Nr. 2W. Donnerstag, 29. Dezember 1«87. w<;. Iayrssann ' ^M5^;M^M^M^^^^^ Die „«aibache, Zeitung" «scheint lnßlich mil Au^nadmc der Sonn- und Keicl:l!<>^imc!l U!'>>? Mnnulcriple nichl znlilssseftelli. Mit 1. Iäuner beglilllt mi nenes Abonnement auf die Lailmcher Zeitung. Die Prä numerations - Ved ina.n na. en bleiben n «verändert nnd betragen: Für die Versendung mittelst Post: aanzjährig.....^3 ^'^ ^' halbjährig.....I ' 7? ' vierteljährig..... 1 ^ ' monatlich...... 1 . 25 . Filr Laib och: ganzjährig.....^r ^ I^ ^' halbjährig.....Y ' 7^ ' vierteljährig..... «^ ' mollatlich......— . 92 . Für die Zustellung ins Haus per Jahr 1 fl. DW- Die Präuumeratlons'Neträge woNe« Porto« frei zugesendet werden. ^g. v. Rleinma^r K,^ed. Vainberg. Michtamtlichcr Weil. Die europäische Situation. Vorgestern fandei, in der Hofburg wieder militärische Berathungen unter Vorsitz Sr. Majestät des Kaisers statt. Die Situation scheint ernster geworden zu sei», denn das mit dem auswärtigen Amte in Bc-zichnugen steheude «Fremdenblatt» warnt in seinem Feiertagsartikel vor jedem Optimismus und hebt her« vor. die Lage habe ihreu ernsten Charakter keineswegs eingebüßt, da die Russen dm Schwerpunkt d-r Situation vou der bulgarischen Frage auderswohin verlegen. Allerdings ist eine andere officiöse Stimme schr friedlich. Dieselbe gehört dem ungarische» Reichs! ags-Deputicltcu Ludwig Czernatony au. der als Intimus des niigarischen Premiers gilt. Czernatony sagt im «Ncmzet» - «Die Friedenshoffnung hat eine gute Grundlage Das ist die Festigkeit und Entschlossenheit der Tripel-Allianz. Es «st wahr. dass dies eme Friedens" Liga nnd dass sie als solche niemanden mit dem Angriffe bedroht, aber sie schreckt auch vor dem Kriege nicht zurück, wrnn irgend jemand gegen uns zu eniem solchen Neigung verspüren sollte. Ich behaupte dass die auswärtige Haltung unserer Monarchie diesbezüglich vollkommen correct, consequent nnd männlich ist. Es ist alles Fabel, was man davon spricht, dass die sogenannten «maßgebenden Kreise» an Schwäche oder Nervosität irgend welche» Grades leideil würden. Es ist ferner nichts als böswillige oder dumme Erfindung, dass von der Mission eines Erzherzogs oder einer anderen Ent> sendung nach Petersburg die Rede gewesen sei. Ich kann behaupten, dass bezüglich Bulgariens nicht nur keiue Verhandluugen mit Russlaud schweben, soudern dass die Leitung unserer auswärtigen Politik die Augele-genbeit Anlgariens nicht einmal als eine solche Frage betrachtet, die ohne Einvernehmen sämmtlicher Großmächte, nur zwischen Oesterrcich-Uugarn uud Russland verhandelt und gelöst werden könnte. Ich behaupte, dass bisher auch lew Versuch einer solchen besonderen Ab. machnng gemacht wurde, die unserseits geradezu eine Treulosigkeit gegen die Tripel-Allianz mit ihren Erfordernissen uud im Nahmen derselben gegen die engeren Rücksichten auf Italieu wäre. Für uus ist die Orieutfrage keine Pcrsonalfrage. sondern die Frage der Autonomie der Aalkanvülker.' Ob und für wie lauge der Coburgcr den Bulgaren gefällt, das ist nicht nusere Sache, soudern Sache der Bulgaren, Unsere Sache ist. dass Bulgarien keine russische Provinz werde. wcd?r mit dem Coburger noch ohne diesen. Wir haben den Prinzen Ferdinand nicht nach Sofia geschickt, und er ist daher auch nicht unser Schützling, den wir verpflichtet wären, in seiner Stellung zu erhalten. Die Friedens- oder Kriegspolitik unserer Monarchie kann nicht davon abhängen, ob Prinz von Cobnrg der Fü> stenherrlichkeit überdrüssig wird oder nicht, wie sie auch nicht davon abhängen kann. wie lauge der von der Pforte nicht bestätigte und vou den Mächten nicht anerkannte Fürst in den Bulgaren eine Stütze findet. Ich behaupte, dass diese leitenden Ideen nnsere aus wältige Politik inspirieren uud dass diese zwar den Friedeu will, aber keiueswegK schwankend ist und ohne jede Großthuerei auch zum Kriege bereit ist. wenn Russlaud es so will. Ich wage ferner zu behaupten — nnd zwar auf Gruud ziemlich genauer Information — dass die hervorragendsten Faetoreu der deutschen Armee für die Eröffnung des Krieges sind. damit die russischen Pläne ein Ende finden. Die hervor» rageudslen Factoren d»r deutscheu Armee fürchten gar nichts uou der Eventualität eines französischen Angriffes nnd sind voll Zuversicht iu deu Erfolg eines Feldzuges geqeu Russland. Man kann sagen, dass ohne Bismarck, der sein entscheidendes Wort für den Frieden iu die WagsHale wirft, die deutsche Armer bereits auf dem Kriegsfuße stünde — natürlich im Vereine mit der unseligen uud mit der italienischen — gegen Russ-land und gegen seine Verbündeten, wenn es welche haben sollte. Deshalb glaube ich noch immer an die Erhaltung des Friedens. Sobald Russlanb wahr» nehmen wird, dass es mit seinen drohenden Posituren niemanden erschreckt und die Radomontaden seiner Journale niemanden erweichen, ist es sehr Wahlschein» l'ch, dass die Meldungen aus Petersburg zahmer werden und man mit der Beseitigung von «Missverständnissen» uuschuldsvoll hervortreten werde.» Auch der Brüsseler «Nord.» welcher mit dem Petersburger Cabinetc in intimen Beziehungen stehl, schreibt: Nichts beweist besser den eingebildeten Charakter der alarmierenden Gerüchte der letzten Zeit, als die in Wien im Ministerrathe unter Vorsitz des Kai« sers gesassten Vesch'lüsse. Diese Beschlüsse zeigen, dass die durch die angeblichen Rüstungen Russlands verursachten Besorgnisse sich auf ein Geringes reducieren. Angesichts der aller Welt bekannten friedliche» Absichten der russischru Regierung konnte es anch nicht anders sein. Zur Unterstützung dieser Behauptung führt der «Nord» au, dass die Delegationen nicht eiuberufen nnd der dem Kriegsminister Oesterreich Ungarns gewährte Credit sich nur auf die bescheidene Summe von fünf« zehn Millionen belaufe. Der «Nord» schreibt dem Artikel des »Russischen I validen» eine beruhigende Wirkung zu, was durch die in Wien gefassten Beschlüsse bekundet werde, denn tmse gefassten Beschlüsse gleichen wenig am Vorabende eiliei Krieges gesasiteu Beschlüssen. Aus dem Artikel g(l> hervor, dass die militärischen Maßnahmen Russlands einen rein defensiven Charakter haben. Russlaud sei entschlossen, von seiner Anhänglichkeit an den Frieden nicht abzulassen und alles Notliige zu thun, um sich gegen einen Angriff zu sicher». Unter diesen Umständen erscheine jede Furcht vor einem Conflicte beseitigt. Man löune hoffen, das der Kriegslärm, der eine so lebhafte Erregung verursachte, verschwinden werde, um einem ernsten Gefühle der Sicherheit Platz zu machen. Dem gegenüber sagt das «Fremdenblatt»: »Wir wissen nicht, inwieferne der ,Nort/ wirklich ein autori» siertes Organ deö Ministeriums des Aeußern in Petersburg ist, uud habeu allc Auerlenniing für seine Friedens-wünsche, jedenfalls aber muthet er seinen Lesern viel NeMelou. « Vereitelte Hochzeit. Ein Pariser G csch i chtch e n. II. Da kam ich gerade wieder vor der Blumenhand-lung vorüber nnd trat, wie jeden Abend, m dieselbe ein. Man wollte die Handlung bereits schließen, allein unter den Massen von Azaleen, unter den ungeheueren Bouquets nnd den üppig grüuen Blattpflanzen, die glänzten, als ob sie gefirnisst wärrn, erblickte ich das kleine Blumenmädchen, das gerade im Begriffe war. kin Bouquet zu wiudeu, uud das iu ihrem schwarzen Kleidchen