. ^7 , ^ , ........^................ Donnerstag den I3. Juli 1832. Tirol. ^'nspruck. Sonittcig den l. Juli wohnten I. I. Majestäten dem feierlichen Gottesdienste bei, welcher von dem Hrn. Fürstbischöfe zu Brixcn a^ gehalten wurde. Die bürgerlichen Standschützen zogen hierauf, mit klingendem Spiele vor die k. k. Burg, welchem Zug I. I. Majestäten von dem Balkon des Schlosst anzusehen gerührten. Abends beglückten I. I. Majestäten das festlich erk'uchttte Theater mit Allerhüchstihrer Gegenwart. Am 2. Juli Vormittags wurden alle Militär., ^'vil. und geistliche Behörden, so wie der ständi-Mo Abschuß Sr. Majestät, dem Kaiser und bald ^ '"F 2wr M^estät, der Kaiserinn, vor. SestM. Nachmittags geruhten Se. Majestät dem A^nandeum, dem physikalischen Kabinette, der ^ aturaliensammlung und der Univcrsitätsdibliochek Allerhöchstere Aufmerksamkeit zu schenken. Dienstag den 3. Juli widmeten Se. Majestät ^ Vormittag den Arbeiten im l.cr Begleitung der Musik des Regiments Groß. Wzog von Baden unter die Fenster der k. f. Burg, alwo von emem Männerchore der belicbte VolZ, UMä,abgesungen wurde. 2 teierma r ^. Maria Zell, am 5. Juli. Es sind in die« sem Gnadenorte vier Wahlfahrtetinnen, Namens Anna Beyer, Katharina Rosig, An!>a Kcrnuno Theresia Keller, welche am 1, d. V.i mit einer Procession von Wien dahin kamen, thcils am nämlichen Tage noch, theils Tags darauf von der Cholera befallen worden, und innerhalb eines Zeitraumes von 4a Sluntcn auch wirklich gestorben. ^ Sämtliche vier Weibspersonen gehörten der untcrn armcrn Bolksclasse an, standen bereits im vorgerückten Altcr, und hatten sich die Krankheit aller Wahrscheinlichkeit nach scben auf der Reis« zugezogen, wenigstens stcMcn sich bei der Ka tha» rina Nosig schon am Annabcrg die Borbctca , dec» Ucbels ein, welches, begünstigt durch die au» ßerst üble Witterung, ungenügende Bekleidung und arge Diätfehler von Seite der damit BcfaNe» n?!' um sich gnss, und jene «^glücklichen vier Opfer erfaßte. Glücklicher Weise hat sich die Scucke hieran beschränkt, und die einheimische Bevölkerung des Ortes bis nun gänzlich verschont, so, daß nunmehr, wo die übrigen fremden Wahlfohrlcrmnen, an welchen sich gleichfalls Kranlcheits < Symptom«, obgleich von windtvcr Bcdlutung, cffcnbarlcn, nach crfolgttr Genesung Maria ZcN schon wieder verlassen haben, der hiesige Gesundheitszustand aU vollkommen beruhigend angesehen werden kann. (Grätz. Z.) Mtien. vcn t'. Juli., Ihre kaiscrlicheHoheit dic durchlauä)tigsieFrcm Erzherzoginn Sophie,, Gemahlinn Cs. kaiserl» Hoheit des Erzherzogs Franz Carl, ist heute Morgens glücklich von einem Erzherzoge entbunden worden. «Die feierliche Taufe Sr. tai«- 229 ferlichen Hoheit deö neugeborncn Erzherzogs "wird morgen Mittags um l2 Uhr im sseremoniensaale des k. k. Lustschlosses Schönbru>m Statt finden, . und dann in der Gallerie (Zercle gehalten werden. (Oest. B.) N a l m a t i e n. i^ Ragusa, am 20. Juni. Der fluchtige An» .''