H^58. Freitag, 12. März 1897. Jahrgang 116. Milmcher M Zeitung. ^>«w« n <^"^- Mit Postverseilduna: gaxzjähnn fl, 10, halbjährig si, 700, Im Comptoir: ^ Die «üaib, 8 5<», Für die gustellung in» Haus gaiujährig st, 1. — Insertionöyebilr: Für 3 C°!i«ressplatz Nr, 2. die «edactton «ahnhofgnsse ?tr, lü. Eprechstunben der Nebartion o°n 8 bi» ll Uhr uoimitlag«. ln« zu 4 Zeilen «b lr,, größere per Zeile " lanbesfürftlicher Stiftung bei dem Kalhedral' 3ck /" Laibach Dr. Andreas debase! zum Dom« a,3?l desselben Capitels allergnädigst zu ernennen __^______ Gautsch m. p. Nil,^ k. und k. Apostolische Majestät haben mit «onnM" Entschließung vom 28. Februar d. I. den Joses 5>'""^' Bezirksvicar und Pfarrer in Peruc ^lvill-^ ö"ni Ehrendomherrn bei dem Collegiat» p'" m Altbunzlau allergnädigst zu ernennen geruht. Gautsch m. p. bau»,?" ^mister für Landesverteidigung hat den ^""""'Nechnungsfuhler erster Classe Friedrich Hraa V ' ^ ^ ^. Landwehr. Infanterieregiments ^an^ ^' zum Rechnungsrath im Ministerium für ""Vertheidigung ernannt. llasta^" ^le Präsident des Obersten Gerichts- und ho " "'.«Hofs hat die bei diesem Gerichtshof erledigte t'M k «2'stelle ^^ ^ ^^ 5 ^"rünt. der eine Perlenagraffe und MNls lan?5°^ ^"ne weist; das Ohr fchmückt ein ." lchöne l« c?^°"se. den Hals ein längliches Kreuz. lindes ^' °" umschließt ein bis an den Voden Meib n"?"A '"^geblümtes Stofftleid. dessen ^.^eil^ ^Durchwirktem Brusteinsatz und Vorstoß !"lger Ech,.is '?"' ei" goldener Gürtel mit band» 3"lneln sink 1,?°"^ an der Schoß entlang, die weiten ^ umsckli,?z^'^n Spitzen garniert und an jedem 3>tband» ^, "^Wne Handgelenk je ein schwarzes ä" Tucl,'. ^ ! ^^^ stützt sich auf einen mit ^r Uea l'^" «eine/ Tisch, auf dem eine ^^"Nbschieife ^'?^ bält einen geschlossenen, mi. 5'schrs'?i3 Rhetten Fächer; der Tuchbehang " Wappen und Namenslegende: Anna allen jene Mächte zu beschäftigen habe, welche in erster Linie an der lretenstschen Frage interessiert sind, und zwar wolle man die Führung Russland überlassen. In London scheint die griechische Antwort einen ungün« stigen Eindruck hervorgerufen zu haben, während die° selbe in Rom nicht als unbefriedigend erachtet wird; von dort stammt auch die Meldung, dass dem Vernehmen nach mehrere Mächte vorschlagen, die Note Griechenlands dahin zu beantworten, dass die grie-chische Regierung vergeblich auf die Vergangenheit hinweise. Die Mächte seien durch die Gewährleistung der Selbstverwaltung Kretas und mehr noch durch die Erklärung, dass die Annexion unter den obwaltenden Umständen nicht möglich sei. bis an die äußerste Grenze des völkerrechtlich Zulässigen gegangen. Die Verwahrung gegen die Aufforderung, die griechischen Truppen abzuberufen, sei ungerechtfertigt. Die Gebote der Menschlichkeit müssen gegen jedermann geschützt werden. Eben dämm bestehen die Machte auf Entfer« nung der griechischen Truppen, da deren Allwesenheit die Leidenschaften schurre und die Insel den Schrecken des Bürgerkrieges preisgebe. Schließlich sei eine Athmer Vieldung erwähnt, wonach die griechischen Vertreter zugleich mit der Ueberreichung der Note Folgendes mündlich erklären werden: Griechenland wolle die tem« poiäre Oberhoheit drs Sultans annlennen, ferner die Flotte ganz zurückziehen und die Trupp u unter die von den Mächten zu bestimmenden Commandanten stellen, falls die Mächte das Schicksal Kretas in letzter Instanz dem kretenfischen Volle überlassen wollen. Wie das «Neue Wiener Tagblatt» versichert, sind, so weit bisher bekannt, Oesterreich Ungarn, Deutschland und Russland bereits darin einig, dass sie die Antwort für unbefriedigend erachten. Van den anderen Mächten ist wohl dasselbe zu erwarten, aber es bedarf neuer Verhandlungen darüurr, ob als Erwiderung auf die Note ohnew.itets zu d.n Zwangsmaßregeln zu schreiten sei. Bei diesen Verhandlungen der Cabinette besorgt man weniger Schwierigkeiten seitens Englands, wo Lord Salisbury trotz der philhellenischen Meetings die Zügel festhält, als seitens Frankreichs. Die Kammerverhand-lungen müssen auf die Action deS Pariser Cabinets hemmend wirken. Dennoch ist man in unterrichteten Kreisen der festen Zuversicht, dass die Einigkeit der Mächte aufrecht bleibt und auf die gemeinfamen Schritte keine üble Wirkung sich ergeben wird. Die Antwort Griechenlands ist jedenfalls nicht derart, dass die sofortige Anwendung der Zwangsmaßregeln unvermeidlich wäre. Allein zweifellos hängt das Verbleiben Deutschlands im Concerte der Mächte davon ab, dass der Elisabetha Valvasor L B. de Galleneck nata comitigga de Auersperg. Als zweites Bild erscheint in der obenbezeichneten Reihenfolge das Porträt der Mutter unseres berühmten Chronisten, der Anna Maria Freiin von Valvasor geb. Freiin von Rauber. Anna Maria war die zweite Gemahlin des Ver ordneten und Generaleinnehmers der krainischen Land schaft, des Vartholomäus von Valvasor auf Galleneck * und beschenkte diesen mit 17 Kindern, von denen der 1641 geborene Johann Weithard Freiherr von Valvasor das zwölfte war. An der mittelgroßen Erscheinung tritt uns zunächst in Gesichtsbildung und Ausdrucks beim Ver< gleiche mit dem in der «Ehre des Herzogthums Krain» enthaltenen Porträt unseres edlen Freiherr« die groß Aehnlichkeit von Mutter und Sohn entgegen, namentlich sind es Nase und Mund in dem mehr rundlichen Antlitz sowie die ziemlich weit auseinander gerückt. Stellung der Augen, die beiden gemeinsam. Den ebenso klug als gutmüthig dreinschauenden Kopf der greisen Dame schmückt ein diademartigei « Auf Schloss Gallrnean sieht man an der vom jetzigen Besitzer Herrn Alois Praschnitcr pietätvoll wiederhergestellten Schlosslapellc linls vom Portal an der Auhenwand den rpheu umranlten Activstem, den Bartholomäns Aalvasor und seine Gemahlin Anna Maria geb. Rauber 163? zu Ehren