^ 8. Mittwoch am KH Jänner R853. Die ,.Laib«chcr Zeitung" «scheint, „,it Nu'mihm. i'.r N°,m- nnd Feicrt^e, t.iglich, nnd fmttt s.i,,n,,t dcn Acilaqcn im ss ° ,,, u t ol^IIV,,', s>r I . .. l r ,. .. , " >'rei <,.n,j^,rig. nnter Krn.zww >md gcdrncktcr M«,,. ,5 ss,, halbjährig 7 st, ZU fr, - 2 n scr. t i . ,, «gc b üh ?in " ,,c ^ .'" ^'''^^ ^lt bcr V.ss Vor.." ",o,!qc Einscholtnng ^ l,>i,- 5 sr. V, M, Inscrntc bis 12 Z,,le„ fossen ! i! ,,„ ''> >^'!e °!>er de„ Nann, ^rsclbrn, s,,r ri„-Z» dicscn Gel'nln-» 'N ""« ^"> .,P«u,,or!schen Gesetze vm» <>, November ,«5N ff,r Inserl,m,sstä,„pel" ,u>ch ,<>kr, siir ci„e jcde«,n,lig, Ci,,schn!!,i,tt l i>,'"," ^' '"" ' ^"' "„znschoün,. MmUlcher Theil. <^e. k. k, apostol. Majestät habe» mit allerhöchster Entschließnng vom 2. Immer d. I., zum Präsidenten der k- k, Mailänder StaatSschulden-Liquidi-rungscommissiou den Director der ^iunl« ^ ^^n«>-menlu in Mailand, k, k. Ministerialrath Dr. Anton Conte Paulovich, allergnädigst zu ernennen geruht-» —------------ Das k, k. Iustizministerinm hat den Vorsteher der Hilfsämter des dalmatinischen AppcllationSgerichtes, Joseph Mattiassy, znm Vorsteher der Hilftänucr bei dem nen orgaiusirte» OberlandeSgerichte für Dal-matien; de» Vorsteher der Hilfsämcer des Collegial-gerichteS in Zara, Natal Cassa ui, zum Vorsteher der Hilfsämter bei dem Laudesgericktc daselbst; ten Vorsteher der Hilfsämter des CollegialgerichteS in Cattaro, Peter V a ssi gl i e v i ch, zum Vorsteher der Hilfsämter bei dem Kreisaerichte i» Spalalo; de» Vorsteher der Hilfsämter des Collegialgerichtes in Ragusa, Anton Novacovich, znm Vorsteher der Hilfsämter des KreiSgerichteS eben daselbst, nnd den Negissranteu des CoNegialgerichtcs in Zara, Johann - Wol ich, znm Vorsteher der Hilfsämter bei dem Kreisgerichte in Cattaro ernannt. Veränderungen in der k. f. Armee. Se. köuigl. Hoheit der regierende Herzog von Parma, Ferdinand Carl III., wurde znm Obersten im ersten, den Allerhöchsten Namen führende» Hxsareu-Negimente ernannt. P e n s i o n i r u » g. Hauptmann Laurenz Bernardi, des 4. Feldjäger-Bataillons, mit Majorö-Charakter "1 1'<»m>i'<>«. Nichtttnltsicker Theil. Das Tabatmvllopol in Bcsterrcich. Wir sind ii, der Lage, einer ämtlichen Zusammenstellung nber das Tabakmonopol in Oesterreich einige minder bekannte Daten, welche sowohl in allgemein politischer als statistischer Beziehung von Interesse si»d. zu entnehmen. Die Ausweise über die Erfolge dieses Monopols 'n den deutsch-slavischm Provinzen des österreichischen Kaiscrstaates in del zehnjährigen Periode vom Jahre ^832 big 18K1 sj„d so <,l,„stig, daß sse die lebhafte Bewegung >md die natürliche Entwickelungsfähigkeit dieses Zweiges der Staatseinnahmen iib« jeden Zweifel hinaus bekunden. Angefangen v. I. 1842 bis einschließlich 18.'!0 betrug nämlich der ans Grundlage der Abschlüsse der Tabak- und Stämpel-Gefällen-Hofbuchhaltung ermittelte Reinertrag des Tabakmonopols ,„ i^ü dentsch-slavische» und italienischen Provinzen zusammen-Im Jahre 1842 . . 11.320.312 st. C„„. ^. „ „ 18« . . 11.337.661 „ „ „ ^844 . . 12.160.118 „ „ „ 184.'! . . 13.23N.801 „ „ 1846 . . 14,470.331 „ ., ,847 . . 13.373.1«? „ „ „ 1848 . . 11,003.«23 „ „ „ „ 1849 . . 10.637.878 „ „ „ „ 1«"0 . . 14.747.829 „ Es m„ß hierbei bemerkt werden, dasi bei der Berechnung des Neinertrages auch anf das Vmndgen des Tabakgefalles am Schlüsse nnd am Anfange des Nerwaltungsjahres Rücksicht genommen wird, während man unter der Neineinnahme de» Ueberschnß oer Casseeinnahmen ülier die Vasseausgabe» versteht. Dcis Fallen des Neinertrages in de» Jahren 1843 »nd 1847 g.'gen die vorhergegangenen Jahre rührte, wie versichert wird, lediglich von zufälliger Verminderung des schln'ßlichen Iahresvermögens her, und es beruhte diese Vermogeiisoermmderuiig zunächst dann, daß in den genannten Jahren mehr rohe Tabaköblät-ter und Vetriebsmaterialien verbrancht als beigcschafft wurden, was zwar den Neinertrag in der Bilanz ver-riiigcrtc, dagegen die bare Gcldabführ vermehrte. Daß die Ereignisse der verhängnißoolle» Jahre 1848 nnd 1849 schmälernd anf das Ertragnis; tes Monopols einwiiken mnsiten, ist für sich klar, während der große Aufschwung, welche» dasselbe schon im Jahre 18.'!0 nahm, jedenfalls überraschen muß. Dabei ist es jcdoch nicht stehen geblieben. Zwar sind die Ertragsabschlüsse v. I. 18>'»1 noch nicht beendet; die Neineinnahme betragt indessen in dem genannten Jahre in dcn dentsch-slavische» Provinzen H>,731.086 st. CM., i» dem lombardisch-venetiauischen Königreiche 3,44!».»>8l fl., somit zusammengenommen 19,180.167 fl.. und e>? km,„ hierans oh»e Uebertreibung gefolgert werden, daß der Reinertrag des gesanume» Jahrganges die Summe von mindestens 17 MiUwne» Gnlden erreichen wn-d. Ein solches Ergebniß ist lohnend, nnd beweist zngle>ch, daß der Durchführung deS Monopols und sowohl der Erzeugung als dem Verbrauche des Tabakes keine drückenden, joudern vielmehr ermunternde Bedingungen znm Grunde gelegt sind. Während die nachgewiesene Progression die Staatsverwaltung bestimme» mußte, bei der Erwägung der Frage, wie es bezüglich der Besteuerung des Tabaks und Tabakoerbrauches nach dem Beschlusse der Aufhebung der ungarisch-österreichische» Zwischenzolllinie zn halten wäre, von dcm Gedanken, das Tabakmouo-pol fallen zn lassen, gänzlich Umgang zu nehmen, drängte sich überdies; noch die Rücksicht anf, daß auch benachbarte Lander im Laufe der Zeit »nd u»ter dem Eindrucke der Nothwendigkeit ihre finanziellen Erträgnisse zu steigern sich leicht veranlaßt sehe» möchten, dieses sowohl für den StaOt als für die Con-sumenten bequeme Monopol bei sich einzuführen, wodurch die Frage des allmällgen Zoll- und Handels-anschlnsseS an Oesterreich in einer beide» Theile» möglichst zusagende» Form erlediget werden dürfte. In Veireff der Einführung des Monopols in Ungarn nnd den Nebenläudern verdient hervorgehoben zn werde», daß seit 1. März '««I . wo selbe Statt fand, keine jener Anstände sich i" irgend be-merkeiiswerther Weise ergaben, anf welche man doch gefaßt sein z» müssen