Ar. 58. Donnerstag, 12. März 1891. litt. Iahrssanss. '''Z!''''°u«^7^---------_________________________________^'^'______«___________________________________________ ^^^''^lkfi,,' ^lblHl,r!g n^ ° ^f" e r i e i, t> >l » g : uaiizMiig fl. 1», haldjählig st. 7 5«. Im Tomp t oi r : ^ Dle «kalbachri Zeitung» «lchetnt tllgllch mlt N»«n»hme b«r H°iM' und Feiertage. Die «bm«n«str«tl«n ^^^^^ U! 4 Uei<,„ ,,' "ur bic Zustellulig e! öfteren Wi^bf.diluxgen ver gelle 3 lr. V l0 bi« l» Uhr vormittag«. — Unfrankierte Nriese werben »icht angenommen und Manuscripte nicht zuiüllgestellt. . 5 l u?^^u Hheil. ^" EnNck?^°"sche ^aj'^t haben mit V'Ntin des f ,^'^ ^"' ^- März d. I. die 'Ue^' deni f>^ ""^^lschen adeligen Damen-^Vtt^^chm in Prag Ernestine Fürstin ^ ttn^^^nwl dieses Damenstiftes aller- )°3.^ un^p^^^^^che Majestät haben mit K>iH Diplome dem Major des >^>^ S^,g IV Großherzoc, von Hessen ^»«?^ '<3dl7s "" den Adelstand mit dem ' "Nerqnii^ "^ ^" Prädicate . Grop -. ^l ""^^ verleihen geruht. !^3" EWchii.?^ltolische Majestät haben mit ^ ^eit^ "? 'n Ni? «"^ der Akademie der bilden- «. ^Utis",'!, ^?p°ld Müller das Ehren^ >^3tt^ " und Wissenschaft allergnädigst zn ver- ^ >>''n H''^ ^"dini in Italien am ^ . ^r T„! 7"?"" Fragen der auswärtig.» X ^ Parl^ ?"""« der Discussion, wenn H^l "7'?' - l° doch der öffentlichen ^°^7^'ant^w'"den. Selbst die letzten !> ^ mit welchen Rndini 1^>ie n"''"!'chm Politik nach außen eut- 'V ^ direr m""" lnner Leitung gestalten !!z ^ -U^lchnng „ur wenig Wandel «°!^^ Ausland in den Er >V> ' N" ?"""ers nichts als Grnnd ä" i° ^d,al^"uh,gung fand. zeigen sich die 6 ^ Kl?! ^ dem N ? w'e vor malcontent. Sie ^>«" " Hwrk V'"den ^' rütteln, und haben ^' ^k?'^nde V «?" Gegenstände geworfen. ^ "eK' sind sie ^"5""l! sie vollauf Sorge « w wisch , Obacht, durch den Zusammen-H ^ Vclerech ^" "on ihuen der öffentlichen <^ ^ilk^.gkmachten Materien besteht. >^tt^ U ! ^ «l^^'kistel ^" ^""e und Istrien. ^>>>Haltz G °" Naturforschuna.. wie Nöggc- im^ ? Grafen Kaspar Sternberg l825 eine Reise «längs der VK kH'^. 3'des Alpenkaltes von Steier ^?>'tt dttso'l.)."a. Planina, wo der Jurakalk !"!>,.'>^'^iore ' ^" ^"est nach Pola. über '" ^p°>uf ' ö"n>ck nach Trieft und Görz. an ^"sl d "k üh^de« Pr^l und wieder hinab . ^"^ ^^,Hbl .md Vleiber^ nach Klagen» V" hie)" den Vmwerken des Murthales nach l' tt^^ >,beeile U"N"ering wieder nach Wien.» ''"eh' ^ '"d do», ^ der über die gemachte Tour >Z< "'. nich" wissenschaftlichen Resultaten. !^^^,^M'nder befriedigte Cavalier s"'> f '^r. ^s^ltme.ster der deutschen Dich-^^^t?'che,"" dem er auf «rund gemein-^^^ch^r^'^?^s an den Nalurwisstn-"" .lthmt biz ^^Zren in r^gem Briefwechsel , t! ^hen^""". ln Goethe's Lebensende verblieb. ^bH^e H^"l°ch anregenden Eindrücke °"A^'^''" angreiche Brief ddto. Wien. . ^eta^'^ zwischen Goethe nnd Graf ^ ^"««gegeben von F. Th. Bra< In erster Linie richtet sich die Agitation der radicalen Wortführer gegen die Erneuerung des Bündnisses Italiens mit den beiden Kaisermächten. Ihre Opposition und der ihr gegebene Nachdruck scheint ihnen umso dringlicher, je näher der Zeitpunkt für die Erneuerung heranrückt und je weniger die jüngsten Erklärungen Rudini's über seine auswärtige Politik auch nur den Schatten einer Gewähr dafür bieten konnten, dass es zu der von ihnen so perhorrescierten Erneuerung doch nicht kommen werde. Gegenüber dieser Unsicherheit und den geringen Chancen ihrer dreibundfeindlichen Tendenzen sehen sie sich bemüssiqt. noch irgend anderwärts ihre Hebel anzusetzen. Sie verlangen, dass der Bündnisvertrag. so° weit er Italien berührt, dem italienischen Parlamente vorgelegt werde. Begründet wird dieses Verlangen mit dem Rechte Italiens und seiner Volksvertretung, sich aus dem Inhalte des bestehenden Vertrages, beziehungsweise aus den für die Nation durch den Vertrag erwachsenden Rechten und Verpflichtungen, über die Ersprießlichkeit der Verlängerung oder Nichterneuerung klar zu werden, hinter dieser Begründung steckt aber etwas ganz anderes, und zwar nichts Geringeres, als die Ueberzeugung, dass der Bündnisvertrag Geheimnisse berge, die. wenn einmal enthüllt, der seitherigen italienischen Allianzpolitit mit einem Schlage ein Ende machen müssten. Merkwürdigerweise knüpfen die Radicalen an diefe Begründung gleichzeitig für die Regierung den kategorischen Imperativ, für den Fal? der Erneuerung des Bündnisvertrages ja keine Verpflichtung zu über» nehmen, welche Italien zwingen' könnte, bei einem französischen Angriff auf Deutschland gegen Frankreich vorgehen zu muffen. Diese , gebundene Marschroute schließt einfach die Verhinderung der Erneuerung des Bündnisvertrages in sich, da sie von der unerlässlichen Reciprocität des italienischen Beistandes für Deutsch, land gegenüber dem Hauptzwecke des Bündnisses, dem deutschen Eingreifen für den Fall eines französischen Angriffes auf Italien, absehen will. Wohl wissend, dass Deutschland sich niemals zu. einer Leistung ohne compensatorische Gegenleistung verstehen werde, specu-lieren die italienischen Radicalen, in dieser Weise der Erneuerung des Bündnisvertrages ein Bein zu stellen. Nach allem jedoch, was sich seither zugetragen, stellen sich die Aussichten für ihre Obstructionspolitik nicht allzu günstig. Wohl hat der selbst mit beiden Füßen im radicalen Fahrwasser bis an die Hüften stehende Minister des Innern, Nicotera, die Veröffent- ttanef. S. 156 ff.), bietet aber für uns ein vorwiegendes allgemeines Interesse an jener Stelle, welche die Schil« derung der Adelsberger Grotte enthält und zugleich jeuen Theil von Istrien streift, welcher heute als die «Riviera Oesterreichs, in rascher Vollentwicklung be.^ griffen, sich einer damals ungeahnten Bedeutung erfreut und in aller Welt Munde ist. Nachdem Graf Sternberg im Eingänge seines Schreibens an Freund Goethe sich über ein naturwissenschaftliches Problem des weiteren ergangen, kommt er also an die Schilderung der «Adelsberger Grotte». Er sagt da wörtlich: «Unter die Hegenstände, die dem Reisenden den tiefsten Eindruck zurücklassen, ist vor allem die Grotte von Adelsberg und das Amphitheater von Pola zu zähln,. Die längst bekannte Grotte ist durch die Fürsorge des Kreiscassiers Herru von Löwen, greif fo bequem zugänglich gemacht worden *. dass man durch volle drei Stunden in einem Labyrinth von Kammern, in krystallenem Palaste und d?u Zauber-gälten dieses versteinerten Feenmärchens über Flüsse und Abgründe unbesorgt fortschreiten kann. Es ,st kaum eine Form denkbar, die hier nicht durch Stalaktiten vorgestellt würde. Durchscheinende Draperien han^ gen über kolossale Säulen herab und verschließen gleichsam das Innerste des Tempels, hinter den Cortinen erscheinen groteske Grupfteu. die einen unverhoftt aus Griechenland nach China oder Japan versetzen. lK^m * NnlMich der Reise des Kaisers Franz l. im Jahre 1«16 wurden dir ersten entschiedenen Maßregeln erarmcn. um das Vordringen in die Grottenräume jenseits der Nattllvruae zu ermöglichen. Anmerkung deö Versager?. lichung des Bündnisvertrages angeregt, weil er nach seiner eigenen Kenntnis der Vertragsbestimmungen, welche ja gleich dem österreichisch-deutschen Vertrage einen rein defensiven Charakter haben, von einer solchen Veröffentlichung keinerlei Compromittierung der fran« zösisch-italienischen Beziehungen besorgen zu sollen glaubt. Trotzdem denkt doch Rudlni nicht daran, dem Andrängen der Radicalen in dieser Beziehung Gehör zu schenken, selbst