^l. 34. Fmtlig, 12. Mllllll 1897. ' Jahrgang 116. Mbacher Zeitung. «af rs?„ d lin g : ganzjähnz sl, lü. halbjährig sl, 750. I,n llomvtoir: Neiu/^,. ' b'lbjäliri« ft, s>s,<». ssür dic> Zustellung ins Ha»» aa»,ziühvig ft, i, - Instrti°ni»«wl»> hi, z„ 4 ^j^,, .^,. ^ pokere pl-r Zeil^ 6 tr, i bci ö,terei! Mebsrholunzk» p« Ze,k- 3 tt. Die »Lail», gelt,» erscheint täglich, mit Ausiillhmc bor 2mm uub Feiertage, Die Ad«lulfts«tion befindet sich Congressplah Nr, 2, die Nrbaction «Uayichosaasje sir, lk, Eprechstunden der Rebaetion von » bi« tl Uhr vormittag». Uüfranlierte Briefe werben nicht angenommen. Vtamijcrlple nichl zuriiltgestellt. Amtlicher Theil. 9M°^^' ""b k. Apostolische Majestät haben mit ,,"."^lhsten Entschließungen vom Itt. September v. I. aerub!°^ ^'Jänner d. I. allergnädigst zu gestatten mn,- '^ der k, und l. Reichs -> Finanzminister Ven-!".ssf" von Källay den ihm verliehenen kaiserlich ^« ?" St. Alexander Newsly Orden, beziehungsweise "?.'W verliehene Großkreuz des königlich serbischen «"yen Ndlerordens annehmen und tragen dürfe. vm Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2. Februar d. I. dem ^lanhalterekathe bei der Statthalterei in Trieft Johann ,, "er von Vintschgau taxfrei den Titel und Charakter "«es hofraths allergnädigft zu verleihen geruht. Badeni m. p. ^ Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit «uerhüchster Entschließung vom 2. Februar d. I. den ^andesregierungsrath und Landls - Sanitätsreferenten oel der Landesregierung in Troppau Med.° Dr. Ferdinand Illing zum Sectionsrath im Miuisterium des innern allergnädigst zu ernennen geruht. Vadeni m. p. Veine k. und t. Apostolisch,? Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 2. Februar d. I. den ^imisterialsecretär im Ministerium des Innern Doctor August Netolihky zum Landesregierungsrath und ^anitäts»Referenten bei der Landesregierung in Schlesien allergnädigst zu ernennen geruht. Vadeni m. p. Per Ministerpräsident als Leiter des Ministeriums «es Innern hat die Vau.Adjuncten Franz Frühlich und Gustav Freiherrn von Vecsey zu Ingenieuren >Ür den Staatsbaudienst in Steiermart ernannt. ^ Den 10. Februar 1897 wurde in der l. l. Hof« und «taatsdiuckerci das l. und XIV, Stück der slovenischen Ausgabe "es RcichsgesetzblattS ausgegeben und versendet. Heute wirb das IV. Stück des Landeöaesekblattö für Krain ausgegeben und versendet. )> Dasselbe enthält unter l> b die Kundmachung, des l. f. Laubespriisidiumö in, Herzog-lhunie Krain von, «. Februar 16«?, Z, 62^/?l.. be> reftcnb die provisorische Forterhevuua. der Norinal chlll. »ondSumlage. Von der Redaction des Landesgesetzblatts für Krain. — Uaibach am 12. Februar 1897. Nichtamtlicher Theil. Aus dem lrainischeu Landtage. IV. Die Giuubstückezusammenlegung und Gemeinheits» theilung in ihrer materiellen Verschiedenheit und in ihrer processualrn Verbindung zu beleuchten, ist heute nicht meine Aufgabe. Ich habe nur annähernd die Vortheile einer jurioisch.technischen, richtig durchgeführten Arrondierung anzuführen versucht und will auch nicht unterlassen, gewisser Einwände zu gedenken, welche fast immer anfangs, bevor Verständnis und Sinn für diese Reform in den zunächst betheiligten Kreisen Platz ergriffen hat, gerne erhoben werden. Es sind dies Einwände und Bedenken, welche einer thatsächlichen Begründung entbehren, denn. nur in einzelnen Fällen eine relative Berechtigung zukommt. So glaubt man häufig, dass mit Rücksicht auf die bestehende Freitheilbarleit von Grund und Boden die Commafsation keine dauernde Wirkung ausübt und der frühere Zustand des Durcheinanderliegens im Erb-gange und VerkaufsfaUe nach einer nicht zu langen Zeit wieder eintreten muss. Dies entspricht jedoch keineswegs den Thatsachen. In Ländern, wo uneingeschränkte Freitheilbarkeit herrscht, wo die Eommassation bereits vor vielen Jahren durchgeführt wurde, ist dies nicht der Fall gewesen. Es kommen selbstverständlich häufig Verkäufe und Abtrennungen im Laufe der Iayre vor, die aber immer in zweckmäßiger Weise vorgeuommen wurden, ohne die neue Planlage zu stören oder die Besitzer der arrondierten Flächen um den Nutzen und die Vortheile der Verwannung zu bringen. Befestigt sich einmal das neue Wirtschaftssystem, bricht man mit der alten Dreifelder-Wirtschaft, so wächst auch das Interesse an dem neuen, leichter zu be» wirtschaftenden und daher ein erhöhtes Erträgnis abwerfenden Besitz, so dass. um sich eines Trennungsstückes zu entäußern, wohl nur die äußerste Nothlage Veranlassung geben kann; und so bewährt sich auch bei freiem S armten Gegenden, als ein ernstes Hindernis bezeichnet. Gegenüber diesem Einwände gestatten Sie mir jedoch , sofort die Bemerkung, dass dies nur eigentlich sageu > will: Bei uns in Krain ist die Beseitigung ungünstiger, ' drückender Wirtschaftsverhältnisse überhaupt nicht durch» > führbar und dies brächte, meines Erachtens nach, eine ° die allgemeinen Interessen fördernde Landescultur-! Politik in einen argen Widerspruch mit ihren Zielen, i Bildet die widersinnige Ordnung der Flurverhält' > nisse. wie sie uns die gegenwärtige Situation zeigt, ein > Hauptmoment, dass günstige Productionsverhältnisse. eine gedeihliche Entwickelung nicht Platz greifen können, l und ist es nicht in der Machtsphäre des einzelnen l gelegen, sich bessere Zustände zu schaffen, so ist hier . der Punkt, wo sich ein thatsächliches Einsetzen der l öffentlichen Fürsorge als eine absolute Nothwendigkeit erweist. Feuilleton. Eine Wintersahrt zur Wunlchglocke. li. Eilen^^"? ""r ""n! — Alles beeilt sich, die aemein a 5 ^' von dunklen Partien unterbrochen, durch bi-« 5 sich einen landesüblichen alten Bauernstuhl uor, der zur Eiszeit einfach auf hölzerne Kufsen gestellt wird. Man hätte hier bald eine reiche Sammluna beisammen für eine Ausstellung, welche eine historische Entwicklung des Eissports zur Anschauung bringen wullte. Nei Vollständigkeit halber fei hier nuch "'"üh"t, dass auch das ^ l.stige Wintervergnligen dcö Eiösch.chenö den Velde eu. nicht fremd ist. Eben führt uns der Weg an einer j Gruppe von Eisscheibern vorüber. Kaum hatten wir das Zwiegespräch zu Ende ge- , siihrl, welches darin ausklang: Wie es denn überhaupt Menschen geben kann. welche ein Vergnügen darm finden können, in der Stadt aus dem eng ausgemejienen Eislaufplatze herauf und herunter zu rennen (zu-^standen übrigens, dass wir selber zu jenen zählen), als sich knapp vor uns ein harter Priontätsstreit ent-Mmtt — wer der erste die Insel betreten wird. Wir waren ganz zufällig hart daran, die Palme davonzutragen, wenn uns nicht eine Dame im letzten Augen-lil'cke den Rang streitig gemacht hätte. Die Stufen zur lieblichen Wallfahrtskirche wurden zur Buße mit angelegten Schlittschuhen genommen. Vor der Kirch^nthüre, an der warmen Bonne, sammelte Laibacher Zeitung Nr. 34. 