.fKhrer und Mußelim der bosnischen Aufrührer, Ahmetbeg Ressulbegovich von Trebinje, wurde in dem hiesigen Lazzarcthc aufgenommen, und man kann sagen, daß mit ihm die Parthei der Aufrüh, rer die Erzegovina völlig geräumt hadc; üderdieß rrerden, namentlich in Mostar, Duoilo und Li». no, mit jedem Augenblicke großherrliche Truppen erwartet. Im Allgemeinen können wir mit Si« chcrhcit berichten, daß die öffentliche Stimmung in Bosnien und in der Erzegovina immer ruhiger wird, und die gute Ordnung wiederkehrt, so wie der Handelsverkehr jener Lander in das vorige Ge, leise zu treten beginnt. ((^2?.. cl^ ^ui-^.) Däpstli the Staaten. DasDiario di Roma liefert in einem Anhange die päpstliche E^communicationsbulle gegen die Aufrührer in den päpstlichen Staaten ?n latei» nischcr Sprache mit gegenüberstehender italienischer Ucbersehung. Im Omgange dieser Bulle drückt der heil. Vater sein Bedauern darübcr aus, daß seine Bcsorgnih, die nach der im. vorigen Jahre gc-fiillten Empörung und hergestellten Ruhe aufge» blühten Haffnungen durch neue Ränke dcr Aufrüb' rer bald wieder vereitelt zu sehen, wirklich m Er« füllung gegangen ist, daß ungeachtet dcr erfolgten Begnadigung der Verirrten und seines Strebens zum Bcsten der Unterthanen nach Maßgabe der " Zeit und des Ortes, das Geeignetste zu verfügen, 5hm dieses doch von'den Undanl'l?aren dadurch vergolten worden ist, daß sie gewisscnslos durch Reden, Schriften, Hinterlist und offener Gewalt dcr Rcligion und dcr Regierung, wenn es möglich wä. re, den Untergang z>u bereiten bedacht sind. Es rvird sodann auf die letzten Ereignisse m Ancona übergegangen, und >ie von den dort zusammengeströmten Redl'llcnhaufcn mittelst Verlehung der öffentlichen Ordnung, Bedrohung des Lcbenö der friedlichen und treuen.Bürger, EntHeiligung der Kirchen, Beschimpfung der Religionsdiencr, Pro« scription der rechtschaffensten Bürger, Ermordung des Gonfaloniere tc. :c. b?gange,len Gräuelwerden mit Umständlichkeit und Nachdruckgefchildcrt. „Die Uns zugefügten Gm)ältthäligkeiteli," heißt es fo> dann, „können Wir mit Langmuth ertragen, al« lein es ist Unsere Eidespflicht, unermüdct für die Erhaltung der Religion, der Nccbte und Bcsitzun« gender hcil. römischen Kirche zu wachen, die Frei» hcit de^s apostolischen Stuhles, die mit dem Besten der allgemeinen Kirche verbunden ist, zu beschützen und die weltliche Herrschaft desselben zu vertheidig gen." — »Wir erklären," beißt ts hierauf, „daß alle diejenigen Unserer Unterthanen, welche in An» cona Nebellion, Felonie, NegicrungZveranderung, Verletzung de5 Patrimoniums des heil. Apostels Petrus verursacht haben, und welche sich anmaßen, die Uns und der römischen Kirchf über die Provin» zen und Ortschaften des päpstlichen Staates zusts« h^ndc oberste Gerichtsbarkett zu usurpiren, zu std» rcn, zu behalten, und auf mancherlei Wcise zn belästigen, oder welche unter was iinmer für einem Vorwande oder auf was immer für eine Art ge« gen die kirchliche Immunität, uud auch gegen dt» zeitlichen Rechte der Kirche und des heil. Stuhles^ ' oder gegen lines derselben gehandelt haben; oder, welche zu diesem Zwecke Befehle ertheilt, Beistand geleistet? oder gegen die päpstlichen Soldaten di« Waffen ergriffen hadcn, oder welche in andern Orten des Kirchenstaates Verschwörungen anzet' teln, oder daselbst Aufruhr und Rebellion auszu* säen bemüht sind, sie mögen unter was immer fi'il einem Rang, Titcl, Amt oder Deputation begrif» sen seyn, verfallen in die größcre Ex^ommunica' tion, und in die übrigen von den hcil. Kanonen, den apostolischen Konstitutionen und den Decreten dcr allgemeinen Kirchenräthe, besonders des Tridcn-tinischen (H?Z5, 22, c»p. ü <^a I^csai-m.) verhäng' ten