Ni. 295. Mittwch, 24, Drzcmbci 19N2. 121. Iahlnang. Mbacher W Mum. Vrän«merali»nl>vrciil: Mil ^i,slvr> jfiiduilss: »aii^jahiig «l> X. !)n!I)lätiri« «l> X, Im «»»»or: ganz» lihli» Ul! l(, l,all>iah>!« ll l<, .'»ill dir ^.istrNuliz i»« pa»«> «miziährig l! iv. — InsrrtiouSl>rbnl>r: Kür llei»e Inserate bl« zu ^ Zellc» 50 !>. <,iüf>>'« prr Z.ilr l« k^ lx, ü!» läßlich, mi! «uen" Ad»i»iftra»io» beNndel sich Konnrrßpiah Al. ^. dir »«ldaltion Dalmnin, !,,„„ oon « bi« 10 Nhr uolmlltag»«, Unsi'n»li!'7!»' ^!-,ren Monarchie finden, dann hat man einen ungefähren Eindruck von den Reichtümern und Schätzen, die das Land in feinem Innern birgt. Der Wohlstand tx»s Landes und feiner Bevölkernng wird mit der zweckmäßigen Ausbeutung seiner reichen Hilfsquellen mit der Zeit einen bedeu» tlnden Aufschwung nehmen, und in gleichem Maße werden voraussichtlich auch die Bedürfnisse der Ve< wohner und der Besitzer wachsen. Mr die weitere Ent» Wickelung der russischeil Industrie ware dann ein neues Absatzgebiet von eminentem Wert in Asien ge» Wonnen und die Mandschurische Bahn würde außer ihrer militärischen Bedeutung auch eine kommerzielle gewinnen. Feuilleton Heiliger Abend. Von A^rolilie Gichler. Aäuhrv Um sieben Uhr sollte beschert werden: aber nicht m freudiger Ungeduld, fondern stumm und ängstlich kauerten die Kinder in der Ofenecke des großen Zim-Nters. Es war diesmal fo ganz anders wie fönst, wie schwarze Befürchtung lag es über dem bangen 5llee--blatt. Die Uhr tickte heute so besonders feierlich, die Glut der eigentümlich knisternden Kohlen erhellte das Gemach mit mattem Schein, der Mond lugte, so gei-slerhaft durch die hohenScheiben und warf den schwär- > zen Schatten des ^»nsterkreuzes mit unheimlicher Teutlichteit auf das Parkett. Alles nahm au diesem, Abend geheimnisvolle ^ormcn an, groß und tlein stand nnter dein mystischen Zauber der Weihnacht. Sechs Uhr war schon vorüber uud trotz ange-strengten Lauschens hatten die Kinder das so wohl bekannte Rauschen noch immer nicht vernommen, das ihre. Herzen jedesmal erwartungsvoll schlagen ge-! wacht, wenn das Ehristkind mit leisem Singen den ^ 'nächtigen Taunenbaum ins Haus gebracht, dessen! feiner Duft durch die Türspalte bis zu ihnen gedrungen war und ihnen verkündet hatte, bah jetzt die herrliciM Süßigkeiten an die schlanken Zweige gehangen und darunter die Schätze ausgebreitet wnrden, von denen die. Kleinen schon so lange geträumt hatten. Diesmal hatte Lilly einen ganz besonderen Wnnsch: einen blanen Gazeschleier zu ihrem weißen Eapuchon, und Angnst hatte in seinem Ehrisllindl-brief die erselmte ^estilng dreimal dick unterstrichen, während Mariechen es kaum auszudenken gewagt und es nur einmal in ganz besonders vertrauensseliger Stimmnng der Mutter vor dem Schlafengehen ins Ohr geflüstert hatte, daß ein weißes Lämmchen mi< rosa Halsbändchen sür sie der Inbegriff aller Selig-leit wäre. Sie waren fo fest überzeugt gewesen, o^ß das Christlindchen wie immer so auch diesmal ihr,' geheimsten Wünsche erfülleil würde und deshalb waren fie auch in den letzten acht Tagen so muster-haft brav gewesen! Das hatte das Ehristlm 1 doch schen müssen, denn daß es gar oft unsichlb^r duty's Haus geflogen, das hatte ihnen manches „Zuckerl" verraten, das sie beim Schlafengehen auf ihrem wei-ßen Teckbettchen gefunden: das war doch ein vollgültiger Beweis, daß sü' brave Kinder waren und beim Ehristkindchen in Gunst standen. Und trotz- dem------------ Die Mntter trat ms Zimmer, um Licht zu machen: im Augenblick war sie von drei paar Armen! umfangen und drei ängstlich forfchende Augenpaare! ! wiederholten die hente scholl so oft gestellte ^rage. ! Mit liebevollem Ernst blickte die stattliche ^ran auf ihre lleiue Schar herab und fagte Icife: „Kinder- chen, das Ehristkind läßt diesmal lang anf fich war- ten: ihr seid wohl zu unbescheiden gewesen mit euren Wünschen?" Schleier, ssestung und Lammchen fielen mit Zentnerschwere auf die Herzen der Kinder, besonders Lilly fühlte das Gewagte ihres eitlen Begehrens und versicherte zerknirscht: „Es macht gar nichts, wenn mir das Christkind den Schleier nicht bringt, aber einen Baum bekommen wir doch, Mama, nicht wahr?" „Wenn's auch nur ein ganz kleiner ist", schmei» chelte MariectM, und August, der neunjährige Stammhalter, meinte: „wenn er auch nicht ganz so groß ist wie sonst!" „Ich kann es euch nicht sagen, Kinder, ihr müßt geduldig warten, sonst erzürnt ihr noch das Christ, kind und es fliegt vorbei." „Hast dii das Elster auch recht weit aufgemacht, damit es herein kann?" fragte Mariechen. „Zu braven Kindern kommt es auch durch ge» schlosscne Fenster", antwortete die Mutter, Draußen ertönte die ^lnrglocke. unk kil> 7^,1, Vaurat verkündete: „Das ist Papa!" Die Kinder erschraken neuerdings: sonst hatte das Heimkommen des Paters den Beginn der Vesche» rung bedeutet, uud heute hatte das Ehristsindchen sich noch gar nicht einmal vor der Mania sehen lassen: das waren böse Aussichten. Einen raschen Blick tauschten die Eltern, dann verschwand die Mama aus dem Zimmer: der Vater nahm sein fünfjähriges Nesthäkchen auf den Arm und küßte die tränenvollcn Augen, die ihm die wachsende Angst des kleinen Herzens so deutlich verrieten. „Papa, glaubst du, daß uns das Ehristsindchen diesmal ganz vergißt?" fragte Lilly und „meinst du, daß es uns gar nichts bringt, nicht einmal ein bih. chen?" setzte Gustl fast schluchzend hinzu. Laibacher Zeitung sir. 295. ___________2474_______ 24. Dezember 1902. Politische Ueberftcht. Laibach. 