A. 293. Freitag, 20. December 1895. Jahrgang 114. Mbacher H«"tlatt°nsprel,: Mit Postveilenbung: ganzjährig fi. !5, halbMri« fl, 7 50. Im Comptoir: Wrig st, n. halbjährig ft 5 50. Mr bir Zustellun«, <„« H°u« 8an,,Mng st. 1, - InsertlonSgebür: Für "u,e Inserate bis zu 4 Zeilen 25 lr,. gröszerl' por Znle l! lr,: bci östtn» Wicdelholui'lie!! per Zeile 3 tr. Dl« »Laib. Zeit.» erscheint tilglich, mit Ausnahme der Vonn- und Feiertage. Die Ndmiulftratlon bestübet sich Vllngressplatz 3lr. 2, die Mebnctlon Ällhichofga^r Äir. 15. Sprechstunden der «edaction von 8 bis li Uhr vormittag«. Unfrankierte Urlese werden nicht angenommen, Manuscripte nicht zurückgestellt. Amtlicher Weil. ^ek.und k. Apostolische Majestät geruhten aller- d^ ^" Feldmarschall - Lieutenant Wilhelm Freiherrn 5^vthmer, Commandanten der 31. Infanterie-^^^"vision, bei Enchebung von diesem Dienst-„^ ' zum General - Remontierungs - Inspector zu er- .. anzuordnen: ibp^ Beurlaubung des Feldmarschall-Lieutenants C°°or Ritter von Millinkovic auf sein Ansuchen "^artegebür; ^ ble Enthebung des aus Gesundheitsrücksichten be-^ Generalmajors Koloman von Babos, Com-^"ten der 46. königlich ungarischen Landwehr-'«nterie-Vrigade. von diesem Dienstposten; zu ernennen: die Oberste: ^. Hugo Contl! Eorti alle catene, Comman-^ ^ des Infanterieregimentes Erzherzog Friedrich tz.j 52, zum Commandanten der 67. Infanterie- We, und ^ Alois von Pa nos, des Infanterieregimentes Erz-^3 Ludwig Victor Nr. 65, zum Commandanten des "Nterieregimentes Erzherzog Friedrich Nr. 52; zu verleihen: den Oberstens'Charakter aä donors» mit Nachsicht der Taxe: H dem Oberstlieutenant Moriz Müller Edlen von "llenau, des Ruhestand?«; h bem Oberstlieutenant Hilarius Buben Edlen von ^"Now. des Ruhestandes, aus Allerhöchster Gnade Ausnahmsweise; Hliü s l" Hauptmanne erster Classe Josef Ptack, des V^udes, aus Allerhöchster Gnade den Majors-bf>r?kter aä tionores mit Nachsicht der Taxe zu "Hen; ^ gben Rittmeister erster Classe Franz Lessmann, H^Mestandes, zum Garden und Rittmeister in Aller-^'Mer ersten Arcieren-Leibgarde zu ernennen; . ferner zu ernennen: "il> " Negimentsarzt erster Classe Dr. Ludwig Stei- ^ ^ ^" Infanterie-Cadettenfchule in Budapest, zum ^«rzte in Allerhöchftihrer ungarischen Leibgarde. ^ller^ ^ und k. Apostolische Majestät haben mit ^clnl' ^l Entschließung vom 16. December d. I. dem ^en m kl! Professor des österreichischen civilgericht-l>>l ^ '""fahrens und des Handels- und Wechselrechtes ^llw bischen Universität in Prag Dr. Dominik ^ ^" nn den Titel eines Hofrathes mit Nachsicht ^^le allergnädigst zu verleihen geruht. _________ Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. December d. I. den Lundesgerichtsrath in Spalato Georg Laneve zum Präsidenten des Kreisgerichtes in Spalato allergnä'digst zu ernennen geruht. Gleispach m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 14. December d. I. den Landesgerichtsrath bei dem Preisgerichte in Cattaro Alexander Bressan zum Oberlandesgerichtsrathe in Zara allergnä'digst zu ernennen geruht. GleiLpach m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 12. December d. I. den Landesgerichtsräthen Peter Sekora in Neutitschein und Franz Radnitzky in Ungarisch-Hradisch taxfrei den Titel und Charakter eines Oberlaudesgcrichlsrathes allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 6. December d. I. dem Sicherheitswach-Inspector der Triester Sicherheitöwache Karl Hussal das silberne Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleiheu geruht. Der Handelsminister hat den Hauptcassen-Controlor Ferdinand Habberger in Graz zum Hauptcassier bei der dortigen Postdirections-Casse ernannt. Nichtamtlicher Wil. Parlamentarisches. Die Erklärungen, mit welchen der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministeriums des Innern Graf Badeni die in der Sitzung des Abgeordnetenhauses vorgebrachten Angriffe gegen die jenseitige Reichshälfte zurückgewiesen hat, finden in mehreren Blättern lebhaft zustimmenden Wiederhat!. Das «Fremden-Blatt» dankt dem Herrn Ministerpräsidenten dafür, «dass er auch heute wieder in seiner schlagfertigen Entgegnung sofort das richtige Wort gefunden hat» und dass er es nicht unterließ, «zwischen den Vertheidigern der österreichischen Ausgleichs-Inter-essen eine wohlerwogene und wichtige Unterscheidung zu machen. . . . Jene, welche lediglich das wiltschaft-liche Interesse vor Augen haben und von diesem Gesichtspunkte aus die bevorstehenden Entscheidungen erörtern, erfüllen, wie Graf Badeni bereitwillig zugibt, nur eine patriotische Pflicht, und sie sind auch der Reaierung höchst willkommen, denn sie bieten ihr für die Nusgleichsverhandlungen eine moralische Stütze. Das ist eine ebenso wichtige wie dankenswerte Erklärung des Cabinetschefs.» Die «Presse» schreibt: Der Herr Minister-Präsident hat in einer kurzen, sehr beifällig aufgenommenen Rede den Kern der Frage klargelcgt. Graf Badeni sonderte mit scharfem, sicherem Blicke die Parteien, soweit