» 2 ^ l^ OO r,g . st ^»r d,c 3,.st^umi „./Hans ,».d l, a l l', . l, , > q 3N sr. »..^r z» f.>.>icht.»', M , t dt r P° st vo r t°. r >«.,riq. «"tcr ,ssrl..zba,,d >.»d qedrnckter Mre». 1^> st bai ,ahr,g 7 ft .,<> r I» sera t, on sg. b>, l, r mr ..m 3v.'li,»» tt. Nl'v^ml'.r l«5<) ,»r I,,,"t!M,^a.,,Pcl" >wch ,0 lv. ,nr .<«<> ,cbcsm.il.q.' Einscholtuug hi.izu z« rtch,,,.. Amtlicher Theil. sVe. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschliesinng vom 14. December d. I., eine Polizeidirectorostelle zu Temesvar zu systemisiren ui,d für dieselbe den Hanptmann Anton Fischer, mit gleichzeitiger Verleihung des Majors-Charakters und mit dessen Uebernahme in den Armeestand, zu bestimmen geruht. Kaiserliches Patent v o m, S. H c p tem-ber l852,.,"^n?^^,^,,,, giltiq für daö gesainntte Kaiserreichs mlt Aüsnahine dev V/ilitärgrä'n^', wodurch ein. NMs;M^se.^ ^ h^be n Hausir Handel erlassen wird. Wir Franz Joseph der Erste, von Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich; König von H'.'.u-gärn u„d Böhmen, König der Lombardei und Venedigs, von Dalmalien, (5roatien, Slavonien, Galizien, Looomerien und Illyrien, König von Jerusalem :c. lc. lc. In der Erwäqnng, das; das Hansirpatent vom .^!. Mai ^8l1 nicht alle Theile Ul'sereS Reiches nmfastt, »nd der Gegenstand desselben im Lanfe der ^eit wesentliche Veränderungen erlitt, die nener Vestimmnngen bedür« fen, finden Wir nach Vernehmung Unserer Minister und Anbdrnng UnsereS NeichsratheS unter Aufhebung des bezogenen HansirpatentcS vom »'. Mai 1811 nnd der darauf bezüglichen nachträglichen Gesetze nnd Vor-schriften zur Regelung des Hansirhandels Folgendes anzuordnen -. ^ ^. Unter Hanst,Handel w,rd der Handrl mit Waren im Umherziehen von Ort zn Ort nnd von Hans zu Haus ohne bestimmte Verkanfsstattt verstanden. §. 2. Der Hai'snHandel kann nnr mit besonderer Bewilligung nnd nnter Beobachtung der nachfolgenden Bestimmnngen betrieben werden. Z. 3. Die Bewilligung zum Betriebe des Hanstrhandels darf nur Personen ertheilt werden, welche n) österreichische Unterthanen sind; I>) das Alter von 30 Jahren erreicht haben; ") nicht mit einer auffallenden ekelhaften Krankheit oder dergleichen Gebrechen behaftet sind; li) nicht wegen Schleichhandels bestraft, oder bei einer vorausgegangenen Gefalls . Untersnchnng nnr ans Mangel an Beweisen straflos entlassen wnrden, oder d'«e nicht wegen einer schweren Gefüllollbertretnng ^straft, oder der erhaltenen Bewilligung verlustig "klart worde» sind (h. 20); '') von unbescholtenen Sitten und tadelloser politischer Haltung sind- f) im Vollgennsi der bingerlichen Rechte stehen. Von der Bestimmung l») darf nnter gegebenen Umständen W. l7 und 1«) abgegangen werden. H. 4. Die Bewilligung zum Hausirhandel ertheilen die politischen Kreiobehörden ((5om>tatobehörden, Delegationen). H. li. Personen, welche sich nm eine solche Bewilli« gung bewerben wollen, haben dnrch das Bezirksamt bei der Kreiöbehörde (Comitatsbehörde, Delegation), in deren Bereiche ihr fester Wohnsm liegt, darum au. zusnchen, uud sich gehörig auszuweisen, daß sie „ach I. :l für eine solche Bewilligung geeignet sind. I, 6. Die Bewilligung zum Hausn Handel wird durch Ausfertigung eines besonderen Hausttpasses oder Hausubüchels ertheilt. Diese Bewilligung gilt nur für die Person, welche im Hausirdocumente bezeichnet ist, und es darf das Bewilligungsdocnment weder au einen Anderen abgetreten, noch anf andere Personen ausgedehnt werden. H. 7. Die Bewilligung zum Hausirhandel wild uur auf Eiu Jahr ertheilt; doch kaun eine Person, welche bereitS im Besil)e einer solchen ist, um Ver-längernng der zugestandenen Hausirzeit bei der nach^ ihrem Wohnorte znr Verleihung competeuten Behörde ansuchen, uud diesem Ansuchen soll willfahrt werden, wenn nicht besondere Gründe für die Abweisung um-Handen sind; diese sollen dem Bittwc do.t ei»? politische oder polizeiliche Behörde befindet, sein Hans,! document von de'rMen rldiren ,» lassen. In Städten und Markten, wo sich eine politie sche oder polizeiliche Behörde nicht befindet, hat diese Vidirung beim Magistrat oder bei der Gemeinde« vorstehn»g zu gescheheu. ^ H. !>. Die ursprüngliche Bewilligung znm Hau« sirhandel ist nnr auf jenes Kronlano beschrankt, in welchem sie ertheilt worden ist. Betritt der Hausirer ein anderes Kronland, so gilt seine Bewillignng nnr für jene Orte, für welche sein Hansirdocnment von der Behörde vidirt worden ist. Sollte aber der Hau« siier in dem betretenen anderen Kronlaude den Han-silhandel ansnben wollen, so hat er sich binnen 1l) Tagen, vom Tage des Eintrittes in daS Kronland, an eine Kreisbehörde dieses Kronlandes um die bestätigende Vidirnug seines Hansirdocnmentes zn wen< den, durch welche ihm die Hansirbewilligung auch für das ganze Kronland zu Theil wird. Eine solche bestätigende Vidirung ist dann zu verweigern, wenn über die Person des Hausirers oder über die Glltig-keit des DocmnenteS, oder über die geseymasiige Art der Ausübmig des Hansirhandels gegründete Beden» ken sich ergeben; die für das Krollland bestätigende Vidirmig der Kreisbehörde ist anf dem Hausirdocumente genng ersichtlich zu machen. In keinem Falle darf aber die Daner der ursprünglich ertheilten Bewillignng überschritten, nnd ein neues Document kann nnr in der im §. l» und 7 vorgeschriebenen Weise bewkkt werden. H. 16- In so ferne der Hcmsnhandel in einzelnen Städten oder Ortschaften nicht gestattet ist, darf er uugeachtet der ertheilten und erhaltenen Hansirbewilligung in solchen Orten nicht anSgenbt werden, und sind diese ausgeuommeuen Orte in dem Docn-meute für die Kronländer, die eS betrifft, ursprünglich oder beziehungsweise bei der Vioirnng (§. 