mit einem kleinen weißen Spitzenkragen, wel-chl'r ihre zarte Blässe hervorhob, so hübsch war nud die b"r seit zwei Wochen dasselbe Bunguet mit demselben Kacheln überreichte, einem gleichzeitig höflichen, zärt-uchen und ein weuig traurigen Lächeln, wie ich es bis' ^'r noch nie gesehen. . . Und ich blickte sie lange an. Sie war sehr hübsch, ^"ne kleine Frcuudiu. Ihre schwarzen, glatt an die Alrue gekämmten Haare gaben ihr mit ihrem gerade», Weggeschnittenen Profil das Auseheu eiuer antike» -""'oaille; Msj„ ^. ^r. trotzdem eiue echte Pariserin. ''>'. elegant, mit einem süßen Munde, der gleichzeitig ./'"' Pllu»te» Ausdruck halle, . . Im Scheme der Gas» ^.'">"e. unter der sie arbeitete, wendeten ihre weißen weiü'V'" Voucwct vo» Rosen hin und her. uud ihre stulr ,'c ^ bezauberte mich. Eine so reizrude uud ari-'"Usche Hand. die mich völlig berauschte, und das zn einer Zeit. wo ich mich anschickte, im weißgoldene» Salon deü Boulevard Malesherbes um eine andere zu werben. Am uächsteu Tage — ich will euch mit der Er-zähluug meiner Träume verschonen, i» welche» mir der Traumgott Blumenmädchen vorgaukelte, die das Ans« sehen vo» züchtige» Fränleins hatte», nnd vm nehme Fräulein, welch Cancan tanzte» u»d schlüpfrige Cha»« somlctten sangen — waren wir: Fränlcin Bertha, ihre Eltern und ich. bei diesem verteufelten Notar zu einem Diner gelade». u»d derselbe sagte mir bei dieser Gr. legeuheit: «Nu». mein lieber Ooutran, wie es scheint, beginnm Sie zn erkalte»!» — Ich hatte Fräulein Äertha ein Brustbouquet versprochen. Ich trat bei meinem Blumenmädchen ein. Sie streckte ihre schöne Hand nach einem Fliederbongnet ans. welches genau so anssah. wie alle übrige», die ich dort gekauft hatte. «Nei». Fräulein, heute brauche ich ein Brustbouguet.» Sie blicke mich mit ihreu schön»», schwarze», ehrlichen Auge» an. griff nach einem anderen Bonqnet nnd sagte: «Hi"', mein Herr!» — «Ist daö »icht ein wenig zn groß?» fragte ich. «Möct> ten Sie nicht die Güte haben, c- zn probieren?. Eigentlich lag mir weuig au der (Arüße des Bouquets, aber ich weih uicht. warum ich den Wunsch m mir erstehen suhlte, heute länger iu der Blumeuhand lung zu bleibe», als gewöhnlich, gcmz besoudcrs des Blumenmädchens wegen, das so bleich und so llebens-würdia war und mir mit etwas maliziösem Tone sagte, währe'ud sie oe» schöne» Strauß vm. Theerose» au ihre» Ause» stcckte: -Sie sehe», >m.» Herr. dass es ganz gut passt!» Es passte i» der That so gut, dass ich Lust hatte, ihr zu antworte»: «Lasse» Sie es da. mein Fränlei», und behalte» Sie es für sich.» Allein sie hätte das wahrscheinlich für komisch gefunden. Ich nahm es also und trng es fort. und da sah ich, dass Fräulein Aerthn ei» aildercs am Busen trage, ei» riesiges Boiiquet. «Ah,» sagte sie zu mir. «ich habe auf das Ihrige nicht mehr gerechnet.» Sie ließ dasjenige, welches ich ihr gebracht hatte, zu Hanse. Umso besser! Ich löste eine Rose aus demselben, steckte sie ins Knopfloch, und diese Rose hielt mich während des ganzen Diners warm. während Vertha lachte, verfängliche Anekdoten rrzählle uud einem Herrn, der sich seit Jahren um die Stelle eiues Akademikers bewarb, nm die Etymologie des Wortes «Pornographie» fragte. Dieses Diner kam mir sehr lang vor. sc, lang. wie eine langweilige Operette. Es schien mir, dass die kleine Augela vom Ambigue Theater heute eine Rolle habe, die nicht für sie passte, die Rolle einer Braut nämlich, und irimer sah ich das süße Profil uud die cruste Mieue des Blumenmädchens vor mir. Ihr hätte die Rolle der Braut weit besser gepasst. Die Dinge entwickelten sich nun rasch. Je öfter ich in den weißgoldene» Salon kam, desto größere Furcht flößte mir die kleine Vertha ein. Sie wäre die reizendste Maitresse, aber eine entsetzliche Fran! Uud je. öfter ich hinwieder zu meinem Blumenmädche» kam. fagte ich mir, dass das die wahre Fra» sei, die Gefährtin in frohen u»d trüben Tagen. Ach. das reizende Mädchen! Ich sagte mir, dass sie arm sei. eine Waise ohne Zweifel, die ganz allein lebt u»d zweifel' los bestimmt war, einen kleinen Commis zu h iraten, 5'ailMcr Zeitung Nr. 296. 2440 29. Dezember 1887. zu, weun er sie glauben machen will, dass der viel besprochene Artikel des ,Invaliden^ zur Beruhigung der Nachbarstaaten beigetragen hat, welche durch in Ausführung begriffene, für ihre Ruhe und Sicherheit so bedrohliche Dislocationspläne Rusölands alarmiert worden sind. In der Ruhe und Mäßigung, welche in Wien bei Berathung über die erhöhten defensiven mill« tärischen Maßregeln, die uns aufgedrungen wurden, zutage getreten sind, will der ,Nord< einen Beweis finden, dass die ganze schwere Beunrnhiguug. die sich in Deutschland und Oesterreich-Ungarn kundgegeben, einen bloß imagiAren Charakter habe. Selbst der Um» stand, dass die militärischen Daten des ,Invaliden' keine amtliche Zurückweisung gefnnden haben, deutet das in seinen Argumenten nicht wählerische Brüsseler Blatt dahin aus. dass die Darlegungen des .anerkannten Organes des russischen Kriegsministers nicht zu wider» legen sind, daher als bewiesen anzunehmen seien. Der Wert der russischen Daten über die diesseitigen Rü^ stungen wurde sogleich richtig erkannt und das berech-nete Unterlassen positiver Angaben über die Stärke und Anzahl der bereits in Polen befindlichen Truppenkörper der rufsischen Armee sofort herausgefunden. Nicht, wie der ,Nord/ glaubt, beruhigend, sondern ent« schieden beunruhigend haben die Aeußerungen des,In° validen' gewirkt, welche Oesterreich-Ungarn und Deutschland eines falschen Spieles beschuldigen, um unter dem Deckmantel defensiver Maßregeln einen kriegerischen Ueberfall auf Russland vorzubereiten. Dem «Czas» wird über die Stimmung in Russland berichtet: Es herrsche ein großer Hass gegen Deutschland, nicht gegen Oesterreich. Die Erbitterung gegen Deutschland sei so weit gediehen, dass weder das Publicum noch Officiere in der Trafik eines Deutschen Cigarren kaufen. Es sei möglich, dass ein Krieg gegen Oesterreich nicht unpopulär sein würde, entschieden populär wäre aber ein Krieg gegen Deutschland, und jeder Waffenfähige würde dann ins Feld ziehen. — Aus Berlin meldet man: Trotz der nach alleu Seiten hin reichlich ausgestreuten russischen Friedensversicherungen wird die Lage nicht als gebessert angeschen. Es wird gefürchtet, dass die Mission des Botschafters Schweinitz an den Zaren gänzlich erfolglos bleiben werde, dg die Panslavistenpartei den Hof und die Politik vollständig beherrscht. Eine Artikel-Serie des «Czas» sucht den Nachweis zu liefern, dass die russischen Truppenansamm-lungcn in Congress'Polen nicht so stark seien, als mebrere Blätter in Deutschland behauptet haben. Laut Nachrichten aus Congress-Polen glaubt die überwiegende Mehrheit der dortigen öffentlichen Meinung nicht an einen Krieg. Nach einer Meldung des «Kurjcr Lwowski» ist an der russischen Grenze gegenwärtig keine auffallende Truppeuverschiebung mehr wahrnehmbar. In Kn'menec und Dubno wurden die Garnisonen seit Otto» ber um das Vierfache verstärkt. In Berdyczew, Schito-mir, Rowuo und Luck sind jetzt vier Artillcriebrigaden dislociert. nä«ilich eine kosakische, ferner die Brigaden Nr. 11, 12 und 13, deren Batterien um acht Geschütze mit entsprechender Bemannung verstärkt wurden. In Rowno sind zu den früher bestandenen Militärmagazinen