Intelligenz-Blatt k«r Naibacher Leitung l>f'°- 152. VanlT/53 ven !!). December 1835. Aemtliche ^orlantbarnnZett. Z. l75ä. (2) Nr. l9638.l37^3 Z. M. K u n d en Stand, das Lebensalter, dle wissenschaftliche Vorbildung, ins-besondere die Kenntniß der italienischen Spra: che, über die im s^issa-Rechnungs- und Untcr« suchungs", dannGef. ManipulationstFache erworbenen Kenntnisse, dann über die Fähigkeit zur vorschriftmaßigcn Leistung einer dem lähr, llchen Besoldungsbctrage gleichkommenden Eau« tion sich gehörig auszuweisen. — Von der k. 5 i ll y r. Eameral-Gcfällm»Nerwaltung. lai-kach am I. December i635. vermischte Verlautbarungen. «. »?53. (2) Nr. 6g6. G d i c t. Von dem Bezirssgerichte Weißensels wird hlemit bekannt gemacht, daß über Ansuchen ter Uormünderinn der mindeljährigen Thomaö Sup-panschen PupiNtn von Nach, in die neuerliche Li» quidirung 0er Verlaß-Pass'va, nach dem zu Bach am !U. December »829 velstorbenen hubbesiher Thomas ^uppan, gewilliget, und zu diesem Vn« de auf üen 2z. Jänner t. I., Vormittags um 9 Uhr vor diesem Bezirksgerichte ein« Tagfaßung bestimmt worden sey, bki welcher sämmtliche Ver. lahansprecher uno Gläubiger ihre vermeintlichen Ansprüche demnach bei sonstigen Folgen des §. tj'4 b. G. B. anzumelden und darzuthun haben. Bezirksgericht Uücißenfels am ». December ,325. if- »?4o. lZ) (Concurs « ^erlautbaruy«;. Bei tcr Vezirssobriqteit Rupcrtsd^f zu Neu» stadtl ist die elste politische AcluacSsielle mit einem jährlichen Gehalte ron 2«n fl., und d,r zweite Amteschreiberö« ^o sich dabei mit ten Zeugnissen über ihr Alter, Moralität und bisherige Dienstleistungen und Befähigungen documentirt auszuweisen. Bezirsöobriqseit Nuperlühof zu Neustadt! am 4. Dezember ,655. Z. l?52. (3) Nr. 2688. G d i c t. Von dem Bezirksgerichte Ruperisbof zu Neu» stadtl wird allgemein suno gemactn: Os s zu Un» terstcintorf gelegenen, gerichtlich auf ,80 fi. ge-schäeten Halden hude sammt An. und Zußkhöl ^ewiNig«:, und wegen dlrcn Vornahme drei Feit» bielhunqstcrmine, als: auf den n. Jänner, »o Atdruar und 1,. 3)?ar, ,636, jedesmahl von 9 his >2 Uhr GormittagK, in I^ocn der Realität mildem. Anhange anbe?aumtw2rden, daß, faNß diese Reer ersten noch zrreiten FeilbiE« thungstagsayung um den gerichtlich erhobenen Echäyunaswelth oder darüber an Mann gebracht rrerden sonnte, falche bei der dritten auch unter demstlden hintangegeben werden winde. Wo,u die Kaustustiqen am besagten Tage und Etunt« mit dem Blisahe einqeladcn werden , daß die di»h» fähigen ^izitotionsbetingnisfe wählend den gewöhn» llcten Amlßstunden in ter hiejigen Geriütslani» lei eingesehen wcrden lönnen. Bezirteaerictl Nupertöhofzu Neustadll am 3a. November lL35. tj. 1746. (3) I^. 3lr. 3177. Edict. Von dem NeziisZaerichte des Hel,oa.thum3 Gottschee wiid hiemit aÜizcmein besannt gemacht: ES fere? auf Anlangen des Georg Iurm^nn von 3lieg, wider Georg Hins, ^aniar von Malgern, in die executive Vellieiflelung oer. dem letzter« gehörigen, in Malgcrn «ul, Haus 3?r. «2 rorsom» wenden, dem herzüslhu.-ne Gollfchee sul) Recs. Nr, 2Z5 Und 2/i4 dienstbaren >j4tel u^d »j6 U,b« tial-huben, wegen an den Gtstern schult'aen i53st. c. 5. c. qeiriN'itt, und die Tasssoyunoen zur Vor« l,ahme dcrsclicn auf oen lI. November, «9. De» zember l. I., uuo 'Z. Jänner s. I., jecesmahl BolmittützS um 9 Udl mit dem Beisätze btftimmr rrcrten, daß, wenn l747. (Z) Anzeige. In der Gradischa ^ Vorstadt^ Haus-Nr. 56, an der Triester Com-merzial-Straße, ist ein Magazin zu vergeben. Anzeige. In Joseph Hermanns Kaffeh-hause, Spital-Gasse Nr- 266, sind für das k. I. i8Z6 die Theater-und die allgemeine Zeitung zu überlassen. Auch kann ein Billard sammt dem nöthigen Zugehör um einen billigen Preis hintangegeben werden. Der Kyiesel auf 133«. Große Eleganz! Allgemeine Brauchbarkeit! Aeußerste Wohlfeilheit! Der Spiegel flle Kunst, Cleganz und Mode. Mit zahlreichen, fein illuminirten Modenbildern, Portraits, Möbeladdiloungen und andern Kupfer- und Stah lstichen,Dund der Gratis - Beilage: Ner KchmettevlinK für Theater, Literatur, Musik und Tagesbegebenheitcn. (Neunter Jahrgang. >l826.) Die immer steigende Theilnahme, welche sich diese im I.n- und Auslande so beliebt gewordene und schon s?'tt acht Jahren bestehende Zeitschrift erfreut, ermuntert die Redaction in ihrem Bestreben, Gemein-nütziges und Erheiterndes zu verbinden, im künftigen Jahre 1836 mit frischem Eifer und vermehrter Thätig' keit fortzufahren. Sie wird nichts unversucht lassen, um sich das Wohlwollen und die Zufriedenheit der Leser in noch höherem Grade zu sichern, und Text sowohl als artistische Beigaben werden an Reichhaltigkeit, Mannigfaltigkeit, und an künstlerischer Ausstattung bedeutend gewinnen. Um den geehrten Abonnenten aber dar-zuthun, was sie zu erwarten haben, wollen wir in Kürze einen Theil jener Rubriken aufzahlen, welch« der Spiegel und der Schmetterling im Jahre lL26 umfassen werden. ^ I. H H u p 5 i (3 X t. Nr?.'