A. 294. Dienstag, 27. December 1898. _________ Jahrgang 117. Macher Mung. l,H?""«on»Pltis: Mit Postversenbu » n: gll.,zji!hri» ,l. 15. Halbjahr!« fl. 7 50. Im em Herr ohne Instrumentalbegleitung lediglich sinat gestattet die Vermuthung, dass der Schall des In«' ltrumentes ihm eine Gefahr feines Herrn andeutet Eine Katze des Beobachters pflegte denselben Unterschied zwl,chen Instrumentalmusik und Sinaen zu machen: BlaSlnstrumente lockten ihr regelmähla Aus. drücke der Klage ab, die sofort aufhörten, wenn die Musik nur aus Singen bestand. Ein Beobachter erzählte aus eigener Erfahruna von emem Hunde, der, als er auf der Strahe eine bekannte Melodie pfeifen hörte, wie bezaubert stehn blieb und erst dann zum Weitergehen zu bewe«m "".;' ^"!. ^. Eilende sich ein/ lange St U entfernt hatte. Em anderer Hund pflegte be?m Man«. Ml oder Gesang in die bekannten, le^w^ To,« auszubrechen, jedoch am Banjosp.el sichtlich Gezchmack zu stnden. Im allgemeine» schienen die Hunde wie lle.ne Knaben, lebhaften und lärmenden Tonjtucken den Vorzug zu geben Das letzt re ai auch vou dem Pferde, das nicht selten seine 1l um lflnlett auf dieMusit bekundet. In einem Falles em Pferd beobachtet, das, uuangelmudm u de.Sttah L°,l»chll geitun« ?k. 294. 2404 27. December!«^, Politische Aeverficht. Laiba ch. 24. December. Mehrere deutschnationale Blätter befchäf-tigen sich mit dem angeblichen Plane einer «Cooperation» der katholischen Volkspartei mit den Christlich« Socialen, welche der Herstellung geordneter parlamentarischer Verhältnisse den Weg bahnen soll und suchen die Aufmerksamkeit seiner Leser auf diesen vorgeblich vom Herrn Handelsminister patronisierten Plan zu lenken. Dass die ganze Sache nichts anderes ist als eine müßige Combination, der vielleicht so nebenbei eine Verhetzungsabsicht zugrunde liegt, lehrt schon das Tcho, welches das erwähnte Gerücht in den Spalten der zunächst betheiligten christlich-socialen Presse gefunden hat. Letztere steht jedem Gedanken der Annäherung an eine Majoritäts-Partei schroff ablehnend gegenüber. Aus Prag wird gemeldet: Die Deutschnationalen geben der Prager Parteileitung bekannt, dass sie der Einladung zu der für den 27. December nach Prag einberufenen Abgeordnetenoersammlung keine Folge leisten werden, da sie den Eintritt in den Landtag für unzulässig erachten. Im Vordergrund? des politifchen Interesses in Ungarn steht die Rede Ferdinand Horanszkys, in welcher er dem Hause über die Verhandlungen mit dem Ministerpräsidenten Baron Banffy Mittheilungen machte. Die Opposition kündigt für die Dienstagsitzung eine Anfrage an Baron Banffy an, ob es wahr sei, was Horanszky behauptet. Die Oppositionellen wollen die Einsetzung eines parlamentarischen Ehrengerichtes verlangen, das über die Affaire sein Urtheil fällen soll. Indessen hat Ministerpräsident Baron Banffy gleich nach seiner Rückkehr aus Wien an Horansty ein Schreiben gerichtet, das über die stattgehabten Verhandlungen genügendes Licht wirft, das aber auch vermöge seines Inhaltes zweifellos eine Ehrenaffaire zur Folge haben wird. Der Oberpräsident der Provinz Hessen-Nassau Herr Magdeburg ist, wie die «Berliner Politischen Nachrichten» melden, zum Präsidenten der preulisch en Oberrechnungskammer, der als olcher zugleich Präsident des Rechnungshofes >es deutschen Reiches ist, ernannt worden; zu seinem Nachfolger in der Oberpräsidentschaft der Provinz Hessen-Nassau wurde der Staatsminister a. D. Graf von Zedlitz.Trützschler ernannt. Graf von Zedlitz war im Ministerium Caprivi Cultusminister gewesen. Im Jahre 1892 brachte er im preußischen Landtage einen Schulgesetzentwurf ein, welcher im ganzen preußischen Staate auf Widerstand stieß. Als das Schulgesetz fiel, nahm Graf Zedlitz am 17. März 1892 feine Entlassung und war seither dem politischen Leben fernegeblieben. Bei der üblichen Weihnachtsgratulation der Car» binäle hielt der Papst, der sich eines vortrefflichen Aussehens erfreut, eine Ansprache, worin er der traurigen Ereignisse des ablaufenden Jahres gedachte! und erklärte, es sei sehr gut, dass Europa sich vereinige, um den unerhört wilden Gelüsten der Vernichtung einen Damm zu setzen. Dies sei jedoch nicht vollständig erreichbar, wenn nicht hie Gottesfurcht die Grundlage der gesammten Moral der Völker und Staaten bilde. Bezüglich der Verhältnisse der Kirche in, Italien bemerkte der Papst, die Anzeichen für das^ neue Jahr seien wenig günstig. Man begnüge sich nicht mit der der Würde und den Rechten des Papstthums widersprechenden harten Lage des Papstes und verdächtige die religiösen und moralischen Interessen der denselben vertheidigenden Presse. Man bedrohe den Clerus, wiewohl derselbe von aufrührerischen Planen am weitesten entfernt ist, mit neuen strengen Mahregeln und mache seinen Gehorsam gegen das Papstthum zum politischen Verbrechen. Der Clerus aber wird er getreu seiner Mission und Pflichten weder Schmeicheleien noch Drohungen weichen. Seine Festigkeit wird ein Echo in den Kreisen der Laien finden, welche Liebe zum Papstthum empfinden. Das Zusammen wirken des Clerus und der Laienwelt wird das Heil der neuen Generation sichern. Die Session des französischen Parlaments wurde am 24. d. M. geschlossen; dasselbe tritt am 10. Jänner wieder zusammen. Die amerikanischen Friedenscommissäre sind aus Paris Hieher zurückgekehrt und haben dcm Präsidenten Mac Kin ley den Friedensvcrtrag überreicht. Man erwartet, dass der Friedensvertrag dem Senat unmitelbar nach Zusammentritt des Congresses unterbreitet werden wird. Aus Sofia wird berichtet: In der heute eröffneten Generaldebatte über das Budget hielt Finanzminister Theodorow sein