glaubte. Ungeachtet die Anfstellnng von Tabakverkänfern im Großen und im Kleinen bei der große» Ausdehnung des nenen Monopolgebietes und bei dem Umstände, daß beilänsig 1000 Qnadralmeilen desselben znm Tabakbaue verwendet werden, mannigfachen Schwierigkeiten unterlag, die Mangelhafcigkeit der Commn-nicationSmittel die Vertheilnng der a»s den Gefälls-fabrike» hervorgegangenen Tabake wesentlich erschwerte, und bei der Neuheit des Gegenstandes und der nicht vollständigen Einübung der zur Verwaltung dieses GefällszweigeS im Lande anfgestellien Behörde» eine durchgreifende Ueberwachung nichi Ciatt siuden konnte, hat der Tabakveikanf im neuen Monopolsgebiete v. 1. November 18Ü1 bis lchten August 18^2 , also walnend 10 Monalcn bereits eine Einnahme von mehr als 6 Millionen Gnlden geliefert. Ei» diesem Resultate nahezu gleichkommendes ergibt sich aber auch in dem Steige» der Verkaufe-einnähme in dem älteren Monopolsgebiete dadurch, daß die nachtheilige Stellung, welche Ungarn gegen das TabakgefäU vor dem 1. März 18Ü1 einnahm, beseitigt ist, und der von dort aus betriebene Tabak« schmnggel gänzlich aufgchört hat. Allerdings wirkt in dem innen Monopolsgebiete die Befngniß der Erzeugung von Tabak zum Selbstvrr-brauche noch einigermaßen hemmend aufdieEntwickelung des Ertragnissen zurück, Hicbei ist jedoch festzuhalten, daß dnrch diese Befngniß nur den Gewohnheiten der jeßi-gen Generation Nechnnng getragen werden sollle, daß sie nur eine für die Periode des Uebergangs berechnete Maßregel begründet, und daß jene Gewährung a» Bedingungen geknüpft worden ist, welche die Fi-nanzv,'nvalning vor Schaden »nd Vevortheilung möglichst sicher». So darf nämlich der Bau des Tabaks znm eigene» Gebrauche nur anf landesüblich eingezäunten, von der Behausung des EigeiUhümers »icht weit abliegenden Grnndstückeu und dort nur anf ei-!!«IN Raume von 7<1 Qnadratklafter» betriebe» werden. F»> jede Quadralklafler ist eine Licenzgebühr von 2 fr. CM. zu eiitrichten, »nd darf der dort gewonnene Tabak nnr als Rauchtabak verwendet werde». Thalsache ist, daß die Bevölkerung i» Ungarn nüd den Nebeuländer» sich je>)t mit besonderer Vorliebe dem Tabakbane widmet, da die Finanzverwal-tnng einmal scko» ursprünglich anziehende Viiilosnngs-preise festgestellt, »e»este»S aber »och ei»e »amhafte Erhöhiing derselbe» bewilliget hat. Die Producenten sehe» sich mit Behage» den wucherische» Schlingen entrissen, woimt in früherer Zeit insbesondere jüdische Speculanten sie umgarnt hielte», die ihne» ihre Ware nicht selten um Spottpreise abdrückte», imd sich dabei für Vorschüsse zahlhaft machten, die sie ihne» oft unter sehr bnrte» Beding»»ge» geleistet hatte». Diese wahrhaft demoralisirende Grschäftsübung hat jept gänzlich anfgchört; der Producent weiß, daß er für seine Ware sicher» Absai, nnd gnten PreiS zu gewärtige» hat, er sieht sich bei dem »»mittelbaren Verkehre mit den Organe» der Finanzverwaltong feiner jener verkürzende» Manipulationen preisgegeben, welche die Ageuten der früheren Tabaklieferimgspäch-tcr anwendeten, um ihren Gewinn auf Koste» des mitmiter arme» Erzeugers übermäßig binauszutteibeu. Diese Aügabe» dürfte» die Ueberzeugung u»er-schütterlich begründen, daß der Ertrag des österre.chl« schen Tabakmonopols in bleibendem Änfjchwnnge begriffe» sei. de> Ertrag der Mouopolsteuer sich o°» Jahr z» Jahr bedeutend vermehre, u"d mit Einschluß der ungarischen Kronländer biune» wenig Jahren den Nei»-erirag von 2-'! Mill. Gulden erreiche», u»d somit zur ertrag, eichstc» aller iudirecten Steuern sich erhebe» werde. Laibach, 12. Jänner. Heute Morgens um 4 Uhr 48 Minute» si»d Se. köuigl. Hoheit der Herr Herzog von Parma mit dem Morgentraui im besten Woblsci» hier eingetroffen, und haben uack, einem halbstündigen Auf« enihaltt die Neise nach Italien fortgesept. 3ft Oesterreich. Wien, Ende December. In den Monaten August, September und October d. I. wurden nachstehende Quantitäten von Lebeusmitteln »ach Wien gebracht, nämlich : 88.058'/2 E. Wein, 121.222 E. Bier. 23.436 St. Hornvieh. 24,386 Kälber, 16.390 Schaft, 4112 Lämmer, 21.730 Schweine, 1338^ Ctr. Fleisch, 96.604 Stück von größerem Geflügel, 390.239 St. von kleinerem Geflügel, 17.613 Hasen, 4673 Fasanen. 36,339 Nephühner, 266.608^ Ctr. Mehl und Brot, 67.779^ Ctr. Brotfrüchte, 22.104^ Ctr. Gemüse, 136,693^ Ctr. frisches Obst, 12.108VaCtr.Butteruud10,068.242 StückEier.— DieZufuhr au Brenuholz betrug 41.771^ Cubikklafter, von Holzkohlen 26.493»/, Ctr. und von Steinkohlen 366.863 Ctr. Durchsieht man die Verzehruugssteuerlisten desselben Zeitraumes im vorigen Jahre, so bemerkt man, daß heuer um 8482'/2 Eimer mehr Wein, dagegen um 8018 Eimer weniger Bier bezogen wurde. Da unzweifelhaft der größte Theil des mehr zugeführte»^ Weines nicht so sehr auf Nechuung eines größeren Verbrauches, als vielmehr auf Rechnung einer speculative» Vorsorglichkeit aus Anlaß des guten Wein-jahres zu seyen kommt, so kann man anuehmen, daß der Geträukeverbrauch hier in den erwähnten Monaten v. I. geringer war, als im vorigen Jahre. — Ein verminderter Verbrauch ist anch wahrzunehmen bei: Hornvieh (um 138 St.), Kälber (um 1164 St.), Schafe (um 1601 St.), Schweine (um 1338 St.), Fleisch (um 363'/^ Ctr.), größeres Geflügel (um 6308 St.), kleineres Geflügel (um 69.340 St.) und Eier (um 1,800.827 St. weniger). — Weun auch.