A. 299. Mittwoch, 30. December 1896.___________Jahrgang 115. Aibacher «LH^^Fb^h^^^ per Me » ^. Di« «2». 'st bas Bestreben der « Laibacher dffentli^ ^'' bei der Auswahl des Stoffes, bei Verba« t2V,b" D"ht- und Postnachrichten nur auf den wrlü??'H Interessante Bedacht zu nehmen und Eym^ Ebenen Geschmacksrichtungen ihrer Leser, deren K werden" ^ ^" "^"^" "^'s ^«bt ist, gerecht lllrza^"^ubrik «Locales, findet jeder Leser UM-l, Nachrichten von localem Interesse. Diese Wh« N ^ b'loet. da sie die llnnen und großen Go zeickn. ^^ 5m engeren Heimat in genauen Auf-Cckr'l.?^" bringt, das engste Bindeglied zwischen der s^'lUeltung und den Lesern. Dem Volkswirt-'A"'tl!chen wird die größte Aufmerksamkeit zusendet, und leine Zeitung legt ihren Lesern die Ver. ^«Ndlungen in den Vertretungskörpern, die Berichte ^r Sitzungen des Gemeinderaths, Landtags, der vandelslammer u. dgl. m. schneller und übersichtlicher °°r. als die «Laibacher Zeitung.. Im localen Theile finden ferner die Leser ein "fassend s Bild aller Vorgänge, die sich in der Stadt M Mr Umgebung täglich abspielen und die sür die hHUerung von Interesse sind. Eingehende Berichte h^ ^ .insbesondere in den kommenden Iahreu inbetreff U, ."llt her Stadtregulierung zusammenhängenden ""ten veröffentlicht werden, h. ^heater, Musik und alle Vorkommnisse auf H," Gebiete der Kunst werden wie bisher die gebürende «,1,/olgung finden, ebenso wird dem Vereinileben ein-"Mde Beachtung geschenkt werden. 'Lain ^lnden Original-Feuilletons der ^ ,."^lher Zeitung» erfreuen sich bekanntlich allgemeiner lllul- !^' im Roman Feuilleton erscheint eine fort- . halbjährig . . » . 50 . viertchährig . » » 75 » viertelzährig . » . 7» . monatlich... I » «l ' monatlich... — » »» » Für die Zustellung inSHaus für hiesige Abonnenten per Jahr 1 Gulden. WM- Die Pranumeratwns - Beträge wollen portofrei zugesendet werden. Jg. V. ßleinmayr k Fed. Kamberg. Amtlicher Theil. Gesetz vom 23. December 1896 wegen Verabfolgung von Viehsalz um ermäßigten Preis. Mit Zustimmung beider Häuser des Reichsraths verordne Ich, wie folgt: § 1. Viehsalz ist aus den staatlichen Nieder« lagen um den Preis von 5 fl. (fünf Gulden) per Metercentner zum freien Vertriebe innerhalb der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder — Dalmatien ausgenommen — gegen Beobachtung der im Verordnungswege festzusetzenden Bedingungen zu verabfolgen. § 2. Die bestehenden Gefällsvorschriften über daS Kochsalz finden auch auf das Viehsalz Anwendung und sind Uebertretungen derselben, auch wenn sie durch miss« bräuchliche Verwendung von Viehsalz begangen werden, nach dem Gefüllsstrafgesetze zu ahnden. Wer Viehsalz zu anderen Zwecken als zur Vieh-fattening verwendet oder verwenden lässt, macht sich einer schweren Gefällsübertretung schuldig, welche unter Berücksichtigung der Bestimmung des § 320 » G. St. G. zu bestrafen ist. § 3. Die Verschleißer von Viehsalz werden unter gefällsämtliche Controle gestellt und sind daher zur Buchführung über den Bezug und Absatz von Viehsalz verpflichtet. Die Nichtbeachtung der biesfälligen Bestimmungen ist nach § 389 und ff. G. St. G. zu bestrafen. § 4. Dieses Gesetz tritt am 1. Jänner 1897 in Kraft. Mit demselben Tage werden die Gesetze vom 30. März und 14 December 1893. R. G. Bl. Nr. 65 und 175, außer Wirksamkeit gesttzt. § 5. Mit dem Vollzuge dieses Gesetze« ist Mein Finanzminister beauftragt. Wien am 23. December 1896. Franz Joseph m. p. Vadeni m. p. Vilinsli m. p. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben dem Mitgliede des ungarischen Magnatenhauses Koloman Freiherrn Uray von Ura die Kämmererswürde taxfrei allergnäbigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. December d. I. den mit der Leitung der Landesregierung in Troppau betrauten Hofrath Manfred Grafen Tlary und Aldringen zum Landespräsidenten im Herzogthume Ober- und Niederschlesien allergnäbigst zu ernennen geruht. __________ Badeni w. p. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. December d. I. allergnädigst zu gestatten geruht, dass dem Kreisgerichts«Präsidenten Rudolf Englisch in Eger, an» lässlich der von ihm erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand, die Allerhöchste Anerkennung für seine vieljährige, treue und ersprießliche Dienstleistung bekanntgegeben werbe. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. December d. I. die Ministerialsecretä're Gustav Schödl und Robert Wolf zu Sectionsräthen im Finanzministerium aller» gnädigst zu ernennen geruht. Bilinsli m. p. Feuilleton. Unerbittlich Oericht. Roman von K. Klinck. (71. Fortsetzung.) ... Eie blickte ihn bei dieser unerwarteten Anrede l M verwundert an; nur ein leises Roch st'eg meder gan " ^°"2" und verrieth, dass sie ihr nicht ml- niü. 'ZH wachte es so gern, aber ich kann wirklich Ut' I« finde es so grausam, dass mau den Mörder ^" ruhlg seines Weges ziehen lassen.» Nein l würde ihr gern gesagt haben, dass er dlese U""ung theile und dass nicht alle Hoffnung verloren ' aber " Mörder noch jehl auf die Spur zu kommen, ^ zuikk." fürchtete sich förmlich, ein Ge,präch foit< ' ven. das nachtheilig auf sie wirken konnte, sie m. "" ich nur «st wieder gesund wäre!» fugte Lick, l ^m Seufzer hinzu. «Ich werde versuchen, leicht l. 2 Dunkel zu bringen. Es dünkt nnch so dikspn^ "°Ue" nicht davon sprechen, Lora. Sie <^ch nicht mehr darüber aufregen., aber >> » Sprechen darüber regt mich nicht auf, wohl ovisoriums ver« tagt. In den Landtagen von Niederösterreich. Steiermark. Böhmen und Mähren wurden Anträge auf Aenderung und Erweiterung der Landes «Wahlordnungen eingebracht, beziehungsweise Vorlagen hierüber angekündet. Die französischen Blätter beschäftigten sich in den letzten Tagen viel mit dem neugewählten Abgeordneten Garnier, der als Arzt in Algerien gelebt, sich dort für den Islam begeistert hat, zum muhamedanischen Glauben übergetreten ist und nun als frommer Muselmann in seiner Heimat lebt, wo er durch seine morgenländische Tracht und durch seinen Wohlthätigleilssinn aussiel, aber, wie es schein», seine Wahl mehr der Stimmenzersplitterung, als der ernsten Absicht der Wähler verdankt. Sonst bietet eine neue Spionengeschichte Stoff, deren Mittelpunkt der pensionierte Rittmeister Guillot ist. Guillot soll sich in Geldverlegenheiten befunden und durch einen ihm befreundeten Deutschen, der, wie man jetzt erzählt, ein Agent des Commissars Tausch war, an diesen, während einer Anwesenheit in Brüssel, geheime Documente über den Etappendienst und das Modell eines, zeit« weilig in Probe gestandenen Kanonenverschlietzers verkauft haben. Eine Frau, die in dieser Sache eine Rolle spielen soll, und mehrere Personen, die mit Guillot in Vtüssel gesehen wurden, die