Bußen und geistlichen Strafen, und, wenn es nöthig ist, excommuniciren Wir sie aufs Neue; von welckcn Kircheü^üffn sie Niemand Anderer befreien und lossprechen kann, als Wir, oder der jedesmal regierende Pabst (ausgenommen in der nahen Todesgefahr und mit neuerlicher Verfallung in diese Kirchenstrafen, wenn sie von ihrer Krank, heit genesen sind.) Wir erklären sie ferners für ungeeignet und unfähig, die Wohlthat dcr Losspre« chung zu erhalten, bis sie alle von ihnen auf was immer für Art begangenen Frevel verworfen und widerrufen, und nach den Umständen der Zeit und der Personen der Kirche,- Uns und diesem heil. Stuhle die schuldige Gcnugthuuna werden gelekstet haben. Allein, indem Uns oiese beweinungswür» dige Nothwendigkeit, zur Bewahrung der Rcli» gion, uno dieses Uns von der göttlichen Vorsehung anvertrauten hcil. Stuhles diese Erklärung zu er- 229 lassen, aufgelegt wird, erheben Wir, die annsc« liae Verblendung so vieler Kinder beweinend. Au« gen und Stimme zum Batcr allcK Trostes, zum Vertheidiger und Rächer dieser Unserer, oder vielmehr seiner Sache, damit er, die Wunder seiner Orbarmung erneuernd, ihre stolze Verhärtung zer, knirschen, und dadurch bewirken wolle, daß Wir die vom Pfade der Pflicht Verirrten, wieder zu 'selber zurückführend, sie aufs Neue freudenvoll an Unser Vatcrherz zu drücken, und über, diesen neuen Sieg der katholischen Religion und der Gerechtigkeit fröhlich zu triumphircil vermögen." Die Bulle ist dalirt aus Rom, den 2». Juni i352. (B. v. T.) W r e u si c n. Nachrichten aus Danzig zufolge, lagen (aus. ser den russischen Schissen, die noch gegen Onde deö Monats Juni daselbst erwartet wurden) bereits am 16. Juni folgende russische Kriegsschiffe auf ter Danziger Rhede vor Anker cm: die Liiüc^schif' fe Kulm und Berejina zu 6^, die Fregatten Korea und Katharina zu 44, die iZorvette Na'varin «on 26, die Brigg Diamant von 24, der Schooner Grand vsn »2, ,die Tender «Brigg Lebit ron 12 Kanonen: in Allem mit 3,07 Mann. (Attg. Z.) M i e v e r l a n v e. Der Plan zur Anlegung einer Eisenbahn zwl< schen Brüsscl und Antwerpen beschäftigt in diesem Augenblicke die Regierung. Die Ausführung dle« ses Plans würde unter andern Vortheilen jenen haben, daß man den Weg von Brüssel nach Ant« trerpen in 1 1^2 Stunde und weit wohlfeiler als jetzt zurücklegen könnte. Brüssel, 26. Juni. Wir können alS zuverlässig melden, daß der König sich crst nach Räumung tzer tMidclle von Antwerpen durch die Holländer verheiralhen wird. (Journal de la Haye.) Man schreibt aus Hcrzogcnbusch vom 24. Juni: Die Zusendung von Pulver und andern Kriegsgegcnstän. den für diese Provinz dauert ununterbrochen fort. Mg. Z.) HoNclndische, englische und französische Blat» t^, s° ^^, Privätbriefc aus Holland, geben über, ctnstlmmend die Nachricht, daß der König von Holland und scme Minister, übereinstimmend mit der Nation, abgeneigt sind, die in den letzten Pro-tocollen enthaltenen Bedingungen anzunehmen. — Es ging zu Haag die Ncde, die Generalstaaten zu« sammcnzuruw,. (Ein französisches Blatt will wissen, in Brest würden 20 Kriegsschiffe, worun' ter 6 Linienschiffe und 9 Fregatten, ausgerüstet, um mittelst derselben von Holland die Räumung von Antwerpen zu bewirten. (B. v. T.) Frankreich. Die Herzoginn ^on Bcrry ist noch in dcrVcn-dee, man hat Hrn. v. Rumigny und