T9. Mtigmt EneMnl wactwUMi MCkmal (MI Mmmätm der Fetetifi). SciirM-Mtnaf, Vtnnütanii iumI BvcMruckerei Td. M7, aMB «kl SM. Marlbvfr, Kopalltti nUn & Mutulnlplt werta Nr. 70 Swiittag. ftan 35. Müa 19S9 Inseraten* imtf AboMMlMiits-Annahme in Maribor, äopaii^ka uUca fi (Verwaltunff). Bezugspreise: Abholen monatlich 23 Dijv zusttilcn 2i UIo, tetli dte Im mofiatUch 23 Oin, für das Ausland moiuiUich 35 Diu. LM ond 3 Oin. Preis oin 2*— loruortr »eitnaa Auch aui SiC wartet das Glück I Die neue Ziehung der staatt. Klaasenlotie-rie beginnt schon am 14. April. Kaufen Sie noch heute Lose bei der »OtQcks-queile« PUTNIK, Maribor, Trg svobode, Burg. Offiz. jugoel. ReisebOro mit eigener Bankabteilung» Hauptkollektur der Staat!. Kiasseniotterie. 2872 ^te imperatitie f^orbenitig Die Worte, die Ministerprlsldent und Innenminister Dragita Cvetkovfö in der gestrigen Sitzung des Senats im Zusammenhange mit der jüngsten innerpolitischen Entwicklung als Appell an die Vernunft und Einsicht Aller gerichtet hat, sind ein beredter Beweis dafür, daß bei der königl. Regierung eine Bnt^lossen-heit vorherrscht," wie wir sie bis Jetzt noch nicht erlebten. Die Regierung l8( fest entschlossen, den Weg zu gehen,' den der Ministerprlsldent in seiner kurzen, da für jedoch so prftgnanten Regierungade-kiaration aufgezeigt hatte. Ministerprlsldent Dragi&a Cvetkovid hat diese seine Entschlossenheit in seinem Skupschtina-expos^e zum Budget des Innenministeriums und dann noch in einer Reihe klar u. deutlich zum Ausdruck gebracht. Die gestrigen Ausführungen im Senat lassen keinen Zweifel mehr darQber aufkommen, daß man nun fest entschlossen Ist, von den Plänen und Ideen zu Taten überzugehen. Das Problem, das gelöst werden soll, ist alien bekannt. Es ist dies die leidliche kroatische Frage, die die Innenpolitik des Landes schon zwanzig Jahre belastet und bisher immer als Hindernis für eine allgemeine Konsolidierung des Oesamtstaates ausgelegt wurde. Der Zeitpunkt für die Lösung dieses Problems Ist nun gekommen. Man braucht aus der Senatsrede des Ministerpräsidenten nur einzelne Sätze herauszunehmen, um sich die diesbezügliche Sicherheit der Annahme zu verschaffen. »Das Interesse dieses Landes, das vitale Interesse der Serben, Kroaten und Slowenen fordert Imperativ von uns allen, eine richtige und gerechteEinigungso bald wie möglich zu finden.c Der Ministerpräsident läßt an Präzision und Klarheit nichts vermissen, wenn er weiter sagte: »Ich glaube, wir brauchen nicht mehr viel erklären und reden, sondern wir müssen schon endlich ernst, offen und ehrlich zu Werke gehen.« An einer anderen Stelle seiner mit großem Interesse entgegengenommenen Ausführungen bescJiwOrt Dragi§a Cvetkoviö das Land,, indem er sagt: »Ich glaube, meine Herren, es ist jetzt schon endlich an der Zeitj daß ^ir Vernunft annehmen und im letzten Augenblick die Einigung vollziehen, denn sie liegt in unserem gemeinsamen Interesse. in unserem gemeinsamen Interesse liegt es, daß unsere InnenverhäUnisse konsolidiert werden, denn nur in konsolidierten Verhältnissen sind Prosperität n. Fortschritt sowie solide, konstruktive Arbeit möglich.« Und am Schlüsse brachte der Ministerprcisident seinen 'Appell an die Vernunft in folRender Fassung zum Ausdriiclc »Meine Herren, Ich glaut^e, daß wir genug haben von Erklirungen» Kngorlfcbe Gruppen in Die eiotuafei eingebrochen <9roBe iHufrfovno In ISre^fruro / Vroteft 6rr flotDofififlen Ttegferung in 3uDa-9fi / a>cr onillMOe 3erl(Dt Oer ungarifcDrn Tteoieruno / ötfa&r eine« be- tDQimetrn ftonflifte^ L 0 0 d 0 n, 24. März. (Avala) Das Reuterbüro meldet: Nach einer MltteUung der skiwaldtchen Reglenmg sind uflgarl-sehe Truppen In die Ostslowakel etage-dnnigeii. Bern n, 24. Mlrz. (Avala) Das DNB berichtet «tis Preßburg: Die slowaktodie Reftefiuif hat mHfetelH, daß ungarische Tiiqipta In der Ottslowakei efarniarscMert •Ind. In dicfeni Bericht helBt es u. a., daß die Ungarn n. a. auch PiklSovcl unweit von Mlhalovcl in der Ostslowakei besetzt hittea. B e r I I n, 24. März. (Avala) DNB meldet aus Preßburg: Ott slowakische Mfaiisterrat beschäftigte sich gestern vormittags sttsschlleBlich mit dem Einbruch ungarischer Truppen auf slowakisches Gebiet ^ der SitznnK nahmen auch der Landesv^Idigimgsnilnliter und der Chef d« 'potttüdisn lltws der HHnka-Oarden teil * L' 0 n d 0 n, 24. März. (Avala) Reuter berichtet aus Berlin: Nach letzten Mitteilungen, die in deutschen polltischen Kreisen efaigetroffen sind, hat es den Anschein, daß der Einmarsch ungarischer Truppen in die Sk>wakei welttragender sei, als man ursprünglich gedacht hatte. Bs sei daher glaubwfirdif, daß der Führer und Relcliskanzler Preßburg noch vor Ende Mira besuchen werde. Nach Reuter-wltteihingmi aus Prag soll in Budapest bsraMs eine formelle Note der stowakl-schen Regierung vorgelegt worden sein, in dieser Note protestiert die slowakische Regierung gegen den Ehmiarsch ungarischer Trap^ und fordert Im Zeitraum von einigen Stunden ehie zufriedenstel-lende Antwort Budapest, 24. März. (Avala.) MTI berichtet; Amtlich wh'd gemeldet: Die migarfscfien Truppen haben mehrere Pmikte westlich des Ung besetzt und damit dte hn Tale veilanfende Bahnstrecke gsaicbert Um die Westgrenze der Kar-patho-Ukraine defbiitlv festzulegen, wird sich eine gemischte ungarisch-slowakische Orenzziehungskommission an Ort und Stelle begeben. Die ungarische Regierung hat sich zu diesem Zweck bereits an die Preßburger Rejrierung gewendet Wien, 24. März. Die ungarischen Truppen, die sich hi der Karpatho-Ukrai- ne befinden, haben am 23. d. die slowakische Grenze an drei Stellen überschritten. Eine Abteilung soll bis 14 Uhr bereits 27 Kilometer tief eingedrungen sein. Die Erregung In Preßburg ist groß. Der slowakische Landesverteldigungsminister erließ den Befehl zur Entsendung slowakischer Bomlier und Truppen gegen die Ungarn. 3)eutf(De 6tenungnaDnte au &rn (Srrigniffrn B e r I i n, 24. März. Der » Vö 1 k 1-scheBeobachtert beschäftigt sich beute mit den Staatsverträgen mit Li tauen und der Slowakei sowie mit dem Wirtschaftsabkommen mit Rumänien und meint, diese wichtigen Ereignisse seien nur ein Ausschnitt aus der gewaltigen Auf bauarbeit, die der Nationalsozialismus in letzter Zeit in Mittel- und SUdosteuropa geleistet hat. Die Geschichte kenne kein Beispiel für eine ähnliche unblutige Erweiterung der Staatsgrenzen. Das Blatt meint, was Böhmen und Mähren betreffe, habe es wegen der ungfücklichen Lage die ses Landes für Deutschland ke^ne andere Lösung gegeben als die Angliederung an das Reich. B e r i i n, 24. März. (Avala) Die deutsche Presse befaßt sich in ausführlichen Kommentaren mit der deutschrumänischen Wirtschaftseinigung, wobei die Blätter übereinstimmend betonen, daß die Vernunft und das Bewußtsein der Realitäten diesmal stärker gewesen seien als die Ideen derjenigen, die die kleinen Völker in den Ruin zu führen versuchen, 'ndem sie sich gleichzeitig als Champions des Rechtes und der Gerechtigkeit auf- spielen. Die deutsch-rumänisciie Wirt-schaftseinigung bedeute eine faktische u. ernstliche Zusammenarbeit zwecks Befriedung Europas und Wiedcrankurbc-lung des internationalen Güteraustausches, Die Pläne gewisser Londoner Kreise, denen es am Frieden nicht gelegen sei, seien bei dieser Gelegenheit wieder einmal entlarvt worden. PCBCCO PEBECO, das moderne schäumende Zahnpflegemittel, erhält keine Seife und gibt doch einen herrlich weichen Schaum, der gründlich reinigt und desinfiziert Durch den Qehalt an PEBECIN, macht PEBECO Ihre Zähne blendend weiß und verhindert Zahnsteinbildung. Eine Streudose für Dinar 12.— reicht sehr lange. 3>tmenti Prag, 24. März. (Avala.) CTIC berichtet: Präsident H a v h a erklärte heute, es entspreche nicht der Wahrheit, wenn im Auslande die Nachricht verbreitet werde, daß er in Berl.n ein fertiggestelltes Dokument vorgefunden hätte. Die Prager Regierung habe in Prag angefragt, ob er, Hacha, und Chvalkovsky nach Berlin kommen könnten, damit Verhandlungen über die geschaffene Lage be gönnen werden. Die Präger Regierung habe s'ch vollkommen hinter seine Entscheidung gestellt und müsse er den im Auslande verbreiteten Vorwurf ablehnen, unverantwortlich gehandelt zu haben. Prag, 24. März. (Avala.) Präsident Dr. Hacha hielt vor dem tschechischen Nationalrat e ne Rede, in der er erklürte, daß die heutige staatsrechtliche Lösung im böhmisch-mährischen Raum eine logische Folge der Septemberereignissc dar stelle. Es gehe jetzt darum, die garantierte Eigenart des tschechischen Volkes in positiver Zusammenarbeit mit dem deutschen Volke zu erhalten. Z ü r i c h, 24. Marz. Devisen; Reo-grad 10, Paris 11.7675, London 20.81, Newyork 444.25, Brüssel 74.75, MaMand 23.37, Amsterdam 235.80, Berl n 177.8750, Stockholm 107.25, Oslo 104 55, Kopenhagen 92.90, Sofia 5.40, Warschau 83.50, Budapest 87.25, Athen 3.90, Istanbul 3.60, Besprechungen und dem Wettrennen um Patriotismus ü. Nationalismus. Ich glaube, wir alle sind Patrioten und Nationalisten, die ihr Land lieben und nur ein Interesse vor dem Auge habe: ein starkes, solides und fortschrittliches Jugoslawien. Solid und stark wird dieses Land sein, wenn es den Inneren Frieden, die soziale Gerechtigiceit und die Eintracht aller besitzen wird.« Die Worte des Ministerpräsidenten haben nicht nur im Senat, sondern durch die Presse auch Im ganzen Lande einen tie- Ifen Eindruck ausgelöst. In allen Kreisen des Landes wächst die Erkenntnis und I der Wille, die innerpolitischen Probleme restlos auszuräumen, damit der Weg zu ' einem konstruktiven Aufbau freigelegt wird. Wo ein Wille ist, dort ist auch ein Weg. Ueber den Mangel an gutem Willen brauchen wir jetzt nicht zu klagen, 'es handelt sich nur mehr um die Tat. Wir sind also glücklich so weit, daß wir — über das Grundsätzliche hinweggelangt — nun schon über die Prozedur der 'n-nenrefwn sprechen können. Noch wissen iWir darüber keine Einzelheiten, aber das .Vertrauen, daß man die beste Lösung einVernehmlich finden wird, ist so groß, daß die besten Hoffnungen nach wie vor bestehen. Wenn man noch berücksichtigt, daß auch auf kroatischer Seite der gute Wille zu einer evolutionären Umbildung des Staates im Sinne der gegebenen Forderun^'en vorherrscht, so schließt sich dieses Bild zu einer optimistischen Beurteilung der Gesamtinge des Staaics, der sich anschickt, in seine Phase der Konsolidierung einiutreten. »Miriborer Zeltting« Nummer 70. Samstag,' den 25. M|rz 1939; S)rQgi§Q ^t)rt(ot>(6 ßrootifcDe Sraoe - ofluenitfö ^nnenproWem (gine OUeöe 5«« 3«eQferung6<0ef« Im ©enot / „«nfer ormeinfo^eiiSnlfrelft 6;^^ öie Siofic öer QStrftän&ifluno .mit Otit ftroQtfn lo rof<1) oM möoUiD 0(Ior wiro <9u(er öfnörutf im gansen Soitdr B c 0 g r a d, 24. März. In der gestri-yen Vormiltagssitzung des Senates wurden der Staatsvoranschlag und das Finanzgesetz für 1939-40 im Prinzip und in den Einzelheiten angenommen. Im Voranschlag des Innenm'nisterlums ergriff Ministerpräsident und Innenmini- Mer C V e t k 0 V i c das Wort. Nachdem er die einzelnen Budgetposten erläutert hatte, fuhr er fort; »Was jenen Abschnitt betrifft, der von Dingen handelt, die unsere Innenpolitik berühren, so hatte ich schon dreimal Gelegenheit, die Auffassung der Königlichen Regierung von unseren wichtigsten innen politischen Fragen klar, entschieden und in aller Form darzutun, in der vielleicht bis heute weder in der SkupScbtiHa, noch in d.esem Hause Erklärungen abgegeben word^ sind. Zu den wichtigsten inneren Problemen gehört ohne Zweifel die k r o-atischePrage. In der Regierungserklärung, in dem Ex-posee, das ich in der Slwpschtlna gab, und endlich Jn der Rede, die ich in der Skupschtina hielt, sind, glaube ich, die Ansichten der Kgl. Regierung über dieses aktuellste innere Problem, die Frage der Verständigung mit den Kroaten, klar und deutlich genug vorgebracht worden. Zu diesen Erklärungen habe ich nichts hinzu-lufügen, von ihnen nichts zurückzunehmen. Ich glaube, es gibt in diesem Lande heute keinen einzigen Faktor mehr, mag er der Linken oder Rechten angehören, der sich nicht klar und entschieden ausgesprochen hätte, daß d'« Frage dsr Ver-ständ'gung d'e bedeutsamste innere Frage Fei und im Einvernehmen mit allen In-tcressjsrten gelöst werden müsse. Ich glaube, es ist nicht mehr nötig» über den Stand dieser Frage In der Vergangenheit zu sprechen, in Zeiten, die unmittelbar vor dem Amtsantritt dieser Regierung lagen. Notwendig ist, daß das, was wir gesagt haben, und alles, vorüber unaufhörlich gesprochen wird und wovon man unaufhörlich von dieser und von jener Seite hört —daß das ins Werk gesetzt wird. Das Interesse unseres Landes, das Lebensinteresse von uns allen, d^r Serben, der Kroaten und der Slowenen, machen es uns zur unausweichlichen Pflicht, sobald als möglich zu einem gerechten Einvernehmen zu gelangen. Zu Ende meines ExposeeS, das mit Rucksicht auf d!e von mir schon abgege-ften Erklärungen sehr kurz ist, muß Ich sagen: Ich glaube, man braucht nicht viel Erklärungen abzugeben, nicht viel Worte zu ^machen. Mim muß elijmrf.emst, ehrlich, offen und entschieden ans Werk gehen, Die Kgl. Regierung hat dw besten Willen. Sie will eine Atmosphäre schaffen, in d?r man sfch aussprechen kann. Gestern erklärte e?n Redner — wenn ich rtich nicht täusche, Dr. Tevdli oder Dr. Kramer —, die Kgl. Regierung tue alles, um Ihrerseits eine friedliche Atmosphäre zu schaffen, d?e solch bedeutsamen Besprechungen günstig sei. Gestern hatje ich eine Maßnahme getroffen, d^e zweifellos auch zur Schafhing einer solchen Atmosphäre beitragen wird. Ich schlug der Kgl. Regentschaft e'ne Amnestie vor, von der 170.000 Uebertrehingen ^ erfaßt werden, die besonders während der Wah len und nach ihnen bis zum 5. Februar in unserem Lande begangen worden sind. Von diesen 170.01^ Straftaten, auf die sich die gestrige Amnestie bezieht, würden im Savebanat 50jQ0Q begangen. Ich glatibe, es is^ die höchste Zeit, vernünftig zu Sein, die höchste Zelt, imii end lieh zu verständigen. 