23. Dezember. Sonntag fand in Prag eine Versammlung der czechisch-agrarischen Partei statt. Auf der Tagesordnung stand die Verständigungs'Attion. Das jungczechische Memorandum wurde als nicl>t befriedigend befunden und befchlofsen, demselben nicht beizu» treten, sondern eine eigene Kimdgebung zu veröffent« lichen, welche die Antwort auf die Grundzüge litoer' bers, auf das deutschböhmische Elaborat und das jung» czechifche Memorandum entHallen wird. Tie Kund-gebung wird die Erklärung enthalten, das; auch die czechisch-agrarische Partei bereit sei, sich an einer Vcr» ständigungs'Konferenz zu beteiligen. «Narodni Listy" halten ein günstigem Ergebnis der deu tsch-cz ech isch en V erstän di g u n g s -Konferenz nur dann für möglich, wenn die Ne» gelung der Sprachenfrage bei den Staatsbehörden in Böhmen, Mähren und Schlesien den ersten Gegen' stand der Verhandlung bilden und auf deutscl)er Seite sich mehr guter Wille zeigen werde, als er sich im deutschen Entwürfe offenbare. Ueberdies müs;te sich auch die Negierung auf den Boden des Rechtes und der Eintracht stellen. Das Blatt seht voraus, das; der Herr Mnisterpräsident sich bemühen werde, ein posi» tives Ergebnis der Konferenz herbeizuführen, nm den Boden für die bevorstehende parlamentarische Arbeit zu ebnen, und behauptet, daß er sich mit der Absicht trage, dem böhmischen Landtage eine ^>prachenord< imng für die autonomen Körperschaften und der Vcr-ständigungs'Konferenz einen Entwurf, durch welchen der Geltungsbereich der inneren czechischen Amts» spräche erweitert wird, vorzulegen. Der mährische Landtag nahm nach län» gerer Debatte ein sechsmonatliches Budgetproviso» rium an. In: Laufe der Debatte brachten die czechi« schen Abgeordneten verschiedene nationale Beschwer« den, insbesondere in Schulangelegenheiten, vor, welchen die deutschen Abgeordneten entgegentraten, ^ju Beginn der Sitzung teilte der Landeshauptmann die Note der Statthalterei mit, wonach das Iustizmini' fterium die im Iustizdienstc stehenden Landtagsabge«! ordneten wie bisher auch künftig in die Lage setzen, wird, ohne besonderes Ansuchen um Gewährung eines. Urlaubes für die Dauer der Landtagssession ihr! Mandat auszuüben. < In der „Neuen, Freien Presse" wird von einem ^ „ausgezeichneten Kenner" der b ul g aris ch en u n d ^ mazedonischen Verhältnisse darauf hin-! gewiesen, daß Verwaltnngsreformen „ein leeres Wort" seien und es wird der Türkei empfohlen, sie solle in Mazedonien ausreichende Truppenmassen zu« sammenziehen. Anch wird konstatiert, daß es das erstemal ist, daß Nußland von der Pforte Verwaltuna.srl> formen in Mazedonien verlange. Dagegen nimmt eine andere Stimme im selben Blatte die Reformation! sehr ernst und meint, die Reise des Grafen Lambs«! dorff und die angestrebte Verständigung Nnßlands, mit Oesterreich.Ungarn werde der Pforte klar machen,! daß die Aktion von beiden Großmächten mit allem" Ernste betrieben wird. Das Blatt gibt schließlich der Anschauung Ausdruck, daß es für Oesterreich'Ungarn nicht nur möglich, sondern auch unschwer sei, zu einer Verständigung mit Rußland zu gelangen. Immer und immer wieder trete der Gedante einer Demarkation der Interessensphären als Grundlage einer Verständigung mit Rußland hervor. Das Bündnis mit Teutsch« land lasse Oesterreich-Ungarn die volle Selbständig» teit, das Verhältnis zu Rußland seinen Bedürfnissm entsprechend einzurichten. — „Die Zeit", welche an der Hypothese festhält, daß Rußland einen Vorstoß gegen, die Türkei Plane, sagt: Von der Teilung der Türtci bis zu einer Pression auf die deutsche Handelspolitik tann Graf Lambsdorff alles Mögliche, anch Krieg und Frieden, unter seiner Toga mitbringen. Das Blatt empfiehlt taltes Blut. Aus Cetinje, 20. Dezember, wird gemeldet: Die vom, Fürsten Nikolaus anläßlich seines Namens festes in Anwesenheit der diplomatifchen Vertreter Rußlands, Serbiens und Bulgariens gehaltene An-fpraäie enthielt ein förmliches Programm durchgreifender Refo r m e n auf verschiedenen Gebieten. Zu-nächst wird das Erb'Thronfolgerecht durch ein be-jonderes Gesetz geregelt. Die Reform»Meßregeln be» treffen insbesondere die Revision und Ergänzung des bürgerlichen Gesetzbuches, die Regelung der Regie-rungs« und Staatsratsbcfugnisse, die Umwandlung der obersten Gerichtsstclle in einen Kassationshof und den Ersatz der bisherigen Mitglieder der ersteren durch gelehrte Juristen. Der Fürst erklärt das demokratische Prinzip als das grundlegende uud trifft Anordnun-gen bezüglich des Tragens des bürgerlichen Gewan-des. Montenegro wird in fünf Gerichtsbezirte unter Leituug geprüfter Juristen eingeteilt: es werden weiters Vorschriften betreffs Aufstellung eines regel-rechten Staatsbudgets, sowie hinsichtlich der Ruhe» bezüge der Staatsangestellten getroffen, unter welchen bedeutende Personal-Veränderungen, insbesondere ill Absicht auf Ersetzung älterer Beamten durch jüngere Kräfte, bevorstehen. Tllgesueuigteitell. — (Intermezzo bei einer Hochzeits-feier.) Aus Nrescia wird geschrieben: Seit einigen Tagen striken alle Lohnlutscher, da sie mit einem neuen Tarif, oen der Gemcinderat beschlossen, hat, nicht einoerstanden sind. Nur mit Mühe und Not gelang es einem Bräutigam, der seine Hochzeit feiern sollte, ein paar Strilebrecher aufzureiben, die sich mit ihren Wagen pünltlich einfanden, Kaum hatte sich aber der Hochzeitszug in Bewegung gesetzt, als sich die stillenden Kutscher um die Wagen scharten und die ganze Gesellschaft zwangen, auszusteigen und den Weg zur Kirche zu Fuße fortzusehen. — (In zwei Minuten von Konstantin o p e l nach Mella.) Man schreib! der „Frantfulter Zeitung" aus ilonstantinopel, 13. d. M.: Ein weihbärtigcr Muselmann aus dem Kaukasus lam kürzlich mit anderen Glaubensgenossen nach Stambul, um von hier den Hadsch, die Wallfahrt nach der Kaaba von Mella, anzutreten. Mit seinen dürftigen Habseligleiten bepackt, suchte er sich im Getriebe der Hafenanlagen von Galata zu orientieren und den Dampfer ausfindig zu machen, der ihn an die Küste Arabiens befördern sollte. Da ihm dies nicht gelingen wollte, wandte er sich, um sich Rats zu erholen, an einen der dort zu Hunderten beschäftigungslos herumlungernden und auf eine Neute ausspähenden Gauner. «Nach Mella willst du?", entgegnete der Befragte; „ja, warum benützest du nicht lieber , bic neue Eisenbahn? Diese ist erstens um vier Pfund billiger, dann trifft man in der Stadt des Propheten schneller ein, und endlich erfüllt man schon ein gottgefälliges Werl, indem man die .heilige Bahn' benützt." Dens znr offenen Tür hercmdrang. „Es ist da! Papa, es ist da! — Hörst du's?" flu-sterte Lilly strahlenden Blickes, während Mariechen mit einem Satz auf dem Boden war nnd August der eintretenden Mutter fassungslos in die Arme stürzte. „Mama, Mama, das Christkind ist da, wir haben es ganz deutlich singen gehört!" riefen die Kinder wie aus einem Munde: „hast du's geseheil, Mama?" „Gewiß, eben flog's an mir vorbei: doch Kinder, es hat nur ein ganz kleines Körbchen gebracht: viel wird es diesmal nicht bescheren." „Aber es ist doch gekommen, es hat uns doch nicht vergessen!" iubelten die Kinder. Der wohlbekannte Mang der Weilinachtsglockc ertönte, die Eltern nahmen die Kinder in die Mitte imd führten sie, nicht wie sonst in den