äk!llNZ?n unll IVavollan. Von den geistreichsten und beliebtesten Schriftstellern Deutschland's. I^«i5e5lii- und Muzilc. Alle merkwürdigen Erscheinungen bündig und unpartheifch besprochen. ^c,ri-«5s)c>nät)n?i,^c!,7lc^!oli. Besonders ans der Kaisnstadt Wien und aus den andern Hauptstädten Europa's, Paris, London, Berlin lc. Der AlcxlenIioui-is.TEin sicherer und schleuniger Wegweiser im Gebiethe der Moden, des Luxus, der Sitten, Gewohnheiten und des geselligen Lebens. Hll5'j — 5 Tage nach ihrem Eintreffel» «us Paris), ohne daß sie an Pracht und Nichtigkeit den Originalen im Geringsten nachstehen sollen. Die engagirten ausgezeichneten Kupferstecher und Mahler bürgen für die Vollendung ihrer Arbeit. Zu der äußerst sorgfältigen Colorirung werden die feinsten, aus Paris verschriebenen Farben verwendet. Wöchentlich erscheinen zwei bis drei Figuren und bei wichtigen Anlässen wohl noch mehr. Fast immer werden die Anzüge von beiden Seiten sichtbar seyn. ?c)i-ll-3lta. Merkwürdiger lebender Personen, sammt kurzer biographischer Skizze derselben. Kli'.kej- llnci I^uij'i.^.ii.lt^ei-. Entweder in besonderen Beilagen, oder vereinigt mit,den Modenbilbern. ^l,55ei-<,r^elN!icl>t? I^ipler- unli nnllere ReilggLn. Ber Preis des Spiegels sammt S ch m et t e r l i n g auf ordinärem Velinpapier und allen Mode. und andern Kupfer- undStahIstichcn ist halbjährig (vom 1. Jänner bis Ende Juni) mil freier Postversendung 5 fi. C. M. Dle Prachtausgabc dcs ^picgcls, auf femem Velinpapier, mit ersten Kupferabdrücken (die die höchste Eleganz in sich vereinigt, und die wir daher den Damen besonders empfehlen), kostet halb/ahng nur um einen Gulden mchr, nämlich: mit Posiverscndung 6 ft. C. M. Allgemeine Pesther Zeitschrift * f ü r Mandel» Industrie und Gewerbe. 18 3 6. Die Allgemeine Handlungszeitschrift von und fur Ungarn nimmt im kommenden Jahre 4 326 obigen Titel an, und wird in einer neuen Form sich bemühen» eine größere Vielseitigkeit und vermehrte Brauchbarkeit zu erlangen. Die Allgemeine Pesther Zeitschrift wird sich nicht nur fär den Kaufmann und dessen Geschäftszweige eignen, sondern auch dem Fabrikanten, Gewerbsmann, Künstler, Maschinisten, Oeconomen und jedem Gebildelen, was auch immer sein Veruf seyn mag. practischen Nutzen gewähren. Un-«nlgeltlich wird der Tcrt des »Spiegels« (ohne „Schmetterling" und ohne Kupfer) beigsgeben. Der äußerst billige Preis der Allgemeinen Pesther Zeitschrift (die verhältnißmäßig wohlfeilste unter allen Zeitschriften) ist halbjährig mit Postversendung 2 fi. 20 kr. C. M. Die Allgemeine Pesther Zeitschrift sam'iN Spiegel, Schmetterling und alleNAKupfern zusammen kosten halb, jährig postfrei 7 fl. 20 kr< und, soll der Spiegel auf Velinpapier seyn, postsrei 3 si. 20 kr. C. M. Man pr5numerirt auf beide interessanten Zeitschriften bei allen k. k. Postämtern der Monarchy, (M«n kann auch den Betrag, franko, unter der Adresse: An die Redaction des Spiegels ix Pesth oder Ofen einsenden). V sen und Pesth, im November 1825. NeVactian und Verlag des Spiegels und der Allg. Pesther Zeitschrift für Handel, Industrie und Gewerbe. 2. »702. (5) Einladung zur Pränumeration in der NZnaz Al. Odel v. Nleinm azzr'fchen ZZuchhandlung in Naibach. Im frohen Angedenken an die ermunternde Ausnahme, welche die ersf.cn srfirifrsfelleri» tchen Leistungen des Unterzeichneten (Dichtungrn. 2 Bde. Wien. 1626. — Erzählungen. Wien. 1828. — Der Maurer und der Schlosser. (Singspiel). Wien. 1828. —• Flliiserln. (Oesterrcichi-»ehe Volkslieder). Wien. 1828 — i85o. — Schiller's Manen.! Wien- 1826* — Aurora, (Tasche»-Luch). Wion. 1828 — i856j 11. m. a.) im In- und Auslande, bei der Lesewelt und vor dem Forum der Critik gesunden haben, und in dem lohnenden Bewuslseyr» der freundlichen Aufmerksamkeit? die man ihm auch, seit seiner Uebersiedelung in die Nachbarprovinz (1829), nachsichtsvoll ange-deihen liess, wagt, er es nun, die Drucklegung einer Sammlung seiner gereifieren , seit 1826 en'i standenen Dieh Lungert von der untersSützend-er; Theilnahme seiner Gönner abhängig zu machen. Diese Dichtungen werden einen Hand von i2 — 14 Druckbogen ausmachen. 