der heil. Mutter Gottes, der Patronin des von ihnen gewidmeten Gottes» Hauses errichten ließen. Änmerl. d. Vers. Autorität Europas gegenüber dem Oriente kein Abbruch geschieht. Eine der «Pol. Corr.» aus London zugehende Meldung versichert, es sei absolut unrichtig, dass sei« lens Englands und Italiens in der Frage der An« wenbung von Co6rcitivmaßregeln gegenüber Griechen« land Bedenken und Vorbehalte gemacht worden seien. Ebensowenig sei das Gerücht begründet, dass die Ueber« tragung eines europäischen Mandats zur Herstellung der Ordnung auf Kreta an Italien angeregt, von der italienischen Regierung jedoch abgelehnt worden fei. E« sei vielmehr weder Italien, noch einer anderen Macht ein derartiger Antrag gestellt worden. Wie die Meldung des ferneren betont, gelange in den politischen Kreisen der englischen Hauptstadt immer mehr die Anficht zum Durchbrüche, dass eine rasche Lösung der kretensischen Frage, wie sie anfangs vielfach erwartet worden war, kaum bewirkt werden dürfte und dass man sich viel-mehr noch auf eine längere Dauer der Bemühungen zur Erreichung dieses Zieles gefasst machen müsse. Aus Constantinopel gehen der «Pol. Corr.» über die von den Botschaftern der Mächte kürzlich in der kretensischen Angelegenheit bei der Pforte unternom« menen Schritte folgende Details zu: Am 2. d. M. erfolgte die Ueberreichung der Note, welche die Ver« leihung der Autonomie an Kreta zum Gegenstande hatte, eine Forderung der Mächte, betreffend die Zurück« ziehung der türkischen Truppen von der Insel jedoch nicht enthielt. Dieses Verlangen, durch welches der seitens Englands gemachten Auffassung Rechnung ge< tragen wurde, sei erst nachträglich am 4. d. M. an die Pforte gestellt worden, und zwar lautete dasselbe in dem Sinne, dass, wenn die griechischen Truppen aus Kreta zurückgezogen werden, auch die türl>schen Truppen in die von den Detachements der fremden Kriegs« schiffe besetzten Küstenplähe zurückgezogen werden müssten. Die Commentare einiger ausländischer Journale, in welchen der Antrag Delyannis als unannehmbar erklärt wird, werden in Athen lebhaft besprochen. Die Lage des Cabinets erscheint, wie man aus Athen be« richtet, außerordentlich delicat. Die griechische Note, meint der «Pester Lloyd», verlege sich stark aufs Bitten, rufe wiederholt die Humanität der Mächte an und umschreibe mit allerlei höflichen und ergebenen Wendungen die Thatsache, dass von den Forderungen der Mächte nur die eine erfüllt, nämlich die Flotte zurückberufen werden solle, die andere aber, dass nämlich auch die Truppen zurückzuberufen seien, mit der Bitte um Nachsicht und Vertrauen und mit dem Appell an die großmüthigen Kopfputz aus Perlen und Korallen, aus denen die grauen Silberlocken nach Art der venetianischen Damen des 17. Jahrhunderts " tief auf die Büste herunter-reichen, den Hals umschließt ein Perlencollier. Das schwarze Sammtlleid, in das Johann Weilhards Mutter gehüllt erscheint, reicht bis an den Boden und ist um die Büste ein weißer weiter Spitzenkragen gelegt, durch dessen Mitte ein schwarzes Band gezogen vorne mit einer Masche und darüber ein rother Edelstein. Die engen Nermel werden — entsprechend der erwähnten Venetianer Art — erst im Handgelenke bauschig und schließen mit einem schwarzen Sammtband ab, um braune, an den Enden roth tambourierle Handschuhe erscheinen Perlenarmbänder gelegt; über dem Hand» schuh weist die Rechte einen Ring mit rothem Stein. D^r mit rothem Tuche bezogene neben die Dame hingestellte Tisch weist das Rauber'sche Wappen und die Legende: Anna Maria Valoasor de Galleneck na< a L. B. Rauber. Das dritte Bild führt uns des Vartholomäus Val» vllsor erste Gemahlin, Maria Elisabeth geborene Ra« batta von Dornberg, vor. Aus einem länglichen Ge« sichte fällt besonders die schön geformte Nase und das sprechend' Auge auf. Das schöne Haupt umrankt ein Steinendiadem, die Ohren schmücken große Brillant-Ohrgehänge; der nach spanischer Art geformte Rund« kragen hält ein Perlencollier. " Hermann Weiß, Vostümlunde, III, 2, p. 10)3. Laibacher geitung Nr. 58. 498 12. März'1897.____ Gefühle der Mächte auf ein künftiges Plebiscit verwiesen werde. So wenig die Note dem Ultimatum gerecht werde, so wenig gleiche sie der Sprach.' einer Regierung, die ernst glauben lassen wolle, dass sie zum Aeußerften entschlossen sei. Durch Berichte der Agenzia Stefani aus Kanea wird die in Abrede gestellte Meldung eines Massacres von Muhamedanern in Sitia bestätigt. Die Muha-medaner verlangen die Einsetzung einer Untersuchungs-Commission über diesen Vorfall. Die Consuln in Kandia constatierten nach Aussage von Zeugen und mit Hilfe der Namenslisten, dass 400 Personen in den Ortschaften Daphnaes, Nlhania, Siva und Epislopi gelobtet wurden. In Siva wurden 66 Männer. 52 Frauen und 41 Kinder getöbtet, wobei die nicht identificierten Opfer nicht inbegriffm sind. Die Zahl der in der Ortschaft Kaunioni Getödteten ist nicht bekannt. Unter den nach Kandia geflüchteten Türken befinden sich neun Verwundete, darunter ein vierjähriges Kind mit einer Schnittwunde am Halse, ein kleines Mädchen mit abgeschnittenen Ohren und mehrere durch Feuer« und Hiebwaffen verwundete Frauen. Politische Uebersicht. Laib ach. 11. März Das Ergebnis der Reichsrathswahlen beherrscht die Discussion in den Wiener Blättern. Das «Fremdenblatl» spricht zunächst Genugthuung darüber aus, dass die Wahlen in Wien ohne Störung der öffentlichen Ruhe abgelaufen sind und die Wiener Wählerschaft das ihr in dieser Hinsicht geschenkte Ver-trauen vollkommen gerechtfertigt habe. Der Ausfall der Wahlen in Wien zeige, dass die Heeresfolge, deren sich der Socialismus in Wien rühmte, keineswegs so groß sei, als man angenommen hatte und die Socialisten werden bald zur Einsicht gekommen sein, dass