Macher O Zeitma. Nr. 59. Pl, halbj, ? d0. Mittwoch, 13. März. Ins«rlon. die bisher mit den Berathungen zum Theil im ^.Mstmlde war, daran, ihre Arbeiten zu erledigen, "lle bereits telegrafisch kurz mitgetheilt wnrde, berieth iil. ^""sausschuß derselben Samstag abends wli die beiden Oceupationsvorlagen nnd erledigte die« ',z"' abweichend von den Beschlüssen des Bndget-"^'Mses der österreichischen Delegation. Es wnrde nllmuch dle 1878er Vorlage >nit der ganzen von der "«Mrung eingestellten Summe per 46.720.000 Gnl-"«'. dle ,87'.»cr Vorlage aber nur mit W Millionen s^ r. D" ersteren Beschluß faßte der Hecresaus. ^"si gegen den Antrag seines Referenten Markus, "lcyer nur 41.720.000 Gulden, mithin ebensoviel w r nach dr,„ N^cyl,,sse ^s Bndgetallsschusses der Alermchlschcn Delegation, zur Bewilligung vorschlug. "eleg,erter Markus legte sodann das Referat nieder, ""cyeg Alexander HegcdüS iibernahm. Ueber den !piw'.^ b"^ Sitzung, der sämmtliche Reichsmlnister ""wolMkn, liegt nnchstchender ansführlicher Bericht vor: Nps "^ Eröffünng der Sitzung erstattet der 6m -? ^ rntjendet gewesenen Dreier-Snbcomitcs. ^mmch Ivantn, Bericht über die vonseite des ""egsMllllsterillins über die Baukosten nnd Investi-"vnen erhaltenen Austlärungen, aus welchen erhellt. !us"l ^""' -^"le bereits geinachte, theils noch aus-Myrendc Aanauslagen nnd Investitionen 21.2<>6,459 ^u oen «othlucndig sein werden, daher um 334,459 ick/i l "^^ "^ ^" Prälimiiiarc aufgenominen cr-Uemt. welchr Si,mme, wenn die Äroder stehende tin^lv- "^ Steinpfeilern erbaut werden sollte, noch ^ Erhöhung von bOO,00<) fl. erfahren wnrde. In ^ zug ailf die einzelnen Positionen und Gruppen, als: "Mtung der Straßen, Herstellung von Eisenbahnen, S,?"""!"ungen, Baracken und Befestigungen, hat das «'^"'"c ansführliche Anfllärungen erhalten uud ' Mt»lt auf Grund derselben folgenden Beschluß-"""ag zm Annahme: tion ,"^^2^ Anbetracht der zn Anfang der Occnpa-sta,.^"schcnden schwierigen Situation und des Um« erwllä t "^ ^^ ^^'"' ber Leistungen und der darau« Wir 3^"kll Koste» lanm präcisiert werden kann, müssen ten ^ .U""achtcn AnSgaben als Heereskostcn betrach-qanl v'nsichtlich der Zukuilft glauben wir es aber Minier ??"' aussprechell zn müssen, daß der Kriegs- >'" über unerläßlich nothwendige provisorische Verfügungen, welche sich auf die Verpflegung nnd Verkustignng der Armee beziehen, nicht hinausgehen darf, ständige Investitionen zn machen seine Ausgabe nicht ist, weshalb er auch für derlei Dinge von den Delegationen keinen Klc.'nt in Anspruch nehmen kann. 2.) Die Instandhallung der Straßen kann von nun an nicht mehr zu Lasten der Heeresansgaben geschehen, nnd ist deren Manipulation ehestens den Ortsbehörden zn übergeben. 3.) Die Fortsetzung der schmalspurigen Bahn über Senica hiuauS taun in keinem Falle zu Lasten des Heeresbudgcls gemacht werden. 4.) Die Bequartierung des Militärs hat mit Beseitigung jeder belastenden Investition so weit als möglich zu Lasten der Gemeinden, respective zu Lasten der occupierten Länder zu geschehen, nnd sei bei der konstanteren Umgestaltung der Baracken die dringendste Nothwendigkeit maßgebend. 5i.) Die Verbindungsbahn und Brücke bei Brod ist mir in dem Maße herzustellen, als sie zur Durchführung der Verbindung des Aroder Bahnhofes nnt der provisorischen Rollbahn unnmgänglich nothwendig ist." Nach Verlesung der Beschlnßanträge erklärt der Kriegsminister Graf Byla udt-R heiot, daß er im wesentliche!« nicht gegen dieselben sei; er habe auch den Herzog von Württemberg angewiesen, daß die occupierten Länder den Straßenban vom 1. April an zu eigenen Lasten übernehmen, nichtsdestoweniger werde es nothwendig sein, für Magazine zn sorgen, da jetzt in Serajlwo ! 7 Moscheen zu Magazinen benutzt wer-den. In Banjalnta wurde ein ganzer Stadlthcil von den Emwohnern gcränmt nnd das Mililär dort ein» quartiert. Wenn Bulgarien von den russischen Trnppen geräumt wird, dann wird auch die Hcercsniacht in Bosnien rrdncicrt werden tönncn, was auch von Seiner Majestät für den l. April anbefohleil wurde. Die Eisenbahn gegen Scrajcwu werde er nicht weiter banen. wenn sich hiczu lein Unternehmer findet. Die Broder Brücke betreffend, bemerkt er. daß er es für noth» wendig hielt, hinter der Armee die Verbindung über die Save herzustellen. Nach mehreren Bemerkungen seitens der Delegierten Hegrdüs, Äaronsz uud Ernuszt acceplicrt der Heeresausschuß die Anträge des Dreler-Eomilcs. Es folgt hierauf die Verhandlung der 1878er Vorlage des Knegsministeriums, zu welcher Referent Stefan Marl us erklärt, daß man es anch hier nicht mit factischen, fondern nur mit Approximativ-Ziffern zu thun habe. Er hat untersucht, ob dle Ansätze dieser Vorlage keine administrativen Ausgaben enthalten, und hat gefunden, daß die Supernumerär^Offizierc nicht zu administrativen Zwecken, sondern bei den bestandenen und bestehenden Feldposten und Telegrafen verwendet wurden. Von den 10«; Millionen des Jahres 1878 beantragt er eine Streichung von fünf Millionen Gulden, indem so viel an Kassebcstand vorhanden ist und außerdem ein Lebcnsmittelvorrath für 100 Tage besteht. Dem gegenüber erklärt der Kriegsminister, daß er diese 'Vorräthe für unvorhergesehene Fälle benöthigt. Später können dieselben vielleicht reduciert werden, gegenwärtig könne dies aber ohne Gefährdung militärischer Interessen nicht geschehen. Er bittet de« halb um Votierung der ganzen Summe. Nach einigen Bemerkungen Prileszto/s nnd Ba> vosz' meint Alexander Hegcdüs, daß er von den 1878er Summen nichts streiche, weil sich diese Ausgaben nicht mehr ändern lassen und die übernommenen Verpslich» tnngen nicht mehr rückgängig gemacht werden können. Der Ausschuß verwirft den Antrag des Referenten Markus und votiert die Vorlage für 1878 in der Form eines Nachtragstredltcs. Stefan Markus resigniert auf seine Referenten stelle, worauf der Ausschuh oeu Alexander Hcgedüs auffordert, bei der Verhandlung des 1879er Voranschlages zu referieren. Bei der hierauf folgenden Verhandlung der 1879er