H M t I V l H t t ^ 63. ZamstaZ den 24. May 1823. Z. 609. (1) Nr. 7402^686. C u r r e n d e über Privilegien^ welche neuerlich verliehen. Verlängert, und als erloschen erklärt werden, dann deren redigirte Beschreibungen. — Mit Bezug auf die hohen Hofkanzley-Verordnungen von 20., 23./ 24., 26., 29. und Ii. März l. I., Zahlen 6025, 6862, 6L63, 6864, 6919, 6947, 69^6, 6949 und 7166, dann mit Hmweffung auf die Gubermal-Er-l fangs nur in kleinen.Portionen, in warmm ^Zustande gegossen, vnd mit gleicher Sorgfalt ! zuletzt warmes Terpentinöhl beygemischt. Den ! auf diese Weise zubereiteten Firniß läßt man : durch längere Zeit in einer Flasche cm der - Sonne stehen, und ist derselbe zu wenig - fiüßlg, so gießt man die erforderliche Quan-l. titär Terpentinöhl nach. Auf 3 Pfund Copal 4Z2 rechnet man 12 Pfunde Terpentinöhl, und Lemöhlsirniß beyläufig den vierten Theil des ^ Letzteren. Vor der Anwendung dieses Firnisses werden die Gegenstände, die damit bestri-chen oder polmret werden sollen, mit einer Mischung aus Leinöhl und Oehlfirniß mehrmahlen überfahren (getrankcr); dann folgt das Auftragen des Copal-Firnisses zu wiederholten Mahlen und endlich das Abschleifen und Politiren mit fein zerflossenen Bimsstein, Trippel und prapanrten Hirschhorn, wobey man sich eines Filzlappens und feiner Lein-wandfteckchen mit Baumöhl befeuchtet bedienet. Sollen Meubelgegenstände mit Gemählden versehen werden, so werden dieselben zuerst auf dle eben bemerkte Weise Mli-tiret, dann bemahlen, und nachdem die Farben vollkommen trocken sind, erhalten sie neuerlich einen gleichartigen Firnißüberzug.— 6) Neber die Vorbereitungs-Maschine zum Spinnen der Baumwolle und Schafwolle, und Verbesserung dev Water - Twist - Maschine von den Brüdern Franz und Michael Gradner zu Unterwaltersd 0 rf in Niederösterreich (privilegirt am i5. Iuny 182H.) , Die Erfinder haben die Einrichtung der eben bezeichneten Maschinen folgender Maßen angegeben: Dic Vorbereiiungs-Maschine zum Spinnen der Baum - und Schafwolle besteht aus mehreren neben einander liegenden Cylindern sammt Druckwerk, welche sich auf einem hölzernen Gestelle befinden, die Cylinder ziehen die rohe Wolle ein, lockern sie auf, und bringen sie zertheilt auf eine Trommel. Von dieser gelangt ^die Wolle durch em zweytes ähnliches Cylinderwerk, und erhalt hiedurch d:e Form eines Bandes. — verbesserte Water- Twist- Maschine, hat die Einrichtung, daß ein Eylinderwerk die Vorgcspunst einzieht. — Damit aber der Faden sich bilden, und seine Drehung auf der Spindel erhalten kann, ist eine verschalte Trommel angebracht, durch welche die letzter.', nämlich die Spmdcln der ganzen Reihe nach ihre Bewegung erhalten. — Vom k. k. illy-rischen Gu.bernium Laibach am 17. April 1828. Joseph Camilla Freyherr v. Schmidburg / Landes- Gouverneur. Johann Schneditz, k. k. Gubernialrath und Protomedikus. Z. ög3. (3) " Nr. 9106. Verlautbarung womit die Competenz um das M Thalmtscher v. Thalbergische Handstipendium, im jahrlichen Ertrage von 70 fi. 21 iiä kr. C. M. ausgeMkbm wird. ^ Das 7. Fhalnitsche? v. Thalbergische Handsiipendium, im jahrlichen Ertrage von 70 fl. 21 N4 kr. C. M., ist in Erledigung gekommen. — Zum Genusse desselben sind vorzüglich dem Stifter anver-wandte Studierende, und in deren Ermanglung arme, gut studierende Jünglinge berufen. — Das Präscntationsrechr hiczu steht dem Laibacher Domkapitel zu.