?v8tn ing plačana v xolovini. AtZ«Kspr«ise für das Inland ganzjährig X 36 - halbjährig X 18 — ;Ur das Ausland ganzjährig X 72 — halbjährig X 86 — für Amerika ganzjährig v. 2 SV M. 19. WlU Erscheint am 1. und 15. eines jeden Monates. Bestellungen übernuuml die Perms.ttnng der HottsÄerr Zeilm.g in Gottschec stir. 121. Berichte sind zu senden an die S-Srittteituilg der Katttcheer Zeitung m Gottschee. Koöevje, am 1. Hktoöer 1921. Anzeigen (Inserate) werden nach Taris be¬ rechnet und von der Ver¬ waltung des Blattes übernommen. Briese ohne Unterschrift werdennichtberücksichtigt, Manuskripte nicht zurück¬ gesendet. Postsparkassen-Konto Nr. 10.957. Jayrga-rg !!I. (18). Wählet alle — wählet deutsch. Lange hat es gebraucht, dem Gottschcer Ländchen das wieder einzuräumen, was anderen nie entzogen wurde, nämlich das Gemeinde¬ wahlrecht. Ob nun dieses Zugeständnis dem Gerechtigkeitsgefühle des neuen Statthalters oder gleichen Gefühlen weiterer Kreise entsprungen ist, in jedem Falle muß es als Schritt zum Besseren bezeichnet werden. Die Gottscheer dürfen nunmehr überall in den Gemeinden wählen und die Wählerlisten werden in diesen Tagen aufliegen und wenn innerhalb acht Tagen keine Reklamationen dagegen stattfinden, erhalten sie Rechtskraft. Im Verlaufe von weiteren fünf Tagen find die bei den Gemeindeämtern erhältlichen Kandidatenlisten auszusüllen, von den Kandidaten und deren Stellvertretern eigenhändig zu fertigen und der Bezirkshanptmannschaft in dreifacher Ausfertigung zu übermitteln. Nach Ablauf des Termines wird der Wahltag bestimmt. Liegt nur eine einzige Kandidatenliste vor, so gelten ohne weitere Wahl die in ihr enthaltenen Bewerber als gewählt. Es wird wohl nicht nötig sein, erst des langen und breiten dar¬ zutun, daß jeder Wahlberechtigte sein Wahlrecht ausübeu muß. Und wahl¬ berechtigt ist jede 21 Jahre alte ManneSpcrson, die bis zum Tage des Aufliegens der Wählerliste schon ein Jahr in der Gemeinde ansässig ist; wählbar jeder 24jährige. Wählen sollen wir, weil wir ja bisher die Entziehung des Wahlrechtes ein Unrecht genannt haben. Es müßte nun bei der Regierung einen sonderbaren Eindruck machen, wenn wir uns dieses endlich zugestandenen Rechtes freiwillig begeben wollten. . Der wichtigste Antrieb zur Beteiligung an der Wahl aber ist die Erhaltung unserer nationalen Existenz. Die Gemeindewahlen sollen den Beweis erbringen, daß Land und Leute im Gottscheerischen noch über¬ wiegend deutsch und als deutsch zu behandeln sind. Wo die Bevölkerung der Mehrheit nach deutsch ist, muß auch für deutschen Unterricht, deutsche Lehrer und Priester gesorgt werden, muß diesem Volke amtlicher deutscher Verkehr zugebilligt werden. Jede Saumseligkeit oder Gemächlichkeit betreffs Wahlbeteiligung würde sich bitter rächen. Unsere Gemeinden müssen der Mehrheit nach deutsche Ausschußmänner und Vorsteher haben, denn das entspricht den bestehenden Verhältnissen. Darum heißt es einig und geschloffen Vorgehen. Alle Kandidatenlisten sollen als Kandidaten¬ listen derGottscheer Bauernpartei bezeichnet werden. Die Listen sollen im möglichsten Einvernehmen mit den Wahlberechtigten zusammen¬ gestellt werden. Daß nicht alle Wühler Kandidaten sein können, ist wohl einleuchtend und deshalb wird sich der Nichrkandidat darob nicht kränken. Daß jüngere, unverbrauchte Kräfte als Kandidaten aufgestellt werden, werden ihnen die Alten nicht Übelnehmen, sondern ihnen für die Abnahme der Last eher dankbar sein. Wo slowenische Wähler in größerer Zahl in Betracht kommen, ist ein Einvernehmen mit ihnen bei Verfassung der Listen entschieden anzuraten. Die Slowenen fürchten wir nicht. Nur eine Gattung von Wählern könnte uns schaden. Es sind jene, und es sind ihrer überall etliche, die heute Bauernparteiler, morgen Kommunisten, dann wieder Sozialisten sind, die vor dem Kriege hitzige Südmärker und Schulvereinler waren, von diesen Vereinen sich unterstützen ließen, jetzt aber den Slowenen in widerlicher Weise sich anbiedern und jede deutsche Regung kritisieren und verurteilen. Solche gehören in keine Kandidaten¬ liste, weil sie Schädlinge ihres Volkes sind. