A. 295. Montag, 23. December I895. IahlMg 114. MMcher ,,..?""traNonSprei«: Mit PostVersendung: ganzjährig si-15, halbjährig fl. 7 5°. Im Comptoir: j°wg fi. N. halbjährig fl. 5'5«, Für die Zustellung in« Hau« gnnzjährig st. 1, — Insertionsaebür: Für "Mie Iiljcraie bis zu 4 Zeilen 25 lr,, größere per Zeile 6 lr,.- bei öfteren Wiederholungen per Zeile 3 lr. Die «Laib. Zeit.» erscheint täglich, mit Ausnahme der Vonn- und Feiertage. Die «bmlnlstraNon befindet sich EongresSPlah M.2, die Mrdaitlou Uahnbofgaffr Nr. 15. Sprechstunden der Redaction von 8 bi« li Uhr vormittag«. Unfranllerte Vrlefe werben nicht angenommen, Manuscript« nicht zurückgestellt. Amtlicher Mil. ^ Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Merhüchster Entschließung vom 11. December d. I. dem Mathe und Finanzdirector in Linz Franz Just aus Mass her von ihm angesuchten Versetzung in den "wernden Ruhestand das Comthurkreuz des Franz-"vsef-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. ..„ Se. k. und !. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 28. November d. I. ^"gnädigst zu gestatten geruht, dass der Asrika-neisende Dr. Emil Holub in Wien den kaiserlich Mchen St. Anna-Orden dritter Classe annehmen "Nd tragen dürfe.__________ y Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Merhüchster Entschließung vom 16. December d. I. °en Landtags-Abgeoidmten Otto Detela zum Landes-^uptmanne im Herzogthume Krain und den Landtags-^bgeordneten Leo Grafen Auersperg zu dessen Stellvertreter in der Leitung des Landtages aller-^lidigst zu ernennen geruht. Badeni m. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 11. December d. I. ben mit dem Titel und Charakter eines Hofrathes beeideten Oberfinanzrath Emanuel Ritter von Ferro il«m Hofrathe und Finanzdirector in Linz allergnädigst A ernennen geruht. Bilinski m. p. ^ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit ^höchster Entschließung vom 18. December d. I. ^ Oberfinanzrathe und Director des Centraltax- und ^biirenbemessungs-Amtes in Wien Franz Plai-^lNger taxfrei den Titel und Charakter eines Hof' lHes allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Bilinskim. p. y Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 11. December d. I. °ktn Oberfinanzrathc und Finanzdirector in Salzburg Maximilian Ritter von Glomm er den Titel und Charakter eines Hofrathes mit Nachsicht der Taxen ""ergnädigst zu verleihen geruht. Bilinsti m. p. Se. k. und k. Apostolifche Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 11. December d. I. den Sectionsrath im Finanzministerium Dr. Rudolf Ritter' Schwabe von Waisenfreund zum Oberfinanz-^ rathe und Finanzdirector in Klagenfurt allergnädigst^ zu ernennen und demselben den Titel und Charakter; eines Hofrathes mit Nachsicht der Taxen huldvollst zu ^ verleihen geruht. Bilinski m. p. ! Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit^ Allerhöchster Entschließung vom 15. December d. I. den! Feuerwehrmännern Wilhelm Fuchs in Stecken und! Franz Riedel in Deutschbrod anlässlich der von dcu-' selben mit eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung von, drei Menschen aus Feuersgefahr das silberne Ver-' dienstkreuz allergnädigst zu verleihen geruht. Der Iustizminister hat ernannt: den Bezirks-^ gerichtsadjuncten Theodor Ott in Postelberg zum Gerichtsadjuncteu bei dem Kreisgerichte in Budweis und den Auscultanten Josef Bozoech zum Bezirks-gerichtsadjuncten in Postelberg. Der Minister für Cultus und Unterricht hat den mit der Leitung der Fachschule für Holzbearbeitung in Gottschee betrauten Lehrer an der l. k. Fachschule für Holzbearbeitung in Laibach Josef Knabl mit der Rechtswirksamkeit vom 1. Jänner 1896 an in die neunte Rangsclasse befördert. Nichtamtlicher Theil. Gewerbenovelle. Die Gesetzvorlage betreffend die Abänderung und Ergänzung der Gewerbe-Ordnung, welche der Herr Handclsminister Freiherr Glanz von Eicha im Abgeordnetenhause zur verfassungsmäßigen Behandlung eingebracht hat, wird von mehreren Wiener Blättern mit besonderer Wärme und Genugthuung begrüßt. «Diese neueste Gewerbenovelle — schreibt das «Fremdenblatt» — macht die genossenschaftliche Organisation unseres Handwerkes so recht möglich, indem sie ihr endlich einen productive« Inhalt verbürgt. Für die Neugestaltung der theoretischen Fachbildung der Arbeiterschaft ist durch zweckmäßige Reorganisation der Fortbildung gesorgt, und von eben so großer, heule kaum schätzbarer Bedeutung ist die Verfügung betreffs der gewerblichen Ableistung der Militärpflicht, die sinnreiche Verbindung des gewerblichen Verwendungsnachweises mit dem Wehrdienste. Vollends stärkend und fördernd für das Princip der Zwangsgenoffenschaft wirken die Bestimmungen über die Organisation volkswirtschaftlicher und humanitärer Anstalten durch die Genossenschaften und durch die Genossenschafts-Verbände. Der Ersatz der doctrinären Bedingung dcs Einhelligkeits-Beschlusses durch die Dreiviertel-Majorität wird darin geradezu befreiend und schöpferisch in weitestem Kreise wirken. Die Arbeiterfreundlichkeit des Grsetzeutwurfes zeigt sich in den Vorkehrungen gegen die Aussperrung und Voycottierung der Arbeiter durch den Unternehmer und in der Bekämpfung des Trunkunwesens. In das Gebiet des Arbeiterschutzes möchten wir auch die neuen Bestimmungen über die Pflichten des Lehrherrn gegenüber dem Lehrlinge zählen. Für die Socialversicherung bedeutungsvoll ist auch die endliche Einführung des Lohnlistenzwana.es. Für den Unternehmer wie für den Arbeiter enthält dieser Gesetzentwurf alfo eine Reihe vielversprechender Neuerungen. Dass er die extremen Anforderungen nicht befriedigt, dass er vielmehr zwischen den Gegensätzm in abgeklärter Mäßigung und Ruhe vermittelt, wird nur von den Exaltados getadelt werden; wir erkennen gerade darin seinen größten Vorzug.. Das «Neue Wiener Tagblatt» sagt, die Regierung gehe in der Begründung des Gesetzentwurfes von der wohlberechtigten Ansicht aus, «dass neben der kräftigsten Großindustrie ein blühender Gewerbestand bestehen könne». Das Blatt rühmt den wesentlichen Fortschritt, welchen die Vorlage für die Entwicklung der Arbeiterschuh Gesetzgebung bedeutet, und sagt: «In ganz außerordentlichem Maße wird Vorsorge für die Hilfsarbeiter getroffen und den berechtigten Wünfchen der Gehilfenschaft nach Thunlichkeit entgegengekommen. Die Einrichtungen zum Schutze des Lebens und der Gesundheit der Arbeiter, die Bestimmungen über die Arbeitszeit und die Lohnzahlungen, über die Arbeitsordnungen und Lohnlisten entsprechen den Forderungen der Zeit uud sind begründet in den gemachten Erfahrungen.» Das «Vaterland», welches die Vorlage als sehr dankenswert und als einen entschiedenen Fortschritt bezeichnet, hebt mit Befriedigung die Vorfchriften, welche sich mit dem Arbeiterschutz beschäftigen, hervor. «Was den Inhalt der Vorlage, respective die Reformvorschläge an und für sich betrifft, so tragen dieselben» — schreibt Jeuisseton. Ein Mahnwort. . Das schönste der christlichen Feste, das uns «Friedn auf