Nr. 1)'. Donnerstag. 12. Juli 1906. 125. Jahrgang. Mbacher Zeitung 5/1?"""at,onSpreis: Mit Post v crse» d uug : ganzjährig 30 li, halbjährig 15 K. Im Noütoi: ganzjähüg ^ ^, yaibiahrig n x. Für die Zustellung ins Haus ganzjährig 2 X. — Insertionsgebühr: Für Ileine Inserate ms zu 4 Zeilen 50 k, größere per Ze,Ie l2 d; bei öfteren Wiederholungen per Zeile 8 d. Tie «Lllibachcr Zeitung» erscheint täglich, mit Uuünahine drr To»n° und Feiertage, Die 2lbminisllllt<«n befindet sich Kongreßplah Nr, 2, die Mednltiou Talmatingasic ^>lr. 10. Sprechstunden der Nedaliio» von 8 bis U> Uhr vor» Mlltags, Unfranlierir Briefe werde» nicht angeiwmme». Vianuslriptc nicht zurückgestellt. Amtlicher Teil. Den 10. Juli 1906 wurde in der l. l. Hof- und Staats-druckerei das X.. XXIV. und XXVI. Stück der böhmischen Aus-ssabe des Reichsgesetzblattes ausgegeben und versendet. Den 9. Juli 1906 wurde in der l. l. Hof« und Staats» dructerei das XXXVIII. und 1^. Stück der slovenischen und das I^ll. Stück der ruthenischen Ausgabe des Reichsgesetzblattes aus» gegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 10 ^uli 1906 (Nr. 155) wurde die Weiterverbreitung folaender Nrek. erzeugnisse verboten: ^ " Nr. 16 «Unties 8voducl^» vom 4. Juli 1906. Nichtamtlicher Teil. Die englische Marine. Die kürzlich abgeschlossenen englischen Flottenmanöver haben sich. wie man aus London berich. ct. ^ehr lehrreich gestaltet. Unter den technischen ^rrnngenichaften ist besonders die ausgedehute und wlrtiamste Verwendnilg der drahtlosen Telegra-^Yie Hu erwähnen, ohlie deren Hilfe Ttreitkräfte M ^ee dielen Umfanges und über solchc weite ^Necken hunveg nienials härten geleitet werden > n!"',' ^'"^ ^^ Vcrwendnnq gefischter Feue-. ' s >^' ^"" '^ "ußer der Kohle. Es wird le-Adnira^^! l^U'u.Un'stande ziigeschriebe.i, daß f.? , - ."' "^ lciner tagelang dauernden Vcr-solgung nicht nur vom Gegner, dessen schisse eine ^n!t" ^^,wuidlgkeit hatten, nicht gefaßt werden sonnte, sondern pch auch völlig frei von ihnen '.u macheu wußte, so daß er imstande war, vom >lap Uchant bis zur Nordsee, wenu auch nur vorüber^ gehend d,e britischen rüsten zu bedrohen und Vmidel5ickifse w,e kleinere Kricgsfahrzelige des Gcgners m größerer Menge zn nehmen. Tie Verteidiger ynd nn Rech:, wenu sie behaupten, daß '. ihnen gelungen i,ei, die feindlichen Kräfte an^ '.lnen die,vmidelsitraßen nach nnd von -üden be-droheliden ^telluugen zu versagen und deu Nest der Schlachtschiffe von der Bahn nach Norden zu fegeu. mithin die Dampfkraft des Angreifers zu brechen. Aber auch der Angreifer hat recht, wenn er stärkere Erfolge für sich iu 'Anspruch nimmt. Es konnte sich natürlich bei den Manöverbeschränkun-geu rücksichtlich des Raumes uud der Zeit, wie infolge der Anlage der Vasen nnd Verbinduugen, nur um die Durchführung einer kürzeren Episode handeln. Aber es ist dem Aligreifer zweifellos gelungen, dein Handel außerordentlich empfindliche Verluste während der ganzen Zeit zuzufügeu. Mithin ist die Sicherung der Haudelsschiffahrt durch die Verteidigung unr iu äußerst beschränktem Maße gelungen nnd das adoptierte Tlistem der ^enduii-gen in Konvois ohne begleiteiide starke Abteilungen hat sich nicht bewährt. Der Angreifer war ferner imstande, sich, obschon von stärkeren Kräften zurückgeworfen, iii völliger Aktionsfreiheit miiwvier der stärksten Pailzer nach den englischen rüsten zll ziehen und dort, sowie auf der Handelsstraße schwere Heimsuchung zll halten. Der Verteidiger behauptet, die Panzerkreuzer desAngrcifers, welche lütter den Befehlen de5 Prinzen von Batteuberg standen, iii wenigen Tagen abgedrängt und unschädlich gemacht zu haben, aber der. Allgreifer erklärt, daß in dem Gefecht trotz der Übermacht des Gegners keine entscheidende Niederlage des Prinzen zu verzeichnen gewesen sei. Er sei freilich aus feiuem ursprünglichen Kreuzungsbezirl ver!-drängt worden, aber zwei .^euzergeschwader häv ten das eine nicht unschädlich zll machen, vermocht, und der Prinz sei nnr durch die Grenze des Man-övergebietcs und die Icit voii lveitcrer Gefährdliiig der Tchiffahrt. abgehalteii )oorden. Vei alledem liinß festgehalten iverdeu, daß die Kräfte von Blau, deo Angreifers, tief unter denen von Rot, dc? Verteidigers, standen. Trovdem Hai das „schwimmende Vollwerk" des Landes versagt. Ter Verlanf der englischen Flottenmanöver wird den Marinckreisen viel ^toff zur Diskussion geben. Der Hafen von Kalkutta. ^ Wie man aus London schreibt, soll eiue der groben Tockanlagen in >lalkntta gefchaffen lver-den. ^,cr Hafen von .Ualklitta war eiii '.veing in den Hintergrund geraten, zumal gegenüber den, trefflicheil Anlagen in Bombay, Madras nnd in anderen Häfen. Es existierten allerdings die >liddcr-poredocks Nr. 1 und 2, aber sie reichten für den gegenlvärtigell Bedarf nicht hin und trngen vor allen Dingen auch der vorauszusehendeu künftigen Entwicklung des.vandelsverkebrs nur in durchaus uugeuügeuder Weise Nechuuug. Mau half sich bisher damit, daß man vorspringende Bollwerke den Fluß entlang anlegte. Damit wurde aber die Tchiffahrt auf dem Fluß selber erheblich beeinträchtigt, anderseits fehlte es an einer einheitlichen Erweiterung des Systems, an der Möglichkeit, irgendwelche ausreicheude Organisation zur Ver> biudung mit der Eiseubahn zll schaffen. Die Hafen-l'ommissa're haben nun einen kühnen Plan entworfen, welcher die Entwicklung des Verkehrs bis zum Jahre l!)5<) berücksichtigt. Mau hat eiue Landstrecke von etwa zweiundeiuhalb Ouadranneilen anstoßend an die bisherigen Docks gekauft lind will auf ihr drei weitere große Docks konstruieren. Die Front am Flusse wird nnr etwa dreiviertel Meilen betragen, aber die Anlage soll sich zwei Meilen nach rückwärts ausdehuen. ^uuächst wird mau die schon bestehenden zwei Docks ausbauen und hofft, daß dies für die wachsenden Vedi'irfnisse von jcht bis ilH-') einschließlich genügen wrd. Das Dock Nr. 1 wird vier neue, das Dock Nr. 2 zehn neue 3chiffs-lagerstätten erhalteu. Die neueste Maschinerie wird eingebant, werden, besonders soll für das Ausschiffen und Umladen der >lohlenlransporte das möglichste au modernen Erleichterungen geschaffen werden, daneben natürlich allsgedehnte bedeckte Lagerräume. Die neueil Docks Nr. :5, -1 nnd 5 sollen für die voranssichtliche Entwicklung des Verkehrs bis I960 hinreichen uud werden folgende Abmessungen erhalten: Nr. 3 2400 Fuß Länge und l00<> Fnß Breite, Nr. 4 4750 Fuß Länge und 800 Fuß Breite, Nr. 5 4900 Fuß Länge und «00 Fuß Breite. Die einzelnen Schiffslagerstättcn sind auf eine Länge von 800 bis 1000 Fuß mit einer Eingangsweite von 100 Fuß berechnet. Die Eiulaßschleußeu halx'n dieselben Ausdehnungen wie die Lagerstätten. Die Hafenkommission ist sich freilich klar, daß die Län- Feuilleton. Merkwürdige Antipathien. , Im Leben begegnen wir oft Personen, die "uen Ekel oder einen Widerwillen gegen einen ^genitand oder eine Tier- oder Pflanzengattung ^ben, ohne daß sie selber imstande wären, eine b«, "N lnwlr zll geben. Oft kann diefe ange- "^ Abneigung durch große Willenskraft über- runden werden, in vielen Fällen bleibt sie aber lch^^ bestehen. Einige Beispiele mn et "^7"/'?' dl'e die allgemeine Allfmel-t- "'.^" historisch verbürgt ^f l , h'cr ansnhren. nark"a,.?^'.^?" ^land tonnte troh seines so blick einZN ^ ben An. cr einst einn l^"s "^wertes nicht aushalten. AIs cr dabei s in G,s/'^'''' '"'" NMer schlug, wandte tt'r bemal ver',^' "^ hätte den neueu Nit- Amipathie n^ W' dich' u"'ilückl che M^ia N"' daß seine Mutter, die ^'qoqen aelves^ s"i , ' ^' ^"s "or emer Geburt 'l° crmo ^ 7^ ,!7,!7 'l)r Gülistling David Niz-^on ^"l eiiiein itönige Wladislaus tmuüo ""d erzählt, daß er Apfel nicht sehen ^cte^de/Gr.