mehrere neu? hinzugekommen. Die Armierung der Dnbnoer Festung ist bereits ganz vollendet. Nach Meldungen aus Odessa waren und sind die südrussischen Haftn, namentlich Odesfa und Sevastopol. in jüngster Zeit gleichfalls Schauplatz reger Thätigkeit seitens der russischen Kricgsverwaltung. Die Schiffe dcr freiwilligen Flotte wurden sämmtlich für den Zweck von Truppentransporten gechartert, bei denen es sich, soviel darüber verlautet, um die allmähliche Beförderung von etwa 50000. zumeist dem jüngsten Rekruteu-Con-tingcnt ungehörigen Mann hauptsächlich nach Batum handelt, welche theils iu den Kaukasus, theils uach Armenien dirigiert werden sollen. Lord Churchill, der gegenwärtig in Russland weilt, soll der Ueberbriuger eines Schreibens der Prinzessin von Wales an ihre Schwester, die Kaiserin von Rutland, sein. Samstag war Churchill bei Herrn v. Giers, und vorgestern brgab er sich mit seiner Gemahlin nach Gatschina. — Die in einigen Blättern enthaltene telegraphische Mittheilung aus der «MagdeburgerZeituug», woruach Erzherzog Johann sich derzeit im strengsten Incognito in Petersburg aufhalten soll, um dort, angeblich im Interefse des Prinzen Ferdinand von Co-burg, nach einer anderen Version wegen seiner eigenen Caudidatur zum Fürsten von Bulgarien, zu wirken, erscheint schon aus dem Grunde unglaublich, weil Erzherzog Johann noch vor wenigen Tagen in Lissabon weilte. Die «National'Zeitlina,' verzeichnet unter Zweifel das Gerücht, dass von russischer Seite bei dem Prinzen Alexander von Battenberg angefragt wurde, ob er ge-ueigt sei. den bulgarischen Thron wieder einzunehmen, weil er für den einzigen Mann von genügender Auto rität in Bulgarien angeschen werde. Prinz Alexander habe jedoch abgelehnt. Politische Ueberlicht. (Zur Lage.) Der Wiener Correspondent der «Times», dem es obliegt, sein Blatt täglich durch den Telegraphen mit den verschiedentlichsten Meldungen aus Wien zu versehen, thut dies in vollem Maße, doch hält er an seiner Gewohnheit fest, Gerüchte zu melden, von deren Unrichtigkeit cr sich leicht überzeugen könnte. So meldet derselbe unterm 22. d. M.. dass in den Wiener diplomatischen Kreisen die Meinung festslehe, dass Graf Kälnoky die Absicht habe. seine 'Entlassung zu nehmen, und dass dies einen gründlichen Wechsel der Ballanpolitik iuvolvieren würde. Da ein Personen» Wechsel, der zu so weitgreifenden politischen Con» sequenzen führen würde, von der größten Wichtigkeit wäre, und die «Times» in ihrem Leitartikel die Meldung ihres Korrespondenten auch in diesem Sinne anf-fafsen. so hat des «Frcmdenblatt» sich bemüht, über diese Meldung aus authentischen Quellen sich zu informieren. Dasselbe ist nun in der Lage, zu versichern, dass seit dem vor einer Woche als Börsenmanövrr constatierten Gerüchte der Abdankung des Grafen Käl» noky in glaubwürdigen Kreisen niemand mehr hievon gehört hat, und dass unser Minister des Aeußern am allerwenigsten daran denkt, gerade in einem so schwierigen und verantwortlichen Äugenblicke wie dem gegenwärtigen seinen Posten zu verlassen. Völlig aus der Luft gegriffen sind auch die Gerüchte, die trotz wieder» holten Dementis über die Entsendung eines kaiserlichen Prinzen oder irgendeines Functionärs nach Petersburg colportiert werden. In maßgebenden Kreisen ist an eine solche Mission nie gedacht worden. (Die Landtage.) Der niederösterreichisch'' und der Tiroler Landtag haben gestern ihre durch die Weih« nachtsfeienage unterbrochene Thätigkeit wieder aufgenommen. Auch der krmnische Landlag wird sich heute wi'dcr versammeln, während die übrigen Laudesveltre-tungen, deren Session noch nicht abgeschlossn! ist, erst nach Neujahr ihre Verhaudluuqeu fortsetzen werden, (Reform der W a r e n sl a t i st i k.) Dem Reichs rathe wnd bei seinem Wiednznsllmmei'tritte ein G^'l? eutwurf, betreffend die Reform der Warenstatistik. nnte>-breitet werden. Durch dieses Gesetz soll iu Wirklichkeit eine Reichsstalistit geschaffen werden, welche durch Er-sichtlichmachuug der Provenienz und Destination und periodische Publication in kurzen Intervallen a/gril-nbe es heißt, ist über die. Organisation der Ceutralstell«', welche mit der Sammlung und Veiarbeitiing der von den Zollämtern gelieferten Daten betraut werden soll, ^mischen den betheiligten Ministeriell ein EiuuerständB erzielt worden. (Die deutsche Sprache und dcr Görzel Landesschulrath.) Wie aus Gurz gemeldet wird, war der vom Görzer Landesschulrathe zum Beschlusse erhobene Alltrag, die deutsche Sprache als obligaten Lehrgegrnstand iu dcr Volksschule einzuführen, von dem Landesausschnsst' Ritter von Gass.r gestellt worden. Im Görzer Landtage wurde nun von Dr. Veuuti ilN Namen sämmtlicher italienischer und slovenischcr Abgeordnete.« eine Interpellation dci Inhaltes eingelnacht, ob Ritter von Gassrr zu diesem Vorgehen berechtigt war? (Arbeiter Congress.) An den beiden Weih' nachtifeiertagrn fand in Brunn in den Augarteujäle» ein Congress der czecho.slauischen Arbeiterschaft Oester< rcichs statt, an welchem sich ctiua 200 Delegierte betheiligten. Die wichtigsteil Äerathungsgegenstände bil' deten die Feststellung des Programmes, insbesondere die Stellungnahme zur nnliolmlen Frage. In letzterer Äe-ziehung wurde eine Resolution gefasst, welche energisch Verwahrung gegen die Angriffe der nationalen Führtt wegen der ualionaleu Indifferenz der czechischen Arbei' ter einlegte, für den Koöinopolitismus eintritt >»^ qegen die Hegemonie Einer Sprache protestiert. Mehren' czcchische Abgeordnete, darunter Rieger, wurden heftig angegriffen. (Dem deutschen Reichstage) iii vorgestern der Gesetzentwurf, betreffend die Verlängerung deö S"' cialistengcsetzes, zugegangen. Derselbe fordert ri»l Geltungsdauer von fünf Jahren und enthält außerdem eine Äestimmung. dcu Verlust des Iuoigenats be< treffend. (Russlaud.) .Grazdanin. erklärt. RnsöllU'd wünsche die Wiederhcrstelluug der für den europäischen Frieden wichtigen gesetzlichen Ordnung in NnlgarieN' Sobald die russische Politik bei Oesterreich ein aufr tiges Entgegenkommen finde, sei rm Einverstäud»^ selbst über die schwierigsten Fragen möglich. (Die Mission des Lord Churchill.) D»e «Morning Post», die bekanntlich als das speckt Orqan des Lord Salisbury gilt, bringt line sehr l's' stimmt lauteude Erklärung, dass Lord Churchill »"' keinerlei politischer Mission betraut sei. Kaiser Ml" ander bedürfe keiner Versicherung, dass die Pol>t>' Großbritanniens eine überaus friedliche sei. Alle ^ Verfügung Englands stehenden Kräfte würden, 'M Lord Salisbury bereits erklärt habe. zur Unterst iil^ im glücklichsten Falle nämlich. Wie schön und gut wäre es. dicses Kind einem so ärmlichen Schicksale zu cutreißen, sie zu seiner Geliebten zu machen! . .. Gon-trän, das war ein schlimmer Gedanke von dir! Also sie zu sciucr Fcau zu machen. Ach, wenn man das wagen dürfte? Und ich machte mich langsam, sanft, höflich und uumerklich von Bertha los. Ich ließ sie ihrem Vater, ihrem weißgoldenen Salon und ihren Chansounetten. Da sagte mir der Notar eines Tages: «Wissen Sie, mein lieber Freund, wir können unseren Freund Bri-chard nicht länger im Ungewissen lassen. Sagen Sie endlich einmal ja oder nein!» Diesmal entgegnete ich kühn: «Nun. wenn es denn sein muss — nein! Ich tauge nicht für die Ehe.» Ich betrat den Salon der