^ wie die letzteren Ziffern beweisen, die Vackhühner-Consumtion der Wiener etwas von ihrem europäischen Rufe zu verlieren droht, so hat hingegen der Verbrauch von wildem Geflügel und Hasen zugenommen, was nebstbei auf einen vermehrten Wildstand schließe» läßt. Um 2144 Hasen, 1638 Fasanen und 7497 Rübhühner wurden in den Monaten August, September und October d. I. mehr hieher gebracht, als im vorigen Jahre. Die Mehrzufnhr erstreckte sich noch ferner auf Lämmer (um 267 St,, wahrscheinlich als Ersaß für ei,,e einsprechende Anzahl Hühner), dann auf Gemüse (um 11360'/, Ctr.), frisches Obst (um 14.473'/^ Ctr.), Butter (um 2609^ Ctr,) n. s. w- — Bedeutend gesteigert hat sich die Zufuhr an Brennholz (um 1823^ Cubik-Klafter), von Holzkohlen (nm 3116'/4 Ctr.) uud namentlich von Steinkohle» (um 208,966 Ctr.), woranö sich einerseits ein erhöhter Bedarf für die industriellen Etablissements, nnd andererseits eine vermehrte Verwendung der Steinkohle als ' Feuerungsmaterial in den Haushal-tnngen Wiens folgern läßt. (Tr. Z.) ^ Wien, 9. Jänner. Das k. k. Handelsministerium hat die k. k. Staatseiseubahnbetriebs. Direction in Pesth beauftragt, an den neuen Ochsen-transportwägen folgende Abänderungen vornehmen zu lassen: Zur Sicherung gegen das Heransstecken der Köpfe des Transportviehes ist jeder der zwei, im oberen Theile des Wagens befindlichen Zwischenräume dnrch einen Nundeisenstab zn trennen. Derselbe ist an den entsprechenden Stellen abzuflachen, und von der iüiiere» Seite des Wagens an den Säulen ein-zulassen und durch Holzschrauben zu befestigen. Znr Sicherung des während der Fahrt auf der Plattform befindliche» Packers oder Schmierers ist die Eiulei-tuug zu treffe», daß bei sämmtlichen derlei Wägen die eine Stirnseite auf der Plattformseite derart ' gänzlich verschalt werde , daß bloß das eine mittlere ober der kleinen Schubthüre befindliche Feld frei bleibe, um zur Beaufsichtigung der Thiere dienen zu können. " Nach Berichten der k. k. Cousularämter in Skntari, d'Albania und Preoesa, ist der österreichische Lloyodampfer „Vroazia", Capita» Bürger, auf seiner Probefahrt längs der albanischen Küste am 14. v. M. auf der Nhede von Nmiucni, nnd am 18. im Hafen von Prevesa angekommen. Das unerwartete Erscheinen eines österreichischen Dampfers hat i» den Ha-fenpläßen Albaniens einen höchst ftendigen Eiudrnck gemacht, nnd man gibt sich dort der Hoffnung hin, daß die Einrichtung regelmäßiger Dampfschifffahrten iangs der albanische!! Küste dem Handelsverkehre der dortigen Gegend einen mächtigen Aufschwung geben werde. In Prevesa wnrde die „Croazia" bei ihrer Ankunft von allen dort befindlichen Consnlaten durch Aufhissen der Nationalflagge begrüßt- " Das neue britische Ministerium hat bereits seiue Amtssitze eingenommen. Nicht ohne große Er-wartuug sieht die politische Welt der Entfaltung seiner künftigen Wirksamkeit entgegen, nnd die vereinzelten, theils im Parlamente, theils außerhalb dessen abgegebenen Aeußernngen der Minister werden hastig angegriffen und mannigfach commentirt. Wir glauben, die Stellung des neuen britischen Ministeriums am richtigsten zu bezeichnen, wenn wir annehmen, es sei nicht mit eiuem unwiderrechtlich vor-ausbestimmteu Gedanken uud mit positiven Plänen an das Nuder der Gewalt herangetreten, sondern es wolle sich zunächst darauf beschränken, eine nach alle» Seiten zuwartende, vorsichtige, im Ganzen gemäßigte Haltung zu behaupten. Die zwischen dem Protectionismus uud den ^Freihandel schwebende Frage ist, wie es scheint, zu Guusten des letzter», vielleicht für alle Folgezeit entschieden worden. Unter solchen Umstände» verliert daS Parteigetriebe, so weit eö mit innern Fragen verknüpft ist, an Spannkraft. Wen» daher Graf Aberdeen den Unterschied der Par-mbeuennnugen zwischen Tory's und Whig's als absolut bezeichnet, so charakterisitt er daimt die Zustände, wie sie in England wirklich sich gestaltet habe u , wobei nur zu wünschen übrig bleibt, es mög»! nicht bald die Zeit kommen, wo Tory's uud Whig's sich die Hände reichen müssen, um den auflösende» uud zerstöreudeu Richtungen des immer mehr in den Vordergrund tretenden Nadicalismus erfolgreich die Spitze zu biete». Die Politik der Coalition bei inneren Fragen erleichtert eine feste und fürsorgliche Politik nach Außen. Ungeachtet die Welt Ursache hat, die Anfrecht-haltimg des Friedens zn wünschen und zn erwarten, so läßt sich doch numöglich «erkenne», daß man, namentlich in England, der Zukunft lind dein, was sie hinter ihrem geheimiiißvollcn Schleier verborgen hält, nicht mit der vollen Zuversicht und Beruhigung entgegen blickte. Das britische Cabinet hat vielmehr mit aller Entschiedenheit ausgesprochen, daß es sich zwar zum unverbrüchlichen Grundsatz gemacht habe, den Frieden zn hüte», in die Angelegenheit fremder Länder sich nicht ungernfe» einzumischen, im Uebrigen aber alle, dnrch die Umstände gebotenen Vorsichtsmaßregeln ununterbrochen durchzuführen entschlossn» sei. Könne» wir ei» so vorsichtiges Benehme» nicht mißbilligen, so sind wir andererseits wohl anch zn der guten Erwartung berechtiget, das neue britische Ministerium werde gewisse unliebsame Erinnerungen nicht wieder auffrischen, es werde vielmehr im Geiste der Mäßigung und der internationalen Gerechtigkeit, wofür der Name des Grafen uo» Aberdeen als Bürge einsteht, seine Missio» zn erfülle» trachten. ^ Wien, 7. Jänner. Die Statthalterschaften mehrerer Krouläuder hl'ben die »och anfrecht bestehenden jagdpolizeilicheu Vorschriften, insoferne sie mit dem Iagdpatente vom 7. März 1849 und den hierzu erlassenen nachträgliche» Verordnungen nicht im Widersprüche stehe», republiciren lasse». Diese Vorschriften enthalten das Nöthige zur Abwehr jeder Beschädigung fremden Eigenthnms und jedes Eingriffes in dasselbe, znr Sicherung cultivirter Strecken, zur Feststellung des Wilddiebstahles u. s. w. Auch findet sich darin das Verbot, Eier und jnnge Vögel von den Nestern ansznnehmen oder »om März bis August zu schießen. " Linz. Einer summarische» Uebersicht über den Znstand der katholischen Volksschulen der Linzer Diö-cese im Schuljahre 1842 entnehme» wir, daß die Summe der Woche»- und Sonntagsschüler uud Schü-leriuuen 109.461 betrug. Weuu mau die Seelenzahl Oesterreichs in runder Zahl auf 200,000 schützt, so würde je ein schnlbesucheudes Kind auf 7 Persouen der Bevölkerung entfallen. Nnn sind aber hier die Schüler der Protestanten nicht eingerechnet; es stellt sich also ein so günstiges Resultat des Schulbesuches heraus, daß vielleicht kein Land ein ähnliches auf-weiseu kaun. Frankreich. Paris, 6. Jänner. Der Herzog von Bassauo, derzeit Gesandter in Brüssel, soll dnrch Herrn von Bntenval ersetzt werden. Zum Präsidenteu des gesetzgebenden KörperS soll der Graf v. Morny ernannt und mit der allgemeine» Ueberwachnng der Theater, oh»e sich jedoch i» deren Verwaltung zu Mischen, Graf Bacciochi betraut werden. In Havre ist der „Orlando" eingelaufen mit eiuem The,l der Passagiere und der Equipage des anf offenem Meere verbrannten amerikanische» Schiffes „St. Georg." 