man aber bisher nicht aufzufinden vermochte, werden in Untersuchung gezogen werden. Reuters Office meldet aus Washington: Im Staatsdepartement des Auswärtigen und in diplo-» malischen Kreisen wird in Abrede gestellt, dass irgend eine europäische Regierung direct oder indinct Vor« stellungen gemacht halte, um die Vereinigten Staaten in ihrer Bewegungsfreiheit bezüglich Cubas zu behin< dern. — Die «Times» meldet aus Havanna vom 23. d. M: Die Aufständischen unter Calixto Garcia schlugen 2000 Spanier zwischen Manzanilla und Vayamo und nahmen einen beträchtlichen Convoi weg. Nach den amtlichen Berichten verloren die Spanier 6 Officiere und 115 Mann, nach privaten Milthei« lungen weit mehr. Der mit der Neubildung des serbischen Cabinets betraute Gesandte in Wien, Herr Simit, ist entschlossen, an die bewährten Capacitäten aller Parteien zu appellieren, um ein Ministerium ins Leben zu rufen, welches die volle Eignung besitzt, das schwierige Wert der Verfassungsrevision erfolgreich durchzuführen. Insoferne als die Zugehörigkeit der zur Theil« nähme an der Regierung zu berufenden Persönlich, leiten zu der einen oder der anderen politischen Partei lein Hindernis für diese Berufung bilde, wird sich daher das künftige Cabinet als ein Coalitions«Mini-sterium charakterisieren. — Herr Simii begab sich nach Belgrad, wird aber nach Constituierung des Cabinets noch einmal nach Wien zurückkehren, um Sr. Majestät dem Kaiser sein Nbberufungsschreiben zu überreichen. Wie die «Pol. Corr.» des weiteren erfährt, wird die Stupschtina. deren Mandat ohnehin am 12. Jänner 1897 (31. December 1896 a. St.) erlischt, aufgelöst ,und das Budget für das Jahr 1896 vermittelst ^königlichen Ukas und in Gemäßheit der bestehenden Verfassung als auch für das Jahr 1897 gellend er» klärt werden. ^ Aus Paris wird berichtet, dass den Berathungen der Botschafter in Constantinoftel über die Reformen, , deren Einführung in der Türkei von der Pforte . verlangt werden soll. mehrere Projecte zugrunde liegen. ^ Der leitende Gedanke all dieser Entwürfe sei die Er-, zielung von ernsten Garantien für eine gedeihlichere ^Gestaltung des Iustizwesens und der Finanzen der Türkei, ohne dass jedoch die Autorität des Sultans durch diese neuen Einrichtungen eine directe Beeinträchtigung erleiden würde. Man hege in diplomatischen Kreisen die Zuversicht, dass es. falls in der nächsten Zeit nicht unvorhergesehene Ereignisse eintreten, dem europäischen Concerte gelingen werde, die Annahme der dringend gebotenen Reformen in Constantmopel durchzusetzen. , , Wie man aus St. Petersburg schreibt, W der Zar dem König Menelil mittelst der abessymsche" Mission, welche einige Zeit in der russischen Haupt« stadt geweilt hat. eine Sammlung von Blasinstrumelite!', ein Piano und eine Orgel als Geschenk übersende!. Mehrere russische Musiker und ein Kapellmeister haben sich nach Abessynien begeben. Die erwähnte MsM tritt, vom Secretär deS Königs Menelit, Otto IM, und dem bekannten Forschungsreisenden Leontijew ve-gleitet, von Odessa aus die Reise nach Afrika an. «Reuters Office» meldet aus Kairo: V« Ministerrath genehmigte die Verstärkung des Rlchler-collegium« beim Appellgerichtshofe für die Eingeborenen durch europäische Richter, wovon zwei Engländer M sollen, der dritte wahrscheinlich ein Belgier. H'edura? ist den Europäern bei wichtigen Sachen dle Vlazorltal gesichert. Tagesneuigleiten. — (Die Bestellung des Generalcom-missär« für die Pariser Ausstellung) ^e «Wiener Nbendpost» stellt fest. das« Hofrath Cxner oe" Handelsminister die Vitte vorbrachte, die Entscheidung m der Personenfrage, betreffs Bestellung be« Generalcom missärs bei der Pariser Weltausstellung, ohne 3lu°n^ darauf zu treffen, das« Vxner für diese Funcllonen °u« ersehen sei und bereit« zu den Vorbereltungsarbeiten Y" angezogen wurde. Der Handelsminister bemetlte zu v ' ralh Exner, er müsse au« sachlichen Gründen ""«> " vor aul dessen Mitwirkung in der für ihn in «"»'" genommenen Stellung Gewicht legen. «., -(Die Verhandlung «egen Dr. « rotnai.) In Budapest begann am 26. d. ^' "^r< große« «ndrange des Publicum« die Strafgelds'« Handlung gegen den Arzt Dr. ssorolnai und das S»u Mädchen Lina TV-öl. welche beschuldigt "schelm", ° dem Nachlasse der Witwe Palsu Sch»uck und ^ entwendet zu haben. Die «ngellagten find der Ty" » ständig. ^ «,„f, — (Eine neuentdeckte «rotte.) 3« H^ eine« Hauses in S. Croce wurde von Herrn V"!«' Dr. K. L. Moser und Herrn Hermann «eil eine " Grotte entdeckt, in welcher bei obelflächllcher Unters"«)" ^ prähistorische Muscheln gefunden wurden. Man h°^,. ^ wieder eine Wohnung mehr au» der Steinzeit i«^ Wissenschaft erschlossen zu haben. _..,» -(Ueber Vorb gesprungen.) A" "', wirb gemeldet: Der Lloydlellner Anton Vralcovich !«, >' sich am 25. d. M. in Venedig auf dem Uloubd""^ , Carlolta» nach Trieft ein. Äei «" ^ des Dampfers vermisste man den Vralchovich, d^« ^ los während der Fahrt über Vord gesprungen >"" din Tod in den Wellen gefunden haben muss- ^h — (Process Slambulow.) ««« S^ng vom 28. d. M. berichtet: Zu Beginn der heutig" ^'^l theilte der Präsident mit, bass g stern der "" «, Stambulows, welcher sich als oorpus äoliov am ^ Gerichtstische befand, gestohlen wurde. (Sensation. ^ öffentliche Ankläger. Georgien,, motivierte die 2""°° , eir« fünfstündig',, R de und appellierte an die" ^ und Geschworenen, dass sie über ein Verbreche" ^ Urtheilsspruch Men, dem eine Bedeutung zulomn", ^ l.inem anderen. Der Ankläger wies nach, das« " h^, geklagten die Abficht halten, das Verbrechen zu "" ^r — Tufeltschiew bereit« im Jahre 1894 -^ da,« ihnen ein Einverständnis bestand, das« fie anloNl,' ' ^ die Aussagen der Augen leugneten, später aber zu ^ das« sie endlich alle Vorbereitungen für °a° " ,^ trafen und es auch zur Ausführung brachten. TUfe ' ^ sei der inlellectuelle Urheber des Verbrechens gew^" ^^ habe die nothwendigen Mittel zu seiner Ausführung schafft. Morgen w rden die Plaidoyers »ehalten- ^ — (Arbeiter.Vewegung) «" H°^Me wird vom 28. d. M. gemeldet: Heute lagen 2i" "^ im Hafen. Auf 161 wurde mit 368 Gängen ge^ ^ D" größte Theil der restlichen Sch'ff« war w»h"N ^ Feiertage hier angekommen und noch nicht am "'?. ^z, Platze v.'rhohlt. 95 dieser Schiffe lagen an den ^ 61 davon waren geladen, resp. deren Ladung ge ^ und zwar arbeiteten an 162 Krähnen 33 alle ^ 1186 neue Arbeiter. An den Q-iaischuppen wa«n alte und 1570 neue Arbeiter in Thätigkeit. .