.U 2W. Do,lnerfiag am 29. Dezem^r ___________1859 Die „3c>ibachtr Zeitung" «rschcint. «lit ?l,i<>nal)!lit dcr Si,'»»- ,md Ftitrtage, täglich, und loslet sa»»»! d,u Aeilage» im lio»,^<«ir ganzjährig ll st., ha lbjä hri q 5 ft. 5»U kr.. »,it K r c u z l' a « d il» (5l»»p-toir ganz, 1'! ft., halbj. N fl. For die Zustellung in'« Ha»« sind halbj, 50 fr. mlhszu entricht,». Mi< >er Post Porto sr,i ganzj., »»tcr .Nreii^'and u>>» gtdill.kttr Mr,sse 15 fi., halbj. 7 sl. 5l) li. I » s,rt ion sqe bl'l hr slir ,i»tnd-Tvalt,n, zeill ossr den 3i.n>!» btiselben. ist sür linaÜ^t ^in» schalt,mg ;fl. «;fl. 7-5O- Os wird ersncht, die Pränume ration bald zu erneuern, damit keine Uuterbrechnng in der Zusendung Laibach, ^«de Dezember U^59. Amtlicher Theil. Kaiserliches P"te.'^vom 20. Dezember womit eine Gewerbe-Ordnung für den ganzeu Um-fan. dc^j Reiches mil Anönal'me des venet..',»,che» Verwaltnngs-Gclmtcs n.'d der Militargrenzc. erlassen ,.ud vom 1. Mai 18li0 m,gesa»gcn u, Mlksmn-leil grscht wild. Wir Mn^ Joseph dcr Echc, vunGutteS Gnaden Kaiser vuu Oesterreich; Köniq von Ul'gl mW Vöymen. ^önig dcr Lom. blN'dci nnd Venedig«, von Dalnwticn, Kvolitilu, Slavonien. Galizien, ^oeomlrien und IUyris,,, Kö»i^ von Jerusalem ?c. :c. ic. P^n der Äl'slchl geleiilt. die grwlrl'liche Ve-triel'sl'mkcit in Unserem Reiche gleichmäßig zu rcgeln MW möglichst 5» rrleichttrn, y.il'ci, >mch Vlrliclmumg U"serer Ministtr l»w ,uich Anhöllmg NnsereS Reich-ratves. der nachfo!ge»den G.wlrde - Oldnung Unscrr Genednngnn^ e>ll)eill und vcrmDmu, wie fol^l: l. Diesr Gewerbe-Oldnnng l,at vom l. M"' ^«tl0 angefangen, fnr den ga"^n Umfmlg Unseres Ncichss mit Ausnahme dcs veneliainsch'» Vsrwd!-^'"qssldictes mW der Mlitäigrs»ze, in ^raft zn l>. Die beNehenden Vorschriften über Ansäsüg. w"chnng nnd Anscnth.illsrecht weiden dnrch dir Ge-"erdc-Oidmlnq »icl't lierlil»!. ll! Sammllichl dcvzeit in Kraft lnstehendc Vor-s ^!wc!ül'clecht'gll"gcn, so wie alle n»l d.rsei Gewctt.l.Ort'nnl'g mn'srsindarlichen alleren Nornnn "l'er deren An."nl'llng, wert'e». uom oblgen Zeil. VUnfle angefangen, anpcr Wirksamlett geseht. iV. Die in dicse", Gesepe entyalilncn Vemn,-«Nlttgcn aelten mit der in d.m nachfolgenden Amlel "''sgsdvm-tten Veschlänkm'g. für alle gewlll'smakia. l"!rill'l»ln Vlschattignngen. sic mögen die Hewor. l'nng!,:,^ Vsatt'cilnng oder UmNcUtung von V.r< ^lnsgsgrnständsn. drn Vttrisb von Handclögeschaüen. oder '^s Vrrrichtnng von DicnilleistunglN und Ardel« ^u zum Gegenstande yaden. V. Anf folgende Beschäftigungen „„d Unterneb-mnngen findet d.iö gegenwärlige Gesetz fline Anwen. rnng- disscll»,n werden ft'ltan nach deu dafür bestl-hendtn Vorschriften dlhandell. u) die land. und forstwiltlischaftliche Produltion und ihre Nll's,,gflverl,e. sl'iveit diese in der Hauptsache die Vsrml'sitnng der eigenen Erzsugüisse zum Gegenstande hal'cn - d.'nn dcr in einigen ^'nndcSthti' ltn rlnch allere Einrichtungen, den. Ves!l)crn von Nein- und Olislgälttn gcstattctc Auöschank des eigeorn Elz,ug»isseS; d) der Vergl'au und die liach drm Vcrggrsche von bergamllichrr Konzession adhäügigen Werlö-Vorrichtungen' l-) die litcr.n,schc Tliatigkeit, das Ssldstverl.igfrecht dcr Aniorcn und die AnSÜl'ung del schönen Hünsle; l>u,ch dir gewöhnlichen Mitglieder d<ö eigenen Hausstandes liettlcdcmll Er-wrll'szweige; l) die Geschäfte der Advokaten, Notare uud Handels-Mäcklcr (Wechsel-, Warcn - und Schiftö-Sensalen. Vörstnaglulen), Ingenieure uuo auocrer Personen, welche von dlr Vcyöldr für gewisse, Ocschäflt de» solidci^ dcstslU »»no i» Pflicht ^eliomnleil sixd; ddli» al/c UnlclulhlNllligs» vo», PtlV'lKgsschäsls-Vcrinillllingen in andere» alö Hanvllüglschäilcü; ss) die Anöülinüg drr Heilkniide (Acrzle. Wülirärztl. Zahn-, Augeu - Aerzte, Gel>lnlc!!,'tllcr und Hcli-ammen u. s. w.) die Uulcrnehmllnglu von Heil-Auslallcu jeder Alt. mil Inlicgriss oer Gedär< und der Irrcnbcwahr-, Bade- uno Trilillur-Anslaltcu; das Apothekeiwcsen, das Vcterinäiwlsen mit E>n-schlliß dcö Vilyichmtttö; li) die Erwerl'szwcige dcü Pvioat »Untclrichtcs und der Erziehung u»0 die sich hinauf l'lzilhent'sn Anstaltru; i) die gcwcrl'lichen Arbeiten öffeulllcher Hnmanitaiö-. Untelllchtö', Slraf- oocr Kolreklione-Anstaltsn ; k) i»c Untcruchmnngen von Krcoit-Aüstalten. Banken. Versaß-. Vnstchcruüqö-. Versorguugs-. Neu^ ten-Anstauen, Sp"lkassrn :c.' 1) die Eisenbahn- und Danipfschifffahlt-Unternehmungen; in) der den Seegeftl)en niücllilgende Schifff»hl!dl'lricl> auf dem Meere unc> di.' Sscfischer.ij n) die Unlernchinnngen uon slä,lgcn Ullxlfnhren l^äl'ren) anf ^lüsss». Seen, Kaoältn :c. dann die Schwemm- uuo ,ell'lii; q) dcr Hausi>h>'»dcl und andere auSschließ.nd im Herunilvaüdtln auSgeülitc gcwcil>llche Veirich- tungen. VI. Die nach den bisherigen geftplichen Vestim-mnngen elworl'enln pcisönlichcn Gewsrt>l«,Fal)likl'-u>,t' Hant'el^bs'echtigliugc» blsll'cn anfltchi. »wd eö st,hcn ihnen auch allc jcuc aliögld»hniercn Rechte zn. welche ddö gegenwärtige Ocscl) »ut dem Bllrilbe till,s Gc-werden vcrl'lndll. VII. Die Nsaleiaenschaft der zu Recht l" stehenden radi^rtcu und verläuftlchen Glw fünfzigsten. Unserer Reiche im zwölflln Jahre. Fran.; Joseph in. p. Graf v. Vlechberg m. s». Freiherr v. Vruct »li. s». Graf v. 3t»daody n,. s,. Graf Goluchowsti m. p Freiherr von Thierry m. s>. ?lnf Allerhöchste Anoldnung: Freihell- v. Nansouuet m. p. Gewerbeordnung. Erstes Hauptllück. Vintheilunss der Gewerbe. tz. 1. Die Gewrrde können entweder sseqe» bloße Anmeldung betrieben werden (freie Gewerbe), ober smr, a» eine l'ssoodere '^swil^igullg der Behörde a,-lmndsl, ssoNzsssiolüile Gswerl's). 