9) zu bezeichnen. H. N. In dem Granzbezirke wird her Hausir« Handel nur den Bewohuern desselben von der com-petenten Behörde, uud zwar im Einverständnisse mit der Finanz^Bezirksbehörde bewilligt, und das ausge« stellte Document ist nur dann in demselben giltig, wenn darin di« Giltigkeit für den Gränzbezirk ans« drücklich angemerkt ist. K. 12. Die Waren, mit den«» Hausirbandel ge» triebe» wird, müssen inländischen Ursprunges und mit oem Stümpel, dann mit den Bezugsweisen versehen sein. Selbst von den inländischen Waren sind nach< stehende vom Hansirhandel ausgeschlossen: ") Material- und Specereiwaren, destillirte Oele; l»> alle zmn Getränke dienenden Flüssigkeiten; <:> 5»cler, Iucleiweik, tzhocolade, Lebkuchen und ükr- hanpt alle Leckerbissen; «5,/ «) alle Gifte^; - ' l) Quecksilber nnd Epießglanz; jl) alle Präparate aus Quecksilber, Spießglanz und Blei; !>) alle Knallpräparate; >) alle Mineralsäuren; l<) Edelsteine, Gold und Silber, sowohl neu als alt, gebrochen, verarbeitet oder unverarbeitet, geprögt oder ungeprägt, in Erzen oder ansgeschmolzen; Scheidemünzen a>»« was immer für Metallen; i> Kircheilgesasie nnt' Paiamente; m) Milltar-Mo,M!l^sti) Gegenstände eines StaatsmouopoleS. Ausnahmen, welche durch besoudoe Umstünde zulässig werden, sind im H. 17 angegeben. H. 13. Ein Hausirer hat sein Hansirdocument immer mit sich zn führen, und der Obrigkeit jedes Marktes und jeder Stadt, durch welche er passirt, zur Beisepling des ämtlichen Vj<1i vorznzeigen. Die Vidirnng wird unbeanstandet vorgenommen, wenn sich nicht gegen die Echtheit deS Document?« oder gegen die Person, die es betrifft, Bedeuten ergeben. Uebrigens wird sich anf §. 9 bezogen. l Tcl,lu6 sl'lqi,) Die k. k. Oberste Polizeibehörde hat die bei der k. k. Polizeldirection in Brunn in Erledigung gekom» mene Secretärsstelle dem dortigen Kanzlisten, Joseph Peithner Nltter v. Üichtenfele, verliehen. Die k. k. Oberste Polizeibehörse hat die l^rmml!» säre d«r Wiener Polizeldilection, Carl Heinz lind Adalbert Grünwald, zu Obercommissären; den Conceptsadjumten der P7ager k. k. Polizeioirection, Joseph Laue, mann, zum Kommissär der k. s. Po-lizeidirectioli. lu fMjet die dlspo» uiblen Polizei-Obelcommlssäre, ^)r. Matthäus Mau und Franz Hartmann, in den systtminaßigen Be^ anuenstand »ben dieser Polizeidirectlon definitiv einzureihen befunden. Nichtamtlicher Tkeil. Oetterrelch Trieft. 20. December. Die „Triester Ieltnng" bringt unter Anderm folgende neueste Nachrichten 1238 aus der Levante mittelst des LloyddampferS „Europa." Die neulich von Wiener Blättern mitgetheilte Nachricht, daß der Fürst Danilo Petrovich die österreichische Negierung um Anerkennung seiner Unabhängigkeit angegangen habe, gibt der türkischen Negierung Veranlassung, ihre oberhoheitlichen Nechte ans Montenegro zu beweisen. Schon seit dem Beginne des 18. Jahrhunderts bilde dieses Land einen Theil der Türkei; wiederholte Versuche der Montenegriner, sich der Botmäßigkeit der Pforte zu entzieheu, seien vereitelt worden, und im Jahre 1767 hätten die Montenegriner sogar selbst sich das Necht erbeten, zu den getrenesteu Unterthanen der Pforte gezählt werdeu zu dürfen. Da nun in den späteren Staatsverträgen keine Einsprache gegen den Vesil) (?) Montenegro's geschehen, so können Nußland und Oesterreich den Vladica nicht als unabhängigen Fürsten erkennen wollen, sondern müßten vielmehr der Pforte bei ib-ren Maßnahmen zur Unterdrückung der Nebellion in Montenegro Beifall ( 8^m>).tt!ii^ ) und Unterstützung angedeihen lassen. Mittlerwelle scheint die Pforte zn dieser Unterdrückung große Screickräfte entwickeln zu wollen. Die bosnischen Truppen, sieben Bataillone Infanterie, eine Reiterschwadron, 1800 irreguläre Soldaten und 8 Feldstücke sind unter Ibrahim Pa-scha's Befehl an die montenegrinische Gränze gezogen, und Ismail Pascha sollte sich mit den Erpedl-tionstruppen vereinigen. Gratz. 