sie die Wunderlraft des allgemeinen Stimmrechts, wenigstens für ihre Ideen, wesentlich überschätzt haben. Die Socialdemokraten werden allerdings im neuen Hause vertreten sein, aber der totale Verlust der Hauptstadt werde ihre Stellung ansehnlich schwächen. Die «Reichswehr, schreibt: Will die Social» demokratie in Oesterreich jemals politisch möglich werden, dann muss sie erst einen bedeutenden Anpassungs-process durchmachen. Nach dem Resultate von gestern kann man für die nächste Legislaturperiode voraus« sagen, die Socialisten werden eine Gruppe, eine kleine Gruppe im Reichsralhe sein, aber kein politischer Macht« factor. Das «Vaterland» schreibt: Die Ehristlich-Socialen haben den socialdemokratischen Generalsturm auf der ganzen Linie glänzend abgeschlagen. Dank und Ehre ihnen! Aber auch den Besiegten sei die Anerkennung nicht versagt. Sie haben die Befürchtungen, dass es in Wien einen irregulären, einen jeder Sitte Hohn sprechenden Wahllampf geben werde, zu Schanden ge» macht. Die Bischofs-llonferenzen wurden gestern fortgesetzt. Anch Fürsterzbischof Haller nahm daran theil. Der deutsche Reichstag berieth gestern den Antrag auf Beschränkung des Iollcredits bei der Ein« fuhr von Getreide und MÜhlenfabricaten. Staatssecretär 3>as Oehsirnnis von Ol'oonrber- Roman von U. Conan Dohle. Autorisierte deutsche Bearbeitung von Max Kleinschmidt. (3b. Fortsetzung.) XII. Capitel. Es muss elf oder zwölf Uhr gewesen sein, ehe ich endlich erwachte; die wilden, stürmischen Ereignisse der letzten Nacht kamen mir in der Flut goldigen Lichtes, das in meine Kammer strömte, wie ein phantastischer Traum vor. Es war schwer, zu glauben, dass das milde Lüftchen, das so weich mit den Epheu-bl ältern unter meinem Fenster flüsterte, dasselbe Element war, das vor wenigen Stunden noch das ganze Haus erschüttert hatte. Es war, als ob die Natur chren augenblicklichen Ausbruch von Leidenschaft bereute und sich bemühte, die Welt durch Wärme und Sonnenschein dafür zu entschädigen. Unten auf der Diele traf ich eine Anzahl der schiffbrüchigen Seeleute, erfrischt durch die nächtliche Rast. und bei meinem Erscheinen wurde ein Gemurmel von Dankbarkeit und Freude uuter ihnen laut. Man hatte Schritte getroffen, sie nach Wigtown zu fahren, von wo sie dann mit dem Abendzuge nach Glasgow welter reisen tonnten, und mein Vater hatte angeordnet, dass ,eder ein Palet belegter Butterbrote und hartgekochter Eier mit auf den Weg bekommen sollte. Capitän Meadows dankte uns herzlich im Namm seiner Rheder für die ihnen zutheil gewordene gute Behandlung und forderte seine Mannschaft auf. drei Posadowsly erklärte, die Regierung habe zu dieser Frage noch nicht Stellung genommen und er könne nur sagen, dass sie lein lediglich den Interessen der Groß müller dienendes Programm einnehmen werde, sondern dass auch die Interessen der kleineren und mittleren Mühlen sowie der Landwirtschaft Berücksichtigung finden werden. Der Antrag wurde gegen die Stimmen der Linken angenommen. Der Berliner «Freifinnigen Zeitung» zufolge hätte der Staatssecretär der Marine, Admiral Hellmann, um seine Entlassung angesucht, dieselbe sei aber von Kaiser Wilhelm abgelehnt worden. Wie man aus Rom meldet, werden während der im Zuge befindlichen Wahlcampagne von den Mitgliedern des Eabinets der Unterrichtsminister Herr Gianturco, der Finanzminister Herr Branca, der Minister für öffentliche Arbeiten Herr Prinetti und vielleicht auch der Marineminifter Herr Brin Wahlreden halten. Nach einer der «P. C» aus London zugehenden Meldung wird die seitens der englischen Regierung an den König Menelik von Abessynien entsendete Specialcommission die Reise nach Adis-Ntaba gegen die Mitte dieses Monats antreten. Ein Bericht aus Belgrad bezeichnet die von der «Köln. Ztg.» gebrachte Nachricht, dass König Milan auf einen Umsturz in Serbien hinarbeite und dass er mehrere Präfecten für einen derartigen Plan gewonnen habe, als vollständig erfunden. Wie man ferner der «P. C.» aus Belgrad meldet, fanden in den letzten Tagen an mehreren Punkten in Altserbien Ueberfcille bewaffneter Nrnauten auf ferbifche Ha'ufer und Schulen statt. In Sjmica und Ipek haben sich Redifs an den Ausschreitungen gegen die Christen betheiligt. Da die Octsbehörden in Alt« serbien weder gewillt, noch in der Lage sein sollen, die Sicherheit der Christen zu verbürgen, flüchten sich viele der letzteren über die Grenze. Des weiteren meldet man von dort, dass die in Serbien lebenden griechischen Reservisten die Aufforderung erhielten, zu ihren Regimentern einzurücken. Die gesammte serbische Reserve und die beiden Milizaufgebote wurden abtheilungsweise zu je achttägigen Uchungen im Laufe des März und April ein« berufen. Die «Agence Balcam'que» meldet aus Sofia: Die Meldung der «Times', wonach Ministerpräsident Stoilow die Sympathien der bulgarischen Regierung für Griechenland und die Annexion Kcetas ausgesprochen hätte, sei unbegründet und fügt hinzu, die Politik der bulgarischen Regierung sei durch die jüngste politische Rcde, welche Stoilow in der Kammer an-lässlich einer Interpellation Über d!e Haltung der Regierung gegenüber gewissen Eventualitäten im Orient hielt, klar auseinandergesetzt worden. Wie die «Kölnische Zeitung» aus Kandia vom 9. März meldet, finden vor den Thoren dieser Stadt Kämpfe zwischen Vaschi-Bozuks und Aufständischen statt. Die Türken hätten 60 Todte und Verwundete. Das Feuer dauert fort. Die Erbitterung sei im Wachsen. Die Stadt sei mit Brandlegung bedroht. — Die Agence Havas meldet aus Kane a: Die Be« freiung der in Kandano eingeschlossenen Muhamedaner war nur unter den größten Gefahren ins Werk zu Hochs auszubringen, die mit kräftigen Lungen gegeben wurden. Er nnd der Steuermann giengen mit uns nach dem Frühstück zum Strande