290 12. Februar 1897. Hier muss eine entsprechende Unterstützung aus Staats- und Landesmitteln den Kostenpunkt ermedern und in einer für die Betheiligteil nicht drückenden Weise regeln, so dass selbst verarmte Gemeinden an den Wohlthaten des Gesetzes theilnehmen können, Ich erinnere mich bei diesem Anlasse, dass der Landesausschuss bereits im vergangenen Jahre auf' gefordert wurde, eingehende Studien darüber zu machen und Anträge zu stellen, wie z. B. die Wiederherstellung unserer Weinberge, Flussregulierungen. überhaupt Meliorationen im größeren Stile im Wege eines an^ gemessenen Credits durchgeführt werden können, Sehr richtig hat damals ein hochgeehrtes Mitglied dieses hohen Hauses auf diese Lücke in der Gesetzgebung, welche im Wege der Legislation zu sanieren ist, hingewiesen und dies als eine erste Aufgabe des Landtags bezeichnet. Wir sehen also mit gespanntem Interesse diesen Anträgen entgegen. Politische Ueberficht. Laib ach, 11. Februar. Gestern hielten mehrere Landtage Sitzungen, Im st eiermärkischen Landtage wurden die Landesausschuss-Wahlen vorgenommen. Es wurden ge wählt: Aus der Gruppe des Großgrundbesitzes Graf Franz Attems, zum Ersitzmann Paul Freiherr von Störck; aus der Grupp: der Handelskammern, Städte und Märkte Dr. Julius von Derjchatta, zum Ersatz« mann Anton Walz; aus den Landgemeinden Professor Franz Robi0 Procenl. Uebrigens werde diese Frage demnächst ein^ gehendste Erörterung finden. Der Minister wies auf den bedeutenden Zuwachs neuer Industrien in Ungarn hin, wo feit dem Jahre 1890 159 neue Fabrils-etablissements entstanden sind. Im Jahre 1896 wurden 33 Fabriken mit einem Actiencapital von 12 Millionen errichtet. Der Minister constatiert ferner, dafs die Regierung sich mit der Frage des Kleingewerbes eingehend beschäftige, die Sträflingsarbeit zu reformieren beabsichtige, namentlich die Heranziehung der Sträflinge zu den landwirtschaftlichen Arbeiten erwäge und erklärt bezüglich der Arbeiterfrage, dass auch er un bedingt für das freie Afsociationsrecht der Arbeiter fei. Er empfahl schließlich den Voranschlag znr Annahm?. — Die Interpellation wegen Einfuhr indischer Wolle und Jute in eine Fabrik in Neu-Pest beantwortend, erklärte der Minister des Innern, Perczel, dass die an competenter Stelle eingeholten Informationen ergaben, dass die eingeführte Baumwolle und Jute aus einem vollkommen seuchenfreien Territorium Indiens ohne Berührung Bombays stamme und die ärztliche Untersuchung der Mannschaft und der Wiren der betreffen, den Schiffe durchgefühlt wurde. Bei den Personen, welche mit den eingeführten Waren in Berührung kamen, sind keinerlei Krankheiten vorgekommen. Der M.nister erklärt die Verbreitung unwahrer, alarmierender Nachrichten als gewissenlos. Die Antwort wurde von den Interpellanten und dem ganzen Hause zur Kenntuis genommen. Dr deutsche «Reichsanzeiger» veröffentlichte die Ergebnisse der deutsch-russischen Zollverhand-lung/n in dem nunmehr uuterzeichueten Schlussprolokolle, welches fünf Abschnitte enthält, betreffs Veterinärfrage, gegenseitiger Nachrichtenaustausch über die Maßnahmen, betreffend den Grenzverkehr. Frage des Zollverlehrs, der Flussschiffahrt, der Passförmlichleitcn und der Grenz-Verhältnisse. Im preußischen Abgeordnetenhause stand gestern auf der Tagesordnung die Berathung des Etats. Im Verlaufe der Debatte verwahrte Mi^ »ister v. d. Reche den Cultusminister euergisch gegen den Vorwurf der Verhetzung gegenüber den Polen, erinnerte au die Ecklärung d s Fürsten Hohenlohe und sagte, die Regierung wolle die Rechte der Polen nicht beeinträchtigen, sondern sie wolle den Frieden. Die Polen lass'n es aber in der Verhetzung g?gen die Deutsch.» an nichts fehlen. Der Minister verweist diesbezüglich auf einige Artikel in der Presse und auf eine Rede eines in Untersuchung befindlichen Geistlichen und wies energisch die unhaltbaren Vermuthungen betreffs der Thorner Kaiserrede zurück und sagte, das Verbot des Tragens der polnischen Nationalfarben erfolgte wegen Missbrauchs derselben durch die groß-polnische Agitation. Redner ermähnte die Polen, Preußen zu sein. Abg, Limburg - Stirum dankte dem Minister für die energischeu und ruhigen Ausführungen. Abgeord° neter Iazdzewski sagte, die Politik der Regierung spreche deu Polen die Existenzberechtigung ab. Minister v. d. Reche protestierte energisch gegen die Behauptung des Abg Czarlinski, dass die Beamten durch unrichtige Berichte sich Geldvortheile verschafft hätten. Abg. Iächel bestreitet, mit Hilfe der Polen gewählt worden zn sein. Alle Deutschen Posens, welche Ruhe und Gerechtigkeit anstreben, stünden hinter ihm. Abg Nadbyl leugnete das Bestehen einer groß-polnischen Agitation in Oberschlesien. — Die Debatte wurde auf heute vertagt. Der deutsche Reichstag beendete die erstc Lesung des Handelsgesetzbuchs. Der Entwurf wurde einer 2lgliedrigen Commission überwiesen. — In der nächsten Sitzung kommt der Antrag Auer, betreffs des Achtstundentags, zur Verhandlung. Aus Belgrad meldet man, dass die Com-mnnalwahlen in einer großen Zahl von Kreisen zugunsten der Radicalen ausgefallen sind. Eine der «P. C.» aus London zugehende Meldung constatiert, dass die Regierungen sämmtlicher Großmächte in Athen all ihre Bemühungen aufbieten, um Griechenland von einer derartigen Stellung' nähme bezüglich der Lage auf Kreta abzuhalten, die zum diplomatischen Bruche mit der Türkei führen könnte. Die Cabinete der Großmächte betonen in ihren an Griechenland gerichteten Abmachungen die Ver' antwortlichkeit, welche dasselbe durch eine Actionspolitil nnd eine Verwickelung der kretensischen Frage im gegel^ wärtigen Zeitpunkt auf sich laden würde. Die Agenzia Stefani meldet aus Bisch a: Ein Theil der Garn if on von Kassa la verließ am «. d. M. das Fort und besetzte Abu-Ghamel mit dem Auftrage, mit dem