Nl,207 —^_____ Samstag. 12. September 1903. 122. Jahrgang. AbllcherMMma. L>> 'Laibacher Zrlt.mg» erlcheint beftndel sich NuügsekPlntz Nr, i!, dir «tbaltlon DalmatingaNe i«r, 6. ^pr,chstund,n ber Nebaltion von » bi« »0 Uh> volmillag«. Unfraüliri!,' Vri,'^ werden nlch! »iizrnommrn, Vianuilrlple „ich» zuiüllgssttM, ,^,"""'icher Teil. «»-», «°» Budapest i« Schü.chr!,,», ^^'^"o ^.teweibreitung fol«e»be, " Das Negieruna. '. ^^"'dio^ ^."'uudtt. hat in d-n / ^ ^ V"chttt I ^!"' ^ ""doslavisten >^^r^^ga., ^r ,cnannw. '"'^'^^^^a., , .^"p't" zu schl.ge.l in-^ ..> ^'lt,di, ' "w "/ m,er seiner Haupl- ^ ^"N n.ög ^^„uach der Ansicht dor ''^> l,,^? ..'.^''unss - den Kriea .z '^"A^'^n.^nhren, l""^' verstecke ^ ^<> 'Nts3 ' ^ ,.^'odi Vet" weist >^NPtt.n/^^M> .dor n^ndoim' cm-'^'H^ni>i^^t Standpmttt d.r Voll niemals mit deliil^l' ^cgl,'!» di.> Türt'l'il im stände, diese ^ra^o .zll lösen, denn imch oinein ^irieoo wi'n'den die über da^ Schicksal dl.'r Vdttanyalbinsel oersii^cil^!^ flächte eingleisen nnd die Anfaabe der Regelung der nmze.duni° scheir "vmge mis sich nehmen. Sie luiirden dnnn zn il)ren Vemtnngen einen bnlgnrischen Vertretet' nicht ^nlossen, da Villgmien teine Vertragönmcht ist. Des» halb waren wir immer nird sind auch jeht entschieden ! gegen einen >wnflitt mit der Türfei in der mozedoni' ^ schen ^rcige, n>eil anch ini ^dlle des giinstigsten Anc' gangeo eines .^T-iegec' nicht nnr die Herren der Situa-tioil sein würden uird die Sache, fiir welcl)e wir tünipf' ten, nicl)t nach unserem Wunsche entschicden werdcn würde. Eö wiirden sich auch da, wie lnoher in Äallan angelegenheiten, die Oros;mächte einmisäx'n und eine Entscheidung tiefen, die lvir aar nicht erlvarte», nnd die unseren Wünschn gewis; widorspreclMl lvnrde. Unter so gearteten Uinständen N'äre es ein Verbr<"ä>en vor der vaterländischen Geschichte, einen klonMt n,it der Türtei ^u provocieren, der bei einem ungliicklichen ^lusgange nicht nur unselx'n fortschritt sin- die längste Zeit heunm-n, sonderli auch innere Erschütterungen hervorrufen und unser politisches Leben vernichten würde. Deshalb haben wir auch niemals veri'prochen, die makedonische ivmge aus revolutionäre Weise zu lösen, sondern waren inunor Anhänger einer An° nähernng an die Türkei, uni auf dein Wege der Evolution für die Mazedonier eine !^age zu e» reiä^n, die für sie ein erträglicheres Dasein gelmihrleistl-n lönnte. beider hattlil die Umstände, unter welchen unsere Partei die Leitung der Staatsgeschäste überncchni, dio Grundlage zur Dnrchsehung ihrer Ansichwl zu sehr geschwächt. Wir wollen jedoch hoffen, die hentige Lage werde die Xonstantinopeler Machthader davon überzeugen, daß die, Rettung der Türten und Äul< garen nnr in ihrer gessenseitign, 'Annäl)erung bcheht und daß beide del, Versuchungen ihrer gemeinsamen feinde lei,' Gehör geben dürfen, der feinde, Niel.l,e sich dieser Annäherung deshalb widersetzen und uns m einein Kriege mit der Türkei sehen moWen, um nu Trüben zu fischen." Die Türlei. Die Nachrichten über die Straßentämpfe, welche sich in Beirut abspielten,, iverden vo»i txm Wiener Blättern als eine Vei-schlimnu^ung dcu- säMierigen Lage aufgefaßt, in der fich die Pforte befindet. Die „Nl"ue !>reie Presse", welche die Behauptung, daß die Christen in Beirut mit de>i ^eindseligleiten begonnen hätten, fiir wenig glaubwürdig hält, meiM, es habe fich nunlnohr der mazedonisckrn !>rage eine synscl)e ^rage beigesellt. Halten die Ilnruheli in Synen an, breiten sie sich aus, wird es also offenbar, daß die Türlei, an alten Ecken un5 Elü>en in Brand gerät, dcmn konnte eis sich leicht ereignen, daß so sort fressendes und um sich greifendes Feiler eine europäi-sllje Intervention hervorruft. Wenn aber einmal die Großmächte der Kulturwelt zu Gunsten der Christen in der Türtei einschreiten, so ist niä>t abzusehen, ob sich ihre Maßnahmen aus die asiatische Türlei be« schränken werden; dami ist der Ansang geschehen unb dann kann niemand vorausberechnen, wo sie wieder ,'>nm Stillstände gelangen werden. Die „Oesterr. Volkszeitung" lainn tx^ Meldung seinen Glauben beimessen, daß das Gemetzel in Bei-rnt bloß eine Folge der schlechten Verwaltung fei. Der Aufstand in Mazedonien habe die nwhmnluedanisct^ Welt in der ganzen Türlei in starke Erregung verseht. Alls dieser Stimmung der uuHammeixmisäM Massen ergeben sich die Konflikte, die zu blutigen Ausschrei-tungen führen. Das Gein^l in Beirut sei daH weithin leuchtende Zechen einer Situation, lve^ä>e die orientalisä)e Frnge ttielleici>t sch^neller ÄS t>s die Diplo-mat '")e„ ^. .. . (Nachdruck verb««,,,,) «^İdV",^ ^nchen war F,ih- ^3^^ dicke Dachaner '>l ^t Z.^b hVsK' b°" ihrem hohen >>^«nl!t,, ^N'ah'n er ^ «" »Meister. " ?"> N blich ,' " b,e WoneNur Mi» ^ ^hchnflsheudan. Franzl versuchte einige Striche nnd schüttelte den Kopf. ^. «Es geht nicht, Miß Benton, Sie müssen noch einmal anfangen.» . ^. ^.^ «O — o — äblvr —' lammerte die Miß. Ein allgemeiner Schrei und ein Krachen unterbrach sie Der große Schinn aus der Moocllecke war umgefallen, gerade auf die Stelle, wo die Dachaucrin mit ihrer Maß und ihren Regensburger Würsten sah. Alle liefen lachend zu Hilfe; der Schirm wurde aufgerichtet nnd die Dachauerin hervorgezogen. «Jesses Maria und Josef!» wehklagte diese: «mei schöne Maß! Grad dre, Schluck hab' i erst trnnlrn, ganz langsam, weil's Wer gar so guat war, und jetzt ist alles hin ^"' . ^ «Wer hat denn das wieder angerichtet?» rief ^.Das Aaby natürlich — natürlich das Baby!» rief es durcheinander und alles schaute auf den blonden jungen Riesen, der blutrot geworden war und mit seinen intensiv blauen Augeu hilflos von einem zum andern sah. . . ,.^ «Ich - ich stieß gerade nnr em bißchen an,» stotterte er. . . _^ «Herrgott, das tenut man,, rief Franzl, «wenn dn so ein kleines bißchen anstößt, dann ist's, als ob ein ganzes Haus umgerannt wird. — Die Pause ist vorbei: ssrau Huber, bitte!» Die Dachauerin saß wieder ,n der ihr vorgc-l schriebenen Haltuug da, allerdings mit etwas wehleidigen» Ausdrucke. Alle arbeiteten emsig weiter. Wieder unterbrach das Herunterfallen eines Gegenstandes die Stille. «Baby!» riefen alle. Richtig! Baby, der mit großem Eifer gearbeitet hatte, war wieder einmal «ein bißchen angestoßen» und hatte die Pappschachtel seiner Nachbarin mit sämtlichen Kohlenstiften auf den Voden geworfen. Es war ein schlankes, junaes Mad chen niit üppigem, hellbraunem Haar: das seine Oe sichtchen wurde durch die großen braunen Auge» förmlich erleuchtet. Iosefine bückte sich und stieß dabei mit Vabys Kopf zusammen; sie lachten, es hatte ihnen nicht be sonders weh getan, waren doch beide im Besitze lines beneidenswert dicken Haarschopfes. Iosefine war wirklich ein reizendes Mädel; in München sagt man dafür: ein lieber Schneck; dabei talentvoll, so daß ihre Arbeiten das Durchschnittsmah weit überschritten. Als Tochter der verwitweten Hos-rätin von Nerger war sie anfänglich ein wenig «etepetete» gewesen und gewöhnte sich erst allmählich an den zwar harmlosen, doch immerhin freieren Um-gcmgston, der im Atelier gebräuchlich war. Ihr ein« ziger Fehler bestand darin, daß sie sich jede Neckerei zu Herzen nahm. Die dicke, lustige Frau Doktor, die noch in ihrem Schwabenalter dem Zauber der Kunst erlag und als ihre begeisterte Iüngerin behauptete: «Da meine Kinder jetzt studieren, so kann's die Mutter auch probieren,» sagte oft: «Frozzelt mir die Kleine nicht so arg. Ihr macht sie noch ganz kopfscheu/ sie ist noch ein wenig steife Norddeutsche, da« l.gi sich mit der Zeit.» Laibacher Zeitung Nr. 207.