— Diejenigen, welche dieses Stipendium zu erhalten wünschen, haben ihre mit dem Taufscheine, dem Ar-muths-, Pocken- oder Impfungszeugnisse, fo wie mit den Studienzeugijsen von den zwey letzten Semestern, und Jene, welche ex jurs 53UZniul5 einzuschreiten gedenken, insbesondere mit dem Stammbaume belegten Gesuche bis 10. Iuny l. I. bey dieser Landesstelle so gewiß einzureichen, als auf spater einlangende, oder auf obige Art nicht instruirten Gesuche kein Bedacht genommen werden wird. Laibach am 9. May 1828. Ferdinand Graf v. Aichelburg, k. k. Gubernial- Secretar. Z. 606. (Z) 20 Mctzen Waitzen, 600 Metzen Korn, und 200 Metzcn Kukurutz, endlich bis Ende August n. I. 5oo Mctzm Waitzen, 600 Metzen Korn, und 200 Metzen Kukurutz beyzustellen kommen. — Da nun die Bepstellung der obenerwähnten Getreid-Quanutaten, zu Folge hoher Gubernial- Weisung vom 55. d.M., z. Z. 2Q^9Z, mittels einer Minucndo- Versteigerung gesichert werden soll, so wird die dießfällige Licitation am I. dcs nachsikommen-den Monaths Iuny Vormittags 10 Uhr bey blesem k. k. Krelsamte vorgenommen werden, wozu daher alle lieftrungslustlgen Partheyen mit dem Beysatze anmit eingeladen werden, daß die LicitaNonsbedingisse täglich in den gewöhnlichen' Amtsstunden in dieser Kreisamts-Kanzley eingesehen werden können. — K. K. Krc.^mt Laidach am ig. May 1826. Z. 610. (2) Nr. 46QV. Wegen Herstellung eines Faschinenwelkes zum Schutze der Sallocher Commerzial-ftrasst zu Sello, bey der Ausmündung des neuen Durchschnittes, wozu die Kosten an Handlangerarbeit, Materialien, Requisiten und andern Kosten, auf 9^9 fi. 42 kr. richtlg gestellt wurden, wird am 7. Iuny d. I., Vormittags ,oUhr bey diesem Krnsamte w Folge hoher Gub. Verfügung, vom 3. d. M. / Z. 9642, eine Minuendo« Versteigerung abgehalten werden. — Dieje« nigen, welche dlese Herstellung zu überneh« men willens sind, werden hiezu mit dem Be-merken eingeladen, daß der Plan und Kos fienüberschlaa in den gewöhnlichen Amtkstun-den bep diesem Kreisamte eingesehen werden kann. — K. K. Krnsamt Laibach am z?. März 1828. (Z. Amts - Blatt Nr. 62. d. 24. May 1828.) äA Ktavt- unv lanvrechtliche Verlautbarungen. Z. 5g3. (2) Nr. 2551. Von dem k. k. Stadt» und Landrechte in Krain wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen des k. k. Fiskalamtes m Vertretung dkr Kirche und Armen der Pfarr Zirklach, als erklärten Erben zur Erforschung der Schuldenlast nach dem am 12. Mar; l. I., 2I) int.65tat.o verstorbenen Matthäus Brenk, gewesenen Pfarrers zu Zirklach, die Tagsa» tzung auf den 16. Iuny l. I., Vormittags um 9 Uhr vor diesem k. k. Stadt «und Landrechte bestimmet worden, bey welcher alle Jene, welche an diesen Verlaß aus was immer für einem Rechtsgrunde Ansprüche zu stellen vermeinen , solche so gewlß anmelden und rechtsgeltend darthun sollen, widrlgens sie die Folgen des §. 