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht sind die Gemeindewahlen von großer Wichtigkeit. Nach der Verfassung soll ja der Wirkungskreis der Gemeinden ein größerer werden und manche Angelegenheit, die bisher höhere Be¬ hörden erledigten, den Gemeinden überlassen werden. Jetzt hast du Zeit und Gelegenheit, Männer zu wählen, von denen du rechtes Verständnis für die Allgemeinheit erwarten kannst. Hintennach schimpfen ist nicht des Mannes Art. Wählet alle, — wählet deutsch. Die Eisenbahnverbindung Sloweniens mit dem Meere. Zu dieser Frage hat kürzlich Herr Jng. Al. Hrsvat das Wort er¬ griffen, offenbar nur geleitet von dem patriotischen Bestreben, zum glück¬ lichen Gelingen beizmragcn. Im Hinblicke auf das Gelingen der richtigen Lösung ist eine fach¬ männische Erörterung gewiß angebracht; wenn sie sich frei hält von per¬ sönlichen Angriffen, so können ihre Argumente nur gewinnen. Ich möchte daran erinnern, daß der Beruf des Ingenieurs ein idealer, nur dem des Arztes vergleichbarer ist. Wo immerhin der Arzt gerufen wird, stets wird er gewissenhaft handeln; ebenso der Ingenieur, dessen Ziel es ist, mit den geringsten Mitteln das Beste zu schaffen. Den Gedanken: Mit den geringsten Mitteln das Beste zu schaffen möchte ich zur Richtschnur der folgenden Ausführungen machen. Worum handelt cs sich? — Man nehme eine Eisenbahnkarte Mitteleuropas zur Hand und betrachte die auf Jugoslawien entfallenden Bahnen. Man erkennt, daß dem Staate Eisenbahnlinien zugefallen sind, die für einen anderen, nicht mehr bestehenden entworfen worden sind. Wien, Buda¬ pest und Triest sind die großen Zentren, nach denen das Eisenbahnnetz der ehemaligen Monarchie orientiert ist. Der jugoslawische Staat hat aber eigene Bedürfnisse, denen das vorhandene, einer früheren Zeit entsprechende Netz nicht gerecht wird. Unter den Mängeln, die wir beim Betrachten der Eisenbahnkarte sofort entdecken, ist das Fehlen des kurzen Gliedes von Koäevje nach Brod-Moravice in die Augen fallend. Dieses Stück bedeutet nicht mehr als eine Masche, welche fehlt, damit die Bahnnetze Sloweniens und Kroatiens m eine vortreffliche Verbindung gebracht werden. Daß dieses, fast selbstverständliche Schlußglied noch nicht existiert, hat seinen Grund in der alten Rivalität Triests und Fiumes. Asterreich hat lieber die Alpenbahn nach Triest erbaut als eine Ableitung des österreichischen Ver¬ kehres nach Fiume gestattet. Heute ist die Situation vollkommen geändert. Jetzt muß jeder Jugoslawe wünschen, den Verkehr vom ita¬ lienischen Triest weg über eigenen Boden zum eigenen Hafen geleitet zu sehen, sei es nach Bakar, sei es nach Dalmatien. Die Bahnlinie Ljubljana—Koäevje—Brod-Moravice wird dieser Aus¬ gabe durchaus gerecht, da sie in gestrecktester Linie nach Dalmatien führt, hiebei jeden Kilometer Umweg vermeidet und im Verkehr nach Fiume 76 Kilometer Weglänge erspart. Sache einer richtigen Tarifpolitik wird es sein, hier noch fördernd einzugreifen. Soll ich daran erinnern, daß es nur durch die österreichische Tarifpolitik möglich wurde, den böhmischen Exportverkehr über Triest zu leiten, wo er doch eher nach Hamburg gravitiert ? Die jetzige Verödung Triests ist der Beweis. Das industriereiche Oberkrain und das große industriereiche Süddeutschland aber I'egen zur Bahn Ko- Levje—Brod-Moravice außerordentlich günstig und es bedarf keiner großen Voraussicht, um der Bahn die Bedeutung für den Exportverkehr voraus¬ zusagen, Gegenüber