Laibacher Seituna. ^ 2VV. Donnerstag am s December «85» Die L^ibacher Zcitnna" erscheint mit AnSnahme der Sonn- und ssciert^qe, täglich, und kosset sammt d,n Veilaqen im Com vtoir q liall'jäbriss 3U lr. »icsir zn eütlichteü. M i t d, r Po st l»ort°. frei qaniiäliria »üter ssrs»,l,ant' unt' gedruckter Adresse l5 st., halbjährig 7 ft. 3<» sr. — I,i serat, o» sgeb ü l» r fiir eine Sl'alten^ile oder or» Nan», derselbe«, für ,>«-maliae (zinschciltüiiq 3 fr., fnr zweimalige '4 lr.. fnr dreimalige 5 sr. (5. M. Inftrate bis 12 Zeilen losten < sl. ft'ir » Mal. 50 lr. snr 2 Mal nnd 4tt lr. snr l Mal einznschalttn. ^» dil'ftn Olbiihren ist nach dem „provisorischen Gesetze von, s». November l85<) snr Inscrtionsstäilipel" noch 10 kr. für eine jedesmalige Einschalinng hinz» z» rechnen. Amtlicher Theil. ^V*e. k. k. apostol. Majestät haben an die Stelle des zu einer anderweitern Bestimmung berufenen Feldmarschall-Lientenams Freiherrn r. Prokescl), den wirklichen geheimen Rath nnd bisherigen VnndeS-Präsidial-Gesandten Friedrich Grafen v. Thun-Hohen stein, zn Allerhöchstihrem ansierordenllichen Gesandton und bevollmächtigten Minister am königl. preußischen Hofe allcrgnädigst zu erneuueu gernht. Ee. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchst unterzeichnetem Diplome drn k. k. Hofiath und Reichs-historiographen, Friedrich Hurter, in den Adelstand des österreichischen Kaiserreiches allcrgnadigst zn erhcben und zugleich zu bewilligen gernht, seinem Namen den Geschlcchtsuamen seiner Ehegattin Amman n zuzufügen. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom !). ?>ovember d. I., in allergna-digster Berücksichtigung der ausgezeichneten vieljahrigen Dienstleistnog des Obereinnehmcrs der k. k. Staats-Ceutralcass»', Franz Seraph Schurz, demselben den Titel eines k. k. Muthes tarsrei zi, verleiben geruht. Se. k.k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 18. October d. I. zu genehmigen gernht, daß das Viccconsnlat in Vastia anf der Insel Corsica dem früheren Viceconsnl Hyacinth Ceccon» wieder übertragen, und daß dasselbe dem General-cousnlat in Marseille statt jenem von Livorno untergeordnet werde. DaS k. k. Finanzministerium Hal znm Revidentcn der NechlNlngsfanzlei bei der Stenerdirection z» ^aibach den dortigen diligirenden Official, Joseph Lnkesch, ernannt. Vlranderunssc» i« dcr k. f. Armee. Veförderuuge n. Die Oberstlieutenante: Rudolph Ritter v. Rei-cheftes, Infanterieregiments Baron Iellaclc Nr. 40, zum Obersten und Commandanten des Infanterieregiments Graf Degeufeld Nro. 3«; Autou v. Laaba, dieses lelttereu, zum zweiten Obersten beim Infant.-Negimente Hoch- nnd Deutschmeister Nr. 4; Joseph v. Castle, des Dragonerregiments Großherzog von ToScana Nr. 4, zum Obersten und Commandanten dieses Regiments; Theodor Freih. Vuirette, des Ge-neralqnartiermeisterstabes, znm Obersten im Corps; Karl Valtin, Commandant des 23. Feldjagerbatail-lons, zum Obersten mit Velassnng dieses Vataillons-Commando's, und Philipp Freih, v. Hacke, deö Hu-sarenregimentS Graf Nadelzky Nr. ü, zum zweite», Obersten beim Cürassier-Regimente Kaiser Nicolaus )tr. ll. Die Majore: Joseph Schnorbusch, Commandant ^ 57-, z„„, Oberstlieutenant und Commandanten ^^Feldjagerbataillons; Ignaz v. Tallian, des Husa-renreg. Prinz Alcrander zn Württemberg Nr. 11, zmn Oberstl^beim Hnsareinegimente Graf Radeyky Nr. 5 ; Albert Frech. v. Bülow. des UhlanenregimeutS Fürst ^echtensteu, Nr. <>, ;,,, Dbe.stl.entenant bei.n Uhla-ueuregimente Graf ^,.„ ^,. „>. (,.„,,,^ ,^.,st Thurn Taris des Dragonerreg.meuts Großhe.zog von ^oscana Nr. 4, z«.n Obe.stlie..tenant beim Uh- lanenregimente Erzherzog Carl Ludwig ?ir. 7; Ale-rander GrafEsterhl'zy. des HnsarenregimentsGroßfürst Nicolaus Nr. 2, znm Oberstlieutenant beim Cürras-sterregiment König von Sachsen Nr. 3 ; Gnioo Frh. Rochepine, des den allerhöchsten Namen führenden Cürassierregiments, zum Oberstlieutenant beim Dra-gonerregimente Großherzog von Toscana Nr. ^; August Kochmeister, des Geueralqnarticrmelsterstabes, znm Oberstlieutenant im Corps; Adolph Freiherr von Wimpffen, des Infanterieregiments Hoch- u. Deutschmeister Nr. 4, znm Oberstlieutenant beim Infanterieregimente Graf Degenfeld Nr. 3li; Johann Freih. v. Vittner, des Infanterieregiments Graf Kinoki Nr. 47, zum Oberstllentena.it im Regimente; Joseph v. Nicper, des Infa>tterieregimcnts Graf Wimpffen ?lr. 22, znm Oberstlieutenant in diesem Regimeute; Anton Zailler, Flügeladjutant des Feldmarschalls Fürsten Windischgräl), zum Oberstlieutenant; Wilhelm Binder, des Infanterieregiments Baron Iellacic: Nr. 4(i, znm Oberstlieutenant bei Fmst Carl Schwarzenberg Infanterie Nr. w; Antou Marr. des Infanterieregiments Prinz Gnstav Wasa ?lr. li(i, zum Obcrstlieutcuant im Regimcnte; Gustav Ritter von Henriqiiez, des 23arasdiner Creuzel !»