6,4. b. G.B.sich selbst zuzuschreiben haben werden. Von dem k. k. Stadt- und kandrechte in Krain. Laibach den 7. May 1828. 8.097. (Z) Nr. 2023. Von dem k. k. Stadt- und Landrechte m Krain wird bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen des Matthaus Schlgon, im Nahmen seiner drey Mündel: Anton, Johann und Wolfgang Schlaffer, dann der Kaiha-rina Schlaffer, geb. Grojsel, im eigenen Nah, men als erklärten Erben zur Erforschung der Schuldenlast, nach dem am 14.Februar 1828, mtt Rücklassung eines Testaments hierorts verstorbenen Büchsenmacher, Wolfgang Schlaffer, die Tagsatzung auf den 16. Iuny l. I., Vormittags um 9 Uhr, vor diesem l. k. Stadt-und iandrechte bestimmet worden, bey welcher alle Jene, welche an dielen Verlaß aus was lmmer für cmem Richtegrunde Ansprüche zu stellen vermeinen, jolche so gewiß' anmelden und rechtsgeltend darthun sollen, widrigens sie die Folgen des §. 3l4 , b. G.B. sich selbst zuzuschreiben haben werden. Von dem k. k. Ttadt- und kandrechte in Kram. Lalbach den 6. Map 1828. Ztr. 2672. Von dem k. k. Htadt- und kandrechre in Kram wird anmit bekannt gemacht: Es sey über das Gesuch des k. k. Ftscalamtes, in Vertretung der ehemahllgenRellgionsfondsF Herrschaft Rupenshof und Maichau, in die Ausfertigung der Amortisations - Edicts, rück-fichlllch der in Verlust, gerathenen 2utttun< gen uud Beschreibung , über die im Jahre ^^9 gegebenen Zwangsdarlehsn, und zwar: ^.) Der Quittung des k. k. Kreisamtes M«ustäd!l^ ääo, 4. October ^809, über/ von der Herrschaft Rupertshof und Maichau pra i-usdicaU 8^1) .loui-lialz-^ro. 222, bezahltes Zwangsdarlehen pr. too st. 2.) Der Quittung des nähmlichen Kreiss amtes, ääa. 28. Nouimder 1809, über, für Personalsteuer-Pflichtige, 8ud Journals. Nr. 27), bezahlte /^a fi. Zq kr. , und 3.) des 6 0)0 Dllrlehensschemes, 660, 27. December 1809, Nr. 148.5. über an d,e Landes-Operanonscasse, suk Journals-Art. 5^3, s>r<) liominicHli mit 5a st. und Pro i-u^icaU mit 100 st. bezahltes Zivangsdarle-hcn, gewllllget worocn. Es haben demnach alle Jene, welche auf gedachte zwey kreisamb-llche Quittungen und auf dcn Darlehensschein aus was immer für einem Rechtsgrunde Ansprüche machen zu können vermnnen / selbe binnen der gesetzlichen Frist von tmem Jahre, sechs Wochen und drey Tagen, vor diesem s. k. Stadt- und Landrechte so gewiß an< zumeldcn und anhängig zu machen, als lm Widrigen auf weiteres Anlangen des heutigen Bittstellers, des k. k. Ftscalamtes, dze obge-dachten Quittungen, und der Darlehens'chein nach Verlauf dleser gesetzlichen Frist für getöd-tet^ krafr^ und wirkungslos erklärt werden wlrd. Vom k. k. Stadt, und ?andrechte in Krain Laibach am la. May 1626. Aemtliche Verlautbarungen. Z. 604. (3) 5ä Nr. iio2.l285. Kundmachung. Die k. k. sseperm. kärntnerische Taback-und H3tämpclgefällen - Administration bringt hiermit Wr öffentlichen Kenntniß, daß am 2,). Iuny d. I., um 10 Uhr Vormittags nn Amrsgcbäude^ :n der Ra:'bergasfe, Nr. Z"8, im zweyten Stocke, wegen ^cftrung des un Milirarjahre 1629, für die k. k. Tabackfabnk in Fürstenfcld erforderlichen Schrenzpapicrs, von 102Z Ballen, 18 Zoll hoch und i.5 Zoll breit, dann 100 Ballen, 22 Zoll hoch und 12 Zoll breit, mit Vorbehalr