«i. 293. Montag, 22. December 1890. W9. Jahrgang. Mbacher Zeitung. ,""«»«er»„»n«psei,: Mil PoNveisendun,: «„»„«lin« ft. 15. "»lbMrtt, fi. 7 .v,. Im « ° m V t ° i r . ""Mbri« fi. 1,. hllibiilbii, st. 0 5U. »für die «usteNu», in» H»u» «»nzishrlg st. 1. - Inle«»en««bür: Füi N»!nt I«,«» . bi» u 4 »eilen »b tr. «robe« v.l »eile «lr,.- be! 0!te«n Ü!eberb°lm.«en per ge.le » tr. Die ««»lbacher geiNln«. erscheint ««l«ch mit «lu»n<,l,«e der «,nn. und Feiert»« Die «dm,»,»»»»,»« befinde' Nch «°n»lt,«vl°h ,, die «lvnct»»u Ulll»nh°!«»!se Ü4. GviechNunben der «Vbaction üalick °^ ,« bii. l, Nbr o°rn,i..»«.. - Nn,ra°N.r.e »riele »erden nicht °n«...,mme? und «°nu"crlv!e n»!h. ,«N Umllicker Mil, Se. k. und k. Apostolische Majestät haben dem ^bk'finanzralhe und Fmanz Vemlsdirector in Raqusa ullsstm Nl.xandsr Lodz,a.Poninsli die Käm« '"erelKlvilrde laxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit ?"rhöchster Entschließunq vom 15. December b. I. """ mit dem Titel und Charakter eins Ministerial' ^ s bekleideten S ctionsralhe im Mininerium des Mern Dr. Alfred Vraunhofer Edlen von ^la.lnhof den Osden der eisernen Krone dritter ^sse taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. ., Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit Aller-Mer Entschließung vom 17. Decemb.r d. I. dem ,," dem Titel und' Eharalter eines Hofrathes be. ^dklen Oliklfinmurach Adolf Geist ten er zum vosralhe hrj her Finanz Landeidireltion in Lemberg f!'b den Finanzrath Ios.f Göy zum Oberfinanzrathe >"t den Bereich dieser Finanz Landeidirecllvn aller, ^igst zu ernennen geruht. Dunajewil, m. p. Mchlamll'icher Weil. Charles Stewart Parncll. > y., I" ihren äußeren Vorgängen ist die Parnell. ^''e in England zum Abschlüsse g> kommen, und so »st M Gelegenheit a/a/ben. einmal Rück,chau über die ^.'" zu'halten, die nicht bloß vom enqlischen Stand. ?«e wichtig, sondern allgemein politisch bedeutsam ."" auch vom p rsöulichen Gesichtspunkte »nter.ssaut z nennen ist. Parnell war ein Partei Oberhaupt von /z und Stein. 2r ist nicht alt. leiblich nicht beson-bo? ^^tig und durch keinerlei Vorrang der Geburt ^ . ""derm irischen D'plitierten ausg'zeichnet. Gleich z/ siihrte er die irische Partei mit einer ssestigk.it. ^'e und Zäh'qkeit. die selbst den Engländern im» ,^."ts. S^ine Ruhe und Gelassenheit auch in den lllll^'N^n Fällen wa»en unvergleichlich. Mit seiner ,z ,bl"t'nte,t uud stairen Entschlossenheit verstand er ^ >^. den Gegner stutzig z>l machen, ihn zu ver> wirren. S'chMn Jahre lang war er da« Oberhaupt der irischen Nalionalvartei. und es ist nicht zu leugnen, > dass er in dieser Z it die Sache der Irländer tüchtig v^wärts brachte. Da« System des Boycotts, durch welches irische Grundbesitzer, die ihren Pächtern nicht genügende Nachsicht gewährten. solange malträtiert wurden, bis sie gezwungen waren, das Land zu der» lassen; der sogeuanute «Feldmd ihn zu erwürgen. Alle diese Veweisstücke thaten »hre Wirkung, und or Nichte konnte nicht ander», als Frau O'Shea und Parnell des Ehe« bruches schuldig zu erkennen. Außerordentlich groh und mächtig wnr der Ein» dnick dieser Sentenz auf die öffentliche Meinnng in England. In Illand war man schnell darün»r hinweggekommen, und in Dublin wurde sofort die Losu"g ans» geg-ben, man müsse zu Parnell halten um jeden Preis und auf jede Bedingung. Anders in England. Dort spielen die religiösen Gemeinschaften eine große R'lls. welche die Ehe für ein Sanctuarium erachten und j^den frivolen Bruch derselben al« eine Teufelei verdammen und verfolgen. Gerade in der liberalen Partei sind diese religiösen Gemeinschaften von großem Einflüsse. Sie schwören auf Christus und auf Gladstone. Als nun der Parnell-Ecandal ans Licht gekommen, da wurde in den Versammlungen und in den Kirch-n. von Tribünen und Kanzeln gegen Parnell. den Gott« los-n, Unmoralischen, gewettert und die liberale Partei beschworen, das Bündnis mit diesem lastellmsten Men» schen, der die Eignung verwirkt habe, als Führer einer politischen Partei aufzutreten, sofort zu lösen. Gladstone konnte sich der starken Pression seiner eigenen Gesinnungsgenossen nicht entziehen. Er schrieb einen Brief, der nicht an Parnell direct gerichtet war. aber bestimmt war. von ihm gelesen zu werden und der in Worten, die delicat und sanft genug waren, an Parnell die Mahnung richtete, seine Führerschaft auf-zugeben, weil sonst die Sache der irischen Home-Nule ! Zieuillelon. w Die Steiner Alpen. ^ t'nem in der Eeclion «Kram» des Alpenvereines gehaltenen Vortrage.) lfj. Hiir den Naturfreund unserer Stadt gibt es wrhl ^lck "le'ben mehr entzückende Augenweide, als jene. lick^'bm der Autblick gegen Norden auf da« Herr. ^ ?'ld d^r St'iner Alpeu gewährt; schon gar. weun »li^'e zur jetzigen Iahr.szeit — das Hochgebirge im 8°>t« c?"^" Winterlleide prangt und des Sonnen« t«g' 3ackel die qeiste»hast in den blanen Aether nl," V"gloloss^ im Glührolh erschimmern Mt. '" k,^." U"N wendet daher jeder wahre Naturfreund Vi, '^n Tagen seinen Blick zu di.sen riesen-^ts« ""verruckbaren Wächtern an der Grenzmarke ^s^.^"kn Heimatlandes, welche all den un-^öv '^n Zauber. d,e weih volle Erhabenheit der 'W'""6 in der Nlpennatur so „ohe in den G» ."d«^ "ckm. Obqle.ch nun die Steiner Alp n zu >tn"."" läglich gesehenen gehören, so ist doch die '° balz" ^selben eine noch immer wenig verbre.t.te. ?^!<.n "'t einer, wenn auch im engen Rahmen ^sse ^" Schildrrunq dieses G^birgszuges da« I». H In"»^" z" finden hl'ss n. >pa . " prächt.qen Kranze der sich über M't el> '""'tli^ breitenden Alpenlelte bilde., diese unsere M di ^n Verqe den östlichsten Ausläufer, in welchen l'.ch« w.lde Alpennalur vor ihrem Zerfl.eheu m das ^'N^'" der Donau.Eb.ne nc>chma S zu hoch au ->"dn? ?^"'«'" 3'lsenmau.rn und küh.u" h'mm^ 3dcö« " ^'pselbildung'N aufthürmt. Das vollendetste ^t^l«°lle ^^ ^^.