ihre Anschauungen bezüglich Ungarns in Betracht kommen. Auch die «Neue freie Presse» stellt fest, der Herr Ministerpräsident sei den Angriffen auf Ungarn «mit wenigen würdigen und darum umso wirkungsvolleren Worten» entgegengetreten. Das «Fremdenblatt» widmet der im Wehr« ! Ausschusse bereits durchberathenen Novelle zum Militär-Witwen- und Waisen - Versorgungsgesetze eine längere Betrachtung, in welcher es heißt: Den ärmsten der Militär-Witwen und -Waisen ist Heil widerfahren; sie haben ein Weihnachtsgeschenk erhalten, dass sie seit nahezu zehn Jahren erhofft und ersehnt hatten und das ihnen die finanzielle Vorficht so lange vorenthalten musste.... Dankbar wird man in weiten militärischen und Gesellschaftskreisen das Geschenk begrüßen, das der Staat den Witwen und Waisen braver Soldaten unter den Christbaum legt. Politische Uebersicht. Laib ach, 19. December. Der Wehrausschuss hat den Bericht über die Regierungsvorlage betreffend die Ausdehnung des Pensionsnormales für Militär-Witwen und -Waisen bereits vorgelegt. In demselben wird ausgeführt, dass die in der Regierungsvorlage angestrebte Lösung keine weiteren Lasten für den Staatsschatz nach sich zieht, da der im Jahre 1887 gebildete Militärtaxfonds bereits eine Höhe erreicht hat, welche selbst für den Kriegsfall ausreicht, damit aus den Zinfen jenes Fonds die Militär-Witwen- und -Waisen versorgt werden können. Der Ausschuss habe das Entgegenkommen der Regierung gegenüber den in wiederholten Resolutionen des Abgeordnetenhauses ausgesprochenen Wünschen durch Vorlage dieses Gesetzes anerkannt und stellt den Antrag auf Annahme desselben. Der Budgetausschuss beantragt in seinem Berichte über die Vorlage betreffend die Aufbringung der Geldmittel zum Ankaufe von Baugründen für das Gymnasium im zweiten Wiener Gemeindebezirke, die Lehrerinnen - Vildungsanstalt in Lemberg, das dritte Staatsgymnasium und das St. Anna-Gymnasium in Krakau, die Annahme derselben mit der Aenderung, dass er den von der Regierung geforderten Betrag von 251.000 fl. auf 243.00Ü ft. herabgemindert hat, indem Jeuilleton. Neuigkeiten vom Büchermärkte. >N l'^"° der reizendsten Gaben aus der Gesellschaft ^ >ur die Gesellschaft bleibt immer ein Roman aus Ktl>, Modernen Leben der Gesellschaft.» hören wir diese ej" lene Verehrerin von Romanen aus der Feder ^ oder der anderen den Kreisen der Gesellschaft hurenden Schriftstellerin behaupten und das nut "«" Recht. »dl> 3'e schönste Gabe dieser Art von Literatur lst »tioi Ik'bi aber sicher der gefeierten Baronin Suttner Halles Büchlein: .Phantasien über den Gotha» ^ getödtet, das übrige Iugspersonal blieb unverletzt. ^ Hauptstrecke ist versperrt, doch bleibt der Verkehr d"" Umsteigen der Passagiere, wenn auch mit Verspätt aufrecht erhalten. Per BezirlShauptmann ist nach Sl'b^ abgegangen. <>, — (Verunglückte Vrunnenarbeite^ Unter-Pöbling wurden zwei Arbeiter bei der Ausn>°° rung eines Brunnens verschüttet. Pie herbeigeeilten ^ treter des städtischen Bauamtes erklärten, der Vlli'"' müsse wegen Einsturzgefahr vollständig verschüttet u"d , zweiter Schacht gegraben werden, um zu den ^ »«glückten zu gelangen. Pie Arbeiten wurden bego"" Die Verunglückten dürften kaum gerettet werden. ,i, — (Schisss-Katastrophen.) Pas de«^ Schiff «Alhena», mit einer Ladung Naphtha an^ explodierte am 15, b. M. beim Cap May. Vierzehn ^. der Besatzung, einschlußlich des Capitäns, wurden get^ Zwei Steuerleute und vier Matrosen, welche sich 8^ hatten, kamen an Bord des englischen Pampsers «^ in Philadelphia an. — Auf dem Pampfer «Saila'^ der amerikanischen Linie explodierte das HauptdaMp!^ Fünf Personen wurden getüdtet und sechs Persons wundet. ^ — (Vier.) Kürzlich ist eine Statistik des M>H betriebe« der Welt von dem englischen Zolldspl»^ herausgegeben worden. Deutschland nimmt mit 3<1 ^ Brauereien die erste Stelle in der Viererzeugung e>^, folgen Großbritannien mit 18.000 und fodann t»ie^,, einigten Staaten mit 5000 Brauereien. Pas Vech^, zwischen Production und Eonsum hält sich in jede^, producierenden Länder die Wag?, nur Deutschlands eine Ausnahme, da es große Massen sür den ^ erzeugt und auch unterbringt. Asien ist ganz und s^l die Einfuhr fremden Biers angewiesen. Pas Vi^ j sich auf seinem Ecoberungszuge durch die Welt ^ Mexiko eingebürgert; während es bisher zum gl^ The»le aus den Vereinigten Staaten von Ameri^ ^ geführt und zu hohem Preise verlauft wurde, werde" , auch in dem alten Reiche des Montezuma Brauerei^ gründet. Die neueste Schöpfung dieser Art ist die MoBi^ Grauere! in der Stadt Orizaba im Staate Vel«' ^ welche kürzlich feierlich eröffnet wurde. Die Besitz^ Brauerei find die Herren Haase und Comp., Th^ dieser Firma ist auch Kuno v. Alten, ein früherel ^ ßlschir Garde-Oificier, welcher sich mit eisernem Fl^ seinen neuen Beruf eingearbeitet hat. ^ — (Ple Fahrt durch die Niagaras' ^ hat schon mancher Tollkühne versucht, aber fast je^jü sein Leben dabei lassen müssen. Allein der zwei'^j! Ruhm, diese