Nl.28ß. Freitag, 16. December 1898._________________Jahrgang 117. Vmbllcher Zeitung. j>-----.------------------------------__—__---------------------------------------------------------------------------------—. ^l,?"?"°nsp«is: Mit Postversenduna: nanzjährig sl. lö. halbjährig sl. 7'b». Im 3 ° mpt ° ir : ^ Die «Laib. gtg,. erscheint tgsslich, mit Ausnahme der Vonn. und Feiertage. D! .7^' N. Halbjahr!« fl. b°50. Für die «ustellu»!, in« Hau» na^Mrig fl. 1. - Instrtionsyebllr: Für 3 , b!, »^ln Oberconducteur der priv. Sttdbahngesellschaft "arburg Johann Pölzl, h«bta 3 Amtsdiener des Landesgerichtes in Graz 3 Fürbacher, ü H^ Oberbau-Partieführer der Südbahngesellschaft ?'gl Anton Gajsek, ^ A Bergarbeiter der Salinenverwaltung in Aussee Kasper!, ^ ^ Amtsdiener in Eibiswald Sebastian Grund- lof^l" städtischen Regie-Arbeiter in Graz Josef ^eln Gcleisewächter der österreichischen Staats--^^n Steinach Franz Hrabovsty, dem Straßeneinräumer auf der Tauernstraße bei Trieben Medardus Mühlberger, dem Arbeiter des Knnstmühlenbesihers I. Pichler in Weiz Josef Muss bach, dem Vahnwüchter der österreichischen Staatsbahnen in Hieflau Josef Omann, dem Wagenuntersucher der Südbahngesellschaft in Mürzzuschlag Matthias Pachl, dem Amtsdiener in Marburg Franz Pil-bacher, dem Gefangenaufseher der Strafanstalt in Marburg Franz Pillich, dem Gärtner im Benedictinerstifte St. Lambrecht Georg Rath, dem Portier an der Universität in Graz Josef Reiterer, dem Gefangenaufseher der Strafanstalt in Graz Johann Salwirth, dem Amtsdiener in Fürstenfeld Georg Ti- schih, dem städtischen Sicherheitswachtmeister in Graz Cajetan Weber. Seine l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 7. December d. I. dem Hofrathe des Obersten Gerichtshofes Friedrich Wessely aus Anlass der erbetenen Versehung in den dauernden Ruhestand taxfrei den Adelstand allergnädigst zu verleihen geruht. _________ Seine l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 8. December d. I. dem mit dem Titel und Charakter eines Oberlandesgerichtsrathes bekleideten Landesgerichtsrathe des Kreis« gerichtes in Rovereto Dr. Alexander Salvadori von Wiesendorf anlässlich der erbetenen Versetzung in den dauernden Ruhestand taxfrei den Orden der eisernen Krone dritter Classe allergnädigst zu verleihen geruht. ,, Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. December d. I. in Anerkennung der verdienstvollen Mitwirkung bei den aus Anlass der Pest-Erkrankungen in Wien getroffenen Maßnahmen dem Statthaltereirathe Ernst von R 0 retz, dem Director des allgemeinen Kranken-Hauses Dr. Victor Mucha und dem Oberstadtphysicus, Regierungsrathe Dr. Emil Kammerer taxfrei den Orden der eisernen Krone dritter Classe, dem Stadt-physicus Dr. Adolf Löffler das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens, dem Verwalter der Wiener Kranken«Anstalten im Allgemeinen Krankenhause Karl Binder taxfrei den Titel eines kaiserlichen Rathes, dann dem Adjuncten in diesem Krankenhause Johann Zuckriegel und dem städtischen Ober-Bezirksarzte Dr. Alois Grün berg das goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen geruht. _________ Der Iustizminister hat den Gerichtssecretär Karl Mulley in Rudolfswert nach Laibach versetzt und ernannt: den Bezirlsrichter Julius Bucar in Tschernembl zum Gerichtssecretär in Rudolfswert,^ den GeriHtsadjuncten Jakob I arc in Littai zum Bezirksrichter m Tschernembl und den Gerichtsadzuncten Johann Erhatik in Oberburg zum Gerichtssecretär in Cilli. Der Iustizminister hat den Gerichtsadjuncten Karl Regula in Friedau zum Staatsanwalt-Sub-stituten in Marburg ernannt. Nichtamtlicher Theil. Die innerpolitische Lage. Mehrere Blätter beschäftigen sich mit der inner« politischen Lage, insbesondere mit den Plänen und Aussichten der Obstruction. Die Theorie der letzteren, soweit von einer solchen die Rede sein kann, wird im «Vaterland» gut beleuchtet. Das Blatt führt aus, nach dem obstructionistischen Katechismus werden alle Vorlagen, welche die Regierung braucht, obstruiert, verhandelt dagegen werden nur jene Vorlagen, welche die Bevölkerung braucht. «Das Budget und den Ausgleich braucht nach dieser Theorie nur die Regierung, die Bevölkerung geht das nichts an ... Ins Ernste und Deutsche übersetzt sagt die neue Theorie nur Folgendes: Was die Regierung auf Grund Feuilleton. Vom Büchermärkte. Deutsch.OesterreichischeLiteraturgeschichte. Handbuch zur Geschichte der deutschen Dichtung m N "lch-Nngarn. Unter Mitwirkung hervorragender ^"ssen herausgegcbeu von Dr. I. W. Nagl, ^ <^' sür deutsche Sprache an der l. l. Universität, ^s> b Zeidler, k. t. Professor am Staatsobcr-^ 'um im 111. Bezirk in Wien. Mit 20, theil. ^ Mgen Beilagen und 120 Abbildungen im ^n elegantem Original - Leinwand - Einband mit '^"' und Goldpressung. Preis 12 fl. Zu beziehen zA v. Kleinmayr °noere Deutsch-Oesterreichische Literaturgcschlchte ^"" zu rufen, fchuf sie ein literarisches Novmn, "hel^wch eine alte Ehrenschuld und erwarb stch " h?sagendes Verdienst für die Wissenschaft und , y. >- deutsches Volk. ^. «, ^V '" der Wahl der Verfasser zeigte dle Ver-^ l..."g eine äußerst glückliche Hand. Dr. I. W. >lii^ Prof. I. Zeidler. denen für die emzelnen ,^s ante Stoff. Dann ist es besonders die von Doctor Naal acbotene Interpretation des Nibelungenliedes, die uns in ihrer Klarheit und Beweiskraft wahrhaft "Dabei wird von dem Mitarbeiter Dr. von Kralik in lehrreicher Weise über die Musik der altdeutschen Even gesprochen, wie überhaupt im ganzen Werke auf die Mu it des betreffenden Zeitabschnittes m Wort und Notendruck stets umfassende Rücksicht genommen wird — ein Novum, das den musikliebenden und musttlundigen Oesterreicher besonders anziehen wird. Von Kralil liefert den interessanten Beweis, dass die alte Nibelungenstrophe in den heutigen sogenannten Doppeltänzen der oberösterreichischen Bauern erhalten ist. An Ländlermelodien wird gezeigt, dass es heute noch möglich ist, die alte Strophenform nach der volks-thümlichen Weise zu singen. Einer charakteristischen Volksmelodie des 16. Jahrhunderts wird die erste Strophe des Nibelungenliedes untergelegt, und Worte und Weise stimmen zu einander, als ob sie für einander erfunden wären. In ausführlicher Weise wird die geistliche Dichtung des 10. und 13. Jahrhunderts dargestellt und gezeigt, wie die Kirche die antike Wissenschaft und das antike System der freien Künste ins Dentschthum verpflanzt hat. Mit vieler Liebe und Sorgfalt wird die ritterliche Epik und Lyrik behandelt und unserem Ulrich von Liechtenstein, dem minnefreudigen Schwärmer und ernsten Staatsmann, ein volles Capitel gewidmet. Dann kommen wir zur höfischen Lyrik, die bekanntlich ein Edelstein in Deutsch-Oesterreichs Dichterkrone ist und ihren hervorragendsten Vertreter in Walther von der Vogelwcide hatte, von dem uns ein äußerst ausführliches, interessantes Lebensbild vor Augen geführt wird. Dcr Mönch von Salzburg, der weltliche Minne und geistlichen Mariencult in wunderlicher Mischung aufweist, wird nun besprochen, wobei wieder auf die weltliche Musik des Zeitabschnittes Rücksicht genommen wird. Dann wird das voltsthümliche Drama des Mittelaltcrs von Prof. I. Zeidler, einem Specialisten auf diesem Gebiete, behandelt. Hier erfahren wir eine Fülle neuer und interefsanter Dinge, von denen einige Proben zu bieten wir uns wegen der leidigen Rücksicht auf den Tyrannen Raum nur ungern versagen. Laibacher geitung Nr. 286. 