18. December. Am 11. Juni 1849 Morgens wurden in dem Steindrucke der Gemeinde Koslafzen unweit der ungarischen Gränze in der Be-zirkechanpimannsckaft Lntte»berg 6 verdächtige Menschen entdeckt, nnd bald als Desertenre erkannt. Zur Verfolgung derselben vereinigten sich einige herzhafte Landlente, an ihrer Spitze Mathias Rlchteritsch, ein Kaischler von Koslafien, welcher die Deserteure durch sein entschlossenes Benehmen zum Stehen brachte, auf sie eindrang, und ihre Gefangennehmnng herbeiführte. Bei dem Angriffe wnrde dem Mathlas Nichte-ritsch durch die Kngel eines der Deserteurs, die von ihren Feuerwaffen Gebranch machren, der rechte Oberarm zerschmettert Dieser Unglücksfall traf denselben um so schmerzlicher, als er Vater voi, fünf unversorgten Kindern, und durch die Verkrüppelung des Armes an der Erwerbfähigkeit schwer verkürzt worden ist. Se. k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließuug vom 2l). November d. I. dem wackern und entschlossenen Manne eine bleibende Unterstützung aus dem Staatsschätze allevgnädigst zu bewilligen geruht. Wien, 20. December. Die hiesige Zollconfe-renz hielt in verflossener Woche täglich Siyuugeu. Auch in dieser Woche werden die Conferenzen, mit Ausnahme der Weihnachts'Feiertage, täglich Statt finden. — Das schon vor längerer Zeit besprochene Gesetz zum Schufte des industriellen geistigen Eigenthums ist, dem Vernehmen nach, nunmehr wirklich vollendet und dürfte nächstens zur Kundmachung gelangen. Der bisherige Mangel eiueS solchen Gesez-zes wird als Hauptursache bezeichnet, weßhalb die Mu-sterzeichnuugeu für Manufactur mit der Entwicklung der Industrie in Oesterreich nicht gleichen Schritt gehalten habeu. — Dem Vernehmen nach sind die zwischen Oesterreich und Serbien bestandenen Salzlieferuugsrerlräge auf Grundlage der früheren Bestimmungen wieder verlängert worden. — Nach Briefen aus Nom ist eine Revision deS franz. ConcordateS im Gange. Grillparzer's Werke sind zum ersten Male vollständig in 4 Bänden in Wallishauser's Vuchhaud-lung erschleuen. — Hinsichtlich der Besetzung der Lehrerstellen an den Ober- und Unterrealschulen. hat das Unter-richtsministerium mit Decret vom 27. November angeordnet, daß in solchen Fälleu die k. k. Landesschnl-vehörte den Bittstellern von jenen Lehrern, welche die Concnreprüfnng jehc mit gutem Erfolg zurückgelegt haben, mn dann den Vorzug geben kann, wenn selbe durch wissenschaftliche Arbeiten ihre Befähiguug kund- gegeben habeu, da mau von deu Kandidaten jetzt mit Necht verlangt, daß sie ihre Fortschritte in der Wissenschaft dem jetzigen Standpunkt des Lehrers entsprechend beweiseu müssen. — Im Nachhange zu dem neuen Hausirgesetze, ist von Seite des Handelsministeriums die Vollzugs-verorduung zu demselben erschienen. Die die Hansirbewilligung ertheilenden Vchmdeu werdeu über die ausgefertigten Hansirpässe ordentliche Verzeichnisse füh-reu. Die Hausirdocumente werdeu in der Form ausgefertiget, welche derzeit die Wanderbücher habeu. In Städten und anderen Ortschaften, wo der Hansirhandel bis nun verboten war, wird derselbe auch jetzt nicht zugestaudeu. Das Hausirbuch wird gegen Erlag des StämpelS mit 30 kr. und der Erstehnngskosten mit 10 kr., unentgeltlich ausgefertigt. Zur Ueber-wachung der Hansirer ist die k- k. Gensd'armerie, Pollzel und Finanzwache berufen. — Ueber die Einzelnheiten der wiederholten Erdstöße, von denen die Insel Luzou (eine der Philippinischen Inseln) und insbesondere die Hauptstadt während der letzten vier Wochen heimgesucht worden ist, wird der „Börsendalle" ans Manila Folgendes ge> schrieben: „Am 16. September, gegen halb 7 Uhr Abends, umwölkte sich plötzlich der Himmel anf eine beängstigende Weise, und mitten in einer drückenden Schwüle und einem für die Jahreszeit ungewöhnlichen Staubregen, machten sich hier rasche, schwankende Bewegungen der Erde in der Nichtung von Norden »ach Süden bemerkbar, welche mic andern zitternden Bewegungen abwechselten. Die Erdstöße kündigten sich dnrch ein unterirdisches Getöse an, welches von dem Krachen der Gebäude, dem Geschrei der Einwohner und dem Knarren der ans den Fugen gehenden Mauern, Gesimse nnd Dächer begleitet wurde und allgemeinen Schrecken erregte. Die Stöße dauerte» mit Unterbrechungen ungefähr drei Mininen lang, ivälirend welcher Zeit die Einwoliner entsetzt auS den Häusern auf die Straßen stürzten. Die Stöße wie> derholten sich, jedoch in bedeutend geringerer Heftig-, keit. um 8 Uhr 10 Minuten, um 9 Uhr, um 11'/4 Uhr und »m 4 Uhr am Morgen des 17. Septembers. Viele Einwohner verließen darauf die Stadt, in welcher unter Anderem der Generalcapitän und sämmtliche Behörden zurückbliebeu, um dadurch den Muth der Uebrigen zu stärken. Am 19. traten neue Besorgnisi erregende Stoße ein und wiederholten sich ziemlich häufig bis zum 30. September, und man kann sagen, daß die Hauptstadt seit jenem Tage zn ihrem Normalstande der Nuhe zurückgekehrt ist, wiewohl auch neuerdings und zwar am 10., 11. nnd 12. d. M. sich abermals Erdschrranknngen bemerkbar gemacht haben. Bei dem ersten, wie erwähnt, mit Unterbrechungen drei Minnten danernden Stoße gab der Pendel erst die Nichtung von Norden nach Süden nnd eine Inclination von 11 — 12" an, dann folgten ohne Unterbrechung verschiedene zitternde Vewegnu-gen, die den Pendel zum Stillstände brachten, nud ihn darauf Kreise beschreiben machten; alsdann große Schwankungen von O. N. O. nach W. S. W., wobei der Pendel eine Inclination von 43" zeigte. Die übrigen Stöße waren von viel geringerer Stärk-, und gaben dem Pendel eine Inclination von