg unfcecc 9Mun6otf uni iftcc ticbtige Sßicictgoic. $8on SEßi^elm Zicf)tnfe(, ©c^ulbireftor i. SR. $)ie üfftunöart ^at für ba8 ©pradfiinfetbeutfcfitum BefonberS gro^e Sebeutung. Sie Snfeilage eines öotfSfplitterS trägt bie (Sefatjr in fi($), ba§ bie präd)= tigen unb feelifc^en SufammenBänge mit bem @efamttiolfe in Beftimmten geüra Störungen erleiben lönnten. 2Benn 5. 93. ber gatl eintritt, baff bie alle Seut= fc^en üerBinbenbe StBriftfprai^e in ber ©cfjule ni($it mel)r bie nottoenbige pflege finbet, fo fließen boct) bie Duellflüffe ber 3Jtunbart für bie Sugenb aud) toeiter= Bin mit ber gieren Stärfe toie eBebem im @tternBaufe unb in ber Sorfgemeim ftBaft. Sie einige ftraft ber 3)httterfpracBfcBu(e ift unBefiegBar. Sie (SottfcBeer SJtunbart §eigt tior allen anberen beutfäfen SOtunbarten nodB mit Befonberer SeutlicBMt in Sautung unb SBortformen ftar$ altbeutfiBeS @e= präge. 9lu§ biefem Orunbe roirb fie tion 9?i(BtgottfcBeern nicBt oBne tneitereS tier= ftanben toerben fönnen. fpier §eigt fii^ eine StBtoierigfeit, toenn man fie Bei tiolfStümticBen ülufäeidjnungen ober Bei bicBterifcBen SlrBeiten tiertocnben rootlte. Siefe ScBtoierigfeit barf uns nun nicBt ba^u tierleiten, aui) nur ein üuent= dBen feiner (Eigenart 5U ftreicBen unb fie ettoa tierBodjbeutfcBt im 91u§brucf ober in ber IReiBtftBreiBung toieber^ugeBen. 9Zein, unfere altertümlicBe SJZunbart foll tior allem gebraust toerben, bap fie gottfcBeerifcB unb fotoeit im ecBtefien SeutfdB BU unferen Sanbsteuten fpricB'/ beren tiölfifiBe Stärfe fie ift. SarüBer BtoQUS toirb fie im ganzen beutfcBen SpratBgeBiete auiB nur SeacBtung unb SInerfennung finben, toenn fie edfjt unb niiBt tiertoäffert geBracBt toirb. Siele SeutfcBe toerben ficB mit 91rBeiten, bie in ber Eltunbart tiorliegen, BefcBäftigen, toeil fie il)nen ecBt ©ottfcBeer Solls tum aufgeigt. Sie mürben aber tiertoäfferteS ©ottfcBeerifd) aBleBnen, toenn es aucB noiB fo leicBt tierftänblicB tior iBnen läge, toeil es üjnen über bie tiiel BeacBtete ©ottfcBeer @igenart nicBt nur ni(BtS, fonbern galfcBeS fagt. ißerfönlicBer ©ärgeig, ber toeitBin toirfen toollte, ber fäme alfo in ber Beutigen Seit, too man für ftälfcBungen beS SoltStumS nicBtS meBr übrig B“t, aucB gar nitBt §u feinem ertoarteten (Srfolge. Etein, unfer größter (SB^getB muB fein, aus uns baS ecBtefte Solfstum, bem toir ja mit alt unferem Sinn tier= fcBrieben finb, fprecBen 3U laffen So aber fönnen toir unS aucB am Beften bem SBerfe mitgeben, benn unfere Stärfe liegt in SerBinbung mit bem Solfstum. (Sin großes Seifpiet bafür ift ißeter Etofegger: Ser ecBtefte Etofegger ift nicBt ber mit bem tierBocBbeutfcBten SteiriftB, fonbern ber SicBter beS StuanfteirifcB. SBefentlitB ift tior allem bie lautgetreue Eßiebergabe unferer EJtunbart. @8 fann nur eine (SottfdBeer EtecBtfiBTetBung geben, toenn man ficB an ben @runb= fa| B“lt: •ScBteibe, toie btt richtig fpricBft! (ißBonetito6 ScBreiBtoeife.) gür unS (SottfcBeer ift ber EBeg, ben toir §u geBen B^Ben, in ber „@rammatif ber ©ottfcljeer ElZunbart" tion Sr. §an8 SftBinfel (Serlag tion Elt. Etiemaper in £>atle a. S. 1900) genau tiorgeBeicpnet. Sie (Srammatif B^t in ber (Mefjrtentüeft grofjeä Sluffe^en erregt. Sie ift aucf) für (Sottfdjeer nidjt „tier6ef= ferunggüebürftig", fonbern BteiBt für bie (Sottfcfjeer SDZunbart ba§ 93ud). Seiber ift ba8 grunblegenbe 93u(| tjeute nur met)r auf antiquarifc^em SBege erljättticf). Sie @ottf(^eer ättunbart ^at bou atlen fübBatjrifdjen 9JZunbarten ben Saut= Beftanb, ber bem 9((tbeutfc£)en am näcfiften fommt. (3!itbeutfd| rourbe „Sonne", „SSater", ärjnlit^ roie ^eute in (Sottfdjee gefprocBien: „S^unne", „9Bater"; bgl. Bei 3. Sfi^infel bie bie8Be§ügticf)en Stellen feiner ©rammatif). Siefen ererbten 9Zeicf)tum folten mir @ottf(^cer burcf) eine rict)tige 9ied)tf(£)reiBung bor aller SBelt unterftreidjen. ©ne fnlfdje 9iecf)tfcf)reißung Eann üBerbieS 3U groben SDZiffberftänbniffen führen. 9J2an unterfc^eibet ftreng ftimmtjafteS ft| (etma §u bergteidien mit bem ftoto. §) bom ftimmlofen fd|. SBie fotlte man fonft 5. $8. ben Unterfdjieb in ber SJZunbart §toifcE|en „gefe^en" („gaftja^’n") unb „gefdjetjen" („g3fi|ad)’n") §um Stugbrud bringen? 9JZf)b, 0 unb u macfjen in ber SJZunbart eine SSerft|ieBung ßu 0 unb u burcf). Seadjtet man bieg nit^t, fo müfjte eg Bei ber munbartlidjen Schreibung bon „getoonnen" („gaBunn") unb „getoofint" („gaBun") §u Srrtümern fommen. lieh berhätt eg fid) Bei h^- ,M'J („bu") unb hb- „bu" („bü"). Ungeroöhntich mag eg fdieinen, bah 'n ber (Srammatif ftatt beg ei ein ai auffcheint, toeil mir ge= toöhnt finb, im hb. ei ftatt ai §u tefen. 9JZan hfltte fieh folgenbeg bor Stugen: Schriebe jemanb für „Siene" „^eija" (lieg „Eßaiia"), toie mürbe ber öetreffenbe bann Siene „gruafharifd)" fd)rei6en, mo Siene tatfächlid) „ißeija" heifjt. Sort gilt nämlidh totrflich ei (mit ftart gefd|loffenem e) ftatt beg fonft üblichen ai; „beitfeh", „Seidia", „gleid)’n" u. f. ro. 3Bir Begegnen in unferer 9JZunbart einem e=artigen EDZutmellaut, ber in ber Schreibmeife bie gröhte Schroierigfeit Bereitet, roeil ba bie fcfmlrnäfsige SdireiBung berfagt. (Serabe biefer Saut mirb mit alleu möglichen 93ud)fta6en toiebergegeben. Sogar bie gleichen Schreiber miberfprechen fich Bei ber fchtiftlichen SBiebergaBe biefeg Sauteg in berfdhiebenen Arbeiten felbft. Siefeg Umhertappen in ber Schrei* bung (ber eine bermenbet für biefen Saut biefeg Seiten, ber anbere jeneg, heute mach e§ fo, morgen anberg) Beftätigt ung ben SBBert einer auf tviffenfihang Sfchinfel! ein gutes Hausmittel ift mehr mert, als taufenb gute9tatfcl)läge! „Sß f 1 a n 3 e n= t a u"=H a u s f l u i b, eine S r f i n b u n g ber 1 0 0=j ä t) r i g e n 91 p 0 11) e t e © e b a u e r — 23 a c, ift roohl bas befte unb beroübrtefte 23oltshausuüttel für 2UIcs unb 2llle! SOtan lefe beshalb in eigenem Sntereffe bas gan3feitige Snferat biefer alten unb befannten 2lpothefe in unferem Salenber unb verlange unbebingt eine fleine SOtufterflafdje „2ßf(an3cntau"=öausfluib, roeldjc unentgeltlich 3ugefchictt mirb. ©ne Sßoftfarte genügt. Der Zlngcborfame. 3m (Elternbaus. 3n a @öttf(^eaBar ^ciüf^a bu fi^teat a§ lefc^ta ßinb 3Boar fi^ain an aütn (Eltern, tion 9teacn fcfjat ^auB pünt. Sr $8utr ünb ba dJtüater fd)at patnt riarant fdjean: „D ©l^ünn, ptaiB böd) a^oima, tüa et in ba SSartt gean, Sn af bain SBütrfcf) §aüf§a, Bn bürd§ ff)ecffd)Bünbert 3uar Sain b’Stnan [jont gataBan, plaiB piS §ar. Soatnpuar. @t Sirln, et gransüftjn, et ißeft, et $üngr§noat §ont fd|3 toon bu Een’n pringan, ptS ba§ ifoimöt trai §3 f^ain. Sai ftjö Eon’8 So nt pafcpteanan, gcttfcpeaBarifcB nöd) fpain. 92bc^ foin8 et ift^t torpüngrt in intern Santtain, ®int, SBötg b’ (Ettern, plaiB apoima, inffjr ba Searn fptug et in Sint. Sain ba Äinbr Brnt bi fl^egn nöd) i6r§ @roB, ö ißita, Sa (SöttfdjeaBara Brnt f^ugn: (Sott giB’ mon bai eaBiga 9?üa! 3n ber Srcmbc. Sr ©t^ünn Bot fBi et tun Eearn, Bot gafBtugn ba Searn in 93int, 9ZifdB Boüfat ’8 (Etternrearn, aBin ifd)t’3 tefcBta Sint. Sn ba 23artt ifcBt ar Eaman, in racBt a groBai ScBtot, @Bo Bia mon’S Bot gatraman, Betai ftBeanai $eifBr Bot. UarBait Bot ar a toünan bar üngarutna ißüa, 2Bit (Satt Bot ar rorbbnan ünt SBrainta a brjüa. 9tia Bot ar Boim gabenfn an b’ @ttrn ünt iar 9toat, Dinbr Bot fB* ottr brpuerm, bo§ ifcpt gaBan br Soat. StfBo Bot’8 br ißüa gamocBn pi§ af an autn SoE: (SauarBaitn, torföffn, Bua§ ar torbianat Bot. Sar auta SoE ifcpt Eaman, br 3Jton ifcBt Eaman EronE, Sa SBrainta Bent torfBBüntn, ba SoftBa ifcBt gaBanau ptonE. Sr §üngr bar ifcBt Eaman, ba ScBmar^n a brßüa, 9Züa Bot ar Boim gabenEn bar ünbonEpora ißüa, 3BrEafn geat ar 8 Sefcpta, BuaS ar pai imon Bot, St UnbenEn roon (Ettern, Bai gaBnt et fBot. Unt mit an tefdjtn (Satta bu rouarat bar EronEa SJton Sn ba §oimöt, in bai auta, mit ©(f)if unt ©fBnpon. §eimEeljr. fßai ©BBainapargtain Eimat bar auta 3JZon toorpai, Sort tüant fBi Sinbr fdjpitn ünt torainttid) griaSnt fBui Sin uarmen EronEn fiiimar, bar ptaiBat toraibiE fcBtean, 58ia ar bu Betrat rebn göttfcBeaBarifdB fBa fcBean. Ünt Baitör Bonbrt Btbr ar in ffyatn ^oimbtiont @|mn b’9tgn l^ent gon§ triaBa, f^ai fdjainant Bia in ißront. 9Züa fimat ar in ffjain Searfle, Bit §an @ttrn|aüf^a gean, 2)dc^ Buag ar bört tüat fl^ad)n: tai 9J?aüarn tüant nbd) fd^tean. Sn .'pargn tüatan’S brüfn, nifcfj fjot ar mear a §oim Ünt nibr tüat ar tjütn |in af an 5iaüfc§tirfd§tDin Ünt l^etoat un §a rearn, a§ a ©äjtoin f^i mü8 brpuarm, ®ai er f^ain ^oiinöt Bot tortufan in fBotn an jüngan Süarn, Ünt fBain ba autn (SItrn gatufn Bot in br 9ioat Sn’n et aBaf Bot gaBan a ©iBtidte mifcBocBain ißroat. So§ geat mon aug ga ^argn an fronfn autn SJZon. « @8 pobnt in ba €dBmar§n, ar rearat Buag ar fon. Sntr bantan famant Sinbr: Buag ar Bit, toon Bü ar ifcBt. 9tr tüat in aug br^etan ünt fBugat: ar gaBeart af'n ÜDfifcBt. Str Beto3t un §3 patn: iar liaBan Äinbrtain, Sn @ttrn ünt br $oimbt fBbtt trai bücBatai iar fBain. 23en iar bog et Brt Boutn, Buag idB gafdBoit ai Bon, $)r Caeargott Brt ai fcBtrüfn grut Bia mi autn 9Jcon. Str geat afg SSraitbf inin, pai ^Boi @reBrn ptaiBt ar fcBtean. 9tr fBicBat a Betgain traute, mug et mear Baitr gean. Stfn Srai§tain fcBteat atbBm gan§ oinfadB aüfgafcBriBan ®r tttum toon fpainan @ttrn ünt Ben fBai Bont torfd)ibn. iBia ar bog B°t 93tefBn, Bont gaBeart ba Saita a EcBrai, 9t $oatn Bont fBai toitnan ofn (SttrngreBrn. 93ai? Qeinridj putre ©utilpotot — ®ürn6adD einiges über bie Gmiftefjung bes Sobbrennens unb oerfrfüebener Sötagenleiben. ©c= UirBnliiB roirb bas SobBrennen als eine gang bnrmtofe Sadje nidjt beacijtct unb batier and) nidjt bebanbelt. SaburiB aber roirb bie ©runblage p argen 9J!agcngefd)roüren gebübet. §eute roeiB man, ba| fi(B ber Slagen burd) eine 3nbispofition trampfartig fcBIieBt unb mit fuurem 33Zagenfaft füllt, ber nicht abflieBcn tann. ©Icid)äeitig fet)U ber alfalifdje SDZunb--fpeidjet, beffen Aufgabe cs roärc, ben fauren OTagcnfaft abpftumpfen. 9J$ad)t man nun nid)ts bagegen, fo rcigt bic Säure bie tölagenroanb unb an einer foldjen Stelle tönnen Icici)t burd) immer norijanbene (Erreger 9Jiagcngefd)roiirc cntftchcn, bic fpätcr 31t Ärcbs führen tön= nen. 3ntcreffant ift bic ^Beobachtung, baß eine 9tcihc iehr alter Hausmittel, roeldjc höllpt= fädjtid) aus in 9nEohoI aufgelöftcn Harten unb Heilbrogen beftehen, hier bas richtige getrof--fen haben. So ift bie Seobachtung gemadjt roorben, ba§ ber langerprobte unb beftens be= mährte iZipotheter Shierrp’s $alfam, rechtzeitig eingenommen, einerfeits ben 3Runb= fpeichelpflufj anregt unb 3° eine Überfäurung oermieben roirb unb anbererfeits in “Berührung mit bem roäfferigen ÜJlngeninhnlt eine Smulfion hübet, bie bie 9Jlagenroänbe mit einem feinen, fäurefeften Belag austapeziert unb fie fo roiberftanbsfähig gegen bie “üngriffe ber Säure mad)t. ©teidhzeitig löft fid) ber Krampf unb bas angefammcltc SÜBaffer tann ab-flieften. ©er ed)te © h i e r r l)’s B a l f a m mit ber grünen 9t 0 n n e n f d) u h m a r Ic roirb in oiclcn ffäUen mit beftem (Erfolg angcroenbet. Beftellen Sic benfelben birett aus ber Sd)ut)cngcI=9lpothctc ütbolf non $Ijiemn)’s 9tachfoIg., ißregraba 9tr. 31 (oia Bagrcb) Sansta Banonina, 3ugof[anija. 6 ^Iafd)en toften franto (Emballage unb 9ßori° (fpefenfrei) 60 ©in. Der Siebenfcfyläfer. (Mioxus glis) T>er Sicbenjcbläfcr ober ^öilcb, lanbesüblirb cPilicb genannt, kommt in guten ‘öuebenfamenjabren in ben Trainer Urroälbcrn maffenbaft vor. 3u 5riib= (ingsbeginn, aljo im Sottfcbeerlanbc anfangs 9Uai, roenn bie ^briftrofe bereits verbliibt ift, bie grüne ^tiesrour? an ihre Stelle tritt, ber Seibelbaft in feiner blaffroten ‘Pliitenprarbt an ben ‘öalbränbern ftebt, bie grüblingsknotenblnme mit ihren roeiffen, grüngelb geranbeten Stocken bie Sonne begrüfft unb bie brappfarbige 9ttorcbel über "iKarbt ihre runzeligen kegeligen S^öpfcben aus bem mit ooriäbrigcm braunen ‘Sucbenlaub bebeckten, bumofen ‘Soben berausfebiebt, geraten bie ‘Sergbauern, <3äger, Nobler unb Holzarbeiter unferer Canbfcbaft in angenebme Erregung. (Dic 9>ucbe beginnt ficb mit zarten, hellgrünen ‘Slatt^ fpiben zu fcbmücken unb bamit ift bie geit gekommen, in tvelcber es ficb bal= bigft entfebeiben muß, ob ber laufenbe Sommer ein gutes Samenjabr bringen mirb. ^iefe grage intereffiert nicht nur bie armen ^albner, roelcbe ficb ben ganzen langen ‘Zßinter binbureb faft ausfcbließlicb oon ^aislterz, Sauerkraut, Qtüben, Kartoffeln unb grobem Roggenbrot nähren unb nur an hoben geier= tagen ein gefekbtes Scbroeinefleifcb auf ihrem Sifcbe feben, fonbern auch ben Rilcb, oon roelcbem ich nacbfolgenb erzählen roill. Rlljäbrlicb, ?Uitte Rtai, oerlaffen einige Rilcbe, fozufagen als Späher, ihre unterirbifeben Scblafftellen, um narbzufeben, roie es mit ben Srnäbrungs= verbältniffen bcftcllt ift. Steht bie Ruche in Rlüte unb ift ber Rerlauf biefer kurzen Rlütezeit günftig, fo kehren fie nicht mehr zu ihren Rrtgenoffen zurück. Rach kurzer Rßartezeit beenben auch letztere ihren RMnterfcblaf unb ziehen in großen Scharen zutage, um ficb au üppiger Rabrung zu erfreuen unb für ausgiebige Racbkommenfcbaft zu forgen. ginbet bie Rorbut bie notroenbigen Rorbebingungen nicht, fo kehrt fie in roenigen Sagen in ihre RMnterquartierc zurück, um ein weiteres öabr zu nerfcblafen. errfrbaft, roelrber bcr ^Ö3alö gehört, ein ©eroiffes baoon bc?ablen.“ (©ine Verfügung, roelcbe norb bis beute ?u 9tecbt beftebt.) ‘Damit ift erroiefen, baß ber ‘öilrb (eit öabrtaufenben ein allgemein bekanntes, oiclfacb Dorkommenbes unb ob (eines (cbmackbaften 5lci(rbes cifrigft verfolgtes öagbtier mar unb es noch beute i(t. ‘Der ‘Silcb i(t ein ausgc(prorbenes ‘Ztacbttier. ‘Den ©ag über verbringt er rubig (cblafcnb meift in (einen eigenen ober in vcrla(fcnen Heftern von Gräben, S5äbcrn unb ©icbbörncben ober in ‘Saumlöcbcrn. ^ur (eiten finbet man ibn in bie ‘ilftgabeln ber ^ucbe ober bcs §a(elnußftraucbes gebrückt, roobci ibn bic Dltimikrg (eines Seiles mit ber ‘Saumrinbe vor (einen Seinbcn (cbüßt. ^tm 9tbcnb roirb er roacb unb (ebr lebhaft, ©r läuft auf ber ©rbe (ehr bebenbe unb ift, roie bas ©irbbörncben, ein oor?iiglicber Kletterer, Baumläufer unb Springer, ©r ift außerorbentlicb gefräßig unb besbalb nachts über auf (tänbigcr Babrungsfucbe. ©r liebt alles Beeren- unb B3albobft unb bevorzugt insbefon-bere bie öligen Kernfrüchte, roie Bucheckern, ©icbeln, B3al- unb §a(elnü(fe. 3m Stübling, roenn biefe leckere Babrung noch fehlt, lehrt er vorroiegenb von feinem eigenen 5ett. ©r begnügt (ich auch mit ben (cbmellenben Knofpen ber Daubbäume unb ber Sträuctjer unb erfreut (ich an ben B3inters über in_bas fiaub gefallenen Beeren ber Bliftel. Buch bic grübpihe, roie Blorcbeln, ©ier-febroämme unb Bärentaßen nimmt er gerne auf. Böfe Blenfcbcn muten ihm (ogar ^u, baß er um biefe Seit Bogelhefter pliinbert unb ?um Kannibalismus neigt, ©igenfebaften, roelcbe jeboeb ber Beftätigung bebürfen. 3n biefer Beriobe ber knappen Babrung, in roelcbe auch (eine Ban^eit fällt, magert ber Bilcb (ebr rajeb ab, roirb ungenießbar unb kommt babureb in (eine natürliche 5cbon-}eit. Sinb (päter bie Babrungsverbältniffc georbnet, (o frißt er nachtsüber, roas er freffen kann unb roirb nach ber Ban?- unb Säuge?eit roicber bick unb fett. 3n guten Samenjabren (inb Btitte Blai alle Bilcbe ?utage unb kur?c Seit barauf beginnt ihre Ban??cit. 3(t bie geeignete Biftgelegenbeit in einem hohlen Baume gefunben, (o roirb bas BSocbenbett von ben Bärchen mit roeicben Bioofen unb trockenen B5albgrä(ern ausgepolftcrt. Bach einer ©rag?eit von feebs BSocben roirft bas B3eibcben böcbftens (eebs nackte, blinbe öunge. Biefe roaebfen (ehr rafcb unb roerben nur kur?e o^it oon ber Bluttor gefäugt. Bie gamilie bleibt bis ?um §erbft beifammen unb ?roar bleibt (ie tagsüber immer im Be(te unb abenbs gebt (ie gemeinfcbaftlicb auf emfige Babrungsfucbe. ©egen K.nbe Buguft (inb bie hellgrauen öungen ?u brei Biertel erroaebfen unb in biefer öeit feßt ber eigentliche Bilcbfang ein. Ber Bilcb bat außerorbentlicb viele geinbe. Bor Bllem ben Blenfcben, roclcbcr ihm am eifrigften nacbftcllt unb ihm ben größten Bbbrucb tut. Biefcm (cbließt (ich alles nächtlich jagenbe §aar- unb geberroilb an, roie ?. B. ber ^suebs, bie B3ilbkaße, ber ©bei- unb Steinmarber, ber 3ltis, bas BMefel, bcr Uhu, bie Ural- unb B3albobreule, ber große B$albkau? unb bas Käu?cben. Bie ©agrauboögel (inb ben Bilcben roeniger gefährlich, ba biefe tagsüber nur (eiten (icbtbar unb baber nicht greifbar (inb. Bes Bacbts, roenn ber Bilcb geräufcbooll im ©eäfte ber Bäume unb Sträucber berumläuft, turnt unb auf ben Keulen (ißenb Büffc aufknackt unb Bucheckern ausfebält, büftclt er vergnüglich mit einem gut vernehmbaren „keb keb“ unb roirb er bes ©ages in feiner Beftböble roäbrenb ber Siefta geftört, fo antroortet er erzürnt mit einem „mrgn mrgn“ unb verrät bamit (einen jeroeiligen Stanbort. Bic 3agb auf ben Bilcb verteilt (ich auf brei Beriobeu: 3m grübjabr roerben bie Bilcbe anläßlich ihrer Busfabrt aus ben rointer-licben Bebaufungen gefangen, gu biefem groeck umftellen bie Bilcbfänger bie ihnen gut bekannten Busfcblupfröbren mit galten, gur Bnroenbung gelangen Schlag- unb ^ogcnfcbnellfallen. Srfteve finb bim Sollen für bcn Song von $of)l-metfen äbnlicb. Sic boben jcborb bcn ‘Starbtcil, baß ficb bie Sücrc Icbenb fangen unb man fie, roegen ihrer ‘öiffigkcit, nor bcm ^crausncbmen ertränken muß. 'Daher finb bie Scbnellfallen für ben Song geeigneter. 'Der ‘33ilcb roirb in biefen Solleh immer am §als erfaßt, ^roifeben ben porfrbnellenben Schuber unb bie Sadenrückroanb eingeklemmt unb augenblicklich erbroffelt. 'Diefc fcbachtelarti-gen Sollen finb 8X8 cm hoch unb breit, unb 14 cm lang, ^tn bie ^ückroanb ber Solle fchließt fich ein konifch oerlaufenber Sortfaß oon 8 cm Sänge unb 15 mm Stärke an. ön ber STiitte ift biefer mit einem 3 cm roeiten, kreisrunben Corl) oerfehen, roelches ben ö^eck hat, bie Solle auf bie 4 Dtteter lange Sluslcge-ftange auf?uftcckcn. Oben unb unten ift bie Solle mit einem 4 cm breiten, in einem Sol? loufenben Schuber oerfehen; knapp unter bem Sortfaß unb ber ‘Zttickroanb ift, roie bei einer Slrmbruft, ber Sprcngbogen befeftigt. 'Die Sehne bes 'Bogens ift mit bem oberen Schuber oerbunben. ‘Durch bas 3urück}ieben bes Schubers roirb ber Bogen gefpannt unb bie Solle kann gleichzeitig mittels bes Sprengfchloffes fängifch geftellt roerben. BMrb nun bie BMppe, auf rockher ber Stföber befeftigt ift, berührt, fo löft fich bas Schloß unb ber Schuber fctmellt kräftig oor. ‘Die fo befchriebcnen Sollen, oon roelchen jeber Bilchfänger 20 bis 30 Stück befißt, roerben, an ben langen B3interabenben, oon biefen felbft oerfertigt. 'Das hie?u erforberliche SUaterial ift erfchroinglich, beim es beftebt lebiglich aus einem kurzen Stück Buchenfcheitholz, einem §afelnuß- ober §artriegelheiftcr für ben Bogen unb einem Stück Schnur für bie Sehne. ‘Die 5rühjahrsfang?eit ift oon febr kurzer 'Dauer, beim bie Busfahrt ber Bilrbe bauert böchftens acht Sage. öm Buguft, roeiin bie jungen Bilcbe fchon ziemlich erroachfen finb unb bie alten feift zu roerben beginnen, roerben fie gelegentlich oon ben B3albarbei= tern erbeutet. Bemerkt ein Brbeiter an einer anbrüchigen Buche ein entfpre» chenb großes Sinfcblupflocb, fo klettert er auf ben Baum, um zu erkunben, ob fich in biefem ein beroobntes Bilchneft befinbet. 3u biefem 3meck bläft er mit angebrückten Sippen in bas Coct). 3ft bas Beft beroobnt, fo melben [ich bie Büche fofort mit einem mürrifchen „mrgn—mrgn“. daraufhin oerftopft ber Büch» fänger bas Coch mit einem SUoospfropfen, holt fich oon einem Strauch eine entfprechenb lange, biegfame at jemanb ßunbert folcßer Sögen, fo müffen ößrer aufs roenigfte brey babey feyn, fiutemal ein PTtenfcß genug wu tun ßat, baß er 20 bis 30 berfelben verfießt. ‘Dann, roann er folcße aufgeftellet, muß er immerju bie ganßc Sacßt von einem wum anberen geßen, bamit er vier ober fünfmal wu jebroeben Sogen komme unb bie gefangene ‘Pillicß ßerausneßme. Pllfo roerben in einer Sacht in ßunbert Sögen brey vier unb auch rooßl fünfßunbert ‘Pillicß gefangen. Sisroeilen gefeßießt aber, baß man bie ganße Sacht bureß bie Sögen loßgeßen ßört unb bennoeß nießt einiger ‘Pillicß barinn gefangen roirb. ‘Die Scßulb gibt man bem Eeufel, ber bie Säuern alfo äffe unb vexire, roelcßes auch rooßl wu glauben. Sm allermeiften fängt man fie im fpäten § erb ft, ba fie bereits in bie Srbe wu ißren Pöcßern ßineingeßen. Unb mit biefem §erbftfange geßt es alfo wu: Stan macht eine große Grüßen unb in ber Stitten ein Pocß. 5n felbiges Pocß ftecken fie bas ßoßle Soßr (Sabe) von einem alten S>agen=Sab. 3n biefem ßoßlen Soßr feynb viel fcßarf=fpißige eiferne Sägel bergeftalt ßinbureß-gefeßlagen, baß bie Spiße berfelben binunterroärts geßet, baßer ber ‘pillicß Icicßt ßineingeßet, aber nießt roicber wurückkann, roeil bie Sägel ißm ißre Spiße vor= roerfen. Solcße Srußen gräbt man in bie Srben in bas Pocß ber pillicße alfo, baß nur bas Pocß bes S3agen»Soßrs ßerausgeßet, baneben aber ober unter roirb alles oermacbt. cOarauf geben öbrer |o viele in bie Eruben, als viele öbrer barinn ^aum b^ben unb bis biefelbe gefteckt voll roirb. 3u morgens nimmt man bie Sefangenen heraus, läßt aber bie Gruben alfo fteben unb verfährt bernarb alfo immerbar roicber.“ önforoeit berichtet ‘öalvafor über ben ‘Silcbfang öcb habe mich in ben öabren von 1885 bis 1895 im ©ottfcbeer Canb an einigen ^ilcbfängen beteiligt unb berichte über ben Verlauf berfelben folgenbes: 9lls Sroßfangpläbe rourben in ben ©ottfcbeer Urroälbern jene ‘iöalb-* biftrikte geroäblt, in roelcben alte ‘Sucbenbeftänbe vorberrfcbcnb roaren. 5o bas ausgebebnte Plateau von cPobftenice=Steinroanb, roelcbes ficbanbic Oftlebne bes §ornroalbes anfcbliebt. Serner galten bie Senkung um ©lafuta=^arlsbiitte, tvelcbe vom ‘Debeli vrb, ©erni vrb unb ber roeißen ^Haucr eingefcbloffen roirb, bas große ‘plateau im ^eifnißer ‘ZBalbe insbefonbere ber breite Höhenrücken oon ZUebDebjeM3äcenbeim im «Söttenißer iSebirge in ber (Semeinbe üraga» Suchen als vorzügliche jiangpläße. Vorgenannte V5alborte finb oon ben näcbften Sieblungen im ‘Durcbfcbnitt ein= unb eine halbe ©ebftunbe entfernt. Vis oorzüg= liebe Vilcbfänger finb im ©ottfcbeerlanb bie Sucbener befonbers berühmt, ©iner folcben ©ruppe von brei Vlann habe ich mich eines Samstags Vacbmittag ange^ fcbloffen, um in ber Värenbeimer Sattelmulbe einen Vilcbfang mitzumacben. Vußer ben brei Vilcbfängern, einem öungburfeben, roelcber für bas Cagerfeuer zu for= gen batte unb mir, beteiligten ficb noch Ztvei Herren an ber Partie. Vacbbem ficb ber Vilcbfang über bie ganze Vacbt erftrcckte, mußten vor allem Vroviant unb, roegen ber nächtlichen S?