H5E5E5H5E5H5H5E5H5E5H5E5H5E5E5^E5E5-E5H5H5H5E51 Programm des k. k. Ober-Gymnasiums in Rudolfswert für das Schuljahr 1881—2. Inhalt: Der absolute Genetiv bei Homer von Johann Teutsch. Schulnachrichten vom Director. mm Rudolfswert. Druck von J. Krajec, Verlag der Lehranstalt. llsaSSSHSHSaSBSSSEŠEŠaŠigHSasaSHSagESHSHSBEZSagEiS Der absolute Genetiv bei Homer. (Beleuchtet durch s&mmtliche in beiden Epopöen vorkommende Stellen.) Der sogenannte absolute Genetiv der Griechen, dessen Wesen und Bedeutung wohl fast durchgehends mit jener des ablativus absolutus der Lateiner übereinstimmt, drängte sieh naeh Curtius erst allmählich, nachdem den Griechen der Ablativ in Verlust gerathen war, ganz für diesen ein, ist aber im Griechischen selbst eine erst werdende Construction, deren stets wachsende Verbreitung von Homer ab sich beobachten lässt. Trifft das Particip mit der an und für sich schon bedeutungsvollen Casus-Form des Genetivs zusammen, so kommen auch in der altepisehen Sprache innerhalb dieses Gebietes alle jene Möglichkeiten vor, die wir in der gewöhnlichen Grammatik dem Genetive zugewiesen finden, will sagen: auch bei Homer findet sich der mit einem Participe verbundene Genetiv das einemal in der Abhängigkeit von Verben der verschiedensten Art, ein andermal von einem Adjectiv in seinen drei Vergleichungsstufen, wieder einandermal von einem Pronomen, einer Präposition oder einer ihr verwandten Partikel, und endlich von einem Substantiv in subjeetiven oder objectiven Verhältnisse regiert. Um nun zuvorderst der Verben zu gedenken, welche ein Object im Genetive zu sich nehmen können, so haben auch ihre Participien die Bestimmung, entweder diese Genetivobjecte zu ergänzen oder aber die Umstände, welche die Einwirkung herbeiführen oder begleiten, näher anzugeben. Von diesen Verben aber sind es besonders zwei Hauptarten, welche an dieser Stelle zu erwähnen sind und die auch in der Sprache Homers die verschiedensten Nuancierungen der Construction nach sich ziehen, nämlich die Verben, die eine Sorge und Trauer einerseits und jene, welche ein Hören und Vernehmen andererseits ausdrücken. Dabei muss man aber, will renn anders den Sinn oix d).sy/£io yomuivr.u. Ebenso das einen grössern oder geringem Orad des Affectes bezeichnende xr]8siXog Mtvt-Xaog. Bei dem Verbum axovm hingegen enthalten in den Ilias an allen Stellen, eine einzige ausgenommen, die participialen Genetive eine nähere Bestimmung des Redenden, in der Odyssee aber linden wir von beiden Beziehungen ziemlich gleichhäufige Fälle. Die Stellen in der Ilias wären folgende: II. I, 381: roto o ’AnoU.mv ev£a[itvoio ijxovcrev ete. 396: noU.dxt yaQ ato nnroog ivl ftiydooirTtv äxovaa tvyoutvrjg etc. VI. 281: iycb öe naQiv fttreXtvrrofiai, ocpoa xaXtfJvm, ai x’ i&ilrjff' tinovrog axovt/iev. X. 216. rol d' ovx idov dyd-aXfiolcnv vvxra dl dgifvalr/v, äXXä xXdy^avtog uxovrrav. XV. 199: 01 t&ev drnvvovrog dxOVfTnvrni xal dvdyxrj. 506. XXI. 476: fii] otv vvv srt na.- TQÖg ivi [csydgoiatv axovtrtn tvyopitvov etc. XXIII. 452: toTo d’ ä vtv&tv iövtog öfioxXrjrfjQog dxovcraq syvm etc. Die Stellen in der Odyssee: I. 289: d de xt r*#rr/öros axovoißg urid' ir iövrog. II. 220; 375. IV. 728: vvv av itulä' uyanr(ibv uvrjpelrl’ftvro frve).?.at dxXta ix utydoow ovd oourjdtvros axovau, 748. XT. 458: sl’ nov en £coovrog axovtrt naidog ifielo. XVI. 301: nrt nc ’intn ’Odwfjog dxovadrm evdov ionog. XVII. 215: in diesen Sellen die vermittelte objective Beziehung ; in folgenden die unmittelbare: Od. II. 423: rol ä' örptvovrog dxov- ffccv. III. 95. ... ti' nov onanag ficpftcthimoiv reotaiv rj aXXov fiv&ov axovaag nXa^OfiivOv. IV. 325. VIII. 95: ßaqv de artvdypvtog axovrrtv. 534. IX. 497: si 81' yfl-eyt-a/ievov rtv tj avdrjtranog axovmv. X. 221: KiQxrjg 8' evdov axovov dtiSovar/g 6m xaXfj, iarov inüiyO}itvrjg fieyav fifißQozov. XII. 265: fivxrj&fj.ov r‘ *\xovoa ßoäv avXitojttvdaiv etc. Während also bei den oberwähnten zwei Hauptarten der Verba das Particip uns als ein wesentlicher Zusatz zu seinem Nomen oder Pronomen erschien, tritt uns dasselbe bei anderen Verben, namentlich jenen, welche ein Erzielen, Erstreben (also bei den Verben: axomi^uv, oolywad-cti, Uvai, igäv, dvTäv') bedeuten, ferner bei jenen der Fülle und des Mangels («Xfi&uv, dsiso&ai) und endlich den Verben des Erinnerns und Vergessens, in einer Weise entgegen, so dass es wohl wie bei den Accusativobjecten einen bedeutsamen Umstand einführt, keineswegs aber einen nothwendigen und unentbehrlichen Theil des Objectes bildet. So z. B. heisst es in II. VIII. 118: tov d' l&vg /it/iaßrog &x6vnae Tvdeo? viog. Hier tritt zu dem regelmässigen Genetivobjecte noch eine prädicative Bestimmung im Participe hinzu, welche zwar einen bedeutsamen Umstand zum Objecte liefert, schlechterdings aber nicht ein wesentlicher oder gar nothwendiger Theil des Objectes ist. Denn das ist die Hauptsache zu erfahren, dass „Diomedes den Speer auf ihn (den Hektor) abschleuderte, dass er ihn aber ab schleuderte, als Hektor gerade auf sie (Diomedes und Nestor) eindrang“, das ist entbehrlich, wenn auch das Verständnis befriedigend. Ebenso II. VIII. 215: rw nXfj&ev djtög mnm xcu ävÖQÜv drrmardmv eiXofievcov. Od. XV. 23: xoi'Qidioio qiXoio ovx tri fiifivrjtai Tt&vtjörog. II. XXII. 389: ti de karovim nto xaraXfj&ovt’ eiv ’Aiduo. In allen diesen angeführten Stellen sahen wir den Genetiv von einem Verbum regiert und wie die participiale prädicative Bestimmung mehr oder minder sich diesen Einwirkungen ansehloss; nun gibt es aber eine Unzahl von Stellen, in denen die participialen Genetive von Präpositionen, namentlich von neql, ix, vn&Q und den uneigentlichen Präpositionen uixrpci und ydoiy regiert erscheinen; so von nen(: i^iau z& — ozslvsi iv uivozdza, ntQl hatQixlow Oawvzoi. H. XVI. 757. II. XVII. 120; 182. II. XVIH. 173. 195. II. XXI. 151 : eifi ix llaiovivfi tQißaXov, zr;lil&’ iovarß. Od. VIII. 360. von vtisq: ' 11. XV. 665.: w» vnsg iv&dd’ iyco yovvd^o^ui ov naQsöv zw tazdfievai xQaztQäg. Von dixrjzi: Od. VI. 287: xul d’ a/J.?] vifisaoj, »/ 1ig TOtavTu j'f öt^oi y z’ usxrjzi (piXm nazgog xul (trpr/og ioivaiv uväQuai niayrpui etc. Od. XVI. 94. Von ydqiv: II. XV. 744: t)g zig de Tnömv xoü.rig int t’tjvai qiooao avv nvol xifitixo ydoiv "Exroqog ozyvvavzog. Besonders aber erscheint die Präposition ino in dieser Verbindung bei Homer so, dass spätere Schriftsteller, ohne die Präposition inb zu setzen, den in inb liegenden Begriff des Einflusses, durch einen sogenannten absoluten Genetiv ausgedrückt haben wurden, z. B. II. II. 334: vnb de orirayi^ezo yaiu ).uüp tqovzuv. II. XVI. 277: duql de vfjeg dfiegdaXeov xopdßrjtrav dvtrdrroov in Ayaiäv. II. IV. 422: Mi d’ 6z’ iv aiyia).6> noiixrffii xvfia d-akdaarig oqvvz’ inaoaiztQov Zsqivgov vno xinqaavrog. II. XII. 73, 74: ovxh’ anttz’ 6tu> ovd’ dyyüov dnoviea&ai dxpofiijov nnozl dazv ihyßivrmv vn lAycci&v. II. XVIII. 220: &g d’ 6z' uQtqtjlrj qcon’j, Uze z’ ’iayt aut.niy^ äazv neginXofiemv Örjtaiv vno {h’fioQcüGzicov. Od. IX. 484: ixlvadr/ de &dlaaffa y.aztnyo\iivrfi inb nizQrß. 541. Vergleichen wir ferner die Stelle in II. II. 95: vno de anvayl^tzo yaiu ).am' i£6rrar mit den früheren, so ist in derselben die Präposition vnb zwar mit dem Verbum ea äovQa x. z. X. II. VIII. 64: tv&a 6’ du oifimyi) zs xal (vybiXrj niXsv unänCyn dXXvvzco* ze xal öXX.Vfitvcov x. z. X. Od. V. 316: fitcov 6i oi ißzbv ea$ev deivi] fiiöyo^ivcav uvtucav iX&ovaa xtviXXa x. z. X. Od. X. 123: äcpao 6k xaxos xövaßo? xarä vfjag öq&qüv drdoäv r’ dXXvfiivwv vtjüv ■&’ ufia dyvvfitvdoir. Od. XXIV. 69: noXXol 0’ rjowtj ’Ayuiol ztvywiv iQ^travro nvqr\v ntQi xaio- fitroto x. r. X. 100: dyyifxoXon 6s aq} 7{X&e äidxzooog d(jywjjÖYZT]g ipvyag HvtjimriQm xazdyav ’Odvciji öa^iivzutv. 346: zov 6’ avzov Xvzo yovvaza xal qitXor fjZOQ, mj/iaz’ dvayvonog «. X. 534: zßv öiutvov izÜQOto x. z. X. H. XI. 2o0: xoaztQÖv qd i ntvdog ocp&aXuovg ixdXvxps xaGiyrr\zoio ntaövzog x. r. X. Od. XVII. 489: Trjle/xayog 6’ iv (ih* xnadiri jxiya niv&oi di£sv ß/.rj-liivov x. z. X. Od. IV. 164: noXXä yäg dXys’ e%si nazqbg naig oiyojikoio iv fisyanoig x. t. X. Od. XIV. 144: dXXu p’ 'O6voor\ös nö&og ai’wzai oiyofih’oio. Solchen Stellen mögen ferner gegenübergestellt werden folgende, in welchen uns eine dem Gesichts- oder Gehörssinne auffallende Erscheinung sammt einem ihre Veranlassung bezeichnenden participialen Genetive entgegentritt, und in welchen letztere mit ihrem Substantive mit einem nur mehr sehr schwachen und äusserem Bando Zusammenhängen, Fälle also, die sich sehr leicht in einen wirklichen absoluten Genetiv verwandeln lassen. Od. X. 122: acpuQ 6s xaxög xövußog xazä vijag öqcoqsiv dvör/äv z' öXXvfievm VTjäv ■&’ oifia dyvvfisvdm. XI. 606: d/icpl 6i jxtv xXayyrj vsxvwv r\v oiwüv &g, rzdvzoö’ aTVQOj^tvrav. XIV. 412: xXayyi) y6' döntxog aozo trvwv avXt^Ofisrdcov. Od. XIX. 208: WS *»]g zi\xno xaXd naoijiu ödxQv ysovarfi, xlaiovorfi ibv uvÖQd naQi'ifitvov. Od. XXII. 308: r&v 6s crzövog uqwz’ dsixijs xodzav tvn- zoptvcav x. r. X. Od. XXIII. 