^85. Donnerstag, 16. April 1903. 122. Jahrgang. LMcher Zeitmll. 5^----------------------------------------------- 3is 'Ln!lilir Zeiluii«' cisckfi,,! lii^lä>. n>ii «ls^v Zsin^ und H-tkrta^, '?<>' «»mlnlftrntlon b^snU^i v^mlüa.-;?, Un!l^nt1fNf !i!,'isl<' >v«t»fi! nicht angniommsn, Manujtrlple l,!chl iUlMssnteUl. Amtlicher Teil. Aufruf. lions'! ^" Ortschaft M aline. <^e»neinde Semii', ^Ntci^ ? ^^''it't Tschernembl, eil» Äraiid zilm Alis» "utzkt-sl ' '^' infolge dor berl-schenden Trockenheit "anln/ ^^ verbreitete uu5 in kllrzer ^»eit!it Objette, 'iän^i '" Wol),, »»!> 2^ Wirtschastsgebäilde, voll- ^ ""äwrle, leilö " ^^ Drtsbewolnler znr krinsche» 'jeu größten^ ^tlitl^'" ^.^'"ckx, des Gottesdienstes i,n zirka zwei ^alen^ '"^ "^^'l'^el, Pfariorte Semi^ ablvesend liah^,' "l"N> mich vo»i oen Effekte», derAbbrändler '^' Ci ^.^" geborgen »vi'rde», und so wurden auch Mcidcr, Wäsche, Wirtschafts-^Ici^.' ^lnalü>n lind Fnttervol-i'äte ein Raub der Nli^p ^^'^^'Nl uerbrannieü nins Stück Rindviel, utld ^Uftm ?.^.^"l, U^lchc'l sich ailf ung<>fäln' M.0M lv !'»nu,r drei von den Abbrändler», anf ^io o^^"wlbetrag von 2!llX) k uorsichoi-t sind und ^'ch rm/'^?^' ^na^ di'l- dol'Nql':! Vojivor an und für >^n "'^^t unaünstiss? ist. ^randn,, , ,^^ derzw^isl^Iwn i^age die uoni 't>le lvilt? "^. ^"roffcnl'n gänzlich anwr stands 'ucht l)^. ^^'ll^ Existenz Zu crlialt^l. wmin ihncn v^lld' "^^'" worttäticie Hilfe Mtcil lvird. '"^gkch)/" ^^ diesfallH an den ninunerinildeii Wohl° ^lze^ ^"' Vei'öllcrunss aftpeüiero und der ^n^!!"6 slllodiuck leihe, dak gewiß auch in ?es<^rt > ""^' "rasten Mr ^mderuna der 9<'ot bei- ll Nlil^^'^ '"^^' schreibe ich lnemit eine Smnnl- ^vo,i^ ^"bcu in, ganzen Kronlande mls. ! ^ him"' werden beiin t. l. Landesprcisidiunl, ^^^Nlln^^ Stadtnmgistrate und bei den Ve)irks-^'cher >>,.'!^^^"l entgeaenaenonmien, in der „Lai° '"^fiil!r/ ^" ^röfsentlicht und ibrei- Äesünunnng "l lverden. "'bach ^,l, ,s) ^,^.^ ^t^ Der k. t. Lanbespräsibent: Viktor Freiherr von Aeln m. p. Oklic. Dne 22. marcn i. 1. okoli 9. urc dopoldno k-o )? v vasi Mal ine, oMina Semic, politiÈui ok raj vrnomelj, vnel požar, ki a« je vsled obstojeèe su&o neizmerno hitio razäiril in v kratkem Èasu 34 objektov, mod temi 12 hi$ in 22 gospodnrskih poslopij, popolnoin» upoj>elil. Ker so ))ili v.išènni ob kritic':nein &&m \'(mS\-nomii pri rjln^bi božji v blizu dve uri oddaljenem Seraicu, uiso mo^li pogorelci tudi hvojp premiÈne imoviiH? skoraj nic ješiti in tako je ogenj uniÈil tudi hiŠno opravo, obloko. pcrilo. gospodarsko orodje, luano in krmo. Vi-liutega je zgorelo tudi potero govejo živino in uoktij prašièev. Skoda, ki znaša približno «10.0Ü0 K, jo zadola nesreène Malinèstne toliko obèutnoje, ker m> bili sumo trije pogoreltii /a 2300 K zavarovani in jo gospodarski položaj ondotnjili po^estniko\ »kmjno ueugoden. V tem obupnoin položaju pogorelcom uikakor ni mogoÈe obraniti si svojo gospodarsko oksistvnco, ako no dobe od zunaj dejansko pomoei. Zategadclj apelirain na lieusabljiyo dobro-dolnost prebivalstva in izrekani preprièanjo, da bodo tudi v tem primeru po svojib mosiftl» polaj-SjiIo bedo i>ogorelceT, ter s tem razpisujem sklad milib darov po vsi kroiiovini. Darove prejemajo c. kr. deželno predsedstvo, tukajfinji mestni zuagistrat in okrajna glavaratva; razgiasili se bodo v Èasopisu ^Laibacbor Zeitung» t«r od^ali svojemu namonu. V Ljubljani, dne 10. uprila 190a. C. kr. deželni predsoflnik: Viktor baron Hein ». r. Nichtamtlicher Teil. Zwei Unterredungen mit dem Ministerpräsidenten. Tcr Hl,>rr Ministerpräsident Tr. o. Koerber l)ltliä! der verfassungsmäßigen Zustände hinarbeiten könnte. Tatsache ist es doch, daß stettz auf ruhigerem Wege mehr zu erreichen ist als durch das Aufwühlen der Leidenschaft und durch eine Haltung, welche der Negiernng insofern zustatteu kommt, daß dieVerautwortung der Regierung uon ihr auf diePar-teieu fällt." Hieran kniipfw Dr. u. 5ioerber Vemer t'nngen über die Ailfgaben der IustiM'rwaltung. unö der politischen Administration nnd erklärte schließlich: „Die Regierung, noch so eifng inrd noch so zielbewußt, kann doch nur fördernd eingreifeil, unterstüven, sie kaun aber nicht jeden einzelium leiten und führen. Nur anf diesem Wege köunen auch wir vorwärts kom-men und das Hiel erreichen, da,s uns alleil vorschwebt, daß wir Oesterreichcr uielnandem. und in. keiner HiN' jicht znrücksteben. Cs gibt keine Ruhepausen und wir dürfen nicht ermüden, lvenn auch immer wieder neue Schwierigkeiten fich vordrängen. Das gilt in erster Linie sür die Regierung, die keinen Augenblick m ihren Vemühungen nachlasseu darf, die nie in dsr glücklichen Lage ist, sich an Erfolge erinnern zu tönneu, soudern immer nnr an die Zukunft und du' damit verknüpften großen Aufgaben und leidem anch m, die kleinerei: Zwischenfälle denken muß." Einem Redakteur des „Neuen Wiener Journal" gegenüber bemerkte der Herr Vfiuisterpräsident: „Ms österreichischein Ministerpräsidenten schwebte mir vom Feuilleton. ^ Seine geniale Frau. ,v Walter ^ («nchdrus «rt>o!<«.) f'^' Ucillp ^."^ 'var ein guter Kerl, darüber war n^n.^^na "nig. :jwar hätte er ,nehr sein ?. Nerz i -^' "' hatte das Zeug zu einem tiichti. ^i^lu^.. " Uch, und seine Üehrer llnterschätiten! iu ^"uäch. -^""a ">ld Leistungcu. Aber er hatte !r ^'ssoil ' x^ uumer für einen anderen begeistern ^' ^chwnV ^ " selbst stets i» den Hintergrund X^ro a?!'^ "' ^'"^' N" Viktor Wagners letzten ... l^n , "l> ^rofchor Haarstein, so naultte er mor° ^?^< ne i !' "^"uer Richard Solfs, des Klassen° llnx ""k in ^ ^^erhaupt, das Geniale war sein Tl! ^ s^i. ^wndcn besonderer Beqeisterlmg ge^ l'n^^l nl?V'^wswl ^reuiu^en, daß ei- sich vom ^) s^net^"M^' Gunst das Herrlichste erbitte, was ^iiinl^^^lteil ^„^ Mmin beseligen könne, l!?^' di/^"' ^lesei- ^osenaine bezeichnete sehr A' ' "nd ! c '^' ^u' leine Mitschüler ihm er- l^^' der c,^!