7 in einer der renommirtesteo Buchdruckcieien , auf schönem Druckvelii>, nett ausgestattet, erscheinen und èein für sich abgeschlossenem Ganzes bilden. Der Inhalt besteht zur Hälfte aus erzählenden Ge~ ^dichten (besonders zur Declamation geeignet, m welcher Hinsicht sie bereits in dem Munde eine* AnschütZf Löwe y Heuricur, und einer Sophie Müller, Schröder, Slich , An schütz, Peche, Gl«y 11. a, > mehrfach ihre Wirksamkeit bewährt haben), zur Hälfte aus Liedern; — Gelegenheitsgedichte blieben gänzlich ausgeschlossen. Der Prämmtcraiconspreis isi 1 ß, 20 kr. C, M, jNach Erscheinung des Werkes JrftKtm ertiöhter Ladenpreis ein, Ciäij im November 1835. Mohann Vabriel Z>eivt. k. k. Pvqjessor. Z. 1744. (5) In der U Ignaz Aloys Edlen von Kleinmayr'schen Buchhandlung wird mit M t st. 12 kr. Conv. Münze Pränumeration angenommen M aus den U ersten Semester vom dritten Jahrgange > des MohlftMen Wllnorama des Universums, Uwöchentlich etn Bogen in Groß-Quart-Format auf feinem Velinpapier U mit vier bis fünf meisterhaften Holzschnitten. Der sseiger.de Beifall, d?n Vieses allgemein beliebte periodische Werk sich fortwahrend bewahrt, »st das beste Urtheil über dessen Gehalt und Werth. Auch in diesem neuen Jahrgange werden die Redaktion und die Verleger nichts unterlassen, um sowohl durch mei» sierhafte Holzschnitte, guten Druck und Papier, als auch durch Gediegenheit der Aufsähe ihrem unternehmen für die Zukunft jene außerordentliche Theilnahme zu erkalten/ deren sie blsher sich erfreuen durften. M Dieses Blatt »st das wshlfnlsss unter allen Journalen dieser Art. W Vom erftsn Nahrgange sind noch einige Exemolare ä 2 fl. 2/» fr., und vom Meiten i' 2 fi. Conv. Münze zu haben, und durch aile Buchhandlungen zu bekommen. Bei den k. k. Postamtern kostet das Diorama halbjährig t fl. Za kr., wofür es in di? cntflrntest?H Ort«: der österreichischen Monarchie wöchentlich l>2nca gelieferf wird. Für dqs Covert sind noch 24 kr. Eonv. Münze beizufügen. 333 Vermischte Verlautbarungen. s< «767. (») I. M. ,lc>2. O d i c t. Von dcm BezirsKgcrichte Seisenberg wird hixnnl allaemc,?, dtkannt qcgeb^n: OS scp in die «tecutive Feilolctunq der, dem Franz Stufza von Triedsdarf, gehörigen, der hellschafc Ainöo 5ub Rect. Nr. » di.nstda^en, sammt Gebäuden auf 270 ft. geschäht?,, halben hude i" Triebstolf, we< ilen dem N^artin Bcnlschitsch pon Unteltrea^ lHuldigen 40 ss. 5o lr. c. s. c. gewifliizet, und Noen d«e Taglahunqen aui den 12. Jänner, 9. Februar und 9. März ,U5ä, jedesmahl Vormu« togs lc> Nhr ln I^ocli der Realität mit dem Oei« ssye besllmmt tvordrn. da^ bei der eitlen und zVeicen Belagerung die Psanl-realltät nur um oder üdet de^i Schäyunt;sn,'«lll), hingegen dci oer dritten Verstei^erullq auch unter bec Schätzung hintangegeden werden wird. Die Lic'tationsbedingn'sse, der Glundbuäis-ertract uno tie Schäyu«« tonnen jeder Feit hier elllgesehen ireltcn. ^»eziltSgcricht Seisenberg am »a. Dec. ,655. V d i e t. Pon dem Ne^rtsc»klichte Heisenberz wild be, sannt gegeben: Gs seo in die executive Feilbie» tung dbr, dcm Anton Widmer, als Vermögens« übernedmel dcs Ic>ssph M'scdm^sch von.R^tdie, aehöriqkn, der Pfarrqült Odergurt sud Rect. Nr. 44 dlknstbaren. scimmt Gebäuden auf 567 st. gerichtlich geschälten holden Hude zu R^thje. wc. gen dem Stephan Prasnit von hösiecn l^uloiqen vo ft.7 kr. c. 8. c. ^ewiNiqet, und bicm die Ta«;, sayungen auf den »3. Jänner, »3. Februal und l2. Vlärz »32ä, jedesmahl Vormittags »o Uhr in Rathje bestimmt worden, wobei das ersse und jrreite Ma-Hl die Pfandrealität nur um oder üb» den Scdäyungsrrclth, del der drillen TagsaHung aber auch unter der Schätzung Hinlangegeben wer« den rrird. Die Licitationsbcdingnisse, die Vchäyung und der Grundduchöextiocl lönnen jeder Zeit bei diesem Gerichte eingcseben werden. Nezirtsgelicht GeiZcnberg den 12. Dec. iLö5. H. ,76». s,) Nr. »969. Edictal « Vorrufung. Vc»l> der »«iisssodligkeit Prem rrird biemtt dem obne Pah abivcsenden, ols RecrutirunqsNuchl-iinq ^schuldigten, aus die acschehene Borrusung ^l^r Viliiilälfttliuna am 23. Aplil l. I. auögeblie« denen Andreas Stembeiger von Unlelstmon. 5s auf den 27. Jänner ,636, Vormittags um 9 llbr vor diesem Gerichte anberaumten Liquidations, und Abbandlungslagfkz» zung anzumelden und darzuthun, wilrigens si« sich die Folgen drs §.6i^ selbst zuzuschreiben haben. Beliltsgericht ^chneeberg den 2. Dec. »635, Z. 172a. (2) Gemeinnützige, belehrende und erheiternde Zeitschrift: TNiener allgemrine SHesterzeltung und GrttzinalblKtt Kunst, Literatur, Mufik, Mode und geselliges Leben. Ncrm und zwanzigster Jahrgang i836. Mlt Beiträgen von M. G. Saphir (dcr die Hauptartikel dieses Blattes übernommen und sich mit der Redaction ausschließend verbunden hat), E'astelli, I). M a n fred-Draxler, Hofrath Nltter 0. Hammer, O. Wahn er/ C. I. Metzger, I). und Professor Sed-laczccf, Professor Scidl, Johann Langer, F. E. Weidmann, Helmich Adam^, ^). Sobern heim in Berlin, v. Meinert in Dresden, v. Dax bürg er in München, O. Gustav Schilling in Stuttgart, 1). Schuster in Frankfurt, v. Grattenaue.r m Breslau, I). Richter in Leipzig, 0. Gerle in Prag, Kreis-Commissar Schleßle, in Lcmberg, O. Nump in Gran u. s..w. AtIiefts gem.lnnlitzlge, belchrcnd« und erheiternde Journal ist die ftlt 28 Jahren «lelvetbteilet« Th eaterzcitun g, mit dem zweiten, ihrcn Inhalt weitbezeichnendcren Titel- Origin alb lall lsür Kunst, Literatur, Musik, Mode und geselliges Leben, welche mit den, H. Jänner 1326 «hren 29. Jahrgang beginnt. (3. Int.