kühne That zu vollbringen, lässt viele^ ruhen, ein Project zu entdecken, welches die Fah^/ auch nicht gefahrlos, so aber doch ausführbar erl",^,! lässt. Neuerdings beabsichtigt wiederum ein amerila ^, Erfinder Namens Vartolomeo, mit einem von ih ^ dachten und construierten Apparat eine Fahrt de^^Z und Prosa unter dem Titel «Rothe Erde» (Berlin, Gebr. Paetel) herausgegeben, unter diesem ^Titel, weil sie westphälisches Gewächs darbringt, und erfüllt ist von der gehaltenen manchmal schwerfälligen Kraft des Sachsenlandes: in «Rother Erde» wurzelt Petri's Epik, sein Drama, seine Lyrik, und in allen diesen Gattungen hat sich der 26jährige Dichter mit für solche Jugend fast beispielloser Abklärung bewähtt. Das Buch ist in hohem Grade lesenswert. Zwei Romane: «Waldmoder» von Friedrich Iakobsen und «Graf Eßterhazy» von H. v. Schreibers-hofen, beide aus dem fo rührigen Verlage von Hermann Custmoble in Icna, sind bestgeeignet, das vollste Interesse des Lchpublicums zu erringen, und eignen sich insbesondere zu Geschenken für Freunde des modernen Romans. L. Westkirchs Roman «Streber» (Leipzig, Paul List) entrollt ein fesselndes Bild aus dem socialen Leben der G^enwart, in welchem besonders die scharf» gezeichneten Gestalten des alten Benzinger und seiner aufopferungsvollen Tochter hervorragen. Arthur Achleitners Erzählung «Die Dobratschrose» (Stuttgart, Adolf Bong K Cie.), deren Stoff uns hier räumlich so nahe liegt, vermittelt auch durch die eingestreuten Uebettragungen slovenischer Volkslieder uud die vielfachen Hinweise auf die slovenischen Sitten und Gebräuche ein anschauliches Bild des slovenischen Volkslebens der deutschen Lesewelt. «Ein Besuch am La Plata» von l». Ambros Schupp S. I. (Freiburg im Breisgau, Herder'sche Verlagsbuchhandlung) führt den wissbegierigen Freund weitentlegener Culturverhältnisse in spannenden Reise-dildern nach dem fernen Brasilien, und sind es ins« besondere die Einzelnbilder aus Buenos-Ayres, die durch die packende Art der Schilderung uns gleichmäßig für den geistvollen nnd scharfbeobachtenden Darsteller, wie für das Dargestellte selbst einzunehmen vermögen. Die beigegebenen zahlreichen Illustrationen sind durchwegs geluugen. Braun und Schneider in München legen uns den dritten Band ihrer aus den «Fliegenden Blättern» gesammelten «Gedankensplitter» unter den Tannenbaum, und bedarf es wohl nur dieser Andeutung, um diese hochelegante Weihnachtsgabe allerorts lebhaft begehrt erscheinen zu lassen. Ein Buch voll des ausgesucht liebenswürdigen funkensprühenden Humors und markant charakterisierenden Witzes bilden der Euphemia Gräfin Äallestrem in zweiter Auflage vorliegenden heiteren Geschichten «Lanzen gefällt zur Attaque» (Dresden und Wien, Verlag d»s Universum, Alfred Haufchild), die auf 459 Seiten in fechs Einzelnerzählungen aus dem Militärleben Deutschlands eine Fülle der ergötzlichsten Be- gebenheiten des kleinen Garnisonslebens vorfühl '^ welchen die Hauptpersonen der ersten ErzähüW^ nachrückenden neuen Erscheinungen verstärkt, st^" ^' launige und launigere Handlungen herbeiführt herbeiführen helfen. ^/ Ein: «Neues Mufeum» komischer und ^ Vorträge, ein Universal - Declamatorium mit ^«^ der Vortragsweise und der Betonung, zusammen^ und bearbeitet von Paul Pauli, durch langi^ Bühneuthätigkeit sowie in allen Gesellscha«"^ Berlins wohlbekannter Schauspieler am deutschen^ ter in Berlin, gab der Verlag Otto Ianke in A heraus, und empfiehlt sich das treffliche Auch i" heiterung in kleinen Zirkeln. M^' Zum Schlüsse noch ein Rückblick auf den "^ Braun e ^ zehnte Jahrgang des «Münchener stiegende ,^/ Kalenders pro 1896», «Der Humor aus der A^ ä/' lustige Bilder aus dem Leben der Thiere aller H ^ und Nr. 47 der von der Kinderwelt immer "^, lebhafteste acclamierten «Münchener Bilderbogen ^ besonders hervorragen. Öl!" Alles hier Besprochene ist zumeist in der ^ Handlung Jg. v. Klein mayr & Fed. A""',^ in Laibach auf dem Lager oder kann durch jofort bezogen werden. Laibacher Zeitung Nr 293. 2547 20. December 1695. ^? hinab zu machen. Er will hierzu, nach einer ''Mung des Patentbureaus von Richard Lüders. tn>Mser genommen oder mit Wasser verdünnt. , e in Wort itnd Bild.') Im vorliegenden 17. Heft ^i ^Uen Bandes «Ungarn» beendet Ladislaus Körüsi zunächst M^^nreichen Artikel über Gran und Umgebung. — Hieran "ti H,W eine mit ausgezeichneter Klarheit verfasste Schilderung ^.sMenbnrgcr Comitats, aus der Feder des ehemaligen tntio He" Ministerpräsidenten Alexander Welerle. — An Illu-^l)sck!' ""halt das Heft u. a. Kunstschätze aus Gran, sowie Ms» und Städtebilder aus den: Weißenburger Comitate. 