8- 2. Ienr Ge'vlsl',. l„i drnen öffentliche Rüet-sichten die Nothwendi.jfcit begründen, die Oest^essio. inrle erklärt werden, sind fssie Gewerbe. Iwcites Hauptll'Ick. Vedinftunssen des selbstständigen Gewerbe, betriebeo. 1. Allgemeine V e sl i m m u „ g e n §. 4. Zum sellststä^igen Vetriebe eines iede«, Gewerbes wlld in der Negel erfordert, d.ß der u" ttrnebmer ftin Vermögen ftlbst z„ v^ f, Peamle oder andere öff.nllich c>nae.' Nelltc Pcrsm.cn von der Ausübung von Gewerben angeschlossen smd. beNimmen die bezüglichen Sla». oeS. uud Dieustessuorschrifiei,. §, 7. Pennen, welche wegen eines Verbrechens überhaupt, wcge.. sin.ü Vergebet oder einer Ueber-mt.»'g essteUc die Rt'hab!lilirnng solcher Per« soneu, nut Rücksicht anf ihre nochmalige längere ta-dellosc Haltliag. ali^gesprochen wcrdcn. §, 9. Der Antritt eines Gcivcrl'es ist von der Anfnalinic in Dei, Verband dcr Gcmei»de, in welcher dasselbe l'striebe» »ueroen soli, m'cht abliängig. und ändert nichts ax dcr Gemflnlcznstänc'igkcit. §, 10. D>, Zulassung vou Ausläufern zum selbst'lä»rigcl, Velrlcbe einer G>werl'lu»tsr»ehn!ung in Oesterreich bleibt, in sofernc nicht dnrch Staats-ueriräge andere Bestimmungen gciroffei, silld, ».'on F.'ll z» Fall der ElNschcioung dcs Mulistcrinins dcs Inncru vorbehalten. Die Zulassung uo>» H^ndelsreisendcu für ans' ländische Hanocls- uuo Inoustlicllntcrnlhninugcn isl durch cinc besondere Vorschrifi geregelt. §. 11. Der glsich;ei!!gc Bctrieb mcbrercr Ge-wcrbe durch dcusclbcu Unternehmer ist gestaltet. §. 12. Im Grcnzbezirke bleibt dcr Anirüt von Gcwcrbcu. welche sich mit lontrolpftichtige» Gegenständen befassen, auch fortan an offn'ge,vcvbe; 6. das Gcwcrbt rcr Baumeister. Maurer, Stein-»»»ehe und Zimmerlcule - 7. das Ilauchfangkehrcrgcmerbc; 8. d.is Kanalrällinergelverbe; 9. das Abdeckcrgswerb.'; 10. die Verfertigung uno der Verkauf uoi» Waffen und Munitionsgegenftäilden und das Gewcrbc der Büchsenmacher inöbcsonrcrc; 11. die Verfcltignug und der Verkauf uou Fcuer-wcrksmalerial- und Fnielweilslörperu ' 12. Der Handel mit gebrauchten Kleidern und Betten, »uit gebrauchter Wäsche, mit allcm Geschmeide und MetallMälhc (Dlöc'Icrgllverbe). dann das Pfand-lclhcrgewerbe, soweit dasselbe überhaupt gescyllch gestattet isti 13. der Verschleiß von Giflcn und Medizinal-fräntern; 14. dic Gast- uud Schaukwirlhe; §. 17. Wcr ein an eine Konzession gebundenes Gewerbe bclrcibcu will. hat unter Nachwcisung 5er geseßlichcn Elforderu,fse um die Konzcssion anzuslichcn. Vor erlanglcr Konzession darf mit dcm Betriebe nicht begonnen werden. tz. 18. Zur Erlangung eines lonzessionirteu Gc-wcrbcs «ucroeil nebst den allgemeinen Bcdinguiigcn zum selbstständigcil Betriebe eines Gewerbes (§§. 4 bis 12), Verläßlichkeit uud U»b.icholtcnheit uud l>ei mcbreren derselben dic ln uachslehcudeu Paragiaphe» uorgsschliebenen besonderen BrfahiguuglU geforseit. Bel orr Verleihung der im 8- ^ i» 1 . 2, 4. 7 b,s einschlicst'g 14 erwähnten Gewerbe sind über-dieü die ^olalvcrhällnlssc und dic Rücksicht,,i dcr po> lizeiliche!» Neberwachung in's Ange zu fasscn. ^, 111. Bewerber niu eines »cr im H, Iti unter 1 uuo 2 eru'älinlcn, mit Prc^rzeugnisseu sich br^ fassenden Geuurbe müssen sich über eine zum B>-lriebc res Gewerbes genügende allgemeine Bildung auswciscn. Diese Gewerbe dürfen in der Regel nur an Orlcn, wo eine politische Behörde ihren Sih hat, errichtet werden. lDbige Bestimmungen etstreckcn sich »ich» auf den anöschlttölich auf Schul- und Gcbell»ücher, Kalender und Hciligcnbildcr beschräullen Handel. §, 20. Vli Konzessionen zu U>i!cr»chMl>ugs» pniodischer Personen - Transpoitc ist die Streelc. aus welche sich das Unternehmen bezicht, zn bezeichnen, und sind die sonstigen, in Beziehung auf den Betrieb nöthig erachteleu Bestimmungen festzusetzen. §. 21. Bei Eitycilung der Konzessionen zu den im H. Ili zu 4 clwähnliu Gewerbcu sind tic nöthig erachtenden örllichcn Dienstordnungen fcst;usei)>!!. tz. 22. Sch'ffcr. welche aus der Teilung von Segel - oder Rürerfahrzengen auf Binnengewässern ei» Gewerbe machen, müssen sich vor der Bchoroe über dic nöthigen praktischen Kenntnisse ausweise». H, 23. Maurer. Sleinnießc uno Zimmerleute. welche die iu ihr Gewerbe einschlagenden Albeilen selbstständig. das ist: nicht nnler dcr ^cllung eines Banmelstcrs ansfühien wolleu; müssei» sich über die in wirklicher Pcrwcndung beim Gewrrbe, cr»uorbenc praktische Befähigung answeiscn. Wcr Hochbauleu mit Vereinigung der Arbeiten der verschiedenen Baugewerke Iliteu will (Balimcistlr), hat eiue dreijährige Verivcoduug dein» Baligewerbe oder bei einer Baubehörde in» ansübendeu Dienste nachznwciseil und üdevdicß von der Maudes - Ban-behörde oder den» vou ihr hierzu dclegirtcn Kreis-(Komitats-) Ingenieur ciue Prüfung über den Bc-sil) der erforderlichen höheren Kenntuissc abzulegen. Von dieser Prnfuug kann l)ci Iudividueu, deren Befähigung auderwärlig feststeht, Umgang geuomimn lucrdcn. ^. 