41: aXXd azövov olov dxoviru xztivofxtvaiv x. z. X. XXIV. 185. Ebenso verhält es sieh bei den Verben des Geruches. Aehn-licher Art sind die Stellen, in denen bei Gelegenheit der Schilderung einer Schlacht oder eines Kampfes, der Bezeichnung eines Körpertheils oder jener von Waffen participiale Genetive sich unmittelbar an jene Bezeichnung- des Körpertheils oder der Waffen sieh ansehliesst. II. XVII. 47: ä\p 8’ avayatofiivoio xarh nrofiayoio frdfisfrXa vv^' x. r P.. Od. IX. 442: avai 8’ 68ivr\m xaxijffir rtwo/ievog ndrtrav nimv ineuaitrn rütra oo&öv Irrrnormv. Od. XII. 248: ijdri r&v ivörjrra noSag xai ong vntp&ev v\potr’ txtioofievmr. Od. XVI. 92: fj fiala fitr xaraSdnrtr’ Axovovrog Cf tlnv rjrOo. Od. XXIII. 147: rolOiv de fitya d'üua ntntrrrsvayi^trn notjtriv urdoüv ncti^'ovrw xalh£t&vtor re yvvmx&v. An allen diesen Stellen fand sieh neben dem participialen Genetive noch ein anderer, an den sich jener des Particips noch mehr oder minder lose anschliessen konnte; nun gibt es aber wiederum der Fälle nicht wenige, wo kein solches Nomen mehr erscheint und diese Fälle nun sind es, in denen der Uebergang zu dem ganz absoluten Auftreten der participialen Genetive sehr deutlich zu Tage tritt. II. XX. 157: xdnxctiQs 8e yaia noderröiv öpwfttvam duvdig. II. XVI. 774: noU.a 8t ytofidöia /itydV döntäag iawqithtjnv uanvautvmv äuy’ avzör x. r. X. Noch sei jener auffallenden Stellen gedacht, in denen der partieipiale Genetiv sogar an den Dativ oder Accusativ eines Nomens oder Pronomens sich ansehliesst und in welcher wir das letzte Stadium desselben zu seinem völligen Durchbruche zur Selbständigkeit zu erblicken haben. Od. VI. 155 ff: fidXa nov aqtcn {hv/ibg aier h'gai fi7)v&v cp&irövTtDV, nsgl d' fjftara uaxnä tsXs6&ij. Od. XI. 294 ff: dl).’ öts fifjrtg rs xai fmfyai i^trsXsvvro äxp nsgiTsXXofiivov ettog x. r. X. Od. XIV. 293. (derselbe Vers). 162: rovä avtov Xvxdßanog iXstiasTai rov fitv q&vi- vovxog urjvog, tov S’ lörufitvoio o'ixads voöri\ösi COdv66evg~). (XIX. 306. derselbe Vers). Od. XIV. 450: öv (>a avßdnr)? avrbg xtrjaaro olog urroijofit- *oio ävaxrog x. t. >L. Od. XVI. 373: ov yaQ 6im tovtov ys £äovrog Maasö-■&ai Tdäs SQya. 438 ff: ovx sg rvv, ij ert ftäD.ov, ifisv änoföcrcpiv iönog. Od. XIX. 19: tnta nuTq'og xaXa, tu fioi xarä olxov axrj-äsa xanybg äfitgdti aaTQog unoiyniitwo. (seit der Vater fortzog). 152 ff: d)J.’ öts Ttzfjazov rjX&sv xal imrjXv&ov conai firjv&v cp&ivövTim’. 194: srog t'ov fisv iya> ngbg öcofiaT1 äyoov tv i^tinnö-a itdixttxtg qü.tmv, no'D.mv xarä olxov iov-tcov. 518 ff: d>g 6’ 8ts riavöantov xöqt] yloQqlg dijdiov xai.hv dtiSrfiiv tuuog viov löTUfihoiO. Od. XX. 25: d>g ärt yaffzto’ drijp noXiog nvqbg ai&ofitvoio, ** ifinXttrjV xvltrrjg ts xal ai/iazog, sv&a. xal iv&ct äioXXy x. t. X. 218: fiaXa [uv xaxbv vlog idvzog äXXcav drenov ixea&ai. 232: ffe&ev ir&ad' ioyzog iXevcrezat oi'xad’ ’Oävööevg x. z. X. 311 ff: äXX’ efintjg zdSt fisv xal zszXafisv siöogöoav-zsg, /j.TjXcov Ocpa^Ofievaiv oi'votö zt mvoiihoto xal Oizov. Od. XXIV. 507: TtjXs-jiay rjÖT] fih z6ds y si'ösai avzbg intX&MV, avdq&v naQvufiemv ha ze xnivovzai aQiöroi x. r. A. II. I. 88: ov zig i/isv £ärtog xal im y&ovl dtfixofitvoio croi xoiXrjg nuoa vrjvöl ßanelag yeToag Ino'iöu. II. II. 550 ff: h&a ds fxiv zavQOicn xal äoreoTg IXdovzai xovqoi I4&rjvauov mQizsXXOfitvoav inctvz&v. II. V. 202 ff: [itf fiot dsvöiazo qnnßfjg ävdo&v iiXofismv, sim&özeg ed/ieva addTjv. 499 ff: an 3s zs ixfiäg sßrt, Svvti ds äXotqrj noXXüv iX- xoncov. 532: oi ä’ rLXOov xafr’ ofilXov haloov xixXi’/axovzog. II. XVIII. 10: xai /wi šsirrs> Mvgfiidovmv rbv äniözov szi £cbovzog ifisio ytnöh vno Tocootv Xsixfisiv qaog fisXiOiO. 605 ff: doti) xvßiözTjzfjQS xaz’ avzovg [lolm'ig i^doyorzog iSivovov xazd fiiaaovg. II. XIX. 210: ngh 0' ov ritog äv efioiys q?lXov xazct Xaifibv isitj ov nöffig ovds ßg&aig, izaigov zs&vvfinot. II. XX. 404: äg ozs zavQog i'jQvysv iXxö/xsrog ’EXixaviov ä/jql ävaxza xovqcov iXxövzav. II. XXI. 522 ff: tag ozs xanvbg icov tig ovQarov svqvv !xt[tui äcrzsog ai&oi-iivoio. II. XXII. 163: To äi fisya xslzai äedlo'J, ij ZQinog, iß yvvt], avd(iog xazazi&yrfiizog. 431 ff: Tsx-jov, iycc SuXij zi w ßsiofiai aivä naüovaa, o'sv UTto zt&vtjMog; 11 XXIII. 520 ff: ö de t’ iyyi naXa zqs^si, ovds zt noXXi] ycoQri /itöfftjyvg, no^iog mäioio -&eoyzog. 598 ff: zoTo de &vubg iay&rj aeyt &v/J.og ozQiytt enl rfjag, i/isio per ovx i&e\ov<7i]t. Während in der Ilias eine gleiche Anzahl von Präsens - Participien mit rein zeitlicher und solchen mit causaler und hypothetischer Bedeutung sich finden, ist das Verhältnis in der Odyssee ein sehr ungleiches, indem die Präsens-Participien in derselben in überwiegender Anzahl rein zeitlicher Natur sind. Die grammatikalische Erscheinung des Genetivus absolutus im ältesten Spraehgebrauche betrachtet, müssen wir uns ohne weiteres gestehen, dass der Ursprung des absoluten Genetivs mehr in der Natur des Particips als in jener des Casus zu suchen ist. Denn das Particip an und für sich schon ist eine merkwürdige Erscheinung in der Sprache, namentlich aber in der griechischen und von grösser Bedeutung. Ist es doch das einzige Gebilde der Sprache, welches sich in die Natur der zwei wichtigsten Rede-theile, das Nomen und Verbum, theilt und eben darum eine nur ihm eigentümliche Fülle der Beredsamkeit besitzt. Trifft nun die schon an sich wichtige Participialform mit dem beziehungsreichsten Casus, wie es doch ohne Zweifel der Genetiv ist, zusammen, so muss wohl eine solche Verbindung ganz besonders geeignet erscheinen, die verschiedenartigsten und wechselreichsten Beziehungen zum Ausdrucke zu bringen. Diese dem Particip inhalierende Eigenschaft der Verbindung des verbalen Inhaltes mit der nominalen Form musste zwar die äussere Abhängigkeit des Particips von dem dasselbe umgebenden Satzgefüge herbeiführen; indess behielt es immer noch von Verbum die Fähigkeit alle Verhältnisse ausdrücken zu können und die Neigung derselben in selbständiger Weise zur Geltung zu bringen. Wir sahen in den aus beiden Gedichten angezogenen Stellen, namentlich solchen, wo die äussere Verbindung des Particips an ein Substantiv als seinen äusseren Träger hinwies, dass wir nothwendig das Particip in einen conjunctionalen Nebensatz auflösen mussten. Allmählich gewöhnte sich die Sprache daran die mannigfachsten Ausführungen des Hauptgedankens durch die bequemme Form der participialen Genetive, die nur die lockerste Verbindung mit einem beliebigen Satzgliede bedurften, zu bewirken und schon schier einmal daran gewöhnt, behielt sie dieselbe Ausdrucksweise auch da noch bei, wo der Grund für den Genetiv nicht mehr in einem eizelnen Worte, sondern in der Richtung des ganzen Satzes lag. Schulnachrichten. Personalstand des Lehrkörpers und Fächeryertheilnng, für die obligaten Lehr-Gegenstände. Lehrer Geistlich Weltlich Lehr- Gegenstand Classe Zahl der wüehectl. Stnndin Anmerkung Johann Fischer, k. k. Director weltlich Physik 7. 3 P. Bernard Vovk, k. k. Professor geistlich F. 0. P. Mathematik Physik 4. 5. 6. 7. 8. 8. 18 Cnstos des physikal. CaDinets P. Ladislaus Hrovat, k. k. Professor dto. Latein Griechisch Slovenisch 3. 6. 3. 7. 16 Ordinarius der III. Classe. Custos der Schülerhihl. P. Rafael Klemenčič, k. k. Professor dto. Geographie u. Geschichte Philos Prop. 1. 2. 3. 6. 8. 7. 8. 20 Ordinarius der VI. Classe P. Ignaz Staudacher, k. k. Professor dto. Religion 1.-8. 16 Exhortatov, seit 13. Dez. 81 krankheitshalber beurlaubt Johann Polanec, k. k. Profesior weltlich Latein Deutsch Slovenisch 1. 1. 1. 8. 17 Ordinarius der I. Classe Nicod. Donnemiller, k. k. Professor dto. Deutsch Geographie u, Geschichte 5. 6. 7. 8. 4. 7. 19 Ordinarius der VII. Classe Gustav Stanger, k. k. Professor dto. Latein Griechisch Deutsch 8. 8. 3. 4. 16 Ordinarius der m Classe Leopold Koprivšek, k. k. Gymn.-Lehrer dto. Latein Griechisch Slovenisch 2. S. 2. 16 Ordinarius der II. Classe Anton Derganc, k. k. Gymn.-Lehrer und Bezirksscliulinspector dto. Mathematik Naturwissen- schaften 1. 3 1.—6. 19 Custos des natur histor. Cabinets Anton Riedel, k. k. G-ymn.-Lehrer dto. Mathematik Zeichnen 2. 1. 2. 3. 4. 18 Custos der Lehrmittel für das Zeichnen Raimund Nachtigall, k. k. Gymn.-Lehrer dto. Lat., Griech. Slovenisch Deutsch 7. 3. 5 6. 2. 17 Franz Breznik, k. k. Gymn.-Lehrer dto. Lat., Griech. Slovenisch Geog.u. Gesch. L. 4., - G. 7. 4. 5. 17 Ordinarius der IV. Classe Custos der Lehrerbibi. Johann Teutsch, approb. Lehrsupplent dto. Latein Griechisch 5. 6. 4. 16 Ordinarius der V. Classe P. Hugolin Sattner, Lehrsupplent geistlich F. 0. P. Religion 1.-8. 