Salon, sondern in das Arbeitszimmer des Vaters. Auf einem niederen KindertischäM lag neben einem Bilderbogen eine kleine Farbenschachtel, ein Päckchen Pfefferkuck>en und drei Aepfel nebst einein Dutzend Nüssen, an der Wand darüber hing ein win» ziges Schüsselrähmchen mit einigen irdenen Teller- chen und Töpfchen und obenauf staken drei dünne brennende Wachslichter. Triumphierend stürzte sich der kleine August auf Bilderbogen uud Farben, indes Lilly und Mariechen die Pracht des bunten Geschirrs anstaunten und immer wieder ihrer Freude Ausdruck gaben, daß ihnen das Christlind „nun doch etwas gebracht habe". Ver» gessen waren Baum und alle sonstigen Wünsch, „das Christkind hatte eben doch etwas gebracht und sie nicht vergessen!" In tiefster Bewegung beobachteten die Eltem das Gebaren der itinder, und Freudentränen standen in ihren Augen: ein stummes Nicken, und Mama ver» schwand ins Nebenzimmer. Es dauerte nicht lange, da erklang abermals die Weihnachtsglocke: die linder, in der vollen Freude des Besitzes, achteten diesmal des Zeichens nicht, aber als nun die Flügeltüren sich öffneten, ertönte ein dreifacher, halberstickter Schrei — ein lichtstrahlender Baum breitete seine schnei glitzernden, köstlich geschmückten Zweige über die um ihn gruppierten Gabentische aus und am Flügel saß die Mutter und sang mit ihrer lieben Stimme das schöne Lied: „Vom Himmel hoch da komm ich her ..." Ganz blaß. wie entgeistert starrten die Kinder das unverhoffte Wnnder an; dann aber, als das Lied zu Cnde war und die Mntter ihnen mit ausgestreckten Händen entgegenkam, da löste sich der Bann und grenzenloser Jubel brach aus den seligen Kinoerherzen hervor. „Mama! — Papa!" Nur diese beiden, halb-erstickten Worte — aber was so eine Kinderbrust an Wonne zu faffen vermag, das lag in diesem kurzen Aufschrei namenlosen Glückes! lind nun ging's a>l das Cntoecken! „Mama, Mama!" schrie Lilly auf, „schau doä) nur, ein blauer Schleier!" Mariechen jubelte dazwi' schen in förmlicher Cxtase: „Ein Lämmchen, ein Lämmchen! ein rosa Halsband hat es, und es kann laufeil, schau doch her, Mama, schau doch!" August aber hatte die Hand seines Vaters krampfhaft umklammert und deutete nur in stummer Verzückung auf die prachtvolle Festung mit den vieleil Soldaten und auf die „wirtlichen" Kanonen: die Tränen liefen dein stillen Jungen stromweis über tue Backen und endlich brach er los in übermächtiger Freude: „Hurrah, meine Festung!" Erst nach und nach erfreuten fich auch die übrig"' Gaben gerechter Würdigung: doch sie sonnten nicht aufkommen gegen die Macht liebevoll erfüllter H^" Mlswünsche, gegell Schleier, Lamm nno Festung! Als sich der lärmendste Frendenrausch endlich beruhigt, rief die Mlüter ihre Kinder zu sich und sprach zu ihnen: „Seht, Kinder, weil ihr mit geringer Gabe M« frieden und dankbar gewesen, darum hat das Christ» kind euch mm belohnt: hättet ihr euch undankbar ge-zeigt, dann hätte es all diese Herrlichkeiten wilder nut sich fort genommen. Merkt es euch, meine Liebling?, nur Genügsamkeit und Dankbarkeit zeigen dem Christkind den Weg zu euch, ihr habt es hellte erfahren, erinnert euch immer daran. Und nun faltet die Hän^ und laßt llns dem lieben Cliristkmdäien danken fur diese große Freude und ihm versprechen, daß ihr gu Kinder bleiben wollt." Heiß und inbrünstig wurde dies Gelöbnis abge< legt, etwas Nnbeschreiblicl>es regte sich in den bochg Laibacher Zeitung Nr. 295. _______________________2475______________________________ _______24. Dezen ber 5902. unterzogen wurden, werden, wenn ihre Echtheit nicht Zweifel mveclt, von den Bantanstalten gegen Vergütung der Fa-^citations- und ManipulationLtosten von AO li per Stücl in Zahlung, rcspcttive zur Unnoechslung angenommen. Beschä-^>gle Banlnotcn, an welchen einzelne Teile fehlen, weiden »ur mit jencm Betrage eingelöst, welcher auf die unversehrt dorhaildenen Teile der Bantnotc entfällt. Behufs Bemessung bcl Vergütung für beschädigte Banlnolcn zu 1000 klonen loird das Format der Banlnotcn in 100 gleiche Felder geteilt, ^edcs Feld, dc»cn Raum durch die unter das !/ich gelegte ^anlnote nicht wenigstens bis zur Hälfte ausgefüllt wird, ist '^l zeh» Kronen zu berechnen, welche von dem ganzen Nominalbeträge der !1iote in Abzug zu bringen sind. Fehlende "ilc, welche an den Berührungspunkten von zwei odei meh-ttren Feldern liegen, sind nicht mit den für die einzelnen mlder entfallenden Teilbeträgen zu veranschlagen, sondern "u< jenem Betrage in Abzug zu dringen, welcher den fchlen-"ku keilen zusammengenommen entspricht. Banlnoten, welche ^°» Parteien in bereits durchschlagenem Zustande überreicht weiden, dann solche Banlnotcn, aus toelchen Streifen her-"usgeschi,ittcn oder welche aus zwei ober mehreren Streifen zusammengesetzt sind, eignen sich nur dann zur fogleichen Be-wessung und Vergütung, wenn lein Verbacht eines unrechtmäßigen Besitzes, bezichungslveise lcu, auf bestimmte Per-onen^weisendes Anzeichen cincr betrügerischen Alsicht vor-ltgt. In diesem Falle lann die Vergütung bei durchschlagenen ^nliwten nach dem Ergebnisse der Bemessung, bei heraus-ueichnittcnen Streifen jedoch nur in der Art stattfinden, daß ur jedes Feld, dessen Aaum durch die Banknote nicht voll-landig ausgefüllt wird, zehn Nronen, daher im ganzen we-^gstenü hundert Kronen in Abzug zu bringen sind. Berlohlte, "rch Fäulnis zerstörte ober von Mäusen in unmeßbare Teile zernagte u. s. w. Banlnotcn sind gegen Nezcpisse zu über-"ehmcn und an die Zentrallasse ber Banl in Wien zum gesund, beziehungsweise zur Vornahme ber Teilbemessung l'nzusenben. ^- (Die Fürsten V e r i a n b - W i n d i sch-^.l ci tz.) Die anläßlich der Vermählung des Fürsten Otto ^Mdisch-Oiä'tz mit Ihrer kaiserlichen und königlichen Ho-^ll Erzherzogin Elisabeth zu Beginn dieses Jahres erörterte u"age, ob mit dem Fürsten Otto die männlichen Mitglieder ^ zweiten Linie des Hauses Windisch-Grätz, die nach ihrem Gründer Veriand-Nindisch-Gra heißt, eine Standes-"huhuilg erfuhren, erfährt im Hoftalcndcr für 1903 eine Be« l'ntigung. Für die gedachte Linie wird hervorgehoben: "^estcrieichischc Verleihung des unbeschränkten vererbenden ^«dilates .Durchlaucht'. Wien, 12. Jänner 1902." . — (Leichenbegängnis.) Gestern nachmittags and hier das Leichenbegängnis nach der am 21. d. M. ver-^rbenen Gürzer Stiftsdame Friederile Freiin von Nech-^^ch uilter zahlreicher Beteiligung aller Gesellschaftskreise , .