zurückweichenden Feinde in Fühlung zu bleiben und die Nachzügler zu Gefangenen zu machen. Die Derwische giengeu bei Ef-Fascher wiederum über den Aobara znrück. General Vigano ordnete die Auflösung des Operationscorps an. Die dasselbe bil denden Truppen sollen am 15. d. M. wieder in ihren Quartieren sein. Tagesueuigleiten. — (Förderung des Exporthandels.) I" Wien bildete sich ein Comil? zur Gründung einer Aladem^ für den Colonial- und Aussub/Handel behufs Federung des Exporthandels, gweck der Anstalt ist die Heranbildung wohlgeschulter Kräfte für die Pfl'ge und Förderung dieses Handelszweiges. Die Besucher der Colonialschul'' sollen auch den Eonsulatsdienst erlernen, um später ein< mal die Stellen der j'tzigen handclsconsuln bekleiden zu können. Unter den Comill'initgliebern befinden sich unter andere« Gcheimralh Czchit, üegatlonsrath Baron Kübccl und Hosrath Hallwich. — (XXI. internationale Geflügel' Ausstellung.) In der geit vom 3. bis inclusive 7. April 1897 veranstaltet der Erste österreichisch' ungarische G flllgrlzuchtoerein in den Nlumensälen der lKarttnbaugesellschast in Wien, 1. Bezirl, Parlring Nr. l2, seine XXI. internationale G flilgelausftellung, welche uM" iassen wird: Großzeflügel, Taubln, Sing« und Zieivögel, Kaninchen sowie auf Geflügelzucht ^. Vezug habende Literatur und gewerbliche Gegenstände, insbesondere auch Conseroen, Futterartilel und Mastgeflägel. Nach den bis' her eingetroffen^ Anfragen und Anmeldungen zu schließt oütfte die Ausstellung alle bisherigen übertreffen und liden wir daher die sich dafür intertssierenbm lkceise z" lecht lebhafter Velheiltgung ein. E« sind bereits eine groß? Anzahl namhafter Pceise gesichert. Nnmeldunge" werden bis 10, März 1897 beim Secretariate des Ver' eins, welches auch die näheren Auskünfte ertheilt, AM' lI./2, Prater Nr. 2b, entgegengenommen. . — (Reformen im Eisenbahn verkehr' Am 1. Mai l. I. wild in Vclgien die 24 stündige Z«^ rechnung eingeführt. sich bald der grüßte Theil der Gesellschaft — und nun, die Brust voller Wünsche, eilt alles in die Kirche. Lange klingt der bekannte Ton der Wunschglocke mit kurzen Unterbrechungen. Viele, viele heiße Wünsche mussten entsendet worden sein, denn wie wir auf der Eisfläche die Rundfahrt um die Insel antreten, war das Eis schon merklich aufgethaut. — — Ein leichter Wolkenschleier zieht an den Karawanken auf, der aber, immer dichter sich zusammenballend, uns bald dir Berge vollkommen verhüllt. Die letzten Sonnen-strahlen will noch ein Amateur Photograph in die Dienste der Lichtbilderei stellen, um unsere vergnügten, oder fachmännisch ausgedrückt, möglichst freundlichen Mienen festzuhalten. Lange, trockene Röhricht-Wrdel schmücken unsere Huste — ein sorgsamer Sammler hatte sogar ein Bouquet k ln Makart ans denselben zusammengetragen. Bei Glühwein nno sprühendem Humor wurden dann die mannigfaltigen Erlebnisse ausgetauscht und der Beschluss gefasst, sich diese einzig schöne Wintersreude lein Jahr tnlgehrn zu lasseu. Im Herzen sroh, iu der Seele zufrieden, gestärkt von der mwersälschttn Alpt^schneeluft. lehrte ich heim mit der Ueberzeugung, dasz ich wcht Verzicht leisten werde können auf den vorzeitigen Frühling des Südens nnd dafür gerne in Tausch nehmen werde für Salbei, Flieder nnd My'.tendust unseren unvergleichlich schönen Wintelfrieden mit allen feinen Eigenartigk.iten. zahllosen Vergnügungen und mächtigen Naturschönheiten. Roman von U. Conan Dohle. Autorisierte deutsche Bearbeitung von Max N' leinschmidt. (16. Fortsetzung.) Mein guter Bater hatte einen Brief von dem Gutsherrn aus Neapel empfangen, in welchem dieser uns mittheilte, dass ihm der klimatische Wechsel wohlgethan habe und dass er sobald nicht nach Schottland zurückzukehren gedenke. Dies war uns allen ganz angenehm, denn mein Vater hatte in Vranksome einen für seine Studien sehr geeigneten Platz gefunden, und es würde ihm sehr schwer geworden sein, in den geräuschvollen Tumult einer großen Stadt zurückzukehren. Was aber meine liebe Schwester und mich selbst anbelangte, so hatten wir, wie gesagt, noch stärkere Gründe, uns nach den Mooren von Wigtownshire hingezogen zu fühlen. Trotz meines Zusammenstoßes mit dem General — oder vielleicht gerade deswegen - gieng ich täglich mindestens zweimal nach Cloomber hinüber, um mich zu überzeugen, ob alles in der Ordnung sei. Er hat!e anfangs meine Ausdringlichkeit schroff zurückgewiesen, hatte mich aber schließlich halb und halb in sein Verhauen genommen und mich sogar um meine Hilfe gebeten; ich fühlte infolge dessen, dass ich mit ihm aus einem anderen Fuße stand, als bisher, und dass er sich kaum durch meine Gegenwart mehr belästigt fühlen wttrds. In der That, als ich ihn nach einigen Tag^ traf, während er die Umzännnng nmschritt, war kl sehr höflich g/gen mich, obwohl er keinerlei Anspielung auf unsere frühere Unterredung machte. Er schien n<^ immer außerordentlich nelvös zu sein. Alle Aug/nlM fuhr er auf nnd blickte verstört um sich. Ich hoffte u" stillen, dass seine Tochter recht gehabt hatte, als ^ mir den fünften October als den kritischen Tag ^ zeichnete. de»n es war mir klar, als ich seine glühende Augen und zuckenden Hände sah, dass niemand lang in einem solchen Zustande nervöser Spannung leben könn ' Ich sah, dass er die losen Latten hatte festmache» lassen, so dass unser früheres Schlupfloch jetzt vel schlössen war, und obwohl ich den ganzen lang Zaun entlang schlich, war ich nicht imstande, el andere Stelle zu sinden, durch die ein Eintritt i bewerkstelligen gewesen wäre. Hie und da konnte durch die Spalten der Umzännung hindurch eü' Blick auf das Schloss werfen, und eines Tages !^ ich am Fenster des unteren Stockwerks einen l"^ aussehenden Mann von mittlerem Alter, den 'H, ^ Israel States, den Kutscher, hielt. Aber kein Ze'<^ uon Gabriele oder Mordaunt war zu sehen und '" Abwesenheit beunruhigte mich. , ,„ Ich war überzeugt, das«, wenn sie nicht gewaltl zurückg halten würden, sie sich sicher mit wel , Schwester oder mir in Verbindung gesetzt h"<^ Meine Befürchtungen steigerten sich. als Tag am ,^ uergieng. ohne dass wir das geringste von ihnen g^ oder aeseheu hätten. ^Laibacher Zeitung Nr. 34. ^^.