24. Nanchfangkchrcr »uüsscn sich über die in wirklicher Verwendung beim Gewerbe erworbene praktische Vefähigung ausweisen. tz, 2!'. Ic„c W^ffcucrzcnger. welche S,ch»pw<,ffcn im gebianchfcrligen Znstanrc herstlllcn (Bnchscnmachcr), müssel! sich ül'cr oic entsprechende Befähignllg au^-weisen. tz, 26. Erzeuger uo» Feuerwerksmaterial ll»o Feucrwcrkskörpcru lnnsftu die nölhigcn Kenntnisft der Pyrotechnik darthn». ^. 27. Befugnisse zum Verschleiße dcr in den Medizinalvorschlifleu verzeichneten cigentlichsn Gifte und Mec>izii,alkräi!ter, so »veit derselbe uicht ohnehin nach den Mcoizinaluorschriften ausschließlich den Apo-thckcrn vorbehalten ist. sind nur Pcrsoncu z»l ertheilen, die sich über dic erforderliche Kenntniß vor dcr Mcdi-zlualbehöroc auszuweiseu vermögen. §. 28. Dic Gast- uud Schankgcwcrbe zerfallen in folgende Berechtigungen.: ») Beherbergung von Frcmdeu; ly Verabreichung von Speisen; c) Ausschank geistiger Gclränkc, mit Ausuahme dcs Branntweines; cl) Alisschank von Braniltwcin; <>) Verabreichung uoil Kaffeh. andercu »varme», Gc- tränken und Erfrischungen; l) Haliuug von erlaubten Spieleu. Diese, Berechtigungen können eiuzcln oder i» Verbindung unter sich orrlichcn ircrc'cn, sind aber jedesmal in der Verleihung ausdrücklich aufzufühlcu. §. 29. Als AuSschank wird die Verabrcichuug von Geträukcu an Sip- und Stchgäste oder über die Gasse in unverschlossenen Gcfästcn betrachtet. Die Schniikbcrcchligicu sind auch znm geiröhnlichcu Haudel mit den betreffenden Getränken befugt. Z. !W. Das Ministerinn» des Innern in» Einvernehmen mit dem Ministerium der Polizei ist berechtigt, in» Fallc die Erfahrung es uach H, 2 als erforderlich I>vausstellen sollte, im Verordnnngswegc noch einzelne anoere, ais dic im gegenwärtigen Ab-schniltc aufgezählte», Gewerbe im Allgemeinen oder für bestimmte Bezirke an eine Konzessiou zu binden lind dic Bediug'.lugcu der Ellauguug festznseßcn. Ans gleichem Wege könneu tiuzllne. dernialcn konzcssiomrtc G»»verbc von dem Erfordernisse dcr Konzession entbunden werden, wenn veränderte Verhältnisse dieß als zulässig clkcnnen lassen, sowie auch au-gcorbuct werde», kann, daß iu Orten, wo in, Interesse dcs Verkehrs fnr gewisse, ein besonderes öffentliches Vertrauen in Anspruch nehmende Geschäfte und Dienst-leistuugcu bestimmte Personen von der Behöroc bc-st.Ut lluo iu Pflicht genommen sind, wie z. B. Gütrr-beställer, öffcnllichc Abwägcr und Messer, ^anc>botcu:c,, alle anderen Personen vou dem Betriebe dcr uämli-chcn Geschäfte ausgeschlossen wcrdc». -->. Drittco H.ulptjlnck. Vrsordcrnisi einer besonderen (Henelimissunss der Vetriebsau»l,j,e bei einzelnen (Erwerben. §. 31. Die Genehmigung der Betliebsanlagc ist bei allen freien oder lonzrssionilten Gclucrbln noth-wendig, welche mit Fcucrstäiliss»rwe>t'cn betrieben u.ierl'eu. oder welche dnrch gesundheitsschädliche Eiufiüssc, dllrch eic Sicherheil be-drobendc BelriebSarlen. durch üble» Geruch oder durch ungewöhnliches Geräusch die Nachbarschaft zu gefähr- , den oder zu belästigen geeignet sind. ^ H. 32, I», Ällgemlinen hat die Behörde bei « solchen Betriebsanlagc» in, kürzesten Wegc die allenfalls in Betracht kommenden Ucbelständc z», prnfru, uuo ric clwa nölhigcll Bedingnngen >l,,b 'Ueschrän-knngen vorznichreiben, »uobei insbesondere darauf zu sehen ist, dast sür Kirchen, Schulen. Kraükenhäuscr lind anocrc öffcntlichc AnNalie» uno Gcbäutc ans derlei Gewerbsaulagcn kcixe Störung erwachse. H, 3^. ,zlir „luhstchcudc Betricbsanlagco dais die Geuehmignng unr . dgl,); ll. Talgschmelzereicn^ .-,.. .-. 6. Kcrzeugttpcrel'cu; 7. Scifensiedereiel»; 6. ^eiinsiedereieil,' l). Firnißsiedcreien; IN. Blutleiugensiedersien; 11. Knochensiedereiel»; 12. Knochenblcichen; 13. Knocheustampfen und Mühlen; 14. Knocheubrcnnereicn; 1Ü. Wachslnch-Mauufukluren; 16. Schncllbleichen; 17. zi.,chs- und Hanf-Nöstanstaltln; 18. Darmsaiicn.Manufakturen; 19. Aisenilhntleu; 20. Salzsänrc-Fabriken; 21. Salpetersäure-Fabriken; 22. Schwefelsänre-Fabrik,»,; 23. Saln>iak'F,,brilen; 24. Eoaksbcreilnngs-Anstaltln,^ . . 2li. S.lci>,k^yIr.,,l)rcv.A»stalte„ j ^N so ferne Ut 26. Holztl'ser'Anst.illen 'l""Perl,..ll. »>, i«^ 27. Ka,lbrci!»nrien winnnngsmtc des ' 26. Gypsbrcuucreieu, Materials errieh- 29. Rußbrcunereien, '"'' '"^dc". 30. l'euchlgas-Austaltcu zur Bereitung und Auf-bewahrung; 31. Glashütten; 32. Spiegcl-Amalgamirwcrkc; 33. Ziegclbrennereien; 34. Thonwareu- (aller Art) Ärenncreil»; 3ii. Zuckersiedereien; 36. Ehemischc Waicn- (aller Ail) Fabriken; 37. Oelfabrikeu; 38. Gäibercic»; 39. Schlachthäuser; 40. Flecksiedercieu; 41. Hüüen- uud Hammerwerke; 42. endlich dic Errichtung und Acliberllug uon Welken, welche dlirch Wasserkraft bewegt werden. Dem Ministerium dcs Innern bleibt jederzeit einc Revision dicscs Verzeichnisses vorbehalten. §. 