Amtsblatt zur Laibcher Zeiluna. I>il'. 37« Mittwoch den l. December 1853 Z. «31. :. Pri vi l e gi u m s - Verlangeru n g. Z. 7469 1 l. Das k. k. Handelsministerium hat das Pli-vilegium des Ignaz Kapfer, dto. 2 l. August I84!>, auf cine Verbesserung, alls verzinntem Eisenblech von der Länge von dul.g eines eigenthümlich co»st>unten Zündnad.l-Gcivehres; — auf Fünf Jahre. Die Geheimhaltung wurde angesucht. (Z. 7344 ll). 2. Dem Bruno Berg er, Wirthschastörathr in Wien (Madt ^)ir. 73^), cnif tie Entdeckung von Mauer^Ankändigungscafeln, welche die bis-, hörigen an Dauerhaftigkct übertreffen, und auch billiger zu stehe» kommen ; — auf Zwe, Jahre. D>e offene Privilegiums - Beschreibung befindet sich bei der k. k. n. ö. Gtattha!i»rei zu Jedermanns Einsicht in Aufbewahrung. (Z 7422 ly. 3. Dem Jak. Franz Heim. Hcmoerger, Verwaltungs Director in Wien (Scadt Nr. 785,), auf die Erfindung und Verbesserung eines Verf^y lens in dcr Behandlung der GuttaP.lcha, wodurch die rohe Budstal>z cinc d.sscre Qualität erhalte, und zur Erzeugung einer großen Menge Verschiß dener Gegenstände geelgnit gemacht werde; — auf Fünf Jahre. Die Geheimhaltung wurde angesucht. (3. 752U - ll). 4. Dem Andreas Worring, Factor d.r k. k. Staatsdruckerei in Wien, Schotteuseld Nr, «50), auf die Erfindung: von Spitz.», sticke-Men, Herbarien und üderhaupt von aUen Orl-ginalien und (Zöpfen, welche noch so zatte Erhabenheiten uad Vertiefungen an sich haben, auf einfache und schnelle Weise Druckformen t>rzu stellen;— aufZ'vei Jahre. T»e offene ^r»ri legiumbbeschr.ibung b>findet sich be> d.r k. t n. ö, Statthalterei zu Jedermanns Elnsicht in Aufbewahrung. (Z. 7r l.>ck, Klavier - Instru^ mel'tenmacher in Wien (Mar>ah,lf Nr. 8N) auf die Erfindung: in einem ülavierkasten der Wiener Mechanik, die englische Mechanik, nämlich den ""kehrten Anschlag unter dem Stimmstocke an^ zubringen, ohne denselben zn schwächen, die groß. Verspreitzung zu beseitigen und mittelst der dabei "fundenen neuen Mechanik die Elasticität und ^Petition hervorzudringen; - auf Gin I..hr. ^"^heimh,^,^^^.^,^^^.^^ ^ 7<»25,.l,). ». ^ (H. B i.„ o „, Stelndluck.rei-Inhad.r Se^^ l . l . p""' V.rsiäclungögeseUscha t (Stadt N«. 872), auf die Erfindung eines Uer- s sahrens ge- l nannt), wodurch lm lithographischen Dlucke so lvohl ln einer Falbe, wle Tu>ch oder pia, alö >»6besol>dere lm Aquarelle- oder O^loild» Drucke 0cr Charakter des P:nl.els und del Farbe aus eme einfache Wllse gänzlich nxeder gegeben werde; — aus Zwei Iahie. In Frankreich lst dlese Elfindullg seit l4. August l«5,l auf l5 Jahre palenmt. Die (^eyexnhallung wurde angeiucht. (6. 7^7-l^. U. Dem Jacob Franz Helnrlch Hemberger, Verwaltungü-Direitor in Wien (Stadt Nr. 785), auf die Entdeckung tines Verfahrens, Schuhe und Stiesel aus mcchamschcm Wege zu fabr»z>ren, >llbe wasstldi^t zu machen und gegen dab Hjer-Ichimmeln zu schützen; — aus Funs Jahre. Die Geheimhaltung wurde angesucht. (Z. 7(W8» legie >» - Verlängerungen. Zahlen 775l, 7l25 u, 7lttU- ll. Das k. k. Handelbmlnlst»r!llm hat das Pr» vilegium dcS Hu>tav '^ aizm^nn in ^!>nz vom 5 Seph Bubka vom 28. October l»44, aus elue Velbm /ius lande gebräuchUch^n Maschlnstuhle auch sür dle feln« sten Gewebe anwendbar zu machen, aus dle Dauer des neunten, zrhl.ten und ellsten Jahres zu ven den »!. Onner am 5. August »844 prlvillegllten g»ruchlo° sen Haus- und Zimmer RetiladcN) -— aus dll H)auer d»ö vierten ui.d fünst»u IahreS. 