^ ^"'^ ^aublich erscheinen, daß UW'N Flotte?,^'. >"' ^ ^"' ^^b'pf"' der rlls- s"M'u bis zu se- alcichviel o '," "H" ^'" Anblick eines Gclvässers, ^'"^n konnte ,,!.s 3" lllcßond war, nicht er- "c. zumal dann nicht, weiin er allein war. In den Garten seines Palastes ging er nicht Mzleren, lvell sie von der Mosera beivässert ivlir^ deli-, emell Bach vermochte er nicht zu überschrei-teii, und wenn sein Wagen über eine Brücke fuhr, mußteu die Fenster fest geschlossen sei,:, und auch dann noch trat ihm der kalte Schweiß auf die Stiru. Der Ton eines musikalischen Instruments verursachte La Moche de Tayer Uubehageu, während er mit Entzücken dein Douuer lauschte. Bekannt ist es, daß es körperlich sehr kräftige Personen gibt, die stets in Erregung geraten, wenn sie Tamt anfassen oder darüber'streichell, und >lrafft-Ebing, der berühmte Irreuarzt, hat diese Idiosynkrasie zum Gegenstände eingehender For-schuug gemacht. Auch Ioh. Georg v. Zimmermcmn, der große Arzt und Philosoph, berichtet voll emer Dame, die Teide oder Satin nicht berühren konnte und schaudcrud zusammenfuhr, wenn sie mit der Hand die samtartige Haut eines Pfirsichs berührte. Für die unglückliche Prinzessin Lamballe, die Freundin der schwergeprüften Marie Antoinette, war das unschuldige Veilcheu eiu Gegenstand des Tchreckens, nnd Anna von Österreich konnte den Duft der ^'ose nicht ertragen. Der berühmte mittelalterliche Philosoph Tcaliger wurde blaß, wenn er Wasscrkressc sah. und konnte keine Milch trinken. Abneigung gegen Tpinncn haben viele Personen, und der Gouverneur der englischeil .Kolonie Barbados hätte sich einstmals beinahe hinreißen lassen, einen guten Freuud mit dein Schwerte zu durchbohren, weil er glaubte, dieser babe, um ihn zu ärgern, eine Spinne in der geballten Faust. Der Philosoph Boylc. der diesen „merkwürdigen Antipathien" viel Beachtung geschenkt zu haben scheint, hatte einen Diener, dcm da5 Zahn fleisch blutete, wenn er ein Messer schärfen oder Löschpapier zerreißen hörte. Ehesne. Sekretär von Franz I., bekam ^Nasenbluten, wenn er Äpfel sah, einem .ttammerherrn am Hofe Kaiser Ferdinands ging es ebenso, wenn er eine Katze miauen hörte. Im Gegensatze zu ihm fand Lord Landerdale das größte Behagen am Miauen der Katze und er zoa. diese Naturlaute der schönsten Musik vor. In einer im 18. Jahrhundert erschienenen Zeitschrift lesen wir von einer Frau, die in Schweiß geriet, sobald sie einen eiserneu Gegenstand zur Hand nahm. Transpirieren mnßte auch eine andere Frau beim Anblick von Wein, uud dieser Fall ist um so bemerkenswerter, als sie in früheren Jahren ganz gern selber ein Gläschen getrunken hatt>. Ein allgesehener und sehr gelehrter Geistlicher glaubte ersticken zn müsseu, wenn er das Zimmer auskehren hörte, und ein solch unerträgliches Geräusch war das für ihn, daß er beim Anblicke des Veseus schon Reißaus nahm. Ähnlich erging es einem jungen Manne, der regelmäßig ohnmächtig wurde, weun das Mädchen sein Zimmer ausfegte. Der englische Reisende Burton erzählt von einem russischen Großfürsten, dem unwohl wurde, wenu er eine Frauensperson erblickte. Er findet sein Teitcnstück in einer Dame, die im Alter von zweinndachtzig Jahren starb. Sie hatte ein l^ lübde getan, 'daß weder bei ihren ^e'ten ,w«) »einrich "I. ""' Fwnkreich beim Anblick emn Lawacher Zeitung Nr. 157. 1490 12, In li 1906. gen die der jetzigen Schiffe bei weitem überragen, aber man wollte eben für fünfzig Jahre Entwicklung des Schiffbaus sicher sein. Für kleinere Schiffe kann durch ein sinnreiches System von verstellbaren bittern die Länge auf 800, 000, 400 und selbst 200 Fuß reduziert werden. Die nötigen Summen für die Erweiterungsbauten sollen je nach der Entwicklung des Banes aufgebracht werden._________________________________________ Politische lleberftcht. Laib ach, 11. Juli. In einer Besprechung des Iollkonflik-tes mit Serbien weist die „Deutsche Zeitung" auf die neuerlichen Angriffe hin, welche das Ministerium des Äußern aus diesem Anlasse seitens der Organe der ungarischen Unabhängig-keitoparlei erfahren mußte, und meint, daß diese Angriffe nur Komödie seien, bestimmt, die serbische Freundschaft nicht erkalten zu lassen. Das Ende sei mit mathematischer (Gewißheit Vorallszusehen. Weder die patriotische Liga, die in Belgrad ge^-gründet wurde, noch die große Fabrik, in welcher englische Kapitalisten die serbischen Ochsen nach! amerikanischem Muster in Konserven transformieren wollen, werde das Fiasko der serbischen Regierung verhindern. Das „Neue Wiener Journal" verzeichnet mit Anerkennung, daß sich die österreichische Q note n-dcputation in ihrem Berichte vollständig auf den vom Ministerpräsidenten Freiherrn von Beck bezeichneten Standpunkt gestellt habe, daß der Komplex der Audgleich^vorlagen nur in einem be bandelt und erledigt werden könne. Die For^ derungen der österreichischen Deputation repräsentieren insgesamt einen jährlichen Wert von 2l> bi'5 :tt> Millionen Kronen für die österreichische Volkswirtschaft. Wenn also die österreichische 'liegiernng die Rechte Österreichs gegenüber der anderen Neichshälfte wahrt, dann kann sie auf so volksfeindliche Projekte, wie Erhöhung der Post- nnd Tclegraphengebi'ihren, leichten , Jäger. Die Wolfsjagd ist vielleicht die schönste Parforcejagd. Wemr es keine Wölfe mehr gäbe, so kämen die Herren um ihren LiMingssport. In meiner Jugendzeit gab es in Poitou eineil Lieutenant de Louveterie, der Herr de M . . . hieß. Er war ein liebenswürdiger Mann und hielt offMe Tafel für seine Iaaonenossen. Als die Herren eines Tages im Epeisesaal zusammeusaßeu, sagte einer: „Ties Jahr haben wir in der Gegend nicht viele Wölfe gehabt. Wird diesen Herbst die Jagd wohl reichlich ausfallen?" Herr de M . . . antwortete: „Dafür habe ich schon gesorgt. Sie diirfm sich anf mich verlassen. M habe dieseo Frühjahr zwei oder drei kleine! Wolfsfamilieu aus Rußland kommen lassen, sie aufgezogen und ihnen dann den Laufpaß in die Wälder gegeben. Sie haben sich schon all dw Schafe der nahen Pachthöfe herangemacht. Die Päa> ter beschweren sich darüber, aber was liegt mir daran? Wir werden diesen Winter prächtige Jagden haben! Die Jäger gaben lnnt ihren Beifall zu erl'eunclu, uud im Walde von Moulien. der unter der Oberaufsicht des Herrn de M . . . stand, fiel die Jagd jau,es< Jahr uilgemein lustig cms. — (Wenn mau im Schlafe spricht.) Aus Newyork wird berichtet: Frau Fanuy Hevb?rt aus New-Iersey-City erschien kürzlich im dortigen Polizcigericht, nm einen richterlichen Befehl auszuwirken, der ihrem Gatten das Sprechen im Schlafe verbieten sollte. Das Sprachen au sich würde sie wenig geniert habeu, äußerte die zungengewandte Dame, aber daß er beständig von einer audoreu Frau phantasiere, das köuue sie nicht ertragen. Er ueuut sie abwechselnd „mein Täubchen" und „mein Liebling", uud die einzige Genugtuung für mich liegt darin, daß er ihr auch Vorstellungen jiber ihren abscheu-lichchi, unmodernen Hut machte." Der beschuldigte Gatte verteidigte sich, so gut er konnte, uud erklärte, daß seine Frau hochgradig eifersüchtig sei, uud ihn seit neun Jahren mit ihren Verdächtiauugeu Plag?. Katze ohnmächtig wurde, ist bekannt. Von derselben Schwäche heimgesucht wurde der berühmte Astronom Tycho dc Vrahe, wenn er eines Schweines ansichtig wurde. Ähnliche Wirkungen riefen bei gewissen Personen auch Hummer, Aale, Austern usw. hervor. Jean Jacques Rousseau erzählt von einer Dame in Paris, die, sobald sie irgendwelche Musil vernahm, in ein lautes (Gelächter ausbrach. Johannes Keller, Rektor in einem schlesischen Dorfe, mußte ebenfalls laut auflachen, wenn geräuchertes Schweinefleisch, ein in dortiger legend sehr bo licbtes bericht, anfgetragen wnrde. Ein Mann, der znm erstenmal in seinem Leben einen Igel sah, wurde von diesem Anblicke so erschreckt, daß er siil zwei Jahre lang einbildete, ein Igel zernage seine Eingeweide. Boyle berichtet von einein Mann, der eine große Abneigung gegen Honig fühlte. Ohne sein Wissen wnrde einem Pflaster, da5 ihm auf den Fuß gelegt wurde, etwas Honig beigefügt, und die Folgen wareil derart, daß man das Pflaster schleunigst entfernen mnßte. Einen ähnlichen Verlauf nahm dasselbe ErPeriment bei einer Dame, die an derselben Idiosynkrasie litt. Ähnliche Antipathien wie die hier geschilderten mögen im täglicheil Leben weit öfter vorkommen als man glanbt, und ein jeder von uns dürfte ihnen wohl schon in seinem Bekanntenkreise begegnet sein. Eine Erkläruug dafür vermag die Wiffcnschaft heute noch nicht in ansreicbMdcm Maße zu gebcn. Ihre Töchter. Original.Roman von ?l. No^l. (14. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) Muschi riß die Augeu auf uud starrte den Papa an . . . Diese bitteren Worte wareil ihr eine Offenbarung . . . Sie begriff nuu, warum sie seit Erhards Tode aus dem Herzen des Papas wie verstoßen war, begriff auch, daß feit dieser Zeit der Riß zwischen den Eltern unheilbar geworden war. Die elastische Natur der Mama hatte den Kummer rasch abgeschüttelt, au dein der Papa uoch heute trug wie am ersten Tage. Er wollte von Trost nichts wissen und schloß sich uur mehr dem Bruder an, der gleichfalls seine Trauer festhielt wie eiu kostbares Gut. Voil diesem Blitzlicht geblendet, schwieg sie eine Weile, nm sich endlich zu dem fchüchteru-vorwurfs-vollen Einwand aufzuraffen: „Ich war ein Kind, Papa." „Vs gibt linder und Kinder", eutaeigilete der Professor. „War's ihm aescheheu, daß er sein Schwesterchen verloren hätte, er würde! die Empfmouua. ciues Erwachsellen gezeigt haben." Muschi senkte den Kopf. Schars empfand sie den Stich eiin's verspäteten Gewisseu5bisseZ. (55 war wohl uur zu wahr. Sie hatte den Verlust oes liebelu Spielgefährten, des Weseus, das ihr iu der Kiudheit am uächsteu gestanden, deß Vrüdercheus, das unaussprechlich lieb und gut zu ihr gewesen war, furchtbar leicht überwunden. Sie konnte sich noch ganz gut erinncrn, daß sie bei seinem LMenbegängnis nicht Schmerz, sondern. uur da<' feierliche Gefühl verspürt hatte, iu diesem Traueraepränae eine wichtig Nolle Zu spielen. Isa hatte bitterlich geschluchzt, sie uicht. Uud tagsdarauf giug das Leben weiter,, uud alles war so schöu wk' vorher. Aber veraessen hatt? sie den Bruder darum doch nicht, wie der Papa ineiute!. Je grösser sie wurde, desto öfter dachte sie all ihn, wurde sich erst bewußt, etwas Köstliches und Selteucs verloresn zu haben. Oft suchte sie sich sein Wesen zurückzurufeu. Wenn sie iu Tämmerstmioeu allein im dunkclsteu Winkel ihres Zimmers saß, dann war er bei ihr, uud sie wurde mit ihm wieder zum Kinde, lvcil er nicht mit ihr wachsen uud groß werden konnte. Aber das konnte sie nicht so sagen, lind darum wurde sie verkannt. Sie mochte wohl emeu Auflug von Leichtsinu und Vergnügungssucht habeil und etwao oberflächlich sein, aber gefühllos war sie nicht. . . . Ter Papa brauchte sie vor ZeuZeu nicht fo hin' zustellen. . . Nud' hoch zürutle sie ihm eigentlich uicht. Sie fühlte, daß es iu seiuem Iuuereil trostlos ausscheu müsse, dah uicht Härte, soudorn verletztes Gefühl aus ihin sprach, und lebhafter regte, sich in iln' die Sehnsucht, sich ihm auzuschließeu. Qorenz Meilern betrachtete feme Nichte im Lallst' des Abends wiederholt augel^steutlich, aber er kountc uicht erraten, wa5 in ihr vorglug, Nur so viel sah er, daß sie gekränkt uud beschämt war, uud gab sick Mühe, bcgütiaeud zu wirkeu. Sie saß deu ganzen Ab?ud fo still und bescheiden da, olni? daß mau sich mit ihr abgab. War er, ein alter Esel, oiX'r stand in diesen wundervolleil Vrauuangcn doch etwas, was niemals in Mariannens gestanden hatte? Laib ach er Zeitung Nr. 157. 1491 12. Juli 1906. ">iln erster Mann", fo schloß er seine Vcneidiguug. .hat ans dem nämlichen Gruude Sclbftmoro begangen!" Der Nichter meinte gutmütig, er solle nnmerhin versnchen, seine Bürde noch länger zn <Ü?"'' "'^ ^'^' """n, znr Klägerin gewendet, fort: Madame, es gibt kein Gesetz, das Ihrem Gatten verbieten könnte, im Schlafe zu sprühen. Falls Tie nmu einschlafen tonnen, ehe er seine nächtlichen Er-zahlungeu beendet hat, so kann ich Ihueüi nnr deii guten Nat geben, sich Baumwolle in die Ohren zn stopfen!" — (E in z e r st r e u t e r Gele h r t e r.) Über o,e Zerstreutheit des berühmten Physikers Ampere n!^ "" -Figaro" eine amüsante Geschichte, die, w nn incht wahr, so doch witzig erfnnden ist. Eines 'lvc,tt>I kam der Gelehrte nach Hause, während auf "" ^r^ ein starker Regen fiel. Sorgfältig nahm .np^re '"»en nafsen Tchirin und legte ihn ins Bett. ^r lelb't aber stellte sich in die Ecke des Zimmers --uni nch trocknen zu lassen. ^ lNas täte ich, wenn ich ein Millionär wäre?) Ter „Gaulois" bat ?ine eigen-nrtige „Enauete" veranstaltet. Das Vlatt hat näm. lich seinc Leser gefragt, was die einzelnen tun würden, wenn ihnen oie Millionen eines Rockefeller plötzlich znr Verfügung ständen. Ebenso originell wie die Anfrage ift, sind znm Teil auch die Antworten ausgefallen, von denen wir einige an dieser Ttelle wio dergebcn wollen. Ein Pariser ist entschieden ein schr bescheidener Mann, wenn cr antwortet: „Hätte ich Rockefellers Vermögen, würde ich mir Pferd und Wagen tanfen, damit ich nicht au jedem Morgen mit der ^roichke in das Gefchäft zn fahren und mich jeden Morgen nber die hohe Tare zu ärgern brauchte." Em eMnart,g<^lauz fcheiut auch der zu fein, der die Erklärung abgab: „Wenn ich Millionär wäre. würde 'ch alle Jahre einen Preis von 10.000 franken stii> ten daunt alle ülx'r fünfzig Jahre alteu Leute, die noch niemals ein - Kabarett besucht haben, endlich cneieZ Vergnügens teilhaftig werden können." Ein ^emchcnfrennd denkt auch an Rockefeller selbst, dei'sen Billionen ihm gehören sollen, und meint: „Ich würde .men hohen Preis öem zuerkennen, der die Magen-N-anfhctt von Rockefeller zu heilen imstande wäre." ^elgung znr Wohltätigkeit spricht aus zlvci anderen -""Worten; die eme lautet: „Wenn ich Millionär war,, wurde ich mich fr^en an der Freude anderer, mmu lch täglich grössere Geldfnmlucu zum Geschenk -nachte. ^er zweite aber will eiu Pensionat für nnge. arme Mädchen einrichte.i, iu den, diese bis zur m^"'7^ "halten und dann reich anc-gchattet wcrden sollen. Den Geizhals dagegen verrät entschieden der. welcher antwortete: „Ich würde die Millie nen mcht verbringen, fondern dafür forgen, daß zu den Millionen wieder neue kommen." Au die hohe Politik endlich denkt jener, der da meint: „Ich würoe ^^ "?/' '^'^ ^""ken st^fl,,^ ,.„, ,^ ^e- enigeu Minister zu unterstützen, die arm geblieben — (Ein latonifches Kreuzverhör) Man schreibt aus London: Im Bezirksgerichte des östlichen Vorortes Tchoreüitch wickelte lich in einer Prozchsache, die ein Gläubiger gegeu einen armen Tenfel anhängig geniacht hatte, zwifcheu diesem und dem die Klage vertretenden Anlvalte Tntion fol-geudc Uiüerhaltuug ab, die in ihrer epigrammatischen >iürze uiid Knappheit geradezn als Musterbeispiel nicht bloß für forensischen Dialog, sondern siir geschäftliche Konversationen überhaupt gelten kanu: Tuttou: „Tic wohnen in Higham Hill, Welthanis-tow?" -' Ttevens: „Stinnnt." — Tuttou: „Großes Hau5?" — Tteveiis: „Ziemlich." — Tuttou: „Miete bezahlt?" — Stcveiis: „1 Monate schuldig." - Tut-ton: „Ersparnisse vorhanden?" — Stevens: „Kein Heller." -^ Tutton: „Ab<"r Sie verdienen 2 Pfnnd Sterling die Woche?" — Ttevens: „Tie verkrümeln sich." — Tutton: „Wer verkrümelt?" — Sevens: „Meine Frau." ^ Tutton: „Und was kriegen Tie?" - Ttevens: „Dm Rest." Tuttou: ..Macht wieviel?" — Stevens: „Thilling die Woche." - Tnttou: „Wann können Sie also bezahlen?" Ttevens: „Überhaupt nicht." — Tuttou: „Und wollen anch nicht probieren?" — Stevens: „Nutzt nichts." — Tutton: „Bitte, tein>? Scherze!" ^ Stevens: „Ist mein voller Ernst." — Sutton: „Wer lebt von den 2 Pfund die Woche?" — Ttevens: „Frau, vier Kinder und ich." — Tntton: „Können Sie zehn Thilling mo-uatlich abzahlen?" — Ttevens: „Es schnoben schon ellf andere Urteile gegen mich." - Tuttou: „Ne^ zahlen Sie deuu die?" — Stevens: „Gott bewahre!" ^ Tutton: „Und wollen auch gar nicht?" — Stevens: „Wenn ich gezwungen werde." — Sntton: ,.Ich versuche jetzt, Sie zu zwiugeu." — Stuvenö: „Wie die anderen." — 2er Richter: „Zahlen Tie gutwillig monatlich 5 Thilling." — Stevens: „Bestm Tank, gern." ^ (Ein Beitrag znr Psychologie des F r a u cncha r a k t e r s.) „Manii, sieht einmal her, was für einen wunderschöueu Hahn ich auf dein Markte getauft habe!" - „Sehr schöu!" — „Wao darf der kosten?" — „Zwei Mark füufzig." — „Wie kaunst du nur zwei Mark fünfzig raten, kannst du einen solchen Hahn für zwei Mark fünfzig laufeu?" „Na, lvaZ hat er denn gekostet?" — „Mehr als eine halbe stunde habe ich darum gohaudelt, bis ich ihn ganz billig bekommen habe." ^ „Nnu, was hat er denn gekostet?" — „Zwei Mark fünfzig!" Lolal- und Provinzial-Nachrichten. Der Juttand des Volkoschulwesens in Kram am Schlüsse des Schuljahres 1804/1905. (Fonjeyung.) 