nur etwa 4^". Das Thermometer zeigte 23", das Barometer 29.28. Die Hitze war drückend, die See trübe mtt phosphorartigem Glänze anf der Oberfläche. Es hatte den Tag über aus S.W. geweht und der Wind setzte dann im Norden ein. — D>e spanische Brigantine „Nomano," d«e von China kam, spürte den ersten Stoß im 17" 30' Vr. und 118" «0' L. Was deu Schadeu anbelangt, den die Erdstöße verursacht haben, so ist fast kein Gebäude in Manila ganz unversehrt geblieben; von deu Einwohnern sind drei getödtet und einer verwundet worden. Unter den Gebäuden, die am meisten gelitten habeu, sind der Palast des Generalcapiläns, mehrere Caserneu, die in Folge davon haben geräumt werdeu müssen, die Valhedrale, mehrere andere Kirchen und Klöster (unter den Letzteren ist ein Iesuitenkloster fast ganz zerstört), die s. g. en»!!» l:<)n«i«lol,'»!!, in welchen die Municipalität ihre Sitzungen hält, das königliche Zollgebäude, m welcher sich auch die Bank der Phi-lippiuen befindet, die Fabrik der Cigarrillos de Arro« cereS (letztere bedeutend) und andere, theils öffentliche, theils Privatgebäude. Man ist jetzt überall lebhaft mit den Neparatnren beschäftigt. — Die Nachrichten aus den Provinzen lauten ebenfalls znm Theil sehr betrübend. In der Provinz Vataan haben die Kirchen und Kirchthürme au verschiedenen Orten bedeutend gelitten. I,, Cavite sind alle Gebäude beschädigt. In den Provinzen Vatanzas und Mintore sind mehrere Kirchen und kleine FortS ganz eingestürzt, nnd es haben sich Erdspalten von nnergründlicher Tiefe gebildt. In der Provinz Zambales ist der Berg Ubanba eingestürzt. Die bedeutendsten Erdbeben, von welchen die Insel Luzon heimgesncht worden ist, haben in den Jahren 1627, 1646, 1678, 1796, 1824, 1828 nnd am 16. September d. I. Statt gehabt; das bedentendste war das von 164.'!, durch welches fast die ganze Stadt Manila zerstört wurde, und bei welcher 3000 Mei;. scheu den Tod fanden. " Wien, 20. December. Das „.Imn-mil lll> Cm,-«UmUnoi»!«:" enthält in N>'. 414 einen (bereits knrz erwähnten) Aufsatz, wodurch das Verbot der anslan« bische» Münzen zn begründen versncht wird. Der Gedankengaug des VerfassrS ist folgender: Die Bank von Constantinopel ist znr Negelnng des Handelsverkehrs zwischen Enropa nnd der Tiükei nothwendig, folglich kann sie mit dem Metallagio nicht bestehen. Statutenmäßig berechnet sie das Pfnnd Sterling mit l10 Piaster, den Franc mit 172 Para's; bei dem unverdältnißmäßiq höheren Stande des Agio's ist sie außerordentlichen Verlnsten ausgesetzt, die, würde ihnen nicht Einhalt gethan, so wachsen würden, daß sie das Vermögen aller Banken der Welt aufteb'en müßten. Die Türkei war in ihren schlechte» ?agen gezwungen, Münzen mit geringerem Feingehalt auszugeben; später wllrd.' ordentliche Münze geschlagen, allein daö Quantum laugte „icht zur Einlösung der minder feüchältigen ans; da der türkische Beschelik nur wenig mehr als die Hälfte seines Nominalwer-thes werth ist, so könnte möglicher Weise das Pfnud Sterling bis zn 200 Piaster, der Franc bis zu 240 Para'ö steigen, und müßte dabei die Bank sodann of. fenbar zu Gruude gehen. Aber auch jeyt schon befindet sie sich >n sehr ungünstiger Lage. Außer Stande, ihre Zahlungen in Enropa mit Vescheliks zu bedecken, kanft sie die ordentlich femhältigen Münzen des Landes mit einem Verloste von 2 !l Procent anf; außerdem fügt eS sich, wenn es an Ba> vorrath mangelt, daß sie ihr eigenes Papier von Speculanten wieder mit Veilnst zurückkaufen muß, oder es tritt der umgekehrte Fall ein, wonach Speculauten Gold-imd Silbermünzen im Auslande kaufen, mit wohlfeilen Wechselbriefcn die Bank bezahlen, dieselben jedoch der Bank um erhöhten Preis selbst wieder verkaufen. Endlich wird hervorgehoben, daß der Handelsverkehr von Persien, welches von Europa jährlich einen Waren-werth von beiläufig 100 Millionen franco bezicht, großentheils mit Hilfe der Coustantinoplcr Bank betrieben wird, so daß sie für ein fremdes Land noch obendrein drückende i'asten übernimmt. So, heißt eS ist die Lage der Bank beschaffen; alles Gold Califor^ nienS und Hüst'i.li io würde »ichl hinreichen, um sie vor dem Sturze zu bewahren. Das Hilfsmittel ge-geu die erwähnten Uebel wird darin gesucht, daß das Agio beseitigt werde, und dieß dürfte am zweckmäßigsten geschehen, wenn die ausländischen Münzen für deu Umlauf verboten werden, in den StaatScassen qe» qen inländische Münzen nmgewechselt werden müssen, und bezüglich dieser auch "ine angemessene Neoisiou nnd theiltveise Außerconrssetznng einiger Sorten verfügt wird. Die mit einigen abendländischen Mächten abgeschl 0 ssenen C a p i tn l a t > 0 » en besagen freilich, daß ihre Unterthanen sich in der Türkei ihrer vaterländischen Münzen bedieuen dürfen, u"d nicht gehalten sind, dieselbe» gegen türkische umzutauschen. Gegen diesen bedeutsamen Einwand werden folgende Gründe aufgeführt: Bei dem Abschlnsse der Capitulationen war der türkisch enropäische Handelsverkehr ungleich beschränkter als jetzt, die Circnlatiou der ausländischen Mün-,,en eine Ausnahme und nicht