'ki^chünhcit. Uebersichtlichteit und Genauig-^^ °rei Vorzüge, die vereiuigt nicht immer zu finden siud, tlebrz, e ^"' erschieuene Ausgabe 1896 von G. ssreytags ^^'arte von Oesterreich «Ungarn aus. Tir brillant aus« gestattete Karte, die vollkommen neu hergestellt wurde, enthält außerdem die alljährlich bis in die jüngste Zeit ergänzten voll» ständigen Eisenbahnnetze mit Bezeichnung der sämmtlichen Bahnen dnrch verschiedene Farben, alle Bahn«, Schiffs- und Post-Sta< tionen, die Entfernung der größeren Orte voneinander in Kilometern, ferner in der durch die Hlckmann'schen Taschenatlanten so beliebt gewordenen Art der schematischcn Darstellung Diagramme über: Zunahme des jährlichen Personen- und Güterverkehrs — jährliche Netriebs-Einnahmen und «Ausgaben — Längen - Ent' Wicklung der österr.»ungar. Eisenbahnlinien — Fahrbetriebsmittel — Hühenvrofile der bedeutendsten ijsterr. Mama vor sich stehen, die ihn am Arme er. ^ hatte und sprach: -Aber, Edwin, jetzt hast du l bieder «nter das Väumchen gelegt; du verdirbst i liz "°ch alle deine Kleider, sieh nur, was für em Hass-, ^ Harzflecken an deinem neuen Jäckchen ist.» ^ 'Wirklich!» rief der Knabe mit leuchtenden h>- «o Mama, das ist kein Flecken! Me Fichte > h "" eben versprochen, sie würde mich nut ihrem ' N ^sund machen, und sie hält Wort und fangt ^ damit an!» ^ hd,'Wein, was der Junge für sonderbares Zeug - U bt.> sagte die Frau Mama, «jetzt M gar dle , '1^ zu ihm gesprochen haben! Dies fortwährende Brüten "Einsamkeit macht ihn noch ganz dumm.» bell« "nd ärgerlich zerrte sie den Knaben ms Hotel und ^s«> sich t>ri ihrer Freundin Mrs. Brown darüber, ^ < ?"selbe so seltsame Launen habe und ganz und gar »>Ic><, ^dwin aber"btteb nach wie vor seinem Lieblings->"lln t"u, und als der Sommer vorüber war und ül,z M den Catskills in die Stadt zurückzog, war ^ " bleichen, schwächlichen Knäblein ein kräftiger, Mger Bursche geworden. ^^chuachtsabend! ^" dem elterlichen Hause ">M harrte eine Gesellschaft von Verwandten und Freunden in dem behaglich ausgestatteten Wohnzimmer der Bescherung. Und als es klingelte, die Thüren zum Parlor aufflogen und der Baum im strahlenden Glänze feiner Lichter aufleuchtete, da nahm der Zauber des schönsten Familienfestes alle Herzen gefangen und die Weihnachtsfreude glänzte aus allen Blicken. Alle Anwefenden wurden reichlich mit Geschenken bedacht; die Eltern hatten auch die Wünsche ihres Söhnleins erlauscht und dieselben mehr als befriedigt. Edwin nahm feine Gaben dankend in Empfang, allein es schien, als ob sie ihn nicht so, wie bri früheren Festen, erfreuten. Denn nach flüchtiger Musterung legte er sie auf dem Tische nieder, trat zurück und starrte nur immer mit großen verwunderten Augen den Baum an. Später wurden die Kerzen verlöscht, und man begab sich ins Esszimmer, wo ein köstliches Mahl der Familie und der Gäste harrte. Jung und alt gab sich denn auch in vollem Genießen den Tafelfreuden hin, und bald herrschte in dem Kreise eine behaglich heitere Stimmung. So wurde es denn nicht bemerkt, dass sich Edwin leise von seinem Sitze erhob, aus dem Zimmer hinaus auf den Gang schlich und von diesem wieder in den Parlor trat, in welchem jetzt geheimnisvolle Stille herrschte und der Weihnachtsbaum bei dem Schein einer einzelnen Gasflamme fast im Halbdunkel dastand. Zuerst blieb Edwin scheu an der Thüre stehen, den Blick forschend auf den Baum gerichtet, dann sprach er langsam näher und sprach: «Ich weiß nicht, ob ich recht sehe — aber du kommst mir so bekannt vor.» Und wie ein Beben gieng es durch die grünen Zweige, und es flüsterte mit deutlich vernehmbarer Stimme: «Das sollte ich auch; haben wir doch manche Stunde miteinander verbracht, denn ich bin ja dein Freund aus den Catslills.» «O, das ist schön, das ist herrlich,» jauchzte der Knabe, «dass du gerade zu uns gekommen bist. Ich ! freue mich sehr, dich wieder zu sehen!» ! «Ich auch; denn wie ich bemerke, ist dir meine Be-Handlung trefflich angefchlagen, und du bist jetzt frisch und stark.» «Ja, das bin ich; und wenn die Feiertage vorüber sind, da trage ich dich hinunter in den Garten hinter das Haus und pflanze dich in ein Beet, damit du ganz in meiner Nähe weiter wachsen taunst.» «Ja, damit ist's vorbei,» erwiderte der Baum, und fast schien es, als ob seine Stimme vor Wehmuth zitterte, «als die Holzfäller nach Weihnachtsbäumen Ausschau hielten und mich s^hen, war kein kleiner Junge da, der ein gutes Wort für mich einlegte, und so musste ich trotz meiner Jugend daran glauben. Aber ich will nicht trauern, sondern dankbar sein. dass ich gerade zu dir gebracht wurde und mirs vor meinem Ende noch vergönnt ist, dich in deiner blühenden Kraft zu fehen. Jetzt weiß ich, ich habe nicht umsonst gelebt, und es ist für einen anständigen Baum, wie für den Menschen, kein schöneres Ende, als nach einem guten Werk zu sterben!» (Schluss solgt,) Laibacher Zeitung Nr. 293 2548 20. December 1395. ___________ -^ "°(Iur Stadtregulierung.) Die Berathungen der Enquete sind bereits soweit vorgeschritten, dass voraussichtlich in der ersten Gemeinderaths - Sitzung des nächsten Jahres die Beschlüsse hinsichtlich des Plan-Entwurfes vorgelegt und Herathen werden können. Sehr ersprießlich wäre es, wenn mit der Regulierung auch die Pflasterung der srlquentesten Straßen und Plätze durch-a/sllhrt wlllde._______________________________ Neueste Nachrichten. 