solchen großen Gesichtspunkten der Volks- und Staats¬ wirtschaft, zu denen ebenso gewichtige der Landesverteidigung hinzukommen, ist es Wortklauberei zu fragen, ob die Bahn, die unzweifelhaft eine Haupt¬ bahn sein wird, eine ganz erstklassige oder eine erstklassige sein wird. Da sie den Charakter der an sie anschließenden Haupt- bahnen erhält, wird sie eine Hauptbahn fein. Sie erhält dieselben Steigungsverhältnisse wie die anschließende , Strecke nach Fiume; während aber diese Anschlußstrecke auf die Länge von rund 44 Kilometer die Steigung von 25 V» aufweist, wird die Bahn Kočevje —Brod-Moravice diese Steigung nur auf die Länge von 15 Kilo¬ metern besitzen. Die Bahn Karlovac—Fiume war die wichtigste Export¬ linie des ehemals so großen ungarischen Staates und für ihn gewiß eine Seite 74. Gottscheer Zeitung — Nr. 19. Jahrgang lll. erstklassige Hauptbahn. Desgleichen wird niemand leugnen, daß die Süd¬ bahn von Wien nach Triest, die Bahn von Innsbruck über den Brenner nach Jialien, die zweite Alpenbahn Österreichs nach Triest Hauptbahnen sind, obwohl auch sie Neigungen von 25°/o, ja von 27°/° auf viele Kilometer Länge aufweisen. Die Arlbergbahn, welche Wien mit der Schweiz, Frankreich und England verbindet, hat Rampen von 27 und sogar 30°/«; die von den erstklassigen Schweizer Ingenieuren erbaute Gonhardbahn hat zwischen Erstfeld und Göschenen auf 256 Kilometer die Steigung von 25 und 26°/o, auf der Südrampe dieser Linie hingegen finden wir 25, 26 und selbst 27°/o auf 345 Kilometer Länge. Die schweizerische Lölsch- bergbahn hat 27°/o, die Mont Cenisbahn 30°/o. Man sollte meinen, daß diese Beispiele von Hauptbahnen überzeugend genug wären. Bei Lokalbahnen kommen größere Steigungen bis 40°/» vor. Insbesondere im elektrischen Betriebe bedeuten sie kein Hindernis. Die vorangeführtcn Beispiele betreffen lauter Bahnen im gebirgigen Terrain. Die richtige Abwägung der Rücksichten auf Anlagekapital und Betriebskosten führt zur Erfahrung, daß man bei Hauptbahnen im Ge- birge 25°/o nicht gerne überschreitet. Für Bahnen nn Flach- und Hügel- lande gelten andere Grundsätze, dort wählt man aus Betriebcrücksichten ge¬ ringere Neigungen. Es wäre aber fehlerhaft, das, was für Flachlandsbahnen richtig ist, auf Linien im Gebirge an¬ wenden zu wollen. Denn ebenso wie man sparsamen Betrieb an- strebcn muß, ist auch auf niedriges Baukapital zu achten, sonst leidet die Rentabilität. Große Steigungen kommen zumeist in den Gebirgsländern vor, wo auch häufig Wasserkräfte zur Verjügung stehen. Es ist nicht daran zu denken, daß man künftig vorhandene Steilrampen von Bahnen umbaut und durch lange Tunneie abflacht; vielmehr nimmt die moderne Entwicklung zur Elektrizität ihre Zuflucht. Der elektrische Betrieb bewältigt leicht und rationell größere Steigungen als Dampfbetrieb. Die elektrische Lokomotive ist überlastungsfähig und sichert verbesserte Adhäsion. Da überdies zumeist der Strom aus Wasserkraft gewonnen wird, ist die Elektrisierung auch wirtschaftlich gerechtfertigt. Man macht hiedurch den Bahnbetrieb unab- hängig von der steigenden Bewegung der Löhne der Bergarbeiter. Amerika und die Schweiz, auch Oberitalien und Deutschland bieten bereits Beispiele für den elektrischen Vollbahnbetrieb. Auch Oesterreich hat bereits mehrere Dutzend elektrischer Schnellzugs- uud Güterzugslokomo- tiven in Arbeit, denn mit der Elektrisierung der Bahnen in Tirol wird «S ernst. Wer sich hierüber über den Ausbau der Wasserkräfte daselbst unterrichten will, findet Näheres in der Zeitschrift des österr. Jngenieur- und Architeklenvercines 1920 und 1921. Auch Slowenien besitzt reiche Wasserkräfte und manche Vorarbeit wurde schon vor dem Jahre 1918 für ihre Ausnutzung geleistet. Ich erinnere an das SpitzendcckungSwerk bei Scheraurntz in