16 Exhortator Für die nicht obligaten Lehr-Gegenstände. Lehrer Geistlich Weltlich Lchrgegensland Zahl der wöchentl. Standen Anton Riedel ■weltlich Kalligraphie Zeichnen am Ober-Gymn. 2. 1. Franz Brežnik dto. Tomen 8. P. Hugolin Sattner geistlich F. 0. P. Gesang 4. II. Lehrverfassung. a) Für die obligaten Lehrgegenstände. I. Classe. Religionslehre 2 Standen. Katekizem. Lateinische Sprache 8 Stunden. Formenlehre der wichtigsten regelmässigen Flexionen, eingeübt in beiderseitigen Uebersetzungen. Memorieren, später schriftliche Aufgaben, jede Woche eine. Deutsche Sprache 4 Stunden. Formenlehre des Nomens und Verbs. Lehre vom einfachen (erweiterten und einfach zusammengesetzten) Satze. — Rechtschreiben, Lesen, Sprechen, Vortragen, Ausarbeitung von Sätzen und kleinen Erzählungen. Alle 10 Tage eine schriftliche Aufgabe. Slovenische Sprache 3 Stunden. Formenlehre, Nomen, Verbum, Präpositionen. Das Uebrige wie im Deutschen. Geographie 3 Stunden. Fundamentalsätze der mathematischen Geographie in element. Weise erörtert. — Beschreibung der Erdoberfläche nach der Natur, den Völkern und Staaten. Kartenlesen, Kartenzeichnen. Mathematik 3 Stunden. Das Rechnen mit unbenannten einnamigen, ganzen und Decimalzahlen, gemeinen Brüchen und Theilbarkeit mit Uebun-gen im Kopfe. — II. Semester Geometrie 2 Stunden. Die räumlichen Grössen, Entstehung und Arten der Winkel, Construction von Dreiecken und Parallelogrammen. Naturgeschichte 2 Stunden. I. Sem. Säugethiere. II. Sem. Niedere Thiere. Zeichnen 4 Stunden. Zeichnen ebener, gerader und krummlieniger geometrischer Gebilde aus freier Hand nach Tafelzeichnungen mit kurzen, passenden Erklärungen. — Monatlich eine Aufgabe. II. Classe. Religionslehre 2 Stunden. Liturgika. Lateinische Sprache 8 Stunden. Formenlehre der selteneren und unregelmässigen Flexionen, eingeübt wie in der I. Classe. Das Unetbehr-liche aus den Constructionen (Syntax). Memorieren, häusliches Präparieren. Schriftliche Aufgaben, jede Woche eine. Deutsche Sprache 3 Stunden. Wiederholung und Ergänzung der Formenlehre, Satzverbindung, Satzgefüge. Lesen, Sprechen, Vortragen. Schriftliche Aufgaben alle 14 Tage. Slovenische Sprache 3 Stunden. Die Klasseneinteilung der Verba. Wiederholung des unregelinässigen aus der Declination. Wortbildungslehre, Satzlehre etc. wie beim Deutschen. Geographie und Geschichte 4 Stunden. 2 St. Specielle Geographie von Asien und Afrika. Eingehende Beschreibung der verticalen und horizontalen Gliederung Europas und seiner Stromgebiete. Specielle Geographie von Süd- und West-Europa. 2 Stunden. Uebersicht der Geschichte des Alterthums. Mathematik 3 Stunden. I. Sem. 2 St. Arithmetik. 1 St. Geometrie. II. Sem. 1 St. Arithmetik 2 St. Geometrie. Rechnen mit mehr-namigen Zahlen, Verhältnisse, Proportionen, liegeldetrie mit Anwendung, Proeentrechnung, wälsche Praktik, Mass- und Gewichtskunde. — Geometrie, •Grössenbestimmung und Berechnung der Vielecke. Theilung und Verwandlung derselben, Aehnlichkeit geradlieniger Figuren. Naturgeschichte 2 Stunden. I. Sem. Amphibien, Reptilien, Fisehe und Vögel. II. Sem. Botanik. Zeichnen 4 Stunden. Zeichnen räumlicher geometrischer Gebilde durchgeführt nach perspectivischen Grundsätzen. III. Classe. Religionslehre 2 Stunden. Zgodbe sv. pisma stare zaveze in šege izraelske. Lateinische Sprache 6 Stunden. 2 St. Grammatik. Casuslehre, eingeübt an mündlichen und schriftlichen Uebungsbeispielen. 4 St. Cornelius Nepos. Präparation. Im I. Sem. alle Wochen, im II. Sem. alle 14 Tage ein Pensum. Griechische Sprache 5 Stunden. Regelmässige Formenlehre mit Ausschluss der Verba auf jm eingeübt an beiderseitigen Uebersetzungen. Memorieren der Vocabeln, Präparation. Im II. Sem. alle 14 Tage ein Pensum, alle 4 Wochen eine Composition. Deutsche Sprache 3 Stunden. Wiederholung .und Ergänzung der Grammatik beim Lesen, Vortragen memorirter Gedichte und prosaischer Stücke. Alle 14 Tage eine schriftliche Aufgabe. Slovenische Sprache 3 Stunden. Casuslehre etc. wie beim Lateinischen und Deutschen. Alle 14 Tage eine schriftliehe Arbeit. Geographie und Geschichte 3 Stunden. 2 St. Specielle Geographie des übrigen Europa (mit Ausschluss Östcrr.-Ung.) dann Amerika’s und Australiens. 1 St. Uebersicht der Geschichte des Mittelalters. Am Schlüsse Recapitulation mit Hervorhebung der characteristischen Momente aus der Geschichte des betreffenden österreichischen Landes und ihrer Beziehung zu der Geschichte der übrigen Theile der Monarchie. Mathematik 3 Stunden. Vertheilt wie in II. Die vier Species mit allgemeinen ganzen und gebrochenen Zahlen. Erheben specieller Zahlen zur 2ten und 3ten Potenz. Ausziehen der Quadrat- und Kubikwurzel aus decadischen Zahlen. Combinationslehre. Geometrie, Kreislehre. Naturwissenschaften 2 Stunden. I. Sem. Mineralogie. II. Sem. Physik. Allgemeine Eigenschaften der Körper, Chemie und Wärme. Zeichnen 4 Stunden. Uebungen im Ornamentzeichnen nach der Vorzeichnung an der Tafel. Erklärung über die Stylarten derselben. Uebungen nach farblosen und polyhromen Musterblättern. IV. Classe. Religionslehre 2 Stunden. Zgodbe sv. pisma nove zaveze in zemljepis sv. dežele. Lateinische Sprache 6 Stunden. 2 St. Wiederholung der Casuslehre, Tempora und Modi, Infinitiv, Particip, Gerundium und Supinum. Mündliche und schriftliche Uebersetzungen in’s Lateinische. Das Wichtigste aus der Prosodie und Metrik in Verbindung mit metrischen Uebungen. 4 Stunden. Caesar Bellum Gallicum I, VII. Alle 14 Tage ein Pensum und eine Composition. Griechische Sprache 4 Stunden. Wiederholung des Perfeetstammes und der Passivformen, Verba auf /u, Verba anomala. Syntax; Numerus, Genus und Artikel. Dazu die betreffenden Uebungsstücke. Alle 14 Tage ein Pensum, alle 4 Wochen eine Composition. Deutsche Sprache 3 Stunden. Sachliche und grammat. synt. Erklärung der Lesestücke, Vorträgen, Periodenbau, Metrik, Tropen und Figuren. Geschäfts- und andere Aufsätze. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. siovenische Sprache 3 Stunden. Grammatik, Fortsetzung der Syntax, Modi, Tempora, Periode, Metrik. Lcctüre, Vorträge. Alle 14 Tage eine Aufgabe. Geographie und Geschichte 4 Stunden. I. Sem. Uebersicht der Geschichte der Neuzeit mit Hervorhebung der für den Habsburgisehen Gesammtstaat wichtigsten Begebenheiten und Personen. II. Sem. Specielle Geographie der Österreich.-ungarischen Monarchie. Mathematik 3 Stunden. Vertheilt wie in II. Gleichungen des ersten Grades mit einer und zwei Unbekannten, zusammengesetzte Propoi'tionen nebst Anwendungen. Ansehauungslehre: Stereometrie, Berechnungen der Oberflächen und des kubischen Inhaltes der Körper. Naturlehre 3 Stunden. Das Uebrige aus der Physik. Zeichnen 3 Stunden. Studien nach schwierigeren ornamentalen Musterblättern, Zeichnen nach Gypsmodeüen. Auch wird die menschliche Figur in den Kreis dor Uebungen aufgenommen. Monatlich eine Aufgabe. Y. Classe- Religionslehre 2 Stunden. Apologetik. Lateinische Sprache 6 Stunden. 5 St. Livius, lib. XXII. undOvid: E libris „Tristium“ lib. IV. eleg. 10; e libris Metamorphosen; Auswahl. Grammatisch - stylistisehe Uebungen. Präparation. Alle 14 Tage ein Pensum, alle 4 Wochen eine Composition. Griechische Sprache 5 Stunden. Homers Ilias I. II. Alle 8 Tage grammatische Uebungen, Casuslehre. Präparation mit Memorieren der Vocabeln. Wiederholung der Formenlehre. Alle 4 Wochen ein Pensum. Deutsche Sprache 3 Stunden. Die Hauptmomente der Metrik. Aus der Poetik die epische, lyrische und dramatische Dichtung. Leetiire einschlagender Stücke, Declamieren gelernter Gedichte. Alle 3 Wochen eine schriftliche Arbeit. Siovenische Sprache 2 Stunden. Lehre von den Tropen und Redefiguren. Metrik, Lyrik. Lesen und Erklären ausgewählter Stücke. Vorträge. Aufgaben wie im Deutschen. Geographie und Geschichte 4 Stunden. Geschichte des Alterthums bis auf Augustus mit steter Berücksichtigung der hiermit zusammenhängenden geographischen Daten. Mathematik 4 Stunden. 2 St. Algebra. Zahlensystem. Die4Speeies in algebraischen Ausdrücken. Tlieilbarkeit der Zahlen. Lehre der Brüche. Proportionen mit Anwendung. Geometrie 2 St. Planimetrie. Naturgeschichte 2 Stunden. I. Sem. Mineralogie in enger Verbindung mit Geognosie. II. Sem. Botanik in enger Verbindung mit Paläontologie und geographischer Verbreitung der Pflanzen. VI. Claese. Religlonsiehre 2 Stunden. Christkatholische Glaubenslehre. Lateinische Sprache 6 Stunden. 5 St. Sallut’s bellum Jugurth. (vollständig); Cieeronis oratio pro Archia poeta; Vergil. Eclogae I. undV. Georgica lib. II. von 136 — 176. Aeneis lib I. 1 St. grammatisch.-stilistische Hebungen. Präparation. Aufgaben wie in der V. Classe. Griechische Sprache 5 Stunden. Homer. Ilias VI, VII, VIII. Herodot. Pers. Kr. I., II. und III. Zug bis Thermopylae, das streng historische in ausgehobenen §§. Grammatik: Genera, tempora, modi des Verbs. C. §§. 