2326 ______________________________16. December^^. des § 14 machen kann, möge sie eben auf Grund dieses Paragraphen machen; was aber auf Grund des Z 14 nicht gemacht werden kann, das macht das Parlament. Schon scit 1879 wird immerfort von der Nothwendigkeit der Entlastung des Reichsrathes ge sprochen, und es wollte bisher nie und auf keinem Wege gelingen. Die Obstruction aber, sie hat das Ziel in anerkennenswert kurzer Zeit erreicht. Der Reichsrath ist durch die Obstruction um alle die Agenden, welche im Rahmen des § 14 platzzufinden vermögen, entlastet.» Harte Worte bekommt die deutsche Opposition von der «Arbeiter-Zeitung» zu hören, die ihr politische Heuchelei vorwirft und dies durch das Vorgehen des Abg. Wolf in der vorgestrigen Sitzung excmplificiert. Der genannte Abgeordnete heuchle Respect vor den Parlamentsrechten und zugleich obstructionelle Stramm-heit, obgleich sich beides direct ausschließe. Noch unverfrorener habe sich vorgestern die deutsche Fortschrittspartei geberdet, die ein «Gaukelspiel» treibe, indem sie jetzt die Verschiebung der Ministerantlage verlange, also gerade etwas, was sie vor einigen Tagen mit so viel Geschrei und Geschimpfe als unzulässig erklärt hatte. Das sei wieder Heuchelei nach beiden Seiten: Die Herren wollen «Obstruction posieren für die nach Strammheit lüsternen Wähler und productive Arbeits-thätigteit für die localbahnhungrigen Interessenten». Es wäre zu wünschen, bemerkt die «Wiener Abendpost», dass die antiobstructionelle Strammheit der «Arbeiter-Zeitung» keine Eintagsdoctrin bliebe, sondern sicü als widerstandsfähig erwiese gegenüber der im Lager ihrer Partei immer wieder zutage tretenden Neigung zu obstructionistischen Rückfällen. Politische Ueverstcht. Laibach. 15. December. Der Ministerpräsident Graf Thun wurde am 14. d. M. mittags von Seiner Majestät dem Kaiser in besonderer Audienz empfangen. Die Wiener Journale betonen im allgemeinen den friedlichen Charakter der Rede des Staatssecretärs für auswärtige Angelegenheiten im Deutschen Reiche, Herrn von Bülow, und heben insbesondere hervor, dass in derselben aufs neue der unerschütterliche Charakter des Dreibundes und des historischen Schutz- und Trutzbündnisses zwischen Oesterreich - Ungarn und Deutschland Ausdruck gefunden habe. Dieses Bündnis tangiere nicht die innere Autonomie eines jeden der beiden Staaten und schließe sie fest zusammen zur Erhaltung des Weltfriedens. Ueber die gestrige Sitzung des deutschen Reichstages wird berichtet: Kardow theilt die harmlose Auffassung Bülows über die Worte des österreichischen Ministerpräsidenten Grafen Thun, widrigenfalls für die neue Militärvorlage keine bessere Begründung gefunden werden konnte. Kardow und Stollberg-Wernigerode wünschen dringend die Aufrechterhaltung der guten Beziehungen zu Amerika. Rückert bezeichnet die zweijährige Militärdienstzcit für Deutschland als das beste Mittel, die Armee auf dcm gegenwärtigen Punkte zu erhalten. Er hält den Zeitpunkt für die Abrüstung für nicht geeignet. Die Anregung des Zaren sei jedoch dankenswert. Staatssecrctär Thielemann erklärt, neuer übermäßiger Zuckerexport von Cuba sei wegen vollständiger Verwüstung der Plantagen für lange nicht zu befürchten. Radziwill beklagt sich über die Behandlung der polnischen Bevölkerung seitens der Bureaukraten und wünscht Schutz der berechtigten Interessen aller Bewohner des Reiches, ohne Unterschied der station und Confession. Andernfalls müsse Deutschland auf den Ruhm ver» zichten, die großen Culturaufgaben erfüllt zu haben. — Nächste Sitzung heute. Eine aus Rom zugehende Meldung bezeichnet die Nachricht, dass eine Kundgebung des Papstes in Bezug auf die Dreyfus-Affaire bevorstehe, als unbegründet. Es sei allerdings von einzelnen katholischen Persönlichkeiten Frankreichs dem Vatican nahegelegt worden, dass er sich bei dem gegenwärtigen Stande der Angelegenheit in irgend einer Form zu Gunsten der Revision des Dreyfus - Processes aus» sprechen möge; man lehne es aber im Vatican aus verschiedenen Gründen ab, aus der in dieser Angelegenheit bisher beobachteten Reserve herauszutreten. Wie aus Paris gemeldet wird, erschienen am 14. d. M. vormittags beim Präsidenten der Republik und dann beim Minister des Aeußern zunächst die amerikanischen und später die spanischen Delegierten der Friedenscommission, um für den ihnen bereiteten Empfang sowie für die gewährte Förderung bei der Erfüllung ihrer Aufgabe zu danken. Aus Athen wird gemeldet, dass das angeblich dem General Smolenski nahestehende Blatt «Thorywos» gegen den König, den Kronprinzen und gegen die ganze königliche Familie in einer Reihe von Artikeln heftige Angriffe gerichtet hat. In militärischen Kreisen werde angenommen, dass diese Angriffe darauf abzielen, die vorauszusehende Wirkung des lronprinzlichen Berichtes über den Feldzug in Thessalien wenn möglich im vorhinein zu paralysieren. Die antidynastische Haltung des «Thorywos» werde allgemein scharf ver-urtheilt und König Georg erhalte aus allen Kreisen der Bevölkerung der Hauptstadt und der Provinz Adressen, in denen das Treiben der hinter dem genannten Blatte stehenden Clique aufs tiefste beklagt und der Dynastie die Ergebenheit aller besseren Elemente der Nation ausgedrückt wird. Die schweizerische Depeschen«Agentur theilt mit, dass die Nachricht, wonach mit Numa Drotz hinsichtlich seiner Stellung als Rathgeber des Prinzen Georg ein Uebereinkommen dahin getroffen worden fei, dass Drotz demnächst in Kreta eintreffe, unrichtig ist. Aus Havanna wird gemeldet, dass Dienstag früh zwischen Cubanern und spanischen Soldaten ein Zusammenstoß stattfand, weil letztere sich weigerten, vor einem cubanischen Leichenzuge das Haupt zu entblößen. Neun Personen wurden verwundet. Tagesneuigleiten. — (Actiengesellschaft der Emailwerke «Austria».) Die Generalversammlung der Actiengesellschaft der Emailwerle und Metallwarenfabriken «Austria» beschloss, den Verlust von 13.381 st. dem Neservefonde zu Lasten zu schreiben. Das ausgegebene Communique" bezeichnet als Ursache des nicht befriedigenden Resultates den Brand des Stanzwerkes '" ^r a«l die ungünstigen Preisconjuncturen im E"" ^ ^ dem Weltmarkte, welch letzterer jedoch 5"^"' " „Ml, rung erfahren habe. Das Communique' beM A' dass auch die im Zuge befindliche einschnw'^, organisation in technischer und administrate ..^jt eine Besserung des Erträgnisses mit einiger erwarten lässt. „.^ a^ — (Die Pest in Indien.) ^e " ^ London meldet, constatieren dort eingelaufene"^^ dass die Pest m Calcutta dem Erloschen «")« .^5 in der letzten Zeit nur mehr eine oder zwei Pester vorgekommen seien. o«elb!^ — (Erbschaft.) Wieder eine MillM" ^ die sich aus Frauenhand über Paris ergM " die zehn Jahren war es die Herzogin von ^a ^ zehn Millionen nach allen Seiten vermachte. .