3ihung des Abgeordnetenhauses am 19. December. (Oiininal-Telegiamm.) Der Handelsminister legt den Gesetzentwurf betreffend die Abänderung und Ergänzung der Gewerbe« ordnunq vor. Die erläuternden Bemerkungen heben die Nothwendigkeit der Beibehaltung des Befähigungsnachweises für die handwerksmäßigen Gewerbe hervor. Die Regierung sei nicht in der Lage, den von den Kleingewerbetreibenden verlangten Forderungen nach Ausdehnung des Befähigungsnachweises für die handwerksmäßigen Gewerbe auf die Inhaber fabrilsmäßiger Gewerbe-Unternehmungen beizustimlmn. Dagegen erhält der Gesetzentwurf mehrfache Bestimmungen, abzielend die Einrichtung des Befähigungsnachweises für die handwerksmäßigen Gewerbe wirk-famer auszugestalten und die Umgehung desselben thunlichst zu hindern. Ueber die Ergänzung der Liste der Gewerbe seien Erhebungen bereits eingeleitet. Auf genossenschaftlichem Gebiete solle die Errichtung von volkswirtschaftlichen und humanitären Anstalten durch materielle Betheiligung der Genossenschaften und Bildung von Genossenschaftsverbänden erleichtert und gefördert werden. Mehrere Aenderungen wurden getroffen betreffend die Bestimmungen der Gewerbe-Ordnung über die genoffenfchaft-lichen Krankencassen. Was den Handel anbelangt, bedarf derselbe im allgemeinen thunlichst freier Bewegung und ungehinderter Kraftentfaltunq, nur bei Vorhandensein überwiegend öffentlicher Rücksichten müssen ihm Beschränkungen auferlegt werden. Ein Befähigungsnachweis für die Handelsgewerbe wäre zweckwidrig, das Wesen der Befähigung des Kaufmannes liege in der persönlichen Eignung zur Führung des Geschäftes, in commercieller und allgemeiner Bildung, im Unternehmungsgeist, verbunden mit Solidität. Diese Eignung trifft aber oft bei anderen Personen als solchen, welche als Lehrlinge oder Gehilfen im Handelsgewerbe serviert habm, in höherem Grade zu. Der Gesetzentwurf soll ferner zugleich den berechtigten Wünschen der Arbeiterschaft nach Thunlich-keit entgegenkommen und die Arbeiterschutz-Gesetzgebung ausbauen. Diesbezüglich wird auch über den Rahmen der Gewerbcgesetzgebung im engeren Sinne hinaus die Mitwirkung der legislativen Factoren in Anspruch genommen. Die Vorlagen wegen Errichtung eines arbeitsstatistischen Amtes, die Einführung von Arbeiter-Ausschüssen nnd Einigungsämtern stehen in Berathung. Die Ausgestaltung des Institutes der Gewerbe-Inspection werde verfolgt. Im Rahmen der Gewerbe-Ordnung werdw mehrere zum Schutze der Arbeiter bestehende Vorschriften und Einrichtungen eine Erweiterung und Verschärfung erfahren, insbesondere gilt dies von den Bestimmungen über die in Gewerbe-Unternehmungen zum Schutze des Lebens und der Gesundheit der Arbeiter sowie aus Sittlichkeitsrücksichten zu treffenden Einrichtungen, über Lohnzahlungen, Lohnabzüge, Arbeitsbücher, Arbeitsordnungen und conventionelle Geldstrafen. In Fortsetzung der Specialdebatte über das Capitel «Ministerium des Innern» wünscht Abg. Funke, dass sich die an die Gewerbenovelle geknüpften Hoffnungen erfüllen mögen und erklärt den Beamten» Erlass des gewesenen Ministers Grafen Kielmannsegg für unzeitgemäß und dem constitutionellen Geiste widersprechend, wünscht die Wahrung der Gemeinde-Autonomie. Abg. Plaß verlangt Maßregeln gegen die Thierquälerei. Abg. Rutowsli bespricht den epidemischen Charakter der Auswanderung, welcher durch die Dirigierung arbeitsfähiger Personen ans übervölkerten Kronländcrn nach solchen, wo Arbeitermangel herrscht, einzudämmen wäre und hebt die in Galizien unter den Bauern zutage tretende Agitation für die Auswanderung hervor. Im weiteren Verlaufe besprach Abg. Baron Morseydie Murregulieiung und dankte der Regierung für das Entgegenkommen in dieser Angelegenheit. Auch Ungarn sollte die Murregulierung gleichzeitig vornehmen. Regierungsvertreter Sectionschef Vraunhofer antwortet, bezüglich der Murregulierung habe die ungarische Regierung dem Vauamte Essek die Verfassung des Projecles aufgetragen und dasselbe znr gemeinsamen Berathung vorzulegen beschlossen. Die Fluss« regulierung in Galizien werde eifriger gefördert werden. Abg. Franz Kirschner bringt die Wünsche der Kärntner Landbevölkerung für Flussregulierungen in Kärnten vor. Das Budget des Ministeriums des Innern wurde sodann sammt den vom Ausschusse befürworteten Resolutionen angenommen, ebenso eine Reso» lution des Abg. Ebenhoch auf Incamerierung der Straße Eisenerz-Steyer. Der Iustizminister übermittelt einen Gesetzentwurf betreffend die innere Einrichtung und Geschäftsordnung der Gerichte, ferner den Gefetzentwurf betreffend die Abänderung des Artikels 61 des Handelsgesetzbuches. Beide Gesetzentwürfe werden dem permanenten Iustiz-ausschusse zugewiesen. Abg. Romanczuk brachte eine Interpellation ein, worin er die in den Wiener Blättern verbreiteten Informationen über die ruthenische Deputation als unwahr bezeichnet. Die Interpellation bezeichnet insbesondere als verabscheuungswürdig die