Vorlage des ttrirgsministeriums streicht der Ausschuh von den verlangten :j5.400,000 Gulden den Betrag von 5.400,000 Gnlden nnd votiert den Voranschlag rund mit 30.000,000 Gulden." Zur Situation in Frankreich. Die Position des fr auzöj ischen Ministeriums hat sich noch immer nicht vollständig geklärt. Am Samstag verlas Brisson m der Kammer den Bericht der Enqu^lctommisslon über die Acte des Ministeriums vom 10. Mai und beantragte, dasselbe unter Delegierung von drei Kamlncrmilglledern vor dem Senate anzuklagen. Die Debatte hierüber wurde für Donnerstag anberaumt, doch glaubt man in Paris, daß der Standpunkt der Enqui'tekonlmission keinesfalls der ssammermajorität rntfprrchen werde. Bemertcne-werth ist immerhin, daß die Minister Lep^re ^Inneres) und Leroyer (Justiz) am Freitag der Enquüle erklärt haben, daß dir Regierung in ihrem Widerstände gegen den Ministerprozeh beharre. In deui Aul-schnsse für die Frage der Rückverlegung der Kammern nach Paris erklärte Wadomgloll. die Regleiung hätte in der Sache selbst nichts gegen diese Maßregel ein« zuwenden und wäre sogar bereit, die Imllative zu einem Antrage dieses Inhalts zu ergreifen; doch könne die Frage ihres ErachtenS nur m> Wege der Revision der Verfassung, somit nur durch einen Kon« Feuilleton. Alera oder aus dunklen Wegen. Roman von (5d Wagner, y (Fortsetzung.) das M' >!!l^lla stellte Alexa der Baronin vor, welche l)Mn w !" t"lt nnd scharf betrachtete. Lady Mark' Nicht z!" „ früheren Gesellschafterin der Lady Wolga in Nerii? gewesen, weil diese mehr mit derselben cl"ge,lbl A? slekmnmen war als sie, nnd sie faßte ^ka dc, ?- "" '"" s" größere Abneigung gegen Nicht ve,sV, annehmen mußte, daß deren Anmuth zu gewinn ' ^"'"k' b't Zuneigung der Lady Wolga sein.""?^ ^leiben bei Lady Wolga soll nur ein kurzes eher aus ''^ "^ "'« Gesellschafterin? Sie sieht Wen,, i^> bl> Erbin eines vornehmen Hauses! Mbe, s.ss ','v.ch ein wenig Einfluß auf Lady Wolga emias^/^'kscs Mädchen'vor Ablauf eines Monates "och W^'^unst zeigte sich jedoch weder in Blicken ^ar dnrll^ ^" '" dem Ton ihrer Stimme. Sie Wexa ^," ?, ^l'ch nnd freundlich und knüpfte mit "ton nnd ^""Haltung an. während Lord Mont-'HriUen. "dy Wolga langsam dem Kamin zn- ^Ä"c>"ne Gesellschafterin ist eine wirtliche der Marquis, seine ächtet. K !"U seltsamer Schärfe anf das Mädchen "^" M m,r. als hätte ich sie scholl irgendwo gesehen. Gestern war sie noch nicht hier. Wo haben Sie sie gefunden?" ,.Ich bin merkwürdig glücklich gewefen, sie nm zu sichern," erwiderte Lady Wolga mit einem Blick voll Zärtlichkeil anf das Mädchen. „Sie ist eine Fremde in England. Ich habe nie ein lieblicheres Gesicht gesehen." „Aber ich hoffe, daß ihr Engagement nicht allein auf Grund ihrer Schönheit erfolgte," bemerkte der Marquis lächelnd. „Sie wurde mir gnt empfohlen," erwiderte Lady Wolga. „Wäre das aber auch nicht der Fall gewesen, so ist doch ihr Gesicht eine hinreichend gule Empfch-lniig. Habe» Sie noch nicht daran gedacht, dlch ich ganz allein in der Welt stehe?" fuhr sie fast trau» mensch fort. „Meine Eltern sind todt, mein Brnder ist „lit seiner eigenen Familie beschäftigt und mit der Politik. Ich habe verflicht, mich an Lady Markhain anzuschließeil oder an meine frühere Gesellschafterin. Ich bedarf der Zuneigung und Zärtlichkeit. Sie fehen nun. weshalb ich nnt solchem Interesse auf dieses junge Mädchen blicke. Ich hoffe, sie wird mir mit der Zeit mehr werden, als meine bezahlte Gesellschafterin." Lord Monthcron erröthetc leicht; es schien, als wollte er eine galante Erwiderung aussprechen. Er bedachte sich aber rasch, wcnu dies wirklich seiue Ab-ficht grwescu war, nnd sagte lässig: „Abenteuerinnen sind ofl schön und unschuldig von Ansehen. Es scheint zweifellos, daß Miß Strange eine Lady ist von Geburt sowol wie von Erziehung. Kennen Sie ihre Vergangenheit?" Unter seiner scheinbaren Ruhe war eine große Neugicroe verborgen. „Ich habe noch nicht Zeit gehabt, ihr volles Vertrauen zu gewinnen, nud weis; nur, daß sie die Tochter eines verarmten englischen Edelmannes ist, welcher im Auslande lebt. Sie kam nach England, um sich eine angemefsene Beschäftigung zu suchen, und die Vorsehung führte sie mir zu." Der Mavquis war nicht ganz befriedigt, doch diel war weder die Zeit noch der Ort. seine Uxzusrieben« heit zu äußern. Er fuhr fort, Aleza zu beobachten, und sagte leise: „Wissen Sie. Wolga, es ist mir. als hätte ich sie früher schon irgendwo geschen." Lady Wolga eischral und wechselte die Farbe. „Uümöglich!" rief sie. „Sle ist eine Fremde in England." „Dann erinnert sie mich an jemanden, den ich gesehen habe. Ihre Züge sind mir nicht unbekannt." ..Ich halte denselben Eindruck." sagte Lady Wolga. „Sie erinnert mich an jemanden; aber so viel ich auch darüber nachgedacht, kann ich doch nicht errathen, an wen. Ah! Da kommen meine Gäste." Das Eintreten einer Gruppe Damen und H""n machte der vertraulichen Unterhaltung zwischen i-oro Monthcron und der Lady ein Ende. . ^. ., Alexa war mit Lady Marlhau. «" "" W" getreten, das die letztere aber verl.eß ° « d« Gaste eintraten, unter den?n sich ""d "'nA^ fand. Alexa sehte sich auf die we.ch gepolstrr e Fenster, bank, halb verborgen von den schweren V°rhanaen. Ihr Herz schlug fast hörbar. Freude und Angst tampftm 5N2 greß der beiden Kammern gelöst werden. Sie wünsche übrigens, daß die Frage nicht eher aufgeworfen würde, als bis man in Bezug anf den Ministerprozeß schlüssig geworden ist. Seit der Ernennung Tirards zum Minister liegt der Schwerpunkt des französischen Kabinets in der „republikanischen Linken". Dieser parlamentarische Verein, heute der zahlreichste, ist nunmehr im Kabinet durch fünf Mitglieder vertreten, nämlich Leroyer lIustiz), Ferry (Unterricht), Cochery (Posten und Telegrafen), Tirard (Ackerbau und Handel) und de Freycinet (öffentliche Bauten). Zu diesen fünf Ministern aus der republikanischen Linken kann auch noch der Minister des Innern, Lepöre, gezählt werden, der zugleich der republikanischen Linken und der Union