üble, auch VÖollbecken für bie Herren mitgenommen roerben. tter Proviant beftanb aus einer Vrente V3affer, einem Vutfcberlc (Säßcben) Canbroein, einem Släfcbcben Vrombcerenfcbnaps, Vrot, Kartoffeln unb ^äfe. Sleifcb mürbe nicht mitgenommen, benn bafür batten bie frifebge» fangenen Vilcbe Sorge zu tragen, roelcbe am Spieß gebraten einen hervor-ragenben Vraten liefern. rOie brei Vilcbfänger nahmen per S^opf je 25 licbmazlein (Sollen) mit, roelcbe in Säcken oerftaut rourben. ttas roeitere Vüft-Zeug beftanb aus einer Vxt, einer kleinen §acke unb einem öapfmeffer (Stanb-bauer). 5ur ^öberung ber Sailen rourben mitgenommen: ein Säckchen mit V5ilbäpfe(n unb ein Släfcbcben öl. Um 1 Uhr nachmittags rourbe aufgebroeben unb in etroa anbertbalb Stunben ber Sangplaß erreicht. Vis Cagerplaß rourbe eine, am äußerften Vanbe bes Sanggebietes gelegene, feiebte Cloline geroäblt. Vie brei Vilcbfänger, benen auch ich mich angefcbloffen batte, begaben ficb fofort Zur Vuslegung ber Sailen. THefe Vrbeit, roelcbe vor Sonnenuntergang beenbet fein muß, erforbert nicht nur geraume Seit, fonbern auch fachliche Durcbfüb” rung. ‘Die Vrbeitsteilung ift foigenbe: einer ber Sänger bat für jebe Salle eine vier bis fünf Vieler lange, möglicbft bünne Stange oorzubereiten, auf roelcbe bie Salle aufgefteckt roirb. Vor zroeite Vtann pläßt bie Väume längs bes V3cgcs bis zu ben Sangbäumen leicht an, um zur Vacbtzeit bie ausgelegten Sailen roieberzufinben unb ber britte ftellt bie Sailen fängifeb. Vußerbem müffen bie Sailen gemeinfcbaftlicb in Säcken mitgetragen roerben. Vis Sangbaum roirb meift eine nicht allzu boebftämmige, aftreicbe Vucbe geroäblt. Viemals kommen Vabelbäume in Vetracbt, benn folcbe roerben oon ben Vilcben nicht gerne belaufen, öft bie V5abl getroffen, fo roirb bie Salle oorerft auf bie Stange feft aufgefteckt, baraufbin mit einer mit öl beftricbenen Obftfpalte beköbert, fängifeb geftellt unb fcbließlicb oorfiebtig in eine Vftgabcl bes Sangbaumes eingehängt. Vuf je 50 bis 60 Schritte im Umkreife roirb je eine roeitere Salle aufgeftellt. Vei 75 Sailen kommt eine rocgelofe Strecke von runb 3 Kilometern unb fomit auch ein ganz beträchtliches großes V5albtcrrain in Vetracbt. Vßäbrenb meines Vunbganges mit ben Vilcbfängern fab ich, baß faft unter jeber Vucbe finger= bick bie Schalen ber oon ben Vilcben ausgefreffenen Vucbeckern lagen, ©in gutes ^oqeicben für einen ergiebigen Song. 3n bas Cager ?urückgekebrt, fan-ben mir bereits ein nieber gehaltenes 5euer vor unb bas erforberlicbe ^8renn= boi? für bie gan?e 9lacbt. Die Herren errichteten ficb um bas 5euer aus trocke= nem Caub, 9Uoos unb frifcben Eannen^roeigen 5ib= unb Schlafgelegenheiten. Die ^Hannfchatf beburfte folcher Vorbereitungen nicht. Vlittlerroeile roar es Vbenb geroorben unb gleichzeitig hatte ficb auch ein gefunber junger einge= ftellt. Der erfte Vbenbimbifz roar karg bemeffen, hoch halfen einige Släfer S?anb= mein unb ein ©laschen Schnaps barüber binroeg. Die ©efellfchaft kam in Stirn« mung unb bamit bub bas ©wählen von VHchfangepifoben unb Värengefchichten an. ©s roar eine ruhige Veumonbnachk Vufzer bem VIelben ber verfchiebenen ©ulenarten unb bem „Vu“ eines Uhus, hörte man in öntervallen bas Sufchla« gen ber Sailen, fonft herrfchte Stille. Unfere Vilcbfänger klagten, baj? es nun roeniger Vilcbe gäbe als einftens. Die Scbulb baran trugen bie ausgebebnten Schlägerungen unb hauptfächlich bie Köhlereien, benn letztere arbeiteten alle alten anbrüchigen Vucben auf. öm übrigen rourben bie von Valoafor mitgeteil« ten Spukgefchichten in volkstümlicher Überlieferung roiebererzählt. Keiner unferer Vilcbfänger hatte je ein ,,'pilJichmannble“ gefehen; hingegen roollten alle bes öfteren beim nächtlichen Vilcbfang ein Saufen, Schreien unb Schnalzen in ber 5uft unb im ©eäfte gehört haben unb brachten biefe Vuheftörung, überliefe« rungsgemäfz, mit bem „ViHichtnannble“ in Verbinbung. Vucb hatten fie zur Vachtzeit größere VSanberzüge ber Vilche beobachtet. Diefe Säuberungen finb baburch erklärlich, baß bie ©iere möglicherroeife, nachbem fie einen Salb« teil kahl gefreffen haben, in Scharen in ein anberes ©ebiet überfiebeln. Um 9 Uhr abenbs rourbe ber erfte Smbgang gemacht, um bie Sailen zu überprüfen unb bie gefangenen Vilche herauszunehmen, öch fchlofz mich ben Zroei Vilchfängern für kurze Seit an. ©s rourben eine Caterne unb ein Körbchen mitgenommen. Unter bem Sangbaum angelangt, rourbe ber gefangene Sich herausgenommen unb bie Salle neuerbings fängifch geftellt unb eingehängt. Von biefem erften Vunbgang brachten bie Sänger 30 Stück Vüche in bas Cager. Davon rourben für bie Herren brei alte, prallfette Vilche ausgefucht unb zum Vraten vorbereitet. Vorerft rourbe ihnen ber Schroeif, bis auf einen 5enti« meter Cänge, abgefcfmitten, bann, roie es bei §afen üblich ift, ein Querfchnitt längs ber §interläufe gemacht unb bas Seil über ben Kopf hinaus abgezogen. Vun rourben bie Vilche ausgeroorfen, babei bie Ceber vorfichtig von ber verhältnismäßig großen ©alle befreit unb fcßließlicb ber Kopf abgetrennt. Die fo vorbereiteten Vilche rourben leicht gefaben, auf einen Vratfpieß gefteckt unb langfam über ber ©lut bes Lagerfeuers gebraten. Diefer Vraten bilbete eine ganz leckere Sabbelt- Daß er gleichfalls mit einigen ©läscben begoffen rourbe, ift felbftoerftänblich. Natürlich rourbe babei auch bie Vrt befprocben, roie bie Vilchjäger ihre Veute zubereiten, um fie für längere Seit aufzuberoahren. Vm heften fchmecken bie Vilche gebraten, benn ihr Sleifch ift im ©efcbmack bem ber Sachtei ähnlich. Leiber geben gebratene Vilche, von benen ein alter höchftens 200 unb ein junger 150 ©ramm roiegt, in einer zahlreichen Salbnerfamilie nicht viel aus. Sie viele biefer Vager roären erforberlich, um bie hungrigen Sägen zu füllen! Deshalb roerben bie Vilche meift im „Vitfchet“ (gefchälte ©erfte mit 51= folen) mitgekocht. Daburch roirb bas Sett ober bie Schroeinsfchroarte erfpart unb es kommt hoch auf jeben ber Schüffelgenoffen ein Stückchen Sleifch- Vußerbem gibt es bem ©erichte einen köftlichen ©efcbmack. Sirb ein ergiebiger 55ofef Kren unb bem Aeali-tätenbefißer Slorian ©omitfeh, alle oon ©ottfehee, bann oieler k. k. Seamter unb eines großen ©eiles ber Stabt- unb Ganbbeoölkerung eingeroeißt, unb ?u ©bren Seiner Surch« 5 laucbt Carlos Surften oon Auersperg unb 5er?og oon Sottfcbee „CarIsbrücke“ ge=-nannt, non bem ^3e?irksftra|?enausfcbuffe oertreten burcb ben Obmann Crnft Suber übernommen unb bem Verkehre übergeben. (Sottfcbee, am 4. ‘Kooember 1883. §oceoar, ‘öraune, Slorian Comitfcb, öo?. 9looak, Crnft Suber, ‘Zlnton §auff, ^bolf ‘pfefferer, k. k. ‘Zimtsleiter für ben k. k. ‘Sejirksricbter «Suftao Stucbeb, öobann Korn-Ijanc, öofef Kren, ‘Valentin Olioo, önnocente Sorte.“ ‘Zlm 27. unb 28. Oktober gegen 8 Ubr abenbs oerfammelten ficb in §offmanns §alle in Brooklyn an 1300 unferer Canbsleute, um ficb bort einen Süm über bie alte §eimat an?ufeben, ben ‘Pfarrer Crapp aus Cleoelanb im Cottfcbeerlänbcben aufge-nommen batte. Per §err Pfarrer begann oorerft mit ber Porfübrung einiger Pilber aus ©egenben ötaliens unb ?eigte bann in abroecbflungsreicber Peibenfolge Pilber ber Stabt Koceofe mit Umgebung unb oerfebiebener ©ottfebeer Pörfer mit ihren jungen unb alten ©inroobnern. 5o mancher ber Pnroefenben erkannte in ben oorgefübrten Pilbern fein §eimatbörfcben unb feine §eimatkircbe, fein ©eburtsbaus, feine alten ©Itern, feine Sreunbe unb Pekannten. Parüber roaren bie Pefucber freubig erregt unb oielfacb ?u ©ränen gerührt. <3n ben Paufen mürben §eimatlieber gefungen. §e1mat, liebe §eimat, 5iebe teure §eimat! Pm 21. Pooember um 10 Ubr oormittags fanb im Saale bes §otels „Stabt ©rieft“ bie grünbenbe §auptoerfammlung ber neuen Canbroirtfcbaftlicben ©enoffenfebaft in Koceoje, reg. ©en. mit befebr. Haftung, ftatt. Pie ©enoffenfebaft be?roeckt bie ge« meinfcbaftlicbe Perarbeitung unb Perroertung ber lanbroirtfcbaftlicben ©r^eugniffe. Pies erfolgreich ?u beroerkftelligen, ift nur möglich, roenn ber Porftanb Perantroortungs« gefübl, bie Sunktionäre ©brlicbkeit unb bie Plitglieber Pertrauen an ben ©ag legen roerben. Per neuen ©enoffenfebaft roiinfeben mir ein fröhliches Plüben unb ©ebeiben unb reiche, fegenfpenbenbe ©ätigkeit; möge fie ftets beharren auf ber Pabn roeifen, ?iel-beroufften Sortfcbrittes! Obmann bes Perroaltungsrates ift Picbarb Kraulanb, Canb« roirt in Slooenskaoas-PMnbifcbborf 45, Obmann bes Pufficbtsrates Sran? ©liebe, Canbroirt in Kukooo=Kukenborf 12. Per Potent ber pbarmakologifcben Pbteilung an ber ßagreber Peterinärfakultät §err Pr. Pubolf ©anflmayer mürbe ?um aufferorbentlicben Unioerfitätsprofeffor ernannt. Pm 30. Pooember ift in Cjubljana ber bekannte Pr?t unb große Plenfcbenfreunb Pr. §ans §ögler nach langem Selben im 70. Cebensjabre geftorben. ©r mar aus Pooi-log=Peulag gebürtig unb legte bie ©ymnafialftubien in Sjubljana unb bie §ocbfcbul» ftubien in PUen ?urück. Pacbbem er eine Seitlang an ber PMener Unioerfitätsklinik praktiziert batte, machte er ficb in Cjubljana feßbaft, roo er zunäcbft Pffiftent beim berühmten Primarius Pr. Palenta mürbe. Palb eröffnete er eine felbftänbige Orbination unb erroarb ficb in kürzefter Seit einen ausgebebnten Patientenkreis. Pn ben leßten Sabren begann er zu kränkeln; oorübergebenb konnte er zroar fein Selben linbern, aber ganz erholte er ficb nicht roieber. Puch roieberbolte Peifen zu PMener Spezialiften brachten ihm keine bauernbe ©enefung. Per Perftorbene mar zeit feines Sehens ein oorbilblicber Peutfcber. Pie machte er aus feiner oölkifeben ©efinnung ein §ebl unb überall mar er ?u finben, roo es galt, mutig unb unerfcbrocken für fein Polk einzutreten, ©r betonte feine beutfebe ©efinnung nicht nur in Pßorten, fonbern beroies fie auch burcb bie opferbereite ©at. Kein not-leibenber beutfeber Ptenfcb febieb unbefebenkt ober ungetröftet oon Pr. §ögler. Sein gutes §erz kannte aber keine nationale Schranken. Puch bie floroenifeben Plitbürger, bie ficb um Pat ober §i(fe an ihn roanbten, fanben bei ihm ftets ein roilliges Ohr unb eine offend §anb. Cr fconnfe roobl ooft ficb fagen, bo|f er roeber unter ‘Deutfcben nocb unter Sloroenen einen perfönlicben Seinb batte. "Die Crauer um biefen treuen unb gütigen 9Ilenfcben roar baber allgemein. Die flo= roenifcben Blätter roibmeten feinem ‘ynbenken ausnahmslos anerkennenbe “Kacbrufe. So fcbrieb ?. c&. bas Cagblatt „öutro“: „^Ilit feinen grünblicben Kenntniffen unb feiner Cutberfigkeit erroarb er ficb bie Siebe unb <23ertfcbäf-?ung ber gan?en ‘Beoölkerung. 3abllofen Franken half er ohne Cntgelt. 3u jeber Cages= unb "Ztacbtftunbe ftanb er ben ‘Patienten ?ur Verfügung. Cr roar nicht nur ein beroorragenber ^r^t, fonbern auch ein feelenguter Sltenfcb unb feine tröftenben ‘Äorte erleichterten manchem Kranken bas Seiben. Glicht nur in feinem “Beruf, fonbern auch fonft roar er ein großer Sreunb ber “2frmen.“ “Die “Deutfcben oon Sjubljana finb ftol? barauf, baß fie “Dr. §ögler ?u ben ihrigen ?äblen burften, unb roerben ihm bauernb ein ebrenbes “2tnbenken beroabren. yie Crbe fei ihm leicht! “Der Crünbungstag bes öugoflaroifcben Staates rourbe am 1. “Dezember im gan?en Sanbe feftlicb begangen. “2(116 Cebäube in ber Stabt unb alle öffentlichen ©ebäube auf bem Sanbe roaren mit ben Staatsfabnen gefcbmückt, bie “2lrbeit ruhte oollkommen. ön ben ©ottesbäufern rourben i)ankgottesbienfte abgebalten, bie “Bereine hielten oieler= orts geftfißungen ab, in benen bie “Bebeutung bes Cages in Seftreben unb anberen “Bor= fübrungen geroürbigt rourbe. “2lacb Amerika abgereift ift am J3. “De?ember eine größere 2ln?abl fleißiger unb fparfamer SHäbcben aus oerfcbiebenen ©egenben bes ©ottfcbeer Sänbcbens. Sie hoffen, bort balb burcb Arbeit unb Sparfamkeit ?u einigem “Bermögen ?u kommen unb bann roieber in bie Heimat 5urück?ukebren. Sroecks frucbtbringenber “Beaufficbtignng ber Schulen bes politifcben “Bezirkes Koceoje rourbe biefer auf ^roei önfpektoren aufgeteilt. “Die Schulen in ben beutfcben ©emeinben — mit Ausnahme ber Untergemeinbe ©rcarice=“2Ilafern — untergeben nun= mehr bem neuen önfpektor, §errn ‘2lnton Sink, roäbrenb bie übrigen Schulen bem bis» berigen önfpektor §errn “2t(ois “Beterlin oerbleiben. Ciner münblicben unb fcbriftlicben “Prüfung aus ber floroenifeben Sprache mußten ficb oor kuriem bie elf noch angeftellten beutfcben Straßeneinräumer bes ‘Bezirkes Ko= ceoje unter?ieben. Unfere Kälber roiefen im heurigen öabre einen außergeroöbnlicb großen Stanb von “2Bilbfcbroeinen auf. öm §interlanbe fanben häufig Creibjagben ftatt, unb bie öagb» beute roar ^umeift recht ausgiebig, fo rourben bes öfteren bis ?u 100 kg febroere ^Bilb= febroeine erlegt. “Zßelcb große Schüben biefe Eiere in ber ^erbft^eit auf ben Seibern anriebten, ift allbekannt. So haben in Subipotok=aus, bas einfam blieb. ‘Der ©ruber Sans hatte bie ©egenb anjcheinenb ver-laffen. 911an glaubte, baß er nach bem Sornroalb ober ^roatifchen geflüchtet ift. ‘Die öahre vergingen, unb man vernahm nichts mehr von ihm. 935eber ber 3u= fall nocb platiDolies 9lacbfucben brachten auch nur einen 5cbub oon ibm |um cöorfcbein. <3!tan glaubte fcbüefjlicb, er fei ausgeroanbert unb roollte in berücb^ tigten ^Bilbbieben anberer ©egenben feine Spur gefunben haben; aber poli?ei= liebe (2tacbforfcbungen ergaben bas §altlofe bes ^erbaebts. ©r roar unb blieb fpurlos üerfebrounben, als hätte ber ^alb ihn oerfcbluckt. ‘Kacb öabnebnten erft erfuhr man fein 5cbickfal. <5n einem furchtbaren■ ©eroitter; roie män fie im S?arftgebiet öfters erleben kann, mürbe bie riefige uralte ©icbe, bas Wahrzeichen ber ganzen ©egenb, uom Witz getroffen unb roie von einem ungeheuren Schroerthiebe von oben bis unten gefpalten. ‘Die Wnbe lag in zahllofen 5et?en runb um ben feines halben Wipfels beraubten ^autn zroifchcn Elften, bie kleinen ‘Säumen glichen. ‘Der öagbauffeher, ber als erfter an bie Stätte kam, erblickte etroas Schreckhaft^ Sonberbares, bajz er kaum feinen klugen traute; aber als er jum zroeiten Wal hinfah, erkannte er, bajz er fich nicht getäufcht hatte; mitten im klobigen, auf« geriffenen Stumpf bes Saumes ftanb aufrecht ein mit oerroitterten 3eugfetzen bekleibetes Skelett unb grinfte, bie entflechten Srme roie in irrfinniger Se« fchroörung zum §immel erhoben, ins Ceere. ‘Der öagbauffeher ftarrte bie ©r= fcheinung mit tiefem ©rauen an, roährenb ber Winb ben Woberftaub bes innen oermorfchten Saumes riefeln lieJz. Sie Ceute kamen zufammen, unb bas ©ericht rourbe benachrichtigt, ba man zuerft an ein ungefühntes Serbrechen glaubte. Wan ftanb bem fo unheimlich erfetuenenen ©efpenft ratlos gegenüber, bis ein alter §irte plöhlich ftuhig rourbe, als er bie gefchnitzten §ornknöpfe am Sock bes ©erippes geroahrte. „Sas ift ber §ans ©ruber“, fagte er. ©r roar bamals einer ber ©reiber geroefen, kannte ben Sans ©ruber noch genau unb entfann fich beutlich biefer knöpfe, bie es in ber ganzen ©egenb bamals nur einmal gegeben hatte. Sie ge« richtlichen Sachforfchungen beftätigten ben Serbacht: es roar ber Sans ©ruber. Wif ber glucht hatte er bie ©iche erklommen, um fich in ihrem unburch= bringlichen bichten Wipfel vor feinen Serfolgern zu verbergen; vielleicht hatte $hm auch ber fchon bamals gehöhlte Stamm bereits zuvor als Schlupfroinkel gebient unb hatte nun unter bem Sruck bes fchroeren Wannes, ben eine Ser« rounbung obenbrein noch unbeholfen gemacht hatte, nachgegeben, fo ba)z er toi« berftanbslos in bie von Woher unb Wulm erftickenb erfüllte Söhre hineinge« rutfeht unb elenb umgekommen roar, halb erftickt, halb verhungert. Ser Saum roar fein Sarg geroorben. Sie Ceute verliefen fchroeigenb bie graufige Stätte. Sas Urteil bes Solkes erblickte in biefem jammervollen ©nbe eine Sache bes Walbes für bie Qualen, bie feinen ©efetröpfen zugefügt roorben roaren. Subolf CambertJ?inaft iiiiiiiiiiiiiiMiiiiiiiiiiNimiiiiNiMiiiiiiiiimiiMiiiiiMiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiHiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiNiNiiiiiiiiiiiiiimiiMiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiNiiiiiiiiiii (Slüdf burdj Srsube, greube burä) Sötufif! "Uber nicht nur fjreube bringt 3f)nen bie felbftgcmad)te SJtufif, fonbern auef) allgemeine ^Beliebtheit, ba SDtenfchen, bie ein Snftrurnent fpiclcn fönnen, überall gefudjt unb roillfommcn ftnb. 2BolIen Sie and) 3U biefen SRenfdzen gehören, fo roenben Sie fid) an bie roeltberühmtc 2Rujifinftru= mentenfabrif SOteincl & §crolb, beßro. beren fyabrifsnieberlage in SOtaribor 9tr. 211, bie ihren Sfunben foftenlofe, auch einem Stinbe. leid)toerftänbliche Selbftanleitungen gibt. 2Bid)tig ift es nur, roirtlid) gute Snftrumente von Sonreinheit unb Klangfülle ßu taufen, benn nur ein gutes Snftrument gibt gute Sftufit. Sarum verlangen Sic foftcnlos ben fdjön illuftrierten Katalog. §icr finben Sic tnirflidj gute Qualitäts« Snftrumente unb babei fchr billig, roeil birett von ber f^abrif, beßtv. von ber ga= britsnieberlageSRufitinftrumente finb bie liebften ©efehenfe für Srroadjfene unbKinber. In ihm isf die Ausgiebigkeit und Nährkraft geborgen und eben in diesen beiden ist die Billigkeit des Kneipp-Malzkaffees zu suchen ECHT NUR IN SOLCHER PACKU Kneippova SLADNAKAVA $)cimatlicbc. ©ebonken }ur 21usroanberungsfrage. ^on &arl ^om. ‘öer JelbJt in ber §eimt lebt, kennt nicht bie 5ebnfucbt beffen, ben bas Scbickfal irgenbroobin in bie ‘Zöelt oerjcblagen, baj? er ficb in battem Gingen <£rroerb unb ^öerbienft fucbe, um ficb unb bie Seinen erbalten können. ^aft= unb ruhelos eilt bas 9^ab ber Seit unb unfere fcbnellebige ©egen= roart löft nicht nur roeltgejcbicbtlicbe Probleme in roenig Augenblicken, fonbern ?roingt auch ben Sin^elnen rub= unb raftlos oom Alorgen bis ?ur Aacbt in ber Sretmüble bes Cebens fcbroere Arbeit ?u leiften. <5ft es ba oerrounberlicb, roenn für befinnlicbe Srroägungen roenig Seit übrig bleibt, roeil ber Stampf ums täg= liebe Arot nicht leicht ift unb bie ©ier nach Selb nnb Aefitj bicb oorroärts treibt, es ben anberen naefoutun, bie um bicb biejen böcbften Sielen nacbjagen? Aber manchmal, oielleicbt finb es nur kur?e Augenblicke, oielleicbt auch Stunben ober Sage, ba roerben oor beiner Seele anbere Ailber lebenbig, bie längft geroefen finb unb bie bu bicb gemüht baft ab?utun unb ?u oergeffen, roeil fie bicb in beinern Aeftreben, Aeicbtümer biefer Aöelt ^u ergattern, ftören, unb bann brennt in beinern ^er^en bas A5eb um bas, roas bu verloren froft ‘Die ©ottfebeer, öabrbunbertc lang ?ogen fie als §aufierer bureb aller Herren Cänber, haben leiber vielfach bie Sucht in fiel), bie §eimat ?u verlaffen. Sie glauben, baß bie Aöelt braußen leichteres Sortkommen unb beffere Äer» bienftmöglicbkeiten bietet als ber magere S^arftboben, auf bem fie geroaebfen finb. Unb fie roiffen nur von bem unb bem anbern ?u erzählen, bem bas ©lück geläcbelt, baß er mit einem Sack voll klimpernben ©elbes nach §aufe kam ober cs in ber Sretnbe }u Anfeben unb ©bren brachte. ‘Die vielen Aamenlofen aber, bie irgenbroo ein kümmerliches ‘Dafein friften ober bie man ohne viel Auffeben in frember ©rbe begrub, fie finb oergeffen, ba roie bort, unb niemanb rebet von ihnen. 9en unb jenen, ber oom ‘Dollarlanbe Amerika gehört bat, brängt es, §aus unb 8of ?u verlaffen unb ficb in ber Srembe, roie er meint, eine beffere ©xiften? ;U febaffen. ©r roar ein freier Aauer auf freier Scholle. ‘Der Aoben, ben er lieblos verläßt, viele ©efcblecbter vor ihm bat er ernährt unb ihnen bas gebo^ ten, roas fie }um Ceben brauchten. Unb nun roill er ein unbekannter Arbeiter in ber Alaffe ber Aielcn roerben, bie um Stunbenlobn, von beute auf morgen, ftets geroärtig entlaffen ?u roerben, ficb febinben unb plagen, roill feinen ©runb unb Aoben, an jebes kleinfte Stückchen knüpft ficb manch liebe unb leibe ©rin-nerung, laffen, roill ein Aamenlofer roerben roie viele anbere, bie beute hier unb morgen bort für ihrer §änbe Arbeit ein paar 5eßen Rapier erhalten, bie vielfach auch nicht mehr als gerabe bas Aötigfte ^utn Ceben geroäbrleiften. So geben jahraus, jahrein unfere beften Söhne unb ©öebter aus ber Heimat. Sterben bie ©Itern ab, fie haben oft nicht einmal eines von ihren vielen ^inbern am ©otenbette, bann fteht bas £jaus leer, ber ^urm ber Seit nagt an ©üren unb Senfterftöcken, in ben ©cken niften bie Spinnroeben unb auf bem ‘Dache rouchert bas Atoos, bis ber Sturmroinb einmal bas morfche Sebälk ?u- 1111,,ll,llll,lll,l,,ll,lllllllll,lll,,111111111,111111111111111,111111111111111111,1111111,11111111 Sie guten alten Seiten finb vorüber! Sie 2Belt hat fieß im lebten Sahrßunbert geroaltig geänbert. (bitte alte aJtebißin gibt es aber noeß immer! ßefen 6ie bitte in eigenem Sntereffe in biefem Äalenber bas Snferat über ben e cß t e n ÄI o= fterbalfam ber 10 0=jäßrigen Apotßcte Sebauer — $ac, roeltßer als erfter ütotßelfer unb als tpausmittel ebelfter iürt nießt genug empfoßlen roerben fann! $eforgen 6ie ißn aueß! fammenkracben (äjjt unb ragenbe ^uinenmouern üon bem Zeugnis ablegen, itas lieblofe ^inber am Cebensroerk ihrer Sitern unb Vorfahren oerfäumt unb gefünbigt höben. Unb hoch, roie herrlich fcbön ift unfere §eimat! ‘iBenn im Srühüng bie er= Iren ^nofpen fprieJhen, bie 9lmfel im frühen ©rau bes roerbenben ©ages ihre feierliche ^eife flötet, roenn bes Sommers heiße Sonne über ben Seibern glu= tet, ber §erbft in taufenb Sorben bie Blätter malt ober ber <2öinterfturm an ben ‘Dachfparren rüttelt, baß fie gar rounbcrliches Cieb fingen, viel ‘öunber finb um Sich, beine Seele ?u erfreuen unb bein Ceben ^u verfchönen. Sreilich, bp roirft manches nicht fehen, roeil bu es noch nie entbehrt hoft ‘Sift bu aber in ber Srembe, fo roirft bu erft fühlen, roas bu verloren haft. Srinnerft bu bich noch bes ©ages, an bem bein ‘iöater bir bie QBicge ber ‘Droffel in bem verftecktcn kleinen Sichtenbäumchen geigte ober bes anbern, roo er bich behutjam an ben Suchsbau hcranführte, roo Srau ^einccke ihre fpie= lenbcn Sauber beauffichtigte? §aft bu fcbon bie 9Härlein vergeffen, bie bie 9Hutter bir beim roarmen Ofen ins Ohr geflüftert, roährenb vor bem Senfter bie großen Schneeflocken tankten? 0 bu roeißt noch olles. Srab fiehft bu ben ^ater breitfpurig über ben bampfenben dicker fchreiten unb in bie geheim= nisvolle Siefe ber Surchen ben Samen ftreucn, graS auch bift bu babei, roie bie op8 iBrn 3aun modjat. „§e, ^anf^e", riafat ar, „Burt a pefe, i ma^ bar eppoS f^ugn!" — ^nnf^e fBimtgat mit bar üßaitfctj’n, paif;3t üon a @pft utjar ünt ompartat: „£ear ißforrar, f prad) et auS 53 Beffn!" Su bofdjt <1 racbt* ®ar ißürgarmnaifctit’r bon SJZöft ifdit a prabar ÜDtonn. ötla Saita |ont n genrn. Ir fonn a jebarmonn a güatn 9tuat gabn. ’S ifdü ©^nnntot ünt bar @^egn ifdjt aüs. ®u fimmat ipatfc^ £>anfcf) mit fBain bar Stutn innar pai bar Slir ünt iljai f^e^nt ff)i in ®inft. $>ar ißürgarmuaifd)t’r pringat a tjauBn Sitr SJtaiartar ünt ffjebat f^i Ijin ä’in. @[)ai rebnt bon Sottr ünt ftjtedjten Satin« „So", fjebat ber $anfd) uan, „anafc^t l^onn i a tümmai ©afi^idjta mit (SofcfjparfdE} ißeatr. 