Negel. Die fremdeil Mächte sind zu wohlmeinend, um nicht die Billigkeit des von der Pforte gefaßten Beschlusses zu wür- I25<> digeu, und werden ein, der Türkei so schädliches Verhältniß ihres Schnyes fur unwerlh erklären. Es könne das Recht der Türkei nicht bestritten werden, ihren Unterthauen die Annahme der fremden Mim-zen zu verbieten; was ni'iyte es, wenn die Fremden das Necht in Anspruch nahmen, unter sich den Verkehr mit fremden Münzen zu unterhalten, da bei dem türkisch-europäischen Handel beinahe stets die Einge-bornen beteiliget sind, Endlich, heißt es, handelt es sich hierbei um die höchsten gesellschaftlichen Nücksich-ten und um die Interessen der Ordnung in ihrem wichtigsten Belange, wobei untergeordnete Bedenken iu den Hintergrund treten müssen. Wir euthalten uns dabei jeder eingehenden Ve-trachtnng, und lassen namentlich den Rechtspnnkt der Frage diesimal ganz dahin gestellt sein, konneu uns jedoch die Bemerkung nicht versagen, daß durch die im obigen Aufsaye dargelegte Finanzpolitik eine Unmöglichkeit, d. h. die Fortführung der Constantinop-ler Bank bei mit mathematischer Nothwendigkeit sich wiederholenden und steigenden Verlusten durch eine weitere Unmöglichkeit, d. h. die beabsichtigte Beseiti-gnng des Metallagio's durch Decrete zu bekämpfen uud zu heben gesncht wird. Die algebra'sche Wahrheit, daß mmn« nut mim«« multiplicnt, nicht wieder mmu« gibt. läßt sich nach unserem Dafürhalten auf die Finanzpolitik nicht au-weuden. " Das erste Blatt der Monarchie, die amtliche „Wiener Zeitung," sieht vom 1. Jänner 18li3 ab wichtigen Umstaltungen und einer sowohl in stofflicher als formeller Hinsicht bedeutenden Verbesserung entgegen. Das Morgenblatt wird die Abends ans Westeuropa einlaufenden „ueuesteu Posten" in möglichst erschöpfender Ausführlichkeit bringen. Demselben wird für die Abonnenten ein „k.'ocalblatt" unentgeltlich bei-gelegt, welches in gedrängter und pointirter Aussicht rl'ng ein treues Spiegelbild deS bewegten Wiener-lebens darbieten soll. DaS jel.zt schon sehr beliebte „Abendblatt" wird fortfahren, daS Neueste aus dcr politischen Ta^tteschicht?, und vorkommenden Falls auch Mittheilungen amtlichen Ursprunges, uebstbei aber geist« und geschmackvolle, die wahrhafte Bildung und Gesittung fördernde Feuilletonarbeiten, mit besonderer Nücksichtuahme anf angemessene Novellenlectüre zu liefern. Einem wahrhaften Bedürfnisse wird endlich durch die 4. Beilage „die österreichischen Blatter für Literatur und Kunst" entsprochen, welche ein literarisches Cenlralorgan für die Monarchie bilden, und die wissenschaftliche Kritik, eine in Oesterreich »och immer uicht genngsam eingebürgerte Pflanze, würdig vertreten wird, womit eine bibliographische Uebersicht aller literarisch hervorragenden Erscheinungen des KaiserstaatrS zu verbinden beabsichtigt wird. Der Preis für die „Wiener Zeitung," einschließlich sämmtlicher Veilageu, ist !<><<» Wien mit 20 ss., per Post mit 2« fi. CM. höchst billig gestellt. Das erprobte Talent des Nedactenrs Dr. Leopold Schwell) er bildet die Gewähr für das vollständige Gelingen der beabsichtigten Erweiterungen und Verbesserungen des mit der Entwickelung unseres Kaiserstaates unzertrennlich verbundenen Blattes. Prass, 17. December. Ihre k. Hoheiten der Erb-grosilxrzog von Sachsen-Weimar und Gemalin sind gester,, H^ndS um 7'/« Uhr von Wien hier angekommen, ^ Gasthofe „znm englischen Hof" abge-stlegen und werden morgen nach Dresden abreijen. "Assra,»,, 18. December. Der hiesige Gemeinde-rath hat beschlossen, den bisherigen Bierzwang der Art aufzuheben, daß dem Pächter des Brauhauses von dem Pachtzinse jährlich 4000 ss. unter der Bedingung nachgesehen werden, daß fremdes Bier gegen eine nach eingeholter Bewilligung der h. k, k. Banalregierung in die Gemeindecasse einzufließeude Daz eingeführt werden köune. D e u t l ch l n n d. Verliu, 19. December. Wir entnehmen preust. Blättern noch folgende Einzelheiten über die Ankunft und den Aufenthalt Sr. Majestät des Kaisers in Veilii,: Es war ein trüber, regnischer Decembermor-a/u. — im ^anfe des Vormittags aber hellte sich d^Himmel auf, uud klarer Sonnenschein lag über der Hauptstadt, als sich gegen Mittag dichte Volksmassen am Auhalt'schen und Potsdamer Thore sammelten, um die Majestäten zu empfangen. Auf dem ganzen Wege, den Ihre Majestäten »ach Charlotten^ bürg nahmen, herrschte die musterhafteste Ordnung. Kurz uach 12 Uhr verkündete das Signal die Ankunft Ihrer Majestäten, und gleich darauf rollte der vierspännige Galawageu heran unter dem Hutschwenken uud Hoch- u. Hurrahruf der versammelten Menge. Znr Rechten Sr. Majestät oe»? Königs saß Se. Majestät der Kaiser Franz Joseph in der preuß. Uniform des Kaiser Frauz-GreuadierregimeutS, mit Stern und Band vom schwarzen Adlerorden. Se. Majestät der König, welcher mit huldvoller Freundlichfeit den Gruß der Menge erwiederte, war in einen Mantel gehüllt, und trug die österr. Uniform deS seinen Namen führenden ungar. Hnsarenregimeutes. Se. Majestät der Kaiser von Oesterreich, eine hohe, schlanke