34. Dic Genehmigung dcv uorbezeichnetcn Anlagcl» ist unter Beibringung dcr erforderlichen Bc-schrcibungeu lind Zcichnuugcu bei dcr Behörde anzu-slicheu, und es dürfen dieselben vor erlangter Bewilligung nicht in Betrieb gesetzt werden. H, 36. Die Behörde hat dic beabsichtigte Unter-nehmnng sowohl dnrch Anschlag in der betreffendcl» Gllncindc als dnrch spezielle Mittheilung an den Gc-lnciuoevorstano nnd die bekaxnleu.Aurainer kundzumachen, und hiebei ans einen Zeitpunkt binnen 2 bis 4 Wochen ciuc lomnussionellt Vcrhaudlllng anznbcran-men, bci welcher — wenn uicht früher schriftlich — die allfälligcu Einwendungen auzubringcu seiu werde», widrigenfalls tie Anvführllng der Anlage stattgegeben werden wird, sofernc sich uicht vou Amtswegcu Bedenken dagegen ergeben, §. 36. Bci dcr kommissioncllen Vcrhaudlllng si»d alle Nlaßgcbendcl, Ulnslände zn erheben, die vorgekommene» Einwendungen grundhältig zu erörtcru, im F.'lle Emsprnchc erhoben werden, »vclche privalrecht-licher 'Ratur sind. nnd »icht dlnch gütliches Ucbcrein-komme» beigelegt werden können, die Bewerber zn derei, vo>läufiger Austragung im Rechtswege auzu-weiseu. uuo in dcr zu fälleuden Entscheidung im Falle dcr Genchmiguug dic etwa nöthigen Bedingungc»» fell- zl'sctzr». . ,. §. 37. Wenn mit einer Bettiebsaulage solche Baufnhrunglu ucrbuudeu sind, »vozu nach dcu Vorschriften der politische Baulonseus erforderlich ist, sc> si»d dic dicßfälligcu Verhandlungen so viel als thun- «««5 lich noter Einem >uit jeucr übcr dir gewcrbspolizci^ lichc ZulässigiVit dcr Anlage zu pficgeu. H. lj8. Gegen die den Prielen zu cröffneude Entscheidung stcbt denselben dnrch 14 Tage dcrRekurs an dic <,'andcüstelle offen. Dcr rcchtzcitig crgriffcne R>kurs hat anfschicbcndc Wirknng. Gcgcn z>vci gleichlautend» Entscheidungen findet ein weiterer R,cklirs nicl'l Statt. ^. !il). Die Nolle,! drr Bckauutulachnng lind dcs Verfahrens hat dcr Uulcrnehmer zu tragen; zur Tra' gung dcr Kosle». welche durch mutl'willige E>»wen^ düngen vcrursachl wurden, kau» Jener ucrurihcilt wer-dcu, welclicr dirsc Eui'venduugeu erhobeu hat. H. 40. Aenderungen ii, der Bcschaffendcit der Vc!ricbsa»I>igc oder in der Fabrikationsivcisc, durch welche einer per im H, 3l uorgescheucu Umstände ein-lriX, sind zur Kenntniß der Behörde zu bringen, wclchc ^l ^'tlirtheüeu hat. ob einc neue kommissionelle Per-handlnug linzutrclen habc. 8- ^ll. Wird dcr Betrieb binnen Iahrrsfrist nicht begönne» oder durch länger als drei Jahre nnttrbro^ chr», so ltlischt dir Gcuehmiguug dcr Betrichvankigc. Die Frist zum Beginne dcs Vctrichcs kaun hio zession mit F.stballnng der in deu nachstehende» Pa> ragraphcn vorgczcichnrlc» Grundsätze l'cullhcilt. ^>. 43. Jeder Gewcrhelrcibcndc hat das R'rchl,^ alle zur vollkommenen Hcrstcllllug sciilcv Eczcuguissc nöihigcu «llrbeiteü zu vereinigen u»d die hiezn erforderlichen .hilfsarl'rücr auch anderer Gewerbe zll halten. H. 44. Die Bcrechlignng zur Erzeugung eincs Artikels schlißt anch das Recht zum Handel mit den glticheu fremdc» Erzrugnissc» i» sich. «tz. 4li. Di'jei'isieu. welche freie Gewerbe l'elrei> bcn, löliucu i» der Gcmcii'de ihrcs Stnudortcö msh> rere' fcstc Vstlicl'i'slälteil (Nerksläüeu oder Veiünifs' lokale) l'alteu, dic nbcr ocr Vehml?c liugezeigt wer> dru lnüssc». ^ 4<^. Die Gcwcrbsjreil'ludcu föu»cu auch ai!ßcr< l'all' der Gsmeinde idrss Stni'dorteö die Amkcl ibr>^? Ge»vc»l.'sS ül'craljhl!! bci Gcimrbolculeu, dic solche E^eu^ulssc sührl» lüvsl», in ^ommisjioli ,icbcn, auf Ve- ftlll!,,,^ liefe»» »„d l'tstslN»' Illl'cilsll lil'sllii/ Ussli^Xc», ^>. 47. Wem, t>lc Ge!^erl'l'l>e!l'cuc>lu aüßelhall' der Gemeinde ihrcö Sllincorisö Zirci^El.^'IisssiiiriUo oder NirtcrlaglU erri^lsu wallen, su mnsscn sic t'ic» selben sowodl der Gowcvl'sl'sl'M'de, in dcreu Vezirkc sie errichlct wndc», räh»!en Vcbörde erwirken. tz. 48. Vci Gewerben, welche uicht init der Hal> tung fcstcr Vctneböslätlcn verbunden stnd, ,N die Ueber-se daß jedoch der bei einigen Gewerben uorgcschne' l'cnc Nachweis dcr lechuischcn Befähigung von Ncncm zu foldclii ist. ^. 4l). Dic Gcwrrbelrcibendeu si»d berechtigt, sich eilur cülsprcchcnden äußern Vezsichnuug ciuf ihren festen Velrieb^stätlei, Dl'er ihicr Wohnung nnd son> stiger Mittel der Vlkmnilnmchung zn bedienen. §. !>(). Die Gewerbslclitc find bcrechiiq«, im Un>> herreisln selbst oder dmch Vcvollmääoiqte Vcstell»n> gen zn snchen. dürftu jedoch hierbei, mchcr tru. fcinc Waren zum Verkaufe, soudeiu nur Muster mitführen. Für die Subslriptioussammlimg auf Druckwerke gelle» die im Prspgrsehc gegebenen besondern Vor. schriften. Icuc Hl'lndluü^relscüoc (Haildel^ii^clttcu), wrlche nicht im ciusschlttpcndcn Dienste ciurö Aliftrlig> llrbsrü steycn. soudcrn ein Geschäft daraus nmchc», ^ür unbrcrc Fabulanlen oder H.indsl^leutc Veslellun-l!^' z» suchen, haben diesen sclbstftäudi^n Elwcrl's-. i'"^ nach §. ^'! anzumclocn. §. UI.'Das Feilbielcn iiu Hernmzichcn von Oit ill Ort, außer auf Märkicu, und daü Hcrumlragcu "»d 'Anbieteu voil Ware» uon Haus zu H.nis. darf »nr uou reu mit H.iusnbefugnissc» beiheilleu Personen betrieben weiden. §. «2, Die im vorige» P.iragraphe ansgespr»' ^eue Veschränknng findet lei„e Anivendung tiuf Ge^ we>b«leute. welche die allgemeinen Artikel t>es täglichen Veibranii'eS, wie z. V. Milch, Butter. Obst, ^s>»üss, Blume», H?l; ?c,, »ach örtlicher Gcwoyn-^it durch Hrrumtrageu uou H.nls zn HauS oder auf der Sllaße feilbiete». ^lluch ist der Behörde übe>IM'n, im Orte a»' ^sslgln fleinsreu Geiuerb^lenten zn ihren, besseren Fortkommen das Feilbielen ihrer Erzeugnisse inncr-hn!b des GliNliudebezirkeö von Haus zn Hans zn Ülstatleu. 