der höhcrn Genehmigung, eine öffentliche Versteigerung werde abgehalten werden. Die Lieferungslustlgen werden hiezu mit dem Beysatze eingeladen, daß sie,bey der Versteigerung ein Reugeld von 110 fi. C. M. zu erlegen, und die Fähigkeit zur Leistung der Caution legal auszuweisen haben, wolche mtt dem, zchnprozenligen Betrag der ganzen Lieferungsbeköstigung bestimmt werden wird. Die Papiermuster, so wie die Contracts-bedlngungen können während der vorgeschriebenen Amrssiunden bey der Administration e»n-geseh:n werden. Gratz den 10. Map 1828. 425 Z« 6i3. (2) Nr. 1213. Bau - Licitation. Zu Folge hoher hofkriegsrathlichen Anordnung wird der für das Jahr 1626 bewilligte dritte Thett des Umstaltungsbaues der vormahls Thysischen Gebäude, zu Klagenfurt, zum Behufe eines Milirars-Spitals der Vorschrift gemäß, im Licuationswcge den mindestfordernden Unternehmern zur Ausführung im Contract mit Vorbehalt ^dcr hofkriegsräth-llchen Genehmigung überladen werden. Die Licitation wird am 25. Iunp 1828, beydem k. k. Milttar-Coaimando zu Klagcn-furt in dessen Kanzley um 9 Uhr Vormittags vorgenommen, und nöthigen Falls am folgenden Tage fortgesetzt werden. Der Bauplan und die Vorausmaßcn, so wie die näheren Licitationsbcdingnisse können täglich in den gewöhnlichen Amtsstunden bey der k. k. ForNfications-Distncts-Direction, in der Herrngasse, Nr. 2o3, in Gratz, und bey der k. k. Regiments - Kassern - Verwaltung zu Klagenfurt eingesehen werden. Hier wird vorläufig bemerkt, daß das von der Baudirection zu erlegende Neu - oder DaranZeld für die Maurerarbeit sammt Materiale in ... 472 fi. für die Steinmctzarbeit sammt Ma- teriale in.....» « 1^3 ,, „ die Zimmcrmannsarbeit sammt Materiale in ...... 198 „ „ die Tischlerarbeit sammt Materiale in........57 „ „ die Schlosscrarbcit sammt Materiale in.......192 « ,, die Glaserarbeit sammt Materiale in........20 „ ^ die Kupfcrschmiedarbeit sammt Materiale in......108 „ ,. die Anstrcicherarbeit sammt Materiale in ^......Z5 ^ „ die Brunnenarbeit in ... 8 ^ « d'^e Blitzableiter in .... Z4 ^ ,, d:e Fcuerlösch - Requisiten in . 5 „ .. . oder zusammen 1276 fl. fur wlche Unternehmer bestchr, die auf dengan-zcn Baugegcnstand überhaupt licitiren wollen. Die bey dem Abschluße der Licitation von den Erttehern zu erlegende Kaution wird auf dcn doppelten Betrag des obigen Reugeldes, somit im Ganzen auf25Z2 fi. E.M. besturnrt. Das Reugeld und die Caution kann im baren Gelde oder in Staats - Obligationen nach dem Course, oder injsonstigen, von dem k. k. Fiskalamte am Tage vor der Licitation anerkannten Pragmatical - Hypothek gelegt werden. Der Bau wird bey der Acitation zuerst in einzelnen Parthien nach den vorstehenden Gattungen der Handwerks - Arbeiten, und sobald die einzelnen mindesten Anböthe erreicht sind, nach deren ZusammenzaHlung im Ganzen oder nach Umstanden für Baumeister und Unternehmer des ganzen Baues auf ihre Erklärung des Anbothes gleich im Ganzen li-citirt werden. Alle Unternehmungs - Anböthe sind der Licitations - Commission zu machen. Nachtragliche Anböthe nach dem Schluße der Licitation werden nicht angenommen. K. K. General-Commando in Illyrien, Stevermark und Tyrol. Gratz am i5. May 1828. Vermischte.