„^ sollen si« "ns dle "lp«n mit ihren schroffen, nackten, zerrissenen Felswänden und den scha,fgraligen, spitzen Kämmen, phantastisch geformten Zinken und Zacken als ein ödes Gebirge entgegen, von welchem endlose Oelöllhalden als trostlose Steinwüsten zu den Thälern sih ziehen. Nur die niederen Vorberge und z"M Theile die sanfteren G> hänge der unteren Oelöllhalden zeigen Wald und Wlesenland; alle höheren Partien dagegen ragen pflanzenleer, geisterhaft öde in die schwindelnde Höhe. Nur hin und wieder wird die nackte Landschaft uuterbrochen vom dunklen Grün des zwerghaften, auf schmalem Gesimse hinziehenden Krummholzes oder von ein'M Nasenbande, welches mit in den sattesten Farben blühenden Kludern der «llv^flura geschmückt ist. Mit solcher Armut im Pflanzenwuchje geht Hand in Hand die ebenfalls den Kallalpen eigenthümliche Wlisserarmut. Selten nur enlquillt o»n grauen Felsen» wänden e>frischendes Quellwasf.r und können infolge diejes Umstände« die mitunter saftigen Weideplätze an den Jochen und Hochebenen der Vorberge nur mit Zuhilfenahme naher Schueefelder oder der, besonders auf der Steiner Planina, mit mächtiger Eisbildung vorlomm'uden Eiihöhlen benüyt werden. Nach schnee» armen Wintern hält anch dleser Ersatz nicht lange an und der Senner sicht sich dann wegen der Wasser, noth bemuss'gt, noch vor der Zeit mit seiner Herde hinab zum Thale zu wandern. Die Steiner Alpen streichen im Hauptzuge fast genau von West nach Ost und werden durch den Ein» schnitt des Kammes am Steinersaltel in zw i Gruppen qeschieden. r>on welchen die östliche in der 2350 Meter hl hen Ojstrica ihre Spihe fi >oet. dagegen die westliche mass gere Gruppe im 2559 Metr hohen Grinlooc gipjrlt. Vom viel veralteten Hauptzuge gehen gegen Nord'» zwei bcfonders bemellenswllte Abzweigungen ab, von welchen die zum Seebergjattel fallende dadurch beachtenswert wird, dass sie dort mit den Karawanken in Verbindung tritt, während die zweite, von der Rmla ausgehende Abzweigung, mit der Merzlagora, welche vom Pavl'k Sattel in eine östliche Richtung übergeht zu den Sulzbacher Alpen mit der das Sannthal an seiner Nordseite begrenzenden Uiova und Raduha aufs neue aussteigt. Eine weitere, minder wichtige Abzweigung gegen Norden, von der Ojstrica ausgehend, bildet die Scheide zwischen dem wildromantischen RobanKot und dem Logarthal. Vom Vrintovc geht ein gar massiger Zwig gea/n Süden ab. welcher im Gccben zur höhe von 2224 Meter ansteigt und dann zur Save-Ebene ab. fällt. Gegen Osten dagegen verlässt dieser Gebirqsstock mit dem 2113 M,ter hohen Vsliki vrk die Nlpenhöhe und geht in da« Hügelland von Watsch und Cllli über. Zilr Alpenhöhe steia/n tief in die bewaldeten Vorberge elngeschnittene Qlerthäler hinan, welche in der Regel den Namen d^s sie belebenden Gewässers tragen. Die westliche Grenze dieses GebiraMockes um. säumend, führt das Kanlerthal an die Nordseite deS Glintovc zu dem geräumigen, prachtvoll bematteten Thallesfel von Seeland. Der Anblick des in wilder Großartigkeit sich dort zeigenden Glintovcsiockes mit seinen fail senkrecht aufsteigenden, schneebedeckten Fels» wänden ist ein überraschender, selbst die kühnsten Erwartungen zufriedenstellender. Durch den Seeberq qe« trennt wird an der anderen Seite vom Kr>z. Nmka und der Merzlaqora das wildromantisch gegen Norden verlaufendeVellacherTHU umrandet. Eine viel g/rühmte Sch'N«würb'gtRule eigentlich nichts zu erwarten fei. da auch Gladstone mitsammt feinem Anbange der Selbständigkeit der Irländer nicht jene Concessionen machen wolle, auf die sie Anspruch «heben könnten. Nun erst entbrannte der Kampf im Club der irischen Deputierten felber. Tag für Tag wnrde in den Clubsitzungen über die Führerschaft Parnells gestritten. Parnell selbst führte in all diesen Sitzungen den Vorsitz und that dies mit einer Kaltblütigkeit, der man es nicht anmerkte, das« es sich um ihn selber handelte. Ward er aber gereizt, so wehrte er sich wie ein Löwe. Von Gladstone sagte er einmal, dass dies ein Mensch sei, von dem man nie auf eine gerade Frage eine ge« rade Antwort erhalte. Vemerteniwerterweise war in allen stattgefundenen Debatten von dem Ausqang«-punkte der Affaire, von dem Ehebruchsprocesse O' Shea, niemals die Rede. Freund und Feind schienen über« eingekommen, diese« Thema nicht zu berühren. Der Ausgang des hiyigen Kampfes, der durch Schreien, Lärmen und Faustschläge markiert wurde, war die Spaltung der irischen Partei. Etwa fünfzig Mann derselben, welche auf die Unterstützung der englischen Liberalen Wert legen und da« Bündnis mit Gladstone aufrechthalten wollen, sagten sich von Parnell lo« und wählten sich in der Person Mac Carty« einen neuen Führer. Dreißig Mann blieben bei Parnell. Dieser hat sich nun entschlossen, den Kampf auf irischen Voden zu verlegen und bereist das Land, um dort seinen Anhang zu sammeln — «it welchem Erfolge. wirb die nächste Zukunft lehren.___________________ Politische Ueberkcht. (Groß « Wien.) Der Freitag im nieder« österreichischen Landtage vom Statthalter gemachten Mittheilung von der Sanctionierung der Gesetz?, betreffend die Vereinigung der Vororte mit Wien. ist vora/stern die ossicielle Kundmachung gefolgt. Das Rrichsgesehblatt publiciert die Gesetze, betreffend die Vereinigung mehrerer Gemeinden und Gemeindttheile mit der Reichshaupt- und Residenzstadt Wien und die Er« lassung eines neuen Statuts sowie einer neuen Ge-meinde«Nahlordnung für diese. Sämmtliche Journale der Hauptstadt begrüßen in schwungvollen Leitartikeln die so rasch erfolgte kaiserliche Sanction dieser Vorlagen. Sie feiern Se. Majestät als den Schöpfer von Groß. Wien, al« den erhabenen Förderer der Reichshaupt« stadt. durch dessen Allerhöchste Fürsorge vor mehr als dreißig Jahren die erste großartige Stadterweiterung zustande kam und dessen hochherziger Initiative sie nun. mehr auch ihre weitere Ausgestaltung zu einer Welt« stadt. zu einem kräftigen Gemeinwefen von Hoffnung«« voller Zukunft zu verdanken hat. (Reorganisation des Militär.Waisen ha uses.) Das Normal «Verordnungsblatt vom 17. d. M. enthält eine kaiserliche Entschließung vom 6. d. M. durch welche einige Aenderungen in der Organisation des Militär.Wmsenhauses angeordnet wer« den. Die an diesem Institute in Verwendung befind» lichen Militär-Lehrer erster und zweiter Classe werden in die Standesqruppe der Militär.Vcamten zehnter und elfter Rangclasse eingetheilt. Die Bewerber um diese Lehrstellen müssen dem Activ« oder Reservestande des Heeres angehören und die Lehrbefäbiqung für Bürger» fchulen mit deutscher Unterrichtssprache besitz?