^________________ ^ 12. Februar 1897. «?,l^ "^ Verkehr.) Wie mächtig d?r «^l " Nlilin angewachsen ist, ergeben folgende ')°Yien: An einer Stelle der Friebrichstraße wurden im «°"gen Jahre täglich 13.900 Fuhrwerke und 116.000 ^«onen, aus dem Potsdamer Platze 17.000 Fuhr-1Ns^"b l^'^ Personen, aus dem Alexanderplahe ^""" Fuhrwerke und 101.000 Personen, aus dem son" Bahnhose 13.500 Fuhrwerke und 83.000 Per- luü» ^ (^nUpeft-Serum.) Präsident Faure bett °" ^ d. M. das Institut Pasteur, woselbst Pro-r?« < " ^" Fabrication des Anlipeft-Serums ^ N^^'r ^^ ^llig vonftatten geht. Er sagte, dass die -peMllrvtie sich in der Elde entwickle und sich. bevor sie ^.menschlichen Organismus eindringe, wahrscheinlich l>!° 7"''^n mitlheile. Die Peftmilrobe sei von allen lannten Mikroben die am wenigsten widerstandsfähige. <5l,r n? " ^ einer einfachen Phenyllösung absterbe, lick, l. ^"^""s in Indien sei hauptsächlich der Unrein, wide n ^lallenen Individuen zuzuschreiben, Wenn also «ollt, °"" Erwarten die Epidemie in Europa auftreten würd, » l ^ man sich darüber nicht zu ängstigen. Sie unl," !'"" aUnsUgen Voden fllr ihre Ausbreitung finden und wahrscheinlich bald erlöschen. zu»(^hescheidungs . Process Chimay» Urll>-ll l ^^^l. 6. d. M, wird geschrieben: Das ^ülN Q." ^" vielbesprochenen Ehescheidungsklage des aek,!, 3°^ v Earaman-Lhimay gegen seine Gemahlin, u °°rne Aara von Ward. die überspannte, mit dem "?"""primas N'0° durchgegangene Amerikanerin, ist bett ^. ^'p^chen worden. Da« Gericht nimmt den That« rnllnd des Ehebruchs seitens der Frau als aus ihrem "r'e,wechfel erwiesen an und verzichtet deshalb aus die " "o Ieftftellung des Thatbestands durch Vernehmung n «eugen. Es verurtheilt die geschiedene Fürstin zur Aylung einer Iahresrenle von 75.000 Francs an den d,»! m ^ l""" Unterhalt und den seiner Kinder, die °tt.. " zugesprochen werden. Doch ist es der Mutter in 3» ^ """°^ in, Monate während einer Stunde " ^lgtnwart einer dritten Person, die der Fürst zu be« zeichnen hat. zu besuchen. ^ ^ (Zum Ausstand in Hamburg.) Der ^nat von Hamburg beschloss in Hinblick auf die Ne-^lüsse vom 18. December 1695, auf Grund der von den Arbeitgebern und den Arbeitnehmern mehrfach geäußerten Punsche «ine Commission einzusehen, welche die Lohn-«Wtnisse und die Arbeitsbedingungen der Hamburger vasenarbeiter und verwandten Gewerbe eingehend zu prüfen und sodann durch Verhandlungen mit den Arbeit-»-dern und Arbeitnehmern die Beseitigung der bei der Vtufung sich ergebenden Missftände zu veranlassen habe. — (Simplonburchstich.) Da« Uebereinlowmen "eiche« zwischen Italien und der Schweiz, betreffend die Erbauung der Simplonbahn. abgeschlossen wurde, erhielt °n» 4. December 1896 vom italienischen Abgeordnlten-^ause. am 21. December desselben Jahres vom schweizerischen "alionalrath und dem italienischen Senate die Gc-"ehwigung. Das Project, welches dem Uebereinlommen zugrunde gelegt wurde, ist jenes, welche« im Jahre 1894 °« der Iura-Simplonbahn eingereicht und bezüglich der ""führung des Simplontunnels (20 Kilometer lang) im «trage der schweiz«tischen Regierung von den In° « "'euren G. Colombo, Deputierter aus Mailand. F. Fox. . """"«Nlhmer '" London, und C. I. Wagner, In. in« < ^" ^ ^ Staatsbahnen in Wien (seinerzeit Ober-schtu-l .c "" ^lllbergtunnel), begutachtet wurde. Die ^^zerische Realeruna hatte ein besonderes Interesse das Gutachten bewährter auslä!.d,fch > Local- und Prouinzial-Nachrichtens — (Kraini scher Landtag.) Die Tallesordnung der heute stattfindenden VII. Sitzung des lrainischen Landtag« lautet: I.) Lesung des Protokolls d?r VI. Landtagsfltzung vom 10. Februar 1897. 2.) Mit» theilungen des Landtagspcäfidlum«. 3.) Gericht des Landesausschuss^s. womit der Voranschlag der Landes-Wein-. Obst« und Ackerbauschule in Stauden für da« Jahr 189? vorgelegt wird. 4) Bericht des Landes« ausschusses, betreffend die Förderung deS Weinbaus in Krain. 5.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über ^ Elnes Morgens — es war der zweite October leici? . '" dem Schlosse zu. in der Hoffnung, viel-sah i<^ - ^" ""mem Lieblinge zu erfuhren. Da Nea,^ ^""" ^""" ""s km"" Steine neben dem er °:,?^"' Als ich näher kam. konnte ich sehen, dass Ariden lW'M'r war. und nach seinen staubigen schien ,r '"""" abgerissenen Aussehen zu urtheilen, «rohe», u ?. ?"W' gekommen zu sein. Er hatte einen Messer i„^' ^" "uf dem ^.ie und ein Taschen-WuM,"! °" Hand. Aber er hatte augenscheinlich sein !"n ^°U"°^ beendet, denn er klopfte die Brocken ^ahr wurd^ ^^' "^ "^ ^' "^ er meiner U"d s?l? !^l?'e awße Statur des Kerls bemerkt hatte blieb' 5.°^/r seine Wiffe noch in der Hand hielt, '"ohl wnw. >. °" anderen Seite des Weges, da ich ""d für^. ^? Entbehrung Menfchen desperat machl. "us der p nl '^ dle glänzende Kette an meiner Weste l"n möchle " ^"dstraße eine zu große Versuchung ^"" der'^^^?^"aen bewiesen sich als begninort, ^"derte mi^ ^" b'e Mitte des Weges nnd ver- -Na /" weitergehen, ^lllchgkeit di. '^l"^'' sagte ich mit affilierter ^"te ,,,ora » ?' 'Z.l"neswegs fühlte, «waö kann ich Sein l« s^ ^ ^""'^' Abrann ae«'?^".^" ^"'d nnd Wetter maha- ^' seines M. ,^? eine tiefe Narbe, die von der ." ^"ikben ' k b's zu.» Ohre reichte, verschönerte "'" lnne^^';de nicht, Sein Haa? war ergral.t. 6'NM kräft.g u„b seine Pelzmütze saß schief über einem Ohre, was ihm ein burschikoses, halb militärisches Aussehen gab. Alles in allem genommen, nnpfieug ich den Eindruck, dass er einer der gefähr. lichstcn Typen von Landstreichern war, die ich je gesehen hatte. Anstatt auf meine Frage zu antworten, betrachtete er mich eine Zollang schweigend mit seinen mürrischen, blutunterlaufenen Augen und ließ dann sein Messer zusammenklappen. «Sie sind kein Üeutefänger», sagte er, «zu jung, vermuthlich! In Paisley haben sie mich ins Loch gesteckt und in Wigtown hab", sie mich ins Loch gesteckt, aber. zum Henker noch mal. wer jetzt wieder Hand an mich legt, der soll zeitlebens an Corporal Nnsnb Smith denken! Es ist ein verdammt feines Land, wo man 'nem Menfchen keine Arbeit grben will nnd ihn dann noch einsperrt, weil er leinen Nahrungsmisweis beibringen kann.» «Es thut mir leid, elnen alten Soldaten so heruntergekommen zufchen», sagte ich. «Ä.i welchem Züaimeme dienten Sie denn?» „. «, - .Batterie H. reitende Artillerie. Zum Teufel nn< dem ganzen Dienste und allen, die darm sind! Icht oin ich s.st sechzig Jahre a.t. nnl ^ner Äetlelpeuston von achtunddreißig Pfund zehn Schilling ^ n.chi qenng. um Vier und Tabak zu kaufen!. .Ich sollte meinen, dass achUulddreißig Pfund zchn Schilling Ihnen in Ihren allen Tagen ganz lvilllomme», sein winden», bemerkte ich. (ssmlschm,« sol^t,) den Rechnungsabschluss des Lanbesanlehensfonds für das Jahr 1695 und den Voranschlag für da« Jahr 1897. 