FinanMxpose', in dessen Verlauf er sagte, dass sich die wirtschaftliche Lage des Landes trotz der schlechten Ernte des letzten Jahres im laufenden Jahre merklich verbessert habe und dass das angebaute Land sowie dessen Erträgnisse jährlich zunehmen, was daraus hervorgehe, dass im Jahre 1898 das Erträgnis um 20 pCt. größer war als in den letzten fünf Jahren. Die Einnahmen in den ersten neun Monaten des Finanzjahres haben entsprechend dem Budget die Einnahmen des abgelaufenen Jahres um 4 5 Millionen überschritten, und werde das laufende Jahr ohne Deficit abschließen. Die vorübergehenden finanziellen Schwierigkeiten im laufenden Jahre wurden durch die große Zahl der Eisenbahn-bauten und durch die im Bau begriffenen Häfen ver-ursacht, für welche durch das Anleheu nicht hinlänglich vorgeforgt war. Der Minister wies dann ziffermäßig nach, dass die gesammte Summe der Staatsschuld von 179 Millionen für eine Bevölkerung von vier Millionen nicht groß sei, da das gesammte, durch das Anlchen beschaffte Geld thatsächlich von der Regierung zum Bau von Eisenbahnen, welche den Reichthum des Landes erhöhen werden, verwendet wurde. Der Minister wies sodann darauf hin, dass Bulgarien bis zum Jahre 1894 479 Kilometer Eisenbahnen besaß, während es jetzt über 1220 Kilometer verfügt, die insgesammt im nächsten Jahre dem Betriebe werden übergeben werden. Dieses Ergebnis wurde ohne Einführung neuer Steuern und ohne Erhöhung des Ausgabenbudgets, das heute um 3 pCt. geringer als jenes des Jahres 1897 ist, erzielt. Minister Theodorow erklärte schließlich, das Budget des nächsten Jahres werde 84,090.000 Francs Einnahmen und 84,030.000 Francs Ausgaben ausweisen. Es sprachen sodann mehrere Redner, worauf die Sobranje das Budget iin Principe annahm und zur Berathung des Budgets der einzelnen Ministerien übergieng. Der zum Botschafter am ruf fischen Hofe designierte derzeitige Gesandte in Bukarest Freiherr Louis v. Aehrenthal wird sich nach Neujahr für einige Wochen nach der Riviera begeben und gegen Ende Jänner nach Bukarest zurückkehren, um daselbst sein Abberufungsschreiben zu überreichen. Den Botsch^ , Posten in Petersburg dürfte Baron AehrenttM ^ ^ aussichtlich erst gegen Ende Februar antreten ^ werden, nachdem der bishenge Botschafter Prinz o, , Liechtenstein die russische Hauptstadt bereits m ^ , früheren Zeitpunkte verlässt, die Geschäfte der ^ , schaft bis zum Eintreffen des neuen Titulars ^ Botschaftsrathe Grafen Karl Kinsty geführt 've , Die Agence de Constantinople lst ^ , Versicherung ermächtigt, dass die Meldung ei»", , riser Blattes von einer angeblichen Flucht von ^ Palastsecretären nach Genf auf einer Erfind«^ , ruht; ferner dass die jüngsten Meldungen aus v. , jene pessimistischen Darstellungen, welche verM,^ , Pariser Blättern über die Lage daselbst offenbar a"» ^ , und derselben feindseligen Quelle zugekommen p» -gänzlich ungerechtfertigt erscheinen lassen. ^> ! Tagesneuigleiteu. , — (Vom russischen K aiferpaare/^,. Nikolaus und Kaiserin Alexandra Feodoronma P 25. d. M. von Liuaoia nach Zarstojc-Selo Ml"^ — (Elektrische Beleuchtung. Vaticans.) Mit Beginn des nächsten Jay",> die elettrijche Beleuchtung des Vaticaus zur ^n!^ kommen. Diese Neuerung wird auf die p^ .5 Initiative Sr. Heiligkeit des Papstes Leo zu"°^ , welcher die Installatlons-Arbeiten mit großem ^ ^ verfolgt. Namentlich jollen diejenigen Gemächer/^ neuen Bcleuchtungsart versehen werden, welche d»e ^ schätze und archäologischen Sammlungen enthalte ^ jetzt wegen Mangel an genügender Beleucht"^/ öffentlich besichtigt werden können. Die Krastq«^ welcher die zur Beleuchtung nöthigen Dynamo'^ ? betrieben werden, bildet der künstlich angelegte <" ^ Wassersall. Um demselben die erforderliche Ms!^ zuzuführen, wird eine Wasserleitung bis zu d^ ^ undzwanzig Meilen von Rom entfernt gelegt Bracciano angelegt. ,^l — (Ein Lehrstuhl für draw"/ Literatur.) Man schreibt aus Paris: Der M° ,.^ Gustave Rivet verlangte diesertage in bel^ commission einen Credit von 10.000 Francs znr^,< eines Lehrstuhles für dramatische Literatur iss ^' de France. «Ich möchte,» so führte er aus, «ein^ curjus eingeführt sehen, in dem unsere drainat'!^ teratur des neunzehnten Iahrhunders in der mei<" ^ i Weise eines Saint-Marc Girardin gelehrt, erl^,l commentiert würde.» Gustave Rivet ist der Anl"'^ das Theater in Frankreich nicht den ihm zulo>" ,ll Einfluss auf die Lebenshaltung habe; er lieda"^! dass der Staat noch nicht genug ausgibt, uw ^ dramatischen Kunst geweiten Tempel zu unterstützt vorwärts zu bringen. .F — (Eine Ansichtspostkarten-Ä" ^ lung.) Man sollte es kaum für möglich Haltes, ein Allhänger des neuesten ^>ammelsportes bereits ^ verschiedene Exemplare von Ansichtspostkarten aus ^ Weltgegenden anhäufen konnte. Dieses Kunststück i!' F Engländer gelungen, der seine interessante SamN"^ ^ einigen Tagen in Regentstreet zu London öffentl"^ gestellt hat. Die erste Ansichtstarte, die durch d^ befördert wurde, stammt aus Bern und datiert v^ 1683. Der Sammler brachte fie für die verhalt'"* 5' geringe Summe von 35 SlMingen in feinen ^ ,!