0ü liegt in unserem gemeinsamen Iritere^. Daran hat nicht die Rechte ein größeres, die Linke ein kleineres Interesse, Es ist unSer gemeinsames Interesse, daß unsere inneren Beziehungen koaMIdiert werden, denn nur bei geordneten Itinercn Verhältnissen kann es Prosperität oiid Fortschritt, kann es sol?de Aufbauarbelt geben. Sonst verbrauchen sich tüle konstruktiven Kräfte Im gegenseitigen gegenseitigen Str^gkeiten, was unser^ Volk imd un Kr^ Lande keinso Nutzen bHhgi Ich glaube, es sind gwg ^klähingen gegeben worden, man hat genu® gesjwo-chen, man hat genug gewettelfer^ wer mehr Patriotismus und: mehr Nationalismus zur Schau trägt, ich glaube, wir alle sind Patrioten, wir "alle > 9ind NäKönall-sten, wir alle lieben uii^r Land und ütis allen schwebt ein und dasselbe Ziel vor Augen: d^ß unw Land stark, solW und fortschrittlich siel. Es wird stark und fort-schrittHch sein, wWtt ^ Infleren Frieden, soziale Oereclitli^iett imd B^ ben wird.« n ^ . Die Rede des M'wsterpräsidb,ten vWur-de von • allen - Senatoren mit stürmischem Beifall. aufgenommeii^ In-der . übrigen * ju-'^»oslaw scheii" ÖeKwtUchkei't • fanden die Äusführungeii ;^es seits das dentfcy^fbesie'Echo.' ' sieht die Versorgung der rurnänischen Bergbaubetriebe mit Einrichtungen und Maschinen vor. Deutschland und Rumänien gründen Gesellschaften zur Kupfergewinnung und Piritgewinnung In der Do brudscha. Zur Chronrgewinnung im rumänischen Banat und für die Manganlager in der Umgebung von Dorna Vatra und Brosta. Deutschland gründet in Ru-mäien Aluminiumfabriken zwecte Exploi-tlerung der-Bauxitlager. Gegründet wird ferner eine deutsch-rumänische Mineralöl A. G.. Der Plan sieht die Konzentratioa der rumänischen Industrie vor. Es werden Freizonen errichtet, in denen neue Industrien entstehen sollen, ferner allgemeine Magazine und Hafeneinrlchtungen für die deutsche Flußschiffahrt. Deuisch-land versorgt Rumänien mit Kriegsmater., vor allem mit Flugzeugmaterial und beteiligt sich an allgemein nützlichen Industriegründungen. Der Vertrag gilt .bis 31. März 1944. Wenn er ein Jähr vorher nicht gekündigt wird, gilt er für unbestimmte Zeit weiter. 'il\ 1 3)ad eeulfdö i/no npo FNfiSTEN WIRTSCHAFTSP OLITISCHEN •JÄJSARIÄIENARBEIT MR VOR DER VERWIRKUCHUNO. — DAS ABKOMMEN 0AUBRT BIS 31. MAK^ • 1944. • , ■ ■ ■ ■ i R»,iin 24 März (Avala.) Das DNB'Abschlusses dt«s« Abkommens herausge berich t aus Bukare;t' Nach Verhandlun geben wurde besagt, daß die deutsche «, ee^ die im freundschaftlichsten Geiste die-rumänische Regiewng eine u J!l\Lrf\^n waren wurden gestern!im Hinblick auf die Tatsache erzieU hät-fn%ukarest ein deutsch-rumänisches Ab-]len, daß die rumänische.Wirtschaft noch l.mmpn !hJ«chlossen welches als große Entfaltungsmöglichkeiten aufweist, r 1 t'iif die Recullerunc der beider Rumänien wird dann bedeutende Absatz- «'Virlsctaftsb'ezISn d gebiete in den Nachbarstaaten erhalten. Der 0taQtfDoranf(t)la(i befinttio atioenommen Beograd, 24. März. Wie bereitis angekündigt, hat sich der Senat für t\n verkürztes Annahmeveirfahren' hinsichtllcli des Staatsvoranschiages pro 1939-1940 und des Finanzgesetzes entschlossen; öe-stern vormittags wurcft dahef die Generaldebatte über das Budget fortgesetzt Es sprach nur ein einziger'Redner, - und zwar Senator Dragoslav Djordjevl^ vom Unabhängigen Klub. In Abwesenheit der oppositionellen Senatoren wurde das Budget sodann nach At>schlu6 der Gene« raldebatte mit 50 Stimmen angenommen. Gleich -darauf .bega^ die Speriäldebailte, für' die ebenj^lls keine; ^dner: angemeldet iijuiaren, so^ daß • die- einzelnen' Ressortminister in kurzen Anspfachpn das WesentH-che ihrer: Ressortbudgets aufzpigteii. : In den Nachmittagsstunden. wurden 'fast, alle Resort j)udg^ls gi^iehmigi, üni 18.15 Uhr. wurde mjttl^^ile vib^^ Plenarsitzung des 'durch den PrftsideiiteA ÖfllCo'ifl öf e c eröffnet, die, die defljiltiv6 AbStimmMiig D^^f 'das Bfidget und das. Finaneg^z anordnete. Die Opposition nahm an der Abstimmung,nicht teil< 45 anwesende Senatoren stimmten Spdann fflr das Budget lind'das Finanzgesetz in der von der Regierung beantragten Fassung^. 3enatsprä-sident'Dr.'KoroSec wOnschte allen Senatoren glückliche Osterifeiertage-und teilte ihnen mit, daß die komn^ende Sitzung 1es Senats schriftlich einberufen werden würde. Damit war die Sitzung erschuft. wird. Die Mitteilung, die anläßlich W 'i 4' ■4. V V i .f, i Der brllisclie Lufirahrlminlsler, Sir Kinf(sley Wood, nahm mll zahlreichen Mll'»Iicdorn des Parlamonls an «»Incr Vorführung der britischen Ballonsperre Fn Kfnt l<^il. Vns?r Bild zei{fono £t6niiM In London ZAHNSTEIN Wer noch immer nichts gegen den gefährlichen Zahnstain tut - dessen Bekämpfung heute so einfach ist — der darf sidi nicht wundern, wenn seine Zahne locker werden oder sogar vorzeitig ausfallen. Venvenden Sie darym stets Kaiodontt Diese einzigartige Zahncreme mit dem wirksamen Sulforixin-Oleat entfernt den Zahnstein allmählidt, verhütet seine Neubildung. Nur wenn Ihre Zähne audi xahn-steinfrei sind» bleiben tie fest und gesund 1 SARG'S KALOOONT gegen Zohnstein, Dem fraiiziisischen Staatspräsidenten Lebrun, der mit seiner Gattin zu «Cneni Staatsbesuch in der britischen Hauptstadt eintraf, wurde ein prunkvoller Empfand bereitet. Der König und die Königin mit den ttbrlgen Mlt-gUedem der Könlgsfamllle sowie Ministerpräsident Chamberlaln waren zur Begrüßung auf dem Viktoria-Bahnhof erschienen. —' Die Fahrt durch die Straßen Londons zum Buckingham-Palnsl. Im ersten Wagen Kdnig Georg ^ mit Staatspräsident Lebnin. (Schcrl-Wagenl>org-M.) 3l6olM^itler in Tltrmel DIE REDE DES FOHRERS UND KANZLERS UND KANZLERS AUF DEM BALKON DES iVIEMELER STADTTHEATERS M e m e I, 24, März. Gestern um 14.30 Uhf traf der Führer und Reichskanzler an Bord d. Panzerschiffes »Deutschland« und an der Spitze seines Flottengeschwaders in Memel ein. Die ganze Stadt hatte aus diesem Anlasse reichen Flaggenschmuck angelegt. Der.Weg vom Hafen bis zum Stadttheater war von einer riesigen Menschenmenge dicht umsäumt. Auf dem Theaterplatz war, eine Ehren-kpmpagnie der Leibstandarte Adolf Hitler aufgestellt worden. Unter ungeheuren Ovat'onen des Publikums, dem Geheul der SiTenen und dem Läuten aller Kirchenglocken zog Adolf Hitler in Memel ein. Auf dem Balkon des Stadttheaters wurde Hitler vom Führer der Memeldeut-i^chen Dr. N e u m a n n mit einer Ansprache betrrüßt. Der in se'ner Rpde, er spreche im Namen der ganzen Nation, die, .mit festem Schritt . In die .Zukunft schreite und ihr Schicksal gestalte. Das mächtige Deutschland ,sei das Ergebnis eines schweren Kampfes und großer Opfer, aber es sei gelungen, fast alle deutschen Lande zu vereinigen. »Ihr seid in das neue mächtige Deutschland zurückgekehrt, welches sein Schicksal nicht anderen anvertraut, sondern sein Schicksal selbst formt, denn dieses Schicksal heißt — Deutschland, auch wenn dies einer anderen Welt nicht gefällt.-Ihr müßt wissen, daß hinter Euch das neue Deutschland mit seinen 80 Millionen steht, die bereit sind, für Deutschland einzutreten. Unsere Arbeit, unser Hoffen, unser Glaube und unsere Bereitschaft, im Bedarfsfalle auch mit den Waffen für Deutschland einzutreten, bestimmen unsere Lage In der Welt.« Hifier sprach sodann über das Schicksal der Grenzdeutschen und verglich es nvit jenem der Deutschen Im Reiche selbst »Ihr seid ein Grenzvolk«, sagte er, »und wißt es am besten, was es heißt, verlassen zu sein, aber heute steht ein mächtiges Reich und ein geetntes Volk hinter Euch. Leid und Schmerz haben uns getrennt, aber jetzt trennt uns keine Macht dieser Erde mehr. Wir wollen anderen Völkern kein Leid antun, was sie uns jedoch an Leid zugefügt haben, mußten wir selbst reparieren, und ich glaube, daß wir heute am Ende unserer Wiedergutmachungsaktion sind. In diesem Sinne begrüße ich Euch als alte Reichsbürger und jüngste Börger des Dritten Reiches!<' Hitler begab sich sodann unter neuen, nichtendenwollenden Ovationen auf den Platz, wo er die Ehrenformationen abschritt, um dann in den Hafen zurückzukehren. DrutfcDIandd |$roteftorat Oder 5fe 6lotDafei DER VERTRAG AUF DIE DAUER VON FÜNFUNDZWANZIG JAHREN ABGESCHLOSSEN — DEUTSCHLAND KANN IN GEWISSEN TEILEN DES LANDES MILITÄRISCHE STÜTZPUNKTE ERRICHTEN B e r 1 i n, 24. März. (Avala.) Das DNB berichtet: Soeben wird der Vertrag über das deutsche Protektorat in der Slowakei veröffentlicht. Der Vertrag trägt das Wiener Datum vom 18. März und das Berliner Datum vom 23. März und die Unterschriften des Reichsaußenministers von R i b b e n t r 0 p, des Ministerpräsidenten Dr. T i s o und der Minister T u k a und TurCanski. Der Vertrag besagt, daß sich Deutschland und die Slowakei im Hinblick auf das deutsche Protektorat wie folgt geeinigt haben: 1. Deutschland übernimmt den Schutz der politischen Unabhängigkeit und Unan tastbarkeit des slowakischen Staatsgebietes. 2. Wegen Durchführung dieses Schutzes hat die deutsche Wehrmacht das Recht, die mflitärischen Einrichtungen im Gürtel zwischen der Westgrenze der Slowakei und dem Ostzug der Kleinen Karpathen, der Weißen Karpathen und des lavomik-Gebirges zu t>e8etzen und militärisch einzurichten. Die slowakische Regierung stellt der deutschen Wehrmacht das erforderliche Gebiet zur Verfügung. Die slo wakische Regierung gibt ihre Einwilligung dazu, daß die deutschen Truppen zollfrei Proviant aus Deutschland in die Slowakei einführen. In dem genannten Gürtel übt die deutsche Wehrmacht die mUltärische Kommandogewalt aus. Datsche Reichsbürger, die auf Gnmd von Privatvertränfen in der Slowakei . be3m. Bau von militärischen Objekten beschäftigt sind, werden der deutschen Jurisdiktion unterstellt. 3. Die Slowakei organisiert üire Wehrmacht in engster Uebereinstimmung mit der deutschen Wehrmacht. 4. Die slowakische Regierung wird ihre AußenpoUtlk auf das engste mit der deutschen Außenpolitik verbinden. 5. Dieser Vertrag tritt soiort in Kraft und gilt für die Dauer von 25 Jahren, Vor Ablauf des Vertrages werden d'e beiden Regierungen zwecks etwaiger Verlängerung in neue Verhandlungen treten. ölutipeg Siebe^braraa tti 3tt(irel) Zagreb, 24. März. In Zagreb ereignete sich am 23. d. in der Vorstadt Vi. (Njivice) unweit der Save ein blutigem Liebesdrama, dessen Akteure durchwegs Dalmatiner aus Benkovac waren. Gegen 6 Uhr abends betrat der 20-jährige Tisch lergehilfe Vojko B o b a n aus Benkovac das Häuschen Nr. 17, welches von einem 31-jährigen Hilfsarbeiter Franz K a m-b e r aus Benkovac und seiner Geliebten, der SO-jährigen Kata Z a r a k aus Benkovac bewohnt wurde. Boban traf die Genannte gerade in der Stube. Nach einem kurzen Wortwechsel mit Kambar u. der Frau, die als Gattin seines Arbeitgebers Paul 2arak in Benkovac gleichzeitig seine Geliebte war, zog Boban plötzlich einen Revolver und streckte zunächst Kamber mit einem Schuß nieder. Dann richtete er die Waffe gegen die treulose Geliebte, die mit Kamber aus Dalmatien durchgebrannt und nicht nur ihren Gatten, sondern auch ihn betrogen hatte; durch einen Kopfschuß schwer verletzt, brach die Frau zusammen. Nun entleibte sich Boban durch einen Schläfenschuß. Wie es sich nachträglich herausstellte, waren Boban und Paul 2arak aus Benkovac gemeinsam nach Zagreb gekommen, um Kata Zarak zur Rückkehr >Maribofer Zeitung« Nummer 70.^ Samstag, den 25. März 1939. Aus SUuU MHd Urntäim 6tQ&t&aunieifler OfluOoIf ^iffntann ZU SEINEM 70. GEBURTSTAGE. Dieser Tage feierte der allseits gut mann erbaut wurden, so zur Gänze der bciiannte und geschätzte Senior der Ma- j vorbildliche große Fabrikskomplex der riborcr Baumeister Herr Rudolf K i f f- Firma Hutter in drug in Maribor samt dein a n n sen. in schlichter Weise im Krei- ren Arbeitersiedlung in Pobreije, die Fase seiner engsten Familie seinen 70. Ge- b'riksanlagen K. Thoma in drug, August luirtstag. Da Herr Baumeister Rudolf Ehrlich und viele andere größere und Kiffniann sen. im vergangenen Jahre sei- kleinere Fabriksbetriebe. Auch an den iie Firma liquidiert hat und diese nunmehr Schul-, Wohnhaus- und Siedlungsbau-von seinem Sohne Baumeister Fritz Klff- | ten der Stadtgemeinde in dem letzten mann weitergeführt wird, ist es wohl an- Jahrzehnte war die Firma Kiffmann im-gezcigt, einen kurzen Rückblick auf die- mer wieder stark beteiligt. scs mit der Entwicklung unserer Stadt so | Allgemein war und ist in Maribor die eng verknüpften Baugeschäft zu werfen, mmm sprichwörtliche Solidität und das jedem Bauherrn bezeugte weitgehendste Entgegenkommen des Herrn Baumeisters Ru- Sreitag. Men 24.9Rflrs doli Kiffmann sen. bekannt und sind die sogenannten Kiffmannhäuser noch heute von Hausbesitzern und' Mietern sehr geschätzt. Ohne sich jemals sichtbar am öffentlichen Leben unserer Stadt zu beteiligen, hat Herr Rudolf Kiffmann sen. für das Aufblühen und die Verschönerung unserer Stadt im Laufe seiner 45-jährigen Bautätigkeit sicherlich sehr viel beigetragen und sich auf diese Weise sehr ver dient gemacht. In unserem Namen und im Namen der vielen Freunde und Bekannten unter unseren Lesern wUnschen wir, daß es H. Baumeister Rudolf Kiffmann sen. noch lange Jahre gegönnt sei, glücklich und friedlich im Kreise seiner so zahlreichen Kinder und Enkelkinder zu verleben und die Früchte seines langjährigen mühevollen Wirkens und Schaffens voll zu ge nießen! 