Republicaiur (Gambetta'scher Verein) angehört, während das linke Centrum noch vier Minister hat, nämlich Waddington (Präsident und Aeußeres), Leon Say (Finanzen), General Gresley (Krieg) und den Admiral Iaureguiberry (Marine). Die beiden letzteren sind weder Deputierte noch Senatoren, gehören aber «nfolge ihrer Meinungen zum linken Centrum. Von den Unterstaatssetrctären gehören zwei der republikanischen Linken, zwei der Union Republicaine und einer dem linken Centrum (der neue Unterstaatssetretür im Innern, Martin-Feuillie) an. Die gegenwärtige Lage der Dinge hat zu vielfachen Berathungen unter den verschiedenen Vereinen der Linken Anlaß gegeben. Es handelt sich bei denselben nm die Bildung einer republikanischen Mehrheit, welche das Kabinet mit aller Entschlossenheit unterstützt und verhindert, daß dasselbe jeden Augenblick der Gefahr preisgegeben ist, durch einen Bund der äußersten Linken, die sich tagtäglich unzuverlässiger benimmt, und der Rechten gestürzt zu werden. Einigen sich republikanische Linke und linkes Centrum, so werden sie die Mehrheit in der Deputierttllkammer selbst dann haben, wenn die Uniou Rcpublicaine, die äußerste Linke und die ganze Rechte zusammenhalten sollten. Kommt es zwischen beiden Vereinen zu keiner Einigung, so ist die Existenz des Kabinetö bedroht. In dem nächsten Ministerrath wird, wie die „Republique Fran^aije" meldet, eine ziemlich starte Liste von politischen Verurtheilten, denen das jüngst beschlossene Amnestiegesetz zugute kommen soll, dem Präsidenten der Republik zur Unterschrift vorgelegt werden. Anf dieser Liste figurieren die in contumaciam verurtheilten Flüchtlinge Arthur Ranc und die gelehrten Brüder Elie und Elisee Reclus. Die „Revolution Franchise" ist vom 8. Pariser ^uchtpolizeigericht wegen Veröffeutlichung'von Artikeln oder Zuschriften, die von den Communeverurtheilten Valles, Aruould, Malon uud Longuet nnterznchnet waren, ni eine Geldstrafe vou dreitausend Francs verurtheilt worden. — Ein Radicaler vom reinsten Wasser, Herr Caubet, zur Zeit Vizepräsident des Pariser Gememderathcs, ist zum Kabinetschef des Polizeipräfekten ernannt worden. Herr Caubet ist eines der einflußreichsten Mitglieder der Loge vom großen Orient.___________________ Maßregeln Italiens gegen die französische Amnestie. Mit wachsender Besorgnis sieht man in italienische» Rrgierungskreisen der Lösung der Amnestie in Frankreich entgegen. Man befürchtet, daß infolge dessen die revolutionären Leidenschaften, die socialistische und internationalistische Bewegung auch in anderen Ländern, besonders aber in del» Nachbarstaaten wieder neu angefacht werden wird. Mit großer Energie und glücklichem Erfolge ist das gegenwärtige italienische Kabinet den Socialisten im eigenen Lande entgegengetreten, und die revolutionären Leidenschaften wagten sich unter dem gegenwärtigen Ministerium nicht so kühn hervor als früher. Es kann daher dem Ministerium Depretis nicht gleichgiltig sein, die errungenen Erfolge durch auswärtige Einflüsse gefährdet zu sehen. Mau schreibt diesbezüglich der „Pol. Korr." aus Rom 7. d. M.: „Die italienische Regierung hat schon jetzt die nothwendigen Vorsichtsmaßregeln ergriffen, um namentlich gegen die französische und Schweizer Grenze eine größere Ueberwachung einzuführen und sowol die Rundreisen revolutionärer Agenten als auch die Einführung aufrührerischer Brandschriften möglichst zu verhindern. Den Behörden und namentlich den Prä-fecteu, Polizeidireltoren und Carabinieri-Kommandanten der betreffenden Grenzprovinzen wurden in dieser Richtung die gemessensten Weisungen ertheilt und die nöthigen Mittel zur Ausübung einer strengeren Controlle und Ueberwachung des Greuzverkehrs angewiesen. „In politischen Kreisen wurde auch die Frage angeregt, ob es nicht angezeigt sei, sich mit den benachbarten, auch an Frankreich grenzenden Staaten und namentlich mit Deutschland ins Einvernehmen zu setzen, um die besten nnd geeignetsten Mittel behufs der Abwendung der gemeinsamen, durch die wahrscheinliche Zunahme der socialistischen Bewegung in Frankreich drohenden Gefahren zu berathen. Die Anregung dieser Frage hat aber bis jetzt noch zu keinem praktischen Resultate geführt, da die gegenwärtige Regierung die ihr zugebote stehenden Mittel für hinreichend hält, eventuellen Ausschreitungen der revolutionären Propaganda auch ohne Anwendung von außerordentlichen Maßregeln zu begegnen. Zum Glücke hat die socialistische Bewegung in Italien noch nicht solche Proportionen angenommen, daß sie nicht bei einiger Wachsamkeit und Energie der Regierung im Zaume gehalten werden könnte. - In hiesigen diplomatischen Kreisen will man wissen, dlih der französische Botschafter am hiesigen Hofe, Marquis de Noailles, sein bei Gelegenheit des letzlen Regierungswechsels in Frankreich eingereichtes und von der neuen Regierung seines Landes unter den schmeichelhaftesten Ausdrücken abgelehntes Demissionsgesuch erneuert habe, da er mit der neuen Richtung der französischen Politik und namentlich mit dem allgemeinen Amnestie-Act nicht einverstanden sei. Hier würde man das Scheiden dieses ebenso tüchtigeil als allgemein beliebten und geachteten Staatsmannes mit großem Bedauern sehen." Die Consequenzen des Berliner Vertrages sür Rumänien. Vorige Woche hat in den beiden rumänischen Kammern die Lesung der Declaration begonnen, durch welche die durch die bekannte Bestimmung des Berliner Vertrages nothwendig gewordene Modi-sicierung der rumänischen Constitution eingeleitet werden muß. Es bedarf sicherlich keiner weitläufigen Erörterungen, um es begreiflich erscheinen zu lassen, daß dieser Schritt den Rumänen seyr schwer fällt. Er erscheint denselben als eine Prüfung, wie in ihrer Brust um die Oberhand. Ihr Geliebter mußte jeden Augenblick eintreten; was würde er fagen, sie so unerwartet in Clyffebourne zu finden? Würde er Verdacht und Mißtrauen hegen? Doch sie konnte einer Begegnung mit ihm nicht vorbeugen, selbst wenn sie es gewünscht hätte. Sie zitterte wie Espenlaub, und