>" schönsten farbigen Karten, die je einen Saintnlt ^ zückten, lameu aus China und Japan. In del ^ haltigen Sammlung des Engländers befinden >'^ ganzen Serien der anlässlich der Krönung der 5t ,,? Wilhelmine von Holland, der Kaiscrreise uach I^ ^ und ähnlicher Ereignisse herausgegebenen Kartt^ einige dieser Karten, die nur in beschränkter ^ erschienen sind, mussten ganz bedeutende Preise ^ >l werden. Der Wert der genannten Sammlung l^ ^ mehr als 600 Pfund Sterling (12.000 Mart) S^s — (Die Auswanderung n a ch F see land.) Die «P. C.» meldet aus Washing"^ einer Unterredung des österreichisch-ungarischen lio"! ^ Auckland mit den, Premierminister von Neuseela^'^ ersterer darauf hin, dass 300 bis 400 Oeste"/ welche nach Neuseeland gekommen sind, um als ^.M gräber Beschäftigung zu finden, in trauriger ^ ^ find. Die Auswanderer haben die Warnungen °. ^ Hürden nicht beachtet und folgten den Einflüsterung ^ Agenten der Schiffahrtsgesellschaft. Der Premier"^ ertlärte, die Regierung fei nicht verantwortlich, ^ ^ Auswanderer auf eigene Gefahr gekommen ware»-. ^ dem hat sich die Lage derselben verschlimmert, lve circa 100 Oesterreicher hinzukamen. . ^ — (Schneestürme in M 0 n 1 eneg r ^ ^ große Schnecmaße bedeckt ganz Montenegro. ^ kehr ist unterbrochen. In einem Defile der Üara ^l mehr als 100 Soldaten, die sich aus VasoMca ^ Podgorica zur Ausfassung der neuen Gewehre "" vom Sturm überrascht. ^ — (Der Rauch der Cigarette.)^ Raucher enthalten sich des Cigarettenrauchen^ .^ deren Rauch für die Athnmngsorgane schädlich gelassen, schnell nach der nächsten Ecke lief, um dort auf das Spiel eines von anderer Seite her im Anzug begriffenen Mnsikcorps zu horchen. Alle diese scheinbar geringfügigen Vorgänge finden darin ihre Bedeutung, dass sie eine nicht körperliche Erregung, wie sie z. B. der Schall allein bewirken könnte und nachweislich bewirkt, durch sorgfältige und glaubhafte Beobachtungen außer Zweifel stellen. Das eigenthümliche Verhalten vieler wilden Thiere gegen die Musik, das nicht ohne weiteres den physiologischen Einwirkungen des Schalles durch Erschütterung der Muskeln und Nerven allein zugeschrieben werden kann, deutet ebenfalls auf eine, dabei mitwirkende, specifisch feelifche Thätigkeit, und man wird in dem mythologifchen Orpheus, der die verfchiedenartigsten Thiere, selbst Bäume und Felsen, mit seinem Gesänge bezauberte, das Symbol einer seelischen Einwirkung der Tone ohne die Vermittlung sogenannter physiologischer Vorgänge, wie die mechanische Weltanschauung sie voraussetzen will, erblicken dürfen. Das ergiebigste Feld für diefe Untersuchungen haben die in Menagerien und zoologischen Gärten zahlreich gehaltenen Affen geliefert. Eme Gesellschaft Kapuziner-Affen, die in ihrem Käfig gerade beim Frühstück waren, liehen beim Ton einer Violine ihr Futter sofort liegen, um, an die Stangen geklammert und den Kopf nach der einen Seite geneigt, der Musik mit gespannter Anfmcrkfamteit zuzuhören. Ein Dutzend ^ kleiner Makakos verfchieoener Arten, die den angrenzenden Käfig bewohnten, zeigten sich nicht minder begierig, an dem musikalischen Oenuss theilzunehmen. Reihenweise sich an den vordersten Drähten festhaltend und keinen Laut ausstoßend, folgten sie den Tönen der Violine, bis eine plötzlich angestimmte Flöte sie eilig davon-.laufen machte. Der Tun einer Querpfeife erregte allseitiges Zorngeschrei. Eine entschiedene Vorliebe aller dieser Affen für die Violine war unverkennbar. Dasselbe Verhalten zeigte ein sechs Monate alter Orang-Utang, der von dem wahrscheinlich zum erstenmal sein Ohr treffenden Tone einer Violine zuerst überrafcht und seltsam ergriffen fchien. An die Stangen gelehnt und die eine Hand über den Kopf haltend, während er die andere an der Scite herunterhängen ließ, laufchte er den Tönen der Violine längere Zeit mit staunender Aufmerksamkeit. Mit einemmale fchlich er sich dann auf allen Vieren davon, sich wie ein gcängstigtes Kind nach rückwärts umsehend und seiner Stimmung deutlich dadurch Ausdruck gebend, dass er ein Stück Teppich über sich zog. Doch dauerte das Furchtgefühl nicht lange. In sitzender Haltung und mit Zeichen der Befriedigung, besonders als auf der Violine die Klänge des Dudelsacks nachgeahmt wurden, folgte er nun dem «Concert», Die Töne der Querpfeife flößten ihm zuerst Schrecken ein, allein bald streckte er die Hand nach dcm Instrument aus und unterwarf es einer eingehenden Untersuchung. Im allgemeinen scheint den Thieren unter allen Instrumenten die Violinc am meisten zu behagen, während sie die Töne der Flöte, und besonders die der Querpfeife, mit Gleichgiltigkeit oder entschiedenem Missbchageu aufnehmen. ^2aibacher Zeiwng Nr. 294.____________ ________ ___________2405_________________________________________ 27. December 1898. Llls^ ^ ^^ """ ^^ kurzem voll dem amerikanischen "lyngologm Mr. Mitchell einer eingehenden Prüfung ^"pgen worden. Der genannte Gelehrte bestreitet, wir der diesbezüglichen Mittheilung des technischen : ""aus I. Ascher in Wien entnehmen, die Auf-^"ng, dass der inhalierte Rauch der Cigarette in dc ^""genbläschen gelangt, und dass demnach alles in H, fauche enthaltene Nicotin auf diese Weise in das h^ Antritt findet. Thatsächlich kommt nach Mr. Mitchell dinas ^ ""^ ^^ ä" ben Bronchien, wodurch aller-üls 1 > ^"^ Nicotin absorbierende Fläche eine größere Allli^M- Cigarren- oder Pfcifenraucher wird, die den bie w ^ gewöhnlich nicht einziehen, daher also nur in ,h .,undlMe gelangt; eine schädliche Wirkung wird ^. lur den Gesunden hiedurch nicht herbeigeführt. Was jo is^ .^ geschmähte Papier der Cigarette anbetrifft, Kn? "^ schädliche Wirkung desselben absolut nicht vor-^ ^' ba es leine wägbaren, der Lunge und der Luft« V" abträglichen Substanzen enthält. ^-^(Im Gold lande Alaska.) Eine be-. nenswerte Beleuchtung der Zustände auf den Gold-bes 3 ^askas enthält das jüngst ausgegebene Bulletin ,H "^einigten Staaten-Bureaus für Arbeiter-Statistik. Aer^? ^"^^ ^^ vorigen Winters — so schreibt der und >>. .