3)ie etnoIolaDefaOrir „mim tDir& öie ßro5uftion nierflich ntbni Die Nachricht, daß die Schokoladefabrik »Mirim« die Erzeugung unterlassen wird, entspricht nicht der Wahrheit. Die I Erzeugnisse dieser Fabrik sind als führen-'de Erzeugnisse im Staate überall bekannt. •Die Fabrik erzeugt schon jetzt cca 2000 hg Schokoladewareti täglich, was ein Be- Wndsuppe-^"'*®' Kosten nunmew Dinl: pf 0 S^ucK • und der M a r i j i n a ulica erzielt würde. Es handelt sich jedoch nach dem gegenwärtigen Stand der Frage keineswegs um die Gewinnung eines kurzen Straßcnstük-kes, sondern nur um die Anlegung einer gedeckten, 6 Meter breiten Passage für die Fußgänger. Sollte wider Erwarten dieser Plan verwirklicht werden, dann bliebe das Projekt eines dritten Straßenzuges für den schweren Verkehr noch immer ungelöst, da die Passage ja nur für den Personenverkehr in Betracht kommt. Es wäre daher sehr angezeigt, statt der in Aussicht genommenen Passage ein genügend breites Straßenstück erstehen zu lassen. weis ihrer vorzüglichen Erzeugnisse ist In der letzten Zeit sind noch neue, mo dernste Maschinen angeschafft worden. Die Leitung ist in den Händen der jetzigen Besitzer, des Herrn Anton und der Frau Emma Desnica. 2645 6t^nf um &le 2>ur(5&r0(^e das im Jahre 1873 durch den Vater des [iibilantcn Herrn Karl Kiffmann, bürger-'pAS PROJEKT EINES NEUEN OST-WEST-STRASSENZUOES DURCH MARl-.................. OM. im ßQp _ AUFNAHME IN DEN STÄDTISCHEN REGULIERUNGSPLAN DRINGEND NOTWENDIG. Vor einigen Jahren wurde das Projekt der Schaffung eines dritten S t r a -ß e n z u g e s, der Maribor von Ost nach West seiner ganzen Länge nach durchqueren würde, sehr lebhaft erörtert. Es handelt sich hlebei bekanntlich um die Einbeziehung einer Anzahl von Verkehrs- lichcn Zimmermeister, aus Postelberg im Sudelenlande gebürtig, gegründet wurde und seit dem Jahre 1893 unter der Leitung des Herrn Baumeister Rudolf Kiffmann sen. stand. Man kann ruhig sagen, daß fast die Hälfte der in den letzten 50 Jahren in Maribor ausgeführten größeren Bauten von der Firma Kiffmann stammt. Zuerst in erster Linie eine beträchtliche Zahl größerer Wohnhausbauten, so besonders in der Aleksandrova cesta, Maistrova ulica und am Kralja Petra trg, wovon ins-besondcrs der Scherbaumhof, der There-sienhof, der Martinzhof und viele andere größere Wohn- und Geschäftshäuser in wegen in das neue System, wobei durch (icr ganzen Stadt hervorgegangen sind, Durchbrüche eine dritte Ver- dann ein Großteil tier neuen Villen rund , kehrsarterie entstehen wlJrde um die bei-iiin den Pari; und die Tomsic-Allee, viele i''"' anderen Ost-W est-Verbmdunpn zu Kasernen und Schulen, so der größte , l'^seres Wissens sind die Plä- Teil der Inlantcriekasernen in Mclje und wenigstens in den hauptsächlichsten der Artillerickasernen, die Schulen am bereits ausgearbeitet, und auc Hübsche Slusen Sride und Piqae Dm 95'-, lOS'-, 125'-; Seiden* tnkot Djn 39 -, 48 65*-, 72'- in jeder Große b«i . Konff« c jw ur k«' bruch in Frage, zwischen der Cvetli&ia und der Mlinska ulica, doch käme dieser erst später an die Reihe, sobald auch die Frage der Schaffung einer d r 111 e n U n-t e r f a h r t unt6r dem Bahndamm Spruch reif sein wird, wodurch das Straßennetz in Melje die natürliche Fortsetzung der neuen West-Ost-Verbindung bilden würde. Der Regulierungsplan für die Stadt Maribor ist bereits ausgearbeitet und auch der selbständige Regulierungs- „Urowa und Bleyle Strickkleider" höchste Qual.täi und pc nlicti saubere .Verari)«!' tun^ in größter Auswahl bei JlQllfkCill BIBIS* ni. Trauungen. In den letzten Tagen wurden in Maribor getraut; Ladislaus Ka res, Tischler, mit Rosalie Sternad; Matthias SeSko, Bahnbediensteter, mit Frl. Ma rle Pauman; Alois Forstneric, Postbediensteter, mit Frl. Margarethe Mlakar; Leopold Breznik, Fabriksangestellter, mit Frl. Franziska Postruznik; Jakob Ploj, Maga-zineur der Staatsbahnen, mit Frl. Metrie .utnik. — Wir gratulieren! m. Vcfstoiljcne. In der vorigen Woche sind gestorben: Georg TuSnik, Finanzre-splzient, 69 Jahre alt; Emilie Zupan, Eisenbahnerswitwe, 66 Jahre; Josef ßedek, Schlosser der Staatsbahnen, 62 Jahre; Dragotln Ipavec, Gendarmeriefeldwebelssohn, 15 Jahre; Marie Guliß, Partieführersgattin, 36 Jahre; Gabriel Dobida, Bäk kergehilfenssohn, 2 Tage; Stefanie Strah, Weberstochter, 16 Monate; Anna 2ohar, Hausgehilfin, 17 Jahre; Gabriela GoU Bahnbedienstetensgattin, 43 Jahre; Karl KebriC, Gemeindeangestellter, 69 Jahre; Andreas Vodosek, Maurer, 83 Jahre; liar tholomäus ACko, Fabrlksangestelltcr, f)7 Jahre; Lorenz Marolt, Besitzer, 75 Jaiire: Therese Hasel, Besitzerin, 74 Jahre; Gertrud Tomaziö, Besitzerin, 55 Jahre; Juliane First, Winzerin, 45 Jahre; Marie Kem-perle, Privatbeamtin, 50 Jahre; Katharina Stojnsek, Winzerin, 69 Jahre; Franz Koc-bek, Besitzerin, 40 Jahre alt. — Friede ihrer Aschel m. Aus dem Gericlitsdienst. Der dem hiesigen Kreisgericht zugeteilte Auskultant Dr. Milan T r a m p u § wurde zu dem Bezirksgericht in Ormoz versetzt. /irinjskega trg, in der Cankarjeva ulica, die Weinbauschule, die >>Vesna« und viele Unigebungsschulen. An sonstigen öffentlichen Bauten seien insbesonders ausgeführt; die Bezirkshauptmannschaft, die komplette Schlacht hofanlage, der ganze neue Frachtenbahnhof an Stelle des seinerzeitigen Potschgau baches samt allen Tief- und Unterarbei- mit den Anrainern sind schon Verhandlungen geführt worden. Merkwürdigerweise ist das Projekt, das anfänglich einen so guten Anlauf genommen hatte, bald wieder eingeschlafen, wie das leider bei uns schon zur Gewohnheit geworden zu sein scheint. Der nördliche Ost-West-Zug die Melj-bka und die Aleksandrova cesta, die Slo-ven:ka, die Gosposvetska und die Vrba ten, die Eisenbahnunterfahrten nach Me- nova ulica, weist einen überaus starken Ije und in der Frankopanova ulica und viele weitere Hoch- und Tiefbauten für die seinerzeitige Südbahngesellschaft im näheren und weiteren Umkreise unserer Stadt. • Nach dem Kriege waren es insbesonders die vielen neuen Industriebauten in unserer Stadt und deren Umgebung, die zum größten Teile von der Firma Kiff-jkann. Es handelt sich nun darum, _'Smetanova ulica, die jetzt in in zu ihrem Gatten und zu den drei Kindern ! Verkehrssystem einzubeziehen. Hindernd zu bewegen. Die Aussprache Paul /Baraks stehen jedoch diesem Plan zwei H ä u-mit seiner Gattin verlief jedoch ergebnis-| s e r b 1 o c k s im Wege, die naturgemäß Verkehr auf, der jedoch durch die Enge der Slovenska ulica stark behindert wird. Nicht minder frequentiert ist der südliche Straßenzug, die Koroska cesta, die Tattenbachova ulica und die Straße Ob brodu, die durch die Unterfahrt unter dem Bahndamm neben der Drau ebenfalls den Verkehr nicht immer glatt bewältigen die die Oroznova ulica einmündet, in das los, da sie sich für Kamber entschieden halte. 2arak wollte resigniert heimkehren, Boban benützte aber seinen Zagreber Auf enthalt, um die zehn Jahre ältere Frau, die seine einzige große Liebe gewesen war, für ihre Treulosigkeit zu strafen und sich selbst zu rii-htcn. Das Drama hat in fond nimmt mit dem neuen Finanzjahr sei ne Funktion, die Finanzierung der durchzuführenden Arbeiten, auf. Es wurde ein Fünfjahrplan ausgearbeitet, nach dem alle verkehrswichtigen Verkefirswege von Maribor reguliert und vor allem gepflastert oder sonst für den modernen Verkehr befähigt sein werden. Es ist eine Summe von 12 bis 13 Millionen Dinar in Aussicht genommen, die für die Modernisierung des Straßennetzes voraussichtlich genügen dürfte. An die Schaf* fung des dritten durchgehenden Straßenzuges scheint man jedoch hiebe! völlig vergessen zu haben. Gerade jetzt wäre die beste Gelegenheit hiefür, im Zuge der Regulierungsarbeiten auch die Dur.^'uüche vorzunehmen, zu welchem Zwecke die Verhandlungen mit den in Frage kommenden Hausbesitzern zwecks Ankaufes der abzutragenden Gebäude unverzüglich aufgenommen werden müßte. Wichtig ist auch der Umstand, daß bei der Regulierung der Verkehrswege, die den künftigen durchgehenden Straßenzug bilden werden, auf eine entsprechende Verbreiterung des Fahrdammes und der Gehsteige, auf die Kanalisation usw. schon vor allem Anfang an gedacht wird. Der aut weite Schicht gesteckte Regu- KoslQme und Häntel für iede Dame das Passende bei „Konffekcl'a Grtfa" beseitigt werden müssen, worauf ein durchgehender Straßenzug erschlossen werden könnte. Es ist dies die Häusergruppe zwischen dem Slom^kov trg und | lierungsplan sieht doch einen Durchbruch der Gosposka ulica sowie d'e paar Häu- vo'. Zwischen der Vetrinjska und der Ko- scr zwischen der Jurfiöeva bzw. Vetrinjska und der Kopaliska- Marijina uliHi. 'Allenfalis kAnu; noch ein dritter Durch- pnliSka ulica sollen einige kleine Oeblin-de abgetragen werden, wodurch eine m. Mariborer Theater gastiert in Po* brezje und Fram. Ein Ensemble des Mariborer Theaters tritt Samstag um 20 Uhr Im Sokolheim in Pobrezje und Sonntag um 15 Uhr im Sokolsaal in Fram auf. — Zur Aufführung gelangt das Lustspiel »Straßenmusik«. ni. Wißt Ihr schon, daß in unserer Glücksstelle und Hauptkollektur der Staat liehen Klassenlotterie Bankgeschäft Bez j a k, Maribor, Gosposka ulica 25, die neuenKlassenlose bereits erhältlich sind? Die erste Ziehung der neuen Spielrunde findet zwar erst im nächsten Monat statt, doch ist es empfehlenswert, schon jetzt an den Erwerb der neuen Klassenlose zu denken, da diesbezügliche spezielle Wünsche später n'cht mehr berücksichtigt werden können. Greift also rasch nach den Bezjak-Losen, die schon so viele unserer Alitbürger glücklich gemacht haben! ni. Tod im Anstaiidsort. Im Anstands-ort eines Hauses in der v^-ankarjeva ulica in Pobrezje wurde die 54-jährige Alaria B r u s aus der Nasipna ulica «paiabt-nds tot aufgefunden. Wie die gen ergaben, litt ilie Frau sclion längere Verbindung zwischen der JurCicevu Zeit an einci MerzüiUcklion urw,! suihi-'j < t Stmstag, den 25. Min 1090. regelmäßig den Arzt aof. Ah sie MHt-woch abends auf dem Heimwtg begriffen war, wurde lie in der Caiikarjm lUca von Unwohlsein befallen und suchte das nichstt>este Haas aof. Sie betrat den An-standsort, erlitt aber dort einen Herz« schlag und war sofort tot Die Uiche wurde in die Totenkammer Überfiihrt m. Die nächste Nununsr der »Marlbo-rer Zeitongc erscfieint wegen des morgigen Feiertages mid des darauftblgefiden Sonntages am Montag, den Z7, d. zur üblichen Stunde. m. Todesfall. In Maribor ist gestern der Oberkondulcteur i. R. Herr Johann Türk im hohem Alter von 78 Jahren gestorben. Der Verstorbene erfreute sich sowohl in seinen Kameraden-, als auch In Freundes-und Bekanntenkreisen infolge seines mann haften Wesens und seiner vortrefflichen Charakterei!»enschaften der besten Wertschätzung. Die Beisetzung findet morgen, Samstag, den 25. d. M. um 16 Uhr von der Leichenlialle des Städtischen Friedhofes in Pobrezje aus statt. Friede seiner Aschel Den schwergetroffenen Hinterbliebenen un^er innigstes Beileidt m. Evangelisches. Sonntag, den 26. d. um 10 Uhr wkd im Oemelndesaale ein Gottesdienst stattfinden. Anschließend um II Uhr sammelt sich tKe Schuljugend cbendort zum Kindergottesdienst m. Fachversammhfflg cles VeilNuides der Absolventen landwfaltchaftfIclMr Schulen. Sonntag, den 26. d. um 10 Uhr findet in den Räumen der Oambrlnushalle in Maribor eine Qbliche FrUhjahrsbespre-chung der Mitglieder des Verbandes der Absolventen landwirtschaftlicher Schalen statt. Zur Beratung stehen Standesfragen verschiedenster Art. Mitglieder ti. Freunde sind herzlichst eingeladen. m. Die Filiale Maribor des Slowenischen Alpeavereines hält am Donnerstag den 30. d. im Jagdsalon des Hotels »Orel« ihre Jahreshauptversammlung ab. An 'ier Tagesordnung steht in diesem Jahre auch die Neuwahl des Vorstandes. m. In der Dvofakova «lUca wird der Mariborer Zahnarzt Dr. S e d e j neben dem Bela-Haus zwei dreistöckige Vohn-und Geschäftshäuser errichten lassen. Uie Baukommission nalim bereits den Lokalaugenschein vor. Mit den Arbeiten wird In kürzester Zeit begonnen werden. m. Seinen 80. Geburtstag feierte am gestrigen Donnerstag der Lebzeltermel-ster und Hausbesitzer Herr Josef D u-f e k. Der allseits bekannte und geschätzte Jubifar, der sich noch der besten geistigen und körperlichen Frische erfreut, kam als 12-jähriger Knabe aus Mähren nach Maribor, wo er mit seinem Fleiß und fachlichen Tüchtigkeit bald ein selbstständiges Lebzeltergeschäft eröffnete. Im Laufe der Jähre erwarb er u. a. auch das große Wohnhaus an der Ecke der Cvetliöna und Marljina ullca. Zum schönen Lebensjubiläum auch unsere herzlichsten Glückwünsche! m. Im Theater gelangt Samstag nachmittags das Schauspiel »Matura« u. am Abend die vollcstümiiche Oper »Die verkaufte Braut« zur Aufführung. Sonntag nachmittags wird »Die verkaufte Brauk und am Abend die Komödie »Auf der £lsschoIleerkulosenliga der Asyl-Aktion in Hhikunft seine besondere Aufmerksamkeit schenken und darnach trachten, daß die angesammelten und einlaufenden Mitteln sobald als möglich ihrem edlen Zwecke zugeführt werden. Wie Schriftführer M. R a v t e r in meinem Tätigkeitsberichte u. a. erwähnte, schickte die Liga auch Im vergangenen Sommer eine größere Anzahl von erholungsbedürftigen Kindern armer Eltern in die Ferlalkolonlen. Nachdem die Funktionäre ihre Berichte erstattet hatten, wurde das vom Revisor Direktor Stabe] in Vorschlag gebrachte Absolutorium einstimmig angenommen. Bevor zur Neuwahl der Vereinsleitung geschritten wurde, ergriff Schulinspektor A I t das Wort, um dem Obmann Ober-sanitätsrat Dr. J u r e ö k o im Namen der Generalversammlung den D nk für seine bisherige aufopferungsvolle und umsichtige Leitung auszusprechen. Bei den Neuwahlen wurde im großen und ganzen die bisherige erprobte Vereinsleitung mit Obersanitätsrat Dr. J u r e C k 0 an der Spitze wiedergewählt. 