__________________________________1774_______________________ Politische Neverftcht. L a i b a ch, 11. September. Tas „Vaterland" setzt scinc? politisäM Erörte° rmigen über dac' Verhältnis d^r beiden N oich syäIfte"n zueinander fort und sagt, das zur aenleinsainm Verteidigung bestimmte österreichisch-ungarische Heer könne nur unter einheitliclM Leitung ersprießlich Wirten. Die einheitliche Organisation der Armee schliche alles ans, was deren einzelne Teile einander entfremden oder ihnen ungleichen Gefechte nxi-t geben würde, also alle politischen und sprach» lichen Vei-schiedenhoiten sowie solche in Wehrsystem, Dienstpflicht und Vewaffnung. Die einheitlicl)e Lei« tung tonne nur dann eine solche bleiben, wenn ihre Funktion überall völlig unabhängig sei, also ausschließlich dem Monarchen selbst gewahrt ^-scheine. „Nürodni Listy" mchem sich abfällig über die für einen späteren Zeitraum erfolgte Einberufung des böhmischen Landtages. C'5 ergebe sich dcvrauö, daß die Negierung nichts zur Verhandlung zulassen wolle, was nicht mit der Hageltatastrophe zusannnenhänge. Tor „Vndiuoj" hält eine N ek o n str n l t i o n der alten Rechten für nicht möglich, da die autonomistischen Grundsätze der Teutschtonservatwen start verblaßt seien, wogegen sich ihr nationalem Ge° fühl gehoben habe. Wenn aber die alte Nechte nicht wiederhergestellt werde, so müßten darum die Czechen sich noch nicht auf fich felbst zurückziehen. Eine Vor-ciniguug aller slavischen Abgeordneten irn Neichsraie Mni ^loecke der föderativen Umgestaltung Oesterreichs könnte verwirklicht werden. Mit Vezug auf die vom Deputierten Pressend angemeldete Interpellation über die Stellung des P a rise r Kabinett» gegenüber der m azcdoni -scheu U rise versichei't eine Meldung aus der srnn< MUäien Hauptstadt, daß die französische Negierung unter den jetzigen Umständen nicht daran denke, die Haltung zu ändern, die sie seit dem Ängenbliä': beov» - aä>tet, alc' Oesterreich »Ung a rn und N n ß« land die Aufgabe übümahnlen, ein Neformpro-gramm vorzubereiten, und dessen Durchführung zu überwachen. Sie begnügt sich damit, infelge der Nach° richten, welche ihr von ihren Vertreter!! in klonstan» tinopel und auf der Valt'auhalbinsel zugl'llimmen sind, ihr 05eschw der gegenwärtigen Lage besser anpassen und vor allem über seine genaue Durchführung wachen werde. — Dem gegenüber meldet die „Wiener Allg. Itg " aus Paris: In hiesigen diplomatisch,,! Kreisen sowie im auswärtigen Amte wird die Situation am Valt'an als äußerst kritisch betrachtet. Es besteht kaum noch eine Hoffnung, daß es gelingen werde, den Krieg zwischen Bulgarien und der Türkei zu verhindern. Der Ein-fluß Nußlands in Sofia ist beinahe vollständig ge-schwnnden. Allen Berichten zufolge soll ^ürst Ferdinand von Bulgarien in geradezu verzweifelter Stimmung und aufs äußerste um sein Schich'al besorgt sein. Er sei außer stände, den Weisungen der Mächte zn willfahren, da sonst eine Katastrophe zu besürchien wäre. Wie man versichert, wird König V i l i o r E m a -nuel gegen Mitte November zum. Besuche des 5lö-nigs Eduard in England eintreffen. Die „Times" meldet ans Peti n gi III der Note des russischen Gesandten stellt N u ß land außer den bereits gemeldeten Einzelheiten noch zwei weitere Bedingungen: Erstens soll eo Rußland gestattet sein, am Sugali-Flusse Landungsplätze )ll errichten und durch russische Truppen bewachen zu lassen; zweitens soll Nnßland das Necht haben, längs der Hauptstraße zwischen der Hauptstadt der Provinz Holuntiang nach Blagoweküenst russische Poststationen zu unter» halten. Ehina erhebt gegen beide Bedingnngen energischen Einspruch. Nnßland gibt sodann als Termin für die Nälimung der Provinz «»lirm vier Monate und für diejenige der Provinz Holnnliang ein Icchr nach der Näumnng der Provinz Mulden an. Auch d> gegen erhebt Ehina Einspruch. Tagcsucuigkitcn. — (Wie ein Teniersentdeckt wurde.) Die »Fllf. Ztg." belichtet: Ein seltsame» Erlebnis, das einem Kunsthändler in Montreal in Kanada widerfuhr, macht gegenwärtig die Rund« durch die englischen Zeitungen. Äeim Golfspiele flog sein Ball durch das offene Fenster eines Nauernhauses und beschädigte ein im Zimmer hängendes Vild. Der unglückliche Spieler — daß es just ein Kunsthändler sein muhte! — erlegt eine lleine Summe für das Gemälde, nahm es mit sich nach Hause und fand dort. daß ihm sein Mißgeschick zu einem löstlichen Teniers uerholfen hatte. — Klingt schon diese Erzählung ein wenig kanadisch „mädchenhaft", so noch mehr der Schluß: Der selbstlose Geschäftsmann nämlich ging hin und bezahlte der bäuerlichen Besitzerin auf der Stelle 5000 Marl. — Hoffen wir lvenig-stens, daß sein Teniers nicht von der Art der Tiara des Saitaphernes war! — (Mit einem merkwürdigen „Erfin-b e r") hatte sich diesertage die Pariser Polizei zu beschäftigen. Auf den Geleisen einer Straßenbahnlinie sahen Passanten einen schon ergrauten Mann unbeweglich sitzen, die Augen fest auf einen heransausenden Straßenbahnwagen gerichtet. Der Führer des Wagens gab wiederholt das Warnungs-zeichen, doch der Fremd« rührte sich nicht vom Fleck. Erst als der Wagen unmittelbar vor ihm zum Stehen gebracht worden war, erhob sich der Alte, indem er murmelte: „Ja, ja. so geht es", nahm hinter dem abfahrenden Wagen sofort wieder seinen alten Platz auf den Schienen ein und wieberholte bei der Anlunft eines neuen Trains das Schauspiel von vorhin. Natürlich beobachtete, durch dieses sonderbare Gebaren angelockt, bald eine größere Menschenmenge den Mann, und so wurde auch die Polizei auf ihn aufmerksam gemacht. Ein Schuhmann brachte ihn nach der Polizeiwache, und hier erzählte er dem Kommissär, daß er. veranlaßt durch die vielen Straßenbahnunfälle, eine wichtige Erfindung gemacht habe. welche es ermögliche, alle Betriebsstörungen und Unglücksfälle bei der ..Elektrischen" aus der Welt zu schaffen. Im Falle einer Gefahr sei es nur notwendig, daß derjenige, welcher befürchten müsse, von einem Straßenbahnwagen überfahren zu werden, ruhig liege" b>e ^,<-kommende Gefährt fest ins Auge fM. ^hl!"^., dadurch hypnotisiert, stehe still, und °" ^hall ^ Um seine Erfindung nun auf 'h" .^^ prüfen, habe er heute felbst die P"" ,,^^ macht und sei sehr befriedigt von dem ">' > ^ Gleichzeitig bat er, zum Polizeiprasene" u^ ^., damit er diesen von seiner ErfmdM« „ ^ tonne. Der Beamte versprach, den ^""'^ I"' ließ den bedauernswerten Ma»" '" . schaffen. <<«,ne)^> -(Eine riser Lolalnotiz geht durch die Vl""". ^z^, Spaziergängern, die am Mittwoch "^ ^„ Fi^, Elys.'es'entlang schlenderten, rief "" °^,ig^l^ große Entrüstung hervor, der wie ""^ausb" , störrisch gewordenes Pferd einhieb "" ^le. W'-i s Entrüstung nur mit neuen Hieben ""'^M"7 Personen auf die Suche nach eniem ^^ ^ P gingen, sprang eine elegant gelleidelc ^st!X Augenblicken 'das empörende SchaM? ^P bchcnde aus ihrer Viktoria, entriß lt)"", nü. und versetzte mit dieser dem "he", „^i^ gezielte Hiebe, die seine AufmerlsaMlc" ,^ ^ einigermaßen ablenkten. Er sprang .^Ms^ und wollte sich auf die Dame stürze"' ° ^n^/ von Zuschauern sich ihm entgegen^ .,«„ ei"!^, festhielt, bis die l>rbeia,eholtcn p°'"h pM 7-Dame überreichte diesen ihre Kani .^»5^ ziehen, allein die Polizisten, die M'"" ^ V^ , Aufregung nicht zurechtfanden, wo'!"' ^B «utscher nach der Polizeiwache b""g^,s<. k>b, sich aber die Menge in so energisch" -^ hil. ^ zisten die Dame von dannen zieh" ° sich >" wirrt über die ihr dargebrachte ^." /dcpA? s Theater der Folies-Marigny f/'^ "'.„zcrin e s Enthusiasten in ihr die berühmte ^ , kannten. < >l des,^ - (Die Geschwindigle,' ^ spielers.) Die französische ZeitM ^fi^ macht sich das Vergnügen, eine StaM ^ ss,° ' Anzahl der Notenzeichen, die ^s ,^^^.^ . wahrnehmen muß, wenn er eine ^i ^ ^ > muß der Klavierspieler in einer M'" ^, ^ nehmen und 2000 Bewegungen ""6 ")F<5 - (Eine beschcidene V l l ' ^uH , ^ einzuwickeln." —'Dieses Verlange" y^^sl>i>,,, ^ unter den Kunden des Restaurateurs ^„^, da das erwWte Verpackungsmattl ^^l billig war; aber einige ehrliche Gaste ^.^ ^ Verlegenheit geholfen, indem sie °" <>!^< wickeln benutzten. «moh ,.ö^».' - (Der auferstandene^^^,, Medina kommt die Meldung, bav "„,ed,!" ^ Gerücht verbreite, der Prophet My°" Oi^s, seinem Grabe erstanden und hatte m Soll- F">' Stimme ausgerufen: „Allah, rette "'^^^ Wächter seien vor Schreck "Mg^"""' M, ^^ diese Nachricht ernste Besorgnisse y ^,,< üj . cinen Versuch erblickt, den Sultan ° ,zl, Politik zu bringen. ^eil»"'.