den Gene^ ral Sclignac an sie geschickt, um sie zu bewegen, Frankreich zu verlassen; aber sie will nicht. Sie hatte Chateaubriand, Pastorct und Bclluno zu Mit» gliedern der Regentschaft ernannt, aber ihre E,r« V?dition gegen den WMen derselben unternommen. Ueberhaupt sind alle üarlistcn sehr gegen diesen Kreuzzug; aber sie trennen sich dennoch nicht von ihr. Die Zahl der dem tZompte rendu des Lafitte'« scben Vereins bcigetrctenen Mitglieder betragt jetzt 137. Der Consiitutionnel hält es für gewiß, daß der in wenigen Tagen zu erwartenden Mini, sicrialveränderung die Aufhebung des Belagerung«, Zustandes vorausgehen werde. (Allg. Z.) Der France Meridionals zufolge, soll cincr der Sohne des Hrn. von Bourmont in der (Zerdagiie, dicht,an der spanischen Gränze, verhaftet worden seyn. Zu Montpellier ward bei der Anwesenheit desHerzogs von Orleanßcin Feuerwerk abgebrannt, das bedeutende Unglücksfäsie veranlaßte. Es scheint dabei ein Funke in ein Pulverfaß gefallen zu seyn, wodurch dann auf einmal alles angezündet wurde. Man spricht von Hü Verwundeten; zwei junge Leute von i5 biö 16 Jahren sind gestorben, und bei mehreren mußten Arme und Beine amputirt wer-den. (Ocst. B.) H p a n i e n. Madrid, »9. Juni. Die Furcht vor der Erscheinung einer englischen Flotte vor tZadiz nach den Drohungen des Londoner Labinetts, die Bucht zu besehen und im Fall einer Intervention Spa-niens in den portugiesischen Angelegenheiten Zaoo Mann zu landen, haben die Regierung veranlaßt, für die Sicherheit des Hafens zu sorgen. Man hat 6adij und eine gewisse Gcbietsstrecke von der Ge> ncralcapitanerie von Andalusien getrennt und eine besondere sapitancrie daraus gebildet, die dem Grafen von (Zarthagena zugetheilt ist. Ein aus. scrordentlichcr (äourrier hat dem General Morillo, der sich nach einem Bade begeben hatte, diesen Be» fehl überbracht. Stadt und Festungswerke sollen auf Kosten der Handelschaft ausgestattet werden. (Allg. Z.) 23o Portugal. Vor Lissabon liegen jetzt cm englischen Schissen Asia 98, Britannia ,20, Caledonia 120, Revenge 74, Briton 46, Vernon5a, Stag 48, Romney 36. Von den drei lehten. Nautilus, Lhilderi und RoyaUst, ist die Kanoncnzahl nicht angegeben. — Am i4. kam cine Attacke der. englischen Ge« sündtschaft in Spanien nach Lissabon mit Depeschen für Lord William Rüssel und Hrn. Hoppncr. Er soll die Versicherung bringen, daß Spanien nicht einschreiten würde; zugleich aber vernimmt man, daß die spanische Armee sich näher an die Gränze ziehe. Mg. Z.) Nachdem Courrier hätte der französische Marineminister die Nachricht erhalten, daß die Expedition Don Pedros am 9. Juni. von St. Mi« ch»el aufgelaufen ist. Es wird daher in Bälde die Anzeige von ihrer Erscheinung an den portugiesischen Küsten, erwartet. (N. v. T.) Großbritannien. Nach dem John Bull besteht die russische Flotte jetzt aus 54 Linienschiffen, 55 Fregatten, 10 zBombenschiffen., 22 Kuttern, 25 Brandern, 5o Galeeren,, 45 kleineren Schaffen, und 5c»o Ka. nonenboote. Hierzu kommen noch 5oo Ruderbsete> zusammen also »^9 Schiffe mit 9617 Kanonen. D (Allg, Z.) In einem Schreiben au3 Bassowh vom 24. August i33i heißt es unter Anderem: »Fast jedes ' Land unter diesem Himmelstriche ist durch eine furchtbare Strafe der Vorsehung heimgesucht worden. Sie müssen, schon viel früher von dem vielen Un. heil Zehölt