°^"" l'omisch war es, wenn Willy ^i, ttlii^I, "'^'^ ^" "'l^se ""d beim Turnen der ^,Tchlelte schlau, nickte lebhaft und sagte langsam und mit Nachdruck: ..Sie ist genial!" Seiu Herz war zum tteberlaufon voll uu,d ohne wei-tere Anregung meinerseits begann er zu erzählen. „Dei- Name Belladonna Berg. dieser oft genannte ^ünstlername. dürfte dir nicht nnbekannt sein. Sie gchört zu den Vertretern der Breslauer ^c,,esswn und isl mit dein alten Fürstenbaufe der MaladeMs verwandt, wenn anch durch den Querbalken der ^lleaitl ! mi.tät. Der alte Fürst Fedor ist ilir Vater' U>re Mutter ! war die dervlmrte Schmlspielerin Eleonore Berg. di? ^ z»l ihrer Heit ganz Vreslau bezailberte. Das ist meine Frau/ ..Hm!" nmchte ich zustimmend, »Wie ich simpler Mensch dazu ge.tom.men bm. mir ihre Zuneigung zu erlverben, ist mir heute noch ein Rätsel. Ich stand in der MmstaussteÜuug vor einer noNvegiM'i» Laildschaft und suchte die Äedeutung. l>er darcnlf besindliä)eu Figure/n zu ergriindeu. Waren 65 Schafe, Wolken oder Meereslvellen? Du kennst ja die Eigentümlichkeiten der Sezession. Da gesellte sich eine Dame zu nnr, die mir auf Befragen die nötige Aust llärung gab. Eö waren natürlich lvcder Schafe, noch Wolken, noch Wellen, sondern stilisierte Mehlsäcke. Die Dame konnte es wissen, denn sie war die Malerin selbst. Sie versicherte nur, daß sie noch keiner so gut verstanden habe wie ich. Mr sahen uns öfter, ste machte mir den Antrag und eine solenne Hochzeit be. siegelte das Bündnis." , Verzeih!" wars ich etwcw beklommen em Fürchtest du nicht, daß eine durch Abstammung m,ö Beruf so auoaezeichnete Frau Ansprüche machen könnte, die deine Verhältnisse übersteigeil'<"' Er schüttelte überlegen den Kopf. ..Die unge meine Klarheit ihres Geistes schloß solche Vefürch tungeii l'ou vornherein aus. Wir fingen natürlich ganz klein an. Eine Wohnung von sechs ^inimorn Salon, Musikzimmer, Atelier. Wohnzimmer. Eß zimmn-, Schlafziinnrer auf l-m Fremdenzimmer mußten wir vorlänsig verzichten — Köchin nnd Ttu bi'nmädchen. das war alles. Wie gern halte üe einen Laibacher geitung Nr. 85. 734 . 16. April 1903. Anfang an das Ziel vor, uns in dein Verhältnisse zu Ungarn eine gleichberechtigte Stellung zu sichern. Tiefem Ziele habe ich unermüdlich Zugestrebt, rrotz der inneren Schwierigkeiten bei uns. Ich kälnpfle nur für das Necht Oesierreichs und fiir die Erlangung seiner berechtigten Stellutlg und des gebührenden Einflusses in der Gesanrtmou archie. Unser Abgeordnetenhaus steht vor der wichtigen Entscheidung, ob es dies mein Bemühen durch seine Zustimmung in einen prakki» jäM Erfolg loandeln will, denn schon die Stabilität Mein wäre ein solcher. Wir wollen dao Beste hoffen und uns die Hofsnungen nicht dnrch die augenblick-liche Schwierigkeit in der i^lneren Politik triiben lassm." Politische Urderstcht. Laivach. 15>. April. I,n „Neueil Wiener Tagblatt" ällßert sich ein „führender jungczechischer Politit'er" iiber die gegen-wärtige Stiinnuing in, I u >t g c z e ch e n K l u b und w der czechischeu Wählerschaft. Das Verhältnis des Mubo zum Kabinett sei kein gntes, und nach Ostern würde wieder die Obstruktion einsetzen, wenn die Negiernng nicht das Ihrige tue, nm die Obstruk-non aus den Weg der normalen Opposition zu brin gen. Hiezu beniertt das Blatt, nnr der Weg rnhiger parlamentarischer Arbeit und die Erhaltung geordne^ ter Verhältnisse tonnten den Czechen die Gewährung oer von ihnen geforderten czechischen Universität ill Mähren bringen, dann nämlich, wenn die Voraus »etznng hiefiir gegeben nnd ein nationaler Ausgleich abgeschlossen sei. Die Qbftnlttion dagegen beranbe die Czechen von vornherein der Hoffnung auf Er» snllung ihres Wnnfches......Dagegen führen „Narodm Listy" in einem Wiener Situation? Berichte, ans, die, Ankündignlig, das; beim Ausgleiche die Hauptschlacht! geschlagen werden wird, müsse znr Tatsache werden, lalls alle Hoffiuing fchwinde. das; den beiden dermale gen czechischen Hallptfordermigen: Neslitnierung der innei'en czechischen Amtssprache und Errichtling einer! ..weiten czechischen Universität, entsprochen lverden ^ sott. Wenn, der Herr Ministerpräsident in letzterer Frage für die Czechen das gewohnte „Nein" habe, würden diese mit dein gleichen Losungsworte autwor-ten, somit die Verlnmolung deo Ausgleiches vereiteln. Die Czechen t'önnen zeitloeilig besiegt U'^roen. die innere czechische Anltosprache sei jedoch ebenso unab^ vx'ndbar wie die czechische Universität in Briinn. Es liege lediglich in der Hand des Herrn Minislerpräsi-denten, große Erfolge zll erringen: die Vollendung der Ansgleichsaktion, die parlainentarische Passivation, die teilloeise Versöhnung des czechischen Volkes und die Ordnung des Staatswesens. In Prag fand die t'onstitnierende Si^nng des Partei rates aller drei czechischen Parteien statt. Als Zweck wird angegeben: Schuh der katholischen Kirche, Ertampfung des czechischen Ttaatsrech-tes nnd sprachliche Gleichberechtigung. Der neue g r i e, ch i sch t n r ki sch e Han ' del SV ertrag, der seit Jahren den Gegeirstand von Verhandlungen zwischen den beiden Staaten bil dote, wurde unterzeichnet und wird nun sofort der griechischen Kammer vorgelegt werden. Der,' Sultan soll nach einer Athener Meldung den Wunsch ausgo sprochen haben, Ministerpräsident Telyannis möge sich nach Konstantinopel begeben; diesem Umstände wird in Athen große Vedentung beigelegt. Die Session, des bulgarischen Tob r anje wurde am lA. d. M. geschlossen. Zum bevorstehenden Vesuche des .n^önigs E duard VII. beim italienischen Hofe wird aus London geschrieben: Der englische Souverän hat seit langein den lebhasten Wnnsch gehegt, dem Herr-sä^er und dein Volke Italiens einen freundschaftlichen Besuch abzustatten, und er hat die jenige Gelegenheit dazu mit ssrende ergriffen, um feinen Empfindungen in Nom Ausdrnä zn geben. >lönig Ednaro, der als Prinz von Wales ein von den Meiften gar nicht ge-ahntes reges Interesse an allen Phasen der interna-tionalen Politik des englischen Reiches genommen, hatte seinerzeit mit tiefem Bedauern gefehen, daß in^ folge von Mißversländnissen eine leichte Abkühlung der Sympathien zwischen den beiden Völkern ent^ itand, welche dnrch traditionelle Beziehungen und ge meinsame Interessen einander jebr nahe geruckt wer-den. Sein Besuch soll dartun. daß es ihm ein aufrich liges Bedürfnis ift, die alten herzlichen Verbindung l^en wieder hergestellt zu sehen. Die englische Negie rung gibt sich der Zuversicht hin, das; mit dem Anfeilt-nalte des Königs Eduard in Noin jeder etwa noch vor handene Schatten schwinden wird. Man setzt in ^on« don oolle^ Vertrauen auf die italienische Staatslei inn^ und hegt regste Anteilnahme sür die Interessen nno oie Entioickelnng der befreundeten. Nation. Tagesncuistleitcu. l) erzählt ^ man sich in Graslitz in Böhmen aus den Tagen des letzten stärksten Erdbebens. In einem Gasthause in der Langen Gasse zu Graslitz saßen des Abends