«. Die Militär«Lehrer erhalten auch eine Uniform, die sie so« wohl im Dienste als auch in dienstfreier Zeit zu tragen haben. (Der czechisch' gung Eiue Militär.Convention bestehe nicht. Der König machte in Ischl ein^n freundschaftlicheu Besuch und war von keinem Minister begleitet. Die Anwchnhelt dcs Kriegsministers bei den Manövern in Sieben« bürgen beweise die freundschaftlichen Beziehungen zn»' jchen Oesterreich'Ungarn und Rumänien. So lange dlt Tripelallianz den Frieden aufrechthalte, werde M' mämen mit Befriedigung die erzielten Resultate wah^ nrhmen. vou da aber bis zu einer Allianz sei noch weit. Sollte Rumänien genöthigt sem. mit Oesterreich' Ungarn eine Allianz einzugehen, so würde es sich einzig und allein von dem Wunsche leiten lassen, seine Intel' essen wahrzunehmen. Hinsich'lich der Rumänen ü» S'ebengüra/n halte die rumänische Reqierunq kein Rech', sich in innere Angelegenheiten eines befreundeten Staates zu mengen. Sie selbst würde solche Einmischungen auch nie dulden. (Der Parteikampf in Irland) "let, wie es scheint, nicht allein in der Kampfcsweife, so"' bern auch in seinen Zelen in bedenklicher Weise a^' Ein neu?« Mllliifest. w?lches im Namen Parnells "> die Massen geschleudert wurde, athmet in der That de" Geist der früheren irischen Revolutionskämpfe. 2s ^ scheint dieser Appell an da« irische Volk al« ein «""" Beweis für die ziemlich verzweifelte Lage, in weM sich Parnell befindet. Davilt und Tanner folgen dem abgesetzten und gehetzten Parteiführer auf Schritt ul» Tritt und entflammen das Volt gegen ihu. Nun"^ ist auch der Führer der neuen Fraction, der «Palno-ten», Justin Mac Earthy, auf irischem Boden ange-langt, um in Dublin, Cork und Kilkenny gegen Palttt zu sprechen. Ein Theil der irischen Nationalisten. nM für ligistische Sammelzwecke über den Ocean gedaM waren, ist bereits auf der Heimlehr begriffe». ... (Die preußische Schulreform.) ?"' Wilhelm sagte in seiner Rede in der SchluM^ der Schulconfereuz auch noch Folgendes: Wir beM uns im Zeitpunkte des Durchganges und des Vorio" schreiten« in ein neues Jahrhundert. Ich glaubt h, kannt zu haben, wohin der neue Geist und da« .^ laufende Jahrhundert zielen und bin entschlossen, . bei den socialen Reformen, fo auch bei der iW ^ bildung neue Bahnen zu beschreiten. Ich fühlt h Jugend von Sedan und Oraoelotte über Leutt»''" ^, Rohbach zurück nach Mantinea und zu den 1?" pylen. und glaube, dass die« der richtige Weg '" ^ (Der schweizerische Bundesrath) A beschlossen, vorläufig keine weiteren Truppen ^ Trssin zu se„den. Für die Zeit der nächsten «U^e zum Verfassungsrathe wild nur die Unterofficiersi^ nach Vellinzona verlegt. Stimmberechtigt s^^^s marts wohnende Tessiner nur fein, wenn sie "'"?!, jcil einen Monat vor den Wahlen ihr wirkliches ^" ^«r in der Abstimmungsgemeinde genommen ha^"' .ssin Vundescommissär wird am 5. Jänner nach ^^ Sannthal. Die Ojstrica mit ihren weißen Kalkwänden sowie die Planjava und Rinla mit dem an deren Fuße niederstürzenden Staubfalle gleichen Namens aeben diesem üppigen, von grünen Forsten umgebenen Thal« lessel eine gar pittoreske Umrandung. Die Sann. welche hier ihren Ursprung hat, bricht ihren kurzen nördlichen Lauf an der Uiova. windet sich nun in der Richtung gegen Osten durch die wilde Sulzbacher Thalenqe und umsäumt von da an mit ihrem Laufe bis zur Einmündung in die Save bei Steindruck das diesem Ge« birgsstock gegen Osten vorliegende Hügelland an seiner nördlichen Seite. Diese dem Sannlhale von mancher Seite besonders hoch angerechnete Eigenschaft brachte der alten histo-rischen Benennung «Steiner Alpen» sür diesen Ge-birgszug die Gefahr, durch eine neue Bezeichnung «Sannthaler Alpen» verdrängt zu werden. Wie weit solcher Umstand dazu berechtigt war, eine nachweisbar über hundert Jahre Geltung gehabte Bezeichnung mit einer neuen zu vertauschen, mögen Berufenere entscheiden; doch die unter Kennern dieser heimatlichen Berge geltende Ueberzeugung, dass zu einer solchen Umtaufe leine besondere Nothwendigkeit vorhanden war, wird schwerlich widerlegt werden löimen. In das Sannthal einmündende Seitenthäler sind das Iezerjathal, der wilde Roban«Kot und der Leutsch. graben mit der Lsla ciolina. Das Hauptthal dieser Gebilgigruppe jedoch ist das Feistritzchal. welche« im Süden zwischen den von dunllen Forsten umwallten Vorbergen des Grintovc und anderseits der Ojstrica in das Herz der Steiner Alpen führt. Dieses Thal be« herrscht fast alle Uevergänge und Höhen des Haupt» zuges. und gehört ein Besuch desselben zu den lohnendsten Thalwanderungen im Bereiche dieser Alpenlette. Den TtMschlus» bildet ein kolossales Amphi. Theater von aufgelhürmten Felsmaffen. Dunkler Forst erfüllt den Thalboden, welchem die Steiner Feistrih entquillt. Einem echten, ungeberdiqen Gebirgstinde gleich eilt sie brausend und schäumend der Ebene zu. lein Hindernis zu groß haltend, das sie nicht beseitigen lönnte. Die Felsenqen an ihrem Laufe und noch mehr die tief im harten Felsengrund eingewaschenm Klammen bei Predassel, geben ein gar beredtes Zeugnis von der Gewalt dieses Gebirgsbache«. Um