Öberkrain und an das Faalwerk an der Drau mit seinen 6000 PS-Turbinen. Offenbar wird auch in Slowenien in nicht ferner Zukunft der elektrische Bahnbetrieb auf Gebirgsstrecken eingesührt werdend Insbesondere die Rampenstrecken der Linie Koäevje—Brord-Moravice-Fiume kommen in Betracht, weil hier in der Kulpa und Öabranka reiche Wasserkräfte verfügbar sind und die Braunkohlenlager von Gvttschee eine kalorische Reserve bedeuten. Da wiederholt in den Zeitungen Tunnele von mehreren Kilometern Länge als harmlos hingestellt worden sind, seien dieser Frage noch einige Worte gewidmet. Jeder längere Tunnel verteuert die Bau¬ kosten und den Betrieb der Bahn ganz erheblich. Die Bau¬ kosten eines Tunnels steigen mit der Länge, aber nicht Linear, sondern in der Potenz. Dadurch wird die Rentabilität mit höheren Kosten der Verzinsung und Amortisation des Baukapitalcs belastet. Jeder längere Tunnel erfordert künstliche, maschinelle Lüftung, er erschwert die Erhaltungs¬ arbeiten und setzt das Mauerwerk und den Oberbau durch die Rauchgase der frühzeitigen Zerstörung aus. Für die Gefahren und bösen Überraschungen, welche bei längeren Tunnelbautcn einzutrcten pflegen, geben der Bosruck- und der Simplon- tunnel intenssante Beispiele. Es zeigt von Oberflächlichkeit im Urteile, wenn gerade mir Angst vor einem längeren Tunnel vorgeworfen wird. Ich habe im Auftrage des ehemaligen österreichischen Eisenbahnministeriums in den Jahren 1911 und 1913 zweimal Frankreich, England und Amerika bereist, um die dortigen Tunneldahnen zu studieren, da ich beratender Ingenieur für die geplanten Wiener Untergrundbahnen war. Kein Tunnelingenieur wird leugnen, daß Tunnel unter Meeresbuchten, wie in Boston und Chicago, unter Riesenströmen, wie in New Jork, London, Paris, Liverpool und unter der Elbe und Spree und endlich unter belebten Stadtteilen der Großstädte zu den allerschwierigsten Bauwerken gehören, welche die moderne Technik kennt. Aber die richtig verstandene Technik verlangt auch sparsames Arbeiten und wendet so teureTunnelbau- werke nur dort an, wo sie unvermeidlich sind. Meine Berichte über die amerikanischen Untergrundbahnen sind in C. W. Kreidels Verlag in Wiesbaden erschienen. Wenn gesagt wird, Österreich plane den Bau eines 19 Kilometer langen Tunnels für die Kärntner Ostbaha, so ist zu erwidern, daß dies Zeitungsgeschwätz ist, kein Ingenieur denkt auch nur an so ein Unding. Was auch die Gegner der Linie Kočevje —Brod-Maravice sage« mögen, Tatsache ist: Diese Bahn ist ein; unbedingte Notwendigkeit für den Zusammenschluß der Bahnnetze Sloweniens und Kroatiens. Sie liegt im eminenten staatlichen Interesse, macht sie doch den jugoslawischenaHandek unabhängig vom italienischen Gebiete. Sie ist kurz, nur 45 km l ng und günstig in der Trassenführung. Auf jugoslawischem Gebiete kürzt sie de« Weg nach Fiume um 76 km, bedeutet also eine enorme Ersparnis. Sie führt in gestrecktester Richtung nach Dalmatien, keine andere Linie ist kürzer. Der Bahn fallen aus den neu erschlossenen Gegenden große, ihre Rentabilität günstig beeinflussende Frachten, Holz, Kohle, Ziegel, Holz¬ kohle, Industrie- und landwirtschaftliche Produkte zu. Die Nmurschöu- heilkn der als krainische Schweiz bezeichneten Gegenden u nd ihre interessante Trasse sichern ihr den Fremdenverkehr. Die Bahn ersch/'eßt riesige Wälder, zum Teil mit Urwaldcharakker und verläuft in einem Gebiete mit reichen Wasserkräften und Kohlenlagern. Alles dies sind Tatsachen. Vor wenigen Tagen hat sich Herr Hofrat Schuklje, einer der gründlichsten Kenner der jugoslawischen Effenbahnvcr- hältnisse und ein warmer Freund der Trasse Örnomelj - Ogulin die Trasse Kočevje— Brod-Moravice genau an Oct und Stelle angesehen, um ob¬ jektiv urteilen zu können. Sein Urteil lautete: Die Bahn Ko Levje — Brod-Maravice ist gutl In wenigen Monaten werden die Dctailprojekte dieser Bahn den Behörden vorliegen. Zwecklos bi sdah in in Tagesblättern über andere Projekte zu streiten, die noch gar nicht voriiegen. Die Freunde der Bahn KoLevje—Brod-Moravice haben ihren festen Willen durch ihren Opfermut bekundet, indem sie die Trassierung veranlaßt haben. Sie können in Ruhe die Entscheidung der berufenen Fak¬ toren erwarten, denn sie vertreten eine patriotische und gesunde Sache! Jng. Dr. Kranz Mnkl. Aus Htadt und Land. AoLevje. (Der neue Bürgermeister.) Die slowenisch gewor¬ dene Stadtgemeindevertretung hat jetzt den Gerichtsosfizial des Ruhestandes Herrn Viktor Medwed zum Bürgermeister gewählt, weil der hiesige Stationsvorstand, auf den die Wahl zuerst gefallen war, die Stelle als aktiver Staatsbeamter nicht beibehalten durste. — (Wechsel in der Leitung des Gymnasiums.) Zum Leiter des hiesigen Gymnasiums ist an Stelle des Professors Watzl, dem eine ReligionSlehrerstelle in der Landeshauptstadt verliehen wurde, Pro¬ fessor Burgar ernannt worden. — (Sterbe fall.) Nach nur wenige Tage dauerndem Kranken¬ lager ist am 24. September der pensionierte Öberosfizial Herr Franz Ach atz verschieden. — (Personalnachricht.) Unser Landsmann Herr Dr. Franz Perz, bisher Schriftleiter der Cillier Zeitung, ist mit Oktober als Haupt- schriftleitcr beim bestbekannten „Deutschen Volksblatt" in Neusatz einge¬ treten. Wir sind überzeugt, daß das täglich erscheinende Volksblatt am neuen Chefredakteur eine ausgezeichnete Kraft gewonnen hat. Die Cillier Zeitung führt als Schriftleiter Herr Franz Schauer — ebenfalls Gott- scheer — weiter. — (Einrückungsterm in.) Die Heuer ausgemusterten Jünglinge müssen am 1. November einrückcn. Für verspätetes Kommen wird die Dienstzeit auf drei Jahre verlängert und den Eltern, die an der Ver¬ spätung mitschuldig sind, Geldstrafe von IM bis 300 Dinar aufdiktiert. Also aufgepaßt! — (Die Reiseligitimationen abgeschafft.) Die in letzter Zeit wieder vorgeschriebcncn Legitimationen für das Reisen im Inland sind wieder abgeschafft worden. Nur wer nach Belgrad will, benötigt solche noch. — (Vieh- und Fuhrwerkszählung.) Soweit es noch nicht geschehen ist, wird die Vieh- und Fuhrwerkszählung im Oktober fortgesetzt. Die Regierung will dadurch einen Überblick über das Vorhandene be¬ kommen. Die Abstempelung des Viehes unterbleibt diesmal und selbst¬ verständlich auch jede Wegnahme. Letzteres würde nach Bedarf nur im Falle eines Krieges und auch dann nur gegen volle Entschädigung geschehen. — (V o m O b e r s chulrat.) In seiner letzten Sitzung vom 23. Sep¬ tember hat er das Pensionsgesach der Herren Oberlehrer Josef Perz aus Livold und Franz Högler aus Stalzecje bejahend erledigt. Ver¬ diente deutsche Lehrer müssen um Pensionierung einkommen, damit slo¬ wenischen Platz gemacht wird. Die mangelhafte Beherrschung der slowe- Jahrgang IH. Gottscheer Zeitung — Nr. 19. Seite 75. Nischen Sprache wird als Grund vorgeschoben — der die Lichtung der Reihen unserer deutschen Lehrer als gerechtfertigt dartun soll. — (Zahl der Deutschen in Slowenien.) Nach der vor¬ läufigen amtlichen Feststellung sollen in Slowenien 39.631 Deutsche ge¬ zählt worden sein. . — (DenAuswanderungslustigenzurDarnachachtung.) Nach dem amerikanischen Gesetze vom 3. Juni l. I. dürfen jährlich nur 6405 Personen aus unserem Reiche in den Vereinigten Staaten landen, monatlich 20°/o des Jahreskontingentes. Zu diesem Kontingente gehören alle auf dem Gebiete des Königreiches geborenen Personen ohne Unter¬ schied der Nation oder Staatsbürgerschaft. Das Visum des amerikanischen Konsuls berechtigt noch nicht zur Landung. Ist das monatliche Kontingent erreicht, wird jeder weitere Ankömmling auf dessen Kosten zurücköefördert. — (Erhöhung der