., zum Oberst-lleutc.mnt iln Demsch-Banaler 12. Granz.Insanterie-regiment. ni,d Rudolph Baron Schmidburg. des I»-fanterie-Regiinents Prinz Einil Nr. «4. z,,«, Ob/.-ft'. licntenant. Die Ritlmeister: Gustav Kalbrnuuer, des Dra-gonerregiiuents GroßherzogS von Tosc^la Nr. 4. znm Major im <., den allerhöchsten Nam/n führenden Cürassierregimente; Philipp Graf Kollowrctt, dieses Leltteren, znnl Major im 4. Cürrasslenegimente Kaiser Ferdinand; Wilhelm ^iedemann, des Uhlanen-Regiments Fürst Liechtenstein Nr. !>. znm Major; ^'ndwig v. Wocher, des Husarenregimenls Prinz Ale-rander von Württemberg Nr. 11, znm Major beim Hnsarenregimente Großfürst NicolanS Nr. 2, und Plato v. Vakalovich, Commandant der Garde-Gens-d'armerieescadron, znm Majcu' im 11. Husarenregim. Prinz Alerander zu Württemberg. Die Hanptlente: Adolph Pinsker, des 7., zum Major nnd Commandanten des 17. Feldjagerbatail-lons; Alerander Ritter v Cantes, des '»., zum Major nnd Commandanten des 3. F,ldjägerbataiUons; Anton Wolff, des Infanterieregiments Graf Degenfeld Nr. 30, zum Major im Negimente; Ludwig Lechner, des Infanterieregiments Hoch> .und Deutschmeister Nr. 4. znm Major im Infanterieregimente Prinz Emil Nr. l!4; Ioh<,„„ Edler v. Weißbarth. dieses, zum Major im Infanteneregimeute Hoch-nnd Deutschmeister Nr. 4; Wilhelm Ritter v. Iaco-mini-Holzapfcl, des Infanterieregiments Graf Ki,:ski Nr. 47, nnd Carl v. Knopp, h^ Infanterieregiments Graf Wimpffen Nr. 22, Ve.de zn Majoren in ihren betreffenden Regimentern; Wilhelm Eles. des Infauterieregiments Baron Wimpffen Nr. 13. zum Maj. im Infanterieregimente Graf Strassoldo Nr. 01 ; Sigmnnd Freiherr Haller. von Prinz Wasa Infant. Nr. 00, zum Major beim Infanterieregimeute Graf Coronini Nr. ll; Johann Schonat, des Infanterieregiments Hoch- und Deutschmeister Nr. 4. zum Maj. im Regimente und Commandanten des 2. Caoeten-Instiluts zn Nen-Cilly; Lndwig v. Crasbek, des Demsch-Banater 12., z»m Major im Waraodiner Kreuzer !i. Gränz-Iufanterieregimeute; Alois Kozell. dcs Infanterieregiments Graf Strassoldo Nr. 01, zum Major im Negimente Prinz Gustav Wasa Nr. 00; Anton Krzisch und Michael Ritter v. Thom, deS GeneralquarliermeisterstabeS, zu Majore« im Corps, und den Adjutanten Sr. k. k. apostolischen Majestät, Rittmeister Alerander von Karst, des Uhlanen-Regiments Fürst Liechtenstein Nr. 9, zum Major und Flügel-Adjutanten des Feldmarschalls Grafeu Radepky. Ernennnnge ' g e u. Oberst Theodor Graf Nadchky, deS Draqo,,.,' regiments Groscherzoq von Toscana Nr. 4, als Ge-. ^neralmajor; Oberstlieutenant Anton KoUmann, dee DentschVanater 12. Grdn^InfaNerie-Neglments; Major Anton Müller, des 4. l5nrc>ss»erreglmen»,ts ft^af Deaenfeld Nr. 2«; dieser ^eptere als Oberstlieutenant; da,,,, Major Franz Schdl'l, Commandant tec« 3. FeldjagerbataillonS, ,,„d R,tt-m/ister Carl Ritter v. Schloißmgg, des Cürasslerre-giments Kaiser Ferdinand Nr. 4, mit Majorschalas- Am 27. November 1«lj2 wird ln der k^ f. Hos-uud Staatsdruckerei in Wien daS l.XVlll. Sli«f de<^ allgemeiueu Reichsgesen- und Regierungsblattes, nnd zwar in sämmtlichen Ausgaben ausg,gebe« und rer-sendet werden. Dasselbe enlhalt unter Nr. 233. Die Verordnung des Kriegsministermms vom l). November 1i^^2, womit e»l. Den Erlaß deS KrieaFministtnum« von, 1.^!. November 18.°i2, betreffend die Bestimmung der geistlichen Jurisdiction für die in die Heimat entlassene Reservemannschaft. Nr. 230. Den Erlaß des Ministeriums des Aeußern vom 21. November M>2, hinsichtlich emeS getroffenen Uebereinkommens mit dem Königreiche Sachsen, wegen gegenseitiger Freizügigkeit der Pensionen und ahnlichen Bezüge. Nr. 237. Dle Verordnung deS Ministeriums des Innern und d,r Obersten Polizeibehörde vom 22 November 1tt^2, »vomit die »>!l«»v, ,l»k< m»vi»i" z„ einer amtlichen Zeitung erklärt wird. Nr. 23«. Die Verordnnug des Mmlsterinms des I Innern und der Obersten Polizeibehörde vom 22. 1184 November 1862, womit die „Laibacher Zeitung" und die „Klagenfurter Zeitung" zu amtlichen Zei-tungen erkläre werden. Nr. 239. Die Verordnung des Ministeriums des Innern und der Obersten Polizeibehörde vom 22. November 1862, womit die „Agramer Zeitung" zur deutschen amtlichen Zeitung in den Königreichen Croatien und Slavonien erklärt wird. Nr. 240. Die Verordnung des Ministeriums des Innern und der Obersten Polizeibehörde vom 22. November 1862, womit die „t-nxxeUu oslkunlo >V«M'xil,,« das »l^li's) eli Vül-mu," und die ))(i32« ^...... ^......