2. Das dem Joseph und Anton Selka verliehene und Mittelst Kaufvertrages vom HU. Nu« vcmber l8i8 in das Eigenthum des Johann Blaze k übergegangene Prwileglum vom 28 August I,64U, aus die Elsindung, mittest einer Ma->chlne d>e Palleten u. Dielen der Zimmer und Eäle zu glänzen; — auf die Dauer dn dutz (5,g,l>thulN des Franz Stoger übergegangene Prwllegium vom 23. ttu gu,t »8.,i, aus eine Verb.ss.rung in der E.z.u-gung der kaut,chukwaren; aus die -Dainr des Zweiten Jahres. z U. Das Privilegium des Carl Wilhelm Hinze vom 23. August l«5l, auf cine Erfindung ln der Erzeugung eingelegter Kunsttischlerarbeit; — aus d,e Dauer des Zweiten Jahres. 7. Dab ursprünglich dem Frietrlch Wilhelm Kyritz verliehene und nachträglich in das Eigenthum des Iosevh Morawetz übergegangene Privilegium vom »8. August 1^5«, auf die Erfindung eimr Waschseife; ___ ^uf dle Da^cr des Dritten Jahres. 8. Das Privilegium dls ?llois 3tua mer vcm l2. August i85tt, auf die Erfindung einer Ma-jchlne, mittelst welcher Zapf.nlöch.r j dtt' Art, so auch andere derartige Vertiefungen in Holibestand- theilen hergestellt werden können; —auf die Daur des Dritten Iahr.s. tt. Das Privilegium des Joseph Dänin ger oom 2. September l8.",tt, auf die Erfindung einer Horizont llcn Windmühle; — auf die Dauer des Dritten u»d Vierten Jahres, und endlich N>. das Privilegium des Franz Morawetz roin ll. September I85N, auf eine Elsindung an Dampfbädern; - auf die Dauer des Neunten Jahres. Wien den »I. October »852. P r i v l I c g i u m s - E l l ö sch u n g. Z. 74«e Erfindung in der Construction „euer galv^no. elektrischer Platten - Elemente; — auf die Dau r des Dritten, Vierten und Fünften Jahres; 3. das Privilegium d.s Johann Georg von Angel', ddo. l«. September »84«», auf e,ne Verb.ss.rung in der Erzeugung der Wachskerzen; — auf das Dreizehnte Jahr; 4. das Privilegium deö Franz Rewolt, ddo. 7. October l85l, auf die Verbesserung einer Kaffehmaschine; — auf das Zwei te Jahr'; 5. das Privilegium d.ö Carl Kussik, ddo. 25. September !85l, auf die Erfindung einer Diametral-Kurbel; — auf das Zweite Jahr; lj. das ursprünglich de>n Adllph Ziller ver« lehene, uid laut V.rkaussoertrag.s ddo. 20. October l8.',l in das Eigenthum des Franz Schnitzer übergegangene Privilegium, ddo. !7. September l85l, auf eine Verbesserung in der Fabrikation der Zündhölzchen; — auf das Zw ei te I"hr; 7. das Privilegium d.s Joseph H e n s l e,, ddo 22 September 18485U, auf eine Elsindung und Verbesserung in der Construction und Erzeugung galvanischer Batterien, (zum physikalischen und technischen Gebrauä") electromagnetischer Motions- und magneto-elec-trischer Rotations Maschinen; — auf das Dritte Jahr; tt das Privilegium des Moritz Wcrner, ddo. 23. September 185>U, auf die Elfindmh eines eigenthümlichen Verfahrens in der Dirli'I-lung d.ö Filzes; — auf das Dritte lind Alerte Jahr; endlich ____808 M. das Privilegium des Heinrich Kirch-weger, ddo. 2. October 185», auf die Elfin? dung einer eigenthümlichen Vorrichtung an Loco« motioen; — auf d^s zweite Jahr. Wien den 24. October »852. Vom k. k. Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten. Z 643. l, (!) Nr. 2247« Concurs -Ausschreibung. Im Bereiche der k. k. Finanz'Landes-Direction für Stciermark, Karnten und Krain ist eine Amts-Officialenstcllc, mit dem G halte jährlicher Vierhundert Gulden und der Verbindlichkeit zur Leistung einer Caution im Gehaltsbetrage, in Erledigung gekommen, zu deren provisorischen Wiederbcschung der Concurs bis 2U December l 852 eröffnet wird. Die Bewerber um diese Diensteöstelle haben ihre gehörig documentirten Gesuche, worin die Nachweisung über die bisherige Dienstleistung, zurückgelegte Studien, über die mit gutem Erfolge bestandene Prüfung aus dem Gefälls-, Manipulations-, Casse- und Rechnungswesen, dann der Warenkunde zu liefern ist, innerhalb derCon-cursfrist im vorgeschriebenen Dienstwege an diese Finanz, Landes-Direction