^' Zur Einsegnung ber Leiche hatten sich die hier dominierenden Damen und Herren der Aristokratie und die iibri-3«n Leidtragenden, Ihre Exzellenzen der Herr Landespräsi-^nt Viktor Baron Hein und Gemahlin Frau Olga Baro-^" Hei n an der Spitze, vor dem Trauerhause eingefun-^> Dem mit prächtigen Kränzen reich geschmückten Leichen-?"3en folgten außer den leidtragenden Angehörigen die Herren: Ihre Exzellenzen FML. von Chavanne und ^L. von Höchsman n. GM. R. v. Manussi, GM. "aron Ga 11. Hofrat Dr. Andreas Graf Schaffgotsch, cznlshmiptmann W. Haas, Bürgermeister I. H r i v a r. "ndcsnerichts-Vizepräsident I. Pajt, Oberst v. Zim-. ' r g . Oberst v. Schaffer. zahlreiche Damen und Herren sick?^°lratie und der übrigen Gesellschaftskreise, in denen ^ die Verewigte einer besonderen Wertschätzung erfreut . ^- (Christvau m fe ier.) Die gestern im Iosefinum Zlb ^"'^ 2hrer Exzellenz Frau Olga Baronin H e i n, »^^rcifin U p r a x i n, und mehrerer ssunltionärinnen sowie Vereinsbamen abgehaltene Ehristbaumfeier mit großer Bescherung nahm einen schonen Verlaus; diefclbe wurde durch die Anwesenheit Seiner surstbischösUchen Gnaden Dr. Anton Bonavcntura I e g l i i! ausgezeichnet, toclcher sich im Verlaufe auch perzönlich an der Verteilung der Gaben an die Armen beteiligte, dann das Wort an Ihre Exzellenz Baronin Hcin lichtete und ihr als großen Wohltäterin der Armen sowie auch den übrigen Damen seine vollste Anerkennung aus» sprach. Der Herr Fürstbischof spendete am Schlüsse der Feier den Anwesenden den bischöflichen Segen. Die Verteilung der vielen mit Umsicht und Sorgfalt vorbereiteten, auf Namen lautenden Geschentpalele mtt praktischem Inhalte, als: Wäschestücken, Kleibern, Schuhen, ilaffee und Zucker, leitete l unter Mithilfe der anwefenben Damen in liebreichster Weise Frau Baronin Hcin und fand für jeden der beglückten Armen ein gütiges Wort. Zwei Schülerinnen der Nähschule im En« gelstostum trugen am stattlichen Weihnachtsbaume je ein entsprechendes Gedicht vor. Zu Beginn der Christbaums«« , hatte Herr Prof. Dolenc in ber Anstaltslapelle einen , Gottesdienst abgehalten und hielt sodann auch oben im Saale ! eine erhebende Ansprache. — Allen Wohltätern wird für die großmütigen Gaben, wodurch die ansehnliche Bescherung — es wurden über 20 Inwohnerinnen des Dienstbotenasyles sowie 70 bedürftige Familien beteilt — ermöglicht wurde, der Dank dargebracht. — (Ocffentlichc Vortrage an der t. l. kunstgewerblichen Fachschule.) ^.. Für Da -n, c n. An der kunstgewerblichen Fachschule weiden mit Beginn des nächsten Jahres öffentliche Vortrage für Zeichnen und Malen interessieren, stattfinden. Die Vortrage werben umfassen: Grundbegriffe aus Projeltionslchre, Schattenlchre. Konstruktion, Perspektive und perspektivischen Vcleuchtungälchrc. Die Vortrage sollen, falls sich eine genügende Anzahl von Damen anmeldet, jeden Donnerstag nachmittags von 4 bis 0 Uhr stattfinden, am 8. Jänner 1903 beginnen und bis Mitte Mai dauern; sie weiden vom Zeichenlehrer .Herrn Otto Grcbenz abgehalten. — k. Für Ge -werbeticibende Vortrage über Kleingewerbe« motoren (Dampfmaschine, Gasmotor, elektrischer Motor), abgehalten vom Herrn Direktor Johann 8 u b i c. Tag und Stunde werden spater bekannt gegeben werden. — Die Vor-trage sind unentgeltlich, werden aber, wie erwähnt, nur bei entsprechender Beteiligung stattfinden. Anmeldungen (mündlich oder schriftlich) nimmt die Direktion (Alter Martt, Sitticherhof) entgegen. — (Militär-Konzert.) Wie bereits berichtet, findet am 20. o. (Stephanitag) ein Konzert der Musikkapelle des l. und l. Infanterieregiments Nr. 27 unter Leitung ihres Kapellmeisters, Herrn Theodor Christoph, im c,rohen Saale der Tonhalle statt. Der Streicherchor wird durch « Herren der Philharmonischen Gesellschaft Verstärk, die aus Gefälligkeit und im Interesse des wohltätigen Zweckes — denn das Konzert findet zu Gunsten des Militär-Kapellmeister-Pensionsfonbes statt — mitwirken. Als Solistin wurde die Violinvirtuosin Fräulein Martha Kupla gewonnen, über deren künstlerische Leistungen glänzende Berichte vorliegen; die Künstlerin wirkt nur in Anbetracht des edlen Zweckes in liebenswürdigster Weise mit. Fräulein Kupla war Schülerin der berühmten Künstlerin Frau Soldat-Nögcr und genoß sodann ihre weitere Ausbildung am lönia,licl)en Konservatorium in Berlin unter den Pro« fessoren Wirth und Joachim. Das Programm des Konzerte« ist hochinteressant: es bringt Kompositionen, die von blendender Wirkung, hauptsächlich einem großen Orchester Ge-lcaenheit zur virtuosen Entfaltung bieten. Es lautet: 1.) Golbmarl: „Im Frühling". Ouvertüre. 2.)Vieuxtemps: Großes Violinkonzert" in li-mcill. Nr. IV. ..>,>. 31, mit Or. chesterbegleituna,: Fräulein Martha K u p l a. 3.) Richard Wagner: ..Siegfrieds Tod" aus der „Götterdämmerung." 4) F. Liszt: ..Pester Karneval" (6. Rhapsodie).________ — (Das Wohltatigleits-Konzert), welches über Anregung und unter dem Protektorate bei hochgeborenen Frau Olga Baronin He in, geborenen Orasln Apraxin, am 14. d. M. in der Tonhalle der Philharmonischen Gesellschaft zum Besten des (tlisabeth«Kinder-spitales stattfand, ergab eine Gesamteinnahme von 1M0 X 00 1l, die Auslagen betrugen 3ti9 X 20 b, eS ergibt sich daher ein Ne inert ragn is von 641 X 40 k. — (Gainisonslränzchen.) Die Einladungen zu den beiden Garnisonslränzchen werden soeben versendet. Das erste Kränzchen findet bekanntlich am 14. Jänner in» „Narodni Dom", das zweite am 17. Februar im ttasrno statt. Beginn beidesmal um ^9 Uhr abends. i * (Alpines Fe st.) Für das große alpine Fest, da« die Sektion krain des Deutschen und Oesterreich,jchen Ulpen-vereines am 17. Jänner veranstaltet, gibt sich ein ungemei» lebhaftes Interesse kund und die Anmeldungen zur Teilnahn« laufen in erfreulicher Zahl ein. Für die Gruppe Mnzug de» ^ Triglav-Königs" haben sich bereits so viele Mitwirkende gemeldet, daß dieselbe schon überreich bedacht ist. E< erscheint daher wünschenswert, neue Vruppen zu bilden, oder ^ bereits geplanten sich anzuschließen. Anmeldungen hieß» nimmt das Damenlomitee entgegen. Im Verzeichnisse d» Komiteemilglieber ist aus Versehen der Name des Herrn Sparlassebeamten Karl Tschech ausgeblieben. — (konzert Lc, mborg.) Im Hotel Elefant findet am 28. d. M. ein Konzert des bekannten Komiter« am Klavier. Herrn O. Lamborg, statt. Herr Kamborg vereint. Vie die „Neue Freie