ein leichter Schwindel befiel sie, als abermals die Thür geöffnet wurde und mehrere Herren eintraten, unter denen sich Lord Kingscomt befand. Es fand die gegenseitige Begrüßung in der üblichen Welse statt, dann nahm Lady Wolga des Grafen Arm und führte ihn zu Alexa. „Ich habe eine junge Gesellschafterin, der ich Sie vorzustellen wünsche", sagte die Lady. „Sie ist hier fremd, und ich rechne auf Ihre Güte, Lord Kingscourt, mir behilflich zu sein, sie zu zerstreuen, damit sie ihre Einsamkeit nicht fühlt." So leise diese Worte auch gesprochen waren, erreichten sie doch Alexa's Ohr. Sie raffte sich gewaltsam Mmmnen, und es gelang ihr, ihre Ruhe zu behaupten. Lady Wolga sH^g den Vorhang zurück, nnd die belden standen einander gegenüber. „Mß Strange," sagte Lady Wolga, .erlauben Sie nur, Ihnen Lord Kingscourt vorzustellen." Alexa, bleich lns zu den Lippen und jeder ihrer Züge voll Verwirrung und banger Erwartung, erhob ihre Augen bittend zu dem Geliebten. Lord Kingscourt erschrak über das seltsame und unerwartete Zusammentreffen mit dem Mädchen, das Tag und Nacht feine Seele erfüllte und das er fern in Griechenland wähnte; aber er äußerte keinen Ausruf der Ueberraschung, noch verrieth er seine Bekanntschaft mit ihr weder durch Worte noch durch Zeichen. Ihre Augen schienen ihm zu sagen, er solle niemandem merken lassen, daß sie sich früher schon gesehen, weshalb er sie als eine Fremde behandelte und sich vor ihr verbeugte mit einer Selbstbeherrschung, welche die ihrige fast noch übertraf. Es fand keine Szene statt. Alexa's Aufregung war so rasch verflogen, daß Lady Wolga sie nicht bemerkt hatte. Kein Auge hatte diese momentane Er-regung bemerkt, niemandem war die Blässe und der bittende Blick Alex.a'S aufgefallen, als Lord Kingscourt und — der Lady Martham. „Was ist das?" dachte die Witwe. „Der Graf und Miß Strange sehen sich nicht zum ersten male; und es ist klar, daß sie fürchtet, er möchte verrathen, wer sie ist! Mein Auge ist scharf. Ich hatte also doch recht, ihr zu mißtrauen. Lady Wolga hat eine Schlange in ihr Haus aufgenommen." Sie preßte ihre dünnen Lippen aufeinander und fuhr fort, Alexa zu beobachten. Lord Kingscourt und Alexa wechselten einige Worte, dann wurde das Essen angemeldet. Lady Wolga bat den Grafen, Alexa zu Tisch zu führen, was dieser bereitwilligst that; die übrigen Gäste hatten sich bereits entfernt, lind Lord Mu'ntheron nahm den Arm der Lady Wolga. Lord Kingscourt benahm sich auch während des Essens als Fremder gegen Alexa; er sprach mit ihr über gewöhnliche Sachen, nnd sie versuchte, ihm mit Ruhe zu antworten. Er erwähnte der Vergangenheit mit keiner Silbe, aber Alexa bemerkte, daß er sehr ernst war und daß in seinen Allgen eine große Besorgnis lag. (Fortsetzung solgt.) sie härter wol kaum an diese Nation herantreten konnte, weil er kein spontaner ist, sondern Rumänien von außen her zu demselben gezwungen wird. Es ist daher natürlich, wenn die Stimmung im ganzen Lande eme sehr ernste ist und man mit Besorgnis der Entwicklung der in Rede stehenden Frage entgegensieht. Näheres hierüber theilt ein der „Pol. Korr." a«5 Bukarest, 5. d. M., zugehendes Schreiben mit; " demselben heißt es: „Der am 4. d. M. in beiden rumänischen Kammern erfolgten ersten Lesung der Regierungsdeclara« tion waren drei geheime Sitzungen vorangegangen, in welchen es zu sehr heißen Kämpfen intra muros ge-kommen sein soll. Es handelte sich nämlich zunächst um die Vorfrage, ob die Declaration, daß Art. "U der Constitution der Revision zu unterziehen se>, motiviert oder ohne Anführung von Motiven abgefaßt werden solle. Ministerpräsident Bratiano hatte schon früher in einer vertraulichen Kammersitzuug erklärt, daß er auch eine motivierte Erklärung annehme, wenn beide Häuser einstimmig dies beschließen würden. Sofort traten Kammer und Senat zu eiuer geheimen Berathung zusammen, die bis 2 Uhr nachts dauerte. Während nun im Senate über Antrag der Conserva-tivrn, also der heutigen Opposition, für eine unmotivierte Declaration gestimmt wnrde. waren die Gnllipe „Vernescu" und die „Moldauer freie unabhängige Fraction", die beide znsammen in der Deputierten-tammer durch 28 Stimmen vertreten sind, nicht davon abzubringen, daß die Declaration begründet werden müsse. Bratiano soll in dieser Geheimsitzung erklär» haben, daß er auch eine unmotivierte Declaration acttp" tiere, aber innner wieder nur unter der Aedingnng» wenn dieselbe mit Stimmeneinheit beschlossen werden würde. In den darauf gefolgten weiteren geheimen Sitzungen soll es nicht an heftigen NecriminatiolitN gefehlt habe», die die am Ruder befindliche Partel und die Gruppen dcr Oppositionspartei sich gegcuscit'li zugeschleudert haben und die darin gipfelten, daß man die „Juden-Frage" seit Jahren als politische Part"-Waffe mit einer Tollkühnheit und einem Leichtsinne gehandhM habe, wofür man jetzt so furchtbar büßen nnlsse, »»dem das Ausland diese rein interne Frasi/ nnausweichlich zn lösen anbefohlen hat. Endlich wurde gestern, wie gesagt, in beiden Hänsern das Lese» ^ gönnen. Der Spezialausschuß des Senats und d»e fünf Stimmen zählende Majorität des Kammer-All»' schusses beantragten die folgende, identisch lauten" Declaration: „Mit Hinblick'auf den Artikel 129 der Verfassung wird kraft des au« diesem Artikel result»^ rendeu Rechtes erklärt: „Es ist nothwendig, die A^ stimmungen des Artikels VII der Verfassung der Revision zu unterziehen." Die Minorität des Kammer-ausschusses, bestehend aus den Deputierten Vernescll Mother) und Codrescn (Moldauer Frastionist), beantragte die nachstehende Motivierung, die hier wörtllcy wiedergegeben werden soll, aus Gründen, die so!