Gestalt mit echt militärischer Haltung, blickte mit großer Aufmerksamkeit auf die Wache von Kaiser Alerander-Grenadieren am Anhalt'schen Thore. Dem Galawagen, in welchem die Majestäten Plan genommen, folgte ein zweiter, gleicherweise mit 4 Pferden bespannter, in welchem Se. kais. Hoheit der Erzherzog, Bruder Sr. M. des Kaisers, saßen. In den folgenden Hofequipagen bemerkte mau den Oberkammerherrn und Minister des h. kgl. Hauses, Hrn. Grafen zu Stolberg-Wernigerodc, General von Wrangel, der Sr. M. dem Könige vorausgefahren zum Empfange Sr. M. des Kaisers, den kais. dsterr. außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am königlichen Hofe, Grafen von Thnn und Hohenstein, den Feldmarschalllieutenaut Baron von Prokesch-Osten, die Mitglieder der kaiserlichen Legation u. s. w. Se. M. der Kaiser von Oesterreich bewohnt im Charlottenburger Schlosse die Zimmer unter den Gemächern I. M. der Königin. Einem vieloerbreiteten Gerüchte zufolge würde Se. Maj. der Kaiser Franz Joseph über Breolan in die kaiserlichen Staaten zu> riickkchre,,; wir glauben, sagt die „N. Pr. Z.." dasselbe bezweifeln imd annehme,, z„ .„iissen, daß Se. Majestät der Kaiser auch de,K Rückweg über Dresden nehmen werden, besonders auch, weil die respective» Compagnien deS königlichen 20. Infanterie-Re-giments Befehl erhalten haben, vorläufig in Jüter-bogk und Herzberg stehen zu bleiben. Zu der großen Parade zu Ehren Sr. Maj. des Kaisers von Oesterreich waren fast sämmtliche Fenster der »ach den Linden zu gelegenen Hotels vom Pnbli-ciün bereits in Anspruch genommen, ebenso die passend gelegenen Fenster des königlichen Zenghanses, von welchem mehrere für die fremden Gesandtschaften eingeräumt fi»d. Im Schlosse zu Charlottenburg wurde Se. M. der Kaiser von dem OfficiercorpS der dortigen Garnison empfangen. Verlin, 18. December. Die Regierung hat sich, der „Spen. Z," zufolge, dahin entschieden, die Zollvereinssache nicht von dem Ministerium der auswärtige,! Angelegenheiten, noch von dem Handelsministerium führen zn lasscu, sondern sie auf einen neutralen Boden überznführen, und dazu sei daS Nessort des Finanzministeriums ansersehen worden, von dem die ganze Stenerparthie abhänge, und welches namcntlich mit de» Fraa/n am meisten vertraut sei, welche den Kern der Verhandlungen mit Oesterreich bildeten, nämlich mit deu Tariffrageu. In Dresden besuchten Se. k. k. apostolische Majestät mit Allerhöchstihrem durchlauchiigsten Hr». Bruder am 16. das königliche Hoflhealer, in dem ein Stück von Ihrer k. Hoheit der Prinzessin Amalla von Sachsen gegeben wurde, und wurden vou dem versammelten Pnblicmn mit stürmischem Hoch empfangen. DaS „Dresdner Journal" hat vernommen, daß Se. Majestät auch die Rückreise von Berlin über Dresden nehmen, uud nächsteu Dinstag wieder in Dresden eintreffen dürften. Dicß glaubt auch die „N. Pr. Z.," besonders anch, weil die resp. Compagnien des kgl. 20. InfanterieregimeniS Befehl erhalten hätten, vorläufig in Iüterbogk und Herzbcrg stehen zu bleiben. Wie man in Prag hofft, werden Se. Majestät dort auf Allerhöchstihrer Rückreise einen Tag verweilen. Schweden. Stockholm, 10. December. Die Genesung Sr. Majestät des Königs schreitet ununterbrochen fort. Seit mehreren Nächten hat er eines anhalten« den und stärkenden Schlafes genossen. Indeß hat er das Bett noch uicht verlassen, auch hat nur seine nächste und tägliche Umgebung Zutritt zu ihm. — Anstatt der eiugestellteu Fürbitte für die Genesung deS Königs ist jept ei» Dankgebet für die glückliche Wiederherstellung desselben in den Kirchen angeordnet worden. Frankreich. Paris, IU. December. Der „Moniteur" veröffentlicht eine Darstellung der Finanzlage des ablaufenden Jahres, die er als „sehr befriedigend" bezeichnet. Man erfährt daraus, daß das Deficit in dem am 17. März 18^2 decretirteu Budget auf K4 Millionen veranschlagt, seitdem durch ausgeworfene ErgänznngS» und außerordentliche Credite um weitere 47 Millionen gesteigert worden ist Es würde also die beträchtliche Höhe vou 101 Million erreicht haben, wenn nicht einerseits der Voranschlag der StaatS-eiuuahmen in Folge der verbesserten materiellen Zustände in Wirklichkeit um 36 Millionen übertreffen, und andererseits «n Folge nicht erschöpfter Credite 26 Millionen erspart worden wären. Bringt man diese lii Millionen iu Abzug, so belauft sich also das wirkliche Deficit des Jahres 1862 uur uoch auf 40 Millionen, wofür indessen das System der „schwebenden Schuld" mehr als hinreichende Hilfsmittel darbietet, da im Augenblicke der Staatsschal) noch 1!!2 Millionen an Barvorrath liegen hat. Der „Monitcur" betrachtet obendrein dieses Deficit iu Ansehung der für wesentlich productive außerordent-liche Staatsbauten angelegten 73 Millionen als durchaus unbedeutend. Der seit drei Monaten angekündigte Rücktritt des Giafen Porlalis, Chefpräsideitten des Cassations-boss, ist mm erfolgt. GrafPortalis hat mit Bezugnahme anf sein hohes Alter bei dein Grosisieaelbewahrer seine Entlassung eingegeben. Der Cassationshof hat seinem vormaligen Chef in ,-l>lpose einen Abschiedsbesuch gemacht. Der präsumtioe Nachfolger deS Grafen Portalis «st bekanntlich Herr Troploug. Eine Depesche auS Toulon meldet, daß das Uebungsgeschrrader ausgelaufen ist, um auf der Höhe der hyeri'schen Inseln eine Reihe von vergleichenden Versuchen über die Raschhett der Segel- und Dampfschiffe vorzunehmen. Der Physiker Pouillet berichtigt in öffentlichen Blättern die Angade, daß seine Stelle als Professor der angewandten Physik am Conservatorium der Künste und Gewerbe durch seine „Entlassungsnahme" vacant geworden sei. Man habe ihn, bloß die Wahl zwischen einem Eid und Absei)ung gelassen, und deu Eid habe er uicht wählen können. Neues ttttd Nettestes. Telegraphische Depeschen. — Verlin. 