-Blatt Nr. aö2. o. 19. December zLZü.) 2 Obgleich die Benennung T h eat e rz e itun g viele Lccturfreunde auf die Id« Vring-f, dieses Journal enthalte nur solche Gegenstände, welche zunächst dem Theater angehören, so berichtigt doch der Me,t« be^ wie bemerkt, bezeichnendere Titel: Originalblatt für Kunst, Literatur, Musik, Mode und geselliges Leben, diese Meinung, und zeigt, daß dieses Blatt sich einen vielseitig anziehenden Wirkungökrciö crössnct habo, 4st welchem es Alles zur Vvrache bringt, was der gebildet.n Lesewelc wissenswerth, nü^ich, lehrreich :,nd anM-»Tfbm seyn kann. Es möge daher Niemand wähnen, diese Zeitschrift j>y bloß dem Theater gewidinek-; . allerdings gibt sie Berichte von den bedeutendsten Bühnen Deutschlands, gibt Kunde, in wie ferne ThecUl5< und Schauspiclwesen auf die Veredlung der Sitten und Beförderung der Moral gewirkt haben, aber das Th?a>-tcr soll nicht allein die Hauptsache ausmachen, im Gegentheil« wild diese Zeitschrift sich eine höhere, weit wichw' Mk Zendenz zum Ziele setzen. " "" Nor Allem wird sie aus den sämmtlichen Fächern der Wissenschaften die gediegensten Erfahrung?), und Ansichten verkünden; sie wird das Gute verbreiten, unter welchen Gestatten es immer vorkommt, und das Schlechte, Seichte und Gemeine bekämpfen, in welchem Gewände es sich Bahn brechen möchte. Sie wird schöne Handlungen, Züge wahrer Hingebung für Vaterland und Familienglück an's Licht ziehen, Unterthanenlicbe und Vürgertugend, Anhänglichkeit für Thron und Regierung zu befördern suchen, und theils in Bildern, theils in Schilderungen solche Vorfälle zur Anschauung bringen" welche die Einen, dk das Rühmliche geübt haben, zur wohlverdienten Anerkennung verhelfen, die Andern aber, welche dafür ern>< Hsänglich sind, zur Nacheiferung anspornen, und somit leiden Theilen gleich anziehende Mittheilungen bietm. Sie wird ferner einen beträchtlichen Spielraum den Verhältnissen des gesellig?,, Lebens widmen. Unter der Uebcrschrift: «Bilder aus Wien« soll der bunten Mischung des öffentlichen Mirkcus und Trek bcns eine neue Tendenz gegcben wcrdcn, das die Behandlung des Lebens und Webcns der Residenz, mehr als sonst geschah, auffaßt, in bestimmten Umrissen schildert, das geringere Detail damit zweckmäßig verbindet, und la dfm oft und vielfach getäuschten Auslande, wie den Brudervölkern der Monarchie einen treuen Spicgcl> von Wien vorhält, wie es war und ist, und allem Anscheine nach noch im Wesentlichen lange bleiben wird. Dw« .ft Bilder werden verschiedene Verfasser haben,- demnach fliege die Ma erpalette von Hand zu Hand, wirke baH in dieser, bald in jener Farbe, diene jetzt einem ernsten, dann wieder einein muntern Stoffe. Ist das Vop» hjld getroffen, so kann das Nachbild den Effect nicht verfehlen. Um aber auch andern Orten ihr Recht widerfahren zu lassen, wird diese Zeitschrift eine unausgesetzt Ebronik von den vorzüglichsten Städten de? österreichischen Monarchie liefern; cw Ma ch sch l a g^b uch solcher Daten, welche im Gedächtniß der Leser aufbewahrt zu werden verdienen; theils von seZenrei'chen Einrichtungen, wohlthätigen Anordnungen, von merkwürdigen Natur-Ereignissen uud besonderen Glücks- und Unglücksfälien sprechen, theils Elementar - Ereignisse beschreiben, und so ferne hiedurch für einzelne Ortschaften und Personen traurige Folgen erwachsen wären, zum Mitgefühl und zur Abhilfe des Nothstandes auffordern. Zum Behufe dieser Chronik bittet man alle V al e rlands freunde um Beitrage. 5Wie viel des Interessanten, der V l e a n n t m a ^ un g Würdiges besteht «nd entsteht nicht in den herrlichen Provinzen unserer segensreichen Monarchie! Welch« Quellen liegen nicht hier noch für die L e s e ro ^ l l verborgen! Diese Zeitung wird j,.