Brichards nicht mehr, verfügte mich aber am nächsten Tage in die Blumen-Handlung. Au Stelle meines brünetten Blumenmäd» chens aber fand ich daselbst ein gelbblondes Blumenmädchen, sehr hübsch, sehr höflich. Die andere aber, die ich suchte, war abgereist nach ihrem Heimatsorte, um zu — heiraten. Wen. weiß ich nicht und werde es wohl nie erfahren. Ich weiß überhaupt nichts von meinem holden Blumenmädchen, weder ihren Namen noch ihr Alter, noch auch ',hr Leben; ich weiß nur. dass sie sehr hübsch war, dass sie dabei ein ehrbares Aussehen und wunderherrliche Augen hatte, und dass sie mir meine Blumensträuße von Flieder und weißen Rosen mit einer so schönen Hand reichte, dass ich sie — auf mein Wort — gebeten hätte, mir diese Hand zum Bunde fürs Leben zu reichen, und die mich jedenfalls daran verhindert hat, eine andere Hand zu verlangen, eines jener Häubchen, die uns sanft er« würgen, die Hand einer Licbeöwuchererin. während die Hände meiner Blumenjnngfran solche einer Liebenden und einer barmherzigen Schwester sind. Da habt ihr mein Abenteuer. Es ist einfach, aber ich sage euch. dass ich in meinem ganzen Leben lein angenehmeres gehabt habe. Es schien mir, als hätte ich uuler all diesen prächtigen Blumen eine liebliche Feldblume gepflückt, deren Duft ich noch immer an den Händen, in der Nase, im Herzen trage. Ihr seht. dass ich elegisch werde, aber sie sei gesegnet überall, wo sie wandelt, mein kleines, armes, mir unbekanntes Blumenmädchen, welches gegen die andere aus dem weißgoldeneu Salon ein Bouquet mit grün' nem. frischem Stengel war. verglichen zu einem auf Draht gefassten. . . Und wie lustig und hübsch nnd amüsant ist eine solche vereitelte Heirat und ein «Ja», das man beinahe ausgesprochen hätte und noch rechtzeitig zurückhielt! ^V sii-apo«! Ihr wisst doch. dass Fräulein Brichard morgen einen sehr geschickten Finanzier heiratet, welcher so klug war, sich aus dem «Krach», der die anderen ruinierte, ein großes Vermögen herauszu-schlagen? Fräulein Bertha wird mit ihm gewiss sehr glücklich sein. Ich aber werde uach Monaco abreisen. Ich habe mein kleines Blumenmädchen mit dem weißen Kragen verloren und werde vielleicht einige Louis'dors gewinnen. «Unglück in der Liebe...» In jedem Falle aber habe ich in der Heirats Lotterie Glück gehabt, in dieser Lotterie, die allen anderen Lotterien gleicht und wo man sicher gewinnt, wenn man — leinen Einsah wagt. Jules Clarets. Stolze Kerzen. Roman aus dem lk» sslischen. Vun Max von Weißenthurn. (5)5,. ssortschunn.) Vergangenes. Wer war der Graf von Mont^uie? Wovon lebte er? Die erste dieser Fraa/n zu beautworten bot leinel" lei Schwierigkeit. Er stammte von mütterlicher Seite von ber " milie Ilaine ab, die seit vielen Jahrhunderten ewe makellosen Stammbaum auszuweisen hatte. Als die ^ volution über Frankreich hereinbrach, wurden die e> zrlueu Familienglieder von einander getrennt, so "" sie sich gegenseitig ganz ans dem Gesichte uerlott^ Einzelne von ihnen hicngeu dem König, andere d Volke an; zwei erlitten sogar den Tod durch Guillotine. ^. Die muthigste der Republikanerinnen von ^r u milie Ilaine war Marie dc Ilaine; mit Herz und ^ ^. gab sie sich der Sache hin und kannte nach ew Frauenart keine Grenze. . ^ „d Napoleon hatte eben die Herrschaft in seme >v" genommen, als Marie de Ilaine plötzlich vcrschw" Niemand von allen, welche sie gekannt, erfuhr «e" was aus ihr geworden war. Der Grund ihres schwinden» aber war folgender: ,„d Während der ganzen Zeit der Aufregung?" . Stürme hatte Marie de Ilaine einen erg^em'» ,,s ehrer gehabt. Henry d'Aumont. Er war zum Reu^m ^ geworden aus Liebe zu ihr; er gieng mnthig oc ^ fahren entgegen, um sie zu schützen, und ware i ' Nipf,? a,,fk alls di? lAiliNntine aetletkN. Mlmchcr Zeitung Nr. 296. 2441 ________________ 5,9. Dezember i>^<. lener Nation verwendet, die wie England bestrebt sei, den Krieg von Europa abzuwenden. Deshalb sei es Widersinn,g anzunehmen. da?s England in Petersburg eme andere Sprache- führen tonnte, als der es sich in Berlin, Wien, Rom und Constantilwpel bedient habe. (Frankreich.) Es ist wohlbekannt, dass das Mmi>lerium Tirard leiner der republikanischen Gruppen in der Kammer entgegentreten will und dass es sich ein vernünftiges, rein geschäftliches Programm vorgezeichnet hat. daS allseitige Billigung findet. Dessenungeachtet wird schon aus den Sturz dieses, mau könnte sagen neutralen Cabinets hingearbeitet. Es wird immer klarer, dass die Parteijpaltung in der Kammer zu weit gediehen ist, so dass die Kannner' auflösuug für das Jahr 18«8 allen eiilsichtigen Poli< titeu, nnanLweichlich erscheint. Einzig die Frage nach dem Zlllpunkte hicfur bleibt noch offen, aber je eher, desto besser. Man hofft zuversichtlich, dass die Berufung an die Wählerschaften eine einheitlicher zusammengesetzte Kammer ergeben wird. (Die serbische Sknpfchtina) wählte in ihrer letzten Sitzung einen zehugliedrigen Ausschuss zur ^rathung der Heeres-Orgauisatiou nnd nahm einen Dringllchkeitöantrag wegen Aufnahme einer Auleihe zur Deckung der schwebenden Staatsschuld an. Der Eultus-minlster wurde neuerlich über Uuzutömmlichkeitcu in Kirchcnangrlegenheiten interpelliert. Der Autrag eines! kleinen Brnchtheiles der Radiealen wege» Vcrsetznug des ehemaligen Ministers Garasauin in den Anklagestand wurde, wie verlautet, vom Skupschtina^Ausschussc verworseu. (Italien.) Unter den Programmpuukten, welche König Humbert in seiner Thronrede bei der Eröffnuug der nenen Kaulmerfession aufgeführt hatte, bcfaud sich a»ch die einheitliche Gestaltuug der Strafrechtöpflegc durch den Abschluss des von einer Commission hervorragender Nechtsgelehrter bearbeiteten Strafgesetzbuches und durch Errichtung eines eiuheitlicheu Cassatious-Gerichtshofes in Nom. Die Berathungen der Connnis-sion neigen sich ihrem Ende zn, so dass binnen kurzem in der Kammer die Vorlegung des Eutwurfes für das Strafgeseybnch zu erwarten ist. Das neue allgemeine Strafgesetzbuch ist fast ausschließlich eiu Werk des gegen-wältigcu Iustizmmisters Zanardelli. (Das Sobranje in Sofia) ist nahe darau, seine Berathungen zu beendigen. Prinz Ferdinand hat, nachdem die Deputierten ein ziemlich scharfes Prejs-gesrb und das Kriegsbudget votiert haben, deuselbeu bereits cm Abschicdsdiner gegcbeu uud bei dieser Gr» legcuheit auf dcu großen Ernst der politischen Situa« tiou verwiesen. (Die griechische Kammer) votierte am 24. d. M. in endgiltiger Abstimmung den griechisch, französischen Handelsvertrag nnd die archäologische Convention mit Frankreich inbetrcff der Ausgrabungen in Delphi. Tagcsneniglciten. Se. Majestät der Kaiser haben, wie das «Präger Abendblatt» meldet, den durch Brand geschädigten Bewohnern der Ortschaft Schöuthal 300 fl. zn spende» geruht. Se. Majestät der Kaiser habeu. wie der »Bote für Tirol uud Vorarlberg» meldet, zur Restaurierung! dcr Kirche in Ober-Bozeu 100 fl. zn spenden geruht. — (Verhaftung eines Chefredacteurs.) Aus Wien wird uus geschrieben: Samstag spät abends wurde der Iuris-Doctor Karl Zivny, Eigenthümer und Chefrcdacteur der hier feit einigen Jahren erscheinenden politischen Wochenschrift «Parlamentär», wegcu Verdachtes des Verbrechens des Hochverrathes nach i> 58 lil. «. St. G. in Haft genommen und ohne Verzug in das Laudesgcricht escortiert. T>ie beiden letzten