Verbrauchssteuer.) Für gewöhnliche Weine beträgt die jüngst eingetretene Erhöhung 40 X auf ein Hektoliter. Aus¬ genommen von der Steuer ist das gesetzlich festgelegte Quantum an Wein, welches der Bauer für seinen Hausbedarf benötigt. Der staatliche Zuschlag beim Zucker beträgt 16 X pro Kilo; beim Kaffee 8 X; beim Kaffeezusatz, Zichorie, Kneippkaffee X 120; beim Reis 80 Heller usw. — (Ein Verzweiflungsschrei aus Slowenien.) Dem Slovenec entnehmen wir folgende Neuigkeit. Das serbischradikale Blatt „Srbija" meldet die Versetzung der städtischen Lehrerin Frl. Adele Reven, weil ihr Vater Radikaler ist. Weiter heißt es in der Meldung, daß die Demokraten den Leiter des Gymnasiums Franz Watzl versetzt und an seine Stelle den Demokraten Burgar ernannt haben. Watzl sei Mitglied der radikalen Partei (?) des Gemeindeausschusses und einer der fähigsten Pädagogen in Slowenien. Das Telegramm, welches der Srbija bei dieser Gelegenheit aus Koäevje zukam, hätte folgenden Schluß: Dauern die Verfolgungen der Radikalen in solcher Weise an, wird das Volk ein- zeschüchterr und die mächtige Bewegung für die radikale Partei werde eingestellt werden müssen. Die Srbija setzt hinzu: Wir meinen, vorange¬ führte Zeilen sprechen so vieles aus, daß eine nähere Erklärung hiezu überflüssig ist. Das ist auch unser Standpunkt. — (Auflösung der Agrarausschüsse.) Das Ministerium für Agrarreform hat alle bisher in Slowenien bestandenen Agraraus- schüsse zur Parzellierung des Großgrundbesitzes aufgelöst und verordnet, daß vor den Neuwahlen alle an der Agrarreform interessierten Gemeinden namhaft zu machen seien. — (Für Lehm besitzer.) Das Gewerbesörderungsamt ersucht alle Besitzer, auf deren Grund sich Lchmcrde vorfindet, davon ein kleines Quantum als Muster einzusenden. An der Gewerbeschule in Ljubljana wird der Lehrer für Keramik alle eingesandten Muster auf Wert und Fein¬ heit untersuchen. Es liegt im eigenen Interesse der Besitzer, dem Ansuchen zu entsprechen. — (Eine neue Methode des Brolbackens.) Wie man aus Moskau meldet, hat der Tambower Agronom Zarni eine neue Methode für das Brotbacken erfunden. Das Brot wird nicht aus Mehl, sondern aus ungemahlenen Körnern gebacken. Dieses Brot wird einen Monat lang nicht gebacken und übertrifft, was Nahrhaftigkeit anbelangt, das aus Mehl gebackene Brot um fast 50 Prozent. Die Zubereitung des Brotes ist äußerst einfach. Es wird Korn oder anderweitige Beimengung ge¬ nommen, in Wasser gewaschen, eingeweicht und 24 Stunden lang liegen gelassen. Das aufgequollene Korn wird zerdrückt und aus der so gewonnenen teigartigen Masse auf die gewöhnliche Weise Brot gebacken. — (Weizen- und Kukuruzernle.) Unsere Weizenernte wird aus 12 Millionen Meterzentner, die Kukuruzernte auf 20 Millionen ge¬ schätzt. Nach voller Deckung des inländischen Bedarfes dürften gegen 2' Millionen Zentner Weizen und 4—5 Millionen Kukuruz zur Ausfuhr erübrigt werden. — (Kredite für Bienenzucht.) Der Ministerrat hat dem Ackerbauministerium 300.000 Dinar zur Unterstützung von Bieueuzucht- vercinen und 100.000 Dinar zur Beschaffung von Bienenzucker bewilligt. Die Imker sind Heuer schlimm daran, da überall gefüttert werden muß, sollen die Völker über den Winter hinaus kommen. — (Staatliche Fürsorge für das Genossenschaftswesen.) Das Ackerbauministerium hat einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, demzufolge alle Genossenschaften der staatlichen Organisation werden angehören müssen. In Vorbereitung ist weiter ein Entwurf betreffend die Häuser- und Vieh- versicherung. Wenn nur nicht wieder alles bloß auf dem Papiere bleibt. — (Den Katecheten) diene zur Kenntnis, daß die Bezirksschul¬ räte die Weisung erhalten haben, der Landesregierung ein Verzeichnis über alle von den einzelnen Katecheten im abgelaufenen Schuljahre