476—596. Alle 4 Wochen eine schriftliche Arbeit. Deutsche Sprache 3 Stunden. Geschichte der deutschen Literatur bis L es sing. Lectüre und Aufgaben wie in der V. Classe. Slovenische Sprache 2 Stunden. Die Epik. Lektüre nach Janežič und einige Stücke epischer Natur aus P r e š i r n une K o s e s k i mit sachlicher und ästhetischer Erklärung. Uebungen im Vortragen. Eepetieren der Sintax. Aufgaben wie in der V. Classe. Geographie und Geschichte 3 Stunden. Schluss der Geschichte des Alterthums und Geschichte des Mittelalters in gleicher Behandlungsweise. Mathematik 3 Stunden. Vertheilt wie in der II. 1) Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, Gleichungen des ersten Graues mit einer und mehreren Unbekannten. 2) Stereometrie und Trigonometrie. Naturgeschichte 2 Stunden. Zoologie in enger Verbindung mit Paläontologie und geogr. Verbreitung der Tkiere. VII. Classe. Religionslohre 2 Stunden. Christkatholische Sittenlehre. Lateinische Sprache 5 Stunden. 4. St. Vergil, Aon. VII., VIIL, IX. Cicero, orat. Philipp. I., und II. 1 St. grammat. stil. Uebuugen. Präparation. Aufgaben wie in der V. Classe. Griechische Sprache 4 Stunden. Demosthenes Olyntische Eeden. Homeri Odys. I., II., III., IV. Alle 14 Tage grammatische Hebungen. Wiederholung der Moduslehre. Abschluss der Grammatik mit der Lehre von den Partikeln. Monatlich eine schriftliche Arbeit. Deutsche Sprache 3 Stunden. Geschichte der deutschen Literatur in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhundertes mit Lectiire und Vortragsübungen. Aufgaben wie in der V. Classe. Slovenieche Sprache 2 Stunden. Literaturgeschichte des 16. und 17. Jahrhundertes. Dramatik, Wilhelm Teil. Altsloveniscke Lautlehre. Alle 3 Wochen eine schriftliche Arbeit. Geographie und Geschichte 3 Stunden. Geschichte der Neuzeit in gleicher Behandlungsweise. Mathematik 3 Stunden. Vertheilt wie in II. 1) Gleichungen des 2ten Grades, Exponential- und unbestimmte Gleichungen, Progressionen mit Anwendung, Combinationslehre und binom. Lehrsatz. 2) Anwendung der Algebra auf Geometrie und analyt. Geometrie. Physik 3 Stunden. Allgemeine Eigenschaften, Mechanik, Wärme, Wellenlehre. Philosophische Propädeutik 2 Stunden. Logik. YHI. Classe. Religionslehre 2 Stunden. Kirchengeschichte. Lateinische Sprache 5 Stunden. 4 St. Tacitus Hist. I. Horaz. Car. I. 1, 2, 3, 4, 7, 11, 14, 20, 22, 28, 37. II. 3, 9, 10, 13, 18. III. 1, 2, 3, 4, 13, 17, 29, 30. IV. 2, 3, 4, 7. Carmen saeculare; Epod. 1, 2, 7, 9, 13. Sat. I. 1, 4, 9. H. 8. Epist. I. 1, 2, 10, 19, 20. 1 St. grammatisch - stilistische Uebungen. Präparation. Aufgaben wie ln der V. Classe. Griechische Sprache 5 Stunden. Platon; Apologie, Kriton, Laches. Homeri Odys. VIII — X., Sophokles, Oedipus tyrannus. Präparation und schriftliche Arbeiten wie in der VII. Classe. Deutsche Sprache 3 Stunden. Geschichte des 19. Jahrhundertes und Kepetition der deutschen Literatur. Das Uebrige wie in VII. Slovenische Sprache 2 Stunden. Alt- und neusloven. Literatur, altslov. Grammatik (Fortsetzung), Lectüre. Aufgaben wie in V. Geographie nud Geschichte 3 Stunden. I. Sem. Geschichte der Österreich.-ung. Monarchie; wiederholende Hervorhebungen ihrer Beziehungen zu der Geschichte der Nachbarländer; Skizze der wichtigsten Thatsaehen aus der innern Entwicklung des Kaiserstaates. II. Sem. Eingehende Schilderung der wichtigsten Thatsachen über Land und Leute, Verfassung und Verwaltung, Production und Cultur der österr.-ung. Monarchie mit Vergleichung der heimischen Verhältnisse und der ändern ^Staaten, namentlich der europäischen Grossstaaten. Mathematik 2 Stunden. Hebungen in Lösung mathematischer Probleme, zusammenfassende Wiederholung des mathemat. Unterrichtes Physik 3 Stunden. Magnetismus, Elektricität, Wärme, Optik. Philosoph. Propädeutik 2 Stunden. Psychologie. b) Für die nicht obligaten Lehrgegenstände. Gesang. I. Abtheilung. Erklärung des Stimmorgans, Verhaltungsregeln beim Singen, Notenkenntniss, Takteintheilung, Tempo, Intervallübungen; Dur- und Moll - Tonleiter, Kegeln des Vortrages. Ein- zwei-und dreistimmige Lieder. I. Sem. 23. II. Sem. 19 Schüler. — 2 Stunden wöchentlich. — II. Abtheilung. Wiederholung der Gesangstheorie mit besonderer Rücksicht auf die Regeln des Vortrages. Weltliche und kirchliche Lieder in vierstimmigen gemischten Chören, I. Sem. 25. II. Sem. 21 Schüler. — 2 Stunden wöchentlich. Turnen, Freiübung und Geräthturnen (Barren, Reck, Ringe, wag-rechte und senkrechte Leiter, Kletterstangen, Hoch- und Weitspringen), in vier Abtheilungen zu je 2 Stunden. Kalligraphie. Current- und Lateinschriftübungen nach Gr ein er’s Schreibmethode. 2 Stunden. Privatlectüre. IV. CI. Caesar de hello G. II. — V. CI. Xenoph. aus der Cyropai'die. — VI. Ilias III IX. Caesar de bello civili, lib. I. — VII. CI. Cicero pro Archia poeta et pro Ligario Ilom. Odyssee VI. — VIII. CI Cicero de sencctute. III. Lehrbücher. Für die Religion: Katekizem von Lesar. Liturgika von Lesar, k. k. Scliulbiicherverlag. k. k. Schulbücherverlag. Wappler Ant., Dr., Lehrbuch der Religion für die oberen Ciassen der Gymnasien I. Theil. dto. II. r dto. III. „ Fischer Franz, Dr., katholische Religionslehre für die höheren Anstalten. Lateinische Sprache: a) Hrovat’s Latinska slovnica. b) Žepič Latinsko-Slovenske vaje. Wie in der I. Classe. a) Schmidt Carl, Latein. Schulgrammatik. b) Vielhaber Leop., I. Heft. Casuslehre für die III. CI. c) Nepotis Cornelii vitae ex recensione Caroli Halmir a) Grammatik wie in der III. Classe. b) Uebung8buch wie in der III. Classe II. Heft. c.) C. Julii Caesaris Commentarii de bello Gallico von C. Hoffmann. d) Ovid’s Tristien von F. C. Grysar. a) Grammatik wie in der III. Classe. b) Uebungsbuch wie in der IV. Classe. c) Livius von Grysar. d) Ovid von Grysar. a) Grammatik wie in der III. Classe. b) Uebungsbuch von Süpfle. c) Salust von Linker, Cicero von Klotz, Vergil von Hoffmann. VII. „ a) Grammatik wie in der III. Classe. b) Uebungsbuch von Slipfle II. Theil. c) Vergil und Cicero wie in der VI. Classe. VIII. „ a) Grammatik wie in der III. Classe. b) Uebungsbuch von Süpfle. c) Horaz von Grysar, Tacitus von Halm. Griechische Sprache: Curtius G. Griechische Schulgrammatik von der III.—VIII. Classe. Uebungsbuch von Schenkl von der III. — VIII., Cbpestomatie aus Xeno-pbon von Schenkl V. Homer: Ilias von Hochegger V., VI. Odysseae von Pauly VII und VIII. Herodot von Wilhelm in VI. Demosthenes von ' Pauly VII. Platon von Pauly VIII. Sophokles von Dindorf VIII. Deutsche Sprache: Grammatik von Heinrich I.—IV. Lesebücher von Neumann und Gehlen I.—IV. Egger I Theil in der V, II Theil 1. Band in der VI., 2. Band in der VII., Mozart’s deutsches Lesebuch für Ober Gymnasien III. Band in der VIII. Classe. Slovenische Sprache: Slovuica und Cvetnik von Janežič I.—IV. Classe, Cvetnik V.—VII. Classe. Grammatik und Berilo von Miklošič VII., VIII. Classe. Geographie u. Geschichte: Kozen Geographie I.—IV. Classe, Hannak, österreichische Vaterlandskunde Unterstufe IV. Classe, Oberstufe VIII. Classe, Gindely, Geschichte II.—VIII. Classe. Atlanten: Kozen und Sydov, Kiepert, Sprunner, Putzger. Mathematik: Arithmetik und Geometrie: Močnik I.—VIII. Classe. Logar, Tafeln von Stampfer. Naturgeschichte: Pokorny: Thierreich I. u. II. Classe, Botanik II. Classe, Mineralogie III. Classe, Ilochstetter nnd Bisching Mineralogie V. Classe, Wretsehko Botanik V. Classe, Schmidt Zoologie VI. Classe. Physik: Pick III, IV. Handl VII. und VIII. Philos. Propedeut:ik Lindner VII. und VIII. IV. Themen für die schriftlichen Arbeiten. a) In deutscher Sprache: V. Classe. 1. Herbst und Abend. (Parallele.) — 2. Der Nibelungenhort, nach II. Jordan. — 3. Der Einzug der Burgunder in Peehlarn. — 4. Einfluss des Alkibiades auf den Gang des peloponnesischen Krieges. — 5. Ein ritterlicher Zweikampf (nach Wielands Oberon I 42—50) — 6. Womit entschuldigt der Ritter bei Schiller den Kampf mit dem Drachen. — 7. „Der Erlkönig und der Fischer“ (eine Parallele.) — 8. Die Höhle des Scherasmin (Wielands Oberon) und das Sälchen beim Wirth zum goldenen Löwen. — 9. Der Fall Carthagos. — 10. Marius, der Retter des Vaterlandes (Begründung.) — 11. Anmuth der Natur nach einem Gewitter. — 12. Oesterreichs Grösse (nach A. Grün: Hymne an Oesterreich). VI. Classe. 1. Wir sind Gäste nur auf Erden. — 2. Warum misslang den Römern die Unterwerfung der Germanen? — 3. Charakteristik der Gudrun. — 4. Worin ligt es, dass Ritterburgen auch in ihren Ruinen so anziehend sind? — 5. Was lehren den Jüngling die Flügel des Ikarus? —6. Peter von Amiens. — 7. u. 8. Was habe ieh über den Antheil Oesterreichs an der deutschen Dichtung des Mittelalters gelernt? — 9. Allgemeine Charakteristik der Literatur des 16. Jahrhundertes mit besonderer Berücksichtigung der Satiriker. — 10. Rechtfertigung der freudigen Worte Schillers: „Geendigt nach langem, verderblichen Streit, war die kaiserlose, die schreckliche Zeit“. (Graf von Habsburg II). — 11. Klops to ck, eine Hauptsäule der zweiten deutschen Bliitenperiode (eine Begründung). — 12. Rudolf IV, der Stifter. VII. Classe. 