Erden» kündet, naht. Kann es Schöneres und ^esseres geben als Friede mit sich selbst, Friede mit °em Nächsten, Friede mit Gott! denn das Evangelium der Mstlichen Nächstenliebe findet zu dieser Zeit seine Er-"Uung. Wo aber Friede, dort Freude! Und Freude 'Men wir auch in echter Nächsten- und Christenliebe '" den Hütten der Armut verbreite». H «Wie traurig ist mein Dasein, ich habe keinen ANlnd zur Freude in diesem müheseligen, arbeitsreichen ^ben, das mir jahraus, jahrein nichts als fortgesetzte T^rge und Plage bringt!» klagen und stöhnen wohl lÄ^ wusende und abertausende Menschen. Und wirk-i^.slnd solche Wesen bedauernswert, denn ihre Existenz " lhnen zur freudlosen Last geworden, nicht allein, ^l sie für sich oder andere gar hart schaffen muss« ' sondern weil sie unter der qualvollen Bürde der unausgesetzten Arbeit alle Lebensfrische bereits verloren °" haben scheinen, und kaum mehr imstande sind, sich ö"l Freude aufzuraffen. ^ /Ja. aber warum ist dem so?» fragen wir uns ^willkürlich, «müssen denn Arbeit und Sorgen für die Menschen unbedingt das Gefühl des Unglücks zur ^ lge haben, muss deun angestrengte Thätigkeit auch c>^ Funken von Freudegesühl, den Glauben an die U"oe unfehlbar auslöschen?— Nein, es muss nicht, "e und dürfte nicht so sein, wenn die Menschen im eigenen Heim und rings umher ihre Pflicht ganz und voll erfüllen wollten. Die Freude ist etwas Göttliches im Menschen, das Schönste und Beste, was wir hienieden besitzen, wir müssen aber diesen «Götterfunken» treulich bewahren, hüten und Pflegen, ihm geheiligte Altäre bauen in unseren menschlichen Wohnungen. Und je öfter wir hintreten an die geweihte Stätte, und mit dem leuchtenden Schein des Funkens unser eigenes und das Herz anderer erwärmen und erhellen, desto mehr wahre innere Befriedigung wird uns dieser Cultus gewähren. Er ist nicht neu, der Glaube an die veredelnde Macht der Freude, er hat schon unzählige treue Anhänger und Priester gefunden, alljährlich wächst die Zahl seiner Glaubensgenossen und seine Feste und Feiertage gehören zu den erhebendsten und weihevollsten unter allen Kundgebungen. Wenn die Zeit des Haupifestes der Freude herannaht, dann melden sich alle Frauen der Gemeinde als dienende Priesterinnen. Vorsichtig und geheimnisvoll werden die Vorbereitungen getroffen, jede hat ihre heilige Aufgabe, sie wandert von Haus zu Haus und sucht all die Armen, Leidenden und auch die kleinen Kindlein auf, tmien die Funken vom heiligen Altare der Freude am Festtage leuchten sollen. Da' werden zahllose Brote und Kuchen a/formt, tausend schöner Sä-chelchen angefertigt, gestickt, bemalt, gezeichnet, genäht und gewebt, viel Tannenzweige gepflückt und rothe Aepfel und goldige Nüsse und bunt schimmernde Kerzen dazugethan. Und wenn dann alles bereit ist, alle großen und kleinen Menschenkinder bedacht sind und der langersehnte Festlag der Freude kommt heran, dann senden die Priesterinnen jedem das Seine hübsch in das Haus, Millionen Tannenzweige duften, strahlende Lichtlein erglänzen und die Flammen der Freude, sie flackern so hell und, knistern so laut, dass man darüber vergessen könnte, dass wir nicht im göttlichen Himmel, sondern nur im Jammerthal der Erde uns aufhalten. O dürften auch wir uns jcht alle ausschließlich dem edlen Cultus der Freude weihen! Könnten wir alle hingehen und für jedes Kinderherz und für jeden Armen, Bedrückten und Nothleidenden einen sichtbaren Gruß aus dem Tempel der Freude bereit halten, für jeden einzelnen ein Flämmchm des göttlichen Funkens entzünden! Wer weiß, wenn wir es ernstlich anstreben, dann kann es auch gelingen, dann werden trotz trüber Zeiten und Winterkälte die braven Menschen mit treuen Herzen und fleißigen Händen, mit viel Müh und redlicher Arbeit, mit eifrigem Sinnen und rastlosem Sammeln es fertig bringen, allüberallhin den Glauben an die Freude zu verbreiten; dann werden die Strahlen der Weihnachtskerzen und die Funken der Freude sich vereinen können zu einem herrlichen hellstrahlenden Festtag, an dem für alle, groß und klein das Dasein weniger traurig erscheint, weil durch die seltene Freude das sonst kalte trübselige Herz recht gründlich erwärmt und erhellt würde und sie einen neuen Beweis von der Güte des Allmächtigen erhalten, der in den Herzen edler Menschenfreunde den Funken christlicher Nächstenliebe entzündet, der an dem Feste der Freude zur hellen Flamme emporlodert. lß'Laibacher Zeitung Nr. 295. 2568 23. December 1895^. das Blatt — «das Gepräge äußerster Vorsicht im Ab« wägen aller in Frage kommenden Interessen und zeigen das Bestreben, den thatsächlich bestehenden Productions-Verhältnissen möglichst zu entsprechen. . . . Die Regierung hat mit dieser Vorlage wieder die gute Absicht bekundet, auf dem Gebiete der Gewerbereform vorwärtszuschreiten.» ^ Der «Oesterreichischen Volks'Zeitung» erscheint von den allgemeinen Vorzügen des Gesetzes als der anerkennenswerteste das sichtliche Bestreben der Regierung, die Schwierigkeiten der Frage von einem höheren wirtschaftlichen Gesichtspunkte aus der Lösung nahezubringen und Licht und Schatten zwischen den verschie« denen Interessenkreisen nach deren wirtschaftlichen Bedürfnissen zu vertheilen. ... Die zur Kräftigung und freieren Bethätigung der genossenschaftlichen Organisation in Aussicht genommenen Maßnahmen, der Einfluss der Genossenschaften auf die Ertheilung von Gewerbe-Berechtigungen in zweifelhaften Fällen, die autonome Wahl des Genossenschafts-Vorftehers ohne den Zwang der gewerbebehördlichen Bestätigung, die Bildung von Genossenschafs«Verbänden sowie die Errichtung von voltswirtschaftlichen und humanitären Anstalten durch materielle Betheiligung der Genossenschaften werden von dem Kleingewerbe mit lebhafter Befriedigung begrüßt werden. Voll und ganz jedoch wird der Gesetzentwurf seinen Zweck, ein sociales Wohlfahrtsgesetz zu" werden,. gegenüber den Hilfsarbeitern sowohl in den Handwerks-' mäßigen Betrieben wie im Handelsgewerbe erfüllen. In diesem Theile bietet die Gewerbe>Novelle das beste, und schönste Stück der Gesetzgebungsarbeit. «Die Hieher > gehörigen Schuhbestimmungen können,» führt das er« wähnte Blatt aus, «der ungetheilten Zustimmung nicht nur der schutzbedürftigen Hilfsarbeiter selbst, sondern aller aufrichtigen Freunde deS arbeitenden Volkes sicher sein». Das «Wiener Tagblatt» schreibt: «Die Gewerbe-Novelle bildet ein eben so charakteristisches als bedeutungsvolles Eorollar zu der großen Action, mit der das Cabinet Badeni das Werk der Neugestaltung und Konsolidierung der politischen Verhältnisse in unserem Vaterlande unternommen hat.» Auch dieses Blatt betont, dass sich die Gewerbe-Novelle in socialpolitischer Beziehung zur vollen Höhe der humanen Forderungen unserer modernen Zeit emporschwinge und dass fiir die Arbeiter in hygienischer und moralischer Beziehung in weitestgehendem Maße Vorsorge getroffen sei. Ebenso anerkennt die «Deutsche Zeitung», dass in der Novelle für den Lehrling, den Gehilfen, den Ar« beiter geforgt sei, und hebt als Beispiele hiefür «die