Presse" hervorhebt, mit einer natürllchen Komik glücklichen Humor und große Schlagfertigleit. All Musiker setzt er durch seine fabelhafte Geläufigkeit, sem riesiges musikalisches Gedächtnis und durch eine Menge don Fertigkeiten in Erstaunen. Er ahmt überdies alle Stimmen, von der des Kindes bis zum gröbsten Bierbasse. täuschend nach; er karikiert gewisse Klaviervirtuosen mit boshafter Schärfe, er spielt bei verdeckter Klaviatur mit einer Kleiderbürste, er läßt sich endlich von den Zuhörern die Namen von Opern, Operetten, Liedern und Tänzen nennen und verbindet alles im Fluge ohne jede Schwierigteit zu reizenden Potpourris. — (Zur Regulierung von Unter-Kiöla.) Wie uns mitgeteilt wird, findet am 23. Jänner in Unter» 6i5la eine lommissionelle Verhandlung behufs Feststellung des für die dortige Gemeinde erforderlichen Hauptitgulie-rungsplanes statt. —o. — (Schu lspe r r e.) Wegen der im Schulhause z» Mitterborf bei Gottfchee aufgetretenen Scharlacherlrantungen muhte, weil eine Ifolierung der Kranken nicht tunlich ist, der Schulunterricht unterbrochen werben. —o. — (Die Liitaier freiwillige Feuerwehr) yielt am 21, d. M. im Gasthause „Fortuna" in Littai ihre ordentliche Generalversammlung ab. In den Nereinsausschuh wurden alle bisherigen Funktionäre und zum Hau.ptmann der bisherige Obmann, Herr Karl Prezelj, Näclermeister und Hausbesitzer in Littai, wiedergewählt. —ilc. — (Verurteilung.) Der im Iah« 1884 in Slivna geborene und nach Watsch zuständige Neigarbeiter Valentin Obreza, ein arbeitsscheues Individuum, wurde diesertage beim kreisgerichte Eilli wegen Landstreicher« und Verbrechens des Diebstahlcs zu 15 Monaten schweren Kellers verurteilt. Auch wurde dessen Abgabe nach verbüßter Strafe in eine Zwangsarbeitsanstalt ausgesprochen. —ik> — (Aufgreifung eines Irrsinnigen.) Der nach St. Martin bei Littai zuständige Tifchlergehilft Michael Manbl wurde in Bregenz wegen Irrsinns aufgegriffen und in das Spital daselbst übergeben. Veim Manbl wurde ein Betrag von 3445 X 8 li und 9 Franten 20 Tent, vorgefunden. Der Irrsinnige wird in feinen Heimatsort abgeschoben werden. —ilr. ^"'mtm NinderMen — das Samenkorn bogmm zn ""N'n, das die aute, kluge Mitter in den so wohl "bereiteten Aoden gelogt. H.Ms dann dir Moinen wieder völlig mit ihren (Hben beschäftigt waren, nahm die ^ran den "l", bri der Hand führte ihn zn seinem Gabentisch? i^ .frngtt-: .Willst du nicht auch sehen, was das "'Mind dir gebracht hat?" l>il> q?" ^"!! ^ ^ ^ ilberwalkilder Zärtlichkeit in fcw " ""b flüsterte: „Daö Veste halte ich um-s^ 5^, dich, die mir nicht nnr die Kinder geschenkt, ^i's ^'"" kluger, treuer 7vnrsorge ich e5 auch zn b>'a> bebe, wenn ans diesen Kinder» einst tnchtige, ^^^'"'schen werdeil. Wohl den Kindern, die an „Hand solcher Mnlter dem Leben entgegen reifen wohl dem Manne, der solches Weib gesunden." tz "Wohl aber auch dein Weibe, das sich in seinem >^m und Streben eins mit den, Manne weift — ^ss^' 5'niner miteinander, IVritz, das soll nnser tz ",'Pruch bloibei, wie bisher!" antwortete Hran . ^ mnig und schlang die Arme um seinen Hals, Ic>s^?e bednrften keiner Worte mehr, in ihre,, Blicken bei?f. ^' d"K eine grofte, heilige Weihnachtsfrende ben w " eingekehrt war, eine svn'nde, die nicht mit ^in5 'V" ^-' Christbaums erlischt, sondern ein >!H^ Licht, das aus ihrem innigen Verbnndensein ^Nd<. ^"" ^tischen und körperlichen Gedeihen ihrer ^ seine vornehmste Nahrung sog. ^."nd sie war nicht umsonst in d'e Welt gekommen > Vom Menschen, der zmücklehite. Eine Parabel. Aus dem Slovenischen des F. X. Me«l«. (Fortsetzung.) „Mein ivrcnnd!" Der Mann unter dein Vanmc hob verwundert den Kopf. Auf feinem bleichen Gesichte lagerte sich der Ausdruck stillen Unmntes. ,Was wollt Ihr, warnm stört Ihr mich?" ^Worüber sinnst du nach in dieser Einsamkeit?" ^n der Frage des Wanderer» zitterte weiche Teil» nahine Der Mann unter dem Vanme fühlte sie nnd wehrte sich nicht dagegen: sie tat ihn, not. „Woriibl-r ich nachsinne? —Ueber mem Ungemach und mein Leid!" Ueber dein Ungemach nnd dein ^eid! wieder- holte" der Mensch, der zurückkehrte, und versank in Nachdenken--------..Anch ich habe es gekostet. Las; hören, von weläier Art dein Unglück sei! Alles, was mir lieb nnd teuer war, habe ich ver- lonni" ^n/Laufe von drei Jahren begrub ich mein Weib und alle Kinder. Das letzte Kmd bettete ich heute '"' Der Mensch, der zurückkehrte, erschrak. „Was sagst du? — Das gleiche Schicksal ward einstens nnr zuteil." ,,, ^ Er lehnte sich an den Vamn nnd betrachtete das Antlitz des Mannes. Auch dieses Antlitz kam ihm be> lannt vor. Er schloß einen Augenblick sem Auge um sich zu erinnern, wo er es wohl schon gesehen hatte. Aber vor seiner Erinnerung schwebten nur verwischte Vilder ohne feste Konturen und ohne ausdrucksvolle Züge- Als er die Augen öffnete, war der Unbekannte bereits aufgestanden und blickte auf die Straße vor sich. Augenscheinlich rüstete er sich zum Aufvruche. „Wohin nun, Vruder?" „Wohin? Ich weiß es nicht. Am liebste ginge ich hin, wohin alle meine Lieben gegangen sind." „Laß dich nicht von der Verzweiflung bezlmngen! Es gibt noch andere Wege. Geh mit mir!" Der Frenü>e blickte, ihn gleichgültig an und zuckte die Achseln. „Ich keime nur einen Weg — den Weg, der zum Vorne der Vergessenheit führt." Und ohne Gruß machte er sich aus den Weg. dem Herbste und dem Verderben und dem Tode ent-gegen . . . Dem Menschen, loelcher zurückkehrte, gab es einen Stich ins Herz. Dem abgehenden Fremden hatte das Schicksal dasselbe Leid wie ihm bestimmt, und dieses Schicksal machte ihm fast den Unbekannten zu einem Vrnder. Daher hegte er den Wunsch, derselbe möge sich ihm als trener Gefährte und Mitwanderer ans dem Nückwege in glücklichere (hegenden zugesellen. Aber der Mann ging weiter. — Uird al5 der Wnn< derer sah, daß er sich nicht mehr umschaute, daß er sich überhaupt nicht mehr um ihn kümmerte, sondern be« harrlich seinen Weg fortsetzte, übermannte ihn ein unschönes Gefühl nnd er rief scharf und schadenfroh dem Abgehenden nach: „Eile immerzu' — Zum Tode kämest du auch langsam früh genug . . . Eile immerzu , , , hehe!" Er lachte gezwungen auf und wandte fich und schrUt lveiter zurück auf dem Wege, den er schon ein» mal zurückgeleHt. Fortsetzung folgt.^ Laibacher geitung Nr. 295. 