^ es Frau Boulirain, Hauptbesitzerin des A^iB «Bon Marchs», die ihr Vermögen den Th"^° ^ Angestellten besagten Warenhauses bis herav s ^« und Stallknechten vermachte, außerdem "^ ^ hundert wohlthätige Anstalten bedachte, währe""" ^ acht Millionen für ein Krankenhaus übrig "«"'^ mal ist es eine ehemalige Kammerdienerm, ^ Heddle, die den freien Nachtherbergen in Pa"» Millionen betragendes Vermögen vermacht. ^l — (Arbeitssuche in Paris.) ^ in i" darauf, dass der Paris infolge allzu großer Inanspruchnahme ,,^c Paris Arbeit suchender, mittelloser österreichl,a)" " ^c Unterthanen künftig die kostenlose MckbefürdeM'» ^ Personen nur in besonders berucksichtigullgsMw» ^. veranlassen wird, veröffentlicht eine ^menr ^l Correspondenz eine Warnung, ohne genügende ^ ^ und ohne Zusicherung zu erwartender ^vel e», nach Paris behufs Arbeitssuche nicht zu «""' ^V' — (Die Revision des Process ^«ü fus.) Deputierter Groussiet erklärt in elner ö"^^ den «Temps», es bestehe lein Bedenken mehr, 0 , ,.^ vor dem Cassationshof über den diplomatischen <^ ^ fall 1894 aussage, welcher im Einuerllehlnel! ^ ^ interessierten Macht dadurch beigelegt ""05^ apokryphes Schriftstück amtlich aus dem Dow^ Dv' entsendet wurde. — Das Amsterdamer «V .^«"' veröffentlicht eine Zuschrift Esterhazys, worm T^o"'"', kündet, dass er nach Newyort und sodann na^ ^ Di< zu reisen beabsichtige, will aber in Amsterdam ^ ^ wort des französischen Casfationshofes auf sew ^ Vernehmung abwarten. Esterhazy bemerkt ^ .^btt^, er die Antwort erhalten habe, werde er nach ^° HlM" — (Geschenke.) Bei den Geschenke" °' W an das deutsche Kaiserpaar befanden stch " jB^ türkische Hühner und mehrere Irüchte tragr ^0/? bäume. Auf Anordnung des deutschen Kali ^te" die Kaffeebäume in der Orangerie zu P"s°"^ ». Keliotropblüten. Noman nach dem Fral^ösijcheli von Ludwig Wechsler. (51. Fortsetzung) «Fühle meinen Puls, Vater, und du wirst dich überzeugen, dass ich vollkommen ruhig bin. Ich hätte niemals gedacht, dass ich jemals mit solcher Ruhe über diese Sache würde sprechen können. Und da ich mich denn bereits vollständig beherrsche, musst du mir berichten, auf welche Weise du zu der Ueberzeugung gelangtest, dass du nicht mehr an mir zweifeln musstest,» sagte Arthur. «Auf welche Weife?» wiederholt de Vrize. «Erstens, weil ich dich wie leblos zusammmenbrechen sah. Damals hielt der Geist deiner Mutter seinen Einzug in mir und der Vater verdrängte den Richter gänzlich. Während du dann in Gefahr schwebtest, sagte ich mir unablässig: Er muss leben, gleichviel, ob er schuldig ist oder nicht! Hernach wollen wir weiter sehen !» «Und Pflegen deine Zweifel, nun ich lebe, zurückzukehren?» forscht Archur. «Nein!» betont der Staatsanwalt. «Ah! Und weshalb nicht?» «Erstens, weil du in der Bewußtlosigkeit der Fieberhitze, die ich voll Spannung beobachtete — nicht, um dich zu belauern, sondern um dich freisprechen zu können — über jeneö Ereignis stets in derselben Weise sprachst. Du berichtetest immer wieder, dass du auf den Eorudor hinausgiengest, dich über das Geländer neigtest und die beiden Schüsse hörtest — kurz, genau dasselbe, was du mir bereits kalten Blutes und mit nüchternem Sinn erzähltest, ohne das geringste an deiner Darstellung zu ändern. Ich lieh auch Chevrier kommen, der seit dem Auftreten der 5M^ de^ dir zu zweifeln begann, und ließ ch" ^ ^ NH Phantasien sein. Du siehst, dass ich ° /hlH, verheimliche. Ihm fiel deine sich ew'g g^i„e ^" Darstellung ebenso auf wie mir, fo dass " '^ 0" forschungen von neuem aufnahm — ans dings mit keinem besonderen Erfolg.» ^ 'Ah!» . ,.„d ich« «Dies schreckte ihn indes nicht ab, ^ ^^. dass er gegenwärtig noch eifriger denn I ^ ^t, arbeitet, um die Perfon, die er im Aer^ ^ larven zu können.» ^ ttäntsl^^ «Von wem fprichst du, Vater?' s"^ M " aber doch erregt hervor. «Bitte, verhelm^ ^ nichts!» ,. „,rt,alte"''dajs «Du musst dich vor allem ruh'g °^ ^1. ^ setzte de Vrize. «Denn sott ich es bereuen ^^ „M ich dir verrathen habe, was dir bls i" ^ Genesung hätte verborgen bleiben sollen- « ,H ^ «Aber du musst doch sehen, Vater,^>e""" in dem Falle ruhig sein kann, wenn »cy ^ gerechtfertigt dastehe'., ruft Arthur aus. ^r ^ «Das bist du ja schön!» beschwWAs ^ " ihn. «Ich schwöre dir, dass du es l)l,l, mehr an dir zweifle!» ^,gliel 'Aber —» «.«^ldlEF «Aber ich bitte dich, habe etwas Ge^ ^c kommt noch heute zu mir. Wenn ou ^, kein Fieber zu haben —» ^. _^eil ^tt^ So eifrig Arthur auch das «e"^ ist er ungemein aufgeregt, zum '"ch A. M, »n ^l, seines Vaters, der unter solchen """ .^s' säglicher Erleichterung Chevrier eintreten 1 als zu erwarten stand. ^ ^bacher Zeiwng^Nr. 286. ________2327_________________________________________16. December 1898. Local- und Provinzial-Nachrichten. Laibacher Gemeinderath. (Schluss.) ^"«Bürgermeister Dr. Ritter von Blei weis be-^ über das Gesuch der Udmater Gastwirte, die Ab-»on >? """ Sonntags-Unterhaltungen freizugeben und p°li«eil^ ^^" gegenwärtig nothwendigen jedesmaligen «lit U^" Bewilligung alizusehen. Das Gesuch wurde b! Zutrage des Stadtmagistrates mit 5 st. zu be-ill j."'„"ejenigen Radfahrer jedoch, welche das Fahrrad ^ ^usubung ihres Berufes benöthigen, von der Zahlung iHt°ke zu befreien. Da die Zahl der Radfahrer in die k ^°ot sich gegenwärtig auf 1168 beläuft, würde hhs, fragte Taxe dem städtischen Armenfonde circa Kblln !°^lich abwerfen. Nach den gepflogenen Er-leich ^" ^^ bic EinHebung einer Nadfahrertaxe in Oester-^ Urzeit bloh in 21leran (2 st. jährlich) und in Olmütz iüt ^ Ehrlich) eingeführt. Die Polizeisection lonnte sich t»l^ ^inführung einer solchen Taxe in Laibach nicht ^ ^ "' ^a es sehr schwer sei, zu bestimmen, wer von !l<^.'^ichtttng der Taxe zu befreien wäre, und bean-kr ^ "her, dass über diesen Antrag des Stadtmagistrates agesordnung übergegangen werde, ^e l, " ben Antrag der Polizeisection entspann sich ^ttns! ^^fte Debatte. Gemeinderath Lente trat ^llNtr 5" die Einführung der vom Stadtmagistrate !i>h^3ten Taxe, allerdings nur im Ausmaße von 3 st, ^nt?' ^"' ^^ ^le sei vollkommen gerechtfertigt (Ge-^^rath Turk: «Der Sport soll bezahlt werden»); tW der Lage ist, sich ein Fahrrad anzuschaffen, werde ti»e "uch das Opfer bringen, zu Gunsten der Armen d«tbe ke *"" 3 si. zu entrichten. Die Stadtgemeindc ^ts^ '"wlge des neuen Hcimatsgesetzes durch die Armen->»i<^^?'3 sehr in Anspruch genommen werden und ^«s ^ daher nach neuen Einnahmsqucllen umsehen. ^ 3i?^"' und Gastgewerbe leide unter den Folgen ^ 2 ^^"es und es sei daher nur gerecht, wenn Kzo<,., stirer ^ Gunsten der Armellversorgung hcran- "" werden. ^^""einderath Turk unterstützt den Antrag des ^lche '^^ ""b weist auf die bedeutenden Kosten hin, ^ens. Stadtgemeinde durch den Bau eines neuen it Pilses «wachsen werden. Er wolle nicht speciell >ö ^ .^lakergewerbc eintreten, sondern constatieren, ^sd^ ""dere Gewerbe unter der Entwickelung des ^^Nes arg zu leiden haben. Wenn Tausende zum > lva, chbem der Polizeicommissär dem jungen Manne M °" ^n Worten zu seiner Genesung gratuliert hat, ^tten'.^ "^o^ ""d ^^inllt seinen Bericht mit den "!