^ , ,,i ^^.,-', Nicktamtlicher Theil. W e N t H'r 'i"i ch * Wien, 29. November. Die Statthalterschaften mehrerer Kronländer haben eine Kundmachung über die Einimpfung als Vorbauungsmittel gegen die Lungeuseuche veröffentlicht, wobei die ueue-sten Erfahrungen der Wissenschaft über dieseu Punct in nachfolgender Welse zum Grunde gelegt werden. Dr. Willens zn Hasselt in Belgien führt in .seinem Berichte an das Ministerium au, daft elst seit 1828 sich nnter dem Nindviehe in Belgien eine Seuche ausgebreitet hat. welche. nach Gluge, deu Namen seuchenartige, ersndative Lnngen-Vrustfellent-zündung (Lungenseuche) elhaltc'N hatte. So war tie Krankheit auch, nach Hasselt, in Belgien durch den Ankauf mehrerer Ochsen aus Flandern im I. 1830 zuerst in die Stallungen einiger Branntweinbrennereien eingeschleppt worden, von denen aus die Seuche sich in der Umgebung ausbreitete, und heut zu Tage einheimisch (enzootisch) geworden ist, der Art. daS jährlich eine große Anzahl der Thiere zu Grunde geht. ,. Der Berichterstatter beobachtete zuerst die Na-tUs, die Ursachen und Erscheinungen der Krankheit, und versnchte lmm verschiedene Behandlungsarten; vorzüglich wirksam fand er in dem ersten Stadium der Krankheit das schwarze Schwefelquecksilber (^X<-tlu0p8 miu! !»«) oder bei allgemeiner Blutvergiftung durch Aufnahme fan-lender Stosse in das Blnt entstehen. Gegenwärtig soll die Frage, ob die Lungenseuche durch Einimpfn»g des Blutes und gewisser SecretionSproducte von kranken Thieren anf gesunde übertragbar sei, dnrch die Versuche des Berichterstatters vollkommen gelöst sei», hiermit war aber zugleich das Mittel zur Bekämpfung der Krankheit gefunden, da auch in der Men-lschenheilkunde epidemische und ansteckende Krankheiten mit dem besten Erfolge ringeimpft werden. Die Art der Impfung und ihr Erfolg sind folgende. Man nimmt die Flüssigkeit ans der Lunge eines frisch geschlachteten kranken, oder eines an dieser Krankheit rben umgestandenen Thieres, befeuchtet damit eine etwas größere Lanzette und macht nnn Mittelst zwei oder drei Einstichen an dem untersten Ende des Schweifes jeueS Thieres, welches man vor der Krankheit bewahren will; ein einziger Tropfe» der Flüssigkeit genügt zu einer wirksamen Impftma-Nach 12 bis 13 Tagen treten die Kr^'kheitS-Erscheinnngen anf. welche bei einigen Thieren zwei und drei Monate andauernd zu deftig sind, als daß sie sich durch eine bloß örtliche Veränderung (Local-Assection) erklären ließen, denn das Thier zeigt sich leidend, ist weniger lebhaft, frißt weniger, die Eiu-impfllngsstette ist sehr empfindlich, schwillt an, entzsui-zündet sich, die Geschwulst wird hart und verbreitet sich oft weiter, so daß bei einer schleckt gewählten Stelle selbst der Tod erfolgen kann. Die Anschwel-lnng erfolgt durch Ansschwiyung eiuer Masse, ähu« lich der in der Lunge, in bedeutender Menge, wird oft wieder anfgesangt, führt aber zuweilen a»ch brandiges Absterben der Hant, ja selbst der Schweifspiyen herbei. Bei einem regelmäßigen Verlaufe aber ist das Allgemeinbefinden deS Thieres wenig gestört, uud es bessert sich bald wieder, ja es wird sogar leichter fett als solche Thiere, welche die Krankheit uicht überstanden haben. Die physikalischen Kennzeichen , die microscopi-sche Untersuchung und oie chemische Analyse der geimpften Stella! beweisen, daß das örtliche Leiden, welches künstlich dnrch die Einimpfnng hervorgerufen wird, die größte Aehl'.lichkcit mit jenen krankhaften Veränderungen hat. welche man iu deu Lungen der an Lnngenseuche erkrankten Thiere findet. Eine Reihe von sorgfaltig angestellten Versuchen nnd Untersuchungen in den verschiedenartigsten Beziehungen lieferte weiterhin folgende Ergebnisse: Die Lungenseuche wird übertrage», durch die Einimpfnng von Blnt oder anderen Stoffen, welche, krau« ken Thieren entnommen, auf gesunde geimpft wer. den. DaS hier angegebene Vorbauuugsmittel hat sich an 106 Thieren bewährt, welche vollkommen ge-snnd blieben, indessen vou 60 unier die geimpften in derselben ScaUung untergebrachten, 17 erkrankten. Jene Stallungeu. in denen seit l830 die Lungeu-seuche geherrscht hatte, sind jept von dieser Krankheit befteit. Die Einimpfung nach der angegebenen Methode schüpt die Thiere vor Lungenseuche, gleichviel, ob auf dieselben deutliche krankhafte Erscheinungen eintreten oder nicht- Das Blnt nnd die seröse schaumige Flüssigkeit, welche aus den Lnugen eines im ersten Stadium der Lungenscuche erkrankten Rindes ausgepreßt werden, geben den entsprechendsten Impfstoff. Die Incubationszett bis zum Ausbruche deutlicher Zeichen dauert von 10 Tagen