^ Verichtes — entstand eine ,Whiskey.Noth<, ^ ^. in den Wirtschaften noch vorhandenen geringen lM ^" wurden zu einem Dollar ,ver Drink< ver-^' Die erste frische Zufuhr von Spirituosen, 100 ^awf " Brandy, der von oberhalb des Flusses nach >h 3"- ^'"' brachte 75 Dollars für die Gallone, und »on 3s ^'" "" Mann, der Erlaubnis zur Einfuhr weil Gallonen Whiskey erhalten hatte, mit dieser W^" Sendung, die für 45 Dollars für die Gallone ^ « >and. Dieser Mann erzählte später seinen Freunden, ze^" nach Abzug ^er Unkosten «0.000 Dollars Rein-^ar ^ s ^^"' Unternehmen gehabt habe. In wenigen Tagen ber ^ ^"se Vorrath verbraucht. Am 8. Juni brachte .Kr 3"'^" 'Atay West< 16 Fass Whisley, die zu 1 Doll. ^ <>rlnt' verkauft wurden. Am 11. Juni endlich brachte ""d ?!"pl" «Weare» von Fort Yukon 47 Fass Whiskey ^odurll Quantitäten von Liqueuren in Flaschen, »per A.^ ^^ "^üder auf die normalen 50 Cents bleckn."^ herabgieng. Die »Commercial Company' d«r ^ s ^" Dollars für die Gallone, das war aber ^Not^'l Rachenputzer, und einer der Wirte fah fich die l^ ?/ ^u getauften Vorrath zu 37 50 Dollars für Weil iz' loszuschlagen — also fast ohne Nutzen — ^lniia?^ ^^ ^^'^ anstündigere Sorte wünschten. Die Alncr "' ^^ Wirtschaften waren enorm. Der Eigen-den ersi""" ^ "^" ,Salons' gibt an, dass er in 'h M " ^" ^"^" "^ ^lnem ,Grand Opening' ^lltcki^ ^""" ^"^"^ vereinnahmte. Die täglichen . ^MlMsemnahmen vom 1. April bis 20. Juni be-linen T l "^ ^^"" Dollars. In dem ,Pavillon<, ^ten A^"^^^ "^ Ausschanlsprivilegium, wurden am ^s tvu^" ^ Getränke 12.500 Dollars vcrcillnahmt, hasche ^""^ch viel Campagner für 40 Dollars die llir M ^trunken; die acht Kellnerinnen, die 25 pCt. ^Nten -^" ^'^" verkauften Getränke erhielten, vcr-^ufit " ^^ "^" Woche 750 Dollars. Die drei Hys.' "'welche die Tanzmusik besorgen, erhalten 17 50 ""s für den Tag.» Hllters^/Die Missernte in Russland.) Zur bilna l 2 ^" Nothleidenden in den von Missernte ^stem?l ^" Gouvernements organisiert das Rothe Kreuz »Is u"/'^ Hilfe durch Bezirks.Comite's. Aisher wurden ^itle ^"^"bungen ungefähr 800.000 Rubel ausgegeben, ^unll " ^"lbe Million steht vorläufig zur Ver. ktu^ (Influenza.) I« Newyork und über die ^breii ) ^^ gegenwärtig eine Influenza-Epidemie !ih ."". Der Gesundheitszustand der Stadt verschlechtert ^zünk "'^' ^^ 5Mc von Influenza, Lungen-^tzte?^ ""^ bronchitis nehmen immer zu. Viele ^hl /"o erkrankt. Die Todesfälle sind noch nicht sehr ^kgen ^ ^ ganzen 122 Personen der Epidemie ^lnv^ (Pest.) Der Dampfer der British - Iudia-^lles ^ 'Golconda., der am 25. d. M. im Plymouth ^rson '"^^^- bass er eine an der Pest leicht erkrankte kbr'ach. "" ^"b habe. Der Kranke wurde ans Land Vocal- und Promuzial-Nachrichten. * Deutsche Mhne. 'btte. ^ ^?"e komische Oper von Audran, «La Mas-^a'lk "n neuen Hause noch nicht gegeben wurde, ^ H7"""tag frisch nnd fröhlich über die weltbedcuten-^tlick m/ ""^"'" ^"^'^' ^lle Mitwirkenden gaben sich ^zuvu. ^' ^"" hübschen, graziösen Werke neues Blut Echini.' " ""^ ^'" «Glücksengel. rothe Backen an-'^asc... ""^ ^"s löbliche Bemühen gelang, denn hche ""e. dachte den besten Eindruck auf das zahl-^glei^" ""' und wird hoffentlich auch öfters gefallen. '°ist k '"" heutzutage an schärfere Kost gewöhnt ist, '^«ten f Geschmack noch immer für die anmuthigen NanMschen Schöpfungen empfänglich. Einzeln? Nummern, wie der reizende Walzer in ^»äur, der schon in der Ouvertüre gebracht wird, das feine Couplet «von dem Etwas», die Perle der Oper, der liebliche Zwie-gesang zwischen Bettina und Pepo. der über stürmisches Verlangen wiederholt werden musste, und noch andere wertvolle Gesangs- und Ensemblestücke sichern der «Mas-cotte» ein längeres Dasein. Der Dialog ist recht witzig, wirkt auf die Lachmuskeln, und die Beine haben auch etwas zu thun. Die muntere Mascotte, Fräulein Grub er, mit ihrem geliebten Schäfer, Herrn Lenoir, nahmen selbstverständlich das größte Interesse für sich in Anspruch und waren auch die treibende Kraft des ganzen. Die beliebten Künstler waren ein neckisches, lustiges Paar, voll Temperament und Laune, das auch alle Gesangsnummern zu schönster Geltung brachte. Fräulein Wi chert sah als verzogene Prinzessin elegant und unmuthig aus, spielte und sang ihre Partie ganz hübsch nnd discret, ja fast zu discret, hie und da wäre ein frischeres Drauflosgehen von viel besserer Wirkung gewesen. Es würde uns zu weit führen, wollten wir uns mit allen Rollen befassen; es sei daher nur noch erwähnt, dass die Herren Schwabl, Mahr und Roche mit der entsprechenden Laune ihre Partien charakterisierten und auch gesanglich gut durchführten. ^. — (Die Personal-Einkommensteuer-Berufun gs-Commission für Krain) hat in ihrer zweiten Sessionsperiode vom 19. bis 22. d. M. 457 Berufungen aus 5 Schätzungsbczirten in Verhandlung gezogen. Es wurde den Berufungen von 81 Parteien ganz und von 161 Parteien thcilweisc Folge gegeben, 210 Berufungen wurden zurückgewiefen und fünf zur Ergänzung der Erhebungen zurückgestellt. — (Ernennungen.) Das Präsidium der kram, Finanzunection hat den provisorischen Steuerinspector Franz Gerstenmayer zum definitiven Steueriufpector und die Finanzconceptsprattikanten Erich Mühleisen und Ewald Howanski zu provisorischen Finanz« concipisten ernannt. — (Ernennungen im Postdien ste.) Die Postofficiale Guido Rota, Anton Aimet und Ludwig August Custriu in Trieft, sowie Rafael Audau und Josef Scolaris iu Görz wurden zu Post-Oberofficialen ernannt. — (Conceptsdienst bei den Finanz-procuraturen.) Das Finanzministerium hat die Bestimmuugen bezüglich der für den Conceptsdienst bei den Finanzprocuraturen vorgeschriebenen Prüfung hinausgegeben. Auf die Zulassung der Finanzprocuraturs-Prüfung haben jeue Conceptsbeamtcn Anspruch, welche eine mindestens zweijährige, ununterbrochene, befriedigende Verwendung im Finanzprocuratursdienst aufweifen. In dieselbe