Verdächtigung, dass die Kosten dieser Deputation zweifelhaften Ursprungs oder ans russischer Quelle herrühren. Die Kosten seien theils von den Mitgliedern der Deputation bestritten und der nöthige Rest durch freiwillige Beiträge im ganzen Lande zufammengebracht worden. Weitaus der größte Theil der Deputation bestand aus ausgesprochenen Gegnern des in Russland gegen die kleinrussische oder ruthenische Nation herrschenden Systems. Die Interpellanten fragen, ob der Ministerpräsident geneigt sei, die Quelle dieser unrichtigen Information bekanntzugeben und den dem ruthenischm Volke zugefügten Schaden gutzumachen. Die Interpellation war unterzeichnet von den Iungczechen, Christlich-Socialen und dem Abg. Kronawetter. Nächste Sitzung morgen. Die Vorgänge in der Türkei. (Original'Telegramm,) Athen, 19. December. Aus unbedingt zuverlässiger Quelle wird aus Candia auf Kreta gemeldet, dafs daselbst eine bedenkliche Aufregung herrscht und dass für die nächsten Tage Unruhen befürchtet werden, besonders da die türkische Besatzung nach Canea abmarschiert ist. Die Consuln haben daher Verhaltungs-befehle eingeholt für den Fall, als die christliche Bevölkerung den Schutz der fremden Consulate nachsuchen sollte. Constantinopel, 19. December. Für die signalisierte angebliche Bewegung in Albanien liegt keine Bestätigung vor. Constantinopel, 19. December. Der Gouverneur von Kreta Karatheodori Pascha begehrte, um einen etwaigen Fortschritt der Bewegung auf der Insel zu verhindern, die Erhöhung der gegenwärtigen Garnison von 15 Bataillonen um weitere zehn. Vorläufig wurden vier Bataillone zu diesem Zwecke bewilligt. Hel'egrannne. Wien, 20. December. (Orig.-Tel.) — «Wiener Ztg.» — Se. Majestät der Kaiser ernannte den Land-tags-Abgeordneten Otto Detela zum Landeshauptmann von Kram, den Abgeordneten Leo Grafen Auersperg zu dessen Stellvertreter. Wicn, 19. December. (Orig.-Tel.) Se. Majestät der Kaiser begibt sich Samstag nachmittags nach München und bringt die Weihnachtsfeiertage in der Familie Sr. künigl. Hoheit des Prinzen Leopold zu. Se. Majestät besucht auf der Rückreise Ihre k. und k. Hoheiten Erzherzog Franz Salvator und Frau Erzherzogin Marie Valerie und trifft am 27ten December wieder in Wien ein. Wicn, 19. December. (Orig.-Tel.) Der Generalrath der österreichisch-ungarischen Bank fand angesichts des Standes der Bank und der Lage des Geldmarktes leinen Anlass für die Verminderung des Zinsfußes. Die regelmäßige Generalversammlung findet am 3ten Jänner 1896 statt. Wien, 19. December. (Orig.-Tel.) Die seit gestern um 8 Uhr früh infolge des Einsturzes eines Brunnens verschütteten Arbeiter leben, konnten jedoch bisher trotz ununterbrochener angestrengter Arbeit nicht befreit werden. Wien, 19. December. (Orig-Tel.) Ziehung der Staats-Wohlthätigkeits-Lotterie: Den Haupttreffer per 60.000 fl. gewinnt Nr. 84 333, 30.000 fl. gewinnt Nr. 35.032, je 10 000 fl. gewinnen die Nummern 13.831 und 261.532. Bremen, 19. December. (Orig.-Tel.) Bösmanns Tel.-Bureau meldet aus Southampton: Der Dampfer «Spree», mit 350 Personen an Bord, gerieth auf der Fahrt von Bremen nach Newyork bei der Insel White auf den Grund. Das Schiff, welches u«gefährlich sitzt und keinen Schaden nehmen dürfte, wird bei hohem Wasser flott gemacht. Briisscl, 19. December. (Orig.-Tel.) Der König unterzeichnete das Decret betreffend die im Jahre 1897 stattfindende internationale Ausstellung. Rom, 19. December. (Orig.-Tel.) Die Agencia Stefani meldet aus Massauah: Die Lage ist un» verändert, der Feind campiert noch immer bei Scelicm, ohne vorzudringen. Nach Berichten einzelner aus dem Lager von Schoa entwichener Soldaten herrscht unter den dortigen Chefs Uneinigkeit. Madrid, 19. December. (Orig.-Tel.) Einem A rüchte zufolge habe die Regierung mit der Spams^ Bank Unterhandlungen zur Aufnahme einer MW von 50 Millionen Pesetas zur Bestreitung der KrM kosten auf Cuba eingeleitet. Belgrad. 19. December. (Orig.-Tel.) Heute «^ 5 Uhr früh wurde eine Postkutsche mit Geldsendung auf dem Wege von der Bahnstation nach dem Haup, postamte ausgeraubt. Der Kasten wurde mittelst e>^ Nachschlüssels geöffnet und die Grupps herausgezogn Der Conducteur und der Kutscher bemerkten erst sp^ dass der Wagen ausgeplündert worden war. ^ Havanna, 19. December. (Orig.-Tel.) General ^ nella errang an der Spitze von tausend Mann ^ erbittertem Kampfe einen vollständigen Sieg über 3^" verschanzte Insurgenten. 40 derselben wurden 6^^ 90 verwundet. Von den Spaniern sielen 1? ^M und wurden 53 verwundet. ^ Reuigkeiten vom Büchermarkte. Pfaff, Schcy und Krupsky, Sammlung von c^' rechtlichen Entscheidungen des k. l. obersten Gerichtshofes, 29, M> ll fl. — « Ueb e r Land « n d Meer» 1896, b. Heft' ?.' «0 kr. — Müller, Allgemeines Vademecum für Studie^ fl. 1 50. — Wegener, Herbsttage in Andalusien, fl. ^'^M Ehrlich, Modernes Musikleben, 3 fl — Maupassant, L der Reise, geb. fl. 1-35. — Musset, Wahre Liebe, geb. fi-^ — Coppee, Fünf Novellen, geb st. 1 35.