162 Personen befanden sich an Bord dieses Schiffes, 101 wurden auf fast wunderbare Weise von dem „Orlando" gerettet. Vor dem Assisengericht des Var - DevartemeutS standen kürzlich 11 Individuen unter der Anklage der bewaffnete» Rebellion, der Plünderung, Vraüdstiftimg und des Meuchelmordes. Die Thatsache,,, die sich aus der Verhandlung ergaben, fmd im Wesentlichen folgende : Als die Ereignisse in Paris vom 2. December in Cuers bekannt wnrde», zeigte sich große Bewegung unter den Mitglieder» der dort bestandenen socialistische,, Clubbs und von Stunde zu Stunde drohte der AuS-bruch offener Empörung. Der Maire Barralier berieth sich mit dem Polizeicommissär n»d dem Brigadier der Gensd'armerie auf dem Stadthanse über die znr Wiederherstellung der Rnhe zn ergreifenden Maßregeln, alS sich eine Deputation der Bürger daselbst einfand »»d vom Maire im drohende» Tone Mittheilung der über die Ereignisse in Paris eingelaufenen Depeschen ver« langte. Der Hanfe, der das Nmbhaus umstellt hatte, war iudesse» eingedrungen. Der Angeklagte Marcus Desire Mourre schrie, nachdem er die Depeschen zerrisse» hatte: „wir werde» betrogen, eS gibt keine Gesetze mehr, wir regieren selbst," nannte den Maire eine,, Spitzbuben und befahl dessen Verhaftung. Derselbe ward ergriffen uud abgefül>rt, vor dem Strafhause zu Boden geworfen, und unter einem Hagel von Schlägen »nd Fußtritte» über daS Straßenpflaster an dcn Füße» in's Gefängniß geschleift. Dem Polizeicommissär. dein seine Schärpe abgerissen wurde, gelang es, zu entfliehen. Die Gensd'arme» wurden mißhandelt mid Schüsse auf sie abgefeuert. Am schrecklichsten wnrde mit dem Brigadier Lambert, eiuem brauen u»d im Dienste äußerst gemäßigten Manne verfahren- Er wurde uutcr Mißhandlungen auf den öffentliche» Play geschleppt, um erschossen zn werden. Dort hielt man ihn von alle» Seiten fest, während der Augeklagte Iaco» Bazile daS Gewehr auf ihn anlegte. Der Brigadier beugt den Kopf links uud rechts, ,»n den Schuß abzuwehren, der Mörder folgt sein?» Bewegungen und legte zuletzt das Gewehr aiif die Schnlter eines der den Brigadier Festhaltenden anf, zielte nud streckte ih» todt zn seinen Füßen. Die wüthende» Mörder fasse» sich jetzt bei den Händen und tanze» die Ru»de um die blutige Leiche, der jeder eiue» Fußtritt gibt. Die Baude bemächtigte sich hierauf der im Stadthans verwahrten Waffen der Nationalgarde und Mourre commandirte die bewaffnete Rotte vom Balcon des Stadthanses herab nach dem Bureau dcoDroits renuis mit dem Ruf: „Tod den Beamten." Das Haus eines dieser Beamten, NamenS Noussau, ward zuerst gestürmt, und er sollte vo» einem der Wüthendel,, dessen »ach ihm angelegte Flinte ;nm Glück versagte, niedergeschossen werden. Das Haus wnrde geplündert, alle Menbel auf die Straße geworfen und dort in Brand gesteckt, eine Summe von 2360 Fr., Uhren nud sonstige Kostbarkeiten wurden gestohlen. Gleiches Schicksal hatte das Eigenthum eines andern dieser Beamten, z» dessen Nachtheil überdieß die Snmme von 1000 Francs geraubt wurde. Jetzt giug es „ach der Caserne der Gensd'armerie/ immer inner dem Commando Mourre's. Dort wurde alles zusammengeschlagen, die Casse, etwa 6 — 600 Fr. enthaltend, geplündert. Die Witwe des Brigadier Lambert, der man den schmählichen Tod ihres Gatten mittheilte, ward gezwungen, Waffe», Munition und Geld der Gensd'armen herauSzngeben. Der Frau eines audern Gensd'armen wird unter Vorhalten der Ba-jonnete ihr erspartes Geld, bestehend in 900 Fr., abgezwungen nnd sie zuletzt vor ein brncifir geschleift, wo sie schworen mußce, daß keiner der Geusd'arme» 31 sich in der Caserne versteckt halte. Die Bande wählte nun anf dem Stadthause einen Ausschuß, der für die kommende Nacht noch schrecklichere Verbrechen vorbereitete. Der Maire versichert, man habe eine allgemeine Plünderung beabsichtigt und ihn selbst lebendig legraben oder todtschießen wollen. Zum Gluck wurde durch das Eintreffen einer Abtheilung Militär von Toulon weiteren Verbrechen vorgebeugt. Zehn der Angeklagten wurden vou deu Geschworenen theils des Meuchelmordes, beziehungsweise der Theilnahme daran, theils der Plünderung und Zerstörung von Mobilareigenthum in bewaffneten Banden, theils der Mißhandlung der Gensd'armen nnd des Maire, sowie der ungeschliche» Verhaftung des letztern für schuldig erklart, worauf Iacon und Mourre zur Todesstrafe. vollziebbar auf dem Marktplätze zu Cuers, zwei andere zu 20, beziehungsweise I^jahriger Zwangsarbeitsstrafe, zwei zu lOjährigcr Einspernmg und die übrigen zu ^jähriger Gefangnißstrafe verurtheilt wurden. Großbritannien und Irland. Die Iouruale bringe» den Fmanzansweiö für das leyte Quartal 1832. Derselbe zeigt eine Vermehrung der Eiin'abmen um 702,770 Pfd. Sterling gegen das entsprechende Quartal 183l, Die Mehreinnahme des Jahres l8«2 gegen das I. 1831 betrugt im Ganzen 978.926 Pfd. St. Die Nachrichten aus Australien laute» überraschend. Das Klipperschiff „Marco Polo" ist am 27. December aus Port Melbourne mit einer reichen Goldladnng in Liverpool angekommen. Es hat zur Hin- und Rückreise bloß ö Monate und 20 Tage gebraucht. Der Goldreichthum Australiens übersteigt alle Begriffe. Die einzige Provinz Victoria hat seit der Entdeckung der Minen, d. i. seit Eüde August 1831 bis Ende September 1862, für mehr als 254 Mill. Fr. Gold geliefert. Die Auswanderung nach Australien nimmt in rascher Progression zu. Es steht eine Hungersnoth zu befürchten, da das Land nur wenig bebaut ist, und die Zufuhr nicht im Verhältniß zur Einwanderung steht. Osmanisches Reich. ^ Die neuesten, mit dem Lloyddampfer erhalte-uen Nachrichten nnd Meldungen stimmen darin nber-ein, daß gegen Grahowo nnd Banjani in der Herzegowina sich ciue bedeutende türkische Trnppenzahl sammele, und ei» naher Angriff auf diese beiden