Degotardische Laibacher Zeitung, Soiiabend den 12. Oktober 1799. Standeserhebungen. Dienssverleihungen. Feyerltchkert zu Käsmark in Ungarn der« tersiadt des Generals Kray wegen Eroberung Mantuas. Kriegsbegebenheiten in Schweiz und in Italien. Keichs-Conklulum wegen Erneuerung desKnegs mit Frankr, Ruhmvolles Betragen der österreichischen Truppen ln Deutschland. Siegesfeyerlichke w England. Feuerbrunst zu Wolfach lm Ämz,ngerthal. Inländische Begebenheiten. Wie«. Se. Majestät haben, an die Stelle des verstorbenen Hofraths von Hees, und des m Iubllazionsstand gesetzten Hofraths v. Koller, dieHof-räthe v. Aichen und v. Fechtig, von der Böhmisch- Oesterreichischcn Hofta«z-ley, zu Beisitzern der Hoftommißion in Gesetzsachen, zu ernennen geruhet. Se. Maj. haben den Hauptmann, Philipp VaUjch, vom k. k.Slavom- Belohnung seitler durch 31 Jahre geleisteten eifrigen Dienste, und in mehreren Kriegen bewiesenen Auszeichnung, in den Adelstand der gesammten Erbländer, mildem Ehrenwort von Philipsthal, zu erheben, und ihm darüber das gewöhnliche allerhöchste Diplom für sich und seine Nachkommenschaft beiderlei Geschlechts, mit Nachsicht der Taxen, ausfertigen zu lassen geruhet. Den 17. Sept. hat die k. k. medizinisch-chirurgische Akademie allhicr, den hier befindlichen Doktor, Aloiso Careno, in Hinsicht auf seine Ver-dlenste in der Heilkunst, in die Zahl ihrer korrespoudirenden Mitglieder aufgenommen , und ihm das gewöhnliche Diplom zustellen lassen. Ungarn. Die Königl. Freystadt Kasmark, in der Zypser Gespanschaft, als die Vaterstadt des Feldzeugmeisters , Baron v. Kran, hat das Dank-fest wegen Eroberung von Mantua, und dem glücklichen Forsgange unsrer Waffen, mit besonderer Auszeichnung gefeyert. Dieses geschah in der Katholischen Pfarrkirche den 15., in der Evangelischen aber, den l. v. M. An jedem dieser Tage war die ganze Sladt feinen Theil jhindurch beleuchtet, wobei sich mehrere Häustr durch passende Inschriften auszeichnete«. Besonders verdient die von dem Stadtmagistrate veranstaltete Be^ leuchtung des Stadtthurms und des Rathhauses, vor welchem eine Tri-umphporte angebracht war/ und die Vc^UMlmg des RekiorsPodkom'tzky, welcher die ganze Aussenftache seines Hausts, im Nahmen des Evangelischen Lycei, bauchten ließ, erwähnt zu werden. Nicht minder verdient Herr Daniel v. Lany, als jetziger Vc-siyer des großväterlichen Hauses deS verdienstvollen Gcneral-Fcldzeugm i* sters, Baron v. Kran, genannt zu werden, welcher durch eiue sehr cin< fache Beleuchtung, mit nachstehender Inschrift, seine Theilnahme äusserte-. ^O.I^QN^Q0. VLKON^M KI'. Kriegsbegebenheiten. Von Sr.Kön. Hoheit, dem Erzherzoge Karl, ist die Nachricht anher gelanget, daß vermöge einer von dem F.M.L. Petrasch ,dm crstattetenMel-düng, der Fcind am 25. desv. M. früh um 3 Uhr, die Stellung des Hot-zeischen Truppenkorps , an der Linth, mit Uibermacht angegriffen, und ungeachtet der hartnäklgstcnGcgenwehr, zum weichen gcbracht habe, nachdem der F. M. L. Hoye bereits um 3 Uhr früh todt geblieben war. Der F. M.L.Petrasch habe hierauf, mit Km besagten Korps, den Rückznß auf VildhauS gegen Lichtenstein ge? nommen; zugleich aber durch den F. M. 3. Linken und den Generalmajor Irllachich, wegen der Deckung.Grau-bündens und