3tr geat mi ftugn, Bai i Sftifdjt iBr fionn gabiarat iBr ffjain Dtfr. ©tjug mir aBaf, 5ßurgarmuaif(^tr, Bia ff|bö i main iDZifc^t af main Ddr biarn, Benn nifd) a Sad ^in if(f)t!,, „3oz/, marat ff|i bar ißürgarmuaifditr, „bu ^ofi^t rad)t, bü prai^aft^t bi et p birditn!" 5>anfd| ifdjt a «Ec^tuain bon §ar§n gabofi, ar pafcfitenat nbc^ a $auBn, ottr geant f^ai ^uaim. 9Zodj a Saita fimmat ©ofdjparfdj ißeatr innar pai bar $ir. „9Zo ißiatr", rebatn bar ißürgarmuaif($)ter uan, „binnaf(f)t bü a nb(^ innar §a mir?" — „So", ftjügat ißiatr, „i fionn eppog p rebn mit bir!" @^ai ftjitmt pai a f)auBn Sitr ÜDZaiartar ünt bu l^ebat bar ißeatr üan: „33Zain gZodjpar, bar ■’panfd), ifdjt mir mitn iDZifdjta iBr main Ccfr gabuarn. SD08 fonn i mir et lufjn gabott, i ma§n ftugn". 2)er $ßürgarmuaifcf)tr mü§todj3t ünt ftiugat: „3)ü f)ofd)t radjt, ißeatr, nifcf) Iua§ bar gabott!" Um $Zittainod)t ifd^t ba EtitBa tar. ’S SaiB bon ißürgarmuaifcfitr fditettat f^i af mittai ©tuba ünt ft^raiat: „®ü pifdjt mir bariRadita! ßimmat bar §anfd|, gaifd^t bn mon rad)t, fimmat bar ißeatr, ^ott ar rad|t. ®u pifdjt fc$|led^tar Bia a autai SuBa!" Sar sJßürgannuaifd)tr benfat a pefe nocf), fro|at ftji tjintrn Uarn ünt ftjugat: „®ü ^ofdjt a rac^t!" 91 Btmai SSuargefi^tar in bar 2Ma pin i af uainfiaE berBoc^at; mir’8 üuarfam, Bia Benn mt eppog i^iat gepiffan. Sn bamon Ijear t fdjratan a, gon^ nuanint: „®ü $jbbl! geafft bü et bübar! ®ü Barfctjt’n ju aüfBedEn!" sDianbar, Benn t et Bar galagn, Bar t bon ear in main §aüf§a! £Bar Bu §ent bia peaba? S ff)idE) ju niamont et! Xram i? Stf uainBaf gütfd^igat mi eppo8 af bar 92uaf^n: i ft$)ag ugu,— i8 a SBüaga! 3t ff)b! 2)ü pi8! $)i Brt i tei anafdt)t jugn. ©i|on giadt) i aü8, bu tjebat’ä Bibar uen: „$of(f|t bü et gatjeart, bü grofagatai ©tjaü? — @t|blt i bar in Slrfdlj uan= finfn, a8 bü ottar taidt)tar Barfd^t bliai^n?" „D bü tjettifctjar ©atton! $ofd^t bn bar nüa bain Sompa nod^ait uenga= fl^tompart? fOtafdtit bü in Saitn ’8 gonga fßtüat aü6tgian, bü püttatar Seart. 3 bar= ginnait bar’8, Benn bi ba SaiBar aBat barBifdfiaitn, bü nodEintar $aibt!" — „So, Bai i pin ottar ftjb tütat, afj i in Saitn !^in f^ii^ auf ba ÜZuaffja, l^b Bie bü, bu SDreätadEarin! — 3todE)pafr)nt ffjai mar ju, a^o Bia ffjuait, i pin Oon ^eniga, ba SaiBar. DBar i Bua8 Bot, Bu i t)in mag gean, a^ f^ai mi et megnt bar&ifdtjn. Uoar bi ftjdtt nbct) l^aint bar ©aton !§dl. S Brt bir fdtion ^aufn, Benn bü et güatBittig BitfdC)t gean!" Ünt aütjin pai main Itarn tjoppfat a brümm SSluadt), gro8 Bia main 2)aüm ünt af ba Sliaga log. DBar nüat mi bar ßnarn laiBar gapocfat, bog gait’8 laiBar nbt|ait, afj bar ai tim main $aüt Bart rafn — in bamon barBifcf) i mit jebar |jont üain, brüi fBa a pefe, ottar — marfct) in Sodjl! ©^b, bu rafat ai nüa Bia bar Bellt, ir 3tgntirlüäara! Sai a puar SSIbttra’n i nbct) ga^eart, ottar’fdtjt aus fdjtitta gaban, fd^titta Bia |eant. S tjonn mi ümmagabranat ünt tjonn Baitar gaftjtufn. Das prächtig gelegene HOTEL CR1KOVIC in CRIKVEIICA umgeben von schönen Parkanlagen, ganz neu renoviert, fließendes Kalt- und Warmwasser, mehrmals diplomierte bürgerliche Küche, vorzügliche Getränke, mäßige Preise, Besitzerin Gottscheerin, wird allen Landsleuten sowie allen Adriabesuchern bestens empfohlen. £)aus= uni) Slucnamcn. ^on öojef ‘per?, Oberlehrer i. 9!. 6 a l k a d a s=S cb o I k e nb o r f beiBt in ber 9Tlunbart Scbaoknbaf unb Scbaoknboarf. ‘Die fjäufer biefer großen Ortfrbaft bnben folgenbe Flamen: öurfcb (oon öörg ober . gmln. Eittmann), C^oglfcb (o. gmln. Ctogel), Ctnberleifcb (v. Ctn= breas), Scbuefcbtarfcb (o. Scbufter), ^unbeifcb (?), gummifearfcb (?), Eantifcb (o. Eante), Scbuefcbtarfcb (n. Scbufter), öuklpauerfcb (o. öakob ‘öauer), Untr« mertfcb (o. Unter u. CUartin), ^reinarfcb (o. gmln. Streiner), Cippeifcb (v. P_bi= lipp), ©regorfcb (o. ©regor), CUragarfcb (o. ‘Dorfe Cürauen), Peaterbonfbifcb (o. Peter u. öans), ‘Söalleifcb, Cen?arfcb. ?tcker unb liefen beiden: be neuen Ctcker, picblacker, Cllitteracker, Pal?aracker (pal?n = oerebeln, Pal?ar = ein oerebeltes Päumcben), Cong= ackerlcin, S^rumpnacker (krumme dicker), ‘öugnacker (‘öagenäcker), Proitn-acker (breite ?tcker), Congackerlein, C(abocbacker (C^eben), Erojacker (Erojer = ‘öiebroeg), Ceitlein, Prunnacker (Prunnen), Ecknacker, ©ramotlein, ^orolacker (^ofel), Congackerlein, Proitacker, <23irocbackerlein (?), Scbteiackerlein (oieD leicht Steig ?), ©arteracker (©ärtenäcker), Pobnacker S?öroelein (^bfelein), Cocknacker (Cacbe=Cacke), Pobnacker, Scbocbackcr, af’n pöbnlein, ^eibocbacker (cU3eibe), Cottifcbacker (?). Anteile: Eafcbnreiter (Eannen), Eiefnreiter, Scbocbntoilber, C^ogge-reiter (loggen), Scbtroafbocb (Stroh), ‘Dearrofcbte (‘Dörren), pein aotn Page (beim alten ‘Zßege), ‘öinkelein (‘öinkclein), Pranfcbtolltoilber (Pranfcbtoll = C(aftplat? für bas roeibene ^ieb ?ur beiden Sommer?eit), ‘öclfcbpargtoilber (oiell. ^Bälfcbberg), ^ollbüttentoilber (^oblbütten), ‘Zßragntoilber (P5ragn = grauen), ‘Solbtoilber (cS3alb), 9(eakorol (^eb). garnkrautanteile: Erutntoilber (Eratten), Pettleifcbtoilber (‘53ee= te), Prunntoilber (‘örunnen), ^ircbleifcbtoilber (Kirchlein), Peabngefblicbt, Ecke, Pofferlecber (‘35afferlöcber). C ö cb e r: Ockfrbnlocb (Ocbfßti), pcin ^eakorol (beim ^ebkofel), ‘prunnlorb. © e m ä ff e r: ^ccbarmattljrb Cocke, ^acbnlorke (^ourb), ^Uojcbtgruebe (^rioftgrube), pei ‘prunn auf ber §utroeibe. ^ e g e: Airbag (5ubrroeg), ‘Jteue ‘Sag, ‘Stitterbag, ©emeinbebag, Ero= jer, ©icfnbag, Seiborbbag, Sbealar ScbtruJ^e (5eder 5traße). ©ütslarji = 3roifd)lern, munbartiicb 3roifblare, bot folgenbe §ausnamen: 9Tiayfcb (v. 5mln. 9Tiay), ©buerbarfcb (d. Sueben), cSacbn (ü. 5mln- ^aurb), Scbaffarfcb (d. Smlvt- Scbaffer), Srbmel^arfrb (u. Scbmel^er auf ber ehemaligen ©lasbütte), ‘preafbnarfcb (Ortsname ‘preafbe = ‘pröfe), Sbneibarfcb (d. Scbneiber), Pecbarfrb (d. 5mn. Pccber), Potleifcb (?), §anb= larfrb (d. 5min. §anbler), §anfbeifcb (r>. §ans), Sur^arfcl) (d. 5mln. PSur^er), Paureifcb (?) Peimefbnarfcb (Peumesner), Pcaterleifcb (Peterlein), P5eiglfcb (v. 5mln. SeigO, Öaberleifrb (d. Jmln. 5)aberle), gmgeifrb (d. gmln. §oge), ©emlfcb (d. ©bomas), Scbupfnarfcb, auch Pcpleifcl) (ü. gmln. Poi?) ^unfebnarftb (o. Porfe ^untfeben), Poarnocbarfcb (o. Pornen ober ©eftriipp), S^efcbtnarfcb (o. gmln. i’öftner), Plofcbtunfcb (? Puine), Pearn (?), 9t!ehn (o. gmln. Plel?), §eifblarfcb (pausier), ^imperleifcb (v. gmln. temperte) $?ofcbkeifcb(n. gmln. Cofcbke), öcbtefanblfcb (o. gmln. Stcfanbl), gapfleifcb (d. gmln. ©ifenppf), polbeifcb (v. Ceopolb), Cukeifrb (o. Cukas), ^otfcbianfcb (?), Sbottlarfcb (5att= ler), Scbteirarfcb (r>. 5m(n. Steyrer), Peinitfcbifcb (o. gmln. Peinitfcb), Sam= peterfcb (v. gmln. Campeter), P5orfcbitfcbefrb (o. gmln. PSorfcbitfcb), ^rifbeifcl) (o. gmln. S^rifcbe), 9!lofcbtunroran?eifcb (? gran?), Scbticneifcb (Stiene), PtikP gurtnarfcb (Nikolaus u. ©arten), ©frbinklfrb (o. gmln. ©fcbinkel) unb Paureifcb finb Puinen, roäbrenb Pattcifcb (oielleicbt ü. gmln. Partbe) nicht mehr beftebt. Pie ‘ä ck e r tragen naebftebenbe Pamen: Pobnleifcbarker, Scbtierolacker (Stiefel), ©urtnacker (©artenäcker), S^ircbleakn, ©rojacker, Prunnleakn (v. Prunnen), Peitleifcbacker (o. Paut), ©runbacker, Congacker, Scbtoinige Pcker, ©arbprecblein (o. ©rbbrueb), Oronacker (v. Ofen), Piebnacker (o. PMeben), ©urtnacker, ^örocleifcbacker (o. ^ofel), ^orolacker, piefcbacker, ©roftnacker, Peabacker, picblacker, Scbticklacker (Steile Pcker), Pobnacker (Plm), Ober» pobn, ©rögeracker. P5iefen beißen: Peaßtoilber, öubrtoilber (öabr), ^oroltoilber, Piebn» toilber, P5ukfcbfcbocbn (gucbs)fcbacben. P n t e i I e: ©rubntoilber, picbltoilber, Purrocbtoilber, Cockbagtoilber (Cackroeg), Pranfcbtolltoilber, Smbnpargtoilber, (o. gebent), Peuentoilber, Scbtraßleifcbtoilber, Pocktoilbcr, Scbocbntoilber. Quellen: ©rögerprunne, Peaßn, Cocbprunne, Priinnlein, Kirchlein, ©rögerlocke. § ö b I en ober C ö cb c r finb folgenbe: ©rießleifcblöcble, Sbneablocb, bas ©ropffteine enthält unb Ungerlorb. P3 e g e: PSubrbag (gubrroeg), Cockbag (o. Cache ober Carke), Purrocbbag, Picblbag, Poinbag, piefrbbag, Corbbag, Prunnbag, Scbtruße, ^ircbleifcbbag. 3 e I n j e»S e e I e, in ber Plunbart S b e a I e, bot folgenbe § a u s n a» m e m&iklfrb (o. gmln. S?ikel), früher Pefcbleifcb geheißen, Pear^mattlfcb (o. gmln. Per?), beute S^öfcbtnarfcb (c. gmln. ^öftner), Pofcbanberleifcb (o. gmln. Pofcb), S^iklfcb, Sbmicbleifcb (o. Scbmieb), glackifcb (o. gmln. glack), Sbup» ponfeb, früher P5lafbifcb, Paupeleifcb (?), Sbloßrarfcb (o. Scbloffcr) Pnber» leifcb, öelleifcb (o. gmln. öellen), PManonfcb (?), ^ofarfcb (o. gmln. S^ofar), Pccbarfcb (o. Pccber), öakeleifcb, ©onfcb, früher Cafrbponfcb, ^ommeleifcb (?), Partlleanfcb, Sbagarfcb, S^iklfcb, ©urtnarfcb, Paroroitfrbifcb, Ptießlfcb, $^re» ftinfcb (d. gmln. ©eftin), foeinriebifd), ©ruebarfcb, öanblarfcb, Pubeifcb, S?um» pifcb, ©rünfeiebifeb, ^ofrbierfcb, Scboberfcb.Srboberfopbeifcb, ©infeb (v. Palen» tin), ©omitfebifrb, ©orlfrb (o. ©regor), Sbneibarfcb, Cuckifcb, Ptartellofcb, äelttie — Seele 9Uicblfcb, ^orolmillarfrb, ‘paebrarfeb (v. ‘pacbern), 5rbtamplfrb (v. Stampfl), ‘pofcbifcb, ^napflfcb, Unterfbneibarfrb, ®an?lfcb, öuebifeb, 9Hefbnarpofrb Calles» ner u. ^aul), ‘partlfrb (d. <23artbolomäLis), ^Uillarfcb, ^lafbifcb, Untrluckifcb, ‘"Pcar^n, Scbteinerleifcb, Scbteimicblfcb, 9!tefbnarmicblfcb, ^reinarfcb (v- 5mln. Slreiner), ^ommerluckifcb, Scblaunfcb, §UGtarfrb, ^öfebtnarfeb, Untrmillarfrb, pei ^teftlfcb ober Untranberleifcb, ‘parteifcb (o. 5min. cpartbe). tarnen oon Wirkern finb folgenbe: ^eitleifcbacker, Oronacker (Ofen), Untrbagacker, Sbealeifcbacker, Cintocbarker, ‘prunnarker, ‘Pabfcbacker (^öefpe), Pobnarker, Picblacker, Scbteinacker, Scbtricbacker, Puecbacker (Pucbe), Sbeit= lingarker, Pobmackcr (Plm), £irknarker (Sürken), Scbteigacker, Srkelein, S^linbafarpicbl (^(inborf), ömifcbnbagackerlein, Coimackerlein, Piemlein. ^Hofcbacker, Uroeracker (Pborn), ^Uiblacker (Plüble), Hircbarker, Erögeracker, S^reigacker (treibe), Congarker, Polfacker (P^olf). Pamen oon i e f e n: Ptöfbiein, §ufbntoiiein (§afen), Pei?picbi, 5it= troebtoilein, §ubraobm (§aferalm), S^iklbbarnocb, Palfcb Srke, ^orol (i^ofel). § e u a n t e i l e hoben narbftebenbe Pamen: S^reanpirbi (^ren), ‘Deblifcb, Poffrpicbl (P5affer), Peacbgruebe (Peb), Srinbebiharbag (Krinbebit? ift ein ‘Dorf), Peitertoilein, Sfcbocbiein, Ulege (Pblege), pein Okfcbnlocbe (beim Orb= fenlocb), Prautnfteig (Praut), S^ottl, Plaoterlein (Plalterlein), pei Petlein (bei ben Peeten). P5albanteile finb: P5elfcbparg. 5 u t ro e i b e: Pinkelein, Sblicbte, inter Scbocbe, Pofrbtrag, Sbm, Pein= garter (PSeingärten). Sero äff er: Peitr (P3eiter) Sbealeifcbprunne, Pubintr (Paber) Sbea= leifebprunne, Srottnboffer (Srottenroaffer), cblarfcb früher ©fcbenneifcb genannt (o. 5mln. ©fcberne), ©oreifcb, Cukn, ^rifbn (o. 5mln. ^rifcb), Seennarfcb, 5cber= lukeifcb (oon fcbcren ber Schafe), Seeafbarfcb, (o. Sorf Seeafbe), öurfcbpaieifcb, Slefbnarfcb, Stafbarfcb (o. Slafern), ©ifcblarfcb, Schern (o. fcberen), Socburfcb, Sörglfcb, öurfcb?eiarfcb, Onbreifcb, Soßn, Seutfcbn (o. Setfcbe), Sulin, ©bma (o. ©ben), Scbuefcbtarfcb, Snberieifcb, früher Slillarfcb, ‘Dreßieifcb (?), SIra= garieifcb (v. Strauen), ©orfcbparfcb, Sietrapafcb, ©orfcb, Obrfcbkrilarfcb, Scbkrilarpeatrfcb (Suine), Scbtaffonfcb, öatarfcb (Suine), Snüngreatifcb (Suine), Cuggeieifcb Snberle, öurfrb?eiarfcb Öanfcb, Scbuefcbtarfcb, ©bmaton (Snton oon ©bcn), ©orfcbgreati (Suine), Scbkrilarpaifcb, Slaurarfcb, Scbti= neifcb (Stiene), ©earbißifcb, Sojeifcbbanfbeifcb, früher ©fcbemmein, £bma= banfbeifcb, ©ruebarfcb, öeiarfcb, S^rifbnjureifcb, Sbottlarfcb, Sietreinbanfbn, Soßmicbeifcb, Untrfcbkrilarfcb, Seatrleifcb, Suttrfcb, Stickifcb, Cuggeieifcb, Sbneibariuggn, ^ukiß, Scbear?arfcb, Sbneibarfcb, Scbuefcbtarleneifcb. $i ck e r tragen folgenbe Samen: Soinacker, ßuunacker, 0acbacker, SueQ-acker, Cinbacker, Seanfcbtoliacker, 0oacbnreiter, Suiacker, ‘Pfurmbag, ©irn= lein, Scblacbtnacker, Siebnackerlein, Subnacker, Stauf, Suecbacker, Scbtahar Docke, Scbtoinige Scker, Sinklacker, Dttragaracker, Semnleifcbacker, S3olleifcb ©cke, pei Sinklbage, Stucke, ©eßacker, pei Solbprinnlein, S5iecberkafbe (Schafkäfe, bort machten Siroler &äfe, auch beftanb ba eine Stühle), ©ckacker, ‘pafcbfcbtubl, pei Dttiblbag, Cocbacker, Scbpoßercaßn, Siefbe, Stöfbingacker, SRoetlait — Sinterberg cPad)acker, ^arjcbponleifcbacker, 5acbntlucke (ßebent), ^otntrutn, Qtieglacker, ‘öirleifcbackGr (^35ebrarker), öbipplibe. cöergroiejen beißen: ‘Seingarter (Weingärten), S^uckeneck, ^atjrbn» gruebe, ‘Durrocbebm, ‘peaterleifcb 9taut, Scborbn. 5arnanteile: (Sruero)rbt, ‘Pareckelein, Sbme, öugerofcbt, 5cbticklbag= lein, ©rooßei öblarbtebme, Wetterpicbl (Witter), S?ramparg, Sroße ^icbl, ^rei?pirf)l, öbuecbe. ® e m e i n b e= ober § u t ro e i b e a n t e»i I e: &biarbte Cpicbl, Weirbtecke, Wggnpeaterfcb ^o)cbte, Wöfbing, ^orbe. Wa I b a n t e i I e: Wifcbtlockn, ^oatign «Sruebm, pei ^ircbkulicbe, Warklfcb ^oin. § ö b I e n unb C ö cb e r: öcbtieble, eine große «Srotte, bie ?ur Orken» unb 5ran?o)en?eit oon ber ‘Seroobnerfcbaft als ‘öerlteck benüt?t rourbe, besgleirben $?uggeifcb Oron; ^romparglocb, Weafbeifcbiocb unb mehrere Cöcber, bie keinen Warnen haben. «Sero äff er: ‘Doarfprunne, Untrfbaßiarprunne; bei beiben finb 12 Weter lange öementtröge angebracht, bie als Wiebtränke bienen; Oknprunne, Wauer» prunne, Wirlei (eine Cache), Untrfbaßlar'ocke, Sor)cbpar)cblocke, ‘poche, ’plil» leifcblocke. Wege haben nacbftebenbe C3e?eicbnung: ‘Drebleifcb Eroje, ‘pfurmbag, 5cbtruße, Waufbag, ‘pobnbag, Untrpobnbag, Krolarlucke (Eiroler), Wiblbag, Sbipplißgotter, S^uckeneckbag, Weingartleifcbbag, Wegeleifcbbag, Eurnbag,iSrue= rofcbtbag, Ciecbbag, ®earlei)cbbag, Sbuecbnbag, Scbticklbagleifcbbag, Wote Wefcbbag, Sckeleifcbbag, Webnpocbarbag, Wragarbag, ^earrnjcbteig, ber auf ben 5riebricbftein führt. ©enannte große Ortfcbaft, bie im §interlanbe liegt, roar früher &it? eines ©emeinbeamtes, beute gehört fie ?ur ©roßgemeinbe Sloceoska reka»Wieg. iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii zn' ECHTER , KL05TtR 1 ß/us 100 e sF BSC Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts! Zehntausende Familien, Urgroßvater, Großvater, Vater und Kind, haben sich den gesetzlich geschützten „Echten Klosterbalsam aus der 100-jährigen Apotheke Gebauer, Bai bereits ein Jahrhundert lang besorgt und als ersten Nothelfer und Hausmittel edelster Art angewendet und gelobtl Sie haben sicher auch Interesse dafürl Eingenommen wirkt die Kraft des echten Klosterbalsams sonderlich gut auf den Magen. Magenbeschwerden, saures Aufstoßen, Magenerkältung, Magenweh, Druck- und Schmerzen in der Magen- und Lebergegend, sowie überhaupt alle Störungen, die durch die Trägheit des Magens auftreten, werden gemildert,^ oder gar beseitigt. Der echte Klosterbalsam vertreibt auch die Winde aus dem Leib, öffnet Milz, Leber und Darm, erleichtert und fördert den Stuhlgang. Ist weiter vom großen Nutzen gegen Hämorrhoiden (goldene Ader) und gegen Würmer. Beliebt sind auch Blutreinigungskuren mit diesem echten Klosterbalsa m. Schmerzende Zähne und Zahnfleisch sollen ebenfalls damit beschmiert werden. Zum Heilen der Wunden, weiter zum Betupfen bei schmerzenden Brüsten der Mütter, die ihr Kindlein stillen, ist * der echte Klosterbalsam besonders geeignet und kann nicht genug empfohlen werden. ACHTUNG VOR VERWECHSLUNGEN UND NACHAHMUNGEN! Nur echt mit der Klostermarke, allein aus der Apotheke Gebauer - Bac (Dunavska banovina) wohin auch alle Bestellungen zu richten sind. Wir senden Ihnen postwendend 6 Flaschen um 60 Dinar, ohne jegliche Postspesen. 12 Flaschen um 108 Dinar, ohne jegliche Postspesen. Die pfacrgcmcinbe SDpciDniB«HeficltaL ‘öon ©eiftlicbem ^at unb ‘Pfarrer ^uguft Schauer, (gortfebung.) Äapläne ober @ilfspriefter: 1. ©eorg Sehren, geboren in ^opriünik=2teffettaI, pm ‘priefter geroeibt am 14. <21!är? 1500 unb nach bamaliger ©eroobnbeit ^uerft in ber Seburtspfarre angeftellt als ?üinifter ober Kaplan. 2. öm ‘öerbörbucb ber §errfcbaft ^oceoje 1597—1601 roirb erroäbnt ein 9lnbreas Schneller, ‘Sikar in Äoprionik^effeltal. 3. öobann ©fcbinkel, geboren in S?oceoje im öabre 1668, }um ^riefter geroeibt um bas öabr 1694. 9Sar Kaplan in ber Stabt ^oceoje oon 1695— 1700, Kaplan in Starilog^ltlag non 1711—1716, kam in gleicher Sigenjcbaft roieber nach ^oceoje zurück unb batte non Oktober 1727 bis ‘Ztooember 1728 bie ^aplansftelle in ^oprionik=9leffeltal inne. ‘öon hier ging er roieber nach ^oceoje, roofelbft er am 18. ^uguft 1729 im 61. Cebensjabre ftarb. 4. öobann ^arl ^ainiloroicb, Kaplan oon öänner bis <3uni 1729, in gleicher Sigenfcbaft in S^oceoska ^eka=<2^ieg oon 9Uai 1736 bis ^pril 1738. ^tnfonften ift oon ihm nichts bekannt. 5. 9Uartin ^omutba, geboren in Semic im öabre 1699, }um ‘priefter geroeibt in Cjubljana am 21. Dezember 1726, Kaplan in Sü’oprionik^effeltal oon öuni 1729 bis ?u feinem Kobe am 18. Oktober 1739. 6. 9t!attbias gucbs, Kaplan in S^oceoska ^eka=^ieg oon 1738 bis Oktober 1739, Kaplan in ^oprionik=<2teffeltal oon Oktober 1739 bis öuni 1740, Stabtkaplan in S^oceoje oon öuni 1740 bis 1743, oon 1745 bis 1750 ‘Pfarrer in S?oceoska ^eka-^ieg, roo er ftarb. 7. ‘Jtticbael ‘öogrin (c28agerin), geboren 1711, ?um ‘priefter geroeibt 1736, Kaplan in $^oprionik=9teffeltal oon öuni 1740 bis 16. Dezember 1762, ‘Pfarrer in Starilog«9l(tlag unb in 6ermosnjice=©fcbermofcbnib oon 1770 bis 1787, roo er ftarb. 8. ©eorg Poretitfcb (Caureticb), geboren 1731 in ‘Poljane an ber $ulpa, }um ‘priefter geroeibt 1756 in gagreb auf ben ©itel bes eigenen oäter» lieben ©Utes, Kaplan in ^IIo^elj^^Böfel oon 1761 bis 1763, Kaplan in ^oprio= nik^effeltal oon 1763 bis 1769, Stabtkaplan in ^oceoje oon 1775 bis 1780, ‘Penefi^iat in ‘Zlemska 5oka=Unter=(Deutfcbau oon 1780 bis 1787. Seine tbeo= logifeben Stubien machte er in gagreb. 9. öobann ‘Paul Cackner, geboren ^u ^3erbreng %. 4 am 4. öänner 1734, }um ‘priefter geroeibt im öabre 1760, Doktor ber ‘Pbilofopbie unb £'i)en?iat (©clebrtenrang mit ‘Derecbtigung 511m galten oon ^öorlefungen an Unioerfitäten) ber ©beologie, Kaplan in äoprionik^effeltal oon 13. öänner bis 5Uai 1766, Kaplan in 9no?elf=2nöfel oon 1766 bis öuli 1786, ‘pfarroer^ roefer ebenbort oon öuli 1786 bis öänner 1787. önfolge ‘itb^ebrung mußte er feinen Dienft aufgeben unb ftarb am 20. Dezember 1787 in 9üo?elj—‘Jttöfel 97r. 4 im ^tlter oon 53 öabren. 10. ‘itnbreas Cackner, Kaplan oon September 1769 bis 1770. 11. ^tlattbias ^amor, geboren in &oceoje=©ottfcbee 1736, ^um ‘priefter geroeibt 1760 auf ben ©ifcbtitel bes ^bam oon ‘Dinkel, roar 13 öabre Kaplan in <£ermosnjice=©fcbermofcbniß, von 1. ‘Stooember 1775 bis 1785 Kaplan in ^oprionik»^teffeltal, bann 3 öabre <23enefi)iat in &oceoje unb enblicb von 1788 bis 1800 Pfarrer in Stara cerkeo=9tlitterborf, roo er am 11. ^pril bes leßtgenannten öabres ftarb. Seine bumaniftifeben unb pbilofopbifcben Stubien SReffcltoIcr Sängettunbe machte er in Cjubljana, bie tbeologifrben in ©orica. ‘Der 9Tiann roar gebilbet, gutber^ig unb ungemein beliebt. 12. ^tlattbias ^Hebib, geboren am 23. gebruar 1750 in §rib-93iicbel, ium 'priefter geroeibt im 3abrc 1776 auf bcn ©ifcbtitel breier dauern, biente 5 9Uonate als Kaplan in ötarilog^lltlag, 9 911onate in gleirber ©igenfrbaft in H’oprionik-'iZteneltal (im öabre 1785), mar 3 oolle öabre bei ber ‘Pfarrkirche bes bk Ulrich in eburtsbiö?efe zurück unb roar Scbloßgeiftlicber in ©allenberg bei Semsenik (Oberkrain) bis 1832. ön Cjubljana lebte er einige öabre im Pubeftanbe unb ftarb am 8. Sebruar 1845 im Plter oon 65 öabren in ber örrenanftalt. 19. ©eorg Petfcbe, geboren am 7. Ptai 1785 in ^oblerje=^oflern Pr. 15, ?um Priefter geroeibt am 8. Ptär? 1814, Kaplan in Starilog=<2tItlag oon 1814 bis 1815, in 9Uo?elj^9T!öfel oon 1815 bis 1816, in S?oprivnik=Peffeltal oon 1816 bis 1819, einige Plonate Pfarroerroefer in Plo^elj-PIöfel, Cokalift in Polom=Sbental von 1820 bis 1837, Scblobgeiftlicber auf Scblof? Peuftein bei Stuben? oon 1837 bis 1841, bann in S^oceofe, in Susperg, in Staracerkeo= Ptitterborf, roieber in Polom=SbcntaI oon 1857 bis 1859, roo er am 16. Ppril 1864 als Pubeftänbler im 80. Cebensjabre ftarb. ön Pto?elj=Plöfel unb Polom= Sbental erteilte er regelmäßigen Schulunterricht. 20. Pnbreas fjögler, Kaplan in S?opriDnik=PeJJeltal oon öuli 1819 bis öänner 1828, in?roifcben auch Pfarroerroefer von Plär? 1827 bis öuli 1827. (Siebe oben als Pfarroerroefer.) 21. öofef 3ofe, geboren am 11. Plär? 1786 im Piegel Pr. 2 (Pfarre Starilog=Pltlag), rourbe ?um Priefter geroeibt am 23. September 1823, kam ?u= erft als Kaplan nach Starilog-Pltlag unb blieb als folcber bis 27. Ppril 1826. ön ^ocevska Peka=Pieg roirkte er in ber nämlichen Sigenfcbaft bis 28. öän= ner 1828, in S^oprionik^Peffeltal bis 13. Oktober 1828. Pon hier ging er als Sxpofit nach Pemska Coka=Unterbeutfcbau. 22. 5ran? ©rum, geboren am 4. Oktober 1799 in Pobbukuje, ?um Priefter geroeibt am 26. Puguft 1828, roar oon 14. Oktober 1828 bis 8. September 1831 Kaplan in &oprionik=Peffeltal, bann kur?e 3eit in P!o?elj=P!öfel unb oon 28. Pooember 1833 bis 1843 S?urat in Pemska 5oka=Unterbeutfcbau, roo er bie bortige P5allfabrtskircbe roölben unb renovieren ließ, ©r ftarb ba am 8. Oktober 1843. 3ufolge bebörblicber ©ntfebeibung vom 3. 9Tlär? 1808 be?og er als Kaplan oon ^oprivnik«9leffeltal eine jäbrlirbe ^otlektur oon 18 9Uerling ^Bei^en, 18 Ellerling §afer unb 70 ©ulben aus ber Staatskaffe. 23. öojef ‘Sukoroe?, geboren in <öorovec=?norobib am 7. 9Uär) 1801, ?um ‘priejter geroeibt am 9. öuli 1831, roar oon 9. September 1831 bis 29. 5ep= tember 1832 Kaplan in ^oprionik=<27effeltal unb kam oon hier nach 6er-mosnjice=SlcbermoJcbnij?. 24. Seorg Steurer, geboren am 23. ^Uär? 1805 in Noblerje-S^oflern, ^um ‘priefter geroeibt am 26. öuli 1832, Kaplan in ^oprionik=<2teifeltal oom 30. September 1832 bis 1. 9Uai 1839, in Starilog^ltlag bis 13. öuli 184b, Sxpofitus in 3biboDO=OberJkrill bis 1846, Pfarrer in 9no)elj=9Ilöfel bis 1849, cpfarrer in Staracerkeü=2Ititterborf bis 1870, lieb ficb hier in ben ^ubeftanb oerfeben, lebte fobann in Spobnjilog=Unterlag bis 1873, bann in Sotenica» ©öttenib, roo er am 2. 2ftär? 1888 als öubelpriefter im ‘yiter oon 83 öabren ftarb. 