Nummern dieser Zeitschrift vom 18. und 24. d. M. wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft mit Beschlag belegt und das Verbot dcr Weitervcrbreitung derselben nach § 4!1A St. P, O. ausgl'sprochen, weil der Inhalt dcr Aufsätze «Die Cechoslaveu und die Russen Oesterreichs», beziehungsweise «Die geschichtliche Losuug und die Slovene»!», das Verbrechen des Hochverralhes nach 8 58 lil. c St. O. begründen. Samstag in vorgerückter Abendstunde erschien in dcr Wohnuug Dr. Hivny's eine landcsgcrichtliche Commission, wclche denselben für verhaftet erklärte. Daraus nahm dieselbe eine Hausdurchsuchung vor und saisierte einc beträchtliche Auznhl von Schriftstücken und Briefe,', welch letztere fast ausnahmslos in russischer Sprache abgefafst waren. Sivuy, von Geburt ein Ccchc, kam vor acht oder zehn Jahren nach Wien und absolvierte au der hiesigen Universität die juridischen Studien. Nachdem er au der Universität zu Krakau zum Doctor der Nechle promoviert wurden war, trat er zu B<'giun der achtziger Jahre in die Redaction der mittlerweile eingegangenen Zeitschrift «Tribüne» als Mitarbeiter eiu und heiratete dann die älteste Tochter des Eigenthümers dieser Zeitung, des seither verstorbenen Publicisten Herrn Skrcjsovsky, Fräulein Martha Strcjsovsky. Gleichsam als Mitgift erhielt er von seinem Schwiegervater die diesem gehörige Wochenschrift «Parlamentär», welche er im orthodox-slavischeu Sinne redigierte. Sein Hauptaugenmerk lichtete er auf die othodoxe Kirche der Slaven, in deren Siune er jederzeit wirtlc. Er selbst hat mit seiner Gattin seinen katholischen Glaubeu abgelegt uud ist zur orthodoxen Religion übergetreten. Die Redaction des «Parlamentär» und die Privatuiohuung Hivny's stand stets den iu Wien weilenden südslavischen Studeuten offeu und besonders eifrig vertchrle er mit jenen, die dem Panslavismus zuneigten. Er selbst hat sich in den Gedanken hineingelebt, Russe zu werden. In seinem Hause musste auch alles russisch sprechen. Die von ihm redigierte Wochenschrift beschäftigte sich fast ausschließlich nur mit den südsla-vischeu Tagesfragen. Der Grundton feiner Correspon-denzen war dahin gerichtet, dass alle Slaven sich einigen und den orthodoxen Glauben annehmen mögen. In verschiedenen slavischen Vereinen sowie im Nationalitäten-Club hat Zivny oft Votträge gehalten. Der Verhaftete steht im 20. Lebensjahre. — (Die Reise des Schach von Persicn.) Wie aus Teheran gemeldet wird, hat dcr Schach uon Persicn die Reise nach Europa, deren Plan bereits in allen Details feststand, für kommendes Jahr hauptsächlich darum aufgegeben und auf das nächste Jahr verfchobeu, weil er mit seiner Reise zugleich einen Besuch der Pariser Weltausstellung zu verbinden wünscht. — (Unangenehme Namen.) Die niederösler-reichische Statthaltcrei hat dem Kellermeister Alois Ochs gestattet, diesen seinen nicht besonders angeuchlucn Fa« luilicunamcu ablegen und sich Ortner nennen zu dürfen. Ferner ist bei dcrsrlbcn Behörde der nichtactive Land-wehr^Schütze Franz Sau schweifet, ein Kellner, um Abänderung feines Namcns eingeschritten. Der Petent «gibt sich dcr angenehmen Hoffnung hin, dafs ihm ge- stattet werde, den Sauschweifel abzulegen und den Namen Franz Mürzthaler (er ist uämlich ein Steirer) annehmen uud trage» zu dürfen.» — (Ein Unfall Dr. Gregrs.) Dr. Eduard Gregr stürzte jüngst über einen Tcppich seines Zimmers nnd verrenkte sich beim Fall so bedenklich den Arm, dass er längerer Zeit zur Heilung bedarf. — (Baron und Baronin Rothschild.) Wie die Blätter melden, ist die Hoffähigkeit des Barons und dcr Baronin Rothf child in Wien durch ein officielles Actellstück ausgesprochen worden. — (Spruug aus dem Fenster.) Aus Budapest wird gemeldet, dass dcr Hnusierer Salomon Deutsch, welcher in Nochnsspitale auf der Klinik dcs Professors Lnmnitzer lag, vorgestern einen unbewachten Augenblick bcnützle und aus dem im ersten Stocke gelegenen K>a»kcnsacil in den Hofraum hinabsprang. Man brachte Deutsch in bewnsstloseiu Znstandc in den Saal zurück, wo er nach wenigen Stunden verschied. — (Ein eurioses Testament.) In den letzten Tagen starb zu Bath in England der Oberstlieutenant Nash, der Zeit seines Lebens ein origineller Kauz gewesen ist. In seinem letzten Willen vermachte er den Glöcknern der Abtei von Bath eine Iahresrente von W Pfund Sterling unter der Bedingung, dafs sie am Jahrestage feiner Verheiratung von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends die Todtenglocke läuten und zu denselben Stunden am Jahrestage seines Todes ein Freudengeläute anstimmen — wie es im Testamente heißt, zur Erinnerung an den Tag, der ihn zugleich von dieser haus» lichen Tyrannei und von seinem elenden Leben befreite. — (Kälte in Amerika.) Nachrichten aus dem südwestlichen Kansas zufolge herrscht dort furchtbare Kälte bei startcin Schueefall. Viele Ansiedler sind ohne Heizmaterial, in einigen Kreisen verzeichnet das Thermometer 60 Grad (Fahreuheit) Kälte. Große Kälte wird auch aus dem westlichen Nebraska gemeldet. In New-Bedfort, MassachusrttS, uud der Nachbarschaft dieser Stadt wurden leichte Erdstöße verspürt. — (Sehr deutlich.) «Wie, mein Fräulein, bei diesem Unwetter bloß mit einem Sonnenschirm? Darf ich Ihnen ein fchützendcs Dach anbieten?» — «Wenn Sie darunter ein dreistöckiges fchuldenfreies Haus haben, mit Vergnügen, mein Herr!» Local- und Provinzial-Nachrichtcu. — (Aus dem k. k. Landesschulrathe,)Uebcrdie jüngste Sitzung des k. k. Laudcsschulrathes für Kram erhalten wir folgenden Bericht: Nach Eröffnung der Sitznng durch den Herrn Vorsitzenden trug dcr Schriftführer die feit dcr letzten Sitzung erledigten currcnten Geschäftsstücke vor, was zur Kenntnis genommen wurde. Anlässlich der in Laibach herrschenden Älalternepidemie wurde beschlossen, sämmtliche Schiller der Volks- und Mittelschulen in Lai-bach der Rcvaccination zu unterziehen und sich wegen Ausführung dieser Maßregel mit dem Stadtmagistrale ins Einvernehmen zu setzen. Hierauf wurde zur Tagesordnung geschritten. Es wurde beschlossen, die fünfclas-sige Mädchen-Volksschule in Laibach zur sechsclassigen und die zwciclassige Volksschule in Töplitz zur dreiclas-sigeu vom Jahre 1888 an zu erweitern, in Neumarltl einc zwciclassige Mädchen-Voltsschule vom Schuljahre 1888 89 an zu activiercn, die Mädchen-Volksschule in Stein in eine dreiclassige umzuwandeln, sowie die zwei« classige Volksschule i>, Oberloilsch vom Schuljahre 1888/89 «Jetzt ist es nicht die Zeit. von persönlicher Liebe zu sprechen, jetzt, wo das Vaterland leidet; die Liebe ist nur ein Zeitvertreib für Mussige! Wir, Heury d'Anmont, wir haben keine Zeit dafür!» So sprach Marie dc Ilamc; doch Heury d'Aumout stellte seine Bewerbung nicht eiu. redete aber erst wieder von seiner Liebe, als er Marie überzeugt hatte, dass der Kampf der Nation vorüber sei. Da endlich reichte sie ihm ihre Hand. . ^ ^ «Ich sehe dass Sie recht haben, mein Frennd.» sprach sie. wir'wollen dies Land verlassen, nnd zwar zusammen. , .