auf die Gefahr hin, von den letzteren auch fernerhin des Verfassimgsbruches beschuldigt zu werden, nachdem sie bereits seither mit einer solchen Anklage nicht gekargt haben. Die Handhabe, deren sich die Radicalen bei ihrem Anstürme für die Bloßlegung des Bündnisvertrages bedienen, wurzelt im Artikel V der italienischen Verfassung, welche bestimmt, dass Staatsverträge, welche eine Belastung der Finanzen nach sich ziehen, vor ihrer Inkrafttretung der vorausgehenden Genehmigung der Kammern unterliegen. Da nun der Eintritt Italiens in den Dreibund insoferne eine Belastung der italienischen Finanzen zur Folge gehabt, als er die Veranlassung der mit großen Ausgaben verknüpften Rüstungen geworden ist,'so ist der italienische Bündnisvertrag mit den anderen Compaciscenten des Drei« bundes nicht bloß in der Vergangenheit der Appro« bation der Kammern zu unterziehen gewesen, sondern auch für den Fall einer in Aussicht genommenen Er« Neuerung von der Genehmigung des Parlaments abhängig zu machen. Die Grundlage, auf welcher die Argumentation der Radicalen sich bewegt, ist entschieden eine unhaltbare. Es wird dem italienischen Premier Rudini wenig Kopfzerbrechen machen, sie ganz und gar über den Haufen zu werfen. Eine einzige Frage braucht er den radicalen Dreibundsstürmern ins Gesicht zu schleudern, um sie außer Rand und Band zu bringen. Hätte Italien den Muth gehabt, auch ohne seinen Eintritt in den Dreibund für seine Armee gar leine Opfer zu bringen inmitten einer Situation, in welcher das ganze außerhalb des Dreibundes stehende Europa vom hef» tigsten Rüstungsfieber ergriffen und geschüttelt worden ist? Mehr braucht hoffentlich Rudini nicht zu fragen, um die Clique gehörig zu deroutieren. welche die Preisgebung des Bündnisvertrages aus bei den Haaren her. beigezogenen constitutionellen Gründen prätendiert, um dem verhassten Vertrage selbst das Lebenslicht aus« zublasen. Der Radicalen Liebe Mühen um die Zertrüm-merung des Dreibundes werden hoffentlich umsonst jeden Fremden ist es gestattet, sich so viele Räume, als ihm beliebt, gegen eine mäßige Bezahlung beleuchten zu lassen. In der kleinen Grotte von St. Magdalena hauset der l^otöu» anguinsuZ, drei lebende Exemplare wurden mir zutheil, zwei davon starben in der großen Hitze in Trieft, der dritte ist noch lebend vorhanden, wird hoffentlich glücklich in dem Museum ankommen; auffallend ist es, dass die Thiere, die keine sichtbaren Augen besitzen, dennoch kein Licht vertragen können.» Im unmittelbaren Anschlüsse an diese ebenso begeistert schwungvolle, wie prägnant concise Schilderung unserer heute weltberühmte» Adelsberger Grotte beschreibt uun Graf Sternberg dem Dichterfürsten das Amphitheater in Pola, dessen einstiger Fassnngsraum für 36.000 Zuschauer ihm im seltsamsten Contraste erschien zu dem Städtchen mit 700 Seelen, das er min dabei vorgefunden. «Das Innere der Arena — schreibt er u. a. — ist ganz zerstört und mit Schotter ausgefüllt, eine ziemlich reiche Flora südlicher Pflanzen entsprießt dem Grnnd. den einst das Blut wilder Thiere und Gladiatoren tränkte. Die österreichische Regierung hat eine Summe festgesetzt, das Amphitheater zu er-halten und von dem Schütte zu befreien.» Die kleinen «Tempel dcr Diana und August's, sah Sternberg m der Verwendung als Heumagazine, und d,e emst vo» so vorzüglichem Werte gewesene I'orla aui-sa der Ser« gier «besonders stark beschädigt». «Überhaupt — fügt er bei — haben die Venetianer diese so herrlich gelegene Stadt ganz verwahrlost, sie findet sich un« gefähr noch in demselben Zustande, in welchem sie di? i Genueser nach der Eroberung gelassen haben, der Um« „ D, Laibacher Zeitung Nr. 58. _________462_________________ sein. Weder wird ihre Forderung nach Vorlegung und Veröffentlichung des Vertrages erfüllt werden, noch auch wird es ihnen gelingen, die für nächstes Jahr fällige Erneuerung des Vertrages zu hintertreiben. Und wir freuen uns der Aussicht auf das weitere Verbleiben Italiens im Dreibunde nicht so sehr wegen des ungefährdeten Bestandes des letzteren, als wegen der darin liegenden Gewähr für die ungestörte Fortdauer der freundnachbarlichen Beziehungen zwischen Italien und unserer Monarchie, Politische Uebersicht. (Parlamentarisches.) Bezüglich des Resultates der Reichsrathswahlen wird nach den bisher vor« liegenden Ergebnissen constatiert, dass die Deutsch-Liberalen ohne wesentlichen Verlust mit einer Einbuße von drei Stimmen, 108 Mann stark, aus der Campagne hervorgehen werden. Ihnen dürfte sich der Coronini-Elub mit 11 Stimmen und die Miltelpartei mit 5 Stimmen anschließen. Wenn man die Pulen mit 59 Stimmen dazurechnet, so ergibt dies 183 Stimmen, also 10 Stimmen über die absolute Majorität. (Staats . Tisenbahnrath) Wie die «Presse» erfährt, wird die Einberufung einer außerordentlichen Session des Staats-Eisenbahnrathes behufs Begutach' tung des neuen Frachtentarifs auf den k. k. Staatsbahnen nicht nothwendig sein. Die Frühjahrss ssion des Eisenbahnrathes findet in der Regel im Mai statt. Es liegt aber weder ein materielles noch ein formelles Hin« dernis vor, den Eisenbahnrath diesmal um einige Wochen früher, also schon im Laufe des April, einzu« berufen. Der Eisenbahnrath lönnte in diesem Falle neben der Erledigung der regulären Verhandlungs-Eegenstände unter einem auch sein Votum über das Reformproject abgeben. (Der Reichsrath.) In den Reichsrath entsenden Böhmen 92, Galizien 63. Niederösterreich 37. Mähren 36, Steiermark 23, Tirol 18, Oberösterreich 17, Krain und Schlesien je 10, Bulovina, Dalmatien und Kärnten je 9, Salzburg 5, Trieft, Oörz und Istrien je 4 und Vorarlberg 3 Abgeordnete, zusammen also 363 Abgeordnete. Nach dem vorläufigen Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1690 brtragl die Be« wuhnerzahl der im Reichsralhe vertretenen Länder 23.885.261 Seelen. Es entfallen demnach bei der An« zahl von 363 Abgeordneten auf einen derselben durch« schnittlich 67.578 Bewohner. Das diesbezügliche Ver« hältnis in den einzelnen Ländern ist aber sehr verschieden. So entfallen auf einen Abgeordneten in Galizien 104.514, in Istrien 79.552. in der Buko« vina 71.856, in Niederösterreich 71,686, in Böhmen 63.670. in Mähren 63.125, in Schlesien 60.211. in Dalmatien 57.900. in Görz und Oradiöka 54.977. iu Steiermarl 55.696, in Krain 49.834. in Tirol 45 150. in Oberösterreich 40.210, in Kärnten 40.049. in Trieft 39.411. in Vorarlberg 38.737 und in Salzburg 34.776 Bewohner. (Neue Kreisgerichts - Präsidenten.) Landesgerichtsrath Hugo von Harkenfeld vom Wiener Landesgerichte in Strafsachen wurde zum Präsidenten des Kreisgerichtes in Wiener.Neustadt ernannt. — Landes-gerichtsralh Dr. Julius Pia, früher in der Abtheilung für Strafsachen, seit einem Jahre in der für Civilrechtssachen beim Landesgerichte in Wien thätige wurde zum Präsidenten des Kreisgerichtes in Ried befördert. fang des ehemaligen Pola ist nicht mehr auszumit« teln»..... Der Schluss des Briefes ist aber wieder natur« wissenschaftlicher Betrachtung gewidmet. Und da kommt der illustre Correspondent auf die bezaubernde Flora Istriens zu sprechen, indem er im Gegensatze dazu. dass in diesem Lande für den Mineralogen wenig zu thun, ausruft: «Desto überraschender ist für den deutschen Botaniker die Flora der kleinsten Wäldchen am Meeres-ufer. wo die Korkeiche, der Lorbeer und die Myrte grünt, die baumartige Heide, die strauchartigen Cysten und mannigfaltige Pflanzen, die