^ — (Tin neiies Doctoral.) Aus P"" „M gemeldcl: Der akademische Rath d?r hiesigen ""'"^ hat d!e Elnsllhcung eines neuen Doclorbiplom« """ , Namen eines «Uoewi-lU univorgitlui'«» beschlossen- ^ selbe soll ausländlfchen Studierenden, die die hieM ^ nersität besuchen, al« Ausweis ihrer höheren Sludlcn Mdu'ig dienen, ihnen aber keinerlei Verechtigung 5 Ausübung der Ürhllhäligleit geben. ^cs^ — (Eisenbahnunglück.) Reuters "N meldet aus Atlanta in Georgia (Nordamerika): ltlN »" . bahnzug stürzte in der Nähe von Virmlngham (Nlava" Laibacher Zeitung 3K.'299. ____________ 2579________________________________30. December 18W. ,,«. ."" ^^^ °b. Etwa 30 Personen, «eisten« Verg- .l ^. ?" """ Ueben. Der Zug stürzte hundert Fuß "I Ylnab und gerielh in Nranb. nur sieben Personen , — (Die Geburt»ftiltte Vubbhas.) Die «>""«' melden aus Calcutta: Die Regierung nahm in "pal Ausgrabungen vor. wobei die Geburtsftälte Buddhas wiedergefunden wurde. . — (Furchtbare sanitäre Zustände) ^rrschln in Calcutta. Nach dem Berichte des Medicinal« °»t« wohnen in vielen Stadtlheilen Ealcuttas 100.000 Petlontn auf der englischen Quabratmeile, in einigen fast "b.000. Häuser, in denen nur 50 Personen Raum yaven, wenn die Vorschriften der Gesundheitslehre be« «dachtet würden, beherbergen 250 Personen. Die «dagtig., °« Lehmhütten, sind von Menschen überfüllt. Es wäre unmöglich, bei solchen Wohnungsverhältnissen beifpiels« ««le kine Typhusepibemie zu belämftfen. Das Medicinal-«"l fordert die völlige Wegräumung dieser Lehmhütten «nd Erbauung von »rbeiterwohnungen nach dem Muster °« in Vombay erbauten. Zugleich sollten breite Straßen vurch die übervölkerten Stadttheile angelegt werden. socal- und Provinzial-Nachrichten. ^ (Legitlmationslarten für Hanb-^«gsreifende.) Laut Erlasses des l. l. Eisenbahn« Nlinlfterium« werden auf den Llnlen der k. l. Staats» °°h««n. der Kalser-Ferbinllnds'Nordbllhn. österreichischen ^ordweftbahn und ^ üdnorddeutschen Verbindungsbahn, ^terr.ungar. Staats«Gisenbahn°Gesellschast, Graz.Köstacher «isenbahn. Wien'Nspang, Böhmischen Noidbahn, Aussig» <«Pliher Eisenbahn. Vuschlihraber Eisenbahn, Böhmischen ^«mercialbahnen und der Mililärbahn Nanjalula« ^llberlin; dann auf den Linien der Süobahn, der Wien» ^tendorf-Wienerneustädter Nahn. der Vahn Üiesing' «llllknleutgeben und Spielfeld - Radlersburg Mufterloffer ^kr handlungsrelfenden zur ermäßigten Gepackstaxe be° 'brdert. Hlefür werden mit 1. Jänner 1897 neue Legiti« lnatlonstarten in rother Farbe ausgegeben. Diese werden! von den Handels- und Gewerbelammern, in deren Vezlrle ^ flch die betreffende Firma befindet, ausgegeben, und zwar.' 1) an die Inhaber protokollierter Geschäfte und deren eigene Angestellten, 2.) an die Inhaber nicht protolol« llerter Geschäfte und deren eigene Angestellten, 3) an! Handelsagenten, welche ihr Geschäft persönlich besorgend Die Handels- und Gewerbelammer in Laibach bringt den ^ Belheiligten in Clinnerung. dass die für das Jahr 1896' ausgegebenen Legitimationslarten mlt 31. December 1896 ^ ^hre Glltiglelt verlieren und durch neue für da« Iahr^ 189? in rother Falbe aufgelegte Karten zu erfehen find. l — (Von der Landwehr.) Ernannt wurden «lt 1. Jänner 1897: zu Lieutenant««: bei den Landwehr« ^ 3ußtruppen: die Eadet'Officiers-Stellvertreler: Engelbert ^usbach des üandwehr'Infanterlt-Regiments Klagenfurt ^lr. 4, Ferdinand Greiner des Landwehr'Infanterie^ Regiments Graz Nr. 3 — fämmlliche in den genannten Regimentern; ferner zu nichtactiven Lieutenanten (mit be« Range vo« 1. Jänner 1897): die Cadet-Officiers« ^ Stellvertreter: Victor Ircminel des Landwehr-Infanterie« ?l«Niment« Oraz Nr. 3, Heinrich Schufterschitsch des ^>Ndwehr»Infanterie.Regiments Trieft Nr. 5, Leopold ^lltmaier des Landweh» -Infanleric-Regiments Graz Nr. 3, Atl Socher des Landwehr.Infanterie-Regiments Oraz "t. 3^ Eduard Doozan des Landweht>Infanterle»Re-»llnenl« Klagenfurt Nr. 4 — sämmtliche in den ge-! "annten Regimenlern; Franz Daufcher des Landwehr. ^nfanterie»Regi«ents Klagensurt Nr. 4 — i« genannten ^ "eglwente; zu nichtacliven Lieulenanten (mit dem Range, ^" 1. Jänner 1897): die Frsquentanten der Landwehr«' Ufflclers.Aspirllnten.Schule: Gustav Raimund des Land« "thr.Infanterie.Regiments Olaz Nr. 3 — beim Landwehr« Manterle.Reglment Wien Nr. 1 und Rupert Schau»' °"8«r des Landwehr.Infanterie.Regiments Linz Nr. 2 °"M Lanbwehr.Infanterie-Regiment Graz Nr. 3. Ueber« W wutve der provisorische Corveltenarzt Dr. Heinrich A°pst zu» Landwehr. Infanterie-Regiment Klagenfurt ^ ' ^- Ferner wurden zu Eadetten mit dem Range La^ ^ Dünner 189? ernannt die Frcquentanten der «Ndlyz^. Officiers - Aspiranten - Schulen und Glnjährig-3"'^Ulgen (nichtactive Unterossiclere): Franz Foll des °nowehr«Insanterie.Regimenls Wien Nr. 1 beim Land« h .^nsanterie-Rrgiment Graz Nr. 3; Ludwig Schufter " ^llndwehr.Infanterie.Regiments Graz Nr. 3, im "°a«enl; Anton Masten des Landwehr-Infanterie« A«N Ment« Graz Nr. 3 beim Landwehr. Infanterie. "e««Ntnt Klagensurt Nr. 4; Theodor Rintersbacher des "nndwehr.Infanterie.Reglmenls Wien Nr. 1 beim Land-^l'Infanterie. Regiment Klagenfurt Nr. 4; David "yerbauer des Landwehr-Insanterie-Regimenls Oraz "c. 3 beim Landwehr.Injanterie.R'giment Klagenfurt "r- 4; Johann Stutz des Landwehr-Infanterle-Regiments . m '" ^- ^ beim Landwehr.Infanterie-Regiment Graz "l. 3; Josef Nöst des Landwehr-Infanterie-Regiments .""i Nr. 3 beim Landwehr-Infanterle.Regiment Klagen. ^" -lir. 4; Franz Hübner des Landwehr-Insanlerie-M«ent« Troppau Nr. 1b beim Landwehr-Infanterie-"leglmlnt Graz Nr. 3; Gustav Ritter Manler oon> "lcyenfteln de« Vandwehr.Infantelie.Regi«ent» Wien Nr. 1 beim Landwehr-Infanterle-Regiment Graz Nr. 3; Ludwig Zohar des Landwehr-Infanterle-Regiments Graz Nr. 3 bei« Landwehr-Infanterie-Regiment Graz Nr. 3 beim Landwehr-Infanterie-Regiment Klagenfurt Nr. 4; Karl Tllma be» Landwehr-Infanterie-Regiments Klagenfurt Nr. 4 i« Regiment; Johann Nova! de« Lanbwehr-Infanterie-Regiment« Klagenfurt Nr. 4 beim Landwehr-Infanterle-Regiment Trieft Nr. 5; Johann Slanina des Landwehr.Infanterle-Regiments Wien Nr. 1 beim Land' wehr-Infanterie-Regiment Klagenfurt Nr. 4; Ernst Schramm de« Landwehr-Infanterie-Regiments Wien Nr. 1 beim Landwehr-Infanterie-Regiment Giaz Nr. 3; Franz Souvan des Landwehr-Infanterie-Regiment« Klagenfurt Nr. 4 beim Landrmhl-Infanterie-Regiment Trieft Nr. 5. — (M e i ft e r c u r s e.) Im Auftrage de« l. l. Handelsministeriums veranstaltet das l. l. techno« loglfche Gewerbemufeum (Abtheilung: Technischer Dienst zur Förderung dcs Kleingewerbes) Meiftercurse für Bautischler, in welchen die folgenden Gegenstände systematisch gelehrt werden: a) Fachzeichnen: Darstellung der wichtigsten Conftruclionen von Fenstern, Thüren, Thoren, Portalen u. s. w.; d) WellstättewUnterricht: Herstellung von Fenstern, Thüren und dergl. nach Detallzeichnungen in Naturgröße mittelst Handwerlzeugen und unter Verwendung moderner technischer Nrbeitsbehelfe, besonders Werkzeugmaschinen; c) Technologie