zu leiten, und darin zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten diefts Finanz-Gebietes verwandt oder verschwägert sind, dann ob sie die Caution im Baren oder hypothekarisch zu leisten vermögen. Gratz am 22. November 1852. Z. «25. > (2) Nr. 227U2 Concurs - Kundmachung. Im Bereiche dieser k. k. Finanz-Landes' Direction dürften demnächst Cameral-Bezirks-Commissarsstellen II. Classe mit dem Iahresge-halte von 8«N Gulden zur Erledigung kommen, zu deren Besetzung der Concurs hiemit neuerlich bis 20. December l. I. ausgeschrieben w i r d. Diejenigen, welche sich um eine detlei Stellen, oder im Falle der eintretenden Erledigung um eine Concipistenstelle mit dem Iahrcsgehalte von «W st. oder 5W fl. bewarben wollen, haben ihre Gesuche, wolin sich über das Alter, dre bisherige Dienstleistung und Moralität, über die zurückgelegten juridisch-politischen Studien und bestandenen Prüfungen, über die allfäUigen Sprachkenntnisse, und im Falle der Bewerbung um eine Camera!-Bezirks-Comnnssälsstelle auch über die mit entsprechendem Erfolge bestandene Ee-fallen. Obergerichts-Prüfung legal auszuweisen ist, innerhalb des vorgezcichneten Concurstermines im vorgeschriebenen Wege Hieher zu überreichen, und darin zugleich anzugcben, ob und in wel^ chem Grade sie mit einem Beamten im Bereiche dieser k. k. Finanz - Landes'Direction verwandt oder verschwägert sind. K. k. Finanz r Landes-Direction für Stcier? mark, Harnten und Krain. Gratz am 2l. November !k52 Z. «34. :, (3) Nr. 223 l6. Concurs - Kundmachung. Bci dem k. k. steueramte Oberburg, im Bereiche der Bezirkshauptmannschaft ClUi, ist die . provisorische EiunehmcrösteUe mit dem Jahres gehalte von «66 sl. und der Velpstichtung zur Leistung einer Dienstcaulion im Iahresgehalts-betrage, in Erledigung gekommen, zu deren Wiederbesetzung der Concurs bis 26. December 1852 eröffnet wird. Die Bewerber um diese Dienststelle hadcn ihre mit der legalen Nachweifung über Geburtsott, Alter, ledigen oder verheiratheten Lland, zurück gelegte Studien, ihre Befähigung für den Cassa^ und Etcuelamtödienst, so wie ihre Eignung für einen Amtüuorsteher, ihre bisherige Verwendung und Dienstleistung, tadellose Moralität, Sprach kcnntnisse, insbesondere die Kenntniß der windi schen Epiache, und sonstige Ausbildung versehenen Gesuche innelhalb dcr Concrusfrist, und zwar die in öffentlichen Diensten stehenden Beamten mittelst ilner vorgesetzten Behörde, die nlcht in öffentlichen Diensten stehenden Bewerber aber mittelst der politischen Behörde jenes Bezirkes, in dem sie wohnen, an die t k, Bczirkshaupt-mannschaft Cilli zu leiten, und darin zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten in diesem Finanzgebiete ver« wandt oder verschwägert sind. und auf welche Art sie die vorgeschriebene Dicnstcaution zu leisten vermögen. Von der k. k. stmisch « illyrischen Finanz-Landes-Direction. Gratz am !7. November «852. Z. «42. « (2) Nr. 12568. Kundmachung. Von der k. k. Camera!- Bezirks-Verwaltung zu Laibach wird hicmit bekannt gegeben, daß in der VI. Finanzwach-Section 38 Aufseherspostel, zu besetzen sind. Es weroen hiezu Leute aufgenommen, welche ii) die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen; 1)) einen rüstigen, vollkommen gesunden Körper haben; o) unverehelicht, und in so weit es sich um Witwer handelt, kinderlos sind; gungen zu, auf welche cm bleibend angestellter Gtaatsdieucr Anspruch hat. Den Individuen der Finanzwache - Mannschaft, welche ihrer gesetzlichen Militärpflicht noch nicht Genüge geleistet haben, steht für die Dauer ihrer Dienstleistung in der Finanzwache die zeitliche Beflelung vom Militärdienste zu. Die Genüsse der Mannschaft