10.) Der Fortbildung der Lehrerschaft dienten: n) di.' Bezirtslehrerbibliotheteu. Am, Schlüsse des Vorjahreis waron in deu 13 Bezirkslehrerbibliotheken vorhanden: 11.7^2 Werke iu 1l).885 Bändeu und 1910 Heften. Ter Zuwachs ilu Berichtsjahre beträgt 528 Werke in 1210 Bauden uud 109 Hefteii. Gegenwärtiger Stand 12.270 Werte in 20.595 Bänden und 2025 Heften. Entlehnt wurden 15l)5 Bände von ^1 Lehrern und Lehrerinnen. Tie Zahl der Entlehnungen ist ^Ü/F ^'^" "" ^ awiegcn; doch könnte < wFi t^?/ '-^ pädagagisch-dioattischen Werten etwas lebhafter lein. Noch ehe die Oper sich ihrem Ende nähern konnte, gab Lorenz seinem Neffen einen Wink. Zu bleiben, bis etwa die Schwägerin nach Hause kam, tonnte ihm uicht einfallen, . 'Lisi, von Muschi durch Läuten gerufen, brachte mc Winterröcke der Herren uud half dem Hofrat in ocn seinigen. ..Nun gute Nacht, kleine Haussmu! Tei be-^ reimt'' ^^^ " ""'-^ ^"brend er ihr die Hand und'^^« ^" ^^ ^l"' täinefi, Onkel!" bat sie. ihr.'^ .?? "'^ ^"'" 'lN' vom Herzen. EZ dämiuerte ter v^' >"'"6 a"l' daß sie fich mit dem Oukel leich. Te "'^'^'' ^""'' "lo niit den. Papa. sichre ihr"^ V ""beugte sich leicht vor ihr und Art, ohne s. 5?' "^" ""^ "ue unausstehliche r'cbt zu berühre^ '' "'^"^heu und ohne die Hand Wte sie spöttisch. wnnte sie sich ui^ ^./^^ ^ vom vielen Rede,,!" ToneUz^e^d^^w^ts^^^^ " den Mnnd überhaupt ,^ ^7'^'''^ "ußor zuul Rauchen. " ""ir aulgemachi. "nd'Zha" i'ein^Ä^^ Wt" ^'"'s. w"h' zuwarf ^ ^ ^ter einen venveiseud<'n Blick l'" Wt^andt? ^^^- ^'"" ^e'i Gästen geschlos-dlc Tocht' "'"" " l'ch semen, Iiinnier zu uiid wollte s'c üinam ."""!' ^"pluickeii verabschieden. Allei.i Spa^l ," """ ""ein in das Zimmer, wo Joses h'" und >.'^ I" ^" Miuuten verlebt hatte, iioch "Nd dort etwas ordnend. „Willst du denn ruhig, als der Proftssor den Gasanu über seinem Schreibtisch entzündete. „Es ist schon spät!" Ter Professor schüttelte die sich nn ihu Schmiegende leicht ab: „Also, gehe schlafen, Kind!" Muschi zauderte noch. Tas Altgewohnte fiel ihr heute schwer aufs Herz. Während die anderen, die sich bei Tag wahrhaftig nicht überarbeiteten, fchon ruhten, brannte bei ihm allabendlich noch spät die Lampe. Er würde sich noch zu Tode arbeiten. 'Plötzlich vernahm der Professor "in siohartiges Schluchzer, und zu seinem Befremden lag Mufchis Kopf an feiner Brust, während sie heftig weinte. „Was ist? Was gibt's?" fragte er nervös und schr peinlich berührt. „Mach' mir keine Szene! Ich kann das nicht brauchen. Was bast du denn?" ,.OH, Papa, Papa," stammelte sie. Dann kehrte ihr die Besinnung so weit zurück, das; sie alloo andere unterdrückte nnd uur das nächste vorbrachte: „Du sollst nicht so lange arbeiten! ... Du machst dich trank!" Verwundert blickte er auf sie und strich ihr das Haar zurück. „Ich arbeite vermutlich gar nicht mehr . . . Richte mir nur ein paar Papiere zurecht für morgen ... Sei still, Mnfchi, und geh' schlafen." Sie war schon ruhiger. Aussprecheu half ja doch nichts, es genügte, dah ihr manches klarer war . . . Sich die Augen wischend, hob sie sich auf den Fußspitzen, küßte ihn anf die Wange, dann anf oie Hand und fchlich mit einem lcifen Gutenachtwunfch hinaus. (Fortsetzung folgt.) b) Die Lokallchrerbibliothekeu. Mit Ausnahme von 19 direktivmäßigen Vollsfchulen (Unwrstrill, Masern, Lichtenbach, Altlag; Bransko°Kal, HrvaM Brod, Teic-e-, Bukovica, Kanter; Ober-Pirnitsch, Na-kitna; Billichberg, Watsch; Langenton, Eteinwaud, Warmberg; (''emHeluk. Tol5>ko nnd St. Gotthard), ferner von den 17 Erklirrende und 8,i Notschulen sind an allen übrigen Volksschulen Lehrmbibliothekem vorhanden, nnd zwar mit einer Gesamtzahl von l l.2()!> Bänden. Da jedoch bis in die letzten Jahre diesen Bibliotheken seitens der Schulaufsichtsorgaiue wenig Aufmerksamkeit gewidmet wurde, befinden sie fich an mehreren Tchnlen in ciuem ungeordneten Zustande nnd bestehe» zn einem großen Teile ans alten nnd minderwertigen Büchern. In der nenesten Zeit wird mit allem Nachdrncke dahin gearbeitet, daß an jeder Schule eine kleine Tammlmia. ausgewählter gediegener neuerer methodischer Werfe und HilfZ-bücher für alle Lehrfächer angelegt werd?, damit sie der Lehrer bei feiner Vorbereitung a,uf den Unterricht jederzeit zu Rate zieheu könne. Anf diese Weise sind in der letzten Zeit sehr viele Tchulen iu deu Besitz von recht brauchbaren Lehrerbibliothcken gekommen. <-) Die Bezirkolehrerkonferenzen, die mit wenigen Ansnahmen unter Beteiligung sämtlicher zum Erscheinen verpflichteter und zumeist auch der uicht verpflichteten Lehrer und Lehrerinnen abgehalten wnrden. Ans der Zahl der bei diesen Konferenzen behandelten Themen feien nachsteheind die wichtigsten hervorgehoben: 1.) Ein Ttundcnbild (Rechnen nnd Anfsatz) aus dem Abteilnngsuuterrichte in der dritten Klasse. 2.) Eine Reise von Gurkfeld zu deu Karawanken. ?.. Tier- uiid Pflanzenfchutz als Erziehungsmittel. 4.) Wert uud Bedeutuug der Bieneuzucht für den Volksschullehrer. 5.) Die Mitwirkung der Lehrerschaft bei di! Landeslehi-erkonfcrenz. Die Hl. Landes-lehrerkonferenz wurde im Jahre. 1891 abgehalten. Mit Rücksicht anf die Schnlverhältnisse iu Kraiu war daher oie Abhaltung einer IV. LaudMIchrerko^ fereng eine dringende Sache. Sie sollte Anfang September 1W5 stattfinden. Die Vorbereitungen nahmen eine Zeit von zwei Jahren in Anspruch. Seitens Kes k. k. Landesschnlrates wurden nachstehende! Vo-ratungsgegenstände auf die Tagesordnung gesetzt: n) Welche Lehrmittel soll jeidc Volksschule in Krain besitzen? — d) Das Zeichneu an den Volksschulen Krams im Sinne der gegenwärtigen Anforderungen. - <-) Dcr AbteilungZuiiterricht unter besonderer BerücksichtiAlNg des Halbtagisunterrichtes a legierten 132 in das Schulwesen Krains zum Teil tief einschneidende selbständige Anträge eingebracht. Behufs Vorbereitung und Tichtung dieses um!« faugreichen Beratungsmatcriales wurden mit dem Konferenzansfchnfse k, mit den Vezirksschnlinspek' toren 3 Sitznngen abgchalten. Die IV. Landeslehrerkonf.erenz wurde zwar aiu 1, Septeinber 1905 feierlich eröffnet, zu einer Vo-ratuug tani, es jedoch nicht. Anläßlich der Landeslehrcrkonferönz wnrde mit Uliterstützniig der Ttadtgemeinde Laibach nlid der 5trainischen Sparkasse in den prächtigen Räumliche keiteu der städtischen slovenifchen Mädchenschul? eme Le h rm itt c la u sstcllu u g v«aiistaltet, der wogen ihrer Reichhaltigkeit, fachmännischen Auswahl u'nd siunigien Auordnuug defr ansgestellten Objekte von allen Kennern ungeteiltes Lob gespendet wurde. Außer den gewöhnlichen AusstellungZobjektm, wie sie bekannte Lehrniittelfirmein bei folchen Gelegen-heiteu auszustellen pflegen, enthielt die Ausstellung eine fachkundig geordnete Sammlung aller notwm« digen Lehrmittel für alle Lehrgegenstände und alle Kategorien der krainischen Volksfchulen. Schr lehr» reich war auch die Sammluug der von dcin kriai nischen Lehrerii selbst hergestellten Öchrinittel. (Fortsetzung folgt.) - (Neue Briefmarken.) Scit wemgc'' Tagen ist eine Serie! neuer o^rrelch.sckicr ^. i,i den Verkehr tMommen dl0 ,^m ' '^ . '^... Laibacher Zeitung Nr. 157. 