3ttfire^tanun(t „(Jcrcle frarcalö" Die 17. Jahrestagung des Vereines, die Mittwoch, den 22. d. im Lesesaal des Klubs stattfand, bot ein erfreuliches Bild erfolgreicher Tätigkeit. Den Vorsitz führte der Vizeobmann des Vereines Herr Se nator i. R. Dr. M. P l o ]. In einem tiefempfundenen Nachruf würdigte er die Ver d'enste der allzu früh verstorbenen Frau M. M a i s t e r, der Begründeri'n und langjährigen Vorsitzenden des Vereines. Hierauf drückte er der französischen Regierung und den Direktionen des Slaats-realgymnas'ums, der Vesna und der Volks schule in der Cankarjeva ul. 5 für die tatkräftige Unterstützung des Vereins den wärmsten Dank aus. Den Berichten des Schriftführers, des Kass'ers und der Bibliothekari-n ist zu ent nehmen, daß der Verein auch im abgelaufenen Jahre recht schöne Erfolge erzielt hat. Die Zahl der Mitglieder ist auf 190 gestiegen, III Personen haben den französischen Kindergarten und die Kurse für 6k Schuljugend und für die Erwach- will senen besucht. Der Verein veranstaltete vier französische Vorträge, einen Gesell-schaftsabend, an dem Scliülcr und Scliiilc-rinncn des humanist'schen Gymnasiums, mti französischen Liedern, AAusikstücken und Szenen aus Moliere auftraten, und ei ne Schlußfeier der Jugendkurse. Er beteiligte sich auch an der Jubiläumsausstellung der Stadt Maribor. Die f'nanzielle Lage des Vereines ist zwar bcfricdir);end, doch reichen die bescheidenen Aiittel nicht für größer Anschaffunj::en und Veranstaltungen. Die Bücherei des Vereines zählt gegenwürfg 2155 Bände versch'e-denarfgsten Inhalts, vom Kindcrnlbuni bis zu den wertvollsten Werken über Kunst und Wissenschaft, von Icicliter IJnterhnl-tungslcktUre bis zu fnchlichcn Abhandl'.in ^en über die neuesten soz-ialen und pol -t'schen Fragen. Nach den Ergänzungswahlen setzt sich die Verein^leitung wie folgt zusammen: f Samstag, den 25. März 1930. Marlborer Zeftung« Nummer 70. Vorsitzender Senator i. R. Dr. M. P I o j; Obmannstellvertreter.'n Frau M. Rapoc, Leiterin der Vesna; Schriftführer Prof. !. R. F. Gasparin; Kassier Prof. Dr. J. K 0 t n i k; B bliothekarin Frau Prof, S. V 0 g e 1 n i k; Ausschußmitglieder: Herr Ing. B. M a i s t c r, Frau A. S p e n d a 1, Frau P. S o n c und Prof. J. U m e k. Nachdem noch Herr Dr. J. T o m i n-s e k im Namen der Mitglieder des Ver-f'nes seiner Freude über das erfolgreiche Wirken desselben Ausdruck gegeben und der französische Konsularagent Dr. V. R a p o t e c die Größe des französischen Konsuls in Ljubljana und den Dank der ♦»■an J)5 ichen Regierung entboten hatte, -c'hloß der Vorsitzende die Versammlung. finl) leticnlie ^atfel *=^<:hreck!icher Tod eines klelneti Mädchens in Abwesenheit der Eltern. In der Umgebung von Vuhred fand dieser Tage ein kleines Mädchen auf furchtbare Weise den Tod. Neben der Mühle im sogenannten Vuhred-Graben steht das Häuschen des Arbeiters Alois N e-r a t, der zu Joseti über die Grenze nach Deutschland gegangen war. Da er zur verabredeten Zeit nicht zurückkam, war j^fc'jne Gattin in Sorge um ihn und ging ihm nach, um über sein Verbleiben Erkundigungen einzuziehen. Daheim büe-l)en nur die beiden Töchter von acht und /uölf Jahren. Mittwoch abends ging nun die ältere Johanna auf den nahen Hügel, um nach der Mutter, die sie jeden Augen-lilick zurückerwartete, Ausschau zu halten. Die kleinere Maria kam in der Küche dem Herd zu nahe, und plötzlich lingen ihre Kleider Feuer. In wenigen .Augenblicken glich das Kind einer lebenden Fackel. Das Mädchen eilte zum nahen Bach, um das Feuer zu löschen, durch den Luftzug wurden jedoch die Flammen noch mehr entfacht. Von Schmerz überwältigt brach das Kind, noch bevor es das Walser erreichen konnte, zusammen. In diesem Augenblick kam die Schwester zurück, die das Kind rasch mit Wasser begoß und die Flammen löschte. Dann trug sie das Schwesterchen in das Haus und legte es ins Bett. Da sie es nicht wagte, das wimmernde Mädchen allein zu lassen, wurde auch keine Hilfe herbeigeholt. Das arme Kind starb nach einigen Stunden in gräßlichen Schmerzen. Die Schwester wachte bei der Leiche die ganze Nacht und holte erst am Morgen Verwandte aus dem benachbarten Dorf herbei. III. Der Christliche Frauenbund hält am o n n t a g, den 2ß. d. um 6 Uhr in der Dom- und Stadtpfarrkirche seine O^terandacht mit hl. Kommunion ab. Die Messe wird Fürstbischof Dr. T o m a-i i c lesen. Am Nachmittag um 5 Uhr Segen. * Weckeruhren von Din 39.— aufwärts hei M. Ilgerjev sin. Juwelier, Gosposka 15 Verkauf auch auf Teilzahlung ohne Pre's Zuschlag. 399 m. Alle Hausbesitzer werden nochmals auf die am Samstag, den 25. d. um 9 Uhr vormittags im großen Saal des Hotels 'Orelc: stattfindende Jahreshauptversamm lung des Mariborer Hausbesitzervereines aufmerksam gomacht. Auch Mitglieder sind eingeladen! * y, Liter heißes Wasser und 1 Maggies Rindsuppe-Würfel ergeben sofort einen Toller klarer, kräftig schmeckender Rind->^uppe. Die Ersparnis an Zeit und Mühe in der Zubereitung ist Ihr Gewinn, verehrte Hausfraul Deshalb sollen in Ihrer KLichc Maggi's Rindsuppe-Würfel nie feh len! Der Einkaufspreis für Maggi's Rind-•suppc-Würfel wurde ermäßigt. Ein Wür-roi kostet nunmehr 1.— Dinar. in. Lebensmüde. In einem Weingarten am Meljski hrib wurde der 29-jährige Schuhmachergehilfe Franz T r i 1 c mit d-rchschossener Schläfe tot aufgefunden. Neben ihm lag der entladene Revolver. Das Motiv der Tat ist unbekannt. * Bei StuhlverstoüfunK und Verdau-unffbstörungen nehme man morjiens •ittchtern cm Glas natürliches »Franz-.Tnsef*-Bitterwasser. — Res, S. br. 15.485/35. niMSK£' TOPaCE (SCOVENlEm Jugoslawisches Gastein. — Saison: 1. Mai bis 15. Oktober. Indikationen: Nerven*, Frauenleiden, Rheuma, Ischias u. s. w. Pauschalkuren; ab DIn 650.—. — Ausführliche Prospek« te durch die Reisebureaux oder von der Badeverwaltung Rimske Topllce. Thermal-Schwlmmbadl 2508 AißsJUiti p. Eindrucksvolle Geburtstagsfeier. .An läßlich des 85. Geburtstages des Schloßherrn von Ptu] Josef Giraf von H e r-b e r s t e i n fand in der geschmückten Schloßkapelle ein Gottesdienst statt, den Pfarrer Leopold H a a s von der Pfarre St. Leonhard zu Graz zelebrierte. Anwesend waren außer dem • Jubilar auch die Söhne Johann und Josef von Herberstein, Gundeger V. Herberstein, Hubertus und Franz v. Herberstein sowie die beiden Töchter Theresie und ChlotiWe. Weiters waren anwesend: Graf Heinrich Ho-y o s aus Pörtschach, Baronin Thea W e n s'e aus Gmunden und Gräfin Marie K a l m s k y aus Letowize in Böhmen. p. Todesfälle. Im hiesigen Krankenhaus sind gestorben der'34-jähr ige Kleinbesitzer Konrad P 1 o h 1 aus JuräincI, der 37-jährige Landwirt Franz Grebelsek aus Cirkovce und der 2-jährige Winzerssohn Anton F r i e d 1 aus Dolic. Friede ihrer Asche! p. Angeschwemmte Leiche. Unweit des Exerzierplatzes wurde von der Drau die Leiche eines jüngeren Mannes angeschwemmt. In der Rocktasche des Toten wurde ein auf den Namen Max K n a p lautendes Arbeitsbuch vorgefunden, das in Slovenjgradec ausgestellt worden ist. Die Leiche wurde in die Totenkammer des städtischen Friedhofes überführt. p. Unfälle. In Spod. Hajdina fiel die 38-jährige Besitzerin Maria 0 g r i z e k vom Fahrrad und trug hiebei erhebliche Köpfverletzungen davon. — In Leskovec wurde die 24-jährige Hausgehilfin Therese S t o k 1 e r von einein herunterfallenden Balken getroffen, wobei sie einen Bruch des linken Armes erlitt. — Beide wurden ins Spital eingebracht. p. Wochenbereitschaft der Freiw. Feuerwehr. Vom 26. d. bis zum 2. April-versieht die dritte Rotte des zweiten Zuges mit Brandmeister Stefan MoCnik, Rottführer Franz Cernivec, Rottführerstellyer-treter Vilko Silc und der Mannschaft Simon Brunöic, Bartholomäus Cundrö und Josef Köder die Feuerbereitschaft, währen Chaffeur Franz Stroß, Rottführer Josef Kmetec sowie Rudolf Fijan und Ivan Preac von der Mannschaft den Rettungsdienst übernehmen. Aus teHk c. 80. Geburtstag. Am Donnerstag vollendete Herr Prof. i. R. Josef K o z u h in körperlicher und geistiger Frische sein 85. Lebensjahr. Zahlreiche Glückwunschschreiben und liebe Gratulanten, darunter eine offizielle Abordnung,'bestehend aus den Herren Dr. Juro HraSovec, Gymnasial direktor Franz Mravijak und ProL Paul HoleCek, erfreuten den Hochbetagten. Prof. Kozuh war im Jahre 1899 als Professor der Geschichte und Geologie an das Gymnasium nach Celje gekommen, wo er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand volle 23 Jahre gewirkt hat. Der Jubilar ist seit dem Jahre 1906 ohne Unterbrechung Vorsitzender der hiesigen »Studentenküche« und seit den Umsturz-tagen-auch ihr Verwalter. Im Jahre'1931 wurde er mit dem Orden des Hl. Sava '4. Klasse ausgezeichnet. Mögen dem Gefeierten noch viele Jahre bester Gesundheit beschieden sein! c. Evangelischer Gottesdienst Sonntag, den 26. d. findet der Kindergottesdienst um 9 Uhr im Gemeindesaal, der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr in der Christus kirche statt. c. Bestattung. Ein Familiengrab im Pfarrfriedhof von Vojnik bei Celj.e nahm am Mittwoch nachmittag die Kaufmanns^ und Besitzersfrau Maria Orasselll, geb. Kreft^ auf.' Am gkichen Tage wurde im-Friedhof lum-Heiiigen Kreuz''m>Ljubl|ana der in Smarje bei JelSe verschiedene Oberstleutnant i.'R;'Ing. Milan 'JcnCid^der Erde übergeben. c. Die Friseurgeschäfte am Marlenfeiertag. Am 25. d. werden d?e:Friseurgeschäf te bis 12 Uhr mittags zur Bedienung und zum Verkauf geöffnet .sein. Das Personal darf beschäftgt werden. , ' c. Bestattung. Heute, Freitag wird um 16 Uhr vom allgemeinen Krankenhause aus die Geschäftsfrau i und Gendarmerie-wachtmeistersgattij(j Beti P u § n i k aus Vojnik zur Beisetzung im Umgebungsfrledhof hinausgetragen werden. Beti Pu§ nik erreichte e'n Alter von 46 Jahren. c. Die Kocbek-Hütte auf der KoroSica, dem bekannten und beliebten Skiparadies in den Sanntaler Alpen, ist bereits geöffnet und bewirtschaft. Die Schneeverhältnisse sind prächtig. Von LuCe führt zur Hütte eine gute Wintermarkierung. Freita»« den 24. MIrx (tesH k Cetfe im Kioosaal dci Hofeis nUi^lON" an 16*30 vad 2030 Ulur gARTeNVO..VERKADF Üi KINO „UNION« c. Kino Union..' Von Freitag bis Sonntag: :>Der Blaufuchs«. Zarah Leander, die schöne Schwedin und Paul Hörbiger als Ehepaar; kann das gut ausgehen? Der stille, brave Hörbiger, der hochgelehrte Mann, der er ;ih "dieser Komödie ist und Zarah Leander, die mondäne Frau, die diesmal eine Ungarin nimmt.-Und was für eine! Sie singt verzückt und schmelzend sentimentale ungarische Weisen, tanzt Csardas u. betört so nebenbei Willy-Bir-' gel, der-sich unrettbar in sie verliebt In, deutscher Sprache, Heute, Freitag, wegen! der Modeschau Kinovorstellung nur um 18.30 Uhr. c. Kind IWetropittl. Von Freitag lilä einschließlich Sonntag: »Robin Hood«, ein, Meisterwerk gewaltiger Abenteuer! Dieser große Film zeigt das Abenteuer- und Itampfleben eines • glühenden englischen Patrioten und Volkshelden. In den Hauptrollen Errol Flym und Olivia de Hawi-land. * Samstag, Mflrz. Ljubljana, II Militärkonzert 12.30 Vokalkonzert. 17.30' Gesang. 19.30 N. V. 20 Außenpolitischer Vortrag. 20.30 Bunter Abend. — Bugrad, 17.40 Konzert. 19.30 N. V. 20 Völkslieder. 21 Unterhaltungsmusik. — Beromünster, 18.20 PI. 19.40 Lieder. 20.40 Bunter Abend. — B'Jdäpest, 17.40 Konzert 19.40-Hörspiel. 22 Jazz.— London, 19.45 Konzert. 20.30' Bunter Abend. — Ma'laiid, 19.20 Konzert. 21 Oper. — Paris, 18.35 Lieder. 20.30 Konzert. — Rom, I'9.20 Konzert. 21 Komödie. — Sofia, 18.45 dhoralgesang. 19.30 Blasmusik. 20 Volkslieder. — Straßburg, 19 Konzert 20.30 Sinfoniekonzert ^ Wien, 18 PI. 18.40 Konzert. 20.10 Tanzabend. — Bc.Hn, 18 Vortrag. 19 PL 20.10 Bunter Abend,. — .Leipzig, 18.15 Tanzmusik. 19 Hörfolge.' 20.10 Soldatenlieder. — München, 18.10 Klaviermusik. 19 Konzert,' 20 Bunter Abend. Sonntag, 26. Mftrz. Ljubljana, 11 Konzert. 13.20 Zitherduette. 17 Für den Landwirt. 17.30 Konzert. Slow. Volkslieder. ,19.30 N. V.-19.50 Violinkonzert. 20.30 Konzert — Beogriad, 17 Volksmelodien. 18.15 Tanzmusik. 19.30 N< V. 20 Volkslieder. 2! Konzert. — Befo-mfinster, 17 Lieder von Grieg. 1720 Kammermusik. 18 Pl. 19.45 Konzert. 21 »Em Spiel von Liebe und Tod« von Romain Rolland. — Budapest, 18.20. Männerchor; 20 Hörspiel. — London, 19.50 Konzert. 20.30 Bunter Abend. — «JVlalland, 17 Konzert. 20 Komödie. —■ Paris, 20.30 Klavierkonzert. 21.30 Hörspiel. — Rom, • 17-> Lieder. 21 Operette. —• Solia^ 19.30 Konzert. 20'Gesangskonzer.t. — StraßtMirg,, 18.15 Konzert ;21 Blasmusik. — Wien, 14.45 Formosa, Reise Vortrag. 15.30 Konzert. 18 »Der Zerrissene«, Musikspiel von Nestroy. 19.15, Gesang. 20;10 Bunter Abeno. — Berliiv 18 PL 19.15 Frohe Welsen. 20.10 REPERTOIRE.^ Freitag, 24. März: Oeschloaseg. Samstag, 25. März um 15 Uhr: »Matura«. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr; »Die verkaufte Braut«. Ermäßigte Preise; Sonntag, 26. März um 15 Uhr: »Die verkaufte Braut«. Ermäßigte Preise. — Um 20 Uhr: »Auf der Eisscholle«. Ermäßigte Preise. Montag, 27. März: Geschlos^. Dienstag, 28. März um 20 Uhr: »Alda«. Ab. A. Gastspiel AnCica MttroviC und Vera Majdiä. ' ' ' . f . ' ^^olf^unioerfität Montag, 27. März: Dr. Dragottn Cvet-ko (Ljubljana) spricht Uber »Die Probleme der Volksmusikerziehung«. Esplanade-Tonklno., Der größte Sport-film aller Zeiten: iDie Olympische S^le 1836 io Wort und BUd. £in Hohelied ^auf die olympische Idee, auf die &hönhelt u. Kraft des menschlichen, Körpers. In, Fe»-seinden, zeitweise >atemraut>enden Szenen wickeln s^ich die aufregenden Phasen der einzelnen Kämpfe uftd ,|n iDiponicrender Welse erscheinen ' die Weltbesten der Leichtathletik auf der tönenden Leinwand. Ein Filmlriumph,.der für jedermann ein einmaliges Erlebnis. bedeutet Burg-Toitkiiio. Der Schmissige, jung und alt ntitreissende Lustspielschlager »Der kleine AdmIM« (Liebling der Matrosen) mit Traudl Stark, Wolf Albach-Retty und Richard Romanovsky in den Hauptrollen. Die Aufnahmen dieses erstrangigen Filmes wurden an der Adrin unter Mitwirkung der jugoslawischen Kriegsmarine gedreht — Im Beiprograimm die ; neueste Wochenschau vom Fußball-kämpf Jugoslawien—Deutschland. Es fplgt der amerikanische Standardfiim »&n Frsflclseo« in deutscher Fassung mit Jeanette Macdonald und Clark Gable. — In Vorbereitung »Frau SylViaiif. Unlon-Tonk'no. Bis elhßchließUch Mon-tag »Die, vier Helden« mit Loretta Young und Richard Greene in den Hauptrollen. Vier Brüder ziehen In die weite Welt unbekannten Schicksalen, entgegen. {>le alle haben nur ein Ziel: Des Vatcris^Ehre zu rächen. Ein wunderbares Spiel,.eine spannende Handlung und eine gläniiende Regie zeichnen dieses Filmwerk aus. Der Film ist in deutscher Fassung gedreht. Tonkino Potireije. Am 24., 25. und 26. März der erschütternde Oroßfilm »Dl«^ letzte Fahrt der St Margarethe«. Bis Freitag, den 31. MAtz versehen die S V. Are h-A p o t h e k e (Mag. pharm, Vidmar) am Hauptplatz 20, TeU .20—05, und die Magdalenen-Apotheke (Mag. pharm. Savost) am Kralja Petra tcg 3, TeL 22-70, den. Nachtdienst.. Unterhaltunssmusik. — LcJ^fg,"18;20 Chorkonzert. 18.50 Bunte Musik. 20.10 Festkonzert in Köthen. —, Mfinchen, 15 Fußballänderkampf D?utschland-Ital cn in Florenz. 18 Konzert 18.45 Hellerer Bilder bogen. 20.10 Konzert' Montag, 27. Mftrz. Ljubljana, 12 PI. 13.20 RO-18 Gesund-heitsvortrag. 18.40 Kunsthistorischer Vortrag. 19.30 N. V. 20 PI. 20.30 Konzert. — Beograd, 18.20 Volkslieder. 19.30 N. V. 20 Oper. — Beromünster, 19.20 PL 20.15 Bunte Musik. — Budapest, 18.30 Zigeunermusik. 20.20 Konzert — London, 18 Sinkopierte Klaviermusik. 19.40 PI. 20 Hörspiel. — Mafland, 19.20 PI. 21 Sinfoniekonzert. — Paris, 19.30 Konzert. 20.30 Musik von Seb. Bach. — Rom, 19.20 PI. 21 Komödie. — Sofia, ,18.45 Gesang. 20 Sinfoniekonzert. — Sh-aßburg, 19.05 Lieder. 20.30 Alte Volkstänze. Wien, .18 Gesang. 19 Kammermusik. 20 Militärkonzert. — Berlin, 18 Bunte Musik. 18.46 Vortrag. 20.10 Bunter Abend. — Leipzig, 18.20 PL 19 Konzert. 21 HörenieL — München, 18.^0 Konzert 19.15 Tanzmusik. 21 Hörspiel. Samstag, den 25. März 1d30. »Mariborer Zeitung« Nummer 70. SPer (SifenrrsrefdDtum 3ugoflQtDiend GROSSES AUSLANDINTERESSE FÜR ERZE AUS LJUBIJA. — VERARBEITUNG DER MAONESITERZE IM INLANDE EMPFEHLENSWERT. Die bekanntesten und größten Erzberg werke sind VareS und Ljubija in Bosnien. Im erstgenannten Orte wird das Erz in den Hochöfen zu Roheisen verarbeitet, während die Eisenerze aus Ljubija größtenteils nach dem Ausland versandt w^irden. In den letzten fünf Jahren konnte die jugoslawische Eisenerzausfuhr folgende Ziffern aufweisen: Tonnen Mill. Dinar ]d34 111.950 12.69 193Ö 180.510 20.92 1936 313.480 36.95 1937 500.135 84.80 . 1938 374.205 57.33 Deir vorjährige Exportrückgang im Vergleich zum Jahr 1937 ist darauf zurückzuführen, daß der-Binnenverbrauch stark angestiegen ist. Im Vorjahr wurden weit beträchtlichere Mengen Roheisen daheim erzeugt als in den früheren Jahren. - Die Hauptkäufer jugoslawischer Eisenerze aus Ljubija waren im Vorjahr Ungarn, Rumänien und die Tschecho-Slo--wakei, die ihre dominante Stellung in un serem Erzexport schon einige Jahre innehaben. Aus der nachfolgenden Tabelle ist der Erzexport detailliert angeführt: Tonnen Mill. Din. Ungarn 170.440 26.10 Rumänien 114.510 17.70 Tschecho-Slowakei 80.'460 12.05 England 4.640 0.72 Deutschland 3.440 0.66 Oesterreich 490 0.07 Frankreich 125 0.02 Belgien 100 0.015 374.205 57.335 Der Durchschnittspreis, zu welchem im Vorjahr die jugoslawischen Eisenerze auch dem Ausland verkauft wurden, belief sich auf 152 Dinar pro Tonne. Zu bemerken ist, daß die Eisenerze von Ljubija durchschnittlich 60<^/o Eisen enthalten. In letzter Zeit zeigt Deutschland ein erhöhtes Interesse für unsere Erze. Aus diesem Grunde wurden bereits Besprechungen mit den Vertretern der deut sehen Interessenten eingeleitet. Zweck der Verhandlungen ist, zwischen dem Staat bzw. der Jugostahl A. G., in deren Händen sich das Bergwerk Ljubija befindet, und Deutschland ein Abkommen für eine Reihe von Jahren zu treffen, wonach sich das Reich verpflichten soll, jährlich eine bestimmte Menge Eisenerz zu übernehmen. Neben Deutschland bekundet nun auch England ein regeres Interesse für jugoslawisches Eisenerz aus Ljubija. Diese Käufe sind für uns günstiger, da England die Ware mit Devisen bezahlt, während Deutschland die Erze im Clearing kauft. Die Besprechungen mit beiden Staaten sind noch nicht abgeschlossen, dürften jedoch, wie man glaubt, bald zu einem günstigen Abschluß gebracht werden. In diesem Zusammenhang erhebt sich die Frage der Verarbeitung von M a g n e s i t, das sich in großen Mengen in Jugoslawien vorfindet, im Inlande. In der Ausfyhr dieses Erzes ist - bereits eine Wandlung insoferne festzustellen, als gebranntes Magnesit in größeren Mengen ausgeführt wird, wogegen der Export von Rohmagnesit zurückgeht. Im Vorjahr wurden 4647 Tonnen Röhmagne-sit im Werte von 1.4 Miltlonen Dinar aus geführt, davon nach England allein 4565 Tonnen, während den Rest Holland übernahm. Die. ausgeführte ' Menge ' gebrannten Magnesits jedoch stellte sich auf 13.579 Tonnen im Werte von 8.7 Millionen Dinar. Die Hauptkäpfer waren Deutschland mit 3043, Frankreich mit 2956, Holland mit 2941, die Tschechoslowakei mit 1193 und Belgien mit 1114 Tonnen. ' Zldht man nun in Beirac;h1i d4i''Mariborer Zeitung« Nummer 70. 8 Samstag, den 25, März zahlt bereits von dem durch einen Adler entführten Schiih der Rhodope, der dem König Psammetich in den Schoß fi€l, wor auf er den Schuh durch ganz Ägypten schickte, um die Eigentümerm des Schuhes auszuforschen und zu seiner Gemahlin zu erheben. Jason, dem Medea durch ihre Zauberkünste zum Goldenen Vl eß verhalf, besaß einen Zauberschuh und schiießKch sind ja auch die Siebenmeilenstiefel nichts anderes als Zauberschuhe. Daß Knecht Ruprccht und der hei lige N kolaus den Kindern ihre Gaben mit Vorliebe in Schuhe legen, wissen wir noch aus unserer Kindheit. In der Legende spielt der goldene Schuh der heiligen Kumern's, einer mann-wetblichen, gekreuzigten und bärti-gen Gestalt, eine Rolle, den sie dem Geigerlein zuwarf. D ese Legende soll in Tirol bodenständig setn, wo man noch häufig in den Schlafkammern Bilder der heiligen Kumcrnis antrifft und wo sie um Ehesegen angerufen w rd, was für den Schuh als Sinnbild des Weibes sehr bezeichnend ist. Auch Ortssagen beschäftigen s'ch mit dem Schuh, so die Sage, daß Kaiserin Maria Theresia auf einem Spaziergang von Mödling bei Wen zur Burgruine Mödling einen goldenen Schuh verloren habe, wonach der heute noch »Goldene Stiege« heiße. Der Totenschuh gilt vielfach als Mittel gegen d'e Rückkehr der Seelen Verstorbener aber auch als Abwehr gegen Ddmonen, während der Le-hensschuh als Symbol der Fruchtbarkeit angesehen wird. Eine maßgebliche Rolle spielt der Schuh in Redensarten und Sprichwörtern. »Jemandem etwas in die Schuhe schieben« sagt man, wenn man ihm mehr oder nrnder mit Unrecht die Schud an irgend etwas beimessen will. Wer sich anstrengt, um irgend etwas zu erreichen, der »läuft sich die Schuhsohlen ab« und wer irgend ein Le'd oder e'ne Sorge hat, wenn etwas fehlt, der »weiß am besten, wo ihn der Schuh drückt«, eine Redensart, die schon im Plutarch vorkommt. Wer eines Vorteiles, einer Stelle beraubt w'rd, dem ;>tritt man die Schuhe ausc'f und wer die Kinderjahre zurückgelegt hat, der ist »aus den K'nderschuhen getreten« oder er hat »die Kinderschuhe ausgetreten«. Von Leuten, d'e noch vor wenigen Jahren nichts hatten und die durch irgend eine glückhafte Wendung reich geworden sind, stellt man hämisch fest, daß sie seinerzeit »neben den Schuhen geq^angen s'nd«. W^eniger bekannt ist, daß derjenige, der etwas schon vor langer Zeit gewußt hat, ;)etwas an den Schuhen zerrissen hat«. Ein Sprichwort, daß in unserer Zeit viellc'cht mehr Geltung denn je hat, möge den Beschluß dieser Betrachtun^ren bilden: ^s-Ze'ge mir de'ne Schuhe und ich sage dir, wer du bist«. Hans A ni b r 0 s c h i t z. Mozart in Paris und London. In den nächsten Tagen soll in Paris nahe dem Hotel de Ville an einem Haus eine Gedenkplakette angebracht werden, die an den Besuch des siebenjährigen Mo zart in der französischen Hauptstadt erinnert. Bekanntlich machte Mozart in diesem Alter -AVundcrknabe« eine Europareise, die ihn auch nach Versailles führte. Dort spielte er vor Ludwig XV. und den Münnern und Frauen des Hofes. Als besonderes Erinnerungsstück wird in Versailles eine Geige aufbewahrt, die der junge Mozart vor dem Königshof benutzte. Außerdem befindet sich unter den Andenken ein Notenblatt mit einer Arie, die Mozart für die Prinzessin Adelaide und Victorie komponiert haben soll. In London wurde in diesen Tagen bereits eine ähnliche Mozart-Ehrung vor genommen. Ein Haus in der Ebury-Stra-ße erhielt eine Gedenkplakette, die darauf hinweist, »daß Mozart hier im Jahre 1764 seine erste Symphonie komponierte.« Mozart war damals acht Jahre alt. Sein V^ater, der ihn auf der Tournee begleitete, war in London erkrankt. Dadurch verzögerte sich die Abreise um einige Tage. Wolfgang Amadeus nützte seine Zeit, eine Symphonie und einige Sonaten zu kompo nieren. Die Londoner Ehrung wurde aus Anlaß der 175'iihrgen Wiederkehr des Ta ges durchgeführt, da Mozart nach London kam, um seine Kun«;! der englischen Oelk'ntlichkeit zu zeigen. Sport Der iftfr fleni fit© öor »2ELEZN1CAR« UND »CAKOVEC STARTEN ZUM LETZTEN PUNKTEOALOPP. in allen drei Gruppen der Fußballmeisterschaft des LNP werden am Sonntag, den 26. d. die letzten Vorentscheidungskämpfe zur Erledigung gebracht. Während die Frage der Finalgegner in den Gruppen Celje und Ljubljana noch ungelöst ist, haben sich in der Gruppe Maribor bereits »Cakovec«, »2eleznicar« und »Maribor« für die Endspiele, die nach dem doppelten Cupsystem ausgetragen werden, qualifiziert. Ausständig ist nurmehr der Waffengang zwischen »2 e 1 e z n 1 c a r« und »C a k o v e c«, der am Sonntag um 15.30 Uhr im »2elezni^ar«-Stadion in Szene geht. Auf beiden Seiten ist man vom Siegeswillen erfüllt, sodaß es gewiß zu einer . höchstdramatischen Auseinandersetzung kommen wird. »2e-lezniCar will darüber hinaus nicht die Gelegenheit verpassen^ die letzte Niederlage in Cakovec wieder,, wettzumachen: Jedenfalls wird es einen Kampf geben, der endlich einmal unsere Fußballenthusiasten restlos zufriedenstellen wird. O^tingtampimfiftertcgaft &fd S)rau6anatd SAMSTAG ABENDS IM SAAL DER »ZADRU2NA GOSPODARSKA BANKA« Nach kurzer Unterbrechung treten am Sanistag abends im Saal der »Zadri/nr. gospodarska banka« wiederum die Ringkämpfer vor d'e Oeffentlichkeit. Der Einsatz ist diesmal besonders groß denn der SSK. Marathon br'ngt die Meisterschaften des Draubanats in allen Gew'chtsklassen zur Durchführung. Um den off'z'ellen Titelkampf besonders hervorzuheben, sind nur verifizierte Athleten startberechtigt, d'e einem beim Jugoslawischen Schwer- athletikverband angegliederten Verein an gehören. Eine diesbezügliche Legitimation ist deshalb vorzulegen. J^er Vere'n kann durch höchstens drei Athleten in jeder Ge Wichtsklasse vertreten sein, womit ein glatter Verlauf sichergestellt erscheint. Da auch zahlreiche Wettbewerber von auswärts erwartet werden, "st mit einem umso spannenderen Verlauf der Kämpfe zu rechnen. ämofr 3ugo-tlatoitii« in 3apr(6 Wie bereits berichtet, richteten die Zagreber 3portkreise wiederholt die Forderung an den Fußballverband, zumindest drei Länderkämpfe im laufenden Jahre in Zagreb zur Abwicklung zu bringen. Wie piasieg über 100 Meter Crawl errang, wird nicht mehr am Start erscheinen. Csik will künftighin als Trainer für den Budapester UniversUätsklub tätig sein. : Ein FuRbaUmatch Zagreb—SüsSak wird am 18, Mai in Susak ausgetragen. : Italiens Elf gegen Deutschtand. Für man nun erfährt, will der JNS die Län- den am Sonntag in Florenz st^ttlindenden derkämnfe "egen Italien und Ungarn so- Fußball-Länderkampf mit Deutschland wie gegen Rumänien oder Polen in Za- hat der italienische Verbandsk,ipitän Vit-«rreb durchführen. Allerdings fehlt noch torio Pozzo folgende Mannschaft aufge- der offizielle Bescheid des Verbandes. (SuropamtittrrfcAa'ttn fm eniauf? In verschiedenen ausländischen Blättern wird die Schaffung einer Europameisterschaft im Skilauf in Vorschlag ge bracht. Insbesondere setzt man sich für die Durchführung der alpinen Disziplinen ein. Es hat aber den Anschein, daß sich die meisten Skiverbände gegen diese Neu erung aussprechen werden, da man auf dem Standpunkt steht, daß es mit der all jährlich stattfindenden Weltmeisterschaft genug sei und jede weitere offizielle Titelveranstaltung nur eine Beeinträchtigung der FIS-Kämpfe bedeuten würde. ©t.OfRc'htoflnW O'nmDHcdr 6ffta(tt&etaer(>e Die 5. Olympischen Winterspiele in St. Moritz werden, wie nunmehr endgültig feststeht, vom 3. bis 11. Feber 1940 ausgetragen. Wie man weiter hiezu erfährt, haben die Schweizer die Hoffnung auf Durchführung olympischer Skibewerbe im mer noch nicht aufgegeben. Sie sind trotz der Ansetzung der SW-Weltmeisterschaf-ten nach Oslo entschlossen, die Veranstal tung von Olymp. Spielen in St. Moritz noch zu ermöglichen und werden in Kür ze diesbezüglich eine neue Aktion einleiten. : SK. Rapid. Die erste Mannschaft hat sich am Sonntag, den 26. d. um 11.15 Uhr in der Aufstellung: Zelzer, Belle, Gustl, Fußkar, Stipper, Xandl, Wernigg, Csaszar, Hery, Walter, Ernstl, Major am Hauptbahnhof zur Fahrt nach Cakovec einzufinden. — Die Jugend spielt am Sonntag um 9 Uhr gegen die »Marlbor«-Jugend am »Rapid«-Platz und zwar haben spielbereit zu sein; Schescherko, Bohak, Sadek, Löschnigg, Vogel, Feßl, Wacke, Pavalec, Spingier, Fider^ek, Jager und lelen. :OIyittpiasie;^ Dr. CsUt nicht mehr am Start. Dv. Csik, der ungarische Freistil-schwimiiiLT, der in Berlin 11136 den Olyin- stellt: Olicieri (AC Torino); Fem, Rava (beide Juventus, Turin); Serantoni (AS Roma); Andrcolo (FC tJolo^ na); 'Loda-telli (Ambrosiana, Mailand); IJiav;,ti logna); Meazza (Milano); Pi'.'iceli: (Bologna); Piola (Roma), CoUiiSbi (US Tri<' stina). : Die Schweizer Davisnokalrnannschait. Für die Davispokalkampfe hat dio Schweiz bereits ihre Sni-Icr bestimmt. Diese sind: Maneff, Ftsiici", St.Mn^T, Spitzer und Pfaff. : Skiwettkämpfe auf der sar-PSaniiia. Auf der sagenunisponnenen Sar-Pianina werden vom 7. bis 10. April die alpinen Skimeisterschaften des Beograder Unterverbandes zur Durchführung kommen. Um ter den Wettbewerbern wird sich aucli Staatsmeister im Abfahrtslauf Miran C i-zelj befinden, der gegenwärtig einen Skilehrerkurs am Kopaonik absolviert. : Gramm außer Form? In einem Exhi-bitionskampf in Kairo traf der frühere deutsche Tennismeister Gottfried von Crämm mit dem Engländer Hughes zusammen. Hughes siegte übcrrnschend mit 6:2,3:6,7:5. : Tagung des Welt-Ten«frvcrbandei;. In Paris fand die Jah;e.'