Neuorganifation der Genossenschafts-Krankencassen so wie die für die Handelsgehilfen sehr erfreuliche Festsetzung einer zwölfstündigen Maximal-Arbeitszeit» hervor. Politische Ueberficht. Laibach, 21. December. Der permanente Gewerbe-Nusschuss hielt gestern unter Vorsitz des Abg. Weigl eine Sitzung, in welcher die neue Gewerbe-Ordnung zur Verhandlung gelangte. Als erster Redner ergriff Se. Excellenz Herr Handelsminister Freiherr v. Glanz-Eicha das Wort, welcher in einer bemerkenswerten Rede den Standpunkt kennzeichnete, den er in dieser Frage einnehme und mit der Erklärung schloss, er behalte sich vor, im Laufe der Debatte alle jene Aufllärungen zu geben, welche die Mitglieder zu wünfchen in die Lage kommen und A"-trägen auf Aenderung oder Ergänzung einzelner Bestimmungen der Vorlage mit aller Aufmerksamkeit näher zu treten und zu denselben im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern Stellung zu nehmen. Zum Referenten wurde Abg. Dr. Exner gewählt. Bei der in Herman nstadt vorgenommenen Comitats - Restauration erklärten — obwohl die säch fische Majorität die Veschung der Stellen des Ober-notärs, der zwei ersten Vice-Notäre, eines Oberstuhlrichters und eines Stuhlrichters mit Rumänen beschlossen hatte — die Wortführer der Rumänen wegen «Verkürzung des rumänischen Volkes» an der Wahl nicht theilzunehmen, und lehnten selbst die Berufung in den Candidations-Ausschuss ab. Der Sachse Bruckner widerlegte die von den Rumänen gemachten Vorwürfe und es wurden dann bei der Wahl sämmtliche Stellen mit Acclamation besetzt. Die Rumänen wurden bei der Stellenbesetzung nach oberwähnter Maßgabe berücksichtigt. Die Berathungen über die Revision des deutschen Handelsgesetzbuches, welche unter Zuziehung zahlreicher Autoritäten aus der Justiz- und aus der Hcnldelswelt im deutschen Reichs-Iustizamte seit einigen Wochen stattgefunden haben, sind am 18. d. M. beendet worden. Sie haben, wie die «Köln. Ztg.» vernimmt, zu einem fehr befriedigenden Ergebnisse geführt und werden eine rasche Weiterführung der R<>visions-Arbeiten ermöglichen. — Die Kammer der bairischen Abgeordneten erledigte den Eisenbahnetat und vertagte sich bis zum 8. Jänner. Wie man der «P. C.» aus Rom meldet, sollen am 21. und 23. d. M. weitere Truppenverstärkungen nach der Erythräa abgehen. Im ganzen werde sich das Truppencontingent, das sich nach der Colonie begibt, auf 12 Bataillone beziffern. Der Gouverneur, General Baratieri, werde, sobald diese Verstärkungen an ihrem Bestimmungsorte eingetroffen sind, über eine Streitmacht von 25.000 Mann verfügen. Des ferneren werde sich in den Gewässern von Massauah ein Geschwader von sechs Kriegsschiffen unter dem Commando des Admirals Turi versammeln, welchem nicht nur die Aufgabe zufallen wird, die Zufuhr von Waffen und Munition nach Schoa zu verhindern, sondern auch, sobald die erwähnten Truppennachschübe in der Enthrall angelangt sein weiden, eine wichtige Action zur Unterstützung der italienischen Campagne auszuführen haben wird. Der «Gaulois» weiß über einen «Plan des Elysie» zu berichten, den er gegen alle Dementis und Angriffe im voraus aufrecht erhält: «Herr Felix Faure. dem seit einigen Tagen die Absicht, seinen Rücktritt zu nehmen, zugeschrieben wurde, soll im Gegentheil seinen festen Entschluss bekunden, auf dem Posten auszuharren, den die Nationalversammlung ihm anvertraut hat. Dieser Entschluss gehört mit zu einem reiflich überlegten Plane, dessen erster Punkt in gewissen Aenderungen bestehen soll, welche der Präsident während der Neujahrsferien im Cabinet einzuführen gedenkt. Herr Berthelot wird das Portefeuille des Aeußern nicht behalten und sein Vorgänger Hanotaux ihn am Quai d'Orsay wieder ablösen. Wir können hinzufügen, dass ein oder zwei radicale Minister ebenfalls vom Schauplätze abtreten werden, dass man Herrn Poincar«? ein Portefeuille anbieten und dass das so umgeM' Cabinet wieder der republikanischen Concentnerm dienen, zugleich gegen die Ralliierten und die Social»! regieren wird.» ^ Wie man aus Belgrad meldet, dürften " Arbeiten der Skupschtina gegen Ende December (a.^ dem Abschlüsse zugeführt werden. Sollte diese Vow' ficht nicht zutreffen, so wird die Skupschtina übel griechischen Wechnachtsseiertage vertagt werden. Die Entwicklung der Dinge in Kreta W'^ ernsten Besorgnissen Veranlassung. Nach eingettosi^ Berichten beginnt nämlich die dortige Bewegung ^ Districte Apokorona auch nach Kydonia und Spy° überzugreifen. Die bisherige Zahl der allerdings l0°" senden Aufständischen wird auf 500 beziffert. Die ^ luste in den letzten Gefechten betrugen auf Sen« türlifchen Truppen, welche, weil in der Minderzahl . findlich, zurückgehen mussten, wodurch sich die ständischen ermuchigt fühlten, 9 Todte und iw " wundete. Die zur Verstälkui g der InselgarnisoneN stimmten vier Vatmllone sind aus Syrien abgeg^ Tagesneuigteiten. — (Verurtheilte Abgeordnete.) ^ie A den Abgeordneten Alexander Gartha und Ludwig V wurden der öffentlichen Verleumdung, begangen a" ^ gewesenen Ministerpräsidenten Dr. Alexander Welerle, ^ schuldig erllärt. Der Gerichtshof verurtheilte die °e' Angeklagten zu sechs Monaten Gefängnis und ta«' Gulden Geldstrafe. Die beiden Angeklagten Haltens zeit in ihrem Vlatte «Magyar Orszag» anlässlis. Anlaufes des «Pesti Navlo» die Vermuthung "") sprochen, die Regierung hätte von ihren Leuten dal ^ anlaufen lassen und dafür denselben als EntsaM^ die Arbeiten der zum Abbrüche bestimmten Theils königlichen Vurg in Ofen überlassen. Es wurde n"^ der Verhandlung constatiert, dass eine Firma diest^. bruchsarbeiten erstanden hatte, welche den günstigst^ ,l bot mit ihrem Offert gemacht hatte. Der Anlaul ^ mit der Regierung in gar leinem Zusammenhangs, Schluss der Verhandlung schritt der Abgeordnete "^ auf den anwesenden Dr. Welerle zu, bat ihn «»« ^ schuldigung und gab ihm gleichzeitig die Versicherung er nicht die Absicht gehabt habe, ihn persönlich l' leidigen. ,j! — (Der Orfinder des ZündholzcheH, Ein längst Todtgesagter ist diesertage gestorbm: 3A Irinyi, der Erfinder des Zündhölzchens. Still "^ geschieden von aller Welt ist der Greis vor einigen H aus dem Leben geschieden. Es ist zweifellos von I^zl' das« Irinyi in Wien seine weltbewegende Eifind""'^ macht hat. Er war im Jahre 1836, nachdem er ^ «^ die juridischen Studien absolviert hatte, nach B>e ^ lommen, um hier an dem Polytechnicum die Bolle' «j des berühmten Meißner über Chemie zu hören, da ^!, der technischen Laufbahn widmen wollte. Ein Elp^^ welches Professor Meißner eines Tages misslang ""'F Irinyi mit großer Aufmeikfamleit gefolgt war, ^ diesen auf die Idee seiner Tlfindung. Meißn^^j nomlich versucht, Schwefelblüte mit einer Vleivel^z? zu reiben, damit sich jene entzünde. Es war n> ^> lungen. Irlnyi lam nun auf den Gedanken, statt v^^j Phosphor zu nehmen — und der Versuch gela^' / Phosphor und AleihMroxyd bereitete er mit H^^ Marianne eh sich in einen btquemen L'hnnuhl fallen und starrte lräumensch sinoend in's Weite. U»d ein Jahr trugen ihie Gedanken sie rückwärts. — Welch