der Hilssartilel: Ve-schläge u. s. w.; ä) Werkzeuge und Maschinen für holz. bearbeilung; s) gewerbliche Buchhaltung und Lalculation. Die Curse dauern acht Wochen und werden viermal im Jahre abgehalten. Der Unterricht wird an Wochentagen von 8 bis 12 Uhr vormittag«, von 2 bis 6 Uhr nach« mittags, ferner an den ersten vier Nbenden der Woche von 6 bis 3 Uhr abends, an Sonn« und Feiertagen von 8 bis 12 Uhr vormittag« ertheilt. Um die Auf« nähme in den Eurs anzusuchen find berechtigt: Bau« tischlermeifter und -Gehilfen unter der Voraussehung einer Vefürwortung von Veite der Gemeinde und der Genossenschaft oder eines Fachvereins. Den Vorzug er« halten: Vewerber, die schon erworbene fachliche Tüchtig« lelt nachweisen lünnen, weiter» Meister vor Gehilfen, und unter letzteren wieder solche, die beabsichtigen, ihr Gewerbe jnlürze als Meister selbständig auszuüben, oder solche, die Mitglieder einer Probuctiv-, Werlsgenossenschaft oder einer ähnlichen Organifation find, beziehungsweise nachweisbar inlürze werden wollen. Endlich lö„nen in der R^gel nur solche Vewerber aufgenommen werden, die nicht unter 24 und nicht über 45 Jahre alt find und entweder ihrer Militärpflicht schon Genüge geleistet haben oder vom Militärdienste befreit sind. Da der Unterricht nur in deutscher Sprache abgehalten wird, so ist e» noth-wendig, dass die Frequentanten wenigstens so weit des Deutschen mächtig find, dass fie den Vortrügen folgen können. Gesuche um Aufnahme in den Curs find an die Direction des l. l. technologischen Gewerbemuseums (Wien, IX/2, Währingerftraße 59) zu richten, welche gleichzeitig mlt der Nufnahmsbewilliguug dem Gefuchswerber mitthellt, wann für ihn der Unterricht zu beginnen habe. Jedes Gefuch hat zu enthalten: Das Alter de« Bewerbers, wie lange derselbe Meister, beziehungsweise Gehilfe ist, die Angabe der zuständigen Handels« und Gewerbelammer und die Bezeichnung der nächsten Bahnstation, soferne der Wohnort des Bewerbers nicht selbst Bahnstation ist. Es ist ferner anzugeben, ob der Vewerber schon eine Fertigkeit im fachlichen Zeichnen besitzt, und wie er dieselbe erworben hat. (Fortbilbunglschule, Fachschule, Selbstunterricht.) Das Unterrichtsgeld beträgt 40 fl. ö. W. und ist nebst einer Einschreibgebür von 2 fl. 0. W. im vor« hinein zu entrichten. Minder« und Nichtbemittelten wirb regelmäßig der Besuch durch Befreiung vom Unterrichts-gelde und durch Stipendien ermöglicht. Gefuche um Befreiung vom Unterrichtsgelde find bei der Direction des l. l. Technologischen Gewerbe-Museums einzubringen. Die Gesuche um Stipendien hingegen sind an das l. l. Handelsministerium zu richten, jedoch bei der gefertigten Direction einzureichen und müssen außer einer der ob-genannten Befürwortungen mit einem Nrmuts-, be« zlehungsweife Mlttellofigleitszeugnlsse belegt sein. Die Stipendien betragen sür in Wien wohnhafte Frequen-tanten 80 fl, ö. W. für Meister und 70 st. ö. W. sür Gehilfen; für auswärtige Frequenlanten 120 si. ö. W. für Meister und 95 fl. ö. W. für Gehilfen; außerdem wird auswärtigen Stipendisten die Fahrt III. Classe des Personenzugs nach Wien und zurück vergütet, die Ein-schreibgebür ist jedoch ausnahmslos von jedem Fcequenlanten zu entrichten. Mit der Bewilligung eines Stipendiums ist gleichzeitig die Befreiung vom Unterrichtsgelb ausgesprochen. Die an die Direction des t. l. technologischen Gewerbe« Museums zu richtenden Gesuche sind ftcmpeljrei. Von den an das t. l. Handelsministerium zu richtenden Gesuchen um Verleihung von Stipendien unterlieg?« jene nicht der Stempclpsiicht, welche mit einem wmulSzrunn-sse instruiert sind. Im Jahre 189? werden, wie erwähnt, wieder vier Curse abgehalten, und zwar voraussichtlich der erste von circa Mitte Jänner bis M'tte M3rz, der zweite von Ende März bis Ende Mai, der dritte von circa Mitte August bis Mitte October uno der vierte von Ende October bis Mitte December. Gauche um Aufnahme in einen dieser Curse lö.inen j derzeit ein° gebracht werden; der Wunsch u« Einthellung in einen bestimmten Eurs wird nach Möglichkeit berücksichtigt, in einem Curse können aber nur zwölf Frequentanten Aufnahme finden. — (Reorganisation be» Vlaat»elsen« bahn rath».) Im Lause de« nächsten Monat« wirb der Reorganisatlonsentwurf für den Staat«elsenbahnralh der kaiserlichen Sanction unterbreitet werden. Wie da» «Frembenblatt» erfährt, wird er au« 80 Mitgliedern be« stehen, welche theils direct von der Regierung, theil« von den einzelnen Handelskammern und fachlichen Corporationen vorgeschlagen und von der Regierung ernannt werden. Zu den direct vo» der Regierung ernannten Mitgliedern gehören nicht nur die Vertreter der Ressorlminlfterien, sondern auch solche, welche aus den interessierten Kreisen hiezu berufen werben, «ls Novu« gilt die Vertretung einer jeden Handelskammer — e» hört also die bisher i« Staatseisenbahnralhe stattgefundene Tumulatlvvertretung mehrerer Kam«ern durch einen Vertreter auf, und zwar wird die Handelskammer von Wien durch drei, die von Prag, Lemberg und Vrünn durch je zwei, alle übrigen Handelskammern werden durch je einen Delegierten ver« treten sein. Eine zahlreichere Vertretung ist den landwirtschaftlichen und den Montanvereinkn eingeräumt. Die Montanvereine von Wien, Prag. Teplitz, Mährisch« Ostrau und Leoben werben j? einen Vertreter zu entsenden haben. Der Iusammenlrltt des neuen Staats-eisenbahnrath» ist für den Monat April in Ausficht ge-nommen. — (Pflaftermaut.EinHebung auf der Tirnauerlände.) Vorgestern wurde auf der Tirnauer« lande am linken Laibachufer — gegenüber dem Tertnil« schen Hause — die Nuffeherhüte behufs Ueberwachung und EinHebung der obgenannten Pflaftermaut ausgestellt. Wie bekannt, beginnt diese Elnhebung am 1. Jänner 1897. Die Verlegung der Maut von der P?ter«ftraße nach Ubmat dürfte demnächst erfolgen. x. — (Der Verein der Aerzte in Krain.) Heute um ? Uhr abend« findet die 3b. ordentliche Generalversammlung im V reinslocale, Auerspergplah tt, II. Stock, mit folgender Tagesordnung statt: 1.) Jahresbericht der Vereinsleitunss, Rechnungsabschluss pro 1896 und Voranschlag pro 1897. 2.) Bericht üb« die Löschner-ftiftung. 3.) Die Wahl der Vereinsleitung und eine» R visionscomili« für den Rechnungsabschluss des Vereins und der Löschnerftlstung. 