sich ein Geiammtbild von den Steiner Alpen machen zu können, empfiehlt es sich, eines ihrer domi> nierenden Höhen zu besteigen, und fürwahr, der Genuss der weiten Fernsicht von solchem Punlte wird noch übertroffen von jenem, welchen der Einblick in die zerklüftete nächste Umgebung und auf die Ent> Wicklung der Steiner Alpen selbst gewährt. Ueber ein Gewirre von wunderlichsten Formen — wie solche nur das launenhafte Spiel der Natur zuwege brinqt — steil aufragenden Zinken und Zicken, tief eingeschnit« tenen Schluchten und Felsenkesseln. deren Boden einem riesigm. grauenerregenden Trümmerfelde gleicht, gleitet der Blick von solchem Standpunlte an schwindelnden Abhängen zu den im reizenden Schmucke prangenden grünen Thälern hinab, aus deren dusliger Tiefe die Wohirstälten der Menschen als winzige, we«ße Punkte in die Höhe leuchten. Die Steiner Alpen, an großartiger Wildheit im Aufbaue den Iulischeu Alpen in vielem gleichkommend, bergen viel des S henswerten in sich. Die Kallalpen« natur entfaltet in denselben ihre ganze Majestät und Pracht, und auch hier finden sich hoch zum Himmel ragende höhen, düslere Engpäss,». Thalenqm und wild« romanlische Felsentessel, die an Großartigkeit und pitto« reiker Schönheit ihresgleichen suchen. Irden Freund und Kenner dieser herrlichen Alpenwelt mus« daher die Wahrnehmung sehr betrüben, das« dieselbe noch l" so wenig von Touristen aufqesucht wird. ^M" Die mit großem Zeitverlust und a"'^ ^nlte machende Fortsetzung der bereits m o>r, ^l Gebiete hergestellten Wege U"d durch den " ^st^ Unterlunftitiütte an geeigneter Stalle den ^"l verkehr in diesen heimatlichen Alpen mHt n ^z, zu beleben, sondern auch Stein zum «renn? selbe,, zu machen. »^,l<,en deuts^ Möge es der Section «Krain.de» m»chtA" ^ling^ und österreich'schen Alpenvereine« recht vm ^ ^ diese „un an sie heranqetretene i^bne «'Ng^ ^gelt" Z.sriedenheit der Touristen wie zum W^ ^ Heimatlandes gereichenden Lösung zuMH Otö«'' ttaMchn Hewlng Nr. 293 24S1 22 December l«90. zurückkehren; inzwischen sind ihm all? Beschlüsse der llantonsregierung zur Kenntnis zu bringen. (Vom serbischen Hofe.) Das Fest des heiligen Nikolaus als Hauspatrons der Familie Obre« novit wurde in Serbien feierlich begangen. Die Skup. itina beglückwünschte den König. Die Königin«Mutter feierte das Fest nicht. Rrqent Riltic. dessen Patron ebenfalls der heilige Nikolaus ist. erhielt dm Besuch des König«. Der König von Italien verlieh Ristii das Grohkreuz des Mauritius Ordens. (In Rom) gilt es nach einer telegraphischen Meldung der «Münchner Allgemeine» Zeitung, als sicher, dass der italienisch österreichische Handelsvertrag w Geltung belassen werden wird. Eine Erklärung der Legierung in der Kammer, dass die Kündigung des Vttlraqes nicht erfolgen werde, stehe bevor. (In Belgien) hat sich die Majorität der Linken sllr das allgemeine Wahlrecht entschieden; Frsle Orban und Vara sind mit einer kleinen Anzahl dagegen; viel» leicht wird schließlich doch eine Spaltung vermieden. Der progressistisch? Congress dürfte sich einstimmig für das allgemeine Stimmrecht aussprechen. (In Nikolajev) wird ein außergewöhnlich »rohe« Panzerschiff von 12.480 Tonnen für die russische Flotte im Schwarzen Meere gebaut werden. Tagesneuigleiten. Ve. Majestät der Kaiser haben, wir der 'Vote für Tirol und Vorarlberg» meldet, den Ge« finden Tristach und Umlach zur Restaurierung chrer Pfankirche 200 fl. und der Ormeindefraction Sämann zur Restaurierung der dortigen Kaplaneilirche 100 fl. in spenden geruht. ^, -(Weihnachten bei Hof) Wie man au, «len meldet, wird die Ehristbescherung bei Ihrer Via« lestät der Kaiserin in der Hofburg heuer entfallen, b" da« Herrscherpaar da« Weihnachlssest auf Schloss 2'chtenegq zuzubringen gedenkt. Dagegen wird dieses Fest °ei der Frau KronprinzessiN'Witwe Erzherzogin Stefanie ^feiert. — (Eine Cotelette.) Ein Millionär i,, Vra. ''lim, Baron Fereau. war ein Geizhals in Kleinigkeiten. °ber verschwenderisch in großen Dingen, die viel Gelb losleten. gu seinen Eigenthümlichkeiten gehvrte es, den "llnern nie ein Trinkgeld zu gewähren, und infolge dessen ^'ren ihm sämmtliche Kellner und Auswärler in den Hvtel« zu Rio be Janeiro, in denen er verkehrte, nicht 2lUn. Eine« Morgens frühstückte der Nabob in Maux' v°tel; nachdem er eine Cotelette verzehrt, bestellte er eine lweite. .Herr Baron.» sagte der Kellner boshaft, «es ist ,l uns nicht üblich, dasselbe Gericht zweimal zu ser« vieren.» — .So?» versetzte der Aaron, stand aus und ^ließ den Saal. Zehn Minuten später trat er wieder ""' «Kellner!» rief er. Der Oberkellner musste kommen, ^ch habe soeben die« Hotel gelauft und bin jetzt hier Meter, und da ich finde, dass Sie die Gäste nicht nach °"en Wünschen bedienen, so entlasse ich Sie auf der stelle! Enlsernen Sie sich!» Dann rief er einen anderen I^lner: «Bringen Sie mir noch eine Cotelette!« — (Der Inbianerkrieg) ist nun thatsächlich in Dakota entbrannt. In Hermosa am French.llrenk in Süd'Dalota kam e« zu einem Gefechte zwifchen India« nern und Ansiedlern. Die Indianer griffen die Farmer an, wurden aber mit großen Verlusten zurückgewiesen. Um 15. d. M. versuchte es die Indianerpolizei, den Häuptling Sitting-Vull zu verhaften, der die Ab» ficht hatte, sich den aufständischen Indianern anzuschließen. Die von einer Abtheilung Cavallerie gefolgte Polizei traf das Lager Sitting. Bull« bereits im Ausbruche. Sitting'Gull wurde verhaftet; auf dem Rückmärsche aber griff Sittin g'Bulls Stamm die Abtheilung aus einem Hinterhalte an. Im Kampfe büßten der Häuptling, sein Sohn, mehrere Indianer und b Polizisten ihr Leben ein. — (Ein geplündertes Schiff.) Nachrichten aus Melilla melden: Pas spanische Küstenschiff »San Francisco», mit Petroleum und Bauholz strandete in der Nähe von Albucema an der maroccanischen Küste. Die Mauren plünderten das