6.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über die Petition des Verwaltungsraths des Elisabeth. Kinder« spitals in Laibach um Bewilligung einer Iahressubvention. 7.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über die Petition des Musealuereins für Kcain in üaibach um Subvention. 8.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über die Petition des Gemeindeamts ln Racna um Subvention behufs Entwässerung des Rac'nathal«, 9.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über die Petition der Districtsarztenswilwe Julie Mayer um Pensionsbewilllgung. 10.) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses über die Petition des Gemeindeamts Schwarzen-berg, Bezirk Laibach, um Subvention behufs Beschotterung der Straße von Salloch bis Schwarzenberg. 11.) Münd llcher Bericht des Verwaltungsausschusse», betreffend die Einreihung der in» Straß'nbezirle Veldes unterhalb Wodeschih neu hergestellten Brücke über die Wocheiner Save in die Kategorie der Bezillsstraßen «Gauobjecte. i2.) Mündlicher Bericht des Verwaltungsausschusses über die Petition des Gemeinbeausschusse« in Predaßel um Ausscheidung der Steuergemeinde Primslau und Conftituierung einer selbständigen Ortsgemeinde Primslau, 13.) Mündlicher Bericht des Verwaltangsausschuss^s über die Petition der Gemeinde Alllack um Einreihung del Oemeinbeftraße von Altlack bis zur Gezlrksstraße bei Hl. Geist unter die V zitksstraß?n. 14) Mündlicher Bericht des Verwaltungsausschusses über die Petition des Ztadtmagiftrals in Laibach um Beschließung eines Ge-f?he«, wonach für die Landtagsabgeordneten die direct und geheime Abstimmung eingesüh't wirb. 15.) Mündlicher Gericht des Verwaltungsausschusse« über die Petition der Insassen Von Vrezovi'Rber, Selo u. a. um Aus' scheibung au« der Octsgemeinde Hiwigstein und Zu meisung zur Oltsgemeinde Haidowitz. 16.) Mündlicher Hericht de« Verwaltungsausschuss's Über die Petition de« Vermögensverwaltungs - Ausschusses von Sanabor un« Subvention behuf« Herstellung von Straß'ncanälen zwischen den Ortschaften Sanabor und gaoetnili. 1?) Mündlicher Bericht des Finanzausschusses, betreffend die Abschreibung der au« dem bestandenen trainlsch'n Grundmtlastungsfond in der g?itp?rlode feit 1857 bi« Ende 1682 für Rech-nung der Parteien vorfchusswrise bezahlten Ulteinbring-lichen Reisekosten. 18.) Mündliche Gerichte des Finanz ausschusses über Petitionen. — (Hntscheidung.) Der Verwaltungsgerichlshof hat in einer diesbezüglichen Geschwerde-Angelegenheit ent< schieden, das« obwaltende Differenzen zwischen der Bezeichnung des Wahlberechtigten in den Wählerlisten und den LegltimationSdaten des erfchienenen Wählers dessen Zulassung zur Stimmgebung ausschlilßt. —o. — (Die allgemeine Wählercl a sse) zählt in der Stadt Laibach über 5500 Wähler, die Zihl der Wahlmänner beträgt 59. x. — (Das ersteCinigungsamtamLande), jenes in Gercuth bei Loilfch, begann seine Thätigkeit zu Anfang diefes Monats. x. — (Demolierung beschädigter Gebäude.) Der Bauplatz für das neue Nurggebäude wurde vor kurzem durch eine Vrettereinfriedung begrenzt und deutet auf eine bedeutende Erweiterung de« neuen Vauobj'ct«. Nach dem Entwürfe zu urtheilen, wird die Gartenparcelle nach allen Seiten in Anfpruch g'nommen und werden die meisten der auf derselben stchznden Bäume den Fundament, mauern Platz machen müssen. Wie wir vernehmen, soll nach Wegräumung der niedergerissenen Mauern auch der obere Theil dr« Hause« Nr. I am Auerlpergvlahe re« noviert werden. Beim Hause des F. Schrey >r in der Zftilalgllsse werden derzeit dle ssellerrüume gereinigt und vom verschiedenen daselbst angesammelten Materiale besreit. Bei einigen Neubauten liMe sich im Laufe der heurigen Winterszeit an veifchiebenen Theilen der zu früh bewerkstelligte Anwurf los, und zeigen verschiedene Räume im Innern bedenkliche Feuchtigkeit. >. — (Verbotenes Sammeln von Tannen» zapfen und Harz) Nachdem im verflossenen Iihre mehrere Mengen von gesammelten Tannenzapfen und Harz au« den Wäldern von Kcain und auSwärt« aus' geführt wölben fein sollen, hat da« hohe l. l. Ackerbau-Ministerium zur V rhinderung dieser Wilofrev^geelanetl Vorkehrungen getroffen. Diesemnach ist da« Bammel.« in großen Mengen verboten und zugleich l""^' > -. (Cu reifte.) I« der g.il vom 29. Ia.mer bis 7 Februar sind in A b b a z t a ^32 Eurgäfte a^ lelommen. «m 5. F.bruar traf ein Ihre lönigl. Hoheit Prinzessin Louise Coburg mit Prinzessin Dora, am 6 Februar Se. königliche Hoheit Prinz Philipp von Sachsen.Coburg. l. und l. FML. Die Vol-itellungen de« SHisonthcaters si chm j'den Montag. Mltt« woch und Samstag statt. — (Aus Krainburg) geht un« die Nachricht zu. das« dortselbst im Pirlause der letzteren g it der Neuchhusten austrat und vom selben bisher 15 Kinder fallen wurden; in gröh'rer Ausdehnung h.rrscht diese Klllnlheil in den benachbarten G.meinden Predass l und Winllern. in w.lchen sich derzeit 75 Kmder krank btfi,oen. Von d.n bisher gesamml erkrankten 98 Kindern sind zwei ll'ftylben. —o. Laibacher Zeitung Nr. 34. 292 12. Februar 1697. — (Iudicielle Staatsprüfungen.) Das l. l. Ministerium sür Cultu« und Unterricht hat an die Decanate der rechts« und stalltstvissenschastlichen Iacul-tüten nachfolgenden Erlas« gerichtet: «Mit Rücksicht aus die mit 1, Jänner 1896 eintretende Wirksamkeit der neuen Civilprocess'Gesetze finde ich anzuordnen, dass vom Ib. Mai 1697 ab bei der judiciellen Staatsprüfung von der Prüfung des bisher geltenden österreichischen civilgülichtlichen Ve,sahrens abgesehen werde, an dessen Stelle die neuen Eivilprocess-Vesitze, und zwar die Ge-sttze vom 1. August 1895 (Jurisdictions. Norm und Eivilprocess-Oldnung), die Gesetze vom 27. Mai 1890 (Executions «Ordnung) und das Gesetz vom 2?ften November 1396 (Gerichts-Organisations-Geseh), gemäß 8 13, Punll 4 der Ministerlalverorbnung vom 24. December 1893, als PsÜfungsgegenftand zu treten haben. Aus den neuen Civilprocessgesehen sind von dem gedachten Ieitpunlte ab ausnahmslos nicht nur jme