4.) Die Bestimmung der Zeit-fchriften. b.) Eventuelle Anträge, gur giltigen Vefchlus»-sassung ist die Anwesenheit von mindesten» zwölf ordent-lichen Mitgliedern nothwendig. — (Ueber die Vauthätlglelt a« Lande im Jahre 1896) entnchmen wir folgende Einzeln-heiten: Der Vau der Kirchen sammt Thürmen in Vodlce, St. Martin unter dem Gcoßgalenberge, Oernuie geht seiner Vollendung entgegen und wird im großen und ganzen i« Herbste des nächsten Jahre« beendet werden. Die Vau- ! arbeiten in Cernuie und Vodice nahmen heuer ob der vollständigen Demolierung der Kirchen sammt Thürmen entsprechend mehr Zeit in Anspruch als dies beim Baue des Thurmes in Mariafelb und St. Martin der Fall gewesen ist. Die Maurerarbeiten bei den genannten Kirchen find trotz mancher Schwierigkeiten doch rasch fortgeschritten und werben bei günstigen Witterung«« Verhältnissen i« nächsten Jahre umso schneller ihre« Ende zugeführt. Besorgt und ausgeführt wurden bei den genannten Vauobjecten diese Arbeiten «eiftenthell» von heimischen Unternehmern und Vaufirmen. x. * (Vom guge überfahren.) Laut tele« graphischer Mittheilung des Stationsvorftand« in Lee«. Veldes wurde am 28. b. M. von de« um halb 2 Uhr nachmittags von Lee«-Veldes gegen Iauerburg au«' fahrenden Personenzug ein Mann überfahren. Ueber die Identität de« Verunglückten, der fofort tobt blieb, gibt das Telegramm leinen Aujfchluf«. Nach weiteren un» zugekommenen Nachrichten fprang der unbekannte, den Vauernstanll ungehörige Mann in selbstmörderischer Absicht mitten ins Geleise vor die Maschine, durch deren Aschenkasten er zerdrückt wucbe. Der Zug gelangte sosort zu» Stillstande, der Selbstmörder wurde noch lebend hervorgezogen, gab jedoch in wenigen Minuten den Geist auf. —r. — (3eit. und Festrechnung für da« Jahr 1897.) Da» Jahr 1897 unserer Zeitrechnuna ist das ?89?fte seit der WeltschÜpfung nach Suida»-7b31fte seit der Wellschövfung nach den 89 Uebersetzeln der Bibel; 7097fte seit der Weltschöpsung nach de« römischen Marlyrologium; 56b8fte der jüdischen Welt-«era nach neuerer Zeitrechnung; 4190fte feit der Sllnb-flut, nach lateinischer Zeitrechnung; 1897fte der gemeinen christlichen ober dionysisch«« A>ra seit der Geburt Christi, 1. Jänner 1; 1664ste seit dem Tode des Weltheiland«-1828ste seit der Zerstörung Jerusalems; 1621fte seit der Einsüh ung des Weinbaues in Deutschland; 1522fte seit dem Ansänge der Völkerwanderung; I421fte seit dem Untergänge de« weströmischen Reiches; 914te de« Regierungsantritt« de« Hause« Vabenberg in O sterreich (983 nach Christi); 697ste des Anfang» der Könige in Ungarn mil Stefan I.; 801ste de, Anfang» der Kreuz, züge (1096); 797fte seit der Erbauung der Stadt Wien -?41fte der Erhebung Oesterreichs zum Erzherzoathuml l dmch Kaiser Friedrich Barbarossa; 74lfte kU Erbauung Laibacher Zeitung Nr. 299. 2580 30. December 1896. der Stefanslirche in Wien; 624ste der Wahl Rudolf I., " Grafen von Hobsburg zum deutschen Kaifer (29. Sep« tember 1272); 614te de« Regierungsantritts des Haufes Habsburg in Oesterreich (1282); Ü34fte feit Anfang der Erbauung be« Stefanslhurms in Wien; 532fte feit Cr« richtung der hohen Schule in Wien; 457fte feit Elfin» dung der Vuchdrucketlunft; 40bte feit der Entdeckung von Amerika (11. October 1492); 380fte feit der Reforma« tion Dr. Martin Luther« (1517); 184fte der pragmatifchen Sanction Kaiser Karl« VI.; I06te feit dem Tode Kaiser Joses« II.; 92fte der Einfühlung der erblichen österreichischen Kaiserwürde; 92fte der Einsehung des österreichischen Kaiserthums; 6?fte seit der Geburt Seiner Majestät des regierenden Kaifers Franz Josef I. (18. August 1830); 62ste feit dem Tode Kaiser Franz I.; 49fte feit dem Reglerungsantritte Seiner Majestät des Kaifers Franz Iofes I. (2. December 1848). — (Sylvester-Gottesdlenst.) Morgen nachmittag« um 5 Uhr findet in der hiesigen evangelischen Ehriftuslirche der übliche Abendgotteedienft aus Nnlafs des Jahresschlusses statt. Die Predigt hält der hochwür« dige Herr Pfarrer Iaquemar. — «lm Neujahrstage beginnt der Gottesdienst um halb 10 Uhr vormittags; Predigt von Herrn Vicar Stählin. — (Vom Eislauf-Vereine.) Der Verlauf der Jahres- und Saison.Karten de« Eislauf'Verein« findet von nun an wieder bei Herrn E. Mahr. Preschern - Platz Nr. 3 (Eingang durch den Hausflur) statt. ! *(Nus dem Polizeirapporte.)Vom 27.aus den 23. d. M. wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine wegen Vettelns, eine wegen Unterftands« lofigleit, eine wegen unerlaubter Rückkehr in die Stadt und eine wlgen Vaclerens. — Vom 28. auf den 29. d. M. wurden sieben Verhaftungen vorgenommen, und zwar eine! wegen Bettelns. eine wegen Vacierens, vier wegen Verbrechens der Nothzucht und eine wegen Trunkenheit und ^ nächtlicher Ruhestörung. — Mathias Kodela in der Reitschulgasse hat angezeigt, das« ihm aus dem Stalle eine silberne Uhr im Werte von S st. 50 lr. entwendet wurde. —r. > — (Slovenifches Theater.) Die gestrige^ vierte Reprise der Oper «Rigoletlo» sand wieder vor total ausverlaustem Haufe statt. Die Ausführung war, ohne gerade auf der Höhe der vorangegangenen Vor«! ftellungen zu stehen, des warmen Veisalls, mit welchem das Publicum die Hauptlräste bedachte, immerhin wett., Vei einer etwa noch folgenden Wiederholung der so zug-, kräftigen Oper erscheint eine neuerliche, eingehende Orchestlalprobe unerlässlich. — Nm kommenden Samstag ^ wird die bekannte Posse «Eln Vlihmädl» zum erstenmale, aufgesührt werden. —n— j — (Vom Theater.) Heute wird die zugkräftige Operette «Waldmeister» von Strauß, am Freitag «Orpheus in der Unterwell» von Offenbach aufgeführt. Nach Neujahr bereitet die Direction mehrere Luftfpiel-und Operetten'Neuheiten vor. ! — (Frühling imWinter.) Herr Adolf Kappu« von Pichlhain übermittelte uns eine schön aufgeblühte Viola, die er in feinem Garten in Steinbüchel am 29. d. M. im Freien gepflückt. Aitevarifches. Nehmt's mi mit. Oesterreichische Dialectdichtuugen, von Gustav Vrannmüller. Vierte Sammlung. Verlag von! Karl Gerolds Sohn. 1887. Lie lustigen und witzigen Gedichte! Gustav Nraumnülleis erfreuen sich einer Beliebtheit, die sich am deutlichsten in der großen Verbreitung der bis jetzt vorliegenden vier Viinde ausspricht. Sir gehen ins zehnte Tausend, und das will nicht wenig bedeuten angesichts des sür den Bücherkauf nicht sehr enthusiastisch gestimmten Publicums. Brauumüller Verdicut diesen Erfolg, denn er bietet dem stillen Leser wie dem lauten Recitator dankbares Material. Ob man diese drastisch zu-! gespitzten Gedichte in der Lecture genießt, oder ob ein des Dmlects »nächtiger Vortragender sie einem zu Gehör vermittelt, > man wird in allen Fällen seine Freude daran haben. Einen Hauptreiz dieser Gedichte bildet der Umstand, dass sie den Ein« ^ druck machen, dem wirtlichen Leben entnommen zu sein, auf einer Thalsache zu beruhen oder mindestens aus einer heiteren Ueberlieferung zu stammen; in den meisten spricht sich das Vaucrnthum echt und naiv aus, leine am Schreibtische ausgeheckte Salontirolcrei. «Neneste Erfindungen und Erfahrungen.» XXIV. Jahrgang. Heft 1. 