^ . ,. . . . Eine Woche später landetcu bc,de >u Euglaud. wv sie manche Noth uud Entbehrung zu ertragen hatten. Zwölf Jahre spater kehrten sie nach Frai.krelch zurück, wo Marie, eben augelangt, starb. Henry d'Aumout em einziges Kind Namens Clutildc hlulerlasseud. Das Mädcheu verrieth schon m semer frühesten I»gend qroßc rhetorische Talente, nnd so ge,chah es, dass sie mit neunzehn Iahreu erstenmale auftrat. Doch ihre "ur von kurzer Dauer sein. Im Schmyp» haue be-Wd sich ein junaer Engländer, der Vicomte Nouge-"lunt. . „, Bezanbert von der Schönheit Clot.lde's, folgte der Nieonlte ihr nach Hause, Mte sich H"'") t"l",nont vor. erfuhr d.ssen Geschichte, warb um das Mädchen und beschwor den Vater. Clvtildc nicht mehr öffentlich auftreten zu laffen. . c. - .« m., , Ein französisches Mädchen wird M Heirats-An-Mcgmheiten selten um ihre Willensiucimmg geragt, °"ch der Vicomte war Engländer nnd M es vor, stch das Herz der Geliebten zu erobern. Es sollte ihm dies nicht schwer fallen. Er war jung, schön, hochherzig und selbst beispiellos verliebt. Nach drei Monaten wurden die beiden in aller Stille getränt; als Henry d'Auilwnt im folgenden Jahre starb, bestand alles, was er dein Kinde zu hin« terlaffen hatte, in den Briefen der Mutter. Clotilde erfuhr aus dieseu Briefen die Geschichte derselben, erfuhr auch, dass die Verswrbcue eigentlich mit ihrer ganzen Familie gebrochen habe nnd sie nur "uf eiuen einzigen Oulcl, welcher den Namen Ilaine führte, angewiesen sei. «Er ist ein braver, muthiger Mauu, dem ich viel zu danken habe,» stand in einem der Briefe zu leseu. .Ich schulde seiner Liebe, seiner Güte alles, was ich bin nnd habe,» hieß es a» anderer Stelle. «Er ist jetzt todt,» las Ewtilde in eiuem drittel, Schreiben, «aber es ist mir gesagt wurden, dass er eillcn Sohn hinterlassen. Wenn ich demselben jemals nützlich sein kann, so bin ich gerne dazu bereit, und wer immer mir nahe steht, wild mir- einen Dienst erweisen, wenn er desgleichen thut.» Der Vicomlesse' von Nougcmout war die Familie ihrer Mutter gänzlich fremd, sie musste eine stolze Frali genannt werden; um ihres Gatteu willen war ihr üb< rdies uicht daran gelegen, die Betauutschaft von vermeintlich armen Verwandten zu machen. Als sie aber nach laugm Jahren verwitwet, alternd nnd allein stand, da gewairueu plötzlich die ver-ailbten Briefe ihrer Mutter cincn gewissen Einfluss über sie und sie machte ein Testament zugunsten des ihr unbekannten Jean de Ilaine oder seiner Kmder. denselben, anf Rath ihres Anwaltes, fünf Jahre Heit lassend, um sich zn melden und ihre Ansprüche zu be-weise». Nach dem Tode dcr Dame nun ließen ihre Vertreter in alle Blätter Inserate ciurückeu, doch niemaud wusste etwas von Jean de Ilaiue, der su lauge in dem vcrborgeueu Gebirgiwintel in Tirol gelebt hatte, niemand, als dcr Graf von Montivie, der Sohl, der Schwester des Herru de Ilaine, ein verarmter Edel» mann, der aus Erfparuugsrücksichten gäuzlich auf seiner kleinen Besitzung unweit Alli«r lebte, die nach und nach parcclliert nud verkauft worden war, so dass jetzt eigentlich nnr mehr das alte Schloss und ein sehr geringer Theil vom Grund uud Bodeu dazu gehörte. Als Eugene von seiuem Vater diesen kleinen Stammsitz geerbt halte, vermieste er denselben sofort und zog nach Paris, wo er auf einem Fuße lebte, der ihm bald dcu Eintiitt in die vornehmsten Kreise sicherte. Wie er dies bewerkstelligte, das freilich wusste unr er allein. Natürlich spielte er hoch, und Fortuua war ihm günstig; trotzdem gab es Zeiten, in welchen dcr Ruin als drohend» Gespenst ihm schreckhaft cnt-gegengrinste. Während einer solchen bedenklichen Zeitepoche war eö gewesen, dass er jenes Inserat, das er so sorgfältig aufbewahrt, entdeckt halte. Konute jener Jean de Ilaine, von welchem in dem Inserate die Nede war, seiu Onkel sein, und wenn, welcher Nutzen konnie ihm oder den Seinen dann aus dem Aufruf erwachsen? (Fortsetzung folgt.) ^!'^.^ Zcituna ^r. iiW. 2442 i>!>. Dezoml'er 1«^. an zur dreiclassigen zu erweitern. Für die zweite, an der Volksschule zu Adelsbcrg zu activierende Parallelclasse wurde die Bestellung einer Lehrkraft beluilligt. Der Bericht der Direction der l. l. Prüfungscommission für allgemeine Volks- und Bürgerschulen über die im November'Termine abgehaltenen Lehrbefähigungsprüfuugen wurde zur Kenntnis genommen und die Pertheilung des Reinertrages der Prüfungstaxen unter die einzelnen Com-missionsmitglieder nach dem dicsfälligen Antrage der Direction beschlossen. Die definitive Lehrerin an der städtischen deutschen Mädchen-Volksschule in Laibach Fräulein Aloisia Bauer wurde zur definitiven Oberlehrerin an dieser Schule ernannt; die Gesuche mehrerer Lehrer um Erhöhung ihrer Vezüge wurdeu abgewiesen. Die Lehrerin Fräulein Anna Podrekar in Nenmarktl wurde nach Gottschee uud die dortig? Lehrerin Fräulein Maria Vorousty nach Neumarttl versetzt. Das Ansuche» eines Vezirksschulrathes um Genehmigung der Einsetzung einer außerordentlichen Post im Bezirts-Schul-prüliminare wurde abgewiesen. Einer Lehrerswitwe wurde die normalmäßige Pension zuerkannt. Einen« Gymnasial« schüler wurde die Schulgeld-Befreiung bewilligt. Dem Gesuche eines Zöglings der Lehrerinnen < Bilduugsanstalt um Ertheilung der Dispens vo« dem Unterrichte in den weiblichen Handarbeiten wnrde theilweise Folge gegeben. Ueber einen Gymnasialschüler wurde über Antrag des Lehrkörpers die Strafe der localen Ausschließung ver^ hängt. Inbetreff der Verlegung des botanischen Gartens in Laibach wurde eine entsprechende Mittheilung an den lrainischen Landesausschuss beschlossen. Mehrere Recurse in Schulversäumnis-Strafsachen sowie Remunerations- und Geldaushilfsgesuche wurden erledigt. — (Die Laibacher Citalnica) hielt am Stefanitage ihre diesjährige ordentliche Generalversammlung ab, an welcher circa 30 Mitglieder theilnahmen. Nachdem der Vereinspräsident Herr Dr. Ritter von Vlei-weis die Versammelten begrüßt und der Secretär Herr Lah den Jahresbericht verlesen, erstattete der Cassicr Herr Kadilnik Bericht über den finanziellen Stand des Vereines. Diesem Berichte ist zu entnehmen, dass im soeben verflossenen Vereiusjahre die Einnahmen 4740 fl. 22 kr., die Ausgaben 462« fl. 22 kr. betrugen, somit ein Casserest von 114 st. verbleibt. Zu Vereinsfunctio-«ären für das Jahr 1888 wurden gewählt die Herren: Dr. Karl Ritter von Bleiweis - Trsten iski, Franz Drenik, Franz Gerbic, Dr. Vincenz Gregor ic, Dr Mathias Hudnik, Franz Kadilnik, Eugen Lah, Alfred Ledenik, Felix Nolli, Michael Pakic, A. Slaverne, P. Skale, F. Soß. Anton Trsteujak und Anton Zagorj,an. — (Landesumlagen.) Se.Majestät der Kaiser haben dem Beschlusse des Krainer Landtages vom 30sten November 1887, betreffend die provisorische Forterhebung der nachstehenden, pro 1887 bewilligten Umlagen zur Bedeckung der Abgänge beim Landes-, Grundentlastungsund Normalschulfonde im Jahre 1888, und zwar: -l) für den Landesfond mit 18 Procent von der vollen Vorschreibung aller directeu Steuern sammt Staatszuschlägen ulld mit 20 Procent von der Verzehruugs-stcucr vom Weine, Wein» und Obstmoste und vom Fleische; d) für den Grundentlastungsfond mit 10 Pro-cent von der vollen Vorschreibung aller dirccten Stenern sammt Staatszuschlägen und mit 20 Pro-ccnt von der Verzehrungssteuer vom Weine, Wein« und Obstnwstc und vom Fleische, und e) für den Normal» schulfond mit 10 Procent von dcr vollen Vorschreibung aller dirccten Steuern sammt Staatszuschlägen — die Allerhöchste Genehmigung zu ertheilen geruht. — (Christbaum fei er.) Am heil. Dreikönigstage, das ist Freitag, den 6. Jänner, nachmittags 4 Übr findet im