Studierenden zu prüfen, welche sich der judiciellen Staatsprüfung zum erstenmale unterziehen, sondern auch jlne, die vor dem IÜ. Mai 169? bei dieser Prüfung repiobiert wurden. Der gleiche Vorgang ist bei drn judiciellen Rigorosen zu beobachten. Vi« zum 15. Mai 1897 ist es den Studierenden freigestellt, die Prüfung aus dem noch derzeit in Geltung stehenden Civilprocessrechte oder aus dem neuen Vlvilplocessrechte abzulegen- dieselben sind jedoch gehalten, die in dieser Hinsicht getroffene Wahl in ihrem Gesuche um Zulassung zu der jubiciellen Staatsprüfung, beziehungsweise zu dem judiciellen Rigorosum bestimmt anzugeben, widrigen« angenommen wird, dass sie sich sür die Prüfung aus dem neuen Lluilprocessrechie entschieden haben.» — (Ball der philharmonischen Ve» sellschast.) Das Ball Comity ersucht uns. Nachstehende« mitzutheilen: Sollten einzelnen Mitgliedern Einladungskarten aus Versehen nicht zugekommen sein, so wollen sich dieselben bei den Herren Karinger oder Fischer melden. Weilers wird aufmerksam gemacht, dass sowohl der Ve° such des Saales wie der Vallerie nur im Festkleids gestattet ist. Der Kartenverkauf wird bei den genannten Verlaufsstellen am Samstag um l) Uhr abends geschlossen und um halb 8 Uhr an der Abendkasse wieder et öffnet. — (Für die arme Vogelwell!) Spät, aber desto ausgiebiger übt der Winter seine Rechte au«. Alles flüchtet vor dem strengen Gesellen in sichere, warme Ställen. Jeder suhlende Mensch wird da der gefiederten Sänger gedenken, der armen, hungrigen, frierenden Vvgel, die schutzlos aller Unbill des Winter« preilgegeben sind. wenn sich lhrer nicht die Milbherziglelt ei barmt! Auf-glmachl die Hand unsere Singvögel, die draußen darben und frieren, streut Futter auf euern Spaziergangen, füllt die Futter-behäller! x. — (Der Hilfs- und Privalbeamten-Kranlen° und UnterftühuiigK-Verein fllt Krain) hält Sonnlag den 14. Februar um 2 Uhr nachmittags im Gafthause beim Otculelj in der Vahn-hofgasse seine ordentliche Hauptversammlung ab. * (Deutsches Theater.) Vora/slern abends wurde den Theaterbesuchern, die sich zur Vorstellung der Operelle «Der Viceaomiral» einfind-n wollten, bei der Elngangspfvlle des unbeleuchteten Mustntempels ganz unvermuthtt in lakonischer Weise mittels eines geschriebenen Unllebezettels ohne Angabe von Gründen mitgetheilt, dass leine Vorstellung stattfinde und es mussten daher die in recht ansehnlicher Iahl erschienenen lhealersreund» lichen Gäste missmulhig heimkehren. Wir haben gestern leine Notiz Über den unliebsamen Vorfall gebracht, da wir sicher erwarttten, die Direction werde das Unter» bleiben der Vorstellung ohne vorherige Absage, stichhältig rechtfertigen und das Publicum, das gewiss unabwend° baren, plötzlich eingetretenen Hindernissen, die ein Ve» schulden der Leitung ausschließen, nachsichtig Rechnung getragen hätle, über die Art derselben ausllären. Da jedoch die Direction bis zur Stunde es nicht der Mühe wert erachtete, uns irgend eine Mittheilung zukommen zu lassen, überlassen wir das Ereignis ohne weiteren Com» mentar der Beurtheilung dcs Publicums. — Heute wird, wie lnreils gennldtt, das reizende Lustspiel «Golbsijchc» von F. v. Schönlhan und G, Kadelburg mil dm besten Kräften der deutschen Vühne aufgesühcl. Als Naive debütiert Fräulein Tauber. — (Slovenisches Theater.) Wie voraus» zusehen war, füllte die gestrige Aufführung der Op" «Rigolelto» das Haus in allen seinen Räumen. Es wäre auch nicht gar schön, hätte sich zum Benefiz einer so stößigen und tüchtigen Sängerin, wie es Fräulein Sevcitova ist, das Publicum nicht vollzählig eilt' gesunden. Nun finden wir es rccht hübsch, das« man dll Äemficiantin mit brausendem Beifall empfieng und sie oft und oft durch Hervorrufe ehrte, aber wir glauben auch, dass es namentlich einer Dame und speciell einer Künstlerin gegenüber, welcher die jlovenische Äühne soviel Dank schuldet, noch andcre zarte Ausmerlsamlellen gibt. die beispielsweise nicht in der Überreichung einer--einzigen Älumenspende ihren Ausdruck finden dürsten. — Fraukin ötvl'lova wurde insbesondere von den Herren Naslovic und Nolli wirksamst unterstützt- unter den Darstellern der kleineren Pallien entsprach Herr Febyczlo Willi vollständig, wohingegen uns Fräulein Velerova gestern einen ganz eigenthümlichen Begriff von ihrer Kunst beibrachte, -n- * (Aus dem Polizeirapp orte.) Vom 10. aus den Ii.d. M, wurden vier Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Excesses und eine wegen Ueber-tretung der boshaften Beschädigung fremden Eigenthum«. —r. — (Ueberfallen.) Am L.Februar gegen halb 8 Uhr abends wollte der in Tacen bei der Saveregu» lierung als Arbeiter beschäftigte 27jähiige VesiherSsohn Franz Grad aus Förtschach nach Besorgung von Einkäufen aus Mittergamling nach Tacrn zu seinem Arbeitgeber zurücklehren. Plötzlich wurde er von dreizehn auf ihn lauernden und mit Knilteln bewaffneten Burschen überfallen und mifshandelt, wobei ihm auf dem Hlnter^ Haupt eine sechs Centimeter lange, bis zur Veinhaut reichende Rissquelschwunde, dann verschiedene andere Verletzungen schwerer Natur beigebracht wurden. Die gerichtlichen Erhebungen sind im Zuge. —I. — (Die österreichische Arbeiter. Un-fallversicherung.) Nach der Statistik der öfter« reichischen Nrbeiter«Unfalluersicherung im Jahre 1895 beziffern sich die Einnahmen der acht Anstalten auf 7 57 Millionen Gulden. Unter den Ausgaben werdlN die geleisteten Entschädigungen mit 2 26 Millionen Gulden und die Verwaltungsloften mit 0'75 Millionen Gulden beziffert. In der Gesamwtgebarung resultierte ein Abgang von 867.452 st., wa« gegenüber dem Ge-barungsabgange des Jahre« 1894 per 979.800 fl. eine Besserung um 112.348 fl. ausweist. An diesem Deficit waren die Anstalten Wien (163.826 fl), Prag (630.544 fl.), Graz (110.505 fl.) und Lemberg (79.364 fl.) betheiligt, während die Anstalten Salzburg (95.707 fl.), Brunn (8554 st) und Trieft (32.526 fl.) elneu Ueberschuss auswiesen und ihn mit 127.259 st. zur thellweisen Deckung des 1894er Abgangs verwendeten. Es betrug die Zahl der versicherten Betriebe 215.772 mit 1,677.042 Versicherten, von denen 16.395 von entschädigungs« berechtigten Unfällen betroffen wurden. Die Zahl der Un-fallsanzeigen betrug 54.562. Die Lohnsumme bezifferte sich auf 437 31, die Summe der Versicherungsbeiträge an 6 65 Millionen