^evlautbarunSem Z. 579. (2) Nr. 9Zl. Erinnerung an dieTrben der Maria Prifisu Von Tschernutsch. Bon dem Bezirksgerichte zu Laitzack wird den« selben durch gegenwärtiges Edict bekannt gemacht: Es habe Johann Babnig, von St. Veit, wider euch bey diesem Genchte auf El löschen. Crklä« runq des Heirathsoeltrages, 66o. 2a. März i5o5, hinsichtlich ter auf die, dem Kläger gehörige, zu St. Veit ob Laibach, suk Consc. Nr. 37, lie« gende, der fürst bischöflichen Pfalz Laibach/ «ub Rectif. Nr. 77, zinsbare, ganze Kaufrechtshube, unterm 25. Februar ,801 intabulnten looo ft. B. Z., eine förmliche Klaae «ingebracht. Das Gericht, dem der Ort eures Aufenthalts unbe« tannt ist, und da ihr vielleicht aus den k, k. Erb» landen abwesend feit, hat zu. eurer Vertretung, und auf euere Gefahr und Unkosten den hkrortige« Hof. und Gerichts . Advocate«, Herrn vl. Iohan« Oblak, als Curator desteNt, mit welchem die angebrachte Rechtssache, worüber die Tagsahung zur Verhandlung der Nothdurtten auf den 12. August l. I. Früh 9 Uhr angeordnet rrorden ist, nach der für die t. t. Erdlande bestimmten Gerichts. Ordnung ausgtfübtt, und entschieden werden wird. Ihr werdet also dessen durch gegenwärtiges Edict zu dem Ende erinnert, damit ihr allenfalls zu rechter Zeit selbst zu erscheinen/ oder inzwischen dem bestimmten Vertreter eure Rechtsbehelfe an Handen zu lassen/ oder auch euch selbst einen an« deren Sachwalter zu lesteNen, demselben diesem Gerichte nahmhaft zumachen, und überhaupt die rechtlichen ordnungsmäßigen Wege, die ihr zu eurer Vertheidigung diensam finden würdet, ein» zuschreiten wissen möget; witrigenö ihr euch die ous eurer Verabsäumung entstehenden ühlen Fo!» gen selbst zuzuschreiben haben lrerdet. ^ K. K. Bez. Gmcht zu Laitach om g. Mop MA 426 Z. ggZ' (3) aä Nxli. Nr. 789. FeilbiethunZs-Edict. Von dem Bezirksgerichte Senosetsch wird hiemit bekannt gemacht: Es sey von dem löbl. k. k. Merkantil- und Wcchselgerichte in Trieft, über Einschreiten des Lucas Stephan Passarovich, gegen Martin Koffou von Prewald, in die Reassumirung der dritten exe-cutiven Feilbiethung gegnerischen der Herr-' schaft Prewald zinsbaren, in zwey Hausern und Wirthschafts- Gebäuden / 8ul) Const. Nr. iH, und ^^ / dann mehrerer Aeckern und Wiesen, bestehenden Realitäten gewil-liget, und von tnesem mittels Zuschrift vom 29. August 1827 , Zahl Z65-2 , gedachten Wechselgerichts vequirirten Bezirksgerichte zur Vornahme der Licitation die Tagsatzung auf den 24. May d. I., Frühe um g Uhr im Orte Prewald, mit dem Anhange festgesetzt worden, daß Falls diese Realitäten bey dieser letzten Feilbielhungstagsützung nicht wenig: fiens um den Schatzungswerth an Mann gebracht werden könnten/ solche alsoglcich unter demselben hintangegeben werden würden. Die Schätzung und Licitationsbedingnisse können taglich zu den gewöhnlichen Amts-siunden eingesehen werden. Bezirksgericht Genosetsch den 29. März 1826. Z.622. (3) Edict. I.Nr.332j88g. Mit dem gegenwärtigen Edute. wird bekannt gemacht: Es werde die auf hohe k. k. Stadt- und landrechtliche Bewilligung, Görz vom li. October 