25. ©regor ‘Dolinsek erblickte bas S?icbt ber ‘öelt in S^amnik am 28. 5ebruar 1809 unb rourbe ^um ‘priefter geroeibt am 27. öuli 1833. ©r roar nur oier 9I!onate Kaplan in i^oprionik^effeltal, nämlicb oon 1. ^Hai bis ©nbe ‘2tuguft 1839. ‘Salb barauf trat er in ben S^apu^inerorben ein unb bekam ben ^lofternamen ’p. ^Inbreas. 26. ©bomas ©roba roar geboren in ber Unter öbria am 21. ‘Dezember 1806, ^um ‘priefter geroeibt am 27. öuli 1833, roirkte als Kaplan in S?oprionik= ^effeltal oon 1. September 1839 bis 12. Oktober 1846. 27. öobann ‘Sibmar, Kaplan in ^oprionik-^teffeltal oon 14. Oktober 1841 bis 14. Oktober 1847. ©r roar geboren in Unter=öbria am 13. ^pril, pun ‘priefter geroeibt am 13. 2luguft 1837. 28. Valentin ‘plemel, geboren in %cica bei ‘Sieb am 7. öänner 1820, ^um 'priefter geroeibt am 27. öuli 1843, Kaplan in S?oprionik=‘2teffeltal oon 14. Oktober 1847 bis 1851. ©r roar ein oor^üglicber ‘Sotaniker unb pflanzte hier bas purpurne Knabenkraut an, bas oon ben 2ir?ten oiel gefucbt roirb. So kam oor einigen öabren t ‘Dr- öobann §ögler, praktifcber ^lr?t in Cjubljana, eigens nach Koprionik=9teffeltal, botanifierte faft einen ganzen ‘Sormittag im Pöalbe unroeit Koprionik=‘2teffeltal unb fanb bas gefucbte Knabenkraut in großer 9Tlenge. 29. öofef ©rab, geboren ^u ‘Dol am 29. ^Uär^ 1816, ?um Priefter ge= roeibt am 6. ‘Suguft 1842, Kaplan in Koprionik^'Seffeltal oon 25. ‘Släii 1851 bis 26 ‘Suguft 1852. 30. Stefan Perjatel) ift am 13. ^uguft 1825 in ‘öelike Casce geboren unb am 3). öuli 1849 }um Priefter geroeibt roorben. ©r roirkte als Kaplan in Koprionik=PeffeItal'oon September 1852 bis ©nbe Oktober 1856. 31. öobann ©erm roar geboren am 7. 9tpril 1823 in ‘Doorska oas bei Pel. Sasce unb erhielt bie Priefterroeibe am 31. öuli 1849, Kaplan in‘Ko= prionik-'Seffeltal oon Oktober 1856 bis Oktober 1858. 32. öobann gern, geboren ?u St. ‘Sib bei Cjubljana am 18. 'Slai 1829, ?um Priefter geroeibt am 25. öuli 1858, roar oon Oktober 1858 bis September 1861 Kaplan in Koprionik=^teffeltal, bann in gleicher ©igenfcbaft in ©rata bei Skofja Coka, in 9IIo?elj-5Ttöfel, in Skofja Coka, in Koloorat, in Poote, in St. 9Uartin unter bem (Bmarnaberge, Scblobgeiftlicber in Pabulje unb ftarb als penfionierter Kaplan unb öubelpriefter in Cjubljana am 26. September 1920 im ^Iter oon 91 öabren. 33. öofef presa, geboren in St. ‘Sib bei Cjubljana am 20. 9ttär? 1835, ?um Priefter geroeibt am 28. öuli 1861, Kaplan in Koprionik=Peffeltal oon September 1861 bis Oktober 1865. 34. Ceopolb ©orenc roar geboren am 12. ‘Kooember 1840 in ‘pobgorica bei 6t. Rupert, ?um ‘priefter geroeibt am 30. öuli 1865. ^Is Kaplan in prionik^eneital roirkte er non Oktober 1865 bis Oktober 1868. 6r roar ein oor^iigücber ‘prebiger unb tätiger floroenifcber Scbriftlteller, bekannt unter bem tarnen „Caooslao Pobgorican“. 35. 5ran? Crnologar, geboren in Pisnja gora am 3. 9tprii 1844, ?um Priefter geroeibt am 1. ‘Stuguft 1868, Kaplan in ^oprronik=Pe||eltal oon Okto= ber 1868 bis September 1872; von hier rourbe er nach 6ermosnjice»Efcbermoirb= nitj verfebt. 36. ©eorg ^önig, geboren in Starilog^ltlag 59 am 7. ^tpril 1848, ?um Priefter geroeibt im britten öabrgange ber ©beologie am 31. öuli 1871, Kaplan in ^oprionik^Peffeltal von September 1872 bis September 1874, Kaplan in ^ocevska Peka^^ieg bis Pe^ember 1875, in Staritrg bei Sof bis Snbe Po-vember 1880. öm Ppril bes eben genannten öabres ernannte bas k. k. Ptini» fterium für Sanbesverteibigung ben jungen Plann ?um Canbroebrkaplan 2. klaffe. Pis Snbe Oktober 1881 roar S?önig Kaplan in Serklje, kam in gleicher Sigenfcbaft nach Pinica, rourbe ebenbort Ptitte öuni 1882 als Pfarrer inftal= liert, roo er bis ?u feinem am 29. Plai 1920 erfolgten Sobe volle 38 öabre recht fegensreicb roirkte, Pm 22. September 191) erfolgte feine Ernennung }um fürbifcböfl. geiftlicben Pate unb im Sebruar 1913 jene ?um Plitgliebe bes Pe= ^irksfcbulrates in Srnomelj. Plitte Ppril 1919 ift ber ebrenroerte unb in jeber Pepebung oerläBücbe unb einroanbfreie 9Hann auf Petreiben einer verleum= berifeben Sippfcbaft als ftaatsgefäbrlicbes Slement verhaftet unb in bas S?reis= gericbts=©efängnis in Povomefto abgefübrt roorben. Pacb einer mebrroöcbigen Unterfucbung erfolgte bie ©ericbtsoerbanblung, bei ber ber Perleumbete freige= fproeben unb fobann aus ber £jaft entlaffen rourbe. ©eiftlicber Pat unb Pfarrer Ärönig roar ein vorbilblicbcr, beliebter priefter unb ein vorzüglicher ©efebes= kenner, ber in Pecbtsfacben feinen Pfarrkinbern immer Pefcbeib geben konnte. Sr batte auch feine Sigenbeiten. So erzählen biejenigen, bie ihn näher gekannt haben, baß er injeinem PSobnzimmer roeber im Sommer noch im P5inter ein 2icbt anzünbete. Sr ging mit bem Sage fcblafen unb ftanb mit bem Sage auf. Sbre feinem Pnbenken. 37. Plattbias S^olar, roar geboren am "11. Plai 1848 in ber Ortfcbaft Omota bei Semic, erhielt bie Priefterroeibe im britten öabrgange ber Sbeofogie am 27. öuli 1873, kam nach Pollenbung feiner Stubien im öabre 1874 als Kaplan nach S?oprionik=Peffelta[ unb blieb hier faft bis Snbe 1877. ön gleicher Sigen^ febaft roirkte er in Srebnje bis 1882, rourbe fobann zum Pomvikar in Cjubljana ernannt unb am 29. Povember 1891 auf bie Pfarre Peoica Plaria u Polju (Plariafelb) inftalliert. Pm 20. Ppril 1908 erhielt er eine erlebigte Pomberrn« ftelle in Cjubljana, rourbe gleichzeitig zum Pombecbant unb ^onfiftorialrat er= nannt unb ftarb in biefer Sigenfcbaft am 14. Puguft 1921 im St. öofef=Siecben= haus an gürnfcblag. Per Perftorbene roar ein ebler, befebeibener unb tieffrom-mer Priefter, ber mit pünktlicher Sorgfalt alle feine Pflichten erfüllte. Pis Pomoikar hielt er burdj ein volles öabrzebnt in ber Pomkircbe bie beutfeben Prebigten, benn er beberrfebte in vorzüglicher P5eife bie beutfebe Sprache. P$elcber Peliebtbeit er ficb als junger Kaplan in &oprionik=PeffeltaI erfreute, erhellt baraus, baß ihn bie Pfarrleute unb Scbulkinber nur mit „Jjerr Plattbias“ anfpracben unb bei feinem P5eggange bittere Sränen vergoffen. Piöge ihm ber Pllgütige fein ebles P3irken reichlich lohnen. 38. öakob Cebar, geboren am 21. öuli 1849 in Presje bei Semsenik, Zum Priefter geroeibt im britten öabre ber Sbeologie am 21. öuli 1874, roar Zimäcbft Kaplan in Staracerkev-Ptitterborf oon 10. Povember 1875 bis 20. Sebruar 1876, in gleicher Sigenfcbaft in ^ocevje bis 16. Ppril 1877, in S?o= prionik^effeltal bis öerbft 1877, in Soibno bis 9!lai 1879, in Säte? bis §erbft 1881, in 5v. ^ri? bei ^oftanjenica bis Oktober 1888, in ‘Sostanj bis ‘iluguft 1890, in Unter öbria bis ‘Dezember 1891, ‘pfarroerroejer in Srni orb ob öbria bis «5uni 1893, erhielt krankheitshalber einen mehrjährigen Urlaub unb kam im Sebruar 1900 als cPfarroerroeJer nach ‘polom^Sbental. 9tm 6. 91Iai 1901 rourbe er auf bie Pfarre kanonifch inoeftiert unb blieb hier als Pfarrer bis 13. öuli 1904; er kam um bie erlebigte ‘pfarre Sermosnjice=&fcbermofcbnit? ein, auf roelcbe er am 25. 9tuguft 1904 inftalliert rourbe. ‘Stlehrere ‘Stlonate roar er nach bem Sobe bes ‘Pfarrers öobann öaklitfch Sxkurrenbo^'pfarroerroefer oon ’poljane^'pöllanbl unb ftarb nach einer 28jährigen fegensreicben 5eelforgetä= tigkeit am 19. öuli 1932 in Sermosnjice=&fcbermofcbnit? im hohen Filter oon 83 öabren. Per Heimgegangene roar roegen feiner 9Tienfchenfreunblichkeit unb fei» nes ftets heiteren ©emütes fehr geehrt unb beliebt. Sin befonberes Augenmerk hatte ber feeleneifrige ‘pfarrherr auf bie ‘Perfcbönerung ber ‘Pfarrkirche ge» richtet. 5o liej? er bie fünf Altäre oollftäribig renooieren, bie elektrifche ‘Peleuch» tung einführen unb bie ^irchenroänbe oerfchönern. Pie ‘pfarrgemeinbe roirb ihm ein unvergeßliches ^nbenken beroahren. 39. «3ofef Solm ajer, Kaplan oon 20. September 1877 bis 5. 9Itai 1879, fiehe oben als ‘pfarroerroefer. ‘öon 9Uai 1879 bis gebruar 1891 roar bie Hilfs» priefter=Stelle unbefeßt. 40. 9lnton ^reiner, geboren in Noblerje=^oflern am 25. ^pril 1864, ?um ‘Priefter geroeiht im britten öabre ber Sheologie am 10. öuli 1887, roar ?uerft oom 1. ‘ituguft 1888 bis gebruar 1891 Stabtkaplan in S?oceoje, bis ^tpril 1892 Kaplan in Koprionik=‘2leffeltal, bis ^tuguft 1894 ‘pfarroerroefer in Spobnji log=Unter(ag, bis Pe?ember 1895 in gleicher Sigenfchaft in ‘Polom=Sbental, bekam bie ‘pfarre Starilog-^ltlag im 5ttai 1896 unb ftarb bortfelbft am 1. 9t!är? 1928 im ^tlter oon 64 öahren. Pie ‘Pfarrinfaffen bereiteten ihrem oer» ftorbenen ‘pfarrherrn ein roahrhaft fchönes Begräbnis. Seiftlicher ^at unb cpfarrer öofef Sppich hielt bem oerblichencn Senior ber Sottfcheer ®eiftlich= keit einen roarmen Nachruf unb zelebrierte unter ‘Zlffiften? oon acht gciftlichen 2ttitbrübern bas Seelenamt. ‘Pfarrer Kreiner roar ein oor?üglicher Kan?elreb= ner unb eine gefellige grohnatur. ^ißige 2iußerungen unb heitere ‘iBorte fchroangen fich leicht unb ?roanglos oon feinen Sippen. ‘Son Slpril 1892 bis 23. öuli 1898 roar bie Kaplans»5telle nicht befeßt. 41. Sluguft Schauer, Kaplan oom 23. öuli 1898 bis 21. Stuguft 1899, fiehe oben als ‘Pfarrer. 42. öofef Stiebe, Kaplan in Koprionik=<2teffeltal oon 22. <2luguft 1899 bis 28. öuni 1901, geboren am 3. gebruar 1873 in Kukooo»Kukenborf, ?um ‘priefter geroeiht am 23. öuli 1896, ?uerft in gara bei Koftel bis öuli 1898, Stabtkaplan in Koceoje bis 20. ^uguft 1899, Kaplan in Koprionik^effeltal bis 28. öuni 1901, in Starilog^ltlag bis Sltitte Pe?ember 1902, in Koceoska ^eka«9^ieg ?uerft Kaplan bis gebruar 1903, bann bort ‘pfarroerroefer bis Ok= tober 1903, ‘Pfarrer oon Sotenica=Söttenit? oon 6. Oktober 1903 bis heute. "Pfarrer Stiebe ift als feeleneifriger Priefter nicht nur im Sottfcheer Hinter» lanbe, fonbern auch im übrigen Sänbchen bekannt unb beliebt, ‘öir roünfchen bem lieben 9tmtsbruber unb Sanbsmann aus ganzem Herren noch viele öahre reicher apoftolifcher Srntearbeit. 43. ‘ynton SUrkun, geboren am 4. öuli 1876 in Stuben? bei ög, ?um priefter geroeiht im britten öahre ber Stroologie am 14. öuli 1900, Kaplan in Koprionik-'Keffeltal oon 1. September 1901 bis 9. September 1902, Kaplan in ^öelike Sasce bis 1. ^tuguft 1905, Sxpofitus in ^a?brto bei Poftojna bis 1. ^uguft 1906 unb Kaplan in Sltenges bis 15. Slooember 1909. ön Homec roirkte er als Pfarrer bis 4. öuni 1929, kam fobann in gleicher Sigenfchaft nach Pobre» polje, roo er noch beute als Pfarrer in ber Seelforge lebt. <233äbrenb bes ‘Zöelt« krieges roar er einige 3eit Wülitärkurat. "Pfarrer 9Urkun ift ein arbeitfamer unb befcbeibener Priefter, ber bnrrb feine Joviale unb karitatine Tätigkeit beim ^oike in bobem ^tnfeben ftebt. 6r griinbete auf feinen "Dienftpoften "Silbungs^ vereine unb Senoffenfcbaften, errichtete in Sroblje eine 9niffions=, in Ponikoe bei ‘Dobrepolje eine &iecben= unb in Obersiska eine ^noblebaranftalt ^ur §er« anbilbung oon 9Uiffionären für Afrika. ‘Der üielbefcbäftigte 5Ilann ift auch Ute» rarifcb tätig. <3n ben ßabren 1927 unb 192$ hielt er ficb in Argentinien (5üb= amerika) auf, um bie Ausroanbererfrage }u ftubieren. «Sott erhalte ben eifrigen Alann noch üiele öabre in Sefunbbeit unb Arbeitsfreubigkeit. 44. Srctn? 5kulj, geboren in Aelike Dasce am 23. öuli 1875, ?um Prie= fter geroeibt am 14. öuli 1902, Kaplan in ^oprionik=Aeffeltal bis September 1904, in Starilog^Altlag bis <3uni 1906, bann Pfarroerroefer in Soplareber-Unterroarmberg, roo er am 8. Aooember 1924 im Alter oon 49 öabren nach einem nur brei Abocben bauernbem Krankenlager ftarb. Aolle acbDebn 5abre batte ber Aerftorbene hier oben in ber ASeltabgefcbiebenbeit als Seelforger ausgebalten, obgleich er oft kränklich unb materiell kläglich geftellt roar. ön echter Aerufsfreube hatte feine Ausbauer ihren «Srunb. Aeim Aegräbniffe fioffcn reichliche Kränen, ein Aeroeis ber "Dankbarkeit für jene, bie ihm mehr nicht bieten konnten. 3ehu Priefter aus bem ‘Dekanate Koceofe unb gufemberk gaben ihrem ^Hitbruber bas lebte «Seleite. ‘Der §immel fei ihm ein reichlicher Aergelter. 45. 5ran? ßajc, Kaplan oon 7. September 1904 bis 1. Sebruar 1906, fiebe oben als Pfarroerroefer. 46. öohann Comsek, geboren am 3. öuli 1876 in Kerklje bei Krsko, ^um Priefter geroeibt am 14. öuli 1901, roar ?uerft Kaplan in Aelika ‘Dolina, bann ber Aeihe nach in gufemberk, in 6t. "33ib bei Sticna, in Selca, Koprio-' nik-Aeffeltal, Staritrg an ber Kulpa, Preboor, in Krife bei Krfic, in So. Kro= jica (‘Dekanat Krebnje), lebte in^roifchen mehrere öabre als Auheftänbler in 6t. Aupert, in Koprionica, in ber Stubienanftalt bes t)k Stanislaus 6t. Aib ob Cjubljana, in Aarafbin (Sr)biö?efe 3agreb), in Alenges, in ^Hekinje, kam im Sommer 1932 als "pfarroerroefer nach Spobnji log=Unterlag, roorauf er im öabre 1935 bie Stelle eines Anftaltsgeiftlichen in Ponikoe bei ‘Dobrepolje antrat, öm September 1936 übernahm er bie Seelforgeftelle im ASaifenhaufe So. Atarjeta unroeit Ptuj, roofelbft er bereit noch lebt, ^öffentlich roirb ber unruhige unb roanberluftige Atann in biefem ftillen §aufe fein feelifches «Sleich= gereicht gefunben haben. 47. Alois Per?, Kaplan in Koprionik=Aeffeltal oon 20 September 1907 bis 5. öuli 1911, geboren in Koblerje-Koflern am 26. April 1880, ?um Priefter geroeibt am 14. öuli 1904, Kaplan in Koceoska Aeka=Aieg oon 4. Oktober 1904 bis 8. öuni 1906, in?roifcben auch einige Atonate Pfarroerroefer, Kaplan in Starilog=Altlag oon öuni 1906 bis September 1907, Kaplan in Koprionik-Aeffeltal bis öuli 1911, Pfarroerroefer unb Pfarrer in Aorooec-AIorobit? bis September 192$, Pfarrer in Starilog=AttIag nur fünf öabre, roo er am 7. toeptember 1933 im 54. Cebensjabre an einem febroeren Alagenleiben ftarb. Atit Pfarrer Alois Per? ift ein ebler Priefter heimgegangen, ber nicht nur bei feinen Atitbrübern, fonbern bei allen, bie ihn kannten unb ?umal bei feinen Pfarrkiubern obfeinerCeufeligkeit,Srömmigkeit unb feines Sifersim ‘Dienftebes §errn hohes Anfehen unb Aerehrung genoj?. "Das ftille, oorbilbliche A5irken bes Aerftorbenen fanb auch häufige Anerkennung ber bifchöflichen Aorgefet?= ten. — ‘Die gan?e Pfarre oerfammelte ficb Samstag ben 9. September in ber Kirche ?ur ergreifenben Kotenfeier. Kanonikus unb ‘Dechant Srker hielt bem Aerftorbenen einen tiefempfunbenen Aachruf, fang bie feierliche Seelenmeffe unb leitete bas Ccirbonbegängnis. öecb^ebn ^riefter roaren erfcbienen, um bcm lie= ben ^imtsbrubcr bie letzte €bve ?u erroeiien. o^blreicbc Erauergäitc aus uab unb fern pgen hinaus ?um ftillen ©ottcsarker dou ötarilog^ltlag unb betteten ben geliebten Verbliebenen im Schatten bes 5riebbofskreu?es in bie geroeibte Srbe. V5as bie verroaifte ‘pfarrgemeinbe ihrem Seelj'orger ins lerje=&oflern 33 oulgo ©hudtiacfd), beffen (Enfel ber überall betannte ©bueihnefd) major mar. ‘Den jüngften 5obn Ceonbarb’s, namens öobann, finben mir auf «Srudbarfd) 6aufl)9 in ßoblecje^oflecn 42 als tätigen, immer caftlofen Bret« termacber. Srroäbnensroert ift ferner, bab biefcs fjanbroerk faft immer von ben ^Ttitgliebern biefer Samilie ausgeübt roirb. ‘Der in ‘Polom^Sbental in fo tragifeber ^Beife aus bem Geben gefebiebene ‘Pfarrer Gtnbreas ^raulanb roar ebenfalls ein Urenkel bes alten Ceonbarb. ‘Deffen ‘öruber öobann betrieb längere 3eit in ^oblerje=^oflern bas Scbuftergcroerbe, lebt aber febon etlicbe öabre oerebelirbt ?u Sorbacb in Slfaß. Sin ‘öeroeis für bie lange Seßhaftigkeit biefes Samens auf biefem §aufe gebt auch baraus einbeutig beroor, baß man als älteften Glbnen einen bie Trennung noch nor Eintritt ins. 18. öabrbunbert erfolgte. V5ie ficb bie einzelnen Stammfamilien ^ueinanber oerbielten, ob fie über ben täglichen Verkehr hinaus in näherer oerroanbtfcbaftlicber Ve?iebung ftanben, ift fchroer erfichtlich. ‘Das eine jebocb konnte ich roahrnehmen, ba§ beibe ^tlale, als fich unfere Vrüber Urban unb Vnbreas oerehelichten, ein ^Hichl ^raulanb als i£rau?euge fungierte. ‘Da in biefer 3eit ?roei folche Vamens= träger hiec lebten, nämlicl) einer auf Ulillaminfd) ßaufl)9 Hr. 3 unb ber anbere auf Vr. 22, oulgo Veabarfch, fo ftebt leiber biefe 5rage bis heute noch affen unb harrt noch ihrer enbgiiltigen Cöfung. öm roeiteren roollen mir nun bie Sefchichte unferes Stammoaters Vnbreas oerfolgen. Vachbem ihm kur?e öeit barnach feine 5rau im V3ochenbett geftorben roar, verehelichte er fich neuerbings mit Vlaria Ver?, einer gebürtigen ^oflerin, am 31. Vtai 1T91. l)cn Erauungsakt oollpg ber erft oor einigen öabren ^uoor beftellte Srftlingspfarrer Vlatthäus Vamor. ‘Der She entfproffen elf ^inber, oon benen jebocb einige noch aor Sin-tritt ins öugenbalter ftarben. Übrig blieben nur mehr oier Söhne: öofef «Sregor, ber nachmalige Huta Seng, «Seorg, ber ben näterlichen 6of übernahm unb peter, ber jüngfte Sruber, fpäterhin beEannt unterm Hamen bar fluta ßirfch6 nar. Sohann erroäblte oor öabren ben Solbatenftanb }um Cebensberuf, lieh fich aber fpäter in VSinklern, Kärnten, fehhaft nieber. VSäbrenb öofef fich ?u feiner 5rau eine Vgnes V3eih, eine gebürtige S?ahenborferin, erroählt hatte, oerheiratete fich fein um }toei öahre jüngerer Vruber ©eorg mit einer Slifabeth ^ikel, einer Oberlofchinerin, auf §. Vr. 5, roofelbft biefe Samilie fchon lange erbeingefeffen roar. Vllem Vnfchein nach hätte roahrfcheinlich öofef ben väterlichen Vefih übernehmen follen, roeil er, fchon mehrere öahre oerheiratet, noch immer auf biefem roeitte, bagegen fein Vruber ©eorg fchon längft in Oberlofcbin bie öügel ber VSirtfcbaft in bie §anb genommen hatte. Die Sache beEam eine ZDenbung, als ber fpätere Huta Seng bas fjaus Vr. 10 in ©orenje-Obrern käuflich von einem Vlattbias Vecber nach münbli-cher Überlieferung angeblich um 400 ©ulben erftanben haben fotl, roährenb ©eorg roieberum auf ben oäterlichcn §of ?urückkehrte. Vis genauen 3eitpunkt ber Übernahme oon Vcfih unb §of burch ben Vutn Cen? müffen roir bie 3eit oon 1824—26 nennen, roeil beffen ältefter Sohn öofef, ber fpätere Oberfchmitt, bafelbft am 17. Vtai 1826 geboren rourbe, roährenb bie um ^roei öahre ältere Huta prunnbirtin nicht roie früher irrtümlich angenommen mürbe, in üoblerje» ^oflern, fonbern in Vlackaoas-^ahenborf bas Dicht ber V3elt erblickte. V3ir roollen einen Augenblick hier oerroeilen, um uns bas alte ‘Dorfbilb in ©rinnerung }urück?urufen. ön erfter Dinie roar bas ‘Dorf um bie §älfte kleiner, jeboch herrfchte in biefen roenigen Käufern ein munteres unb frohes Geben, ein Ceben ooller Sreubc unb 3uoerficht. öebes §aus hatte ba minbe-ftens ein halbes Dutjenb kleiner Schreihälfe, bie Geben in bas Dorf brachten, roenn fie fich in ihrer Gltufte im ©rafe herumbalgten unb ooll Gärm ihren Spielen nachgingen. Arm an äußeren ©ütcrn, rcaren fie bennoct) glücklich, lebensmutig — unb froh. S^ein 9UiBtun ftörte ben ‘Dorffrieben, auf ber Straße börte man nur bie uns fcbon längft nertrauten 2ftutterlaute. ^öekb geroaltige ‘iinberung hierin oor ficb gegangen ift, kann jebermann ermeffen, roenn er ben ‘Sergieicb non einft unb jeßt ?iebt. Ratten bie Ceute bie gan?e ‘öocbe binburcb fcbroer gearbeitet, fo gönnten fie ficb bes Sonntags ein ©las <3öein, roofür fcbon beftens unfer längft bekannte 3ofef ßeemann auf IRattlfd) fjauflp forgte. Diefer nerftanb e5 trefflidj, fein §aus in 9^uf ?u bringen. 5rüb fpürte er fcbon bie Sorgen bes Alltags auf feinen Schultern, ^utnal feine ?Rutter mit einigen ^inbern als <233itroc bablieb. Sein ‘öater ftarb, kaum bie ‘Dreißig iiberfcbreitenb. Seine ihm angeborenen ©ugenben halfen ihm überall biuroeg. ‘Ztocb jung an öabren, oerftanb er es bennocb fein gaftlicb §aus in aller Ceute Dttunb ^u haben. ^icbt nur als ©inkebrbaus für bie bamaligen nach ‘Door^öof in bie 9Uüble ?iebenben Ceute roar es gebacbt, o nein, bei 5Uattlfcb rourbe fogar ber ©roßfrauentag aufs feftlicbfte begangen. ‘Zticbt minber berühmt roar bas ‘Ztacbbarbaus ‘Ztr. 4, oulgo ,,©fcbrna= 5onfbifcb“, Das bamals brei Viertel §uben fein eigen nannte. §eute kennen roir biefes §aus nur in feinem ©reifenalter. Sriiber — als noch ©fcbrna=§on= fbifcb bd Hutn gelebt haben — ba mar biefes ßaus eines ber tüd)tigften im ganzen ‘Dorfe. 00 roaren bie ^o^roanbe mit ^Hörtel beroorfen unb roeiß getüncht. 3m Stalle ftanben ba noch gegen ?ehn Stück ^inboieh unb breißig Stück Schafe; fie hatten besrocgen, außer bie für ‘öeroirtfcßaftung ber Selber unb liefen erforbertichen Unechte unb 9tlägbe, einen eigens hiefür beftellten §irten. Oberhalb bes Stalles lag bie Kornkammer, ©an? am oberen ©nbe bes ©artens in ber gleichen §öhe mit bes Nachbars Scheune erftrecktc fich ein roeitgebehnter Stabei. §eute ift oon allebem nichts mehr übriggeblieben. ‘Zlur bas §aus fteht einfam unb oerlaffen ba, als müßte es als 3euge auftreten, um ber ‘Zlacßroelt oom einftigen ©lan? unb Reichtum bes §aufcs ?u oerkünben. Kebcnan im ßaufe Hr. 5 ermatteten ITlertfd) bd Hutn ruhig ben Sob. ©rroähnensroert ift, baß aus bicfem §aufe ber fpäter fo berühmt geroorbene ‘Pfarrer ©eorg öonke heroorging, ber ein ^lltersgenoffe bes Pfarrers Plartin Fankel roar. ‘Sei P3ukfchifch 9tr.6haufteein©eorg3onke,einPnoerroanbter oom ßaufe Pr. 5, im Pachbarhaufe bagegen hatte ber jungoerheiratete Palentin Schober bie <3ügri ber Pürtfchaft ergriffen, roährcnb fein Pater 3ohann im Pus?ugs= ftüberl ben feligen Cebensabenb befchließcn roollte. Pei ^tlicharfch roar lange noch nicht P3irtsf)aus, fonbern ber Stamm Pnbreas Kren fuchte bas Potroen^ bige bem Poben ab?ugeroinnen, roährenb nebenan bei ©fchernaifch Pr. 9 ein 3akob ©rker fchaltete unb roaltete. Pci 5en?n faß als ©ibam 9Hatthias Pecher, auf beffen ßaufe noch kur? oorher ein Platthias Kren bie ßube bearbeitete. ‘Dorfabroärts roar es noch tüel bunter. Pei Untr»Urbonfch faß ein Per= berber, nebenan bei P3ranklfch ein Krobath, ber, als bei Plattlfcß fchon roieber alles ftill rourbe, ein P3irtshaus eröffnete, um ber Unterhaltungsluft feiner Pütberoohner Pecfmung ?u tragen. Puch ließ er in biefer ßeit bereits eine. Kegelbahn anlegen, auf ber es fonn- unb feiertags fehr luftig ?uging. gortan hörte man nur bas ©epolter ber auffallenben Kugeln unb bas ©eklapper ber fallenben Kegel. Puf Pr. 17 bei Plicbtfcb machte fich ein Kafpar ©fcherne oiel ?u fchaffen, roährenbbeffen fein Pachbar Platthias ©fcherne eifrig bem ßaufierhanbel nach» ging, ber ihn oielmals bis tief ins Kroatifche führte. ^3ei ^llotteifcf) roimmelte es non ^inbern, je^t ifts leer; nebenan bet ^reanfcb bötte ficb ^tltoater ‘Zlnöreas §aberle ins §interftüberl gefegt unb bas §aus feinem 5obne 2Hattl übergeben, ‘yuf ^tr. 13 roaren ‘prunngofcbparfcb bd Butan, bei 2ttifd)t)onfbifcj) aber bie Samilie 6cbober tätig. Huf Ztr. 11 fafsen nod) SuFifcb b9 Hutan, fpäterbin mürben fie non ber aus ^eicbenau eingeroanberten SamUie 5tiene abgelöft. ‘Das roar bas bamalige ®orenje=Obrern, als öofef ©regor ^raulanb bas §aus ‘Zlr. 10, oulgo Sen^n, als neu bin?ugekommener ‘öefiber be?og. ‘Zins beiben ©ben, bie er gefcbloffen batte, erroucbfen ibm über ein ‘Dutjenb ^inber, fo baß er alle feine Kräfte anfpannen mußte, um bas Ceßte aus feiner §ube bernoriubolen. Saftlos, immer tätig, ging er über ‘Zöinter nach Kärnten, roo er mit öcbnittroare banbeite. ‘Darüber hinaus oergaß er aber nicht feiner ‘Zöirtfcbaft, oerbefferte, roo er nur konnte, ließ einen neuen ötabel auffübren, ber noch beute nach mehr als 90 öabren ftebt. ©Ieicb?eitig ließ er auch einen grünen ‘Sackofen bttrcb ben ‘Zlutn ^Haura^^eatr aufmauern, ber uns noch beute nach fo oielen öabren fo beimifcb unb oertraut anmutet. ‘Such bie Ofen= bank baran ift noch ein 5tück ‘Zlut Cen?n, fie alle kommen mir roie ein Sin» bungsglieb poifcben uns unb unferen ‘Ztltoorberen oor. ‘Daß bie ‘Kot bennocb groß, bie Cage nicht rofig unb beneibensroert roar, beroeifen bie ‘ZBorte bes ‘Kutn Den?, bie er gelegentlich an ben ‘Kutn ^oinar ZKillac gerichtet haben füll: „3 fchid mei Dirnble bftein ugn in baZHihl mit n 6ha<$iein 5a muhl unb bu pifcht et infchtonb, mein Dirnblein a 6chti teilsfprucf): „^ie ^lieberlofcbiner haben fiel) nicht heimlich, auch nicht mit Sift ober ®e= malt auf ber ‘öinbifchborfer §utroeibe niebergelaffen. 