tMr Weihnacht war das gew.sen, in dem tliltrn. festigen Amtr,la, in dem noch kälteren, noch frostigeren Boston! — Nicht erfrischende Kalte in drr frril», ichonrn Natur. Es lag ja nicht rmmal weihnachtlich anheimelnder Schnee auf den Slraßen. Nei» — Frost in den vier Wänden, Frost vor allem in den H»rzen der M^nschm. Mit großen und doch unsicheren Schritten war die hochaufgeschossene, ungraziöse Gestalt Marianne Lebkows als erste die Landungsbrücke des «Wieland» zum Dock hinabgestürmt und dort, nach flüchtiger Umschau, einem jüngeren Manne zärtlich liebkosend um den Hals gefallen. «Mein Heini!» Sie hatte ihren Bruder, den Abgott ihrer Mädchen-jahre, seit nahezu anderthalb Decennien nicht gesehen. — Nt>r der so lebhaft Begrüßte wehrte nicht ohne Verlegenheit die impulsiven Liebkosungen ab. Er war mit peinlich correcter Eleganz gekleidet und sichtlich bemüht, eine entsprechende Haltung zu bewahren. «Willkommen, Marianne! Wie geht es dir? Wie haft du die Seereise überstanden?» In ihler überquellenden Gemülhserregnng ob des Wiedersehens wurde Marianne der abrechenden Reserve im Benehmen tks Bruders nicht gewahr. «Vorirefflich l — Aber du, Heini, siehst recht blass aus. Du--------» Wieder lieblotte sie ihn, wieder wehrte er verlegen ab. «Nun ja, ich schrieb euch doch, dass mein Leiden sich verschlimmert hat,» kam es nervös, ungeduldig von seinen Lippen. «Armer Junge, man sieht es dir an! Aber wes halb hast du denn die Reise von Boston hierher ge> macht bei diesem Nommberwewr? Deine Frau hätte mich doch in Empfang nehm.n können!» Ein kaum merlliches Lächeln erschien auf Heini's Lippen. «Ella ist auch hier. Sie wartet auf uns im Wagen. Sie liebt es nicht, auf dem schmutzigen Dock und im Menschengedränge ihre Toilette zu derangleren. Marianne stutzte einen Moment, fasste s^ gleich wieder: ,, M «Oh, dann schnell zu ihr! Wie freue '^,e, deine Frau kennen zu lernen! Nach der ^s graphic zu urtheilen, muss sie ja ein liebes ^ , sein.» .> ^ Das «liebe Geschöpf, hatte sich ftöst"^ gelangweilt in die Wagenecke gekauert, von ^l haftem Reiz allerdings, in ihrer raffinierten vom Scheitel bis zur Sohle. . ^/ ««aw 60 you äo? Ouih gett's, M"'"' t'> Neugierig aufblickend reichte sie der Sch>«6g" Fing rsp'tzen. ^ ^ Vun zwiespältigen Gefühlen bewegt, na^ ^ nanne im Wagen Platz. Sie war entzuckt " ^. Liebreiz der weiulichrn Erscheinung neben ^ ^ hatte sie gern schwesterlich an ihr Herz aMU^' ^ wie nut Kaltwasser Übergossen fühlte sie ''^ ^ diesem frostigen Empfang. Zum Glück sah .> ^ ^ dajs die Lippen der jungen Frau sich zu ^'"^l^ ächtlichen Schmoll mund verzogen, je mehr Vj,F, Blicke sie auf Marianne warf, auf ihren " ^ >» Relsenumtel, auf ihren unmodernen Hut, uuv ^ weder schönes, noch ausd ucksvolles Antlitz, a^K wirren, widerjpenstigen Haarwuchs, auf die g" altjüngferliche Erscheinung. M'»i^ Der Wagen hielt vor einem Hotel im ^ ^ Heini stieg aus und half der Schwester. D^^/' orm Kutscher eine Weisung und schlug die "> wuder zu. ^ «Ja, kommt denn Clla nicht mit uns^' ^ «Nein. Ella hat noch eine nksrnocin .^.' — so etwas wle eure Kaffeevlsiten — adz«'" Laibacher Zeitung Nr 295. 2569 23. December 1895. Km!!^" ^"""l «wen Vrei, in den er die abgeschabten U U" ^ damals im Gebrauche befindlichen, sehr ge-W«n^" «chemischen Zündhölzchen» tauchte, und die beim , " trocknen ließ. Als er nachts in seine Wohnung ^ lmgelehrt war, rieb er eines seiner am Tage präpa-vlssA Hblzchen an der Wand — und es gab ein ^«cytlges Flämmchen, welches das Hölzchen entzündete, h" ""Mn Tage verschaffte sich Irinyi Phosphor und lllNk nach dem von ihm ermittelten Recepte eine u oyere Anzahl der neuen Zündhölzchen. Seine Freunde re3" """ !" ^"' ^'" Erfindung von der ösw- l^lschen Regierung patentieren zu lassen, doch Irinyi oute dies nicht thun. Der Vater eines Studiencollegen ^tlnyl s, Fabrikant Romer, bot dem jugendlichen Erfinder "en von diesen, selbst zu bestimmenden Geldbetrag an. "°er Irinyi verlangte nur — drei Groschen, die Kosten, Aye ihm die Erfindung thatsächlich verursacht halte, "u großer Mühe gelang es Romer, Irinyl zur An-"«Me von 60 fl. zu bewegen. Der Fabrikant erlangte " Patent und errichtete eine Zündhölzchensabril, die ein Me« Vierteljahrhundett florierte. Irinyi setzte seine ^Mischen Studien in Berlin fort, unternahm später "«sen und lehrte gegen das Jahr 1647 in die Heimat iuruck. In Großwardein hatte er Aufenthalt genommen, "^ den ersten Band eines begonnenen Wertes über ^emie in ungarischer Sprache zu beenden. Die stürmischen ^leignisse verlangten jedoch Irinyi's Thätigkeit auf nnderem Gebiete. Kossuth hatte in Großwardein eine ^ießpulverfabrik und Kanonengießerei errichten lassen ""b hier musste Irinyi seine Kenntnisse als gewiegter Chemiker verwerten. 2 ^-(TrauerlundgebunginItalien.) Am 1^- d. M. morgen« wohnten der König, die Königin, der ^rzog von Aosta und der Hosstaat in der königlichen Arche in Rom einer Trauermesse für die in Afrika gefallenen bei. Später fand in der gleichen Kirche auf ^fchl des Königs ein feierlicher Trauergottesdienst statt,! ^lchem die Hofwüldenträger und viele andere Notabili-"ten beiwohnten. — (Eine eigenthümliche Uhr.) Wohl die Mamste Uhr, die jemals construiert wurde, soll sich in °kM Besitze eines indischen Fürsten befinden. Wie wir tiner Mittheilung des Patentbureau I. Fischer in Wien ^ ^tnehmen, zeigt diese Uhr folgende merkwürdige Einzel-! ^iten. Nahe dem Zisserblatte einer vom gewöhnlichen "icht abweichenden Uhr befindet sich ein aus Metallstäben aufgestellter Gong, unter dem sich eine Anzahl durcheinander geworfener menschlicher Gebeine dem Auge dar« bietet. Es sind Knochen und Schädel sür zwüls volllom-^ne Skelette vorhanden. Wenn der Zeiger die erste ^unde zeigt, schnappen die zur Nildung eines Skelettes ^wendigen Knochen zusammen, das Skelett, durch in« °^e mechanische Vorrichtungen bethätigt, springt auf, ^ltist einen Hammer und schlägt mit demfelben einmal ?"> den Gong. Wenn dies geschehen ist, fchreitet es zu ^ Echädelstätte zurück und fällt auseinander. Um zwei Ar erheben sich zwei Skelette und schlagen an den °ng. während um 12 Uhr die gesummten Gebeine sich ^ zwölf Skeletten zusammenfügen und mit ihren Ham« "ern auf den Gong schlagen, um nachher sofort wieder "Useinanberzufallen. . ^- (Vorgeschichtliche Schnelllocher.) In ." letzten Sitzung des Dürlheimer Alterthumsuereines Me Dr. Vischoff ungefähr 25 am Fuße des Halsberges 5°' Dürlheim in vorgeschichtlichen Kochgruben gefundene ^klumpen vor. Sie sind birnförmig gestattet, 8 bis 10 Centimeter lang, gebrannt und innen hohl. Dr. Bischofs wie auch der Vereinsvorstand Dr. Mehlis hält diese hohlen Klumpen für einfache, aber sinnreiche Apparate des Vorzeit-Menschen, um einzelne Leckerbissen, wie Nieren, Aepfel, Kastanien u. s. lo. im Saft fchmackhaft zu lochen. Der Urmenfch nahm einen Knollen vom nahen Thon« lager, formte ihn zu einer rohen Hülle und legte den Leckerbissen hinein; das Ganze legte er ins Herdfeuer. Nach einiger Zeit holte er den gebrannten Klumpen heraus, schlug die Spitze ab und führte sich den Inhalt zu Gemüth. Unter den durchwegs stark gebrannten Thon« lnollen befindet sich auch ein uneröffnetes Exemplar, das wohl Überfehen worden war. Die Funde — jedenfalls uui^u, — sind im Dürlheimer Museum aufgehoben. — (Ein großer Fälscher.) Au» Newyorl meldet man: Cs hat sich herausgestellt, dass ein unlängst auf dem Nrmenlirchhof in Pottersfielb eingefcharrter Vagabund, in dessen früherer Wohnung man Hausdurchsuchung hielt, der große englische Fälscher Alexander Collie gewesen ist, der im Jahre 1875 in London für mehr als 40 Millionen Mark salsche Wechsel auf die London-und Westminster-Van! abgab, dann flüchtete und bisher fpurlos verschollen geblieben ist. — (Grubentatastrophe. )In Raleigh (Nord-Carolina) fand am 19. d. M. in der Kohlengrube von Cummock eine Explosion statt. Man glaubt, dass 43 Grubenarbeiter todt und 25 verwundet sind. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Gemeinderaths-Sitzung.) Heute findet eine Gemeinderaths-Sitzung mit nachfolgender Tagesordnung statt: I. Mittheilungen des Vorsitzenden. II. Ne< richt der Wasserleitungs-Directlon: a) wegen Legung der Wasserleitungsrohre an der Ziegelstraße gegen die Stadt-waldftraße bis zum Reitschulplatz; d) wegen Aufstellung des dritten Kessels beim Pumpwerke in Kleke. III. Bericht der Schulsection: u) über die Zuschrift der k. l. Landesregierung betreffend den Stiftbrief der ftädtlfchen Stiftung zum Befuche der höheren Gewerbeschule; d) über die Zuschrift des Landes-Ausschusses hinsichtlich der Dotations» rechnung der k. l. Staatsoberrealschule für das Jahr 1894; «) über das Gefuch der Leitung der II. städtischen Knaben« Volksschule um eine außergewöhnliche Dotation zum Zwecke der Reparatur und Stimmung des Schulharmoniums. Geheime Sitzung: Bericht der Verzehrungssteuer-Direction. Recurse in Bauangelegenheiten. — (Promenade-Concert.) Am 1. Jänner wird von der Musikkapelle des l. u. l. Infanterieregiments Nr. 27 ein Promenade-Concert zu Gunsten des Vereines zur Erhaltung der Krieger - Denlmale vom Jahre 1866 in Böhmen, veranstaltet. Zu diesem Concerte hat die Phil« harmonische Gesellschaft in der uneigennützigsten und zuvorkommendsten Weife die Tonhalle zur Verfügung gestellt. Die Vortragsordnung weist Namen wie Richard Wagner, C. M. von Weber, Mozart. LiSzt, Rofsini ,c. auf. — In Anbetracht des pietätvollen Zweckes, der diesem Concerte zugrunde liegt und in der sicheren Voraussetzung, dass die Kapelle wie immer Vorzügliches leisten wird, steht ein sehr guter Besuch dieses Concertes in Aussicht. Besondere« Interesse bietet das Concert auch dadurch, dass der neue Regiments-Kapellmeister Herr Gottfried Frisek hiebei zum erstenmale vor das hiesige Publicum treten wird. Der Vorverkauf von Karten findet auS Gefälligkeit in der Papierhandlung des Herrn Till (Baracke Nr. 2 auf dem Congreszplatz) statt. . Marianne warf einen schmerzlich erstaunten Blick "Uf ihren Nruder. 5 Oben im ersten Stock wurde ihr ein elegantes Hotelzimmer — viel zu elegant für ihren anspruchslosen Gefchmack — neben dem ihrer Verwandten angewiesen. . «Du solltest Weifung geben, Marianne, welchen demer Koffer man dir heraufschicken soll?» , «Welchen? Ich hab' nur einen! Ja, aber sag Wal, Heini, was ...» „ .^ ,, «Nur einen?» lächelte er. «Das lass Ella mcht Men! Für unseren kurzen Aufenthalt in Newyork hat >'e's unter vieren nicht gethan.» . «In Newyork? Ja, fahren wir denn mcht gleich ^tcr, nach Boston? Du glaubst nicht, welche Sehn-'"cht ich habe, mich nach der langen Reise in eurem Uewifs gemüthlichen Heim so recht mottig einzunisten "No mich mit dir auszuplaudern, Heini!» «Mir selbst wär's lieber. Aber Ella ist noch so lung und vergnügungssüchtig. Sie will die Gelegenheit wahrnehmen, ihre Newyorler Bekannten aufzusuchen ""d sich hier ein paar Tage zu amüsieren.» «Und damit bist du einverstanden?» .. «Muss wohl,» erklärte er müde, «wenn ich mir ^ gute Laune des verwöhnten Kindes erhalten will. Heute abends fährt Ella mit einer Freundin in die Dper...> «Heute abends?» 9l5 '^- 3H kranker Mann bleibe natürlich im Hotel, "ber wenn du mitwillst, so ...» «Heinil An dem Tage, welcher uns nach fünf-«^n Jahren zum erstenmale wieder zusammenführt l Wie kannst du glauben?» kam es vorwurfsvoll, fast weinerlich von ihren Lippen. Ella fuhr abends ins Metropolitan. — Die Geschwister plauderten im Hotelzimmer. Das war Marianne Lebkows. des gefühlvollen, gemülhreichen «alten Mädchens» Empfang in Amerika gewesen! Vier Wochen später. In Boston. «Nun, Marianne? Du auf deinem Zimmer? Warum bist du nicht unten bei Ella und ihren Damen?» «Lass mich, Heini. Ich habe die Empfindung, dafs Ella es nicht gern sieht, wenn ich an ihren «Recep» tions» theilnehme. Vielleicht hat sie recht. Ich passe da nicht hin, immer mit demselben einen «guten Kleid» unter der wechselnden Eleganz eurer Bostoner Damen, mit meinen deutschen Manieren, meinem schlechten Englisch und meinem Mangel an Verständnis für das, was diese Damen interessiert. Also lass mich. Mir kommen übrigens auch die paar Stunden grad' gegelegen. Ich bin mit meiner Weihnachtsarbeit für Ella noch nicht fertig,» «Eine Wc'ihnachtsarbeit? Für Ella?» «Nun ja! Hier, diese Stickerei zu einem Sopha-kissen. Glaubst du, dass Ella Gefallen daran finden wird?» «Aber, liebes Kind, dergleichen kann man ja in unseren großcu Geschäften jetzt so billig und viel...» er hatte sagen wollen «viel besser kaufen», unterdrückte aber den Schluss des Satzes noch rechtzeitig, als er einem Vlick Marianne's begegnete, der er das Lächeln auf seinen Lippen nicht mehr verbergen tonnte. (Schluss solgt.) ! — (Staatssubvention.) Das k. f. Acker-bauministerlum hat die für die Herstellung einer Wasserleitung in der Ortschaft Selce, Bezirk Abelsberg bereits gewährte staatliche Beihilfe pr. 1600 fl. mit Rücksicht auf die durch das modificlerte Project erhöhten Gesammt-losten biefer Wasserleitung auf den Betrag von 2086 st. erhöht. —o. — (Slo venisch es Theater.) Das vorgestern zur Erstaufführung gebrachte Volksstück «Liat Nuitm» wurde seitens des minder zahlreich erschienenen Publicums mit vielem Veifalle aufgenommen. Um die Aufführung folcher, theilweise im Dialecte geschriebener Bühnenwerke, ist es immer ein eigenes Ding, denn gewisse Wendungen lassen sich in der Uebersetzung einfach nicht wiedergeben und die Schauspieler in irgend einem slovenischen Dialecte reden zu lassen, würden wir aus mehrfachen Gründen nicht befürworten. Das Personale ist bemüssigt, auch in entschieden dialectischen Rollen die Schriftsprache zu gebrauchen, und nichts ist demnach natürlicher, als dass so manche Pointe, die im Originale zündet, verloren geht. Dies mag auch der Grund gewesen sein, warum uns das Stück weniger ansprach, als man nach den Erfolgen desselben auf anderen Bühnen erwarten könnte. Sonst fanden wir bis auf ein gewisses fchleppendes Etwas, dass sich bei einigen Scenen breit machte, an der Darstellung als solcher leine derartigen Mängel, dass uns der nach jedem Acte erfolgte