Bezirke aller Wahrscheinlichkeit nach bevorsteht. In Sousari solle» 10.000 Manu aus Mouastir von Omer Pascha's Truppen angelangt sein. Dieser selbst, mit dem Neste des Corps, wird in einigen Tagen erwartet. Auch sind bereits sehr große Pnlvervorrathe dort angesammelt, und es heißt allgemein, daß Omer Pascha noch vor Beginn des Frühjahres seine Operationen beginnen werde. Ferner snll eine starke Aushebung unter der christlichen Brvölkerung der Herzegowina baldigst Statt finden, wobei die Conscribirten des griechischen Ritus, des Mißtrauens wegen, welches man gegen sie, als Neligionsoerwandte der Montenegriner hegt, in die inneren Provinzen des türkischen NeicheS escortirt würden. Telegraphische Depeschen. * Constautinupel, 1. Jänner. (Telegraphirt ans Briefen der „Triester Ztg.) Sicherem Vernehmen nach hat der kais. russische Geschäftsträger, Hr. v. Ozeroff, gegen die, neuestens den Lateinern in der heil. Grabfrage auf Kosten der Griechen gemachten Concessionen remonstrirt- — Der Ergroßuezier Neschid Pascha, und der ehemalige Zollpächter Djezaerli, solle» deS Landes verwiesen werden; Ersterer hat den Schutz der Sultanin Valide nachgesucht. — Der Sulcan hat sämmtlichen Muschirs verboten, den kai-serllchen Palast zu bettete», ausgenommen hievo» sind der Großvezier, der Cavu-Kiaja, die Snltamn Valide »nd der Pri»a,man» Tazim Bey, — Z» Serajewo, in Bosuieu, sollen englische »nd französische Consi,-larageutien errichtet werde». — Das aauze Aufgebot gegeu Mouteuegro, nämlich von der Landseife, be-crägt sieben und zwauzig Bataillons, >' Syra (in Griechenland), 6. Jänner- Am AI. December traf Abd-el-Kadei mit dem französischen Dampfer hier ein, und ist gestern nach Brussa ! abgereist. F e u i l l e t a n. »Vtit Nezul, auf die mcteoroluqi chen Beobachtungen des Jahres 183!, welche die Laibacher Zeitung am 7, Jänner »852, Nr. ?, gebracht h.,t, folgen hier dic dcs abgelaufenen Jahres 1857, mit derselben Mmerk,mg, näm!i -. daß die täglichen Vnrmerklniaen de^> Luftdruckes nicht a»f den Nullpunlt des Thermometers gebracht sind, weil der Meteorolog, Herr Anlon Frank, gewesener k. k. Prusessur allhier, diese bei sciiien lOjähiigell Durchschnitte» auch nicht vorgenommen hat. „ .. ,. . ....... ...... ^ . ,. ._ Barometerstand Thermometer ^ ^ ! im Wiener Maße. in Reaumur» Graden. R « ^ ^ 3 A --------__________________________ ______^_____________ _. .^ " Monat Mittel h^st„ ^^M^l^^"^^/ ,^ ^ '" ^ ft I. Andere Bemerkungen. ganzen ganzen--------------------------------- ^ , " ^ Monats am am Mo». am am Tage im Jahre ^ , Z ^ «7" Z. T" " "" ^ ^ " " ^^^^^^^^^^'^^-^^^ Jänner 27-117, 28-4 6.«.7. 27-9 23. 1- I j- 8 17. -11 8. 13 1» 4 4 - Sdwst.! Februar 27-10 28-2 25, 27^3 <8,u.19. 's 2X 1» 7. -3V. 27, 13 8 5 3 - Ostu. Am 17, ftl l'edcutmdSchnce in dm Ocbirgm, °m^ Ni,rd- 18. in dcrFrüh heftiger Nordostwind bis'l<»Nhr, ost darauf Südwind, d« immrr hcftigcr, u, >n drr Nacht sturniartig wurdc. Am 1!», F. nach 3 U, lrichtcr Erbstoß, Am 2z, Vlachm, Nordoslsturm. Mä>< 27-.1! 28-N «. 27-7 3. ! t 27. t 1« 3^, — 4 14. 18 751 — dw Am 3, Sturm mit Sch„« aus Norbcn, Stürmc^ «. 15. nus Ost II. Nordnst nm 4,, 5,, !2,, ^4,, 15., ^!l!, », 1?, Nm 3»„ 31. ii, 1, Apri! stark,r M°rast^ ! rauch bci Südwiud. j April 27-10X28-17, !3- 27—7 18, ! f 77, 1 ^ 8, —3 17, 18 !» 1'/, ^'/. — i blft'ud.^ sauftc Vlcgru stlt 29, Februar, dann vom 17. bis Ostwd,! (3,idc fast ohnc Rrgni, dah« sthr trockm. Ma» 27—«»/^ 28 — IN, 27—7 2. j f <»-^ f 22 23. t 2 7, 18 7 ^ « 1 Südost Am 2, Abends u, in dcr Nacht schnnctc im Hl,ch.^ I u, 2!>. und ^ grbirgc stars; am 3. laq dcr Schucc uutcr drr Süd- ^ Kirche iu Gollu obcr Souucgii. Am 30. Gcwit-wind ^! trr, wrlchcs im Gebirge Schnee brachte. , I«,» 27—107.28^-/^ 25. 27-6 15. t 157. t 25 i>3, t Z7. 16, 13 8—8 9 dt° Am 21, Früh 3 Uhr cin leichter Erdstoß, Illll 27—11 28-2 3. n. 4. 27—7 27. 118 f 26 17. f 12' 8. 1? 7—7 7 ' Sdwst, ^ Morgens 15" bis 18" erreichte. ! ! !i,, 5,, ! , August 27-n.v, 28-3 ^ 27-7 ^, t 1«7. f 23 <^^. ^ IN 15 z^ 8-8 12 Ost», Am 1„ 3„ 5„ u., 7. >.»d 13, täglich .'„, auch !„ ^ Süwd. zwei Gewitter. ^September 27—11 28—2 23. 27—<» 17 , i^/ -^ ?n , , ^ "' ! ^/< I ui der Nacht uom », zum 1«. gc«en 2 Uhr ! ! eiu Erdstoß, darauf ei» gr. Gewitter aus H-iiden. November 27-97, 28-57. 8.27-17. 2t. t 87, t 14 8„ 17, - 0 27 »10-11 2 „. 18. ' ! der? Früh u Abends; minder am 23. n, 28. Au, 1 l!. u, 17, l'ri heftg, Südwind Erdbeben in Sagor,! Trifail, Steinbriickcn, aufwärts gegen Ci!!i,nud abwärt« am rechten Savcufer, Siehe darüber die Laib. Ztg. uom 22, November. December 27-117,28-47, ^- 27—7 9, f g , ,, ,., ^27 20 12'/ <3>/, — 5 — dto Am 4, «,, 10,, 19., 20., 2l„ 29. und 30, sehr I . < . ' schmic sonnige Tage. Nm 1., 11., 18., 2«. »nd 31. Nebel, besonder« dicht am 1., 11. und 3l, Der letzte Tag war der düsterste des ganzen Monates und des ganzen Jahres 18Z2, _______ ^ !l j Der im October, November und 1l>. Decemb. im, M „» ,.2, „c, ^ >^ .-, ! ! >i" ^üd- bis zu einer Sechöheuo»3''«> ssiui he"l'!,eial-! ^»hrc« 27-10/, 28-6 27-17. ^9 7. t 2« -11 ^.^^ ^-.^ '^ Sdwss.l! lene Schme wm mit Ende des Jahres größten-, !j 3N6 >i theils N'ieder geschmolzen, «, zwar bis z„ einer , !! ^ Scehöhe vou ,1,800 Fiw hinauf. ____ 32 Um die für das Iahl 1832 erhaltenen Daten der mittleren Temperatur und des Luftdruckes mit denen der Vorjahre vergleichen zu können, werden hier die Resultate der zehnjährigen Beobachtungen des Prof. Frank, so wie jene von 18,0 und 1831 angeführt. Thermo- j meter. ««omtte«. Mittel dcS Jahres 1820 f 8,9 27 ?,9 1821 8,8 27 8,8 1822 N,9 27 9,!) 1823 8,6 27 9,2 1824 8,8 27 10.6 1825 8,9 27 11,6 1826 8,4 27 11,4 1827 8,2 27 8.2 1K28 7,5 27 4,7 182« 7.« 27 ! 4,0 Mittel dieser IN Jahre 8,4 27 j «.« von 1850 8,4 27 9.0 „ 1851 7,4 2? 