9Tlan hatte ihnen oiel» mehr ben .Bax für alle Wäsche! Kurs ift ber TDabn—lang die Reue. ^on ^arl 5cbufter, ‘öeröreng. ^am icb ba kürjlicb in ein mir bisher unbekanntes ^orf. Sreunblicbe, fcbmucke Käufer blickten, als roie grüßenb, mir entgegen. ‘Das §aus, bem icb ?ufcbritt, [ebien bas neuejte im ‘Dorfe ju fein, ein rooblgefälliger ‘öau; als icb aber gan? in bie “Räbe kam, roar es mir roeb ums §er?, benn icb fab Spinngeroebe an ben Senftern anftatt ©arbinen unb Blumen unb nur ein febroaeb ausgetreten ner SuMteig führte ?ur §austür. öcb ahnte, ba bat geroift roieber ein ‘Sauer in einer fcbroacben 5tunöe fein febönes Elternhaus unb bie Scholle oerlaffen unb ift ins Ungeroiffe, in bie S5elt gezogen. Erotjbem klopfte ich an unb ein fcbroacbes „herein!“ lieb Jicb oernebmen. «5n ber muffigrieebenben Stube, beim grünen, nur febmaeb SSärme gebenben Ofen fab ein ©reis, ber mich mit müben, leib» nollen Sugen anblickte. Sls ich ihn fragte, ob er ber Sefitjer fei, ba verneinte er es. ‘Der Sefitjer fei in Amerika unb ihm als ©emeinbearmen habe man biefe Stube bes leerftebenben Kaufes als SSobnung angeroiefen. Oab es nur nicht bem Sefitjer im fernen Canbe einmal auch fo ergebt roie mir, febte ber <2llte noch bin?u. Sls ich ihn fragte, roas ihm im Ceben roiberfubr, antroortete er: „§err, roenn es öbnen nicht ?u orbinär ift, ficb mit mir armen, alten Slann ?u unterhalten, fo möchte ich öbnen mein Cebensfcbickfal erzählen.“ öcb entgegnete: „Sie irren ficb, roenn Sie fo von mir benken, im ©egenteil, gerne roill ich öbren Cebenslauf anbören, benn ich achte unb ehre arme, alte Seute, bie bureb 5reub’ unb Ceib, burebs Ceben gepilgert finb.“ öcb nahm neben ihm Vlatj, bot ihm ?u rauchen an, roas er freubeftrablenb unb bankbar annabm. Sun fing ber Site an: „Sehen Sie bas §aus ba brüben, gelt, ein febönes Sauernbeim? ‘Dort könnte ich Sefitjer fein, könnte jet?t meine alten ©age in Sube oerbringen unb Enkel auf ben S?nien fcbaukeln; aber nun häufen orts-frembe Ceute barin. öcb in meinem un^ufriebenen öugenbleben bube bies felbft oerfcbulbet unb muß nun meine Sebitritte 'bitter büßen. Es roar oor feebiig öabren, bamals roar ich 25 unb beute bin ich 85 öabre alt, einiges &inb braoer, treu beforgter Eltern unb mackerer Sauerleute. t)a }ogen aus ber Sacbbarfcbaft mehrere Ceute, bie auch oon bem S5abn „in ber Serne liegt bas ©lück“ ergriffen roaren, nach Smerika. Such ich verfiel biefer Serfucbung unb kam nicht mehr ?ur Süße. Sls ich mein Sorßaben meinen Eltern mitteilte, erfebrak meine Slutter, ber Sater feßaute mich groß an unb fagte: „öa fag mir, roie kommt bir ein folcßer Unfinn in ben S?opf? ‘Das kann boeß unmöglich bein Srnft fein? Schau, unfer ganzes Ceben plagen unb müßen mir uns, um bir unferen Sefiß, ben icß als heiliges Sermäcbtnis von meinen Eltern übernommen habe, ungefcßmälert ?u übergeben. S3ir finb gottlob nun fcßulbenfrei unb haben Selb in ber Sparkaffe, ben Stall voll Sieb unb alles in gutem öuftanbe. Sag, könnteft bu bies alles fo leichtfertig oon bir roeifen? ©eit, nein? öcß übergebe bir ben Sefiß gleich, feßau bieß um ein braves Skib um, benn icß unb bie Slutter finb mübe unb möchten uns in euerem ©lücke fonnen.“ ,,Sein, Sater, icß laß meinen ©ebanken nicht fallen, icß fahre nach Smerika, icß ßabe meinen Slan feßon ^ureeßt gelegt, ‘öcß roerbe Euch ©elb feßieken, roie-tüel ößr roollt, bann braucht ößr nießt meßr ^u arbeiten, unb roenn icß einmal reich bin, könnt ößr beibe ?u mir hinüber gießen, ober komme icß beim, bann follt ößr nicht einfam fein.“ „SSnb! bift bu von Sinnen? Slerk es bir, ein Sreoel ift es, in nießt gelungener S3eife einen gut erhaltenen Sauernßof ^u verlaffen, eine Sünbe, bie bu einft bitter bereuen roirft, laß bir biefe «Sebanken aus bem &opfe. 3abr» bunberte lang bat unjer Stamm in biefem §aus gefaltet, fie alle finb burcb 5reub unb Ceib gegangen unb roaren ^ufrieben unb glücklicb, roie mir es bisher aurb roaren unb auch bu roirft glücklicb hier roerben, glücklicher als im fremben Canb. ‘Du fagft, bu roirft uns ©elb fcbicken, mir brauchen biefes nicht; aber roeißt bu fcbon fo genau, ob bu überhaupt in ber Sage fein roirft, bies tun ?u können? ‘Du meinft, roir könnten, roenn bu brüben reich roirft, ?u bir hinüber Riehen! 5o reich kannft bu niemals roerben, baß ich bir einen folchen <335unfcb erfüllen mürbe. ‘Denn es roar noch nie gut, roenn ein alter ‘Saum, ber aus alter §eimaterbe ausgehoben unb in frembe Srbe oerpflan^t rourbe, bort oerkümmert unb ftirbt er frühzeitig ab. Unb es roar uhb ift immer mein Stolz, als freier beutfcber Sauer zu leben unb zu fcßalten, unb roenn es Sottes SMlle ift, als folcber auch zu fterben. Such oergiß es nicht: „&urz ift ber S5abn, aber lang ift bie Seue!“ Schon roar ich fchroankenb, hoch bie oerlockenben Stimmen bekamen roieber bie Oberbanb. „Sein, Sater! Schabe um Sure Sebe, laßt mir boch meine 5reube, fcßaut, hier roäre ich boch immer nur ein Sauer, brinnen kann ich aber mein «Stück machen unb roerbe etroas Sefferes.“ ‘Damit oerließ ich rafch bie Stube, um nicht ben öammer meiner Sltern anhören zu müffen. Ser Sag ber Sbreife kam, ba roar es mir boch roeb ums §erz, benn es ift roabrlicf) nicht fo einfach, bas Saterfmus zu oerlaffen, um ins Ungeroiffe fu Ziehen. Socb einmal bemühten fiel) meine Sltern, mich tron meinem Sorhaben abzubringen. Steine Stutter, mein Sater, in beffen Sugen ich oorher nie Sränen faß, meinten bitterlich unb befchrooren mich. Ser Sater fagte: „Sub, oerlaß uns nicht, zerftöre nicht in mutroilliger SSeifc unfer «Stück, bleib baßeim, laß uns nicht einfam leben unb einfam, unb oiclleicßt oerlaffen fterben, folge meiner Sitte, es roirb bir Segen bringen unb bu roirft glücklich roerben!“ Steine Stutter kniete oor mir nieber, mit aufgehobenen §änben bat fie ßerzerfchüt-ternb unb fcßluchzenb: ,,^inb, tu uns bies nicht an, ßab Srbarmen, benn bein Ungeßorfam ift mein unb beines Satcrs frühes eimabenben ?um Vortrag gebracht roerben. Der grobe ‘Dauernkrieg oom öabre 1515, ber bekanntlich vom Sottfcheerlanbe aus über gan? ^rain unb fchlieblich über bas bamalige önneröfterreich Übergriff, mirb roieber vor unferem geiftigen ^tuge lebenbig unb in lebensvollen Seftalten vorgeführt. Das S?leib ber Seit ift rooblgetroffen. Die gefchichtlichen ‘Dcrfönlichkeiten treten uns in ber ‘Dollkraft ihres Seins entgegen. Die ‘Dauernnamen von bamals finb (eiber nicht überliefert unb in folrbem Sufvmmenbange vom Dichter frei erfunben. ‘yber fo können fie geheißen haben, ba faft nur ‘Damen oerroenbet roerben, bie im älteften Sottfcbeer Steuerbuche, im Urbar von 1574, aufgewühlt finb. Die ‘Dorfahren von biefen, bie Debellen alfo, mußten bie gleichen ‘Damen getragen hoben. Sreie bicbterifche Srfinbung ift natürlich auch bas Auftreten ber Stäbter gegen bie ‘Dauernfübrcr §annes öonke, 3örg Urban unb SÜönig unb ber fchließliche ‘Derrat. ‘Dber roie bie Sache bargeftcllt ift, roar fie für bie bama= lige Seit benkbar, roie fie in ber erwählten j^onblung gut begrünbet ift. Der Dichter roill für feine' §elben eine berwenstvarme Anteilnahme erroecken unb bas ift in biefem Doman bie große ‘Dolksgemeinfchaft bes leibenben Sottfcbeer ‘Dölkleins. Solches kann nirgenbs fo überweugenb unb mitreißenb gefchehen roie in einem Dicbtroerk. Unb tvenn er ein "echtes Sottfcheerkinb ift roie S?arl Dom, fc finbet er für bie §eimat, roeil er fie kennt, auch bie richtigen §erwenstöne, bie roieber wu öerwen finben. Die Sprache ift einfach, klar unb ungekünftclt unb roirb besbalb von jebermann leicht verftanben unb aufgenommen.. Alles in allem ergibt ber Doman „Debellion in ber Sottfchce“ ein echtes beutfehes ‘Dolksbucb von binreißenber ^raft; kein Aöunber, roenn er in Kenner» kreifen burchroegs eine gute Aufnahme unb eine fcbmeicbelbafte ‘Deurteilung gefunben hot- Ss bleibt jebermann unverroehrt, firb an bem bichterifchen Sebilbe aus alten Sagen Srroeckung unb Srbauung wu holen, aber auch bie Solgon wu erfehen, bie fiel) ergeben, roenn bie Sintracbt mitten im fchrocren Stampfe um bas bißchen Dafein verloren geht unb Uneinigkeit unb ‘Derleumbung bie Seelen vergiften. Das ‘Ducb ift nicht für ben Kritiker unb ‘Defferroiffer gefchriebcn, fonbern nur für ben 5reunb unferer fchroer geprüften §eimat. ^Der fich unbefangen wum S?efen hinfeßt unb fich liebevoll von Abfchnitt wu Abfchnitt führen läßt, roirb fich nicht nur am bichterifchen D5erkc erfreuen, fonbern auch barin bie Sreube unb Senugtuung holen, baß mitten in unferer öugenb einer auferftanben ift, ber etroas kann unb vielleicht einmal vor bem großen beutfeßen Dolke allgemein als Dichter anerkannt roirb. Si?arl Dom hat wrveifellos eine fchöne Schöpferkraft, von ber roir uns noch manches verfpreeben bürfen. ‘profeffor Peter öonke. Das (Sottfcbeerlant) als touciftifcbcs Keileaiel. C8cm t §ans Satter, ebemal. cProfeffor in ^ocevjc (18%). yie lanbfcbaftlicben Scbönbeitcn bes ©ottfcbeerlanbes haben bisher oon oerfcbiebenen, mehr ober roeniger berufenen Seiten roieberbolt Cöeacbtung ge= ftinben. Pciber finb manche biefer Berichte nicht immer bem tatfächlichen ‘öer-halten entfprechenb ausgefallen; oft erklingen biefclbcn tenben?iös ober iiber= trieben; eine biefer Arbeiten macht fogar ben Sinbruck, als ob ber ^erfaffer berfelben fein Objekt, bas er in iiberfchroenglicher ‘jBeife befchreibt, noch gar nie gefeben hätte. £s barf uns baber auch gar nicht rounbernehmen, roenn auf biefe ‘öeife über unfere Spracbinfel, bie ja bis oor kurzer 3eit oon allen größeren ‘öer» kehrsftraßen oöllig abgefchloffen roar, gerabe^u roibcrfprechenbe Nachrichten in bie N3elt gelangten, bie, roie es fcheint, nicht immer ?um Neften berfelben ausfielen, öebenfalls aber mürbe burch biefelben ein nennensroerter 5remben= ?u?ug nicht erreicht, fo fehr bas Sottfcheerlanb mit feinen herrlichen N3albun= gen, ben oielen fchönen Sropfftcinhöhlen unb Sisgrotten, foroie burch manche anbere Eigentümlichkeit tu einem längeren ober kürzeren Aufenthalte gerabem einlabet. Auch ber im <3abre 18% erfolgte Ausbau ber Unterkrainerbabn, auf melcber ^ocenje oon Cjubljäna aus in brei Stunben erreicht roirb, hat tum großen Seile nur Sluggäfte gebracht, bie, ihren kaufmännifchen öntereffen fol= genb, nur kurte 3eit hier oerbringen. Erft in ben Serialmonaten bes oerfloffenen öahres begrüßten uns roieber Sommerfrifchler aus Erieft unb Kärnten, roclche nicht nur bie prächtigen Spatiergänge im großen ASalbgebiete mit ihren herrlichen Ausfichtspunkten cnt= fprechenb tu roürbigen oerftanben, fonbern auch über bas freunbliche Entgegenkommen ber Eottfchcer unb bie oortiigliche Verpflegung, bie fie in §auffs §ote( „tur TDoft“ unb auch anberroärts fanben, fich in ber anerkennenbften V3eife aus-fprachen. So mancher Artikel im „Alattino“ berichtet ben Erieftinern oon ben oielen fchönen Stunben, roelcho unfere lieben Säfte roäbrenb ihres hiefigen Aufenthaltes oerbrachten. Unb roenn fich auch bas Eottfcheerlanb mit ben großartigen Schönheiten Oberkrains keinesroegs tu meffen oermag, fo befißt es hoch eine gante Neiße fo hübfeher Naturobjektc, roelcße gcrabe burch ihre eigenartige Schönheit unb Eroßartigkeit auch bie Aufmerkfamkeit besjenigen Eouriften oerbienen, ber, bisher nur an hohe unb geroagte Vergtouren gerooßnt, bie minber gefaßroolle Ebene tu überfeben pflegt. Sunäcßft gehören ßicber bie Eisgrotten, unb unter ihnen bie in fo mancher Abßanblung bereits befeßriebene Sriebrichfteiner Eishöhle, auf bem hohen Nücken bes Sriebricßfteiner NSalbcs mitten im Urroalbe gelegen. Sie ift oon ber Stabt aus auf einem tiemlicß fteilen Steige leicht in troei Stunben tu erreichen; bequemere jmßgänger benüßen bie feßöne NSalbftraße unb kommen nach einer angenehmen unb nicht ermübenben Aöalbroanberung im bießten Schatten riefiger Eannen unb Vucßen ans oii’l- ‘Die öößte felbft erfeßeint als ein natürlicher Schacht oon riefiger Aus-beßnung. f)er untere Eeil biefes über 80 Nieter tiefen Cocßes ift auch mitten im Sommer mit ben ßerrlicßften Eiskaskaben, tropffteinäßnlichen, mehrere Nieter langen Eistapfen unb einem rounberfrßönen Eisoorßange ausgekleibet. Eerabetu großartig roirb ber Anblick ber Shößlc tu Nlittag, roenu bie Sonnen-ftraßlen unmittelbar auf bas Eis fallen; bie babureß ßcroorgerufene ftärkere Verbunftung besfelben erteugt Nebelmaffen, roelcße als rofige Nßölkcßen aus bem tiefblau-oioletten Scßlunbe emporfteigen. öebe Anbetung ber Veleucß- tung öurcb üorüber?iel)etibe Kolken bringt tnieber neue 5tirbentöne bcroor, bie in ihrer Sefamtbeit unb rafcben ‘Zlufeinauberfolge gerabe^n phänomenale ‘äe-leucbtungseffekte erzielen, ^luf ben Sisbobcn ber §oblc führt eine ferpentinen» artig angelegte, ungefähr 60 Ofteter nach unten rcichcnbc Stiege (bas Srft-lingsroerk ber nor einem öahre gegriinbeten c2tlpenoereins=Sektion Sottfchee), bie, in einem horizontalen (Sange enbigenb, einen umfaffenben Anblick ber kolof= falcn Sisbübungen in nächfter ‘Kähc ermöglicht, ^or bem betreten bes bie S)öh(e nach unten zu begrenzenben Sisbobens ohne 5ühver roirb gcroarnt. TTiit bem 9fusfluge zur Sishöhlc läßt fiel) leicht ber ‘Sefuch ber 'Dreibrüber-(Srotte verbinben, roelche etroa 15 9!Unuten abfeits oom ^ege zur erfteren liegt. ‘Diefe Siöhle erinnert burch ihre großartigen ^äume unb teilroeifc noch erhal= tenen fchönen, reinroeißen Eropffteine lebhaft an gcroiffe Partien ber ^bcls^ berger ©rotte. ©ine zroeite, burch ihre imponierenbe ©röße unb maffenhafte ©isbilbung ben ©ouriften überrafchenbe eigentliche ©ishöhlc ift bei $t?unce=^untfchen gelc= gen. ‘Die ‘Dimenfionen biefes faft horizontalen riefigen Raumes finb noch nicht genau bekannt, unb ift cs auch unferer (2tlpcnoercins=Sektion einerfeits roegen ber geringen ©elbmittel, über bie fic oerfügt, anberfeits roegen ber ©efährlich^ keit bes 93egehens biefer ©rotte bisher noch nicht möglich geroefen, eine allen ‘öebürfniffen bes ©ouriften entfprechenbe ^Bcganlage herzuftellen. ömmerhin aber kann fie jebem geroanbtenjöergfteiger, ber fich aus bem unroeit gelegenen ‘Dorfe S?unce=&imtfchen einen gührer mitnimmt, auf bas angelegentlichfte emp= fohlen roerben. Qfuch bas ©isloch bei Ograja»Suchenreuther, zu roelchem oon 6krilj=Skrill unb 9!loraüa=?ilrauen aus oerläßliche ?narkierungen führen, kann als ein klei= ner ^tbftecher non ber ‘Poftftraße nach ‘Srob aus, gelegentlich einer ‘Partie an bie S?ulpa unb ihre herrliche Umgebung, mit leichter ^ttühe erreicht roerben. ‘Diefe ©rotte, mit ihren reichlichen unb oon ber Sonne meift befebienenen ©is= bilbungen, roelche oon einem kotoffalen, nach allen Seiten hin freien gelsbogcn überbrückt roerben, ift in jüngfter geit roieberbolt aufgefuebt toorben unb empfiehlt fich fchon roegen ihrer leichten gugänglichkeit allen jenen, bie bem ©ott» fcheer §interlanbe einen ‘Sefuch abzuftatten gebenken. ‘2lber auch bie nächfte ‘Ztähe ber Stabt roeift eine ‘Keibe oon §öhlen auf, bie Ziim ©eile burch ihre unterirbifchen ‘öafferläufe, zum ©eile burch fchöne ©ropf-fteingebilbe bie ‘Uufmerkfamkeit bes ©ouriften oerbienen; fo bie granziska» ©rotte, 10 9üinuten füblich ber Stabt am ^orbhange bes griebrichfteiner ^al^ bes gelegen, ausgezeichnet burch hie große öobl oon §öf)lenkäfern unb anber» roeitigen §öhlentieren; roeiters bie ©rotte in ^nahoonik-^Hoosroalb mit einem unterirbifchen ‘Zöafferbecken, in roelchem noch immer zahlreiche ©rottenolme an= getroffen roerben, unb bie Sccler ©rotte. ‘Diefe Icßtere beginnt mit einem mäcb- Der geehrten Bevölkerung in Stadt und Land empfiehlt sich zum günstigen Einkauf ERWIN PERZ in Kocevie 'der sein Gemischtwarengeschäft am Hauptplatze eröffnet hat und stets mit guter, frischer und neuer Ware zu niedrigen Preisen dienen kann. Spezerei! Manufaktur! Modewaren! tigen Jelstore unb erftreckt ficb beiläufig eine halbe 5tunöe in ber ‘Züchtung nach bem ‘Dorfe i3elnje=&eele, oon einem geroaltigen gelsfteinftur? unterbrochen unb fcböne Stalaktiten bergenb, §at man ben Ausgang erreicht, fo ?eigt fich uns eine ibgllifch gelegene ^Uühle, beren ‘Setriebe ber unterirbifche ^afferlauf, ber feiner^eit roohl biefe Srofionshöhe gebilbet haben mag unb jet^t noch ben c<öanberer im önnern berfelben teils fichtbar, teils unfichtbar begleitet, |u ge= roiffen öahres^eiten eine ausreicbenbe ‘Zöafferkraft liefert, ön neuefter geit roa= ren es roeiters bie beiben am ‘ZSeftbange bes hofier Blocks gelegenen Srotten — non früher her bekannt unter bem ‘Samen bes großen unb kleinen grauen= lochs —, bie burch gan? fonberbar geformte riefige Sropffteingruppen — Sä= ren?roinger mit Sär u. f. ro. —, roeiters burch Sunbe non Skeletteilen bes ’ZIIen-jcben, fonberbar geformten Sefchirren u. f. ro., bie ‘Zlufmerkfamkeit bes ‘Ztnthro-pologen auf fich lenkten, ^ebenfalls bienten fie ben früheren ‘Seroobnern als ficherer guflucbtsort oor ben bas ©ottfcbeerlanb roieberholt bebrängenben Or= ken, unb rocifen auch große ^ol^koßlenrefte, bie ?um Seile in Sropfftein einge= fchloffen finb, auf eine fehr frühe, roenn nicht prähiftorifche Sefieblung berfel» ben hin. Sus bem «Sefagten bürfte roohl ?ur genüge heroorgehen, baß bie ®rotten= roelt ©ottfehees nicht allein nur ben §öhlenforfcher als folchen auf alle gälle befriebigen roirb, fonbern auch ben Souriften im roeiteften Sinne bes ‘ZBortes in ben Stanb feßt, mit leichter Stühe unb gefahrlos biefe unterirbifchen Säume ?u betreten. Stenn in ben ooranftebenben geilen hauptfächlich ben ©rotten bie nötige ‘Zlufmerkfamkeit geroibmet rourbe, fo ift bamit nicht gefagt, baß bas ©ottfcheer= lanb nicht auch über allerbings nicht diele, aber um fo fchönere ‘Ztusfichtspunkte verfügt, roas leicht begreiflich roirb, roenn man roeiß, baß faft fämtliche Serg-rücken mit ihren flachen ^uppengipfeln — hier, roie im benachbarten Kärnten, „Sock“ geheißen — mit büßten Stalbungen bebeckt finb. ‘Ztllein bie höcbften ©r= bebungen unb Sättel ber ©ebirge bes §interlanbes, bem Sücken bes ©ötte» nißer Schneeberges, ber ©öttenißer Slm u. f. ro. angehörenb, finb als bie leß» ten Susläufer bes Sottfcbeer §ochlanbes im ©egenfaß ?u ben tiefen Sälern ber Subranka unb S^ulpa umfomehr geeignet, bie Seßnfucht bes Susfichtsbebürfti= gen in hohem Stoße ^u befriebigen. So erreicht man nach einer }roeieinbalb= ftünbigen Stanberung non $^oceoskarcka=Sieg aus, bem §auptorte bes §in= terlanbes, über Soroüec=Stororoiß unb Saone=Sben ben fteilen Sanb bes §ocf)lanbes, ber, ungefähr 600 Steter faft unmittelbar abfallenb, ben Susblick in roeite gerne geroährt. dm Sabmen einer oor uns gelegenen grünen Stulbe — ber Suchner Slm — erfeßeint gan? unerroartet ber fteile Sanb bes Subrankatales unb über bas» felbe anfteigenb bie frohen oon Srftje, Subar unb Süepb, gekrönt oon bem blei» eben ©ipfel bes Scßneeberges, ber mit feiner kegelförmigen Spiße unb ter» raffenförmigen Sbßängen einen roürbigen Sbfcßluß biefer rei^enben Susficßt bil» bet. ©inen roeiteren, nicht minber feßönen Susblick geroäßrt bie oon früher ßer bekannte Stororoißer Krempe, toelcße oon bem ‘Dorfe Sorooec»Stororoiß aus in einer halben Stunbc erreicht roerben kann. Stas uns hier am meiften über» rafeßt, finb bie rounberlicßen gdsgebilbe oon ben abenteuerlicßften gormen, roie man fie fonft nur in ben eigentlichen ‘Dolomiten roieberfinbet. ‘Der „Surm“, ber „Stöncß“, bas „oerfteinerte Sßepaar “ u. f. ro. finb bie Samen, mit roelcßen bie ‘pßantafie ber Seoölkerung biefe eigentümlichen ©ebilbe belegt hat. ©ben hier finben roir auch fo manchen Vertreter ber fubalpinen glora, unb biefer Seil ©ottfeßees ift es auch, in roelcßem noch häufig genug ßorftenbe Steinabier erlegt roerben — bas ©an?e ein Silb oon romantifeßer Schönheit unb nicht umfonft bie „©ottfeßeer Scßroei? geheißen. Sn biefe beiben Susficßtspunkte reißt fieß ebenbürtig ber oon gbißooo» Ober» Jkrill, ausge?eirbnet burrb ben <23Iirk auf bie in geroaltiger Kiefe ficb binfcblän» gelnbe, fmaragbgrünß ^ulpa, bie Jagcnreicbe ^uine S^oftel tmb ben im fernen Süben ficb erftreckenben 3ug gtoßen unb kleinen S^apela, foroic ben S^lek bei Ogulin, ben ‘Blocksberg bes Siibens. ^ueb ber öftlicbe ‘ybbang bes Sottfcbeer "Berglanbes befibt mehrere ‘punkte — barunter ber böcbfte unb febönfte am Sriebensberg bei cpianina=Stockenborf —, oon roekben ber Blick in bie roeite Sbene reicht. Weitaus ber febönfte biefer Busficbtspunkte aber liegt in ber Btitte ber Sprarbinfel in näcbfter Bäbe ber Ortfcbaft 5a?e=Beu=5riefacb. ‘Die ftetig an= fteigenbe Poftftra|>e oon S^oceoje nach ^oprionik^Beffcltal nerfolgenb, roirb man immer mehr unb mehr von ber ficb roeitenben Bunbfcbau, bie ficb in immer neuen unb feffelnben Bilbern bem Buge öffnet, iiberrafebt. Bei bem }ivölften ^i(o= meterfteine — mitten im ‘Dorfe Ca?e»Beu=5riefarb — roeift uns eine B$egtafel 5ur i3obannes=B5arte, unb bem rot markierten Steige folgcnb, erreichen mir in kurzer 3eit unb im bequemen Bnftiegc ben von mächtigen Selsmauern umgiir» teten ©ipfel. öer Bunbblick oon biefem Punkte aus gehört ?u ben febönften fei» nesglcicben. B5eit febroeift ber Blick nach bem fernen Borben ?u ben Spitzen ber öulifeben Blpen, ?u bem langen öuge ber S^araroanken unb an ben Steiner Blpen vorüber bis ?u ben fernen ©ebirgen Llnterfteiermarks. <3m Süboften prä» fentiert ficb in feiner vollen ©rö^c ber faft überbängenbe ©ipfel bes S?lek, unb roeit im Süben erfebeinen roic in ?arte ‘Dunftfcbleier gehüllt bie ‘Dinarifcben Blpen unb ber mächtige 3ug bes ^apela=©ebirges. Bach Böeften ?u begrenzen bie §öben an ber S'ulpa unb ber Scbneeberg ben §ori?ont. Bur febroer trennen mir uns von biefem herrlichen Punkte, ber uns nicht nur bas gaine ©ottfebeer ©al ^u unferen 5üf?en ?eigt, fonbern auch roeit über feine ©rennen hinaus ben Blick in bämmerige gerne geftattet. Unb nun ©lückauf ?ur B5anberung in bie herrliche ©ottesnatur! <3^ Bear hart miar ba Scrsa bubm ? 