Gulden. Die Gesammtbelaslung be-z fferte sich durchschnittlich mit 1 56 ftEt. der Üohnsumme, während ihr Höchstantheil (5 50 pllt.) die Uandwlrt« schaftsbetrlebe und der geringste Antheil (0'21 pEt.) die polygraphischen Gewerbe beliaf. Aiterarisches. «Lechners Mittheilungen» zeichneu sich in ihren zwei letzten Nummern, lvic immcr, durch gediegenen Inhalt ans. Nr. ^ des VIII. Jahrgangs enthält einen Aufsatz ulicr C. Karlwcis aus der sseder ssrcmz Wolffs, während in Nr, 10 vom Mdacteur des Blattes, Leopold Hermann, dem Dichter und K'ritiler Max Kalbecl gerecht» Würdigung zuthnl wird. Wir siudcn writers noch folgende Aufsähe: «Nansen und srin Wcrt>, n welcher sie erklärt, Griechenland könne mit Rücksicht auf seine Pflichten gegen die Christen und seine G" fühle gegenüber einer Bevölkerung von dm selben BlB nnd derfelben Religion den Ereignissen auf Kreta gegen-über nicht bloß.r Zuschauer bleiben. Athen, 11. Februar. (Meldung der «Agence Havas».) Die Torp^doflotillc ist, begleitet von d" ^icht «Sphatteria». w.'lche Lebensmittel mit sich führte, um 2 Uhr morgens abgedampft. Gestern fand ein e» bittertes Gefecht' bei Castello (Provinz Kahimo) staH in dem, wie versichert wird, 30 Christen und an 1"^ Muselmanen getödtet wurden. Zu einem andern 6"" fechte kam es beim Kloster Chryjoftyghi nächst Kanea-Die Chefs verschiedener Districte sind zusammena/trete«' Man hält die Constitnierung der provisorischen 3"' gierung für bevorstehend. Die Nachricht von eiM"> Brande in Rethymno wird officiell nicht bestätigt. Auskunft geben, dass das Befinden des Malers!^ bereits wieder sehr gebessert habe und dass seme bald»^ Genesung zu erwarten sei. Seine Hoheit verweis ungefähr eine Viertelstunde vor dem Gemälde be? ungarischen Meisters. Rom, 11. Februar. Die Agenzia Stefani melb'l ans Kanea: Einige muselmanische Familien, welches dem Vetbote, Kreta zu verlassen, befreit, sich, °°" Truppen escortiert, dazu anschickten, wurden t>^ Christen augegriffen und erlitten Verluste. Die am' geregte Bevölkerung Kretas beginnt zu plündern UN sucht die Eiuschiffnng felbst der Fremden zn verhinde^' Die localen Behörden verhalten sich passiv. . Paris, 11. Februar. Die Agenze Havas me", au« Kanea, dass daselbst kein neuer Vorfall zu ve» zeichnen ist nnd die Insurrection in den nachbarlich/ Districten gedämpft erscheint. Gegenwärtig befinden !' auf der Rhede von Kanea drei französische KriegssM' zwei russische, drei englische nnd ein österreich'!" ungarisches Schiff. , Paris, 11. Februar. Die Mehrzahl der ÄlM gibt der Ansicht Ausdruck, dass die SitnatioN '" Orient auf einem Punkte angelangt sei, der elN Austausch der Ansichten und einen unverweilt gen^' samen Entschluss der Mächte nothwendig «1^ «Matin» sagt. in drei Tagen könnte es zn spät " um die Feindseligkeiten einzustellen . ^ Paris, 11. Februar. «Nord» erklärt, er st'^ der Lage. die Wiener Meldung des «Gaulois», "2 von einer fnccefsiven Theilung der Türkei zn"!^, Russland, Deutschland nnd Oesterreich - Ungarn i' Nachtheile Frankreichs spricht, als jeder Unters entbehrend zu bezeichnen. .^ London, 11. Februar. Die «Times» we'^ aus Constautinopel vom 9. d. M.: Die Pforte ^ ihre Botschafter telegraphisch an, bei den ^ zli ernste Vorstellungen bezüglich der Lage anf Kce ^ erheben und namentlich deren Aufmerksamkeit atts Haltung Griechenlands zn lenken. hat sich plötzlich verschlimmert. Die Muhanieo^ begannen die christlichen Häuser anfzubrechs" z,e> zu plündern nnd verhindern die Abreise^,, Füchtlinge anf dem Seewege. — Dasselbe ^ meldet alls Athen: Berowitfch Pascha befn'd" ^ gegenwärtig im griechischen Consnlat in Hc>I>Pp" wird von bewaffneten Christen beschützt. Wien, 11. Februar. (Orig.-Tel.) Der eye^„ Wiener Kaufmann Siegmnnd Äing wurde ^> Wechs.lfälschulig nach zweitägiger Verhandlung ^^ Jahren K rkes, der Mitangeklagte Hofmann n'll Falschmeldung zu 24 Stunden Arrest verurtyeu ^ h,, Petersburg, 11. Februar. (Orig. > Tel.) ^ isi russische Ttlegraphenagentnr ans Taschkent) "'^ ^i^ die Nachricht von dem Auftreten der Pest in "" bisher nicht bestätigt und wahrscheinlich img ^ibacher Zeitung'N<34. ^9.^ 12. Februar 1697. Augelommene Fremde. Nm i^ ^ c^ b°lel Elefant. Forstverwalter; Deu, Nealitaten H«Nch° ! ^ C.bej ,. Gemahlin.,. ,, Grunbbnchsführer. iTocksr ^<^^ ^oncaric, Bauunternehmer, Selce. - Mathis »tittwaVr ^ ^?"'"' U"'b°ch- ^ Wagenführer. Oberinss,; sach Ztr^ e>^' ^"^r. Purt. Uetlelheim, Eisenhammer, Nrai-^ Kolin ^.N '.^'!^ " H°°s, l. t. Vezirlscommisfär. Stein, land r 5ttn. "^"' '^U»! fi, lr, ft. lr, ft. li st, tl ^"pr-Heltolit. 8^0^- Vntter prKiw. . -70 -i Gerste ' 6 30 U 70 Eier pr. Stiicl . . 2i -!-,«baf^ ' 5 50 5 50 Milch pr, Liter . . ^10 - -Hlllbflu^ * 6 20 6 50 Rindfleisch pr. Kil,,' — «4 -'-i>eib«„ ' "'-----------Kalbfleisch » 5,8-^-Hirse ' 7— ^ 2l> Schweinefleisch » 58-!-Kukuruz ' ^^ "^ Echi>pfrnfleifch . ,40--Erbävs/l ' 5 - 5 - Hähnbel pr. Slmi -55 - -Lins,« ' 220-— Tauben > Ift-,. Erbe ' !2- -^- Heu pr. M,.Ctr. . 2 70-!-Fisolen ' N--z- Etroh . .. 2^25--An^ / W^----------Holz, hartes pr. Ü"o -90 ^ " '' ' Klafter 7 --!-A"N'"'i'^^-!- -weiches. . 5--I-^ "' snfch . ^ l>2 —!- Wein.roth.,pr.Hltl.------24! -geräuchert . . ^68-- - weiher. . —30- Meteorologische BeobachtuM» ill Laibach. Z ZDL ZV ^ 3<«r L ^Z zZ" 32 «.. «nftchl ?3Z H °^Z LZi« r ^"" t>e« Himmel, L«3 ,< 2U.N. 736 0 4-0 NW. schwäch ' fass heiter ^ 9.«b. 735 6 1-4 S. fchwach ! heil« 12. l?U.Mg., 734 7,-2 0^ NO. mäßig ^theilw. heiter! 0 0 Das Tageömittel der ssestrigen Temperatur 0 9°, »»> I 5' über dem Normale. «erantwortlichei Redacteur: Julius Oh«'9»nufchon,«sv Nitter von Wissehrab. Laibacher deutscher Turnverein. L2inlaaitngr zu dein Sonntag den 14. Februar 1897, abends halb 9 Uhr, in der Glashalle des Casino staltfiudenden zwanolosen FamilieiM bei welchem die Streichmusik des Laibacher Bicycle-Clubs mitwirken wird. Die Vereinsmitglieder sammt Familien und eingeführte baste haben freien Zutritt. CKxt Heil! 6902 ' Der Turnrath. ^Lanöestheater in ^iaibach. 79. Vorstellung. Im Abonnement. Ungerader Tag. Freitag den 12. Februar Goldfische. Lustspiel in vier Acten von F. v. EclMthan und O. Kadelbur Anfang hall. « Uhr. Ende «egen 10 Uhr. 80. Vorstellung. Im Abonnement. Gerader Tag Komltag den 14. Februar Der Walzertönig. ¦Soeben erschienen und in der unterzeichneten Buchhandlung vorräthig: Heilung; der Lungenschwindsucht, Ein bewährtes Verfahren vuu l>r. iimmI. \. llaiiiku. Preis: 90 kr., nach auswärts 93 Jcr. lg. v. Klelnmayr & Fed. Bamberg In Lalbaoh, (615) Congressplatz. 