8- ^>I. Dic im Auslande wohnenden Gtwcrl)c- lreibcudeu könm». wcun den österltichischen Untcr-!I'a»lu Gleiches in den, jenscili^en Staate gesjalttl ist, über Bestellung solche G''werbsarbeite» im Inlande .ni^füdreu, zu ecrien Vernchtnug lcinc Konzession erforderlich ist. Das Einbringen der im Auelnndc gc^ scriigle» Arl'eittn uuo d^iö Abliefcr» deiselben die Besteller uulerliegt »»r den duich die Zollvoischriftcu geg,bsuen Beschränkungen. §. .'!4. Das Nccht n»d die Pflicht zur Protokol-livnng der F,rma u»o die Folge» derselbe» werden duich besondere Brstimmnugs» geregelt. §. üü. Picissahun^en lönnc» nur beim Klein-verkaufe von Altikeln. lie zn den nolhwendigstcn Bedürfnissen des täglichen Unterhaltes gehöre», dann b.i dem Nauchfangkl'hrcr^ewcrbc und l'.i deil Tlans-poll^- und Pl.-lhdlcnstgewerbl'n staüfindeu. Das Ministerium des Innern ist ermächtig. für t)ic gruauulru Arlikcl und Gcwcibe je uach leu ör<< licheu Perhällnissrn t^ie E,»fnl>rnug oder 'Aufhebung solcher Prcssahuuge» «ulözusplcchcl!. Das Gleiche gilt von deu in ci»>elueu Gemein-de» für die Fleischalisschiotlnng, die Bsotbackcrei, die Schoiüsteinfegung und die 'Abdeckereien bestehenden Einrichtungen dcr Verpachtung. ß. Kli. Bci Ärlikcln. die zn deu uolhwcndigc» Bedürfnisse» des täglichen Unterhaltes gchmen, kann die Behörde ric Hallung vo» Vorlälheu uud im Kl,inoclkaufe auch doil, wo dicse Artikel keiner Saz-zu»g nnllrliege», die EisichllichM'ichuilg der Preisc i» dcn Vclkanfslokalilälcu, sowie bei den G.islglwelbcn die Auficgnug vou Preisielteln anordnen, 8- 67. Bäcker, Fleischer und Nauchfaügkchrcr dl'irf.u den einmal begonuenen Ocwlrböbclrie!) nicht nach Beliebe» unterbrechen, sonder» müsseu bei bc-absichtigicr Einstellung diese der Behörde anmeldlu und anf deren Verlaugen das Gcwerbc »och durch ciue bcstimmle Zeit. höchstens zwci Monate», fort« führe». §, ^8. Jeder Gclvsrbctrcibcndc kau» seu» Gewerbe auch lnrch eincn S!l!lvtltrel,r ausüben, oder dasselbe verp^cblcn. Ein N>algc>verbs. dcssc» Eigenthümer die gescy-lichc Eignung zur Ausübung desselben nicht blsipl. kauu uur durch einen Stellvertreter oder Pächlcr bc-triebcu iver^eu. Ei» Stellvertreter oder Pächter muß immer gleich Dem Gl'wsrbsmbaber sclbst die für den selbstständigsn Btt'irb dlü bcttcff.udcn Gewerbes evsoidcrlichin Ei» gcuschastcn brsihcn. nnd bci koll^ssionirl^n Glwcrbcn ocr Behölde ,;il>- Geuchmiguua a»gczci,il werden. H ii!). Il'ach dcil, Tode rii,f6 Ol Il'ssl'str, il'eudcli hat »>»' Erbe oder Leqatar, lveiiu cr das Gewerbe fortführen will, dasselbe auf eigenen Namen neu anzumelden. Deßglcichcu hat eine neue Ai'Meldung statlzu-findcn, N'cun ein Gcwerbs - Etablissement durch Allc unter ^cbenoen auf eincu Anderen ül'crtragcu wiro. Ist d.is Geircrbe ein lonzcsslonivtcö, so bedarf es in bcireii fällen einer »sueu Kouzession. Nur für Rechnung der W>>we odcr der ininderjäbrigeu Erben bis zur erreichlcii Großjäbrigkeit kaun ciu ko>>zessio!!ir> tcö Gcwerbc auf Grundlage der a!scn Konzession fort» gefühlt werden, Znr Foitfnhrnug cincs Geiuerbeö sül Rechnung dcr Masse wahrcud einer Konkurs- odcr Veilasscn-schafl^Abyaut'lung bedarf es wcdcr einer neue» An> Mtlduilg noch Hl0i!'^ssiou. In dicscm, wic im vorhergehende» Falle ist, wenn die Natur des Gewerbes cs fo^crl. ein qualifiziiter Slcllvmretlr (K- ^8) zu bestellen. H. 60. Wcuu bei eiucm Gcwerblttt!be»de» der ursprünglichc »nd uoch forldauerudc Vlaugcl eines der gcscNlichs» El'fm'dcruissc des selbWändigeu Gewerbebetriebes nachträglich znm Vorschein kommt, kann jederzeit dcr Fottbelrilb des Gewerbes untersagt, bc zicbuügswcisc rcr GewerbSschei» oder die Konzession zurückgenommen werde». Bci je»l» lonzessionirlen Gc>uerbc», bei welche» cinc Beschränlnng ">it Rücksicht auf d>c Oltsoerhält' »issc ciüziltieten hat ^, 1«), kau» die Verleihung zurückgenommen werde», wenn der Konzessionär das Gewerbe biiütt» 6 Monaten nach dcr Vcilcihung nicht in Betrieb scpt. odcr später durch ebcn so lange Zcil rcu Bclricb nusscht, «z, (il. Gcwrrbsunlernehlttuugen, dic von her-vorragliieer Bedeutung für die Enlwicklnng dcr Na. tionaliudustric lind die Belebung dcs Handels siild, können niit dem Vorrechte bclheilt werden, den kaiserliche» Adlcr zum Schilde und Siegel und die Be-zeichming „k. l. privilegirle ^Fibril. Großhandlnug ic.)" in dcr Fiima zn führen. (Schluß folgt.) . Se. l. k. Apostolische Majestät Hal's», an deu Minister des Inucru solgcndcS Allerhöchste Haud-schieibcn hcr.ibgclauge!, zu lassen gcruht: Lieber Graf Goluchowski! Dcr Palriolisulus Mciuer Völker hat sich während der inugsteu Kriegs-creignisse, da Tauscudc von Freiwilligril nnler Mcine Fahne» traten, sowie nenertmlgs dlirch die große Anzahl dcr anch uach geschlossenen, Frieden noch Foit-dienl-nd.u, glänzend bewährt. Nachdem nun durch diese ^httren uno durch die Nekruteu- Gulhabnngen vom Jahre 1859 der Kriegs' stand dcr Armcc beinahe voUzahlig ist, finde Ich zu bestimmen, raß die für 180(1 angeordmtc Relrutcu strll»»g u»terbl,ibe. oh»r daß h edurch das nolmiile Koiitingcüt l'onl Iahrc l6f>< iiherschlittcll wllde. Wien. am 20. Dumber 18^0. Fran; Joseph >l, l». Am 24. Dezember 18.'i9 wird in der k. s, Hof' und Staatsdrnckcrei in Wien das l^XlV. Stück dcs Rsichsgesef,l'lattcs nnsgegcben und vcrsendet werden. Dasscll'c enthält uuirr ?ir. 220, DaS kaiserliche Patent vom 2:l. Dezs,,,-bcr 1KN!