^'^eine Herren, ich habe die Ehre, Ihnen in ^entgleit einen Einbrecher vorzustellen!» ch. "^ das^. rufen Vater und Sohn fast glelch- "' 'E'nen Einbrecher?» '^lit Ml, einen Einbrecher'., bestätigt Chevner. M "Ueren Worten, Herr Staatsanwalt, ich hatte Me/^lch dazu entschlossen, worüber ich bereits nut >»hl!„.'plach. im Palais Harrison eine neue Unter-, .? vorzunehmen.. ssst.^wie führten Sie sie durch? Ich habe l« ?it h"" "ne solche gedacht, doch war die Angelegen-5>ih". anttswegen für abgeschlossen anzusehen und W^ selt der Abreise der Lady Harrison nicht mehr > 5,' So sah ich denn leine Möglichkeit vor ,mr, ^^"sdurchsuchung unter gewöhnlichen Umständen ^ ^.3 "uch nicht,, fällt Chevrier hier ein, «und ?^den. ^ lie um jeden Preis vorgenommen werden. <" 'Z die Sache also nach jeder Richtung hm '"h,'' und überdacht hatte, gelangte ich wie gewöhn-'5W.? k'nfachsten Lösung. Ich einigte mich -' "lN der Polizeipräfectur?» , (Foltsehung solgt.) Fenster hinausgeworfen werden (Rufe der Entrüstung: «Wann? Beweisen!»), so solle auch eine solche sich darbietende Einnahme nicht von der Hand gewiesen werden. Bürgermeister Hribar ruft den Gemeinderath Turk wegen seiner Aeußerung, dass Tausende beim Fenster hinausgeworfen werden, zur Ordnung und bemerkt, dass Gemeinoerath Turk seine Worte beim Fenster hinauswerfe. Gemeinderath Vellovrh plaidiert für den Antrag des Gemeinderathes Lence und weist insbesondere auf den Umstand hin, dass der Radfahrsport nnter den Damen Laibachs zahlreiche Anhänger gefunden hat; diese bedienen sich des Fahrrades gewiss nicht in Ausübung ihres Berufes, und er wäre dafür, oafs die Taxe für weibliche Radfahrer auf 6 st. erhöht werde. Gemeiuderath Dr. Hudnil sprach sich in längerer sachlicher Ausführung für den Antrag der Polizeisection aus, während Gcmeinderath Kozat für den Antrag des Gemeinoerathes Lenie eintrat. Gemeinderath Dr. Tavcar bemerkt den Radfahrern zum Troste, dass die EinHebung einer Nadfahrertaxe, selbst wenn eine solche vom Gemeinderathe beschlossen werden sollte, noch der Bestätigung des Landesausschusses bedarf, und dass derselbe hiezu feine Zustimmung kaum geben dürfte. Die Sache sei übrigens reiflich zu überlegen. Es würde durch die beantragte Taxe eine neue Steuer eingeführt, welche nur einen Theil der Bevölkerung treffen würde. Eine solche Steuer sei immer odios und i ruse in deu betroffenen Kreisen Erregung hervor. Und wenn schon Luxusstcuern eingeführt werden sollen, bann dürfe auch auf die Equipage nicht vergessen werden, deren sich z. A. der Vorredner Vclkovrh zu bedienen Pflegt. Die Angelegenheit fei noch nicht fpruchrcif und würde den erhofften Erfolg nicht erreichen. Redner unterstützt daher den Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung. Es wurde sodann zur Abstimmung geschritten. Die Anträge der Gemeinderäthe Lence und Velkovrh wurden abgelehnt, aber auch der Antrag der Polizeisection auf Uebergang zur Tagesordnung blieb in der Minorität. Die Angelegenheit betreffs der Radfahrertaxe blieb fomit unerledigt und wird nochmals der Polizeifection zur Berathung zugewiesen werden. Dem Gesuche des Schlossermeisters Uranii um Belassung seiner Baracke auf dem ärarischen Grunde an der Hilschergasse bis zum nächsten Frühjahre wurde unter Berücksichtigung der im Gesuche angeführten Umstände Folge gegeben. Gemeinderath Subic berichtete über den Voranschlag des städtischen Wasserwerkes jür das Jahr 1899. Die Einnahmen sind mit 59.320 ft., die Ausgaben mit 55.749 st. 94 kr. präliminiert. Der Ueberschuss beträgt somit 3570 fl. 6 kr. Der Voranschlag wurde ohne Debatte genehmigt. Gemeinderath Kozak begründete seinen selbständigen Antrag inbetreff Errichtung einer Vieh-Auflade- und Abladestation beim städtischen Schlachthause. Nach ausführlicher Motivierung feitens des Antragstellers wurde der Antrag dem Directorium des städt. Schlachthauses zur Vorberathung zugewiesen. Vor Schluss der Sitzung stellte Gemeinderath V e l-kovrh an den Bürgermeister die Anfrage, ob er das Nöthige veranlassen wolle, damit oei 20proc. städtische Zuschlag zur Hauszinssteuer dem Nachlasse an der ärarischen Steuer entsprechend herabgemindert werde. Bürgermeister Hribar erwiderte, dass der städt. Zuschlag zu den Realsteuern vorschriftsmäßig von der vollen Vorschreibuug berechnet werden müsse. Nachdem noch der Bürgermeister auf eine Anfrage des Gemeinderathes Gogola erklärt hatte, dafs die Stadtgemeillde berechtigt fei, den städtischen Zuschlag zur Rentensteucr emzuhebcn, wurde die öffentliche Sitzung ge- fchloffen. In der geheimen Sitzung wurden mehrere Anbote betreffs Grundanlaufes zum Zwecke der Stadtregulierung, erledigt. ___________ — (Die Jubiläum s-Feier des Handwerker- und Unterstützung's-Vereines in Adels berg.) Der Handwerker- und Unterstützungs-verem in Adelsberg hat aus Anlass des 50jährigen Regierungsjubiläums Sr. Majestät des Kaisers eine heilige Messe gestiftet, die jedes Jahr für das Wohl Seiner Majestät des Kaisers cclebriert wird. Infolge dessen fand am 15. d. M. um 8 Uhr früh ein Festgottesdienst statt, welchen der hochwürdige Herr Pfarrdechant Franz Gornit celebrierte. Dem Gottesdienste wohnten der Verein, die Gemeindevertretung und zahlreiche Andächtige bei. Ein folcher Gottesdienst wird in Hinkunft alljährlich am 2ten December abgehalten werden. — (Wohlthätigteits-Concert.) Das zum Besten des Elisabeth-Kinderspitals in Laibach unter Mitwirkung der Pianistin Frau v. Radio, der Concertsängerin Fräulein Pokorny und des Violinvirtuosen Herrn Betti heute abends stattfindende Concert wird voraussichtlich jener Antheilnahme begegnen, die dem edlen Zwecke der Veranstaltung und dem Kunstgenusse, den die Leistungen der hervorragenden Gäste bieten, die in liebenswürdiger Weise aus Gefälligkeit mitwirken, entspricht. Va« Concert beginnt nm halb 8 Uhr abends, Karten sind bei Herrn Fischer, Musikalienhandlung in der Tonhalle, und abends an der Casse zu haben. — (Zweite Bahnverbindung mitTriest.) Die «Wiener Abendpost» schreibt: Die aus einer Wiener Lacal-Correspondenz in mehrere Blätter übergegangene Mittheilung, wonach der Eisenbahnminister zu Gunsten der Projecte der Tauern- und der Predil-Bahn Stellung genommen und sich gegell das Project der Karawanten-Bahn ausgesprochen haben soll, ist, wie wir erfahren, vollständig unbegründet. Richtig ist vielmehr, dass die Studien bezüglich der beiden genannten Alternativ-Pro-jecte einer zweiten Bahnverbindung mit Trieft eifrig fort-gefetzt werden, dass aber ein Beschluss über die Wahl des einen oder des anderen dieser Projecte noch nicht ge-fafst worden ist. — (Prüfung.) Die nächste Prüfung aus der Staatsrcchnungs-Wisscnschaft wird bei der diesbezüglichen Prüfungscommission am 9. Jänner 1899 abgehalten werden, und sind die Gesuche um Zulassung zu derselben bis längstens 30. d. M. an den Präses einzusenden. —o. ' — (Waldbrand.) Am 7. d. M. nachmittags entstand auf der mit jungen Fichten, Tannen und Föhren bepflanzten, der Gemeinde Zoll, politischer Bezirk Adelsberg, gehörigen Waloparcelle, genannt «Kamni Vrh», ein Feuer, welches sich über eine Fläche von 400 m' erstreckte und einen Schaden von 80 st. anrichtete. Die