Schiff, nahmen die Mannschaft gefangen und beraubten dieselbe sämmtlicher Effecten, ein» schließlich der Kleidung. Die von dem spanischen Com« mandeur in Melilla gesandten eingeborenen Truppen ver» anlassttn die Mauren, die Gefangenen freizulassen. Die Regierung wird eine Beschwerde an die maroccanische Regierung lichten. — (Vulgarifche Turorte.) Aus Sophia wird gemeldet: Im Sobranje hat der Ministerpräsident ein Programm für Ine Hebung des Verkehres in Bulgarien entwickelt; er beabsichtigt nämlich, im nächsten Sommer das Land durch mehrere Aerzte zur Feststellung der für Cur« und Erholungszwecke geeigneten Punkte bereisen zu lassen. Die Regierung wetde an den betreffenden Orten entsprechende Etablissements errichten lassen, um den Strom der nach dem Auslande reisenden Erholungsbedürftigen wenigsten« theilweise nach dem Innern Bulga« riens abzulenken. Für die Durchführung der sür diesen Plan erforderlichen Vorarbeiten sei bereits in das Budget des Ministeriums des Innern pro 1891 ein Betrag eingestellt. — (DaS Urtheil im Process Eyraud.) Aus Paris, 20. December, wird telegraphiert: Per Staatsanwalt bekämpfte in seiner Schlussrede die Theorie, dass Verbrechen unter hypnotischen Cinflijssen begangen werben können und behauptete, dass der Hypüolisierle stets ausreichende Willenskraft besitze, um dem Willen des Hypnotisierenden zu widerstreben. Er stellte zum Schlüsse den Antrag auf Todesstrafe für Eyraud und lieh sür die Vompard die Möglichkeit aus guerlennung mildernder Umstände gelten. Das Urtheil lautete bezüglich Eyrauds auf die Todesstrafe; Gabrielle Nompard wurde zu zwanzig Jahren Zwangsarbeit verurtheilt. — (Von Emin Pascha.) Der Berliner Reichsanzeiger theilt mit. dass der Reichscommifsär von Ostafrila, Major Wißmann. aus Zanzibar meldet. Emin Pascha, der mit dem Engländer Stoles eine Station am Victoria.Nyanza anzulegen hatte, erschwere Stole's Arbeit und missllchle jeden Befehl. — (Grasslicher Tod.) Am 18. b. M. ist in einer Getreidemühle am Stierrieglbach bei St. Oswald ob Eibiswald ein verheirateter Meierlnechl in entsetzlicher Weise verunglückt; er wollte da« Eis, in dem das Mühl» rad steckte, durchstoßen und brach dabei selbst bis zu den Achseln ein. Der Bedauernswerte wurde von dem Mllhl« rade eingepresst und spät abends dann von seinem Weihe gänzlich eingefroren als Leiche aufgefunden. — (Zum Bergarbeiter streik in Föhns« dorf.) Vorgestern nacht« ist das zweite Bataillon be« Infanterie'Uegiments Graf sshevenhüller unter dem Tom« manbo des Herrn Oberstlieutenant Ullesch von Klagenfurt nach Fohnsdorf abgegangen. — (Zu guter Leht.) «Herr Wirt. Vie werben auch nie zum Militär genommen!» — «Warum denn nicht?» — «Weil Sie da« gehörige Maß nicht haben.» Local- und Provlnzial-Nachrichten. — (Aus dem Reichsrathe.) Man berichtet un« unterm Vorgestrigen au« Wien: In der heutigen Sitzung des Herrenhauses widmete der Präsident dem Baron Pretis einen ehrenden Nachruf, Das erbliche Mitglied Fürst Hugo Salm leistete die Nngelobung. Da« Rekrutierungsgesetz, das Vudgetprovisorium, die Gesetze, betreffend die Einquartierung bosnischer Truppen, betreffend die theilweise Rückwirkung des Mililär« Witwen» und Waisenversorgungsgesehe«, betreffend die Verlängerung der Wirksamkeit des Localbahngesehes, betreffend die Gebären« freiheit der Löfchung kleiner Satzposten. betreffend die Steuerfreiheit der neuen Triester Industrie.Unternehmungen, betreffend die Vetriebsübernahme der Triesser Hafen« a/leise durch den Staat, betreffend die Rückzahlung der Vorschüsse an die Ueberschwemmten Kärnten«, betreffend das Darlehen für Karlsbad, betreffend die Erhöhunq des Vaucredites für die Slaatsaymnasien in Graz, die Thierseuchenconvention mit der Schweiz, die Hanbel?convenlion mit Egypten, da« Gesetz, betreffend die Ermächtigung zur Regelung der Handelsbeziehungen mit der Tiirlei und Bulgarien, und der Vertrag, betreffend den Anschluss der Gemeinde Mittelberg an den deutschen Zollverband, wurden genehmigt. Zum Gesetze, betreffend die Versorgung der Militärwitlven und »Waisen, beantragte die Commission folgende Resolution: die Regierung wird eingeladen, das Erforderliche vorzukehren, um die Ausdehnung des Gesetzes vom 27. April 1837 auch aus die im Absähe b) der Einführungsvorschriften genannten Personen in Anwendung zu bringen. Baron Hye fchilberte die Noth« läge der Hinterbliebenen der vor der genannten Frist verstorbenen Officiere und brückte die Hoffnung aus, das« die Regierung durch die neue Vorlage baldigst das Werk der Witwen» und Waisenversorgung abschließen werbe. Die Resolution wurde angenommen. Bei dem Gesetze über die Handelsbeziehungen mit der Türkei und Vulga« rien sprach Pumba die Hoffnung au«, dass bald eine Convention mit Bulgarien zustande komme. Die Bulgaren seicn ein arbeitsames und strebsames Volk, das von einer zirlbewussten, energischen Regierung geleilet werde. Dal Land weise in seiner ganzen Entwicklung geradezu überraschende Fortschritte auf. Am Schlüsse der Sitzung erklärte Graf Taaffe den Reichsrath über kaiserlichen Auftrag für vertagt. — (Ernennung.) Der Rechtspraktikant beim k. k. Landesgerichte in Laibach Herr Franz Miltlnsli wurde zum Auscultanten für Krain ernannt. Verstoßen unö verlassen. «oman von «mile «lchebour«. (1S7. Fortsetzung.) XX. Der Dienstmann und Frau Daraß begaben sich ^radesw-gs nach dem Iustizpalast und verlangten mtt n 3. Generalprocurator zu sprechen. Da dieser Beamte en/, ^aen war. wurden sie von seinem Substituten lgplang«',,. Dieser war ein junger Mann von etwa '"" unddreihiq Jahren mit lebhaftem Blick, intelli« Men, Glicht und vornehmen Manieren. Er forderte 5... Antretenden auf. Platz zu nehmen und unum- ""den zu sprechen. bin c'Vl"hrter Herr., hob Vater Nnselm an. «,ch ." '"t Jahren in Paris als Dienstmann beschäftigt "° komme heute mit meiner Begleiterin. Frau Darah. I?