>. !l>omit die Tilgu»!i der Staatsschuld geregelt und si»e Sl^altzschnldcn-Kommissio» em-gcssNi wird. Wien. 24. Dezember l«K!>. Vom l. k. Ncds>kt!0»s> Vnrcau des Üieichsgese^lattss. Deutschland. Verliu, 24. Dezember. Den Vrem,r Beslre-bunden für beu Schuh des Privaleigruthnms zlir See i» Kriegszeiien haben sich auch ras Kolderger Seglerhans. die Kaufmannschaft zu Memel. die Hau-dllskammer zu Thoin n. A. axgeschlosse». Es ^s^, dcn Eingab»,, gemacht werden, um die k. preußische Staalslegicrnug um IördellMg der Vrstrel'llugen zu ersuchen. Italienische Staaten. Am 22. d. M. hielt Buoncompagni seinen E zng in Florenz. Er wnrdi von allcn Mitgliedern der Regierung, sowie von den städtischen Behörden em» pfangen Eine ungeheure Volksmenge zog ihm e»l> gcgcu und l»eglci!e!r ihn mit VeifaliSrufe» auf seinen» Wege durch dic Stadt. A» vielen Häusern prangten Tableaux, welche die Namen Viktor Emcmnel. Vuon« compagni. Nicasoli »l»d die Namen der übrigen Mit» gliel'er der Ncgierni'g trngcn. Eiuige Tage früher crlicst die provisorische Regierung von Toscana eine ProNamaiion. in welcher sic auf die Anluufl des Rrgcuttn volbcrcileie und nntcr Andcrm folgendes s^gt: ,.Ic näher wir dcm Tage rücken, au dcm unsere V»rsiui^:!»g mit dem mächtige» Königreiche Piklur Et7mnuels aneifannl sein wird. desto mehr weroen »us die Bemühuiigeu und Ratl'schlä^e eiues würdigcü Unlerlhaiis dcs großen ilalicuischc» Königs von Nutzt» scin. »m die Isplen Hindcrüisse zu überwältige» „„d die Unabhängiglcit Italiens zn rctleu. Wir wollen daher mit Freude» die hervorragende Persönlichkeit begrüßen, dic zu uns kommt, und damit jcnc Em« Helligkeit dcr militärischen A»ord»u»ge» vervollslän« dige». welchc die miltrl > italiruischeu Provinzen anf dic gswünschtt Vcrschmrlznug mil linem mächtigen italicnlschc» Königreiche vorbereiten soll." — Die rcooluüonä're Negicruiig in ToScana lint bei ei>,cr renommirlen auslä-le/isch,,, Geivehrfablil 20.000 Stück Pläcisionöwaffeu bestellt; außerdem ist ei» Theil der Ariillnie bereilö mit neuc» Kanonen »nd ein Kavl'lleric.Rcginicul mit oen ma»ge!»dll'. Wnf» fcu n»d Pfcrdcn vcrsebc» woldenj im Arsrnal wird nncrmnolich an der Fabrlkaiio» von 2.'!.000 Gewch» rc» »ntcr Aiileitung des Schweizer Artillcrie-Obersten Blirnand gearbeitet. Dcr großhcrzoglichc Komm,ssär für toseanischc Eisenbahnen, Hrrr Ritter v. Neish^lumer. ist von der revolutionären Regierung quieszirl worde,'. ! — Ei» vom 10. d. M. datirtel Erlaß Fmini's besagt: Indem Picnioutese». i'ombinee» „„v ToSca» »er mit den Parmesanern, Modenesei, nnd Nonm-gnolcn einem und demselben Königreich angehöre», so können die Erstcrcn bezüglich der <» dcu nio^ensstschs,, uud parmrsanischc» Prooinze», sowie iu dci Roincigua bestchcudrn Geselle nicht mehr als Fremde angesehen wlrdcn, sondrrn sind viclüiehr als völlig gleichgestcllt zu bctrachtcn. — Nach Meldung'picmontesisclier Vlältsr ,vird nun auch rinr »capolilanische Korveile nach den chine» sischcu und japauischeu Gcwässtri! ab.,, hen. an dere,, Bord sich tiu Bevollmächtigter hefturcl, d,r mit Japan, sshilin und Siam Handelsverträge al'schlie« Leu soll. Schweiz. Vern, 18. Dez, Zum Andenke» a» die 400, jäbrige Stiftung dcr Universität Basel durch Papst Pius II. (Aeneas, Sylvius Piccolomini) will mnn m Basel eiuc Sternwarte errichten, deren Kosten zn 00 Tausend Fr. veranschlagt sind. Von 40 Unterschriften ist bercils die Hälfte jener Summe nlzs'chnet; für den gleichen Zwrck, Errichlung einer Sternwarte in Zürich, habe» die Erbrn oes Spinneltönigs Knnz 20.000 Fr. gestiftet, und werden Vundcsdehorden nnd iNegiernng von Zürich wohl das Uelirtge lhnn. »«56 Frankreich. Paris, 23. Dez. In der ersten Aufregung halten nicht bloß Antipapistcu uud Juden, sonderu auch die Liberale» insgesammt un» die Katboliken die Vroschüre für das schwerste Ereiguiß unler dem zwei. tlü Kaiserthum. — Erfahrene Männer versichern mir. es herrsche in Frankreich gegenwärtig mehr Katholizismus als lllller der Restauration nnd unter Louis Pbilipp. Bisber berubigten sich die Katholiken, weil der Kultusminister im Rall'cn des Kaisers und der Kaiser selbst am Beginn des Kriegs sich für die welt> liche Macht dcS Papstes verbürgt hatten. Ader das Schreibcn des Minister,? und die Rcdc des Kaisers stellen sich jetzt als ei» Wortspiel heraus. Wagt der Consliluiionucl rücklialtslos die „frommen Molivc" der Broschüre zu bewundern, und dem „Pays" zu versichern, diesclbe sci eine fromme Anerkennung der »mit» lichen Macht des Papstes! Wer den Schaden bat, brailcht »m den Spoil nickt besorgt zu sein. Von allen Seiten u»d aus zuverlässigen Ouellcn ucrnehme ich. daß die Katholiken sich aufs Tiefste ucrlcyt fühlen, daß sie sich keinen Illusionen mehr bingcbcn, und !l»r Bruch mit dem N»'gime vollbracht ist. Je mehr dieser Tbeil der Bevölkerung, welcher die älteste» und an» gescbenstcn Bürgclfamilicn in sich begreift, von, Kai» seribum abwartend, sich zurückzieht, desto mehr muß dasselbe in revolutionären Vorspiegelungen zu,n schlich lichen Benefiz der wadren Ncoolution Heil uud Halt suchen. Die Katholiken Usllana.cn lant das Recht der Vertheidigung. sie vellangen die Aufbebung des In< terdikts. welches auf den Bischöfen bezüglich der Ver> öffentlichung ihrer Hirtenbriefe und Protestation?» la stet; sie velll'ngsn. daß das französische Episkopat von der Ncgicrung vernommen >verde, da doch selbst Ludwig XIV, auch ein Alleinherrscher, in scinem Zanke mit Innocenz Xl slin Bcuchmcn vor einem Konziliu,» zu rechtfertigen snchte. Paris, 23. Dez. Der päpstliche Nuntius sol! sich bei Walcwski über die Broschüre 1.