hinunter, um sich die Scene des Schiffbruchs zum letztenmal anzusehen. Der weite Busen der Bucht wogte noch krampfhaft und seine Wellen brachen sich schluchzend an den Felsen, aber der wilde Tumult, den wir am frühen Morgen gesehen hatten, war vorüber. Die langen, smaragdgrünen Wellenreihen mit ihren lecken kleinen Schaumkämmchen rollten langsam und majestätisch heran, um sich mit einem regelmäßigen Rhythmus, ähnlich dem Athemschöpfen eines ermatteten Ungeheuers, zu überschlagen. Eine Kabellänge vom Ufer konnten wir den Hauptmast der Bark auf den Wellen schwimmen sehen, wie er von Zeit zu Zeit in seinem Wassergrabe verschwand und dann wieder, einem Riesenwmsspeer gleich, von den Wogen in die Höhe geschleudert wurde. Andere kleinere Schiffstrümmer waren über das Wasser hin verstreut, während unzählige Spieren und Barren auf dem Sande umher lagen und von den Fischern aufs Trockene gezogen und in Sicherheit gebracht wurden. Ich bemerkte, dass ein Paar breitbeschwingte Seemöven über dem Wracke hin- und herflatterten, als sähen sie gar seltsame Dinge unter dem Wasser, und dann und wann hörten wir ihre krächzenden Stimmen, als ob sie sich einander mittheilten, was sie erblickt hatten. «Sie war ein morscher Kasten», sagte der Eapitän. traurig auf das Meer hinausschauend; «und doch ist es ein wehmüthiges Gefühl, zum letztenmal ein Schiff zu betrachten, in dem man gesegelt hat. Na, sie würde setzen. Die Detachements der europäischen Schliß Mannschaften brachten von Kandano 52Z M"'^ 1047 Weiber und Kinder und 340 Soldaten, ferner von Spaniaco 112 Soldaten zurück. Die ungenügeno Anzahl der Schiffe gestattete nicht, den Transpo" sämmtlicher muhamedanischer Familien durchzuMe ' Das Detachement der Mächte wird bis zur EinsaM""" aller Muhamedaner in Selyno verbleiben. DerScheikhDschaemel.Eddin.el'AfgyaH der m dem Verdachte stand, ein Vabist zu M '' gestorben. Tagesneuigleiten. — (Rauchverzehrung««Npparat" Locomotive«,) Vitannllich hat drr Eisenbahn«!!''»" vor einigen Tagen einen Erlas« an die Privat^" h'nausgegeben, in welchem dieselben aufgefordert ^ ' dem Studium der Rauchoerz"<' ober b,r F-uerungsflamm?. Durch «ine Marin gl»"^ lann da« innere Willen der Vorrichtung in der 3""""^ silbft beobachtet werden. Die äußere Wulung bel Proben war eine überraschende. Die Locomotive« halle« " ^ Feuer; die Rauchwolken entströmten den Schlote" ^ ^ wirb der Apparat durch einen einfachen Ha"^'" , Thütiglelt gesetzt und da« Rauchen ist wie abgesai"' ^ Der gleich günstige Effect ist selbst bei «"terzug«t>" aus Steigungzstrkckm erzielt worden. Per Rauchoelz^"^, Apparat für Locomotive« «Lyfte« Regierungsrath >p ^ wird nunmehr auf den Linlen der l. l. Slaatsbahne a/ößerem Maßstabe zur Elnsührung gelangen, ""d ? ^. sich auch mehrere Privatbahnen b«eit erklärt, "" selben Versuche anzustellen. , — (Prinzessin Chi«ay.) «u« s«« wird unterm 9. b. M. telegraphlert: Prinzessin >" «,h ist mit Rigo von hler nach Canne« abgereist. ^l°^ silr ansang« «pril nach Berlin sür ein ll"ß^ ^ll olmnwnt engagiert. Rigo hat gestern in eine» ^ A-zugunsten der ausftändischen Kandloten einen groß' lolg als Violinist davongetragen. a) — («in Familiendrama in Vubap , Am 10. d. M«. spielte fich in Budapest ein "« c-Familiendrama ab. D Stelle todt. Da« Mädchen dürfte gerettet werden-^ -----------.......------ _________. ^T^ck" ja doch abgetakelt und als Brennholz verlaus» >" sein.» ., ,Ol «Es ist eine friedliche Scene», bemerkte ^'D^ würde denken, dass in diesem selben Wasser letz" drei Männer ihr Leben verloren haben!» ,M/ 'Arme Kerle!» sagte der Capitän ge>H ^ «Sollten sie noch nach unferer Abreise ans ^" Oje spült werden, so verlasse ich mich darauf, "°^l" ihnen ein anständiges Begräbnis zutheil werden hel Ich wollte eben hierauf etwas entgegnen. . sss Steuermann in ein lautes Gelächter ausbrach " vor Vergnügen auf die Schenkel schlug. ^, '" «Wenn Sie sie beerdigen wollen», sag" ,!>>' beeilen Sie sich lieber, sonst werden sie 39'^ wischen. Sie wissen doch, was ich Ihn" HFl jagte. Schauen Sie nur nach jenem H"^.^!, und sagen Sie mir, ob ich recht habe oder ^ydll" Nicht wit von uns lag eine hohe ?" ^! ! nahe dem Slrande, und auf dem Rücken ^! ^' stand die Figur, welche die Aufmerksamkeit t>c» ^ manns erregt hatte. . ^, M ' Der Capilän schlug die Hände über " zusammen, als er auf die Erscheinung hlN,l" ^« ^ «Bttm Himmel», rief er aus, «bas ^!' , Singh in eigener Person! Ueberholen w" lV ^ j Er rannte aufgeregt am Strande entlanu^ > , von dem Steuermann und mir sowie einlg/" h^ welche ebenfalls die Anwesenheit des Fremve' hatten. sah, "< Der letztere kam, als er uns konnnen ',^ ^ l seinem Beobachtungiposten herunter und l^g l Haupt nachdenklich auf die Bcust gesenkt, l uns zu. ^^bacher Zeitung Nr. 58.__________________________________________499 ___________ 12. März 1697. Vlon^ !^l" berühmter Villarbspieler.) N ^" Bewegung geseht, unwhalb de« Wassers ltlth^ !, Traube von einem elektrischen Motor ge-^helntve f ^^" ^^" ^°" Accumulatoren erhält. Ein toller ,n '"^b ben Weg de« Schisse«, wenn es unter ^.z'«hellen, ölte. o^,^ h rünen als heilmittel.) Der ur. ^"Nleln ^ ^"uch, die Thränen Leidtragender zu wlndln iü ^ °^ Hellmittel für Kranlheitln zu ver-Vloßt ' ll!.,^ ^" Persern noch jetzt in ausgedehntem ^btl daz^' ^ jedem feierlichen Üeichenbegängniss.-'inkt, lvl^""'^" von Thränen der Trauerversammlung 'senden Ä" ^^^ ^r Ceremonie. Jedem der Leid-dit lvelH,«! ^ ^" sauberer kleiner Schwamm gereicht, h°<. so l." er sein Antlitz und die «lugen zu trocknen ^Wtun« ^ ^* ^" Thränenftrom versiegt. Nach der ^ller?i b"ben die Schwämmchen gesammelt, dem Mascha 'llMnbigt, der die Thränen in bereilgehawne «"enden /""'cht. um fie nachher al« Hellmittel zu ver. 3^senv" ^liedhof.eine« ausgeftorbenen ^""carc>il ^^ ""^e in der Umgebung der Stadt ^lllnb V "" ^" Südlüfte der Südinsel von Neu» '"lksl ^!" ben, Verwalter de« Canterbury Museums ^>NlU8) ^l ist der berühmte Moa (vinoi-nis !