bis zu einem Monate. Der Impfstoff wirkt nicht auf Thiere, welche schon ein Mal geimpft sind, oder die Krankheit überstanden haben. Das geimvfte Thier kann ohne Gefahr den epizootischen Einstüsseu ausgesel/t werden, und mästet sich besser und schneller, als andere mit ihm in gleichen Verhältnissen lebende Thiere, wenn sie nicht geimpft wurden. " Zum Schufte der sich immer erneuernden montenegrinischen Einfälle nnd zur Bändigung der der Pforte augelMlgen Raj.ih von Gralioro, Gazko, Zn-bizi, Krnsevica, Nevescinje, Schoujeoo, Niksic :c., welche zum Theile mit den Montenegriuern gemeinschaftliche Sache zu mache» scheinen, hat die türkische Regierung ansehnliche Truppeuverstärkungen an die Glänze entsendet, so daß zwischen Taslidia, Gasko, Trebmje ,md Mostar dermalen gegen 8000 Mann nebst einige» Geschüpen aufgestellt sind. Die Muselmänner von Niksic wagen es nicht ihre Häuser zn verlassen, in welchen sie von den aufgeregten Rahjahs fölmlich ceruirt si»d. Eben so verlautet, daß 3000 Montenegriner sich zu einem Ueberfalle der türkischen Ortschaft Bitechia zn vereinigen im Begriffe sind. Die Bevölkerung von Zubizi ve>weigert den ihnen seit alter Zeit aufgelegten Tribut eines Thalers von jedem Hanse. Korieni'ch, obwohl ganz von Muselmännern bewohnt , schloß einen Bund mit den christlichen Grahomanern gegen die öffentlichen Func-tionäre, und es scheint, daß mehr oder weniger alle Gemeiudeu jener dem Boccheser und Ragnsaer Kreise nahegelegenen Gegend zum Widerstände gegen die erecutioe Gewalt der Pforte sich rüsten. Die gunze Herzegovina soll von Emissären durchstreift werden, welche die Einwohner aufwiegeln. Zum Schune des osterr. Grcinzqebietes sind übrigens für alle El)e»l», genossen worden. Auch die immer nnrnhige Stadt Iakova in Nord-Albanien mnßte militärisch beseftt werden. Tome Pascha von Priserendi hat den ihm von Omer Pascha dießfalls zugekommenen Befehl ohne Schwertstreich vollzogen. Wiru, 2!). November. Se. k. k. apostol. Majestät haben dem Regierungsrathe Deinhardstem ans Anlaß des von demselben verfaßtei' Huldignngs-gedichtes, welches im Nationalthectter zn Pesth am 2A. September d. I. abgesungen wurde, eine sehr werthvolle Tabatiere zustellen zu lasseu geruht. — Ihre Majestät die Kaiserin Maria Anna Carolina hat dem von dem k. k. Primarärzte Herrn Dr. v. Viszanik gegründeten „Unterstüyungsverein für ans der hiesigen k. k. Irren-Heilanstalt geheilt entlassene hilflose Personen," welcher fortwährend seine segensreiche Thätigkeit bewährt, 200 st. M Geschenk ertheilt. -^ Die Unterstünungsgelder, welche Se. Majestät der Kaiser v. Oesterreich und dcr Sultan für die Sarajevo Abgebrannten übersandten, wnrden dieser Tage folgendermaßen vertheilt: unter 210 arme griechische Familien 48.126 Piaster von den Geldern des SnltanS, und 22M0 Piaster von den Beiträgen deS Kaisers ron Oesterreich; unter 23 katholische Familien 10.000 Piaster, und uuter 167 israelitische Familien von den Geldern des Sultans allein 2(j.lil)0 Piaster, der Rest wurde unter die Türken vertheilt. — Die Direction deS steiermärkischen Forstoer-eines macht bekannt, daß ein unbekannt siin wollendes Mitglied desselben 40 kais. Ducaten in Gold als Preis für die Abfassung des besten forstlichen Unter-richteü mit Hinblick anf die Verhältnisse nnd Bedürfnisse der Steiermark. der einfach, leicht faßlich und zugleich grüudlich sein muß, bestimmt hat. — Ee. Ercellenz der Graf Christian Waldstein, Präsident des böhmischen Museums, hat diese"' Institute ein Schwert des Entdeckers vr" Amerika, Chrlstoph Columbus, geschenkt. Die „P>'. Nov.", denen wir diese Notiz entlehnen, bemerken, daß dieseS Schwert >» der That ans de», 1''- Jahrhundert n>'d zwar aus Italien stamme. Auf demselben si»d, freilich ans späterer Zett, die Worte: „Christophorus Columbus Admiral" eingr^virt. ^. Die „Pesther Ztg." berichtet: Schon vor einiger Zeit »raren sehr täuschend nachgemachte Zehn-guldenbanknoten neuester (V.) F^m im Umlauf; die Spnven führten auf Czegled und Pesth, als den wahr» scheiulichen Erzeugungü- und ersten Vcrbreituugsott. IR8S Am 20. d. M. erfolgte mm, wie man vernimmt, die Verhaftung der Beinzichtigten, nnd zwar mit vollständigem Erfolge, denn es wurden außer einem Vorrathe von Falsificaten, ein bedentendes Quantum mit Wasserdruck zugerichteten Papiers, sämmtliche da;n gehörige Pressen und Vorrichtungen, so wie sechs dabei be-theiligte Individuen, theils Pesthcr, theils Czegleder, zu Stande gebracht. Die Verhaftung der an verschiedenen Orten sich aufhaltenden Complizen erfolgte gleichzeitig, so d.iß keiner durch den Andern gewarnt werden konnte. Das