3-3 Course an der Wiener Börse uou, 1 l. Februar l8!)7. «°«d.m °m«ue» «»ur-«»«. ' d^'V'Zr «...t. ... N°.<>. .. N,''"' «"ru<,lN>m..,! ll.lLblU,4b «>°« v^z IilimtrIuli ,01?o!lUlW >"«<>« ^,° "^' ^' st, 15« - l!l« ->l«UUfl^>° " ?<«'^ bU« ft. I«-, 1,44 ._ ^°» D°« «!>'. ^ ' "' >l- »»» l>0 »8« 5!» » »°« .>U,t>dl. 5 ,». ft . ,b9-lb!>50 "° o/tt ^""""' !"u«rf«! ,»» l,5 l«U ,» «, "°^ "">" »" »ri°„»nwHhl., °'° bio, psv ll,Um° , , l<^-7^ ,90 n, ^lt»»«!,». V«»<,t,sch>l»«r. schillbnngt«. i i.kronenw,Neutll,(bw. ' .^°r«ll,«lirr«ah!!lnsllb.. ./""u.lWU ft,,, »«oft, N°». --- --- u ^..!>"^."."""° st"'"''^ ^""dbal,!i,fl,««« 5'/.°/ <<«« «ta»«, zur Zadl»»> liber»«»««» »«en».»Nr»«.' sül »W M. t°„..... ll? - ,,8'- «ililabsthbahli, 4<>« u, !«<«>« Vi 2W M, 4°„...... l»L— —— ^^lliiz Ius-pb <1,, E>», l!<«4. 4° „ 9s 50 lUO'ü>< Gaüzüchr »nll llüb!»!« ° «ah». «tm. ««8«, 3(X) st. O 4«/„ . SU'SU «X» 30 ^olarlbergsr Hah», o Rente in ^lUüluluühr,, t« „, s«eut>!«i!ül«W»ro!!sii N!,» »9'5li »9 ?b »"„ d!o. blo. per Ultlmy . »8 55 83 ?5 0l!>.Hl./,°,, 12»'— l»4'- d!» dt». sub« 1UU fi., ^/,° ^ llll 70 l«l ?5 b!l>. 2ta«<« Obl!«, lU»« 0«b,) », I. l«7«, 5°,„..... l», — »«, l.l) d!o.4' ,°,<> Scha.itre«lx> fl, K, W, l5!'50 1t»8 50 b<1 thril, t«f« >L«Ie 4° „ l!.x, ft, . l4 . 9? 7U »»'70 Ander, 3ff,ntl. Anl»h«n. Dunau «,« Lost 5° „ , . . , li!«-- l«8 »0 dl». «„leih, l«78 . . »0« !»ü l0S'»5 «nlthen der Ktadt »ö«. . , l1«'»ü ll«'4 5U l<)5 50 einlebt» b, slablgemeilibe W!e» iNllber «der «olb>, , . , l»?'3H — — Plämisl,.«»!, d, Etllbtgm, «It» l»?'»5 «» Lä >tjülrl»s, !fllr«X)fl.), Vod», all«, »ft. ln >»N I, »I.4«/„«. v» 30 100 sU bto, ,, in üo „ 4°/» l1?'?5 li« ?l> Ofst.°u»z, «a»l veil, 4«, . lUO l5 It» — spareasse, l. bft , »<,I s>> ^ ^,, i(>i'l»a -'- Psiol9 40 Dio«ls» z«s» sptl Vtüll), «ubaplft^llfil!« (Tomb»!») . 7 l,0 8 — ««ditloft »00 ft..... 1V8 b0 l»» 50 «Is.ry Lok 4 «ubülvh liole ,<» st.....l l« 5u z.7,^ NalmLo!e 4" ft. «Vt. . > ?l'75 ?» z«icredltanst<,lt,I,'«m, l«'5U ,7 50 dU>, bto. II, »m »»«!» »»'— ll? — ft. SU"/,«. l50-5<» 151 50 Vanlvtrew, Wleuer, 1!« fl. , «53 75 254 25 Vodcl,°«»N,.Ot«,,20Ost,K.«<)"/, 440 — 441 — «ib<..«!,ft. f. Haod, u, «. IS» fi. , - -- —'— ! blo, b!o, p,r U!!!m° Beptbr. 382 75 3«» 25 »llditbanl, «II«. u»«,. 200 st. . 3»; 5u 38U 50 Dtpoftlenbllnl st...... 28? — 28» - N«rte!,r»bll!!f. «ll«,, 14<» st l??»— l?8 — Altiln von Gran»posl» Vnl»rn»hmung»n ^per »tü«»hn »UO st, «>!lb« . - — —-«luM.Te^l, ««enl>. »«, st. , . ,?<>« ,7,u V«h«, «orbbah» 150 fi, , . 271', 272 50 Vuschtteyrabe«! >ti! 500 ft, ««. 15^X> 15»0 bto, bto, <>it, ll) 2«! ft. . 543—54!»-' Donau . l>»mpllch!ffal,rl« . «,<,, Oesierr. 50» fi, fi.K. «,»50 61 5U geroi!>a»b».Norbb, 1lXX»ft,«HN. »445 »455 Lemb,. »»ernow, Iassy ° Eisenb,» « Pil»U'D»ler «tilenb. l5U fl. », , 88 50 90'50 st»«t»eilenbah» 20U fi. s. . . »4« 75 347 »5 Sübbahn 20u ft, E.....8» ?t» 89 - Vüdnorbt.. «erb.«. 20« ft. «M. 2»5 — 2l? -Iramwa», »el.,Wr..1?0ft.l».W. 458 — 4S2 — b»,. »«. l««?,^<»ll, . , — — —-— Vtlb War, tra»wa^« «05 2!» a»«.^a!lz. E».(!«llnb'«la»!>!«^ft.O. 20» - 209 lw ««e!, ><»,!. I40-- 1W — ZndnNri»»Atti»n (per Stück), lvauge!., «ll«. »fi., 100 ft. . . 92— 9i-»gy^« »«» 25 Vzon»an.»eleMch., veft.-alplne 8l 15 «l!,.^ Pia«« «iltnIüb.Gei. 200 fl. «üs — s»8 5li 3alg«»°l«rj. Htelnlohle» «0 fi. !^»0 — ü»0 — ..Lch!o,lmül>l", Papiers., 200 st. 211-- iil3 — ..Kteurer«.", Papierf. u. V.G. 170— i?1 — Trifailer ««blent».»«es. 7« fi. 15« - l»0 — W»Nenf..».,Olfi.i» «lni, llX)ft. »08 — 30? -. Waa«on.Ue!I,a»ft., «ll,., in Pel», lw ft......... 5l0'— 52« — «r, U»u«e!!t »00 ft. . . l05'»0 lOÜ'50 «ienerbernei Ziezel «stlen «ei. »12 — »14 — «mfttltmm....... 98 25 98 40 Deutfche Mühe...... «,"??» 58 92, Üondo»........ llS'VO «»« M> Pari»......... 47 »2, »7 67, 3«. Velerlbur«..... — — —>- D»Iul»n. Ducate»....... 5»» 57<» »«.sslanllAluckt..... 9 »2, 954 Deutsche «,ich«b»!llu«l,n . . «77, »8 «5 Italienllch« «anwotn, . . . 42 »0 «»« V«Vle?<«ubel...... 1>2? l »?u. (561) 3-2 St 442. Oklic. G. kr. okrajno sodi.šèe v liir. Histrici nazsianj. T Na prošnjo Rudoli'a Valenèiè \z; emova dovoljuje se pri nespolnjenih ^ažbenil» pogojih zopetna dražba ne-Pre»nakljivega posestva Andreja Zadu [j? Knežaka, vlož. st. 101 kat. obö. ^n«ak, sodno na 775 gld. 50 kr. ^a to «e doloöuje en sam narok na . 2. aprila 18 9 7, u. uri dopoldne, s pristavkom, da , bociö to po.sestvo pri tein roku uu« pod cenitveno vrednosfjo üddalo. tin i kr' okraJno sodisèe v llir. Hi.strici i8:Januvai"Ja lö07- (625) 3-^ ' g^392 Curatorsbestelluttst. der Ca ' X 9 ^' Nealität. Ei,il.-Z. 94 drm G ^"", Wtdirnbach s. A. wurde t-'- Now ^ H" Gustav Omahen. " ^ l>me«. ll;. Iänn v 1«97 Z. 392, worüber die Tagsatzung zur summarischen Verhandlung auf den 24. Februar 1897. 9 Uhr vormittags angeordnet wurde, be« händiget. K. r. Bezirksgericht Adelsberg am w. Jänner 1897. (503) 3-3 St. G29. Oklic V iztirjanje trijatve Hlaža (ladež iz Träte proti Ignaciju Cadez od fam po skrbniku na èin Aadrej Sraj iz (iorenjevasi iz sodbe 22. julija 1896, fit. 4ß78, pr. 250 gld. s. pr. se dovoli izvrSilna dražba na 1831 gld. cenjenega zemljišèa vložek st. 118 d. o. (iorenja-vas s gospodar.skimi potrebsèinaini in odredi narok na 11. m area in na 8. aprila 18 97, vsakokrat ob 11. uri dopoludne, pri lern sodišèu s priatuvkom, da He bode zemljiäce le pri drugem roku oddalo pod cenitveno vrednost. najveèponud-niku. Varsèine položiti je 10%. Navadni drazbeni pogoji, /emlje-knjižni izvleöek in «emlni zapisnik !e*ijo tu na vpogled. C. kr. okrajno sodiAèe Skosjaloka 2ft. jauuvarja 1H97. *mf Trnköczy's Mundwasser ^^ eine Flus<>li€k 5O kr. mß Trnköczy's Zahnpulver \I eine Sciiachtel *IO kr. sowie sämmtliche medicinisch-pharmaceutischen Präparate, Specialitäten etc., diätetischen Mittel, homöopathischen Arzneien, medicinischen Seifen, Parfümerien etc. etc. empfehlen und versenden »ac-h allen Richtungen der Well dio Apothekor-Firmen: (27«) 4 Ubald v. Trnköcxy, Laibach, Krain. Victor w. Trnköczy, Wien, Margarethen. Dr. Otto v. Trnköczy, Wien, Landstrasse Julius v. Trnköczy, Wien, losefstadt. Wendelin *. Trnköczy, Graz, Steiermark.