11,0 Aus dieser Zusammenstellung ersieht man, daß das Jahr ,829 unter allen 12 die kleinste Jahrestemperatur hatte, dem sich dann jene von 183! und 1828 anreihen, daß ron dieser Periode das Jahr !822 als das wärmste erscheint, diesem dk> Temperatur von 1852 zunächst, hierauf jene von ,820 und 1825 lc. folgt, endlich, daß die Jahre von 182! bis 1826 ,'n<-,!u8. den drei wärmsten Jahrgängen nicht weit nachstehen. Von >820 bis 1827 wa> ren aber auch die guten und sehr guten Fruchtjahrc, wie dieß die niedrigen Preise aller Pruductc jener glücklichen Epoche beweisen. Ein December ohne Schnee in der Ebene bei Laibach ist zwar keine Seltenheit, wohl aber die besonders milde und heitere Witterung desselben im Jahre 1852, wie oieß die Vorjahre zeigen, > Mittlere Hcitcrc smi-! > Temperatur! nigcTagc. Dcv Dcecmbcr von >820 hatte ^. l, Zz ' 3 182l , f l^N 8 1822 5 ,,!',3 7 1823 5 <»,66 ? ' „ 182l ! f 3M 17 1825 f «00 .'l 1826 1- l^ON < Z 182? f <» <l, ,l 1832 f 5,»)<» ,2,5. In der Temperatur übertraf den December von 1832 nur jener im Jahre 1825, in der Anzahl der heitern Tage aber der von 1824, 1852 sah man bis zu den Weihnachtsferien das Vieh auf den Wiesen weiden, an warmen sonnigen Tagen trugen die Bienen auf ihren Fnßchen NIü-lhcnstaub heim; am CasteNdcrge hatte ein Hohlun-dcrast förmliche Blätter; fast reife Erdbeeren fand man sogar in dem obern Theile Oberkrains, und wie die „IVuvice« vom 29, December 1832, Nr, 104, berichten, wurden bei Laibach und in Unter-kiain über 40 Frühlings-, Sommer- und Herbst, pflanzen bindend gefunden. Die Pariser rühmten sich in den Zeitungen am 28. November 1852, so mildes Wetter gehabt zi, haben, daß in den elyseiscben Feldern und auf den Boulevards Promenaden die Damen (nebst Sonnem schirm) Veilchcnbouquets in der Hand, die Herren aber diese letztcrn im Knopfloche getragen haben. Dieß sah man in Laiback noch uier Wochen später, d. >. am 29., besonders aber am 19. De cember, an welchen Tagen die Damen sowohl in der großen Lattermanns-Allee, als auch in jener des (iongreßplatzes mit Sonnenschirmen spazierten, und Landliiärchen zu und von dem nachmittägigen Gottesdienste gehend mit Neilcken geschmückt waren. Paris liegt zwar 2" nördlicher als Laibach, dafür aber über 12° westlicher, daher es dort viel warmer sein muß als in Laibach Um zu erfahren, wie sich die mittlere Jahrestemperatur von Laibnch gegen die andern Orte der österreichischen Monarchie verhalte, wird hier für Jene, welche dieser Wegenstand intercssirt, aus dem interessanten Handbuche der Statistik des östcrr. Kaiser-staatcs (1852) des (leider am 27. December I8Z2 verstorbenen) Herrn Ios. Hain, k. k. Minist..-Se-crctär in Wien, noch Folgendes angeführt: Wie bekannt hängt die mittlere Temperatur eines Ortes von seiner geographischen Breite und von seiner Erhöhung über das Niveau des Meeres ab, sie nimmt aber, wie die physische Geographie beweist, von Westen gegen Osten bei derselben Breite und absoluten Höhe ab. Diese allgemeinen Erscheinungen unterliegen jedoch mehrfachen Modifikationen durch die Gebirge, welche eine Gegend umgeben, oder dieselbe durchziehen; dann durch ihre Lage und Höhe, durch die Gewässer, Wälder, Luftströmungen ?c., so wie durch die Art der Benützung des Bodens. Die wärmere tcmpcrirte Zone, wozu von der österr. Monarchie nur der kleinere Theil der Ländermasse gehört, begreift die ellypsoidische Zone zwischen dem 34." und 45," Breite; die kältere tem, periite aber jene zwischen dem 45." und 58." Breite, Aus dem genannten Handbuche folgen hier, außer Marburg in Stcieimark, nur jene Beobachlungsorte, und zwar nach der geographische» Breite aufwärts Hegen Norden, von welchen zugleich ihre geographische Breite uno Länge angegeben ist, N.meu d, Orte, ^'»"i Erbliche Oestl.Läuae ^«ovvn eu'mit» ^', Vntte, v°n 6.r«, ^,„erfu»qe„,I iSteruwart. jind, '_________!________ "> -^ ! ' "" ! * Padna !<», «»8 45>24> 3 2'.,!.^ 44 '», südlichste Ort i l drr Beobacht, 5 Vcmdig !N, 88 45 25 4, >w 45 28^ <>, 7 2N 51! 12 der West!, Ort ! > l j der Ärul'ael't, * Trieft !1,«>'<5^ ü? 3, 2«! 12 Tcmesvar ", 2" 45 42 27 -«8 54^ 2 -Hermaimstadt 8,50 45 47 /, 4l 48 58 Lail'Nch 8,40 4« 2 57 -^ ^ 2«! Marburg in Stcierm.nt Ü, N7-------—-------— ,N!aq>„su>'t 7, 7« 4« II?! :;>, ,2 :«! 42! 47 d, östlichste Ort ! l > ! derVcobacht, «Kremsnmnstcr 7,04 48 »^ 24 »< 4?!4l!, 5 « Wicn 8, !',5 48 ,2 !!5, 5 34! 2 :!<> Lin, 7, ll8 1!» 3137^ 3 Olmich 7,30 4!» 25 43 34 55i 8 TrM'pau 7,2!»4!15!> 24 35 34 4 ! ^ Prag 7, «><> 50 5 18, 5 i2, 5 3!» der nürdl. Ort der Vcobacht.! Diese Darstellung zeigt, daß unter diesen 19 Bc-obachtungsurtcn Laib ach seiner geographischen Lage nach in der nördlichen Breite der siebente, in dc> östlichen Länge der zehnte, in Bezug auf die mittlere Iahres-Tcmperatur aber der achte Ort ist. Man ersieht zugleich, daß Kremsmünster die niedrigste mittlere Iahres-Temperatur, Trieft hinge gen die höchste unter allen diesen Orten hat, obwohl Letzteres nördlicher liegt, als Padua, Venedig u»d Mailand, welche hohe Temperatur aber nur seiner örtlichen Lage, am Fuße des Karstgebirges, zuzu-schreiben ist, durch welches diese Stadt von Nordust Norden und Nordweslen geschützt ist, während Padua und Venedig ganz offen liegen, Mailand hingegen die hohen Alpen in seiner Nahe hat. Da das Kronland Kram zwischen dem 45" —26" und 46« —27' nördl. Breite liegt, so fällt es nach vem vorne Gcsaglen in die kältere temperirte Zone; allein seine Länge beginnt schon bei dem 3l«^Il>' östlicher Länge und erstreckt sich bis 3I°—28'; das-selbe ist also von dem Ländcrcumplcrc der österr, Monarchie unter dem westlicheren, d, i, wärmere» Theile derselbe», Laidach den 2. Jänner 1853, Ioh. Nautner. Wanderungen durch Istrieu Von Dr. Rudolph Puff. II. (Fortsetzung,) Eine gute Straße sichrt, von Capo d'Istria in !i Stunden gegen Cason und Monte, rechts Corte d'Isola lassend, über Castel Venere nach Vuje. Kein Weg aber ist interessanter, alö bei kühlem, reinem Himmel von Capo d'Istria längS dem Meere, der Fußpfad nach Pirano (3 Stunden). Wir gehen am Hafen über einen eine Viertelstunde langen, für zwei Wäge» breite» Steindamm, der fast in gleich er Fläche mit i)em Me>>« liegt, Zahllose Fisch' reiher und Möven beleben Luft und See, Fischerbar« ken gleiten unter dem munteren Gesänge hinaus in die Fluch, über welche in weiter