Haupt dieser Bande soll em alter Vankuotenfalscher sein, der schon ein Mal wegen dieses Verbrechens eine langjährige Kerkerhaft abgesessen hat und nun abermals von der Nemesis ereilt wurde. — Am 17. d. M. starb zu Kirchheim a. d. Teck, Professor v. Eschcnmayer im 84. Jahre, ursprünglich Arzt, aber berühmt im philosophischen Gebiete, in welchem er auch lange auf der Universität Tübingen eine Lehrstelle versah, einer der letzten Männer der (5arl-Academie. Im höheren Alter vom Lehrstuhle zurückgetreten, wählte er sich Kirchheim a. d. Teck zum Orte eines Privatlebens, in welcher Stadt er einst in der Blüthe seines LebeuS lange segensreich als prac-tischer Arzt gewirkt hatte. Vis zum Ende seines Lebens sitzte er theosophische und natnrphilosophische Studien fort nnd blieb mit ungeschwächtem Geiste als Schriftsteller thatig. Seine letzte Schrift schrieb er noch wenige Monate vor seinem Tode. Sie führt den Titel: „Betrachtungen über den physischen Weltbau mit Beziehung auf die organischen nnd unsichtbaren Ordnungen der Welt." — Vor dem Appellationsgerichte in New-Zork schwebt ein für die Sclavenfrage interessanter Prozess. Ncht fai'bige Personen, darunter zwei Säuglinge uud 3 Kinder, werden von einer gewissen Juliet Lemnan als Eigenthum nnd Erbgut reclamirt; dagegen behauptet der Vertheidiger der angeblichen Sclaven — der zn-fällig den Namen Lonis Napoleon führt — die Lem-non sei eine Sclavenbäudlerin, und stehe auf dein Puncte, die acht Personen „ach Teras zu verkaufe,,. Im Staate New-Vo>k sei aber weder Sclave>,besm noch Sclaveiihandel erlmibt. Da die acht Pei-sone» nicht entflohen, sondern von der Lemnon selbst nach dem Staate Newport gebracht worden sind, seien dieselben frei. Der AuSgang dieses Nechtshandels wird entscheiden, ob New ^)ork ein Sclavenstaat ist oder nickt. «pesth, 27. November. Lant Mittheilung des k. k. Militär- und CivilgouverneurS von Siebenbürgen, ddo. Hermannstadt am 14. November, findet dieses Gouvernement, da nach mehrseitigen verläßlichen Erhebungen und Nachrichten über den Gesundheitsznstand der nützlichen Thiere in der Walachei die unlängst im Ibrailer Districte unter dem Großhornvieh ansgebrochene Krankheit nur eine Art Nuhr war, welche auch bereits wieder bedeutend im Abnehmen sei, über das motivirte Eiorachen der dortländi-gen stabsftldärztlichen Direction, die mit der Verordnung vom IN October auf 20 Tage erhöhte Cou-tumazperiode uunmehr wieder auf 10 Tage herabzusetzen , wobei sich rücksichtlich der Nindshäute n»d Abfalle nach den bestehenden Vorschriften zn benahmen ist. Deut l ch l a n d. Verli,,, 28. November. Am vorgestrigen Tage ist von deu Verollinächtigte» Preußens, der großher-zoglich uud herzoglich sächsischen, so »vie deu fürstlich schwarzburg'schen uud fürstlich renß'schen Negierungeu der Vertrag wegen Fortdauer des thüriugeu'schen Zoll- nnd Handelsvereins, und am heutigen Tage der Vertrag wegen deS Veitritts dieses Vereins zu dem Vertrage vom 7. September v. I. unterzeichnet worden. Die „Spen. Ztg." meldet, daß die Freilassung der Madiai'schen Eheleute in Folge der bereits ausgesprochenen Beguadignng Sr. k. Hoheit des Groß-^rzoqs „ach Verlauf von 4 Wochen, von der Abreise ^rafe,, «,^„^ ^ Florenz an gerechnet, mithin »^" ''- December e>folgen werde. hm mehr"''^''"'.^'-^'vcmber. «">, wurden scher Art . """""„gen vorgekommen, die polltl- Flugschriften n'frü^ ' "'"'^"' "^" ^ '"it ------- ^NUl)>e,!,ch^^^^^^, ^, Verbindnnq. welche von London auS zur Verbreitung hierher gekommen sein sollen. Man erinnert sich dabei wieder an die vor einiger Zeit verbreitete Nachricht, daß Am. Gögg von hier Amerika verlassen und sich in London wieder gezeigt habe. I t fl.z i e ll. Nom, 22. November. Ueber die am 20. d. M. erfolgte Eröffunng der Staatöconsulta wird gemeldet: „Schon am 18. verfügten sich die fast vollzähligen Mitglieder der Vonsulta mit ihrem Präsidenten, Sr. Eminenz dem Cardinal Brignole, an ihrer Spitze, in den Vatican, wo sie von Sr. Hell. dem Papste huldvoll empfangen wurden, der eine kurze warme Anrede an sie richtete. Der heil. Vater soU unter Anderm gesagt haben, er habe seit langer Zeit beschlossen, eine Finanz-consulta zusammen zu berufen; bis jetzt hätten die Verhältnisse die Verwirklichnng dieses Planeb nicht gestattet; da aber im gegenwärtigen Momente diese Zusammenberufung möglich sei, so schätze er sich nicht nur über die Installirung der (Zonsulca, sondern vorzugsweise deßwegen glücklich, daß sie ans ehrenwerthen, ausgezeichneten, in jeder Beziehung seines Vertrauens würdigen Männern bestehe; mau werde ihnen das Bndget vorlegen; wie gnten