1492 12. Juli 1906. auffallen. Tie Veränderung im n^uen Marteilbild betrifft nur die Farbe der Wertziffer, die jetzt bei sämtlichen österreichischeu Martcu nicht inchr schioarz. sondern in derselben Farde ausgeführt wird wie die des Martenbildes, so daß bei de!r Zehuhellerularke die Ziffern rot, bei der zu 20 Hellern braun, bei der zu 25 Hellern ultraniarin uud bei der zu ^0 Helletru rotlssa erscheiueül. — (Der Wah lr ef o rm a ussch uß) sehte gestern die Spezialdebatte über die Wahlkrciseiu-teilung uud Maudatszahl für .strain fort. Abgeordneter Plant an verteidigte zuuächst seiue 3l>l-träge gegenüber dem Abg. Tr. Auster «i ö, durch die er nur dein biirgerlicheu Mitteilstaude in Krain die ihm gebührende Stellung verschaffeil wolle, verlangte, daß sämtliche Vertreter .drains zu den Koui-Promißverhandlungen bcigezogeu werdeil, uud warf der Regierung vor, daß sie die libell'alen Sloveneu dem Klerikalisnnis ausliefern wolle. Abg. Dr. Geß -m a u u präzifierte dm Standpunkt der christlichsozialen Vereinigung zum deutschen Gotischer Mandate uud eiuem sloveuischen Viandate in Untersteier-luart oder Krain und erklärte, das; seine Partei im Falle einer Einigung unter deu Parteieu für beide Mandate stimmen u>crde. Die Debatte wurde sodauu gchchlosseu, worauf Abg. Dr. Bartoli eiue fast dreistündige Nede in italienischer Sprache hielt. Um 2^ Uhr wurde die Titzullg wegen Beschlußunfähig-keit geschlossen. Die nächste Sitzuug N'urde für 4 Uhr nachmittags angeordnet. Iu der Nachmittagssitzung protestierten mehrere Neduer gegebn die kurze Frist für die Aubelraumuug der neuen Sitzung, woranf der Autrag auf Sihungsschluß angeuomlnen würd?. Die nächste Sitzuug findet heute statt. - (Subveutio u.) In der Gesaultsitzulig der kaiserlicheu Akademie der Wissenschafteil in Wieu vom 25. v. M. wurde Herrn GustosKourad Stefan in Laibach zur Herausgabc einer „Geschichte der Entstehung und Verwaltung der k. k. Studien-Bibliothek in Laibach" ein Trucktosteubeitrag von l',00 Iv be» willigt. - (Der Laibacher Gemeinde rat) hält morgen um l» Uhr abends eil« außerordentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Berichte der Finanzseiktiou (Referent Svetek): n) über das Augebot des Hausbesitzers Philipp Supau-(-,?, betreffend den Kauf der Parzelle', Nr 4 i»u Vaublock zwischen der No,me!u- uud der Levstitgasse scwie der Erjave-cstraße: d) über das Angebot de5 k. t. Notars Alerander Hudoveruit. betreffend deu Kauf der Parzelle Nr. 1 im gleichen Baublock; c) über das Augebot des Kaufuianiles Alois Lilleg, be-treffond deu Kauf dor Parzelle Nr. A im Baublock zwischen der Vleiweisstraße, der verläugcrteu Kuaffl-und der Hubicgasse: 6) über die Bilanz des städtischen Lotterieauleheus uud des Amortifatiousfouds -,u dieseu, Auleheu. — 2.) Berichte der Bausektion: il) über das Augebot der Besitzerin Iohanua Kav<^iö, bctreffeud das für die Erweiterung der Stroßuiayer-ctzasse erfttr^r'liche Grundstück (Rcfereut H a-NU8); d) über deu Koswnvoranschlag für die Anlage eines Trottoirs an der k. k. Lehrerbildungsanstalt iu der Koinenskygasse (Referent Hann5): <) über deu Rekurs des Hausbesitzers Iaronnr Ha° UU8 gegen den BeM'id des Stadtmagistrates vom 23. Mai 1l>06, Zahl 17.115 (Referent von Tru? küczy). - 3.) Berichte der Polizeiset'tion: :<) über die Konstituierung des Ausschusses des freiwilligen Feiierwehr- uud Nettuugsvereiucs (Referent D^. Ritter von Vleiweis)-, d) über üeu Bericht des Gemeiuderates E. Franchetti über dessen Beteiligung an der Versammlung der österreichischen Arbeits- uud Dieustvermittluugsanstalten < Referent Berg a n t): <,) über das Gesuch der Genossenschaft der Frachter um Erhöhung der Gebühren (Referent Tr. Ora-/e n). — 4.) Berichte der Schulsektion (Referent Dimnik): u) über Gesuche! des k. k. Stadtschul-rates um Kreditbewilligung zu Schnlzweckeu; d) über die Bewilligung eines Kredites für die Errichtung eines Pissoirs im III. Stockwerke des Hauses de>r Varoniu Te Traur am Rain Nr. 20. — 5.) Belichte der Vausektiou (Referent Ha unk): n) über deu Rekurs der Iohauua Steru, Vesitzeriil detz Hau-scs, Nr. 10 au der Hmouastraße, gegeu dcu Bescheid des Stadtmagistrates vom 15. Juni 1900, Zahl l8.036; d) liber die Bewilligung der Abäuderuug' de^- Parzellieruug des Göblischeu Grlindstiickes in Gradi55e: e) über die Vergebling der Zentral dampf-Heizung fü>r den Bau der städt.ischeu höhcreu Töchterschule: ä) über die Vergebung der Visen-Vetou-decken für den Bau der städtifcheu höheren Töchterschule- <<) iiber das Nilgebot des ^ohau» Trebot lind c»es Aug. Adami5, Besitzer in der Holzapfelgasse, um Abtrewug eines Gruildstückes zwecks Regulierung dieser Gasse. — 6.) Bericht des Direktoriums des städtifcheu Elektrizitätswerkes über die Überdeckung des Daches und die Anbringung eiueZ Luftloches im Maschinenhansc des städtischen Elettrizität5werte? «Referent S e n e k o v i <-). — 7.) selbständige!' Alltrag des Gemeinderates E. Franchetti, betreffend die Regelung der Kehrichtabfuhr. — (Forstamt Gottschce.) Im Fol-stdieuste 5e5 Fürsten AuersM-g silld folgende Äudemmgeu und Neubesetzungen erfolgt: Herr Rechnuugöfiihrer B a ft a r tritt in den Ruhestand: an seino Stalle t'ommt der Förster Herr Schwarzer. Herr Ad-juukt Niese überilimnit das Novier Schercnbruull, dessen bisheriger Forsten- Herr Nowak nach Vla^iul in Böhmen, übersetzt ist, Herr Gö'de'rer endlich tommt ail Stelle des Herrn Schwarzer nach M005-wald. — (K o l l au d ie r u n g einer Draht-seilbah n.) Am 24. d. M. findet die Kollaudieruug der vom Großgruudbesitzer Ivan Hribar aue Laibach mit Bewilliguug dor k. k. Nczirkvhaupt'.nailil-fchaft in Gurkfeld vom 2. Mai l. I. beim Nächter Haufe Nr. 5(l der Tüdbahnstrecke Steinbrück-Hrast-uigg errichteteu Drahtseilbahu für Holzfördernug^ zwecke statt. Die Kommissiou wird aiu gedachten Tage um halb !> Uhr früh auf oer Bahnstation Hrastuigg zusammentreten. —K— — (Prospekte des Hotels „Union".) Die Bauattieoigesellschaft „Uuion" iu Laibach hat kürzlich 10.000 Prospekte des Hotels „Uniou" iu deutscher, slovenischer uud frauzöfifcher Sprache auflegen lasseu und sie au die hervorragendstcu Hotels, Frmtdenve'rkehrsverelue, Bäder, Kurorte :c. versendet. Der Prospekt ist sehr splendid ausgestattet und enthält nebst einem kurzeil Hinweise auf das Grand-Hotel „Uuiou" Artikel über Kraiu und die Landeshauptstadt Laibach, über lohnende Ausflüge von Laibach aus, über bequeme Bergtouren sowie über Hochtoul-en in den Jütischen Alpen, in den Ka-rawanken und in den Sanntaler Alpen. Iu tadellos schönen Illustrationen werden nebst Laibach, die! Adelsberger Grotte, Veldes mit Gebirgspauorama, schloß Luegg, der Wocheiner Te!e, die Rotweiuklamm. der Triglav, der Perii-nik uuo der Aljax-Turm, weitere das Hotel ,.Unioli" vorgeführt. Durch diesen Prospekt wird ilraiu auch iu auderen Ländern in Wort uud Bild bokauntgemacht. — Wie man uns mitteilt, soll iu der kürzesten Zeit ein küustlerisch ausgeführtes Farbeudruckplakat mit der General-anficht von Laibach zur Verseudung gelaugeu. (D e r G e s a u g v ve r ei u „L jub 1 ja u a") veranstaltet Sonntag, dcu 15. d. M. in der Areua uild im Garten des „Narodni Tom" eiu Volksfest mit Gesangs, und Musikoorträgeu und Volksunter-Haltungen (Tiergarten. Musenm, Glückshafeu, All-sichtskartcuwettschreiben uiit Gelvinsteit, Impost ?c.) und Tanz. Eintrittsgebühr 40 l», unterstützende Mitglieder und Kinder uuter 10 Iahreil frei. Allfang 4 Uhr nachllüttags. — Im Falle uugünstiger Wit-tl.'1-ullg wird die VeraustalNnlg auf Sonntag, den 22. d. M., übertragen werden, ^ (Vezirksleli rerkonfe reuz iu Gott-schee.) Wir erhalten folgendcu Bericht: Am 6. und 7. d. M. fand im Volksschulgebäude zu Gottschee ullwr denl Vorsitze des k. k. Nezirksschuliuspcktors Professors Herrn Rudolf V. Peerz die Bezirks-lehrevkoilferenz für die deutscheu Schulen des Bezirken Gottschce statt. Die wichhaltige Tagesordliuilg machte es uotweudig, die Konsereuz auf zwei Tage anzubet'anmen. Der ershe Tag war der Er-lodigullg besouderer, die einzelnen Schullategorieil beitveffeuder Frageu g,ewidnlet. während der zweite Tag für die eigentliche Hauptversammlung bestimmt war. Zu Vegiuu der ersten Versammlung wurde die Lehrerschaft vom Herrn Laildesregieruugsrate Dr. Michael G st e t t e ll -hofer iu überaus herzlicher Weise begrüßt. Die Mitglieder der Konferenz waren in Sektionen eiu-geteilt und beschäftigten sich eillgeheud mit deu einzelnen zur Neratuug gelaugten Verhandluugsgegen-ftändeu, so mit Ttuudenplänen, Lchrstoffvcrtciluugeu, Lehl'biichern, Heften uud Lehl'mittelu für jede Kategorie, die uach reiflicher Erörterung eine allseits befriedigende Lösung faudeu. Au der Sektion „der Ortsfchulrat und sein Wirkell", zu