^t..,fiL!nt!: des Internationalen TennisverbanUes statt. Man befaßte sich u. a. mi.t der Neuordnung der Mitgliederverbände, xiic durch die vei änderten Verhältnisse enci^trinden sind. Es wurde beschlossen, es den Spielern der dem Deutschen Reiche eingegliederten Staaten zu überlassen, zu wählen, für welches Land sie spielen wollen. Ein Antrag Amerikas auf Abänderung der Fußfehlerregel dahingehend, daß beim Aufschlag das Springen erlaubt sein soll, wurde mit 114 gegen 72 Stimmen abgelehnt. : Die Mittelschüler-Tischtennismeisterschaften gelangen am 25. und 26. d. in Zagreb zur Erledigung. : Norwegens alpine Skimeisterschaften wurden unter starker Beteiligung in Volli ausgetragen. Bei den Frauen gab es den allgemein erwarteten Sieg von Laila Schou-Nilsen, die beide Wettbewerbe und damit die Kombination überlegen gewann. Die Abfahrt der Männer holte sich überraschend Tim Heiberg und im Torlauf siegte ebenso unerwartet John Age Lie. Die Kombination fiel dagegen an Kiell Borge Andersen vor Sverre Larsen-Ur-dahl und Tim Heiberg. „^öniQin &rr|3iiraten"l9Pri)aftet EIN GRAUSAMES WEIB. — ZEHN JAHRE LANG DER SCHRECKEN DES GELBEN MEERES. — VOR IHRER HINRICHTUNG? Der japanischen Polizei gelang es die- der Bande an den Dampfer anlegten, ser Tage, in Kanton die berüchtigte chi- ^ Hunderte bewaffneter Piraten setzten sich neslsche Piratenführerin K i T h s u n dann in den Besitz des Schiffes, entwaft-zu verhaften. Diese Abenteuerin war fast zehn Jahre lang der Schrecken des Gelben Meeres, und die Seeräuberbande, die unter ihrem Befehl stand, lyitte mehr als fünfzig Schiffsüberfälle verübt. Die chinesischen Schiffahrtsgesellschaf ten zahlten sogar an die Piratin Tributgelder, um ihre Schiffe vor Ueberfällen zu bewahren. Der Wert des Raubgutes soll sich auf viele Millionen belaufen. Die Piratenführerin ist die Tochter eines französischen Offiziers und einer Chi nesin. Sie genoß eine gute Schulbildung neten alle und trieben Mannschaft und Passagiere in den Gesellschaftsräumen zu sammen. Dort erschien dann di® Piratenführerin Ki Thsun, eine junge Chinesin von ungewöhnlicher Schönheit, um eigenhändig die Passagiere auszuplündern. Schmucksachen und Taschen warf sie in einen großen Sack, und als ein Mann sich weigerte, sein Geld auszuliefern, schoß sie ihn eigenhändig mit einem Revolver nieder. Bezeichnend für die Grausamkeit die ser Piraten war, daß sie einer Frau, die und spricht fließend vier Sprachen. Sie | ihren kostbaren Brillantring nicht herge- war die Geliebte eines Piratenführers, der später im Kampf getötet wurde; so kam sie zu den Seeräubern. Ihre Energie, List und Grausamkeit ließen sie rasch zur Königin der Piraten emporsteigen. Ki Thsun hielt unter ihrer Bande strengste Disziplin. Ungehorsame und Meuterer erschoß sie eigenhändig. Einer der schwersten Schiffsüberfälle durch die Bande ereignete sich kurz vor Ausbruch des chinesisch-japanischen Kon fliktes. Der zwischen Hongkong und Makao verkehrende Postdampfer hatte 150 Passagiere an Bord, darunter viele europäische Kaufleute und Vergnügungsreisende. Zu seinem Schutz befand sich eine starke Abteilung indischer Polizeisoldaten mit drei Maschinengewehren am Deck. In einer Nacht überfielen aber Chinesen, die sich als Heizer und Schiffsper-sonal anwerben hatten lassen, die Polizeimannschaften, ergriffen von den Maschinengewehren Besitz und bezwangen damit die ganze übrige Besatzung und die PatjSHgierc, bis die drei Dtjchunkeii, ben wollte, mit einem Messer einfach den Finger mit dem Ring abschnitt. Die Piratin ließ damals nach Beendigung der Plünderung alle Passagiere und die gesamte Mannschaft fesseln und setzte den Dampfer auf ein Riff auf. Erst zehn Stunden später konnte ein englisches Kanonenboot die Ausgeraubten befreien. Nach der Besetzung der Hfifen im Gelben Meer nahmen die Jap^mer energisch den Kampf gegen die Piraten auf. lapa-nische Kriegsschiffe vernicht'jten zithlr^i-che Räuberdschunk?n. darum leiste die Piratenführerin ihre Bande auf und tauch te in Kanton unter. Durch Zufall wurde sie von einem Kaufmann, der sich einst unter ihren Opfern befunden hatte, in einer Straße Kantons erkannt und verhaftet. Die japanischen Gerichte werden Ki Thsun, die zahlreiche Morde auf dem Gewissen hat u. die mit ihrer Bande eine wirkliche Gefnhr für die ?ch'ff'«hrt 10 Jahff Innjj darstellte, wahrscheinlich 7um Tode verurteilen. SnmstaK, den 25. Mär? 1Ö39. FRAUENWELT JSiGues von der Mode QSßaö un0 Orr SrfiMlna üefdtnl Kaum ein Gebiet, das uns Frauen all-jicmein so interessiert, ist so lebend'g und dauernd in der Entwicklung oder gar Umwälzung begriffen, wie die Mode. Doch aucli hier geht die Entwicklung im i'tligcmeinen nicht so sprunghaft vor sich, wie gern angencmimen wird. Zugegeben, manche.neue Idee fällt gänzlich aus dem Rahmen des zur Zeit Üblichen heraus, — . ££/TNA UONFEiequem ist und die Trägerin darin meist nett angezogen aussieht. Die lange Hose gestattet Kniestrümpfe oder gar keine Strümpfe und macht dadurch den Strumpfhalter entbehr lieh. Die lange oder kurze Jacke, die man zum langen Beinkiejd trägt, verdeckt die Oürtellinfe so, daß nicht zu sehen ist, ob die Unterkleidung ganz vorschriftsmäßig ist. Die für Hausanzüge verwendeten Stoffe sind sehr vielfältig. Neben Wasch.-stoff kommen Waschseide, Trikoline und Kretonne in Betracht. Ganz nach Geschmack wählt man die Stoffe einfarbig, gemustert, gepunktet, auch kariert. Das Beinkleid wird entweder mit Gummizug im oberen Rande gearbeitet, oder für Frauen, denen dieser Gummizug lästig ist, machen Abnäher das Beinkleid am oberen Rande anliegend. Ein seitlicher Schlitz mit Knöpfen vermittelt dtn Schluß. Sprüchen der Bewohner gewachsen zeigen. Nehmen wir zum Beispiel den Fall einer Frau, die viel schneidert. Für sie ist wichtig, Staubfänger aus der Wohnunc; fernzuhalten, sonst muß sie sich im Dienst an ihrer Wohnung aufreiben. Also möglichst nur waschbare Decken und Kissenbezüge, keine Nippesgegenstände, die Büfettfläche frei von Kristall und Nickel, eine Vase mit Blumen, ein hübscher Bast korb für Früchte oder Gebäck, das genügt um zu erfreuen, macht aber keine Arbeit. In der Mitte des Raumes oder an einer anderen Stelle ein großer Ausziehtisch zum Zuschneiden, Linoleumfußbodenbelag. Die Beleuchtung muß so angebracht sein, daß die Hände der Nähenden nicht beschattet werden. Ein Haushalt mit Kindern, die kein eigenes Kinderzimmer haben. Da muß ein^ Kinderecke geschaffen werden innerhalb des Wohn-Eßzimmers. Wieder also könnte man mit dem starren WohnuflgsscIiG-ma nicht viel anfangen, wenn man zum Beispiel in eine Ecke einen zweiteiligen Wandschirm stellt, und die beiden Wän-de zudem noch mit richtigen kleinen Fensterscheiben versieht — es sieht nicht nur reizend aus, sondern wird von den Kinr dem begeistert benutzt, die sich hinter dem Wandschirm völlig wie in einem eigenen Zimmer fühlen, solange sie klein sind — so ist für die Familie diese Frage gelöst. Da die Kinderecke kindlichen Cha rakter haben muß, so ist es am besten, auch den übrigen Wohnraum farbenfreudig, einfach, zierlich einzurichten. Sie neh men zu diesem Zweck eine helle Tapete, kurze Beiderwandgardlnen, nicht zu große gestrichene Möbel. , Wir müssen uns von jeder Bevormundung durch ein Wohnungschema freimachen. Die persönlichen Verhältnisse, sie allein diktieren uns, ob wir ein Sofa oder ein Couch, auf der Schwiegermutter einmal übernachten kann, gebrauchen, ob wir durchaus Wohn- und Eßzimmer getrennt haben wollen, oder den großen Fa mtlienraum, der die ganze Familie abends umfängt, die Eltern, die großen und die kleinen Kinder, die Freunde. Bevor wir Möbel kaufen, muß sich aus wochen- u. wochenlangen Gesprächen der Beteiligten völlig klar herauskristallisiert haben:.i>vic werden wir leben? wo werden wir essen, wo wird genäht werden?, wo spielen die Kinder, wo werden Schularbelten gemacht wo ist die Ecke fürs Zeltungslesen, wo kann gebastelt werden, getuscht?, gewebt? Eine Wohnung, die den einzelnen Bedürfnissen all ihrer Bewohner feinfühlig nachgeht und sie befriedigt, eine Wohnung, die lieber auf Eleganz verzichtet, dafür umso gemütlicher die Bewohner richtig leben und schaffen läßt In ihren Mauern, das ist erst im rechten Sinne eine Familienwohnung, Die wollen wir uns schaffen. kfkiki h Das Streichholz ist fünf Zentimeter lang; man kann es gut zum Abmessen kurzer Gegenstände benutzen. < - h Mit einer großen Sicherheitsnadel reiht man herumliegende Knöpfe, Oesen und dergleichen kleine Dinge für etwaigen späteren Gebrauch auf. h Pfefferminzkraut, unter Schränke, Kommoden, Betten gelegt, vertreibt Mäu se und schädliche Nager. h Das Bügehi wird erleichtert, wenn in die Stärke ein paar Tropfen Glyzerin getan werden. h Gurgele mit Salz- oder Zitronenwasser. h Spiegel werden nicht fleckig, wenn man sie so aufhängt, daß sie kein Sonnenstrahl erreicht. h Bei Kopfschuppen ist das Haar oftmals mit Lindenblütentee zu waschen. h Sommersprossen werden vermieden, wenn man schon zu Frühlingsbeginn die Gesichtshaut mit Lichtschutzsalbe einreibt. Sind die Sommersprossen bereits vorhanden, nimmt man Zitronensaft. Schlechtes Geschäft. - »Gleich, nachdem er meine Tochter geheiratet hatte, hat mich der Mensch um zehntausend Dinar angeborgt.^: »Und hat er Ihnen schon etwas zurückgegeben?« »Ja meine Tochter!« Samstag, den 25. März 1939. 11 »Mariborer Zeltung« Nummer 70. Kultur-Cßrotkih: Kunstausstellung^ Ugo Cara und August Cernigoj (STADTMUSaiM IN DER BÜRO.) , M a r i b o f, 24. März. In einem der repräsentativen Museums-rMume der Burg haben die Triester bilden den Künstler Ugo C a r a und August C e r nigqj eine — wenn auch nicht quantitativ reich rbeschikte — Kunstausstellung eröffnet, die das neue Schaffen der Menschen in der heutigen Venezla Giulia zeigen soll. Es ist keine offizielle Ausstellung im Sinne des Italienisch-jugoslawl-schen Kulturaustausches, doch vermittelt sie uns als echte Kammer-Ausstellung einen schönen Begriff des Niveaus, auf dem sich die Kunst der Stadt Tri^st befindet. Der B i d h a u e r Ugo Cara ist auf dieser Ausstellung mit .12 Plastiken (Köpfen, Porträts, Torsos,. Kleinplastiken und Zeichnungen vertreten. Zu erwähnen wäre, daß seine Plastiken nur aus noblem Material geschaffen sind: Bronze, Hartholz und Marmor. Ugo Ca.ra wurde In Muggia bei Trlest am 26. November 1908 geboren. Seit 1928 stellte er Im Rahmen von Syndikalausstellungen aus, später —: 1933 — bewunderte man seine Werke be reits auf den Intersyndlkalen Ausstellungen In Flofenz, Neapel (193T), ferner auf der XIX. und XXI. Biennale zu Venedig. Ausstellungen seiner Plastik wurden ferner In Brüssel, Wien, Berlin, Monza, Mailand und Athen, eröffnet. Caras Werke befinden sich In der Galerla LIttoria, in der Revoltella (Triest), Im Oörzer Mu-siuni, im Justizpalast in Triest, in . den Kirchen In Arsia und Aiello sowie in vielen privaten italenlschen und ausländischen Sammlungen. • Der • Maler August Cernigoj wurde am 24. August 1898 in Triest geboren. Auch seine ersten Ausstdlungen in der Venezla Glulia fielen zeitlich mit Jenen Ugo Caras zusammen. Cemigojs Werke sah man 1925 in Ljübijana, 1929 in Mon-1937 in Neapel, später auch im Rahmen der Mailänder Triennale. In diesenl Jabfc stellte Cernigoj erneut auch in Ljub Ijaha ausi Wie hoch die' Kunst des Malers Cernigoj in Italien eingeschätzt wird, geht auch daraus hervor, daß ihm die dekorativen Arbeiten in den Salons der Transatlantikdampfer »Saturnia«, »Conte die Savoia«, »Vulcania«, :>Neptunla«, :'Oceanla«, »Victoria« usw. übertragen wurden. Von seiner Hand stammen auch die Kirchenmalereien in St. Giovanni di Duino bei Triest, Ossero aus Lussin usw. Cernigoj malte auch zahlreiche Dekorationen auf öffentlichen Gebäuden (Fresken) und verschiedenen Häusern in Triest und In Ljubljana, wobei er sich hauptsächlich der Sgrafitto-Technik bediente. In der in der Burg untergebrachten Ausstellung zeigt uns Cernigoj sein reiches Können In etwa 20 bis 23 Stilleben, Land Schäften und Zeichnungen. Die beiden Künstler spraclien unserem Mitarbeiter gegenüber ihre Freude darüber aus, in Maribor ausstellen zu können. Die Ausstellung sei ein Beitrag zum besseren Verstehen des künstlerischen Schaffens dies- und jenseits der Staatsgrenze und bringe die S t ä d t e Triest und M a r i b 0 r darin näher. Es sei zu hoffen, daß auch Mariborer Künstlern in Triest die Möglichk. gegeben werde, ihre Werke auszustellen..Ein Wunsch, dier aus GrtJnden des jugoslawisch-italiehischen Kulturaustausches möglichst bald verwirklicht werden möge. In diesem Sinne ist die Ausstellung Ugo Cara —< August Cernigoj ein schöner Anfang. Jugoslawische Künttler in DeutKh-land. In Deutschland ist eine ganze Reihe von jugoslawischen Schauspielern und Sängern beschäftigt. So befindet sich der Opernsänger jos. Rijavec soeben auf einer Deutschland-Tournee. In Berlin arbeiten NikSa Stefanini und Danica Wit, die Mitglieder des Deutschen Opernhauses sind. An der Wiener Volksoper wirkt Gustav Remec. An der Wiener Staatsoper sind Melanija Bugarinovic, Radmila Ilic und Milan Timotif beschäftigt. In Dresden wirkt Erika DriizovIC aus Maribor, In Wien außerdem noch Tino Pattiera und Im Film Svetislav Petrövld. H- Das Mailänder Randfunkorchester wird am 30. d. M. in Ljubljana eintreffen und Verdis »Requiem«. zur Aufführung bringen. Die Musiker begeben sich in einer Stärke von 150 Mitwirkenden mit dem gleichen Programm, sodann nach Zagreb und nach Beograd. +. Slowenfsclie Kfinstler in Malland. In der Zeit vom 25. März bis 7. April wird In der Mailänder »Casa d'artlsti« unter dem Ehrenschutz d. Malländer Bürgermei Uumt ÄwBWMWifcte Sin drunö ffcD fd^änten Von Klaus Fischer. D:; die Besprechung bei den Holl »Werken schon eine Stunde früher wie sonst bctnoet war, schlendert NValter langsam durc'p die große, breite St'.ißo Hin und v/icdf bleibt er vor den Auslagen cl«.r Sch'iUfenster stehen. 