>> i'llzx.' <>l lc> <.'<>n>rs»'^ beschwert habcn. Der Minister des anöwär» ligen Amlcs erklärte dabcr beute überall: di. sc Bro-schüre könne durchaus nicht als eine offizielle betrachtet werden, da sie allen Zusagen, die dcr Kaiser dem bei'.iqeu Etulile gemacht hade, besonders aber seinem offiziellen Rundschreiben vom U. Novlnibrr. geradezu widerspreche. Die Tb'Usachc ist richtig, Es fragt sich nur. wclchcr Sprnch entscheidend sein wird. dcr frülierc Ausspruch, oder der lcßlc und neueste Widerspruch. Zweierlei slebt fest: ln England hat die Bloschürc einen überaus günstigen Eindruck gemacht. und die französische Regierung. welche mit der englischen besser als je steht, will die Verlegenheiten Ocstcrreichs be> nni)c», um in Verbindung mit England jenc deutsche Macht zu Kouzcffioucn für die Italiener ^u veranlassen. — DaS «Univ<".s" analunl die Flugschrift «der Papst und der Kongreß", uud lneinl. daß wenn die darin aufgestellte,, Grundsätze im Kongreß zur Geltung gelangen soUtcu, »wir am Vorabende dcr groß ten und surchtbarstcu Ereignisse, die Menschen nur er« lebei, können, sieben, und daß das 19. Iahrhuudcrl rer Nachwelt Entsetzliches u<.» langer Dauer hinter-, lassen wird." Die „Gazelle de France" meint aulablich der Veröffentlichung der erwähnten Vroschüre. daß wenig« stens jsyt der Presse die Vcroffeutlichung der bischöf-. lichen Hirtenbriefe gestattet wcr^cn sollte. »Wenn die Feinde dcr K,rche ihre Alitoritat proruzire» können, warum sollten die Verth-idiger bcr Kirche nichl bas° selbe thun können." Spanien. Aus Madrid, 2l. Dezbr.. wird telegrapbivt. baß die Maureu am 20. von Ncuem die festen Stel-lllügen der Spaniec angriff.,«, jcdcch durch Kartätschen und Granaten mit Nachdruck in großer Unoid-uuug zurückgeschlagen wurden. Dcr Verlust der Spanier soll nur 6l Verwundele betragen. Das im Ha-feu uou Algesiras licgcudc Geschwader wurrc durch zehn vou der Station dcr ^>avaunah genommene Kriegsschiffe verstärkt. Eine beträchtliche Menge Lc-bcnsmiltel wurde zur Armee abgeschickt. Aus dieser Depesche erhellt erliens. daß dic Mauren noch fort-wäbrend der angreifende Tbeil sind; ziucilenS, daß die Nachricht, dic Spanier hätten den Weg nach Te» tuau von Feinden ltiu gefegt, falsch war. und drittens, daß die Klagen wegen Mangels an i!cbenömit-teln ilN Lager vollkommeu begründet waren. Daß die spanische Regierung sich z»r Führung dcö Fel^u« ges gegeu Marokko gcnö'bigt sieht, ihre KuegSfiottc in den cubauischcn Gcwässeru bedeutcud zu schwächen, ist ein Umstaud. der dic nordamerikauischen Flibustier und die Sklavcuhändlcr augcncbm überraschen wlrd. Schweden und 9torweften. Stockholm, 24. Dezember. Zn Kongreßgc-sandten sind ernannt: Geueral Stolstin und der Pa-riscr Gesandte Adelswärd. Der Minister des Acußsrn hat gestern im Reichstage erklärt. Schwedens Aufttc, treteu im Kougrcsse werde iu Uebereinstimmung mit seinen verfassuugsmäüigeu Intcressen erfo!gcu._______ stußland. Petersburg, 14. Dezember. Die Ncgoziatioucu zwischen dem Gouvernement und dein Hause Rothschild bezüglich dcr Abtretung der Moseau-Ptteröbur-ger Eiscubahu haben biS jetzt zu keinem Resultate geführt. Die Vaukosten erheben sich auf 111) Millionen Rubel; das Haus Rolbschilo bietet nur 4.'! Mil« lioneu Rubel an; das Gouvernement würde demnach 66 Millionen ve,liercn. Mau glaubt indeß, daß die Regierung sich schließlich doch wird dazu verstehe» müssen, auf die Bedingungen des Hanfes Rothschild einzugehen. Der Finanzminister verkauft oder verpachtet fast aUe Fabriken, welche dem Gouvernement gehören. Meihnachlzseier im kaly. Hesellemiereili. Laibach, 27. Dezember. An, gestrigen Festtage bot sich dem hierorligen kath. Gescllcnoerciuc die laugersehulc Gslegcnhcit dar. aus seiner snllcn. bescheidenen Zurückge^enhctt, in welche er sich in Folge mancher lulgnnsligcr Verhältnisse des el.'cn aDlaufcnlcn Jahres gebannt fthtn mußte, hervorzutreten, und vor dcm gcchrllN Pu-l'lilllm unserer Hauptstadt tin offlukuuoiges Zeug-uiß so wie von seinen, fortwährenden Vestthen über^ Haupt, so auch von sein,m uiuulcren regsamen i.'lbcu >nö0eso»dere abzulcgcn. und scinc Tcnoenzcn gemäß den Wahlsprücheu: ^Religion und Tugend. Ein« tracht uud Liebe, Frohsinu und Scherz" öffentlich zu bethätigen. Demgemäß begingen die Vereinsmitglieder in dcr deutsche» Ordenskirchc die gcmcinschaftlichc Feicr dcr heil. Kommunioil während dcs von, Vcrcinövor-stchcr, Dr. Wonzhina um 8 Uhr zeklnirten Hochamtes, welchem ein elnu so gcdicgeucr als hlrzlichcr uud erhebender Kanzilvortrag des Hochw. Herr» Vittcrmauu, Direllols an dcr besagten Kirche vorausging und be, welchem die Vereinsglscllen line lateinische Messe