^" diele'/'! u" llufgefundene Lager von den Ueber» ^ bl«h'"/Ngen Vogelart ist das größte und reichste. ,« bi« ß„ """nt geworden ist. Wahrscheinlich liegen v>"""lli<5 l. ^" v°" nicht weniger als 800 Vögeln, die Mnschys., ""gestorbenen Arten gchören. Für die ^ll baraüz . ^er Fund deshalb von besonderem Werte. 3"^' da« », n3" b" seltenen Moa-Slelette gewonnen """l. »^'"rloig von einem und demselben Exemplare ^"den u7b "n""^" ble Skelette des Vogels «eist verschiedener Individuen zusammen« ">talen?.?^ "" der Ruhe und Würde dieses k?. ichätfer seichen, und der Gegensatz wurde e'?len U„<,' "K er ^z^ ruhigen, gedankenvollen, ^nmut"ia^."^ "^"e und sein Haupt zu in .A" ,"^An. hoheUsvollen Gruße neigte. k.> "r G°^" " uns vor, wie ein Haufen Schuljungen k> des ^"'"t des Lehrers. Die breite, glatte ? ^Wschlon.n < Kin klarer, durchdringender Blick, .""d doch weicher Vlund und seine Züge bildeten zu- gesehen hab ^ elndrucksvollste Erscheinung, die ^ und ^s^ »eahnt. dass solche unzerstörbare N " N ^^lches Bewusstsein schlummernder Udd , Er tt"' ^"'schenantlitz ausgedrückt stehen ael^ °sl. ^ ."" "nen Rock von braunem Sammt N>.7,"le Ho en. sein Hemd war tief aus-W? wurde- ,7 W" muskulöser, brauner Nacken K te " ^ voriae N^! "°^ denselben rothen Fez «. "rige Nacht vom Strande aus bemerkt set, "is ^,: ^ b°s« lein^ ."^"ten. war ich überrascht, zu H" ^ässe ,d.r^' Kleidungsstücke die geringste !°>"n, ?"en scheint ^""^ Behandlung zeigte, "innen, ^u sein. ?,,^'e ^aufe gar nicht übel be-bl'N" Slimu'/^ " "" einer angenehmen, wohl« Ale l> 'Hoffen i^s^°p"än «uf den Steuer.naun ""«Nine g«fund^?7 °^' ^^" """" ^""^" ^"chtzung folgt.) gesetzt werden. Von solchen Skeletten gab e« bisher höchstens drei ober vier. Das neueste Exemplar erreicht die Höhe von fast 10 Fuß und ist in den Vesih des britischen Museum« übergegangen. — (Russische Handelsagenturen.) Den «Nowoje Wremja» zufolge beabsichtigt das Nckerbaumlnl' sterlum ebenso wie das Finanzministerium eigene Handels« agenten für Deutschland, Frankreich, Oesterreich»Ungarn und England zu ernennen. — (Das Dimethylamidoazobenzol) hat vielfach Entsetzen wegen der Ansprüche erregt, welche es an die Volubililät der Jungen stellt, die sich mit seiner Aussprache befassen. Deren lleinmüthige Vefiher scheinen sich in Unkenntnis darüber zu befinden, das« dem Arthli-ticln, einem neuen Deslnficiens, der wissenschaftliche Name Monohydrophenoläthyldiäthylendiamlnamidoacetonitril' zukommt. Local- und Provinzial-Nachrichten. Handels- und Gewetbekammer in Laibach. (Fortsetzung) 7.) Die Kammer befürwortete bei der l. t. Landesregierung die Gesuche des Johann Stonitfch aus Nesselthal und Martin Hontar aus Straziöce um Nachsicht von der ordnungsmäßigen Beibringung des Befähigungsnachweises für das Fleische! gewerbe, weil die Gesuch steller nachgewiesen haben, dass sie das Gewerbe gelernt und durch mehrere Jahre bei demselben praktisch verwendet wurden. 8.) Die Kammer befürwortete bei der l. l. Landesregierung das Gefuch des G. Perse in Mottling, um Verlängerung der Ausverkaufsbewilligung für einen Monat. 9.) Bei der t. k. Finanzdirection unterstützte die Kammer das Gesuch dls Lederers Josef Rupnik aus Idria um Bezug von denaturiertem Seesalz. 10.) Im Sinne des § 6 des Gesetzes vom 26sten December 1893, R. G. Vl. Nr. 193 und der Landes-regierungskundmachung vom 28. December 1894, Zahl 16.569, L. G. Bl. Nr. 3 ex 1895, wurden Aeußerungen, betreffend die Ertheilung von Concessionen zum Betriebe des Maurer«, Zimmermanns- und Steinmetz-gewerbs erstattet, und zwar: a) An die k. t. Vezirtshauptmannschaft in Gurl-feld, dass denl Georg Iamsek die Concession für das Maurergewerbe für den Gerichtsbezirl Natschach ertheilt werde. Die Kammer konnte jedoch das Gesuch des I. Z. um Ertheilung der Zimmermanns-Concession nicht befürworten, weil der Gesuchstrller den gefetzlichen An« forderungen nicht nachgekommen ist. b) Der k. l. Bezirlshauptmannschaft Gottschee berichtete die Kammer, dass dem Anton Iaksic aus Ialsic die Maurercyncession für die Gemeinde Kostel nur dann zu ertheilen wäre, wenn er den geschlichen Anforderungen nachgekommen fein wird. Das Gesuch des T. I. aus I. um Ertheilung der Iimmermanns-CoN' cession konnte die Kammer nicht befürworten, weil sich der Gesuchsteller mit keinen Zeugnissen ausgewiesen hat. c) Bei der l. k. Vezirlshauptmannschaft in Rad-mannsdoif befürwortete die Kammer das Gesuch des Franz Kocijaucic aus NoZe um Ertheilang der Concession für das Steinmetzgewerbe für den politischen Bezirk Radmannsdorf. 11.) Die Kammer berichtete der k. k. Bezirks« hauptmannschaft in Laibach über die Durchschnittspreise für Torfstreu und Torfmull. 12.) Dem k. und l. 3. Corpscommando in Graz wurde mitgetheilt, dass die Kammer als Vertreter bei den normalen commissionellen Verhandlungen wegen Sicherstellung von Naturalien für das Heer die Herren Josef KuZar und Ioh. Knez, beide in Laibach, für das Jahr 1897 wiedergewählt hat. 13.) Die Kammer befürwortete bei der General-direction der k. k. priv. Südbahngesellschaft die nachträglich eingebrachten Gesuche von 12 durch das Erd» beben betroffenen Bauherren in Laibach um Beförderung von Baumaterialien zu ermäßigten Tarifen. 14) Weiters befürwortete die Kammer bei der Generaldirection der t. l. priv. Südbahngesellschaft das Gesuch des Gemeinde- und Pfarramts in Planina um Ausgabe von Tour- und Retourfahrkarten in der Haltestelle Planina. 