bestehen: l) In einer täglichen Löhnung für dcn Auf seher mit fünfzehn«, für den Oderaufsehcr mit zwanzig- und den Respizienten mit fünf und dreißig Kreuzern, 2) in einem Zuschüsse zur: Löhnung, und zwar gegenwärtig mit täglichen zehn Kreuzern für den Aufseher, dreizehn Kreuzern für den Oberaufseher und sieben Kreuzern fut den Respiziellten; 3) in einem Bekleidung5d»i-trage von jährlichen fünfzehn Gulden; 4) in del Unterbringung auf Kosten des Staatöschatzeb oder in angemessenen Quartierzinsbeiträgen; 5^ in taglichen Veroienstzulagen bei bejondets gutel Dienstleistung; «^ im Falle der Untauglichteu tritt für die dauernd Aufgenommenen die Ver sorgung durch Erthcilung von Provisionen ein, deren geringste in täglichen achl Kreuzern beucht) 7) die Witwen und Rinder der zum Mann schaftästaude gehörigen Angestellten werden nach den allgemeinen Provision« - Vorschriften behandelt. Diejenigen Individuen, welche sich in die k t Finanzwache eimechen lassen wollen, u»d die oben erwähnten Eigenschaften besitzen, habcn sich bei der Aufnahms - Comnussion, im sogenannten Tabakamtsgebäude Nr. 2!>7 zu 5,'aibach, mil ihren Zeugnissen versehen zu melden. K. k. Cameral-Bezirks-Verwaltung. Laibach am 27. November 1852. Z. 636. l. M Nr. 7167, n-i 2410. K u n d m a ch u n g. Bei dem k. k. Postamte in Essegq ist die Postamts-Verwaltcröstel/e, mit einem jährlichen Gehalle von Neunhundert Gulden und dem Genusse einer Naturalwohnung, oder in Ermanglung deren eines Ouartiergeldeö jahllicker Einhundert zwanzig Gulden, in Erledigung g/kommen. Bewerber um diese Stelle haben ihre Gesuche unter Nachw.'isrmq der Studien, der Postmani-pulations- und Sprachkenntnlsse, dann der bisherigen Dienstleistung bis längstens 1l>. Decem, ber d. I. bei der k. k. Postdirection in Agram einzubringen und dalm anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten dieser Postdirection oder des Postamtes Esseg verwandt oder verschwägert sind. Ebenso ist im Bereiche der Postdirectionen Oratz und Ocdenburg je eine Postelevenstclle mit dem Adjutum jährlicher Zweihundert Gulden Conv. Münze zu besetzen. Bewerber darum haben ihre Gesuche unter Nachweisung der gesetzlichen Erfordernisse bis «5. December o. I. bei der betreffenden k. k. Post-Direction einzureichen, dabei die allfällige Ver. wandtschaft mit einem der bezüglichen Postdilec« tion unterstehenden Beamte», so wie den Grad derselben gehörig anzugeben. K. k. Postdirection für Küstenland und Kram. Trieft am 23. November 1852. Z. «38. i« (!) Nr. 332!>, .^l 354«. Licitations - Kundmachung. Das hohe k. k. Ministerium für'Handel, Gewerbe und öffentliche Bauten hat mit dem Erlasse vom 2U, October ,852, Z. 2638 8., die Herstellung des beautragten Uferschuhbaucs am Murflusse, an der Gemeindegrälize zwischen Liedeuau rmd Engelsdorf, mit einem Kostenauf-wande von «U644 fl. 45^ Conv. Münze bewilliget. Dieser Bau begreift folgende Arbeiten in sich: 1) Die Versicherung des daselbst befindlichen Pilotenwchrcs mittelst eines 32 Klafter langen Stcinwurfes von 8?"-6'-8" Körpermaß ver-senkten Steinwulfkörper, wozu etforoelllch sind: lWCubikklafter geschlichtete Bruchsteine, in, be. lechneten Betrage von . . 20l3 st 25 kr. 2) eine ähnliche Vel srcherung desselben Pilotemvchrcs, mittelst eines 24 Klafter langen Steile wurfes von 36". 2'-N" Kör« permaß versenkten Stcinwrnf-körper. wozu erforderlich sind 42" - 2' - 4" Cubikklafter geschlichtete Bruchsteine, im berechneten Betrage von . . . 852» I „ 3) die Ufcrvcisicherung in einer Länge von litt Klafter, wobei herzustellen kommt, 26 i"-I'-IU" Körpermaß Erdabgra-bung, dann 25N"-4"-«"Körpermaß versenkten Steinwurfkörper, wozu erforderlich werde,, 2!»