0as Wettvr wirft seine Sonnenstrahlen noch an diesem Spät njc'miittag in einen schöntn Vorfrühlings FlMzlich klingt Musik ai sein Ohr, verliert sich der Takt einer Tanzkapelle bis aut die Straße, • Wie Walter eben das Lokal betritt, siel!» er sofort, .ja, er sieht überhaunt nur. die junge Dame an dem dritten Fisch neben der Kapelle. Ihr gepfU'gtos Haar fällt tief in den Nacken, große, blaue Aiigen sti'hn in Ihrem ausdruckvollcn Gesicht. Auf einmal begegnen sich ihre Blicke. Si " ri'hen lange inelnan<1cr. Waiter n ngt le'ch^ den Kopf, geht qu t über die Tanz-tlkhc, tritt an den Tisch der Otime und sajit: »Gestatten Sic, daß ch *^ier Platz Tieh'ne?Blttc« airtwort^te sie. Wie die Kapelle eben wiedor beginnt zu spielen sarit er zu ihr; »Wollen wir tanzen?« Vielleicht ist das nicht ^?anz rieh tig, er hätte ein anderes Wort wählen sollen, aber er ist schon lange nicht mehr tanzen gewesen. Ueberhaupt Irma und tanzen Er mußte alles daran setzen, sie-überhaupt einmal zu bewegen, ins Theater mitzugehen. Die; junge Dame in seinem-Arm-tanzt gut., Gut Ist nicht der rechte Ausdruck. Immerwieder finden sich' ihre Blicke ineinander. Wie er sie eben zu ihrem Tisch geleitet, streift Walter mit einer hastigen Bewegung seinen glatten Ring vom vierten Finger der Hand und steckt Ihn in die Westentasche, Nicht lange und sie sind beide in ein angenehmes Gespräch vertieft. Die junge Dame erzählt von ihrer Tätigkeit als Mo-dezeichnerin und lauscht gespannt, wenn er zu ihr spricht, alles an ihr ist so ganz anders wie an Irma. Unwillkürlich muß er an Irma denken. Bestimmt wartet sie jetzt schon auf ihn mit dem Essen, hat die Hausschuh bereit gestellt. Wenn er jetzt käme, würde sie sagen: »Wie wars im Büro?« Dann sägt er: »Wie war der Tag Liebes?« So Abend für Abend. Alles zwischen ihnen Ist so schrecklich gleich, alles verlÄuft so furchtbar gerade. Tag für Tag. Nun schon drei Jahre entlang. Kann sters und des Banus des Draubanats eine Ausstellung der slowenischen bildenden Künstler Miha M a l e §, Boiidar J a k a c, Ivan Kos, Makslm Sed e j und Tone K r a 1 j stattfinden. Zur Ausstellung gelangen insgesamt 125 Werke, darunter auch Arbeiten der slowenischen folklorl-stischen Keramik. ■f Eine französische Kunstausstelhmg unter dem Titel »100 Jahre französische Malerei« von David bis Gezanne wurde im Beograder Prinzregentenmuseum dieser Tage feierlich eröffnet. Die Ausstellung umfaßt 120 Meisterwerke aus'verschiedenen Pariser Galerlen und Sammlungen. + Atif der Aussielhing »Ein halbes Jahrhundert kroatischer Kunst« wurden Bilder im Werte von 635.150 Dinar käuflich erworben. Es gab insgesamt 40.000 Besucher und einen großen moralischen und materiellen Erfolg. Die Ausstellung wurde im neuen Kunstpavillon untergebracht. 4- Der tvekannte kroatische Opernkom-pofilst Josef Hatze, der durch seine Opern »Die Rückkehr« und ^>Adele und Mara« sowie durch zahlreiche lyrische Kompositionen bekannt wurde, feierte soeben seinen 75. Geburtstag. + Alfred Irmler schrieb eine neue Oper i^Dle Nachtigall«, die In Düsseldorf zur Uraufführung gebracht werden wird. Von Willy Richartz stammt eine neue Onerette »Heut tanzt Gloria«, die, ihre Uraufführung In Chemnitz erleben soll. '+ Eine Goethe-Festwoche wird In Gies sen soeben bis zum 26. März abgehalten. Bei dieser Gelegenheit wird Hans Caros-sa, der Träger des vorjährigen Goethepreises, über das Thema »Goethes Wirkung in der Gegenwart« sprechen. '+ Polnischer Dirigent ht Mfinchen. Dl^er Tage dirigierte der Leiter der polnischen Oper in Posen, Zygmunt Latos-zewskl, ein Konzert der Münchner Philharmoniker. Das Programm umfaßte Werke von Mozart, Haydn, Karlowicz u. Cesar Franck. '+ EmH Jannings, Deutschlands großer Filmschauspieler, wurde anläßlich seines 25-jährigen Filmwirkens vont Führer u. Reichskanzler Hitler mit der Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet. Der zweite Teil der »Zauberfidte«. Vor 50 Jahren komponierte Karl Goep-fard, ein Schüler Liszts, auf einen von Goethe geschriebenen Text die Fortsetzung der Mozart-Schikaneder'schen Oper »Die Zauberflöte«. Dieser zweite Teil der »Zauberflöte« soll demnächst in Weimar zur Aufführung gelangen. + BöMes Freiherr von Münchhausen, der bekannte deutsche Balladendichter, feierte dieser Tage seinen 65-jährigcn Geburtstag. Sein bestes Werk ist »Der Page von Hochburgund«. „iIDaffcr fflr (Saniloga" Ein neuer spannender Bavaria-FUm> der soeben in Berlin uraufgeführt wurde. Hans Albers spielt darin wieder eine seiner vielseitigen Rollen. Man sieht ihn zusammen mit Charlote Susa. Äur-;e S^adirtditcii Die Damenschneider von San Franzisko haben beschlossen, auf einem der. Hauptplätze der Stadt eine Figur aufzustellen, welche »die Mode« darstellen soll und 6k man saisonmäßig »bekleiden« will, Wie aus Kingston Hill (England) gemeldet wird, drang ein Einbrecher nachts in ein Haus, wurde aber durch den Papagei vertrieben, der sofort erwachte und in einemfort gewohnheitsgemäß schrie: »Raus mit dir, du Biest! Raus mit dir, du Biest!« Hunderte von Schafe stahl ein Südafrikaner mit Hilfe eines aus Viehdiebstaht dressierten Hundes. Vor einem Warenhaus in Chicago teilt ein abgerichteter Affe, ein Schimpanse, Reklamezettel aus. Der Eiqfontümer i<;t mit diesem »Ersatzmann so zufrieden, daß er dessen »Bananengehalt;: um ein Fünftel erhöht hat. man da nicht verstehen, daß man von der Eintönigkeit müde würde? Da ist doch dieser Tag, wie ein Zauber. Als sich Walter eben von der jungen Dame verabschiedet, nachdem sie noch ein kleines Weinlokal aufgesucht hatten und sich für übermorgen verabredet haben, wird er gewahr: es ist ja schon 12 Uhr. Schnell ruft er ein Taxi und ist bald danach daheim angelangt. Irma brennt noch Licht. »Aber Walter« empfängt sie ^ ihn-»so lange hat die Verhandlung bei den Holl-Werken gedauert, dreimal habe ich schon bei Dir Jm Büro angeläutet. Der Nachtpförtner wußte nur, daß Du zu den Holl-Werken gegangen bist. Du tust mir ja so leid. Und so lange bist du ohne Essen geblieben! Aber warte, ich koche schnell neue Kartoffel. Ich beeile mich, heute gibt es auch dein Leibgericht. Ach heute ist überhaupt ein ganz großer Tag.« Schnell verschwindet Walter im Badezimmer, herrieh, er hat ja vergessen, seinen Ring wieder aufzusetzen. Wie ihm Irma eben das Essen hinstellt, schaut er sie lange an. Gut sieht sie aus In der bunten Schürze und ihr einfach gescheiteltes Haar kleidet sie prächtig. Er hat einen bitteren Geschmack im Munde. Da sitzt er nun den ganzen Abend in einem Tanzlokal, einem Weinrestaurant, während Irma mit seinem Leibgericht auf ihn wartet, ihn bei den Hnll-Werkcn glaubt, sitzt er da mit einer anderen Frau der er den Hof macht und sich mit ihr für übermorgen verabredet hat. Er hat noch nicht viel gesprochen, »bist du verärgert« fragt sie ihn, »hat nicht alles so geklappt wie du dachtest?^' Herrgott, es war zum verrückt werden. Sie fragt ihn. ob er verärgert ist ob nicht alles so geklappt. Nein, wenn sie doch wenigstens schelten würde mit ihm. Aber nein, sie sagt garnichts. Sie bedauert ihn noch, daß er so. lange zutun hatte. *>lch kann nicht essen«. Walter schiebt das Es sen zurück. »Schade,« sagt sie, »wenn Du aufgegessen hättest, dann hätte ich dir etwas erzählt.-:' Walter quält sich das Essen hinunter. Wie er mit allem fertig war, kommt Irma zu ihm heran. Lange stellt sie sich vor ihm, blickt ihn groß an mit ihren Augen, in denen ein ungewöhnlicher Glanz liegt. Dann sagt sie langsam, Wort für Wort; »Wir werden ein Kind bekommen.« Sprachlos steht er ihr gegenüber. So sehr er versucht, er -kann kein Wort finden. >Na freust du dich denn nicht?« ■ »Freuen« sagt er, dann mußt du mir erst verzeihvn, daß ich —Irma läßt ihn nicht aussprechen. »Aber du Dümmere meint sie, "^daß ist doch in dieser Stunde unwichtig, wenn du mich ein wenig angeschwindelt hast, wo wir so p;l|jckliol» sind wie noch nie in unserem Leben;-» Dann drückt er sie lange an sich. Sehr lange. Jetzt erst weiß er, wie er sie liebt. Aber er wagt noch immer nicht, ihr in die Aurren 7u scher. Am Ende sehflnit er sich auch seiner feuchten Augen. >Mariborer Zeitung« Nummer TO. 12 SamBtag, den 25. Marz 1939. '0kM MS ftSlm Die Qo^dmumie von Tänis erzählt von libyscher Fremdherrschaft / Söldner-führer im Juwelenschimm er des Pharabnenthrones Der Straliburger Acgyptologe Professor Alontct hat in Aegypten einen bedeutsamen Hund gemacht, der der wichtigste nach der Entdeckung des Grabes von Tut-ench-Amun sein soll. Die Aegyptologie ist um eine weitere große Entdeckung bereichert worden, die in ihrer Bedeutung wohl erst nach einer eingehenden Erforschung der einzelnen Funde gevvertet werden kann. Es handelt sich um ein antikes Königsgrab. Professor Montet, der seit einiger Zeit in Aegypten verschiedene Ausgrabunigen durch führt, fand bei der Stadt Sanelhajr ein bis dahin unbekanntes Grabgewölbe, das nach dem Urteil von Fachexperten den w ichtigsten Fund seit der Entdeckung des berlihinten Königsgrabes von Tut-ench-Amun darstellen soll. Sanelhajr ist über den verschütteten Trümmern der altägyptischen Stadt Tanis im Nordosten des Nil deltas aufgebaut. Die Ende des vorigen Jahrhunderts gemachten Ausgrabungen Israeliten eine reiche Menge von wertvollen Kunstschrltzen zu Tage. Die zahlreichen Statuen und Sphinxe ergaben ein viclgestaltes Bi'd von dem reichen Tempelhau der Stadt. Bei dem neuen Fund handelt es sich um ein fjrab, das aus der Zeit um das Jahr 1000 vor Christi Geburt stammte. Prr>fes«:or Montet glaubte zuerst aus ge-vvis:;en Anzeichen schließen zu können, er tias Grabmal des Schwiegervaters von KönifT Solomon mit Namen Psusen-nc's entileckt habe. Der Forscher sah sich, a!*^ er in d-is'freigelegte Gewölbe eintrat, ei:'' in golden. Sarkonhag gegenüber, der von der goldenen Plastik eines Habichts f'ibsrra.'