Beifall ungerechtfertigt erfchienen wäre. Die Titelrolle führte Herr Ineman, ohne sich irgendwo als Hauptperson hervordrängen zu wollen, correct, den Intentionen des Verfassers entsprechend, durch; wir schlagen seine Leistung umso höher an, als derselbe die immerhin schwierige Partie in der kürzesten Zeit einstudieren musste. Herr Podgrajski als Schneider befand sich so recht in seinem Elemente, und dass die gute Laune des Publicums bis zum Schlüsse anhielt, ist nicht zum geringsten Theile auch sein Verdienst. Es ist ein rühmenswerter Vorzug dieses Darstellers, die komischen Gestalten, die er spielt, niemals ins Gemeinlächerliche zu zrreen. Die übrigen männlichen Figuren des Stückes treten bis auf den Müller, den Herr Danilo mit beachtenswertem Chic wiedergab, nicht so sehr hervor, als dass sie noch besonders befprochen werden müssten. Unter den Damen nennen wir die Fräulein Slavceva und Polalova, welche ihre Rollen sehr gut charakterisierten und Fräulein M. Nigrinova, die ob ihrer braven Leistung im ersten Acte noch eine besondere Anerkennung redlich verdient hätte. -n- * (Deutsches Theater.) Millöckers «Vettel-student» erfüllte gestern im deutschen Theater seine Operettenpflicht in sehr zufriedenstellender Weise: er hat ein zahlreiches Publicum herangezogen und auf so angenehme Art unterhalten, dass den Operettenaufführungen nunmehr ein günstiges Prognofiicon gestellt werden kann. Die Operette verfügt nun über drei Hauptlräste, die voraussichtlich — um einen belkbten Ausdruck zu gebrauchen — jene Magnete bilden werden, welche die fo fehr er» wünschte Anziehungskraft ausüben follen, denn Fräulein Emmi Seidl, die neue Operetlen-Primabonna, hat gestern rasch die Sympathien des Publicums erobert. Die Künstlerin besitzt ein sehr vortheilhastes Aeußere (eine für die Operette fehr wertvolle Eigenschaft), spielt anmuthig und elegant, verfügt über einen hellen, in die hohe Lage leicht aufsteigenden Sopran, der gut gefchult ist und singt ohne Aufdringlichkeit geschmackvoll, mit angenehmem Ausdrucke. Das Engagement der jungen Dame bedeutet daher einen Gewinn für die Direction und das Publicum, das der Künstlerin wiederholt seine Anerkennung durch freund« lichen Beifall kundgab. Einen tresslichen Partner hatte Fräulein Seidl an Herrn Straß er, der als Nettelstudent neuerlich bewies, dafs er in jeder neuen Rolle etwas Neues zu fagen weiß und alle Nummern bestens zur Geltung brachte. Fräulein Lindner war eine muntere Bronislawa und fand in dem schönen Duette mit Herrn Winter, «Nur das eine bitt'ich dich», das wiederholt werden musste, und mit dem Appetit-Couplet große Anerkennung. Herr Felix war als Ollendorf wie immer tüchtig am Platze, Herr Ramharter erheiterte als Euterich durch drastische Komik. Da die Glanznummern der Operette vollen Erfolg hatten, das Hauptsächliche wirklich gut war, wollen wir ebenso nachsichtig wie das gutgelaunte Publicum über die Schattenseiten der Ausführung hinwegeilen, über die Vefetzung der anderen Partien und die Leistung des Chores den Mantel der Nächstenliebe breiten: denn Vollkommenes findet man nicht auf der Erde. ^. — (Der Verein der Aerzte in Krain) hält seine 34. ordentliche Generalversammlung den 28sten December l. I. um 6 Uhr abends im Ordinationslocale des Zahnarztes Herrn A. Paichel, Alter Markt Nr. 2, I. Stock. Nach der Sitzung findet eine collegiale Besprechung der in die Nerztelammer wahlberechtigten Aerzte statt behufs Nominierung von Candidate«, um ein einheitliches Vorgehen zu erzielen. — (Sanitäres.) Im Verlaufe der letzteren Zeit erkrankten in den Ortschaften Groß« und Meingaber, Zllbna und Velke Dule, politischer Bezirk Littai. ^Kinder an Diphth?ritis, von denen zwei gestorben find. Sechs find bereits genefen und wurde die Behandlung mit H:il« serum von zutem Erfolge begleitet. —o. Laibacher Zeiwng Nr. 295 2570 23. December 1895^ — (DieBetheilungarmerVollsschüler mit Winterkleidern.) In Laibach besteht seit ungefähr dreißig Jahren die schöne Sitte, um die Weih« nachtszeit arme Schüler der öffentlichen städtischen (slovenischen und deutschen) Volksschulen mit warmen Winterkleidern, Brod und Nackwerl zu betheilen. In den srüheren Jahren war die Seele dieser werl-thiitigen Aeußerung der christlichen Charita« die jetzt nun in Gott ruhende Frau Marie Murnil. Seit zwei Jahren hat nun der kaiserliche Ralh Herr Johann Murnil unterstützt, von einem DameN'Lomili, bestehend aus den Frauen Julie Vartl, Johanna Preml, Fanny Dr. Tavkar und den Fräulein Rosa Klein und Julie Preml, die Ausgabe übernommen, die nöthigen Mittel zu diesem wohlthätigen Werke aufzubringen. Die diesjiih« rige Betheilung wurde gestern den 22. December in der Turnhalle der I. ftädt. Knabenvollsschule in der Feldgasse in Gegenwart des Herrn l. l. Landespräfibenten Baron hein, des Herrn Dompropftes Dr. Klofutar (der in Ver» tretung des durch ein Unwohlsein verhinderten Herrn Fürstbischofes erschienen war), serner des Herrn Han« delslammerpräsidenten Perdan, des Herrn laiserl. Rathes Murnil, des obenerwähnten Damencomite'z und im Beisein der Lehrkörper der städtischen öffentlichen Volksschulen vorgenommen. Die Feier wurde mit einer an die anwesenden Vollsschüler gerichteten Ansprache des Herrn t. t. Vezirksschul-inspectors Prof. Ltvec eröffnet, inder er die Schüler vor allem aufforderte, dass sie sich durch lobenswerte Sitten, Fleiß und gute Fortschritte der erwiesenen Wohlthaten würbig erweisen sollen; dann drückte er im Namen des l. l. Stadt-schulrathes seinen warmen Dank aus dem Herrn l. k. Lanbespräfidenten, der Direction der lrainischen Sparkasse und allen übrigen Wohlthätern für die namhaften Spenden, dem verehrten Damencomits und dem Herrn lais. Rath Murnil für die große Mühewaltung bei der Beschaffung der sür die Schuljugend bestimmten Weihnachtsgeschenke. Hierauf wurde vom Herrn l. l. Landes« Präsidenten Baron Heln und der Frau Fanny Dr. Tavcar die Vetheilung der Knaben, vom Herrn Dompropst Doctor Klofutar von Frau Preml und dem Fräulein Rofa Klein die Vetheilung der Mädchen vorgenommen, wobei die stattliche Zahl von 211 Schulkind« mit warmen Winterkleidern beschenkt wurden. Im Namen der Schullinder dankten sür die «halt'nen Geschenke der Schüler Anton Stritof und die Schülerin Francisca Olorn. Die erhebende Feier wurde mit einer angemessenen An« spräche des Herrn Dowpropftes Dr. Klofutar geschlossen. — (K. ».österreichische Staatsbahnen.) Im Monate November betrugen die Einnahmen der l. k. österreichischen Staatsbahnen und der vom Staate betriebenen Privatbahnen sowie der Bodensee-Dampsschissahrt 8,232.146 st., das ist um 245.786 si. mehr als im gleichen Monate des Vorjahres. Die Oesammteinnahme seit 1. Jänner beziffert sich mit 86,611.564 fl., das ist um 2,304.832 fl. mehr als in derselben Periode des Vorjahres. — (Voranzeige.) Der rühmlichst bekannte Pianist Herr Anton Fo erst er veranstaltet am 4. Jänner 1896 im großen Saale der Tonhalle ein lloncert. Normerlungen aus Sitze nimmt von heute an Herr K. Till (Sternallee) entgegen. — (Vom deutschen Theater.) Wir erhalten die interessante Mittheilung, dass die Direction die neueste Operelle von Meister Strauß: «Waldmeister», welche in Wien vor drei Wochen einen so sensationellen Erfolg halle, desgleichen Humperdincks neueste Märchenoper: «Die sieben Geislein » für Laibach erworben hat. — (Polizeiliches.) Im Verlauf der letzten zwei Nächte wurden 25 Individuen, und zwar 20 wegen nächtlicher Ruhestörung, 5 wegen Vagabundage verhastet. Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 21. December. (Original Telcglllülül,) Das Abgeordnetenhaus erledigte den Etat für Lllndesvertheidigung. Se. Excellenz der Herr Landesvertheidigungsminister FZM. Graf Welsersheimb war durch Unwohlsein am Erscheinen verhindert. Der Berichterstatter Excellenz Frech, u. Schwegel unterstützte in seinem Schlussworte die Wünsche nach Rücksichtnahme auf die landwirtschaftlichen Bedürfnisse bei Bestimmung des Zeitpunktes der Waffenübungen und nach Berücksichtigung der landwirtschaftlichen und gewerblichen Kreise bei den Armeelieferungen. Der Etat des Laudesvertheidigungsministeriums wurde schließlich angenommen. Den Schluss der Sitzung bildete die Annahme der Regierungsvorlage, betreffend die Revision der Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. Der Hauszins-steuer-Entwurf wurde über Antrag des Präsidenten als nicht dringlich zurückgestellt. Mit herzlichen Wünschen für dir Feiertage schloss Se. Excellenz Präsident Freiherr v. Chlumecky die Sitzung. Seine Rede klang unter Hinweis auf die himmlische Friedensbotschaft der Weihnachtszeit in Tönen der Versöhnung aus. Er sprach unter dem Beifalle des ganzen Hauses den Wunsch aus, es möge sich die Schärfe der Gegensätze im inneren politischen Leben Oesterreichs möglichst abschwächen und es möge auch allen Völkern des Erdenrundes im neuen Jahre der Friede erhalten bleiben. — Die nächste Sitzung des Hauses dürfte erst im Februar stattfinden. Die Vorgänge in der Türkei. (Original-Telegramm) Frankfurta. M., 21. December. Aus Eonstan-tinopel meldet die «Frankfurter Zeitung»: Die WZeitun eingeschlossenen 400 türkischen Soldaten sowie 500 Civilpersonen, auch Frauen und Kinder, sind am Sonntag von 12.000 Armeniern, welche den Ort belagerten, niedergemetzelt worden. Die Pforte notificierle dies den Botschaftern und ertheilte Mustafa Remsi Pascha den Befehl, heute früh mit 10.000 Mann und zwei Batterien Zeitun anzugreifen, zu zerstören und die Armenier niederzumachen. Constantinopel, 22. December. Die Jacht «Izzedin,» welche gestern Befehl erhalten hatte, nach Smyrna abzudampfen, um Kiamil Pascha an Bord zu nehmen, ist bisher noch nicht ausgelaufen. Gslegranrnre. Rom, 22. December. (Orig.-Tel.) Der Senat nahm nach längerer Debatte mit 87 gegen 5 Stimmen den Credit von 20 Millionen Lire für Afrika an und vertagte sich hierauf. Madrid, 22. December. (Orig-Tel.) Eine Depesche des «Heraldo» aus Colon besagt, dass man in Macagna (Provinz Matanzas) Kanonendonner gehört habe. Man glaubt, dass die Insurgenten über Palma Sola nach einem Gefechte mit dem Obersten Hernandez am linken Ufer des Flusses Hanabana in die Provinz Matanzas eindrangen. Die Insurgenten haben das System der Auslundschaftung und Vermeidung jedes ernsten Gefechtes nicht aufgegeben. London, 22. December. (Ong.°Tel.) Die «Times» melden aus Newyork: Die Panik an der Fondsbörse ist fast ein finanzielles Unglück. Bis Mittag wurden vier Fallimente bekannt. 400.000 Nctien wurden zu jedem Preise auf den Markt geworfen, viele der gesundesten Eisenbahnpapiere verloren 10 Procent. «Daily News» melden aus Newyoik: Die gestrige Vörsenpanik zeigt den großen Fehler, den der Präsident gemacht, welcher derzeit der unpopulärste Mann des Landes sei. Die Verluste durch die Panik werden auf eine Mil« liarde Dollars geschätzt. Eine Vermehrung der Goldausfuhr ist zu erwarten. Petersburg, 22. December. (Orig.Tel.) Die «No-vosti' melden: In Finanzkreisen wurde gestern erzählt, dass der Finanzminister die Aufmerksamkeit auf die bedrängte Lage des Geldmarktes gelenkt habe, wodurch ein Fallen des Preises aller Wertpapiere ohne Rücksicht auf den wirtlichen Wert derselben verursacht wurde. Der Minister entwarf eine Reihe praktischer Maßnahmen zur erleichterten Benützung des Credits. Die Ausführung dieser Maßnahmen unter Mitwirkung der Privatbanken werde bestimmt einen Einfluss auf di? Besserung des Fondsmarktes ausüben. Washington, 22. December. (Orig.°Tel.) Cleveland unterzeichnete den vom Congresse angenommenen Gesetzentwurf, betreffend die Erneuerung der Grenz-regulieruna.8°Commission für Venezuela. Washington, 21. December. (Orig.-Tel.) Die Kammer verwies die Botschaft Clevelands über die Finanzfrage an die Commission für Mittel und Wege und vertagte sich nach Ernennung verschiedener Commissionen bis Montag. Im Senate gelangten die Glückwünsche des brasilianischen Senates zur Botschaft über die Venezuela-Frage zur Verlesung, worauf sich der Senat bis Dienstag vertagte. Newyork, 22. December. (Orig.-Tel.) Die Gold-ausflchr für die ganze vergangene Woche beträgt 7,131.574 Dollars, wovon ungefähr die Hälfte für Berlin, die andere Hälfte für London bestimmt ist. Aiterarisches. — «Die indische Lilie», die neue Erzählung von Hermann Sudermann, deren demnächstiges Erscheinen wir neulich schon mittheilten, beginnt jcht in Heft 12 der Wochenschrift «Die Romanwelt» abgedruckt zu werden. Nach dem Anfang zu urtheilen, der uns vorliegt, scheiut die Erzählung ein zartes Seelenproblem zwischen drei Menschen zu behandeln, die dem zeitweilig in Berlln lebenden Landadel angehören. Ein reicher Aristokrat, ehemaliger Osficier, der jetzt dem Sport und all dem anstrengenden Müßiggang lebt, den man High»Life nennt, wird eingeführt mit der ganzen psychologischen Feinheit, die Sudermanns Menschen« schildernngen auszeichnet, und neben ihm eine Dame, die soeben den Entwicklungsgang von einer ländlichen Gutshcrrin znr bla-sierten Gioßslädterin angetreten zu haben scheint. Ueber dem Ganzen liegt ein feiner und herzlicher Humor, der gleichfalls ein auszeichnendes Merkmal mancher Sudermannschcn Erzählungen ist. Vorläufig steht von der Novelle nur diese Veröffentlichung in der «siomanwelt» in Ausficht; der Verlag dieser Zeitschrift hat sich darum, wie er uns mittheilt, entschlossen, den am 1. Jänner nen hinzutretenden Abonnenten die letzten Hefte diefes Quartals, 12 und 13, die den Anfang der Novelle bringen, gratis nachzuliefern. Jede Vuchhandlung ist den neuen Abou« nenten zu dieser kostenfreien Nachlieferung verpflichtet. — («Der Stein der Weisen.») Die Leistungen dieser allbeliebten illustrierten Halbmonatschrist, welche seit sieben Jahren mit wachsendem Erfolge das populär < wissenschaftliche Genre pflegt und sich darin unstreitig eine führende ^^^, rungen hat, sind zu bekannt, um darüber viele Worte z" ^ lieren. Das vorliegende 1. Heft des neuen (8.) Jahrganges I"v sich aber in so ansprechender Weife ein, dass wir mit VelüNH Anlass nehmen, die Aufmerksamkeit unserer Leser auf da^. zu leukeu. Besonders reich ist — in gewohnter Wch^'''^ Bildwerk in Form von Anfchauuugsmitteln, welches den» ßeren Abhandlungen — Deutsches Seewesen, Die I"!