21. December. (11 Uhr NachtS). Eben 2'/« Mr Nachmittags hat Se. Majestät d>r Kaiser die Rückreise über Dresden a»a,etreten. Das hohe Köu'gplwar geleitete ihn nach dem Bauhöfe, wo ein MusikcorpS die dsterr. Volköhymne spielte. " Turin, 19. December. Die Debatten über daS Ehea/seft werden im Senate fortgeseps. Die Senatoren Musis, Pinell, und Gioja haben sich für dessen Annahme ausgesprochen. — Em kö»igl. Decret sanctionirt das von der Venediger Lebensversicherung?-geseUschaft hier gegründete Filiale. — Madrid, 16. December. DaS neue Eabiuet ist beeidet; es wird die Vornahme der Wahlen beschleunigen uud den Cortes die überarbeiteten Ver» fassunge Resormentwürfe vorlegen. Ein Wahlmanlfest der Opposition ist mit Beschlag belegt worden. Druck und Verlag von I. v. Kleiumayr und F. Bamberg in ^aibach. Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. Kleimuayr und F. Bambera. / x^,,',,,,.,^ .......^5.____.....___.... >H ^^ d«r Staatspaplere vom 22. December. 1852, .,. Gtaatsschuldverschreibuussen zi, h p<5t. (>» <«M.) 9.i 1/8 dttto .. ^ '/2 > . 85 Darleben mit Verlosung v. I. fi. dctto dctto Lß3,9 , «,, 2H0 ^, 139 3/s fux, WU fl. dctto K. . .l 5.^- i. ^>^ ..,!?. ^^' ^lW ,'. ^' . 5°/. 1852 „., > ....^. ^,,^.^ - ^ -b^^^^^ Vans-Actien. vr. Stück l3H^1/2.^m,,H< ^., ^ Actien der Kaiser Ferdinands-Nordbahu,^" ,, _,,.»-_ , Actien der Wicn GliMnther-Eisen- , i" ,,''^>^,5,M > „ bahn zu 500 fl. (5.M. . . . 7g«l) ^iy^.Vl Actien der Preßburg-Tyrnauer Eisenbahn2. ' ^ ,' Omission mit Priorität zn2Wfi.<§. M. <52 ,., ffiinK.Wi Actien der osterr. T>o»au-'HauN',,ch'ffsah>'> , ,. ^, _^l' ,u 500 ss. O. M. ..... 732 it. ,ü E. M.' Vecl'se! ^ . ,üd>. Ver) - , ^ , . ,i„S-Wäl)r. !>,<2^ l/i ,!, ss»,!, ^i>,>.» l <3 Vf. 2 Monat. Hamburg, fin »O^ ^i»«,el Ä»l!^o, N! 168 O. i Mona>. Livurnu. fi>r :U»0 Tusc.iuische i?ile, Gull' l l 1 G, « «»'"nai. Lm,d°», für l Psuud Sterlm. Gulden! ^-7 Vf, ^ M°>'m't' Viaiüind, für !«»<» O.ll.»reich, ^ir.', (i>i>i!p, l!2 3/4 G. 2 W^'N t. ll1i«e, sur :l<»<»,n,,»ss«, . ^,lic ^32 l/2 2Mvü»i,. >!^>r,s, sin :l<'<» ss>«"s.!, . . <ö'ü,d <^2:l/4Vf. 2M,»i Vusarest für l Gulden . . . para 244 l/2 ^l T. Sicht. Go! d - ä,id VM,r-svl,rsi-^i<,i"Hl?^slt^'i«^, Kais. H»ü,lz-D«,.av^?lgia< .,' n^l.^ <^ ^«'Ütt^?5z^«^.7? Emiverainso'or's 1-,^. ^,l.,«7,Y N^^N^'l! .nM^W^, Nx>i. Iinvenal ., . . . . ,-^ 9.j? ftrnd» ,chl'l>'<,'»'s...... "'ll^l s<^!g,25 Gugl. Souer Ul'gerelsten Den 2l. December ,852 Hl'. Ludwig Gauß , t k. Obe,Iie>,l,!,al>t und >^l«' flade r Adiulaiic; _^ Hr. Kunew.Uder, )lss^c ill.,, z . In. spectoi; — Hi. Rodeit Viil.i», Prirali»», i __ Hv. Aler^üder ^chl ödei-, Pi ccu!c>flihi^> ; — Hi-, Joseph Cx-'ja, Ha»0elsa..»'Nl, — mit» Hr. M^daiii'Scc, lmk Unteirhan, alle 6 vo» Tüe»? ».ich W«»'« — Hl'. Dämel Gulia c^h^-, P.,vlNie!', ro,, T'ie'5 nclch No-lidoi- — ^s sig'/uüd Koh^l,,—m,d H,'. Gustav sailoii, beide H.l,0rl5l^lte. von T^,.»t »ach Aqram. ... H>. schürz, Wilthsch^ft^ve,waller, vo„ ^,l,h. — H>'. Rudolf Zycicf, t k »zolirier, ron Wie,» nach Mailand.- H, Scu'd^i', B^!,ikvCcmlln,1al. -und Frl i.'ll gi^ >I'o!ti, 's'öll^^l!!!, bcioe von Aiiei! nach 'üel'ol, . — H< Figaiolll, H.u't'elsniann, von Wien ach Riva — Hi Heire, Halilelsiimin,. — und H,. Camerim, Besitzer, d.ide r>o» Wie» »>,ch Tiiest. — Hr >3mo!l^, Geschäft,?! eisendei-, von Schc^llw ei, nach ^'enediq, — Hi. Fioiio, Pi ioatiei', von SchotM'iel, nach Como — Hl-, Capani, Piiva« tier, vo» Schc>lt!l.'!e!,. Z. >52l, (l) Zur Daruachachtllng. Rückl'lchclich deö in der ^«.U)e d.s Ccl,seul„s lie-genden Ringelspieles sehe ich mich abermals netha,e di'ungen, ^lll' Keinitnifj des Pllbliklllxs zu blinge», das; ich dasselbe laut Kallfl'e! ti^qes ddo. ^. Ilü,,' l^52 zwar a» Hrn. Johann Au sch i l) verkallfsc, mi, jedoch das Gi^enthll'norecht auf dasse>de bis 1. I«li >834, als dem Tage, a» ll'elchel» die letzce Z,h longsiac«' voin Käufer zu eilea/n sein »viid, vorbehielt; so!"« bin nur ich bis zu jenem Zeilpuocle al) der wahre Eigenthümer des Nmgelspieles von Jedermann aoznsehen. Z. l8l0. (2) Pranumerationo - Einladlmg auf den l l. Jahrgang der Zeitschrift NOVICE, mit welchem im kuriftiqen Jahre, laut der in diesem Blatte oetailirten Annonce, als besondere Gratis - Beilage die „Weltgeschichte"('»^6.»' zwv«! >,>,c.:,) pom wall. Pfarrer H^rßov«» in slovenisckcr Sprache erscheint. Im Verlagsorte .,, -^-----------------------------------------------6/,",«1!l Ä ,'?