!>" - 2'. 8" Cubikkafter geschlichtete Bruchsteine, und 33(»°.«' «»" Quadratmeß «2 Zoll hohe Bruchstcmpstasterrmg ^ in sand, nebst Materialbeistel-lunq, berechnet im Ganzen auf > oen Betrag von .... 7779 >> l»'^ » , zllsammen obige . . . . ltt«44 st. 45'/» kr. ' Conventions-Münze. Neder diesen Bau wird die öffentliche Mi« nuciido-Versteigerung im Amte der steiermarki« schen t. k. Landes'B^ldircction zu Grah, "M l65 si. Conv. Münze oder mit der amtlichen KW Bescheinigung übcr den El lag derselben bei einer öffentlichen Cassa bcleqt, und mit dem Vor» und Zunamen, dem Wohnorte u,id Charakter des Offeicnten unterfertigt seyn; Ii) die Erklärung enthalten, daß der Offerent die allgemeinen u»d speziellen Baubcdingnisse eingesehen, und sich zur Erfüllung derselben verpflichte, und endlich c-) den Anbot mit Zahlen und Buchstaben deutlich geschrieben ausdrücken. Mangelhafte, odcr wahrend und nach der Licitation einlangende Offerte werden nichc be- rücksichtiget. Die allgemeinen und speziellen Bai,beding- niffe, dann der Plan, das Vorauömaß „nd der summarische Kostenanschlag können von jetzt an täglich in dcn gewöhnlichen Amtsstundcn hier» orts eingesehen iveiden. Von der k. k. Landes»Baudirection. Gratz am 2U. November 1852. Z. «39 ;. (7) Nr. ;ls>5?' L i c i t a t i o n ö - K u n d m a ch u n g. Mit dem hohen Handels-Ministerial-Erlasse vom 18. November d. I., Z. 5> Flechtzaune .... 85! » 5>U » „ Stcinwürfeu.Psiastcrung l00,l«8 » ?» entfallen. Die Steine zu Letzteren sind in dem vom k. k. Aerar bereits occupirtcn und zunächst dem Save-ströme eröffneten Steinbrüchen bei Podsused, zwei Meilen siußaufwa'lts von der Baustelle entfernt, zu erzeugen, und können zunächst dem Gewinnungsorte in Schiffe gebracht, stromabwärts bis zu den resp. Verwendungsortcn verschiffet, und daselbst unmittelbar verwendet werden. Das nähere und bestimmte Detail dieser, in Bezug aller obangeführlen Arbeiten ein untrennbares Ganze bildenden Bauführung, enthalten die betreffenden Plane, Vorausmaste, summarischen Kostenanschlage, das Verzcichniß der Einheitspreise und die allgemeinen und speziellen Baubedingnisse, welche Behelfe vom l. December d. I. angefangen, bis zum Licitationstage im Amtölocale oer gefer» tigten k. k. Landes >Baudirection in den gewöhn, lichen Amtsstunden eingesehen werden können. Die Versteigerung dieses Baues/bei welcher zu erscheinen Unternehmungslustige hiemit eingeladen weiden, wird am »5. December d. I. um IU Uhr Vormittags im obgcoachtcn Amtslocale durch eine hiezu bestimmte Commission unter folgenden Feststellungen vorgenommen, und zwar: 1. Zur Licitation wird Ied^r, der gilUge Verträge einzugehen gesehllch qualificirt ist, und die vorgejchriebene Sicherheit für die Vollführung der geforderten Leistung gegeben haben wird, zugelassen. 2. Wer für einen Andern lnilnen will, hat, die hiezu erforderliche Vollmacht vor dem Beginne der Versteigerung der Limitations-Commission ein zuhändigcn. 3. Jedermann, er möge für sich oder als Bevollmächtigter bei der Licitation Anbote stellen wollen, hat vor der mündlichen Ausbietung das 5°/oige Vadium von der obbeziffertcn Gcsammt-summe, im Betrage pr. 5U24 fi, in Barem oder in k. k österreichischen Staatspapicren, nach dem bö'rscmäßigen Curse berechnet, zu Handen der Licitalions; Commission zu erlegen. 4. Die Ausbictung des ganzen Baues erfolgt bei dem Umstände, als sich das Erforderniß nach ^" variablen Flußbestand richtet, und der Lei-'„""^urnf""g ^^^. ^^. deiner als der M ^^^"'"en Erfüllung des projection Zw,ckes und B aen"s'''^'^ l"n kann, nicht in Bausch p"isen i - vc'r ^".''"