der die Ortsschul-rat?'ob!lläuner uud die Ortsschulinfpektoreu ein geladen lvaren, nahmen bedauerlicherweise nur wenige Herren teil. Im Iuteresse der Sache wäre eine rege Beteiliguug sehr erwünfcht geweseu. da in dieser Sektion Fragen zur Erörterung kamen, die einesteils die Geschäftsgebarnug des Ortssckmlrates, die zumeist eiueu wllnden Punkt in unserem Schulwesen bildet, anderseits das allgemeiue Wohl der Schule betrafcu, wie die Einführung des ungeteilten Vormittagsuiltei-richteZ, die Frage bezüglich uueut-geltlicher Lerinnittel, Snppenaustalten usw., ferner wurde am gleichen Tage uoch der Eutwurf zu einer für alle Echuleu Gcltuilg habenden Schuloi'ldnuug festgese'tzt, die Einführuilg des uug'eteilten Vor-lliittagslmterrichtes besprochen und Vorschläge über notwendige Änderungen der 3äui!di!icksol't.'ii A' macht. An» Abende desselben Tages veranstaltete die Lehrerschaft anläßlich der Bezirtslehrerkoilferell,; im Hotel „Stadt Trieft" einen Festabend, an dem die Mitglieder der Schulbehördeu und viele geladene! Gäste und Schulfreunde teilnahmen. Der Abend muß alo selir gelungen bezeichnet werden und uahm einen würdigen Verlauf. Tie reichhaltige Vortragsordnuug befriedigte allerseits uud mau war von der musitalischen Leistungsfähigkeit der Lehrerschaft allgemein überrascht. Eil, besonderes Verdienst erwarb sich der Chormeister Lehrer Herr Fr. K a u c k y, der es verstanden hat. die Lehrerschaft für diesen Abejnd in der schönsten Weise zu gewiuuen. Die Stmunung war eine sehr gehobene und man blieb bis iu die frühen Morgenstunden beisammen. Am zweiten Tage, dem Tage der Hanptversammluug. begrüßte i>er Bürger meister der Stadt Gottschee, Herr Alois Loy, die Lehrerschaft iu gewählten Worten uud wüufchre den Verhandlungeu den bestes Erfolg. Die Mitteilungen des k. k. Aezil'ksschulinspettors waren sehr anregmio und zeigteu. daß er redlich benlüht ist. die heimischeil Schulverhältuisse ill fruchtbringeude? Nahneu zll leutell uuö das gesamte Schulwesen in modernem Sinne auszugestalten. Zur Verhandlung gelaugten au diesem Tage nachstehende Berichte: u) die neue Schul- uud Unterrichtsm'dnuna, tm Vergleiche zur alteu (Lehrer Kr ein er, Mitterdorf): l>) die Ge-fetzestllude des Lehrers, erlälltert au Beisftielan aus der Praris (Schulleiter Primosch. Uilterdeutsch^ au): e) wissenswertes Allerlei aus dem Schatze meiner Erfahrungeil (Oberlehrer O st e r m a u u, R'ieg), Die Berichterstatter entledigten sich ihrer Aufgabe ill befrieoigeudcr Weise und faudeu für ibni Ausführuugeu ungeteilten Beifall. Nach Erledigung der Berichte über die Bezirkslehre'rblbliothet tlnd des ständigen Ausschusses fand die Konferenz ihren Ab-fchluß. "- Ein großes Stück Arbeit wuroe wieder zur Hebung des heimischcu Schulweseus geliefert. Hoffeu wir, daß sich dereu Früchte recht bald zeig>eu werdeu. Der Nachmittag vereilligte die gefamte de< fiilitive Lehrerschaft des Bezirkes Gottschee in Reif' nitz behnfs Wahl zweier Vertreter für den Bczirt> sclmlrat. Gewählt wurdeu Oberlehrer Josef Perz iil Nesseltal uud Oberlehrer Franz Stefanc' i <'' in Großlaschitz. — (Kurs für Lehrerinnen an Koch-li n d H a u s h altun g s schl, le u.) Die Genossen-schaft !>er Gastlmrte in Wiein veranstaltet in der Zeit vom 17. September 1iX)« bis 15. Juli 1M7 au ihrer Fachschule emeu Kurs zur Ausbildung vou Lehret iuneil fiir Koch- nnd Hanshaltuugsfchuleu. Zur Auf' nähme ist erforderlich: 1.) Eiu Alter vou mindestens 19 Iahreu. 2.) Die österreichische Staatsbürgerschaft, :l.) Der Nachweis eiuer höhereil Mä'dchenschulbilduug sowie jeues Ausmaßes Pädagogischer Keuutuisse, wie sie das staatsgültige Zeuguis als Sprach- oder ^.n-dlistrielchreriu gewährleistet: Beuxrberiuneu, welche llicht iu der Lage sind. eiu Lehramtszeuguis beizu< briugeu, köuueu zur Ablegung einer Aufuahms priifuug zllgnlasseu werden. 4.) Eiu selbstverfaßter Lebeuslauf. 5.) Ein Gesuudheitszeuguis. Die mit deil erforderlichen Totumeuten belegwll, stempel" freien Gesuche um Aufnahme in deu Kurs, bezw, mu Zulassuug zur Aufnahmsprüfuug, sind au di,c< Zeutraldirektiou der Schuleil uud Kurse der Genossew schaft der Gastwirte in Wien. I, Kurrentgasse 5. zu richten. Tcr Lehrplan umfaßt die vollständige theo< retischc und praktische Ausbildung im K'ocheu. i,l de»l Nahruugs- ui,d Geuußmittellehre, ill der Haushal-tuugskuitde, in der hauslm'rtschaftlichell uud Schul< buchfiihrllilg lind Administratioil. ill der Methodik des Unterrichtes, in der ersten Hilfe und ill der M' fundheitslehre. Das uach erfolgreicher Ableguug der Tchlußprüfung voll der Kommission ausgefertigt? staatsgül tige Zeuguis berechtigt zur Aus' übuug des Lehraiutes au all^il Noch- uud Haucchal' tnilgsschulen sowie zu deren administrativer Leitung. Außerdem sind die Absolveutinneu zur ökouomiscke>' Leitung vou öffentlichen uud privaten Austalten aller Art, wie Spitäler. Waisen- und Erziehuugshäuser usw. befähigt. Die Uuterrichtsfprachc des Kurses ist die deutsche und muß von den uichtdeutscheu Kanoi' datiuneil geui'lgeud in Wort und Schrift beherrM werden. Die Abfolventiilnen des Kurses, die bei der Lehramtsprüfuug die Note „vorzüglich" oder „lobeu^ wert" erhalten haben, find berechtigt, au einer eilt' fprechend ausgestaltetcu Koch- und Haushaltung-schule Kurse zur Ausbildung voll Lehreriuneu fi'u' dieses Fach in ihrer Landessprache abzuhalten u>^ zu leiten. Das k. k. Ministerium fiir Kultus ui^ Uuterricht verleiht jeder durch die Prüfungslomiuis' sioil aufgeuomllleileu nlittellosen 5laildidatin ein St? pendinin vou 250 I< zur Teckuilg des Uilteriichts' honoi"'.vö. Die Kosten für das Uuterrichtsmateriale, eiilschließlicki der Verköstigung der Kandidatin!^ ldrei Mahl>>iieu an jedeili Unterrichtstage) betraac" Laibacher Zeitung Nr. 157. 14^3 12. Juli 190tt. '''" ^lronoi, für drn aanzcn >iurs. Zur T^cknnq dic-^o Httrastco sowie dczüalich ail5wcimgcr >tandi' ^ "n"" don weitorcli 55(1 Krolln zur Bosncitiüiq "r A,m'iMialt5tost.en (Mi^tc, Wäsche. Vorpflc'guim nn 'chulfrck'n Tagc» usf.) wcri>rn erforderlich?». WUs d,c Landoc-dcrwaltmMn, Geineinden mid son- >gc ^utcresfAtten, welche in ihren, Wirlun^kreife >uoch- und HanshalluiuiZfchulen zu errichten gedentcn. ^nvendieii ron ,V><>, bezw. 11l«) Kronen ausschreiben, ^«'t die^n ^npendim dürfte zumeist chuc luclu-icchr.ge Lehrverpflichtung t>2r Kandidatin im Dienste des ^ilecher5 verbunden werden. - Tie Aumahmo- ' U'Nssen nnoen in der Zeit vmu 12. bis 15. Tep° dä nn.n !' ^!' ^^l der aufzunchmcndm Kandidatinnen nt aus 1() beschränkt. 7'^ r a ' nische Indu st r i e a e sell s ch aft.) ^> /t',"?'""'^ ^"'"l von ElM'r'schen ^rahlwert'e. '7^! '^ '."^'ltcu- uuo .^etteufabrik in ^eistriy im ^mentale und durch Kauf iu den Besitz der Krai-Mjctx'u Iudustriege'sellschaft übcrq^angen. Ter Be-tlieb dicher Werke wird seit 1. Juli l, I. für Rechnung der Krainischen ^ndustriegesellschaft geführt, (Von eiuem Nadfahrer nieder-^'Nop.en) wurde diesertage auf d?r Wienerstraße oer scch.^ährige Rudolf Pctri? und a>n linker Vein lricln verletzt. lnberall Tiebe.) Tiescrtage wurde au^ dcm Vorhause dec Bürgerhauses iu der Tchulalwc "i^ Pmtei ein dreirädng.'r, licht anMtrichencr >^-, ^"^ NÄ ^,r', °?^°' ^.,,^, m 2'"">k ms Irrcnhc'us „nch LM.ch !w„sn V^ ^i. ^ ^ I>«„ ,„ich Lmwck „„«l V." i,, > s^ ^'?< "'°'°'N, '°m,.., L.r Irrc wll >" <'lz,n -tr„i, z„»nnd,<; m», ^^ M Ne!^t H"^"^rVikto/ M^'an7VmM r. n N.> s^ ^^^ "" ^'"^"'' "beuds unt ,nel> 'w Mo 2n 7 !5' ^"'."^ Ü'" """'ts. Am uäch-dau^^^ud^,,^^ '"nngluclte Epileptiker war. so diirf e e ein7n An 1"^ ^.ncn. zu Boden gefallen zur Hand war. erstickt sein. ^ ^ lKrantenbewegung.) ^,,, >iaise>-,;rauz ^oicf^pttale in Gnrtwd standen in, abge. ausenen Monate Ium 23 mannliche uud W weibliche ^anfc in der Behandlung. Hieoon waren vom Monate Mai W verblieben und sind im Laufe de>' Mo-'wtt'5 Juni ,9 zllgewachse»i. 15 Personen wurden ^- ache.lt und ^ als gcbch'ert entlassen. Gestorben ^uni n^V<'") 1 6""' mithin vorblieben mit Ende ''"' Tpit.l.behandlun,. Tie w"a, >"'?' Vorpslegodaue. fiir ein.n Krmiken ^,., ^ '< ^nge. die Tunime aller Verpfleg^age ^urn? d^ M^ VI" " ' " e r >t i r ch t u r m.)" Ter '" inw q 3^'^ "' '^' '""" b<'i Landstrar. """ 17. Tezembor ,<«.7. '' """ ^' "'s den 30. In.n l"Ng q/w , "V^ ^'" Vlidschlages derart ^au^ "rch.ndach"7b.e^ "' ^^"^ "o zur Höhe d.5 'n^gung d-s^^trageu werden mich. Bis zur Be- und 's oars ^in ^ '" b "bt die Kil^ gesperrt dc'n. lnn Gottebd.eust abgehalten we,. Am^fan!w Agenwi wen ?'' ' "'" " ' ' ^^ "N'ht sein, Arbeiter a.