wir in den Häusern erziehen, ihre Blüten entfalten und die Atmosphäre mit Wohlgerüchen erfüllen!» Unter diesem überwältigenden Eindrucke stand Graf Sternberg namentlich in der Gegend des Monte Maggiore, indem er sich anschickte, diesen heute durch die Gründung von Abbazia als Lurort in so ansehnliche touristische Aufnahme gelang« ten Berg zu besteigen. Aus seinen 1826 im Druck erschienenen Reije« skizzen über Istrien und Illyrien, die er ddto. Prag. 24. Hornung desselben Jahres, Goelhen ankündigt, ent» nehmen wir aber des Grafen kurze Schilderung des vom Monte Maggiure selbst ihm gewordenen Ein° druckes. Er schreibt: «Der Monte Maggiore ist gleich» sam wie Ossa und Pelion ein Welk der Titanen, aus zwei übereiuauder gesetzten Kuppen gebildet. Auf dem kahlen Scheitel der höchsten Klippe nächst der Pyramide — die Hühe des Monte Maggiore wird von h.rru Schnnrdl uach Barometrrmessung 4291 Pariser Hutz. unch »rigouumell^cher Messung de« Herrn Obersten (Dr. Rieger) sandte an den Prager Bürgermeister aus Rom ein Schreiben, worin er mittheilt, dass er auf die Stelle als Prager Stadtverordneter resigniere. Weiter legte Rieger die Stelle des Prä« sidenten des czechischen Schulvereines nieder. (Zur Lage in Oesterreich.) Die «Norddeutsche allg Zeitung» kommt in Besprechung der öfter» reichischen Wahlen zu dem Schlüsse, dass das Zusam-menwirken der zur Majorität berufenen Parteien uuter dem Zeichen des Ausgleichs stehe. Die Parteien werden umso sicherer ihre Pflicht erfüllen und Gewinn davon tragen, je mehr sie sich mit dem lebendigen Bewusstsein des österreichischen Staatsgedantens durchdringen. (Leoben erHandelskammer) Die Leobener Handelskammer wählte gestern den deutsch-liberalen Candidaten Peez wieder. (Verwalt ungsreform in Ungarn.) Unseren gestrigen Ausführungen über die Haltung der gemäßigten Opposition im ungarischen Reichstage zur Vorlage über die Verwaltmigsreform m Ungarn ist rasch die Bestätigung nachgefolgt. Graf Apponyi hat in längerer Rede die Bedenken betreffs der individuellen Freiheit de.r Bürger im Zusammenhalte mit der bureau» kratischen Macht der Administrativbeamten Ausdruck gegeben und eine gleichzeitige Vorlage betreffs der Ga« rantien für die erstere, besonders bei politischen Wahlen, verlangt. Die Majorität des Ausschusses hat dem-ungeachtet den Beginn der Generaldebatte des Ausschusses über die Reformvorlage noch vor den Oster« ferien vorzunehmen beschlossen. (Aus Italien.) Ein Telegramm meldet die gestern zu Lugano im Canton Tessin erfolgte Ver» Haftung des italienischen Carabinieri-Lieutenants Li-vraghi. Dieselbe hängt mit einer Angelegenheit zusam» men, welche seit mehreren Tagen die italienische Presse beschäftigt und auch schon zu einer Interpellation in der Abgeordneten-Kammer Veranlassung gegeben hat. Zuerst brachte die «Tribuna» in Rom Enthüllungen über eine Kette von Verbrechen und Unthaten, welche italienische Verwaltungsorgane in Massaua begangen haben sollen. Der Carabinicri-Lieutenant Livraghi, der sich bereits vor einigen Monaten der drohenden Verhaftung durch die Flucht entzogen hatte, wurde be« schnldigt, als Anführer der aus Eingeborenen gebildeten Polizei in Mafsaua in den Jahren 1888 und 1889 eine große Zahl von Mordthaten, Erpressungen, Folterungen und sonstiger Schandthaten verübt zu haben. Livraghi hat dagegen ein Schreiben an den Kriegs» minister gerichtet, worin er erklärt, jene Verbrechen seien nicht von ihm, sondern von einer ganz anderen Person angeordnet und verübt worden, und einen Geleitsbrief verlangt, um den wahren Sachverhalt er« weifen zu können. (Der deutsche Reichstag) nahm in zweiter Lesung das Gesetz, betreffend die kaiserliche Schutz-truppe für Ostafrika, an. Im Laufe der Debatte erklärte Keudell. es habe Momente gegeben, wo England einen größeren Wert auf ein Abkommen gelegt habe, als Deutschlaud. — Dem gestrigen Diner beim Grafen Szechenyi wohnten das Kaiserpaar, der Großherzog und der Erbgroßherzog von Baden, Herzog Ernst Günther von Schleswig-Holstein. Fürst Stolberg uud Gemahlin, der Herzog von Sagan mit Gemahlin und General-stabschef Schliessen bei. — Der «Reichsauzeiger» publiciert die Ernennung des Unterstaatssecretärs Bar« lausen zum Präsidenten des evangelischen Kirchen« ralhes. — Das Centralcomite' der national-liberalen Baron Welden 4410 Wiener Fuß angegeben — war der Wind so stark, dass wir uns niederlegen mussten, um die herrliche Aussicht von Fiume zu unsern Füßen, über das Meer uud die Inseln, durch welche der Wasserspiegel getheilt wird. längs dem Gebirge des Corso, über welchen noch Spitzen fernerer und höherer Alpen hervorragen, zu genießen!..... So Graf Sternberg vor nahezu sieben Decennien als Tourist durch unsern eigenthümlich reizvollen, «wun-derreicheu» Karst hiu zu den nie alternden Schönheiten des Quarneru. Welche Fülle von Anregungen sind aber diese Gegenden erst heute zu bieten imstande durch die nunmehrige und stets wachsende Größe und Bedeutung von Pola als Oesterreichs so mächtiger Kriegshafeu; durch die rasche, so vielseitig segeuuolle sociale Entwicklung des den villeugfschmückten Lorbeerhain von Abbazia einschließende»! Küstenstriches an der schönen blauen Adria; durch die, namentlich in den letzten Decennien geschehenen großartigen Fortschritte in der Zugänglich, machung unserer Adelsberger Grotte — deren Chronik diesbezüglich deu Namen eines Josef Ritter von Löwen-greif und Franz Grafen Hohenwart den Namen Anton vou Elobocnik anreihen konnte — ; welche Fülle herrlichen neuen Genusses durch die jüngst geschaffene Er-leichteruug iu der Besteigung auch unserer südlichen Gebirgsgröh^u. die speciell den Besuch des Monte Magqiore durch Errichtung des «Kronprinzessin-Stefanie' Schutzhauseö» zum bequemen Ausfluge für die Curgäste von Mbazia gestaltet! P. v. R a d i c s. Partei erklärt. Schoof habe die Can^^ für den Reichstag ohne Auftrag und oy« ^, vorges^lagen. Oelg'^ (Zur Arbeiterfrage 'N ^Mf den großen Eisenwerken und MM^A,,,, Seraing ist ein allgemeiner Streu .,,^^, hat den Anschein, als ob hiemit d>e ^^> in Aussicht gestellte allgemeine A»s^ ^, ^ Belgien ihren allerersten Anfanq nc.y'" ^! ) den Industriebezirken von Nordspame" ^,< großer Streik vor; die Arbeiter oo>' ^^> bezüglich des «Princips» bereits nw ^ d^ ' streiten sich jedoch, ob der Nusstano ^nss > listischen Mai-Feiertage oder sonst i" " > beginnen soll. . ^1« >l (Russlaud.) Der Zar erna"NU ^ ^, den Großfürsten Sergius Alexandrov'^^^K,, gouverneur von Moskau, um der ^W^s durch einen Beweis seines zu geben. Der bisherige Generals ^' Dolgorukov wurde zum Mitgliede < ernannt. ^ .^l Ä^ (Zur Lage in Irland.) "'' ^ Carthy's fand vorgestern in Dublm e'^F zur Gründung der irischen nationalen"^', wobei 18 Abgeordnete anwesend ^^ .hiB'^ zustimmendes Schreiben der irische» ^ ^n U' Die provisorischen Statuten setze" »jn. ^, ausschuss bis zu den ParlamentswM' ;.)Hl (Im englischen Untery« i»^ Fergusson, Egypten habe die Ausübung >^ in der Gegend von Totar wieder °"^ ^ -bestehe nicht die Absicht, Tokar w' F^ Die endgiltige Entscheidung würde or ^, werden. . der autonomistischen Agitation befoytt^-^ Tagesneuigleiten. ^F Ihre Majestäten der Kais e r u^^t, ^ haben, wie das ungarische AmtsW" ^, . Kraukenunterstiltzungs- und Selbig" '^^ Budapester Apotheker uud für den ^ B^,< colonien.Verein je 100 ft-, M ^^cii^, Comitatsballes 150 fl., für die fre'w' ^l^,, vereine der Gemeinden Szentmartol', ^ ^ Lendgraben. Felsövämocz sowie sur ^ Klastrom und Oscsaduicz je 50 si- s / ________.