-ds!» hieher gehörigen Beitrag dankbar annehmen, jeden zweckmäßigen b c r»c i tw ilI i g hoticriren und ungesäumt mittheilen. In Betreff des Auslandes sollen eben so die wichtigsten Tags-Ereignisse und Begebenheiten, z,y< watts'auch allgemein interessante Personen, Geselischafcen u>,d ihre Veryälmissc geschildert wcrd«n, vermischt Mit pikanten Eharacterzügcn und Anecdoten. Das Wclttreiben in seinen mannigfaltigen Gestalten, das Ge/, wühl der großen Scädtc, der Zusammenfluß ihrer Bevölkerung, das Schauspiel jhrcr Sitten, Leidenschaften, Bedürfnisse; ihren Ueberflusi, ihren Mangels ihre Freuden, ihre Leiden,' ihren Luxus, ihre Noth; ihre Fest« And Zerstreuungen; ihre Trübsale und Verirrungen, mit einem Worte, schildern wird diese Zeitung die Welt in einem Spiegel; wie lockend und zurückstoßend, wie blendend und düster, wie so oft reich an lärmenden Frcudeu und, arm an stillem Frieden. Als Centralblatt will diese Zeitung a/llen für Jedermann; fiir den Sittcnlebrer, wie für Vex, Studierenden^ für den Krieger, wie für den Staatsdiener; für dcn Kaufmann, wie für den Gewcrbtr?iden. den; für den Wißbegierigen, so >vic für den, der sich nur durch Lecture zerstreuen will; immer aber lossteuernd akif das einzige Ziel, durch Verbreitung des Schönen, Wahren und Rühmlichen zu erfreuen, zu erheben, M begeistern; dabei soll das Belehrende nie pedantisch, das Nützliche, nie langweilig vorgetragen werden. Ein« «usgedehnte Correspondent wie sie vielleicht kein deutsches belletristisches Blatt aufzuweisen hat, der Vcsitz aller Zeitungen, welche in unserer Sprache gedruckt werden, und jener, welche in Frankreich, England ttnd Italien u. s. w. erscheinen, werden uns es leicht machen, die Leser von Allem in Kenntniß zu setzen, was tv-issenslverth und interessant ist. Es ist zu diesem Ende eine eigene Rubrik mit der Ueberschrift: «Welt. Panorama« begannen worden, in welcher in gedrängten Notizen uon allcn bedeutenden Plätzen der bewohn« tcn Erde ein telegraphischer Bericht erstattet wird, Alleö bcr:"chrend.., Alles besprechend, was für geist-V?!.'o Conversation geeignet, für die Leser zur Vermeidung eines weiNäusigen Brief>uechsels und zur Ersparung bedeutender Summen, welche für kostspielige Zeitungen häusig w das 'Huo'land, gehen, unumgänglich nöthig ist. Eine besondere, ganz neue, Rubric'bat die Redaction für die Ansprüche des Ge w er b s- und Kun stfleißes eröffnet, worunter eine jede GeschäftsthätigkeU begriffen ist, die auf irgend eine hervorstechende Weis? dem öffentlichen Nutzen und Geschmack/ der Verschönerung !>eZ Lcbens und seiner bildenden Güter^ so - lpl'e öen erhöhten Forderungen elncs veredelten Lebensgenusses dient. Die Ausstellung der österreichischen G e w erb sp r o du^ t ?, welche unter drm großmüthigen lind einsichtsvollen Schutze Sr. Majestät, Einsers hochgeli^bten Kaisers, durch die Winde des Locales, die Zweckmäßigkeit der Anordnung, den Reichthum Md Glanz der Abwechslung und durch die ÜZortrcfflichkeit und Schönheit der ausgestellten Waaren und Gegenwände, worunter die Mehrzahl das gepriesene Ausland weit überflügelte, die Bevölkerung Wiens und die vielen herbeiströmenden Fremden in einem ungewöhnlichen Grade eiecirisirte, und welche regelmäßig wiederkehren wird, erfordert nicht nur für sich im Großen, sondern auch für die einzelnen Zwischencrscheinungen ein bleiben-bcß "Organ der Mittheilung. Hierzu will sich diese Zeitung freudig anbiethen. Zu diesem Ende ist sie nicht yur bemüht, sachverständige Mitarbeiter zu gewinnen, sondern sie ist auch bereit, den Producenten über jeden h-eliebigen Gegenstand in diesen Blättern eine Stimme zu gönnen, auf rrelche Weise nicht nur für die Wünsche der gewerbtreibcndcn Classen nach ihren verschiedenen Abstufungen hinlänglich gesorgt seyn, sondern hieraus Ktzch dem kauflustigen und wißbegierigen Publicum ein nahmhafter Vortheil »rwachsen dürfte. Im Bereiche des Lilera rische n hat sie ebenfalls zweckmäßige Einrichtungen und Verbesserungen getroffen. Bisher beschränkt, sich dieses Blatt darauf, die interessantesten Erscheinungen der vaterländischen Litcnuur anzuzeigen i von jetzt an wird sie ein vollständiges Neperiorium derselben liefern, natürlich nach Maßgabe der verschiedenen Gegenstände auch verschiedentlich abgemessen nnd geformt. Man will jedoch kein todtes Register geben, eben so wenig breite Rezensionen, ja nicht ein Mahl Anzeigen in der sonst gebräuchlichen Manier, sondern Andeutungen in kurzen, markigen Strichen. Cine vorzügliche Beobachtung ist zunächst den Werken der Geschichtschreiber, Biographen, Statistiker, Naturforscher, Kriegsschriftstcller im österreichischen Haiserftaate zugedacht, überhaupt solchen Glistesprooucfen, die mit überlegener Macht das öffentliche Leben, dessen Gestalten, Verbindungen, Fortschritte, Zwecke und Beförderungsmittel darstellen. Die Erzeugnisse der »rnsthaften und heileren Autoren, der gesellschaftlichen und humoristischen Litcratcn, werden ebenfalls nach Beschaffenheit ihres Wcrlhcs mehr oder weniger berücksichtigt werdt». Was Deutschland, England, Frankreich UNd Italien in vorsiehenden Fächern Anziehendes, Gediegenes und Rühmliches hervorbringt, — soll, so weit »s Verhältnisse gestatten, ebenfalls seinen Platz finden. Man