gehaltenen Religionsstunden zum Zwecke der Bemessung der Stundenremuneranon von 26 X einzusenden. Unter einem wurde bestimmt, daß jeder Katechet im laufenden Schuljahre ein Wochenbuch über den Religionsunterricht führe und die halbjährigen Ausweise über die Tage und die Zahl der Religionsstunden im Wege der Schulleitung der Buchhaltung der Landes¬ regierung mitteile. Ferner ist mitzuteilen der Ausweis über Religions¬ unterricht an auswärtigen Schulen, die Länge und Beschaffenheit des Weges und bei Entfernungen über fünf Kilometer, ob nur Vor- oder auch Nachmittag Unterricht erteilt wurde. Die Schulleitung muß die Ausweise bestätigen. — (Aufhebung der staatlichen Sequester.) Vergangene Woche haben in Wien zwischen unserer und der österreichischen Regierung die Verhandlungen zur endlichen Aufhebung der gegenseitigen Güterbe¬ schlagnahme und Sperre begonnen. Wir sollen wieder frei über unser in Oesterreich befindliches Eigentum verfügen und die Österreicher das gleiche Recht bei uns erhallen. Hiemit wird ein großer Stein des Anstoßes zwischen beiden Regierungen beseitigt sein. Als unmittelbare Folge dieses Schrittes darf wohl erwartet werden, daß alle sonst noch bestehenden Schmälerungen des Eigentumsrechtes auf ihre Berechtigung geprüft und gefundene Unbilligkeiten gut gemacht werden. Den Gottscheern wird man das Studentenheim und sein Vermögen nicht länger vorenthalten und auch andere unserer Volksgenossen als Staatsbürger mit ihrem Verlangen nach Rückerstattung ihres Eigentums nicht abweisen können. — (Aufgefundene Erzlager.) In der Umgebung von Bitolj in Mazedonien hat man Mangan- und andere Erzlager aufgefunden. Das Ministerium hat eine eigene Kommission eingesetzt, um die genannte Ge¬ gend noch genauer zu durchforschen. — (Die Notwendigkeit christlicher Erziehung) und christ¬ lichen Unterrichtes haben alle Katholikentage hervorgehoben, die in den letzten Monaten an vielen Orten Krams abgehalten worden sino und die begeisterte Zustimmung, welche diesfällige Entschließungen zu Ende der genannten Versammlungen überall gefunden haben, dürfen beim Unterrichts- 5. UMr, vsrm. Läar W I Nscevle, «.mxipislr» I M SenmcbtMren -sianölung «nü fisnaei mit canaerproaiiirten empkiedlt folgere LsnaezproaMe uns Sprrereiwaren in fein- zier tzuaMät un§ in Sen nacimedrntlen Preislage« r MWMWUUUUWMMUUMMUUMUUMWM Wimiger keiegendeittirauk r Ein schöner Landbesitz mit etwa 60 Joch Grund, darunter gegen 20 Joch Wald, mit entsprechenden Weiderechten, ist verkäuflich. Der Besitz bestehl aus zwei Reali¬ täten mit neugebautem Haus, sehr guten Stallungen und Wirtschaftsgebäuden. Alles mit Ziegeln gedeckt. Waldungen unausgestockt. Der Besitz befindet sich in Dürnbach bei Mozelj. Anfragen beim Eigentümer Johann Meierle in Dürn¬ bach 9 oder bei Karl Kresse in Livold 4. 3—3 Gortjcheer Zeitung — Nr. 19. Seite 76. Jahrgang III. Ministerium in Belgrad nicht überhört werden. Die Verordnung des lln- terrichtsministers Pribiceviö über die Erziehung der Kinder im Geiste der religiousseindlichen Sokol-Turnvereine war ein Mißgriff und ebenso seine Absicht, im Süden des Reiches den Religionsunterricht der Kirche zu nehmen und Smatslchrern anzuoertrauen, welche oft hiezu gar nicht be¬ fähigt und noch öfter nicht gewillt sind, dem Kirrde christlichen Glauben beizubringen und selbes zu christlichem Leben anzuhalten. Die streng staats- treue Gesinnung, nut der die Sokolvereine groß tun und die staatlichen Zwangsmaßregeln werden allein nie imstande sein, vor Mördern und Bombcnwerfern zu schützen, wenn der Glaube an Gott dem Menschen abhanden gekommen ist. .Stara cerkev. (Todesfall.) Am 22. September ist die 41 Jahre alte Besitzersfrau Magdalena Händler in Koflerje 8 gestorben, nachdem sie sich kurz vorher einer Operation unterzogen