Familienvätern werde es ihre Aufgabe sein, das Gleichgewicht zwischen Einnahme uud Ausgabe herzustellen; mau werde ihnen endlich zwei Gesetzvorschläge vorlegen, einen über Tilguug des Papiergeldes, den andern über die Führung wichtiger Eisenbahnen. Am Schlüsse der Ansprache segnete der heilige Vattr die Mitglieder der Eonsulla nnd ihre im Interesse des Staates vorliegenden Arbeiten. Die der Mehrzahl nach in den Provinzen gewählten, uud von ihnen entsendeten, von der Regierung aber, die aus drei vorgeschlagenen Candidaten einem ihre Zustimmung gibt, bestätigten Consultoren sind ungefähr dreißig an der Zahl, uud werden sich in Sectwuen thoile». Da das Budget bereits seit' einiger Ze.t „, Dr.iek gelegt m.d veröffentlicht ist. so haben mehrere Consultore., , u„d unter diese., auch Fürst Corsiui , der trotz seiner 8U Jahre lustig a„ Körper und Geist ist, dasselbe zum Gegenstand eines besondern Studiums gemacht. Die Negieruug beschäftigt sich vielfach mit Verbesserungen ; unter andern sollen über die Tiber Kettenbrücken gespannt, und die Stadt mit Gas beleucht tet werden. I r a n k r c i ch. Paris, 2l>. November. Wir lesen im „Moni-tenr" : Die Abstimmnng, welche in Paris Statt gefunden hat, gab Veranlassnng zu rühreuden Einzelheiten. Kranke, Lahme und Altersschwache ließen sich in das Abstimmungölocal bringen; auch Blinde kamen, von ihren Weibern und Kindern geleitet, sehr zahlreich herbei. Im 8. Arrondissement kam der 80-jährige General Desvaur M- Abstimmung gefahren. Er wollte in den ersten Stock hinauf, sank aber entkräftet nieder. Das Vnreaur begab sich hicranf zum General hinab und brachte die Urne mit. Im 7. Arrondissement wurde ein alter Soldat des Kaiserreichs (99 Jahre alt) von seinem Sohne znr Urne getragen. Der „Monitenr" fährt fort, die bruchstückweise «iutreffeuden Stimmergebn.sse z« veröffentlichen. Auch heute wiederholen sich iu den Depeschen der Präfecten die Klagen über das schlechte Wetter, das an mehreren Orten wirklich zmn unübersteiglichen Hinderniß für die Wähler geworden zn ftin scheint. So schreibt der Prafect von Gap wörtlich, wie folgt: „Die einzige Gefahr, die wir zn befürchten hatten, stellt sich leider der Abstimmung in den Weg. Die bedeutcudcn Regengüsse det letzten Tage uehmen seit gestern (20. November) an Stärke zu, ^md heute (am ersten Stimmtag) sind die Gießbäche der Art, daß ganze Dörfer, und zwar Viele den Hanptort der Gemeinde nicht erreichen nnd folglich uicht votiren können." Aus Mout dc Marsan wird ebenfalls von unaufhör' lichem Regen nebst Bäume entwurzelndem Sturm-wiud berichtet. wodurch die sehr zerstreut lebenden Landbewohner, troh ihrer guten Stimmung, vom Vo-tireu abgehalten worden sind. A„s Limoges meldet man, daß in Folge des wolkenbrnchartigen Regeus au mehteren Orten die Bäche ausgetreten sind, und die Verbindungen unterbrochen habe». Wenn man aber hieraus schließen wollte, daß die Resultate vom platten Land schlechter sind, als die aus deu Städten, wo doch die Wähler es viel bequemer hatten, so würde man sich irren: gerade das Umgekehrte ist der Fall, und auch dießmal zeigt sich der Enthusiasmus der Bauern ueben der vergleichweifeu Lauheit der Stadtbewohner in unzweifelhaftem Licht. Während ganze Dörfer wie Ein Man«, „Ja!" gestimmt haben, sieht man z. B. in Marseille von 37.391 Stimmberechtigten nur 17.758 Vota uud darauf nnr 1N.Nli0 Ja, in Besan^on ron 8239 Stimmberechtigte!, nur 1413 Vota und darauf nur 3776 Ja abgegeben. Im Arrondissement MeziereS, dessen Hauptbevolkeruug in den Städten MeziereS. Oharleville nnd Sedan wohnt, zählt man auf 20.900 Ja 11.000 Nein, ein Verhältniß, wie nicht einmal Paris es liefert. Der Maire von Avessac erhielt vor einigen Tage» ein Schreiben deS Präfecteu von Nantes, worm er aufgefordert wurde, die Protestation Sr. köuigl. Hoheit des Grafen v. Vhambord nach Beendigung des Hochamtes vorlesen zu lassen. Dieses Schreiben, welches iu der Form eineS Onculares an die MaireS des Departements abgefaßt war, uud den Anschein eineS von der Oberbehörde ausgehende» Actenstückes hatte, war aber unecht. Eine gerichtliche Untersuchn»«, znr Entdeckung der Urheber dieser Circulare wurde sofort eingeleitet. Großlnitnnnicn und Irland. London, 24. November. Gestern erschien ein parlamentarischer Ausweis üb^r deu Sclavenhaudel iu Cuba und Brasilien im Laufe dieses Jahres. Vom 1. Jänner bis znm 9. October wurden auf l5nba gegen 4100 Neger eingeschmuggelt. Iu Brasilien ist während dieses Jahres nur eine eiuzige Ladnng Neger heimlich gelandet worden; dieß bestätiget Herr Southern, der britische Gesandte in Nio Janeiro, der zugleich