hcsst damit besonders solchen Lesern gefällig zu fern, die in Ermanglung kostspieliger Hilfsquellen, gefesselt durch ihren Aufenthalt, dem C'ntwicklungs? und Bildungsgänge vorerwähnter Länder nicht in dem erwähnten Maße folgen könnten i einflußreiche Entdeckungen aus dem Gebiethe der Wissenschaften, der practischcn Studien, der Länderkunde, überhaupt des Forschungs-M'.d Beobachtungsgeistcs, merkwürdige Versuche uno Resultate, durchgreifende Vervollkommnungen der Ansichten, Erfahrungen und Methoden werden Erkenntnißmittel, werden Veranlassung und Stoff geben, das ßiegcride Lager des Literarischen fort und fort mit angemessene Signalen zu begleiten. (ZU diesem Behufe ersuchen wir auch die sämmtlichen Buchhändler des In- und Auslandes, uns Mit ihren neuesten Werken bekannt zu machen. Ein Exemplar^ das uns zugesendet wird, ist hinlänglich, den Wunsch zu bezeichnen, daß die vielgclcsene Theaterzcitung veranlaßt werdcn soll, ihre Meinung über die literarisch? Novität abzugeben.) Daß wir fortfahren werden, durch Original-Aufsätze aus dem Gebiethe der Novelle und Erzählungen, au? dem Felde des Witzes nnd der Laune, durch humoristische und erheiternde Beiträge Abwechslung und Mannichfaltigkeit in unfcrm Blatt zu erhalten, dürfen wir wohl nicht besonders bemerken. Eben so sind unscre Spaltcn siels allen Erzeugnissen der Künste und namentlich der bildenden Kunst, Malere?, Sculptur und Baukunst, lind der erheiternden Kunst, der Musik, dem Theater und den andern ästhetischen Kunstengewidmcl. Es wird keine nahmhafte Erscheinung vorkommen, die nicht hier Würdigung, keln bedeutendes Talent auftauchen, das nicht hier Anerkennung und Elmunte'ung fände; auch die Mode werden wir keiner oberflächlichen Behandlung unterziehen. Was ihre Angelegenheiten und die dazu gehörigen Bilder betrifft, so wird ihnen künftighin außer der sonstigen Erläuterung noch ein resicctirendcc uud unterhaltender Text beigefügt werden, welche der Göttinn des Tages bald heitre Kränze windct, bstld die Gcburtsfcsie ihrer neu gebornen Kinder feiert, bald in historischen Arabesken die Geschichte ihrer ewigen Herrschaft erzählt, bald ihre momentanen Rechte und Pflichten in ein crgetzliches Licht setzt, bald auf den Geist issrcs Wechsels, ihrer Erfindungen, ihrer Nationalität spielend eingeht, nichc ccwa einzig und allein in Ansehung bü?r üblichen Kleiderlrachlcn, sondern in Allem, was den Veränderungen des Geschmackes unter-woc/ln ist. Zur Bearbeitung vorstellender Rubriken haben sich die im Eingänge dieses Prospectes bemerkten stu3gcz?ichncten Schriftsteller des In- und Auslandes vereinigt: Saphir, der seit seiner Rückkehr aus dem letzteren aufs thätigste mitwirkt, die Springftdcrn seiner glücklichen Productivität nach allen Seiten in Ve-lvlgung setzt, und viele eigene Rubriken, z.B. den I i t er a r i sch e n' Salon, ein Mi g n o n - D c> m e n-I o urnal, ein »T ult i - F ru t ti alles Pikanten,« die Beurtheilung der Wiener Hofbüt) ? n e n , eine Beleuchtung des In t ere ssa nt e st e n in der Residenz u. s. w. übei nonnnin ha:, dessen Veilrägc in vl^ien auswärtigen Blättern nachgedruckt wurden, sogar in französischen und italienischen über« seht erschienen, und dr'r gegenwärtig ausschließend mit der Theaterzeitung beschäftigt ist, sich auch dauernd mit t,N' Redaction verbunden hat; Easic Ili, in welchem die österreichische Naivität und Laune idren Rcpräskn-tüntfn findet; Manfred - Oräxlcr (Redacteur des Pfennig-Magazins), von dem liele kritische Artikel ^'nühren; Johann Langer, der sich durch die Lebendigkeit feiiier D-arstellungen au^cichueti durchaus licbe Klkunde des Publicumö und d»'s Blattes, werden in den Hauptfächern dieser Zeitung thätig seyn. Die Namen der übrigen, im Eingänge dieser Z^itu g bemerkten, in Dculschl.ind hrchgeachletcn A.ttcren, und noch vieler anderer, die alle namhaft zü machen, der Nac:m lücht gcsi^ttet, mögen hinlänglich hatten, d^ die Thcattr^eit'.mg im Aublandc nie in^ Inlande, in jcdcr größnn und klt,:,crcn Sladt so viele Csrrespondenten und Mitarbeiter zahlt, daß ihr kein wie immer gestaltetes Journal mit interessanten Nollzm, werthvollen Beitragen u. s. w. zuvor kommen wird. Von dieser Zeitschrift erscheinen wöchentlich fü n f N um m ern im größten QuartfotWO^ auf dem feinsten italienisch?« Velinpapier. An bildlichen Beigaben enthält sie: 1. Holzschnitte und Original-Zeichnungen von einem der vorzüglichsten idcutsch«t Hplographen, vom Prof. Höfel und den aus seiner Schule hervorgegangencn Künstlern. 