Entstehungs-ursache tonnte bisher nicht ermittelt werden. —c>. — (Lieferungs-Ausschreibung.) Das t. und t. Militär - Verpflegsmagazin in Laibach übermittelte der Handels- und Gewerbekammer eine Nach» Weisung über die bei den Verpflegsmagazinen in Graz, Marburg und Klagenfurt im Jahre 1899 verfügbar werdende Kleie sammt Koppich. Die näheren Angaben können in der Kanzlei der Handels- und Gewerbekammer eingesehen werden. — (Sanitäts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 4. bis 10. December kamen in Laibach 16 Kinder zur Welt, dagegen starben 16 Personen, und zwar an Diphtheritis 1, Tuberculose 3, Entzündung der Athmungs« organe 1 und an sonstigen Krankheiten 11 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 6 Ortsfremde und 11 Personen aus Anstalten. Von Infectionskrankheiten wurden gemeldet: Keuchhusten 2, Diphtheritis 3 Fälle. — (Erlösche neEpidemie n.) Die Diphtheritis-Epidemie in Unterloitsch ist nunmehr gänzlich erloschen. Von den erkrankten 2 Erwachsenen uud 26 Kindern sind 2 gestorben, 1b ertränkte Kinder wurden mit Antitoxin behandelt, welche letzteren alle genesen sind. — Gleichfalls erloschen ist die in den Gemeinden Sanct Lamprecht, St. Martin und Hötitsch, politischer Bezirk Littai, herrschend gewesene Ruhr-Epidemie; von 31 erkrankten Personen sind 2 gestorben. -—a. — (Zur Kranlenbewegung.) Im hiesigen Landes - Krankenhause wurden im abgelaufenen Monate 245 männliche und 202 weibliche, zufammen 44? Kranke aufgenommen und darin niit den vom Monate October verbliebenen 704 Kranke behandelt. Von diesen sind 236 geheilt, 90 gebessert und 10 transferiert worden; 23 mussten als ungeheilt entlassen werden, während 31, und zwar 17 männliche und 14 weibliche, gestorben sind. Demnach sind mit Schluss des abgelaufenen Monates noch 314 Kranke (162 männliche, 152 weibliche) in der Behandlung verblieben. —0. — (Illustriertes Central« Marken-registe r.) Das l. l. Handelsministerium hat der Handels-und Gewerbetammer mitgetheilt, dass die im Jahre 1898 angeordnete Drucklegung und Ausgabe sämmtlicher sechs Gruppen des Ccntral-Martenregisters unter den für diefe Ausgabe festgestellten Modalitüten sowohl hinsichtlich des Abonnements als auch bezüglich des Einzclvcrschleißes auch für das Jahr 1899 aufrechterhalten bleibt. Die Gesammtausgabe des «Illustrierten Central - Marken-reglsters» für das Jahr 1899 tostet ganzjährig 16 st. halbjährig 8 st., vierteljährig 4 st. inclusive Postsendung. Die Separatausgabe der Gruppe I (Metalle, Metallwaren, Werkzeuge, Instrumente) kostet einschließlich der Postsendung ganzjährig 5 st. Die Publication erscheint ill Monatsheften. Abonnemcntsanmeldungen übernimmt die Handels- und Gewerbekammer in Laibach. * (Deutfche Bühne.) Wir haben in einer Vorbesprechung der Oper Boheme von Puccini betont, dass die Mnsik derselben zu dem Geistreichsten gehört, das in Tönen gedichtet wurde, und der Componist ein Meister im Erfassen der Stimmung ist. Ein kunstsinniges Publicum, das in den philharmonischen Concerten den Werten der Neuromantiler das innigste Verständnis entgegenbringt, musste natürlich der geistvollen Schöpfung die vollste Antheilnahme widmen. Der Eindruck war demnach ein tiefgehender, uud der Erfolg drückte sich wohl am besten in dem allgemeinen Verlangen aus, die Oper mit ihrer unvergleichlichen Beredsamkeit und Klangschülcheit nochmals zu hören. Die Aufführung war forgsam vorbereitet und kann als vortrefflich bezeichnet werden. Indem wir uns eine eingehende Besprechung vorbehalten, wollen wir vor allem hervorheben, dass Herr Kapellmeister Auer mit aufopferndem Fleiße und Kunstverständnisse die Niesenaufgabc der würdigen Vorbereitung des schwierigen Werkes bewältigt hatte, Das Schwergewicht liegt im Orchester, und dasselbe brachte den Farbenrelchchum der Laibacher Zeitung Nr. 286. 2328 16. Decemberis^ schwierigen Partitur unter der ausgezeichneten Leitung Herrn Auers glänzend zur Geltung. Prächtige Leistungen boten die Darsteller der beiden Hauptpartiell Fräulein Jelly und Herr Lenoir, denen auch reicher Beifall zutheil ward. Das Theater war sehr gut besucht. «I. — (Veränderungen im politischen Dienste.) Der k. t. Bezirtscommissär Richard Wene« ditter in Adelsberg und der bei der Landesregierung in Verwendung stehende k. t. Landesregierungsconcipist Dr. Ernst Stabler v. Wolfersgrün wurden der t. k. Bezirtshauvtmannschast in Laibach, der bei letzterem Amte in Verwendung stehende t. k, Landesregierungs-concipist Silvester Domicelj wurde der k. t. Landes« regierung und der bei der t. t. Landesregierung zugetheilte k. t. der k. k. Bezirtshauptmannschllft Adelsberg zur ferneren Dienstleistung zugewiesen. — (Neblaus.) Wie uns mitgetheilt wird, wurde kürzlich in den zur Ortsgemeinde St. Crucis, Gerichtsbezirk Ratschach, gehörigen Weinbaugebieten weit verbreitet die Reblaus amtlich constatiert, weshalb von der k. k. Bezirtshauptniannschaft Gurtfeld im Sinne des Gesetzes vom 3. April 1875, R. G. Bl. Nr. 61, das Ausfuhrverbot für Neben und andere Infectionsträger aus der Gemeinde Ratschach erlassen wurde. —o. — (Sanitäres.) Im Verlaufe der letzteren Zeit erkrankten in Kronau 33 Kinder an Masern und Keuchhusten, weshalb unter anderen sanitäts-polizeilichen Maßnahmen auch die dortige Volksschule vorläufig auf vierzehn Tage gesperrt werden musste. — In Laas und Pudob kam die Diphtheritis zum Ausbruche; von zehn erkrankten Kindern sind bisher zwei genesen, während sich die übrigen in ärztlicher Vehanolung befinden. — Vor kurzem erkrankten ill Dornegg sieben Personen an Typhus; die gleiche Epidemie in Trebeleu, Bezirk Littai, ist in Abnahme begriffen und beläuft sich der jetzige Krankenstand nur noch auf acht Perfoneu. —o. — (Die trainische Aerztelammer) gibt bekannt, dass ill Alexandrien die Stelle eines Arztes für den Ueberwachungs- und Desinfectionsdienst in Suez und bei den Moses«Quellen zu besetzen ist. Der anfangs auf «000 Francs festgesetzte Iahresgehalt kann bis auf 12.000 Francs steigen. Die bis zum 6. Jänner 1899 einzubringenden Gesuche sind an das Präsidium des See-Sanitäts- und Quarantäne-Conseils in Egypten zu richten. Die Bewerber müssen nachweisen: ihre gesunde Constitution, das an einer Universität erworbene Diplom, specielle epidemische und bacteriologische Kenntnisse. Der Dienst ist innerhalb eines Monates nach dem Erhalt der amtlichen Verständigung anzutreten. Die Kündigungsfrist ist mit drei Monaten festgesetzt. — (Ein saubererBegleiter.) Der Besitzerssohn Josef Kastelic, vulgo Malner, aus Reka, Bezirk Littai, trug am 9. December l. I. gegen halb 6 Uhr abends dnrch die Ortschaft Stefansoorf bei Laibach einen mit Nusskernen (angeblich 53 Liter) gefüllten Rückentorb nach Laibach, um die Nüsse daselbst zu verkaufen. Als er vor dem Gasthause des Franz Gabersel in Stefans-dorf alllangte, trat er daselbst ein und bot seine Ware zum Verkaufe an. Nachdem weder der Gastwirt noch sonst jemand etwas davon kaufen wollte, machte sich Kastelic wieder auf den Weg. Gleich darauf kam Peter Zidan, Anstreichergehilfe aus Stefansoorf, welcher sich gleichfalls im erwähnte», Gasthanse