—-^ . ^ ^ „ s^, ^ — (Ein amerikanisches ö ^ ^F nehmen) Die Newyorler Zeitung ^^ jetzt eine tägliche Auflage von über. ^hs'.?, die sich bei besonderen Gelegenheiten ^. steigert. Das Blatt bringt an den ^"«^ '^, an den Sonntagen bis zu 46 grO s " ^ l^l Anzeigen nahmen im October vol'g ^t '/' Columuen ein. Sein Redactionsstav « ^ ^ 200 Stadtreporter, 500 auswärtige" ^ H wird gedruckt auf 12 RotationsmM' ^M,^ liche Auflage in ein bis zwei St"'" ^ U ^ Das Gebäude der «World» gl"^ ^ Roman uon Max v. «»"'' (17. FortMMg'1 ^.^ «Ich bin selbst im Kampfe " fB chili angereist - fuhr der Arzt fort -,^e ^ ^, war ich auf mich angewiesen. ' zllt ^,,^' Entbehrungen und Maugel auei ^ 2j^,^ doch hat in Momenten, in denen ^ , Bösen lockend an mich herangw gMtll' lt^ an die lichtumflossene Gestalt ve' ^ ^l i in zarter Kindheit verloreu, '"^ <^,^ dem Wege des Verderbens. "'" ^h„e WV dies der Fall sein. wenn es d"" hel ^-unter der liebevoll leitenden F"^' Aoll^l" anzuwachsen uud sich zu entwicw' ^,,« ^?-^ l wkklich grausam und unbedacht ^ l^A! treuesten Schild, die mütterliche "^,„nH^^ Der Einwurf, welchen d^..^heit ^c^ hatte dem Arzte seine ganze ^ 7chBl'< s, ^K.' ^ aufgctreten zu sein; galt es do^,, M^ l fechten, welcher segenblingendw ^ » ^ u7d Kind. Hilda hatte das AnM lA, bedeckt, sie weinte leise. .^ B^iH,' «Doctor, Sie stellen n'tth" ss."° s^ Egoist,,' hin, welche das Wohl " „ n'O,FÜ' Auge hat. und ich dachte doch ^eHF legte nur meiner Existenz "'" „ die V bei, um besonders energisch ^9 ^, Z zulämpfen. welche mich übermal" M ^^3!^N^^ 463 I2. März 1891. '"Ml is» ______ ^!^chliM i?°" '^ s°"z aus Eisen und Stein. ausgestattet, mit Elektricität und W? 6werr°in .7' ^'' Maschinenräume befinden 2 ? ^°^ K ^ Setzersaal mit 300 Setzern im > Kupp^' ^" ^'daction ganz oben in einer ^>^V^?'Uiche« Stenographen. 3^"" "z c.'"lautet, finden gegenwärtig im 3d' ^ r^7".^""hunaen ilber di/ Ver-httt., l°"n>lich ^"3^'" Stenographen Bureaus "i v°n der 3 ^'^" lür dasselbe bloß der žli. ^ubercul.s ""^ und unfehlbares Heilmittel ^'^"blui."°e empfohlen worden, die Transfusion ein Dr. Bern he im in <^°" ^ "erden hoffte. Jetzt erfährt man, dass ft^t^' korben s^'"' ^"" Ziegenblut eingeflößt ^W ^^ heißt l« ^ °" Erstickung, wurde hin« d°t N?^ den Ar» ^"', ^ Familie eines der Opfer 5 ^1> bel? a'"^" ^' Behandlung verschrieb. ^ H>^ becich!, " "^ e'' e Millionärin.) Aus ^ch^lirin Vlss s^ geheimnisvolle Verschwinden >tlr. v'e vr°^?^^^ in London hat sich ^l« ^''l seichen ^^^^ ^°me hatte schon seit ^lz3^ »vurde «. ^"^'lhaflrn Irrsinnes verrathen. >sst» . ? im Tt an,," ^"" Haupteingange des Ge-^'°"" in ein "b '7 ""Wren Irrenhausbeamten ^«ci?2te. don ^""^us gebracht. Da die Beamten ^ ?' l° k°nn e ki. 5^" "nterzeichnete Zeugnis ,'^ '/nbc,.^. °le Pol'zei nicht einschreiten. ?^^r.'°üs^^ die Sahara^ Wie man ' V"2eniel,r W ^"'^ treibt, hat sich der fran- -1« '" Algier im°' l' ^'ter der Aufforstungs. ''« Turkestan . ^"^ ^er französischen Regie- >^" Elsenbaf, ^ '' "l" daselbst das beiden ^ikt ° ^kgen c>^"en angewendete System und ins- ^^"»^ derselbe "5?^ angewandten Vorkehrungen > »>« ,"'" Nahn°n bereits in der Station Aslabad '" F °ufg°faw .""»"rossen. Diese Studienreise >.i ^ ^" dürck . ^ bie Regierung dem Project« >^ nähergetreten ist/ ' >l >: Dr ^?„"^ Carlo.) Au« Nizza '°H " >v3 ^" Vlont. ^ °"b"' ""^" "orige Woche ^^V" verlos ^5^.sprengte, hat nicht nur ^ V ^sd. St V ?? " ^ngst gewonnen, sondern ^ 2?w ^5.000'^""ber. ^in Engländer, der vor ««"7 "°ch 7^ ^°""' h" seitdem außer ^b"z°g l>^"^ Psd. St. verloren. Ein X^/^i^s derwren'' ^' "" ^"'"e "ber ^^">lenh7u7?"us für Hunde.) Ein >b> "' Das ^°"/ !°ll demnächst in Odessa er° ^>^stege ." ""d dazu bestimmt sein. kranke kll, 'Ich^^.^^lnen, bis sie als geheilt ent- ^>k'^e ick .^ "His Nöses wollten, des-^ ^^^<«^p7chen. Verzeihen Sie mir, ^ ^ di ^N; icü ^ "elte aus Ihrem lethargi-^ <'^ N^"Hsollte das Neste. Lassen Sie V^V? "lNsvW ^"'" '" die Heimat nehmen, /, ^i^ ^ in m^d'" ^fallen sein; ich will ,'^"l todter ^ 7 Macht liegt, um dem V'. ViHn wir " falten. Ob ?r' es Ihnen X^'k loA>sten. ' "b 'ch die Kraft haben werde. ^ '^ ^" and?. ^ das gehört nicht hicher. ^'^'"e Ä, ""' "dcn. Wann reisen Sie. 3'> >l l^ '"l a,!^ "ber gehe, muss m.ch ich ^,^/^ lr^ ^.^en, g,^ige F^l,. Als ich in wenn m?ch wiw meinen ^!;5'd ^ ^^s'nheit' um Rath fragen. ^ > ^«» eg ^ handelte?. ^^^ '""l elne blitzartige Eingebung. lassen werden können. Sind die Thiere unheilbar, so sollen sie bis an ihr Ende dort verpflegt werden. Gründer des Krankenhauses ist ein reicher griechischer Kaufherr, ein großer Hundefreund. — (Das Quartett R 0 s e) ist auf der Concertreise durch Italien bereits nach Nom gelangt und hat daselbst mit Quartetten von Beethoven und Volkmann und einem Kammermusilwerk von Sgambatti das Publicum begeistert. Die römischen Kritiker rühmen an der Quartettgesellschaft die Vorzüge, welche die Wiener längst anerkannt haben. Die Königin Margherita wohnte dem ersten Concerte bei und gab wiederholt selbst das Zeichen zum Applause. — (Todesfall.) In Graz ist Montag früh der Umversitäts - Professor i. R. Regierungsrath Dr. Karl Blodig, 72 Jahre alt, gestorben. Derselbe hatte in Graz seit 1863 bis zu seinem vor zwei Jahren erfolgten Rücktritte als Professor der Augenheilkunde gewirkt, war 1879 bis 1880 Rector der Uxiversität und wiederholt Decan der medicinischen Facullät. — (Telephon Paris-London.) Das u»ter-seeische Telephonkubel zwischen London und Paris wurde bei schneidendem Schneesturme und hohem Seegange vom Dampfer «Monarch» vorgestern nachmittags von Calais nach St. Margarets-Bai, wo die Verbindung gestern hergestellt wurde, fertig gelegt. — (Die Weltausstellung in Chicago.) Der Tag für die Eröffnung der Weltausstellung in Chicago wurde bereits festgesetzt. Die Ausstellung wird am 11. October 1892 mit einer großen militärischen Parade eröffnet, welcher am nächsten Tage ein großer Ball folgen wird. — (Selbstmord eines Hauptmannes.) Aus Salzburg berichtet man: Vorgestern hat sich im Walde bei Leopoldskron der Hauptmann Wenzel Fai-mann der schweren Batterie-Division Nr. 28 wegen eines unheilbaren Leidens erschossen. Derselbe hinterlässt eine junge Frau und ein Kind. — (Eine kostbare Bibel.) In Newyorl ist in den letzten Tagen eine Bibel, welche das Datum 1450 und den Namen des Pruckortes Mainz trägt, um den Preis von 75.000 Francs verkaust worden. Man schreibt dieselbe Gutenberg zu. — (Untergang eines Dampfers) Aus Antwerpen wird gemeldet: Der Dampfer «Serpent», welcher von hier nach Bombay abgieng, fcheiterte im Indischen Ocean. Fünfzig Personen sind ertrunken. Local- und Prouinzial-Nachrichten. *(KrainischerLandesausschuss.) Mehrere Gemeinden Inner» und Oberlrains haben bekanntlich an das k. k. Landespräsidium die Bitte gerichtet, die l. l. Regierung möge den vom Landtage in der jüngsten Session beschlossenen Gesehentwurf, betreffend die Garantie eines Reingewinnes für die Unterlrainer Localbahnen, zur Allerhöchsten Sanction nicht empfehlen. Da nun diese Peti« tion mehrere irrige Behauptungen enthält, beschloss der trainische Landesausschuss, in einer Eingabe an die k, l. Regierung jene Behauptungen zu widerlegen. — Zu seinen Vertretern im Bezirksstraßenausschusse Gurlfeld ernannte der Landesausschuss den Handelsmann Johann Pfeifer in Haselbach und den Besitzer Anton Iug 0 vic in