ist die einjährige, mit befriedigendem Erfolg abgelegte Gerichtshofpraxis einzurechnen. Das Finanzministerium kann ausnahmsweise gestatten, dass in diese Verwendungsdauer auch eine sonstige Gerichtspraxis oder die bei einer staatlichen politischen oder Finanzbehörde in befriedigender Weife vollstreckte Conceptsprazis bis zu höchstens einem Jahre oder die bei einem inländischen Advocate» absolvierte Praxis bis zu höchstens sechs Monaten eingerechnet werde. — (Weihnachtszeit.) Man pflegt Weihnachten das schönste Fest des Jahres, Pfingsten das lieblichste zu nennen; beide Feste werden von jung und alt mit Freude begrüßt. Die Wcihnachtstanne ist der Lichterbaum des Christenthums, das, gleichsam immer grün, auch in den Tagen des winterlichen Lebens Trost und Freude spendend in die Seele des Menschen leuchtet. Wir wollen hoffen, dass das heilige, selige Christfest Trost und Freude in jedes Haus gebracht hat und dass alle Wünsche in Erfüllung gegangen sind. Doch nicht nur in den Familien, auch im Kreise der Vereine wurde und wird noch, zumeist mit menschenfreundlichen Zwecken verbunden, das fchönste Fest gefeiert. Wir werden Gelegenheit finden, über einzelne Veranstaltungen Näheres zu berichten. — (Handels- und Ge werbekammer.) Die Handels- und Gewcrbetammcr hält am 28. December um 2 Uhr nachmittags im Magistratssaale eine Sitzung ab. An der Tagesordnung sind: 1.) Vorlage des Protokolles der letzten Sitzung. 2.) Mittheilungen des Präsidiums. 3.) Bericht über den Umfang der Gcwerberechtc der Büchsenmacher uud Fahrradhändler. 4.) Gesuch mehrerer Bediensteten bei den Handelsleuten in Littai und Sanct Martin bei Littai um Regelung der Geschäftsstunden. 5.) Petition, betreffend die Verbesserung der Rechtspflege in Bosnien und Herccgovina. 6.) Voranschlag des Erfordernisses für das Jahr 1890. 7.) Verleihung von Stiftungen an erwerbsunfähige Gewerbetreibende. 8.) Eingabe, betreffend die Eiscnbahntarife für Holz. !).) Bericht, betreffend die zu errichtende gewerbliche Fortbildungsschule in St. Martin bei Littai. 10.) Bericht über eine Eingabe um Abschreibung der Umlage. 11.) Bericht über die Bildung einer Hntmachergenossenschaft. 12.) Bericht, betreffend die Eintheilung der Unterrichtsstunden an einer gewerblichen Fortbildungsschule. — (Christbaumfeter.) Im Knabenwaisen« hause des Vincenz-VereiueS Collegium Marianum (Polana- , traße Nr. 36) findet heute um 5 Uhr abends eine Christbaumfeier nur für Eingeladene mit nachfolgendem Programme statt: 1.) Einleitung: Intvrius^o giut'onioo aus «Oüvüiisri» ru»tio»nk» von P. Mascagni. Für Harmonium und Clavier. 2.) Vor der Krippe. Tableau. 3.) Vor der Krippe. Componiert von Marie von Mann. Gesang mit Begleitung. 4.) Begrüßung. Gedicht von Anton Hribar. Declamation, b.) Des Kindes Wert uud Würde. Gedicht voll Clemens Brentano. Declamation. 6.) Hi^e girotu. Compouiert von Anton Nedvsd. Sologesang mit Begleitung. 7.) !6»ni6 liuäolt'a l. Gedicht von Franz Malavasiö. Declamation. 8.)Kaijerseier. Gedicht von Hermine Proschko. Declamation. 9.) Ouu,Hu ^rauou ^oöutu I. ob potäkgtitlLMioi. Gedicht von Anton Medved. Declamation. 10.) Ansprache des Vlncenz-VerelNs'Prüsidenten. 11.) Hoch Oesterreich! Festspiel von Purschte-Schweninger mit Declamationen und Gesang, (l. Bosnien. 2. Salzburg. 3. Dalmatien und Küstenland. 4. Galizieu. 5. Kroatien. 6. Ungarn. 7. Böhmen. 8. Mähren. 9. Tirol. 10. Karnten. 11. Krain ftaibach^. 12. Steiermark. 13. Oberösterreich. 14. Niederösterreich.) — (K. t. Cent ralcom mission für Kun stund historische Denkmale.) In der am 25steu v. M. unter dem Vorfitze Sr. Excellenz des Herrn Präsidenten Dr. I. A. Freiherrn von Helfert abgehaltenen 24. Sitzung der zweiten Section der t. t. Centralcommis-sion für Kunst- und historische Denkmale wurde Krain betreffend berichtet: Die k. t. Bezirtshauptmannschaft Adelsbcrg übermittelt eine Zuschrift des Pfarramtes Slavina, wonach sich in der Filialtirche St. Trinitatis zu Gradec eine sehr interessante hölzerne Flachdecke mit Cassette«, in welchen die Bilder der zwölf Apostel angebracht sind, befindet. Sie ist, einige kleine Schäden abgerechnet, in gutem Zustande und vorläufig nicht gefährdet. (Referent: Regierungsrath Radnitzku.) — (Gemeindevorstands - Wahlen.) Bei der am 28. November vollzogenen Gemeindevorstandswahl in der Ortsgemcinde Draga im Gerichtsbezirke Sittich wurden Anton Lokar, Grundbesitzer in Polje, zum Gemeindevorsteher, Johann Skufca, Grundbesitzer in Draga, und Franz Slufca, Grundbesitzer ebendort, zu Gemeinde-rathen gewählt. — Bei der am 29. November stattgefundenen Neuwahl des Gemeindevorstandes für die Gemeinde Kraxen wurde der bisherige Gemeindevorsteher Franz Udovt, Besitzer in Kraxen, wiedergewählt, Josef Uranlar, Besitzer in Vrh, Franz Klop.ic, Besitzer in Kranjebrdo, und Josef Aubelj, Besitzer in Koreno, zu Gemeinderäthen gewählt. — Bei der am 1. December vollzogenen Gemeinbevorstandswahl in der Ortsgemeinde Zagorica im Gerichtsbezirke Sittich wurden Franz Zajc, Grundbesitzer in Bic, zum Gemeindevorsteher, Anton Pla-ninsel, Grundbesitzer in Zagorica, und Ignaz StruS, Grundbesitzer in Dobravca, zu Gemeinderäthen gewählt. — Bei der am 3. December vorgenommenen Neuwahl des Gemeindeoorstandes der Ortsgemcinde Sturja wurden Matthias Repic aus Sturje zum Gemeindevorsteher, Eduard Cigoj und Philipp Teröelj aus Sturje, Josef Ärccelj von Zapuze und Anton Peljhan aus Koll zu Gemeinderäthen gewählt. * (Kampf mit Zigeunern.) Am 15. d. M. verfolgte, wie man uns aus Adelsberg meldet, der Gendarmcrie-Titular-Postenführer Blasius Kraus des Bezirts-Postcns Volosca zufolge eines von Pisino in Volosca eingelangten Telegrammes eine Zigeunerbande, bestehend aus zwei Männern und einem Weibe, welche angeblich in Pisino mehrere Einbruchsdiebstähle verübt hatte und betrat dieselbe in Klein-Bukowitz, Gerichts-bezirl Illyrisch-Feistritz. Als die Zigeuner des Gendarmen ansichtig wurden, ergriffen sie sofort die Flucht, und feuerte ciuer der Zigeuner auf den genannten Postenführer zwei Schüsse ab, ohne denselben jedoch zu treffen. Titular-Postenführer Kaus, der hierauf auf die flüchtigen Zigeuner drei Schüsse — ebenfalls erfolglos — abgab, musste infolge Erschöpfung die Verfolgung der Zigeuner anfgcben, und es gelang den Zigeunern, obwohl dieselben vom Gendarmerieposten Ill.