^ dargelegt werden sollen: ..... In Anbetracht, dav religiöse Intoleranz in Rumänien nie geherrscht hat' daß noch im Jahre I^<>4 in unsere Legislatur die Bestimmung aufgenommen worden ist, wonach ,A Allsländer, welchem religiösen Glaubensbekenntnis dieselben auch immer angehören mögen, die Naturals sierung conform Artikel 10 des Zivilcodex erlanaen können; in Anbetracht, daß die dnrch Artikel VII dtt Verfassung eingeführte Restriction nur aus ökonoM» scheu und socialen Gründen aufgenommen worden wa^ daß es im Interesse des Landes gelegen ist, daß ^ Regeln über die Bewilligung der NaturalisiclUilg ' die Constitution aufgenommen werden; daß es oA" tun ist, daß die Ausländer, welchem religiöseil Ola" bensbekenntnisse dieselben auch immer angehören mögen< durch spezielle und individuelle Gesetze, die Nat'lra^ sierung erlangen können, erklärt die Kammer, daß nothwendig sei, den Artikel VII der Verfassung ^ Revision zu unterziehen." . ,s, „Nun liegt es klar auf der Hand, daß durch om Motiviernng den kommenden Revisionstammern "^ Hände gebunden und denselben schon jetzt apodilM^ uorgezeichnet wird. in welchem Sinne dieselben Frage zu lösen haben werden. Ganz abgesehen d"v ' daß eine solche Vinculierung der Actionsfreihelt .^ Constituante die Competenz der jetzigen Kammer wc aus überschreitet, erkennen die gewiegtesten ^t?" manner im Senate, in der Kaminer und in "Nie leitenden Kreisen zu sehr die Gefahr, die >" e' ^ solchen Präjndicierung de« Wesens der Frage ^ gelegen ist. Man ist eben überzeugt, daß das Ms"^ mit einer Lösung nicht zufrieden sein wird. '" ^^, dnrch die obige Motivierung der Constituante ^ geschrieben werden soll. Man darf nämlich uf")l dem Ange verlieren, daß diese Motiviernng cM ^^ gramm sein würde, welchem bei der im ^nde 1 ^ schenoen Stimmnng jeder Wahlkandidat mwerlirun ^-Treue schwören mühte, wollte er anders aus der ^ urne für die RevisionKkmnmern siegreich hervor» ^ Wie dann diese Kammern beschaffen sein ""!"", ^ darf natürlich keiner Erlänternng. — Was ave ropa zu den voraussichtlichen Beschlüssen einer ! -^ sinnten Constituante sagen würde? — ^«'^.me»"' ist es. deren fnrchtbare Tragweite lein Be^u sich verhehlt." — 503 ---—-___——,_____ wurd^'^?^^^"egrasisch a»s Bukarest gemeldet vom !l. , m^'p"""tenlammer in ihrer Sitzung Major M«.^ "" ^l gegen 19 Stimmen die angenommen, welche eine Revision V" als nothwindig bezeichnet. "^ w^ "eft Nothwendigkeit Oagesneuigkeiten. >> ^ 'I ^^taatslotterie.) Bei der am l'», Mürz lasse n, «m '^^ ^^ '"' Gebäude der Staatsschulden- llem-i c '^^ehaltenen Ziehung der außerordentlichen 3 ' "7" Zwatölotterie zum Besten der Familien der und der mobilisierten Landwehr "°" """ fl. angefangen, auch und ^ ? "^" von 60.000 fl.. 15.000 fl,, 10.000 st. derA^l . "" einbegriffen, auf Lose. welche vonseite Ver?'^ der Staatslotterie zur Ausgabe gelangten. in St. ^""p""sfer vo» 60.000 st. wurde nach Burgau in Et,!""' ' ^ zweite per 15.000 st. nach Murau lirch «i ""b der vierte per 5)000 st. nach Feld« per 1l<^^"l! versendet; der dritte Haupttreffer '""" fl. endlich wurde in Wien gemacht, desFürsteuMet- ">°che,i ^- ^^ .Athenäum" folgende Mittheilungen zu .Deulm "^ ^"wbiugraphie bildet den ersten Band der ^ertb? c? "" ""d befindet sich ill der Presse. Der Hocuw. ? "' wird durch die Masse der beigefügten ^unente erhüht. Von den 14 Bänden sind zwei enthalte, m U^lMe" Inhalts, zwei andere (2. u. 8.) p°l<>y„ ^trats 'nerkwürdiger Zeitgenossen — Na-Carlu Ms !'" Alexander. Louis Philipp. Canning, peich , "erw :c. Die übrigen Bände umfassen De-I°W O" "l° von Monarchen, wie Kaiser Franz heln, iv 2 Leopold. Kaiser Nikolaus. Friedrich Wil« und auk ^^" P"ußen n, ,u. a. - von Staatsmännern Kliffe lu"" ^clebritäten, wie Lord Strat,oro de Red« Wi'., ^'' H""'l>oldt, Liebig. Rossini, Mezzo-dein Til"s ^" ^ ^""d enthält eine Denkschrift unter Better, ^' "^"" Pulltisches Testament". Viele, die ''M)eu2..."" ^s Politiler kennen - fügt das sei« >u "" weiteren hinzu — werden überrascht Nisjr,,A r"'^"n. dah er ein großer Verehrer der exactcr Wissenschaft war. und hielten, / 'b" ^"^ bcn Eckstein des Absolutismus äußerst , ^" erstaunt sein. zn erfahren, daß er den üsw/"!l"? '""^ b'e ständischen Verfassungen in ' "epischen Staate,! wieder zu beleben." ^it^..^^^Port aus Bozen.) Die „Bozner Frucht.,, !°>gende Daten über den Export von kc>n,e^ i„. 3,"^. ^"zc". Nach zuverläfsigell Angaben iur Ne s >^" ^^ "nf der Eisenbahnstation Vozen Iwetscht. "'^ '" Kilogrammen: Kirschen 50.900, ^e» '.!>"? Marillen 30.000. Pfirsiche 4000. Früh' ^O tzM ^' ^'^ 40,000. Aepfel und Birnen ^°nd'eln23 i ^""'l" ^^^'^^ Trauben 523.000 und ^tive in ^' ^ammhirfche von der Locv' der Äuscüt l ^^"^^"^ ^^ diesertage der Personenzug ^" Vr2' ^"^" Eisenbahn gegen Luzna.Liöan durch fuhr. »ei?t «" ^^"'lh Fürstenberg'schen Thiergarten lilnf Tl>i- ^ '" der Lichtung am Eisenbahndamme schnitte,,/ ^ ^^" Dalnmwiloes, welche ihre fein« Abteil u x ^^ dem näher tommenden Zuge zu« thaute,, U? ahnungslos das eiserne Ungethüm be» schlug siH "", wiederholtes Pfeifen dcs Mafchinisten Sprünge,, j ^"dlich z,uei derselben mit einigen eleganten ^ben jedol entlaubten Büsche, die drei anderen !^al,nt 3 ^" ^ Locomotive ersaht und gänzlich Überflüsse . < ^°der der Maschine waren mit Blut ܰh Stück'/!3 .^""lcn '" der nächsten Station nur Werde,,. ""lsch von den Maschinentheilen abgclvst ^alsch^Giftige Siegelmarlcn.) Für die Ofner '"e griiker. m '" ""cr Budapester Papierhandlung ?^r Lies... ^""" Siegelmarlen bestellt. Nach er- M unters.^'? "'"^e die Farbe dieser Marten che- l>i. «lnzel 3. ^""b" constatiert würde, daß die Farbe 3 ' »uelHpK "le ein Quantum von Arsenik cnt. " ^ew^si»^""^"d ist, einen Menfchcn zn tödlcn. ^ ^Nlus bestätigte diese Analyse. ick^r G^"^'k"nischc Ncclame.) Ein Dieb tun ""e hier ,i^ ^"' ^uhernna^ „Herr Präsident, sie "icht luä ^ ^l>"' wenn die verdammte,! Zei-brn^ der E^^"' bricht man irgendwo ein, liegen terla l'l'tterlz ^ "'^ ^"' ^'sch. überall. Tritt man Wird«"" da ist""«'".'""" sie in die Hand - lnit. H^' ^er U°'-/, ",n Wunder, wenn man abgefaßt l"3'2' wie?2l"statter bemerkt dazu: „Wieder eiu ^ier^ ^"tuu. Kud'g es ist. zu abonnieren. Gerade nen/e ""öer«rden t^ s^."''^e 'h"s vorzüglichen Pa< z«nuf diese!'