Vorarlbergs, die nöthige Vorsehung getroffen. Da ferner Sr. Kon. Hoheit durch den F. M. ?. Nauendorf, angezeigt wurde, daß am nehmlichen Tage der Feind das Nußisch-Kais. Korps, unter dcm G. L.Korsakow aufzweien Punkten angegriffen, und ungeachtet der tapfersten Gegenwehr, selbiges aus der gehabtenStellung zu gehen veranlaßt hab?; und da endlich von allen Seiten Sr. Kön. Hoh. die Anzeigen zugekommen sind, daß der Feind den größten Theil der Truppen, welche bish r am Mjttelrhein standen, gegen den Ob rrhein ziehe; so fanden sich dadurch S „ssän. Hoheit bewöge», ebenfalls mit dem größten Theile der bei-badenden Truppen, in jene Gegend Vorzurücken, mn für alle weitern Ereignisse an der Hand zu sein. Inzwischen haben Se. Kön. Hoheit, zur Deckung der Gegenden von Mannheim, unter dem General Fürsten v. Cchwarzenberg, ein angemesseneö Truppenkorps daselbst zurückgelassen. Von dcm Generalen der Kavallerie V. Melas, ward der Bericht erstattet, daß nothwendig befunden worden sey, sowohl die Division des F. M. L. Keim gegen Rivoli und^Suza, »ls auch zur Unterstützung derselben , jene des F. M. L. Ott, über welche, wegen Erkrankung desselben, dem F. M. 3. Fürsten v. Lichtenstcin dasHommando aufgetragen ward, gegen Saluzzo, sofort zum Angriff auf Pinerol vorrücken zu mache», um dem Feinde diese beiden wichtigen Ausgangs Punkte in die Ebenen von Pie-mout, zu entreißen. Dem zu Folge brach die Ottoische Division am 22. aus dem Lager bei Savigliano auf, langte am 23. zu Saluzzo an, und setzte sich am 24. mit grauenden Morgen, unter dem Fürsten Lichtenstein, gegen Pinerol in Bewegung: die Avanzgarde stieß gegen ivUhr aufden eine halbeStun-de vor Pincrol stehenden Feind, der Angriff geschah mit der unsern Truppen eigenen Herzhaftigkcit und Muth, und dcr Erfolg entsprach der Wichtigfeit des Unternehmens dergestalt, daß man bereits gegen MittagMeister von Pincrolwar. Uilser hiebei gehabter Verlust ist unbedeutend, da durch die Naschheit des Angriffs die Dauer des Gefechtes l sehr abgekürzt wurde; dem Feinde ! aber wurden einige hundert Mann als Gefangene, und zwei Kanonen abgenommen. ^ Von ewem eben so glücklichen Erfolge war die zur Unterstützung des F. M. L. Keim, dem Generalmajor Grafen VeUegarde, gegenSuza aufgetragene Unternehmung; über beide hat sich der General der Kavallerie v. Melas, vorbehalten, das Umständlichere nachzutrage». Indessen hatte der F. M. 3. Keim, am nemlichen Tage, die Attake auf dem Posten Rivoli vorgenommen, dessen der Feind sich kurz zuvor, durch ein in 4 Kolonnen abgetheiltes Korps, . von Iovv.Mann Infanterie ioo M. Kavallerie, bemächtiget, und den daselbst gestandenen Major Mesko, des 7ten Hussaren - Regiments , daraus verdrängt hatte. Dieser Major wich zwar der Mahl stärkercnMacht, stellte ftch aber gleich hintcrRivoli aufder Landstrasse wieder auf, und leistete durch mehrere gut angebrachte Atta-ken , mit seiner Division dem Feinde tapfern Widerstand, btS der F. M. L. Keim mit mchrcrcnTruppen, die zwar immer noch geringer au derZahl, dann jene des Feindes waren, herbei kam, den Feind an beiden Flanken, zum Theil auch lm Rücken attakirte, ihn solchergestalt, ungeachtet des ihm vortheilhaften Terrains, aus Rivoli vertrieb, und bis über St. Antonio verfolgte. Die