23on ®r. äBatter $fd|inEeL S$enn mir Von ®opritiniE=92effettal nad) ®otenja=Unter=, @rebnja=9)?itter= unb ©orenfa buEotia gora= Dberbudbberg roanbern, fo erleben roir im ©eifte ein @tüd (Biebtungggefdbidite unfereS Sanbes: unfere Stbnen liefen fief) guerft in ben Xätern nieber, bann fliegen fie bie ^mget empor unb §utebt eroberten fie aud) bie Serge ber beutfdfen Kultur. 3m Sorfe ©orenja buEotia gora-Cberbuöbberg — tvenn man noch fo fagen barf, benn ba8 SDorf ift beute fftuine — Eönnen toir aber im (Seifte @ottfd)eer @ef(|i(ibte oortoegnebmen: tvenn e8 fo toeiter gebt, bah ber ©ottfebeer feine Sobenverbunbenbeit PerEiert unb ein @tücE nad) bem anberen feineg Sanbeg preiggibt, fo mufi bie ©pradjinfel lebten (Snbeg verloren geben, Vermag auch ber einzelne — tveif? (Sott — mag für 3teid)tümer für ficb in ber Söett braufeu §u fammetn. (Sorenja buEoVa gora=Dberbmbberg alg (Dorf ift alfo nicht mehr, ber 33 u = dbenberg allein roirb halb toieber aEIeg beberrfeben. @dbon greift ber SBatb mit bem „Sblod)" (3Batbrebe) roie mit gnngarmen nad) ben Dbftbäumen unb umfebtingt fie, innerhalb ber Verfallenen Sötauetn erbebt ficb biebteg ©ebüfdb unb ba unb bort niftet and) febem bag ©etier beg SBatbeg im (Se= mäuer. greitid) toerben aud) Reiter imd) Befonbere bie SBiefen „ouSgepult", benn ba8 6cu tft im farftifdjen @ottfd)eer(anbe fofiBat’, SDüdj ift e§ nidjt me^r biefe grünblidje SIrBeit toie früher, man l^adt bie ©tauben gtoar au8, aBer roirft fie !ur§er^anb in bag nod) fte^enbe (Sefträuc^. 9118 biefer Drt nod^ ein BetooBntcg ®orf toar, ba ^atte man in gemeinfdjaftlidjer 9lrBeit ben anbrängenben 2Salb immer toieber ßurüdgemiefen: man I)atte nad^ 9IIt0äterart „garautat" unb bie aBge|o(§ten ©tauben ange^ünbet. $ßie tarn e8 üBer|ait)at §um traurigen (Snbe uon ©orenja Bufotia gora= CBerBudjBerg, ©mrecnif=geid)t&üt)el, @acaf©atfd)en ufm.? ®a ift eg am Beften, nad) s^obftenje „9Bpid)(// ('JZeuBüfieO ^u ge^en, benn mit biefem ®örftein fte^t eg eBenfallg Bereitg fe^r fditedit. §eute |errfd)t in bie= fern $)orfe, bag urfprüngtidj t3 ütummern iiatte, nur noc^ im $aufe beg .'perrn ©tatger urtümücijeg ©ottfdjeer äeBen. grei(id) ift aud) nod) ein anbereg .'paug Betoofjnt, aber ba teBt eine ©ottfdjeer ©reifin gan§ allein. Sßir toünfc^en i^r einen guten Xag unb fragen fie, toie eg ilfr gef)e. „©djlec^t!" 2Bir tounbern ung über i^re 91nttoort, benn bie grau madjt nid^t ben ©inbrud, ba§ fie ©ntBeljrungen ertragen müffe ober Iran! fei. 9Ufo toarum ettoa fdftedjt? ,,©|auBm pin i!" ®a toiffen toir aud) fdjon, toie bie Sltanf-Ijeit l^ei^t, bie am ©ottfdieer Sollgtum nagt: geringe getoorbeneg @emein= fdjaftgfietoufitfein. S)er ©ottfdieer träumt arfgugerne Pom ©elbe, toirb immer toieber Pom 91merifa=gieBer Befallen unb fielft in feinen ©agen bag ©elb „plianan". £ag Sanb ber Sinnen aber, bag er fid) immer toieber burd) 91rBeit ertoerben füllte, um eg 5U Befihen, bag Perläfjt fo mant^er unb täfd eg peröben. @o beuten unb Ijanbetn Piete unb biefenigen, bie bobenftänbig geblieben finb, toerben in ilfrem Semül^en um bie ^eirnat gefdftoädft bur(| bie ©goiften, bie um beg ©elbeg toitlen bie @d§oIIe fampflog im ©tidlje laffen. 93on biefer alten „SRuam" in ißobftenje 9?euBü^el erfuhren toir im Saufe beg ©efprädjeg, baB eg iljr materiell gut ge|e, benn alle iljre ^inber, bie fie in Emerifa ^abe, fdjidten i^r regelmäßig ©elb. Unb bodß geße eg ißr fdjledjt; eg gibt alfo ßöljere SBerte im Beben at8 bag ©elb. ®ag $aug biefer grau ift toegen ber gelblichen $ilfe aug Emerifa feßr gut inftanb gehalten, ga, toir fennen Käufer, bie mit ameritanifdjem ©elbe auf ben ©lan§ |ergeridt)tet tourben unb bod) ift bag nur äußerlicher ©lan^. gn biefen äußerlich fdhönen Käufern fehlt oft bag innere ©lüd. ©in ober §toei alte Seute toohnen „fhaubm" ba unb beuten befümmert an ißre Sinber in ber gerne. 2Boht benten fie auth noch surüd, too eg ißnen gtoar gelblich nid)t fo gut ge= gangen toar, too fie nidjt, „hauflm" tonnten unb „Emmo" noi| im „äbton" tod)en mußte: aber bag ©lüd lief hoch burch bag .'paug in ber ©eftalt oon einem „@d)edlein" ^inbern. 3Bir alle toiffen, baß eg Ptele ©ottfdheer in ber 9Belt braußen toeiter brin= gen, ja baß fie nidßt feiten 5U großem gteicßtum tommen. 3Bir finb ftoI§ auf biefe tüchtigen Sanbgleute. ©lüdlidh aber toären toir, toenn biefe ÜDfänner baßeim — toenn aud) in befdheibenem Siahmen ©roßeg geleiftet hätten, benn „barlain", bie Heimat brauchte eg nottoenbig. SDiefe Sanbgleute toaren — toie eg ja auch 'hr ©rfolg braußen betoeift — bie beften, bie toir hatten. Segljalb empfinben toir gerabe^u einen ©djmerg, toenn toir ung bag ÜSaterljaug folißer großer ©ottftheer anfcßauen. ©eßr oft fteßt eg leer ba, nur Pon einem guten Utacßbar inftanb gehalten. Renten toir nur an bag ©tammljaug Pon S'apfdß u. ©ößnen (gtabio= toerfftätte, dtiien) in l£raPnibol=3)ranbul. SBährenb unfere ©roßtaufleute unb ©roßinbuftrielten braußen in ber SBelt ißr Beben oer§ehn= ober Perhunbertfathen: in ber eigenen gamilie, in ben Erbeitern unb Engeftellten — heri:fcht baßeim in ißrem $aterßnufe griebßofftiHe. @g ift toaßr, bie tüdjtigen ©ottfdßeer in ber SBeft braunen bergeffen bie |>eimat nidjt; fie [t^itfen immer toieber (Selb Ijetm. SIBet ba@ (Selb allein madjt e8 nicfjt; baS Sefte ge^t ber Heimat tierloren, näm= l'd) ber ©c^mei^ ber SlrBeit, ba§ SBerf. ®a8 (Selb fann bie Heimat nie erhalten, fonbern nur ber fämpfenbe unb arbeitenbe SWann ba^eim auf ber ©d)olte. SSirb fid) ißobfienje 91euBül)el galten? 2Bir tierlaffen un8 auf ben ©taljer, ber feine alte äRutter nid)t allein geloffen unb ber fid) aus ber SÜiofdjn eine tüdjtige gtau geholt §at, „fait 8’ 58aip ljubat §’ |)auf(^ an brai @dn,z. SSor allem aber Ifaben bie jungen Seute fd)on §toei fefte ßinber. Slber ber Söauer ©talger brauet ^eute minbeftenä üerge^nfad)te Kräfte, um ba oben allein befielen gu tootlen. ®enn eg gibt in ißobftenie=9teubü§el feine 4JZad)barfd)aft me^r, bie fiel) gemeinfam um bas gönnen, $ie^roeiben, $ßege= madjen u. bgt. flimmern mürbe. Unb mie noimenbig märe in ben 9Zäd)ten eine Slblöfung, menn man braunen lärmen unb geuer brennen muff, um baS 2Bilb= fdjmein oon ben @rbäpfeiädern unb ben 33är bon ben §aferfelbern abgume^ren. 91ber aud) in greub unb Seib gel)t einem bet 9Zad)bar ab. 9Bo ift fjeute in p3obftenje=j,teubü|el ber ^elfenbe 9?ad)bar bei Sfranf^eiten, bei SEobeSfälten unb in anberen ÜRotgeiten? 2Bo ift ber fjfadjbar bei gemeinfamer freubiger 91rbeit: beim 91übenftofen, ^irfereiben ufm. Unb mo^in fallen bie lebten „9tibid)ler“, auf ba @off3 gian?" 91m 9Uten Sa^re abenbg braud;en fie beim ©talger bie SEür nidjt mefir crmartunggtioll ^alb offen gu laffen, bamit irgenb ein guter 9fad)bar für bie Sinber „ÜZufgn f^an" fomme. Unb bie alte „9(ipid)lerin" bädt gu $Beif)= nagten feinen „©^ippling" me§r. „$ar bamon?" ©eilte bot^ am ©reifüniggtage jeber im 5>aufe ein ©tüd bon biefem ©ippenbrote effen. 9tudj bie „©aubm" mm^t fie nidjt me^r, benn niemanb fommt mefjr in ber bormei^nac^tlidjen 3eit gur ©ür herein, um fid) gu erfunbigen: „fpent ba ©aubm fäjon auggaflbc^en?" 91m (Snbe erfuhren mir bon ber alten „Sftuljme" aud), baff fie fdjon 85 Sa^re alt fei. SBenu mir im nädjften Sa^re mieber nad) „9lipid)I// fämen, mürben mir fie maljrfdjeinlic^ nit^t me^r antreffen, ©ie alte grau fprac^ bom ©obe mit großer gteube*. „93enn ar lai polbein famait, ottai barait i et mear f^aubm." ©od) Ijatte fie auf einmal auc^ bor bem Sterben eine 91ngft: „93eat Bart miar ba Slerga fjubm?" Ung fielen aber bei biefen SBorten jene ©ottfe^eer Mütter ein, bie aud) einmal friebboll i^re müben 91ugen fc^lieBen möchten unb bed) i^re Hinber — oft gegen beten SBiUen — aufmuntern gur glud)t aug ber |>eimat. Deine Sprache gab bir (Sott! ‘Daß Völker als lebenbige Sinbeiten höherer Orbnung nicht zufällige Se= bilbe finb, nicht eine Schar ?ujammengetriebener ^Henfchen ohne innere ‘Sin» bungen, nicht eine beliebig vcränbernbe §erbe Ceberoefen, bas ift eine Sr» kenntnis, hinter bie Jo allmählich alle S^ulturoölker gekommen Jinb. ‘Daß Sölker, b. h- ©emeinfcbaften besjelben ‘Solkstums, Srbgutes, ber» gleichen 9trt, Sprache, ©ejchichte unb Schickjalhaftigkeit Jo oon Sott gejchaffen Jinb, roie alles Ceben aus Sottes Schöpfung Jtammt, ijt bie Srunblage unferer ‘Zöeltanjchauung. ‘Diefe Srkenntnis roirb }ur höchjten Jittlichen ‘Serpflichtung. Segen Sottes Scböpfungsorbnung }ii oerjtoßen, ijt Verbrechen! ‘öer, roie roir Sottfcheer, Joroeit burch bie V5elt gekommen ift, roirb nicht nur mit einem größeren Sejicßtsfelb in bie Heimat ?uriickkebren, fonbern alle ‘Dinge bes Cebens oon tieferer Schau aus Jehen. ‘Die Veriibrung mit anberen Völkern in ber V3elt läßt nicht nur bie Sejtjtellung }u, baß Sie anberen frembe Sprachen Jprechen, JonSern offenbart bie höheren Srunbgefeße menfchlicher Sprache überhaupt. V5ir können oerftehen, baß manch einer bas nicht kapieren kann. ‘Da fpürten roir, roie Jtark einem {eben Volke bie Sprache aus bem §er?en geroachfen ijt: Sranpjifch klingt nur echt aus fran}öfifchem Vtunbe unb §er?en, Snglijch gehört bem Sgp bes SnglänSers in aller V5elt an. (&ein Vmerika» gottjcheer kann bamit verroechjelt roerben, roenn er auch englifch fpricht!) Spa» nifch klingt nur echt in Spanien unb roirb im önnerften ^um künftlichen Sprach-gebilbe im Vlunbe eines Jübamerikanifchen Vlulatten ober Vtejti?en. Ss ift rounberooll, ^u beobachten, roie tief eine jebe Sprache im Eon, im Solang, im Sprechtempo, in ber ^lusbrucksform, im Saßbau, im V3ortreicbtum ufro. ihre VefonSerheiten aufroeift, Jo roie ein Volk feine einmaligen Eigen» orten befißt. «Seroiß, man kann eine frembe Sprache erlernen, man kann Jogar ein Stück VSeges barauf in bas frembe §er? einbringen. Unb roenn man es fehr roeit gebracht hat, kann man Jogar Jtol? Sprachroiffenfchaftler roerben! Vlies bas kann man. Vber im tiefjten bleibt jebe Erlernung nur befferes ober Jcblecbteres §anbroerk. Ober follte ein ‘Deutfcßer, ber chinefijch lernt, roirklich jemals bas Ebinefentum gan^ ergrünben können, roie ein blutsmäßiger Eßineje es kann? Viemals! ‘Die Sprache ijt ein Jo herrliches, großes unb hoch partes Sebilbe ber Volksfeele, Jo geroaltig unb vollkommen, unberoußt Jehon immer voller Sprach» gefeße unb Vegeln, roie ber menjchlicbe Seift Jie niemals bisher künjtlich Jehaffen konnte. ‘Die öuben, Volfcheroiken unb Sreimaurer roollten vor öabren einmal eine gemeinfame „VSeltfprache“ fchaffen: Efparanto follte Jie heißen. Seber follte Jie Jprechen können. Vllein, es fehlten bie V3eltbürger ba}U, bie, roie bie „VSelt-Jprache“, ein Stück enropäifcher, negroiber, afiatijcher, jübifcher unb inbianifcher Vlutsmifchung in Jich trugen. ‘Dieje „Sprache“, von Vlenjchengehirnen gefchaf» fen, blieb tot. ‘Der Schöpfer, ber bie Völker fchuf, gab ihnen auch bie Sprache als Sejeß ihres §er?ens unb ihrer Seele. V3er hier leugnet, leugnet Sott als Schöpfer Rimmels unb Erben! ‘Deine Sprache gab bir Sott! Unb bie Sprache lebt roie ein Volk. Sie entroickelt Jich. Sie roanbelt Jich ab. Sie gebiert neue V$örter. Sie läßt anbere V3örter abfterben. Sie ?eigt bejonbere Eigeujcßaften in ber Vlunbart. Unfere ®ottfcf)eer Sprache nun, üom großen Spracßenfchaß bes beutfrben Volkes, ift eine ber köftlicbften ‘perlen. 5ür uns bie koftbarfte, bie es auf ber c$öelt gibt. ‘iBir Sottfrbeer fprecben eine 9Hunbart, roie fie in ber Urbeimat oor fiinfbunbert öabren gefprocbcn rourbe unb beute nirgenbs mehr, eine Sprache, roelcbe bie ©elcbrten „mittelbocbbeutfcb“ nennen, ^ir haben in nuferer ^tlunbart fogar noch etliche gan? alte germanifcbe ‘Zöorte, roelcbe bie ^Biffenfcbaftler „altbocbbeutfcb“ nennen. 9lur roir Sottfcbeer in aller ‘jBelt fprecben noch rein unb unoerfälfcbt unb ungetrübt biefe alte beutfcbe 5Tlunbart. ‘öir finb bie leßten, unb roir finb besbalb bie Kröger einer geroaltigen ‘öer-pflicbtung, nicht nur vor ber Spracbroiffenfcbaft ber ganzen gebilbeten ^elt. ‘Darauf bürfen roir ftol? fein. ‘Da man nirgenbs mehr mittelbocbbeutfcb fpricbt, beroabren roir ©ottfcbeer ein- lebcubiges Stück beutfcben 9IIittelalters in unferem Spracbfcbaß auf. Srft roenn ber Ceßte von uns ausgeftorben ift, roas niemals gefcbeben kann, erft bann roirb eine Sprache mit ausgelöfcbt, bie man nie roieber lebenbig machen kann unb bie bocb bie <2tbnenfpracbe oon vielen ^Billionen ift. ^Ö3eil roir bas roiffen, finb roir ftol? auf unfer Sottfcbeabarifcb. ‘öeil roir bas roiffen, hängen roir mit fo inniger Ciebe an unferer herrlichen Sprache, ^ir tragen bamit ein großes Srbe, bas eine heilige ‘öerpflichtung oor ber ‘Bachroelt bebeutet, in uns. ‘Daher verlangen roir auch von jebem ^ulturmenfchen Achtung vor unferer Sprache, roie roir jeber Kultur Dichtung ?o!len. Seroiß klingt bie hochbeutfche Sprache aus unferer ‘Btunbart leicht hervor für ben, ber faubere Ohren hat. ‘Diefe Sprache, bie in unzähligen Sprachkurfen jahrein, jahraus in ‘öcograb, öagreb unb Cjubljana gelehrt roirb, bie fiel) feit roenigen öahren in ben roirklich gebilbeten Greifen ber jugoflaroifchen ©efell-fchaft fteigenber Cü$ertfcbäßung erfreut, ift bie Sprache, in ber roir lefen unb fchreiben, in ber roir fingen unb beten. Sie ift uns heilig! 2)te SBahrfjeit über fpetHräuter. ■Der ©ebrauch oon Kee für §eilzroecke ift unmobern geroorben. ‘Der See fteht in geringem ‘Bnfehen unb höchft feiten verfchreibt heute ber ^rzt noch ben Sebrauch eines Sees, öft bas recht? §ören roir bas Urteil eines ficher zuftän-bigen ‘Praktikers, bes alten ‘Prälaten Sebaftian kneipp. „Schon in ber alten ^Tlebizin rourben bie Sees fehr viel verroenbet. ‘Die, roelche noch Zur klaffe ber $?anbärzte zählten, hatten großes ‘öerftänbnis für bie Kräuter. Sie mußten bie oerfchiebenen Kräutlein unb ‘Wurzeln bei ben mannig-fachften Ceiben recht gut anzuroenben unb erzielten auch bamit gute Srfolge. ‘yis nun allmählich bie cU5iffenfchaft fich breitmachte unb bie einfachen praktifchen Panbärzte auf bie Seite fchob, rourben auch biefe heilfamen Kräuter aus bem ‘Pereich ber ‘Btebizin verbannt unb an ihre Stelle anbere ‘JUittel gefeßt. ‘Ztur noch hie unb ba kann man in einem alten ‘Pauernhaufe bie Kräuter als ‘Plebizin verroenbet finben. ‘Plan haabelte fehr unklug, baß man biefe heilfamen ©otteskräutlein abfehaffte; benn viele haben fich baburch prächtig kuriert. 91!anchcs alte eck gibt, fo hat er fie nicht gesenkt, benn er bekommt fie einmal ja roieber zurück, fonbern er hat bamit einen Vei» trag für feine Semeinfchaft geteiftet unb fomit einen Vauftein zum Vaue bazu» gelegt. Ss foll jebocb bamit nicht gejagt fein, baß jeber als Vtitglieb beitretenbc Vauer nur ein Vnteil zeichnen foll. Es Jollen fooiel gezeichnet roerben als jeber es nach feinen Vermögensoerhälfniffen kann. V3as jeber kann, foll er tun, benn nur baburcb ift auch bie materielle Seite gefiebert unb roirb bie Erreichung bes ßieles befcbleunigt. Vuf unferem ‘toege roerben roir oft Kritikern begegnen, bie alles beffer roiffen roollen unb herumnörgeln, roarum bies ober jenes nicht fo ober fo ge» fchieht ober gefebeben ift. V3ir roerben biefe Ceute, fobalb bie Kritik aufbauenb ift, gerne anhören unb ihre Vteinungen oerroerten, roenn es ficb aber um Ceute banbeit, bie nur besfzalb kritifieren, um bas Veftefzenbe nieberzureißen ober ihm Schaben zuzufügen, bie roerben roir ruhig beifcitelaffen unb über fie hinroeg» gehen. Das «Sleicbe gilt für Ceute, bie eine Semeinfchaft zerftören roollen. Vtit biefen Vorfäßen müffen roir an unfere Vrbeit gehen unb trachten, ein Vkrk erftchen zu laffen, an bem roir fclbft unfere Sreubc haben roerben unb an bem unfere Vacbkommen in Ehrung unb Vcbtung vor uns roeiterbauen roerben. V3enn vor nun 11 öahren unfere Spar» unb Darlehenskaffe als Eelbinftitut ins £eben gerufen rourbe, um unter verantroortungsooller unb uneigennüßiger 5üb= rung bie gelblichen Veiange unferer Vevölkerung roabrzunebmen, fo roollen roir mit biefer Eenoffenfcbaft für unfere übrigen Veiange ein önftitut aufrichten, bas gleich biefem fauber unb rein baftehen roirb. V3ir roollen ber V5e(t ben Verocis erbringen, baß roir hoch noch fähig finb, biefes Söckchen Erbe, bas ber §err= gott uns zroar mit vielen Vtängeln, aber mit befto mehr natürlichen Schönheiten angeroiefen hat, ehrlich, vorbilblicb unb bankbar zu bebauen. Eottfcheer Vauernl Die Srünbung biefer Senoffenfchaft ift ber leßtc mögliche Verfucb, ben Eottfcheer Vauer zu retten unb zu erhalten. Vun liegt es an Eurer Veife unb an Eurem Eemeinfchaftsfinn, ob biefer Verfucb bie Vrobe beftehen roirb. Voch ift es nicht zu fpät. Diefe Eatfache müßt öhr Euch vor Vugen halten, roenn öhr über Eure Sukunft entfeheibet. Voch roirb es möglich fein, auch bureb anbere Einnabmsquellen als Vcbenverbienfte bas Ce» ben zu erleichtern, bocl) roollen roir babei nicht vergeffen, baß ber Erunbftock bes Eottfcheertums ber Eottfcheer Vauer ift. Vtit ihm hat bie Eottfcheer Se» fchichte begonnen unb mit ihm roirb fie aufhören. V3enn auch her VSunfcb nach bem ‘yufhören immer lauter roirb, fo bürfen roir baburcb nicht entmutigt roerben, fonbern er foll uns ben Vuftrieb geben, zu neuem Schaffen, neuem Ccbensmut unb neuer Öebensfreube. . 3ufammenfaffenb roollen roir am heutigen Eagefolgenbc Srunbfäße für un» fere neue Vrbeit aufftellen. 1. V3ir glauben an bie VSiebergeburt bes Eottfcheer Vauerntums; 2. ön biefem Elauben roollen roir gemeinfchaftlich an unfere Vrbeit gehen unb uns vornehmen, über tägliche Streitigkeiten hinroeg, zufammenzuftehen in Einblick auf biefe große Vufgabe; 3. V3ir roollen ohne Unterlaß für biefes 3iel arbeiten; 4. ^ir roollen uns gegenfeitig oertrauen unb einanber bienen in ber 6r= kenntnis, baß bieje Kugenben ?ur ^ufrccbterbaltung einer ©emeinfcbaft unbe« bingt erforberiirb finb. 5. ‘Zöir nehmen uns oor, oon biefen ©runbjäßen unter keinen Umftänben ab^uroeicben. ön biefem Sinne rufe icb Such auf, ber Senoffenfcbaft ohne Vorbehalte als Vtitglieber bei^utreten unb für biefen Sebanken ?u roerben, bis mir ben leßten «Sottfcbeer Vauer in unferer Vtitte feben. Srft bann roirb bie (Senoffenfcbaft auch gan? ihrem 5roecke entfprecben. ZÖenn id) 23auec im «Softfdjeeclünö mace. V3ir alle hoben V3ünfche, Sehnfucht nach bem ober jenem. V$ir alle ken= nen bas V3örtcben „V5enn..<5ch mill ba etroas für bie ©ottfcheer Vauern unb Väuerinnen erzählen, roas ich tun möchte, roenn ich Vauer roäre. ömmer, roenn ich on einem fchönen Vauernhofe oorbeikomme, ber nach feiner ©röße ein ©rbhof fein könnte, empfinbe ich fo etroas roie Veib, ficher oer^eihlichen Veib. och oerfuche mir oor?uftellen, roie glücklich ich märe, roenn mir ein folches Ve= fißtum gehörte .Unb ich oerfuche nachfufühlen, roelche 5reube es fein muß, )u roiffen, baß ber §of ein ©rbhof ift, baß er nie mehr oerkauft roerben kann, im Vefiße ber gleichen Samilie bleibt unb allen ihren ©efchlechtsnachfolgern un= benkbare 3eiten hinaus ?ugute kommen roirb. Vber nicht nur bas oerfuche ich mir oor?uftellen, Jonbern auch, roas ich tun mürbe, um oor allem im eigenen Vereiche fortfchrittlich F roirken. Unb ich ftelle mir bann immer roieber bie 5rage, roas ich täte, roenn ich Vauer roäre. 5ür bie Väuerin gibt es gleiche Vuf» gaben roie für ben Vauern. ©rftens mürbe ich forgen, baß bas §aus fchon außen burch eine helle, möglichft roeiße Onchung, Sie ja auch bie billigfte ift, ein freunbliches Vusfehen bekäme. ‘Dann mürbe ich Sorge tragen, baß helle, fau= bere Vorhänge bie blanken Senfterfcheiben gieren. Vber ja keine mobernen, bie roenig fchön in Vauernhäufern roirken. ©infache Vauernleinen ober bunte, rcafchbare Vaumroollftoffc. Vn bie genfter mürbe ich Vlumenkaften anbringen unb frifchleuchtenbe Vlumen, roie guchfien, ©eranien ober §ängenelken, hin= pflanFU. V3ie freunblict) fieht bann bas einfachfte §aus aus! Vlit Vecht heißt es im alten Sprichioort: „öft auch bas Räuschen mies unb mau, mit Vlumen kriegt’s ein anberes ©fchau!“ V$enn bas §aus oiel Sonne hat, mürbe ich Spalicrobft anpflan}en. Selbft in hohen rauhen Cagen kann man auf Spalieren noch bas efrelfte Obft ?iehen, fei es Virnen, ^pfel, groetfchken ufro. ‘Das 5aus unb bie mit Spalierbäumen bezogenen Scheuneroänbe bekämen, außer bem nicht unbebeutenben Vußen an eblem Obft, auch noch ein hübfches Vusfehen burch bas frifchgrüne Caub ber Obftbäume, bie in ber Vlütejeit einen rounberbar lieblichen unb Fr Veife?eit, roenn oollbehangen, einen überaus erfreulichen Vnblick geroähren. ‘Dann mürbe ich mir eine begueme Vank oors §aus wimmern laffen um hier an roarmen Vbenben nach getaner Vrbeit ausruben f können. Vuch meine ©artenbaupläne kämen Fr Ausführung. ‘Der bäuerliche ©emüfe-garten im ©ottfcheerlanb ift allgemein oiel f klein unb es roerben oiel f me= nig Sorten oon ©emüfe angebaut... öch mürbe roeiter auch oiel Veeren an= / pflanFn, hauptfächlich öohannis^ unb Stachelbeeren, bie ja faft alljährlich eine gute ©rnte abroerfen. ‘Die S^inber auf bem Daube follen nach SerFnsluft Veeren cffen bürfen. ‘Das gibt gefunbes Vlut. Unb liefern biefe Veeren nicht eine gute Älarmelabe für ben VSinter? öft Überfluß an Veeren unb ©emüfe ba, bann kann man fie ja auch ?u Verkauf bringen unb mit bem Srlös roieber manches ^lühlicbc anjcbaffen. ‘Zinn ein ‘Zßort über bie Obftbäume. ^ie bankbar muß es fein, roonn man für ben eigenen ‘Sefiß Obftbäume pflan?t nach einer forgfältigen ^abl. ‘Da fallen 5rüb= unb 5pätkirfcben, 5rüb= unb Spätbirnen, 5rüb= unb 5pätäpfel unb öroetfcbken um bas freunblicbe §aus fteben. £s könnte fo ?u €nbe ber §eumabb frbon bie Srnte angeben unb bis Oktober bauern. ‘Zßenn man auf beroäbrte Cokalforten fcbaut unb roäblt, fo kann man im ‘Durcbfcbnitt alljährlich auf einen fcbönen Srtrag hoffen. ^Ö5elch eine Sülle oon Obft bringt in guten öabren fo ein alter Birnbaum heroor! ‘Die fleißige Bäuerin roeiß ba 9^at. Sie trocknet bie kirnen unb Gipfel. ^3on ber ‘ybfallforte macht man ^Hoft. ^uf biefe <335eife kann biefer Obftfegen jahrelang aufberoabrt unb bann oer= menbet roerben, roenn roieber einmal ein ^Hißjahr kommen foll. ^uch für 9luß= bäume foll man in günftigen Cagen forgen. So ein ^alnußbaum oor bem §aufe ift ein herrlicher ‘Anblick, ^as gibt es ba ?u knabbern im hinter für bie ^in= ber! ‘Ztüffe finb viel gefünber als bie fußen 3uckerfachen; bie ‘ZSa^ unb §afel= nüffe ergeben gute ‘Bäckereien für ‘Weihnachten. Ober fo ein feiner 5onigleb=-kurhen ^u ben verfchiebenen Sßfttagen. ‘Darum gehört auf jeben ‘Bauernhof in gleicher Weife auch ein Wenenftanb nicht allein roegen bes §onigertrages, fon» bern auch roegen ber Befruchtung ber Obftbäume. Nichtige Wilchroirtfchaft, Butter^ unb S?