- d ^^'""""'a eifrig be-d'e Vereinigten ^w^,, ^ullcweüchebranche für l" Tan F? i.^ " ''u ^'"erik.. insbesondere l lm.fen die g^5 s/^. "'"' ^'' Angeworbenen l ^'börden als s'^ -""' ^" mnerikanischen ---------"o Konnaktarbeiler behandelt und von der La!,di!!ig auö.ieschlossen zu werden, überdird sind die Anbsichten für baugewerbliche Arbeiter auf Ar-deitogel^genhcit in den Vereinigten Staaten von Amerika derzeit leiueslveys günstig. Tas Miiiisle^ rium des Innern hat sich uuter solchen Umständen veranlaßt geieheii. vor de>n erwähnten Anwerbungen zu lvarncn. — (Tie Laib acher V e re i >i Z tap e I l e) veranstaltet heute ab?nd in, Gasthause „Zur neuen Welt" (Maria Ther^ienstratze) ein Mitglieder konzert. Anfang um ,^ Uhr abends, Eintritt für Mitglieder frei, für Nichtmilglieder ll) 1». Telegramme its l. l. TcltMln-KMsMlnz-Vultaus. Ischl, 11. Juli. .Kaiserin Eugenie ist hier eingetroffen und wurde von Seiuer Majestät dem Kaiser an, Bahnhöfe begrüßt. Unwetter. Brunn, 11. Inli. In der letzten Nacht ging ml Beznte Ungarisch-Hradisch nächst den Gemeinden ^'lehrad und ^ala^ ein starter Woltenbruch nieder, ^as passer dos Sala^baches stich onei Meter über ^05 )lorn,al'^ und drang in die angrenzenden Ge-bciude ein, aus denen die Bewohner sich nur mit tnapper Not retten tonnten. Wie nnnmchr berichtet wird. wurdeu im ganzen 10 Banlichteiten beschädigt, wovon 3 den, Einstürze nahe sind. Scheunen. Ital lungen usw. wurden weggeschwemmt. Inx"i Menschen fanden in den Fluten deu Tod. Viele Einrich inngSIeg.'iistände und ^ebensinitiel wurden vernicht tet. Auch viel Federvieh tan, um. /Breslau. 1!. Juli. Infolge heftiger Negcn-üüsso, die in den letzten Tagen im Quelleugebiete der Oder niedergegangen sind, ist die Oder bei Nativor um 2 ü(i Meter gestiegen und steigt noch weiter, Anck die übrigen Flüsse sind in, steigen begriffen, Vrand. TcviIla. 10. Inli Tac- Palais des Zwilgou-vernenrs wurde durch einen Brand eingeäschert. '3e Villa, 11. Juli. Ter Braud im Palaste des .'.wilgouverneurs ist unl ^l Uhr morgens ausgevro-cheu. TaZ Archiv der Haupttasse ist vollständig ve^ ioreii. Tic Familie dcs G?newlsekretärc' und der, Hanpttaisier entkamen nur mit genauer ittot. Tie voi, einem heftigen Winde angefachten Flammen gingen auf die benachbarten Gebäude über, von denen drei zerstört wurden, danunter das Quartier! der Zivilgardc, wo fich mehrere Kisteu mit Patronen befanden, die erplodierten. TaZ Tach der 3t. Paulo-Kirche geriet in Brand und stürzte ein. Einige Personen wurden leicht verletzt. ScbastopoI, li. Juli <1 Uhr mittags) 3o-eb.n wurde gegen den Koinmandanten deo Schwär- Ter Urheber des Anschlage, ist entkommen London 11. Juli. Wie das „Bmean Reuter" mis Tokio ineldtt, ,st zu erwarten,, daß Japan An^ mug <-epwnber Ta,lnij fiir den intechiational.'n Handel offnen wird. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. ^ l^ 9 Juli. Biasoletli. Besitzen,,, s. Nichte; Reis. Schrchsteller. ,. Frau. Trieft, - Toppoli. Besitzerin. Pola. -m"^'«5?s'"-;,^"s- - Weimeisheimei, Kfm.. Ichenhausen. 77.Voll.Kfm., Ulm. __ Vuchsort. Kfm., Berlin - Devey. lonlgl. Mlchter; ^chnürmacher, Ksm., Budapest — Schmm Kfm., Crefeld. — Schneider Ladislaus. Kfm.. Prag. — Luzatto' Private, s. Tochter, Fiume. - Fabian. Unternehmer, Vischoflack, - Walonlg. ttfm.. s. Frau. St. Martin. — Weber. Architeltens» 35"/"^!S°^' ^^"' s'3rau. Eckhard, Canus, Vraun, Scha-K ^ V^^"^"' Deutsch. Veit, Kollenz, Schneider Ludwig. Nlocl, lcflte.. Wien. Am 10. Juli. Ritter v. Vockenheimer, l. u. l. General-maior; Schik, Kfm., Graz. - Dr. Roßauer, Fabrilsdirettor; Hemdl Handelsgesellschafter, f. Frau; Chutny, Reisebegleiter; Back, En«!. Drab. Steiger. Verger. Gandl. Eisenberg. Neumann, Ivamöevic. Ksite.. Wien. - Truley, Mächtler. Privatierc. Basel. — Gruber. Direktor, Neusatz. — Speil, Privat, s. Fa. nnlie. Prag. — Fiser, Kfm., Zwittau. — Dr. Valenöii, Krl. — Dr. Mittersdorfer. Arzt. Wels. — Riedi. Vahnbeamter. Gloggnitz. — Pospisil, Fabrikant, Teschen. Verstorbene. Am 9. Iuli. Cyrill und Method Simcic, Beamtenssöhne, 1 Tag. Millosiistrahe 6, Lebensschwäche. — Johann Mehle, Arbeiter, 79 I,, Nadetzlnstrahe II, >lnrn»m„!, »euili». Am 10. Juli. Felix Gregoric, Besißerssohn. 2'/, M.. Schicßstättgasse 15, Tuberkulose. Im Zivi lspitalc- Am 7. Juli. Josef Prevc. Privat. 63 I.. Oehirnschlag. — Angela Sintovec. Maurerstochter, 14 Mon., Diphtherie, — Helena ttnes, Keuschlersgattin, 50 I,, chron. Darmkalairh. Lottoziehung am li. Juli 1906. Prag: 23 12 19 26 41 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Teehöhe 306 2 iu. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. << 2U7N. 733 9^24 5, SD. mäßig bewölkt "' 9 » Ab. ! 733 8 20 i! SO. schwach » 12l 7U. F. 733 5 ! 190 NO. schwach , teilw. heiter! 0 3 Das Lagesmittel der gestrigen Temperatur 20 3°, Nor< male 1^ 7°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Hur Photographie für Amateure! Anerkannt vor. zügliche photographische Salon» und Neiseapparate, neue un» übertroffene Moment «Handapparate, wie alle photographischen Bedarfsartikel bei A.Moll, t. u, t. Hoflieferant, Wien. I., Tuchlauben 9. Photographische Manufaktur gegründet 1854. Auf Wunsch große illustrierte Preisliste unberechnet. (2«2) s-» Kaust keine Seide ' ohne vorher die Muster unserer garantiert solidon, wunderhübschen Neuheiten in schwarz, weiß und farbig verlangt zu haben. — Spezialität: Seidenstoffe lür Braut-, Ball-, Gesellschaft»- und Strassen-Toiletten u. für Blasen, Futter etc. von K 1"15 bis 18'— per Meter. Wir verkaufen direkt an Private und senden die ausgewählten Seidenstoffe porto- u. zollfrei in die Wohnung. Schweizer & Co., Luzern O 18 (Seliwei*;) («i)i _ Seidenstoff-Export — Königl. Hoslief. 0F*- Schweizerhaus heute Donnerstag den 12. Juli 9 Schrammel- *) (J KONZERTE 6 Anfang: am 4 Uhr naohm. und um 7 Uhr abends. 0T~ Eintritt JTä-^1. -psl (Bill) Schmerzeifüllten Herzens geben wir allen Ver» wandten, Freunden und Bekannten die traurige Nachricht, bah unser hoffnungsvolles, seelengutes Niud Iranz Schüler der III. Gymnasialllasse heute nachmittags nach kurzer, schwerer Krankheit,, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, in seinem 14. Lebensjahre'ruhig im Herrn verschieden ist. Die sterblichen Überreste des lieben, braven Kindes werden Freitag den 1A. Juli, nachmittags 3 Uhr im Sterbehause. Römerstraße Nr. 23. ein» gesegnet und am neuen Friebhofe im eigenen Grabe zur letzten Ruhe bestattet. Die heil. Seelenmessen werden iu der Pfarrkirche in Tirnau gelesen. Laibach am 11. Juli 1906. Franz Vedernjal, l. l. Landesgerichtsrat, Vater. — Flora Vedernjal geb Hohl, Mutter — Elsa, «lbert, Kloröi, Geschwister Statt jeder besonderen Anzeige. Hotel Union: Täglich Regimentsmusib - Konzert. "ta abends. Eintritt 20 kr. - Täglich im Weinkellers Schrammelmu.ik. Eintritt frei. Geöffnet bis 2 Ohr früh- Laibacher Zeitung Nr. 157. 1494 12. Im 1906. Kurse an der Wiener Oörse (nach dem offiziellen Kursblattej vom 1l. Zluli 1906. Nie notierten Kurse verstehen sich in Nronenwährung. Die Hlotiernnq sämtlichem Nltien ,,»d der ,,Diverse» Lose" versteht sich per Stuck, Geld Ware Allgemeine Staats» schuld. inheitliche Mente: lonv. steuerfrei, Krone» (Mlli.Nov.) per Kasse . . 99 «5 9» 85 detto (Iän.'Iuli) per Kasse 99 55 98 75 5 2 °/„ 0. W. ««ten (Febr..«ug,) p« «äffe......100-4U 1N0 60 4-2°/»«. W. Silber («pril'Ott.) per Kasse . . . . - . l00 45 100^65 1860er Staalslose 500 fl. 4 °/„ 15830 16030 lSSOer ., 100 fl. 4"/„i07-- 211-1»«ei ,, 100 fl. .. 279 50 281-50 1864er ., 50 fl. . .278-50 28150 Dom.»Pfa»dbl. il 120 fl, b"/„ 288 5U 29050 Staatsschuld d. i. Reichs« rate vertretenen König» reiche und Länder. bsterr. Goldrente, stfr., Gold per Kasse .... 