>'^) /^ '1 Wol) N"UOÄt'^'^ '"'' . In oem Hause Nr. ,72, am neuen Markt, ist auf ttmftlqe Geor^l-Auszich zeit im zweiten Stocke eine große Wohnung nut sechs Zimmern, ein Vorzimmer und ein Cabinet, nebst Küche, Speiskam' mer, Kelkr und Holzl,ge, dann ein Stall auf drei Pferde zu vcrmiethen, uno sich deßhalb beim Hauseigentyümer im ersten Stocke zu erkundigen. .^ 3. >«>',. (2) Fischerei-Verpachtung. , Die bicßcommcndiichen Fischwaiser, als: die ^llloxl» sammt Ncbengläden bei Oberlaibach, die, A'^slVA^ ) der Grudcr'sche Calwl/'der 3aibac!)Mp,,'von der Caserne bis zur Kaltenbrunner-Blucke in drei Abtheilungen und die E!öflscherfz^'''n.^werd. «°>-«^>. fassende Gegel^ständ^ zu Weihuachts Geschenken sind ausgestellt bei Weejsea* 7'»0 (,«) /< ,^).^ ! ^.^.568. ., Sparcasse- Kuudm ach u ng. «'z We^en des 3iechnul^g5-Abs i^lusscs für dcn II. Semester ^852 werden bei der Sparcassc, vom «. bis ittelnsiv^ Jänner R8HA^ weder ElM^ angekommen lwch Nückzah: lungen gclelstet. Sparcass^ ^aibach am 13 Decembrr 18Z3. 3 1717. (3) J. N av rat it's slowenische Sprachlehre Mii^der'völlständigsten Rechtschreibung und einem alphabetischen Verzeichnisse juridischer Ausdrücke, bei «Hl^l««»«,^»' «L? »n,»,>,e,'K'. ll^,'<^,^,' und 4«l«»N«»l in Lai-l,a>b, R»l^«»l,tt« «^ ltt (^raz, «l.<^««,' in Mtirvurss, t»l- ^lu«.^,' iä Nndkeröburft, R'z,t^>'««l«l in (Hör;, .',, 'jsj f^^ u^tcr Kreuzband durch die k. k. Post ü .'w kr. C. M. ______________ ^ ^ °^"?,'/"' l ............. . ,.,, , . ,^ Eintadultg zur P rä nu me ratio u ! Ielen Mo»>,t eisch.int »>„ ! l P^is f, ^t 'H^q.n 3?rl in /A.<^^« ^ .<. < »hl,'ichcn. ! ^UUllL ^lNNllN'lNNlNl na„.n. ein.« Va..^s von 1 ,< !> j >^ ! l^ H.fl^n vesb,nd>!ch. ! 8> .. , —«El,------------ ^,, ...........^ ^^^ ------^Z zur Unterhaltung und Belehrung häuslicher Kreise, herallsgegeben uom Ocsterreichischcn Lloyd. HHl»it dc»t su .l'^il crschicm'M'n H2. H.ft ist dcr M'ite Nlind (Iahr^an^) dicftr liter, art. Monatsschrift beendst. Dirse bcidcn Aändc fiithaltcn 72 artistischc N>ila^>'tt i» Ttablstlch, »lich (^liü.ildrü 11,10 b^ild^ich!,»»^.',! ciüh^iüisch.l und ans-wätti^cr Künstler u»d auf ^4 '^c,lp„ Tcrt Oriq i ua!-Ä>'!tral^ imt.rhaltüivü, und l'.llhi.üdc» .>„l,^>tl' vo» c>,nfcll> Vrc,s. L.1cr„hano, Cnslclli, Grill»ülr,cr, ÄmMojliis Grii», Fr. Hnlm, ijel'bcl, E Hl'scr, Hahl, L„,il'c, Lcntucr, ür. Mortin, Mas.n-tlial, Prof. Pcrncr, <5 Vittcr, Pr>,'s. Kcidl, C. Spiüdlcr, F Nhl, Pros. VcrmUckeu, Dr, Z. R, Vagl, Kr. M. Waller, HcVlil) >>, A. — Di«' ^'ffnttlichc Kritif l,at sich a»f d^i6 (^iiüNigst»' übcr di.fc lit.'r, art. ll!!t^r,l»'l,»n,!l^ a,i«^'spröche» . wclchr eiü Organ »icht »ur für d>> schl'ii^.'iüi^c, s,'>idcr,l auch pl'pülärn'isftnschaftlichl' Üit>rat,ll,' dls .^,i n. A„^!a„d!'s l'ildi-t, n„d dil' >vach-s.-üdc Theilnahme dcS Piil'liciliüs, dic w!>p!'rl)l,ltl' Auflag» nöthig »»achte, spricht a»! b<'sl<'ii fiir das .jlit.^'ninn' diif»^ Äüchcs. Dicsc AiurkliU!»!!^ ^'llaiilaßt une« auch, i» unftrn Nrüiühiingni für dir Hrbioig smu'6 inilerii »nv äii^r.» A!lrthl>? miablassi,; fortzufahrcn. '«'^^ tiZv^,,^ , ', 7,YM)'^ l^.^ Das (^ndr November erfcheincnde erste He,ft des dritte» Vaudes s^ahl-^an^ec'), wuinit eine ». u e P r a n u »> eration auf 1 2 M ona thefte b est. > lin t, wird de» sprcchludstcil Aeweis dafür liefern. Nicht nur wirb vm> da an der !crt v0» llßl auf u»a. Unsere zweite Preiclaixuschreibu»^ für Novellen hat, nachdein die R,s»ltate o,r erssern iin voriqei, Vande init so qrosnr Vefrildigiiiig aiifgeiionimcn wurden, ein »oe!, güus!ia,,res l^rgelniiß er/. >lt, '.'lusjer de» Preisqelri'nten besitzen wir auch !No» vclleu von Hackländcr, Mii^c, ^cllssal,, Äcrül, ». Vuscck u. a beliebten Zchriftstellirn, welche alle iil den Mouatshefte» dcS dritten Bandes nach und nach abqidnickt werde» sollen. ^ , ^-,/. l^-7" Wir laden demqemäß z» Vestellunqe» »in, 'Yid bMerM'^b'^ .^nr Crleich^ der ?l»schaff»"^ ""'h dic bereits vollstäudig vorliegenden beiden erst n Aände (2^ Hefte « Z<> kr) ill n>c>nc«tlichen l'iefenlua,en. deren An^'l^ ^eder selbst bestimmen taun, bezoqen werden küunen ül«er einr» dieser^ B.uide »och zu besitzen wiinscht, wolle sich gefälligst »»t der Bestellung b, " !,,/ 6^^ ^7^. Es werde» auch Veslellungeil und Prannmerationen auf den dritten Vand, wovon das erste Heft Ettb^Nosember erscheint, in allen VnchliaurlilNgen nnqenommen^ In vrtcn, wo sich keine Vuchl)andl,l,lst befindet, wende man sich gefälligst an di? Unterzeichnete, welche Pränum »ration unt r nachstellenden Bedingungen anniulmt: Mr franlirte Versendung unter 5lreu;band pr. Jahrgang fl. l». — Mit Fahrpost, wohl verpackt, pr. Jahrgang fl. ti. — Die Zusendung kann auch auf Kosten des (fmpfäna, r>5 pr. Aahrpost geschehen; der Prci« bleibt daun pp. Jahrgang fl. m Number 185,2. ^','/,-.' Die Haupt-Agentur der lit. art. Abt!), d. Vesterr. Llnyd. Hoher Marlt, ^cke der W'PPlingerTtraße, Nr. :i«». Zu gefälligen Aufträgen empfiehlt sich Ioh. Giontiui in Laibach.