Gurlfeld. — Der Sladtgemeinde Gottfchee wurde zum Zwecke des Ankaufes von Stammactien für die Unter» kraii,er Localbahnen eine Anleihe im Betrage von 10.000 Gulden bewilligt. — (Dienstvorschrift fü r Militär «R ech. nungs - C 0 ntr 0 lbeamte.) Se. Majestät der Kaiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 3. d. M. die Neu» welche mir dich Worte alls die Lippen legte; reifliche Ueberlegung zeigt mir, dass es nicht nur nutzlos wäre, das Thema weiter zu erörtern, sondern dass ich auch gar nicht das Recht dazu habe. Forscheu Sie nicht weiter! . . . Leben Sie wohl! Ich danke Ihnen nochmals für Ihren Freundesdienst; geben Sie mir noch eine Dosis jener beruhigenden Arzenei, welche meinen Schlaf befördern sollte. Der erste Schritt auf der neuen Bahn sei das Bekenntnis, dass ich dieselbe nur in den seltensten Fällen zu mir genommen habe und sie meist durch das Fenster wandern ließ, so dass sie freilich nicht wirken konnte!» Mit sanftem Tadel schüttelte der Arzt den Kopf. aber er sprach jetzt kein Wort der Rilge mehr; er wusste, dass allzuschroffes Auftreten da. wo ein Irrthum oder Fehler einmal bekannt ward, eher schadet, als Segen spendend zu wirken imstande ist. «Sie nehmen es mir hoffentlich nicht übel, Frau Baronin, dass ich freimüthig zu Ihnen gesprochen habe, nicht wie der Sohn aus dem Volke zu der hoch-gebornen Frau, sondern wie der freie Mann zu dem fchwachen Weibe. Geben Sie mir die Gewissheit gna» dige Frau. dass Sie meine Worte so verstanden und aufgefasst haben, wie sie gemeint waren!» ' Ein Blick ans Hilda's Augen sagte dem Arzte, auch ohne dass Worte gesprochen worden waren. das. was er zu wissen wünschte. , ^ «Sie werden mich für sehr unbescheiden halten. aufläge der Dienstvorschrift für die Militär-Rechnungs-Controlbeamten zu genehmigen geruht. Darnach hat die Ergänzung in den beiden untersten Chargen dieser Be» amtenkategorie zur Hälfte durch Aufnahme von Praktikanten und zur Hälfte durch Eintheilung von anspruchs« berechtigten Unterosficieren zu erfolgen. Jeder Candidat für eine Praktilantenstelle hat sich einer sechsmonatlichen Probepraxis und hierauf einer Prüfung zu unterziehen. Die Beförderung von Rechnungsaccessisten zu Nechnungs-Officialen dritter Classe ist gleichfalls von der Ablegung einer Fachprüfung abhängig. — (Reichsrathswahl in Istrien.) Am 4. d. M. fand in Istrien die Wahl der Abgeordneten aus der Gruppe der Landgemeinden statt, und wurde in dem zweiten Wahlbezirke Pisino-Volosca der Landesansschuss« beisiher Spincic fast einstimmig und in dem ersten Wahlbezirke Parenzo Capodistria«Pola bei einer engeren Wahl der italienische Candidat Dr. v. Ver gottini mit 93 gegen 91 Stimmen, die der slavische Candidat Dr. Laginja erhielt, gewählt. Erwähnenswert ist, dass sich 103 slavische und 92 italienische Wahlmänner gegen» überstanden. Dass dennoch der italienische Candidat gewählt wurde, hat darin seinen Grund, dass die Wahlcommission vier Wahlmänner, die bei der ersten Wahl rechtsgiltig gestimmt hatten, trotz des energischen Pro« testes des Wahlcommissärs zurückwies. Dasfelbe geschah in Parenzo und lheilweise in Capodistria. Es sind, wie die «Presse» meldet, mehrere Beschwerden an den Reichs« rath gegen diese Wahl Vergottini's im Zuge. — (Die diesjährigen Waffen Übungen,) DaS Programm für die Waffenübungen dieses Jahres ist bereits Allerhöchst genehmigt und bei den Territorial« Commanden Verlautbart worden. Das 3. Corps hat Con« centrierungsmanöver der 6. und 26. Infanterie-Truppen» division, dann unter Theilnahme von Truppen der l. k. Landwehr ein zweitägiges Schlussmanöver in der Gegend von Cilli. Der Schluss der Uebungen ersolgt am Isten September. Pie Reservemänner bleiben beim 3. Corps zwanzig Tage präsent. — (Musikalisches.) Ueber unseren Landsmann Herrn Anton Foer ster jun. haben wir Gelegenheit, Neues zu verzeichnen. Der junge Pianist errang sich nämlich bei der diesjährigen Hauptprüfung am königlichen Conservatorium für Musik in Leipzig aus Anlass des Abschlusses seiner Studien einen durchschlagenden Erfolg mit der Interpretierung des Rubinstein'schen 1)-moN-Clavier.Concertes. Die Leipziger Blätter spenden dem jungen Clavier-Virtuosen begeistertes Lob. Die «Leipziger Nachrichten» schreiben: «Mit Rubinsteins D-iuoil-Clavier-Concert beschloss Herr Anton Foerster aus Laibach den Abend. Cr gab ihm einen glanzvollen Abschluss und bot eine Leistung, die als die vorzüglichste der bis jetzt in den Prüfungen gehörten bezeichnet werden darf. Herr Foerster besitzt volle Concertreife und das Rüstzeug zu einem auf der Höhe der Zeit stehenden Virtuosen, der mit der Kühnheit und Sicherheit der Technik großzugige Leidenschaft und geistigen Zchwung verbindet.» Der «Generalanzeiger» sagt: «Das beste kam auch diesmal zuletzt. Ein Pianisten-Talent ersten Ranges, Herr Anton Foerster aus Laibach, stellte sich selbst ein glänzendes Zeugnis der Virtuosenreife aus durch seinen unübertreff-. lichen Vorlrag des Rubinstein'schen v-moli - Concertes. Es war in jedem Theile eine meisterhafte Leistung voll Kraft, Schwung und künstlerischer Fertigkeit.» — (Die Gailthal - Bahn.) Die Tracie-rungskosten dieser projektierten Bahnstrecke im Betrage von 7000 st. sind von den Interessenten bereits ge» zeichnet. Dieselbe soll, bei Thörl'Maglern oder Arnold« stein von der Staatsbahn abzweigend, oder Hermagor, eventuell auch bis Mauthen geführt werden. gnädige Frau, aber,» fuhr er zögernd fort. «ich möchte mir ein Zeichen Ihrer Gunst erbitten. Zwischen dem Arzte und dem Patienten, der durch des ersteren Mit« Wirkung und Beistand der Genesung entgegenqeführt ward. besteht in den meisten Fällen ein unlösbares Band, welches auf der einen Seite durch ein gewisses, dem Genesenden innewohnendes Dankgefühl, auf der anderen Seite dadurch hervorgerufen wird, dass dem Arzte das Wesen, welchem er sein bestes Können und Wollen, seine ganze ärztliche Wissenschaft, sein emsiges Studium gewidmet hat, nimmermehr gleich-giltig werden kann, wenn er nicht durch die Macht der Gewohnheit abgestumpft ist gegen alles lebhaftere Gefühl. Auf diese Thatsache pochend, deren Richtigkeit ich oftmals erprobt, möchte ich Sie bitten, gnädige Frau, wenn je im Leben Ihnen eine Stunde schlagen sollte, in der Sie eines uneigennützigen, wohlmeinenden und treuen Freundes bedürfen, so gedenken Sie meiner! Ich werde stets bereit sein, Ihnen zu dienen! Es »st dies keine hohle Phrase, mit der ihr Ihr Ohr beleidMn will. sondern tiefernste Empfind'iNl,. N'cht war. Sle versprechen mir, meine Bitte zu erfüllen?» Hilda vermochte nur stumm zu nicken und dem Manne bewegt die Hand zu reichen, welcher ihr gegen« übn noch niemals diesm warmen Ton angeschlagen hatte. Noch einige herzliche AbschiMwoüe, und -Hilda war allein. (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nt. 58. 