befand, dem Kastelic nach, warf ihn sammt dem Korbe zu Boden und nahm ihm einige Nussterne weg, worauf sich Zidan in das Gasthaus zurückverfügte. Kastelic gieng nun in das Gasthaus zurück und bat den Gastwirt Gaberöek, er möge ihm einen Begleiter mitgeben, weil er sich nicht getraue, allein weiterzugehen. Zidan meldete sich sogleich freiwillig als Begleiter, ohne dass Kastelic ihn als denjenigen erkannte, welcher ihn kurz vorher überfallen hatte. Kastelic gieng mit seinem Begleiter Zidan gegen Laibach zu. Als nun die beiden hundert Schritte von dem erwähnten Gasthause entfernt waren, fiel Zidan über den Kastelic her, raubte ihm einen Silbergulden und versetzte ihnl mit beiden Händen einen derartigen Stoß in die Brust, dass Kastelic rücklings zu Boden fiel, trat ihn sodann mit Füßen, worauf Kastelic die Flucht ergriff und den Korb sammt den Nusskerncn im Stiche ließ. Sidan begann nun neuerdings aus dein Korbe Nnsskcrne herauszunehmen. Dem Kastelic sind im ganzen 36 Liter Nusskerne im Werte von l) fl. 36 kr. abhanden gekommen; der größte Theil davon fiel aus dem Korbe auf die Straße in den Koth. Hidan wurde durch den Gen-darmericposten in Iosessthal verhaftet und an das k. t. Landesgericht Laibach eingeliefert. —I. — (Weltausstellung Paris 1900.) Die Vorbereitungen für die Herausgabe des Kataloges der österreichischen Abtheilung, welcher sich nach Anlage und äußerer Ausstattung von allen seinen Vorgängern unterscheiden wird, sind soweit gediehen, dass das Nedactions-comite' bereits seine Thätigkeit beginnen konnte. Dasselbe besteht unter dem Vorsitze des k. l. General-Commissärs aus den Hcrreil Ingenieur und Oberinspector Ignaz ^ Wottitz, Scctionsrath Dr. M. Ritter von Nüßlcr und Dr. A. Ritter Mitscha von Maerheim. und ist erstge^ dachler, welcher gleichzeitig als Referent des Special- Comitcs für die retrospective Ausstellung mit dem Ob-manne dieses Comite's, Hofrath Professor Dr. Alexander Bauer, wirtl, mit der Abfassung jener Partien des Kataloges betraut, welche der retrospective« Allsstellung ge-widmet sein werden. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom II. auf den 12. d. M. wurden neun Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Excesses, drei wegen Vacierens, zwei wegen Trunkenheit und eine wegen Verbrechens der gefährlichen Drohung. — Das Mädchen, welches am 11. d. M. nachts — wie wir berichtet — am Rain in selbstmörderischer Absicht in den Laibachfluss gesprungen ist und auf ihre Hilferufe von dem Sanitätssoldaten Schmied aus den» Wasser gezogen und gerettet wurde, heißt Iosefine Kuchel und ist Cassierin im Geschäfte des Herrn Iebacm. Das Motiv des versuchten Selbstmordes foll angeblich uuglückliche Liebe fein. — Vom 12. auf den 13. d. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Excesses, zwei wegen Trunkenheit und zwei wegen Vaciercns. —i'. lll. Verzeichnis über dic beim k. k. Landespräsidium in Laibach für die Abbrändler in Piauzbüchel eingelangteli Spenden: Sammlung der k. t. Äezirkshauptmannschaft Loitsch: Von den Pfarrämtern: Planina 2 st. 10 kr., Oberloitsch 5 fl., Unteridria 14 fl. 25 kr., Grahovo 12 fl., Godoviö 3 fl. 50 kr., Oblak 30 st., Sairach 2 fl. 50 kr., Zavratcc 1 fl., Heil. Dreifaltigkeit 2 fl. 21 kr., Schwarzenberg 9 fl. 60 kr., Gereuth 4 fl., Heil. Dreikönige 2 fl., Altenmartt 35 st., Gemeindeamt Schwarzenberg 6 fi. 65 kr., Pfarramt Idria 10 fl, 75 kr., Pfarramt Hote-derschitz 5 st., Gemeindeamt Sairach 3 fi., Gemeindeamt Laas 7 fl. 20 kr., Pfarramt Babenfeld 2 ft.; Summe 15? fl. 96 kr. — Sammlung der k. k. Bezirkshauptmannschaft Radmannsdorf: Josef Pintbach, Gemeindevorsteher von Ratfchach, 1 fi., Gemeindeamt Lancovo 10 fl.; Summe Hfl. Neueste Nachrichten. Ueichornth. Sitzung des Abgeordnetenhauses am Ib. December. (viiglnal'Teleziamm.) Im Einlaufe befindet sich eine Regierungsvorlage, mit welcher für alle Seehandelsschiffe, welchen durch das Gesetz vom 27. December 1893, betreffend die Unterstützung der Handelsmarine, die Befreiung von der Einkommensteuer auf die Dauer von fünf Jahren gewährt wurde, die Befreiung von der Entrichtung der Erwerbsteuer nach dem Gesetze vom 25. October 189U, betreffend die directe Perfunalsteuer, für die Zeit vom I. Jänner 1899 bis 31. December 1903 zugestanden wird. Abg. Z i klar interpelliert inbetreff der Verhältnisse bei dem t. k. Bezirksgerichte Friedau und der Vergrößerung des deutschen Besitzstandes in diesem fast ganz slovenischen Gerichtsbezirke, sowie wegen Einführung der Sonntagsruhe in den Advocaturs- und Notariatskanzleien. Vor Uebergang zur Tagesordnung beantwortet Iustizminister Dr. Rub er mehrere Interpellationen. Während der Beantwortung entsteht ein Lärm. Abg. Wolf und mehrere Abgeordnete der deutsche» Volkspartei begeben sich mit Exemplaren der heute con-fiscierten «Ostdeutschen Rundschau» zur Ministerbant und rufen, zu dieser gewendet: «Diese Confiscation ist eine Schufterei!» (Großer Lärm.) Der Iustizminister unterbricht die Interpellations-Beantwortung. Ministerpräsident Graf Thun erklärt, nachdem heute die Verlesung der Interpellationen beeinträchtigt werde, bitte er das Präsidium, die Interftellations-Beantwortungen, die er hier habe, dem stenographischen Protokolle beizufügen. (Lärm links, Beifall rechts.) Die Abg. Groß (deutsche Fortschrittspartei), Hofmann v. Wellenhof (deutsche Voltspartci), Zeller (Socialdemokrat) und Bielohlawck (Christlich-Socialer) protestieren gegen dieses Verlangen des Ministerpräsidenten und erklären, der Ministerpräsident sei nicht Mitglied des Hauses und habe nicht das Recht, zu verlangen, dass etwas dem stenographischen Protokoll einverleibt werde. Es sei dies eine Provocation des Parlamentes, welche der Präsident des Hanses zurückweisen müsse. Der Iustizminister beantwortet die Interpellation Hohenburgers, worin Beschwerde geführt wird, dass mit Uebergehung einer Reihe tüchtiger Vordermänner zum Theil deutscher Abstammung eine Nichterstelle bei dem Kreisgerichte Marburg mit einem Slovenen besetzt worden sei, und ähnliche Beförderungen bevorstehen. Der Iustizminister erklärt, es sei unrichtig, dass eine Reihe tüchtiger, gut qualificierter Vordermänner übergangen wurde, nnd stellt ferner in Abrede, dass der nach Marburg übersetzte Gerichtsadjunct ein besonderer slovenischer Agitator sei, wenigstens sei ihm in dieser Beziehung eine Beschwerde nicht zugelommen. Der Minister weist ferner entschieden ^ '" Interpellation erhobenen Anwürfe einer ^nfluis ^ auf die Entscheidung des Obersten GerichtslMs treffs Zulassung der slovenischen Sprache ms ^, Handlungssprache bei Bcrufungsverhandlungen^ ,-^ Oberlandesgerichte in Graz ' zurück. Der M^ ^ negiert weiters entfchieden die in der Interpe ^ enthaltene Behauptung, dafs zur Erledigung ^ Sprachen befchwerden e«n Senat, der seiner ^ey^ nach ans Hofräthen czechischcr und volmM ^ stammung besteht, zusammengestellt worden p. Minister erklärt, er müsse es im Interesse oes ^ sehens des österreichischen Richterstandes, der e ^ standen hat, unter den schwierigsten VerhältMlie ^ makellose Integrität seines Rufes zu wahren, au> ^ lebhafteste bedauern, dass