hiiizlifiigf, die nlimerische Starke jeder Ladnng l.isse sich »ichs angeben. Die öndung geschah kurz vor dem 1. Mai auf der Küste von Mio Grande do Sul, und er hoffe, es werde die letzte gewesen sein Der Name „Wellington" lebt noch a„ allen Orten. ES tauchen Wellington-Stamcen in der «Provinz. Wellington-Bücher, Albums. Clnbbs ln London auf. Auf Anregung Ihrer Maj. der Konigi» nüd zum Andenken au den Verstorbenen em Wellington-Collegium zur Erziehung verwaister Offizierkkmoer ge. gründet. Die SammlnngSliste ist eröffnet; von ter Königin wurdeu 1000, vom Prinzen Albert 500, v^N den Ministern zu 100 bis 300, im Gauzeu bereitS über 9000 Pfd. St. gezeichnet. Telegraphische Depeschen. — Htocl'hol»,, 20. November. Der Zustand des Königs „»verändert. — Florenz, 27. November. Der neugeborue Prinz hat in der Tanfe den Namen Ivhanu Nepo-muk erhalten. Zahlreiche Begnadigungen sind in Folge dieses Ereignisses gewährt worden. — Turin, 28. November. Der Senat hat mit ^ gegen 6 Stimmen den internationale» Eani-tätsvertrag angenommen. Die Deputirtenkammer wt mit 9ii gegen 16 Stimmen die Credite für 18.'!l genehmigt. — PariS, 29. November. AuS den Departs-meuts und Algier sind 7,700.000 Ja bekannt; von der Armee 282.000 Ja gegen 10.000 Nein. — (5onstantinupel. 20. November. Briefe der „Triester Ztg." melden den Eintritt Riza Pascha'S in das Cabinet als bevorstehend. Iu den Reihen der alttürklschen Partei währt die frühere Gährung fort. Djezaerli's Güter sind öffeutlich versteigert worden. Auf der Höhe der Insel Eamos sind Seeräuber m bedrohlicher Menge anfgetancht. Mau spricht hier von bedeutenden, neuestens im Kaukasus vorgefallenen Gefechten. » ag vou I. v. Kleinmayr und F. Bamberg m Laivüch. Veramwortliche Herausgeber uud Redacteure-. I. v. Klcmmayr und F. Vamberg. Telegraphischer <5vuca« Bericht ^ der Staatspapiere vom I. December 1832. ! Staatsschulbverslhrtlkmnss«' z" 5 P<«lt. (i>, EM.) 94 5/« detto „ ^ l/2 « » 8^ 1/4 Darlehen mit Verlosung u. I. «839, für 250 ii. l39 1/4 für 10l)fi. NcucS «nlehcu l.i!!«,i. ä........ 943/4 detto Llttor» 6....... Nl 5"/o 1832............. 943/8 Lombard. Anlchm.......... 205 VanfMctie». vr. Stixk »339 st. » C. M. Wecbsel - (Hours vom l. Decem'er l^52 Rmsierdam, fnr 10» ThalcrCurrcut. Nthl. <«! 2 Monat. ÄuM'urg, sür 100 G»!lt» ^,n., Ould. Nl» l/l^ Vf. Uso. Frankfort a.M., (f»r l2<» st. ,i,od. V.r ) ti»ö-W5hr. im24 l/t st. ssusi, O»!d.» 1! 5, 1/2 Bs. 3 Munat. Haml'ura. für »00 Thaler Banco, !>ltl,l, 172 G. 2 Mo»al. Livorno, sin 300 Tuscanische Lire, ^»ld, l >3 Bf, 2 Monas. London. fnr 1 Pfnnd Sterli». G,.ld.n ^ ^''2« Vf. 2 Monat. Mailand, für 300 Oesterreich. Lire, Gnld, l l 5 3/4 Vf. 2 Mrn.ü. Marseille, fiir 300 Fransen. . Guld. 136 1/^Vs. 2 Mo»»!. U'. Gräfin Placomc, Generaluwjololvitlve; __. Hr. Maiei, D>. der Rcchle; - Hl'. Peraei'; - u„d Hr. Zack, beide Ha»delal<'lile; — '. ^ubosch, Egelhäudlel', alle 3 uox Wien »ach Tii»'!?. - Hl. Niokii'go, - li„d H>'. Baiadas, beide Piioatiel^, vo« Trieft nach Wie». K u n d m a ch u n g Die Direction des bürgt. Schützen-BereineS bringt zur Kenntniß, daß die gewöhnlichen Abend-Unterhaltungen mit Spiel am 5»., l2 , ltt, 27. (!) Uicslai-^Christ- und Ueujahrgrschcnkrn: Wachsbilder, v. (l^thophanien) in schwarzen Nlil> men von 30 kr. bis 3 st., — dergleichen itichtschirmc zu 3, 4, 5 fl, — Ampeln zu, 6 diö 20 st. — Ephcu. lolnpcn zu 3 bis 4 fl. 20 k>. Bilderbücher mit lino ohne A, 3), (5, zu >0, l2, l5, 20, 30 rr. bis 4 fi. — Mit morali,chen, reli gioscn und histulischen Erzählungen zu l2, l5, I«, 24. 30, 36 kr. dis 3 fi. — Mit wisslllschcist lichem Texte von 1 bis 10 fi. Bücher in eleganten ^eiinvaüdeiiidäiiden init ^'. schmackvoller Vevgoldung, gsösitcnthcils mit (^old» schollt, voi-züglicl) zu Gcschexken für Erwachsene passend. Dergleichen sind: Alex. v. Humbold, ein diograph. Denkmal 2 fl. — Ramsdorn, Geschichtsbild« aus ccr Frauenwelt, mit 6 Potttals 3 fi. — Kleme Eomposuionslehrc für Freunde n»o Freulidinen der 2,o»tunst 3 fi. — Fmchtcrslcben, zur Diätetik dcr Seele 2 fi. — /Xllmm li,-!. - ^ank der poetische Pilger 5 fl. — Pullitz, W.'s stch oer Wald erzählt, i fl 42 kr - Kapff, deutsche Dlch. t.sl)c,llc »ür die Iug.nd, 2 fi. 42 kr. u. a. m. Bilder, weltliche »nd heilige, schwaize, , colorirte, ii» ve>1chiedcne>, For'liaten und Auflagen, mit li»d ohne Rahmen i» großer Auswahl zu verschiede nen Preisen. — Barters Oeldilder zu 20, 3l», 40 kr. dl's 3 fi, - Feine Pariser Spitzenbiloer sür Gcbelbücher zu 5>, 6, 8, »0 dis 30 kr. — Heiligcnbildcr auf Blech gem.ill, von 30 kr. dis 5 fi,, inclusive dcr Goldrahme.........Aladastei-, Fisch schupften imd Bluincübildcr von ll) kr. dis 2 fi, Stammbücher ill rers.hiedenen Eiobaüden von 50 kr bis 5 fl, Papeterien in Auswahl von 30 kr. d>6 3 st. — Musikalien für Foil»piano und andere Instr« lmnle in großer Auswahl zu verschiedene» Preise,,. Ordstlobeu von 3<> kr, liis 5 fl. -- W^ebetbüclier für Kinder und Erwachfeils, deutsche u. kraincriiche, i» Papielei^d^ndei, zu l«>, l 5, 20, 24 kr. bis l fl, , in ^ed!rei,chä,ldc» zu 30. 