Ferne die Damvfer hinfliegen. Eine sehr elende hölzerne Brücke laßt durch Aushebung der Balken den Damm in der Mitte leicht unterbrechen. Äm jenseitigen Ufer steigen wohlbebaute Fruchthöhen empor, die sich aber bald in steilen Abfällen zur See zn hohen Vergrändern gestalten. Ein nettes Kirchlein, von kleine» viereckigen Fenstern erleuchtet, liegt fest am Ncge, Ein gutes Marienbild und kleine Schiffe, Vcttiu-Geschenke glücklich Heimgekommener, oon der Dccke hängend, bilden die Merkwürdigkeiten. Der Pfad am Strande ist häufig von der Fluch ausgespült. Ich lagerte mich im Schatten eines gewaltigen Manlbee, baumes, der nicht viel jünger sein dürfte, als jener, der zn Montelimart grünt, den der abenteuernde 0»i l'<^ 5t. ^uknn, Herr r>. Allan, ans einem Krenz-uge mitgebracht hatte. Ich schwelgte in jenem Traumwachen, das die Orientale» im Worte „Keiff" so trefflich bezeichnen. Ich war so ganz in Vapo d'Ist>!a und seine Geschichte, von dem erste» Vekehrer dieser Gegend, dem Schüler des Eoangeliste» Marcns, dem heiligen Hermagorus an, bis auf tas große IVotl, !^»l! der Welt, Napoleon Buonaparte, vertieft, daß ich erst durch ein mehrfaches dumpfes Brumme» cmS meinem Sinnen geweckt wurde. Ich erhob mich und bemerkte z» meinem Staunen ei»cn gewaltig'» Vä-re», der sich mit seinein Führer ebexfallö im behagliche» Schatten gelagert hatte. Z» viele ^esellschasc thut nicht g»t, und ttoi; de» in, seltsamste» Kanter-welsch gegebene» Versichermige», daß Meister Pel) ein recht gebildeter Genosse se,, de» er iwmittelbdr vo» der großen Bärei'tanzschüle zn Snwrczonje i„ Lithauen bringe, fand ich es doch genehmer, den Weg allen, fortziisel^e». 5,'iift und Ve!öucht!i!,g waren köstlich, weit her schimmerte» kreidig und lichtgra» die Alpen, selbst ihren keltische» Namen (Olben, weiße Berge) erklärend. Ein brauner Seeman», mit fast mmnienartigen Züge» und kahlem Scheitel, gesellte sich z» mir; er hatte iii seiner Jugend Aegypten und Syne,, besucht, und schilderte mir mit slinkelüoen Ana/» die Aehn-lichkeit mit dem Kastelle Servolo »ud dem ältesten »och bestehenden Fiai>e»klost>.'r der christlichen Welt, jenem Saioanai, 6 Stunden nordlich von Damask i» Syrien, das auf dem Gipfel seines kahle» Hügelc,, im lite» Iahrhnnderte vom Kaiser I»sti»im, erbaut eine ärmliche Kirche, 80 Gastzimmer und Zelle», »nd !!8 Nomie» von sehr strenger Lebensart umschließt. Mei» brcnmfärbiger Seemann theilte d,e Kraft nud Schwäche all' seiner istrischen Laiidslente, genaue Kenntniß der Vergangenheit seiner Heimat, wenig richtige Beurtheilung der Gegenwart, das Gedächtniß eines deutsche» Statistikers n»d die Geschwä!)igkeit eines italienischen Barbiers. Er entwarf mir eine nicht üble, weim auch nicht immer kritische Geschichte vo» Triest, verweilte mit einem gewissen Stolze bei der Großthat, daß 1^ die Bewohner oo» M»ggia und Eapo d'Istria i» Nerbi»dn»g mit den Venelia-nern das Trieste,,' Gebiet verwüstet hatte»; verzog seine ernste Mie»e zn einem wahre» «lim,»!,!»>-, als er des bekamtten Franz Rizzaiw a»s Dalmatien , N7ü ungefähr in der Gestalt der größte» Ortolanen, die Schlosse» vom 13. Juli 1ü63 M vier »»d zwa»-zigpfündige Eiskugeln; er wiederholte die Seufzer, die sei» Großrater getha», als Oldraggns Aitton von Piccardi 170U als lel)tcr Bischof oo» Pedcna gestor-be» rrar, u»d beschrieb mir, wieder ga»z humoristisch, den Leichenzug des leyten heimische» Bischofs von Capo d'Istria (BonifaciuS de Po»te starb am U). I<^»» „er 1810). Der Marfchall «»signan, der letzte Sproß' ling a»s dem Stamme der Konige uo» Jerusalem n»d Cyper», hatte ih» mehr als ei» Mal «>!> li^, die I.iionü »in» gegeben, bevor er am 10, Februar 1814 i» Paris gestorben war. Elija Vacciocchi aber, u»d den Eiminister Touchy, Zählte er unter seine besten alten Bekannten >" Triest. Ich ließ dem gemnihli-chen Schwätzer freies Spiel u»d er jubelte hoch auf, als ich ihm die Versicherung gab, er könne mich heute immerhin biS Pirano begleite». (Fortsetzung f? lszt.) Verantwortliche Herausgeber und ^iedactenre: I. v. Kleiumayr und F. H'amdcvg. Anlianq zur Im!zac!w^HZeiinnH Telegrahftischer Konrs «Vericht der Staalspapiere vom II. Jänner 1853, Gt.ic>t«scki!dUtisch>ei!'»»ssr„ zu ö >>Ct, (>>, CM.) 96 l/16 detto ' . ^ >/2 , , 839/lL Nailehm »nt Verlosung u,I. 1839, ,,'ir 2i>0 ft, 140 l/^fi^ w,!fi. Li!,<,r>l> H .... WZ/16 detto b. . .'........ 105 5»/« 1852.............2'"/>6 Lombard. Anlchen............, ^^ V»„l-Äcti.», vr. Stück !^67 ft. l>, «, «». «clin, ter Kaiser Ferdi»c,»d«'N°rdl'l>h» , zu «»<»!, ft, <5, M....../ . .^"' «^"^ ^- «.tie« der östcrr, Dmni»»Da»w!sch>ssl"lirt ,» 500 ss, C. M. . - - ' "'' i>, >»C,M, Actic» de« östcrr. Lloyd >» Trie« , z« 5<»N ff. C. M........6^5 st.»,«.M, Wlchscl. I, Jänner I853. Nmstccdaui, fur 1U>» ThnlcrCurrcut, Nth!, l '>9 Vs. 2 Mount, «»gsl'ul», ,»r !UU Guldc» ^»r,, M,!!>, 108 1/2 Vs. llso, , zra»lf»r! »,M,, (f!,r l'A! ,1, s,,dd, Vrl) «i,»!-W>'!hr, ,„, !i4 1/2 ft, 8,>ft, O,,!d,» 107 M Bf. 2 U^,a!, Hnml'urg, s,,r N>U Thaltr Banco, Nth,, 1«0 Vf, l Mima,. Loud»», für I Pfuud Sterli», Outdn, i ,,,'^ ^' ,, H-"',^ Mailand, sur :!U0 Ocfterr.ich, i.'i«, <Ä„ld, 10s Af. ö Mon ,t. v->r,^ fur Ä,!!> «ra.,f.» , , «"'„d, >27 As, ^"i,"',"' K. ,ss, Mimz - Dmatm ..... ">/4 pr. Ce"!.««>°. Gold« »,w Si l l'er-u o»rs> vom 10, Inn. !tt!>3. Brie!, ' Gelb. Kais, Mmiz«Ducat,', Agio .... - N3/8 d.tto Naud- dtu „ . . . . - N >/^ <^,>!c! »! «li,cu „ . . . . —- !<^ Naplltuusd'or's „ . , . . — 8^2 ^or's „ . . , . — !45^, Nuß. ^„ll'cri^l „ , . . . — «,'>1 Kriedrich^d'oi's, ...... — !».! > liugl. Soviraiugs „ , , . . — IU.5N ^ Nill'eragio ',,„,,., — «3/r hie, A»geku>n»>en>?!l u,,d Abgrreifte». Den 10, Iäüixr l853. H>'. Iol),! Octlei, l>,!gl. Officier; — Hr Loid High, P,ir>atier; — Hi', Philipp Gi'iel'so» , l-,igl. Prioali^r; — Hr. Alois Ä^üdl, — u,,0 Hr. P>,c>. ficc, Goldschmidl, beide Ha,>delöl>; — Hr. Cnist Bmgsch, pr^usi. Wachc,ncist^r; — Hr, Abraham Co-he,!>, csirt, Uiicei chli», — u„d Hr, Äe.r^ r>. M>>.-»lisii, Hal!