464 12. M ^ — (Quecksilber-Vergiftung.) Von welch traurigen Folgen die hierzulande leider noch immer betriebene Curpsuscherei mitunter begleitet wird, zeigt uns folgender Vorfall, den uns unfer Steiner Correspondent mittheilt. Derselbe schreibt uns: Die Besitzerin Maria Kanla von Dovslo, deren Gatte sowie deren Mutter und 5 Kinder an einem Hautausschlage erlranlt waren, begab sich am Ib. M. zur Wasenmeisterin nach DomHale, um von derselben ein Medicament zur Heilung ihrer Ungehörigen zu verlangen. Die Wasenmeisterin gab ihr denn auch eine Salbe mit der Weisung, dass mit derselben der ganze Körper einzuschmieren sei. Am Abende behandelten sich nun die Ertränkten in der angegebenen Weise und legten sich dann z« Nette. Es traten jedoch an den folgenden Tagen bei den Patienten derartige Zu» stände ein, dass Kanla den Districtsarzt Dr. Homan rufen ließ, dessen Hilfe indes theilweise schon zu spät kam, da am 4. d. M. eine 4^/,jährige Tochter, am bten März aber eine 2jährige Tochter und ein Söhnchen des genannten Besitzers starben. Dr. Homan erstattete die gerichtliche Anzeige, und haben die Obduclionen zweier Leichen als Todesursache Quecksilber'Vergistung ergeben. Der Rest der Salbe wurde untersucht und als ein dra-stisches Quecksilberpräparat erkannt. Die am Leben gebliebenen Familienmitglieder befinden sich auf dem Wege der Nesserung. Das gerichtliche Verfahren ist eingeleitet. * (Laib acher Gemeinberath.) ^Schluss.^ Sodann erstattete Gemeinberath Gogola namens des Wasserleitungs'Directoriums Vericht über die projectierte Anstellung eines Monteurs beim städtischen Wasserwerke, wogegen von der in Aussicht genommenen Systemisierung einer Controlorstelle abzusehen wäre. Die Kanzlei-Arbeiten können vom gegenwärtigen Personale bewältigt werden, dagegen sei die Bestellung eine« Monteurs, vorläufig in provisorischer Eigenschaft mit 600 st. Gehalt, unbedingt nothwendig. Nachdem mehrere Redner zur Sache gesprochen, wurde der Antrag des Referenten angenommen, und gelangt daher die Stelle eines Monteurs demnächst zur Ausschreibung. Die Anbohrarbeiten für das Jahr 1891 sollen später vergeben werden, um den Unternehmern Zeit zur Ueberreichung der Offerten zu lassen. Gemeinderath Hribar referierte über die Organisierung des Wasserleitungsamtcs und über die Anleitung für die Wasserleitungs-Buchhaltung; die erstere wurde genehmigend zur Kenntnis genommen, die letztere nach längerer Debatte mit geringen Aenderungen genehmigt. Die Anleitung für die Wasserleitungs-Vuchhaltung ist giltig vom Isten Jänner 1891 an. Ueber Antrag des Referenten Hrasl/ wurde endlich beschlossen, beim Wasserwerke eine Re« servemaschine für die Pumpstation in Klete aufzustellen. Nachdem noch auf eine Anfrage des Gemeinderathes Dr. Gregoric der Vorsitzende erklärt hatte, dass zur Berathung des städtischen Budgets in den nächsten Tagen eine Gemeinderathssitzung abgehalten werden wird, wurde die öffentliche Sitzung geschlossen. — (Maul- und Klauenseuche.) Ueber den Stand dieser Seuche in Kroatien wird gemeldet, dass die« selbe im Orte Lulac uud der Pussta Antonovac des Be» zirlesVirovitica in der Gespanschaft Cssegg erloschen ist, dagegen dermalen noch in den Ölten Dugoselo und Vi-rovitica, dann auf den Pussten Korija und Brezil sowie auf der Domäne Suhopolje des Bezirkes Virovitica herrscht. — (Vom Neamten - Verein.) Die Mitglieder« gruppe Laibach des ersten allgemeinen Beamten-Vereines der österreichisch-ungarischen Monarchie hält am 5. April 10 Uhr vormittags im Rathhaussaale die diesjährige Generalversammlung ab. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem der Vericht über die Thätigkeit des Beamten-Vereines und des Laibacher Localausschusses, der Bericht betreffs Ermäßigung der Versicherungsprämien und die Neuwahl des Localausschusses. * (Vervollständigung des Wasserleitung« netze s.) In der vorgestrigen Sitzung des Lai» bacher Oemeinderathes wurde beschlossen, das Netz der städtischen Wasserleitung noch im Laufe dieses Jahres zu vervollständigen. Unter anderen soll auf der Karlstädter' Straße die Leitung bis zur Brücke weitergeführt werden und mrhrere Häuser an der Triesterstrahe, am Polana» Damm und in der Engen Gasse Anschluss an die Haupt» leitung erhalte«. Bisher sind im ganzen über 600 Häuser mit der Wasserleitung verbunden worden; von den noch restlichen 350 Häusern dürfte die Mehrzahl im Laufe dieses Jahres die Wasserleitung einführen. — (Affaire Fleischmann.) Wie vorauszu» sehen war, beschäftigt sich bereits das Strafgericht mit der Angelegenheit der Malversationen, welche August Fleisch mann zum Nachtheile der ersten steiermärki-fchen Selbsthilfs-Gel'.ossenschaft, beziehungsweise der Mitglieder derselben, verübte. Die strafgerichtlichen Erhebungen sind im Zuge. — (Staats-Telephonanlagen.) Für das laufende Jahr steht die Errichtung eines Staats-Telcphonnetzes in Pola bevor. Die gleiche für LaihaH,i.n Aussicht genommene Errichtung wurde mit Rücksicht auf die unzureichende Betheiligung auf einen späteren Zeit« punlt verschoben. Die Herstellung der Telefthonlinie Wien« Graz.Trlest wird nach Mahllabe der zur Verfügung stehenden Mittel im Jahre 4«92 stallfmdci. — (Der Cafe tier und seine Gäste.) Das Ministerium des Innern hat nunmehr die in letzter Zeit öfter aufgeworfene Frage, welche in dem Sturm der Wahllämpfe entstanden ist, ob der Cafetier oder Gastwirt einzelne Personen vom Besuche seines Locales ausschließen könne oder nicht, entschieden, indem es infolge eines Recurses ausgesprochen hat, dass dem Inhaber eines Kaffeehausgewerbes nicht verwehrt werden könne, einzelnen Personen den Eintritt in sein Local zu verbieten. * (Aufgefundene Leiche.) Nächst Udmat wurde diesertage die Leiche eines dem Arbeiterstande an» gehörigen, 3b bis 40 Jahre altrn unbekannten Mannes im Laibachstusse aufgefunden und sodann auf dem Friedhofe zu St. Christoph in Lalbach begraben. Die Leiche war stark verwest und dürfte bereits zwei Monate im Wasser gelegen sein, Behufs Constatierung der Identität des Verunglückten werden Nachforschungen gepflogen. — (Marien bruderschafts « Verein in Laib ach.) Bei der am verflossenen Sonntag stattgefun-denen Directionssihung wurde Herr Karl Lachainer, Hausbesitzer und Magistratsbeamter, zum Vorstand?, Herr Anton Klein, Vuchdruckereimitbesiher, Landtagsabgeordneter, Gemeinderath «., zum Vorstandstellvertreter, Herr Adolf Reich, Hausbesitzer und Tuchscherer, zum Cassier und Herr Mathias Kunc, Schneidermeister, zum Schriftführer gewählt. Neueste Post. Bliginal-Telegramme der „Laibachcr Zeitung". Graz, 11 März. Bei der heutigen Stichwahl in Graz wurde Professor Hoffmann gegen den Dentsch-Liberalen Ritter von Earner, qewiihlt. Die Handels» kammer wählte den Maschinen-Fabrikanten Ludwig. Innsbruck, 11. März. Der zweite Wahlkörper des Großgrundbesitzes hat heute infolge eines Compro-misses zwei Deutsch»Liberale und zwei Italienisch« Liberale gewählt. Budapest, 11. März. Der Kaiser ließ sich heute vom Minister-Präsidenten Grafen Szäpary ilber die Ueberschwemmungsgtfahr für Budapest Vericht erstatten. Da infolge des Abganges des Eiistoßes bei Ercsi die Gefahr vorüber war, begab sich der Kaiser nach Vödöllö, kehrt aber noch heute nach Budapest zurück Noill, 11. März. Eine Interpellation Varzilai's beantwortend, erklärte Ministerpräsident Rudini in der Kammer, er habe keine Kenntnis von den angeblichen. Italien belei' digenden Acten der österreichischen Behörden. Die Regierung lege Wert auf die dauernde Erhaltung der Freund' schuft Oesterreich Ungarns, ftlbst wenn sie dieselbe mit dem Verluste der Regierungsgewalt bezahlen müsste. Ueber Aufforderung Varzilai's, dessen Informationen aus officiösen österreichischen Blättern geschöpft sein sollen, Genugthuung zu verlangen, erklärte Rudini, er werde sich informieren und nöthigenfalls Genugthuuna ver« langen. Barzilai nahm die Antwort zur Kenntnis. Rom, 11. März. Das deutsche Geschwader, welches kürzlich Pola besuchte, wird nach dem Besuche von Augusta in Sicilien in den nächsten Tagen im Hafen von Neapel