äfeer?eugung roerben ficherlich ?ur roirtfchaftlichen Befferung ebenfo beträchtlich beitragen. Unferen alten Canbleu» ten unb Sltern möge cs auch bebenken geben über ihren Befiß, über bie Schaffensfreube ber jungen «Seneration, unb fie follten ihren S?inbern beizeiten §aus unb Boben per richtigen Beroirtfcpaftung unb Erhaltung übergeben. Bubolf ^inaft. I (Sejunbljcitlidics. Sdjmjpfcnmiffel. Ein ausgezeichnetes öchnupfenmittel, roekbes fofortige Erleichterung fchafft unb bon mit bem Schnupfen nerbunbenen “Druck unb bie “Dumpfheit bes Kopfes befeitigt, ift bas inhalieren non Kam» pberbämpfen. 21tan füllt ju biefem ßroecke einen Eopf mit mäßig weiter Öffnung mit kocbenbem “öaffer, fchüt» tet einen knappen Seelöffel puloe» rifierten Kampher hinein unb atmet, über ben Sopf geneigt, mit gefchloffenem 2Hunbe bie “Dämpfe ein. Sclbft in ben hartnäckigften Süllen pflegt biefes ein» fache “Mittel feine Mirkung nicht ?u oerfehlen. 9Ucht fchncK effen! “Daß fchnelles Effen allerhanb Magen» krankheiteu “öeranlaffung geben kann, ift allgemein bekannt. “2teuerings ift nun feftgeftellt, baß bie Heizungen ber Ma= genfchleimhaut fich burch “2teflexmirkun» gen feitens bes %eroenfyftems auf bie §autfortfeßen könuen. “öeobachtet rourbe auch bei Schnelleffen außer Magen» fchmerzen auch Hautjucken, Schroeißaus» brucß, Haarausfall. “Kget)bem fich bie “Patienten bas haftige Effen abgeroöhnt hatten, ließ bas Ceiben fchnell nach. ol= len 3ügen. 2ius ber ©eomefde. Cebrer: „^öir ba= ben nun rechte, fpiße unb ftumpfe ‘öin^ kel gelernt. Kann es außer biefeu brei genannten Winkeln noch anbere geben?“ Schüler: „öa, gierr Cebrer: Scblupfroin= kel unb Kräbroinkell“ Erkannt. „<3ft mein 9!iann nicht ba?“ — ‘Diener: „‘Der £jerr ^3aron finb in ber Bibliothek befcbäftigt.“ — Baro» nin... „So roecken Sie ihn, es ift Be-fucb ba.“ Bedenkliche 3uftimmung. „Sie glauben nicht, baß es §unbe gibt, bie klüger finb, als ihre Herren?“ — „3cb roeiß“, roar bie Bntroort, „beim ich habe felbft fo einen.“ §albe Betätigung. „Sie haben boeb eine kreu^braoe Sraul“ — „da, ja, §err ‘Pfarrer, a Kreu? if’ febo’, aber brao if’ netl“ 3n einet lanbroirtfchafflichcn Schule roirft ber "profeffor bie Srage auf: „BMe kann man §ammelfleifcb am beften lange 3eit frifcb erhalten?“ — „Btan läßt ben Hammel am Cebenl“ entgegnete ein intelligenter Schüler. Schöne Busfichf. 6err: Bfas, Sie rool-len mir oor bem 5abn?ieben bie §änbe binben?“ — Baber: „Ba, roiffen S’, bas eroige Obrfeigenkriegen bab’ i fatt!“ 5olgen ber ‘Pünktlichkeit. Ein febroar-Bletbobiftenprebiger in Kanfas, ber febon feit dabren feine ‘prebigt ftets mit bem «Slockenfcblage Elf unb mit ber 5ormel: „Pa^u verhelfe uns ber liebe •Sott!“ beenbigte, hielt eine Bebe über §aman unb enbete mit bem patbetifeben Busrufe: „Unb roas roar fein Sohn? — Per Ealgenl“ — Serabe feblug es Elf, folglich febloß er: „Unb ba?u verhelfe uns Bllen ber liebe ©ott, Bmenl“ Unerfroren. Bettler: „Beb, lieber §err, geben Sie mir eine kleine ©abe, ich roerb’ immerroäbrenb von Unglück verfolgt.“ — §err: „B3ie ift mir benn; neulich kamen Sie boeb ?u mir als Stummer?“ — Bettler: „da, feben Sie, bas ift ja ber beutlicbfte Beiveis meines Unglücks; muß ich d b n e n nun gerabe in bie §änbe laufen.“ Sin ‘Praktiker. „B3as, Sräulein Btayer gefällt Pir? — „©eroiß, fie bat ein geroiffes Etroasl“ — „Prück’ Pich bocl) in Siffern aus!“ Sin viclverfprechenber Bugenbeilkun-biger. ‘Profeffor: „B5elcbes ift bas erfte Erforbernis für eine brauchbare Brille? — Kanbibat: „Paß fie burebfiebtig ift!“ 3n ber Shcmicftunbe. Brofeffor: B3as gefebiebt mit ©olb, roenn man es an ber freien Cuft liegen läßt? — Schüler (nach langem Bacbbenken): Es roirb geftoblen! 5ragen unb Bnfroorfen. Srage: B3el-cbe Scbroefter roirb von debem gehaßt? Bntroort: Pie Klatfcbfcbroeftcr. Srage: Unb roelcber Bruber ift ihr am ähnlich-ften? Bntroort: Per Saufbruber. Schlechte Caune. „Beb, lieber Btann, ich möchte boeb roiffen, roober unfer Sohn biefe febteebte Caune bat; boeb geroiß nicht von mir?“ — „Bein, fürroabr, Emilie, benn Pu baft noch keine einzige von ben Peinigen verloren!“ oerfeßte ber Blann. Pie §auptfache. B5as, Pu nennft Pich jeßt Scbnapsfabrikaut?! da roie betreibft Pu benn Pein ©efebäft? — Sehr einfach! deb nehme Spiritus, B3af-' fer, irgenb ein ©eroür?, vielleicht auch etroas 3ucker, nachher kommt noch eine Steuer b’rauf unb bann ift’s Schnaps! B3as 5rän?chen benkf. Ein Cebrer fpracb unb erklärte Bieles über bas Penken, unb fragte enblicb ben kleinen Sran?: „Bun, roas benkft Pu bir benn j. B. jeßt?“ — 5rän?cbcn befann ficb nicht lange unb fpracb: „Bun, ich benke mir halt, roenn nur ber Scbulmeifter fort uub bie Schule halb aus roäre.“ Befter Sportgenoffe. Sommerfrifcbler: „Sie haben mich ja febön bineingelegt: nehmen mich ?um Bngeln mit unb nun muß jeber 5 Btark Strafe befahlen!“ — Bauer: „Bejahten? Bu, bas fehlte noch! Pie brumm’n roir ab!“ io 5(us einem }ukünftigcn Ei)caferbetid)f. “JUs ber berühmte Sänger firf) in feine ‘ZBobnung begeben roolite, rourben ihm oon begeifterten Söerebrern bie ‘Propeiler feines Cenkbailons abgebrebt. Sögerbluf. „öcb mürbe ihnen raten, §err Sleckle, Öhren Sohn nicht Sörfter roerben ?u laffen — er bat ?u roenig ‘^tusficbt, es fo roeit ?u bringen!“ — „‘Da kann ich ihn nicht mehr baoon abbringen — bas liegt ihm nun einmal im ‘Plut!“ — „öa oon roem foll benn bas ber öunge haben?“ — „‘öon feiner ©roh» mutter!... ‘Zßiffen Sic, bie ift nämlich ‘ZBilbprethänblerin!“ 5ranenmeishcif. „Sie ift eine fehr freigebige ‘Wohltäterin“, fprach eine ‘Dame. — „öa“, antroortete bie anbere, „freigebig, aber nicht immer praktifch-3um ‘Seifpiel roolite fie Weckeruhren nach Afrika Jchicken, um bie oon ber Schlafkrankheit Gefallenen baoon ?u heilen.“ , 3ugeffänbnis. Goiatiker (ber im Gb-ftur? mit feinem Slugapparat auf einen ‘Düngerhaufen lanbet): „§m, bie Canb-roirtfchaft hat boch ’ne geroiffe Gerecb-tigungl“ ‘Der rorfichtige §ausoater. ©r: „‘Da "Du alfo heute felbft ?u kochen anfangen roillft, habe ich ‘Dir ein Gucb als Gnge-binbe mitgebracht.“ — Sie: „©eroift ein Kochbuch.“ — ©r: „Gein — ©rfte §ilfe bei plötzlichen Unglücksfällen.“ Geim Wort genommen, „öch möchte Sie um etroas bitten, hoffe beftimmt, ■ bah Sie cs für fiel) behalten!“ — ,,©ern, mit bem gröhten Gergnügen!“ — „Leihen Sie mir 50 ‘Dinar!“ — ,,©ut, bie roerbe ich für mich behalten.“ Unb bann? „Guf bem ©eburtstag ging’s hoch her! Wir bekamen Kaffee, ’pökelfleifch mit Sauerkohl, Schokolabe —“ „Unb bann?“ — „Gauchfchmer?en.“ “Die Ciebesprobe. Gon bem feltfamen ©infall eines ©atten, fich oon ber 3u-neigung feiner 5rau ?u überzeugen, erzählt ein franzöfifches Glatt eine kleine ©efchichte. ©ines ©ages fchloh ber ©atte fich in ein einfames 3immer. Schliehlich fuchte ihn bie 5rau, bie ©ür ift oer-fchloffen, enblich arbeitet fie fich öurch bas Senfter in bas 3immer: ein grufe-liger Gnblick erroartet fie. Guf einem Gette liegt ber arme Wann, bie §änbe friebli'ch gefaltet, zu feinen Sühen brennen zroei Wachskerzen unb roerfen ihr Picht auf ein Kruzifix unb ein ©ebetbuch. Gleich unb ftill liegt ber Wann ba, ber Wem fcheint erlofchen: geroih, er ift tot. •Der braoen ©attin bemächtigt fich eine unbänbige Sreube; unroillkürlich beginnnt fie bie erften Schritte einer fröhlichen ©aootte zu tanzen, roas ?roar geroih nicht pietätooll, aber immerhin ber roahre Gusbruck ihrer Seelenftimmung roar. Gber fie tanzte nicht lange, benn fchon erroachte ber ©ote unb mit einem kräftigen Sluche begann er alles zu zer= trümmern, roas ihm in ben Gereich feiner §änbe kam. ©r muffte Gefcheib. Ob bie 5rau fich ober nun entfchloffen hat, ihren ©atten pflichtgemäh zu lieben, bar-über gibt bie ©efchichte keinen Guf-fchluh . ■. ‘Druckfehler. — 3uleht kam 5err Waier als Gortragenber mit feinen läufigen (launigen) ©ebichten. Sin Weiberfeinb. „Gber Sepp, roarum rauchft bu benn einen gar fo fchlechten ©abak?“ — „‘Der holt mir bie Wucken unb bie ‘Dirnbl oom Peib.“ Unter Sebemännern. G.: „^u fiehft in ber letzten 3eit fo fchlecht aus; bies tolle Peben greift bich an; öu roirft alt!“ — G.: „Wenn yu nur Gecbt hätteft; ich fürchte aber, bah ich nicht alt roerbe!“ 5n ber Gafierftube. Kunbe: „öören Sie, roenn ich mich fo oft hätte fchneiben laffen roollen, bann roäre ich nicht zu öhnen, fonbern in ein Schnittroarenge-fchäft gegangen!“ Unbcrouhfe Kritik, ‘profeffor (nach §aufe kommenb, finbet feinen ‘Diener im Grbeitsftuhl eingefchlafen): „§eba, öa-kob, "Du roillft roohl ‘profeffor fpielen? 'Dumm genug roärft Gu fchon bazu.“ Gater unb Sohn. „Karlchen, heute bift öu fehr ungezogen.“ — „Gber, ‘papa, roenn ich leben ©ag immer fo artig roäre, bas roäre, bas roäre boch für uns Geibe fchrecklich langroeilig.“ Sin neuer öammer. G.: „öebesmal, roenn ich mit meiner 5rau ausgehe, habe ich am anberen Worgen Katzenjammer.“ — G: „0, bas ift boch gar nichts. Wenn ich mit meiner 5rau ausgehe, fo habe ich nachher einen ganzen Wonat lang K a f-f e n jammer!“ 3cbes ‘Ding fjaf jmci Seifen. <3anos: „Serous, <23ruber(“ •— Seren?: „<335ie gebt es ©ir, trüber?“ — 3anos: „Tanke, fcblecbt.“ — Seren?: „^öarum benn fcblecbt!“ — öanos: „©’beirot bob icb!“ — Seren?: „Tos ift gut!“ — 3a« nos: „'Zticbt gor gut!“ — Seren?: „‘Zöorum benn, Trüber?“ — 3anos: „Öob’ icb Ölte kriegt.“ — Seren?: „Tos ift fcblecbt.“ — 3anos: „Tit gor fcblecbt.“ — Seren?: „T3orum benn Trüber?“ — „öot fie §aus gebobt.“ — Seren?: „Tos ift gut!“ — 3anos: „Tit gor gut!“ — Seren?: „TSorum benn, Trüber?“ — 3anos: „3s Qaus ob« brennt!“ — Seren?: „Tb! bos ift fcblecbt!“ — 3anos: „Tit gor fcblecbt!“ — Seren?: „T5orum benn, Trüber?“ — 3anos: „Ölte is mitoerbrennt!“ Tas junge £bepaar batte ficb burcb bie Seitung kennen gelernt. Tis es oon bcr §od)?eitsreife ?uriickkebrte, freute ficb ber_ junge Satte auf bas erfte oon feiner 5rau jubereitete £ffen. Tber als es auf ben Eifcb kam, roar es kein ©e= nuj?. „Ciebling“, fagte er mit faurem ©e= ficbt, „in ber Tnnonce, bie uns ?ufam« mcnfübrte, ftanb bocl), bu bätteft bie Kocbfcbule befucbt?“ „Tie Kocbfcbule?“ ftaunte fie mit gro« j?cn Tugen, „icb habe bie § o rf> fcbule befucbt!“ 5 e ft e T r b e i t batte Tuguft cPott« bereit jahrelang nicht mehr gehabt. Ties« mal fcbeint’ roas ?u roerben. — „Tlfo fangen Sie morgen früh um fecbfe an“, bebeutet ihm ber Torarbeiter. — ,,3a« roobl — unb roie ift’s mit’n Cohn?“ — „Suerft bie Stunbe 75 ‘Pfennig, fpäter mehr.“ — „3ut, benn komme ick fpäter.“ Sin Tr?f in Toriegenbeif. Tie Srau eines Canb'mannes erkrankt unb ber Tr?t roirb gerufen. „Können Sie mich auch be« ?ablen?“ fragte er mijftrauifcb. Ta hält ber Tauer fünf Solbftücke in bie §öbe; „biefe finb bie 3bren, mögen fie bie Srau heilen ober umbringen!“ Tie ‘Patientin ftirbt, ber Toktor begehrt bie fünf ©olb« ftücke. „§aben Sie meine Srau geheilt?“ fragte ber Canbmann. — „Ceiber nicht!“ — „&aben Sie fie umgebraebt?“ — ©ott beroabre!“ — „Ta bann haben Sie auch keinen Tnfprucb an bas ©elb!“ Kartoffelfalat unb Teis« pubbing. §err unb Srau TI. roaren foebeu beim Tbenbeffen. Sie febaute ihren ?üann mit oerlicbten Tücken an, enblicb konnte fie ficb nicht mehr beberr« feben unb plante los: „Ciebling, i cb b a« b e beute f e 1 b ft g e k o cl) t!“ — „TJirklicb!“, rief er ?iem!icb überrafebt, „unb ich mu|? fagen, es ift bir gelungen!“ — „3a, Tiutter fagte immer, bafe ich ?roci Tinge ausge?eicbnet ?u?ubereiten oerffänbe: Kartoffelfalaf unb Teispub« bing.“ — Cangfam legte ber ©atte Tief« fer unb ©abel beifeite: „Tusge?eicbnet Ciebftel“, erklärte er, „aber — melcbes roar b i e s unb io e I cb e s jene s?“ Tngftlid). Tr?t (?um ‘Patienten, einem alten ©rinker): „Tlfo ber Turft ift oer« febrounben?“ — ‘Patient: „3a, aber ge!« ten S’, öerr Toktor, er kommt boeb roicber?“ Katbeberblüfe. ‘Profeffor (oortra« genb): „Tiefe robben Tegeroölker finb noch fo roenig ?ioili$iert, baj? fie nicht bie geringfte Kleibung befitjen, fonbern oöllig nackt geben; hingegen finb fie fo gaftfrei, baj? fie für ihre ©äfte imftanbe finb, bas let?te §emb oom Ceibe ber?ugcben!“ MATTHIAS ROM GEMISCHTWAREN-, MANUFAKTUR-, BUCH- UND PAPIERHANDLUNG TABAK-HAUPTVERLAG K O C E V J E TRG KR AL JA ALEKSANDRA 92-89 GEGRÜNDET 1875 FESTE PREISE! io* 93crttün$fig. €ine arme grau kommt in bas 5precb?immer bes berühmten ‘Ztrjtcs ‘Dr. 9tberneiby, ^iebt einen “Ür-mel ?urück unb fagt: „Verbrannt!“ — "öerorbnung bes Doktors: „Umjcblag oon geriebenen roben Kartoffeln.“ ‘Damit roar bie Konfultation beenbigt. gol= genben Eag geftaltet fie ficb noch kürzer, lieber bloße ‘Sorroeifung mit: „<5ef-fer.“ — ‘öerorbnung: „9ie Umfrbläge fortfeßenl“ — 911s einige Sage fpäter bie ©ebeilte bie grage ftellte: „öbre ®e= bübren?“ erroiberte ber 9(r?t: „^licbtsl 5ie finb bas oernünftigfte ^Beib, bas mir je oorkam.“ 93eim ^cirafsocrmiffler. Kunbe (bem bie gotografie einer ‘Dame gezeigt roirb): „Sie, mit biefer alten, bäßlkben Schachtel roollten Sie mich fcbon oor brei dab= ren oerkuppeln!“ — „‘Drei Sabre ift bas fcbon her? ... ‘2ta, oielleicbt roirb fie Sie jeßt nehmen!“ Srklärltd). ‘21.: „Sch fühlte mich geftern 9lbenb fo unroobl, baß ich im §otel übernachten mußte. Sonft fahre ich regelmäßig mit bem ießten guge nach §Qufe.“ — ‘ö.: ya müffen Sie ja krank roerben, roenn Sie immer in ben Ießten gügen liegen.“ §a(flofe Behauptung, gräulein: „galten öerr Leutnant bas Küffen auch für fcbäblicb?“ — Leutnant: „Unfinn! 9ttüßte ja fonft längft begraben fein!“ Berplapperf. %: „9tlfo beine Be-roerbung ift nicht angenommen roorben?“ — B.: „Bein; ber Blte roar ?roar aus-gefucht höflich, aber...“ — B.: „Kann mir fcbon benken. B3o haft ‘Du benn beinen gylinber?“ — B. (überrafcht): ,,‘Donnerroetter... ber muß auf ber Stiege liegen geblieben fein!“ Bloftmerung. „Bßas, ^u bift im Be-getarianerklub unb ißt gleifch?“ — „Sch bin Ehren mitglieb.“ Bom Kafernenhofe. Unteroffi?ier (?u einem Bekruten, bem ber Blagen knurrt): „5eba, Blüller, laffen Sie Öhren Blagen nicht fo jobein!“ gu roörflich genommen. Br?t: „So, ba haben Sie bas Be?ept! Baffen Sie bas Blebikament in ber Bpotheke machen unb nehmen Sie Bbenbs oor bem Schlafengehen einen Eßlöffel Blebi?in mit oier Eßlöffeln B3affer!“ — Büchel: „“Dös geht aba fchroer, 5err ‘Dokter — mir hab’n f §aus nur brei Eßlöffel!“ Huflöfungen her preiscötfel aus öcm Sottfdjecc Kalenöcc 1938. 1. Süllräflel. ©orenjc-Obrern, ^Ulaka-Äcrnborf, ©efcbroenb, ©otenica-Söttenib, ^llraoa» 2ttrauen, Äacji potok-Otterbari), ^eicbcnau. ■—Oberroebenbacl). ^er Knabe füllte ?uerft bas 5-9iter Sefäjf; bann füllte er mit biefem Gaffer bas 3=Citer aftcn tommen 5 Sinar für gufteilung ßinju. Sic ©gpreßgebüp beträgt 6 Sinar. 9tadj ber 9Bertangabc merben außerbem: 100 Sinar mit 1 Sinar 500 „ „ 2 „ 1000 „ „ 5 „ 5000 „ „ 10 „ tajiert. f^ür febe meiteren 1000 Sinar aaijlt man 1 Sinar. 2Kaj$= unb (Seroidjtsöecgleidjung. Sängemoge: 1 SBicncr eile = 77% cm; 1 aBien-er Slnftcr = 1.90 m; 1 $Bicncr =: 32 cm; 1 2Bicncr 3°ß = 26 mm; 1 m = 3 guß 2 ßoU- giädjenmaße: %n«jllaftcr = 1 m2; lü=ÄIaftcr = 4 m3; 1 öftcrrcicßlfcßcs 3o^ = 57 a 55 m2. Körpermaße: 1 Kubifflafter = 6.82 m2. fioßlmaße: gür glüffigfeiten: 1 Seibcl = 0.35 l; 1 alte aßtener 2)laß = 1 l 4 bl; 1 aBtencr eimer = 56% l; 1 falben = 200 TOaß = 283 l; 1 Startin = 2 fmlben; für Körner: 1 3Eüüermaßl (ober ein großes Sölaßl) = 3% l; 1 aBtencr SOleßen = 61% l; % 93teßen = 14% l. — ©emießte: 1 aBtencr ißfunb (mit 32 Sot) = 560 g; 1 tg = 1% ißfunb; 1 aBtencr ßentner = 56 tg. 3ößlmaße: 1 Scßoct = 60 6tuet; 1 ©ros = 12 Sußenb. ^opiermaße: 10 Sogen = 1 Sage; 10 Sagen = 1 Sttcß; 10 Sucß = 1 9ties; 10 9ties = 1 Sailen. — 1 aileßcn — 2 Sterling ©cfrcibe=211flfi unb =©croicßt. 1 Steßcn ailtmnis miegt . . . . 48 fg 1 Steßen Korn roiegt . . .... 40 tg 1 " ateumais „ ... • 38 „ 1 „ aBeijen „ . . 1 Sdßobcr Korn „ ... ••••“" 1 „ aBeijen „ ... . 16 „ . 20 „ 1 „ $afer „ . . 1 * 1 1 30 " 1 ,, ipetfer „ ... . 25 „ 1 „ ©erfte „ . , . 25 „ (Stempel« unb (Sebütjcentacije. GEala I: Xßecbfelftempel. Dinar Dinar Dinar Dinar Dinar Dinar Dinar Dinar Dinar bis 300 —.60 von 20.001 bis 26.000 43.— 100.001 bis 125.000 192.— 301 600 1.20 26.001 32.000 52.— 125.001 150.000 230 — 601 1.200 2.— 32.001 38.000 61.— 150.001 175.000 268.— 1.201 2.000 4 — 38.001 44.000 70 — 175.001 200.000 306.— 2.001 3.200 6.20 44.001 50.000 79'.— 200.001 250.000 382.— 3.201 5.000 9 80 50.001 60.000 94 — 250.001 300.000 458.— 5.001 6.800 13.20 60.001 70.000 109.— 300.001 350.000 534.— 6.801 10.400 19 — 70.001 80.000 124 — 350.001 400 000 610 — 10.401 14.000 25 — 80.001 90 000 139.— 400.001 500.000 760.— 14.001 20 000 34.— 90.001 100.000 154.— GEala II: «Quittungen. Quittungen merben mit % (einem ßalbcn) % ber quittierten Summe geftcmpelt. GEala III: üerträge: ißacßtv 9Jtiet= unb Scißuerträge merben mit 2% geftcmpelt. (Sienftocrträge merben nnd) Sfala II, alfo roic Quittungen, mit %% geftcmpelt.) atedßnmtgen: Sis 50 Sin. ift frei; 50 bis 100 Sin. ift 1 Sin.; 100 bis 500 Sin. finb 2 Sin.; 500 bis 1000 Sin. finb 3 Sin.; über 1000 Sin. finb 5 Sin. Obligationen (Sdßnlbfcßeine): Ser Setrag ber Scßttlb ift naeß Sfala II ftempelpflicßtig, außerbem ift oon ber Sdßulbfummc unb bem als (Ejefutions= unb fonftige 3lebenfpefcn etroa bebungenen ißaufcßalbctrag 0.7% 31t entriißten. Söftßungsqnittungen finb naeß Sfala II (mit %%) ju ftempeln. Kaufoerträge: Sas Sertragsbofument fclbft mit 3 Sinar, bic übertragsgebüßr beträgt bei unbemeglicßen Sacßen (Smmobilien) 4%, bei beroeglicßen (Slobilien) 1%. ©efueße um grunbbücßerlicße ©inocrlcibung bcs ©igentumsreeßtes, bes ißfanbreeßtes bejm. ber entfprcdßcnben Söfcßungen finb bei einem 3Bert bis 50 Sinar mit 3 Sinar, bei einem 3Berte über 50 Sinar mit 6 Sinar ju ftempeln. 3Benn ber aBert niißt fcßäßbor ift, mit 3 Sinar. — Sei grunbbüdßerlifßen ©intragungen non ißfnnbrecßten finb 1% unb 5 Sinar gu entriißten. Dcutfdjc Hamen. ©ir bemunbern unb beroabren bic gemaltigcn ®auroertc unfercr 93orfabreri unb freuen uns, mcnn’s gelingt, unferc nüd)ternen ©otjnungen mit geretteten 9Eeifterftüc£en beutfdjen $tunft= unb ©emerbefteifses gu fdjmücten. Soöten mir nicf)t mit gleiibem Stotg unfer föft-lii^cs $ätercrbe, bie beutfdjen 9tamen, tjüten, unb unferc Sieben freubigen Serß.ens mit iljncn fdjmüden? (Ottotar ßernftod.) Sarum bitten mir bringenb alle (Eltern, bei ber ©aljl ber Saufnabmen ihrer Stinber bie fremben 9tnmen beifeitc 31t laffen unb beutfdjc 3U mäblen, bic bicr anfiblieBenb folgen. 9to(bmaIs fei es gefagt: ©eutfdjcn Sinbcrn beutfdje 91amcn! 1. 2Itännlidjc Eaufnamen. 91. Mbelbalb 2. 5e6ruar 91belbert (9llbert u. 91Ibredjt) 22. 9lpril, 16. ©ai, 20.3uli, 15. September 9tbclgar 15. 9Jlai, 1. Sc;. 91belgis 10. 3uli, 7. Oft. 21belbarb 2. 3änner, 26. Seg. 91belmann 11. Oftober 91belmar 24. 9Jtär3, 29. 3uli 91belrid) 10. 3änner, 6. 5ebr., 6. 3uni, 2. 9tuguft 9lbelmarb 18. 9)lär3 91belmin 15 3uni 9tbolar 5. 91pril 9lboIf 11. Februar, 17. 3uni, 21. 91uguft, 27. Scpt. 9tgobarb 6. 3uni 911aricb 29. Sept., 20. 9?oo. 9llbcricb 26. 3änner, 10. iütai, 11. 3uli Hilbert, fiebc Hlbelbert Hllboin 26. Oftober Hllbredjt, ficbe HIbalbert Hllfons 26. 3änncr, 22. 91ug., 80. Oftober Hllfrcb 15. 9lpril, 30. Ocg. 9llfrid) 26. 3änncr, 10. 9Jlai 91lfuin 19. 9Jtär8 Hllois 11. 9Jtai, 21. 3uni, 6. September Hlltfricb 15. Hluguft. 91Itmann 8. 9luguft 911min 15. Sänner, 2. Sehr., 20. Oftober Hlmnlridj 1. ©arg, 12, 9lpril Hlnfaridb 5. September Hlnsbalb 12. 3uli Hlnsbert 9. gebr., 30. Sept., 9. Oftober 9lnfelm 12. 3änn., 18 gHärjj, 21. HIpril, 18. gtouember Hlnsfrieb 3. geb., 3. 9Eai 91nsgar 4. gebr. Hlnfulf 7. Hluguft 9lrbogaft 21. 3uli Hlrdbibalb 27. 9Dtär3 91ribalb 27. 3uni, 22. 9Iug., 1. Sept., 1. 9too. Hlribert 5. 9iRai Hlribo 3. 3uni Hlrmin 2. 3uni HIrnbalb 27. 3uni 91rnbert (Hlrnobert) 23. 9Jlai Hlrnbarb 24. September Hlrnolb 10. gebr., 18. 3ulö 9. Oftober, 1. Segember 9lrnulf 29. 3änner, 30. 3uni, 18. 3uli, 15.9lug., 19. Sept., 15. 9tooember 93. SBabulf 2. 3änncr, 22, 3uni, 19. Hluguft SBalbcridj 5. 3änn„ 8. 3uni, 15. Oftober Salbuin 2. Hlpril, 21. SKug., 31. Oeäcmber SBnttfrieb 22. 3uli SBaltrnm 15. Hluguft SBarbulf 16. Oftober Berengar 26. 9Jtai, 7. 3uni, 2. Öftober SBernbarb 23.3änn., 12. HSlär;, 15. 3uni, 4. Sesembcr SBernbelm 3. SDlär^, 27. 91ug. SBernoIb 4. 3uli SBernroarb 26. Oft., 20. 9too. SBcrtbelm 8. September SBcrtfjer 2. 91ug., 22. Oft. SBertoIb 9. 3änner, 29. 9Jlär3, 20. 3uni, 3. 9loo. SBertrab 5. gebruar SBertram 10. 99tai, 3. 3uli, 17. Hluguft SBcrtranb 1. HJlärg, 6. 3uni SBertroin 8. September SBobo 2. gebr., 11. 9loo. SBoIfo 20. gebr. SBotroin 28. 3uli SBruno 17. 99tai, 18. 3uli, 6. Oftober SBrunolf 6. gebruar SBurfbarö 4. 9Jtärg, 20. 9(ug., 4. Oftober S. Sagobert 12. 3änncr, 23. $63. Sanfmar 16. gebruar Sanraö (Oanfreb) 21. 99tär3, 6. 3uni, 9. September Oanfmarb 30. Se3ember Segenbarb 2. September Sietbolb 28. HIpril, 30. 3uni, 1. 3uli, 19. gtouember Sictbert 13. September Oictfrieb 25. 3uti, 19. Oft. Sietger 29. Hlpril, 30. Oft. Sietbarb 1. 9)tai, 10. Ott. Oietbelm 14. gebr. Sietmar 2. 3änner, 4. 9Jtai, 14. Oft. Sietmanb 28. SDtai 'Oietridj 20. 3änner, 6. SDtai, 9. 3uli, 24. 9tug., 7. Sept. Sisbert 7. Sept. G. Gberbarb 30. 9Jtär3, 7. Hlpril, 22. 3uni, 5. 3uli, 28. Sept. Gbroin 5. Htuguft Gbrulf 26. 3uli, 29. Oes. Gdbert (Gdbredjt) 24. Hlpril, 8. gtouember Gcffrieb 23. gebr., 21. 3uni Gdbarb 15. September Gbbert 6. 9Jtai Gbelbert 24. gebr., 20. 9Jtai, 17. Oftober GbeHjarb 2. 3änner, 26. $>63. (Ebelreid) 10. 3änn., 2. 91ug. Gbelroalb 12. gebr., 23. 9Jtär3 Gbgar 8. 3uli Gbmar 6. 9^ai Gbmunb 6. 9too., 20. 9tou. Gbroarb (Gbuarb) 5. 3änn., 18. 9Jtär3, 18. Hlpril Gömin 12. Ottobcr Ggilbert 28. SDiärg, 24. 3uni, 11. Oftober Ggitfrieb 9. Sännet Ggütjarb (Gil^arb) 25. SÖZat, 26. ©ciember Ggilram (Gilratn) 8. 6ept. Ggilrid) (Gitrid)) .26. Suni, 5. gionember Ggtnalb 9. 9Jtärg, 15. Snlt Gginljarb (Ginfjarb) 18. TOai, 22. Suli Ggmar 7. Sept., 7. 9ton. Ggmunb (Ggmonb) 26. 6ept. Ggon 15. Snlt Gf)regott 8. äRärg, 19. 9lug. G|renfrieb 21. 3tai, 12. Oft. Gi)rcnf)arb 24. 6cpt. Gilljarb, Gilram, Gilrii^ fiefie Ggitbarb, Ggilrnm, Ggilrid) Gin^arb fie^e Ggin^orb Glimar (Gtmar) 28. üluguft Glfo 22. 9Jiarj) Gmmermann 22. 6ept. Gminerid) 4. 91oij. Gngelbert 18. ftl'br., io. ülpril, 12. iülai, 7. gtonember Gngeltjarb 12. 9Jlärg, 29. Oft. Gngclmar 14. Sännet Gngclram 9. Seg. Gobert 1. Februar Grf)arb 8. Sännet., 11. Sännet Grid) 15. 5eärv 13. gRärg, 18. Stai, 5. gfoncmber Grfenbert 27. Suni, 23. Otg. Grlafrieb 6. gionember Grmenfrieb 8. ^eb., 25. 