in diesem Hause lch^^cs leidigungen gegenüber den obersten Richtern des V ^ unter Verhältnissen vorgebracht wurden, welcye Beleidigten jede Vertheidigung unmöglich machen» ^ Nachdem noch Abg. Wolf in Mlst""^ gegen die Confiscationspraxis des Wiener ^^ anwaltes sich ausgesprochen, erklärte Präsident 6 ^ er werde die Interpellationsbeantwortungen ^ Ministerpräsidenten nicht in das stenogravlMe ^, tokoll aufnehmen lassen, bevor sie nicht im Hau» ^ lesen seieu, sondern den Ministerpräsidenten erjucy ' ^ Laufe der Sitzung die bezüglichen Interpellationr^ beantworten; wenn je, so bedauere es jedoch "e^ sident heute, dass ihm keine anderen Disciplin"» ^ als die gegenwärtige Geschäftsordnung, zur A^c :iN stehen, er rufe daher den Abgeordneten ^MO Ordnung. Wolf habe durch sein Genehmen die ^^z des Hauses erniedrigt, und es sei ganz unerho", ^. ein Abgeordneter von solcher Unbedeutcndheit.,H^, tauben darf, das Parlament derart herabzulM""» (Veifall rechts, Unruhe links.) . ^jal' Das Haus beschloss das Eingehen in ble ^"^ debatte des Dienergesetzes. Hierauf wird dle Handlung abgebrochen. AhB Abg. Schönerer beantragt die naHl^ " '^l für morgen mit der Tagesordnung «Dienergeieß'- ^ Antrag wird abgelehnt und die nächste S'tzun^ ^ dem Vorschlage des Präsidenten für den 2" bestimmt. lMlB Josef Kurz interpelliert wegen der ^"'H ^ für die Personaleinkommensteuern in SteierM" Schluss der Sitzung. Sitzung des Herrenhauses am 15. Dccrmber. . „, h^ Der Präsident gibt den Dank Sr. Mje>« ^ Kaisers für die Huldigung des HerrenhaH ^ Anlass des Regierungsjubiläums bekannt. ^ ^ geordnetenhaus übermittelte die Beschlüsse ^^ ^^s, Localbahngesetzes. Das Haus nahm den OeM ^ betreffend den Schutz von Baudenkmälern, l"^^l' Gesetz, betreffend die Donauregulierung in ^'^B'' reich, an und wählte eine ibgliedrige <^i ^ commifsion zur Berathung des Localbahngch'h ' ^t. nächste Sitzung findet Dienstag den 2(1- "',^lb^ Auf der Tagesordnung derselben steht das ^ gesetz. ______________ Die Afiaire Dreyfus. (Original'Telegramm.) ÄA! Paris, 15. December. Wie die ' ^ Havas» versichert, wird Kriegsminister.3'"" «el>^! Gesuch uni Freilassung Picquarts dem Milling" ^s v. Zurlinden mit der Aufforderung i'lbermlw ^^g Kriegsgericht einzuberufen, damit es seine 6w^ treffe. Gecegra»nn!e. ,,3^ Wien, 15. December. (Orig.-Tel.) Sel"^^ jestät der Kaiser empfieng mittags oeu ^,enz Botschafter Grafen Eulenburg in lä""."" . he"< Wien, 15. December. (Orig.-Tel.) ^' M' tigen Generalsihung der österrelchisch-ullg""'^j„ss"p theilte der Generalsecretär mit, dass e'ne ^ erhöhung nicht in Aussicht genommen sc'- ^M Wien, 15. December. (Orig.-Tel.) I» v"'. M' allgemeinen Audienz wurden u. a. emM"« c B«"' dinal Graf Schönborn, Landeshauptmann,^>!"^ der ehemalige kroatische Minister Ioss'po".^,, z>'^ schall Graf Stanislaus Vadeni, der ung"M^t ^ Thürhüter Graf Banffy, Landtagspräsident ^ Landeshauptmann-Stellvertreter Promber. .Mi' Wien, 16. December. (Ong.-Tel- l'^e" Zeitung.» 1 Se. Majestät der Kaiser .9"^^ erbetene Abberufung des Botschafters "' H^cke" Prinzen Liechtenstein, unter dem A" Anerkennung und des Dankes. . ft^te ^K Bozen, 15. December. (Orig.-Tel.) H^G' in Anwesenheit Sr. t. u. l. Hoheit des dura^. ^c" Herrn Erzherzogs Ernst die Eröffnung bahn Bozen-Kaltern statt. .. LaN^ Agram, 15. December. (Orig.-^e^ ^ts v Präsident Danilo Stantovie ist he"" storben. ^^chergeiwng Nr. 266. ________________________2329______________________________________________16. December 1898. kuck, ?t' 15- December. (Orig.-Tel.) Heute nachts zH "us dem der Gesellschaft «Austro-Americana. wlckt ""mpfer «Lacroma» Feuer aus, das bald Kw-4 ^urde, ohne einen wesentlichen Schaden an- ^ zu haben. °tt!°w <"' ^- December. (Orig.-Tel.) Die Vundes-W? /""6 wählte für 1899 den bisherigen Vice-^'^nten Müller aus Bern (radical) zum Präsidenten ^ Fauser aus Zürich (radical) zum Vicepräsidenten ^"desrathes. ^^"brid, 15. December. (Orig.-Tel.) Die Ro TH„V beschloss, den Juni-Coupon der cnbanischen ^ld auszahlen zu lassen. Neuigkeiten vom Büchermarkte. >Htuh kl' Nichtig fatiereu und recurrieren, 24 lr. — ''leben/' ^" "^"ks System landwirtschaltlicher Spar« und >M^'Gr,wssenzchllsten, 48 tr. — v. Sacken, Ein mili» ^ ber «s°"'lblatt, 4U lr. — Höhne m anu, Prallisches Lehr» ^i,,, "lhematil, I.: Algebra. 90 tr. — Meschtschersly. ^^« High Life von Leoni, ft. ii 70. — Pesch, Christ. ^«^Philosophie, 4. Aufl., geb. ft. s-«2. — Meyer, Da6 ^ s, ^"'N' l.Lfg., «Olr. — Grapow, Kampf und ^de'».^'^- ^ Kunz, ltrie«sgeichichtliche Beispiele aus ^^,«''ch-fllliizijsischen Kriege von I87U/71, Heft 10, fl, 1'80. ^ !>Uz,^^ ^l>riu8kl), ?opovsi«8 mÜLiilu narocl^l, geb. si. 1' 50. ^ »n ^"l naroäni ^ulecl^r x» lyto 1UW. 70 lr. — '^"^lleur, Zeilschrist für decorative Bildhauerkunst, ^t dy5 /"^ von Ländeistrecken an und von einzelnen Staaten. ^^ w ^ siebente Auflage ist bis auf die heutigen Tage 3o ^' so dass der spanisch»amerikanische Krieg und ^ gen, Nismarcks Tod u. s. w, darauf schon genannt ichi^ Stenographischer Selbstunterricht. Auf ilzbe! '^ b"" Proiessor Karl Faulmann vereinfachten ^lyi,/" l^kn Systems hat der Stenographielehrer Victor ^»Nill.Ü °"^ zw" Hrften bestehendes lurzes Lehrbuch der 4 Mi ^ geschaffen, welches durch seine LeichtfaMchleit und H l,"'""' Preis von 50 lr. -- 1 Ml. geeignet ist, die Schnell» ^ Gin ^'tchen zf^isen zugänglich zu machen. (Verlag von '»"Hl! ^ Wien.) — Elternhaus und Schule und > b^°"">',rn>villett bei der Erziehung der Kinder. Im Auf< l I« , iirlslehrerconferenz »erfasst von Robert Schwarz. , dts" lr. --- ^u Ps. Verlag von Karl Graeser, Wien.) ? Erreich ischer Kalender für 1U8U, mit Zeichnungen ^ '" und Iofef Urban, si. 4 05 — Klein, Die .'>gi "es Erdballes, geb. fl. 4'20. — Deitl, Unter Habs. '^c^gsbanner, 111. Bd., fl. 1 02 — Brenner, MjA"Ne durch daö Himmelszelt, geb. si. 8 90. — Kriegs, heft .-, ^^ Einzelheiten, vom großen Generalstabe, , ^''l-2'10. — Grapow, Kampf und Gefecht, si. 2-10, Mil^ö- it^riegsgeschichtlichc Beispiele aus den, deutsch-A'll? ^nege 1870/71, 10. Heft, st. 160. - Dennert, ?.üV'^Wlexilon, Lfg. 1, 18 lr. - Schmidt's Kochbuch, l!'"b°f> "" kirnst, so sollt ihr versichern! 60 lr. — Die ^«Yn.Technit der Gegenwart, l. Bd., 2. Abschnitt, i^tei,.^, ^ l» > s ° " ner, Die Pensionen und Provisionen der ^iiz'?taatöbedienstrten lc., complet si. 9-40. — Eissert, l!"". T ^" Steueramts Dienst, 1. Bd., ft. 5 50. — Neu< l, äs» ^Nln^^^^, ^, ^^ Civilprocessgesehen, II. Abtheilung, Hig^ "on der Zeitschlift «A^r Jugend Heimgarten. M „^' l5. Hoffnianu'sche Verlagsbuchhaudlung A. Bleil) 2l'fst !!"" bie Hefte 1 bis 5 vor. Inhalt und Ausstattung h» IlW ^nvarluug, Wirtlich außergewöhnlich reich ist der j^tz s^",sttcwählte Lesestoff. Kunstwcrle im edlen Sinne dcs ^'!'t ki n^ farbigen Vollbilder, überaus reich, originell und A jchy'e Ausstattung mit Textillustratiouen. Wir wiffen lein ,,,. ttei3 ,^erl für den Weihnachtstisch der reiferen Jugend, s^Xch, .s" Pf-pro Heft (? Ml. 20 Pf. für das vollständige v -3 b , SW. nmßig >' heiter > 0 0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 2-4°, um 4 0° über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm«Ianuschowsly Ritter von Wifjehrad. s--------------- ^ i Die unterzeichnete Buchhandlung versendet auf t I Wunsch (4923) 2-1 [ I gratis und franco | j Weihnaohtskataloge über Büoher und Musi- I i kalten, auch wird von derselhen hereitwilligst in 5 | allen literarischen Fragen Auskunft ertheilt. J j lg. ¥. Kleinmayr & Fed. Bamberg j I Laibaoh, Congressplatz 2. ! Aandestyeater in «Hcnvach. 