^ ^"l trotzdem beträgt das Abon-Und », ""lern l,,!., "^ drei Dollars pro Quartal, ein-""ehmlich. "" "lch für acht Cents fehr hübsch fokales. Aus der Handels' und Gewerbeülmmer für Krain. (3orts) Zur Kenntnis des Plenums wurden gebracht: 1.) Die vom hohen l. l. Handelsministerium mitgetheilte Abschrift einer Aeußerung des Lloyd, enthal. tend Andeutungen, in welcher Weife sich die Versender, beziehungsweise Empfänger von Bierfässern und Papiersendnngen om den Folgen während des Seetlantplxtes etwa vorgekommene! Beschädigungen wahren lönnen. wurde den betheiligtcn Kreisen mi> getheilt; 2.) der Bericht über den Handel Konstantinopels im Jahre 1877; 3.) der Erlaß des k. k. Handelsministcrillms, nach welchem der Handelsvertrag mit Flankreich abgelaufen und der voia/schlagene Meistbegünstigungsvertrag mit Frankreich nicht angenommen worden ist, wurde in der „Laib. Zeitung" veröffentlicht - 4.) der Erlaß des k, t. Handelsministeriums vom 17. Jänner d. I., mit welchem dasselbe mittheilt, daß es den statistischen Bericht pro 1875i zm erfreulichen Kenntnis nimmt und für die sorgsame Zusammenstellung desselben der Kammer den Dant ausspricht; 5>.) die Einladung zur Gewerbe und Industrie. Ausstellung, welche >m Monate August 187i> in Tcpliz, verbunden mit rinrr Ausstellung antiker und modemer kunstgewerblicher Gegenstände, stattfinden wird; <>.) die Mittheilnng der Wiener Schwestcrtammer, daß alle Kammern bezüglich der gemeinsamen Adresse anläßlich des Festes der silbernen Hochzeit des Allerhöchsten ssaisrrpaares ihre zustimmenden Erklärungen liba/geben haben; 7.) die Einladung zum zweiten internationalen Maschlnenumrtl zu Leipzig am 13., 14., 15). und 10. Juni d. I. nnd zur iuteinationalen Ausstellung 1tttt0 i» Melbourne, sowie das vom l. l. Haudels-Ministerium übermittelte Program!,, über die iu Berlin zu veraustalleiidc internationale Ausstellung für die a/sammte Miihlenindnstrie; «,) die Mittheilungen des k. l. Landes- als Handelsgerichtes in Laibach, und zwar: k) bei der Firma „Klalnische Iudustriegesellschast" die Eintragung drr Erhöhlina, des Gnmdtapitals vou l>00,000 fl. auf l.7lX»,000 fl.; d,c Eintragung der Herren Acrwal. tungsräthc: Michael Angclo Freiherr v. Zois, Earl Lnckman», Josef LuÄmann. Vincenz Seunig, Alexander Drco in Laibach, Leonhard Wollhcim in Wien und Victor Rnard in Sava, des Direktors Carl Luckmann, des Obmannes Freiherru v. Zois, des Obmann-Stelluertretcis Vinrenz Scuuig; der Löschung der dem Hermann Seuulg ertheilten Procura; d) d,e Eintragung der Einzeln'firmen: Math. Gerber, Ioh. Mathian »i Laibach; o) die Eintragung der Gesrllschaftsfilina: Ferd. Bil,na H Kasch in Laibach; ch die Löschung der Einzelnfirmen: P. Auer, I. Plciweiß und Ferdinand Bilina in Laibach; t;) die Löschung der dem Franz Kasch zur Zeichnung der Firma „Ferdinand Ailiua" ertheilte» Procura; t) die Aufhebuug des Iofef Gre-gorits'schcn Eoncursel; 9.) die Mittheilungen des l. k. Kreis- als Handelsgerichtes in Rndolfswerth, u»d zwar: a) die Eintra» guug der Einzelnfirma: Rudolf S. Vogt ,n Gotlfchee; li) die Beendigung des Concurses über das Vermögen des Ferdinand Sever in Naffenfuß. 10.) Das l. t. HandelSuiinisteriunl übersendete lnit Erlaß vom :ll. Jänner d. I. einen Auszug aus einem vom Fregattenkapitän Lang eingelangten Berichte über die Verhältnisse von Cuba. Nach diesem sind Hauplartitel des Imports (tonsuniallilel, welche von den Vereinigten Staaten gestellt werden. Möbel werden znmcist durch Kommissionsgeschäfte importiert. Es gelangen auch Wiener Fabrikate voll Thouct zum Verlaufe. Für Glas-, Perlen- und Äroilce.Arbeitcu, Luxusartikel ist weuig Bedarf, und dieser wird fast ausschließlich aus Frankreich gedeckt. Musikalische Insttumcnte werden aus Frankreich, Klaviere aus Nordamerika bezogen, Hauoschuhc habcu geringen Cmlsmn, der aus Paris und Madrid gedeckt wnd, Streichhölzer sind theils französische Wachshölzer, theils schwedische, große Quantitäten werden auch in Euba erzeugt. Schuhe liefert Frankreich, Wein Frankreich und Spanien, Bier England, Deutschland, Schweden. Das Dreher'sche Exftortbicr war einige Zeit sehr beliebt, erzielte hohe Preise, als sich jedoch d,e Qualität verschlechterte, wuroeu leine Bestellungen mehr gemacht. Leinwand wird aus England, Frank» reich und Oesterreich bezogen, i» feiner Leiuwand macht eiue Gesellschaft von 18 Slovaleu gute Ge< Ichäfte, weil die Damen großen Luxus mit feiner Wäsche treiben. Tücher, Baumwollstoffe uud Katluue geben England und Amerika. 11.) Der Erlaß des l. l. Handelsmiuistcriums vom 28. Jänner d. I., mit welchem mitgetheilt wird, dah eine Aenderung der bestehenden Vorschriften über die Entrichtung der Stempelgebühr bei Frachtbriefen nicht eingetreten ist, wurde am 25. Februar iu der „Laib. Ztg." veröffentlicht. (Forts, folgt.) — (Patriotische Stiftung.) Die Dtvectien der „Nfsicurazwni General," in Trieft hat beschlossen, zum Andenken an das Fest der silbernen Hochzeit des KaiserpaareS einen Fond zur Anschaffung von Lbsch, gerathen fttr die freiwilligen Feuerwehren Oesterreich-Ungarns zu stiften und dcnfelben vorläufig nut 20,000 Gulden Papierrente zu dotieren Dieser Fond soll, wie man vernimmt, den Namen führen : „ttaiser-Fianz-Iosef-und KaiscrinMisabeth-Stiftung der l. t. priv. Nfsicura-zioni General, in Lrieft zur Anschaffung von Lösch-requisite,! für die freiwilligen Feuerwehren," — (Ueberschung.) Der Stabsarzt Herr Dr. Ma» ximilian Schüler des Garnisonsspitals Nr. 8 i« Laibach wurde zum Feldspitale Nr. XV. übersetzt; an dessen Stelle tomnit der dortige Stabsarzt Dr. e vermuthet wird, ist das Feuer durch Kinder, welche mit Hund-Hölzchen spielten, verursacht worden. — (Tombola.) Das Resultat der am letzten Sonntage in Klagensurt abgehaltenen öffentlichen Wohl, thätigleitstombola ist ein über Erwarten aMlzenocK; der zugunsten der Armen erzielte Reingewinn dürfte circa 1200fl. betragen; die Betheiligung vonseite des Publikums war uoch größer als im vorigen Jahre, da daS günstige Wetter Taufende von Mitspielenden und Neugierigen aus der Stadt und vom Lande angelockt hatte. Die Hanpttombola (100 st.) gewann nach einem Berichte