-Feistritz weiter verfolgt wurden, infolge eingetretener Nacht sich in Sicherheit zu bringen. Alle tagsdarauf fortgesetzten Nachforschungen nach den Zigeunern blieben rcfultatlos. —r. — (Abbazia und Lovrana.) Die Entwickelung Nbbazias und Lovranas dürfte in nächster Zeit eine rasche Förderung erfahren infolge der Beschlüsse, welche in der am 17. d. M. in Abbazia unter dem Vorsitze des Präsidenten Freiherr» von Bourgoiug stattgefnndenen ersten Sitzuug des erweiterten Directionsrathes der Acticn-gesellschaft Quarnero gefasst wurden. An derselben nahmen u. a. theil: Vicepräsident Hofrath Dr. Eger, ferner oic Directionsmitglicoer Hofrath von Claudy, Director Schröder vou der Schlafwagengesellschaft und Morisot von der internationalen Hotelgcsellschast. Es wurde beschlossen: Der Ausbau der Hochquellcn - Wasserleitung in Abbazia uud Lovrana, die Errichtung eines großen, den Bedürfnissen der modernen Therapie entsprechenden Warm-seebades und die Erweitcruug der Anlagen des «Hotel Stefanie» durch Herstellung neuer comfortabler Gesell« schaftsräumc. Die Eisenbahnverbindung Abbazias mit der Südbahn bildete den Gegenstand einer eingehenden Dis-cussion, und dürfte diese Frage voraussichtlich bald in ein actuelles Stadium treten. Laibacher Zeitung Nr. 294. 2406 __________ > 27. December 1898^ --(Errichtung eines Privat - G ym-nasiums in Laibach.) Der hochwürdigste Herr Fürstbischof Dr. A. Iegliö hat soeben einen Hirtenbrief an die Geistlichkeit seitler Diocese gerichtet, in welchem derselben der Entschluss bekanntgegeben wird, in Laibach ein Knabenseminar zu errichten, wo Jünglinge sich für den geistlichen Stand vorbereiten sollen; in der Anstalt — einem vollständigen Gymnasium — sollen dieselben Erziehung und Unterricht erhalten; der Unterricht soll von geistlichen Professoren ertheilt werden. Das Seminar soll für etwa 200 Studierende eingerichtet werden. Neben dem Seminarium soll ein Convict fiir jene Gymnasialschüler errichtet werden, welche nach ab» gelegter Matura sich irgend einem weltlichen Stande widmen wollen. Die vrojectierten Gebäude sollen auf den unfangreichen Gründen des fürstbischüflichen Meierhofes nächst der St. Pcterskirche in Laibach erbaut werden, wo auch ein entsprechender Garten und ein Spielplatz angelegt werden sollen. Die Vorbereitungen zum Baue sollen sofort getroffen und die neue Anstalt in fünf Jahren eröffnet werden. Die Kosten sind auf eine halbe Million präliminiert, und ist die Hälfte derselben bereits aufgebracht. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 22. auf den 23. d. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Trunkenheit, zwei wegen Reversion, eine wegen Vacierens und eine wegen Vettclns. — Vom 24. auf den 25. d. M. wurden fünfzehn Verhaftungen vorgenommen, und zwar neun wegen Vacierens, fünf wegen Excesses und nächtlicher Ruhestörung und eine wegen Reversion. — Vom 25. auf den 26. d. M. wurden elf Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Unterstaudslosigkeit und Trunkenheit, drei wegen Vacierens, vier wegen Excesses, eine wegen schwerer körperlicher Beschädigung und eine wegen Diebstahls. — Der vacierende Väckergehilfe Anton Aubel wurde wegen Diebstahls eines auf 14 fl. bewerteten Rockes und eines Geldbetrages von 5 fl. zum Nachtheile des Josef Staric verhaftet. — Der Eisenbahnarbeiter Johann ttnific wurde im Gasthauje Nr. 33 in der Floriansgasse schwer verletzt und ist ins Krankenhaus überführt worden. —r. — (Aus der Theaterkanzlei.) Heute wirb. zum Vortheile der Opercttensängerin Fräulein Riefa Grafen berg Zellers Obersteiger aufgeführt, und zwar als 55. ungerade Vorstellung. Fräulein Grafenberg ist eine begabte junge Sängerin, die mit schöllen» Erfolge gewirkt hat. Mittwoch geht als 54. gerade Vorstellung Puccinis « Bohöme» zum dritten- und unwiderruflich lehtcnmale in Scene, indem Herr Schuster bereits am 1. Jänner sein Engagement am Stndttheater in Böhmisch-Teplitz antritt. Donnerstag wird als 56. gerade Vorstellung Audrans melodiöse Operetten-neuheit «Der Glücksengel» (La Mascottc) gegeben, und zwar zum Vortheile der Opercttensängerin Elisabeth Wiehert. Am 31. December um halb 5 Uhr findet die zweite und letzte Kindcrvorstcllung der Saison statt, und zwar zu bedeutend ermäßigten Preisen. Zur Aufführung wird Nestroys unverwüstliches Zaubermärchen «Lumpaci Vagabundus» gebracht. Literarisches. Kärntnerlieder. Die Fortsetzung einer der beliebtesten Liedersammlungen, der «25 Original-Kärntner-lieder» für ein- und zweistimmigen Gesang mit Zitherbegleitung, arrangiert von Hans Äellina, ist soeben als zweites Heft ausgegeben worden. (Klagcnfurt, Verlag Ioh. Heyn, Preis 1 fl.) Diese weitere Sammlung von 25 der schönsten Kärntnerlieder, leicht und dabei sehr wirtsam und melodiös spielbar, wird zweifellos die gleiche Verbreitung und Wertschätzung wie das erste Heft finden. « P. K. Rofeggers Schriften. Volksausgabe. Zweite Serie. Die Ausgabe erfolgt in 100 Lieferungen ö. 20 kr. (A. Hartlcbens Verlag in Wien.) Die zweite Serie der wohlfeilen Voltsausgabe der besten früheren Schriften P. K. Roseggers hat folgenden Inhalt: Höhcn-feuer. — Allerlei Menschliches. — Das Geschichtenbuch des Wanderers, zwei Bünde. — Die Aelpler. — Martin der Mann. — Spazicrgäuge in der Heimat. — Sonntagsruhe. — Feierabende. — Sonderlinge. — Bergpredigten. — Am Wanderstabe. — Der Schelm aus den Alpen, zwei Bünde. — Meine Ferien. — Zusammen 15 Bände in 100 Lieferungen; hievon find bisher 40 Lieferungen ausgegeben. Alles in dieser Rubrik Besprochene kann durch die hiesige Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H, Fed. Vamberg bezogen werden. Neueste Nachrichten. Gräfin Thun f Aus Wien wird vom 24.