1. Hau’ deinen Götzen muthig um, es sei Geld, Wollust oder Ruhm. — 2. Die vorbereitenden Ursachen der Kirchenspaltung im 16. Jahrhundert. — 3. Inwiefern ist Goethes „Götz von Berlichingen“ ein Product der Sturm- und Drangperiode ? — 4. Oesterreich der Schild Deutschlands. (Ferdinand I.) — 5. Goethes Pylades gleicht dem Odysseus des Homer. •— 6. Charakteristik des Grafen von Habsburg nach Schillers Ballade. — 7. u. 8. Licht und Schattenseiten der fortgeschrittenen Cultur. Nach Schillers „Spaziergang“. — 9. Die Aufhebung des französischen Königthums. — 10. Vergleichung der Expositionen in Fr. von Schillers „Jungfrau von Orleans“ und „Wilhelm Teil“. — 11. Kampf Oesterreichs gegen Napoleon im J. 1809. — 12. Vergiss der Schule nicht, sie that dir Gutes. VIII. Classe. 1. Dem Tod entrinnt, wer ihn verachtet; doch den Verzagten holt er ein. — 2. Der Riese von Marbach von G. Schwab, eine gedrängte Schille biograpbie in Versen. — 3. Welches Los scheint mir beneidenswerther, das des Achilles oder das des Tithonus ? — 4. Reformen Josef II. auf kirchlichem Gebiete. — 5. Versuch Schillers Balladen nach ihren sittlichen Ideen zu gruppiren. — 6. Nichts ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von schönen Tagen. (Goethe). — 7. Welche Umstände haben beigetragen, die deutsche Nation zum Kampfe gegen ihren Unterdrücker Napoleon I. zu begeistern? — 8. Worin ligt das Tragische im Nibelungenliede? — 9. Warum durfte der Plastiker „Laokoon“ nicht „schreiend“ darstellen (nach Lessings Laokoon I—III)? — 10. Oesterreich, o gutes Land, o Vaterland! Inmitten dem Kind Italien und dem Manne Deutschland liegst du, der wangenrothe Jüngling da! (Grillparzer). Thema für die Maturitätsprüfung. Nicodemus Donnemiller. b) In der slovenischen Sprache. V. Classe: 1. Popis domačega kraja. — 2. Jesen in človeška sta- rost (paralela). — 3. V čem se kaže zmožnost in krepost slovenskega naroda? po Koseskega „kdo je mar“. — 4. Zakaj ljubimo svojo domovino? — 5. Kaj je zmernost? in zakaj je ona mladosti posebno priporočena? — 6. Leonidas pri Termopilah. — 7. Tfjg d (/srt/s iS^ma &eol tiqo- ndQOiftty s&tjmv Clat. — 8. Koristni nasledki narodnih iger pri Grkih. — 9. Kakove misli nam obuja pomlad?— 10. Poljedelstvo temelj deržave. — 11. Hom. Ilias, 1.187—221. (Prevod.) — 12. Bistra glava brez nravnega značaja ne velja nič. VI. Classe 1. Povoljna. — 2. kako je epos nastal? — 3. VI. spev Iliade (ideja in značaji). — 4. JJes povsod se da živeti, kdor poguma kaj ima, pa samo v domači sveti zemlji sreča je doma. Lev. — 5. Hom. Ilias VII, 206—30. (Prevod.) — 6. Doneč eris felix, multos numerabis amicos, tempora si fuerint nubila, solus eris. Ovid. — 7. Dobre knjige, dobre prijateljice. — 8. Naj prvi uzroki perzijanskih vojska (po Herodotu). — 9. Zakaj se imenuje Herodot „pater historiae“ ? in njegov životopis. — 10 Herod. VI, 44—46. (Prevod.) — 11. Ideja in značaj najvažniših oseb v „krst pri Savici“. — 12. Avstrijanec naj ljubi svojo domovino. Schiller. Raimund Nachtigall. VII. Classe. 1. Povoljna — dobre: a) Motivi Ciceronu pri delovanji ; b) Ljudski pregovori. — Le težko zgreši, ki strelica napne na visoke ljudi. Soph. Ai. 155. — 3. Vis consilii expers mole ruit sua. Hor. III. 4. — 4. Žitje starih Slovanov, (zadruge, postave, obrtnija, vojna, gradi, bogočastje). — 5. Značaji v Sophoklejevem Ajantu. — 6. Oderit insipiens sapientis verba magistri. (Spir. len.) — 7. Razprava z historični drami, Samo.— 8. Črte slovenske zgodovine od Samo-a do KarolaVčl. 1. 630—788. — 9. Cras, cras, semper cras, et sie elabitur aetas. — 10. Slovenci za Karolingov, libo dobro, libo slabo? — 11. Vpliv voda na kulturo. — 12. Misli Slovenca razvalinah gradov. — 13. Temelji (pogoji, načela) slovstvenej razpravi. — 14. Povolja — dobre: a) Blage lastnosti Prešernove posnete iz Krsta pri Sav. — Mih. b) Slovenska domovina (pesen.) — Tiko. c) Rimljanski načeti — Staz. d) V navadah starih je globoka misel — Pajn. Hrovat. VIII. Classe. 1. Lepota in rodovitnost moje domovine. —2. „Metus ac terror sunt infirma vincla caritatis“. (Tacit.) — 3. Schillerjev „Zvon, * z ozirom na najvažniše strani človeškega življenja. — 4. Kakov vpliv ima dom na naš duševni razvoj. — 5. Konj v službi človekovej. — 6. Terri-torialne spremembe na Avstrijskem za francozkih vojsk. — 7. Vpliv dežele na narodni razvitek. — 8. Koristi izvirajoče iz natančnega učenja staro-slovenščine. — 9. O pošpevalnem vpljivu pesnikov na omiko človeško s posebnim ozirom na slovenske pesnike. — 10. Kako se moremo hvaležne skazati zavodu, kteremu se imamo za najveei del svoje omike zahvaliti. — 11. Sopar in elektrika v službi človeški. (Matura). Joh. Polanec. V. Statistische [lebersicht der Schüler. ujuSnß rH rH 1 1 1 1 1 1 (M uoaqtjpjr 1 1 ~ 1 1 1 1 1 rH 1 ■« •jji^sojapoisj 1 1 rH rH 1 ~ 1 1 CO i: uaiuoAüjg 1 ~ 1 1 1 1 1 1 tH u fl as T- uai^uojQ 1 1 ~ 1 1 1 1 1 rH 1 £ ce -*a CÖ uaujßj 1 rH 1 1 1 1 1 ca > ^.iBouaieig rH tH 1 1 « | « | t- ua;ajt?^[ ~ ! 1 1 1 1 1 rH n!8JH Ol CO t» (M CO 00 rH CO co rH C£> CO rH rH 5J9A1 -Sjioputf ■<* CO rH 1 « *H tH ZO rH yn.idaSim uaqaijq " 1 1 1 1 .1 1 ! 0 rH 03 00 O O ca a rry • — QJ 9ßßB|Q-sSnzjoA >0 CO 5 » co t^O š 3 ö uauiuiBsn; ua^si^uAijj sjt? uasany uoa ;U0;8(l9^ ßfU ess^io napnaqoS -JGq.IOA J9p 8TVB 19-0*81 Sunjju > £ < t£ U 3 J E P I O S s X ec K •mag ix mi •mag j uit '&L OR-T1? Suxjreq -jawimiq®'! nap .ni 01 ‘B 2 ? 0X*l -Biuq«ujny arp o »o oo © ^ >«* co s* 05 »O I C>1 c* ca —• I I r» ca eo co ^ ca 00 (M *r> A O O paajqBZ 6 o CQ O C0 qi«q z u v S 00 co pueiqBz v £ a> qi«q zu«£ ' • e: s-J» c ©: § e * e—' rS* ? t, KO ® •- v s :=«* —. S : 1) ® ®£ «a H0B!t0Il*BX -q0Bjq09U£) I I I I I I tp«noin«s -qoöiraog CO tO ^ Ol ~ — o CC qofi;n9Q —« co qovi)voj3-oqj ag tpemdAOig 9 6 8 6|3 i i Sum m c der eingohobenen Schulgelder: 1-152 fl. Summe der eingehobenen Lehrmittolbeitrfige : 234 fl. Summe dor eingehobenen Aufnahmstaxen: 126 fl. Summe der Stipendien: fl. 1718 fl. 65 kr. VI. Vermehrung der Lehrmittelsammlungen. A) Bei der Lehrer-Bibliothek. a) Durch Ankauf: Archiv fUr slavische Philologie v. Jagič V. Bd. 4. Heft, III. Bd. 3. Heft, IV. Bd. 4. Heft. — Archiv für Heimatkunde v. Schumi Franz I. Bd. Bg. 1—5. — Broun. Klassen und Ordnungen Y. Bd. II. Abth. VI. Bd. III. Abth. 22—29 Lief. — Baumgart Dr. Hermann. Aristoteles, Lessing und Göthe. — Blass' Dr. Fried. Plutarchs ausgewählte Biographien. — Bockmüller Fried. T. Lucreti Cari de Komanorum natura 1 Lief. Buch I u. II. — Germania, Vierteljahrsschrift v. Bartsch, 14. Jahrgang 3. u. 4. Heft, 15. Jahrg. 1. Heft. — Jahrbücher der k. k. geolog. Reichsanstalt XXXI. Bd. Nr. 1—4 u. N. 1. — Verhandlungen der k. k. geolog. Reichsanstalt pro 1881 N. 1—18, 1882 N. 1—8. — Andre K. Globus, Bd. XXXIX N. 19—24, Bd. XL N. 1-24, Bd. XLI Nr. 1-20- — Hinz Peter F. W. Cornelius Nepos, Bülfeld u. Leipzig 1880. — Jahn Eduard. Platons Georgias. — Neue Jahrbücher für Philologie und Paeda-gogik v. Dr. Alfred Fleckeisen 123 u. 125 Bd. 4—12 Heft und 126 Bd. 1—4 Heft. — Jansen Johannes, Geschichte des deutschen Volkes 3. Bd. — Klein Josephus „Fasti Consulares“. — Kreitner Gustav. Im fernen Osten Heft 24—32 (Schluss.) — Mühlbacher, Mittheilungen des Institutes für österr. Geschichtsforschung II Bd. 3. u. 4. Heft, III Bd. 1. u. 2. Heft. — Müller Lucian. Quintus Iloratius Flaccus. Leipzig 1880. — Petermann’s A Dr. geogr. Mittheilungen 27. Bi. VI—XII. 28 Bd. I—V. — Plötz Dr. Carl, Hauptdaten der Weltgeschichte, Berlin 1880 — Plötz Dr. Carl, Auszug aus der alten, mittleren u. neuen Geschichte Berlin 1880 — Prolsz Rob. Erläuterungen zu den ausländ. Classikern (Shakespeare — Julius Caesar 3. u. 4. Bd.) — Pfaunder Dr. Leop. (Müller Pouillet’s), Lehrbuch der Physik 3 Bände. — Rudolf, Kronprinz. Die Orientreise Lief. 1—20. — Schultz Ferdinandus, Aeschinis orationes. Leipzig 1865. — Sonnenschein Eduard. T. Macci Plavti Captivi. Leipzig 1880 — Spengel Andreas. T. Maeci Plavti Trvcvlentvs. Göttingen 1868. — Tücking Dr. Carl, Cornelii Taciti Germania und Cornelii Taciti de vita et moribus. — Valvasors Kärnten, Lief. 1—8. — Die Völker Oesterr.-Ungarns, ethnographische und culturhistorisehe Schilderungen 8 Bände. — Weigand Dr. Fried. Deutsches Wörterbuch 2 Bd. — Zeitschrift für Schulgeographie II. Jahrgang V und VI., III. Jahrgang Heft I—V. — Zeitschrift für Völkerpsychologie 13. Bd. Heft 1—4. — Zeitschrift für die Realschule v. 1881 7—12 Heft. 1882 Heft 1—6. — Verordnungsblatt für den Dienstbereich des Ministeriums für Cultus und Unterricht I—XIII. St. b) Durch Geschenke: Vom hohen k. k. Minist, für Cultus und Unterricht: Zeitschrift für die österr. Gymnasien 1880 Heft 8—11., 1881 Heft 1—7. — Oesterr. botan. Zeitschrift XXXI. Jahrgang Heft 6—12., XXXII. Jahrg. Heft 1—6. — Zeitschrift für deutsches Alterthum und deutsche Literatur 3 3. Band Heft 3 u. 4., 14 Bd. Heft 1 u. 2. — Statistik des Judenthums v. Gust. Adolf Schimmer. Von der k. k. Landesregierung für Krain: Landes- gesetzblatt für das Herzogthum Krain 1881 Schluss. 