^^ - (Kaugummi als He '^chtct >'> s! eslranl e,) Wie aus Amerila ^^> ^ ^ bort die Erfahrung gemacht, ^h^" ,,fM„ ^ Patienten, namentlich bei Tob!U"/^d< ^si^ ordentliche Wirkung ausübt. Dtt ^jef""^!!"' ^Minnesota) hat in die jährliche" ^sch" >^ Irrenanstalten und Hospitäler elN«n Kaugummi eingestellt. Es war zwölf Uhr geworden; die Staffeleien wurden beiseite gestellt, die Hände gewaschen, vor dem kleinen Spiegel, den der «feine Franzl» spendiert hatte, die Hüte nnd Schleier geordnet, und hinaus ging's in den schönen Frühlingstag; die Mal-Männ-lein und Mal-Weiblein trennten sich an der Straßen» ecke und verteilten sich in die verschiedenen Himmelsrichtungen. Am nächsten Sonntag war daS Atelier festlich geschmückt und mit grünen Guirlanden geziert; daran baumelten lustig lleine, runde Lampions. Die weißgedeckten Tische waren mit großen Buketten geschmückt; es war auffallend, daß nur weihe und rote Blumen dazu verwendet waren; blickte man genauer hin, so bemerkte man, daß es rote und weiße Radieschen waren, die sich allerliebst von dem frischen Grün abhoben. Die großen weihen Rettige hatte die Frau Doktor zu Tulpen und Lilien «auffrisiert», wie Frauzl lnemte^ In der Ecke stand ein grünumwundenes Fäß-chen Hofbräubock. Waschtl war als Radiweib ae-lleidet und sah überwältigend komisch aus. Der «Meister, präsidierte schmunzelnd ander Hauftttafel; neben ihm sah die Frau Hofrätin; der lleme Krels war durch einige Gäste vergrößert worden Es war ein fideles Geschwirre und Lachen; Baby zupfte die Guitarre und sang Schnadahüpfeln dazu. Miß Bmton hielt eine Rede, über die die Frau Hof-mtiti so lachen muhte, daß sie zu ihrem Nachbar meinte, «sie lache sich noch ganz jung.. lSckluk folgt.) Klaus 5törtebekers Glück und Lnde. Roman aus Hamburgs Vergangenheit von Otto Vehrend. (72. Fortsetzung.) Doch nun beschlich ihn wieder das Gefühl der Einsamkeit; er hatte ja auf der Welt uichts mehr zu denken. Elifabeth! Blitzartig durchzuckte,, Gedanken an sie sein Hirn; doch er überwand sie. «Auf Wiedersehen einst dort oben, so Gott will!» flüsterte er, und wieder falteten sich seine Hände und regungslos saß er da, lange, lange — wie lange, er selber hätte es nicht zu sagen vermocht, als er Plötzlich auffuhr vou seinem Sitz vor dein Klänge einer Stimme, die an sein Ohr schlug — einer Stimme, die ihn sich fragen ließ, ob er denn schon gestorben sei nnd im Jenseits diese Stimme höre. Im nächsten Augenblicke rasselten die Schlüssel draußen an der Tür und dann knarrte diese in ihren Angeln uud eine Gestalt überschritt die Schwelle — eine Gestalt, auf die der Gefangene hinstarrte, wie auf eine Erscheinung aus jener anderen Welt. Schon begann die Dämmerung niederzusinken, als eine trotz des lauen Sommerabends in einen langen braunen Mantel gehüllte Gestalt das Yene-feldtsche Haus in der Re'ichenstrahe verließ. Es war Elisabeth, den Kopf in einer braunen Kapuze fast volllg versteckt. Eiligeu Schrittes nahm sie den Wrq nach dem Rathause Das junge Mädchen .Ulebt.,M Fassung die letzten Wochen dtt^^ lp'^^ hofft auf de« Einfluß 'h"s M gchhl ^ nicht alle ihre Hoffnungen auf 'Y' ^ ,v , e^ sie nicht zusanunen, als H/"'A' daß "/ nicht länger verschweigen ko'"^^ ^ über das Schicksal Klaus ^ ,^ Genossen entschieden sei. M? ^ ^ -Du hast für mich 9^"-^^ / mein Vater,» sprach sie rulM F> vergessen in heißem Danle!' .^'^/F/ Dann war sie auf Ms „," O" hatte sich still niedergesetzt, ' ^l"" ^i die letzten Nadelstiche cm de'" M ^ I^Y der Kapnze zu tun, die l" ^ da .f F'/! Ihr Wesen am Kunde erfahren, blieb unvertmo ^ ^ . auch so am Samstag. . Do^sse ^^H ein scharfes Auge wohl ewe u^ 5^ .os^ bemerken können, die auch "^ ,Mcn^ nicht entging. Nach der AIl^te ^. sich unter dem Vorwande e'" ^che" , ^ zeitiger als sonst in lhr ^' ^ ^ siv, ^ begleitete ihr Vater sie bis " spraye .Fürchte nichts für "^llar'"> / «ich bin stark und werde st" ^" 'V/ j Als Elisabeth eine ^e" hcll'l/'iii'' ? fernenden Schritten des "" Ml'lc' l warf sie eiligst den brauneu R 7^^______ "'5 ,2,5ep«5. ".s .? ^"b N "e' i" Gouvernement Mins 'Mll^ ^""""em ^ t w ^"2""'l" °ft »verden in !-3 ^ Der ^.er I ,. Elchen von tollen Wölfen N2?" seiner zehi^ '°^'°"^ bem Dorse Sloboda ^^ ^demN'^' ^^'ler Pilze i.n Walde. 1 i^?' Das llein F^' ^°^ ""d bib den Mann ^'^"bch«„ nu'm,chen schrie entsetzt auf nnd ^^/" Mann l s n 5' "^ bem Wolfe. Letzterer '"^?" "e u> ,,e A.I!'^' l") gegen das Kind. ^5m?k°""sich 7fii^V^" ^ an der Gurgel '°^? bem loll n N I/"^r "°mpf zwischen de.n ^k '^ Nauern f^"". trotzdem ^r Wolf dem 5? ^^ zerbissen hatte, 'i^'° durch die Aufrea . "? """ste ihn. war ^< ^ " nn Nald/ ? ^ "'^ ben, Blutverlust er- . l^. s"it und b 'chte '77 "«b. Vorüberfahrende ^nH w einemAn^ ^" c^ ^'f- Gegenwärtig ^?°fsnung. ihn m 9 7^"se N' W'lna. Die Aerzte "ll< ^ In d«r l3e" ^" ^ erhalten. Das Kind ist W ^ " sch^, ve^^nd überfiel ein Wolf einen "l° '^>d ^°sin KrasmLf.''^"n lies er in den Vieh- ^ n^ b°rt i? . ° ««hörenden Vorwerkes Hreb- '"t ^'l d.s Etädt3,s ^"'^ ^"" Vieh. Ebenso "^ "" "on ei em ^""^''s «us den Marlt '"3 ?/"^ ^gefallen, der "''^ ^ch '^n die Visse verwundete. In i ^"X^lcht m ^ ^r im Kampfe mit den ''" ^^s°n an^l!^ ^" "" U"vourstüct. ''^"y "hrt würd , '^ " Manöver in Temesdar- -schrisV" lvurdc v'"?. säendes berichtet: Der be- ^ D^^iilcilu,7,. ""em Rittmeister beauftragt. . .^r^3. den de 'V'"/ "'^" ^"pp< zu über- ^^n,?^ren uf/?"^ "^""n mnhte. führte l ^'3^^' war D° ^? Kindlichen Truppen- '^ ,em ^"te„. «if" 3^ "" '°um eine kurze '^H>ln sendIH /Z ber durch die weihe Binde ^^.s'ch gefa^" hupfte gegenüber sah. Ent- ^'<, d° ""' Tief ^ ,^1" °^' ben Sprung in die ' ^ ^^ Er e> M ' ^ M^er unter ihm bahin- -''> i >' oh«/'" WiW V,sitzer eines weit ^""gI^ ^is m^"'"olales mit iveiblicher >^b' ^r^duua /'^ ^°^ eine städtische . ^^'" i^!"' er ^7."°n Kellnerinnen im Wirts- l ^3> ^ s^r und d ,t /'^' Zic,." berichtet, nach '' '?> ^^ banden S''"e ^"ige 90 Vierheben, di . " """ ^r^'^ater" durften die Kell- ^ >^°s>N '""^ "" ^lchäfte ^<^^w^< Herz.) Ein ho^^^^ >!'>H,^Etu,^??"erweclen der Pulsation ' '"?'"« D s. °1 ^" ^^ entnommenen ^L.^ T^r Lei^alo in der Acad<Äch'NFslcuch aus^?: ^""'geschnitten und , ' t»„M!ch!« sie . ,l"^ wt° den Schlüsse, 3«d, h»'«,z'„^'wb»i die Neppe hinab "^'" !^N^,w»«n ihr w°h.bekan„, ^ i>" sie »,ch °i' ,«>s «>«° Sitzung 1 V^ » n',!!,,l>»»d ' '"« "«en eine leer D ^'Ü,' >>" ?««°r u,^'"s Rathans ein, » ^K^ d«°l""°'> »°P!^°^" l,i« festen ^ ^nicl)^,^el ^cnch'ldt, ich Nlralischen Bestandteile des Blutes mit etwas Dextrose, die < mit Sauerstoff gesättigt wurde. Nach 20 Minuten entstanden vorerst schwache rhythmische Zusammenziehungen in der rechten HcrMlfte. Schließlich pulsierte aber das ganze Herz deutlich und regelmäßig eine Stunde lang. Auch an anderen menschlichen Herzen hat Kulialo die Versuche wiederholt, nnd es gelang ihm sogar einigemal« 80 Stunden nach dem Tobe rhythmische Kontraktionen hervorzurufen. — Es ist dies ein Fingerzeig, daß die Wiederbelebungsversuche bei Scheintoten, Erstickten, Ertrunlenen usw. nicht allzufrüh eingestellt werden sollen. — (E i ne teu re V a se.) Mr. Pierpont Morgan hat kürzlich, wie amerikanische Vlätter melden, einen Bevollmächtigten nach China geschickt, um eine berühmte Goldvase, welck)e seinerzeit im Auftrage des exzentrischen Kaisers von Japan, Hoshimitsu, von dem berühmten japanischen Künstler Hidari-Iinforo angefertigt worden war und sich seit geraumer Zeit in chinesischem Besitze befindet, ausfindig zu Macken und für seine Sammlung zu alquirieren. Mr. Morgan ist bereit, für das Kunstwert zwei Millionen Kronen zu zahlen. — (Zerstreut.) „Was gab's gestern bei Kommer-zienrats?" — „Junge Gänse ..." — „Ach, gehen Sie, ich meine, was es zu essen gab?" Lolai- und Provinzial-Nachnchtm. Ein Buch von dcr Vrillc. Wie bereits vor einiger Zeit gemeldet, hat Herr Sani-tätsrat Dr. Emil Ä o ä in Laibach ein