— Vorrättzig i>>° Buchhandlung von Jg. v. Kleiumayr .rk8mu8 LLnilin. ^> volkswirtschaftliches. Laibllch, 18. December. Auf dem heutigen Markte ft"^ schienen: 4 Wagen mit Holz. Durchschnitts-Preise. ^, Mtt,^ Mgz,. Wt^A. st7, lr, st, , lr, N^I,>^ Weizen pr.Meterctr. 8 — 8 —! Butter pr. Kilo . . — 90 ^ Korn » 7,50 7 50 Eier pr. Stück . . — 3« ^ Gerste . 6^50 6 50 Milch pr. Liter . . — 1» "^ Hafer » 7! — 7 — Rindfleisch pr. Kilo — 60 ^, Halbfrucht . —^----------- Kalbfleisch » —58"^ Heide» » 7 50 7 50 Schweinefleisch » -56^ Hirse » 8— 6 50 Schöpsenfleisch . - 3li ^ Kuiuruz » 5 50 5 50 Hähndel pr. Stück — 50 !> Erdäpfel 100 Kilo 2 80------- Tauben » 1? ^ Linsen pr. Hektolit. 11------------ Heu pr. M.-Ctr. . 2!b0^ Erbsen » 10------------ Stroh » . . 2 50 ^ Fisolen » 12!------------ Holz, hartes pr. „^,^ Rindsschmalz Kilo —90-!— Klafter 7z40 ^ Schweineschmalz » — 70-------— weiches, » b 20 ^ ^ Ipeck, frisch . - 62------- Mein,roth.,100 Lit. — H ^ — geräuchert» -^66-----—weißer, » ^I^-^ Lottoziehung vom 18. December. Brunn: 16 74 23 19 9. ^ Meteorologische Beobachtungen in Kaibach^ <<, 2U.^"^?29-1 ^2^'1MD7'schwach^" bewMj ^ 9 » Ab^ 729^^0^^windstill_____^ewöltt^^l 20.l?u7Mg.! 728 1 j-l-0'6 ! N. schwach > Nebel ^ ^ Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur -r-1'^ , 3'3° über dem Normale.______________________—-^T^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm«Ianuschl>^ «itter von Wissehrad. ^aibacher Zeitung Nr. 293. 2549 20. December 1695. Course an der Wiener Börse vom 19. December 1895. «««de« oMenm T°urM°tte ^ 3taatn.Anl»h»n. «ew W°« °^"A"W Rente ln Noten ^j Ma!-November . . . 89 bb 9U?t> Aten verz. Februar-August 8»k^ S» ?b " «liver verz, Jänner-Juli »8 7« u»9U >^^ " Uprll'October gy Ub »0<»05 >»«0t! ^° ^taaislose . Lüu st. i«- - I48-— >^ 3/° " s"nze bNN st, 14K--146 -^ 3./» „ Fünftel l00 N. il.« — 15? — ^ 2l 50 ^ M Notenrente, steuerfrei —-- --^ « °'°: «mte in lttonenwäl)r,, ^«yre! für 2W Kronen «om. »3 7» 09 85 ° "°, dto, per Ultimo . . »»-»b 100 1b ltnbahn. Vtnatsschnlbver. schreibnngen. ^"Zbahn in «..steuerfrei ,O'I°sevh°i8ahn in Silber ^>/>/^t,) s, luo st, Hon,, ü'/<°/„ iLb- - 1üb'?k <^ Wu ft. Nom. ....---------------- ^>-<-idronenw,stcuerf,(div. >>/.»/' "U «"0»r.Nom, . . 9S-lb »Sib ^«arlbergcrAllhninSilb., i,^."Kr°nenw.steuerf..4N0 '"" »r, f. WO »r, Nom. . 87-5U 9«»0 X» .^"«»schnlbverschrelbn«. 'W«en»p.E«lb Wa« No« Ttaate znr Zablnng übernommene /,"/„ 100 «l) INI-«(» dto. Etllats-oblig, (Ung. Oslb,) v, I. 1876, 5°/„..... 18<Echanlre8aI'Nbl.-Obl, 100'- 100-40 bto. PläM,Mnl. k 100 st. «. W. 15, — ,l,2>— bto. dto. ll bN fl. «. W. 1ÜI-—1l>2'— Thelh-Reg.-Lo!« 4°/» 100 fl. . ,3»-- 159 - GrundenU.«Obligation»« (für 100 fl. EM.). 4«/a lroatische und slavonische . vu- - «9--- 4°/o ungarische (100 fi. o.W.) . »f.?» 96'?!, And«r» HssenU. Anlehen. Donau°«eg.-Lole 5°/„, . . . 129'— i»o — dto. -«nlelhe 1878 . . 107 10 10810 Nnlehen der Stadt Vörz. . . 112- - —>— Nnleyen d. Stadtaemelnde Wien 104-25 1Nb-l!> Unleyen d. Stadtaemeinde Wien (Silber ober Gold) .... l28-l,0 128-50 Präm- 98 50 Geld Ware ßftndbrisft (für 100 fl.). Vobcr.alla. eft.in50I.vl4°/<,«!. 120— — -dto. . „ „ in 50 „ 4°/„ 98 65 89bb dtu. Pram.-Lchlbb. 8°/„, l.ltm. 115-^5 11« 2b dto. bto, 3°/,,II. Em. Ii7-?b 11850 N.-österi.Lanbe2-Hyp.Mnft,4°^ !<,().. 10050 Oest.-ung. Vanl v«l. 4'/,°/« -'------------ dto. dto. „ 4°/' . . , btll. k b°/a..... ,31 50 131-80 Ung-naliz, Nahn . . . I06'b0 1"? »0 4°/» Unterlrainer «ahnen , . 99 en 10a — Divers, Dos» (per Stücl). NubllpestVllstlica (Dombau) . ?'10 750 Credltloft 100 fi. . . . i»»-50 «01 — Tlar« Lose 40 ft. CM. ' . . 51,-50 5b 50 4"/nDonau Dampfsch.,!>ofl,VVl. 130'.- l3t>-.. Ofener Lose 40 fl...... Kli-sb «050 Palssv-Losc 40 fl. lol»'Lose 40 fi. EM 70-- 72-— W«ldsttln-Lose 20 ft, CM. . . 53'— 55-— Windlschgrätz-Lose 20 st. CM. . d. Vodenciebltanstalt,I.ltm. . 17-— 17-50 dto. dw. U. Vm, 1888. . . 27'5°/» 409 — 411 ., Noiöst., 500 fi. »i» — 821-— Giro u, Lllsfent,,, Wltner,»0Ufi. 265— 2?^ — Hypoch?N>„Oest.,2a0fi. 2b°/o». 82-^ 88 — Lünberbanl, Oest., 200 fi. . . 229— «30 — vesterr.unnlli. Nanl. 600 fl, . 9'/» 983 UnionbllNl 200 fl...... 2?9-l,0 28l> 5,0 «erlehrsbanl, Nllg., 140 fl. . 174 _ l?k — Artitn von Transport« 8nt»ln»hmunz»n (per Stilcl). AlbrechtVahn 200 fi. Silber . —-- —— Nusslg'Tepl. «tifenb. 300 fl. . . Klo» IS16 V»hm. Nordbahn 150 st. , . »53-. 25«'- dto. Westbahn 20« st. ... — ««- . ltlsenblllinw. Ueihg., Ersie, 80fi. ill-.. 113 äu ,,EIbemÜhl", Papiers. ». V. V. 52-- »220 Lteslnger Vrauerel 100 fi. . . 10»-- - 111— Montan-Gesellsch» Oest..alv>ne 6925 70 2b Plllger ltisen-Inb.-Ves. 2«) fi. 590 — 698 — Ealao-larj. Stelnlohlen 60 fl. 5U0 — «00 — „Schlüglmühl", Papiers., 200 fi. 209-. 211-. ^Vteyrerm.", Paplerf. u. ».<«. 161-— 163- - Trisall« «ohlenw. - «ef. 70 fi. 14»-—»51 — Waffenf.°«..0est.«nWlen, lonst. 2SU-— 270 — Waggon'Lelhanft., »llg., in Pest, »0 fi......... 41«'— 450 — Wr. Vaugejellschaft 100 fl. . . 