1882 Stück 1—7. Yon der k. k. statist. Central - Commission in Wien: Die periodische Presse Oesterreichs. Vom Hofrath Ritter von Becker: Verstreute Blätter. Wien 1880, Niederösterreichische Landschaften. Wien 1879. Vom Prof. Franz Breznik: Ueber Gymnasialwesen, Pädagogik und Fachbildung v. Ottokar Lorenz. Wien 1879. Vom Prof. P. Bernard Vovk: Vodnik, pesme za poskušnjo, v Ljubljani 1806. Vom Dr. J. Hauler: Lateinische Stilübungen für die VIII. CI. Von d. Herder’schen Buchhandlung Wien: Griech. Uebungsbuch für Anfänger von Dr. M. Wetzel. — Prinosk naglasu u novoslovanskom jeziku napisano U. Valjavec, Zagreb 1882, v. Verfasser. — Chronik des Vereines. Innerösterr. Mittelschule in Graz 1873 — 1880. Geschenk des Vereines. Br. Alex. v. Rechbach. Mittheilungen dps hist. Vereines für das Herzogthum Krain (einzelne Nummern v. 1805 — 1867. Josephus' Flavius in deutscher Uebersetzung. Geschichte v. Hudoklin Franz, Schüler der VIII. Classe. B) Bei der Schülerbibliothek. a) Durch Ankauf: Holub Emil, sieben Jahre in Afrika. — Sophokles Ajant, 7 St. cd. Valjavec. — Pick, 4 Expl. Lexikon v. Rožek, Vielhaber IV. Classe. — Heinrich, deutsche Grammat. 2 Expl., Mineralogie v. Hochstetter. — Miklosich, Berilo 2. Aufl. — Janežič, Glasnik 6 Jahrg. 1858—1863. Wapp-ler, Relig. I. u. II. Thl. — Jesenko, Občna zgodovina II. III. del. Egger 1. u. II. Thl. — Knjige Moliorove družbe und Matice Slovenske. — Kogl-gruber, drarnat. Jugendspiele. — Hirt, Theater für die Jugend. — Weber, Dreizeknlinden. — Strehlke, Göthes Götz, Torq. Egm. Herrn. — Schwab, die deutsch. Volksbücher. — Stecher, Konrads Rolandlied, Nibelungenlied , Sturz des Odindienstes in Dännemark, lwain, der Held des Nordens, Schillers Wallenstein. — Gcibel, Gedichte; Schulze’s Caecilie 2. Thl. — Stifter Adalb. Bunte Steine. — Richter Alb., Deutsche Sagen. — Jurčič, Slovenski Janičar. — Kres, Zvon, Vrtcc (abonem.), Schenkl. — Süpfle, 18. Aufl., Gindely Gesch. II. Thl. Caesar. — Pokorny, Both. 3 Exemplare. b) An Geschenken: Yom Hr. k. k. Gymn. Prof. J. Marn als Verf. Jezičnik XIX. 1. 19. — Yom Hr. k. k. L.-G.-11. Dr. Vojska, 5 St. Musikalia. — Vom Hr. Kar. Graeser, Miklosich, Berilo 2. Aufl. Ein wärmster Dank soll bei dieser Gelegenheit jenen P. T. Herren gesagt sein, welche in Folge einer öffentlichen Bitte um die im Buchhandel vergriffenen dramat. Lesestücke durch Ihre gefällige Einsendung dem Gymnasium eine sehr angenehme Gabe gespendet haben. Diese Herren sind: Dr. Bleiweis, vitez Terteniški, Willi. Teil ed. Cegnar. — J. A. Kuralt, k. k. B.-G.-Adj. Keifnic, Stuart, ed. Cegnar. — Prof. Dr. M. Heben, Teil u. Ajant, ed. Valjavec. — Pfarrer Iv. Virant, Stuart. — Kapl. Ign. Salehar, Stuart, Ajant, Criton, Apologija, ed. Božic, Memorab. ed. Hrov. — Val. Bernik Theol., Teil. — Unbekannter aus Triest, Ajant, Stuart, Tell. — M. Malenšek, Cern., Dev. Orleanska. Geliehen haben: Hr. Lendovšek, Stuart, Ajas, Teil. — Kos, Stuart. — Dekral, Teil. — Pfarr. Gorenec L., Stuart, Ajas, Tell. — J. Germ Adles, Stuart. c) Mineralogie: 1 Knistersalz, 1 Perlsalz, 1 Schibiker-Salz, 1 Krystalsalz am Muttergestein, 1 Adler-Salz, 1 Spisasalz, 1 Spisalsalz mit bituminösen Holze, 1 Krystallsalz, 2 Fasersalz, 1 Tropfsalz, 1 Mohnsalz, 1 Eissalz, 1 Griin-salz, 1 Kryst. Gyps, 1 Gypsknollen, 1 Schwarzgrüner Salzthon, 1 Faser-gyps, 1 Anchydrit im Salze, 1 Anehydrit, 1 Salzzapfen. Sämmtliche Mineralien sind Geschenke von der löblichen k. k. Salinen-Verwaltung in Wieliczka. Angekautt wurden: 1 Steinsalz-Krystall, 1 Kupferlasur, 1 Kupfergrün, 1 Leuzit, 1 Lasurstein, 1 Bernstein, 1 Kupferglanz, 1 Rotkupfererz, 1 Speisskobalt, 1 Kupfernickel, 1 Kotgiltigerz, 1 Eisenblüte, i Alaungruppe, 5 Kupfervitriol, 2 Eisenvitriol, 6 Eisenocker von Karlsbad. d) Zoologie: 1 Ardea stellaris, 1 Buphus ralloides, 1 Strigiceps cynaeus, 1 Astur pa-lumbarius, 1 Accipiter nisus, 1 Pandion haliaetos. Geschenke von den Herren: Graf Margen, Dr. Ign. Klemenčič aus Treffen, Georg Clarici, Jos. Rosina k. k. Adjunkt und J. Ruprecht Apotheker in Treffen. Angekauft wurden: 1 Oriolus galbula, 1 Coracias garrula. Wandtafeln, von Lenkart & Nitsche 5. Lief. e) Botanik: Wandtafeln: Zippel et Bollmaun: Einheimische Pflanzenfamilien II Abth. 24 Tafeln. f) Physikalische Kabinet: Glasgefäss mit Fassung für das Endosmometer. Anthoskop. Linsen und Spiegelapparat nach Mach. Holtz’sche Maschine umgeändert. Elek. trische Lampe von Edison. Oooxes’schc Röhre mit phosphorcscierender Substanz. Gasappa at und einige Werkzeuge. Ein Flaschenelement nach Grenet mit beweglicher Zinkplatte. g) Für Geometrie: 1 Octaeder, 1 Ikosaeder, 1 Kugel mit verschiedenen Schnitten. li) Zeichnen: Hohles 6 seitiges Prisma, Cylinder, Ring, Achteckige Platte, Pylon, Gotthisehes Gewölbe, Kuppel. YI1. Mataritiitsprüfangen. Die Themen für die schriftliche Prüfung waren: 1. Uebcrsetzung aus dem Deutschen in’s Lateinische: Grysar Stil-iibungen I. Abth XVI. „Welchen Bescheid der römische Senatdem Könige Pyrrhus, als dieser den Frieden angeboten, gegeben hat. s 2. Uebersetzung aus dem Lateinischen ins Deutsche: Livius, XXXIX, 49—50. Eventus memorabilis est — haud ita malto post ex-spiravit. 3. Aus dem Deutschen; Oesterreich, o gutes Land, o Vaterland! Inmitten dem Kind Italien und dem Manne Deutschland liegst du, der wangenrothe Jüngling da. (Worte Ottokars van Horneck in Grillparzers „König Ottokars Glück und Ende. III. Aufz.) 4. Aus dem Griechischen ins Deutsche: Herodot, III. 41—44. Tavta imls^dfisrog — Ol>S71sqi ^ctvov ävdnög. — 5.. Aus dem Slovenischen: Sopar in elektrika v službi človeški. 6. Aus der Mathematik: a) Vx + Vy = 12; x y = 468. b) Welchen Betrag muss Jemand 25 Jahre lang am Anfänge eines jeden Jahres in einer Sparkasse einlegen, damit die aullaufende Summe nach Verlauf dieser Zeit bei einem Zinsfusse von 4V2% 5000 £1. betrage? c) Wie gross ist die Oberfläche, wie gross der Kubikinhalt eines geraden Kegels, dessen Seite 48dm- mit der Grundfläche einen Neigungswinkel 50° 24' 6" bildet? d) Die Gleichung der Geraden ist y — — 3/4cc -f- 4; wie gross ist ihr Neigungswinkel? Die mündliche Prüfung wurde am 10. Juli unter Vorsitz des k. k. Landesschulinspectors Herrn Jakob Smolej abgehalten. Das Ergebnis war : Picigas Leopold aus Rudolfswerth, künftiger Beruf Medizin. Kos Josef aus Froschdorf, reif, „ r Theologie. Kovač Johann aus Doberniče, „ „ Theologie. Hudovernik Johann aus Sittich, reif, „ „ Jus. Einer erhielt die Bewilligung aus einem Gegenstand nach zwei Monaten die Wiederholungsprüfung zu machen, einer wurde auf ein Jahr reprobiert. Ergebniss der Maturitätsprüfung am Schuljahre 1881. Zur Prüfung haben sich alle 10 öffentliche Schüler gemeldet und ein Externe. * Vor der mündlichen Prüfung trat ein öffentlicher Schüler und der Externe zurück. Das weitere Ergebniss war: Berglez Jakob aus Pletovanje in Steierm., reif, Bernik Valentin aus Stražile, reif, Božič Franz aus Podraga, „ Dereani Julius aus Seisenberg „ mit Auszeichn. Pehani Alois aus Seisenberg „ Pfefferer Alfons aus Gottschee, „ Roethel Josef aus Gottschee, „ Treo Carl aus Kleindorf, „ Žnidarič Alois aus Marburg, „ künft. Beruf Theologie. „ „ Theologie. „ „ Medizin. „ „ Medizin. r „ Theologie. » „ Jus. v v JuS. „ „ Montanist. ,, „ Medizin YI11. Chronik des Gymnasiums. Das Schuljahr wurde am 16. September 1881 mit einem feierlichen Gottesdienste eröflhet. Di“ Namensfeste beider Majestäten wurden wie alljährlich in würdiger Weise gr feiert; die Gymnasial]ug nd nahm mit dem ganzen Lehrkörper am feierlichen Gottesdienste in der Franziskanerkirche theil, und hatte an beiden Tagen Ferien. Am Vorabende des Namenstages Ihrer Majestät der Kaiserin veranstaltete der Direetor wie alljährlich eine musikalisch-declamatorische Schülerakademie, zu der Gäste geladen wurden, die sich sehr zahlreich versammelten. An demselben Tage hat der Studenten - Unterstützungsverein an 29 dürftige Schüler Winterkleider, Wäsche und Schuhwerk vertheilen lassen. Für Professor Josef Ogörek, dem mit h. Minist-Erl. von 9. August 1881, Z. 10417, eine Lehrstelle am II. Staats - Gymnasium zu Lemberg verliehen wurde, erhielt das Gymnasium den für das ganze Gymnasium approbierten Lehrsupplenten Johann Teutseh, mit Erl. dos hochlöbl. k. k Landes-Schul-Rathes von 15. October 1881, Z. 1839. Dem Professor Nicodemus Donnemiller wurde mit Erl. des hochlöbl. k. k. Landes Schul-Rathes von 3. November 1881 die erste Quinquenal-zulage ertheilt. Lehrer Gustav Stanger wurde mit Erlass des hochlöbl. k. k. Landes-Schul-Rathes von 3. November 1881, Z. 1838, definitiv bestätigt und ihm der Titel Professor verliehen. Dem Professor Johann Polanec ertheilte der hochlöbl. k. k. Landes-Schul-Rath mit Erl. von 18. April 1881, Z. 595, die zweite Quinquenal-zulage. Der k. k. Landesschulinspector, Herr Jakob Smolej, unterzog am 8.