öeigc»tl)ii»ier, allc ü uc>» T> less »iich W,V», — Gr Vil!ce,,zo de Lia»,, Bcsitzc, , ro» Tiiest ,atz. _ Hr, Jos, Be,ima,n>, — mid Hr, Hei»,ich Mayer, beide Hcuidclöleiite, vo„ Wie» »ach Trieft. — Hr, Room,!!,, Ha»delö,!>a,U!, — l>,id H,- Agostioi^ Ha,!d>löl,ge,n, beide vo„ Udiiie »ach Wie» 3 43. (I) K u n d m a ch u n g. D>l> gefertigte Aom,»!jllat,0i> l>el, auf jede Art von Eisenguß angenommen und auug,führt werken, und erlaubt sich besonders darauf aufmerksam zu mache», daß bei d.r mmmchrigen Emrichtung und >lusdchni!»g der daselbst befindlichen Maschmcinvclkstätte ganze Walzwerke, Schwungräder, Getriebe, Wasserräder, Kral)„e, Schceren, (Zyl > » c> c r g c-blase, Pressen von jeder Art u„d DlN.cn' ston, su wie tlcme und mittlere Drehbänke, Bohrmaschinen, Holländer für Papierfabriken, ncbst einzelnen M a sch inen be st a urtheilen "ach den neuesten und solidesten Con-^ ,""°'''"/, '," der möglichst kürzesten Ze^c,u»d zu moglest l"ll,gsten P.,ise„gel,.fett w^t,en^ H>,tere Auskunft übe. P»,se, L.eferzett und allsall.ge Coxsir.niion erch.ilt cnt.vederbc.SE.se,. gusiw.rk Waldenstein oder die sldmiMration der qräsiich Hen-ckel von Donnersmarck'schen Güter und Geiverkschaften z^, Wolfsl'era in Karinen. Nolfsberg am 3U December 1852. Z. >83«, <3) Die Bleiber mW I/.zölliges buchenes Brenn.-bolz zll veräußern, Probehölzer befindcn siä) im Hause des Herrn Ignaz p^ Kleinmayr, V Velasty und Zimmer meister Töl, nies, an wachen Qrtc» auch Bestellungen angenommen werden. cZ. Laib. Zeit. Nr. s v. 12. Iän. 1853.) 3. 45, (2) Ball-Anzeige. Durch die zuvorkommende Güte des löblichen Bchützen-Vereines sind die Mitglieder des Hand lungs- und Apotheker-Gehilfen-Kranken-Insiiluteb zu i!aibach in die angenehme ttage versetzt worden, einen geschlossenen Ball, dessen R>inc>trug zur Vermehrung des InstilutsfondeS bestimmt ist, zu veranstalten, welcher am l?. d. M. abgehalten wild. Zu diesem geschlossenen Balle sind nebst dem bürgl. Handelsstand der Piovinzial ° Hauptstadt Laibach und den wohlwollenden Schützen-Ver« einsglicdern, als Hausherren der Bchießstätte, die hochgeehrten beständigen und nicht beständige» Casino - WcleinöüNtglieder und alle sonstigen Honoratioren in der Stadt und auf dem Lande höflichst eingeladen. Jedes Instituts-Mitglied trägt zur Veranstaltung der Tanzunterhaltung, su wie in früheren Jahren, auch gegenwärtig wieder Zwei dulden bei. Für die geladenen Gäste ist der Eintrittspreis für die Person auf 40 kr. festgesetzt, und es werden die dicßfälligen Eintrittskarten zur größeren Bequemlichkeit der l^. '4'. Gäste, vom 12. d. M. angefangen, in den Verschleißgewölbcn der Herren I o s, K o r d i n, » Karinger, » Maliner k Mayer, „ G u st. H e i m a n n und auch bei den Eustoden des Casino- und Schützen- Vereines gelöst werden können, und am Ballabend auch an der Casse zu haben sein. Der Ball beainnt um 8 Ubr. - Die liii-eelioii dec» Handlung«- ii. ilpollieker-Cieliil-ien IfLraiikeii-IimtiluleH. Z. 176«, ^3) lliei Iqn v. Kleinmayr st Fedur Nl»mberss in Laibach >st zu habe»: Grundregeln zum Uebergang aus der Dreifclderwirthschaft in die Fruchtwechselwirthschaft u»d Ei»stus! der lelzrerc» ,a,,f dei> Fv,tsch,,lt der L>n,d-wirthschafc. Zur Aufh,Ife »»d ziuecknnisii^e,, Ei,!,ichtln>g der Landgüter heraiiög^ebl',, von Cour, Liuda», pract. O^conoi». Preis 5^ kl Der Sandmann als Vaumcistcr. Ein ^el)! buch sür i! a » dbe w ohne r jede,> Stand, ?, ,vel-che nnl dem Gechscen Theile der bicheriaen Kostc,, g e ^ s,! nde, b e cj ue ni e, da u eiha fte , N' a r,n c u»d f e » e r-f est e Geb.iude erba»e„ wolle,,, Nebst Belehrliüssen »be, Pisc^Ba», Dor,,'sche Dächer ^s. Mil Abb>ldl>„a/„, Vo,> E Siedero. La»db>ath. Preis 54 tr. ?lmbach, Ed. v, Schloß u„t> Hmte, oder: die Macht der g,ilen ,,»d böse» Beispiel?, Cl»^ zc,fc,e,„as!e E,-zäl)!»»^ zur Befesli^lüiss religiöser m>d r,chtl,che, Ge-> s>,!»!,!!ge». Der reifere» I»ge»t> g!widm,l. Schaff hause» 1852, 54 kr. Amerikaner, der «eue, «drr: die Kunst, di, englische Sprache ohne Lehrer in km^st^ Zeit j» erlernen. Nördlmge,, !852, 18 kr. ?lpho>is,»e» und Phantasien eincö öi^ei reichischen Veteranen. Graz >8z2. l fi. 20 kr. Arentischild, i/, o, Koneite vo» Louii C.>mö»s. Auö de,» Portugiesisch.',,, Leipz,g 1852, 2 fi. ltt kr. Becker, C, F bieder »,>d Weise» ve,^ai!lje»er I,'hr: hlnü'erie, Worte u»d Tö»e de» Or,gi»a>en eollehut. '<>. Auflage ^e,p^il; 1853. I fi. 37 t,'. Beyer, Theodor, Der Handwerker.- Hi» praclischej Hilfsbuch mit gr,mdliche» Eilauleruugen uud den nöthigste» Fornmlarien über alle den, Handwerker »cthw^idige» Kexiit»,^ i,n GeschaftKlebe». 3, ver> niehrie Aüfi^e. Reutlingeu 1852. 54 kr. C^i'lü', !>i-, C G. lieber Geistes Epidemien der M^»schhe,t. Leipzig 1852. 54 tr. — - E. G, Physts, Z»r Geschichte des leiblichen LebexS. V?it <>! i,< den Tert eingedruckte» Figuren. St,,tta,a,t >8ä>. 5 si. 24 kr. , — — Psyche, Zl,r Entwicklungsgeschichte der Bcele. 2. ve, bestelle Auflage. Mit dem Bildnisse des Ver-fassers. Stuttgart l?>5>. 5 fl. 74 kr. Curzon, Rob. .i«,,. Besuche i» de» Klöster« del l?e-va,ne (Reise d»,ch ?ie,,y^'te», Palästina, ?llbanien u»d die Halbinsel Acho,,). 3l,l'st 12 Kupfertafeli, und 2 Musikbeilagen. Leipzig 1851. .i. ft. z tr. Razlaganje keršanskiga katoljškiga nauka, s p i s a 1 AiHlrej Albrelit. 2IÜC 3 23ant>e in Umscblag geastet. '}) r c i 6 5 fl. Duhövna Vöj.ska. tS p i s a 1 u' laihkim jesiku bogabojezhi ozhe liiinrCMi/, NkiijMili. nakdaj minih reda svelig-a Kajetana. i P r e s Ia v i I v n ö v i z h J. M. In Umschlag drosch. H« kr., steif gebunden > fl. Klun, «,.. V ^, Neise .Nlf dem weißen Nil. Aus den Original-Manuscrip-ten des General-Vicärs von Central-Afrika l>'-. Ignaz Knoblecher bearbeitet. Gefalzt ,5 kr. 141ml, l»r. V. F., rolovaiije |io lioli llcki. I*o izvirniin rokopisu velikiga vik aria sr«dnje Afrike, Dra.^I g- n a c i a K n ö I) 1 e 1) e r j a »delal in .poslovemti dal. 10 kr. Sackkalender für das Jahr R853. Gefalzt 7 kr. , in Bneftaschenart9 kr., ln i3xl)uder 10 kr. ^v^«kns^k»>S,RÄV» ««, Ä»Hj «U»«K» R8K3. Aufcachilt l2 kr. ln elegantem, in Fardcn gedrucktem Umschlag steif geb. 12 kr,