einige Gäste beim Vier, und uni die ängstliche Stimmung etwas zu vertreiben, opferte einer ein Zweihellersiück und warf es in den Wusil-automaten. Doch dieser hatte leine Lust, seine lustigen Weisen z zu spielen, und so blieb das Zweihellerstiick auf halbem Wege steclen. Auch die Gäste tiimmerten sich nicht weiter um den widerspenstigen Automaten und gingen bald nach Hanse. Toch gegen Mitternacht, als alles schlief, erschütterte Plötzlich eir heftiger Erdstoß das ganze Haus. und entsetzt sprangen der Gastwirt und seine Familie aus den Netten. Wie sehr wurde aber der Schrecken vermehrt, als sich auch der Automat zu rühren begann und mit dem beruhigenden Liede einsehte: „Komm herab, o Madonna Theresa!" Der Erdstoß hatte das Zweihellerstück vollends in den Bestimmungsort hinabgeschüttelt, was der Automat prompt mit dem Liede quittierte. — (Zahnweh durch Höhenluft.) Bei den Arbeiten auf hohen Bergen, wie zum Beispiel der Iangf>au-bahn. bat man beobachtet, daß alle Ingenieure und Arbeiter, die in tiner Höhe von zirla 2600 Metern ardrilcil muht'.n, nach einiger Zeit heftige Zahnschmerzen belamen, wobei ihntn auch das Zohnfleisch und die Nacken anschwollen. Vvsonde?,s daö Kauen bereitete starke Schwierigkeiten. M61 ungefähr drei Tagen nahmen die Schmerzen wieber ab, blieben dann ganz ttkg r.s-d die Zähne arbeiteten wieder ganz; normal. — (Der größte Wasser fall.) Während des kommenden Sommers wird die Eisenbahnlinie vom Kap nach Kairo, die sich schon 100 englische Meilen nördlich von Buluwayo erstreckt, die großen Viltoriafälle am Sambesi in der Mitte von Rhodesia erreichen. Die Falle sind etwa eine englische Meile breit, das Wasser fällt 400 Fuh hiü«!.'. ">' trenn der Fluh voll ist, wird die dort verschwendete Mtu^ traft auf 35,000.000 Pferbeträfte geschätzt, das ist etM ^ fünffache Kraft des Niagarafalles. Fünf große NauchsaU'^ steigen aus dem Abgrunde, in den das Wasser fällt, eMp ' s^ sind so hoch, daß sie in einer Entfernung von )0 ^^ . sichtbar sind, wie man das Tosen des Falles ebensoweit Y ' Im Schatten dieser Wasserwollen rieselt rin nie aufhö"" Regen, auf den rauhen Vasaltfclsen wachsen grohe 'N"« grüne Sträucher, deren Blätter stets nah sind. ,, - („G estohlcn . . ") Eine köstliche Idee b> '^' aus Prag berichtet wird. der Stadtrat von Kon'M^ gehabt. Trotz allem Aufpassen wurden die bei den offenN' > Brunnen befindlichen Blcchbecher für durstige P^sl"^ immer wieber gestohlen. Nun ließ der Bürgermeister ^^, anschaffen, auf welchen in unauslöschlicher Schrift ' ^ „Gestohlen von einem öffentlichen Brunnen." Für b"' ts wissen, ist es ja ganz gut. aber ein Fremder löniue g gut die Inschrift mißverstehen. - (Weibliche Banditen im wildcn ^ st e n.) Wie aus Nebraska in Nordamerika berichtet ""/0.,^ mächtigte man sich bort vor kurzem eines Mitftliedeo ,^ verwegenen Räuberbande, die schon seit vielen '^"' -^> jener ^Gegend haust und bisher allen Bemühungen. / habhaft ,;u werden, spottete. Wenige Tage nach b" «5 mihme dieses eineil Banditen stellte es sich l^craus. ^".^„ leinen Mann, sondern ein Weib gefangen hatte, dessen ^ ,;ene. eckige Gesichtsziigc l.nd rauhe Stimme "llcrdiüa." ^, einer Vertreterin des ,zarten Geschlechtes" ""^^,, schienen. Die Frau gestand im weiteren V"'l""^'^? s^be! höres, daß außer ihr noch drei wcibliä^ Personen ^' ^,h„ der betreffenden Bande scicn. Das Anhalten von E'st" ^ zügen und Berauben der Passagiere und Gepä'ckw'M^ Dicbftahl von Pferden und Rindvieh und die Erm" ^ eines zivilisierten Indianers aus Sioux werden n<"^ ^, deren Schandtaten diesen Wegelagerern zur Last geieg^ ^ den Verbrechen, deren man ihre entkommenen -^^, ,, k' schuldigt, will die Näuberin nicht teilgenommen "^ ' gc sic ihrer Behauptung nach erst vor wenigen Mona ^ zwungen wurde, sich der Bande anzuschließen, ^"l^' h ^» habe man nur ab und zu einige Stüct Vieh geraubt ^ der Ausführung des Raubes habe sie sich nie s^^, ^jo Als m.'ln »i/r bedeutete, daß si> doch unmöglich in '!"!^,^i,g^ nctcn ein so verwildertes Aeußere. das eher auf i"^ ^itt Vagabundieren schließen lasse, erhalten haben köu^/ .^s"' di/etwa 40 jährige Person, sie sei vordem „Cowboy g^l. und hätte freilich seit Jahrzehnten leine rechte ^^» mehr besessen, sondern meist unter freiem Himmel lc> ^ In der weiblichen Kleidung, die man ihr gegeben. ^. ^jch-diese Tochter des wilden Westens offenbar höchst ""^. hM" Sie tnig, als man sie festnahm, derbe Lederhosen, '^ ^ Absätzen versehene Reitstiefel und eine echte ^owv^ ^r mit dem da;u gehörigen, um den Hals geknoteten ^"^,itlc breitlrämpige Sombrero, der das lurzgeschmllene. hic Haar bedeckte, war tief in die Stirn gedrückt. s^^.fg„ge>"' slahlgraucn Augen darunter sichtbar blieben, Die ^' ^,,' kaut'Tabak wie ein alter Matrose und rühmt st" ^, Wärter gegenüber, daß es ihr gar nichts ausmachen ^^ ihn unfein halbes Dutzend trinkfester Männer ^ den Tisch zu trinken. ^,c! — (lleber Insetlen als Nahrun 9/'"^ndl' und Leckerbissen) wird der ..Schles. ^s ' «Z auf gtschrieben: „Darf ich Ihnen mit einem Insettensch" Asc" warten ober belieben Sie etwas Inscllenbrot?" ^.!<^ st>^ den. den sein Weg nach Mexiko oder Mittelasien '"Vzjc"' die Frage, wenn er mit Eingeborenen zusammcntrM ^,^! lich häufig vorgelegt werden; ja er braucht gar l"^„ ih>" so weit zu gehen. Bereits in Schlveden wird ^,^ett» Ameisenessig vorsetzen können, der dort ^ ^,siis^ Nranntweinsorten zur .Nitzelung des Gaumens ^^chii'^ wird. — Schon die alten Griechen waren ausg^^-«' Groom gehabt, aber das lief; sich eben nicht machen. Nun. e'ö ging auch so. Die ^-rau iibt einen wunder baren Einflusj auf ihre Umgebung aus. Man wird förmlich verwandelt. Einmal fehlt mir an meinem Nureaurock em ^nopf, hier hinten einer von den beiden Schofztnövfen. Ich bitte sie, mir einen anderen lmzunäl>elt. Willig nimmt sie den Nock und verschwin det. Als sie wiederkommt, ist zwar der abgefallene Knopf nicht ersetzt, aber der andere fehlt auch. Sie hatte ihn einfach abgeschnitten und damit die Smnme--trie wieder hergestellt, )>st das nicht genial?" „Donnerwetter!" rief ich iiberrafcht, „Nicht wahr?" fuhr er geschmeichelt fort. „Im Anfang war es mir auffallend, das; fich nnser Mn5-chen so wenig um die Ordnung im Haufe belüm° merte. Einmal fah ich, das; der ivliigel dick voll Staub lag, Um meine l>ran in zarter Weise darauf ausmert'- zu eiueni Monogramm verschlungen. Sie hatte mich