2476 24 Dumber 1902. — (E rnennu ng im Nergbaudie nste.) Seine Exzellenz der Ackerbauminister hat den Vergeleven Johann Adamec in Idria zum Beigmeister ernannt. , — (Zum Stellvertreter des Chefs des General st abes) ist Generalmajor Oskar P o t i o r e l, derzeit Kommandant der 64. Infanteriebrigabe in Budapest, ! designiert. Generalmajor Potiorel diente in den Jahren 1883 bis 1885 in unserem heimischen Infanterieregimente Nr. 17. — (Wie die behördlichen Aufträge befolgt werden.) Der Stadtmagistrat hat im Herbste des l laufenden, Jahres an die Gartenbesitzer im Stadtgebiete die Aufforderung erlassen, dafür zu sorgen, dah bis zum 15. No- ! vember l. I. die Obstbäume von den- Nrutanlagen und den ^ Gespinsten der Raupen und der sonstigen Gartenschädlinge gereinigt weiden. Diese Verfügung wurde damit begründet, dah diese Reinigung zum großen Teile oder ganz unterlassen I zu werden pflegt, weshalb sich die Gartenschädlinge auf eine ^ besorgniserregende Art vermehren und die Gartenerträge herabmindern oder vollends in Frage stellen. — Man sollte nun glauben, daß jeder Betroffene die gewünfchte Reinigung gleich bewerkstelligt hat, allein man lann sich zu jeder Zeit überzeugen, dah die meisten die an sie gerichtete Aufforderung unbeachtet gelassen und zur Sache gar nichts getan haben. Insbesondere fallt es jedem auf, der die Resselstrahe passiert, dah an den daselbst befindlichen Alleebäumen auf» fallend viele Brutanlagen des Schwammspinners, des gefährlichsten Gartenschädlings, zu sehen sind, zu deren Vertilgung bisher gar nichts geschehen ist. — Jetzt wäre es möglich, diese Bäume ohne nennenswerte Geldauslagen zu einigen; kriechen aber die Raupen im Frühjahre aus. so weiden sie einen bedeutenden Schaden anrichten und die Kosten der Ausrottung derselben nxrden beträchtlich sein. Mögen deshalb die berufenen Faktoren dem angedeuteten Zustande an der Nesselstrahe ihr Augenmerk zuwenden, damit die nachbarlichen Gartenbesitzer nicht unverschuldet zu Schaden kommen. 6. — (Postalisch es.) Beim t. l. Postamt« Mitterdorf bei Gottschee wurde vom 17. d. M. ab der Telegraphendienst (beschränkter Tagdienst) eingeführt. — (Die lrai nische Aerztelammer) hält am 30. b. M. um 5 Uhr nachmittags ihre Kammersitzung im Kammerbureau ab. — Im Verlage der Krainischen Aerztetammer sind, entsprechend dem tz 24 der ärztlichen Standesordnung, einheitliche Formularien ärztlicher Hono-rarnoten in slovenischer und deutscher Sprache erschienen. — Die lammerpflichtigen Aerzte des lrainischen Kammersprengels erhalten dieselben unentgeltlich beim Sekretär der Aerzte-lammer, Herrn Dr. Vinzenz Gregoriö. — (Die (^italnica in U n t e r - 3 i»t a) wird am 26. b. M. ihre 25. ordentliche Generalversammlung mit der üblichen Tagesordnung abhalten. * (Vortragsabend.) Gestern abends hielt im Katholischen Vereinshause Herr Dr. Michael Qpela einen Vortrag über seine Reise durch Italien. Der Vortrug gab eine Schilderung der Städte Venedig. Padua und Florenz. ' — (Freiwillige Feuerwehr Waitsch-Gteinih.) Bei der am 21. d. M. erfolgten Vorstandswahl wurden nachstehende Herren in den Ausschuh gewählt: Hauptmann: Martin Podgorelec, Besitzer in Rosental (Gleinitz), Stellvertreter: Franz Zu pan, Spengler in Gleinih. Schriftführer: Josef Kociper, Tischler in Rosental, Kassier: Martin Markiö. Besitzer in Gleinitz. Ausschüsse: Alois Pogai-ar. Besitzer in Neudorf (Gleinitz), Rudolf Bor^tnit, Fabritsangestellter in Gleinitz. Johann Pellaj. Fabrilsangestellter in Gleinitz, Stellvertreter: Alois 5; tarjevec. Besitzer in Rosental, und Johann Ga « perlin . Schlosser in Gleinih. — Die vor fast 3t) Jahren in Waitsch-Gleinitz errichtete Feuerwehr ist eine der ersten lrain.Feuerwehren. Da sie einenKrantenfond gründen will. werden Freunde des Vereines ersucht, dieses Vorhaben nach .Kräften fördern zu wollen. * (Brand.) Am 10. d, M. abends brach auf dem Dachboden der Baracke des Josef Ravhelar in Wocheiner-Feistrih, politischer Bezirk Radmannsdorf, ein Feuer aus, welches, da schnell Hilfe zur Stelle war, nur die Baracke einäscherte. Ravhelar. der auf 2000 X versichert war, erlitt einen Schaden von 4000 li. der Kaufmann Johann Pretnar, dessen Baracke bei der Löschungsaktion beschädigt wurde, einen solchen von 1600 X. Die Entstehungsursache des Feuers ist noch nicht aufgeklärt. —r. — (K e ll n e r k rä n z ch e n.) Wie alljährlich, veranstaltet der Bund österreichischer Gastgewerbe - Angestellter, Sektion Laibach, auch im kommenden Faschinge sein Kränzchen. Dasselbe wird am 28. Jänner im Kasino stattfinden. — (Vom Artillerie-Schieß platze bei Gurlfeld.) In einem Teile der gestrigen Auflage wurde diese Notiz verstümmelt abgedruckt. Sie hat richtig zu lauten: Die fahrende Batterie Nr. 2 des Korps-Aitil-tericregiments Nr, 3 wird am 15. Jänner 1l)03 mit einem Stande von fünf Offizieren. 1 Kadett-Offiziersstellvertreter und 110 Mann sowie 83 Pferden in Gurtfeld eintreffen und am 17. Jänner auf dem Schießplätze in Zadovinet mit dem Schiehen beginnen. —o. * (Explosion einer Petroleumlampe.) Vorgestern abends explodierte im Bureau des Puntigamer Vierdepots in der Vahnhofgasse eine Petroleumlampe. Das brennende Petroleum ergoß sich über den Schreibtisch und setzte die Bücher und die Schreibgegenstände in Brand. Der Kontorist Pirc löschte selbst das Feuer, verbrannte sich aber dabei an beiden Händen. * (Verhaftung.) Die städtische Polizei verhaftete den gewesenen Uhrmacherlehrling M. G., welcher seinem Lehrherrn, dem Uhrmacher Franz (!uden am Rathausplahe. eine goldene Uhrlette sowie mehrere Uhren und Ringe entwendet und vertauft hatte. G. hatte auch in der Sparlasse-strahe Nr. 4 zweien Parteien Kleidungsstücke entwendet und sie bei den Trödlern verlauft. Der Verhaftete wurde dem Landesgerichte eingeliefert, — (Verhinderter U n g l ü ck S f a l l.) Im engli-, schen Kleidermagazin O. Bernatoviü fing gestern vormittags das Haar der nahe am Ofen gesessenen Buchhalterin Valerie Baronin Helversen von Helvershaim Feuer, (is ist nur der Geistesgegenwart des übrigen Personales zu vcrdanten, dah das Feuer rasch erstickt und ein größeres Unglück verhindert wurde. Die Buchhalterin kam mit dem Verluste eines Teiles ihrer Kopfhaare davon. * (Ein angeblicher Burengeneral.) Im Krankenhause zu Innsbruck befindet sich seit 12. d. M. ein Individuum, welches sich Graf Anton Alexander Potocly D'Otto» nennt und angibt, russischer Generalmajor a. D. zu sein und im Burenlriege als Generalstabschef des Generals Botha