15.) Infolge einer an die Kammer gerichteten Anfrage, welches Quantum Getreide alljäh'lich nach Krain importiert wird. wurden die commercielle Direction der k. l. priv. Südbahngescllschaft und die k. k. Staats-bahndirection in Villach um Mittheilung der bezüg lichen Daten ersucht. Die V3N diesen über die im Jahre 1895 in den Krainer Eisenbahnstationen zur Auf. und Abgabe gelangten Getreide- und Mahlproducten-Mengen wurden dem Gesuchsteller mitgetheilt. 16.) Die Kammer wendete sich in ihrem Namen sowie im Einvernehmen und im Namen des krainischen Landesausschusses und des Stadtmagistrats in Laibach an die trainische Sparcasse mit der Bitte, den hiesigen k. k. gewerblichen Fachschulen auch pro 1697 die bis« herigen Suboenlionen bewilligen zu wollen. 17.) Die k. k. Post« und Telegraphen.Ditection in Trieft hat der Kammer mitgetheilt, dass sie das Handelsministerium ermächtigt hat, neuerlich ein Ausschreiben wegen Einbringung von Teilnehmer-Anmeldungen für ein in Laibach zu errichtendes Staats« Telephonnetz zu erlassen. Die k. k. Post- und Tele« graphen-Direction hat laut der der Kammer übermittelten diesbezüglichen Kundmachung den Anmeldungstermin zum Telephonnetz auf den 31. Jänner 1897 festgefetzt und bemerkt, dass die Einschaltung des eventuell zu errichtenden Local - Telephonnehes in die interurbane L'itung Wien-Triest wegen der starken Belastung derselben, welche vorerst eine Zuspannung erforderlich machen wird, im Jahre 1897 noch nicht mit Sicherheit ermöglicht erscheinen dürfte. Die Kammer hat die Interessenten auf diese Kundmachung aufmerksam gemacht und sie eingeladen, den Beitritt zum Telephonnetze rechtzeitig anzumelden. Es ist bei dem l. k. Post- und Telegraphenamt in Laibach I bis zum festgesetzten Termin eine ansehnliche Anzahl Theilnehmer-Anmeldungen eingebracht worden. Mit der Zuschrift vom 19. Februar 1897. Z. 6665. hat die k. k. Post- und Telegraphm-Direction in Trieft der Kammer Folgmdes mitgetheilt: Das hohe t. k. Handelsministerium hat mit Erlass vom 2. Februar d. I., Z. 5853. anher eröffnet, dass die Errichtung eines Staats'Telephonnetzes in Laibach und oesseu Einschaltung in die interurbane Telephonleitung Wien »Trieft für das laufende Jahr in Aussicht genommen wird. Weiters theilt die Direction mit. dass sie im Sinne des eingangs citierten hohen Erlasfes die ent° sprechende Verfügung wegen Inangriffnahme der auf die in Rede stehende Verkehrseinrichtung in technischer Richtung Bezug habenden Vorarbeiten getroffen hat. Die Kammer nahm diesen Bericht genehmigend zur Kenntnis. (Fortsetzung folgt.) — (Die Waffenübungen civilrichter. licher Beamter.) U?ber Ansuchen des Justiz» Ministeriums hat das Reichs.Kliegsmlnlstelium diejenigen Reseroegagiften, Reservemänner und Ecsahreservlsten, welche richterliche Beamte in den im Reichsrathe ver-tcetenen Königreichen und Ländern und heuer Waffen-übungspflichtig find, anlässlich der Vorbereitungen für die neue Civllprocessordnung von der heurigen Wassenübung enthoben. Hieoon find nur jene Reserve - Ossicle« und Tadelten ausgenommen, welche fich im letzten Jahre ihrer Heeresdienftpfllcht befinden. Die betreffenden Waffenübungen find im nächsten Jahre nachzutragen. — (Iur Volksbewegung.) Im vierten Quartale des abgelaufenen Jahres wurden im Vezirte Laibach Umgebung (57.669 Einw.) 70 Ehen geschlossen und 638 Kinder geboren. Die Iahl der Ver-storbenen belies fich auf 477, welche fich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 36. im ersten Jahre 119, bi« zu 5 Jahren 213. von 5 bis zu 15 Jahren 60, von 1b bis zu 30 Jahren 27, von 30 bi« zu 50 Jahren 36, von 50 bis zu 70 Jahren 73, über 70 Jahre 68. Todesursachen: bei 1? angeborene Lebensschwäche, bei 72 Tuberculose, bei 15 Lungenentzündung, bei 91 Diphlherltls, bei 6 Keuchhusten, bei 4 Scharlach, bei 15 Typhus, bei 5 Dysenterie, bei 1 Olwlm-u nogtin-z, bei 4 Wundinfectionslranlheiten, bei 8 Vehirnschlagfluss, bei 9 organischer Hirzsehler und Krankheiten der Blutgefäß?, bei 9 bösartige Neubildungen, bei den übrig?« 214 sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 7 Personen. Vin Selbstmord, Mord oder Todlschlag ereignete sich nicht. —o. — (Sanität«- Wochenbericht.) In der geit vom 26. Februar bis 6. März kamen in Laibach zur Welt 23 Kinder, dagegen starben 21 Personen, und zwar an Typhus 2, Keuchhusten 1, Tuberculose 2, Entzündung der Athmungsorgane 1, und an sonstigen Krankheiten 15 Personen. Unter den Verstorbenen befanden fich 8 Ortsfremde und 11 Personen aus Anstalten. Von Infections' lranlhelten wurden gemeldet: Mafern 1, Typhu« 2, Keuchhufttn 9 und Diphtheriti« 3 Fälle. — (Vom Ei«laufvereine.) Kurz hat die Herrlichkeit des Eissports im heurigen Winter gedauert und nur die zurückgelassenen Schlittschuhe zeugen von den rasch entschwundenen Freuden der Eislünstler. Da jedoch der Verein nicht in der Lage ist, die Dentzeichen wackerer Sportjilnger zum ewigen Gedächtnis aufzubewahren, ersucht er fie alle recht dringend ihr Eigenthum sofort abzuholen, da er weiter leine Verantwortung dafür übernimmt. Voraussichtlich wird der Teich bald einer nicht minder angenehmen und gesunden Bestimmung, nämlich dem Ruder« sport, übergeben werden lönnen. — (Ehronophotograph.) Die hübschen Vor» stellungen mit dem Ehronophotographen im Saale de« Hotels «Ttadt Wien» erfreuen fich eine« recht lebhasten Ve« suche«. Von heute an gelangt ein geänderte« Programm zur Darstellung. — (Cs will Frühling werden!) Sämmtliche galizischen Flüsse find bereits eisfrei. Der Wasser-stand ist nach de« Abgänge des Vilftoße» überall wieder normal. Laibacher geitung Nr. 58. 