4"/„ 117 s5 118 0ä bfterr. Rente in Kronen«, stfr., Kr. per Kasse . , . 4°/« 9S70 8l»5<> detto per Ultimo . . 4"/„ 98 70 99 8« bst. Investition«.-Rente, stfr., Kr. per Kasse . 3'/,°/« 8945 89-65 ^lslnba!>N'Slnllt«schnld' «tlschilibungen. »lifabethbahn in V., steuerfrei, zu 10.000 fl, . . . 4°/<>117'«b 118'6i< Franz Iosef'Vahn in Silber (div. St.) . . . 5»/<"/u 125-05 186-05 «al. Karl Ludwig-Bahn (div. Stücke) Kronen , . 4"/„ 99 55 10055 Nubolfbahn in Krunenwährung, steuerfr. (biv. St.) . 4°/„ 99 50 100-50 ijorarlberger Nahn, steuerfrei, 400 Kronen . . . 4"/° 99 65 100 65 Hu ltn»t»schulz»«schllibungen »bgeftemprlte 8isenl>»!>n>AktltN. «lisabethB. 200 fl. KM. 5'/.«/, von 400 Kronen .... 470 — 472 -dettv Linz.NudweiS 200 fl. ö. W. C. 5'/4°/« . . . , 44« — 448 — detto Ealzburg-Tirol 200 sl. ö. W L. 5«/n . . . , 438 —43550 Geld Ware vom llllllte zur Zahlung üb«» nommlue Eisenbahn »Priorität«» ßbligaiiontn. Vühm, Westbahn, Em. 1895, 400 Kronen 4 "/<,. . . . 99 75 »00 ?b Elifabethbahn 600 und »000 M. 4 ab I0"/„......116-75 117 75 Elisabethbahn 400 und 2000 M. 4"/„........11750 118-50 Franz Josef-Bahn äm. 1884 (div. St.) Silb. 4"» . . 1000b 101 0!» Galizische Karl Ludwig-Bahn (biv. St) Silb, 4°/„ . . 9960 100 55 U»n,.galiz. Vahn 200 fl. S. 5°/« 112-25 113-25 Vurarlberger Bahn Em. 1884 (bill. St.) Silb. 4"/. . . 99-65 10065 Staatsschuld der Länder der ungarischen Knme. 4"/u nng. Ooldrente per Kasse . 118 35 113-55 4°/„ detto per Ultimo 1132511355 4"/° nng. Rente in Kronen- währ, stfrei per Kasse . . 94-85 9515 4"/„ detto per Ultimo 94 95 95-15 3'/,"/« detto per Kasse . 84 ?u 849u Ung. Prämien.Nnl, ü, 10» fl, . 208 — 210-bettll k 50 fl. . 207-75 20!» 75 Theitz-Äeg.-Lose 4«/« .... I55«5 I57«5 4"/u ungar. Wrundentl.-Oblig L495 95-95 4"/o lroat. u. slav. Vrunbentl.. lüblig........97'-- —'— Andere öffentliche Anlehen. Äosn. Landes.UnI. (biu.) 4"/u . 85-30 96-30 Äosn. -herceg. Eijenb,»Landes» Anleheu (div.) 4>/,"/>> - - »0045 101 45 5"/a Nonau-Neg.«Anleihe 1878 105-25 106 25 Wiener VerlehrsMnleihe 4»/» 99 55 10050 delto 1900 4°/„ 99-75 IN075 Anlchen der Stadt Wien . . 10305 104-detto (2. od. G.) . . . 12175 I22-?i, detto (1894) . . . . 9?'7U 98-'» detto (1898, .... 89-30 100-30 dctto (1900) .... 89-50 10» 50 detto Iiw.-A.) 1902 . 100 — 1n0-9!> i'örsebau-Aiilehe» uerlosb. 5»/« 896» 100 60 Äulg. Staatselscnb.'Hyp.-Anl. 1889 Gold ... 6°/u 119 45 12045 Bulg. Staats. Hypothelar Anl. 1892......6°/„ 119 75 120'7 9570 99 70 Nöhm, Hnpothelenbanlverl. 4"/n 99 60 10080 8ential-Äo°..Kred..Nl,, Ssterr,, 45 I. verl. 4 >/,«/o . . . 103— — — Zentral-Vod,-Kred.>Vl„ österr., 65 I. verl. 4"/>! . . , . 10010 1S11N ftred.-Inst.,«steir.. f. Verl..U»t. u.öfsentl.Nrb.Kat.^vl.4"/« 9940 I0U--Landesb. d, Kön. Galizien und Lobom. 57'/, I, ruclz. 4"/„ 9s'50 9950 Mähr, Hypothclenb. oerl, 4"/« 9935 10035 N..östeir.Landes.Hyp..Anst.4"/« 10U-— 101 — dettoinN.2"/»Pr. verl, 3'/,"/>> 9420 »5 — detto K.'Schuldsch, veil. 3'///« 9i-b« 95 — betto uerl. 4°/„ 99-90 100-90 Osterr..u»gar. Ban! 50 jühr, verl. 4°/u ö. W..... 100— 10095 delto 4°/<> Kr..... 100-lb 101 15 Tparl. 1. öst., 60 I. verl. 4°/» 10070 —— Eifenbahn.Prisritäts-Obligationen. sserbiuands.Norbbahn Lm. 1886 iuo — 100 90 detto Em. 19U4 loo-— 101- Ostcrr «orbwestb. 200 fl, C. , 10640 107 40 Staatsbah» 500 Fr..... 425— — — Lildbahn il 3«/<> Jänner»Juli 500 Fr. (per St.) , . . 32125 323 — Sndbllhn K 5"/a..... 124 40 125 40 Diverse Lose (per Stück). Perzinlliche Zose. 3°/.) Äobenlredit.Lose Em, 1880 286 — 293 50 detto Vm. 1889 287'— 294- 5"/>! Donau'Negulierungs'Lose 100 fl. ö. W..... 259— 266 — Serb.Präm.'Anl. v.luo Fr.L'/o 97— 103 — llnuer;in«llche kose» Audap,.ÄasiIila (Dombllli) 5 sl. L2- 24'— Kreditlose 100 fl...... 4<>4-50 474'- Clarl,.Lllse 40 fl. K. M, . . 142— 152- Ofcncr Lose 40 fl..... 167— 178 — Palfsy.Lose 40 fl. K, M, . . 158— 168 — Note» Kreuz, öst, Ges. v,, 1» fl. 49 3<: ü: 30 !Xo!e» Kreuz, ung. Ges. v., 5 fl. 30L5 3225 Nudolf.Lose 10 fl......58— 63- Salül.Lose 40 fl. K. M. , , 204— 210 — Geld Ware Türl, V..Ä.»ÄnI. Pram..vblia,. 400 Fr. per Kasse ...------- —- detto per M. ... 16825 164-25 Wiener Komm.'üofe v. 1.1874 515— 525 -Gew.'Echd. 3°/» Präm..Schuldn. d.Vodenlr..«»st. Lm. 1889 92- 97- Altien. Hllln«p»il>8nlern»Iimnngtn. «ussiss.TepI. Eisenb. 500 fl. . 25L0 — 2510 — Vohm. Nordbahn 150 fl. . . 365— 3?n — Äufchtiehradcr Eisb. 500 fl. KM. 8»3a — 3040 — dctto (lit. U,) 2N0 sl. per Ult. 1134-— 1135 — Donau < Dampfschiffahrt« > Ges., 1., l. l. priv., 500 fl. KM. 1052 — 1N54- — Dux.Vodenbachcr Eisb. 400 Kr. 546— 547- Ferbinands.Noidb.1ona fl.KM. 5540 — K560-— Lemb.»2zern..Iasst,»Visenbahn- Orscllschaft, 200 fl, S , 580-- 584 — Lloyo.österr., Trieft,,500fl, KM, 734'— 73»-- Osterr. Nordwestbahn 200 fl. S. 44950 45l-5u dctto(!lt,Ij,)200fl.S. p, Ult. 450-50 45250 Prag.DulcrCisenb.100fl.llbM, 227— 22» 5>(^ Staatseisb, 200 fl.S, per Ultimo 6?5'ga 676 9« Südb, 200 fl. Silber per UN Imo 16810 169 1« Südnorddeutsche Verbindungsb. 200 fl. KM...... 410— 412- Tramway. Ges.. neue Wiener, Prioritäts.Altie» 100 fl. . —'— —-— Ungar. Wcstbahn (Naab-Graz) 200 fl. 2....... 4W - 409 — Wr. Lolalb..Altien.Ges. 200 fl. 170 — 190 - Vanlen. Anglo.Osterr. Äanl, 120 fl. . . 309 — 310-85 Banluerein, Wiener, per Kasse —'— —-— detto per Ultimo . . . 54850 549 50 V«denlr,.Nnst. öster,,. 2N0fl.E, 10^1 — 1045 — Zen«r,.Vod,>K«db. üst,, 200 fl. 548— 550-Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, 160 fl., per Kasse —-- —- detto per Ultimo 670 25 67125 Kreditdanl alig, ung., 200 fl, , »(,? — 803- Dcpositeübani, allg., 200 fl. . 452— 453 — Eslompte > Gesellschaft, nieder» österr., 400 Kronen . . . 563 — 56450 Giro» und Kasscnverein, Wiener, 200 fl........ 464— 467-50 Hypothekenbank, österreichifche, 200 fl. 30°/a E..... 295— 298- Länberbant, österr., 200 fl. per Kasse....... --- --- detto per Ultimo .... 435-25 43625 „Merlur", Wechselst, > Altien. Gesellschaft, 2ou sl. . . . 63l— 637 — Geld Ware Österr.»ling. Äanl t4oo Kinnen 16s4— 1699 — Unionbanl 200 fl...... 54950 55« L!1 Verlehrsbanl, allg., 140 fl, . 338— 34L-—' Induslllt.Zlnlernlhmnngtn. Äauges,, llllg. üsterr., 10» fl. . 150— 151-^ ArüxerKohlenbergb.-Gesioofl. 678— 680 ^ Eise»bah»w,'Lcihg.,erste, 100fl, 20450 2W — ,,Elbemühl", Papiers, u. V,.G, 1»9'50 172 — Elellr..Ges,, allg. österr,, 2«o fl. 457— 458 — detto internal., 200 fl. 601— 604 — Hirtenoergcr Patr.», Ziindh. n, Met,.Fabril 400 Kr. . . 1150 — 1152 — Üiesinger Brauerei 100 fl, . . 305-^ 306 — MoiltaN'Gesellsch., österr..alpine 57450 578 30 „Poldi.Hülte", TiegelguWahl. F,.Ä.>G. 200 fl. ... 525'— 530 -Präger Lisen.Ind,»Ges. Mnrany >Salgo>Tarjaner Eisenw. 100 fl..... 572— 572 5» Salgo>Tarj. Lteinluhlen 100 fl, 611- - 614-» - ,,SchIöglmühl", Papiers,, 200 fl, 328— 340-» ,,Tchodnica", A..E. f. Petrol.. ! Ind., 500 Kr..... 610- 615—H ,,Nteyrermühl", Papierfabril und V.'G...... 463— 465— Trifailer Kohlen«..E. 70 fl. . 268— 27«-— Tüil. Talilllregie.Oes. 200 Fr. per Kasse . —-— — — detto per Ultimo 409 — 411— Waffen?,»Ges,, üsterr,, in Wien, 100 fl........ 590— 588 — WaggllN'Leihanstalt, allgem,, in Pest, 40» Kr..... —>— — — Wr. Vaugesellschast ion fl. . . 161'— i«3 — Wienerberger Ziegelf.>Alt..Ges. 850- 85t— Devisen. Kurze Sichten und Kcheck». Amsterdam....... 19860 19875 Deutsche Plätze...... 11740 117 68' London........ 240-27 "> 240 5« Italienische Aanlplätze . . , 95-50 95 ?a Paris......... 95 52' 956?' gürich und Basel..... 9560 85 72' Valuten. Dulate» ....... 11-34 1,3» 20-ssranlen-Stücte..... 1912 19 l5 ÄN.Marl-Ztücle...... 23 47 235» Teutsche Neichsbanlnoten . . 11737 1176' Italienische Äanlnoten . . . 9550 95'7i Rubel-Noten..... 252 2 ?ö' I Elaa.- -uja.<5. ¦Vwrlce.-u.i vou Keuten, I*l»nrlesfii, l*riorlt&teii Aktleii, Loien elc, UeTiieu und Valulen. 55 Los-Versicherung. «V«, Cm Mayer Iiaibach, Spital«;asHe. Privat - Depots (Safe - Deposits) -u.xa.t«r •lfciiam'T'arseh.l'u,*« dL*x P*rt»i.. 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