fungiert zu haben. Derselbe ist im Besitze eines auf den Namen Anton Alexander Graf Potocty, Ex-Generalmajor der Kavallerie, lautenden russischen Legitimations-papieres, führt jedoch mit Ausnahme von zwei Briefen, welche cr vom Präsidenten Krüger erhalten haben will, keinerlei Dokumente bei sich, welche seine Dienstleistung im Buren-Heere bescheinigen würden. Es besteht dringender Verdacht, dah man es mit einem Schwindler zu tun habe. Der angebliche Graf Potocty soll sich auch in Laibach aufgehalten haben und es soll ihm ein Herr Geld vorgestreckt haben. Der angebliche Vurengeneral D'Otton versprach ihm das Geld zurückzuerstatten, tat jedoch dies bis heute nicht. Dieser Herr aus Laibach hat an einen Polizeibeamten in Innsbruck einen Brief gerichtet, worin er D'Otton als einen Schwindler bezeichnet. Da der Brief in Verlust gegangen ist, wirb der Schreiber desselben hiemit ersucht, sich beim hiesigen Polizeiamte zu melden. — (Ge schä ftsve rlau f.) Wie man uns mitteilt, hat Herr Josef Mcdved sein in Rudolfswert innegehabtes Manufalturwarengcfchäft verkauft und hat sich in Agram ansässig gemacht. ^yruter, Munjt uni» Merutur. — (E i ne neue Mu si lzei tu ng.) Vom 1. Iänne, 1903 ab erscheint in Wien eine neue Musilzeitung unter dem Titel: „Wochenschrift für Kunst und Musil", welche sich die Aufgabe gestellt hat, uneingeengt von jeder Rücksicht auf Persönlichkeiten, nur für die Sache der Musil, sowie der bildenden und darstellenden Kunst einzutreten und für die Pflege und Hebung derselben tätig zu wirken. Administration 111., Salesianergasse 10. — (Ein eigenartiges dramatisches Weihnachtsspiel) wurde in London aufgeführt. In Versen, die in ihrer seltsamen Einfachheit oft pathetisch wirkten, wurde die heilige Geschichte in drei Aufzügen in Szene gesetzt. Der erste zeigt die Hirten auf dem Felde, ihre Herben weidend. Dann suchen die drei Könige das neugeborene Kind und der dritte zeigt den Stall mit dem Kinde und Maria und Josef. Das Stück endet mit der Flucht nach Aegypten, und der Epilog erzählt die Bedeutung des Stückes. Von einer „Handlung" im eigentlichen Sinne des Wortes war nicht die Rede' es war vielmehr eine Reihe von Bildern, die durch Musikbegleitung illustriert wurde. Das Orchester war verborgen, und die in der Ferne gehörte Musil war eine diskrete Begleitung in weichen Tönen; auch ein unsichtbarer Chor begleitete die Szenen mit erläuternden Betrachtungen. ..... („j< n l <> I i « k i () d x linoli>iuln und nach dem Offertorium j! von Anton Foerster, Offertorium 1'ui «unt owii von Josef Haydn. Freitag, den 26. Dezember (Heil. Stephan), Pontifilalamt um 10 Uhr: Instrumentalmesse in D-clui- von Karl Kempter, Graduate 8« Donnerstag, den 25. Dezember (Geburts» fest Christi), um Mitternacht Christmette. Vor derselben Veihnachtslied von Fr. Gerbi« und 'IV> I)«um lauäülnu» von L Äelar. Beim Hochamte: Messe in I>sjur von Karl Kcmpter, Graduate '1'<^um inininu<^ tn^« tl-r,-ll> von Anton Foerster, Qffertorium 1'ui «nnt eus'Ii von G. E. Stehle. Freitag, den 26. Dezember (Heil. Stephan), um '/.10 Uhr Hochamt: Vierte Messe in ^-moll und ^- nyme» Briefes i» Gegenwart des Konsuls aus dem ^ .^ nisse wörtlich niederzuschreiben. Auch die Schriftzüge erst sich als identisch. Das Erdbeben in Turkestan. Aschabad. 23. Dezember. Wie der Speziallol^''^ bent des „Zalaspijsloje Obozrcnje" telegraphiert. ^" slgeN Erdbeben täglich stärker. Das Gebiet dcr Erderschüll"" h, beträgt 22 Quadratwerft. Dic russische Bevölkerung ^ ^ nach der Eisenbahnstation gebracht, woselbst 500 WaS^ zur Verfügung stehen. Der Generalgouvcrneur ^" ^chtt^ lestan und der stellvertretende Direktor der Eisenbahn .^ ten Baracken ein und liehen Waggons sammeln, in ^, dic Regierungsbehörden untergebracht wurden. ^vV^ vB sonrn sind dem Erbbeben zum Opfer gefallen. In f^ ^ Eingeborenen bewohnten Stadtviertel wurden bis I V ,,^f Leichen ausgegraben. Die Stabtrentci, in lvclchcr stcy ^ Millionen Rubel befinden, liegt in Trümmern. "' Pgs räunninsssarbeitcn werden unter Aufsicht vorgcnoMM ' ^ Brunnenwasser ist versiegt, Mcm befürchtet den ElN" Bodensenkungen. Marokko. ^5 Madrid, 23. Dezember. Wie eine Depes^ ^b Tanger meldet, fand zwischen aufrührerischen Sta"'^ hie den kaiserlichen Truppen ein Kampf statt. i"^,^schl,il' Tniftpen vollständig geschlagen wurden. Die ^bcue" >^ ^ te» 40 Gefallenen die Köpfe ab. welche der PraM' ^ho feinem Zelie aushängen lieh, Der Sultan hat das ". ^^gt"' über die Truppe» dcm Gouverneur von Sefra u ^l Aus dcm Sude» si»d Verstärkungen emaetroffen, ^ ^ Wiedcreroberung von Tazza mit verwendet wer .......... macht"'" Genf. 23. Dezember. In der vergangenen ^ ^ sss-I Uhr wurde bei dem hölzernen Monumcntalporla ^ ^» thebrale St. Peter ei»e Bombe geworfen, bur«) ^ibe" Schloß des Portales zerstört und zahlreiche lfei', ^ an der Kathedrale und den benachbarten Ha^e inert wurden. Laibacher Zeitung Nr. 295 2477 24 Dezember 1902. Velstorbcne. ?lm 2s). Dezember. Slavlo jio?mat, Taglöhnerssoljn, !'/, Mon., Froschgasse 7, ii^ensschwäche. Am 81. Dczem'er. Friederilc B'ronin Nechbach, Cliftsdame, 6l) I, Pleiwei^strah^: 13, eiterte V^oiichili^, Heiz. lähmung. Am 22. Dezember. Maria Lcvstel. Inwohüelin ^^ I.. Kastellssasse 4. Lmpl,y5em», pulm., l)edz< stillende Einreiblina, besikielalinirn alitirhrumalischrn Motels. In Flaschen zu li l'W. Täqlicher Versandt gegen Postnachnahme durch Apotheker A. Moll, l. ». l, Hoflirferant, Wien, Tuch-lauben !<. In den Depüto der Prouinz verlancie n,s!N ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schuhmarle und Unterschrift. ________ li«n)e-r. Tonhalle der Philharmonischen Gesellschaft. Zu Gunsten des Pensionsfondes k u. k. österreichischer Militärkapellmeister im grossen Saale der Tonhalle Freitag (Steptaitaft 26. Dezember, aüenüs kali 8 Uhr grosses KONZERT. In besonders liebenswürdiger Weise haben hie^u ihre gefällige Mitwirkung zugesagt: Fräulein Martha Kupka, Violinviituosin nus Wien, sowie mehrere Horren der Philharmoniiohon Gesellsohaft. Orchester: Rogriment»kapalle Nr. 27. Vortragsordnung. 1.) Goldmark: «Im Frühling». Ouvertüre. 2.) Vieuxtempi: Violinkonzert (D-moll, op. 31) ml Or-cheRterbtgleitung. Violine: Fräulein Martha Kapka. 3.) B.Wagner: «Götterdämmerung», «Siegfrieds Tod». 