2. Damen als Herren, und die sämmtlichen Moden des Auslandes, ftets von zwei Seiten aufgenommen, M des In - als des Auslandes, in ganzer Figur, in ihren eminentesten Leistungen in Groß-Quart auf französischem Velinpapier, ebenfalls meisterlich colorirt. (Hievon erscheint wenigstens jeden Monat ein Tableau). tz. Portraits u n d Abbildungen von Personen und wichtigen Erscheinungen aus der Zeit, wie vor Kurzem erst das Portrait des Botschafters der Pforte am kaiserl. österr. Hofe Fethi Ahmed Ferik Pascha gezeigthat. (Ebenfalls alle Monate wenigstens ein Bild in Groß - Quart'. Trotz dieser kostspieligen bildlichen Beigaben, welche gewiß kein ähnliches Journal in solcher Autz« wähl, Pracht mld Anzahl liefert, kostet diese Zeitung halbjährig doch nur 10 fi. (Zonv. Mzc., ganzjährig 20 st., bei welchem letzteren Betrage den I'. 'IV Herren,Abonnenten der besondere Vortlicil erwächst, daß, wenn sie sich directe an den unterzeichneten Herausgeber wenden, und in Wien, im Bureau der Thca< tcrzeitung (Wollzeil, nächst dir Schwibbsgcngasse Nr. 78U, im 2. Stock), jedoch, wie bemcrkt, ganzjährig mit 20 fl. C. M. pranumeriren, daß ibnen allein den Jahren 1835, 183'; und 1855 erschienenen theatralischen Co st umeb i l d er, 26 Stücke in Grosquart, vorzüglich fein illuminirt, die einzeln auf 13 st. Conv. Mze. zu stehen kommen, gratis übergeben werden« Dieß gilt für Wien. Für Abnehmer im Auslande und in den k. k. Provinzen kostet jedoch die halbjährige Pt5^ numeration, des Porto's wegen, 12 fl. (Z. M., wofür die Thcaterzeitung portofrei und unter gedru^ ten CouvertS bis an die äußerste Gränze der Monarchie gesendet wird. Man kann sich mit den B^: siellungen an jedes löbliche Postamt, sowohl in ganz Kainthen, Krain und Illyrien, als in den sammtlichln österr. Staaten wenden. ?luch für Auswärtige findet die Gral is -Zugabe der illuminirten theatralischen Costumebilder von drei Jahrgängen, welche sonst 18 fl. (5. M. kosten, Statt, aber auch hier nur unter d« ausdrücklichen Bedingung, daß sie ganzjährig abonniren, sich wegen diescr Zugabe weder an ein Postatttt noch an eine Buchhandlung wenden, sondern den Betrag baar, mit 2^ fl. C. M. directs an das Vur.ea«Z der Theaterzeitung in Wien, Wollzeil Nr. ?8l) einsenden. Sodann erfolgen nicht nur diese.Oo': stumebilder, sondern auch die Zeitung durch das ganze Jahr portofrei. (Cs haben sich im Jahre 1325, wegen zu häufiger Bestellungen, bei Absmdung dieser Costumcbll-der zwar einige Störungen ergeben, da die große Auflage viermal vergriffen wurde j aber jenen Störungen ist jetzt vorgebeugt, und mit dem 1. Jänner wird jeder Abonnent augenblicklich seine Anfoideruna. beftis« digt finden.) Da viele frühere Abnehmer diese Costumcbildec bereits besitzen, so wird diesen eine andere intercs-sante Zugabe gebothen, entweder eine und zwar im größern Formate im Jahre l824 erschienene theatralische B ilderg al leri e, aus 26 Tableaux in Querfolio bestehend und illuminirc > oder die Fonsetzunq dieser Gallerie vom Jahre 1825, 52 Tableaux enthüllend, auf Qucrfolio in schwarzen Abdrücken. Dicse Bildersa nmlung hat einen besondern Reitz, sie enthalt ganze Scenen, vicle an hundcrt Figuren zählend, und bildet ein Theater im Kleinen, ^eeign^t zur Ausschmückung von Wohnungen, mit allen neuen Stücken, wel« che seit Jahren in Wien und anderwärts mit Beifall gegeben wurden, in großen G ^ppen mit den vorkom» menden Decorationcn und scenischen Emnchiungen. Den sämmtlichen Herreu Abonnenten ist die Wahl überlassen, ob sie bei ganzjähriger Pranumeration die Galleric vom Jahre illZh, oder die Gallcrie vom Icch« 2L25, eder die 26 Costtlmcdilder als Gratis- Beigabe erhalten wollen *). Adolf Näue^le. Herausgeber mid Rcdacteur del Theatcrzeltung. Bureau in Wien, (Wollzeil 3?r. 7H0, im 2. Stock). ') Die Laihachi-'r Zeitung vcm'ilzt die Gcle!,,c»s>lis, dics^s bclicbte Journal des Herr» Ääuerle ju Wien ll',< L.tftfrclmd^l' «» Karnlhe,,. K r >, > >' !l » d q a n ,z Illyvic,! fii^ dlii I auf oao Warmsic linzucl^pfchlc!'. Es sü,d allc Quolici' '<" össnct wovd>.'„, aus üüfcrcr s^icu^oUcn P7.'viü,i die besten MittlicUlingli', zu e>ll,ngc» !i>>d cs l«!. Zndcn! ürfcrt dicsc Eilschrift auch .'iclc oriaiiieUe lind gcistrcil!)« Rriiscl, dusz auf jcdcni Blattc du' aüzirheüdftc Au^l'cutc gcl>ot!)cn wisd. Musterhaft sind oic Klipfcr, Holzschnitte llnd'Llt!)0>,'.'.,p!,>e,,, l>es^,?dcrö dic i ll umi » i r tc ü Mode» u»d Ko st unie' N i l> der, ivcsihold Vie bcdcnteüdsien «»swtiltig^li Vl>jltcf nut i/iicyt dcmcrlen, dilse s«yen scho», d«K er Übersicht der frühesten Entdeckungen in der Sü^see und der Geschichte dcr Buccanttr. Nach der zwcittn Ausgabe übersetzt. 