eintreffen und soll daselbst bis zum 20sten März verweilen. London, 11. März. Die «Times» melden aus Zanzibar vom 10. d. M., dass infolge der Gerüchte von dem Vormärsche der Abyssinier an der Somali-Küste der Sultan ein Contingent zur Verstärkung der Gar« nison nach Merla entsendete. Buenos-Ayres, 11. März. Die Versammlung von Santiago bezeichnete Claudio Vecuna zum Candidate!, für die Präsidentschaft der Republik. Fl«nst und Aiteratur. — (Die .Illustration') ^Verlag Gustav G. Steiner und Co., Wien, Stefanspla^ gibt soeben ihr XI. Heft des 2. Jahrganges aus und bietet in demselben, wie man nun schon gewöhnt ist, eine Fiille reizender Bilder. Unter den far« bigen ragt namentlich ein sehr nettes hnmoristisches hervor, welches ist ebenfalls fehr wirksam. Von den interessanten Porträts, die diesem Hefte eingestreut sind, er< l wähnen wir jeneS der Baronin Nertha Suttner-Kinsly. der' bekannten Verfasserin des Romanes Alle in dieser Rubrik besprochenen Bilchcr und Zeitschriften können durch die hiesige V u chhandl ,i „ g I g. u u n Klein« mayr K Fed. Äamberg bezogen werden. Angekommene Fremde. , Am 9. März, ! Hotcl (5lefllNt. Wolf. Habenicht uud Mayer, Kaufleute, und Remih, Reisender, Wien. — Gruden. Oberlaibach. Verbic. Freudenthal. - Koömelj, Eisnern. — Fröhlich und Weih, Kaufleute, Fiume. — Mally f. Familie, Neumailtl. — Sufsich. « Majdic. Mannsburg. „ Eugenie und Mathilde Vauten. Zntlach, - Hosch, Reis., Öaida ^ Stransty, Kfm.. Nahod. bottl Stadt Witll. Mayer. Hirner. Deines. Fifcher, Saxinger und l^mt, Kaufleute, und Hinnerer, Wien, — List. EolM. __________________________________^i^ — Brauner, Brunn. - Felbmann und 3^^^> — Perz s. Tochter. Paris. - Petsche s. 5o«V >^ ^ — ,",ilisnil, Postmeister. Neumarktl. -- V,.,„^ Triesl. — Stein. Kfm., Zwittau. — Fil'?! ^ ^ — Schweiger. Notariatsconeivist, und HoN'ß5 M/ Gasthof Kaiser von Oesterreich. Iurman und " ^ s — Wendler. Condilor. Zwittau. — Troger, "^c^. Hotel Baierischer Hof. Bamberge,-, Trieft. ^^^ vatier, und Gangl, Uhrmacher, Hermagor. -7. Hotel Silobahnhof. Strcitmanu, Student, P""" . Am 10. März. , „,K fH Hotcl Stadt Wien. Riedl. Kaufm., und m^ .F ^ Wien. — Megaj, Kaufm,. Store. — Glas>"^^ — Siebel. Kaufm.. München. — DrqaM.^i^ laschitz. — Martcwie. Trieft. - Grünwald./' 5 ^ — Baron Lazarini. Graz. - Arlo. Tonn1°> ^ Familie Ranzinger. Gottfchee. ^ M«, -".,^ Hotel (Atfaut. Braun. Agent, und Wolf. "^i^ Pfarrer. Zire. — Osbolt. Kfm., Trstje- ^ AcF^ Trieft. - Lewith. Cipol, - Eisler. KfM'^iji". ?, Kramer. Kaufn,,. Boglar. — Ratej und ^ ^u^^ Ober-Seeland. — Biichler. Kfm.. T'sse;„7^i,, ^ Händler, Prag. - Schiehl. Kauf"'.. M", ^,, Nssecuranz.Beamter. und Verner. Kfm., 'AA,,^ v, Gasthof Kaiser von Oesterreich. Chalupnil, /"> v Jan. Besitzer. Veldes. — Poklukar. ve!" , Löker, Gastwirt. Klagenfurt. . cM!"^'. Hotel Vairischer Hof. Golol.. Forst-Teckml". " ^ ^ Hotel ZUobahnliof. Schallamnn. Mco" "' , ^' >. Lenassi. Loitsch. - Gruber. Lehrer. Ne'«"" Iudenburg. __________ W Verstorbene. , ^ W Deu 10. M ä rz. Michael Kaps, .V""''^Ml»' » thal 11. Lungentuberculose. — Rosa Za", ^W 1 I.. Bahnhofgasse 28. Kehlkopfentzündung ,,,sü l^f Den 1 I. Mürz. Franz Cerar. L° °" , ^ 2 I., Resselstraße 27. «enil>ßiti8. - Anna ^c' — Wagen mit Holz, ,. ^^.l ____ Durchlchnitts'P^^^^,^l st- > lr, ff. ^ lr «kilo-''"^^ Weizen pr. Hektt'Iit 6i6»--------Butter P^" < . , ^ j^l Korn . 5!:-l6--------E'er Pl. Vl" , ^. , Gerstc . 4 80 - - Milch pr. " ^l° ^L.l Hafer . 3^25-!-Nindflnsch ^ . ^1^ Halbfrochi .---------------Kalbstc'fm , H . ^^M Heiden . b 36 - - Sch'M'i"« . ^ M Hirse - b 45 - - Schöps"^"'Zti!"^ i^'- ^>> Speck, frifch. . .. 54 ^,^ Wein,^ .^X -geräuchen. ^64-!- I^^>^W^ Vieteorologilche Beob.lchtuMel^5^ n,»,M......tl?H?^^, 9.A. 723?! 6-4 O. D"^ ^ «l ^ Schöner Morgen, tagsüber trilbe, ^pcla" Regentropfen. — Das Tagesmitiel °er ^^/ 3- 7° über dem Normale. ^^^u")« ^,,la,s .,^ -bodens, tagelang leer stehen lasfen. 1° O^>!" . gemüthlichleit. die durch den »"""" "N"'"^ ^, , lichen Oelfarbenanstriches wahrlich w^^^ ^r" ^,, feit einer langen Reihe von 3^"".,„d p^''^!^'^ , in Pl-ag und Verlin fa^iciertc " ^ h^ ,^- ,-boden-Glanzlack trocknet nicht "»r '"^,^n a''^^^', dcrn ist auch absolut geruchlos. ?"" ' oh"? ,„ ^ ,^< strichene Zimmer sofort wieder ^"w ^ulas''^^,^ ! chen Geruch oder Klebrigleit drs Vode> ^.„ ^.>,, haben ist dieses Fabrikat in icdcr g ^ ,» ^,Hc ^ Ungarns, Deutschlands x,, doch »'t .ede l"^ >^ Christoph zu uchten. da dies'-, '"^fä><^<><.^ bald geringwertig nachgeahmt "'^^--^^ "il.» ^ -------------____^ ^^Äarvs «F Ganz seid. bedruckte f/"cssi'Hbf^ bis fl. 4^65 p. Meter (ca. 'l'0 «"5^'>l'.^ und stückweise porto- und zollfn' l ^f,) ^ ^ x Depot tt. »ollnod°l>3 (l ,"«d^^ umgehend. Briefe losten 10 ^> Der heutigen «Laibacher Z"»"^ j e^." >. Abonnenten ein Verzeichnis ' ^. i„ ' >,„^ .^ licher Bücher beigelegt. ^ ' weldc" p, v" genannten Bücher könne» beM«-'' I i5» ^ Vuchhandluna Jg. v. «lei«"'"" ^ 465 Course an der Wiener Börse vom 11. März 1891. N»« d°« »MM« «°ur«»»°. >«>«»,:,u.., «^ >»7...«„ ^.1, "l^«».!"' Velb Ware Gruudenll.'Vbligationen (für 1«>0 st, CM,), !>",„ galizischl...... 1U4 50 1«ü - 5>"/„ mähnschr...... ^'— ^-'-^ 5"/„ Krain und Küstenland . . —'— — — 5«/„ niedcröstsrrelchische . , , 109 — 11U - ü"/, stcirlschr...... — — — — 5»/,, lroatisch!> und slavonische . 104 5U >U5 — ü"/„ sielicnbürgische , , , , —'— —-^ ü°/„ Teuiescr Äaiillt , , , , —'— —'—- ü"/„ unnarlsche...... 91 75 9^75 Andere üssentl. Anlehen. Donau,Rcilllos!' 5"/.. ilX> si, , 121 — 125 — oto, slnlcilio l«7» , . 106-2» — — Äülelil'ü der Stadt Gürz , . 111— —'— A!,lrlic, d, ItllbtgcüU'iüi»'Wien 10s,-- — - PlüM'Äi,!, d, Stadt,,«'!», Wien 149 — I485U Burlrnlla» '.'Uiieycn vcrloö, ü-/„ 9» 50 «u - Pfandbriefe (für 10» si.), «obrncr, all„,öst, 4°/«G, . . 112 «ü 114 dlo, dt/,"/n, . . 100-40 101-10 dtu, dto. 4°/„ . . , 97-40 »?»0 dtu, Pläm^Ichulduerschr, 3°/« 10» «b 109-75 vest, HypotlMnbanl inj, 50°/^ - '- —-, vest, u,ig. Van» uerl. 4'/,°/,, , i»l »0 101-90 dctlo » 4»/n , . 99 70 100-U> detto üujähr. » 4°/, , . 9970 100 10 Vlioriläte«Gbligationen (für 100 fl,), »/ ..... ilk - - 11S-— Ung,^aUz. Vahn..... in»-—10« üu Diverse Lose (per Stück), Liebitlose llw st...... 184— 185 — Clarl, Uofc 4» st...... b« 5>> 57-50 4"/„ Donau Dampfsch, 100 st, . 125 — 12L-— Lalliach^r Präm, Anleh, »0 fi. ti 50 225,0 Ofcner llusl' 40 st..... 5ft- 59'- Palfft, Lose «st...... 55'75 58 25 Rolhe» Nreuz, öst, Ges. v,, 10 si. 1»7<> 1910 Nüdolph Uosc 10 fl..... N''ö5 20'l»« Salm Luse 40 st...... 59'5!> 6U 5« El, «enuis Lose 40 st, , . 61'25 62-35 Äaldstei« Lose ÜN fi. , . 3L50 37 50 Windijch GrälH Uuse 20 st. , . 4875 4975 Hew, Tch, d, 5V„ Pram, ^Schuld- verschr, der Aodencrebitanstalt L7— Lg — Zank.Actien (per Stück). Uuglo üsl,VllNl200ft.eo°/ G. . 167.10 16770 Äanluerei!,, Wiener, 100 st, . 11770 11820 Ädcr. Ä»st. üst,, 800 st. S.40"/„ 34850 34U5.N llrot. Allst, f. Hand, u. VobN!b. Eis.A. 200 fl. S, — — — — Ferdinands Norbl», woofl,TM, 2797. 2802, Gal. «larl Lubw, V, 200 fi, CM, 213 — 213-50 «emb.' Czernow. Iassy' »Isen- bahnVcseNsch, 200 fl, S. . . 235' - 23575 Ll°yb,»st,'Ung,,TrIest500st.EM. 412 — 4lS-— Oesierr. Nurbwestu, 200 fl.Sllb, 216 25 216 75 dlo, (lit. N.) 200 fl. S, . , 223- »l!I'50 Prag Duxer Hisenb. 150 fl, Tilb, 103-50 10!2ü Staatseisenbalin 200 fl. Silber 24« — »4s 50 Tüooahn 200 fi. Silber . . ,!iü9-75 »3025 Eüb.Nm-bd.Nerl», A.200N,CM. 17»jli5 179 — Tramw«y.Ges,.Wr,,17Ufl, 0. W. «19- 221 — » neue Wr,, Priorität«' Actien 100 fl...... 9475 8ü'?5 Ung.