zwar mißverstanden, aber es war doch reizend. (?5 ift psychologisch begründet, das; sich mit der Genialität eine gewisse tindliäx,' Harmlosigkeit paai-t." ..Wunderbar!" rief ich, „dao ist wirklich genial," „Im tiefsten Herzen beschämt, habe ich mir nie wieder solche Andeutungen erlanbt. Den alten Phili-ster habe ich vollständig ausgezogen nnd mich bemüht, mehr und mehr ihrer würdig zu werden." „Da«; ist dir gewif; nicht schwer gewordeil", warf 'ch ein. (Mchwh solgt,) Den Hebenden ihr Recht! Wiener Origiuul.Nomau voll «. Hotiner'Urese. (b. Fortsehllllg.) III. I >, d e in einsame n Haus e. Am nächsten Morgen fuhr Dr. Noinhold Ott-mann detl Dornbacher Nergen entgegen. Er kannte die (Hegend. Seine Nerven waren von all dem Uebe» raschenden. Traurigen etwas angegriffen lind fo be-fchloß er, den letzten Nest de^ Weges zu ^uf; zurück-zulegen. Nachdenklich stieg er den steilen Pfad bergan. Erst war dieser noch von hübschen Villen begrenzt. Dann kamen große Gärten, Wiesen. Bauplätze. Aber von oben, von dort, wo scholl der Himmel von der anderen Seite des Verges herüberblante, schimmerte ihm ein weißes Haus durch dichtes, dunkles Buschwerk entgegen. Ein Drahtgitter schloß den schönen Garten gegen die Straße ab. Dr. Aeinhold Ottmann stand aufatmend still und zögerte, ehe er den Drücker des TüräMs suchte, eine ganze Weile. Also hier wohnt Martha Herrmann, hier hatte, sie gelebt, hier kämpft« sie nun den schweren Kampf gegell den großen Neberwinder, den Tod. Würde ihre Iugendtrast siegen? Eine Minute lang fnh er, fast greifbar deutlich, die-Gefährtin von Einst vor sich. Da war die hohe, biegsame Gestalt, auf wel-cher der feine Kopf mit den fchwerem Blondhaar fo anmutig saß', unter dein vollen s^ekränsel die breite, weißtt Stirne und ein Paar tiefe, dunkelgrane, Augen, in denen etwas fchlief wie eine große Leidenschaft, Me _ __ -—. nin^ oft hatte er daran gedacht, daß es köstlich sk".!.^. ib" diese schlummernde, Glnt zu wecken. Aber"^n! waren diese schönen, Augen immer kühl fn'M ^,, lich weggeglitten. ivreundschaftlich! Wie er ^^,-chc" dereinst haßte! Länder und Meere, liatte. er ä ^,? fich und sie gelegt, Jahre waren dalnngera"' .^,>> doch stand er jetzt zögernd vor der Tür ihn"- ^.Mü so wie einst, so häufig. Und da, neben 'lnn, "' ^t,'" Mittagsfonnenscheine, ging das Gespenst ^' ^ „„> Liebe, die nicht sterben tonnte, und sab "l loehen Augen . . . „Martha!" schrie er anf. ., ^ ,^ Täuschten ihn seilte Sinne, oder wal'^^/^l'. ^ lich? Kam sie »licht eben den zierlich wie sie es gewesen mit siebzehn ^^^ ^,!-kleinen Kopf ein wenig seitwärts geneigt. ^ ^„l-"''' len Hände voller Blumen? Aber Martl,a ^^ ^„l war ja nnn sechvundzwanzig Jahre und sn' f^ „Marlha!" i-iei er noch eillmal, ^" leiser. ^..,„ bla''''' Die Geslalt im Garten sal, ">'P". ^^^, n'lv Antlitz wendele sich ihln eiltgegen. Min, -<" ^ eo lliä,t. . ^t>,- "^ Er atmete auf. Da» Mädäien tanl slalld jetzt dicht an dein Gitter. ,^" ' „Ich heiße nicht Martha", sag" '"'.'^n'^ rnseil Sie mich so? Martha isl meine arnn Ich bin Hedwig Hei-rmann." .^ "'" „Hedwig? Ist's »nöglich? Die Kl""^ > lv zehn Jahren nach Dresden kam >m ^'3 Martha damals sagte?" ^bacher Zeitung Nr. 85.______________________________________73 5_______________ 16. April 1903. Ütokt ^ ^ Grille, die auf den Märkten Athens in fg^oahl feilgeboten »bürde und stets willige Abnehmer schmack ^ln" gewannen der Cossuö-Grille großen Gc-3t!ijm ss^"m Essen an dem harten, mit Hornplatten bedecktsten^ "'^ °"zehren es gleich einer Obstfrncht. Andere kllvas ? < ^^^ einem offenen Feuer, in welchem Falle sie ich^ -6'lrunensaft zur Erhöhung des Wohlgeschmackes dar-!H^ /""skltl. ober sie schmoren es und genießen es mit lllana ^' "^ ^'^ ^" V u g o n g - S ch m e t t c r l i n g Zu !i^l^'' "lhlen die Eingeborenen von Neu - Südwales weder ^Ke? "°^ Gefahren. Wenn sie einen solchen Schwärn, dir 3' haben, zünden sie im Umtreisc ein Feuer an, um "Xy '"^" z" ersticken. Die Asche im Kreise wird später holy ""'t und die Insekten sorgfältig durcheinander ge-6ch>net!"V^ ^^' Flügel und Fühler zu sondern. Die s!a^., s mgsleiber wirft man in einen Holztrog und wttbi, ^ einem Brei, aus dem kleine Brote gebacken !Htnsck^ ^ Heuschrecken haben seit uralten Zeiten dem Wit!^ °^ Nahrung gedient. Der Hottentotte ißt sie, wie My /^ ^abben. und aus ihren Eiern bereitet er eine Nttthr ^cmm Suppe. Die Mauren sind ebenfalls große !»e„ a^s.^ gerade in Norbafrila in ungelMren Schwär-fii^^ ,'l'^i^^ '">"cke behutsam zwischen die Finger und den Dau-sit,,^; ^ltteil Hand. zerschneide sie in zwei Teile, begieße ^ehlle "' ^'^ ^ ^""" ^'"'^ ^"^ ^^"' ^^^ ^ '"^ iluclel^ "'^ ^^te da» Ganze. Dann überschütte es mit ^tnae' ?^ ^''" kleine Oeffnung und gieße eine mähige ^lNeis U""bkr hinein, — Termiten (ober weihe lohj. E,' ^") werden als anLgczcichnet für den Gaumen ge-^3e>äk>n "me" in jedem Lande mit wärmerem Klima in ^eie^ !> ^lllionen vor und haben, in Form eines dicken ^^.""beitet. den Geschmack von süßen Mandeln. — ° Mej s >^V man aus der sogenannten HonigtoPf -Zolcht^ ^'^ Körper gleicht einem kleinen Kübel) Met her. ^tNocis ^" ^"" man auf den mexikanischen Märkten und es ist zur Gewinnung des Mets nur ^lschte?' ^ '^ "^^^ Mörser zu zerstoßen, das Zer->li^ ^ b.Ulch ein feines Stoffgewebe zu sieben und es so ^Vstkt ^'" ^eigneten Orte aufzubewahren, bis Gärung ^ni^ ^ ° " lg (5 o u a rdsMicte r.) Die Meter des bi. s^, d"n England sind glückliche Leute. Die Mieten, ^r k. "" Zahlen haben, sind mehr originell als drückend. Ichlo'ss"''"s bon Marlborough. der ewige Mieter des '^ttt 2, -Voodstock. und der Herzog bon Wellington, der ^tiarck ^"^ Stcathfielbs-Esaye. begnügen sich. dem de> ^^"l alljährlich eine französische Fahne zu schicken. ^«i!e c, ^"^ ^' August, ain Jahrestage von Blenheim, der ^«etc> >,-^ "vlg ist. Ml eine noch leichtere und gefälligere ^d. E- '/^ ".