« Ih'"n folgende Mittheilung zu machen: Im N°""e September des verflossenen Jahres lst der ^ dieser Frau. Pierre Daraß. im Alter von sechzig den gesehen von der Bedeutung des unsterblichen und grüßten Tonllinitlers aller Zeiten ist die Gesellschaft, dercn berühmtestes Ehrenmitglied Veethooen war, in erster Linie berufen, den VeethovenCullus aufrechtzuerhalten. I>» der That war das zweite Mitgliederconcert am o^gangencn Sam«tag ein Festabend in jedem Sinne des Wortes, Bclr in den übrigen Scenen die nöthige Mäßigung der Sprache und des Spieles schwer vermissen. Ei^'lne Darsteller der llkinrren Partien litten stark an Gedächtnisschwäche. — Die best? der bisherigen Op?rettenaufführungen war die gestrige, welche uns das «verwunschene Schloss^ von Millöcker brachte. Das zahlreiche Publicum amüsierte sich P'ächtig und sptndete den Trägern der Hauptrollen: Frau Ha verland, Frau v. Gyllrly, Herrn Bamberqer und H.rrn Ort Haber, reichen, wohlverdienten Beifall. Die Vorgenannten waren stimmlich sehr gut disponiert, spielten frisch und mit gutem Humor, und die Chöre sowie Ensembles klappten vorzüglich. Insbesondere gebürt Frau Haberland (Coralie), welche die beste ihrer bisherigen Leistungen bot, volles, uneingeschränktes Lob Herr Ort» Haber, der ein begabter Komiler ist, trug durch seine natürliche, unverwüstliche Laune und seinen sprühenden Humor wesentlich zur Erheiterung der btifallslustigrn Zuhörer bei und hatte einen Hauptantheil an dem Er» folge der Vorstellung. Auch die vielverwendete Schauspielerin Frl. Paar war recht brav. ,<. — (Plötzlicher Tod.) Gestern nachmittags ver» schied, vom Herzschlage gerührt, und zwar auf der Jagd in seinem Jagdreviere, wohin er sich mit mehreren Jagd» gasten wohlgemulh und im besten Wohlsein begeben hatte, Herr Josef To met, Ingenieur, GeMinderath und Herr» schaftsbesitzer zu Kroisenegg, in seinem 49. Lebensjahre. Per herbeigerufene Arzt Herr Dr. Illner sowie der Wach» inspector Herr Aertolo konnten nur den bereits eingetre« tenen Tod constatieren. Der so plötzlich Verblichene er« warb sich große Verdienste insbesondere um die Wiederaufforstung des Golovec»Berges. Das Leichrobegängnis findet morgen um 3 Uhr vom Schlosse Kroiseuegg aus nach St. Christoph statt. — (Eine neue Brücke in Graz.) In Graz wurde Samstag vormittags in Gegenwart des Statt« Halters, des Commandierenden, des FülstErzbischofs, des Landeshauptmanns und zahlreicher anderer Notabilitäten die mit einem Kostenaufwande von circa 200.000 fl. an Stelle der bestandenen Franz«Karl-Kettenbrücke >un er» baute eiserne Murbrücke in feierlicher Weise durch den Bürgermeister dem Verkehr übergeben. — (Im CollegiumMarianum) unterbleibt heuer verschiedener Hindernisse halber die übliche Christ« baumfeier. Damit jedoch die Zöglinge der Anstalt diesen Ausfall nicht doppelt fchmerzlich fühlen müssel», richtet die Vorstehung an alle Wohlthäter u»d Wohlthäterinnen die Bitte, auch diesmal b?i Zuwendung von Christbaum-geschenken der armen Waisenknaben des Mananums nicht zu vergessen. — (Zum Tode verurthcilt.) Das Schwur, gericht in Klagenfurt sprach den 24jährigen Grundbesitzers Sohn Peter Kofler aus Göriach im Bczilk Spital, welcher am 20. November den Viehhändler Josef Kocher aus Tamsweg in der Nähe von Göriach er» mordet hatte, des meuchlerischen Raubmordes einstimmig schuldig. Demgemäß wurde der geständige Verbrecher zum Tode durch den Strang veiurlheilt. — (Unterkrainer Localbahnen.) Nach« dem der trainische Landtag in seiner letzten Session den vom Landesaueschusse vorgelegten Gesehentwurf, betreffend die Garantie eines Reinertrages für die Unterlrainer Bahnen, beschlossen hat, ist der Lanbesaueschuss nunmehr um Erwirlung der Allerhöchsten Sanctionierung dieses Gesetzes eingeschritten. — (Deutscher Schulverein.) In der letzten Ausschusssitzung wurde für die Lehrerin an der Schule in Domschale der Gehalt bezahlt, die Schülerlade an dcm Gymnasium in Gotischer unterstützt und für drn Musi!-untelricht und zur Schulgeldzahlnng für dürftige Kinder entsprechende Beträge bewilligt; ferner elhielt ein Lehrer in Laibach die gebürende Altcrszulage und die Schule in Unter»Skrill ein Kaiserbild und ein Schulkreuz. — (Vergnügungsziige.) DaS Wiener Reise» bureau Schrott veranstaltet aus Anlass der Weihnachts« feiertags zu ermäßigten Preisen zwei Vergnügungszüge; einer derselben geht am 23. d. M. um 3 Uhr nachmittags von Laibach nach Wien, der andere am 24. d. M, nachmittags um 1 Uhr von Laibach nach Fiume, Trieft und Venedig ab. — (Todesfall.) In Primslovo bei Littai ist Freitag abends der dortige Pfarrer Herr Georg Humar nach kurzer Krankheit im Alter von 72 Jahren gestorben. Dae Leichenbegängnis findet heute vormittags statt. — (Städtisches Wasserwerk.) Das Wasser» wrrl in Klece wurde mit der Kanzlei der städtischer, Wasserleitung ix der Äerthovengafft uno mit der Kanzlei dcr Laibacher freiwilligen Feuerwehr im Rathhause tele» phonisch verbunden. Die vortnfflich gelungene Telephon-Verbindung wurde von der Firma Siemens und Halste in Wien hergestellt. — (Aufgeld bei gollzahlungen.) Für den Monat Jänner 1691 wurde festgesetzt, das« in den« jemgen Fällen, in welchen bei Zahlung von Zöllen und Neb «gebären, dann bei Sicherstellung von Zöllen stalt des Goldes Silbermünzen zur Verwendung kommen, ei» Aufgeld von 14'/, ProceiU ill »ilbn zu entricht?'