-galtz, «tisenb. 200 fi. OUb« 19U50 »00 50 «eld Wart Ung, Nordoltbahn M'0 fi. yllber 197'— 19/50 Ung.Westb^Raab-Eraz^UMS. 19950 «<>(,— Industrie'Actien (per Stück). «au„el., «llg, Oest,, 100 fi. . 91' - «,-— Eaybier Eise»' und Ttahl'Inb. in Wien 100 fi..... 8650 8?' - Eisenbahn,»,-üeiha,, erste, 8« fi, 99'5N 100-— .Vlbemühl. Papiers, n. «,'V, 45-. «-— Ltesinger Brauerei 100 fl. . , 93 — 93'd«, Montan Gesell., österr. alpine 9540 9590 Praner EisenInb-Ges. 200 fi. 379 — 381' — Salgu lari. Stcinlohle» »0 fi, 4??'—483- «Schlügelmühl», Papicrf. 20« fl. 19« — ,97-50 «2teli«rmül,I.,Papltrf.u.V,'<», 1»2- 13^- Trifailel,- Kuhlenw.Ofs, 70 fl, . 15975 16050 Waffenf.'V,,Oest,lnWien100fl, 4?»'— 430 — Waa.a.on°2ell,anst., NNg. in Pest 80 si......... 90-50 9l-50 Nr. Vaugesellschaft 100 fi. . , »i b0 82- Wicnerbtraerglegel'Actlen'Gts. 20»-50 20? ^ Devisen. Deutsche Plilhe...... 5« 40 6« 50 London........ 11495 115 15 Pari«......... 4b-b^ 4580 Valuten. Ducale»........ 54 541 lla.Francs'Ttücke..... 9-12 913, Deutsche «tichsbantnoten . . 56 42, 56 50 Papier'Nubel...... 1-25,, 1-35,« Italienische Äanlnottn (100 «.) 4ü-l5 45»5 ^""Ä5i*;;5;trLt:t »seismic des Bags ScleUaier & Sdattera ^-^1__^^ WIEJT, I., ILärntneratraaae 2O. RmtMM zur Laibatlier Zeitung Rr. Z8. Donnerstag den 12.Mtirz 1891. >"^at«n ^"^" abgehalten Mtl ^r^atmn., welche sich U»°l)l"^^ ^>N'"rPrz^^,.wstruierten gu-X^ ie . ^"gesrtz"^ "' Wege der Schul-^^/.3,egenwär?„ ^'"schulbehürde «^'?' Mit NÄ "ner Schule in ^L 7'd°nnt^'N^/^^ ^^pril,I. ^>i^ ^°^'l"n zu übe. ^^^V^k n ^ksuche um Zulassung zur Prüfung rechtzeitig eingebracht haben, wollen sich, ohne erst eine besondere schriftliche Einberufung abzuwarten, am 27. April vormittags um 8 Uhr zum Beginne der schriftlichen Prüfung in den hiefnr bestimmten Räumlichkeiten der hiesigen k. k. Lehrer- und Lehrerinnen' Bildungsanstalt einfinden. Laibach am 6. März 1891. Direction der I. l. Prilfunnscommission fllr .allgemeine Aolls- uud Bürgerschulen. (1008) 3^2 "^" Präs7-Z7603^ «Hicitations-Kundmachung. Behufs Sicherstellung der Ausführung der vom hohen k. l. Justizministerium mit dem Er» lasse vom 14. Februar 1891, Z. 1864, gench» migten Reconstruction des baufälligen Theiles des Kreisgerichtsgebiiudes in Rudolfswert wird die Minuendouerhandlung am 31, März 1891 von 9 bis 12 Uhr vormittags beim l. l. Kreis. gerichts.Präsidium zu Rudolfswert abgehalten werben. Das hierbei zur Nusbietung kommende Object ist die Reconstruction des baufälligen Theiles des Kreisgerichlsgebäudes in Rudolfs-wert im adjustierten Kostenbetrage von 706? si. 35 lr. Zu dieser Verhandlung werden die Unternehmungslustigen mit dem Ncisatze eingeladen, dass die bezüglichen Pläne, das Einheitsverzeichnis und der summarische Kostenvoranschlag, dann die allgemeinen administrativen und speciellen Naubedingnissc in der Amtslanzlei des Rudolfswerter Vaubezirles im II. Stocke des Hauses Nr. 45 zu Rudolfswert in den gewöhnlichen Nmtsstunden eingesehen werden können. Jeder Licitant hat vor Beginn der mündlichen Verhandlung fünf Procent vom Ausrufspreise als Reugeld zu erlegen, welches den Nichterstchern sogleich nach Abschluss der Licitation gegen Empfangsbestätigung zurückgestellt wird, hingegen von dem Erstehcr nach erfolgter Ratification des LicitationSresultates auf zehn Procent der Er» stehungssumme zu ergänzen ist. Versiegelte, nach Vorschrift des § 8 der allgemeinen Baubedingnisse verfasste, mit der lOproc. Caution belegte und mit einer 50 kr.» Stempelmarke versehene schriftliche Offerte, worin das Object, so wie in der Ausschreibung genau bezeichnet ist, angegeben erscheint, werden nur bis vor Beginn der mündlichen Verhandlung bei dem gefertigten l. k. Kreisgerichts°Präfidium angenommen. K. t. Kreisgerichts.Präfidium Rudolfswert, am 5. März 1891. (1037) 3-1 Nr. 359 «x 1890 Präs. Erledigte Dienststellen. Eine Finanz.Concipistenstelle in der X. Rangs« classe im Bereiche der l. k. Finanzdirection für Kram. Gesuche sind unter Nachweisung der vorgeschriebenen Erfordernisse, insbesondere auch der Kenntnis der beiden Landessprachen, binnen vier Wochen beim Präsidium der k. t. Finanzdirection in Laibach einzubringen. Die auf Grund der Concurs Kundmachung im Notizenblatte Nr. 19 ex 1890 eingebrachten Gesuche haben auch für diese Competenz Geltung. (941 b) 2-2 Nr. 131. Ooucurs-Uusschreibung. An der l. u. f. Marine-Alademie in Fiume gelangt mit 1. September 1891 die Stelle eines Lehrers der franzosifchen Sprache mit deutscher Unterrichtssprache zur Besetzung. (Ausführliche Kundmachung sieh Nr. 54 der «Laibacher Zeitung» d. I.) Fiume im Februar 1891. U n z e i g e b l a l t. *l^üikaiif. Ill ^ ^ ~~ ——------______ JA, *uf^Äe», ist aus k|l» -.^ Quttenateln, k "* *U *** Adnuni- ^^ trsMiren. (i0ö3) Spazierstöcke empfiehlt zur beginnenden Saison in reichster Auswahl zu billigsten Preisen die I. Gottscheer Hausindustrie Laibaoh, Sohellenburggaase 4. NB. Für Wiederverkäufer unstreitig die billigste Bezugsquelle. (1026) 20—3 71032)10. Št. 1905. Oklic. Z tusodnim odlokom /. dne 14ega januvarja 1891, stev. 357, dovoljena druga izvrSilna dražba Matiji Jordanu lastnega posestva zemljeknjižna vložna štev. 122 kataslralne obßine Vrhpolje vrSila se bode pri lein sodišèi dne 21. marca 1891. 1. od 11. do 12. ure. C. kr. okrajno sodišèe y Kosta-njevici dne_21_. l^ruyarja^J^flil^ (1033) 3—1 fit. 1907. Oklic. 7. tusodnim odlokom i dne 13ega januvarja 1891, Stev. 349, dovoljena druga izvräilna dražba Janezu Ku- harju lastnega posestva zemjeknjižna (1000) 3—1 St. 708. vložna št. 40 katastralne obèine Pla- Oklic nina vršila se bode pri tem sodišèi dne Janezu Travniku {z Zaioga? sedaj 21. marca 1891. l. neznanega bivališèa, se naznanja, da od 11 do 12 ure se Je zänJ namenjeni tusodni zemlje- C.'kr. okrajno sodišèe v Kosta- knjižni odlok z dne 3. decembra 1890, njevici dne 21. febmvarja 1891. št- 9068» ^ostavil gosp. Luki Svetcu, .-______________________________c. kr. notarju v Litiji, kot kuratorju (912) 3—3 St. 876 in 877. ad actum. Oklic. C- kr. okrajno sodišèe v Litiji dne Neznano kje v Ameriki odaotnerau 3- februvarja 1891. Jožefu Jeraši, posestniku v Dolenji Öetini St. 5, se naznanja, da je proti njemu Neža Jeraša od ravno tarn | vložila tožbi de praes. 21. lebruvarja 1891, št.. 876 in 877, za 51 gold, in 110 gold. s. p., o katerih se je za skraj-Sano razpravo doloèil dan na 7. aprila 1891. I. dopoludne ob 9. uri pred tem so-diSèem in da se je njemu postavil skrbnikom za èin župan Alojzij Ažbe iz Dolenèiè. . . C. kr. okrajno sodišèe v Skotji Loki dne 21. februvarja 1891. r (1000) 3—1 Zt. 7»8, oklio. ^anexu ^'ravniku ix /lllo^», 866»^ N62NÄN682 Kivaliziia, 86 nllxnanM, 6a »e ^0 xün^ namkn^ni t.u3oäni 26nche-kn^iiini oälok 2 6nft 3. 6«e6mbr». 1890, st,. 9068, «wstüvil 8^p- ^uki 8v6t<:u, 0. kr. notary v I^iti^i, Kot Kuratoren Q kr. okrüMO 80äiä56 v l^iti^i äne 3. fsbruvaii» 1891. (819)^ 3-^3 Nr. 1687. Curatorsbestellunjl. Vom k. k. Bezirksgerichte m Gurkfeld wird hiemit belmmt a^ebel». dafs dem Martin Hocevar von Oberdorf, »un un< bekannten Aufenthaltes, zur Wahrung dessen Interessen ein Curator a<1 lit'tuli! in der Person des Anton Urbauc von Oroßdorf bestellt, decretiert und demselben der diesgerichtliche FeilbiettmyK. bescheid vom 20. Jänner 1891, Z. 553, zugestellt wurde. K. t. Bezirksgericht GurMd. am 23. Februar 1891.