haben,-welches die Stadt Bagdad und ihre Nmgcbungen betroffen hat. So eben erhalten wir cwö Hamadan,, dem, vormaligen Ecbatana, Nachricht von einer neuen Kalamität, von der dieser Ort heimgesucht ist. Die Stadt soll mit einer Art feurigen. Schlangen überschwemmt seyn, deren Biß sogleich Tollheit erzeugt, welche in ganz kurzer Zeit mit dem Tode endigt,. Die Straßen der Stadt sollen mit Todten Körpern besäet scyn, die von Hunden undSchackals verzehrt werden., Die Einwohner sind von Furcht und Schrecken ergrif. ftn und wissen nicht, wohin sie sich v5r dem Zorn ler Vorsehung flüchten sollen.« (W, Z.) N u ß l a n V. Briefe auK Astrachan geben eine betrübend«' Schilderung von, dem dort Statt gehabten sirengen Winter und dessen nachthciligen Folgen. Der Frost hat gegen Ende Novembers angefangen, und bis zum l3. April fortgedauert. In den Monaten December, Januar Februar ist das Thermometer oft bis zu 27 und 28 Grad unter den Gcfricrpunct gefallen. Als das Gii in der Wolga losbrach, hatte es die ausserordentliche Dicke von » ^4 Ar» schienen erreicht. Viele Schiffe waren im (Zaspischcn Meere durch das Cis verunglückt, zu'einer Zeit (Mitte November), wo sonst an eine solche Gefahr nie gedacht wird, u,io durch die frühe Hemmung der Wolg.^-Schifffahrt waren die Warenpreise zu Astrachan sehr in ore Höhe gegangen. Die dort sich aufhaltende» Nomaden endlich haben ^99 Ka« mchle, 9135 Pferde, 97«^ Stück Rindvieh und 66,469 Schafe verloren. Der mit der Civil. Ver« waltung beauftragte Militär-Gouverneur von Astra«. chan hat mit den» größten Eifer alle Maßregeln ergriffen, um die auf die gescheiterten Schiffe ver» ladcnen Güter zu rctlen, uno die Einwohner wie die Nomaden so viel wie möglich vor größeren Nebeln, zu bewahren. Diese Maßregeln haben den ge« wünschten Erfolg gehabt. (W. Z.) KriechenlllnV. Nack) einem Schreiben aus Corfu VoM 9, Juni verschlimmert sich die Lage Griechenlands seit dem Regierungswechsel von Tag zu Tag. Die meisten Truppen unter Tsavcliaä (^ommands ui>> mehr als drei Vierthelle der Provinzen sind «nter sich eins, und unter den Waffen gegen die derma» lige Regierung? 600 bis 800 Franzosen- wurde die Besatzung in Napoli anvertraut. Sie wollten auch,-die Festung Pacras besetzen, allein TsavcNa^HH-b' fK unter dem Borgebcn nlcht zu, daß dieleö Recht einzig dem schon ernannten Souveräne vsn Griechenland, ode« seiner Regentschaft, «ücht aber ftem« den Truppen zustehe. Tsavella lieh am 19. Mai die Fahne des Pn^c,, Otto auf der Festung Pa» tras aufpflanzen, was auch mehrere Commandan» ten auf dem griechischen Festlande und im Pclopones gethan haven. Man hofft in Bälde eine Regie« rungs'Commission im Namen deäFürsieninGrie» chenland zu sehen. Gin Schreiben aus Navarin vom »7. Mai sagt, daß die durch die griechischen Insurgenten in der Umgebung, von Patras begangenen Verwg* siungen den englischen Schiffslieurenanl Fourniir> Befehlshaber der Brigg Alacrity, bewogen haben, zur Beschühung der dortigen Einwohner über dib Hälfte seiner Schiffsmannschaft ans Land zusetzen. Die Corvette Lamproie wurde nach Mooon'ge? schickt, um unter dem Kommando dei dortigen 6ommandanten in jenen Gewässern zu bleiben; fi, nihm gleich nach ihrer Ankunft Fortifications» Gegenstände an Bord. l.B. v. T-) MVattmr: ^r. Vnv. Weinrich. Verleger: Ignaz M. Evler v. Rleinmaur.