1897. .Neueste Erfindungen und Erfahrungen» anf den Gebieten der praktischen Technik, der Elrltrotrchnil, der Gewerbe, Industrie, Chemie, der Land. und Hauswirtschaft ?c. (N. Hartlebens Verlag iu Wien). Priinnme« rationsprcis ganzjährig sür 13 Hefte franco 4 fl. 50 lr. — 7 M. 50 Pf, Einzelne Hefte für 36 lr. -- «0 Pf. in Briefmarken. Diese gewerblich-technische Zeitschrift ist ausschließlich der Praxis gewidmet. Zahlreiche Mitarbeiter geben darin ihre in eigener Arbeit gewonnenen Erfahrungen bclannt und Technikern wie Industriellen werden alle wirtlich praktischen Neuheiten dar» geboten. Zahlreiche constructive Abbildungen zeigen überall die praktischen Anwendungen aller Neuerungen. Alle Fortschritte im gewerblichen Lebrn weiden mitgetheilt. Diese Zeitschrift gibt immer neue Wege zu verschiedenen, noch nicht existierenden Er« werlmnaMrtcn bekannt, unterrichtet die Leser vou allen praktischen Verbesseruugen in Nrbeitseinrichtungen und Werkzeugen und beantwortet Hundertc von Fragen in durchaus fachmännischer Weise. Die Zeitschrift bringt nur praktische Mittheilungen aus eigener Erfahrung und ist unentbehrlich für jeden, welcher in der Concurrenz bestehen und feine Leistungen auf dem heutigen modernen Stande erhalten will. Alles in dieser Rubrik Besprochene kann durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr 6 Feb. Bambera bezogen werden. Ausweis über den Stand der Thierfenchen in Krain für die Zeit vom 18. bis 28. December 1896. Es ist herrschend: die Maul« und Klauenseuche im Bezirke Laibach'Umgebung in der Gemeinde Oberlaibach (Out Freudenthal); die Notzlranlheit bei Pferden im Bezirke Laibach»Umgebung in der Gemeinde Brunndorf; die Nlatternseuche bei Vchafen im Bezirke Lsitsch in der Gemeinde Unteridria; die Schweinepest im Bezirke Gottschee in den Gemeinden: Gottfchee (2 H.), St. Gregor (4 H.), Großpöäand (3 H.), Hinterberg (4 H.), Mosel (2 H.), Soderschiy (4 H.) - im Bezirke Gurkfeld in den Gemeinden Arch (1 H.) und Zirkle (2H.); in, Bezirke Krainburg in den Gemeinden Flödnig (5 H), Hmstje (3 H.), Maucic (3 H.), Predassel (2 H.); im Bezirke Laibach. Stadt in der Stadiwaldstraße (1, H.)i im Bezirke Laibach. Umgebung in den Gemeinden Ieschza (» H.), Piauzbüchel (1 H.), St. Marti» (5 H.) und Schelimlje (2 H); im Bezirke Littai in den Gemeinden Obergurl (4 H.), Polih (2 H.) und St. Veit (1 H.); im Bezirke Loitsch in den Gemeinden Oblak (4 H.); im Bezirke Rudolfswert in den Oemeinden Ddbernil (1 H.), Hof (2 H). St. Michael-Stopitsch (1H.), Sagraz (3 H.), Seisenberg (2 H.); im Bezirke Tschernembl in den Gemeinden Altenmar'tt (4 H.). Butoraj (2 H.), Nerschdorf (1 H.), Podzemelj (6 H.), Thal (1 H.), Tschernembl ^ H.) und Tribuce (2 H.). Erloschen: die Schweinepest im Bezirke Gottschee in den Gemeinden: Iurowih, ttostel und Reifnitz; im Bezirke Krainburg in der Gemeinde St. Georgen; im Bezirke Littai in der Gemeinde Leitsch - im Bezirke Rudolfswert in den Gemeinden Ambrus Haidowitz und Töplitz; im Bezirke Tschernembl in den Ge» meinden Ndlesic, Kiilbersberg und Lola. Neueste Nachrichten. Landtage. (Originlll'Teleglamme.) Wien, 29. December. Vei der Vornahme der Nusschusswahlen in den Curien kam es in der Städte« Curie zwischen den Abgeordneten Benedilt und Schneider zu einem Iwischenfalle, indem Abg. Schneider erklärte, er wolle keinen Juden wählen, worauf Abg. Benedikt dem Ab«. Schneider mit Ohrfeigen drohte. Infolge dessen stellte Abg. Lueger den Dringlichteitsantrag, dem Abg. Benedikt die Missbilligung des Hauses auszusprechen. Der Landmarschall erklärte, er könne diesen DringlichleitLantrag nicht zur Verhandlung bringen, stimmte jedoch dem Antrage zu, das Haus zu befragen, worauf das Haus beschloss, in die Verhandlung des Dringlichkeitsantrags einzutreten, welcher nach längerer Debatte mit allen gegen die Stimmen der Liberalen und Socialpolititer angenommen wurde. Prag, 29. December. Abg. Kaizl beantrag», den Wahlcensus für den Landtag von 5 auf 4 Gulden mit Rücksicht auf die Abänderung der Reichsraths' Wahlgesetze herabzusetzen. Der Antrag wurde einer Commission zugewiesen. Hieraf wurde der Landtag im Allerhöchsten Auftrage vertagt. Brunn. 29. December. In der heutigen Sitzung überreichten Abg. Baron Praczat und Genossen den Antrag, die Regierung sei aufzufordern, ihren seinerzeit vorgelegten Gesetzentwurf über die Einführung von ! Bezirksverlretungen wieder vorzulegen. Troppau. 29. December. Der Landtag nahm einen Dringlichkeitsantrag auf Einführung der directen > Wahlen in den Landgemeinden an. Der Landtag wird sodann vertagt. Helsgratnrne. Wien, 29. December. (Orig.'Tel.) Abends fand ein Diner bei Sr. Majestät demKaiser statt, welchem die Botschafter von Frankreich und der Türlei, ferner die Gesandten von Belgien, Dänemark, Schweiz. Baiern, Brasilien und Griechenland beiwohnten. Wien, 29. December. (Orig.«Tel) Die Minister Baron Glanz und R. v. Guttenberg sind nach Budapest abgereist. — Der Minister des Aeußern Graf Goluchowski hat heute nachmittags den gestern hier eingetroffenen früheren rumänischen Ministerpräsidenten Sturdza empfangen. Ischl, 29. December. (Orig,°Tel.) Das Begräbnis der Gräfin Antonie Mervelot hat heute in Anwesenheit ihres Bruders, des Statthalters von Tirol Grafen Merveldt stattgefunden. Unter den eingelangten Kränzen befand sich auch ein solcher deS Herrn Erzherzogs Ludwig Victor. Berlin, 29. December. (Orig-Tel.) Die «Norddeutsch? Allgemeine Zeitung» meldet: Staatssecretär von Marschall sah sich infolge eines Rückfalls genöthigt, die Weihnachtsfeiertage im Bette zuzubringen. Erfreulicherweise befindet er sich bereits auf dem Wege der Besserung. Berlin, 29. December. (Orig.-Tel.) Dem «Reichs« anzeiger» zufolge wurde die Einfuhr lebender Rinder aus der Bukowina bis auf weiteres untersagt. Paris, 29. December. (Orig.-Tel.) Der «Gaulois» veröffentlicht ein Schreiben des Herzogs von Orleans, in welchem derselbe die ihm von einer Deputation angetragene Kammercandidatur für Brest ablehnt, obwohl, wie der Herzog sagt, die Monarchie bei Plebiscitären Kundgebungen nichts zu verlieren und alles zu gewinnen habe. Paris, 29. December. (Orig.-Tel.) Die «Agence Havas» meldet aus Prätoria: Die Journale protestieren gegen die Theilnahme der englischen Officiere an der Kundgebung im Port Elisabeth zu Ehren Sir Cecil Rhodes und sagen, dies bedeute einen Mangel an Courtoisie gegenüber Transvaal oder weisen darauf hin, dass England diese Kundgebung billige. London, 29. December. (Oiig.-Tel.) Einer bei Lloyds eingetroffenen Meldung aus Bilbao zufolge ist der Dampfer «Cassanza» auf der Fahrt von Rotterdam nach Bilbao beim Cap Ajo in Spanien gestrandet. Das Schiff ist gänzlich verloren. 6 Personen der Mannschaft wurden gerettet, 15 Personen werden vermesst. London, 29. December. (Orig.