eingefallen?Nacht mach- ? te der weiteren Verfolgung ^in Ende. Der Feind hat bei fiesem Gefechte gegen iQOa Mann verlöre«, wovon bei 4QO in unsere Gefangenschaft gerathen siud; unser Verlust an Todten, Vleßirtcn und Vermißten, bestehet in 23O Mann und 51 Pferden. Der brave Untcrlieuttnant Vcniczky, vom siebten Hussaren-Regimcnt, ist dabey schwer verwundet worden. Ausländische Begebenheiten. Deutschland. Den 16. v. Monaths ist an<3e. Kais. Maj. ein Reichsgntachten erstattet worden,welches den wieder eingetretenen Rcichskriegsstand und die damit verbundene Erfüllung der NeichSschlußmäßige Obliegenheiten, insonderheit die Verwilligung neuer Römcrmonathlichen Beyträge betrifft, d.I. 1 , „In allen brcu Reichsfollegien ist l nach gcpsiogcnerVerathschlagnng über ^ das Kals. allergnädigste Kommißions-Dekret von 17. Juli d. I. dafür gehalten und beschlossen worden,daßIH« ro Kais. Maj. in dem zu erstattenden alleruntcrthänigsten Reicksgutachtett für die Reichsväterliche Sorgfalt und für die neuerlichen wohlthätigen Beweise des kräftigsten Kais. Schutzes der lebhafteste Dank von gesammtcn Reichswegen abzustatten und aus denen in dcmKais.Kommißions-Dekret angeführten wichtigen Gründen zn erklären sey: auch das gesammte Reich finde sich vollkommen überzeugt, daß durch die von Frankreich während nnd nach den Rastädter Frttdcnsunt'.rs l Handlung?« auck noch neuerlich in Deutschland ausgeübten, mit jdem Tage sich vermehrend.»Fcindscligkei-. ten der vorige Zustand desKricgs wieder eintreten, und mit diesem die gee seyliche Verbindllckkeit alier jener Rcichsschlüsse wieder aufgelebt sey, die seit der Entstehung des von neuem wieder ausgcbrochencn Ncichskriegs gefaßtwordcn, und dle allen Ständen des Reichs die eifrigste Theilnahme att der Vertheidigung des in Gefahr stehenden Vaterlandes die Anstrengung aller ihrer Streitkräfte, die ^Beseitigung aller Ncbenrückabsichten und die thätigste Aufopferung zur strengstes Pttichc machen; daß daher zur schuldigen Befolgung dieser Reicksschlüfse mit rcichspatriotlsckcr Vereitwilligkeit unverweiltzu schcciten,d«eReichs-kriegsbewaffnüng wieder auf das Fünffacke zu crhöhen, und in sollen Stand zu setzen scy, damit durch kräs- tige Mitwirkung derselben die feindli- » chenAngrisse und Ueberfälle abgewcn- z det,und durch thätigeVereinigung mit Z dem allerhöchsten Reichsobcrhaupt ^ e^n im Sinne der bisherigen Reichs- ß schlüsst billiger, gerechter, anständiger ^ und dauerhafter Friede, (da dieser al- ^ lr Bemühungen ungeachtet nicht zu erhalten gewesen sey) durch die vereinigen Reichswasscn erkämpft werden könne. Zur Beförderung dieses grossen Endzweckes seien demnach zurVe-ftrettung d. rKricgskosten i ooRömer-monache dcrg> stalt von Neichswegen 3« bewilligen, daß diese in 7 gleichen Zielern, jedrs von 6 Wochen, vomTa-ge der bekannt gemachten Kais.Ratifi-kazion an gerechnet, und 'zwar jedesmahl mit eincm Drittheil an die Rnchs.Operationskasseunverweigcr-lich entrichtet werden soll." Die Entsetzung dcr Reichsfestnng PhllippSburg hat eine ausserordentli-chc Freude in den obern Rheingegenden erregt, und liefert abermahl einen Beitrag zur Kriegsgeschichte der Franzosen, daß fie bisher noch keine Festung durch eine ordentliche Belagerung nehmen