4. LiSZt: Rhapsodie Nr. 6 (Pester Karneval). Dirigent: Theodor Christoph. (5038) 2 2 Pretse der Platze: Cercle 4 K, I. Platz 3 K, II. Platz 2 K, Galerie 3 K, Stehplatz 1 K, Schülerkarte 00 h. Karten «ind zu haben (aus Gefälligkeit) in drr Musikalienhandlung des Herrn Otto Flacher, Kongnßplalz (Tonhalle), und am Konzertabende an der Kasse. r Acute Marshal. Erkrankungen tier Luttweye weiden mit] / X^ ROHITSCHER % I ^^r Säuerling „Styri»"-Quelle mit Erfolg bthantfdt I (47,b, Urnft und Btoff. 4 4ü) Ein durch Krankheit, schwere Operationen. Ver-dauungsstö ungen, heftiges Fieber oder Blutungeo, herab-gekommener Körper muß in kurzer Zeit wieder auf die ursprüngliche Hohe und Kraft gebracht werdeo, wh:.h er nicht schwerem Siechtum verfallen soll. Die«e üf>eiaii.s schwierige Aufgabe lässt sich jetzt mittelst eir.es leicht verdaulichen , zugleich appetilaniegenden Näbrmittels, wie es die Somatose ist, leicht erreichen. Denn die Somatoie enthält rur diejenigen Bestandteile des Fleisches, denen sin Nährwert zukommt, also hauptsächlich die E we;ß-körper. und zwar in ein« r Form, in welcher sie direkt vom Körper aufgenommen werden. Da »ie saut geschrnark-uud geruchlos ibt, wird sie gern genommen und b^wnkt bei aileii schwächlichen, in dei' Ernährung zurückgebliebenen l'stlienfen nach Verlauf eines Monates in den meisten Fällen bor its eine Körperzu ahme zwischen ein und drei Küo. DaulsassUllg. ssür die vielen VlweiiV der Teill,ühme während der Krankheit und anlählich des Lodes unserer un» verss, ßlichen Schwester, beziehungsweise Tante Friedcrike Freiin von ßechlmch erlaube, sich die Mitglieder tcr Familie Mechbach d«n hsrzlickstr» Da»l auf diesen W»^e ^,lü Aus« drucke zu brinqen. Malbuch am 24 Dezember 190^. Danlslignng Für die aninhlich der «ra!',lheit und de? Tod?« u 'sl-rer unvesi!i^en der hsiliqs» Neliqion v^sehenen, sanft eiilichliimmelt'N Techier ^inla eiwiei»'»^ über« qrohc Teilnahme, siir die vielen an der Balire des linveryehlichen Vieblinnes niedergrlenten Liebe^qaben, sür das zahlreiche Mlleite aus nad und s,'rn zur ewigen HahN'Nauleif>er den H,llen Aerzten für die aufopfernden Bemühungen, »usir jiilld zu istten, den innigsten Danl aus (50W) die tief«, offiMm Kur«.li- N«!i,ru«g lämtlich« Nltien ^nd d,. «Div-rse,. L°!.. «rsseht ftch per Gtü«l.___________________ sllg.M.ln. Sl°°l°schuld. w" "°" ^nhtitl, «,n»e ln üllotln Mal. '«ov'mbrr p, tl. < /"/„. . ll>> »>' l«l 5» "Sllb.I«n,°I»Ü pl,«,4-»"/„ ,«,!'!!, UN ».'< ,»/' ., «pill. Ot«,Pl,5.4 2"/« ,0,-15 l"l'«i> ,^"« G»lla»«Io!' lin<> sl. 8 »"/„ ,»«'- !»^ ^ ,»«!> '. 500 n. 4«/„ «f>l »b ,b»»^ ,»«^ '' lW »l, 4"/„ l«I - ,«si— ?7^" „ ,«,,«,, »4» — l?d» ^ »^ ». V "' !te, ftlr., lUO l!.. ^"ll°Nl.....4°/„ ,»0 «0 i»o »» .."kn»s ln ltlllnenwühr.. stfr. ,,,"" llass......4"/<, «<" »» 100 bd ^," "o. wo ^,„ Ul«!mc> . 4"/„ lW »,"» ,00 hs> "" «l»N« .... «>/,"/d S«««> »2<0 5l!tnbahn.eta«,t,sch«l». ''abtthh^,, in <«,, stcuerslei, ""n, I^,s, ,^I,n ln Bllbll «»!,""'"< ,n. S<) , . 4"/o l»><4<,4l' '''b!,si».«p.«il«b..»lli«n. bt« ^« -...... »«4 HO 4«8 5!' z, "»' -...... ».<>l — 4z< - ., ""l Lubw, « »m» <2 S»40,«X»-4<> Volnrlberg» Nahn, «m, »884 (bw. V>,)ENb. 4°/» . . . »V ü>l00b«' Staatsschuld d»t Landn d«r ungarlschtn Aron». ^/»ung, Goldlcntc per Nasse . ll8 3» l»l» <> b<°. blo, p«l Ultin», . , , . NS 9<» lillxo 4"/y dlo, Nrnte ln lirunenwOhl., stfutlslli, per Nasse ... »? l>5 S? ,>t> 4"/° bto, dtr d,o, p,l Mtlmo . «8i »U uü Ung.El,.C>> ^lüi, OWIb ,<«» sl. - — —'- dlo. dto. Lübss 1<«! 0l( Nl — 0» - d!>>. dto, il !^<»?l, -- »m»x »<»-- m>4- Il,f Ander» osstnll. Anlehen. ^nlcdrn d« S!ad» Vörz . , »9—^- Anlthtn dsl Klndl «llen . , , 105 8« «>»»'> dto, o<«, (3ilbtl od, olb) ,»»' >»^?< dto. d«o, (l«»4), . . . »7 <»<»-— ««riebau «lllshen, verlosb. »"/« 9« — !W - 4"/, Kralncr L»"dl».Nnl«l»n . »? — « «> gsandblltft »tl. N "stm i:»ndce Hup, «"st. 4°/' W bu,, ,u i«> ?o Glsknbahn.Pliorilät,-Gbllglllionln. ^rdw°nd,.N°ldb7b°hn'^°^, 3änn..»u,i «9« Tb ..d 7.. (per Ltück), «erzln»l»cht ««><«. P^nttcdl.^°,e»m,.^««,-««8.. ' '^«^ Nnv'lzin«««« liost. «,.b°P. «aslllc» (D°mb»u) b N- " 4b ,»i!l»l>- »!»40 Vaü- ,,. Otirirb« »s! fill Näd». Ctrahrnb, !n Wien !it. ^ . 4»'— 45 - blo, bto. Kto. !>l L . 43— <5 - Vühm Norbbahl, <ü>» f>. . . 8"S — »«» - «„schtichllldsl Eis, 500 fl, «M. fl. 977 —Wl--Donau' Dampsschi fsahrl« ° Vescll. Orslrrl. üW N, l«M. , . . «90 — «8,^ — DulVodnibachei U li 5ül —.<>»»- sserbmanb« Norbl^KXX'sl.KM. b4i0 !»<»« L'mb,- m — >«>>i'. Oestcri, No ^»vcstbahl, !i»X» !I. B. 444 — <4l> — bln, bto. 3 —4k>5 — Pro« Dülel ltüenb. lN0!l,»b«N. ,«« ,«.',. ötaatlsü'ndühn »ü>0 !I. «3.. . «7« 5p g?? z<» büdbahn «lX! >l, 3, . . . «, 5o «z 51, Lüdnord!), »rrb,-«, ««, fl, CM, 404-- 4«^ .. Iiümwat, Gel , 3leurffYr.,PrfI.V. 4»»— 442 - Wlenl,-ljolalbahn'n»»l<,Vel. . — — — - s»nk»n. «n«lo0eN, »anl i»U «. . . uß» 5'»,.«» 5,9 Vllülvcrein, Mr»',, ill«, ft. . 4<9 45,»- Voblr..Niisl , 0rsl., «»(> sl,N. . »lg - «,v — l»rdt.«ns< s Haiw, >l. ch, l«l»fl. —-— --— dlo, bto per Ultimo . . «7s-?5 «7» ?h ttredilbanl, Vlllg, ung,, !too fl, , 7lb - ?u; - Dsposltrnbant, Ally,, 5ÜX1 s<, . 4,»- 4,« - «iilomptr V»1,. Äibrbs«., 4<«i sl, 4»> — 4«5 - Viio- u. «asienv., Mlnei »ttu sl. 4»5, — 4«l» - Hüpothelb., Oeft.. » U, »0"/„«. ,»4-— 1««— Länderbanl, Oeft., »00 N, . . »94 »z «v,^ »z 0ssle^..,M!,ar, Vanl, «0» fl. . »KbO' ,z»t»4 Unilliihanf ^(»0 sl..... 5»l'— b»!l — «erlel,r«b»nl, «ll«., »40 sl, . >«) - ,bi — znduflri»»Mnter« «hmunl«n< «au»,,., «ll«, Oft., ,00 fl. . . «s — l«>— K«ydi!'l ltNrn- und Stlchl-Ind. <„ Wien ,00 sl..... l»l» — 19? — Visrnbawiw,-Lt<'^ .ltT-ft». INOsl. »«»zo «»>— ..ltlbemilhl". Papieri », V»G. »00— »iv— MlNitt, »e« Ü0 8»ll> « Pr°»' 14«, ,4?» »llla' ^.....!«.,..., .,'>,,. ^z-—,30'— I", ^av,er!,»O<»fl. 2»<>'—»ob'— i!"! >, >/< G, »!,<>— »bit' - >>,, '..... '" ' " ' ' !,1?4'—«7« — Wall' »^ »0 3N0 — 4(X» >, , , «U > — tt»ü'- ?<»>!l-.'l »ouaeseNIckas! 1«>N. . i4? —»b0 — <«l9?40 Ds>,i,l»s PIäh<>...... "? "» l«7 8» rl>nl»m . , . «« »" »»»4« Pari«..... "» '5 »»« 3t, P«ter«bul» - — - Dal«ten Dillaten........ 11 « 11 »4 «'» ^anfH-StNelt..... 1l»<>« 19!<»» ^ ^«banlno!«n . , <17 1<»!'17 »,' ^,!l,!u!sn , . , «5'/<), l»b4> ...... , < l,?^/ » !'», El».- \a.m.xJe«,-»a.£ *»•> Krni,......sandhrlrs<-n, l'rlorll*«*». Akllen, I'<>b««>i ««lr., Itrvlarn und » »lal*«. ^ Loi-Veniloherung. ^^»^^ t=»-.«.3c- und "WecH»lei-aeacKäft Privat-DepotH (Safe-D^ponitn) viatti •l»«».««a."V"»r*c3a.l-va.«j» A»i Pmt»l. Virzlsiu*! m Bar-Elnlign \n CiDli-Cirrmt- ¦*« »if fllrt-Cfiti.