fesselndes Buch über die Brille und ihre Geschichte l^erausgegeben. Das „Frem-drnblalt" bringt nun darüber nachstehende Besprechung: Dinge des täglichen Gebrauches gewinnen durch die nähere Bekanntschaft. Ein Engländer Hal uns für die Geschichte einer Kerze zu interessieren vermocht und man könnte sich Bücher denken, fesselnd wie Romane, in denen Entstehung nno Werden eines Brotlaibes vom Samenkorn bis zum Backofen oder eines Porzellantcllers vom Mineral bis zum Brennen bargestellt erscheinen. Die Rückschau auf Beginn und Vergangenheit von Gegenständen, die uns selbstverständlich geworden sind, kann unter kundiger Führung und Erklärung zu kulturhistorischen Exkursen von bedeutendem Belange werden. Und ein solches Buch von der Brille, dem Augen-glasc überhaupt, das dem alten Goethe und Beethoven die Arbeit ermöglichte und das in verschiedener Gestalt nun Tau-scnden und aber Tausenden das Sehen vermittelt, banlen wir dem von seiner Wiener Assistentenzeit noch in sympathischer Erinnerung stehenden Primarius Dr. Emil Bock* in Laibach. Alte Handschriften mit Miniaturen, Gemälde berühmte, Meister nnd Nachsuche in der Literatur aller Zeiten und aller Völker geben das Material zur Geschichte der Brille. Im Alten Testamente ist sie noch unbekannt. Griechen und Römer kannten Sammellinsen (Vergrößerungsgläser), merl-wurdigcrnxise auch sogenannte Schustcrlugeln, in denen das Wasser für das eigentliche Vergröherungsmittel gehalten wurde. Das in Tyrus gefundene Stück Vcrgliistall. welches M Brille gedeutet wurde, ist ein Knopf. In dem Lustspiele del Aristophanes. ..Die Wollen", wird der wärmeeihöhenden Wirkung von Gläsern gedacht. Der schlaue Lanbmann Strepsiades der Mi- cU^i»,,^ eine Wachsurlunde vernichten will sagt zu Solrates: „Gefunden hab ich die schlaueste Nich'tiqmachung der Klage, baß du selbst es zugestehen nmht" — SokrateZ: ..Welche denn?" — Strepsiades: „Hast du schon bei den Arzneihändlern diesen Stein gesehen, den » .Die Brille und ihre Geschichte." Von Dr. Emil Bock-Mit einem Ti.elbilde ünd 32 Abbildungen. Wien. Verlag von Josef Sasar. 1903^________ _____ empor und, die Kapuze vom Kopfe zurlickstrelfcud, musterte ste stolz dm vor ihr Stehende,!. m c.^ <. . ^. «Die Tochter des Ratsherrn Yenefeldt hat euch um ciuen Dicust gebeten!' sagte s" ,mt Betonung. Dem Schließer wurde es unbehaglich; uneut-fchiedcn blickte er bald zu Boden bald in das ent-chlosseue Antlitz des jungen Madchens. Endlich nahm er die Schlüssel vom Halen, zündete eme Laterne an uud sagte: «So lommt. Jungfer! Ich denke auch, daß ich's tun kann!» .. , ^ . Der Mann begleitete Ellsabeth emen langen Gang hinunter, der nur unsicher vom Lichte der Laterne erhellt wurde Am Ende des Ganges angekommen, machte er sich daran, die schweren Schlösser an der Tür zu lösen, welche die Zelle Stortebelers verschloß. «Ihr müht mich aber allem zu dem Gefaugenen lassen,, hob das junge Mädchen jetzt wieder an. Der Schließer schien neue Bedenken zu haben, jedoch ein flammender Blick Elisabeths bereitete den« selben ein rasches Ende. «So wartet einen Augeublick, bis ich hier Licht qemacht habe, da ich Euch doch die Laterne geben muh,, sagte er und eilte fort, um nach wenigen Minnten mit eine», brennenden Kienspan znrnckzu-tehren den er in ein gespaltenes Eisen, das in der Wand bc cstigt war, einklemmte. Dann schloß er vollends auf und ließ das junge Mädchen, welches die Laterne ergriffen und noch emen schnellen, forschenden Blick in den von dem Klenspan nnr spärlich erleuchteten Gang geworfen hatte, in die Zelle eintreten. Hinter ihr schob'er die Tür wieder zn. I ' ^ ' ^ (Schluh folgt.) ! schönen, den durchsichtigen, mit dem sie Feuer anzünden?" — Solrates: „Du meinst'bas Glas?" — Strepsiades: „Natürlich. Nun, wie wär's denn, wenn ich den nähme, wann gerade der Gerichtsschreiber d,e Klage niederschreibt, so ein bißchen abseits mit ihm gegen die Sonne träte und die Schrift der gegen mich gerichteten Klage fortschmelze?" Die Stelle bei Plinius: „N^ro betrachtete die Kämpfe der Gladiatoren in einem Smaragd«", hat zur Vermutung geführt, dah der grausame Herr sich einer kostbaren Brille bedien! habe, um sich an den Schmerzen seiner Opfer weiden zu können, ües-sing hat über diese Brille des Nero in seinen Briefen antiquarischen Inhaltes ausführlich geschrieben. Indes scheint der Edelstein dem durch sem wüstes Leben zerrütteten Nero nur als augenstärlende Amulett gedient zu haben, vielleicht auch — nach Pansiers. der eine französische Geschichte der Vrille veröffentlicht hat, nicht ganz unwahrscheinlicher Vermutung — als Monolle zur Befriedigung der Eitelkeit, wie ji auch der schöne Paris von Offenbachgnaben ein solches trägt. ' Erst Roger Bacon (1240 bis 1292), der hoch genug über seinen beschränkten Zeitgenossen stand, um von ihnen als Zauberer gelästert zu werden, erwähnt im Jahre 1276 zweifellos die Brille. Die größte Zahl von direkten Nachrichten über die Erfindung und bicErfinder der Brille treffen it» Italien zusammen. In der Kirche S. Maria Maggtore in Florenz besagt eine Inschrift: „Hier liegt Salvino d'Ar« mato degli Armati aus Florenz, der Erfinder der Brillen. Gott vergebe ihm seine Sünden. I. I. d. H. 1317." Anderseits heiße es vom Dominikaner Spina im Kloster der heil. Katharina zu Pisa. der 1311 oder 1313 starb: Dieser bescheidene gute Mann verstand es, alle Erzeugnisse, welche er sah oder von denen er hörte, auszuführen. Er verfertigte Brillen, welche zuerst von jemandem gemacht wurden, der darüber aber nichts mitteilen wollte, selbst und veibreitele sie flöhlichen und bereitwilligen Herzens. Für die Herkunft der Brille aus Italien kann auch folgende historische Begebenheit ins Feld geführt werden. Bei der Hochzeitsfeier der Herzogin Iuta von Oesterreich, einer Schwester des Herzogs Friedrich, mit dem Grafen Ludwig von Oettingen zu Nien (1319) erschien als Hochzeitsgaft der Tredisaner Pietro Buonaparte, Podest^ von Padua. und erregte ungeheures Aufsehen, da er mit einer Brille auf der Nase zu Hofe kam. Der erste Arzt, der sich mit der Brille beschäftigt, ist Bernhard v. Gordon s1305), der in Salerno studiert hatte und in Montpellier als Professor wirkte. Er meint, dah die Brillen dank seines Augenmittels überflüssig seien. Ehrlicher ist der vor 1300 geborene Guido be Chauliac, Leibarzt der in Avignon residierenden Päpste; er preist seine Augenwässer, fügt aber treuherzig hinzi»' „lvenn diese nichts helfen, dann muh man zu den Augengläsern ober Brillen greifen." Da die Gesetze der Optik erst lange nach der Erfindung der Brillen ermittelt wurden, schrieb man den Glaslinsen eine geheime Kraft zu. Selbst Theophrastus Vombasws Paracelsus (1493 b. 1541). der Faust der österreichischen Alpen, an dessen Tätigkeit in Salzburg «wch die Gedenktafel am Hause nächst der Salzach-brücke erinnert, spricht von einem geweihten Kristallglase, mit dem man zukiinftiqe Dinge sehen lo'nne. Hans Sachs (1494 bis 1576) sagi:^ „So will ich beschwern durch die Prillen den Teufel." Noch aus dem Jahre 1823 ist, allerdings in Verbindung mit Josef Smith, dem Propheten der Mormonen, eine Wundergeschichle verbreitet worden, in der die Brille eine große Rolle spielt. Der Prophet kam unter Führung eines Engels nach Palmyra, wo er am Hügel Cumorcch eine Kiste fand. In dieser lag eine Platte aus Gold, deren Schriftzeichen der Uebermensch mit Hilfe der Brille „Urim nnd Thummim" als die in neuägyptischen Hieroglyphen niedergelegt« Offenbarung der Mormonen lesen konnte. Bei diesem gut inszenierten Ulk dürfte eine alte Vrille mit schwerer Silberfassung aus dem 18. Jahrhunderte mitgewirkt haben. Die ersten Brillen waren so schwer und unförmlich ge< raten, daß die Leute sich sträubten, sie aufzusetzen und die Vrillentragenden dem öffentlichen Gespötte verfielen. Abra» ham a Santa Clara (1710) meint: „Es glbt allerley Narren. Meider-Narren. Pareuquen-Narren. Nrillen-Nvrren . . ." Statt Possenreißer sagte man zu Anfang des 17. Iahrhun, derts und später Brillenreißer. Dabei waren Brillen anfänglich eine rare und teuere Sache. Der Kurfürst von Sachsen August (1553 bis 1586) sandte einen Voten nach Augsburg um eine Brille, dieser bekam aber in der geweibefleihigin Stadt leine solche und muhte bis nach Venebig reisen! Zu Ende des 16. Jahrhunderts, da ew Huhn etwa 2 d nach heutiger Währung kostete, galt eine Brille 100 bis 200 X. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts waren die gesuchtesten und teuersten Brillen die aus brasilianischem Bergtristall. der sich durch besondere Klarheit auszeichnet. Im Jahre 1691 machte Christian Porschinen in Königsberg Brillen aus Bernstein, der in Leinöl bis zur Durchsichtigkeit gesotten worden war. Die Gläser der Brillen formte man kreisrund, eirund, viereckig oder achteckig. Auffallend lang dauerte es. bis die Brillen eine für den Gebrauch bequeme Form und Fassung erhielten. Die älteste Form ist das Einglas mit Metallfassung auf langem Stiele. „Um anderen mit liebenswürdiger Unverschämtheit ins Angesicht zu gucken", bediente sich Zur Zeit des ersten französischen Kaiserreiches Männlein und Weiblein dieses nicht gerade unyraziösen Gerätes, das mit dcr Leichtigkeit eines Svazierstöächens gehandhabl wurde. Aus der Zusammenstellung zweier Eingläser ergab sich die Brille im heutigen Emne, die „pö^ot.« VriUv" (Vügelbrille). Das älteste Beispiel der Lorgnette ist nach der vermutlich durch lveitere Nachforschung zu rektifizierenden Bemerkung Bocks auf dem Bilde Walteaus zu sehen, das " kurz bor seinem Tode (1720) malte. Es ist dies die h"te tm Besihe des deutschen Kaisers befindliche AlN'A^"' Kunsthändlers Gersaint in P"!s "l .«lcher « ^^ l und eine Frau ein Bild mit lanyst'el.gen llorgnelle, Laibacher Zeitung Nr. 207. . 1776 iZ.SeM^i Die Konlavbrille (Zerstreuungslinse) für Kurzsichtige kam viel später in Gebrauch als die Konvezbrille (Sammellinse) für kurzsichtige. Auf dem Vilde ..Die Ehebrecherin vor Christus", gemalt von Eranach dem Aelteren (geboren 1472) in der Münchener Pinakothek schaut ein Mann durch einen Nasenreitcr, dessen eirunde Gläser die Spiegelung von Konlavlinsen haben. Kurzsichtig waren Papst Leo X., der mit seiner Vrille auch jagen tonnte und „besser sah als seine Ve-gleiter", Zwingli, Leonardo da Vinci, König Gustav Adolf, Voltaire, Friedrich der Große und Napoleon I. Im Anfange war das Wort. Wir aber haben die Geschichte der Sache dargestellt, um nun erst zur Bezeichnung „Vrille" zu kommen, die freilich auch ein bemerkenswertes Kapitel ist. Man hat die Vrille mit Beryll in Zusammenhang gebracht, obwohl Stilling versucht, das Wort auf Mi'iliuin — das Paar (italienisch: Mi-iß'Iiu, anäare in Iiarixiia — zweispännig fahren) zurückzuführen. Vei Hans Sachs liest man puriHen, pariii und kariHt», und Grimm verzeichnet „xdrill t'akren" als Ausdruck für ein zlveispan-niges Ochsengespann, der davon herkommt, daß das Doppeljoch einer großen Vrillenfassung gleichsieht. Grimm leitet Brille aus Verille her, womit wir bei dem hellen Stein Beryll wieder angelangt sind. Das Wort Beryll stammt aus dem Altindischen. Die Griechen sagten dor.vla,^ die Römer der klassischen Zeit Ix^iir^, mittelhochdeutsch haben wir dl^II« drill, „ein edelstem gestalt als glas oder eise." Als Beryll wurde im Mittelalter auch jeder andere durchsichtige Kristall und selbst Glas angesprochen. Auch Spiegel (vom lateinischen «pioiilum) und Augenspiegel wurde früher für Vrille gesagt. Der 85jährige Kaspar Rueland, Regimentsrat zu Landshut, entschuldigt sich wegen seiner schlechten Schrift, da ihm „die augenspiegel nit dienstlich seyn wollen", m. k. — (Peisonalnachricht.) Der Kommandant der 56. Infanteriebrigade, Herr Generalmajor Karl Edler von Manussi, hat sich gestern nach Marburg begeben. — (Bau- und öffentliche Arbeiten.) Der Rohbau beim Hause der Iosefine Po^ivavnil an der Milloäiöstraße ist bis zum Parterre gediehen. Vei der Militärschießstätte an der Unterlrainerstraße wurden bereits die Maurerarbeiten in Angriff genommen und die Zahl der Arbeiter entsprechend vermehrt; die Straßenausführung ist bereits fertiggestellt. Sämtliche Arbeiten sollen anfangs Ot-tober durchgefühlt werben. Die äußere und innere Verputzung des Franz ßbigeljschen Hauses an der Unterlrainerstraße ist nunmehr fertiggestellt. Beim Hause des Jakob Accetto an der Petersstraße wurde ein Vetonlanal bis zum Laibachflusse ausgeführt. Die Asphaltierungsarbeiten beim Hause des Alois Korsika an der Vleiweisstraße und jene am Rathausplatze sind durchgeführt. Die Villa Spalet in der Levstilgasse wird angeworfen und verputzt. Beim Hause des M. Solli^ am Neitschulplatze sind diese Arbeiten nahezu fertiggestellt. Das neu aufgeführte Wirtschaftsgebäude im Iosefinum ist im Rohbau fertig und unter Dach gebracht. Der Rohbau der Villa der Frau Hermine Del Cott ist bis zum Parterre gediehen. Veim Vaue der neuen Waschlüche des Misabeth-Kinderspilales sind die Grundmauern bereits über das Straßenniveau gediehen. Veim Neubaue der städtischen Sparkasse in der Prez6rengasse ist ein Teil der Grundmauern bereits fertiggestellt, desgleichen beim Hause des Ioh. Ra-luvec auf den fürstbischöflichen Gründen bei St. Peter; für die übrigen zwei Privatgebäude ist noch die Materialienzufuhr im Zuge. Die Demolierungsarbeiten in der Dalma-tingasse sind durchgeführt. Die Relonstrultionsarbeiten bei der ehemaligen Dampfmühle sind nahezu fertig. Veim Hof-tralte der Frau Iosefine Schumi in der Gradi«öe sind die inneren und äußeren Verpuhungsarbeiten fertiggestellt. Der Rohbau des Hauses des I. Koutny an der Wasserleitungsstraße ist nahezu vollendet. Veim Hause der Nanl „Slavia" wurden die Maurerarbeiten bereits in Angriff genommen. Vor der landschaftlichen Burg werden die nötigen Herstellungen fortgesetzt. — Im Laufe dieser Woche trafen in Üaibach etwa 40 fremde Arbeiter ein. x. — (Nesi tzwe chsel,) Der hiesige Hausbesitzer und Weinhändler Herr Josef Iegli5 hat durch Vermittlung des Realitäten-Verlehrsbureaus des Ioh. N^p. Plautz, den Weingartenbesitz des Herrn Anton Laurinschel in Stadtberg-Gurtfeld um 25.000 X erworben. Auch die Weinvorräte — und der Stadtberger ist bekanntlich ein vorzüglicher Tropfen — wurden vom Herrn Iegli5 angekauft. — (K r a n le n b e w e gu n g.) Zu den monatlich registrierten Ergebnissen über die Krankenbewegung im hiesigen Landes-Kranlenhause liegt uns für das ganze Jahr 1902 eine Zusammenstellung vor, welcher folgende Daten zu entnehmen sind. Behandelt wurden 4974 männliche und 3815 weibliche, zusammen 8789 Kranke. Von diesen haben die Krankenanstalt verlassen: 4402 im geheilten, 2835 im gebesserten und 324 im ungeheilten Zustande, während 467 transferiert wurden und 392 gestorben sind. Mit Gnde des Jahres 1902 verblieben demnach noch 369 Kranke in der Behandlung. —o. — (Tierärztliche Wände rvor träge.) Dic d'esiahnaen tierärztlichen Wandcrvorträge im politischen Vc-m -.^!" f'nden "n nachstehenden Tagen und Orten statt: 3"V / m ?^ '."^' Georgen bei Islal und am 4. Oktober in Ct. Veit w Sittich Die Vorträge, welche vom l. l. Bezirks-ucrarzte ^ohc>nn Rajar in Littai gehalten werden, beginnen ledesmal nach Schluß des vormittägigen, beziehungsweise nachmittägigen Gottesdienstes. ' __.;k — (Streichlonzert in I d r i a.) Der Streich-tllib der Idrianer Studenten gibt am 12. d. M. abends in der Merhalle „Zum schwarzen Adler" zu Ehren der Damen von Idria ein Konzert. Das Programm enthält folgende Nummern: 1.) V. Parma: Marsch aus der Operette „Äma-zcnle". 2.) Schönfelder: Konzertouverture. 3.) Smetana: Sextett aus der Oper „Verkaufte Vraut". 4.) I>. Hartmann: Präludium. 