konnten. DcrErzher-zog Karl hat auf den Anzeigsbericht Von der Vefreyung dieser Festung dem Kommandanten auf eine schrzschmei-chclhafteArt seine vollkommeneZusrie-denheit bezeigt. Nach Berichten aus Mannheim vom 2o.v. M. ist die Festung nichts weniger als demolirt, die Wcrker sind Vielmehr ausgebessert, und von den Franzosen vermehrt worden; sie wollten durch dieVorgabe dcr Drmolirung dieDeutschen nur tauschen,^um sie aus den Fall eines leichte» Angrzjfs hesw empfindlicher zurückzuweisen. In allcn Nachrichten aus der Gegend von Mannheim wird geschrieben, „so sehr auch der! 8-Sept. der Tapferkeit der K. K. Truppen zum hockst?» Ruhme gereicht, so werden auch dis Geschichte nie die Menschlichkeit m?h Mäßigung genug zu ehren wissen, mit welcher sir von dcr gestürmten Scadt Mannheim Vesiy genommen. Kcins Gewaltthätigkeit,kein?AuSschwcisi:ttA nicht die geringste Unordnung wurde begangen." Am 10. Sept. wurde auf der ast« ronomischcn Warte zu Mannheim ei« Komet im gross-n Bären beobochtet; die Bewegung dieses klewenjHrcmd-lings, der einen schr hellen Kern hat, ist äusserst geschwind. Nicht allein dc StadcLimburg an dcr Lahn (im Chl'rfllrstcnchum Trler) sondern auch die Sladt Wetzwr, und das berühmte Dorf Selters sind von i den Kais und Mainzer bcscyt, und die ! Franzosen mitVerlust daraus vcrtrie- ! den worden. T ü r k e y. Die Londner Hofzeitung vom 10. v. M^ enthielt die lezten Depeschen von Sir (3idney Smith, die vom Berge Libanon den i5. Iumus da-tirt sind. Sie liefern den umständlichen Bericht von der gänzlich fehl-geschlagenen Expcdizion Bonapartc s gegen Syrien. „Wäre das Projekt Vonapartes gelungen, schreibt Sir Sidney, so würde Konstantinopel und selbst Wien den Ecklag gefühlt haben. Zum glücklichen AuSgang der Eache trug sehr vieles bcy, daß die Fürsten und Chefs der Christen des Berges Libanon unddieScheiks der Drusen sich aufunscre Seite schlugen. Ich hatte ihnen in einem Cirkulare das Betragen dcr Franzosen geschil-dert, welche mit Kaltem Blute die Türkischen Gefangenen zu Jaffa ermordeten, und sie aufgefordert, zwischen der Freundschaft eines christlichen Ritters und dcr Freundschaft ei? «es Renegaten ohne Grundfäye (Vo- ^ «aparte) zu wählen. Dieses Ctrcu-lar hatte den beßtcn Erfolg. In Acre waren zweimahl vergebens Versuche gemacht worden, mich meuchel-wörderisch umbringen zu lassen, und auch dcr treulose Versuch, Acre in dem Augenblicke mit Sturm einzunehmen, wo die Franzosen um einen Waffenstillstand ersucht hatten, um die3odtcn zu begrab n, half nichts. Die Ebne ron Nazarcth ward die Gränze d.r anssrordcntlichcn Laufbahn Vonaparlcs, und sein Rückwog nach Cgypten ward mitLelchcn bcd.ckt." Die brillantirte Zitternadel, welche d^V Großherr d m Sir Sidncy geschenkt hat, wird arf 8000 Gui-ncen geschätzt. In dcr Mitte derselben ist eine Art von beweglichem Sterne. Der Großherr trägt selbst eine dergleichen, und die, welcke er dem Lord Nelson gab, ist von eben der Form. Als Sir Sidncy Schmith im Tcm-pls zu Paris gefangen saß , war man so hart, ihm ni ht einmahl zu seiner Zenkurzung, Vüchcr zu verstatten. Er vertrieb sich also die lange Weile mit Zeichnen an der Wand. Unter andern mahlte er ein Glücksrad, wo zu oberst Vonaparte das Machtgenie der Franzosen saß (der