500 12 Märzis^ — (Mittheilungen der l. ».Central-Commission für Erforschung und Erhaltung derKunft» und historischen Denkmale.) Der Inhalt de« unter der Leitung Seiner Excellenz des Pliisibenlen dieser Commission Dr. I. Alexander Freiherr von Helfert soeben erschienenen neuesten Hefte« der Mittheilungen lautet: Alterthümer in Pola. Von Doctor R. Weißhaupl, l. k Conservator. (Mit 1 Textilluftratlon.) — Neolilhlsche Nnsiedlung gegenüber Sigmundllron. Von Dr. Tappeiner, l. l. Conservator. — Pas Urnenfeld auf dcm Chlomel bei Holohlavy. Von L. Schneider. (Mit 4 Textillustrationen.) — Bericht über die Ausgrabungen in der höhle «Z'lla Iama>, rscw «Zirlovc», deutsch: Maishöhle, dann über die Funde aus dem Fuchsloch und dem weiten Loche nächst Koflern bei Vottschee. Vom Eor« respondent« Dr. L. Karl Moser in Trieft. (Mit 1 Text. illustration.) — Prähistorische Fundstellen in der Umgebung von Oslavan (Getichtsbezlrl Elbenschlih, Mähren). Von Ludwig Hans Fischer. (Mit 2b Illustrationen theil« im Texte, theils auf einer Beilage.) — Grabplatten in der Kirche des Klosters Paludi bel Spalato. Von Alois Haufer. (Mit 3 Tafeln.) — Kunftalterthümer in Drum. Von Conservator Rudolf Müller. — Der Vlabftein des Caspar Rledlmair an der Stablpfarrlirche in Brück a. d. Mur. Von Ferdinand Krauß. — Die Fresken und die Fenster der Kirche zu Muljava. Von Conrad Hrno» logar. — Da« Eastell del Vuon Configlio zu Trient. Studie von Dr. Alois Wözl. (Mit 2 T?xtilluftratione» und 4 Beilagen. — Notizen. 1—56. (Mit 15 Text' illuftrationen und 1 Tafel.) — Pränumerationsbedingnlsse für den XXIII. Jahrgang der neuen Folge der Mit» theilungen: Mit N rsendung durch die Buchhandlung«« der ganze Jahrgang 8 fl. ö. W.; mit Versendung durch die l. l. Postämter der ganze Jahrgang 8 st. 80 lr. Pränumeratlonen übernehmen sämmtliche l. l. Postämter der Monarchie, sowie auch die Buchhandlung Jg. von Kleinmayr l' Befreiung der Eingeschlossenen abgesandten ^.Mü, abtheilung gefolgt war, welche aus 200 fralW' hü 100 österreichisch.ungarischen. 155 russische« ">' ^ italienischen Soldaten mit vier Geschützen bestan", ^ Christen rückten in die Stadt ein und Plunder"^ selbe noch eher als die Muhamedaner sie " ^hiü hatten. Als die Flüchtlinge nach Selino lamen, ^l der sie verfolgende Haufe bewaffneter Ehllil^^. drohende Haltung an und steckte die Stadt W ^ während sich die Flüchtlinge einschifften. "" d nete unterzeichneten eine SympathieadreM ^ griechische Volk und die Regierung, in "^" sel,> denjenigen anschließen, welche, wie die Kle ^ l« die Völker das Recht fordern, über sich U^lt ^ fügen, und welche den Mfsbrauch der V ^ werfen. «Fl^ Sofia, 11. März. (Orig,Tel.) 0""^^ Session des Sobranje unter dem herlölNNill^F' moniell vom Fürsten Ferdinand mit einer geschlossen. ^ . ,., dz.^ ' Ziirich, 11. März. (Orig,Tel.) Infolg^ K gebnislosen Conferenz des Centralcomltts hgstH angestellten mit der Lohncommission der ^hl>"^ , dürfte der Ausstand im ganzen Netze der ^ i heute Mitternacht ausbrechen. H —jkifafrt fltituna «t. 58.__________________________________501 12 SKätj 1897. Neuigkeiten vom Büchermarkte. Ver N?l3 llmwidjährige Ungarn 1897,1., fl. — -40. — Hllseler, - Et?! ? "' ^ ^"l. 3. Lieferung: Eiserne Brücken, si. 9 -. dfterr »Ü.!^^""- D°s schwebende Erbrecht, nach römischem und «as neu? ^' ^I^' 50.. 2. Th., si. .^ 60. - Managetta, heidi ^Wrelchlsche Patentrecht, st. 2--. - Deutsche st— «a' l. Lieferung, si. -80. - Höcker, 's Burgele, Neial^«^ M°ore, Der Epikuräer, st. 1-50. — Schul tze, mV^e Seelenlunde. I. Bd., 2. Äbth.. st. 1-80. - I.e brunn"3 k«'^^' März. fl. 1 80. - Müller-Gutten-^ °.' ^^ ^amiuudtheater, ft. 1 s0. — ssridljof Nan sen. Ciedle/'V^'""' "^" ^ ' fl. -30. - Hirsch und 1, 4 8s/' Fabrication der künstlichen Mineralwässer, 3. Aufl., orschuna l?,^"ber, Philosophie. Metaphysik und Einzel« alnoa,,!^' l.^8. - Krämer, Bau der Korallenriffe an den «en V"! ^listen, st. 3-60. - Hahn. Geschichte der poeti-Nein 5>^rawl b" Deutscheu, 13. Aufl., st. 2-16. - Wedell, yr°>nme s"u! «7 ^'" ^olz, fl. 2 16. - Schiller. Mono-,n c."" '«r Gewerbe und Haus, 1. Liefa.., st. 1-20. — Vorrathig '" M'aä ^"""°^ K Fed. Bambergs Buchhandlung Angekommene Fremde. ^ Hotel Elefant. ums»« . ^' A^' Brion, l. k. Hofburgschauspieleriu; Bystrz». !a»is Kl''^vldentensssllttin. s, Mutter; Kulka. Schuh. Ro< ^tH^'«^"' ^"lz. Me., Wien. - Schlesinaer. besitze '^"or:Reichmann..Pm.. Prag. — Hehentner, Passions ^dadni m^^' M'azia. — Diamant. Beamter. Giirz. — b°lisw?s. "«echuler, Pozega. — Schwarz. Hotelbesitzer, Ru» lnc»„, y!^ Pundschu, l. u. k. Oberlieut,, Szegedin. — Dr. Neu« ^tuinllrf.s "^' ^l^- ^ Moline, Wischner, Private, s. Tochter, 6< Hek "^ Slowak, Beamter, Eisnern. — Korpitsch. Kfin, '-^.^17 Epih, z^fm., Warasdin. — Beck, Mm., Landölron. "leteorologische Beobllchtmlgcu in Laibach. -— Seehohe 306'2 m. ^ » ^ "?^ 2 10 6! O7schwäch ! thellw7bew. l2 ^7^^ ^9! S. mäßig ! heiter________ ^-^g. ,738-6 , 1'.'b , W.'mähig s Nebel > 0 0 ^U»^ Tagesmittel der gestrigen Temperatur 4 8". um "^ " "ln Normale. °"twl>rt,lcher «edacteur: IulluS Ohm^Ianuschow«^ ^^^ «itter von Wissehrad, Melusine- Mund- und Zahnwasser wirkt ausgezeichnet gegen Zahnschmerzen und Zahnfäule und beseitigt den üblen Geruch aus dem Munde. Eine Flasche 50 kr. (250) 9 Einziges Depot Apotheke „zur Mariahilf', M. Leustek in Laibach, Res elstrasse Nr. 1 neben der Fleischhauerbriicke. Padua, 23. Februar 1897. O-eelirter Herr ^iccoli Apotheker In Laibaoh. Ich habe Gelegenheit gehabt, Ihre Magentinctur zu verordnen und habe dieselbe insbesondere bei Frauen, die an hartnäckiger, habitueller Verstopfung, von Aneroxie (Appetitlosigkeit) begleitet, leiden, mit gutem Erfolg angewendet. (1120) Prof. O. Bitter v. Inverardl, Director der Klinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten, Piäses der medicitnschen Facultät in Padua. 