^ Nose, die in seinen Gärten gepflückt ^Pse^ ^'^ ^'^ poetische Erinnerung an die blutigen zahlu,, ^' l"°l" Rosen. Prosaischer ist die Art der MictL-^,2^^ den Echloßherrn von Vonburg, für das König ^ ^- 1300 Eier und 140 Hühner 'zu Ostern erhält. s^schen^hespjs und Themis.) Die Bewohner der ^ selir ^'^" erfreuen sich einer schönen Naturanlage, sie ^d ih/, "usitalisch und alle heutigen griechischen Musiker ^ ^nsc/^"" ^andsleute. Dal)ü>^ ^ ^Meistencz Opcrngruppen. wie sie Athen nie zu sehen bekommt. Sänger und Sängerinnen, wie sie in der Hauptstadt auftreten, würden auf den Ionischen Inseln mit faulen Orangen, und Zitronen beworfen werden, wenn sie nicht nach dein ersten „Basta" der Zuhörer durch bessere erseht würden. So erlebte man denn heuer in Argostolion auf Kephalenia einen ernsthaften Theaterstandal. In einer Loge saßen drei Mitglieder des Gerichtshofes von Argostolion, um den „Barbier von Sevilla" zu hören. Man war bis zur Arie der Nosina gekommen, in der sie ihr beklommenes Herz i^ den Nossinischcn Terzinen befragt, als es ihr wirtlich beklommen wurde, denn aus dem Parkett ertönte Pfeifen, Zischen und vereinzelte „Bastas". Das ließen sich aber die Richter in der Loge, die sich für die Primadonna oder ihren Gesang interessierten, nicht bieten, sie begannen aus Leibeskräften Bravo zu rufen und zu klatschen. Das nahm das musilverstänbige Publikum schlecht auf, es crhob sich wie ein Mann, und Vasta! Basta! ertönte es aus aller Munde. Der Lärm wurde immer größer und legte sich auch nicht, als die Herren Richter die Polizei riefen und kraft ihres Amtes mehrere ans dem kritischen Publikum verhaften liehen. Die Vorstellung mußte abgebrochen werden, die Sängerin tonnten aber auch die Herren Themisvertreter nicht retten, sie hat die Insel verlassen. Der Vorfall hatte nun ein gerichtliches Nachspiel. Die Verhafteten wurden am anderen Tage vor den Untersuchungsrichter geführt, in dem sie mit Staunen einen von den drei Herren in der Loge wiedererkannten. Die Musik-lcititer wurden dann vor dem Nagaiellgerichte angellagt und sollen nächstens von den drei Richtern aus der Loge abgeurteilt werben. Die Argostolier wollen das nicht dulden. Eingaben cm den Iustizminister und an Herrn Delyannis wurden eingereicht und eine Abordnung Kephalenier lam nach Atl)cn, um mündlich für ihre musikalischen Lands-lrulc gegen die Vertreter der Themis einzutreten, die zugleich den Thespiskarren bel)errschen wollen. Lolal- und Provinzial-Nachrichtell. — (Per sonal Nachricht.) Seine Exzellenz der Herr Landespräsident Baron He in und Frau Baronin Hein haben sich gestern nachmittags auf mehrere Tage nach Nillichgraz zur Jagd begeben. — (Inspizierung.) Seine Exzellenz Herr Feld-marschall-Leutncmi u. Chavanne hat gestern in Trieft das Infanterieregiment Nr. 97 inspiziert. — (Manöver i m 3. K o r p s.) Im laufenden Jahre wcrden die Hcrbslmanöver im 3. Ko?vsbcreiche am 5. September beendet. Nach diesem Zeitpunkte erfolgt die Beurlaubung jener Mannschaft, welche ihre Präsenzbicnstpflicht vollendet Hai und derjenigen Reserve manner, loelche für den letzten Turnus drr Herbftwaffenübung einberufen wird. — (Zur Verhütung von Explosionen leicht brennbarer Flüssigtei < e n.) Das Ministerium des Innern hat mit einem an sämtliche Lanbesstellen ergangenen Erlasse unter Hinweis auf die Gefahren bei der Manipulation und Lagerung von brennbaren und explodier baren Flüssigkeiten angeordnet, es sei seitens der Behörden dahin zu wirken, daß dieBchälter für solche Flüssigkeiten mit Sicherheitsverschlüssen versehen lverdcn. Gleichzeitig wird darauf aufmerksam gemacht, baß der von der Finna Ludwig Schön in Wien, IX.. Nußdorferstrahe 4, in Handel gebrachte Sicherheitsverschluß „Triumph" laut fachmännischer Prüfung allen bezüglich der Sicherheit gestellten Anfordcruuge!', entspricht. —ik. — (Von der Personaltintommensteuel-Sch ätzu ngs lom m i s sio n.) Seine Exzellenz der t. l. Finanzminister hat den Müller, Wirt und Sesselfabrilanten Josef Verbiß in Vistra (Freudental) zum Mitglied-Stellvertreter der Personaleinlommensteuer - Schähungstommis-sion für den Schähungsbe.zirt Laibach Umgebung mit der Funltionsdauer bis Ende 1903 ernannt. ^enie ^ ^"' l'ntgrwn'tc 5ac> MndclM, indem es dos ^rgana^ "^lich ausklnit'tc. „TciM'r ist viel Zeit ^ord?',^U6 dcm Backfisch ist em großes Mädol ^l ^.. ^>H bin solt fast zlvci Jahren hier. Und ^l^ll - daß über Marthas ganzer EMei-^^li, ^ <"" H^uä, von Strenge nnd nefein Ernst "^^Nons^ - '' während Hedwig mit Augen voller ,S^"'^r)lneinlüicktc in die schone Welt. ^'N?r,12^ ^^ cin freund, ein gnter Bekannter '^A Sck?^'^"^" ^'ug ^as Mädchen endlich: daö ^ Nick ^l^" "-schien ihr drückend. ..Wollen Eie 5, . "bron Nanren -" ^ , "^r? ^"egen ab. "uloi^ ^ "' ^^ "'"ne. Karte." '^ Äln»^ l" ^"'beilguna reichte ei- il,r das kleine H^^hmnder. ^>n fty "^. H^rrinann warf nni- einen Blick darauf, ^ ^l'sicht '" ^^'" ^rendenschimnier iiker ibr schmo !« "lt"sp^"'- 'l"i' Marthas freund, von denr sie "°ttlo^^'^>' besseren Zeiten! Der Weitgereiste! ^^ tNeim. !^^^ tolnmen! Sie sind der einzige, von ^ l'U' ,.n^'"^Uer in den ersten Tagen der Nrant- " bn ^pruchl'n hat!" „Und — wie steht es jetzt um Mm-tha?" Wie lange schwebte ihm scholl die Frage, auf den Lippen! Und wie ängstlich t'Iang sie jetzt an .Hedwigü Obr? Das feine GesWchen wurde noch einen Schatten bleicher. „Schlecht, sehr schlecht steht es", sagte das Mädchen leise, „Sie liegt, ohne ein Wort zu sprechen, dahin und starrt mit offenen Augen ins Leere. Das Fieber hat wohl etwas nachgelassen, aber dafür ist eine grenzenlose Apathie über sie gekommen. D<»r Arzt fürchtet jede, mich die tleinstc Erregung und behauptet, iln- Leben stehe heute noä> ebenso auf dem Spiele, wie damals, vor mehr als zwei Monaten, da die Krankheit ausbrach." Das jnnge Mädchen hielt einen Augenblick das Tasä)enwch vor die Augen. Icht erst. da sie es wieder sinlen ließ, bemerkte der Freund, wie müde und rot-umrändert diese großen, braunen Sterne aussahen. Und er merkte nnch. welch ein sorgenvoller Jug in das schmale Gesicht trat. so daß eZ Plötzlich um Jahre go altert erschien. „Sie schlafen jetzt wohl wenig, armes M,d?" frug er und nahm herzlich die. beiden kleinen, aber festen Hände in die feinigen. „Und allerhand Sorgen gibt es gewiß auch? Ich meine", er zögerte eine Se^ künde, ..ich meine die gemeinen Alltagtzsorgen, welche Martha stet» jo tapfer von euch Jüngeren hintanlnelt, durch ihre Arbeit, iliren Fleiß? Sie wissen, Herwig, ich komme als Freund. Und einem Freunde mus; man alle5 sagen, damit er do,-t angreifen kann, wo es am nötigsten ist." (Fortsetzung fohl,) — (Armee schie ßschu le.) An dem diesjährig?