m'bst cinigcn Einlagen mit bcsondcrcr Präzisioll crcquillc». Die (5hlistl'anm - Fcstuntcrhallung am Abende des uämlichtl: FssllaglS aber ucreinigle bis gcge» li Uhr eine so anfthnlichc und gcdrau^c Vtrs.nnm-lung dcr Hcrrcn uud Danicu aus verschiedenen Ständen, c-aß der Vcrciusvorslchlr iu lline gc-rin^e Verlegenheit sich uclseyt sül'lte. und m't sci< nen Gcjcllcil noch »ic so Icdhlifl u»o rriilgsiir» b.is Bedürfniß empfinden machte. c>>c Wände drr Vlreiii^» ll'kalilätcn hiilausgerückl uni? dcrcn Räumc ciweilc,t ^u scheu. — Mit ciuigcu Worlcn dcr dankbare» Frcudc, welche dcr Vncinsvorslchcr au die cdlc» Gönucr u>w Gö»neri»ncn dcs Veicins richtrlc, mii del» Absiü^e» drs vo,n Vcrcinülchrer Herrn H^hom kompouiltc!, Kripptnliedes^) und mit der Deklamation „die heil. Krippe" — vorgetragen vom Schnciderge« »eilen Schwarz — nahm die Fcsluntcrhalllmg ihren Anfang und virlief eben so erhebend als crbeltcrno in 12 writer»». U deutscht» uud 6 slovenischen Dr-klamalionk!,. welche mit G^sang^produktioneu dreier dcntscheu uud zwricr slovenischcr Quartette abwechselten. Htibcu auch die Gesangsprocuklionen. so ivie die Dcllamalioucn überhaupt sich cincr schmeichclhaf, te» Anerkennung u»o ciucS lcl'haftl» Beifalls zu cr-frcucu ^cl,>abt, so ncfln doch vo» Scl bekommen. theiligtcn, zu Ende gekommen, das Adendlied «Ave Maria" zum Schlüsse gemeinschaftlich gesungen und «der englische Gruß gebetet worden war. ging die Versammlung der werthen Gäste eben so befriedigt ausciuandcr als auch iu Folge dcr Art und Weise oes Znstandskommens uud dcr Durchführung dieser ClMbaumfeicr der Verein und desscu Vorstund sich neuerdings gestärki und gehoben fühlen mußte in der beseligenden Ueberzeugung,'daß bei' so regen Sym-palhieu in veischicdeucu und ansehulichcn Kreisen nu-screr Hauptstadt der Verein, unblirrt von manchl», Widersprüchen und Schwierigkeiten, auf welche er seiner Ralur nach stoßen muß. dic ihm vorgezcichncte und bisher eingehaltene Richtung um so wiiksamer velfolgcn werde, je eher durch eiuen zahlreichen Vei-lritt dcr dcm Vereine uoch nicht angcho'ligcu Gescl-Icu sich das Bedürfniß als ei» unabweisbares emsteUt, an die Eiweilerung der Vcreinölokalüälcn in vollem Ernste zu denken. — ob auch in Folge dssse» das 'Umelu sodanu in cinem ausgedehnteren Maße be-tricbru werden sollte. Zu,» Schlüsse noch eine freundliche Einladung an alle dl.j,»igln, welche Zeit, Muße und Interesse finden solllcn a», Ntujahlolagc dc» Verriu — im ^üisl,nhosc mit ci»c»> Äcslichc zu erfreuen nnd deu cigcnllichen Cbrislbaum sich au;nschen. welcher, als den Gcgenstano einer Nachfeier an, besagten Abrnde zum letztru Male »och iu seinem glänzenden Schimmer der ^ast seiner Flüchten: dcr Pomeranze,,, Acpf,l, Nüsse, ^cbzelt, Feigen lind Zigarre» prangen wird! dic Vcrcinslotalitäleu bleiben z» diesem Zwcckc am dt« sagten Abcndc von 6 Uhr au geöffnet. Vermischte Nachrichten. Ein licfelschülttrudsr Unglücksfall hat sich am 23. Dezember iu Kronstadt crcignct. Die beide» sieden, und sechi«jäbri^c» Kinder eines hölicrc» k. k. Veamtc» sind beim Oeffnc» der in, 2. Stocke gelc> gl'ncn Fenster ihres Zimmcrs dnrch U,.achts.imkeit der dort vcrwcikudc» Dienstmagd a»s die »cugepftastcrle Gasse hmabgchlllc». und beide zerschmeltert todt ge> blisbcu. Das Isichtsi»»ige Mädchen, dem die Obbnt besonders eiugsschärft ivar. hat in Vrrziveiftuug über dil'srn lranrige» Fall sich miilelst eines Küchennnss.rs z» entleibe» versucht, ward jedoch dava» verhindert, lind in gerichllichc Untcrsnchung gezogen. Die tief. betrübten Eltern sind vor Schmerz übcr den e»schüt» tcrndrn '^ell»,N ihr,« T!,rl,clNs„ l>s», Wahl'si»!, nabe. — Pci der f>i-r>ichln PoiNeUl,,,^ br, öft,v>.ichi, sche» Botschaft sind auf französischrr Seite einige Verstöße gegen die Etikette, z. P. Pautalon statt Olllotte, begangen »voide». welche durch die tadellose Korrekl-beit anf östeircichischcr Seite uoch ,»ehr I'ervorgcho-bcn wurden, und deu Kaiser zu einer ül'eroiis ernsthaften Vcmerknng über die Unerfahrenheit der betreffenden Person veranlaßten. Neueste Nachrichten und Telegramme. Paris, 27. Lcz. Dabc. Die „Debal«" drinssen einen Artikel von Lrmoine. dcr für dic A,t seinen am Sonntage gsbrachtcn Artikel, nnd cs heißt in den dicßfalls eutwickilten Molivcn, wcun die Diskussion über die italicuische Frage gauzlich frei sci, so kö'nue mau doch nicht gestalten, daß eine politische Agitation uuler religiösen Vorwändeu organism werde. Theater in Laibach. ' Heute, Donnerstag: ^ Vierte Vorstellung des Herrn (Casanova. Dazu: „Gänschen von Vuchenan", Lustspiel in 1 Alle. Morgen, Freitag: Geschlossen. Meteorologische Beobachtungen in Laib ach. ^ n ,,, . . !)lisd»sschüig > T . » ,«5b,!chwm, Äar°,,..»r,a„d ^'3'^' W!„d Wi...r.,„« «,„..^ «,u,,^ m , 27 Dcismdcl « l!hr Mra. :N0.«<» > l.2 Orl ^ schwach Hc'heüncl'^! x, 51i>!<>, ' 2 . Nch'n, ^0.»7 -H.^t ., >W. schwach N.bll «W l0 . ?lbr. !i22. > l s- < ^ .. ^- schwach dltto R^I"' , , >,^ 6 Nhl Mrc, :i2H. l'i --<».!) Är. 0. schwach '.'l.l'el " 2 .. '.',chm .12!l.«5 4-l,5, .. s). schwach dctto <>-«" ,0 .. ?lbd. :^23,z»l) —0.« .. ?l. schwach dtttl, ^ Drü^uud Verlag 'vo,s^«naz V.'Meinmayr «z^ F.'Mamberg m Lail»ach. — Verantwortlicher Neftalteur: ^f. Vau'bcrft.