damahls eben in seiner glänzendsten Laufbahn war) und unten Sir S,dney selbst. Niemand glaubte zu der Zeit, daß sich das Glücksrad so schnell umwenden und diesem zufälligen Spiele einen für die Menschheit so lehrreichen Sinn ertheilen würde. Italien. Die lezten Berichte aus Neapel vom 2 z. August melden, daß der Kö' nig am 8. auf dem Admiralschissdes Admirals Nelson in Palermo ankam Er fuhr, so bald er ans Land gestie-gcn war, mit der Königlichen Familie , die ihn im Haftn empsseng, nack der Hauptkirche, wo für die Siege des Königs und seiner Alliir-ten ein fcyerlichesTcdeum angestimmt wurde. Nachts war ganz Palermo beleuchtet. Zu Neapel kchrt die Ruhe nach und nach zurück. Schröcklich warm die Auftritte, die daselbst in den Monathen Iunius und Julius vorgefallen sind. Der Pöbel, der alle Schranken durchbrochen hatte, plünderte tn Neapel 4^0 Häuser, uud beachte einige tausend Jakobiner ums Leben, warfsie ins Meer, verbrannte sie lebendig, )c. Durch die vom König niedergesetzte Kommißion ist bisher folgenden Rebellen die Galgenstrafe zuerkannt wordcn: dcm Marine-Brigadier Iu-ca Caracciolo; dem Pfarrer von Pro-cida; drei Priester aus Ishia; dem Masor Spano; dem Hauptmann! Vonacore und noch ic> andere aus Procida und Ishia. Sofort d-zm z Artillericmajor Oronzo Massa; dem ! Franziskaner Pater VcÄonc, und 4 z andere Fratres 2c. Am 2o. August wurden enthauptet: Guilliano Colonna de'Principi de S igliano , und Luigi Serra de Duche diCassano, und gehenkt^ 4 Personen, worunter auch einige Priester. Lebenslänglich wurden zur Pocni-tenz in ein Kloster gesteckt: dieDu-chcsja di Cassano S'erra, und die Duchessadc Pcpoli; der Kardinal E^z-dlsckof von Ncapcl Zurlo ist nach Mo:ne Vcrgiue ins Exilium verwiesen worden. Man rechnet, daß in Neapel und M der Nachbarschaft 8200 Französisch gesinnte Neapolitaner umgekom-m n sind. Uib.rbaupt ift man mit dcr Ausleerung d.r Franzosen in Untcritalien ieyt sthr beschäftigt, und dieOpera-zionen werdcn mit allem Ernst fort-Zeseyt; die Neapolitanische ?!rmee, welche durch einen Ausfall der Fran-iosen aus Rom auf einige welschen " Meilen zurückgedrängt wurde, ist "ach erhaltener Verstärkung wieder ^orwärts gegangen; es befinden sich ^5 Rom noch 6oo Franzosen und Cisalpiner, 1300 bewaffnete Römer, und 4Oo Juden. Der k. k. Rittmeister Luzow von Nauendorfischen Hussaren - Regiment streift in Verödung mit dem Neapolitanischen General Rodio bis vor die Thore von ^lom, und sobald Ancona und Ci-«»ta-Vecchja fallen, wird die gesamm- te Armee in Rom eindringen. 3is französische Vesayung der beiden Plätze Ancona und Eivita-Vccchia machen nicht mehr als 5000 Mann ans. Die letzten Briefe auS dcm Lager vo» Ancona melden, daß dcr Hunger die französische Besatzung zur Uibergabe nöthigen müsse, da der Stadt zur See und zu Land alle Zufuhr gcspcrrt ist. Großbrittauien. Ausser dem letzthin gemeldtcn Abfeuern derKanonen desParkS und 3o-wers, wegen derUebergabederHollän« dischen Flotte, hatten auch noch andere Feycrlichkeiten statt: Abends war ganz London auf das prächtigste beleuchtet. An der Front derAdmitali-tät brannten die Nahm.'« des Königs und der Admirale Duncan und Mtt-chcl. Die Residenz dcs Lordmüfors , alle Schauspiolhänftr, »ll,d allen öffentliche und Priv