« Informationstuisc an der Armeeschießschule dom 24. bis 27. Juni wirb unter anderen Negimentskommankmtell auch Herr Oberst Bruno v. Schmidt des hiesigen Landwehr« Infanterieregitnentes Nr. 27 teilnehmen. — (Postd ien st.) Ernennung. Postamtsbiener Rudolf Novotriy in Laibach zum Postamtsexpedienten. Vorrückungen. Postunterbeamter Franz Epiller in Laibach in die I. Gehaltsstufe der 1. Gehalts!lasst, Post» unterbeamter Franz Ipavic in Laibach in die II. Ge^ Haltsstufe der 1. Gehaltstlasse. Postamtsexpedient Johann Ienlo in Laibach in die I. Gehaltsstufe der II. Gehalts-klaffe. Postamtsdicner Josef Mesojebec und Anton Aönah in Laibach in die II. Gehaltsstufe der III. Ge-haltöllasse. —Versetzung. Pofttontrollor Josef 5 tru -telj von Pola nach Laibach. Dien st Verleihung. Die Postexpebientenstelle in Grafenbrunn an die dortige Nb> ministratorin Karoline Polegeg. — In St. Gregor, politischer Vezirl Gottschee, tritt am 1. Mai b. I. eine neu? Post-abläge in Wirksamkeit, welche mit dem Postamte in Ortenegg durch wöchentlich dreimaligen Botengang in Verbindung stehen wird. Venn l. t. P oftamte in Möttnig. politischer Vezirl Stein, wurde am 4. b. M, dtr Telegiaphendikttst (beschränkter Tagbienst) eingeführt. —ü. — (Vorlonzessio n.) Dem Konsortium für die Er bauung einer Lokalbahn von Vischoflack nach Eisnern wurde seitens des l. l. Eisenbahnministeriums die Bewilligung gur Vornahme technischer Vorarbeiten für diese projektierte, mit Dampfkraft zu betreibende Lokalbahn von der Station Bischoflack der t. t. Staatöbahnlinie Tarvis-Laibach, lllxl Altlack. Praprotno. Bulovica. Scheule, Dolenja Vak. Tet^ zach, Sludeno und (>e»enca nach Eiönern auf sechs Monate erteilt. —o. — (HeimischeK u n ft.) In der hiesigen Buchhanb' lung L. Schloenlner hat diesertage Herr Sreötv Magoli L, Geschäftsleiter der Druckrei Dragotin Hribar. bür Oelge-mälde ausgestellt, welck)e uns von fachmännischer Seite als gefällig, zumeist mit schöller Technil und warmem Tone aufgeführt bezeichnet werben. Insbesondere gilt dies von der Partie aus der Umgebung von Agram und der Burgruim von Cilli, Auch die beibell anderen Bilder („Partie aus dem Üllibacher Stadtwalbe" und «Idylle aus der Savegegenb") zeugen von anerkennenswertem Streben des Ausstellers, »vtl-chem überdies ein glückliches Auge für nette Motive nachzurühmen ist. -^ (Zur Friedhofver legung.) Wie wn hören, wird über Einschreiten der hiesigen FriedhofLverlval-tung um Erhebung zur ttonstatierung der gesetzlichen Eignung des für die Errichtung eines neuen Friebhofes in Stephansdorf in Aussicht genommenen Grundes, so-" wie zur Feststellung der für die Expropriation der zu viili illustrieren sulltcn. Unter den nur flüchtig hingeworfenen oder auch bereits vollendeten Arbeiten sind Klavierlompositionen vorherrschend. Dieselben wurden erst unlängst von einem hervorragenden Kenner Smetanas einer gründlichen Durchsicht unterzogen. Im ganzen enthält der Nachlas; mehr als 50 vollkommen ausgearbeitete, bisher nicht veröffentlichte Kompositionen. — (Franz Stelz ha mer zu seinem hundertsten Geburtstage.) Eine biographische und literarische Würdigung von Dr. Rich. P l a t t e n ste i n e r. Mit 6 Porträts. 4 Bogen Oktav. Geh. 1 X. A. Hartlebenö Verlag, Wien und Leipzig. Dieses Vuch ist dazu bestimmt, größeres Interesse für dieWerlc des oberösterrcichischen Dichters zu erwecken. Liebevoll geschrieben, wird es viele in die Gedankenwelt Stelzhamers einzuführen vermögen und man wird gerne nach dessen Lektüre sich den Werken des Dichters zuwenden. Ein wannempfundenes Gedicht des Verfassers ,,d' Innviertla Nachtigall" leitet das Werk ein. das in eine biographische und literarische Skizze zerfällt. Im ersten Teile wird besonders Stelzhamers Verhältnis zu Wien und seine politische Stellung im Jahre 1848 sowie seine praktische Anschauung überhaupt näher erörtert. Der zweite Teil enthält eine kurze literarische Skizze, die in liebevoller Weift oem Dichter gerecht zu werden sucht. Sechs Porträte Stelzhamers gieren den ersten Teil. eines darunter ist hier zum erstenmale reproduziert. Inhaltsangaben am Nandc erleichtern sehr die Uebersichtlichtcit, schwerer verständliche mundartliche Idiotismen sind in Fußnoten sorgfältig erklärt. — („D er Stein der Weise n".) Das uns vorliegende Schluhheft (das 24. des 17). Iahrhanges) dieser populärwissenschaftlichen Nevue enthält u. a. eine ansprechende Schilderung unter dem Titel „Durch den Archipel zu den Dardanellen", ferner einen r«ch illustrierten Aufsatz, der die ..Ballonfahrten über dir Alp^n und das Meer" bespricht (10 Vildcr), einen anderen über „die Honigbiene" (7 Bilder) und einen sehr instruktiven, durch 18 Abbildungen und Fi-gureu erläuterten Artikel über „Die Geleisaulagcn der elektrischen Straßenbahnen". Hieran schließen sich kurze Referate über wichtige Neuheiten aus dem Gebiete der exakten Naturwissenschaften (Astronomic, Meteorologie, Physik, Chemie. Physiologie, Zoologie, Botanik u. s. w,). „Der Stein der Weisen" (A.' Hartlebens Verlag. Wien) beschließt mit diesem Hefte seinen 30. Band, also eine Art enzyklopädisches Werk von sehr stattlichem Umfange, das alle Forschungsergebnisse und gemeinnützigen Fortschritte von drei Lustren umfaßt. — (8 l o v <> n x K i, 6 u 1 ^ k u 5! « t i <> !>.) Die Editionen dieses pädagogisch - literarischcn Vereines für das Jahr 1902. drei an der Zahl, sind soeben erschienen, - Eine »ähcre Besprechnng derselben folgt. — („Laib ach er Schulleitung".) Inhalt der 4. Nummer: ,1.) Merkspruch. 2,) Matthias Peischc: Ei» naturgcschichtliches Stundcnbild. 3.) Zur Bekämpfung der Tuberkulose. 4,) Der verirrte Soldat oder des Glücks Pro-bierstein, ein deutsches Drama des 17. Jahrhunderts, besprochen und erläutert von Dr. Franz R i e d l. 5.) Römische Vergangenheit in Laidach. 6.) Aus Stadt und Land. 7.) Rundschau. 8.) Mannigfaltiges. 9.) Mitteilungen. 10.) Bücher-, Lehrmittel und Zeitungsscha». 