^t wurde. Links und rechts von dein Sarkonhag lagen zwei Mumien, die die sytnboli'^chcn Wächter des Grabes darstellen. Die Skelette waren übrigens mit Juwelen reicht geschmückt. Innerhalb des silbernen Sarges fand man ein gol- denes Gehäuse, in dem die Gebeine des Königs ruhten. Bald nach der Bekanntgabe, daß das Grab König Psusennes gefun den sei, widerrief Professor Montet seine ursprüngliche Annahme und erklärte, daß es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um das Grabmal Pharao Schlschaks handelt. Sollte diese neue Hypothese den Tatsachen entsprechen, so wäre mit der Entdeckung eines der interessantesten Kapitel der altägyptischen Geschichte aufgeschlagen. In der 21. ägyptischen Dynastie nOOO bis 945) verfiel das gewaltige Reich und die Macht Aegyptens brach zusammen. In Tanis erhob sich eine neue Dynastie, Nubien machte sich selbständij? und die Herrschaft über Palästina hörte auf. Es folgen dann Könige liblschen Ursprungs. Die Lebenskraft des ägyptischen Volkes scheint gebrochen. Ursprünglich waren die Libyer als Söldnerführer nach Aegypten gekommen, jetzt bestiegen sie den Pharaonenthron. Schischak I. (Sche-schonk) versuchte die alte Macht des Reiches wieder aufzubauen, zog im Jahre 930 von Juda nach Palästina, eroberte Jerusalem und plünderte den, salomonischen Tempel. Diese kriegerischen Taten sind auf den Tempelwänden von Karnack dargestellt. Auch die Wände der jetzt cnt deckten Grabkammer sind mit Reliefs geschmückt, die vielleicht Darstellungen aus dieser Epoche enthalten. Die Libyer sind ein uraltes Nachbarvolk der Aegypter. Erst über das Pharaonenreich erfahren wir von diesem sehr kriegerischen Volksstamm. Er wurde von den Aegyptern Tehenno genannt. Und als Te-henno 1. bestieg Scheschonk den Pharaonenthron. Die Tehennos bewohnten haupt sächlich die Oasen im Westen von Aegyp ten. Auch Fayun war von ihnen besiedelt. Dieser Name besagt nichts anderes als »Insel der Federträger«. Wahrscheinlich bedeutet der Fund des libyschen Königsgrabes erst den Auftakt weiterer bedeutsamer Entdeckungen. Nach dem vorliegenden Plan ist es durchaus möglich, daß noch weitere Grabkammern freigelegt werden, die sämtlich in die 21. und 22. Dynastie gehören. Tragischer Unfall einer Engländerin. Auf dem Flugplatz Heston in England hat sich kürzlich ein tödlicher Unfall ereignet. Die Tochter von Lord Runciman und ihre Freundin waren im Begriff, in die Kabine des Flugzeuges zu steigen. — Während die erstere gerade einstieg, wur de ihre Freundin von dem Propeller ergriffen, der bereits in Bewegung war. — Fürchterlich verstümmelt starb die Unglückliche nach wenigen Minuten. Die beiden jungen Mädchen waren am gleichen Morgen von Schottland eingetroffen und befanden sich auf einer Reise nach Italien und Aegypten, Knochenbrüche davontrugen, waren keine Menschenopfer zu beklagen. Dagegen konnten die in den Käfigen untergebrachten Tiere nicht mehr rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden. Unter den den Flammen zum Opfer gefallenen Tieren befinden sich einige Löwen und Elefanten, sowie eine große Anzahl dressierter Hunde und Affen. Der Zirkus ist vollständig niedergebrannt. Feuerpanik in einem japanischen Zirlcus. T o k i 0, 23. März. In einem Wanderzirkus, der gegenwärtig in Kanada — bekannt durch seine Munitionsindustrie — gastiert, karo es während eines schwierigen Dressuraktes mit einigen Löwen zu einer wilden Feuerpanik unter den etwa 700 Zirkusbesuchern. In einem der Käfige war aus unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen, der durch die Löschvorrich tungen nicht mehr bewältigt werden konn te. Die Flammen griffen mit rasender Geschwindigkeit auf das ganze Zirkusgebäude über. In wilder Todesangst drängte alles nach den Ausgängen, die glücklicherweise groß genug waren, um den Menschenstrom durchzulassen, sodaß bin nen wenigen Minuten das Zirkusgebäude leer war. Als die Zirkuskuppel einstürzte, war das Innere bereits geräumt. Außer einigen Verletzten, die in dem Gedränge Die eigene Mutter angezündet. Bukarest, 22. März. In der Gemeinde Firesti kam es zwischen der reichen Bäuerin Maria Insurcela und ihren beiden Töchtern Im Alter von 20 und 25 Jahren in der jüngsten Zeit zu Erbschaftsstreitigkeiten, die meist einen turbulenten Verlauf nahmen. In einer der letzten Nächte übergössen nun die beiden Töchter das Bett, in dem die Mutter schlief, mit Petroleum und zündeten es an. Aus dem Schlafe geschreckt, lief die lichterloh brennende Frau in den Hof, wo von herbeigeeilten Nachbarn die Flammen bald erstickt werden konnten. Die Unglückliche hatte aber inzwischen schwere Brandwunden erlitten, daß sie bald darauf starb. Die be-tialischen Töchter wurden verhaftet. Vom Starkstrom überrascht. P 0 i t e r s, 23. März. Ein seltenes Unglück hat sich in der Nähe von Minot zugetragen. Der Bauer Pailloux war gerade mit dem Pflügen eines Ackers beschäftigt, durch den eine Starkstromleitung verläuft. Als sich das Gespann dem Hochspannungsmast näherte, sank plötzlich das vorderste Pferd wie vom Blitz getroffen tot zusammen. Im nächsten Augenblick ereilte auch die beiden anderen Pferde das glciche Schicksal. Der Bauer selbst erlitt einen so heftigen elektrischen Schlag, daß er betäubt wurde. Er konnte sich aber bald wieder erheben und von der Unglücksstelle entfernen. Der Pflug war vollkommen zerstört worden. Die Untersuchung ergab, daß einer der Isolatoren der Starkstromleitung durch die ständig eindringende Feuchtigkeit schadhaft geworden war und den Strom in die Erde ableitete, wodurch das Unglück her vorgerufen wurde. atsel'RcRG ■lllMiiil $?rcu2ioortcftlfc(. t 2 } H 6 1 a 1 9 'M (2 15 1 16 i r—-1 I L 3 17 19 i fiii L-., ! 1 r $?rcu2ioortcftlfc(. Tmih finfS iifld) reri)t3: 1.flTict^lft^e^nfet,6.fteffcl* bruff''iVicr',ijDrririimnfi, 8. anbete ^öc^eicftnunfl für letiloä, 9. {\rnnuunti(a(iid)cr 'Jtrlifcf, 11. ©ötJin ber ^crbfcnöunß, 12. OlöUi» Per ;'^uiictrar(it, 13. fjjanifc^cr Sraucnnome, 14. glufe im 1G. tic(iDrbIlrf>c ^ienflftclle, 17. ®erflrt»elbe, 19. SBtber» ind)cr, 20. .liiliiid)rcilicr. Tmih finfS iifld) reri)t3: 1.flTict^lft^e^nfet,6.fteffcl* bruff''iVicr',ijDrririimnfi, 8. anbete ^öc^eicftnunfl für letiloä, 9. {\rnnuunti(a(iid)cr 'Jtrlifcf, 11. ©ötJin ber ^crbfcnöunß, 12. OlöUi» Per ;'^uiictrar(it, 13. fjjanifc^cr Sraucnnome, 14. glufe im 1G. tic(iDrbIlrf>c ^ienflftclle, 17. ®erflrt»elbe, 19. SBtber» ind)cr, 20. .liiliiid)rcilicr. n oben n a ch u lU c u : 1. wcflfölift^c Sanbfc^aft, 2. n(tc3 (^Jcuncfjt, 3. lMcl)cöf^olt, 4. ."poniflhjein, 5. 9)?onaiönnme, fi. onfel Im 9tt(nutiicf^cn C'jcan, 7. iOaum {U(mcnort), 10. tn 11. init|)if)c 15. ^utlerpftanje, 17. erotifÄcr ^oöci, 18. 'ilräpoüJion. (Silfienratfcl. n — fl — nn — bürg — c^l — ber — bt — bl — born — e — e - e - cm - eil - finf — fiel - — öe - Ijorn — i — II — liit — Icf — Ii — Ii — nurr — mat — min — ne — ned _ r.iin - 0 - \)a - >)cl — pl - rn — te — tent - ro -— fa — fc — fct — 10 — te — ter — il — ironS — tro — um — n)a — yier — ji. ton ticrilclKiibcn Silben finb 19 fflörler ju bitben, bereu ".Jiianiiübucljfhiben, üon oben nac^ unten, unb flnbcn, uoii iintcn nari) oben flelefen, eine biftorifc^e Senteni et-öcbcit. tie bilcienocu Wörter t)aben fo((\cube iBebeulunfl: I. fiiDbiMuluie UniuerfiiäiiSflflbt, 2 ornamentale ©eraieninfl, 3. iMinjcljcr ^troni, 4. 5. 6. ©eblrnsSpUauie» 7 ;)laubiicr. H. »uelbllcfjer ^Bornanif, 9. i'euc^iblib, 10. 11 Oper tjon fflicfjatb Sliaufe, 12. ©labt in rs'iilicii, i:l 'i^dpcnoipfel, 14. ^öfluflK, 15. föflentiaiier in oirünfpcifc, 17, italicni[djct SiJcin, 18. nidjl btenucnbe« Öaü, I') H.ivDtneiirfpff — - — . . — . — — €)>etetten(om* ponlft, . — — . ipuftiet, — _ , . — Spteng« föipet. — — . . — (Sit)oluna§3eit, — . . — — ZtH De« ©flflenS, , . — ~ 3«^l«n0ÄwitteI, — — . — aWeeriunflffau, — ... — tJerlet^ung, — . — ffiflftmflf^ine, — , — . — e^fhjfltblflei atlei t>eTr, — — . . — i^auStier. 8ür ble ®tri(6e unb fünfte linb fBuc^ftabcn cinaufctKni fo baB bie altung#6ejir(, 19. Sebendil^ünbniö. . 3a^fettfd»rlff. *^®®~278~94 10 - 7123-51 11 1 3 — 12 10 13 7 7 1 14 — 13 15 16 1 10 8 - 9 1 10 7 — 16 17 1 10 - 1 2 3 - 3 2 18 4 8 7 - 19 1 10 10 1 17 618 — 2 78 — 123 — 8 13 10 paxitx\^ bott JV. Qim @4mffi(: It 17 18 4 1 " Saubbaunt l'i iß i m ß = JSiWitlei, 4 13 3 2 12 = 58jtotaufftri^, 9.17 _lü 7 8 = lylcifdi. lonfetbe,' 5 2Ö 14 20 tvobnei bei Suft. - ©«^offamel/ 19 13 12 1 3(1^ t\n itf). 3^ bin ein 9lc»ittum. bod) man faat, ^ant^' IBelb mir «fimalä aleirfje, brinfl' 3«[l"uunfl. bocö auc^ ifüt ®we hjie für ?Hcicöc. Wtt bieten Flamen nennt man mici). Unb wä^tcnb mnnd)e midj bcrad)ten, IBli^t bu, pb' »peil bu biefeö lieft, iSßidi unb bie trüber flern bctrrtdjicn, Um unf re ©eele ju ernrünbcn. Sit Gjfolfl auc^ niät öfelrf) ba, Jlll Sfugbauet njirft bu ihn finbeit. 9»ur tu^lfl 5Ututl Ji?lec fiel)' idj in! Wtihn man GescSiUilserloSse Siat, so ist es meiMt cfas insera« t Samstag, den 25. März im. f3 »Mariborer Zelftfng*- T*fmnmer 7n. Erzeng^ansf von LlkSrea« Deisertweloen iLSirapen» ScbnapsbrMuierci Jakob Perhavec MARIBOn - OoMpoakm vflc« 9 - Jmimphon 25-80 ■um, Cognsk, Sllwew.li, Wacholder, ae> Mgar ynd ««rbiscli« Kiakovaca. Spaslallikit Orancak und Warmouth. IN OROS! EN OETAILI Ell ganz» \M itai MI ROMAN VON HANS JOCHEN VON PLEHWE Copyright 1937 by Atifwärt«*Verlit, Berlin SW 68 6 Einmal läßt er die Augen kurz« Zeit die Reihe der Kollegen auf der Gegenseite entlang schweifen; er besucht jetzt, so knapp vor dem Staatsexamen, nur noch selten eine Vorlesung, und manche Gesichter di'cses Semesters sind ihm fremd, ihm gegenüber sitzt Fräulein Li, eine hüb sehe junge Chinesin, das runde Gesicht in'die Hände gestützt, und starrt mit schmalen Steppenaugen hi>nab auf die bewegte Gruppe. »Kanüle . . .!« befiehlt der Chirurg unten; die Operation scheint zu Ende zu j;ehen. Der Fliesenboden unter dem Tisch ist mit blutigen Wattebäuschen Ubersät. Der Instrumentcntisch wird klirrend zu-rücifgerollt. »Nadeln . . Da geht der Vorhang zur Seite, der den Hörsaal vom Vorraum trennt, und üin Assistenzarzt blickt hastig hindurch. Als er den Chef noch bei der Arbeit sieht, \ferschwindet sein sorgfältig gescheitelter Kopf alsbald wieder. Nach wenigen Augenblicken taucht ein großer weißer Pappdeckel durch die Vor hangspalten, mit dick aufgeschmicrten l^uchstaben: »Achtung, Studentenl Autounfall eingeliefert, Lebensgefahr! Wer hat Blut-Kruppe Null?« Es läuft wie eine elektrische Welle die Reihen entlang. Alle wissen, was das heißt. Hier gilt es ein Menschenleben zu retten, das schon so am Ende ist, daß nur eine schleunige Fremdbhitübermittlung helfen kann. Es muß scWimm stehen, denn die Forderung Blutgruppe Null bedeutet: jeder Augenblick ist kostbar, man kann keine Bestimmung der Blutgruppe des Verletzten mehr durchführen, sondern muß jenes Nullblut übertragen, das sich mit allen menschlichen Blutsorten reak-ttonslos mischt. Ein leises Raunen, Reih auf. Reih ab. Jeder einzelne wünscht wohl in diesem Augenblick der bevorzugten Blutgruppe anzugehören, um mit seinem eigenen Lebensaft dem verletzten Menschenbruder helfen zu können Professor Trübener sieht von der Arbeit auf. Er bemerkt das Schild, nickt mit dem Kopfe und beugt sich wieder über die Wunde. Er weiß, daß er die Aufforderung nicht zu unterstützen braucht, — daß sich jeder seiner Studenten freudig zur Verfügung stellen wird, wenn es auf ihn ankommt. Da drängt sich auch schon Hanno Den ker an seinen Nachbarn vorbei zum Ausgang der Bankreihe und steigt die Stufen hinunter. Ein leises, fast nur angedeutetes Klopfen der Bleistifte und Fingerknöchel auf die Holzplatten der Banksitze trägt ihm den Beifall seiner Kommilitonen zu, als er durch den hellgrünen Vorhang hinaustritt. Er hat schon zweimal sein Blut gespendet, als man schnelle Hilfe suchte. Einmal war es eine arme kleine Büglerin gewesen, die ausströmendes Kohlenoxyd gas vergiftete, dann ein leichenblasser Knabe, von schweren Magenblutungen in Lebensgefahr gebracht. Er stellt sich auch diesmal ganz selbstverständlich zur Verfügung, ohne lange nachzudenken — gleichgültig, wem seine Hilfe gilt. Es ist eine blonde Frau, schneeweiß, noch weißer fast als der Leinenbezug des Tisches, auf den man sie gebettet hat. Auf der Stirn steht Blut, das in feinem, schmalem Streifen die Schläfe herunter-rieseU. Arm und Schulter rechts sind unförmig weiß verwickelt. Sie ist ohne Besinnung, ihre Wangen sind eingefallen, die schmalen Lippen bläulichblaß verfärbt. Der erste Arzt ist dabei, ihr eine Spritze zu geben, eine Schwester kontrol Irert den Puls. Doktor Becker, ein jisnger Medizinalpraktikant, den Hanno kennt, pohne'det rUeinsichtslos »n r!fm srhöntn, platinblonden Haar her*m, um die K'^pf-wunde freizulegen. Das blutbefhckte Kleid, zerschnitten und zerfetzt, 'st zur Taüle hinuntergestreift. Ali das umlaßt Hanno mit einem «.'inii-^ gen Blick. Er hat schon die Jacke auf Jem Wege hierher in die Ambulanz ausgezogen, den einen Hemdärmel aufgewik-kelt. Doktor Becker grüßt ihn mit einem Kopfnicken. Der Oberarzt hat jetzt selbst die freie linke Hand der Patientin ergriffen, um den Puls zu prüfen, und sagt nur hastig: »Los, Mann, so schnei! wie möglich! Viel Zeit haben wir da niciit mehr!« Dann geht alles seinen vorj^esclirii'bc-nen Gang, den Hanno schon kt-nnt. Als die Kanüle glücklich in der Ellbogcnvenc sitzt, wird der Tisch, auf dem er liefet, neben den der Verletzten geschoben. Die Schläuche werden angeschlossen; ülier den Transfus'onsapparat mit dem gradierten Glaszylinder weiß sich Hanno nun mit dem armen, blassen, ausgebluteten Menschenwesen verbunden, das da neben ihm liegt, ihr Kopf ist ihm zugewendet. (Fortsetzung folgt.) Heller Kopfl Praktischer Slnnf Inserieren bringt Gewinn! Kinderwagen tiller Art in großer Aaswahl bei 2öt7 „OBNOVA" r. NOWAK Jur6lceva ulica b CEJHENT KALK BETONEISEN STUCKATDRROHR SÄMTLICHE BAUMA. TERIALIEN zu billigsten Preisen stets bei Pinter A Lenard HAamOK 2315 Besuchen Sie FRANKREICH Das billigste Land der Welt! 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Märü 1939 um 8 Uhr, nacii schwerem Leiden, versehen mit den heiligen Sterbesakramenten im 70. Lebensjahre, entschlafen ist. Die entseelte Hülle des teuren Verblichenen wird Samstag, den 23. März 1939 um 16 Uhr ieierlich eingesegnet«und sodann auf den kirchlichen Friedhof in Studenci zur letzten Ruhe bestattet. Die heilige Seelenmesse wird Montag, den 27. März 1939 um 7 Uhr früh in der Josefi-kirche gelesen werden. Studenci bei Maribor, den 23. Mär^ 1939. 269t Die trauernd Hinterbliebenen. . Bfsoaden: Todtsancriiren wcrdeo nicht aus'C^bm* Steppdecken die beateo nur bei in Eneuger ' torfff §• rnmiimMMthm Tuchmntm PoMmr NmtrmiMmm H9HmMm€kmn fmdmn Dmunmn oor im Sieralgeacnift — Stepo-deckeDetzeugfuog 3306 A. /TUHEC Marlbor, Stolua allM 5 ^ Gedenket der 4 ntftttherk nlesenilsa! Wir erfüllen die traurige Pflicht von dem Ableben unseres werten Seniorchefs, Herrn Ernst Eyiert Mitteilung zu machen. Die Angeitelltm und ArbertericYiafft der Matchlnentabrik Ernst Eyicrl >Mariborer Zeitung« Nummer 70. 16 Samstag, den 25. März 1939^ ARO CHUHE lür FrBhlahr und Sommer -rrcr Aefcfce AuswahlI — MäsBige Preiset flIlemeuestB fTluster für den Frühling aind auf Lager bei fDanutaktura 1. Ro2aj fTloribor, nieksandroua cesta 16 MOTORRAD I Aus der Verlisiasckaft auf SchRns Tontt bei Plni sind flberzShliRe Fahrnisse zu verkaufen und zwar: I Dreschgamltnr samt Lokomobil, landwirtschaltlkhe Gerate. Wagen« «in Billard und andere häusliche Clorlcta-tangsgeseiistande usw. Der Verkauf findet im Wege einer internen Liritation am Sonntag, den 26. 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