hiesigen Elisabeth-Kinderspital das Christbaum-scst statt, zu welchem alle Schuhfrauen, Gründer, Wohlthäter und Kinderfreunde eingeladen werden. Die Spenden, anch die geringsten Gaben, zu dieser Feier, welche sür dic armen kranken Kinder abgehalten wird, nehmen dicDamcn des Verwaltungsrathes:FrauIakobineKastner (Vnrgplatz Nr. 1, I. Stock), Fräulein Ioseftne von Raab lAlter Markt Nr. 9, I. Stock) und Frau Eugenie Raspi ^Coügressplah im Hause Kirbisch, I. Stock) sowie die Oberwärterin Schwester Agnes im genannten Spitale (Polanastraße Nr. 18). dankbarst entgegen. — (Todesfall.) Im hiesigen Ursulinnenkloster ist gestern A. Juliana Lavtar gestorben. — (Postalisches.) Aus Anlass des Jahreswechsels gelangen zahlreiche, mit «p. f.» versehene Visitsarten in offenen Couverts zur Versendung. Es wird daher aufmerksam gemacht, dass die Versendung von mit l)andschriftlichcn Zusätzen, wie «p. f.» u. s. w., versclenen Visitkartcn u. dgl. in offenen Umschlägen gegen die sür Drucksachen festgesetzte Gebür ven 2 kr. im Grunde der bestehenden Vorschriften nicht zulässig ist. Solche Briefvostsendnngen sin'gus in lang!» TM's-märschcn mit drei staiken Armeen vorrücken, die cim' über Antalo Adiqrat. die zweite, mehr westlich a/a/n Aduah, während dic dritte, angeblich ans Schuanest" bestehende Armee, den beiden evstercn folgen wnl^e. Angelommeue Fremde. Am 37, Dezember. Hotcl Stadt Witll. von Tranche Cäcilia, Privat?, Riga- 7" Swatnoi Maria, Private, Riga. — Kavallioti, Privat, Oalaß' — Hostllil, ztaufmnilii, Wicil. — Baronin Simbschcn ^^ Private, s. Tochter, (vraz, — Placolta, Destalle?. Aaupolie", Italien. — Wirant, Oberlieutenant, s. Schwester, Pola. -Kranner, Private. Loitsch. Hotcl (Acfllllt. Werner, General-Inspector. Wien. — TW', Kaufmann, Wien. — v. .Nremer s. Familie, Privatier, P^ass- — Fasan, Oberförster, Slci». — Grando, Hulzhändler. Kra'U' bürg. — Ladstätter Cäcilia. Private, Dumschale. - V""» Plenker. Privatier, Trieft. Richter, Privatier, Abbazia. ^" Dr. Pretnar, Advoc.-Candidat, Adelsberg. . Rasthof ElMahuhof. Mandelbcrg, Ingenieur, Agram. - P"'^ niter Marie, Private, Iosefsthal. — Mslo, Pachtung Ncvident, Graz. — Zidovnik, Postenführer, Littai. - Mi"», Schweinchändler, Rossauo. Verstorbene. Den 28. Dezember. Lucas Ecmrajc, Iiüuoh»^ 7-l I., Petcrsstrasir 51. Marasmus. -- Mater Juliana T>>M'" Lauter, Lhorsrau. 75 I,, Conqressplah II!, Darmlcihm»"«.' 77 Albrecht Williger, Vergolders-Sohi,, 5 Wochen. Wieüerstlaßc ^ ssraisen. — (5arl Urbas, Kaufmallli, 2!) I., Ressclstraßc i. Lilugentuberculose. Meteorologische Aeobachtlllilzell in Lnibach^^. / u. Mg 724.50 i — 9.0 N. schwach bcwüllt Z,w 2« .' . N. 724.5!) ! — 5.« W. schwach bewölkt ^ch"" « . As'. 727.04 ! -16,4 W. schluach beluöllt Pormi!taa.s SchnecfaN, uachmitlaqs Alisheiterung, >>""' helle Nacht. Das TcMSmillcl der Wärme —10,4", UN, ^, ' uiiler deni Normale. ^^^ Asüintmmtlicher ^iedlict.iir: I. Nciqli«'. ^^^» W Gott de»l Allmächtigen hat es gefalle», »"<""' M ^ ilüligstglliebten Bruder, Herrn W > Carl Urbas > W Handelsmann und Realitätenbesitzer W M heute mittags 12 Uhr nach lange,,,, schmerzlich"» » M Leiden und versehen mit den heil. Sterbesae,ra,»e»>"' W ^ in ein besseres Jenseits abzuberufen. , . D M Die entseelte Hiille des uns Unvergesslichen w>ro » W Freitag, den .'l0, Dezember, nachmittags A Uhr '"' D >> Trauerhausc St.Petersftraße Nr. ^4 gehoben >l"° » M aus den, Friedhofe zu St. Christoph im eigenen Orn^ » W bestattet werden. ,., W W Die heil. Seelenmessen werben in der Psa" M M^ lirche zu St. Peter gelesen. M W Per theure Verstorbene wird dem fro,»"" « M Andenken aller seiner Freunde und Bekannte» <"> » W pfohlcn. » W Laibach den 2«. Dezember 1887. > W Die trauernden Schwestern. > PlM» Die ,). t. ^<^wl»<»«ll<'»,<< n der « ^ ,^ bachcr Zeitung», bei welchen das Mwnncmen ^ diesem Monate endet, werden höflichst ers"^ ^ hi^ terc Pränumeratioil l):lltl>^«t zu ernem'"'. ' Zustellung nnuntct-bruchen ueraxlasseu z" lölN!^> - Laibacher Zeitung Nr. 296 ______________________2443_____________________________________________29. Dezember 1887. Course an der Wiener Börse vom 28. Dezember 1887. n^ dem ^.c^ ^,^.1°««.. <^',> War- Vtnnts.Nnlchcn. Ao!«,„tnlc....... ?«l»s, ?s, 2!' ^ll!>er»c»!e ......- 78k0 ?!»'— l«^er <"/,, Vwatslosc 25.U f>, '33------------ »SO" 5»/^ «,„,, zoo « ,«!i'?s i»3 — »!!'> 5»/„ ssiinfle! l««) , 1.'!5 ,s> ,.»,5 ?s> >»N4cr G,a.,l«lcsc . . l0!> „ !«1?5!«250 l»«4cr ^ , . l»0 ^ »«<> 5« >«1'b« «»mo.Nenlenlcheme , per Et. —- — - f°/° Oess. Oolblcn,,., stcunfvei . »,«'s0 l«f>'.5 '-"sters, »iotenrciltc, fteuersrei . «U — l!l> 2< "ng, »«"oldlenle <°/„ .... ««-:<, 5»/» .... ?««5, «».- » 6!Irnb..«nl.,ü<> E,l.,at«-Ol>,,M»,i. Ostbahn) —-------------- - _ » > vom d. id?u . — — ,«>»'- ^.H!,ämicn«,i,.k>«0sl,v. «0. ,N-?s.N«'2s. «»heiß.N ,,,.^»se <»„ ,oo sl. . . !»!,«»l^ico ^rnndeutl.. Obligationen «Ur !<>0 fi «.«!,) °.°^ böhmilchc....... l«!, 5« — - »° ° m»hllsche....... ^U7,.. ...- "/» Nicbcroswreichilche . . , lOV 25 ll»».?s' ' /° °b«röfter,e,chis- — - ° /« l>t!li!che...... >0.^- ->- «>/« lroatllche und slavonische , 101— 108 - l>/» Ncbcnblllqisch»..... lui n«, ic2 <« «rib Wait 5°/o Temeser «anal . . . . lc»l »>u ^- ^ 5»/, ungarischt...... 101 co'02 ole l°/c, 100 fl. . N8«5"«2^ dle f!!,!>',hc l«?8, ficxcr!«! . '-------- «>,ltl»'-, t, Stabtsssnnlnde Wien N2'-loi!'/l> Nnlel'lli d. etadlssemeind^ Wien (^l!l>l'r UNd l"^nl.d.kl>idtuem,U1lel> >2!» - >«>'?l> Pfandbriefe (süi >oo fi.> ^ol-c»^». allg. »stcrr.«»/« Volb. I2s>'— 1«<> » , <>/, °/« '«0 ' u'° 2°> dlo. l!> f><» , , 4°/° . »a oo »?- :. ^,<>n, cesl^urrtbrll-nbanl >oj.K'/,»/„ 100 - >l,i ,,0 ^>f!,.!!n,,, Banl verl. 4'/,"/°. , »"< eo"ü n» blo, . .l"/„ , «»'35 »'.»,?s> dir, ^ «"/o - , »»ZK «!»75 >>>-,.,, aN,,, Podeül'^il.Vctienges. ,1, 'V'i' >N I, l«IW Verl. 5'/,"/° — " "'" Psiositnlc^OliligutiVUen (sür l'l' N1 ^U!al>e!h-Wefibahn I, «tmllslon — — — — ,Veiblua»d«»N<»tbahil i» Ellber l,g 2!; 9« ?l> ,'luliz'!>l!>!-< .'l>>..... —'- — - «.'".ili^sibc «>,,!< ^>,b>>.!n»Vahn !tm. i««> ü>« s> C.olln^s!l!»dl' , ' . ic3«a>04',a««tah« l. »Mission , . >!»» 50 ,l!9 — VObbahn ö »»/,.....>« — !<«,7l> > «»/«.....l»b - '2?> «! >.!ni, «siallz. ^c,hü . . . ,-------85 — Diverse ^ose «illdillole ion si. . . . . I8!'üc>'«2 2 iß-!>!> Ii? 5.^ kaüachsf Prämicn-Nnlrh. lo ft » bO 2« so Ojcm» Vojc 4N fl..... 5« - >>i — Palss!) Vcsc 40 N..... H??s> 4^5,0 i«ojN, Vel. v, !»!> I? 5« 1? »« Nubols»^c>I<: 10 st, ... ü» »u 2<»-— EaIM ü!» s>c, Waldftc,n°t!o!e »0 sl, . . :schgfätz>i!ose »0 sl. 44 — 45, — Vank-Nctien 0 fl. , 8? 5U ^l — Bbncr,'«!!st,.Q«ft,i!00fl.V.40"^zzu ün^22> 50 lilbt,»»I»s!,f.Ha,id,u.<3, levsll«« 7(i> fl. IN','-^«7 — «i^l!u,vtc-Oei.,»iicl'ciöst.5,id<,',!>.. cft, ^oosl, V. s>U"/<> 8—l>55»'-Unbill >>«!:!,,,>'>., . , l7!!s>!>18« — Gelb W«, Nctlen von Trauspvrt Unt^rnehmnnge». Mbrecht-Vahn «00 sl. Silber — — —'-Msöld^ium-Natn i!<>c» sl. Gilb l?U — l'.a 5!/ Nulsig-Tepl, L. »aoflLVi —— —.— !U5hm Noidl'ab» ,5o sl, . , — — —,^ Neftbnbn «00 sl . , , 275-— ,7« — Vuschtiehlüt« Lifl'. 500 fl LM — —____ Louau » ^ampfschissllhrl.i . Ves. Oeftcrr. 5>l)0 fl. i!.>>Db..^,)«ac»fl,S.l»0,— !«> — Duz «oden^,,l,2II, !t iXV.ixousl,^,, — - —'-ffeiblunrb^.-Vecid.''. llwo sl, >iH«, ^»o »lu-l ^ran»>>Ic>fc< ^!n>>n »00 fl. «wilder —,— —> — ^.