49. Vorstellung. Ungerade. Samstag den t?. December Sensations'Sovität! Zum zweitenmale: Hie Bohöme. Scene aus Henry Murgers Vie ä« Uollc-me in vier Bildern vou G. Giacofa und L, Illica. Deutsch uon Ludwig Hartmann. Musit uon Giacomo Puccini. Anfang halb 8 Uhr. Ende 10 Uhr. 50. Vorstellung. Gerade. Montag den 19. December Robert und Bertram. Posfe mit Gesang in vier Bildern von Räder. Be-wSuhjrte Tannochinin-Haartinctur wirkt sicher gegen Aasfallen der Haare, gegen Sohuppen, stärkt den Haarboden und kräftigt den Haarwuchs. J^°* Ein. Flacon. 5O Icr. ^ß^ Aliein-Depöt: (4239) 7 > Mariahilf» -Apotheke des M. Leustek, Laibach. Telephon Nr. 68. Umgehender Postversandt. Ein gut erhaltenes Clavier und ein Musikautomat (Polyphon) sind zu verkaufen. Anzufragen im Gasthause «Zur Vereinigung», Unter-Sohlsohka Nr. 66. (4890) 2 Kin neuer Band von QeOPQ Ebei*Sa Soehen eingetrotYen : (4900) 3—2 Das WanderbucL Eine dramatische Erzählung aus dem Nachlasse und gesammelte kleine Schriften. Preis in Originalband gebunden fl. 3'60. Vorräthig in der Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg Laibach, Congressplatz. Tiefbclümmcrt geben wir unscren Verwandten, Freunden und Belannten Nachricht vom Hinscheiden unseres geliebten Vaters, beziehungsweise Bruders, Schwiegervaters, Groß« und Urgroßvaters, des Herrn Franz Krisper Hausbesitzers und gewesenen Kaufmannes der heute um halb 10 Uhr vormittags, nach langem, schwerem Leiden im 81. Lebensjahre friedlich im Herrn entschlafen ist. Das Leichenbegängnis findet Samstag den 17. d. M. um halb 4 Uhr nachmittags vom Hanse Nr. 2 Unter der Trantfche ans statt. Die heil. Seeleumessen werden Dienstag den 20. d. M. um 10 Uhr in der Stadlpfarrtirche zu St. Ialob iu Laibach und in der Pfarrlirche zu Krainburg gelesen werden. Er ruhe in Frieden! Laib ach am 15. December 1898. Raimund Krisper, Sohn. — Josef Nine. Krisper, Bruder. — Karoline Mariniel, Marie Grassclli, Fanny Urbane, Töchter. — Iosefine Krisper geb. Killer, Schwiegertochter. — Peter Grasselll, Felix Urbane, Schwiegersöhne. Die Vnlel, Enkelinnen und Nrenlel. Vesoudere Todesanzcisscn werde» in Laibach nicht versendet. Course an der Wiener Börse vom 15. December 1898. «««dem o^«^« Coursblatte k ^al» « . . Welt, Wo« H'^ii Hl weilte i» Nule» ^ li«r ^,<^wil,i,Hlun»st !0' U5 1»l »ä ^ .. ""i. I仄er ^> < l"l «ü »öl 2k. ^^° '' »°"z« ÜON st. l4U2b I4l Äb ^ bl,at«,';^mste! ,^ st ld« - lvo-. ',,. "'«I»Ie . . ^^, l^ ,»ü!,<> ,»450 . ^°»dbi. ^ I«« st/ »49 - lbO — ^«iH'drente.s!e..frfr«l "»'«0 l" " ^ sinn, ^"0" ltt. , «eld «a« Vo« Vtaate znr Zahlung Übernommene <3!scnb.'Pri«r.» Obllgntwuen. 4'/« ab 10"/, «. Lt. . . . l1<'9>) llK S« Vlisabftlchllhu. 400 u. 2000 Vl. sf/a" I°se^./«m. 1884. '4°/^ »» b" 'l" ^ diverse Stücke 4«/„ , , , »« W 9990 Vomrlberyer Nah», lim. <»84, 4"/« (dlv. St,) S., <. 100 sl, N. 99'lo 1W — Ung, Goldrente 4°/, per Lass» "O' '«0 35 dto. d»o. per U!t!mo . . . . >20iä l«"»5 4"/„ dlo. bt°, pci Ullimo . > »?'»» ^ <" btv, dlo, Silber 1W f! . 4'/,"/» ll« 70 l2ü »n d<», Staats-ObKg, (ll»«, Ostb.) U, I, 1876. b"/„..... «2^— l«>'- b»°, dto. l» bN ll. b. W. l5?7ö««üN Thcis!-«e«..Lole 4»/« l00 ft, . i28-'»«'?5 Grundenll.'Gbligationen (für lOO fl. LM.). <°/, ungarische M» sl, 0, W,) . sl«0 9« S« 4°/, tioatische und sllluoiüsche . ^'^ ^" Andere ölfenll. Anlehen. »onau.Re«..Los« 5"<„, . . . "°^l«»5 dto. .««Illhe 1»?» . . »0? bu >W ^> Unlelieil der Stob! Oö« . . ll^ - — - «nlehen b. Lt em,!»bc Wien lU» 9« lN4 !w «lnlehen d, Ewdlariuciübe Wien (Slllxl oder GuW» . . . . 1»« 50 l»7 50 Prümie»-Unl. d. Vtabtgm, Wien 174"0 « «eld Ware Psandbileft (für 100 fl.). «odcr alla osl.in bNI verl,4»/c 9^— 99 — bt° Präm .Schlbv, »°/«. l. <>0 !« f/'/,uÄ,0fI,P. 100fl. >Ü5— 1i!6- 3>/.U»le>lrai»er «ahnen < . 99 b« l - Allllk^ctien (per Stück), V"d.r, A»st,.v<-sl„200!l,>- 40«/« 4b9 - 4dO - Dnws>!c,'va,>l. Alll,,. ^0l! sl, . »i9 - «2l - ^comp'e Gc,,. Ndrös,,. 50» fl. 7"-"«' O,ir° u (las!. ,w,, Wie»«. 20«fl. 2«3 - »»b - HM'utüclb,, llesl,. liou!!, lib"/« ,b«ba»l, Oest,. 200 fl, . . »'» ^ "» "^ Oeslcrr.»maar, «a»l. «0U ss. . " ^ »" ' Uiiluilba»! «W fl..... 7?^^^ Veld Man Actien von Vransporl« Unternehmungen (per Stück), «ussig'Tepl, E>!e»b, 300 fl, . <«!l0' l«20' Vöbm. Nordbahn !ü<> fl, . . »23 75 254'— Voichliehlader ltis, 500 sl, LM. l?77 <78l dto, dto, (lit. Il) 200 fl, . «b«.-Uül'i»,' Do»au «Dampfschiffahris ^ Ges,, vesterr,, s>U0 fl, CM. . . 44« — 448 — Vu^Aodeiibachrrct^V^Osl.I. ?» ^- ?l ?K sseidi'iaiids Nvrdli, i0N0fl,(!M. «20ll- bülc> Heml,,-Czcr»ow,-Iassl,-Eiseilb.» GesrNschast Ü0U fl, S, , . »»4 ^- »»« ^ Llulid, Orst., Tril'st, 5»0 st. CM, <«» ^ 432 — Oeslelr, «ordwl'stli 20« sl. S. 2^5-— »46'— dto, btu. (>it. U) 200 fl. O. 2«0 50 z«l l>0 Praa-Duxer E,sl'»b, 150 fl. S. . «?' - »? 75 Staatscisenbah» 200 fl. V. . »sl 40 8«, 90 Südbal,,! 2«>N sl. 1..... 6»'56 «5l0 Südiwrbd, «jrili.'Ä, 200 fl, CM. 207'25 liU«2!i Tramwal, Ol,'l,.Wr,,170sl.ö.W. -^^ - — bto. E,». fl. . . . lll»'i<» II? — U»a,'Nnliz. Eisl'!lb,!i0!!sl. Silber lllL'- 21Z-— U»gMesl!i.(Naad Graz)200sI.S. 212'äU »1320 Wiener LacalvahneN'Nct.'Oes. —'— —'— Industrle'Actien (per Stück), «aiines,. All», ösl., W0 fl. . . "L'b0 N» i<» ««hbior ltise»^ und Stahl-Ind. in Wien 100 fl.....yl — 9«' — Vse>!baI,nw.°Leihg,, Vrstr, »n fl. i»v— l«6 — ..ltlbemüh!", Papierf. u. l8,. S,-— S3 ^ Llesingcr Ärauerrl 100 fl. , . lü^ - l?l'— Monta» GcscUsch,, Oest. «alpine luu 50 l»? - Plager ltllrn.Inb.«Ges. 200 sl. s«-_94«_ Salgu-Iarj. Steinlolile» 60 fl. sa? — lu -„Lchliglmübl", Pllpltlf. »00 fl. —- - >xb8 ,,«ÜY«N»/', Papierf, u.«.-». l«5 bollS« i»0 Veld Wo« Trisailer Kohle!!w.°Ots. 70 st. »7ü - ,?s 20 Wasfeilf,'O..Oest,>»Wi!>»,10Nfl. «93^— ,9?-— Wa„gon-Leil,ll»st,,«llg,, inPest, »0 fl......... '»« — 888.- Wr, Vanaesellschaft 100 fl. , . wb — »a«-— Wlenerberger Zilgrl ActienVej. »SZ- ggg _ Diverse Lose (per, Elüll). Viidapes! Basilica (Dombau) . «p« 7-__ Vl>>ditl°se 100 fl...... 80« — 804 — Vlniy Lose 40 fl, CM, . . . «i .. g^.__ 4°/,.Dona>l'.2)llMPssch, i0Nfl,CM. i?«,-— iM>>_ Ofnicr Lose 40 fl..... «l, 8l> «4>8ü PMl, Losr 40 fl. CM, . , . S3'- ß4>- »iulhs» Kreuz. Oest,O!iu,,I0fl. 194« z<,,^ Nothr» Kreuz, Una, («es, >, bfl. ,(14^ ,l in «»duIph'Uose 10 fl, , . . 2Ü-KU 2«za Salm Lose 40 sl. CM. . . . »5 50 ^?-— C». Oeooiö'Lose 40 sl. CM, . 84>b0 8ü' — lll,'!Uds!e!»°Lose 20 sl. CM. . . «0 — «4- — Gciuiiislsch, b. 3V„ Pr, LchMbv. d. Vodencreditanstalt. I. (tm. iz-go <^.»° bto. dtll. II. 5 99^5 Tr»t!che Plilhe...... 59 02, b9^?i> Luoduil........ l»N s.5 ,20>8<> Pari« ........ 47 Ub 4??», bt. Petersburg .... — — - — Daluten. Vlicaten........ b 70 5 7l 20 ssrnncs Stücle..... 9!»« 9'k>? Dc»!scho Neich«l'a»l»o