.! ist. Neueste Post. Ol i iUlil'Telegramme der «Laibache» Zl^.' Wien, 21. December. Im ersten Wiener Gar-nisoxsspitasr wurden im Beisein der höchsten Militär-ärzte sowie sämmtlicher Garnisonsspital Chrfi wn Olst''rr!'ich'Unl,'irn in sechs chirurgischen und sechs in» ternen Fällen Injecliomn mit Kuch'scher Lymphe vor< qenommrn. D,'r Marine Commandant ist gestern von der durch dm Tod seines Bruders unterbrochenen 3"' spicnrlma.treijt' nach Wien Ml'ickgekehrt. Das östtt' rcichischp Sch.ff «Fasan,» ist nach sünszchnmullatlichel Weltumseqlnlla. gestern wirder in Pola eingetroffen. Prag, 21. December «Hlas Naroda» theilt au« best'mmter Quelle mit. dass Fürstbischof Kopp von Br^lan d?r Geistlichkeit von Oesterreichisch-Schlesis" untersagt habe. sich an politifcheu Agitationen zu be-theiligen, Venedig, 21. December. Die «tt»226tt» cli Vs-N62ia» meldl't aus Neapel', dafs daselbst große Mn-gen voll Kriegsgeriith und Munition für Afrika vor« bereitet werden. Alis drm Dampfer «Palestina» solle« 200.000 Remington Gcwehre dahin abgehen. Rom, 20.' December. Bouesana, welcher gegen den Wagen des östern ichisch-ungarischen Botschafters Gräfin Revertera zwei Steine geschleudert hatte, leust' nete j>ei der Verhandlung, dass seine That mit Vorbedacht erfolgt sei. Er wurde zu drei Moliaten uno zehn Tagen Arrests verurtheilt. . Pressburg, 21. December. Minister Vaross '>' des Nachts von Wien hier eingetroffen. Laut M' theillma. d.s Ministers trifft drr Kaiser am 30. d.3". früh 9 Uhr mittels Separatzna.es hier ein. Am Bah"' Hofe wird seine Majestät vom Erzherzog Friedrich, den Spihen der Stadtvertretxng und den Behörden e°>" pfa,'gnl nnd begibt sich fodann in das ^hcrMl'He Palais, um um halb 11 Uhr die Ärückentaufe vor' zunehmen. Washington. 20. December. Im Repräsentanten' hause beantragte Cmnming« eine dem Kaiser von M"' land vorzulegende Resolution anlässlich der Maßttg"" a/qkn die Iütmi. Auqelommene Fremde. Am 19. December. .„, Hslel EtM Wicn. Gilly. Oberinspector. Danzig. ^ Locow. Kaufm., Wien. — Stciriharler, Großhändler. München- ^ Stucwc, Bezirlsrichtcr; Nmizing»'r. Private, uud Nanzw» mit Snhn, Gottscliee. — Ol'acl!, ObcriiMnieur, Gmz. .,^. Hotel Ucfant. Schönwald, Kausmami; Dilesbera,. TcmlüB'^ Gniller, Wien. — Troqer, Dr. Schlajmcr. Assistent. G^' „ Neiisicbniier. Director. Pola. —Dr. Mrmdrick. L.hlel.G"^ Hotel Sildlmhnhof. Rebestin. Holzhändler, Littai. — ltcaw Clirsckmied, Hotel Vaierischtr Hof. Reich. Villach.________________-^ Verstorbene. Den 1 9. December. Franz Moinil, Arbeiter, ^ ^" Kuhthal 11, Tuberculose. Im Spitale: 5 Den 1 9. December. Ursula Ieras, Inwohnerin, 6» 0' Marasmus. .^H, T ,- n 20. Dccember. Theresia Pajer. Arbeiterin. ^ ^ Lungentuberkulose. Meteorologische VeobachtllMn in Laibach^ ""^'n Mg 735 5 —5 4! windstill dewöltl H) 20. ^ . N, 737 » -18 windstill bewöllt " '.< . Vli>. 740 3 -3 9 wmdstill bewöllt^.^^ 7U,Mq 742-7 -7 0 wmd'till Nebel gg 21. i . N, 748 3 —«0 windstill Nebel 9 . Ä->, 744-5 -8 2^ wixdstiN Nebel ^^ Den 20. Drecmber taMber t.ilbe. — Dm 21-^" ^„ Nebel anhaltend. - Das Taqesmitlel der Temperatur ^ ^h lieide» Tagen 3 7° und 7 1°, bezirhungswcise »M 5 1° unter dem Normale. As'smtworllicher Redacteur- I. Na«lic. ^.^--< Lucie Tomcl neb. Schwarz «il't «m ligenlN > sowie im Namen der abweMdl'i, Verwand,cn, " > tielen Ichmerz bewi-qt, die Tmuerlunde von " » Hinscheide,, ihres irmWqclieliten. theuren Gatten, > Herrn l Josef Tomek l Ingenieurs. Gutsbrsihero und Ocmeinderath''« > welcher heute nachmittags plö^lich im ^llter A , 49 Inhren in das bessere Jenseit« abberufen w« > Die entseelte HlUl..' dcS unverssesslichen > cwi Laiboch, 21. December 1890. « l!atbachsl Heilung slr. 293. 2463 22. Decnnw 1890. Course an der Wiener Mrse vom 20. December 1890. «««b«« °mciellen «°^.»«. Veld Wnss stlilite-Nnltbln. '" v ewl»ei!I«l>, «»n« «n «««n >8 M »9 ^llberrrnte....., . 89 s» «si « >»54»i 4"/t, V'aatNol« 2bO «, <», — l8l K' «eoei 5.°/ » a»«»« zoo fi. ,,« - <»e »<> l8S0er » » ssiwftelloofl. ,«—<<> >«»4,v Vwatllo^ »NU fl, ,77— «7«' - ' . 5»!' ,77— l?«>- "V V°m Vwbl. !l >»! a , l,O«N.Volbrent,. «<»»«>,! ,«? 4l> l'?«5 Varnntiert» «llenbadn i»e«W<)fI, «. «. »,? - »l, "tto «alzb.Iirol «m sl «, «. ,09 - «l, - «Unbethbahn für «on Mar» . 1^» — «O?<> «No fü^ «,0 Marl 4"«, l,« '^ li» ?^ »t»nz ssolevl, Vllbn «m, l»«< . 9>> «» l>« «b '»'"-«rlb««« Olll,««^««^ «»" 9»«ü 98« "n«, Voldiente 4» „ , , . . ,»»4«,<»eo '»tto Paptcrient, »«/„ , . . »S 70 »9 «»5 ^ng «<si ».»«». ,,»»"»,7" "», dto. cumul, VtNck, , , l»i» 90 »«»U '»« vftba!,N'Prtoi»lüt,n - - — —— 'to G»aa»'Obll«at. v, I. »87« l««?e«ll bl! <° WclnzrhentHbl,^)b.t0ufi. 99 «u -— ^0 P?iun. «nl, k lON «l, «. «. l»ü - 15« bl. ",!5.«n,.»'»!' 4« „ 7K^ «fid war, Gmndentl.'Ol'lillllttvntN ssül loo ff «V.» i"/„ «llKzilckc...... ll»5 »5 lu4 «b b°/„ mübrlsch»...... »üttenland , , ^.^. »„.. V/,, niederbsterre! Psanddrlele «ür il«> fi.), dt«, ' ^>'«- «00- ,on 7» dlu, » »'V, ' > - fi7'<5 c>7 «», bto, Plam,«OH!llby»r/« ,„„ ^,, ^..^. »-^ m<« «°nl ue.l 4'/.°» ,ng,z «no «^ b"° .. ' ^° 997b,uo„ Pliorltllts-Obltglltlonul (IÜ, N)U ft ), ^erdwa»!'» »»orddadü >^m »l»»« 9,,^, ^,^ Hllllzllch» ^orl»Uud»iz'«Wh» »«ld > «are Oefteil. NordweVbahn ,«.<; 4,, ,^g ^ 3taot«bllbn . . <»s^>ii8?^ VNKbahn » I , 149 ?>. is,,» 75 « ' ,^^"> l,7 4« liu-li' Un«,.«a«, Vain, ,y<,.^. ,^,.^ Diverse Lole »rebitl«!, »ou ft..... »84 «» <8^ — «llory'Lole 40 ft..... 54 »'< lib «» 4«/. Donan.Dampslch. »on ft. <»« — >«»>. Lasbackn Pram.»»»!«!,, «I ft »?» 2^ ?l vfeiiel Lose 40 fi..... 55— 58'- Palfsv Lole 4« fl...... b, »5 z» üo «°th,?i ^eu^, «ft. »ss d,. ,»»st ,8 9» 19 - Nudolvh Lose se 40 fi , , «s. — «y 7,1 3l,.Ge!>oi«'Lo<« 4v >1, , gz-. «4»— Walbftsin^osr 20 ft, , »>i- - «« — Wlnbllch-Grah ^ioje ^0 ft , 46 zy 47i« »ew.'Vch, d.»!Nl, ^'.lz, «,«, ,5 ,gz ^^ ,99 ^ »,lb »are hvvothelenb.,«». 9«>».,»»/„». ,9_ »» ^« Uandeibanl, Üft. »00 fl. V, . z,4 zz »,4 7c. 0esttrr.»un«ar, Vanl «X> «l, »79 «,i _ Unlonlmnl »00 fl......»5» 5^ »«9.. Nerlehilbanl, «ll». »40 II '^7 ,z ,57 75 Netten von Transport» ^ Untenlehmnngen. ! spn Vtück), «lbiechl'Vllhn «X> ft. «ilbfl ^ °< «, ,» »« «l<0ld.3iumb..«.)»lX)«.V, ?^.^ ','.^ Dui.