^ "" "^"st'ttcn Einhelts, ^l,cy!tdenen Arbeitsleistungen, eu,> schlüssig des dazu gehörigen Materials, worauf die Anbote nur in Perzentual »Nachlassen oder Aufschlagen gleichmaßig auf aUe Einheitspreise ange-nommen werden. 5 Bei dieser Versteigerung werben auch schriftliche Offerle angenommen, welche jedoch bis zum Vortage der anberaumten Versteigerung bei dem Protocolle o.r unterzeichneten Baudll eclion überreicht weiden müssen, weil sie später nicht mehr angenommen weiden würden. »». Itdcö schriftliche Offert muß, wenn es berücksichtiget werden soll, auf einem l5 kr. Släm« pclbogen geschrieben, gehörig versiegelt, und von Außen mit der Aufschrift: „Anbot für den iö ave regul i r u ngsb a r< ob der A gramer Brücke" versehen sein, im Inneren aber enthalten: i«) die ausdrückliche Erklärung, daß der Offerent den Gegenstand und dessen ^citations» Grundlagen, als: die bezüglichen Plane, Vorausmaße, summarischen Kostenanschläge, das Einheits-'j reisverzeichniß, dann dle allgennmen und speziellen Baubedingnisse genau kenne, uno solchen hetreu nachkommen wolle; k) den Perzcnlual-Nachlaß oder Aufschlag gleich mäßig auf alle adjustnten Einheitspreise in Worten deutlich ausgedrückt um wclchen er die Ausführung des ganzen Baues mit seinen all' fälligen Mehr- odcr Minderleistungen zu übernahmen willens lst; c:) das 5^/„ige Vadium, wie es oben festgestellt wurde; cl) den Tauf und Zunamen, Charakter und Wohnort des Offerenlen. Offerte, welche diesen Anforderungen nicht entsprechen oder Gegenbedingungen enth lten, bleiben unbcrücksichtigct. ?. Nach geschlossener mündlicher Ausbietung erfolgt die Eröffnung der eingelangten schriftlichen Offerte und deren ProtocoUirung in der Reihenfolge ihrer Ucverreichung und Numcrirung in Oc gcnwart der mündlichen Anbotstcller, nachdem Letzteren dcreu vorhandene Zahl vor dem mündlichen KuSbote bekannt gegeben worden sein wird. ». Anbote, w/lche die adjufiirlen Einheitspreise durch PtlHentual. Zuschläge übelschl eilen sollten unterliegen der hoyelen Ranfioation, wogegen jener Bestbot, welcher den adjl.ftirle«, Einye lspllift.u gleichkömmt, oder unter zolchcn steht, gleich nm dem Licitatlons-Ergebnisse als destHtiget anHu-sehen lst. t>. Bci gleichen mündlichtn und schriftlicheu Bcstboten unter den FiScalprosen wird Ersteren, bei gleichen schriftlichen aber demjenigen der Vorzug eingeräumt, welcher früher offmrt wurde, worüber der Numerus der erfolgten Euneichung des Osscrtes entschuldet. N». Der von der Licilations-Commission nach Maßgabe des Versteigcrungs-Resultates als El Iteher erklärte Bestbieter unter den Fiscalpreisen ist gehalten, das erlegte Vadium binnen »U Tageu, vom Llcitanonätage gerechnet, bis auf 7"^ der vorne angeführten naherungsweisen Bausumme, im Betrage pr, v2!>4 sl., entweder in Barem oder ln ^taalbpapieren, oder aber durch eine entsprc-chende ^icher,leUungs: oder Bürgschafts-Urku,»de zu ergänzen, und in gleicher Frlst bei der gefer-tlgttn Direction, des Vertrags-Abschlusses wegen, zu erscheinen. 1l. Den Offerenten. welche nicht Ersteher geblieben sind, werden die erlcgttn Vadien gleich nach geschlossener Licitation, gegen im Licitations« Protocolle auszudrückende Empfangs Bestätigung zurückgestellt werden. Von der k. k. kroat. slav. Landes Baudircction. A gram, am 22. November lv52. ' Z. «32. u (3) Nr. 4U55. Edict ;ur die H YP o t he karglaubi ger der Herrschaft Ratschach. Von dem k. k. Landrsgerichte zu Laibach wurde über Einschreiten dcs H'lrn Joseph u. Fr. Th.r.sia v Gal, g.wescn.n Elgeithümer d.r nun auf H.rrn Friedlich Voll verg.währ-leu Herrschaft Ratschach und B^ugsberecdt'gten sür die in Folge der Grundentlaslung aufgehobnen Bezug., in die Elull'ilung deö Verfahrens weg»n Zuweisung der auf dieser Herrschaft hafttn' den Forderungen anf e<, b.reite esMllt.lten Urbar-, dan» Warben, und W, kr, m,tt.lst EoictauSfen guyg fü> die Hypo-thekargläubiger gewilliget. Es werden d^her olle Jen.