5.) G. Verbi: Zigeunerchor aus der Oper ! „Troubobour." — Anfang 8 Uhr abends. Entree 20 U. Dem Konzerte folgt freie Unterhaltung mit Tanz. — Das Konzert, veranstaltet von jungen Musikfreunden in Idria, die schon oft ausgezeichnete Beweise von ihrer Gewandtheit und Sicherheit im Spiele gaben, dürfte sich eines zahlreichen Besuches erfreuen. Ii. — (G r o ß e s W o h l t ä t i g t e i t 5 f e st z u G u n -sten der Abbrändler in Watsch.) Der slovcnische Leseverein in Littai veranstaltet morgen im Gasthausc des Herrn Viktor v. Wurzbach in Grazdorf bei Littai ein Wohl-tätigteitsfest in großem Stile zu Gunsten der Abbrändler in Watsch. Das Programm umfaßt zwei Abteilungen, und zwar findet um 3 Uhr nachmittags im Garten des genannten Gasthauses unter dem Titel „Großer Jahrmarkt" ein Volksfest mit verschiedenen Volksbelustigungen (Bazar, Museum, Zirluö usw.) statt, wobei das Salonorchester aus Sagor unter Leitung des Herrn Lulas Habat Mil. mitwirkt. Eintritt frei. Um 8 Uhr abends wird im Saale des genannten Gasthauses unter Leitung des Herrn Friedrich Nerat, t. l. Gerichtsadjuntten in Littai, ein Konzert veranstaltet, auf dessen Programme sich vier gemischte Chöre, zwei Varyton-Solis sowie die lomisch-musitalische Szene „Die Kaffee-schwcstern" befinden. Eintritt für Sitzplätze 1 X, Stehplätze 60 k. — Vemerlt wird. daß das Wohltätigleitsfest bei jeder Witterung stattfindet. In Ansehung des wohltätigen Zweckes wäre eine recht zahlreiche Beteiligung höchst wünschenswert. —ilc. — (Brand infolge Blitzschlages.) In den Nachmittagsstunden vom 10. d. M. wütete in der Umgebung von Sairach ein Gewitter, wobei der Blitz in ein Haus des von Sairach eine Viertelstunde entfernten Dorfes Dobra5eva einschlug. Das Haus fing Feuer, welches sich mit großer Schnelligkeit auf die Nachbargebäude verbreitete. Soweit uns bisher bekannt ist, fielen dem Brande sämtliche Wirtschaftsgebäude von drei Grundbesitzern zum Opfer. li,. — (Unglücksfall.) Am 10. d. M. in aller Frühe begab sich der 12jährige Johann Nezeljal aus Idria nach Ielil!ni Vrh in die Säge des Herrn Jan Gruden, um dort Sägespäne zu sammeln. Er war dabei nicht genug vorsichtig, kam unter die Säge und erhielt von derselben einen so wuchtigen Schlag, daß er an Ort und Stelle tot liegen blieb. Die Familie des Verunglückten ist auch sonst sehr unglücklich. Vor turzem erst kam eine Tochter aus dem Spitale in Laibach; vor ihrer Rückkehr erkrankte der Vater an Blutvergiftung, so daß auch er Hilfe in einem Spitale wird suchen müssen, li, — (Erledigte Lehrstelle.) An der t. l. Handels- und nautischen Akademie in Triest, mit italienischer Unterrichtssprache, gelangt eine Lehrstelle für Deutfch in Verbindung mit einer anderen Sprache oder mit Geographie und Geschichte zur Besetzung. Gesuche sind bis spätestens 15. Ot-tcber bei der Statthalterei in Triest einzubringen. — (Der gestirnte Himmel.) Wir lesen im „Wissen für Alle" u. a.: Den weitaus interessantesten Anblick unter allen Gestirnen des Firmaments bietet zur Zeit der flammende Niese Jupiter. Am 12. September sehen wir den Planeten genau auf der entgegengesetzten Seite als die Sonne; er geht auf, während sie untergeht, und wenn sie aufgeht, verbirgt er sich unter dem Gesichtskreise. Sein Abstand von der Erde beträgt gegenwärtig nur 589 Millionen Kilometer. Er ist also jetzt am besten zu beobachten. Jupiter ist bekanntlich das größte und gewichtigste Glied unserer Sonnenfamilie. Zu einem Umlaufe braucht er 4332 Tage, das ist nahezu 12 Erdenjahre, seine Umdrehungszeit um die Achse hingegen beträgt weniger als zehn Stunden, es ist dies in Anbetracht der riesigen Dimensionen des Jupiters eine ungeheure Geschwindigkeit; überhaupt scheint seine Rotation die rascheste unter allen bekannten Himmelskörpern zu sein; der Tag dauert dort im Durchschnitte nur 5 Stunden und ebenso lange die Nacht. Im Zusammenhange mit der raschen Unidrohung steht die bedeutende Abplattung Jupiters. Seine Größe überragt alles im Planetensystem und er ist darum als der Hauptstörer unseres Sonnensystems anzusehen. — Auch der Planet Saturn bildet noch immer eine sehcnswürdige Erscheinung, wenn er auch an Glanz dem Jupiter bedeutend nachsteht. Sein großartiges System von Ringen bildet das größte Wunder des Planetenhimmels; außerdem kann man im Fernrohre seine vielen Monde be-irachten, welche allerdings nur als kleine Pünktchen auftreten. -^(Ernteergebnisse in Unterlrain.) Eine so günstige Ernte wie heuer war im Rudölfswerter Bezirke wohl seit einer Reihe von Jahren nicht zu verzeichnen. Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Hirse und Mais, mithin alle Körnerfrüchte, haben ein reiches Erträgnis gegeben. Heu und Grummet sind nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ vorzüglich gediehen und konnten unter den günstigsten Wit-terungsverhältnisscn eingebracht werden. Auch die Leinernte war recht zufriedenstellend. Von den Obstgattungen lieferten vorwiegend die Birnen und Zwetschken ein reiches, die Aepfel ein minderes Erträgnis, während Nüsse in einigen Lagen durcy Frost gelitten "haben. Die Rübe und die Mohre stehen sehr schön, nur bürste die Dürre, welche nun auch in Unter-kiain groß geworden ist, denselben einigen Schaden zugefügt hoben. Dem Halben hat die andauernde Trockenheit bereits sehr geschadet. Die Trauben wurden in einigen Gegenden vom Sauerwurm befallen; auch sonstige Krankheiten traten auf. Ueber die Weinernte, welche erst im kommenden Monate erfolgen wird und deren Ergebnis sowohl bezüglich der Menge als auch der Güte sehr viel von der Witterung abhängt, wird erst nach Einbringung des Mostes berichtet werden. __^__ . " (Ertrunte n.) Am 8. d. M. nachmittags winde, wie man uns aus Stein meldet, der 15 Jahre alte Hirt Josef U^tar aus Dolsko im Saveflnsse tot aufgefunden. Der Verunglückte ist beim Vaden ertrunken. —r. " (Eisenbahnunfall.) "" ,':„B^' ^z Zirka 1000 Schritte von der Station " ^ ,.H 8 Uhr 20 Min. abends in Stein e"'^'" ^, -' eine etwa 36 Jahre alte Frauensperson ^ ^, >. ,^ tötet. Die Nachforschungen nach der ^" ^ z^ glückten blieben bislang ohne Erfolg. ^>. ^d< * (Schadenfeuer.) I« ^ S«^ ., nachts beim Besitzer vulgo MalU6il ei" ^ z^, ches das Haus vollständig einaschertt- ^ .'- ^ lcnnter nur mit knapper Not ihr "^ uns vorläufig nicht bekannt. ». ^^", - (Journalistisches.) ^ h, 5' llÄt^'ski ^ovai-w befindet sich !"-, , - Schadenfeuer in Gerbin bei Lma,. '! ^ ^ tiaen. als dem .Herrn Viktor von ^!"" ^, „^ bei Littai nicht 14. sondern 40 Wage" sind. , h. pfllol l * (Verloren.) Am Pog^N' <>v ^ ^,»' ^ ' Johann Trdina eine Brieftasche n"< " ^, gM ', dem Vodnilplatze wurde von einer 2)a> ring im Werte von 80 II verloren. .,,. Illusion, saora ^ Gonntag, den 13. Sep<^ 4. Namen). Hochamt um 10 Uhr: ^ ^n ^ Robert Krawutschle, Graduate ^^tzs^ Krejöl, Offertorium ^v« Knrm «on ^,. In der Stadtpfar-lUrche 3^ ^, Sonntag, den 13. SeP "> j», fest Mariens), um 9 Uhr Hochamt. ' ^ Iwatm N»l','m Violin« '" "' ^l'^ Schweitzer, Graduate Nonc^ieta ot ^ «^> ^ Fcerster, Offertorium ^v<^ Mu-lN^>^ ^ — (L iefe rungs- Kund l^',, t. u. l. Artillerie-Zeugsdepot in W'" A b >' Gewerbekammer in Laibach mit, dB ' ^l^, vcrmiltags. eine allgemeine sH"!! ^,z t,"-. wegen Lieferung von Zeugsorten fur ^B',. , Zeugsbepot in Wien für die Zeü v"' ,„ M >/ '" Dez. 1904 im l. u. l. Artilleriearscna' ^z^ ^ wirb. Verhandelt werden: > Beschirrung und Vferdereqmsiten, »"' ^h l"> i.nb Verpackungserfordeinisse. H^"^^ Ss' gerate. Metallsorten. Gewebe. G?"" "^hB" picrsorten. verschiedene Materialien. 6 I< Laborierwerlzeuge. Veleuchtungscrfor, leuchtung). Arbeiismonturen. D" °' ,^,. mii einer 1 X-Stempelmarle verM''^^^ .» ^ sind bis zum erwähnten Datum (^- A^,^", s ' das obige Depot (Arsenal. Objekt 1. ^, «^.. zusenden. Außerdem müssen offe"«"^ eii°< täts- und Leistungsfähigkeitszeugnls ' , ft!l'^ beilegen. Das genaue Verzeichnis de ,,§§-„ stände und das'Vedingnisheft, w^H ' ^n h"'> jährige eine wesentliche , l. u. t. Arlillerie-Zeugs-Filialbepot "^ ^ >f lostenpreise bezogen oder im ^""" lde"^-^ Werbelammer in Laibach eingesehen >^^^^ Telegrams/ , des k. k. TelegrapheN'AorttjV . Staatshilfe fiir de« ^B"^„ ,, Wien, 11. September. Die !, wirb eine kaiserliche Verordnung ^ ^sO" ^/ l, Regierung ermächtigt wird. zur "'^e'^ t^' dürftigen Bevölkerung in den von ^M ^' troffenen Ländern und zur Wiedery ^^e' ^ ^ ten staatlichen Objekte und Kom"l ^^,,^/.. ^ Mitteln bis 15.000.000 X zu v"""^ „F'^ zunächst rund 6 Millionen K""N j^ ,,^ lerung von Vöhmen, 3 MiNi'onen^ ^ und 2,900.000 X jener von Ganz"' z Konstantinopel, 10. 