11.) Amtliche Lchrstcllen-Ausschreibngen. Lmldwirtschnftlicheo. — (Vorzüge der Pi n z g a u e r und Moll -l a ! e r M e l l l ü h e mit B" ezug auf die Milch-ergiebigteit und den Fettreichtu m.) Seit einigen Jahren trachtet man die Rindviehzucht nicht uur in anderen Ländern, sondern auch in Krain in jene Iuchtrich-tung zu bringen, daß man einerseits auf die Ochscnaufzucht - namentlich in Untcrtrain. woselbst das graue Vieh vorherrschend ist —, anderseits auf die Milchergiebigleit sowie auf den Fettgehalt der Milch das größte Gewicht legt. Letzteres wird hicrlands namentlich in Ober- nnd Innerlrain angestrebt. Um bei Anschaffung von guten Melkkühen in Gegenden, woselbst sich Molkereigenossenschaften gebildet haben, die richtige Wahl zu treffen, ist eö von besonderer Nichtigkeit zu wissen, welche Rassen und Schläge konstant sowohl die größte Milchmcngc als auch die verhältnismäßig fettreichste Milch geben. Diesbezüglich sind von vielen tüchtigen Landwirten sowie auch von Ackerbau schulen Versuche angestellt worden. Obwohl dieselben selbstverständlich nicht ganz übereinstimmen, da diese Vorzüge nicht allein von der Rasse, viel-mehr mich von der Individualität der Tiere, von der Fütterung und vom Klima beeinflußt werden, so kann dennoch lmd den erzielten Studienresultaten der Durchschnitt als fest- stehend angenommen werden. Aus den von Kraff, Doktor Schuppli, Werner, Kalienegger gemachten Erfahrungen geht hervor, daß unter den meisten Gebirgs- und Niederungsschlägen die Mölltaler als die vorzüglichsten anzusehen sind. Nach Kraffs Erfahrungen ist die Milchleistung nach Körpergewicht bei den Mölltalern die höchste: 860 li^ pro 100 I<^ Lebendgewicht und Jahr. Weiter reihen sich an die Algäuer. Angler, Holländer. Mit Berücksichtigung des Fettgehaltes steht allen voran das Jersey-Rind mit 34,'tt l^ Fett pro 100 k^ Lebendgewicht und Jahr. An zweiter Stelle ist das Mölltaler Rind mit 32:6 : 100. Bei Vergleich der Versuchsergebnisse nach Kaltenegger ist zu entnehmen, daß unter folgenden Arten: Montavoner. Lechtaler, Qberinn-taler, Wipptaler, Etschtaler, Rendenacr, Dürer, Zillertaler, Pustertaler, Pinzgauer, Mölltaler, Ennstaler, Malteineiner, Mariahofer, Lavanttaler, Mürztaler, Murbobner, Süd-steircr, was die Milchergicbigleit pro Körpergewicht und Jahr anlielangt, die Pinzgauer an erster Stelle (720 Liter pro 100 Ie in Kroatien in bcrNacht zum 12. b. überschwemmt, wodurch am Ostersonntag der Verkehr gestört wurde. Die Züge verkehrten von Steinbrücl nur bis Podsused. wo die Passagiere bis Arable überführt wurden und dann mittelst eines Hilfs-zuges die Reise Agram-Sisset fortsetzen konnten. Am Ostermontag war der Verkehr wieder geregelt. Aus Moskau wird gemeldet: Auf der hiesigen chirurgischen Klinik hat man nach der Methode des Prof. Gersuny hundert mißgestaltete Nasen mit Paraffin - Einspritzungen gelungen korrigiert. Aus Petersburg schreibt man: Am Newüti-Prospeli wurde eine Anzahl junger, start betrunkener Leute angehalten, welche lärmend die Straßen durchzog. Bei der Polizei entpuppten sich die Angehaltenen als Angehörige des weiblichen Geschlechte«:' und man fand zur noch größeren Ueber-raschung des Polizciveamten eine Unmenge Einbruchswcrl-zcuge bei denselben vor. Jetzt erst wurde die Polizei gewahr, daß ihr eine schon längst gesuchte Diebsbande in die Hände gefallen. Dieser weiblichen Diebsbande, die aus 18 Köpfen bestand, wurden viele verwegene Einbruchsdiebstähle nachgewiesen. Man glaubt auch. daß der sensationelle Betrug, der bei einem hiesigen Juwelier von einer Dame ausgeführt wurde, die in einem Hofwagen vorfuhr. von einem Mitgliede der Bande veriibt wurde. Bei den Hausdurchsuchungen wurden bis jetzt Juwelen im Wert«.' von über 30.000 Rubel vorgefunden. Das Haupt dieser Diebsbande ist ein Mädchen von 17 Jahren. Das spanische Flaggschiff des Admirals Montojo. „Reina Christina", welches in der Seeschlacht bei Manila am 1 Mai 1898 gesunken ist, wurde jetzt gehoben. In dem Schiffe wurden etwa 80 Skelette, darunter das eines Offiziers, welches von 15 Kugeln durchlöchert war, vorgefunden. Die Amerikaner beabsichtigen, die Ueberreste der Gefallenen nach seemännischem Brauche ins Meer zu versenken. Die Spanier wünschen, dieselben in der Heimat zu bestatten. Telegramme des k. k. Die Auszeichnung des Ministerpräsidenten. Budapest. 15. April. Anläßlich der Auszeich""^ deö Ministerpräsidenten Dr. v. Koerber sagt .Magy^ Nemzet": „Wir glauben, es gibt niemanden, nicht n«r Oesterreich, sondern auch in Ungarn, der die hervorrage" Eigenschaften des Ministerpräsidenten Dr. v. Koerber 1"" dic praktischen Erfolge, welch? dessen schwierige, inn"!"^ sche Regierung krönen, nicht anerkennen würde. U>'b 'v jetzt Seine Majestät der Kaiser den Ministerprastd", Dr. v. Koerbrr mit dem höchsten ungarischen Ordc» " gezeichnet hat. so hat hiebei natürlich'anch die Hon"'" jenes mühevollen Eifers seinen Anteil, mit welche"' > Dr. v. Koerber im Vereine mit Koloman u. S^ll a" Zustaudetommcn des österreichisch - nngarischen Ausg"' ^ mit Erfolg bemühte. Wir hatten im Lanfe der 3""" ,^ Gelegenheit, die ins Auge fallenden bedeulendei' ^^',,/,,, und inncrvolltischcn Erfolge Dr. v. Kocrbers zu "'" ,^ Deshalb ist der Eifer eines oppositionellen Blattes, m" chem es die Herabsetzung Dr. v. Koerbers seitens dc» « ^ gyar Nemzet" beweisen'will, eine verlorene Müh«-'. ""' ^ „Magyar Nemzct" infolge vorgeschrittener Zeit (B""^ die kurze Tatsache der Auszeichnung publizieren <"'",,^c" fach lächerlich ist die Insinuation'desselben oppost?'^ .^ Blattes, baß diese Auszeichnnng beim Mimsterpra!'"' ^ v, Szöll Aerger oder ,ein unangenehmes Gefühl v"" '.-habe. Das Blatt möge uns glauben, daß beim Mi'"!"'^^ deuten v. Szüll absolut leine Geneigtheit zum ^ ^ Handen ist. Abgesehen davon, daß diese höchste ""^..e," Auszeichnung v. Sz5N schon lange ziert, glauben >"". ° ^ Blatte mit der Aufklärung dienen zu können, daß "' .ß tä'rische Vorsichtsmaßregeln an und ersuchte auch ^ gorischcn Exarch, auf die Bevölkerung beruhige^Ml,'! wirken, damit sie sich oon den Komitees niD ^ laue. Die »leise Lonbets. ,nF, Algier. 15. April. „Jeanne d'Arc" m't b"' ^el denten Loubet an Bord ist unter Eskorte des M ^ ^ geschwabers um 1 Uhr nachmittags hfer cingelaufe"' ^ü An lunft des Präsidenten gaben die hier vor A"^ fremden Schiffe den üblichen Salut ab. Die Kongregationen in Frankreich ^> P a r is, 15. April. Der Postdireltor des Se""^ ^ tcments hat den Postbeamten den Auftrag "l""';,, de^' dei, Klostergenossenschaften Versendeteil Zirkulare, , ^d. zu Sammlungen für mildiätige Zwecke ailfgeforv ^ ^,i bis auf Weiteres nicht mehr befördern zu lasse" ,zh,l Exemplar von jedem Zirkular der Postbehörbe s Mitteln. densn^ Tara scon. 15. April. Gegen den 3" ^„ ha^ von Tarascon. der sich nach der Abtei Frigolet b^ .^sM um an dieselbe Siegel anzulegen, fanden überaus? Al Kundgebungen statt. Die Einwohner der umlieg"^^ d<" fer, die in die Abtei zusammenberusen waren, ^'" ,^, Ä>^ Richter unter verschiedenen Rufen, die Abtei zn ben ^, der Richter die Rückfahrt antrat, wurde sein ^"" Steinen beworfen. __________ z Sei»" Wien. 15. April. Das Hochzeitsgeschent' ^ ^al" Majestät der Kaiser der Erzherzogin ^'^"stcht < gelegentlich seines heutigen Besuches überreichte, SN einem kostbaren Kollier und Agraffe aus Pracht lantcn nnd Rubinen, ^,, « „itl^ ^ Verlin. 