«Tel.) Aus Castle-Island wird über die Umwandlung eines Sumpfes in einen See Folgendes berichtet: Sonntag nachmittags sehte sich eine durch die jüngsten Regengüsse gelockerte ganze Moraststrecke unter donnerähnlichem Getöse M Bewegung und rutschte weiter, indem Brücken fortgerissen, Häuser und Landstraßen zerstört wurden. In den Killnoruey'Seen wurden ganze Turfmassen, todtes Vieh und Trümmer zerstörter Häuser angeschwemmt. Die Bevölkerung des Rutschterrains sticht. Ein 1'/« eng-tische Meilen weiter Landstrich ist mit flüssigem Morast bedeckt. Castle-Island, 29. December. (Orig. Tel.) Der Bauernhof, welcher mit allen Bewohnern und dem ganzen Viehstand in dem Sumpfe untergieng. ist verschwunden, ohne Spuren hinterlassen zu haben. Der Erscheinung gieng ein Rollen wie bei einem Erdbeben voran. Drr Sumpf ist noch immer in Bewegung. Die in seiner Nachbarschaft wohnenden Leute verlassen die Wohnungen. Belgrad, 29. December. (Orig.-Tel.) Das neue Cabinet »st in nachstehender Weise gebildet: Sinm Präsidium und Aeußeres, General Mislouit Krieg, Velimirovic öffentliche Arbeiten, Vuit Finanzen, Ma Gjorgjevic Inneres, Andrija Nilolii Cultus, Klenc Ackerbau und Milovanoviö Justiz. Petersburg, 29. December. (Orig.«Tel.) Die heu« bei der russisch-chinesischen Bank eröffnete Subscription auf die Actien der chinesischen Ostbahn wurde wegen Ueberzeichnung bald geschlossen. Vombay, 29. December. (Orig.'Tel.) I« ^en beiden letzten Tagen sind 177 Personen an der Pel« erkrankt und 130 gestorben. Lissabon, 29. December. (Orig.-Tel.) Der Gasometer der hiesigen Gasa/sellschaft explodierte, wodurch drei Arbeiter getödtet, drei schwer verwundet wurden. Constantinopel, 29. December. (Orig-Tel.) Leon-tieff und der Secretür deS Königs Menelik Ioßif sind mit 6 Personen Gefolge hier eingetroffen. Dieselben überbringen Geschenke des Kaisers von Russland, darrunter einen mit Brillanten besetzten Säbel sowie e»n goldenes Service. Der Flügeladjutant des Sultans Achmed Pascha, begrüßte die Commission und MA sie im kaiserlichen Wagen zum Hotel, wo sie auf Koi»«« des Sultans bequartiert wird. Die Mission lvlro am 8 Jänner nach Alexandrien abreisen. . ^. Washington, 29. December. (Oria -Tel.) 23" ott «Post. erfährt, halten sich Staatssecretär OlneY uno der spanische'Gesandte Dupuy de Lome auf Grund einer officiellen Mittheilung des spanischen Ministerpräsidenten Canovas über ein Abkommen mit den Cubanern verständigt. Demzufolge würde Spanien die Unionstaaten ersuchen, den Aufftändischen die vereinbarten Bed'"" gungen mitzutheilen, das Bedauern über die Schaol-gung des amerikanischen Handels auszudrücken und dem Abschlüsse eines Reciprocitätsoertrags, der Amerika entschädigen würde, zuzustimmen. Weilers würde Canovas erklären, dass er die guten Dienste der Unionstaalen als Vermittler und Bürge für eine Amnestie und d,e Ausführung der geplanten Reformen annehme. Me Form der den Cubanern angebotenen Regierung wuroe stch auf die Unabhängigkeit beschränken, wie sie irgeno emer Provmz, ohne vollständige Trennung vom Mutterland?, gewährt werden könne. Die i>. t. ^5>oiz»K^ii^o der «Kaibacher Zeitung., bei welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, werden höflichst ersucht, die weitere Pra-numeration iKn^H5^8t zu erneuern, «m die Expedition unuuterbrochen veranlajsen zu können. Verstorbene. Am 27. December.. Franz Rus, PriuatbeamtenSsohn-1'/> I-, Franzcnsquai 11, Scharlach. — Maria Stenta, Gericht lanzlistenstochter, « I.. Floriansgasse 5, Nierenentzündung. Am 26. December. Anton Soctct. Gastwirt, 64 I-, Polanastrahe 27, Marasmus. — Anton Nadovic, Tischlellehrlma., Ui'/.> I-, Ialubsplatz 1, Tuberculusc. In» Siechenhause. Am 27. December. Elisabeth Suhndolc, Inwohnerin, 82 I., U«,r»8mu« »vnili«. 2581 30. December 1896. Laibacher Zeitung Nr. 299.________________---------__------------------------------------__________________^__________________________ Meteorologische Beobachtungen in Laibach. 3 K? «» - 3« Wind de» Himmel« HnZ F s^A Z^______________5l 2° MD."" 736 -7 "0-^ NQ schwäch heitel ^ ^^ Ab. ?40 0 -0 - 7 ^ONO^schwach^ hnter________ W.>?Ü7M«7^743'?!^ fast heiter ! 0-0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 12". um 1' 4' Über dem Normale.______________ Ve7ant^^i^Ne^tte^^IuMlI^^'3°n Nitter von Wissedral,, ^ Hanöestheater in Aaibach. ü«. Vorstellung. Im Abonnement. Gerader Tag, (Als Ersatz für den ausgefallenen geraden Tag.) Mittwoch den 30. December Waldmeister. Operette in drei Auszügen von G. Davis. - Muftl von Johann Strauß. . Ansang halb 8 Uhr. ^ Ende gegen 10 Uhr. I (I I Zahvala. I I Vseta«otodnikom, prnaleljeininaiancem, I ¦ ki so se udeležili pogreba nasega rajnKega ¦ I oèeta I I Antona Svetka I I ali sploh izrazili nam na drug naèin svoje so- I ¦ žalje,darovateljemvencevin gospodom pevcem ¦ ¦ visokoäolcem za ganljivo petje «rekamo naj- I H toplejäo zalivalo. I ¦ V Ljubljani do6 29. decembra 18%. I ¦ Žalujoci ostali. I I Marsala bester sicilianiscber Dessertwein wird von den Herren Aerzten den Kranken und Reconvalesoenteh empfohlen. (6353) V« Liter-Plaiohe 90 kr. 10-3 1 Uter-FlMohe fl. 1 60. Bei größerer Abnahme entsprechender Nachlass. Apotheke Piccoli „zvuxi Eng-el", Lalbach. Grazer Pressgerm von Brüder Reininghaus, Graz. Wir erlauben uns hiemit, höflichst anzuzeigen, dass ' wir den Verkauf unserer Pressgerm 1 mit 1. Jänner 1897 Herrn (5522) 3-1 Anton Stacul Spezerei- und Delicatessengeschäft in Laibaoh übertragen haben und bitten wir, geehrte Bestellungen vom obigen Datum ab an die genannte Firma richten zu wollen. Solide und rasche Versendung zugesichert. Hochachtungsvollst Brüder Reininghaus, Graz. ^ ^Kol)8platl «s. 2.«. 8t«el(. « n Nlt ^eu^»l^r deßinneu ueue Uuternc^l»<:ur«e Ä « tür «UnÄar unü »r^»«l»»«»» ^.nNl»^«r so^ie Ä « v«bun^»onr>» »tt Mn«lled»ll»ltn»5 tUr Vor» Ä Z: 5««obi4tt«n». Ä ^ Der Unterrickt 6»uorl bis 9 Ukr »bsuä«. 6, I u ^vsräsu Icoln« Netrünke ver^breielit unä lcsmäe per- I 2 »one« ßezen Lu^r^e Kilben le«1n«n Zutritt. Die lir- I 2 t>lsiluuß 6e» lanxunterricütg ist »»«»»» «inem »uton» 2 2 Liertsll unä v1r!l^tob«n?2N2lkNser ßs»t»U«t, «silnronä ss <» »II«8 »näere eins L««»innt«rb»ItN2^ unä nielür « ^ im vorauL 6ie nätüißeu Uedüreu pro Xbvu^ 2u ent- n Ä riekten 8>n6. — illlluß Nöllt ^e6erm»nn «insu lienlecnten ^ « Ze^rill sin. (5516) 2—1 " !« viglinßuierle. l)«88er äenlcenäe l'Hmilisn, velclis « l« »ul kiuen «rtlnüllol»»», oorrsotan unä 5«vl»«»n» u Ä l>.»tt«n l^nterricnt »n äie .luzenä LeäHcnt nsnmvn, u V 3«ien niemit kulmerl^Hm ^om^cnt. 2 ft« ?rol«88or äer l^noreozraptiie, 1'»n2ilün»Uvr unä aulor, ^ »i I^enrer äer ße8ammten ÜFtnetisclien 1»,u2kun8t. !! D Zpreckstunäeu täßlicli von 11 dis 12 Ukr vorm. « M unä von 1 I>>8 2 Unr nackln. in nieiner Wonnunz: l^ M> «IMel I^Iovä>», Bimmel- I^'r. I-i. l^ ! WUNiW ist V0N är^Uickkl 3eile bei 6em im winter «0 däutlß auttrelenclen 2ron> 6klL emploklen. Z Ikeile (FiegZkublkr 3au6lbrunn ^sräftn mit 1 Ikeil ^kigsel Wwd V6lmi3l2d! un6 6i6 Nisckunß lau (4535) verablkickl. 