der „Klagcnf. Ztg." Herr Postamts.Official Biber, während die zweite Tombola (50 fl.) von einem Zöglinge der Hufbcjchlagslehranstalt und einem Ba»er ans Terndors gewonnen wurde. Die letztgenannten ließen sich nicht oarauf ein, zu „rittecn", scmbern theilten sich in den Gewinn und fuhren befriedigt in einem Einspänner von bannen. —ä. (Theater.) D,e vorgestrige Theatervorftel-lung war ziemlich gut besucht uub verUcs in jeder Ve» zichung vollkommen befriedigend. Der einactige Schwanl „Frauen lEmancipat ,on" von llarl Sonnlag lft ein recht netter und heiterer Scherz, erhebt jedoch leine weiteren Ansprüche, als das Publikum durch eine gute halbe Stunde gemüthlich zu unterhalten. Wie in allen solchen dramatischen Klemigteiten leidet auch h'" d»« Wahrscheinlichteit der Eharattcre und Verhältmsje »^« der ironischen Uebertreibung, weiche die lächerlichen Eigenschaften gleichsam h.nter ein «j"st"berungSalaS stellt, damtt sie desto auffallender und treten. Das lust ae Stückchen wurde sehr lobensw-rtl, abgespielt. Frau Ludw!a A.cdenle) und Herr Wald. burger (Pastor Linge..) lachten vortrefflich ausgearbeltete Charallcrstudien voll wniischer. nchtig aMpchlel Nuancen und bewirkten ein durchaus klappendes Ensemble, in 5N4 das Herr Direktor Ludwig (Ascher) durch seine übermüthig lebhafte Darstellung prächtig eingriff. Die com-menttc^nden Partien der Nebenpersonen ^Beate" (Fräulein Lcmghus) und „Christine" (Frl. Simon) hätten wir etwas breiter und gravitätischer angelegt gewünscht. Auf das Lustspiel folgte ein Klavierkonzert, bestehend aus drei Piecen: „Die Forelle" von Heller. „1^6 touriwi" von Schulhoff und „Vako kniianto" von Booy-Lysberg, mit welchen Frl. Valentine Karinger, eine hoffnungsvolle junge Pianistin, die sich im vorigen Jahre bereits einmal im Casinovereine hören ließ. vor die Oeffentlichteit trat. Der reichliche Applaus, der ihr zutheil wurde, mag in diesen« Falle wol nur zum kleineren Theile der bekannten Nachsicht und De-licatesse unseres Publikums zuzuschreiben sein, vielmehr ergab er sich spontan als Folge der wirklich bewunderungswürdigen Fingerfertigkeit, die der Debütantin nebst einer ganz bedeutenden Sicherheit und Reinheit des Anschlages zugebote steht. Namentlich die letzte, mehr ins Gehör gehende Nummer erzielte eine große Wirkung nnd die Production im ganzen einen so schmeichelhaften Erfolg, daß wir der jugendlichen Künstlerin zu der ihr bei fortgefehtem Streben sicherlich bevorstehenden glücklichen Laufbahn nur gratulieren können. Die reizende Operette „Hochzeit bei Lat erne nsch ein" von Offenbach führte den angenehmen Theaterabend zum gelungenen Abschlüsse. Frl. Massa ^Katharina) und Fräulein Habrich (Fanchette) schienen vorzüglich disponiert und sangen alle Piecen, besonders aber das köstliche Zantduett, mit außerordentlicher Bra-vour und unwiderstehlicher Drastit im Mienen» und Oeberdenspiele. Auch Herr Arenberg (Pierre) war sehr gut bei Stimme, und Fräulein Binder (Denise) machte einen sympathischen Eindruck. — (Tarvis-Pontebabahn.) Die italienische Regieruug wurde, wie der „Monitore delle Strade Ferrate" meldet, von der österreichischen verständigt, daß der Bau der Bahn Tarvis-Punteba im Mai vollendet sein wird, und daß die Eröffnung der Bahn für den 1. Juni in Aussicht genommen fei, Zu den noch unvollendeten Arbeiten gehört auch die eiferne Brücke, welche die Bestimmung hat, das österreichische Netz mit dem italienischen an der Grenze zu verbinden, und an deren Herstellung eben in einer Grazer Fabrik gearbeitet Wird. Zufolge diefer Eröffnung hat die italienische Regierung beschlossen, auch ihrerseits die Arbeiten an der Pontebabahn beschleunigen zu lassen. Die Rudolfbahn hat mit der „Alta Italia" bereits den Stundenplan für die Züge Wien-Rom vereinbart. tleueste Post. (Original«Tele^ramme der „Laib.Zeitung.") Budapest, 11. März. Plenarsitzung der Rcichs-rathsdelegation. Klaic und Genossen interpellieren den Minister des Aeußern betreffs des häusigen Vieh-raubes auf der dalmatinischen und der herzegowini» schen Grenze. Der Antrag des Budgctausschusses, betreffend die Indemnität für die im Jahre 1«7Y noch verausgabten 417 10 Millionen, wurde ohne Debatte angenommen. Ein weiterer Nachtragskredit pro 1878 von 5 Millionen wurde, obwol vom Ausschüsse gestrichen, mit 35i gegen 22 Stimmen gleichfalls genehmigt. Drei weitere Ausschußanträge, betreffend den Occupationskredit pro 1879, wurden nach längerer Debatte unverändert angenommen. Berlin, 11. März, Der Reichstag lehnte den An« trag Büylers wegen Zusammentrittes eines europäischen Kongresses behuf« allgemeiner Abrüstung ab. Für den Antrag stimmten nur drei Mitglieder des Centrums und die Socialisten. London, 11. März. Die britische Flotte verläßt unverzüglich das Marmarameei nnd bleibt vorläufig in der Besitabai. Ein britischer Emissär wurde mit Vorschlägen zur Eröffnung der Unterhandlungen nach Kabul entsendet. Die Reaieruna erklärte im Varla- mente, sie beabsichtige den Kurumdistrikt nicht wieder an Afghanistan zurückzugeben. Madrid, 11. März. Die Cortes wurden aufgelöst. Konftantinopel, 11. März. Sechs türtische Bataillone sind in Adrianopel eingerückt. Graz. 10. März. (Presse.) Nachdem ein Jahr seit der Wahl des Comites verstrichen ist, constituiette sich dasselbe gestern nach eingehender Debatte als Execntivcomitc der Landesausstellung im Jahre l 880. In den letzten Tagen ist ein lebhafter Umschwung zugunsten der Ausstellung zutage getreten. Die Land-Wirthe sind durch die Rede des Handelskammer-Vertreters für die Sache gewonnen worden; der Landesausschuß war nicht vertreten. Pest, 10. März. (Frdbl.) Der Antrag auf Be« willigung der vom Ausschusse an der Vorlage pro 1878 gestrichenen fünf Millionen wird in der morgigen Plenarsitzung von Baron Pirquet gestellt werden. Die Einzeichnungen in die Rednerliste erfolgen erst morgen früh. Die Debatte wird jedenfalls Donnerstag beendigt sein. doch kann die Schlußsitzung wegen der ungarischen Delegation erst bei Beginn der nächsten