2 Thle. mit 3 Portraten. Diese Biographien gewinnen durch ansprechende Belehrung über den romantischen Geist der Seczüge früherer Seiten sowohl, als durch eine malerische Erzählung der kühnen Abenteuer jener Buccanier (Flibustier), deren Fltibeuterei zu den merkwürdigsten Erscheinungen der Geschichte der Schiff-fahrt gehört, ein besonderes Interesse. III. Persien, Älgyantsmn uno Oewocytsmn m historischer und beschreibender Darstellung, von den äliestcn bis auf die neuesten Zeilen. Nebst einer genauen Übersicht der Hülfsquellcn, der Regierung, Bevölkerung, Naturgeschichte und des Charakters der Einwohner, insbesondere der wandernden Stämme. Von James Fräser. 2 Thle. mit 1 Karte und t3 Abbildungen. Dieses Gemälde rührt von einem Verfasser her, der jene Länder in mannigfaltigen Richtungen durchreiset hat; daher zeigt sich in der von ihrem Zustande gegebenen Schilderung eine Wahrheit und Frische, die nur von einer personlichen Bekanntschaft mit den Ländern ausgehen rointc. Die alte und neue Geschichte derselben ist kritisch erörtert und mit einer lichtvollen Skizze der Religion und Philosophie Zoroasters ausgestattet. IV. Gemälde der Oerberei oder der Staaten von Tunis, Tripolis, Algier und Maroklo. 8 Thle. mit 1 Karte und 11 Abbildungen. Hier wird cine geschichtliche Beschreibung jener merkwürdigen Länder gegeben, dir sich längs den südlichen Ufern des mittelländischen Meeres ausdehnen, und dies zwar von der ersten Zeit ihrer Colonisirung durch die Phönizier bis auf die gegenwärtige. Die Annalen der neuern Barbaresken-Staaten machen den Leser mit den Verhältnissen bekannt, dic zwischen ihren Bcberrschcru und den europäischen Seemächten bestanden , so wie mit den Ursachen der verschiedenen Kriege, welche wechselwclfc von den Deutschen, Franzosen und Engländern gcaen die Seeräuber geführt und mit derErobe-rung Algiers durch den Marschall Bourmont beschlossen wurden. V. Reisen und Untersuchungen Alexanders von Humboldt in den Äquinoctialgcgendcn von Amerika und dem asiatischen Rußland. Dargestellt vcn M.Magquiliura y. 2 Theile mit dem fein gestochenen Bildnisse dieses berühmten Reisenden, mit 1 Karte und 5 Ahbild. Die Entdeckungen eines der größten Naturforscher unserer Zeit ochö-rcn vorzüglich in unsere Bibliothek; dem gemäß ist diese Abtheilung einer Zergliederung drr Reiscu und wissenschaftlichen Arbeiten dieses großen Philosophen gewidmet, der vielleicht mehr a!s irgend ein lebender Schriftsteller gethan hat, um die Grenzen der physischen Wissenschaften zu erweitern. Bei der Vorbereitung dieses Wcrkcs wandte sich der Herausgeber an Herrn von H u mbol d t selbst, und wurde von diesem uneigennützigen belehrten mit bcin freundlichsten Entgegenkommen aus die Quellen d?r erbetenen Belehrung hingewiesen. . VI. Palästina oder das heilige Land, von den ältesten bis auf die gegenwärtigen Zeiten. Non M. Rüssel, nach der dritten Ausgabe übersetzt. 2 Thle. mit 1 Karte und 9 Abbildungen. Der Verfasser gibt hier einen gedrängten historisch-geographischen Abriß von Palästina, nebst einem Bericht über die Alterthümer, die Verfassung, Religion und gegenwärtige Laac der Völker, von welchen es bewohnt wird, mit Einschluß einer topographischen Beschreibung der größern und kleinern Städte und merkwürdigerm Or:c. Wir halten es für überflüssig, das höbe Interesse zu erwähnen, das diese Gegenden zu ailen Zeilen eingeflößt, und das durch den Verfasser eben so belehrend, als anziehend und vollständig befriedigt wird. Diese 12 Theile erscheinen in Dctav, auf schönem Velindruckpapkr, mit neuer Schrift gut gedruckt; jeder Theil enthält gegen 12 Druckbogen, nebst den dazu gehörigen Abbildungen, und wird in niedlichem Umschlag brifchirt ausgegeben- Ein solcher Theil kostet in der Pränumeration nur wkr., und ist bei dem Eintritt der letzte Theil vorauszubezahlen; demnach 1 fl. 20 kr. bei Empfang des ersten Theiles mit Pranumcration auf den letzten zu erlegen. Am 1. November wird dcr erste Theil, am 15. November der zweite und dritte zugleich, und so weittr hin stets am 1. jedes Monats ein Theil und am 15, zwei Theile zugleich ausgegeben, wornach sich alle 12 Theile bis 15. Februar in den Händen der geehrten Pränumcranten befinden. ^ Um die Verbreitung dieser nützlichen Bibliothek möglichst zu erleichtern, setzen wir für Jene, welche auf alle 12 Theile voraus bezahlen wollen, einen wirklich beispiellos geringen Preis van 6 a. C. M. tür alle 12 Theile mit den Abbildungen, Karten und Bildnissen fest. Dieser, kaum mehr als Druck und Papier vergütende Preis, besteht jedoch nur bis zum letzten December d I und mit dem i- Januar 1836 findet bloß die theilweise Pränumeration zu W kr. statt, wonach alle 12 Theile 8 fl. kosten. Leipzig, am 25. October 1835. ^ __ Hartleben's Verlagsexpedition. Pränumeration wird angenommen: In Agram bei Franz Suppan. In Klagcnfurt bei Ferdinand Edlen von Kleinmayr. In Laibach bci Leopold Patern olli, bei v. Kleinmayr und bei Korn.