1,4 ?e 1l5 75 Wlenerbl-rger Ziegel'Uctien-Vef. 27? — 282 — z»vls»n. Amsterdam....... »8 9» «00 ub Deutsche PIHh?...... 5922. 59-47, London........ !2l 10 121-40 Pari«......... 4U-H2» 4« IV St. Peterüourg...... —— —'-- Daluten. Ducale»........ 5-77 57i» 20'ssranci>-2tücke . , , . 90"» 9'6I, Deutsche Reichsbaulnoten . . 59 3lt» !»9'4,» Italienische Banknoten . . . 4420 44 »l> Pavl«r»Nubel...... 129„! 13« ^noes-Theater m Laibach. ^ ^"st. (Außer Abonnement.) Ungerad. Tag. Freitag den 20. December ^"laliges Gastspiel der berühmten "Madonna des l. l. Hofoperntheaters '" Wien Frl. «ntonie Hch läger. ^r Kuss auf der Treppe. U'el in einem Auszug nach Professor Adolf ^nzels gleichnamigem Bilde von A. Leon. Concert. Hierauf: .Beethovens erste Liebe. ^sbild in einem Aufzuge von Hugo Müller. Mnsil von L. v. Beethoven. 5 Concert. "''"» halb 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. ^tst. (Außer Abonnement.) Gerader Tag. . Sonntag den 28. December !°Fs Auftreten des jugendlichen Gesangs» «s und Tenor »Buffos Herrn «rthur z^Ker. __ Erstes Auftreten der Operetten- ^"in Fräulein Emmh seidl voni t. l. Priv. Karltheater in Wien. l) Der Vettelstudent. "te in drei Acten von F. Zell und R. Genee. Musik von C. Millöcker. ^nojgledališèe v Ljubljani. '^•31. Dr.pr.691. ^ soboto dne 21. decembra °vUeta! Noviteta! L., Brat Martin. n«Jh«u* ]8r* s petjem v Stinh dejanjih. Kl spisal Karol Costa. Uglasbil Makso Vi kPl" ^einzierl.^Poslovenil ***. S>!^h PQlu 8. uri~ Konec po 10- uri- ^ 'VaToilo j 'IJemu zboru delniškega društva 1 ^atodnl dom v Rudolfovem «bB 4- januvarija 1896 ki „lsi zveöer v Narodnem domu, j bode vriSil s sledeèim vsporedom: g"{ ^Poroèilo in rasiun za 1. 1895; 3' «oloèba dividende; '; °aloèba glede podarjene delnice 4 \ g> dr- Tavèarja; •i volitev 7 udov v upravni odbor in ^ * udov v pregledovalni odsek. ^ièa?0 za ]- ls9^ leži v nolarski pisarni ¦*rjem v pregled. .hin Dr. Albin Poznik Nv-^J_^^ predsednik. 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Jßießig Company* ein diätetisches Nähr- und Kräftigungsmittel ersten Ranges fttr Magenleidende, wird nach Prof. Dr. Kemmerich's Methode hergestellt unter steter Controlle der Herren Prof. Dr. M. v. Pettenkofer und Prof. Dr. Carl v. Volt, München. Fleiseb-Pepton ist erhältlich in Dosen von 100 and 200 Grimm. Oentral-Depöt der Compagnie Liebig für Oesterreich-Ungarn; C. BERCK, WIEN, I. Wollzeile 9. (O^il) jju jjnben j„ ai[en grös»cr«n Spercrelwanrcn-, Del leitessen- and Drognen-Handlungen, sowie Apothckcu. (5350)3-3 Nr. 4116. Reassumierung zweiter exec. Feilbietung. Vom k. t. Bezirksgerichte Wippach wird mit Vezug auf das Edict vom 30. November 1894, Z. 4131, bekannt aemacht: . ^ .„. Es sei die zwnte executive FeMe« tung der Realitäten der Iosefa Fabcic von Porece E. Z. 687 der Cat^Gemeinde St. Veit, E. Z. 417 der Cat.-Gememde ' Podraga und E. Z. 961 der Cat.-Gemeinde Wippach im Schätzwerte per 1125 fl. im Reaffumierungswege auf den 7. Jänner 1896, vormittags 9 Uhr, angeordnet worden. K. k. Bezirksgericht Wippach am 19ten November 1895. (5559) 3—3 St. 6701. Oklie. V izvršilni zadevi Antona Zakraj-šeka 7. Vrhnike št. 13 proti Jerneju Trudnu iz Podcerkve st. 15 radi 99 gold. 91 kr. » prip. postavil se je zamrlira tabularnim upnikom Matevžu, Blažu, Mariji in Neži Truden ter Jo-sipu Baragi in neznano kje na Hr-vaškem bivajoèemu tabularnemu up-niku Janezu Trudnu, vsi iz Podcerkve, oziroma njih neznanim pravnim na-slednikom, Gregor Lah iz Loža št. 18 kuratorjem ad actum ter se mu do-stavil tusodni dražbeni odlok z dne 4. novembra 1895, št. 5963. C. kr. okrajno sodišèe v Ložu dne 7. decembra 1895. Laibacher deutscher Turnverein. Samstag den 21. Deoember j in der Casino-Grlashalle WeiMacJits - Kneipe mit Christbaum und gegenseitiger Bescherung. (5665) Der Kneipwart. Weberinnen werden bei gutem Lohne und dauernder Beschäftigung von der Tuohfabrlk Mayer & Biller in Graz aufgenommen. Reisespesen werden vergütet. (6672) 3—1 LL Darlehen :§ von 500 11. aufwärts bis zum höchsten Betrage als Personalcredit coulant und discret verschafft Agentur Budapest, Postfach 107. (6676)5-1 fr; Apotheke Trnk6czy, Wien V. ,&s; Doctor v. Trnköczy's S ßicbtgeist 1 |L dient als lindernde Einreibung für ^ ^ Hände und Füße, fürs Kreuz bei [f o schmerzhaften Zuständen. Bei der {L M Massage-Cur zu empfehlen. S $ 1 Flacon 50 kr., 12 Flacons fl. 4 • 50. ^ Zu habon in der (5224) 6 3 | Apotheke Trnköczy jl I* nebeu dem Ratbhanse in Lailiacli. ¦ Unigehenuler Postversandt. L¦« Apotheke Trnköczy in Graz ;-j (5564) 3—2 St. 3922. Oklic. Naznanja se, da se doloèuje vsled storjene nadponudbe per 240 gold, v izvršilni stvari Franceta Gliebeta iz Kleè proti Antonu Fabjanu nova \z-vršilna dražba zemljišèine polovice Antona Fabjana vl. št. 136 kat, obè. Zvirèe na 17. januvarja 1896 ob 11. uri dopoldne pri tem sodiš^u z opombo. da se bode navedeno zem-Ijišèe prodalo le nad svoto presega-joèo nadponudbo per 240 gold. C. kr. okrajno sodišèe v /^užeai-berku dne 29. novembra 1895.