1626, Zahl 5928, in ^21153 Friedrich Kostainovitz, oolNi-2 Herrn Anton v. Premerstem, zu Wipbach, und Anton Stima, zu Oberfeld, als Ioh. Stima'schm Erben, pnncw 233 ft. Q. 8. c. mit diesgericht-lichem Edlcte, vom 8. November 1626, Zahl 2169, kundgemachte, eingeleitete, und am 15. Jänner 1827 , zum ersten Mahle schon vorgenommene crccunve Versteigerung der Realitäten, als des Hauses zu Obcrfeld, Consc. Nr. 15, nebst Hausgartl, dann der N8 Hübe, «iid l^rb. ^Q^io /^o3, Rectif. Nr. ^0, der Herrschaft Wlpdach dienstmäßig, welche aber für den zweyten und dritten Termin zu Folge der Einverständnisse der Pars theyen auf ein ganzes Jahr syftirt wurde, um auf Ansuchen der Parthev reassumirt, und Mlt dem Anhange fortgesetzt, daß nun zur zweyten Versteigerung obiger Pfandgüter auf den 1, May, und zur dritten auf den 2. Iuny d. I., mit dem Blysatze geschritten werde, daß, wenn we Pfandgüter bey der auf den 1. May anberaumten Versteigerung gegen dis im Protokolle, 6äa. iZ. Jänner 1827, Zahl 79, enthaltenen Bedingnisse um oder über den Schatzungswerth pr. Ooost. nicht an Mann geeicht werden sollten, die? selben bey der am' Z. Iuny abzuhaltenden letzten Versteigerung auch unter dem Schatzungswerthe hmtangcgcben werden würden. Bez. Gericht Wwbach am H. März 1828. Anmerkung. Bey der ersten und zweyten Föilblcrhungstagfayung hat sich kein Kauflustiger gemeldet. Z.594. (I) aaH5I1.Nl.9g5. FeNbiethungs - Edict. Von dem Bezirksgerichte Senosctsch wird hiemit bekannt gemacht: Es sey von dem löbl. k. k. Merkannl- und Wcchselgerichte ln Triest über Einschreiten des Vinzenz Tesack/ gegen Martin Koffou von Prewald, in die wiederholte Reaffumirung der erecutwen Feil-blcthung gegnerischer der Herrschaft Prcwald zmsbaren, in zwey Hansern und Wirthschaft gebäuden, 3üb Consc, Nr. 1^ und 4H, dann mehreren Aeckern und Wiesen bestehen« den Realnaten gewilligt, und von diesem mittels Zuschrift vom 14. November ,627, Zahl 48^9, gedachten W?ch!elZer,chtes requi-rn'ten Bezirksgerichte zur Vornahme der Lin-tation, nachdem sich bey der om 2a. November 1826, abgehaltenen Feildlkthungstagsa-tzung kein Kauflustiger gemeldet hat, neuerZ dings zwey Termme, nähmlich auf den 24. May , und 24. Iuny d» I., jederzeit Frühe um g Uhr im Orte Prewald mit dem Anhange festgesetzt worden, daß Falls diese Realitäten bey der zweyten Fnldietbungßtags satzung nicht wenigstens um den Schatzunas-werth an Mann gebracht werden könnten, solche bey der dritten sogleich unter demselben hlntangcgeben werden würden. Dle Schätzung und Licitationsbedingnissz können taglich ;u den gewöhnlichen Amtss stunden hier eingesehen werden. Bez. Gericht Scnofctsch den 29. März 1828. Z. 599. (3) ' Auf ein Gut in Unterkrain wird ein Verwalter und Grundbuchsführer gesucht; Jene, welche diese Stelle zu erhalten wünschen, haben sich mit dem Decrcte über die gemachte Grundbuchs - Prüfung, mit Fähigkeitszeugnif-stn un Conzeptsfache, und sonstigen Mora-litats- und Dienstzeugnissen auszuweisen. Nahcre Auskunft erhalt man in dem Zuk« kerbäckergcwölbe, am alten Markt Nr. 16. Es werden nur porwfreye Briefe dleßfalls angenommen. Lcnbstch den 16. May !32ä.