2^^^. ' der Pforte an die östcrreichisch'"^„b 6 ^^v>-Votschaft besagen: Vei Monastir stattgefundenen Vant"" ^ " >^, miteebande 22 und eine andere ^< zga"^v' ^,d i ^ t^. in den Wald geflüchteten Fra'M ^ Ai' ^ Militärlagern, gelabt und dam, " .,) ho ,„ r dem Dorfe Nalne (Vilajet Sa>o" ^ssN ^> starke Bande sechs Hauser nutted ^M . sprengt und den Ortsvorsteher ^3^ Gendarm wurde verwundet. Kelpte"A tzel ^! Konstantino ftel. H- ^ Z^' B,',, bcrichte schätzen übereinstimmend ° ^ ^ und verwüsteten Dörfer im w ' ^ h,5 100. im Sandschat Knlilisse a"l O< ,, dringende Hilfeleistung. Sept<,r 3"'/ Konstantinoftel. H- 3?^Fs, > um V-9 Uhr fand beim KilomHs t Ädl ? der Näl>e von Ghumuldjina (-" ^oiss^ 'Scl',' ^ den Stationen Tschobantoi uno ^ le'^„," ^ zweier Dynamitbomben sl""^:ene" '"' ^. schenleben zu beklagen. Die ^"1 ^ von 5^ Meter aufgerissen. ^ ^^ 1777 - 12. September l90. I^?" "" N g^'"^ Die hier senden Maze- ' ?"" bulgari ' °"'' bas unter der Führunq l T^'"' bloßen!7rd """"' '" ^" Aufständischen ' '^3"'^^3>l^ ^^a.dant der Mit. >^"^a,tte üHhl' "'er Schiffe für den M- i '^3,bes^7^N. September. Nachrichten aus ^'^"''gdes^^w, "reisen betrachte man l°'n ges«,^ °'' 'W tenge ,cte zwischen Vasililo r^bon Militär start beseht. i!??^erte^/'^'^September. Das Gerücht, 'n^'l'er nich D ^"ut ermordet worden sei Gesandte ver- l .'^i^'lulc'rd^sch^.^ b«le bisher nicht erfolgt. in Beirut wieder ^ , "! N'»er Nio?d " '^ ^' '"^sam. Seit drei . '"' N l °'"er «eöf n, °'^ommen. Die Geschäfte sind .,^"?^lü^t^. hat wieber be- I ^t^°ntinove ii "gelehrt, ^I'^^ wurde ^^"elnber. ^r Vali von . ^,7 ^sch«^ wi d H-^ Der Valr von Syr-> . - l>°Nt, "°lchg, dessen Amtsgeschäfte .^!^°i ,"^"t die Neisu,a ."^^' ^ griechische ^H'" deren Verlag' 7^" ^ ^^" ^eig-'^rit ?°" den Nus^..'''^"« von Griechen be-' '.''^'Pfo ""?""" geplündert worden ' t)"''"'" S /" """"ehn.en. Telegraphische ' l,.'""Nc,„de ' 7^/"' daß bei dem Zusam-^'^^ ^ Serbien. ^ ^^eri^^^ Der ^f des Preßdepar- Alexander Petrol, ^I^^W, °h Semlln. von wo er telegraphisch . , ^>u^7^ Der Sette ^'->f^^5' äußern /is^ ^ Preßdepartements l ^^««,bish^z ^" " "nonnnen. Nie verlautet, ^^F"wn. daß ^T""', Lander Petrol l '^"l,^.erhall,, ^ '"' ^trov>6. welcher in lMer ^ '" de„ Bl ° U"^'lsen private journali- ^ "''t„^ ^«"Wriffen wurde, bedroht ^3^?^^^^ " "'tschlossen. '' d ""'sche 3 .flupschtinawahlen eine voll- ?"H?^ Ei ^ un« Anzusetzen, Anch die ''"c -^^Könias '''I' ^" Elupfchtina wird '^ 7" den", "geführt. ^ Die Nischer '.' '°>v ^'"' "nb n "'" .""ichtlichcn Verlauf, >^> ber ."'f das K ^ "unischnng zugelassen Goldig "h gend, Vs l "f"^ ^s auch auf die ^""tisse Los« ?" allgemeine Zuversicht ^ ^ ^lun^der ganzen Angelegenheit, ^'"Ä3^'l der^^^""b". «in heftiger ^NttZ?' sind" s'"" ^oße Verwiistnng an- 'H> H°Wn,H"" m,es derselben hat ^ ' l" T?^ Nie , ',Der '^stliche Molo des d',^ CepI geschellt "'^' '^ "" !i»,!« !>«M>n. — Ocrtrnd Vidic, Arbeiterin, 34 I,. P^Ianaslrnhe '^, Tube rlu lose. Im Ziuiljpitale: Am 7. September. Franz Planinscl, FialerssohN' 1 T., Lebcnsschwäche. Am 9, September. Maria Kette, Tischlersgattin, 2b I., Darmlatarrh. Am 10. September. Andreas Emu!. Arbeiter, 69 I., Lmpl^ema pulmuii. — Franz Terlov, Bcsiherssohn, 24 I,, Äieteorologijche Beobachtungen in Laibach. Sechöhc 306 2 m. Mittl. 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Der Turnbetrieb wird nunmehr wieder im vollen Um« fange aufgenommen nnd hiedurch den Vereinsmitgliedern mit» geteilt, daß am 15. September 1W3 abends in der Turn» halle der l. l. Dberrealschule die Ricgcneinteilung erfolgt. Es turnen: Herren »Riege Ii Dienstag und Vamvtag von 6 bis 7 Uhr abends ; Herren »Riege II: Dienstag und Gamstag von halb « bis halb 9 Uhr abends; Etamm» Niegen und Vorturner'Miege: Dienstag, Donnerstag und Vamstag von halb 9 bis 10 Uhr abends i Fechter »Miege: Mittwoch und Freitag von 6 bis 7 Uhr abends; Iöglinaö'Riege: Donnerstag von 8 bis 10 Uhr abends, Bonntag von 2 bis 4 Uhr nachmittags; FraueN'Riegen ab 1. Oktober 1»V3 jeden Konnerstag und Montag von halb 6 bis halb 7 Uhr abends. AnmeWnngen für alle Riegen erfolgen am Turnplätze; Neuanmeldungen sowie Beitrittserklärungen zur Gängerrunde oes Vereines nimmt der gefertigte Turnrat entgegen. ^3582) 3-1 lies Turner. II Alloemeine Kautionsbank H gg Aktiengesellschaft &$ nR Wien, IV., Technikerstrasse Nr. 5 'fJB ;Bi.j>l; . räumt ;j!^.>Ji S Bauunternehmern ^ mi Lieferanten wi .+LZ* hei Staats- und Komiuunalhehöiden S^~ 1 Kredite { llrapjl für Vadien und Kautionen zu ku- rab | I.^^j lautesten Bedingungen ohne Bür^- W^p k^'l'1 schaften und Sicherstellungeu ein. |2xj| ||WW Bereits bestellte Kautionen 9 Millionen |Wp jMi^jl Kronen. (350fi) 4-4 ijjjjjj I>ie Beachtung dieses Kork-brand - Zeichens, sowie der rothen Adler-Etiquette wird als Schutz empfohlen gegen die häufigen Fälschungen von j Mattooi's uieiilis Sajrerjrufl^j Niederlage bei den Herren Miohwl Kaatnar .mdJ Jeter Laasnlk in Laitaoh. l' Lmbach« Zeiwn« Nr, 207._______________________ 1778 Kurse a« der Wiener Börse vom 1l. September 1903. ""'- »»"", Die notierten Kurse verstehen sich in Kronenwährung. Die Notierung sämtlicher «lltlen «nd der «Diversen Lose» versteh« sich per Stück _______«^—-—^^^ AU^mtin» Staatsschuld. «'"> ^"" «tinh^tl. «tnte in Noten Mai» November p, «. 4 2°/°. . . 89 85 l«0 0b in Vllb IÜN.'Iull PI,K.4 L°/« 9S 80 ,N0 - Not, ssebr.'Nua. pr,N. 4 2«/« 100 55 100 7» ,, „ «lpril.'Olt.pI,K.4 2°/<> IM) 45 100 65 l»««, Staattlose »b0 fl. 3 ^/» 170-- i?» - l8«a«r „ buo sl. 4"/, 1K» 75 158 75 !»«»« „ L«) l. 4°/» 1«8 20 l84 !>0 »8«4« „ tNNl. . .»48 — 252 — bto. ,. «» sl. - . «4?-—«1-- Vom..Pfllnbbl. k l»0 fl. »»/» . 80150 803 50 ztllllt»schull> l»«r im Ktich»' rnt» n,rlnl»n,n Königreich» nnd ßindtl. oefterr. «olbrente, ftfr,. iOO fl., Pt« Kass«.....4°/» ,L0l5lLN85 bio. Rente WKronmwäl»-., stfr., per »asse.....4°/» ioc. 05 l0u 25 ^to. dto. bto, per Ultimo . 4»/o s» S5 !00 15 v.'sterr.In»«ftition».Nente,ftfi., per Kasse . . . , L'/,«/„ S« »5 92-4Ü «is«b«h». «t»«t»sch»l». «rsch«lb»»ge». «lisllbcthbahn Kronen . 4°/° 9» so »00 »5 ij» «««»«schnlbverschrelbn». «e» abgtstnnp.Eisenb.'UNlen. «lisabethbab» 200 sl. «Vl. k'/.»/» von »00 fl.......50«'?ü 50» ?b ' to. L«nz°«udn>, «0N sl. », W. E. ^/.°/«........t!«-^«.. °t°.O»lzb.<, til» ?u bt«. dto. per Ultimo . , . , «18 5« li» ?>, 4°/, bto. Rente iu Kronenwähr., steuerftei, per Kasse ... 97 »5 «7 55 4°/, dto. bto. bto. per Ultimo 9? iü «7 45 Ung. Et.««Zl, — ül, — 100 li — »» U0 Knd«« 5« Nnlehen ber Etadt Vörz . 9» «5 lo» »° «nleyen ber Stabt Wien . . . 104 k<» »05 5< dto. dto. (EilberobEold) l»4'—l2» - bto. dto, (18S4). . . 88 8l, »9 3! dto. dto. (1888). . . 88-7K lUN ?l Vörsebau-Nnlehen, verlosb. 5«/^ 88-— tOO'- 4»/« Krainer V°nbe««Nnlehen 98»?5 100 ?i Gelb Ware ßsandbrils» »tl. Vllbtl.lllla,0N,in5NI.verl,4°/° «!»l<> 100 l>> N.°»sterr.L«ndt».Hl,p..«nft.4°/° l — »0, - vest..una. Vanl 40>/^ähr. verl, 4°/,......... 10« 45 l0! 4i dtll, bto. 50jühr. uerl. 4°/» 100 < 5 l'!i 4b Oparlasse, i.üft..<«'I.,vell. 4°/» l00 5« -^^ Gislnllahn^tioritat»» Pbltgatisnln. iferdinllnd««Nordbat,,! ltm, l»!,S l«l »n «^ «n beNerl. Nurbweftbahn . . , »0« 4„ »'? 4U Otaatlbahn....... 4i»5 — 4»» — Küdbahn b 3°/,vtrz.Iänn>Iul« 30^ - ^<" - dtll 5 5°/<> . . . l2» 6« <24'ü<> Unn.aaliz. «ahn..... ,0? 50 l<>« 5« 4° „ Uniertrainer Uuyi'e» . . 98 5« W 75 Dl»»ls« ßlls» (per stück». »e»,»»»llcht liotl. 3-/^ «obenlreblt-z'ose — !>"/» Donau'«e«ul.-Los< . . , 8?» — x«z, . Unverziusliche Lose. Ul'bap.-Vasilica (Dombau) »fl. 18-75 ,8?.', Kreditlose 100 sl...... 48« -44'«-- Ülarn-Lose 4« sl. «M. . . . 1«»-,?«-- oscner Lose 40 sl..... ««7 - ,7» ^ PaIffl,°Lose 40 fl, TM. , . . >ü»-—17»>'— «otenKreuz, vest. e>.,u. 10sl 53 «,<>' 5< 25 „ UNg. ,. ,. 