hatte. Die Dahingeschie¬ dene war eine tiefgläubige und arbeitssame Wirtin, über deren Lippen selten eine Klage kam. Sie möge in Frieden ruhen. Ketsch. (Trauung.) Am 19. September wurde hier der Gast¬ wirtssohn Rudolf Maußer aus Ebental mit Emma Lobe aus Setsch 5 getraut. Gotenica. (Natur-Schutzparke) beabsichtigt man über Anre¬ gung des Musealvereinss in Ljubljana in Slowenien zu errichten zum Schutze des Tier- und Pflanzenreiches, resp. zum Schutze jener Tiere und Pflanzen, welche das Gesetz nicht namentlich anfühct. In Aussicht ge- nommen sind nebst mehreren Flächen Oberkrains auch in den Gottschecr Waldungen jene Teile, welche bisher über Auftrag des Besitzers Karl Auersperg zum Zwecke der Erhaltung des ursprünglichen Zustandes un¬ angetastet blieben. Diese sind im Göltenitzer, im Merleinsrauter und im Maserer Meviere. Dazu auch ein Teil des Friedrichsteiner Waldes. Auch will man im Walde jeden außergewöhnlichen Baum vor der Axt bewahren. Die Krainer Biene soll ebenfalls unter gesetzlichen Schutz fallen, so daß die Einfuhr fremdrasstger Bienen verboten wird, um eine Kreuzung der Krainer Biene zu verhüten. — (Kalk) ließ die Gemeinde im Waldanteile „Fansterle" von kro¬ atischen Arbeitern brennen, ungefähr 700 Meterzentner. . — (Todesfall.) Am 10. September starb hier Margarete Weber, 67 Jahre alt. Die Genannte war von Jugend auf lahm, ledig, eine sehr edle Person, die trotz ihrer Krankheit jung und alt -ein erbauendes Beispiel gab. Sie ruhe in Frieden. — (Hohe Temperatur) konnte am 16. September noch bemerkt werden. Das Thermometer wies nämlich an der Sonne nicht weniger als 45 Grad Celsius (36 Grad Reaumur) aus; für diese Zeit gewiß eine außergewöhnlich hohe Temperatur. Wozelj. (Die Tabaktrafik,) welche seit Jahren auf H.-Nr. 11 war, ist nun nach Ausschreibung derselben an den Invaliden Josef Schauer Nr. 4 verliehen worden. Die Invaliden haben den Vorzug, auch wenn ihre Lokale vom Verkehre abseits stehen. — (Trink- und Tränkwasser) ist infolge der langen Trocken¬ heit gänzlich ausgegangen und muß teilweise aus Rajndol und teilweise aus Livold geführt werden. Auch Skrilj und Mußavas haben kein Wasser. Die Fliegendorfer müssen das Vieh zur Kulpa zur Tränke treiben, weil die Zufuhr wegen der schlechten Wege unmöglich ist. Kingesendet.* Hin Aöergeschciter oder Hvergeschnappter? Ein gewisses Universalgenie in der Stadl, das auf allen Gebieten zum all¬ gemeinen Volkswohl zu arbeiten sich rühmt, hat es in einem Artikel des Genossen¬ schafters vom 13. September nicht für zu kleinlich erachtet, über Wirtshausgcspräche zu schreiben. Man finde! es für zu dumm, über derartige Hirngespinste außerhalb eines Wirtshauses zu debattieren. Gerne möchte man allerdings die Zeugnisse des Betreffenden über theoretisches und praktisches Können in landwirtschaftlicher und viehzüchterischer Hinsicht sehen. Auf gewisse Ausdrücke, wie sie eben nur von ganz gewöhnlichen Flegeln gebraucht zu werden pflegen, will man gar nicht reagieren. Zum eigenen Vorteil desjenigen will man ihn noch aufmerksam machen, nicht zu uneigennützig — zu aufopfernd — zu sein; denn sonst könnte es ihm so ergehen, wie einem seiner allernächsten Angehörigen, der aus phantastischer Höhe in pein¬ liche Tiefe gefallen. Kočevje, 23. September 1921 Johan« Koscher. * Für den Inhalt übernimmt die Schristleitung nur in Gesetzesgrenzen die Verantwortung. Wenn Sie 8ilt ii. bMs einkslllen wollen, dann bitte, bemühen Sie sich freundlichst in mein Geschäft. ——— Sie finden bei mir: Kerren- . u. 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Das Amtslokal der Sparkasse der Stadt Kočevje be¬ findet sich im Schloßgebäude am Auerspergplatz. Amtstage jeden Montag und Donnerstag von 8 bis 11 Uhr und an allen Jahrmarktlagen von 9 bis 11 Uhr vormittags.