19-10 Course an der Wiener Börse vom 29. December 1896. «««°nn «M«^ T°urM°tte '------s,aat..H«l.h,N. "e" Var, ^/» Einheitliche Rente tn N°ten ^«,, Mlll-Novewbtl . . . 101 3b 101 55 !n '1i°tcn verz, Februar.««»«« 10135 101 b.. Sllder veiz, IHnner.Iul! 101 4t»!i01 «5 Npiil'llctob« I0l'40 0l «» "K4er 4°/. Vtaat«l°!e. «b0 fi. ,43 7^ l4.'7b i°/. »°m..Vidbr. <»' 1»'" st . - 1ö« " lb? 40 l°/° 0e«, »llldrente. steuer,«l 182-80 183'10 ^° «lleft, «otenrcnte, ste«er)«l -'-^° dt°, «ent« in ttr°ntnw»hr., illuersrei für 2UU »r°,len N°m. 1U0 S« IU1 - dto. dt°. per UltlU« . - 1008« 1U1 - <«l««»«h». «t«»Usch»l»ver. lchr»lb»n/.°/» 1»? 7Ü 1L» -»'/.'/„ Nub°luh.V.l.V.(dw, st,) Mr lAiu st. «om.....^-'^ ^'^ "'».blu. <. Kronenw, steuert (b!v, „,?t. , sür »oU ltr.Nom. . . W'?l) 0i>'?c b°/'° Lorarlb«ger «ahn ln Lllb., 2i»l» u. lUU« st. s. 100 st, Nom —'— —'-^° dt°, l» Kronen», steueif.,4<,0 ", »MX, Kr. f. »no <^i, Nom. . »»'— WA 6n Vt»ll««lchulbv«schltibnn' »»» »»»tftnup.Giseub.'Nctln,. klisabethbahn L - "°- L!nz.«j»dw7ic «('» st, «, W. ^,. ., z'/.°/, , . . «37 10 »8» 1« °>°,sllIzb..Tll,'«lX)ft.e,«».b°/« ««»'" l!»»" "al«<,Nllrl.Uud!t!,.V.»'»<'N,<5M, «i? « «'« ^ Vtlb ««« Vo» «l»«t« znr H»»l«»> nbrrno«»nll <«sn>».'Pri»r.' Obllg»tt«»e». «lllabetbbllhn SON u, 8000 Vl. für ««> Vl. i°/<>.....l»e »u 117'3O »lilabethbahn, 40« u.2000 Vt. »Ol> N, 4«/u......t»0 ?5 l»l 75 Hallzischc Karl-Ludwiz. «ahn. t.n, 1U«1. L"0 st, T, 4°/, . 93 »0 «»»0 «orarlberaer Vahn, ' bt°, Äentti»KlonenwäIir,,4»/<„ fteueifrelfürlUUlt'rllnei'Nom. S9 2b »»4b 4°/ dto d«°. per Ultimo . . SS25 9S 45 dto Gt °0 st.. 4'/.°/» 101'2Ü 1«l « bl°. Vtaatl^bll,, (Ung. M.) ^^ ^ ^^,^ dl° 4^°/°N»ntt««'°!-'«bl,.Obl! 100« ,01 45 Mnl.^z.z,z. ^^ The!h^-«°'e"/° 1W «l. . 1«? »5 ,3? 7ö Hsund»ntl..«Vblis»tion»n (ftr 10« st. «M.), <«/„ lroatische ,m° sl"°n40 dt«. „ „ ln»0 „ 4»/, i,b«,llS5u bto. Prim.»VchN>v. »°/»,l.»». ll?'—l,7'75 bt«. bt». ««/„ll. »m. — — — — »l>«fterr.2?'— 58 — 4»/»D°»»U'Tnmvf? — »8— «°tl,tn Krtuz,0tft.«tl.d,. I0st. »9- 20- «othcn Kreuz. Una. «elv.b st. 10- ,0'bO Nubolph'Uole 10 st..... «- L4'- KalM'Uole 4N N. «M. . , . 70 75 71-75 <3t.»Genoi«°LoIe 4U st. 2^'^ »7- LaibaH« L«ie...... ««'^ 24 — OKU» V«re (per Otüll). «n«I°.Oest, «fi,T.40«/, «« — 4«, - «rdt,<» nft. s. Hand, u, ». ,60 fl. »7b-. 375-SO dto. lto. per Ultimo Veptbl. Z75 85 37s 55 «redllb«nl, «III«, un,,, »00«I. . 4i5-«b 4,3-IH »tpofit««b<,nl, «ll«., »00 fi. . 23S-5Ü »37 — ««conlptv «es., «brlfl., 500 fi. ?»5 — 79b- - Viro«u. V,«ssnu»., Mtner, «00 st. «50 — »84 — Hypothelb.,0tst^»0U fi. »5°/, «. 85 50 88 50 Mlberbank, Otst., »W fl. . . »49 40 34» 80 Otsterr.-ung»r, Nonl, S00 fi. . S»l» — »39— Unlonbanl »»' fi...... »9!» 76 »«» 75 «»rleh-nlbanl. «lla., ,4<» fi, . I7«'b<> 177-50 Alttnl «on tz»an«Psrt-Knt«w0 547 — Donau < Dampflchissllhrt»»Ve?., vtfttit., !, st, 3»5 «4 65 8erbln»nb^«°rdb, 1U0N fi. IM. 3440 8450 «e«b.'I»trn»m,-IaNv,<««enb.. GtstMchoft »0U fi, s. . . . «1-—»92 — Lloyd, vest., Trieft, 5«» st. «M. 426 — 428 — Oefterr. Norbwestl,. »ao fi, 3, . 2S925 »S»?l» dto, dto. <1it, li) 20« st. V. 274 - 275-— Pr»«>»uler»lltnb. 150fi.O. . »4^0 »4 75 Htaatltisenbahn 200 fi. s. . . 3SI35 3», »5 Vübbahn 20« fi. S. . . . . »l 50 »l ?5 Vübnorbb. lkjrrb.'V. »00 st. .. «gy>>l« Visen» unb L««hl.Inb. w Men 100 fl..... b? 50 «« — «lsenbahn».'2e — l»7-- Lleftnger Vr»ue«< 100 fl. . . 1« «z ,z» b« VlontHN»Gtlelllch., vtst.. 60 l. «Ui —«0, ^ „Vchle<,l»übl", Papiers., »00 l. »07 — ,io - „Vt«ur«l»/', Pokers, u. V>«. ,«»— ,« » Trilailer Kohlenw.. »es. 70 st. ,58--,«<,-. W»ffens.'«.,O»st.2e_ »Hr. Nllustlellschoft l«0 fi.. . ,0« b« »0? - WlenerbergerZie,el<»ct<».<»«I. »08 — «<»- »»vis«. «lmfierbn«....... 9» «0 9, 4« Dtutscht PlHtze...... «-8»> « », London........ „9 »0 ,«01, P«r<»......... «50 4?'57 T». Pet««bur«..... -.-— — - D«l»t»n. Ducalen......' . z»>« 57 »0! . . ««». 58 9 Italienilche sonlnoten . . . 45 45 4i» Pavier.Uubel ... , ,»?,»?, ¦ ^e«n Lager in Holzsohnitzerei-, 5**Ui-> Galanterie- und Lederwaren houIe in linsten Parfümerlen ». Seifen "alte ich zum bevorstehenden Jahreswechsel als hestgeeiVnele Geschenke wärmstens etnpfohlen. W*. Stampfel (6611) 3—2 Laibach, Tonhalle. 4. Verzeichnis ! b?rjenigen Wohlthäter, welche sich zugunsten > oetz Laibacher VlrmeufoudS von den üblichen > ^suchen am Nenjahrstage losgelaust haben, l «>e mit einem Stern Bezeichneten haben s'ch » auch von Namens. unoWeburtstage-Gratillationen » losgelanft. l * Dr. Julius Schuster s. ssrau. l Dr. Alois Edler v. Valenla, Rrgierungsrath, l <- Familie. * Marie Grumnig. - Dr Moschc s. ssamilie. -' Hugo Hohn, Oberpostconlrolor, s. Mmalm. . sserdinmlb Pjetschla, l. l. Oberforstcommisjär, s. Gemalin. " Johann Svitil. l. t. Vanrath, s. Gemalin. "" Iolefine Andretto. -- Fanny Haan geb. Edle v. Franken. * Lambert Fridrich s. Frau. ^ Hilssämler'Director WaNaud, s. Fam,Ue. ^ Victor Eolloretto, l. t. Ober-Rechnungsrath, s. Familie. * Familie Johann Iauesch. :Nw7K,,U'3m,«,.Di.«.°r,!,F«», - Wilhelm Treo s. Frau. * Marie Thomann. * ^3sIichtsratl) v. Raab s. Familie. * Karl Till s. Frau. * Josef Vincenz Krisper. : Vz53°7H»ft»ch Mch'i ! N°u, ^ Kaijerl. Rath Mahr s. Faimlle. * Anton Schuster s. Frau. « c>enny Nccher. * Obersinanzratl, Golf s. Familie. , Vr. Emil Voct s. Frau * .lanku lvs,«ni!>s,va i-nä!),N2 u» »l jor, s. Frau. * Matthäus Trenn. * Ferdinand Sajovic s. Familie, Krainburg. ^ Joan Vilhlll. * .Io8lp ?rc>8e ac, ßenyft'alni /aälnnnilc «?lw- nixa» 7. roädino. * Kaiserl. Ratl> Dr. AdoVs Eisl. « Vezirlöhaupwann Guhtav del Cott 1- Familie in Loitsch. ^ Lulas Tauklr. * Ialobine Kaftner und Söhne. * Ivan I^oäv, dißovee. - Dr. Joses Suppan s. Familie. * Polu Hocevar, Private. " Emilie Krenner. * Gustav Tunnies s. Fron. " Gustau Kastuer. * Julius Elbert. * Johanna Zhuber. * Franz Groschel. - lv»>» peräKn « raäkino^ * Ianez Fabian. * Josef Kordin. " Victor Ranth. - Victor Schiffer. * Franz Regorschel. * Goritnit H Lebenil. * Ivan K'nez. * Ferdinand Simonelti. ^ Johann Grobelnil. * Vuzzolini. * Frideril Soß. ' Heinrich Kenba. * I. Giontini. ^ 8lclll>erne in 5onrc»ßll. ^ Fran Kollmann. * L. Milusch, * August Auer. * Ivan llaßliö, M68tnl urilänill. * Dr. 5knlco !»n, m»ß. t^nill. * Dr, Valentin Krisper. * Iosesine Gnesda. * Malirsch. * L. Vürn«. * Johann Mathian. * Fc. Stupica. ^ Ivan Vellavrh. * Director Hubad. * Noäbin» !>>^l, ^Uy. ! ic°u^ Demscher. Postmeisterin in «isnnn. ^ Fntdnch Bartol.