—13. Mai das Gymnasium einer eingehenden Inspeetion und hielt am 3* Ende der Visitation mit dem Lehrkörper eine Conferenz, in welcher er über Disciplin, Fortschritt der Schüler, und über die gegebenen Themen zu schriftlichen Aufgaben, deren Bearbeitung seine Wahrnehmungen ausprach. Am 13. December 1881 erkrankte der Katechet Herr P. Ignaz Staudache r an einem sehr schweren Leiden. Zur Erlangung der stark angegriffenen Gesundheit wurde ihm von Seiner Exeellenz dem Herrn Minister für Cultus und Unterricht bis zum Beginne des künftigen Schuljahres Urlaub ertheilt. Zur Supplierung wurde Herr P. H u g o 1 i n S a 11 n e r mit Erlass des hochlöbl. k. k. Landes-Schul-Rathes vom 21. Jänner 1882, Z. 146, bestellt. ——--------------- IX. Erlässe. 1. Hoher Ministerialerlass vom 26. October 1881, Z. 16464, womit zu den Ferialtagen an Mittelschulen der 2. November (Allerseelentag) beigezählt wird. (Hochl. k. k. L. Sch. K. v. 29. Oct. 1881, Z. 20'JÖ.) 2. Hoher Minist. Erlass von 22. November 1881 Z. 18101. Stipendisten, welche wegen Krankheit genöthigt sind, eine Glasse zu wiederholen, können bei der Landesregierung um Belassung des Genusses des Stipendiums einkommen, in allen übrigen Fällen und bei schlechter Sittennote nur beim Ministerium, auch beim llebertritt vom Gymnasium zur Realschule. (30. November 188 , Z. 9041, L.-R ) Das Slovenische ist als Muttersprache in Analogie mit dem h Min.-Erl. von 3. Mai 1880, Z. 19754 für solche Schüler, welche bei dem Eintritte in die Gymnasialstudien von ihren Eltern als Slovenen vorgeführt werden, künftighin als ein obligater Lehrgegenstand zu betrachten. (L. Sch. R. 9. April 1882, Z. 500.) X. Studentenunterstützungsverein. hat abermals kräftig gewirkt und dafür gesorgt, dass alle dürftigen Schüler mit den nothwendigen Büchern, Schreib- und Zeichenmaterial versehen wnrden, dass mehrere Quartierbeiträge und auch Krankheitsaushilfe erhielten. Im Herbste bekamen 29 Schüler theils ganze Anzüge theils nur die nothwendigen mit Schuhwerk und Wäsche im Sommer wurden damit 16 Schüler betheilt; auch wurde für einige Schulgeld und Aufnahmstaxen bezahlt. Von den 100 fl., welche die Sparkasse der Direetion im Monate März 1. J. vorzüglich zum Ankaufe von Lehrmitteln für arme Schüler geschickt hat, sind nach dem Beschlüsse des Lehrkörpers für 4 Schüler Kleider um den Betrag von 26 fl. 93 kr., für 4 Schüler Stiefel um den Betrag von 20 fl. und Lehrmittel um den Betrag von 53 fl. 7 kr. angeschafft worden. Der Ausschuss des Vereines hielt in der dazu bestimmten Zeit drei Berathungen ah. Die Generalversammlung fand am 4. Juli statt. Die Direetion erfüllt nur eine angenehme Pflicht, wenn sie allen Wohlthätern und Gönnern, insbesondere aber dem hohen Landtage des Herzogthums Krain, welcher abermals 200 fl. spendete, und dem löblichen krainischen Sparkasse-Vereine für die grossherzigen ausgiebigen Spenden den innigsten, tiefgefühlten Dank ausspricht. Dankend muss auch hervorgehoben werden, dass im Convente der hoehw. P. P. Franziskaner Schüler abermals, wie alljährlich, die ganze Kost, in mehreren Häusern viele Schüler die Mittagskost unentgeltlich erhielten. Abschluss der Rechnung pro 1882. Einnahmen: fl. kr. Saldo vom vorigen Jahre 14 69 Von den Mitgliedern 171 — Coupons 164 24 Concert 18. November 1881 .... 35 62 Landesausschuss pro 1882 .... 200 — Von der Sparkasse behoben .... 203 67 Summe . 789 22 Ausgaben: Für Winter- und Sommerkleider, Wache und Schuhe 270 35 Bücher, Schreib- und Zeichen-Kequisiten 106 44 2 Stück Laibacher Lose gekauft . . 48 34 Quartier- und Krankheits-Aushilfe . . 26 91 Schulgeld und Aufnahmstaxen-Beiträge 20 10 Kleinere Auslagen und Dienerschaft . 7 05 Angelegt 310 03 Summe . 769 22 Bestand der Kasse des Vereines: In Papieren Nominalwert 3000 Angelegt * 310 03 Summe . 3310 03 Jährliche Beitragsleistungen der Mitglieder. Herren: Aleš Anton, Dechant in Semič 5 fl- — Bergmann Josef, Apotheker 2 fl. — Breznik Franz, k. k. Gymn.-Professor 3 fl. — * Brünier Gottfried, k. k. Landesgerichtsrath 5 fl. — Dijak Johann, k. k. Rittmeister 2 fl. — D rganc Anton, k. k Gymn-P'ofessor und Bezi'ksschul-inspektor 2 fl. — *Donnevnillcr Nicodemus, k. k. Gymn -Professor 3 fl. — Dollhof Wilhelm, k. k. Bezi-kshauptmann3 fl — *Ekel Josef, k. k. Bezi'kshauptmann 4 fl. — Elsner Ebnest, k. k. Steuerinspektor 3 fl. — * Fischt r Johann, k. k. Gymnasial-Drektor, 12 fl. — Furlan Mathaeus, k. k. Hauptsteueramts-Einnehmer, 2 fl Dr. Galle Josef, k k. Statsan-waltssubstitut, 3 fl. Gerdt Sie. Josef, k. k Staatsanwalt, 2 fl — Ela-dik Moritz, Forstmeister in Einöd, 2 fl. — P. Hrovat Ladülaus, k. k. Gymn-Professor, 2 fl. — Ipaviz Franz, k. k. Kreiswundarzt, 2 fl. — Jagodic Johann, k. k. Landesgerichts^ath, 2 fl. — Jevn'hr Vincenz, k. k. Kreisge'ichts-Präsident. 8 fl. Jeni 6 Alnis, Hausbesitzer, 2 fl. — Kalcit. Anton. Kaufmann 2 fl — Kastelic Franz, Handelsmann (Widic.) 2 fl. — P. Klemenčič. Rafael, k. k. Gymn -Professor, 2 fl. — Kmetič Michael, pens. k. k. Hauptmann, 2 fl Koprivštk Leopold k k. Gymn-Professor, 2 fl. — Kovačič Franz, k k. Hauptsteueramts-Cont’olor, 2 fl. — Kovač Jnstf, k. k. Ge'ichts-Adjunkt, 2 fl. — Krajec Johann, liefert verschiedene D' uckso ten für den Verein unentgeltlich. — Krextan Joh , Wei'k- Direktor in Hof, 2 fl. — Kuloviz, Badea zt in Töpliz, 3 fl. — Ton Lehmann Albert, Bürgermeister, 2 fl. — *Leimüller Josef, k. k. Oberingenieur, 4 fl. — Lnger Johann, pens. k k Oberiandesgerichts-Rath, 5 fl. — Mehora Emanutl, Gastwi th, 2 fl. — Mohär Marlin, k. k. Hilfsämter-Direktor, 6 fl. — Merzel Josef, pens. Pfarrer in Töpliz, 2 fl. — Nachtigall Baimund. k. k. Gymn-P'ofessor, 2 fl. — Nestel. Ingenieur in Hof, 2 fl. - Ogorcutz Josef. Kaufmann, 5 fl. — Pauser Adolf. Kaufmann, 2 fl. — Pdnitsch Josef, k k. Finanzwach - Commissär, 2 fl. — Polanec Johann, k. k. Gymn-Professor, 2 fl. — F l Pollack, 2 fl. — Baron von Rechbach Alexander, k. k. Major, 2 fl — Reichel Franz, k. k. Steueramts-Adjunkt, 2 fl — Rizzoli Dominik, Apotheker, 2 fl. — Riedel Anton, k. k. Gymn.-Professor, 3 fl. — Dr. Rozina Jostf, Hof- u. Gei ichts-Advokat, 5 fl. — Rudi z Carl, Gutsbesitzer, 7 fl. — Seidl Fcrd., Handelsmann, 2 fl. — Sitar Franz, pens. Pfarrer in Töpliz, 2 fl. — Frau Skaberne Josefine, Hausbesitzerin, 2 fl. — *Dr. Škedd Jostf, Hof-und Gerichts-Advokat, 5 fl. — Skrabec Andreas, Canonicus, 2 fl. — Stanger Gustav, k k. Gymn -Professor, 2 fl. — Canonicus Staudacher Ferdinand, pens. k. k. Gymn.-Profesor, 2 fl. — P. Suttner Hugolin, suppl. Religions-Professor, 2 fl. — P. Staudacher Ignaz, k. k. Gymn-Professor * Mitgied des Ausschusses. 2 fl. — Stuchez Gustav, k. k. Gerichts-Adjunkt, 2 fl. — Sular Johann, Pfarrer in Trebelno, 2 fl. — Taboure Josef, pens. k. k. Hauptsteuer amts-Einnehmer, 2 fl. — Tandler Friedrich, Buchhändler, 3 fl. — Trenz Franz, k. k. Gerichts - Adjunkt, 2 fl. — Dr. Vojska Andreas, k. k. Landesgerichtsrath, 2 fl. — *P. Vovk Bernard, k k. Gymn. - Professor, 2 fl. — Vovk Johann, Canonicus, 2 fl. — Wagner Franz, pens. k. k. Hilfsämter-Direktor 2 fl. — Weidlich, Verwalter in Hof, 2 fl. — Wiez-nicky Emanuel, k. k. Ingenieur, 2 fl. — Zura Johann, Postexpeditor, 2 fl. Beitragende Mitglieder, die jährlich einen Gulden zahlen: Frau Bacher Babeite. — Czernich Alois, Handelsmann. — Oblak Valentin, Handelsmann. — Pinter Franz, Hausbesitzer. — Frau Rohrmann Marie, Hausbesitzerin. — Maintinger, k. k. Grundbuchsführer. — Grebenz Michael, k. k. Bezirks-Kanzelist. — Scharlach Alois, k. k. Kreisgerichts-Kanzelist. — Verbič Lorenz, k. k. Steueramts-Adjunkt. — Frau Pfleger Anna, Hausbesitzerin. Preatoni Alois, Hausbesitzer. Die öffentliche gewerbliche Fortbildungsschule wurde im Laufe des Schuljahres, d. i. vom 18. September 1881 bis 2. Juli 1882 besucht: Im Vorbereitungscurse von 27; im I. CursevonlO; im II. Curse von 9, und im kaufmännischen Curse von 11 Schülern. Abgangs-Zeugnisse behufs der Freisprechung erhielten im Vorbereitungscurse 5 Schüler, zum Schlüsse verblieben 21 Schüler » !