5-- Wiener «omm.'Lose v, I. 1874 482 - 4U0--Hewinstsch, b. 3°/° Pr." Tchuldv. d. «odeiitteditanst., »M.1889 ?« — «!<-- Laibacher Lose..... ! 7^l - 7550 Gelb Ware «llten. ^llln»purt'Anl»r> n»h«ung»n «ussig.Tepl.Visenb.5Wsl, »««0 ««00 Vau« u. Vetlicb«'«cl. fur städl. Etrahenb. in Wien III. 4 . — — — - dto, dto. dto. lit, L — — — — Rühm. Norbbahn 150 fl. . 3«h — ^?<» - «uschtielMder <5!s. 50« fl. KM. «»«5' «040- bto, bto, «M. "«U - «^H - Oesterr.Nv ^weNbalN'LOU sl. G. »««- »«<»- dto. dt«. (lit. U)l«»1l.V. 4«z-- <,» Pra^Vuier Eilend. UX>ll.llby«. )!!>l) 5.'zm ^N Ttnat«,is,nl>»l!» 2U« sl. 3. U<» 75 «zu ?5 Sildliahn «00 sl. «. . . . «<> 75 yi z„ Vüdnorbd.zkjerb.'V. 200fl.«M 4'»« !u> 4iu — Tr»mwav,-«ts., NeueWr./Vrlo^ rität«.«ltien 1W fl. . . , «» » 4?<>'5O Vodlr-Vlnst,, Oest..«0»l.G. . VOü — vl»— «rbt..«nst. s.Hllild. »i.^ l«>ft. —— —— dlo, dto, per Ultimo , , N4l-—64»'— Kredllbanl, «ll^, >m«,, 2«»> N, ,?«» ?«!»— DeposUendll»!, ÄU»., ,«w sl, ^4»» K0 425'— «8!omplc««es., üfdröN., 400 X 51? - 5>U — «iro.u.»lls!e,!v.. Wiener 2lX»!. 4»!, — 48« — Hv.v^»l,til,.. OeN,, «UON.W'V, l. »»»' «»u»es..Mg.^.^',>.,^ , »,«n,»n«>'»l»:,„,,>« >,^ «tennb««««!«" ^ «mfterd»«,,, ' ' '. . ' W. «nltschr Pl°»' , , . ^ ^!l>nboi! - - '..»'. ^"Pekes«b>»r« - ' ^.,bel B1t>- -a.XL<3. "V«rlc»,\3.f ¡•¦ Heuten, Pfandbriefen, l»rlorltat«n, Aktien, Loien etc., J>evU«n and Valutttn. (S) Lob-Versicherung. 3B«,aa.lc- •u.aaid. T^7"ac3a.»l«x-O-«aclxAft _______________I^albnoh, SpitalKaase. ________________ Privat.DepotH^afe-^P^r,J VirzlHiu mi Bir-flil.iM I« tuH^LZ***/ Amtsblatt zm Wacher Mung Ur. H?. Samstag den 12. September 1903. (347!) 3-3 Kundmachung. Um l. l. Kaiser Kranz Joseph» Gymnasium in Krainbnrg beginnt das Schuljahr 1903/1904 mit dem heil. Oeistamte am 18. September. Hie Vlusnahmsprüfnngen i» die I. Klasse welden am 16. September von halb 9 Uhr weiter abgehalten werden. Schüler, welche die Aufnahme in die l. Klasse anstreben, haben sich in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter in der Direltionslanzlei am 15. September von 9 bis 12 Uhr vormittags zu melden und mit Lausschein und Frequentationözeugnis aus» zuweisen. In die II. bis VIII. «lasse werden die Schüler am 16. September aufgenommen. Jeder neu eintretende Schüler zahlt eine Nufnahmetaxe von 4 K 20 b und einen Lehr» und Spielnnttelbeirrag von 2 k 60 b; den Lehrmittelbeitrag zahlen auch die der Anstalt bereits angehörenden Schüler. Tie Direktion des l. I. »aiscr ssranz Joseph-Gymnasiums in Kiaiuburz am 2. September 1903. (34S2) 3-2 Kundmachung. An der t. l. lunstgelverblichen Fach« schulein Laibach (Tagesschule für Holz. bearbeitung, Tagesschule für Kunft» stickerei und Spihenarbeiten, offener Zeichensaal für Meister und Gehilfen, uffener geichensaal für Damen) wird das Schuljahr am 19. September eröffnet werden. Neueintretende Schüler und Schülerinnen haben sich am 16. oder 17. September von 9 bis 12 Uhr vormittags oder von 3 bis 5 Uhr nachmittags in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter bei der gefertigten Direktion (Sitticherho,. Aller Marlt Nr. 34) vorzustellen. Die der Anstalt bereits angehörenden Schüler und Schülerinnen haben sich am 18. September vormittags zu melden. Die Tagesschule für Holzbearbeituna umfaßt emen zweijährigen Vorbercitunas. lurs und Fachabteilungen für Vau^ und Möbeltischlerei, Drechslerei, Schnitzerei, Bildhauerei und Korbslechterei mit je drei Jahrgängen. Der Vorbereitungskurö hat die Aufgabe, für eine der genannten Fachabteilungen oder für ein Gewerbe überhaupt vorzu« bereiten. Aufnahmsbrbingungen: 4.. Für die Tagesschule für Holz bearbeitung: »,) Erster Jahrgang des Norbereitungs» turses: Der Nachweis, daß der Bewerber jene Kenntnisse besitzt, welche die Vollsschule bietet und daß er das 12. Lrbensjahr bis 1. Jänner 1904 erreichlN wird; d) zweiter Jahrgang des Vorbereitung«» lurses: Ein Alter von 13 Jahren und der Nach» weis jener Kenntnisse, welche das Lehrziel des I. Jahrganges bilden; c) erster Iahrganq einer Fachabteilung (ausgenommen die Korbflechter«!: Ein Alter von 14 Jahren, dann der Nach weis der Absolvierung des VorbereitungslurscS, oder einer Bürgerschule oder von drei Klassen einer Mittelschule, wobei ungenügende Noten aus der lateinischen und griechischen Sprache nicht berücksichtigt werden. Zur Aufnahme in die Korbflechtabteilung genügt der Nachweis über die Absolvierung der Vollsschule und das vollendete 14. Lebensjahr. ». Kür die «a«esschule für Kunststickerei und Gpitzenarbelten: Der Nachweis über die absolvierte Volls< schule und ein Alter von 14, ausnahmsweise auch schon von 12 Jahren. Die Ausnahme in den offenen Ieichen« >aal findet während des ganzen Schuljahres Laibach am b. September 1903. _________________Hie l. l. Direktion. (3371) 3-3 Schulanfang. Am l. t. TtaatS-Dberahmnasium in «Ndolfswert beginnt das Schuljahr 1903/1904 mit dem heil. Geistamte am 18. September. Die Anmeldung zur Aufnahme in die I. Klasse findet am 16. September, die Nufnahmsprüfung Donnerstag, den 17. September statt. Schüler, welche in die I. Klasse aufgenom« men werden wollen, haben sich in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter in der Direltionskanzlei zu melden und mit Taufschein und Frequentationszeugnis (Schulnachrichten) auszuweisen. Die Schüleiaufnahme in die übrigen Klassen findet ' am 16. und 17. September statt. Die Nusnahmstaxe beträgt 4 « 20 l, der liehrmittelbeitrag 2K. ' "" Die l. l. Gymnasialdirtllion. Nudolfswert am 2. September 1903. (8469) 3—3 Kundmachung. Am l. l. II Gtaatsgnmuasium in Laibach, an welchrm hnirr die Vlll Klasse eröffnet wird, beginnt das Schuljahr am 18. September mit einem m der Ursillinenllrche um 10 Uhr abgehaltenen heil. Oeistamte. Neu eintretende Vchüler haben sich am 15, September bei der Gumnllsialdireltwn mit dem Taufscheine und dem letzte» Schillzenquiss«' zu melden und eine Aufnahnlrqebür oo:, 6 K 60 l> zu entrichten. Die Nnsnahmeyr-lNlrNaen siir die I. Klaffe beginnen am 16 September um 8 Uhr vormittags. Die dieser Anstalt berei« angehörenden Schüler haben sich am 17. K»p5,e m zirksaerichte Landstraß, Nassenfuß, Weichselburg und Stein angehören, hierorts nur mit Geneh. migung des f. k. Lanbesschulrates aufgenommen werden. Um diese Genehmigung wollen die P. T. Angehörigen der betreffenden Schüler bei der genannten Schulbehörde rechtzeitig ein« schreiten. Die Direktion des l. l. II. Stacitsgymnasiums Laibach am 5. September 190s. (3536)^3—3 Kundmachung. «n der l. r. VtaatS.vberrealschnle in Laibach werden die im Srptembertermine für das Schuljahr 1903/1904 stattfindenden Uufnahmsprüfungen zum Eintritt in die I. Klaffe Mittwoch, den 16. September 1903 von 8 Uhr früh angefangen, abgehalten. Die Anmeldungen hiezu werden Sonntag, den 13. September 1903 von 9 bis 12 Uhr vormittags, im Konferenz, zimmer entgegengenommen. In die erste Klasse eintretende Schüler haben mittelst eines Tauf» ober Geburtsscheines nachzuweifen, daß sie das zehnte Lebensjahr ntweder schon vollendeH ^> ' Kalenderjahre. "' "^» " Schuljahres fällt. ,«"" '"s,.^^V, wird von ihnen be> ^ ,^»lc,,, t°,wnsze»qnis der V "^ ,. >. lehtverslchenen Sch»"^ /,.^ gefordert werden ^Sch^'' Zur Aufnahme d"^> > eine Ahere Klasse nttlU^^. der Nachtrags- und " ^ ^. ist die Zeit vom I«. A bestimmt. Mittel« ^5 Von anderen H< H Semester / etwaige Schulgeldbefte'« ^ Dekrete vorweifen. ,,.he ?!, ^ Betriebe ber Iu^I ZV^ lagen; den Beitrag "hH der Lehranstalt b«"" " ^ >° ^ Das Schuljahr " t«"'^ mit dem heil. Oeiftan"« erste Klasse a M 1«. l. 5 ' ^ V am 17. September '^>^ Die AufnahmspAbel. ^ wirb am 17. St"" ,, mittags, abgehalten- ^s. ,. K.»^M und mit Taufsche'N "f^h"z'5, .s auszuweisen. ,^'^,lbeitc"s " ..Fp 20 k. der Lehrnnttei" ^M' Tirettion des l-^tB"' Z' (3579) 2-2 Vf^1// Otr0S ti o^ln! ^ menskega ulic7erk*eP ,Ol«V' ' olroSki vrtecvCer .eP.rf vsredo, dne 1 voy^ 14. in 16. t. «"• v; ui SVV i