-, denen ein Hypo-thrtVlrecht auf di.se Herrschaft zusteht, h>,.nit zur Anerkennung ,hrchts ein,ubril,g.n unterläßt, wird so angesch.n, als wcnn lv in die Uebcrwcisung seiner Forderung auf die obdezlichmten und d,e weit.r zu ermittelnden Entschäoigungs - Capitale, nach Maßgabe d.r ihn treffenden Reihenfolge eing,williget hätte, wird bci der Verhandlung nicht mchr gehört, sofort den weiteren, im K. 2il des Pat.nteS vom ,,. Ap.il ,85l, Reichs^esetzblatt Nr. «4, auf das Ausbleiben eines zur Tagsatzuny vorgelädenen Hypothek»gläubigertz gesehten Fol-c,.n unl.lzoqen, und nm seiner Forderung, wenn sie d,e N.ihenfolge trifft, sammt den aUfälligen dr.ijäyrigen Zn.sil,, soweit d.re« B.riä t'gung nicht ausgewies.,, wird, untcr Vorbehalt der weiteren Austragung auf die oberwäh..tenEntlastunascavi' t.lle überwiejen. ^ Die Anmeldung kann mündlich odcr schriftlich glscheh.-n, und hat die im K. l2 des obbe-zogcnen Patentes vorgeschriebenen Erfordernisse und Modalitäten zu cuthalten. Laibach am l). Novemb.r lj<>2. Kundmachung. V.i der Bezirtsh^uptmannschaft Radmannsdorf >st eine Bezirksdien.rsstelle mit dem jährli. chen (»ehalte vo>, 2W fl. auö der B.zirks - Casse sogleich zu vergeben. ' Bewerber um diese Stelle, welche der deut-shen und krainischen Sprache kundig sind, gut lesen und schreiben können, u».d nebst ihrer sm,-stigen Tauglichkeit sich mit einer gesitteten Auf, lührung auszuweisen vermögen, woll.n ihre Gesuche diö ,0. December ,V52 hieramtö überreichen. K. k. Bezirkshauptm^nnschaft Radmanns-_______^o,s am 24. November 185». Z. '«ttS.^(2^ ^-----^------- . ^^"«/'k- ilandesgerichte in Laibach"^ urch g.ge.wän,ges Edict alle., daran gelegen, anmit besannt aemackt l5z / von diesem Gerichte in die s"^ 7 "'Lammte, im Lande Kr in b-flndllche bewache und übcr das in jenen Krön landern, ln welche die Jurisdictions-Norm vom ,6. Juni ,«5l> Gilligkeit hat, befindliche un-bewegl williget worden. Daher wnd Jedermann, der an erstgcdachten Ve.schuldeten eine Forderung zu stellen berechtiget zu sein glaubt, anmit crin-"e.t, b.S zum '^7. Februar lk<53die Anmeldung lemer Forderung in Gestalt ein,r förmlichen Klage w.der den zum dießfälligen Massevertreter aufgestelltenHrn. l^..Ovj,azh, unterSubstituirung des Hrn. Ol. Rak be, diesem Gerichte so gewiß einzubringen, und l"„ dieser nicht nur die Richtigkeit feiner Foiderung, sondern auch das Recht, kraft dessen er in diese oder jene Classe ges.tzt zu werden verlangt, zu erweisen; als widrigens nach Verstießung dcs crstbcstimmlen Tages Nie» mand mehr angehört werden, und diejenigen, oie ihre Forderung bis dahin nicht angemeldet haben, in Rücksicht des gesammten, im Lande Kl am befindlichen Vermögens deö eingangsbe. nannten Verschuldeten ohne Auönahme auch oann abgewiesen sein sollen, wenn ihnen wirklich cin Compensations-Recht gebührte, oder wenn sie auch ein eigenes Gut von der Masse zu fordcln hätten, oder wenn auch ihre Forderung auf ein liegendes Gut dcö Verschuldeten vorgemerkt wäre, daß also solche Gläubiger, wenn sie etwa in die Masse schuldig sein sollten, die Schuld, ungeachtet des Compensations-, Eigenthums-, oder Pfandrechtes, das ihnen sonst zu Statten gekommen wäre, abzunagen verhalten wcidcn würden. U.bligens wird den dießfalligen Gläubigern eümmt, daß die Tagsatzuug zur Wahl em.