• Curse 2 „ „ „ „ 8 „ »H. n 2 „ »» n 6 „ „ kaufmänn. Curse 3 „ „ „ „ 7 „ Die Anstalt besteht seit dem Jahre 1874. Jahrgänge Zahl Schüler an den des in Russer Anmerkung Abtheilungen Lehrpersonales der Anstalt Vorbereitungs- Curs Erster Curs Zweiter „ Kaufmännischer Curs Im ganzen sind 5 Lehrer des Ober-Gymnasiums und 1 Lehrer der Volksschule — 21 8 6 7 Der Unterricht wurde an Sonn- und Feiertagen früh von 8—12 Uhr und nachmittag von 1—3 Uhr ertheilt. Für die Kaufmannslehrlinge Dienstag und Donnerstag von 2 — 3 Uhr. 42 Lectionsplan für die öffentliche gewerbliche Fortbildungsschule. Vorbereitungscurs: Deutsch- und Sloveuisch-Lesen mit Uebungen im Schreiben 1 Stunde, Rechnen 1 Stunde. Erster Curs: Deutsche und slovenische Sprache 1 Stunde, Rechnen 1 Stunde, Geographie 1 Stunde, Naturwissenschaften 1 Stunde. Zweiter Curs: Deutsche Sprache und Geographie 1 Stunde, Rechnen und Geometrie mit Geschäftsführung 1 Stunde, Naturwissenschaften und Technologie 1 Stunde. Zeichnen und Schreiben gemeinschaftlich 2 Stunden. Kaufmännischer Curs: Rechnen, österreichische Vaterlandskunde mit Warenkunde 2 Stunden, mit 3 Schülern die einfache Buchführung. XII. Anzeige für das Schuljahr 1882—83. Das nächste Schuljahr beginnt am 16. September mit dem heiligen Geistamte. Die Anmeldungen zur Aufnahme in die I. Classe finden am 14. und 15. September Früh von 8 bis 11 Uhr und Nachmittags von 2 bis 4 Uhr statt. Jene Schüler, welche bisher der Lehranstalt angehörten, melden sich bis spätestens 15. September zur Wiederaufnahme gegen Erlag von 1 fl. als Lehrmittelbeitrag. Für Fremde, welche von anderen Gymnasien an die hiesige Anstalt übertreten, gilt derselbe Termin zur Aufnahme, wie für die Einheimischen ; sie haben aber die Zeugnisse der beiden Semester von 1882 nebst dem Taufscheine mitzubringen, und zahlen die Aufnahmstaxe. Zur Aufnahme in die I. Classe haben sich jene, welche die Volks-schulclassen öffentlich besucht haben, mit einem Frequentations-Zeugnisse unter ausdrücklicher Bezeichnung seines Zweckes, in welchem die Noten aus der Religionslehre, der Unterrichtssprache und dem Rechnen enthalten sein müssen, uud mit dem Taufscheine auszuweisen. Neben dem Lehrmittelbeitrage ist die Aufnahmstaxe von 2 fl. 10 kr. zu bezahlen. Die Wiederholungsprüfungen werden am 16. September nach dem Gottesdienste abgehalten. Das Schulgeld beträgt halbjährig 8 fl. und ist im Laufe des ersten Monates eines jeden Semesters zu erlegen. — Oeffentliche Schüler haben Anspruch auf Befreiung von der Entrichtung des Schulgeldes, wenn sie a) im letztverflossenen Semester vollständig entsprochen, d. h. in den Sitten die Note „musterhaft“ oder „lobenswerth“, im Fleisse die Note „ausdauernd“ oder „befriedigend“ und mindestans die allgemeine erste Zengnissclasse sich erworben haben; b) wenn sowohl sie selbst als auch diejenigen, welche die Obliegenheit haben, sie zu erhalten, wahrhaft dürftig, d. i. deren Vermögens-Verhältnisse so beschränkt sind, dass ihnen die Bestreitung des Schulgeldes nicht ohne die empfindlichsten Entbehrungen möglich sein würde. Um die Befreiung von der Schulgeldzahlung zu erlangen, haben die Schüler ein an den hochlöblichen k. k. Landesschulrath für Krain gerichtetes, mit dem Zeugnisse über das letzte Semester und dem Vermögensausweise belegtes Gesuch bei der Direction zu überreichen. Der Vermögensausweis ist von dem Gemeindevorsteher und dem Ortsseehorger auszustellen und darf bei der Ueber-reichung vor nicht mehr als einem Jahre ausgefertigt sein; er hat die umständliche Begründung der über die Vermögens-Verhältnisse darin ausgesprochenen Ansiebten zu enthalten. — Schüler der I. Classe können erst im II. Semester um die Befreiung von der Schulgeldzahlung ansuchen. XIII. Location der Schüler. VIII. Classe. Kos Josef aus Froschdorf. Picigas Leopold aus Rudolfswort. Hudovernik Johann aus Sittich. Kovač Johann aus Šahovec. VII. Classe. Painič Josef aus Oberlaibach. Stazinsky Nikolaus aus Vidošio. Tikvič Johann aus Sakošak in Steierm. Pirc Josef aus Laibach. Furlan Victor aus Nassenfuss. Knaus Josef aus St. Ruprecht. Podgoršek Franz aus Ponigl in Steier- mark. Ovsec Franz aus Gotendorf. Hribar Franz aus Mannsburg. Knafel Franz am Gutenfeld. Burka Victor aus Wien. Ekel Karl aus Rudolfswert. Texter Konrad aus Neumarktl. Militilkoviö Josef aus Frankufzen in Steiermark. Stroj Johann aus Birkendorf. Nicht lociert blieben: Bervar Franz aus Rudolfswert. Defranceschi Peter aus Heidenschaft im Küstenlande. VI. Classe. Zarnik Thomas aus Krop. Marschal Arnold aus Treffen. Počivalnik Ignaz aus Neumarktl. Pugel Theodor aus Mehovo. Nicht lociert blieb:' Štukelj Josef aus Rndolfswerth. Poček Franz aus Bukošek in Steierm. Papež Otto aus Nassenfuss. Zottmann Karl aus Laibach. Praunseis Alois aus Lichtenwald in Steiermark. Bojane Anton aus St. Peter. Pelc Johann aus Reifnitz. Kopitar Franz aus Kraxen. Classe. Žagar Josef aus Trebelno. Kastigar Alois aus Strajne. Gregorič Josef aus Ambruss. Nemanič Martin aus Zelebej. Jerše Johann aus Seisenberg. Pogačnik Franz aus Neumarktl. Nicht lociert blieb : Bobek Johann aus Reifnitz. IV. Classe. Ivanetič Johann aus Möttling, Koren Johann aus Möttling. Požek Nikolaus aus Adlešiče. Vinšek Anton aus Treffen. Vintar Josef aus Prečna. Weiss August aus Karlstift in Nieder-Oesterreich. Deu Eduard aus Planina. Perpar Anton aus Doberniče. Rudež Vladimir aus Feistenberg. Prokop Richard aus Rudolfswert. Colnar Alois aus Rudolfswort. Kraševic Wilhelm aus Vranoriče» Globevnik Johann aus St. Kantian. Mišmaš Josef aus Veliki Koren. Karlovšek Josef aus St. Margarethen. Jagodic Franz aus Rudolfswert. Ancel Jacob aus Suhor. Rom Josef aus Treffen. Maintinger Johann aus Döbe. Zega Johann aus St. Michael bei dolfswert. Gregorič Johann aus St. Peter. Zurz Ludwig aus Treffen. Bergmann Josef aus Rudolfswert. Ru- III. Claase. Lunzer Justus aus Olmütz in Mähren. Sturm Karl aus Metlika. Kukar Johann aus Črnomelj. Jerman Anton aus Črnomelj. Perpar Johann aus Doberniče. Zajec Franz aus Mirnapeč. Dereani Emanuel aus Seisenberg. Zupančič Alois aus St. Veit bei Zatičina. Hafner Johann au? St. Bartholmä. Kump Wilhelm aus Metlika. Petrič Leopold aus Gurkfeld. Deu Oskar aus Planina. Badovinac Georg aus Žumberg in Kroatien. Kljun Jakob aus Ribnica. Ramroth Franz aus Gottschee. Rosina Wilhelm aus Kandia. Bobik Johann aus Laibach. Radanovič Johann ans Munkendorf. Belle Johann aus Dobe bei Landstrass. Bobik Max aus Laibach. Böhm Ferdinand aus Laibach. Bobik Ferdinand aus Laibach. Gabrijel Martin aus Trebnje. Raktelj Leopold aus Ribnica. Ogulin Johann aus Semič. Zega Franz aus Kandija. Barle Johann aus Ipava. Novak Anton aus Prečina. ReSek Anton aas Radoviča. Remic Johann aus Weichselburg. Hrastovoan Franz aus Leskovec. Krevs Franz aus Mirnapeč. Zalokar Rudolf aus Metlika. Nicht lociert: Kovačič Anton aus Adelsberg. Miftič Anton aus Rudolfswert. Lajek Alois aus St. Michael bei Ru-dolfswert. Weiss Leopold aus Karlstift in Nied.-Oesterreich. Stepec Alois aus Weichselburg. II. Classe. Germ Matthäus aus Adleäice. Žugel Nicolaus aus Podzemelj. Fabiani Victor aus Seisenberg. Pezdirc Anton aus Möttling. Petrič Josef aus Semič. Kerin Martin aus Heiligenkreuz. Lunzer Rudolf aus Komorn in Ungarn. Rems Josef aus Rudolfswert. Praunseis Franz aus Lichtenwald in Steiermark. Gregorič Victor aus Rudolfswert. Vidmar Frnnz aus Zafara. Ogolin Ferdinand aus öesnica. Koss Matthäus aus Lapuinik, Novak Ignaz aus Sakovec. Požek Ferdinand aus Möttling. Vohinc Eduard aus Nassenfuss. Tominc Emerich aus Požega in Slavo-nien. Weibl Gustav am Möttling. Jenko August aus Laibach. Lušin Johann aus Triest in Istrien. Murgelj Franz aus Prečina. Sitar Ignaz aus Töpliz. Martinčič Franz aus Klagenfurt in Kärnten. TJde Franz aus St. Michael. Krese Anton aus Prečina. Zorke Johann aus Laibach. Sovan Alois aus Neudegg. Stere Johann aus Cerkle. Nicht lociert blieben: Guštin Franz aus Möttling. Knez Jonef aus Johannesthal. Lavrič Johann aus St. Kantian. Papež Anton aus Zatična. Peče Johann aus Rudolfswert. Penca Franz aus Nassenfuss. Sterniša Josef aus Töpliz. I. Claase. Pečjak Gregor aus Hinnach. Lavrin Josef aus Semič. T8chlnkl Mathias aus Lichtenbach. Germ Josef aus Adlešiče. Kimovec Johann aus Lašče. Preatoni Karl aus Rudolfswert. Galič Josef aus Nassenfuss. Zettel Leopold aus čateš. Picek Eduard aus Hof. Dereani Alois aus Seisenberg. Laurič Victor aus Trebelno. Kolbesen Albert aus Tschernembl. Staricha Mathias aus Sodinsdorf. Kulavic Johann aus Maichau. Knoblehar Franz aus Nassenfuss. Barbič Michael aus Žutina. Vojska Anton aus Rudolfswert. Guštin Anton aus Möttling. Malerič Josef aus Vojna vas. Stermolč Alois aus Vir. Kerin Johann aus Heiligenkreuz. Stennoie Josef aus Vir. Kambič Peter aus Krasinc. Mehora Josef aus Lichtenwald in Steiermark. Müller Ignaz aus Tschernembl. Gorenc Josef aus St. Ruprecht. Mramor Johann aus Grosslaschitz. Loger Oihmar aus Rudolfswert. Hirsch Johann aus St. Ruprecht. Scharlach Franz aus Prossburg in Ungarn. PoS Rudolf aus Seisenberg. Tanler Vincenc aus St. Barthelmä. Vohinc Victor aus Nassenfuss. \ Weibl Rudolf aus Möttling. Nicht lociert blieben: Pauser Adolf aus Rudolfswert. Peteršič Franz aus Landstrass. Zwei Schüler blieben wegen Krankheit ungeprüft.