3 D » Die Unterzeichneten geben vom tiefsten Schmerze > » gebeugt Nachricht vom Vecluste ihrer innigstgeliebteu. > » ullersehlichen Gattin, resp. Mutter und Schwester, > > der Frau > » Marie Göstl geb. Sonvan > » welche heute vormittags halb 9 Uhr, nack knrzem, » > schwerem Leiden und Empfang der heil. Sterbesacra» > H mente, im 5,8. Lebensjahre selig im Herrn enlsÄMef. > U Das Leichenbegängnis findet Freitag, den I2teu D » März, nachmittags um 4 Uhr vom Hause Kaiser > » Iosefs.Platz Nr. 8 aus statt. > > Die heil, Seelenmessen werden in verschiedenen > > Kirchen gelesen werden. > D Laib ach am 10. März 1897. > > Franz Göstl, l. k. Postcontrolor, Gemahl. — Kranz, > > Anna, Panla, Gabriele, Untonie, Kinder — > » Krauz Xav. und Ferdinand Vonvan, Brüder. > Im Salon Stadt Wien. (Lebende Photographien) dessen Darstellungen im Redoutensaale in Graz großen Erfolg erzielten, wird mir einig-e Togo auf der Durchreise nach dem Orient in Laibach sich aufhalten. Programm: 1.) Auf der Düne. 2.) Bahnhof St. Lazare in Paris. (1010) 7—fc 3.) Der Lastwagen. 4.) Der Eisenbahnzug. 5.) Serpentinentänzerin (farbig). 6.) Hindernisnehmen einer Escadron französischer Cavallerie. 7.) Ein Damen-Duell (farbig). Demonstrationen finden täglich um 3, 4, 5, 6, 7 und 8 Uhr statt. Aenderungen im Programme vorbehalten. Eintritt: I. Platz 30 kr., II. Platz 20 kr., Kinder 10 kr. Prof. Dr. I*. Roesler, Director der kais. kön. chemisch-physiologischen Versuchstation für Wein-und Obstbau in Klosterneuburg bei Wien, hat den Eisenhaltigen Wein des Apothekers Piccoli in Laibach chemisch untersucht und gefunden, dass der dazu verwendete vorzügliche Wein einen Zusatz eines leicht verdaulichen Eisenpräparats erhalten hat und daher in allen jenen Fällen, in welchen ein solches Präparat eingenommen werden soll, gute Dienste leisten wird. (1121) 1 Eourse an der Wiener Börse vom ll. März 1897. «««d«. oMenen EourMatte >- ^"''«»l'litN. G ««« ".^ s. "" N. ,8? 50 188 50 °" Wbl ^,«..»b0!l, 18?b0^88KO «ltu^uhn^', ... ' - S3-WO — »»id «»« 0»U,«No»Nl. >llibahn «<« u, » «lllllbethbahn. «uu u.iiuuo «. »e ElNllt i°.< . . , . 9« lw 100 «U 4°,» (dlU. s<.) s., <. l0U fl, N. »9 40 l00 4« U,«,, «ü!d«ntc 4»/» P« lasse 1«1 »!, lL« l» btu dtu. p«r Ultimo .... 1»1'9U 1»» tl> sttucisrel filiLuoftrouenNom. 9» <1l» 99 Lb 4°/^ Uo, dto, Pri Ul!lm, . »8 90 99 IN t.»l,.Gt, blo, b»o. Oilder 1U0 ff., 4l/,°/„ 100 «!» lUl'Sb Kto. Staat« 0bl»«. (Un,, vttd) v, I, 1»?6, L°/,..... 1«» b0 l»l «> dto.4'/,°/^ l3cha.-,trt8a!>«bl,.Obl, 100 80 lOl »0 dto. PrÜm.^«nl, il lNO N. ö, «». Ibi'— lt>« — dt». bt«. ^ bU ft. ö, W. löi — t«— Ihf«li N,«,«ÜoIt 4°/, »0U fl. . 141'- »4U-- Grund»nU.«GbllzaNon»n (fül loo ft. «Vl.), j°/.i lroatilche u»d Illlvon,W.) . 9? ll< 98 lü And«« zss»nll. Anl»h»n. Ton»u.«cg,se 5°,...... 1»? l»0 l«8 ö0 bto, «lültlht l8?8 . . 108 — 108 80 «nlebrn d« Eladt G««, . . 11» b0 — — «nlryen d. Ltlldlgeoielnoe Wlen 108 ?b 104 7b Nüleyen d. Ntadtgruü'inbf Wlm (sllbec oder «old,, . . . l»7'»5 —'- Prüm«e»«»«»l. b, Stadtgm, «!en l63 — 1S4 — Börj.'bau-Unlchn!, l». in 50 N »>«!, 4»/» 99 70 100 70 bto. PrÜm.Kchldd. «"/«,<. «m. 11« lU ll? 10 bto. bto, »»/ II. «m. ll?«b11« N.«öft«r. Üanbt».HyP.««lnft. 4"/, 99 »0 100 80 lltft.-ung, Uanl uerl. 4°/, . . 100-10 101 — bl«. bt«, bOjHhr, ,, 4°,, . l lo 101-- Op»rc>>fft, 1. ssrci, «''' P, S<, l?3 «,5 ,74 bi dto. °°/» l> ""st p »oo st l»? «(,^1U8 80 Ung,'«aliz. Vahn..... 10? b0 108 ko 4°/« Unt,rlraines «abn<> > - 99 l>0 100 — zi«,ls» zos» (p« Stück), Vubllp,ft.Vaftl«c» (D°n»biu, . 7 ... ? 50 ««ditlol« 10» N...... l98 — 199 - «lc-.ryN,«M. 1«- ,5»- ojener Uoft 4« fi...... S0»ü «121, PalfiyUolt 4N st. «M, . 58-6« ö9 bv N°tbm Ki«uz.0,st.«ts.v. lvft. 19-85 »N L5 «othen Kreuz, U"° scl °'ö ff, lUbo lib« «ubolph-Uost 10 ft..... lS'7b »7 7l> 5c>lu,'liolc 4« N. «M. . , S8 Ä> S9 «> Nt..Ven°<« Uole 40 fl, ü, «M. b?--. «U -Gewlnftsch, b, »'/»Pr-vchulbv. dVodcilcrebltal'llalt.l.'tm. . 1450 15 öo bt°, bto, U. «m l»»« »6>- «?-- »«»K-Alt«,« (per Ttü«l). «n«l« vest. U»ul «00 st. »a°/<>». lt»3 «1 Il>4 bl» Vantuerein, «Nenrr, 10» fi. . »51 50 »H» - Vodcr.»«lnst.,c)eN,,»<»afl.V.40°/, 44^ - 44» — «rdt..«nst. I. Hnudu,«, ISUfi. — — —'-. dt°. dt°. per Ultimo Vlptbl. 8i>7'75 358« K«b»lbl»!ll. «ll«. un,.. L00 st. . 39» — 39»'— Dcpostttnbanl. «ll«., »00 fl. . »»» — »z<« — T«cou^><^«tj., «brüft.. 500 N. 737 — ?4<»' - »lc°.u. ,,t)eft.,»»<)fl. »b°/»«l. 8l — 84 — öänderb«»!, 0efl., »0« ft. , . »30 — »30 »0 Oefterr.-ungllr. Va»l, »00 fl, . 945 — 949 — Ur.iol'.lianl 200 !l...... »8« — »83 — Ues»e!,r»Im»l, «U« . >40 fl. , 1?«-- 178 — ßlll»u »on tzran»pnlt» Knt»ln»hmung»n (p« Ntüll). »ulft«'t«pl. «Nstnb. 300 fl. . . l?00 1710 »ühn. «orbbah,, 120 st. . . »«5 — »S« - »uschtiehrabtt <«s. 50« st. ««. 1548 155« dt<>. bto, (I,l, ») »00 fi. . 543 l»0 544 b« Donau - DampllchiffahK»»«r!,, Offterr.. 500 !l, !lM, . . . 474-. 478- Dm Ä«bcnbllchsi'N 50 btll, bto. ll't, U) »l« fl. «. »S975 »70 8b Plll«°Duler Lüdbalin «0N st. B..... 8? - 88- Lübliorbd. «rcb. «. »00 N. «M. »12 50 2,8 50 Ll»m»2>>^«l..Wr.,l?Nfl.«.«. 44!) —<4ö — bt». inn,««8? ^«'H , . , —'— —'— l««»l«lu>»e1., «eul«»,., Pri»> rtlüt»<«ctien 100 st. . . .104 ?l» <05 — Un,.»allllz. Etlenb. »00 fi. HUb« «OS— «a,-.. Nnz.«lftb.iÄaabO»r»z)»u«fi.V. »07-50 »0850 W»,<. 159 — <»9 —, zndnjlrl««Acti,n (per Stü«l). U»u«e!., «ll«. öft., 100 st. . . 90'b« 9i-Ugy^itl Vlsrn» und vtahl'Inb. ln Wien 100 fi..... 6»'2<» K, _ »lsenbaynw.^tlhg., «tvftt, 8« st. 118 — li8 5« „«lbemllhl", Papiers, u.«. ». 9l — »2 «, Üleftiiger ittlauerei 10« st. . . 1»8 — 130— Viont<,l>°Gelelljch., Otft.» alpine 8ll»z 8» 05 Prag« ltisenl", Papiers., «>u l. »07 1,0 »l» - „Vteurerm/', Papiers, u. V.°«. 1?»-— ,74 — Trifailer »oblenw. »«e>. 70 st. 153 - »55-- «afsei,s.-,llschast 100 st. . . 104 50 10« 50 «len,rb««n' Z<»««l>«et«ll> <«,!,. 31!» 50 »1?!»0 z»Vls»». «msterbnm....... 99 l5 9S »" Deutsche Plah^...... 58 70 58 Kl. Lllnbo«........ 11990 lltO »5 Pari«......... 47-f.,, 4? «?. Gt. 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