-d. M. gemeldet: Seine Majestät der Kaifer drückte Seiner Excellenz dem Herrn Ministerpräsidenten Grafen Thun das Beileid in einem eigenhändigen Schreiben aus. Der Herr Ministerpräsident begab sich sofort in die Hofburg, um seinen ehrfurchtsvollsten Dank zu über» mitteln. Se. k. und k. Hoheit der durchlauchtigste Herr Erzherzog Franz Ferdinand condolierte zeitlich früh persönlich; auch andere Erzherzoge und Erzherzoginnen condolierten theils persönlich, theils durch ihre Obersthofmeisler. Die Antheilnahme für den Herrn Ministerpräsidenten äußert sich in außerordentlichem Maße. Condolenz-Telegramme sandten: Fürst Ferdinand von Bulgarien, Prinz Wilhelm von Schaum« bürg-Lippe, Herzog Albrecht von Württemberg und Gemahlin, Cardinal Fürsterzbischof Schönborn. Ferner condolierteu im Laufe des Vormittags persönlich der deutsche Botschafter Graf Eulenburg sammt Gemahlin, sowie die übrigen Mitglieder des diplomatischen Corps, Seine Excellenz der Herr Minister des Aeußern Graf Goluchowsti, die übrigen Herren Minister, zahlreiche Mitglieder beider Häufer des Reichsrathes, die hohe Aristokratie, die Hof- und Amtswürdenträger. Wien, 26. December. Heute nachmittags fand das Leichenbegängnis der Gräfin T h u u unter außerordentlich zahlreicher Betheiligung des Publicums statt. Kranzfpendeu waren in großer Zahl eingelangt, darunter u. a.: vom Minister des Aeuhern Grafen Goluchowski, Baronin Vanffy, von den conservative« Abgeordneten Böhmens, von dem Officicrscorps des 14. Dragoner-Regiments. Condolenzen noch von dcr durchlauchtigsten Erzherzogin Maria Immaculata, Herzogin Adelgunde vou Modena, vom Prinzen Leopold von Baiern, von Prinzessin Gisela, vom Herzogspaar vou Cumberland, Fürsterzbischof Gruscha und anderen Kirchenfürsteu, von den ungarischen Ministern Fejervary und Lukacs, den Spitzen der Beamtenschaft und des Militärs sowie von zahlreichen Mitgliedern des Adels. Nach erfolgter erster Einsegnung im Trauerhaufe wurde die Leiche in den sechsspännigen Glaswagen gehoben, auf dem nur zwei Kränze, vom Grafen Thun und den Eltern der Verstorbenen, lagen, und nach der Pfarrkirche am Hofe überführt. Voraus fuhren vier offene Vlumenwagen. In der Kirche hatten sich eingbfunden: Die durchlauchtigste Erzherzogin Maria Therese, Erzherzog Rainer, der Minister des Aenßern Graf Goluchowskl mit Gemahlin, Reichssinanzminister Kallay und Gemahlin, die Mitglieder des üsterr. Cabinets, theil-weife mit den Gemahlinnen, Statthalter Graf Kiel-niansegg und Gemahlin, Baron Gautsch, der Statthalter von Steiermark Graf Clary mit Gemahlin, das vollzählige diplomatische Corps, die Herren der päpstlichen Nun-tiatur, hohe Staatswürdenträger. Nach vollzogener Einsegnung bewegte sich der Zug zum Nordbahnhose, wo um 9 Uhr die Ueberführung nach Tetschen erfolgt, wo die feierliche Einsegnung und Beisetzung in der Familiengruft am 27. December vor sich geht. Ministerpräsident Graf Thun reist heute um 10 Uhr abends in Begleitung des Minifterialrathes Hauenschild nach Tetschen. ___________ Die Lage in Ungarn. (Original-Telegramme.) Budapest, 25. December. Abgeordneter Ferdinand Horanszky sandte dem Ministerpräsidenten Baron Banffy seine Zeugen, und zwar die Abgeordneten Nikolaus von Szemere und Graf Stefan Karolyi. Baron Banffy nominierte den Landesverthcidigungs-Minister Baron Fejervary und den Abgeordneten Edmund Gajary als seine Zeugen. Budapest, 26. December. Die Secundanten Banffys richteten an denselben ein Schreiben, worin sie unter Vorlage des Protokolles erklären, es werde hicdurch offenkundig, dass die an folche Bedingungen geknüpfte Forderung um Genugthuung der sich beleidigt erklärenden Partei, der nach der Herausforderung zum Zweitampfe kein anderes Recht zusteht, als bezüglich der Wahl der Waffen und der Modalitäten des Zweikampfes, damit gleichbedeutend ist, als ob die Genugthuung mit der Waffe überhaupt nicht gefordert worden wäre. Die Zeugen Horanszkys sagen in einem an diesen gerichteten Schreiben, dass sie seine Forderung von Banffy, Retorsion durch die Waffen zu erlangen, nicht ausführen konnten, da die Zeugen Aanffys nur geneigt waren, ritterliche Genugthuung zu geben. Budapest, 26. December. In den zwischen den Secundanten Baron Vanffys und Horanszkys gewechselten Protokollen erklären die Secundanten Horanszkys, letzterer betrachte die Herausforderung bloß als eine Retorsion mit den Waffen und behalte sich vollkommene Actionsfreiheit zur Aufklärung der auch politischen Charakter besitzenden Angelegenheit vor. Die Secundanten Baron Vanffys betrachten diefen Vorbehalt als nicht am Platze, da die Genugthuung mit den Waffen die vorschriftsmäßige Art der Erledigung ritterlicher Angelegenheiten sei. Die Genugthuung mit Waffen bieten sie jedoch bedingungslos an. Die Secundanteu Horankys erklären, da sie die Retorsion mit Waffen nicht erlangen tonnen, die Angelegenheit ihrerfeits abgeschlossen. Die Secundanten Banffys erklären, da unbedingt die angebotene Genugthuung mit den Waffen von den Secundanten horanszkys nicht ^ genommen wurde, die Angelegenheit für Banffy "' abgeschlossen. Groh - Becskerek, 25. December. (Meld^ des ungar. Telegraphen-Correspondenz-Bureau.) .