Woche stattfindeil. Szegedin, 10. März. (N. fr. Pr.) Dorozsma wurde heute vormittags um l0 Uhr vom Wasser überflutet. Bis 2 Uhr lagen über 40(1 Häuser in Trümmern. Die Stimmung im Volke ist furchtbar erregt; die Stadt hat einen einzigen erhöhten Punkt, ihre Kirche, dort campieren jetzt die Leute. Ferner liegen noch folgende Depeschen vor: 10 Uhr 1b Minuten vormittags. Die Schutzarbeiten wurden während der Nacht mit viel Glück vollzogen; sie stehen heute besser als aestern. Genügende Arbeitskräfte sind vorhanden. Regierungskommissär Lukaö wuvde bei Besichtigung des Dammes durch einen Strolch angefallen. Letzterer wurde sofort ins Gefängnis escortiert. — 11 Uhr 10 Minuten. Wir haben eine Schreckensnacht überdauert. Die Gefahr ist noch sehr groß. Äei der Alföldbahn steht das Wasser 20 Fuß 3 Zoll hoch, also 3 Fuß höher als in der Theiß. Von Oros-haza, Kanischa und Szabadka sind 1000 Hilfsalbeiter eingetroffen. Die Stadt wimmelt von unglücklichen Flüchtlingen. Hier steigt das Wasser, welches durch fünf Kanäle in die Theiß abfließt, nur langsam. Bei dem Bahnhofe der Alföldbahn ist das Wasser trotz verzweifelter Arbeit nicht aufzuhalten. Von Dorozsma her ist Kanonendonner zu vernehmen. Ungefähr 100,000 Joch Feld von Percsora bis Hieher sind unter Wasser. Das Wetter ist freundlich; die Arbeiten dauern unausgesetzt fort. Bukarest. 10. März. (Pol. Kon.) In einer gestern abends stattgefundenen vertraulichen Sitzung der Kammer erklärte der Ministerpräsident Vratlano, daß der Berliner Vertrag das Prinzip der Gleichheit aller Neligionsbekenntnisse statuiert habe. Dieses Prinzip werde von Rumänien angenommen. Dagegen werden die nationalen und ökonomischen Interessen vor einer Inosnilbelflutung durch Spezialgcsetze gesichert werden müssen. Infolge dieser Erklärung des Millislerpläsi-denten ging der Antrag auf eine motivierte Resolution mit Majorität durch. Telegrafischer Wechselkurs. vom ll. März, Papier - Rente Meteorologische Beobachtungen in LaibaH^ ----------------------------------------------------------------------.----------«^e °" "ö ^ I» » -3 3,^ _ "^_^I _^^,__^2^.^ ^ ^.M?'^39^63'^- 10' O? schwäch heiteT^ g.ga 11. 2 „ N. 736 16 -s-ili-6 TW. mähig heiter 9 „ Ab. 736 24 ^. »2 TW, schwach bewölkt Morgens Frost, tagsüber heiter, warm, windig', !^,y Abendroth, dann bewollt. Das Tagesmittel der WärM« "r um 4 1' über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Ottnmar Vambers' Wir theilen hiemit allen unseren Verwandten. Freunden und Actannten mit, daß unser innig!»' gclicblcr Gatte, beziehungsweise Vater, Schlmeger-und Großvater, Herr Veit Muscke. k, l. Finanzsclretär i. P. . mn 9. März 1879 nach lurzem Leiden und Empsans der heil. Sterbesakramente in 73. Lebensjahre !"'» im Herrn entschlafen ist. Die Hülle des «erblichem',: wird DienStag den N. März 1«?9 um 11 Uhr vormittags im Se, tl^on Flo«ol,e, Vera ülo»oor, als Enkel. «trfle Ncierm, deichen «ufbahrung». und Veerbigung»'^ in Giaz, ^NVsi>N^t>V!^^ Wien, 10. März, (l Ut»r.) Die Börse befand sich auf Grund der günstigen Kursnachcichten von anderen Plätzen in bester Stimmung und gab dieser o.lM l ^ OVll(NV5«>lU^. fturzung einen immerhin sehr kräftigen «usdrucl. In erster Linie gewannen Prümienpapiere: aber auch die Eisenbahnactien wurden der entschiedenen Älehrz^ wesentlich hoher dewcrthet. . ^<" «elb W«e Papierrente........6330 6360 Silberrent«........6410 e>420 Voldrente .........7630 7635 Lose. 1854........112— 11205 » !8«"........N7__ 11725 . 1860 (zu 100 fl.) . . . 12650 »2750 " °^" .... 151' I5l50 Ung. Prämien-Anl.....88 50 38 75 Kredit'L..........1W 50 iy? _ «udolf«»L.........16 50 17. _ Prämienanl. der Stadt Wien 99 99 20 DonauNegulierungs-Lose . . 10550 105 75 Domänen «Pfandbriefe . . . 14275 143 25 oesterr. Schatzschein« 1881 rück» zahlbar.........99 _ 100 - Oesterr. Schahscheine 1882 rück- zahlbar........98 25 98 75 Ungarische Ooldrente .... 8545 8555 Ungarische Eisenbahll-Anleche . 103 50 104 -Ungarische Eisenbahn-Anleihe. Tumulativstückc......103-25 108 50 Ungarische Schayanw. vom I. 1874..........118 50 119 Uniehen der Stadtgnneinde «ii,n i.< « ,^ .... 9? 25 97 75 V«ld Ware l Grundentlaftunge Vbllgatlouen. ^ Vöhmen......... 102- 103 — Niederösterreich...... 104 50 105 — Galizien......... 98' 8850 Siebenbürgen....... 76 75 77 25 Temeser Nana»...... 77 25 78 - Ungarn.......... 81-5,0 8250 Uctlen vou V«ut>«. Anglo.österr. Bank..... 100 75 >01 Kreditanstalt ....... 23375 234— Depositenbank....... 160 162 - Kreditanstalt, ungar..... 226— 22625 Österreichisch - ungarische Bank 792 - 793 - Unionbant ........ 6950 6975 Vertehrsbank....... 108 - 109 - Wiener Bankverein..... IN 50 111'7b «lctlen v«n tr»nbp«rtUuterneh' mnngen. V«lb Wale Alföld-Bahn .......119- 120 Ponau.Dampfschiff.'Gesellschaft 524 - 525 Elisabeth-Westbahn.....168 — 168 50 Ferdinand«.Nordbahn . . 2087 — 209!i — Franz.Ioseph-Nllhn .... 13250 l33 -Galizische Karl-Ludwig. Vahn 224— 224 50 Kaschau.Obcrberger Nahn . . 104— 104 50 Lcmbcrg'Czernowiher Nahn . 123 50 124 - Lloyd . Gesellschaft.....612-613 Oesterr. Nordweftbahn . . . 116 25 116 75 Nudolfs-Äahn.......121 50 122 - Staatsbahn........249— 249 50 Südbahn.........g5 50 66 - Theih.Bahn........18875 18950 Ungar-galiz. Verbindungsbahn 85 50 8« Ungarische Nordostbahn . . . 116 25 116 75 Wiener Tramwali-Oesellsch. . 175 75 176 -- Pfandbriefe. Nllg.öst. Vodenkredltanst,(i.Gd.) N125 11150 « » .. <^ London, lange Sicht - .«15 ^ Pari«......... " Geldisrlen. Dukaten . . . 5 ft. 53'/." " 29 . Napoleonsb'or . 9 ^ 28',,^ , Deutsche Reichs. 5?," . Noten .... 5? „ 3b » «g ^ Silbcrgulden . . 100 „ ^ " ' "« Obliaat"<^ Krainischc cilrundellllastungs'"^^^ " Ns!Nn»nn»l<'l-U!!a Geld 9l "U, Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papierrente 6.'5'.°,5 bis 6360. Tilberrente 64' - bis S4I0, Goldrente 7630 bis 7S40 Kredit 2«3M bis 23390. Mli^ 10l London 11« ?b vis 11? . Napoleons v'29 bis 9 ^0, Hilbc^ 100 — bis 100 .______________________________________^_____________________________________^