ü 8!N neuen, oder Bestatigug des bereits aufgestellten Vermögensverwalters, so wie zur Wahl eines Gläubiger-Ausschusses, auf dcn 7. März 1853 Vormittags um 9 Uhr vor diescm k. k. Lan-desgerichte angeordnet werde. Laibach am 27. November 1852. Z. 1665. (3) Nr. 2733. Edict. Ueber Ansuchen der Frau Anna Blcnzhizh wird die freiwillige Versteigerung des, derselben gehörigen, im städtischen Grundduche vorkommenden Hauses Conscr. Nr. ll sammt Zugehör, in der Gradischa. Vorstadt mit dem Ausbote von »500 fi. am »5. December d. I. Vormittag um 9 Uhr vor diesem Gerichte mit dem Beifügen vorgenommen, daß ein Anbot unter dem Ausmfspseise nicht angenommen werde. Die Licitationsbedingnifse und dcr Grundbuchs» extract können hieramts eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Laibach II. Section am 13. November «852. Der k. k. Bezirksrichter: Dr. von Schrey. 3- !664. (3) Nr. 5373. Edict. Dem Martin Schober von Büchelsdorf, dermal unbekannten Aufenthaltes, wil>d erinnert . Es sei ihm Behufs der Empsangnahme des in seiner Rechts« fache mit Johann Perjathu von Büchelsdorf, pclo. 45 fi. gefällten Contumazurtheiles lllln. !4. Sep.-tember ,852, Z. 4584, in Person dcs Herrn Matthäus Loger ein Ourelnr aci acluin aufgestellt worden, K. k. Bezirksgericht Neifniz am 8. Novem» der 1852. ;. 153?. (3) D^' Nadieale Behandlung nid verbürgt« Heiluüg aller durch de>, Mißbrauch i>.'s Mercins und linder',- t»,r Gesundheit schädliche!, A>z-»eien entslandenen schmerzhafte» »»d l>,»^w.er!.,e!> .^lgckrantheiten, alsi schweres ^>»cn. ^nochenschlilerze», Zchlasiosi^leit, Krätzen. Fleeten. Gedächnußschwclche, traurige Ocmüthsstimin^üq. Harll^ibigteit u. s. w., gestützt >uf lanajaynqe (ilfahruiiq i» den Ha^pispicälern des I," nnd Auslandes durch de» Gefcrlicztcn, welcher grunVl ch lbgef^ßle Kraükenqeschxdien nit Ang'be d»'s Alterü, lSoustitlitivü. Tl'»>pc>li!»>:!ttes und ül'crstandener Krankheit»'» 'rnlilio eingeschickt, gehörig ivürdiczt, nni> jeden auswarti^n jtraül'en in, ^o^cspondcnzwegc z» heile» >>n Otande ist. E. S e l i u ft, pens. k. k. Vergw rköarzt. >i»eriiirter Assistent der Gebut.hilfe und E^'un^r deö allqenleinen Krankenhauses zu Lemberg. qcivcseoer (ihefar,zc im Militärsp tale zu Vrzezan. dann ilreisbezirke' Arzt zu Neumarkt u, VonNlmaz-.Directt'r ^u Nadziwil. Wuhot Wie», Stadt. Annagasse Nr/iooc». Z. »563. (6) Bei Iss. v. Kleiumayr K» Fedor Vamberg ist erschienen: für die Landesgeschichte Herzogthums Krain. Vom I II sit. Dcr galye Neinertrag ist )um Vortheile des histor. Vereines fi'ir Kram bestimmt. Der Verfasser sagt in der Norrede: „Der lntkndc Gedanke bei Verfafslm.q und Herausgabe dieses Archives ist, der endlichen VerfasslMg einer ^«indesgeschichte des Hcrzoqthllms Krain vorzuarbeiten u»d dieselbe zu erleichtern.« In einer Reihenfolge von Heften wird nun das wichtigste gedruckte li"d imge-druckte Materiale zur ttandesgeschichte veröffentlicht, und dadurch sicherlich allen Freunden vaterlandischer Geschichte ein willkommenes Nachschlagebuch geboten; zudem dürfte die Widmung des ganzen Vteiner» träges für unsern vaterländischen Geschichtsverein eine schatzcnswerthe Empfehlung sein. Vorräthig bei: «5><»z»,n»^«- ck ««»,„»»<»,'«, dann im «orale des historischen Vereines im Schulgebäude', und beim Verfasser- «r. ^. >''- «^»«"- "" ^p"ls 4<> fr. O. M. 3. 549. » (9^ K. k. Dlichc Slllllls - Elscnbahll. f. 65 Abends! Ctlli N. H0 Nachts <2. Z Miltac, __ , , , M arbura 10. 65 Vorm. 9. 27 „ Marb u r g 2. 57 „ 2. 40 Nach>„. Cllli 1. 45Nachm. 12. 50 Nachts ^ Gral? 6. 15 Morg- , 5. 30 Abends Bemerkung. Mlt oen Post- unc> Personenzügen werden Passagiere von uno nach allen Stationen befördert. Das Reisegepäck ist den arößern Stationen wenigstens .'/, Stunde vor Abgang dcs Zuges zu übergeben, wenn es mit demselben Zuge befördert werdcn soll. Mit ren Lastzügen werden ke»ne Paf< sagiere befördert.