^!rchin^>^^er«,«!utt,S —,- —-— Vllllz.Hall.i.'udlvl.i.V.l'UOsl. »^ 1K7 ?5 187 7ö Hr.iz>Kös?a«?r«!i Ellenl'ni'l' l00 »l, , —.— — — K^fchaii.Oderb.lliseiib, »l»0!l. G, —- —-pcmdctss-s^n-iipliiy.Iassv Visen» bahü-Gofellfch.ill 200 fl. 0. W z«<4 ! « 205 e.« i'lsyb.ösluiig., Tlicft5.no sl, !i«u ,1. Silber ,! —_____.__ Prag'Dul« 5>0fl. Gilb. ,5^ ,« ^ Mubols" ^ud:, ^00 fl. Sill'« !,72 ^ 173 — Sicdci,!,!»^^ 0,!«,,»>. ^uu ll. ! —>— __._ Sl,l<><»^^>...... .', ! ö V(> . «13 5'»,»I3 80 Sübbahn »ao sl. Silber . . . »325 53'75 Vilb»zNordb..!l!!.«5» — __^ — ^ Tr.linu>^y.Vl>., ll»>, >?0sl, r. W ,«', — »„li 25 » Mr,, neu 100 s> 4!>'— «5l» TranOpolt.VefcMchaft ,«> sl, __ _ .»^_ Unss..aali,, «iifcnb. ,00 sl, Eilber,xo — 15o<5U Nnss. Nt>r!>°stl>ab,i »ou sl, <öilbe> ,<9. - »s« — Nu»>,«!cftb,i«<,lil„N!<.V, l4U'- 1bU — IndnftrieUctlc, sper Vtllck), »O>:lMib., i>sten.«lpin>- ^?— 27- — - '— Waffeuf.V.. Oeft. in «0, 1«» Ü ,?;, .,bb — Devl;, «7-. Bonbon.........!»7 — l«? b5 P«is .........s.o.c»?.Li,^ Valuten. Hucalen........,„, ,,gz ^.ylaxcii.Gtliae.....^s^ ,<, ^ Dr»i!He !»!c!>,!!l!!c'ls!' 6» 37 s« 45 Italienifchc Vanl»o Lire) 4»'iu <« 2o Papier'«ul>cl pcr Stü,'lttN'Cnpitän Karl Schunta in Wien. * Iea„nrltc Marquisl' von Gozani. Marianna Chiussino. ^ Frl. Fanny Ouijazh. * ssainilie ssorrstcr. " Herr Josef u. Ol'crcissller, Forstnieister, sammt Faulilie in Schnecbcrg. ^ ssrau Marie Grumniq. * Familie Dr. Mvsche. " Herr Leopold Urlias in Idria. * ssamilie Gustav del Cott. * Familie vlpolhelcr Mayr. Herr Franz Here», Hausbeschrr. Frau Elisabeth Hcren geb. Luget. Frl. Fanny Heren. ^ Herr P. Emich, Ingenieur. * Herr Johann Schema, k. l. Vezirlsvorstrher i. R., sannnt Fanülie in Graz. * Schwestern ssreyl'era.er. ^ Herr Karl Plachly, t. l. Obersinanzrath und ssinauz-Director, samint Frau. ^ Frau Caroline umi Kühler. ^ Frau ssriedcnle Pregl, Spnrcassecassiers>Witwe, saii'int Tochter aus Graz. ^ Herr Grur^ jtanl), l. l. Haliptinau», s. Frau. * Frau Fauni) Haan, Conlroloröwitwe. ^ Herr I. N. Millih sammt Gattin. "" Herr Dr. Philipp Saplotuil sammt Frail. * Herr August Freiherr uon Nechbach, s. Familie. . Frau Friederitc Frriin von Nechbach, Stifts. dame. " Herr Dr. Anton Iarc, Propst. * Herr Carl Plcöko, l. l. Landesgerichtsrath, sammt Frau. * Herr Michael Palic. * Frl. Marie Pkslo, Private. * Herr AlasiuS Hrovatl), Director der Lehrer» und Lehrerinnen« Vildnngsanstall, sammt Familie. * Herr laiscrl. Rath Dr. Eisl sammt Frau. * Herr Dr. Dornig sammt Frau. * Herr Johann Mahlot, t. t. Bezirtshauplmaun. ' Herr Johann Verbcrbrr, l. l. Steuer-Ober. Inspector. * Schwestern Naali um, Nabenau. " Herr G. ssridrich, l. l- Regierlings-Senetär, sammt Fran in Stein. ' Herr Matthäus Tleun, Privatier. Herr Jos. Varlh. Paeuer samiut Tochter. - Herr Dr. Ernest Edler v Lehmann, l. l. Lan-deögcrichtsrath a. D. * Herr Er»uin Gras Aurrsperg, l. l. Nümmlrer, samml Gemahlin. Fran Marie Fridrich. Herr Lambert ssridrich sammt Frau. * Herr Johann Macltt, l. l. Evldenzhaltnugs. Inspector, sainmt Fran. ' Herr Franz Znzcl, l. k. Bezi.ls-Inge>m»r. samint Frau, Krainburg. * Herr Franz Äinc. Ziegler, l. l. Äaurath, sammt Familie. ' Herr I. Traun. Privatier. * Herr ssrauz Ritler Knobloch U. Sudfrlo. l. l. Oberst i. »i. * Familie Hudovernig, " Herr Imn P. Äencajz, l. t. Landesger.chtsrath, sammt Frau. . , , ^ ,,. " Herr RessierungSrath I. Hozhevar s. Fam.l.e. * Hrrr Victor Nohrmauu iammt Frau.______ ^(5540^2) Nr. 10393. Erinnerung. Dem nnbekallnt wo in Amerika befindlichen Exccutcn Josef Ivec von Ober-Wchuv N'ivd Herr Franz Ltajer. k. k. Notar "l Möttlinq. znn, Cllrator lui ucwm bc-^ M'llt und demselben der Nealseilbietnnas-beschcid vom 23. November 1887. Zahl 2477, znsschellt. K. k. Nrzirksgericht Mottling am Men! Dezember 188?'. Apotheker Herbabny's ""^ DH * 1*1 I I ^J|l"All I ¦ M H __^ tausendfach erprobt, in ^^^ Civil- und Mililiirspiliilcrn^^^flA^ mit n u ß fl e \ c i d) n c i c m jä^r^ C^SS^^^^ (Svfolfic micjnuonbct ^^^a^ÄJQ^V^^^ in bcn $*n°^^T lKP^S%«isfi- n^oiumni I finb. ftmei Mimnic jinb ftrrcilä ürrfToffen, ffit irf) bnS 3hu- I roitjlin slobrnitrtjt niibnou meinem üeibcti gnujgeeilt iuorben biit_ I ©ürltCC (©olijirn) beu 5 War* 1887. I ^ofefn 9Rnf}t)iifra. I %d) i)ahc iufolflc meiner d)romfrf)cn <55icfjt bor Furier B i\c\t 1 JVfnfcfir ^bifö t»cn)rtl,ricti ^fsansciffftctrftcff* | ;>Wciiroj;t)(iH" starrere Sorte ucrdroudjt unb faiib, bafd infofflr bicfet-(SimtiOiinn chic ficbeittciibeVcffrrutta c'uinctvcini ist. Witte b(%r nod) urn flitfcnbung »on brei JVsnfd;i'it SRcnroytjrin ftärferer Sorte pet Wadjnntync. ©ro|)lHl)ifln« flioft SBoItfdj, 93ö^mrn), 14. ctiiii 1887. Äofcf «nute, gäJtvtfci)nfl(8bfpljiT. „ iprelö: 1 fflafrfje (flvün cml-afl.) 1 ff., bic ftnrff« ©orte (rosa fiitfra". ne.icM 0>Mrt)t unb Väpniii;iaeii) I fl. 20 Fr., \>tr IJJüst 15 tr. meftr .ttr Uflrfutio. MS»«» 1O"M B^- 3!ct>c fflnfifif trönt ul» 3flrt»tn brr ffiD«l)ttt bie oben beintbrurftt bcliihbllrt) ^rutorullicvlr e(t)"l»nnrtc. -TPI (iPcntrrtl^frfcnbimoo-Pfpot für Vic ^romwjen : „Wien, Apotheke „zur Barmherzigkeit" bi'S Jul. Herbabny, ^cutiati, ftaijfrftraftc 73 ii. 75. $?potö ferner bei ben perron ?lpotl)ufrrn ; für i'ntbnd): 3. Suoboba, ö. ^iccoli, Ubnlb». Srnfö^t). 9B. SRoMr, (5. 93ir» fcljiU; feiner ©rpotü in (Sifli: 3- Jfiipferjdnnieb; öniniibod)» (S-rbi'ii; fttumc: 3. fflmcincv, ®. ^robom; 9». 3Kijwan# ffirofl.; ^rtiirtd»: W. Ship^crl; («fmünb: (£. Wiislner; Ä(«= ai'iifiti't: S-l\v Umriminlb r % 33ini['(iri)er, 3. Stonielter, 91. (£fln""; SHiibolJotuert: ?>. «i.^oli; Ct. »cit: 91.5»cirfjd ; Xavbitt: 3.6irsll; «vleft: CE.ctmirltt, ©. Sotnäbod)i, 3- Ser< nniallü, (5. 0. iienlenlnirn, % S4$mibini nnb Wl. Diaüatini; »U(rt(f»: ^f. Sd)olA, ffir.g.ftumpf; £fer Weissweine, sel>r mild und fein, mit 16 und 22 kr. per Liter. Ferner verkaufe ich 93 Startin 87er und 85er eohten Slivovltz undfTreberbrantwein billigst. J. Kravag-na Realitätenbesitzer in Pettau (Steiermaik). (dr,Td) G —1 ">!s>, b,! «!>»,»', !.i, Sll»,!,!M!l, iNlsMe,!^!!, ^^^-f«^' Wiinc« » < w »ich» liui ««'Ich!!!,'!!',,^, , " " ^" l» «.,, I!»»' Mn, ,a.i,,b,i!N!,chl Z >..-^ 3 Leder-Manztincwr "3^-^ welche alI,i» Lldsl ouuüich !'!,wui,<>nl!»lai!^ 3^"«^H «lib Mill!, v„l,!l>» «Nd de« <,U!aUl»si!i 3,^». „ ^ ll " werden »i Ich, ud,a lb, " ^ ^ ." V Velvei« t>er «,vrzi>n> lchlei« dlesei " "> Hz" !!N,lb,s«loI<,!'lii Led,, Conlrr. ^^' !,"' l>!,!n«n!,! >> l lind nicht nul die die »m, ^f" " 3'3' rihal!,'!!,!! 25, iNubzelchnlMssen und lüoidsl^ H ^ ^<» " Nerwendünn beim 3l!lerchsten Hol »<>id 5^ " -3 ^ l^ beim ,. l, Mil!,r,»«»l« va»' Löschung,«. ^ ^^"^ ? wer das echte und wcllberüliinle k. k. Hoszahnarzt Hr Pnnnc Anatain-Mnnil-lii. rujjjio wasser gebraucht hat, da es ein sicheres Ha-dicalmittel gegen alle Mund- und Zahnleiden ist und in Verbindung mit P^** Dr.Poppa Zahnpulver odor Zahnpasta stets i>muwUi und sdiöne Zäljno erhält, was wesentlich zur Erhaltung eines gesunden Magens beiträgt. PjP** Dr. Popps Zahnplombe ist das Beste zum SelbMlausiuUen hohler Zähne. Dr. Popps Kräuter - Seife mil grösstem Erfolge fregen Hiiul- ausschlägo jeder Art und vor/.iiglicli für Bäder. (3098) 15 — 15 Preis: Anatherin - Mundwasser •r»Okr., 111. und 111. 40 kr.. Anatherin- Zahnpasla in Dosen 1 fl. 22 kr., aro- rnat. 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