15. April. Die „Nordd. Mg-^' ^ ",' Die Kaiserin sieht sich zu ihrem lebhaften Veo"^ All ärztlichen Rat genötigt, auf die Teilnahme a" des Kaisers nach Italien zu verzichten. ,, O'^ Belgrad. 15. April. Die Meldung"' °° i„'<"^ Blättern, daß der Kommandant des 0. Infa"/"'' -^i^,, Oberstleutnant Ilil'. hcutc nachts über Ach'"' " ^e''"''' verhaftet nnd mit ihm sechs andere Offiziere ?" ^^rs"^'^ men worden seien und daß der König selbst die führe, werden als völlig erfunden bezeichnet. «^itg Sofia. 15. April. Die Abendblätter "'"^chbew ^ minister Savov hat seine Demission gegeben, ^ e!" geblich der Ministerial den Kredit für die Truppeninspeltors für Paprilov verworfen y ^aibach« Zeitung Nr. 85. 737 16. Upr« 1903. Neuigkeiten vom Büchermarkte. b!we»^."sührer Wilhelm, Der Engel-Geseh. I. Vand. turnn ,'l'6 9-60. - «rückelt Konstant., Das Geräte, ^en, ' ^ufe, K 1 40. Glauser, Vr. Charles, >iinr '.""' brr laufmännischeu Korrespondenz, « —80. — WhM.! Entwickelungsstufe der Vollswirtschast. X 1. — Der We°7„ ', Monatiblätter für Vorlragsliteratur von Oernh ^leH,.«V's'Heft l. li ..- 30. - «nder Anton, !,/!!. Vd.. k K 2 50. - Stritt F. I., !>?r L w ^^unwristische Gedichte, li 2 64. — Die Erweiterung T'rin>?^l)iateit des weiblichen GefchlcchteS, « --86. -A«a k^2 Aug.. Erich XIV., K 1-20. - Strindberg Tie L "'nderjllge. li 120. - Schubert. Dr. V. H. v.. "°bttn.^ bes Traumes, X 2> 88. ^ Messer Max. Die tl z.^ H«le. li 3. __ Zeitler Iul., Taten und Worte, geb,, K 4^^^ ^ola Malerei von Helfe rich Hermann, Fed »?°lig in der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr ü Vzz^T^bern in Laibach, Kongreßplah 2. Angekommene Fremde. Hotel C-lesant. ^°I, K?<^' ^Pril. Ritter von Uuschin, Ritter von Nrwal). ^t'lvlUw llMer. ^ "' l- Schiffssähnriche; «olna. Einjährig, ^nieur- ln' "kumann, l. u. l. NcgimeutSarzt; Janus, In« ^line'b'^"' Korvtttrnlaftitän, f. Frau; Susteric, l. u.!. rilhlti ', ^^igsreiwilliger, Pola. — Stcfanovit, lönigl. Nezirtt« l. l. A' ' «lau. «iulovcc. — Komposch, Vcrgverwalter; Grum. - z>,^""°"missär, Goltschce. - Klina. Ingenieur, Aßling. ltutnnn?',^'si"^D^' Stein. - Buhle. Kfm., Hamburg. - Edler Msinnisl l/u. k. Offizier, «ntovit (Dalmatien). - llslania. °l>t>rl>z,.' 3"lstabt. — Deu, Privat, f. Tochter, Ncum. — -^.^ «Pfarrer, Stambrofch. — Reich, Privat, Marburg, Verstorbene. A I. ?^' UV"!, Maria Mihler. Üolporteulsgattin. Mleri>,i.N°sse ^' l'»lio,. ul. pulm. - Justine Kaligar. '°lNtl .'i,!^I-' Ehrüligass,- 7. Tuberlulose. — ssriedelile '">>>!<.,, '"Mslsitel'slochlev, 2'/,^ I. herrengassr 4. t'ari«» ^, Im Siechenha»lse: '"i'"Nd m,?'^vlll. Agnes Nagobe. Albriteri», N4 I, ,., tzi m "llersschwächs. ^>. tut,,,' ^pril. Varbara Likttin. barmherzige Schwester, > «lt, ,,, Zu> Zlvilspitalei V^lulose ^lpl'l. Erttesi Bajc. Vlgentrusfohn. 23 I., i' .^. l>'m^ Eduard Oiulel. pms. Waldschiihung«lo,nmissär. "'l. ^.^' pulm.. ^!a,Ä8m,l8 »enilil». Maria Mo» . «m ,?""in. 80 I,. 5wr»»mu5 «enili». "^losf. ^''iNpril Rojalia Potocnit, Magd. 81 I., Tu. "blirj ''l'chacl Vevc. «kondulteur, ^2 I., ^kLce-,»»« ^^------- Volkswirtschaftliches. Lalbach, lü. April. Die Durchschnittspreise aus den heutigen Markte stellte» sich wie folgt: Weizen Pr. . iileroo»««»« r. 0>ll Val^ischr Karl Lubwlz l-Vahn (biv, St.) Lllb, 4°/, . . .«(»»N iNi^o Vorarlbeiger Vahn. Em l»84 »l d»t ungarisch»« Aron». 4'/« ung. Volbrtlit« per »asst . l»1 uz lsl«ö dl°. bl°. per Ultimo .... l« 65 »»» «» 4'/, blll. Ntntt lu KronenwHhr.. fttuerfrei, per ttass, . . . SU 55 V97b 4°/, btll. blo, dtl>. per Ultimo , »s z» SS 7t> U»g. Nt..lk!s..«»l. «nid 100 fl. - '— —-dto. bto. Eilber ,U0 — — - bto. Lchlllllrcgal.'Nblel'.oblia. —'— — -btl>. Piäm.°«, k lou ft. -«^!W X l!0i'— »0» — bto. bto, k 50fl.»-^W «»Nl^'l,-tht«5 »no L5 Anb»l« 2ss»nll. Lnl«h«n. li°/, Donau Ntg..«liileihe l87» . l0?-bu ll»U - «lnlehen b,l Etabt «örz . . »s 75 llw 7a «nlehfn der Stadt Wien . . .104 ?5 105 ?l> dto. dto. lVilber ob, ?<, Öefterr. Nordweftbahn . . . 11070,1170 Vtaatlbahn....... ^28'^-!44o.. Eübbahn k «"/»rriz.Iann.'Illl« »,0 b0 »„ 50 bto. 5ü°/»...... 1»ö»5! — » U«l. 1U »0 «u »o Krebitlole 100 sl......4»4 — 4»» — »lllr^ Lule 40 sl. «W. . . .170 — 176- vseiltl Lose 40 sl.....»««'— ,«5 — PaM.Lole 40 sl, 70-—! ?c.—> Gelb Ware «Men. Zlan«poll'Anl«l« nehmung»». «uff»«°lepl. «isenb. lwo sl, . . «530- »570 U»u- u. Uetrieo».»«!. fur stäbt. Ttraßcnb. in Wien M. ^. . H0------------- bt«. bto. bto. lit.» . 50-— —'— «ühm. Norbbahn lü« fl, . . »88-50 3U1-- «ufchtitlirabel «is. 5W sl. »W. »»«5- ,495' bto. bto. lllt. U) »00 sl. iu»z- 10»«-DonaUlDampsschissahrt«. Gesell. vesterr,. 500 sl, KVl. , . . 8«u — 8U5 — »ul-Vodenbachei «..U. 400 X 520-—554' — sstrdl!!ll!!d»l«0lbb.100Usl.«W. 54V0- 5510 Uemb,»!- Vanlverein, «itner. »00 sl. . 4»» 5l» 4»« 50 «ob!r..»nsl,. Oes«., »«, ,l.«. . »z 5U »2? - «lbt.««lnst.s Hand. u.«. i«a si. ,71 " _!!''' dto. dtc., per Ultimo . . "«^«"" «lredltbanl. «ll«, uii».. »«" fl. . ?«? — ?«»- Deposiw.bä,i,, «Ng" «<»« ,l. . 4«- 4«a - ««lumpt,.«.-!., Ndrüil.. 400 li 5<1--5«!l- »lro.uKaslenv.. Wlen«r»»0 I. 4»«-444— Hypothew.. Oest.. »00„.»0°/»«,, 1»?-- »0» - »elt» ««c LÄnderbalil. vest,, »00 sl. . I 40S404iu«> vefterr.°ungar. Vant» »00 fl. . 1«<18' ««> Unionbanl 200 fl..... 5»e — b« — v«rl«hr«banl, «ll,., »4<» fl. . «7 — ,»z - Iudu>lrl»'Pnt»l' «h«nng»n. «auges.. «lll«. «st,, 100 sl. . . ,»« «l «tlö-« »»hditi «lsen« und Vl»hl.I»d. in Wien 100 fl..... —-— —.<> »il«nb»t>nn>.°Lt.- Lleslnger «llliierei 1W fl, . . «8 50 8«—- Viuntan VeseNIch., Oesl.'»lpillt zt»g — >S0— Präger »ist>l.I,id,.«es. z>N0 N. i«?«. ,«7«, V<»la<» X........ S10 - »»0 — Wiener Vaugestllschast »00 fl. . ,5» — 1« — W»enerbei«»rUie«tl«Mt «l >? »2 «l? st. P»t»r«bur<»...... z«l«l»n. Dukaten........ »t »ll 11«,? »n.ssrll«r«-3li!lls..... 1905 1»0« Deutsche «fichlliaillnoten . . 11« X» 117 0? Italienische Aanliwten . . . S5 »0 »5 4U «übel«Noten...... »b, ««" W) *"»«ett •il">a5rl*r«'1»» l'rloruaien, Aktien, '^'"^^iii,,1" Hiiiiliil........B jfm Cm ]fl»yoif S»xl1c- -u-axdl "^r«c3a.»l»i-Or«»olJLAft Piivftt-Depöta (8afe-Deposits) IinliiHi in tihElilifii la Diiti-Oirriii- ni nf Iln-Oiiti.