6ept. Grmolb 6. Sännet Grmunb 28. Sännet Grncft unb Grnft 13. gftärg, 13. Suli, 7. gionember Grmnlb 22. 9lug., 1. gton. Grroin 25. ülpril Gmalb 7. gjiai, 7. Suli, 3. Oft. Gmert 20. giiärg, 22. Suni 5. $aIfo 29. ^ebr., 6. Suni Jfnftrab 20. SDiai ^crbinnnb 30. gjiai, 19. Oft. ^ilipert 20. üluguft ^mnfroig 16. gjiai ffrcma 29. Sännet., 2. giptil, 4. September, 3. Segember ^riebebalb 8. 9tpril, 7. 6ept. ^riebebert 26. Suli, 19. ®eg. ^riebegar 23. 9)iai ^riebcmunb 11. gjiai ^riebl)clm 10. Oftober ffriebolin (^ribolin) 6. Sliärg, 5. giuguft ^tiebrid^ 6. Sännet, 3. gjiärg, 18. Suli ftrobebert 8. Sännet ^romunb 24. Oftober ^rotoin 27. gHärg, 10. 3)tni Fulbert 10. ülpril, 23. ülpril 6. ©anbolf (©anbulf) 3. ülpril, 11. giiai, 13. gionembr ©aftolb 24. gjini ©cb^arb 16. Suni, 27. 9lug. ©ebtnin 16. 9lpril ©erbalb 8. Sännet, 12. Suni, 7. ©egember ©erbert 25. 9Jiai, 4. Sept. ©erfrieb 28. ülpril ©erwarb 11. 9lug., 30. Sept., 3. Oftober ©erI)olb 13. gjiärg, 24. iDiai, 5. Sept., 6. ©eg. ©ermunb 17. gionember ©ernanb 25. ^cät., 18. Suni ©ernot 24. gjini ©ermig 5. Oftober ©etmin 3. 3)lärg, 17. ülpril ©ilbert 4. ^cb., 25. giiai ,6. Suni ©ilbuin 27. Sännet ©isbert 14. Snli ©ifelbert 1. 9lpril, 25. gjiai, 1. Oftober ©ismar 31. gRai, 19. Sept. ©ismunb 20. gjiai, 14. gion. ©ismalb 26. gebt. ©osbert 2. ^cbr., 10. ©eg. ©osmin 9. Oft., 26. ©eg. ©ottbnlb 5. gipril ©ottfrieb 9. Suli, 8. 9lon. 6. ©egember ©ottljarb 5. gjiai, 17. gilni ©ottljolb 8. Suni ©ottlieb 6. Suli ©ottfdjalf 6. gjiärg, 9. Suni ©ottmin 10. ffrör., 15. Spril, 24. gjini ©rimolb 4. giiärg, 16. Suli, 29. September ©uibo fie^e 3Bibo ©unbafer 5. Suni, 2. 9lug. ©unbobalb 4. gjiai ©unbobert 21. Sänner, 29. gipril, 15. Suli ©unbomar 11. Oftobr ©üntcr 9. Oftober., 27. gion., 31. ©egember ©untfricb 28. gionember ©untljarb 25. Suni, 26. gion. ©untrab 2. Sänner ©untram 28. giiärg ©uftan $. $abcmar 9. 9luguft Ipabmarb 13. 9lpril $agen 7. Sänner §arnlb 1. Sept., 1. gion. §arbuin 2. Stärg, 15. 9lug., 25. 9luguft Sartmann 7. gion., 23. ©eg. $artolb 6. Oftober Sartung 7. gilärg, 4. Suli, 15. 9luguft $eimbert 13. frcfmiar §eimolb 16. ffebr., 27. 9J?ärg $cimrab 28. Suni §einrid) 16. Sänner, 25. 3äm ner, 12. Suli $elmut 24. 9lpril $elmmarb 16. ©egember §erbalb ($eribalb) 25. ülpril, 17. Suni Herbert (Heribert) 28. ^ebr., 16. giiärg, 24. ülpril, 30. giuguft ^erfrieb 2. gjiärg, 23. Oft. §crmanfrieb 8. Februar, 25. September ^ermann 7. Ülpril, 6. üluguft, 3. Sept., 20. ©eg. £ermengilb 13. ülpril f>emalb 27. Suni, 22. 9lug., 1. Sept., 1. gion. 5>crtnarb 13. gion. $crmig 16. gipril, 17. Suni, 2. Snli, 4. Oftober Ipilbcbalb 3. September fnlbebert 18. ^ebr., 14. gjiärg, 24. gjiai, 8. ©egember $ilbcbranb 11. 9lpril, 10. 3u= ni, 24. ©egember $iIbefons 23. Sänner 5ilbcgar 8. 9lug., 14. Oft. Snlbcmar ($ilmar) 13. Sänner Silberig 11. Suni $ilberoarb 7. September $ilboIf 11. Suli ^ilbuin 13. ülpril, 15. Sept. Subalb 16. gjiai, 28. ©eg. §ubcrt 30. gjiai, 6. Sept., 3. gionember §ugp 1. gipril, 5. Suli, 10. gluguft., 8. Sept, 13. Oft., 17. gion., 27. ©eg. ipumbalb 20. Oftober §umbert 25. gjiärg, 20. g?oo., 16. ©eg. $umfrieb 8. 3)?ärg, 18. Suni 3. Slbefons 23. Sänner Sngbert 22. Oft. Sngfrieb 12. Stai Sngomar 5. gjiärg, 21. ©eg. Srmbcrt 3. ^ebr., 25. Seg. Srmfricb 8. ^ebr., 25. Sept. Ssfrieb 15. Suni Ssmunb 6. 9lpril Smo 19. gjiai, 10. Suni Slarl 28. Sänner, 4. gion. Startmann 18. Sänn., 17. ging. Sftobulf (Gljlobulf) 8. Suni, 7. Sept. Sllobmig (Gfjlobmig) 10. gjiärg, 3. gjiai, 25. giug. Slonrab 19. f^ebr., 26. gton. Slonrabin 1. gion. Stuninlb 24. September Slunibcrt 12. gionember Sluno 29. Suni, 12. gion. Slung, Slurt für Slonrab Sombcrt, 14. 9IpriI, 26. OTai, 19. September Sanbemar 19. Sänner, 17. September Sanbolf (ßanbulf) 7. 9Jtat, 1. 3uni, 13. 9tuguft Sanbric^ (Sanbcrtd)) 17. 'ülpr., 10. 3unt Sonfrant 28. Sölai, 23. 3unt Sebred^t 20. Februar Seobegar 2. Oftober., 13. 9foo. Seonfjarb (ßten^nrb) 18. 3än., 13. 3uli, 6. 9foo. Seopolb 14. 3uni, 7. 9tuguft, 15. 9tooember ßteb^arb 18. 3änner, 31. ®ej. ßotfjar 7. 9Iprtt, 15. 3uni, 29. September ßubger 26. TOarj, 23. 9tprit ßubolf 29. 9Jtärj, 13. ‘Jlitg. ßubroig 30. 9tprit, 19. 9tug., 25. 2tug. ßuitbert 11. 3uni ßuitfrieb 8. aRärg, 21. 3u::i, 31. «Dej. ßuitgor 2. Oftober, 13. Ofoo. ßuitfjorb 24. ^ebr., 7. 9jtai, 15. September, 28. Oft. ßmtpolb 14. 3um, 11. sj(uq., 15. 9foo. 2ß. 3JfabaIbert (SJZalbcrt) 8. ßlprtl 3JtabaIfrieb (Söfalfrieb) 4. Oft. atlanfreb 28. 3änner SJfangolb 17. JJbr., 1. 9Iug. SJfarbob 11. Sept. SUtarfulf 2. 9Jfot, 7. 3uli 9JZartroarb 2. Jebr., 29. 9Uni 9Jlebarb 8. 3unt Söfeberii^ 29. 2tuguft aifeinbob 23. 3önn., 16. Dtärs, 16. Oftober Slfeingos 19. g^br. 9Jieint)arb 1. 3unt, 3. 3ult, 26. September SReinfjoIb 29. 9Iuguft Sfeinrab 23. 3änn., 10. iötön 3Reinram 17. Oftober SJfeinric^ 20. 3uli, 27. 3uli 3)ferroig 22. Oftober 91. Sfantroin 7. 9Iuguftg 9let^arb 3. ^ebr. 9forbcrt 6. 3uni 9Zot^cIm 17. Oft. Sfotfer 6. 9tprit, 28. 3uli, 17. Oejember O. Oberid^ 14. 3änner, 3. ffebr., 13. 9tuguft Obilo 1. 3änner Obo fie^e Otto Olaf 29. 3uli Onno 21. Oftober Osfar 4. Februar Osmimb 1. 3änner Osroalb 24. 9tuguft Osroin 13. 9)tärg, 21. SOlai, 20. 9tuguft Otbcrt fte^e Ottobert Otfrieb 22. September Otljarb 12. 3änner Otmar fie^e Ottomar Otolf 12. 3uni Otrab 2. atooember Otto (Obo) 14.3än., 23. Jebr., 2. 3ult, 22. Sept., 18. 9foo. Ottobert (Otbert) 26. Se$. Ottofar 23. 3unt, 2. 3ult, 4. gfooember Ottomar (Otmar) 7. 9Kai, 16. SfoDcmber Otmalb 30. 9Jtai, 29. Seg. Otmarb 9. Oft. Otmin 13. 3um, 1. ®eg. 9t. 9taban 4. Februar 9tabulf (9toIf) 22. Slpril, 21. 3uni, 30. Scg. 9tanboIt 21. Februar 9tatbert 26. 9IpriI 9tatbob 29. dtooember Otatfrieb 3. ®eg. 9tat|arb 8. 2luguft 9tat|otb 2. 9?oocmber 9teimunb 12. ffebr., 3. 3uli, 31. 9[uguft Steinalb 7. 3änn., 24. 3änn., 7. SDJat, 18. Slug., 15. ©eg. Steinbalb 13. Oftober 9teinbert 19. SRai, 13. 3unt, 15, September 9tonbob 1. Stooember Steiner 11. Slpril, 17. 3uni, 4. Sluguft, 30. ©egember Steinfrieb 18. September Steinijarb 23. S^ärg, 24. SM, 19. ©egember Stein^olb 12. 3änner, 7. SiRai, 18. Slug., 17. September Steinmar 21. Slpril Stembert (Stimbert) 11. 3uni Stic^arb 7. ftebr., 25. SJtärg, 3. Slpril, 14. 3uni Stigobert 4. 3änner, 1. Sluguft Stigomar 28. SRai, 24. Slug. Stimbert (Stembert) 11. 3uni Stöbert 22. ftebr., 27. SJtärg, 24. Slpril, 7. 3uni Stobegang 6. SRärg, 3. Sept. 11. Oftober Stolanb 16. 3änner, 20. SRai, 9. Sluguft, 15. September Stomarief) 8. ©egember Stomualb 7. Februar Stübegar 4. 3änncr, 22. Sion., 30. ©eg. Stubolf 17. Slpril, 26. 3uni, 17. Oft., 12. Stoo. Stupert (Stuprecbt) 5. SRärg, 15. SRai, 15. Slug. Stut^arb 2. SRai, 25. Oft. S. Sebalb 7. 3uli, 19. Slug., 30. ©cg. Siegbcrt 1. ffebr., 11. 3uli Siegfrieb 15. gebr., 22. Slug., 27. Stoo. Sicgljarb 23. Sept., 22. Stoo. Siegmar 10. Jebr., 12. 3uni Siegmunb (Sigismunb) 4. SRai Siegram 5. SRärg, 2. ©eg. Sigurb 1. SRärg Sintram 30. Slpril Stillfrieb 7. 3änner Sroibbert 30. Slpril % ©anfreb 21. SRärg, 6. 3uni, 9. Sept. ©affilo 13. ©eg. S^eobalb 28. Slpril, 30. 3uni, 1. 3uli, 13. Sept., 19. Stoo. ©fjcobcbert 13. Sept. ©^eoberii^ 20. 3änn., 2. Jebr., 1. 3uli, 24. Slug. ©^eobulf 1. SRai, 24. 3uni ©rasmunb 11. ©eg. ©rubbert 26. Slpril U. Ubalb 16. SRai, 28. ©eg. Ubalbert (Ulbert) 22. Oft. Ubalfrieb 30. 3uni, 4. 3uli, 25. Oft. Ubalgis 4. Slpril Ubalri^ (Ulridj) 20. ftebr., 2. 3uni, 4. 3uli, 7. Slug. Ubifdjalf 7. SRai Ubo (Uto) 23. ffebr., 2. 3uni, 22. Sept., 3. Oft., 18. Stoo. Uffo für Ubalfrieb SB. SBolfbert (SBolbert, Julbert) 10. Slpril, 23. Slpril Sßolfcr 7. SRärg, 20. Stoo. SBoIffjarb (SBolfert) 25. ©eg. SBolfmar (SBolmar) 17. 3uni Söolfrab (SBolrab) 17. (Jebr., 26. Slpril, 16. 3uli, 2. Oft. Stolfram (SBolram) 13. (Jebr. SBoltoarb 2. fjebr. SBolfroin (Julroin) 13. Stoo., 14. ©eg. SB. SBalbebert 2. SRai, 11. SRai SBalbefrieb 15. Februar, 24. Slpril, 3. ©eg. SBalbegar 6. Stoo. SBalbcmar (SBolbemar( 11. ©egember SBalbericf) 29. Stooember SBoIfrieb 25. ffebr., 2, Olt. 2Batram 23. Sunt ©olric^ (SBalaric^) 1. 9tprilz 2BaIter 12. Söiärg, 16. Sult, 16. 9tot)., 29. 9too. öarmunb 8. Söiärg ffiarnefrieb 27. 9tug., 7. 9ton. 9Bcitborb 22. Oft. $BcnbeIin 20. Oft. 9Berianb 9. Sänner 2Bcrner 11. Sänner, 19. ‘älprü SBernljarb 2. Februar ffitc^arb (©eif^arb) 2. Oft. 2Btbo (©uibo) 30. aRärj, 12. September ÜBignnb 30. 9)fat, 13. 9Iug. ©igbert ®tifrtit) 20. fiebi. SBüfrieb 29. 9Iprif ©tlf)elm (©Uli) 25. Sänner, 7. Februar, 23. 2lpril, 28. 3Jfai, 5. Sult, 19. Sej. ffiillebert 11. Sept. ©illegis 23. ^ebruor ©iUeram (©tUram) 29. 9lug. ©tUerid) (©tUrtd)) 4. 9M ©iUibalb 7. Suli ©tnanb 1. 5ebr., 12. Sept. ©tnfrieb 5. Sunt ©itolb 12. Sept. ©ittefinb 17. Sänner ©olfgang 31. Oft. ©olfljarb 2. Oft. ©olffjelm 22. ?lprtl ©olfram 11. 9Jlärä ©unntbalb 18. ®ej. 91. 9tbeIo (9lbele) 20. Sunt 9lbolberta 22.9lprtl, 3. Sunt 9lbelgarb 13. 9lon. 9lbelgtfa 2. Sunt 9lbelgunb 30. Sänn., 20. Sunt 9lbeti)etb 8. Sänner, 5. 5ebr., 27. Suni, 16. Sej. 9lbcltnbe 28. 9litguft 9lbeltraub 22. Sunt 9llberto 22. 9lprtl, 23. Sult 9llba 8. Sänner, 26. 9lprtl 9llbrabe 5. 9lprtl 9llfonfo 26. Sänner, 30. Oft. Sllfreba 5. 9lprü, 30. ®ej. 9llotfta 11. ©at, 21. Sunt 9llrtfe 2. 9lug. 9llrun 19. Sunt 9lltöera 25. 9lug. 9llroine 15. Sänn., 30. Oft. 9lmalbcrta 17. Sänner 9ltnalte 17. Sänner, 10. Sult, 21. Sion. 9lnsberta 30. Sept. 9lnfielma 3. 9loo. 9lrmgarb 13. SJlat, 9. Sunt 9lrntroub 80. Sunt, 4. Sept. 9luba 16. ffebr., 23. Oft, 93. 93atl)üb 30. Sänner 93nltbtlb 26. Sänner 23erlinb 3. ^ebr. SBernljarba 2. 9lprit 93ernl)tlb 4. Sult 93erta 24. SHärä, 8. 9lprtl, 1. ©at, 4. Suli, 6. 9lug. ©ertbcib 22. ®ej. Sertbilb 18. Oft., 5. Slot), ©crtilia 3. Sänner, 11. ©ai 93ertrab 4. Sloo. ®lanfa 26. Stpril, 2. ®ej. 93runa 18. Suli 93runf)ilö (ißrünbilbe) 2. ®ej. ®. ®iemut 29. ©ärj Sietberga 11. Sept. Sietfjilb 30. Sänner, 28. Suni Sictlinb 22. Sänner 2. ffieiblidjc Saufnamen. e. Sbba für Sberljarbe : ©berljarbe 2. Slpril, 22. Suni Sberbüb 9. Suni, 25. Slug. Gbcrta 7. Slpril, 22. Suni : (Ebburg 15. Suni, 18. Suli , (Ebba für (Ebburg unb CEbitl) (Ebelberta 24. fjebr., 17. Oft. (Ebclburg 7. Suli, 4. Oft. ©belfricbe 15. Februar. (Ebelgarb 13. Slot). (Ebcltraub 25. Februar, 19. ©ärj, 23 Suni, 8. Slug. (EbitI) 16. Sept. (Ebtoine 12. Ott. ©btengarb 13. ©ai, 9. Suni (Efjrentraub 30. Suni, 4. Sept. (Efleba 8. ffebr., 11. Slot). (Elfriebc 2. Slug. (Ella 1. fjebr., 25. ©ai (EUengarb (SUen) 18. Slug. (Eltnire 3. Sept. (Eifa ((Elfe) für (ElifabetI) Slmira 28. ©ärg, 8. Suli, 25. Sluguft (Emma 19. Slprtl, 29. Sunt, 24. Sept., 21. Oftober (Engelberga 12. Sänner (Engelberta 18. ffebr., 12. Slug. Sngclburg 4. Slpril Grifa 18. ©ai, 9. Sluguft, 5. Slooembr Grfcntraub 14. ©ai, 4. Slug. (Erlfriebe 6. Stooember Grmelinbe 13. fyebr., 29. Oft. (Ermcngarb ficbe Srntengarb Grmgarb fiebe Srmgarb Grmentraub fiebe Srmentraub (Ermina (Grma) 24. ®ej. Grnefta ((Erna) unb (Erneftine 31. Suli (Erroine 7. Oft. 5- fferbinanbe 30. ©ai, 19. Oft. ffiliberta 15. ffebr., 16. Suni ffranfbilb (ffranfa) 17. ©ai ^riebeburg 13. ©ärj, 29. Slpril, 16. Oft. gtneberife 24. ©ärj, 20. September f^romine 27. ©ärj ^ulberta 23. Slpril ©. ©ebbarbe 16. Suni, 27. Slug, ©ebtrub 2. ©ai, 17. Sept., 7. Stooember ©enooeoa 3, Sänn., 14. ©ai, 24. ®eg. ©eralba 13. ©ärg, 29. ©ai, 13. Oftober ©erberta 4. September ©rbttrg 24. Suli ©erbarbe 11. Slug., 26. Sept., 3. Oftober ©erbilb 2. ©ai ©ertrub unb ©ertraub 29. Sänner, 17. ©ärg, 31. Sluguft, 1. Oftober ©ilberta 1. Oftober ©isberta 6. ffebr. 20. ©ai ©ifcla unb ©isla 7. ©ai, 8. September ©ifelbeib 17. ©egember ©islinbe 30. Stooember ©ottberta 11. Slpril ©ottburg 31. Sluguft ©ottlinbe 15. September ©uba 8. Sänner, 23. ©at, 28. Suni, 17. Sluguft ©ubrun 21. Suii ©unbberga 21. Suli ©untbilb 21. gebt., 22. Sept. 8. ©egember ©untraba 2. Sänner $abmob (§abumob) 29. Sloo. Jpabmunbc 10. Stooember $abmina 20. Sänner $cbtoig u. §nbtoig 14. Slpril, 8. Sluguft, 17. Oftober $>elga 21. Sult |>elmtrub ($elmtraub) Öcmmn 26. Sänner, 29. Suni §enrife (Henriette) 16. Sänn., 12. Suli ^erberta 24. Slpril, 30 Slug. $erburg 16. Oftober |>erlinbe 22. ©ärg, 12. Oft. $ermenbetta 20. 3uli Termine 24. Sej. Öcrrabe 14. 3uli §erta 30. 5lprU, 14. 3uni, 6. Ottober $crmiga 30. Oloncmber ^Ubebcrta 14. 3Rärg, 8. Slug., 8. Segembcr $ilbeburg 3. 3uni Ipilbcgarb 5. ^ebr., 30. Slprtl, 17. Seph, 23. Sej. ^itlbcgunb 6. ^ebr., 20. Slpril $tltrub ($übetrub) 27. Sept. Subcvta 6. Sept., 3. Slot). |>ulbn 10. Slpril $umberta 12. jjcbr., 16. ©eg. $umfrtebe 8. 90lörg, 18. 3uni 3. 3ba (3tta) 15. 3änner, 13. SIpril, 4. Sept., 3. 9too. 3babergn 8. SOlnt, 20. 3uni 3lfc (3lfa) für Stifabetb 3ngebcrga 30. Sluguft 3ngcburg 12. Slpril 3ngrib 9. Ottober 3ngoIbe 26. Sluguft 3ugupbe 29. 3uli 3rmbcrta (3rma) 20. 3ult, 16. Ottober Snngarb unb 3rmengarb (©erba) 13. 9Jtai, 9. 3uni, 16. 3ult, 21. Slug., 4. Sept., 3. Ott., 10. 9Zot>, 3rmgilbe 1. 9Jiai 3rmbilb 12. SOini 3rmlinbe 29. Sluguft drmtrub (3rmentrub) unb 3rmtraub (3rmentraub) 28. 3änner, 7. Slpril Ssberga 21. SJtai 3sfriebe 15. 3uni 3folbe 6. Slpril 3straub 21. Oft. Sarla unb ßaroltne 28. 3än., 4. gtooember Sllotbilb 3. 3unt, 7. 3unt Älotfinbe 25. 3uli Äonrabine 16. fjebr., 26. 9too. Sriembilb 17. Otoo. Äunbilb 8. ©eg. Suniburg 6. Stärg Sunigunb 11. ffebr., 3. SOtärg, 27. 3uli, 9. Sept. S. ßamberta 21. 3än., 26. ^ebr. Sontbüb 27. Slpril Scopolba unb ßcopolbine 7. Sluguft, 15. 9?ou. ßubmiga 31. 3änn., 31. SJiärg, 8. Sept. ßubmine 19. Slpril ßuife 2. Sltärg, 7. Slpril ßuitberga 1. 3änner, 30, ©eg. ßuitberta 11. 3uni ßuitburg 31. 9Jtai ßuitgarb 1. 3uni, 16. 3uni, 25. Oft., 27. ©eg. ßuitborbe 7. SOtai ßutraub 22, Sept. 9K. SUalberta 7. Setember SJZalroinc 13. 9Mrg SJtanfreba 28. Stooember SKaralbc 23. 3uli 9JtotbiIb unb ajtccbtbilb 6. 5eber, 14. Sltärg, 31. SJtai, 19. Stoocmber Sltebarbn 8. 3uni SRcinbarbe 1. 3uni, 26. September, 17. Oftober Sltilburg 23. ^eber Sltilba 17. 3änner, 13. 3uli SJtinna 7. fjeber, 7. Slpril, 28. 3)tai, 19. ©egember Sltonegunb 2. 3uli, 30. Sluguft 9t. Otorberto (9tora) 6. 3uni Stotburga 26. 3änncr, 13. September, 31. Oftober O. Oba 16. ftbcr, 20. Slpril, 23. Ortrub 22. 3uni Oftober, 27. 9toocmber Obilberta 18. Oftober Obilgarb 18. Sluguft Olga (§clga) 21. 3uli Osfriebe 3. Sltai Osgitba 7. Oftober Osroalbe 5. Sluguft Osminbe 22. Slpril Osmine 4. 9)tärg Otberta 6. 9Jtai Otburg 18. 3uli, 13. ©eg. Otbilb 30. Slpril, 16. 9too. Otrabe 3. Stooember Otilie (Ottilie) unb Obilie 6. 2Jtärg, 21. Oftober, 13. ©e-gember Dtmine 1. ©egember 9t. 9tabegunb 31. 3änner, 13. Sluguft Statberta 26. Slpril Statfriebe 3, ©egember 9iatrub 2. 3uni 9teinalbe 24. 3änncr Steinfriebe 1. 3uli, 8. Oft. Steingarb 24. 3uni Steinbilb 16. 3uli, 13. Slug. 9ticbarba 23. Slpril, 18, Sept. 9ti--9Jiitterborf; am 15. in Ofilnica; am Sienstag oor ©eorg in 9?ooomefto; am ©eorgstage in Suicmbert; am 93tariustag in 2)toäclj--9)löfel; am 26. in Scmic; am Öfter-bienstage in Grnomlj; am 9)!ontag nadb bem ÜBeiBen Sonntag in 9$ibnica; am Sienstag nad) bem 9Bci§en Sonntag in 9Jietlita; 9JIontag naib bem britten Sonntag nad) Oftern in SSrbo-oec-Siefental. 9)2ai: 2lm 1. Sonnerstag im 93ionatc in 6rnomlj; am 1. in ‘pianina-Stocfcnborf unb Sraoa--Obergras; am 2. in Sanfalota; am 3. in gara; am 4. in Stoceofe; 93lontag natb Sbrifti Himmelfahrt in 33inica; am 12. in Soprionit=9ieffeltal; am Sage bes bl- 3obannes in Stoceosfareta=9tieg; am 20. in 9)io3elj=9)2öfeI; am Sage bes bl- Urban in Dinlagora-9Halgern; nad) ©brifti Himmelfahrt in Suiembert; Sonnerstag oor ‘■pfingflen in Selitelasce; Sienstag nad) iflfingften in 3)lctli£a; Sonnerstag nad) Spfingften in Hinjc; Sienstag nad) Cutcmberfonntag in (Drnomlj; am 5. Samstag nad) Oftern in 92ems£aIotn--Unterbcutfd)au) am 30. in Solenjaoas bei 9tibnica. 3uni: 9lm 1. in 6taracer£eo-9)littcrborf unb Ofilnica; am 5. in Stoprioni£=9leffcltal unb Zraoa-Obergras; am 6. in 23inica; am 7. in ßostipotot; am 9. in Susembert; am 13. in Staritrg; am Sage bes bl- 93itus in Semic; am 15. in Soceofe; am 21. in 93eli£elasce; am 24. in ©rmosniice-Sfcbermofcbnib unb 9iibnica; am 27. in Struge; am 28. in 99loäelj--9)iöfel unb 9ta£et; Sienstag nach fieter unb ^aul in ©rnomlj. 3uli: 9tm Sage 9Jlaria Helmfucbung in $toceostareta=9tieg; am 5. in Solenjaons bei 9iibnica; 9Jiontag nad) heil. 9lbalrid) in Sraoa-Obergras; Sonnerstag nad) bl- 9lbalrid) in äugembert; am 2. Sonntag nach Ißeter unb ißaul in 9lemastalota--Unterbcutfd)au; am 13. in Starilog=2lltlag; 9]lontag nad) 2)2argareta in Sinica; Sienstag in 9Jtetlifa; am Sage ber heil. 2)2argareta in Hinjc; am 20. in Äoprionif=9tcffcltal unb Ofilnica; am 23. in Sanjalota; am 24. in Semic; am 25. in Stoöeoje; am 27. in Soplice . 5luguft: 9lm 1. Sonnerstag im 9)ionate in ©rnomlj; am 1. in 93inica unb Ofilnica; SDtontag nach bem 2. in 9tibnica nnb 23rbooec-Siefcntal; am 9. in ßuäembcrt; am Sage bes heil, ßorena in Sraoa--Obergras; Sonnerstag oor ©rofffrauentag in Soplice; Sienstag nach ©rofjfrauentag in ältctlita; am 16. in 9klitelasce; am 24. in Boceoje; Sienstag nad) 23artbo-lomäus in 9looomefto; am 28. in Struge. September: 9lm 1. in ßioolb-ßienfelb; am 1. Sonnerstag in Srnomlj; am 4. in So-lenjaoas bei 9tibnica; 9)!ontag nad) Sleinfrauentag in ßostipotot; am 12. in Srmosnjicei Sfcbermofcbnib, am 14. in gujembert; 91!ontag na^ 9Jtaria 9tamen in 93inica; am 15. in Ofilnica; am 16. in 9ta£e£; Sienstag nad) Quatemberfonntag in (Ernomlj; am 21. in 9übnica; am 27. in Soprionif=9teffcltal unb Sraoa-Obcrgras; Sienstag nad) SOtidjael in 9Jtetlifa. Ottober: 9lm 1. 9)tontag in gara; 9)tontag naib grangistus in 23inica; am 12. in Semic; am 16. in Hoccoje; Sienstag nad) ßutas in 9tooomefto; am Sage Simon unb 3ubas in 3uiembert; Sienstag nad) Simon unb 3ubas in (Ernomlj. 9tooember: 2lm 6. in 93eli£elasce; am 21. in gara; Sienstag nach 91lartini in 99ietlita; am Sage bes heil. 2lnbreas in Stoceojc. Segember: 2lm Sage bes bfü- 92itolaus in ßusembert; Sienstag nad) 9titolaus in 9)tet= Ufa; am 1. Sienstag im 2lbocnt in 9Zooomefto; Sienstag nad) Quatemberfonntag in (Ernomlj; am Siloeftertage in Äoceoje. NORDDEUTSCHER LLOYD F. MISSLER BREMEN zwilchen IEW YORK und EUROPA Auf Seereise immer nur mit den größten deutschen Schnelldampfern „BREMEN“ „EUROPA“ „COLUMBUS“ Deutsche Schiffe, deutscher Boden Generalvertretung für Jugoslawien: ZAGREB, STARCEVICEV TRG 4 VERTRETUNG IN LJUßLlflNIWrä C.3MELEF0N 31-34 Telegrammadresse: THIERRY-PREGRADA Allein echt nur mit dieser gesetzlich geschützten grünen Nonnen-Schutzmarke Hüten sie sieh wer wertlosen Nachahmungen I ALLEIN ECHT Ist bloß THIERRY’s BALSAM mit der gesetzlich geschützten „grOnen NONNEN-SCHUTZMARKE und dem Namen „THIERRY“. Diesen aus Heilkräutern und Harzen hergestellten Thierry’s Balsam verwendet das Volk seit Jahrzehnten bei schwacher Verdauung, Aulsloßen, Sodbrennen, BlShungen, Appetitlosigkeit, MagenkrBmp-fen, Darmschmerzen und Durchfall. Ferner bei Übelkeit, Schwächen, Ohnmachtsanfällen, sowie bei Kinderkrankheiten, welche durch übermäßigen Obstgenuß hervorgerufen werden. — Bei Zahnschmerzen, verdünnt mit lauwarmem Wasser als Gurgelwasser, bei Mund- und Rachenkrankheiten und schließlich zur Stillung von Schmerzen und Reißen. THIERRY’S Balsam ist in den meisten Apotheken erhältlich, wo Sie ihn jedoch mit der oben angeführten Schutzmarke nicht bekommen, bestellen Sie direkt von SCHUTZENGEL-APOTHEKE ADOLF von THIERRY’S Nachlolg-, PREGRADA, 31 (via Zagreb) Savska Banovlna Preise des Thierry’s Balsam samt EmbalL u. Porto (spesenfrei) 6 Fläschchen 60.— Din., 12 Fläschchen 108.- Din., Eine große Spezial-Flasche 55.— Din. Bel größeren Bestellungen stattliche Preisermäßigungen I Versand erfolgt per Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages. Große Preisliste, aufklärende Broschüre u. Kalender 1930, werden auf Verlangen vollkommen kostenlos zugesendet, ohne Sie zur Bestellung zu verpflichten! Annonce reg. S. Nr. 12947 vom 7. VI. 1934 Telegremmedresse t THIERRY-PREGRADA Thierry’s Centifolien-Salbe allein echt nur mit dieser be- sonder, Kreuz-Schutzmarke Hüten Sie sich wer wertlosen Nachahmungen I ALLEIN ECHT Ist bloß THIERRY’S CENTIFOLIEN-SALBE (WUNDSALBE) mit der gesetzlich geschützten Kreuz-Schutzmarke mit umwundener Schlange und in der Mitte des Kreuzes eine Centlfollen-Rose. Thlarry's Centifolien-Salbe ist eine kräftige Zugsalbe. Durch Verwendung dieser Salbe erzielt man eine schmerzstillende und rasch reinigende, wie auch kühlende Wirkung. Befreiung von eingedrungenen Fremdkörpern und Linderung der Schmerzen. Beschleunigt den Hellprozeß bei Wunden verschiedener Art, lindert örtliche Erkrankungen und wird bei verschiedenen Wunden anempfohlen. Thlerry's Centl-follen-Salbe ist in den meisten Apotheken erhältlich, wo Sie jedoch mit der oben angeführten Schutzmarke nicht bekommen, bestellen Sie direkt von ,,Hu.?oEÄ ADOLF von THIERRY’S Nachfolg. PREORAOA, 3t («I. Zagreb) Sanha M—vliia. Preise der Centifollen Wundsalbe samt Emballage und Porto (spesenfrei): 2 Tiegel 28.- Din., 4 Tiegel 48.— Din., 6 Tiegel 66.— Din. und 12 Tiegel 114.- Din. Bel größeren Bestellungen stattliche Preisermäßigungen I Versand erfolgt per Nachnahme oder vorherige Einsendung des Betrages. Große Preisliste, aufklärende Broschüre und Kalender 1939 werden auf Wunsch vollkommen kostenlos zugesendet, ohne Sie zur Bestellung zu verpflichten! Annonce reg. S. Nr. 12948 vom 7. VI. 1934 GOTTSCHEER $< | $< K i< K t< $< i< $< i< $< $< « i< « i< « i< $< « $< i< « t< « $< ?< « {< i< t< i< i< $< i< $< $< « i< $< 113/1939 019461452 Spar- lind Darlelie. »mm—....................................im.......lllliiilllil.. registrierte Genossenschaft mit unbeschränkter Haftung Hranilnica in posojilnica UlllttllUllfllllllllllllllllllllllllllllllllllllllH^ registrovana zadruga z neomejeno zavezo KOÖEVJE-GOTTSCHEE im eigenen Hause Hauptplatz Nr. 80 und 77 Gegründet im Jahre 1926 zum Zwecke der werktätigen Hilfe für die einheimische Wirtschaft Einlagensiand am 30. VI-1938 Din. 14,643.132*45 Geldverkehr im Jahre 1937 Din. 65,751.987*46 Übernimmt Spareinlagen und Einlagen auf laufender Rechnung (Kontokorrent) gewährt Darlehen gegen Wechsel und grundbücherliche Sicherstellung und Kredite auf laufender Rechnung (Kontokorrent) vermittelt für ihre Mitglieder bei ihren Bankverbindungen den Valuten- und Devisenaustausch (Schecks u. s. w.) zu den besten Tagespreisen. Zinsfüße: für neue Einlagen (täglich verfügbar) 3%, für alte Einlagen 4%, für Hypothekardarlehen 8% , für Wechsel und Kredite 9 % jährlich. Amtsstunden jeden Wochentag von 8-12 Uhr vormittags und von 2-4 Uhr nachmittags. >1 >2 1 >1 >1 >1 >1 >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 31 >2 i >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 >2 COBISS o