^' hiesigen liberalen Wähler beschlossen in ihrer heutN Versammlung, der Regierung und der liberalen Pa^ für ihre patriotische Thätigkeit den Dank zu votiel" und sie in ihrem Bestrebens auch fernerhin zu uB'' stützen.________ Hlelegrarnrne. Budapest, 25. December. (Orig.-Tel.) ^' ung. Tel.-Corr.-Bur. meldet: Der gestern von M um 11 Uhr nachts abgegangene Perfonenzug Nr. u hielt um 4 Uhr 3 Min. früh vor der Station "e"' Häusel. Gerade als der Zug abgelassen werden s0",^ stieß mit demselben der Maschinenzug Nr. 117 H '"' folge falscher Weichenstellung mit großer Vehe^' zusammen. Fünf Waggons wurden vollständig ^' trümmert und von den Reifenden zwei schwer ^ dreizehn leicht verletzt. Aerztliche Hilfe war alM zur Stelle. Der diensthabende Verlehrsbeamte s^ die beiden Maschinführer wurden sofort vom D^ suspendiert und die Untersuchung eingeleitet. ^ Personenzug traf mit dreistündiger Verspätung Budapest ein. ,, Trieft, 26. December. (Orig.-Tel.) Die zah^ besuchte Versammlung der Associazione Progressist' Teatro Polytheama Rossetti nahm eine Protestrejolll^ gegen die Errichtung des slavischen Gymnasiums , Pisino an. Die Theilnehmer an der VersainnE zogen sodann in Massen durch die Hauptstraße!^. Stadt unter Rufen auf die italienische National^ zerstreuten sich aber über Aufforderung der P^' Einige Verhaftungen wurden wegen Renitenz " genommen. Cetinjc, 25. December. (Orig.-Tel.) Die 3t^ rung beschloss, die montenegrinischen Soldaten, ^ nach Kreta entsendet worden waren, um in die >»' nationale Gendarmerie einzutreten, zurückzuberuf^'. Brüssel, 26. December. (Orig.-Tel.) Der Ms^ der Bergarbeiter von Charleroi nahm eine ^ oronung an, in welcher die Bergarbeiter im H>^ auf den allgemeinen Ausstand, der wegen Verweis einer Lohnerhöhung seitens der Kohlengrube»!^ waltungen in Aussicht stehen soll, zur Vorderes von Hilfsmitteln aufgefordert werden. -, Paris, 26. December. (Orig.-Tel.) Der ^. sident der Strafkammer des Cassatwnshofes, Lölv.,^ gab sich heute nachmittags in Begleitung eines !.. Rosengasse Nr. 27, Marasmus. — Francisca Rajalowitjch, ^"cassebeamtenstvitwe, 50 I., Älter Markt ^4, Lungentuber» N , Am 2b. December. Johanna Roslovec, Private, 90 I., ""lanastraße 40. Marasmus. ^, Am 26. December. Helena Krasovec, Krämerin, 79 I., ^löngasse 6, Marasmus. Im Siechenhause. w Am 25. December. Theresia Henle, Private, 92 I., "arasmus. Victeorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. 3 »2 R « ^ ö ßI" 2 ^" be» Himmel« ! ^ LZ 24^DK7^?50 0 >0 S""ZO71näßig , dewüllt ! ^_ ^Nb. 750 1 -28 SO. schwach theils heiter____ ,. ^U.Mg. 750 2 -50 WSW. schwach bewölll « » N. 7488-32 S. schwach theilw. bew. 0-0 ^ ^^Ab. 747-9 -56 SO. schwach Nebel________ «f. ?Ä?Mg., 747 0 -7 4 SW. mäßig Nebel "' «.HZ. 7457 -5-7 S. schwach Nebel 0-0 ^°^Nb. 745-8 -74 SO. schwach Nebel________ ! 7 UTUg.! ?46 1 > -9 b > SW. schwach , Nebel ! 0 0 unk 3^ Tagesmittel der Temperatur vom Samstag, Sonntag y.'° Montag-1-9°, -4-6° und -68°. beziehungsweise um ^ über, 2 1» und 43° unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianuschowslv Ritter von Wissehrad. Ein schön möbliertes Zimmer (O ,':eP&r&tem Eingänge, ist Maria Thereslen-Strasse r^lUeum), II. Stook, Thür 55, mit 1. Jänner zu 9r*Ueten. (5059) 3-1 Wohnung gesucht bestehend aus vier bis fünf Zimmern und Zugehör, zum Februar-Termin. Anträge sind an die Administration dieser Zeitung zu richten. 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Schlussfähigkeit erforderliche Mitgliederanzahl nicht anwesend sein, so findet um I diese Zeit im Sinne des § 9 der Satzungen eine zweite Versammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen ; beschlussfähig ist. • Der Ausschuss. j Course an der Wiener Börse vom 24. December 1898. «°«dem oMene« «o«««««« . Vtld W°rr zl!l»l».Anl»h«N. ^"h"tliche Ue,tte «n Noten , ., l»u,^^" .'Mmftel lao fl. ll)U- 16«-"?.'" Ctll»t«losc . ioo st. i»ü !»u l»^ i^u ^» D°m..P,a„dbr. »l »20 st. "» 2l» lüo 3a 4°/' ?.^t" Volbreütt. steuerfrei l20 »o «2l ' «. '. ^ente in ttr°!>e,»uä!)l., "Utrfrei für 8««, nroiie» Nom< wl 8« lU« - „,n,"°:bt°, per Ultimo . . l«I l« 1U2 - "l » Kronen N°m, . . «U - WA' '"lt«bahn.Btaatöschuldve». schreibungen. LZ'N',.?,,.,i!^.««».. °» ,."^bah» 4°/« m «c°„e„w ^°''b"«b»hn 4°/, i. »rö„tnw' »l".«^"?"lchulbvtl,chreil.un. ""«bgtsttmp.^lsent...Äctien. ^^"-'»ubwti« 2W fl. e. W. ^."^^ . ...... «24S0«»'-- Mlj^Izh.Dr, «oofl,«,»» l><>/, «XC —2»«'— ''°"«l'5!ubn..V,«o Flll»z°I>iscfM,, Vm. !8»4, 4'/, »» »" »uu 3« «alizifche Karl. Ludwi«. Vlly». diverse Stücke 4»/„ . . . . 9» 7b »00 2b Voiarlberger Bahn, > Ung, Voldrente 4°/„ per «lass« »20 lb »20 35 dto. dto, per Ultimo . . . , »2^ ib l«>> 3? dto. Rente in sslo»c»währ,, 4"/« steuerfrei für AXNVrlinen Nui!!, »?'?ö «?8k 4"/„ bto, dtu, per Ultimo , . »7'?b »? »!> dto 2t, E ÄI,Oolb l«Uf!,,4»/,"/c, «S?b »»X.°> bto, dto. Silber 100 fl., 4>/,'>/, l1»'7O »20 4: bto, Etnats Oblig, (ll»g Ostb.) U. I. l876, 5"/»..... <2!< ?N «2l 70 dto, 4«/,"/nLcha»lleaal.AbI.-Obl >«>'', l«l — bto. Präm-Änl. ^ 10« fl, b, W, !b7'7i> lb» 7 bto, dto, ll bull. ü, W. l???!,«»?» Theih°Rtg,°Lose 4"/, 100 fl. . »3» - >3» - Hrundenll.» Obligationen (für 100 fl. LM.). 4°/. un«ar!sche (100 fl, «. W.) »' »5 W »^ 4°/, troallfche und slavonische ^'^ ^' Andere össentl. Anlehen. Donall°«ea.°Lofe!>"/„. . . . l»N2b t8>l-, dto. .Anlelhe 187» . . 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