«obcnb. «!s»Ä. iiW ft. Z. '".II 'll. Vemb. - «,ei«>».. IM, «sen» '" " "' b°hn'«el?ll,ch. »W fl. K. . . ^7 7. «,._^ 0est«r. «orbwestb. «X» fl. SUb, ^ ». "! dto. (Ut. U.) «0U st. T. . .3i-3l9»'> öl»«»<» fl. Eiiber «» ^n'«,?n sübbllhu «uu fi, Gllber . . , ,« « f,.,'! 3üb««orbb.«erb,.V,»0<)fi.ll«, „, " <« ,» Il»ulwnt»'»eI.Ml,.l7Ufl.l».W, ,,.,.. ,,, ° » „tut«»»., P"l,?l. tz, _ «.^ «<»d«bn».'lze!hg,. erste, «ufl. 94» »<_ '«lbemsthl. Vapitr,. u.«,,«. 4.,,, 4,^ ll«,,Oeft,inWtenlUOfi, 4z, — 4« — «»«son-Atihllnft.. «ll«, in P»fl «0 fl.........»z z«-^ l>? — Devtsen. Dtutlche «l«tz» „ ,^ 5,4u London !< >4 5» «14 »b b»r<» ! 45 ,z 4^^ Valuten. vucaten ! »44 Ü4« »N-Krancl'GtlUl» 907 »ft», Deurlchl «eichsbaulnol?» ^ « »7, »» ,«, «apier.Nubel.....!>'><»,.! < «,„ t«li«»!<«» N^nlnotrn s«X» »H >! 4^ ?"< 44 s^i Für Ein- und Verkauf aller Im Coursblatte notierten Efiecten und Valuten empfiehlt sich bestens die (8761) 300-W ___________________ Wechselstube des Bailtases Scbelbanuner & Sciattera WIEJT, I., Kärntiier»tra**e 2O. 5. Verzeichnis derjenissen WohKhälcr, welche sich zu Ounsten deb Lalbacher Urmenfondes von den üb. l'chen Vfjuchen an. Nllljahrstagc losgelaust Mben. Die mit rinem Sterne Bezeichneten haben auch von Namens- und Geburtstags« Gratulationen sich losn.elaust. ssanny Ovjiazh, Hausbesitzerin. Mallhäus ssurlan, Haupt. Vteuereinnehmel , i. P,. s. Familie. Iosrf de Redange. , Iosefinc und Karolina Tonia. Poaacar. ' M. Kolar. Dr. Ioh. Semen. , Anton Klein. . I"s< sine Hanß. 'I.Hn.h. I M, Hanß. ^ I. Svoboda. Apotheker, s. Frau, ^ N^irrunqsrath Schaschel. Rudolj Gras Marnheri. , Heinrich Czerny, t. l Obclsssomcter. , Theodor Sittig, Revisionsgeometer. Nrhn. . Joses Merl s Frau. . Vilhelm Ritter v. Laschau. . I°s's Rihar. l. l. Vezirlscomnnssär. s. Frau. ^ I. Traun. . «rnst Hammerschmidt s. Frau. , "r. Danilo Majaron. . ^r. Juan Tavtar. . 3l M. Hudnil. . 3 Eil. , 3^°^ Hauptmann s. Familie. Josef Perhauz s. Familie. Colteinm Mariaim. v Veriohiedener Hindernisse hal-?•* «*aa«e>s*l»l«Ll1»t Im«*»«** *« übliche (6391) 2-1 . öfflai* lm Knaben .Waisenhause Maria-imni. .. Damit jedoch die Zöglinge der Anstalt süMen Ausfa11 nichl doppelt schmerzlich "ten müssen, so erlaubt sich die ergebenst 5 7rl'Rte Vorstehung hiemit an alle edlen J' l- Wohlthäter und Wohlthäterinnen die b ?«benste Bitte zu stellen, auch diesmal t Zuwendung von Cbrlitbaum-*e» u enken der armen Waisenknaben iu° Marianums gütigst nloht vergreisen wollen, ^aibach am 18. December 1890. Die Vorsiehung des CollepiumMarianum. ^¦Pierbäufllern ^///?//i(/~L tß^"^ V,r,,lrhnl.«« Kr»ti.. /5379) v°2j;Sill)firsteiüs VoMaÄr. ni J"hr0. neues KroBscs Format. P™'"'1*'* Wlß5; Aüskuans-Kalender. Einige« n«*. ?,clll&Kebudi I. ,1. (iiglir.hen Vorkommnisse 111 VS "HruiR "«'' ;i(M) ö Toxl- *''¦je6. ' ^^^LaO bli 80 kr Aufträge für die Börse werden bestens ausgeführt, Jedermann zu empfehlen ist die Anschaffung von Losen J3L Ratenzahlung mittels gesetzlich ausgestellter Bezugscheine worin Serie und Nummer der betreffenden Lose enthalten sind. Nach Erlag der ersten Rate schon geniesst der Käufer das alleinige volle Spielrecht. J9* Ziehungslisten naoh jeder Ziehung gratis und franco. ~^| Prospect wird auf Wunsch zugeschickt. (538ö) 6—1 Zur Ziehung am U.Jänner: Zur Ziehung am 1. Februar: Serbische Italienische Staats-(Tabak) Lose i Rothe Kreuz-Lose 3 Ziehungen jährlich. 3 Ziehungen jährlich. Haupttreffer Frcs. 250.000, Haupttreffer Lire 100.000, 100.000 etc. in Gold.____|_____ 50.000 etc. Beide Lose zusammen zu beziehen in 14 monatlichen Raten a fl. 2.— Nach Einsendung der 1. Rate von fl. 2, nebst 20 kr. Porto, wird der Bezugsschein mit Serien und Nummern zugeschickt. Bankhaus IV. Benedict Wien, L, Lugeok 3. Aufträge für die Börse werden bestens ausgeführt. (5132) 3—3 St. 8801. Razglas. Andreju in Mariji Mikuliö in Ma-riji Benèin iz Travnika št. 67 «e postavlja g. Josip Fiesen iz Ribnice kuratorjem ad actum, ter mu vroöi tusodni odlok z dne 3. novembra 1890, St. 8068. C. kr. okrajno aodiäöe v Ribnici dne 29. novembra 1890. (6211) 3—2 St. 8183. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Mokronogu naznanja z odlokom z dne 20. julija 1890, ötev. 5160, na 27. avgusta in 1. oktobra 1890 doloèeni in z orilo-kom z dne 14. avgusta 1890, St. 5593, s pravico ponovitve ustavljeni izvršilni dražbi zemljisèa vložna št. 78 kata-stralne obèine Staro Zabukovje, »e zopet odrediti na dneva 14. januvarja in 18. februvarja 1891.1. od 11. do 12. ure dopoludne 8 prejj-njim pristavkom. C. kr. okrajno sodiSèe v Mokronogu dne 21. novembra 1890. Für Weihnachten empfiehlt ¦ Rudolf Kirbisch C?o**cll.4oz*9 liaibach, Congress'platz in grÖBBter Auswahl: Schönste Cflrtonagen, Attrapen, eleganteste Bonbonnieren, feinste Bonbons, glacierte und candierte Früchte in hübschen Körbchen oder Schachteln; Compot, Marmeladen, Fruchtsäfte etc., billige, schöne, leichte, gute, gesunde €3X±w±&tX* smvMftm1»^lm2fcnLij^ von spanischem Wind, Mandeln, Chocolade, Biscuit, Conserven, Liqueurconfect, I Qnitten con sect, Apfelconfect, diversen Obstpasten, hübschen Figuren aus Zucker, | Tragant und Chocolade. (5088) 12—10 I Ferner empfehle ich meinen best bekannten feinsten Lebkuchen, Pfefferkuchen, I Früchtenbrot. Mandolato, Pinza, Quittenkäse, Theebäckerei, Grazer Zwieback, I Chocoladen, Thee, Rum, alle Gattungen feinste Liqneure, spanische Weine und I feinste Punschessenz;. Besonders empfehlenswert sind meine Gummibonboris, Spitz-I wegerich- und Eibisch-Zuckerln und Malzbonbons. I Ich mache das geehrte p. t. Fublicum aufmerksam, dass sämmtliche Esswaren und I Bonbons eigenes Erzeugnis und nicht mit Fabriks- oder Krämerware zu vergleichen sind. I Uut. assortierte Christbaumbehänge sind von zurei GnldenÄ ^anf wfiPts /11 haben und werden bei rechtzeitigen Bestellungen prompt, franco^d fefe^^. jeder Postslation, pr. Nachnahme versendet. j^r< Zu den Feiertagen alle Gattungen Potizen, Gugelhupfe ^^ ^ und Pinza.