3s 4 fl. - Französische Gebetbücher in ^ederein. banden von ! fl. 3ii kr. dis 4 si. — In Son-nuteindändcn von 3 fl. dis l2 ft, — Kalender für das Jahr l85>3. Als^ Wandkalender, einfache und feine, von l0kr. dis 2 st -^ BlNt kalender zu 8, l0 und l2 kr. — Sackkalexder mil und ohne Spiegel, zu 7, !>, »2, 20 kr. dis , st. :l«i kr. ...... Schmbkalcnblr in bedeutcu. der Ausw'lhl, die vorzüglichsten d^'von sind! Dorf. m.ister'S Privat Glscha,ls. und Auvkuxftskaleodc» 24 kr. - - Der oslerrelchijche ^oltükalcnder .»4 kr. — Wirthschaflskalcndtl, hcralisgegeben vou der hiesigen i!>>ndwi>lysch^ft , Gesellschaft 30 kr. — Austria l fl. 40 kr. — Der Auszug aus der Austria 20 kr. - Wiener.-Wi'thschaftokaleiider 2l kr. — Vogl's Volkskalcnder 36 kr. — ,^n>-. fa's römisch'talholifcher Kalender 27 kr. — Nie-ritz deutscher ittolkskalcoder 40 kr. — Weder's illustrirtcr Volkskalcnder 48 kr. - Iliust>i>ter Kalender l st. 54 kr. — Sch»e>dkalcnder für No. tare, Advocate», Beamte n. Kaufleute 48 kr. — üeipziger IuglNdkaleuder 54 kr. -- Kalcudlischtt' Tagedluh zur Vorinerkung aller gerichlllcheu Ge gciistande 48 kr. — Großer steiermättischcr ^l>.-liuu^lk^lender l fi. Tascheubncher für 185,-;, in eleganten Seiden, u. P.ipier° ^iüdä'nden von l fi »2 kr. dis 2 kr. — Aurora, in M^roguind^nd I fl. — Prachtausgabe in Seide gebunden l> st. -Thalia, in P pierd.nid 2 ft — Gedexte Mein, in Pdpierd.nid 3 fi. <2 kr. — Payne's Miniatur. Almcincich 30 kr, Toiletten (3artul«s,gen, gefüllt mit Parfumelien und Seif.n, voi» 40 kr. dis ! fi. (Kölner-Wasser, echtes, in Fläschchcn zu 20, 30. 40, 45, 5>0 kr. und ! fi. Ein Melodicun (Drehharmonika) mit sehr angenehmen kräftigen Ton, 5 Stücke spielend Preis 40 fi. Damensiegellack, in elegantem (Carton, li verschie-drnartige Stücke enthaltend. 30 kr. Gesellschaftsspiele, als: Zirhkarten 5 kr. — Anf° schlagklNtel, »0 kr. — Hrag. und Antwortkarten 10 kr. — Hammer und Glocke sammt Würfel »8 kr. — Der Li.bcsprophet für Damen 30 kr. — ilottospiel 48 kr. und l fl. 30 kr. — Tom, bola, mit 25 Tafeln, Kugeln u. Gläsern , ss. 40 kr. — Dominospiele mit 2», 36 u. 45 Steinen, zu 40, 5 4 kr.. ' fl. 20 kr. und , st. 3 kr. u. l st 50 kr. — D,e Damenbretspiele enthalten nedstdci die bcliedte» Spiele: Mühljahren und i.'a„aenpuss -> Festnncisspiel 54 kr. - Bewegliches Glücksrad 2 fl. 20 kr. — Spielkarten, nämlich Pianct m 20, ^2 kr., Wbist zu 25, und 27 kr., Tarock zu Zd !2 fi. — T'schenspielapparale mit fl,, l fl. ,2 kr,, l fl. 20 kr. und 5 ft. — Die Iaaerei, lnit sehr sein gemalten Figuren 2 ft, — Hm,, benschule 2 fl. -- Das Turnier' l st. 40 kr. — L>>g»rsccnen 2 st - Mililär, als: Jäger, Ar-lillcrie, Kavallerie, Gensd'armerie, Infanterie, Ge-neralstad, in Cartons zu 5', kr., l fl, l st. 2 0 kr. und l fi 24 kr. — Krippensiguren, scbön colorirt und lackirt, ln (Zartons zu Zij,^ 45 kl,, 1 fi. bis l fi. 20 kr, — Magazin mit ^ynmasti. schen Sfticlcl, zu 3 ft, 40 kr. und si ft. :lti kr. — - Optische Zimmer»eise (Gucktest>>n mit 12 An. sichten, zu 20 kr., ! ft. 20 kr., , fi. .^ kr. und 2 ft 30 kr. - - Nauspiele in Kästchen von , fi. >5 kr. b>s 5 ft — Außer den hier angeführten, sind nocb viele andere niedliche Spiclsachen für die Jugend vorräthig. Farben zum (Zoloriren, in Kästchen, feine u. ordinäre von 2 kr. dis 5 ft., Pinsel von '/^ bis l kr. Zeichonhefte zum Nachzeichnen, nämlich: i!and-schaste» , Figuren , Blumen und andere Gegen, stände, das Hcft von l2 kr. bis 3 fl. (Ylaftsiürze mit Crucifixen. Wachsfiguren u. Vlu. men zu 30, 40 kr , l ,!., l fi. 20 kr. dis 7 ft. 30 kr. <3a,-t«inassen aus Papiermache, als: Chatouillen, Tass.n. C'ss'ltcn. ^scpnlte. .ssaleoderiahnien mit Kalender, Schmuckliäger, llhrcnlragcr „. d. gl-mehr, zu verschiedenen P>e!>'n. Ledercartuuaaen "ls: Brieftaschen zu «. <>, ,2, 20, 30. 40 kr. l'is "' st ^'^rmnas.h.'n >nil u»0 l'hne (5i,>>!chtn,'g zu l st , , ,,, ^<> s,. ^, ^ .^ sj. __ «,p^,!ein0»aiö l'l'N l2 kr l'is 3 st. .Handharmol'iken mit 4. li. ^ ,a „. ,2 Tö»e" Ul», lli kr dls 5 fl. Klarinette mit li - l0 Tö»e", zn ll;, 24 und 3li kr. Nebst den hier aufgeführten Gegenständen, besitze ich noch viele andere, welche sich zu Geschenken eignen. Laibach im December !852.