^"^, der modernen Sternwarten, Mikrophotographien von ^ , krystallen, Momentphotographien eines fliegenden Project««, . anderer merkwürdiger Objecte — bcigegeben ist, Kleinere . nischc Mittheilungen (gleichfalls illustriert) behandeln das ^ nierfahrrad, einen fehr praktischen tragbaren elektrischen ^ peller für Äoote. ein Instrument von R. Falb zum Messen . Erdbebenstöße, Elektrische Taschenlampen u. s. w, Bemerkens sind ferner «Ein Wollenmeer» und das Vollbild einer «^^ schen Riesenlocomotive». Wenn das Gebotene anch fttnerhw ^ auf gleicher Höhe halt, sind wir überzeugt, dafs die Z"'!7,«i (N, Hartlebens Verlag, Wien) sich einer wachsenden VerbM'" erfreuen wird. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. ^ Am 21. December. Plachota, l. l. Linienfchiffsfahnrlch. v" — Schauta, Forstmeister, Hammerstiel. — Gerster, Privat, !" Frau, und Nermann, Kfm., Budapest. — Tausig, Kfm. ^, — Moline, Private, s. Familie, und Cvirn, Lehrer, Neu""^ — Leustek. Apotheker, Kroatien. - Dr. Dereani s ^M und Dr. Schmidinger, Stein. — Hafner, Director, ^M — Fritsch, Glück und Herling, Kflte.. Wien. — Krsml, " manns-Gattin, Reifenberg. — Majdic, Mannsburg. »«>,!ie! Am 22. December. Wondra, Privat, s Gemahlin: M'" 5 k. k. Professor, und Gellis, Kfm., Wien. - Domicel, Kam"'5, St. Peter. — Specht, Graz. — Dr. Grünwald, Advocat, w — Mezzar, Kfm., Pisino. — v. Perotti, Kfm., Trieft.-^ Beamter, Laibach. Hotel Stadt Wien. ^ Am 22. December. Seh, k. l. Oberbaurath; Hoh" ^, Pelirsch, Kflte., Wien. — Bauda, Jug.; Deutsch, Kl^ , Plefche, Beamter. Agram. — Pellegrini, Kfm., InnSbl"^ Jallitsch, Vrauereibesitzer, Gottschee. — van de Wayer,^, Utrecht. — Gräber, Universitäts°Nssistent, Prag. — Kim«,« Fabrits.Director, Görz. — von Muszynski, l. u. t. HaUp>" im Geniestabe, Krumpendorf. Hotel Lloyd. ^e Nm 22. December. Stermen, Steueramtscontrolors'^, Tressen. — Kollmann, l. k. Förster, Dignano. — Fontane, ^ Wien.____________________^_^^.___________^--"^ Verstorbene. . ,^ Am 20. December. Johanna Tomsic, Arb«''ß. 22 I., Kuhthal 22, Tuberculose. — Rosalia Loncal. " dieners.Oattin, 25 I., Wienerstrasie 21, Lungentuberculo ^ Am 2 1. December. Max Urbancic, Ranchfan« Sohn, 3 M., Ziegelstraße 52. Darmlatarrh. — Alois Girßcrs.Sohn, 1 I. 7 M., Kirchengasfe 21, Scrophulose^ Nm 2 2. December. Nugustin Dacar, Besitzers 3 I., Triesterstrahe 35, Masern.________________ Volkswirtschaftliches. , Lalbach, 18. December. Auf dem heutigen Markte !^ fchienen: 4 Wagen mit Getreide uud 7 Wagen mit Holz- Durchschnittspreise. ^^.^ Äll^ Mgz,- ^^f^ Weizenpr.Meterctr. 7 80 8— Nutter pr. Kilo . . -^^ Korn . 7,20 7 50 Eier pr. Stück . . - H^ Gerste . 6 50 6 50 Milch pr. Liter. . ^ l" ^ Hafer . 6 80 7 — Rindfleisch pr. Kilo ^ A ^ Halbfrucht . ---------------Kalbfleisch . ^A^ Heiden . 7 50 7 50 Schweinefleisch » ^-bv, dirse » 6 50 6 50 Schöpsenfleisch » ^A^ Kukuruz » 5 50 5 50 Hähndel pr. Stück ^ A ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 80------- Tauben » ^^ Linsen pr. Heltolit. 12----------- Heu pr. M.-Ctr. . ^^ Erbsen » 10----------- Stroh » . . 5"" > Fisolen » 12----------- Holz, hartes pr. ^^ Rindsschmalz Kilo —90------- Klafter ?U^ Schweineschmalz» —70-------—weiches, » v"^ Speck, frisch . - 62------- Wein,roth.,100 Lit. - ^ ^ — geräuchert » 66 - — — Weiher, » "^-^ Lottoziehung vom 21. December. Linz: 1 9 45 75 5S. Trieft: 59 50 43 20 7?^ Verzeichnis der Spenden ^ii flir die durch das Erdbeben heimgesuchte BevM Krains. , ^ Bei der l. l. Landesregierung für Kram sind "A^ Sammlungsergebnissc der Vezirlshauptmannschaften: ^ iß ll 78 kr., Dolinca 8 st., Kufstcin 24 fl. 21 kr., Brzeöl" ^ ^ Sllmmlungsergebnis des Statthalters von Trieft 1" ^gi>^ Statthalters in gara 3 fl.; Sammlungsergebncs bes F^, Stadtmagistratcs 3 fl, 50 kr.; Spende der Gemeinde ^.,«/. IM fl.; l. uud k. Botschaft in Constantinopel den i" ^ Ii>i>" eingesammelten Betrag durch das hohe Ministerium ^ ^, N8sl.69kr. Meteorologische VeobachtunM in ^aiba^ ZssU.N. 725^ ^2 ^MW^ck^cffi^W^ > ' 7"Ü.Mg. 729? 4-1-3 SW. schwach 3« ^ 22.2. N. 731-1 >3'3 NNO schwach bew" ^ 2 ' Ab. 731-6 ^1-8 windstill ^Nebe^fl' 23.l7U7Mg.! 728 2 ,4-1-2 , windstill , ^b" ^ Das Tagesmittel der Temperatur vom ^aw ^< Sonntag -4-1-6" und-i-2 1«, beziehungsweise um ^ > über dem Normale.__________^________________^wl^ Verantwortlicher Redacteur: Julius Ohm-Ianu!^ Nitter von Wisfehrad. ^aibacher Zeitung Nr. 295. 2571 23. December 1695. Course an der Wiener Börse vom 21. December 1895. «»«t>e« o^euen Coursbwtte 3tallt«.Anl»h,n. Veld Wan ^VUlche Rente »Wer 3°/ l°""°l° - «50 st. 14» .-,44-- »«««et 5°, " ^?°"«k 50« N. 143 l>0 »44 »b dt« 6l°°t«Io,e . . IU!) l. I9U-- 192 - ° «°M,-Wdbl. k 120 fi, . . «?'. 108-. »°/° bt7«?^° "/'"^ teuech-e! —----------- '°/°bt5 ^"""lNvnen Äiom, 9S2S 8»'4L "°^ dto. per Ultimo . . si»-üb 99'40 """bahn.Gtaa.sschnlbdef. lchreibnngn». N°M°hn <„ G,^ steuerfrei U'Z.°le»,h-U<,hn in Silber ^t ^ ^^«ncnw. steuerf, (biv. l°/.^' N»r 20l»ttt,Nom. . . 95'k»0 SU'bC zau?. "Merger Äahn in Silb., uz^5^"ne!iw,steueif..400 ^"« Kr, f. 200 »r, N°m. . »?'- 9U'— »^ «^!5^sschnU»uerschrelbnn. '^«baeftt«p.«lsenb7.Uctlen. ^lo ^"".st l. W. pr. Ltücl . 2l.S äl) 26Ubl> z,«'nz°Äudwel« 2U0 fi. «. w. ^l<,Ä/° -....... 244'—245-äU »,iMb.-Til.2!Xifl.«.W.5°/» 222- »37- "i!'N»Il-UudW.-B.i!!«1 fl,EM. «l4 — 21«'— «eld Ware ««« Staate znr Zablnng übernommene u. 2000 M. 200 M. 4°/^..... I2U-.12l — Fsllnz-Ioseph'V., Em. 1884,4°/, ,8-50 »9bU Vallzische Karl - Ludwig - «ahn, «km, 188,, 300 fl, E. 4°/« . 87'« 88'40 Vorarlberger Vahn.Vm, 1884, . 4°/o (blv. Ct,) E., s. 100 st. N. S3 2b l0O'«b Ung. Voldnnte 4°/a per Lasse — — — - dto dt«. per Ultimo .... 12:25 12I4L bto. Rente in Kronenwähr., 4°/^, steuerfrei für 200Kronen Nun», !w 8» 87 0L 4°/n bto. dlo, per Ultimo . . 96 80 87'0!> bto.Et.E.«l.GolbiU0ft.,4V»°/u 12«-— 124 — dto. bto. Silber 100 fi., 4>/,°/„ lu«.. in»--dto. Staats-Oblig. (Ung. ONb.) U. I, 1876, 5°/„..... 117'b« li» !,(, bto.4V,°/<>TchanriegaI°«Ibl.«0bl. 99 75 wo — bto. Präm.°Nnl. tl 100 fl, U. W. lou:,« lt>1't>0 bto, dto. ll 50fl. b. W. ,ü« eu it.l-50 Ihe/„. . . . 128 l>0 12»t>0 btu. -Anleihe l8?» . . ios-— 10? 50 Nlileben der Stadt Gürz. . . n«- - —-— Nlileyen b, Stadtaemeinbe Wien i«4'2b 105-2^ Vnlelien d. Staotaememde Wien (Oilber ober Gold) .... i28-l»0 129 50 Prämien-Anl. b. Etaotgm, Wien l»2b- »s-ü« <»eld Ware PsandbrUft (für lo« fl.). »obcr.allg. öft.in50I.vl,4«/.V. 120— —'- dto. „ „ in 50 „ 4°/» »8 60 »S'40 bto. Präm.-Echlbv. Jo/,, l.Em, 1i4't>0 11b'— dw. bto, »°/^II, (tm. 1l??b I18bv N.-Vsterr.Lande«'Hyp.-«!,ft.4°/o 99 N0 inobu vest.«ung, Vanl verl. 4'/,°/« , > — — — bto. bto. ,, 4°/. ° . 100— loo 8N bto. dt«. 5Whr. , 4°/° . . 100—lO0 80 Epllicasse,1.vst.,30I. 5l/,»/a vl. 101 bU —'-^ Vrisritäl«.Vbllgati«n«n (für 100 fi.). Ferdinands Norbbahn Gni, 1888 99'- 100 — Oesterr. Ätorbwcstbahn . . , 10» — 110- - Etaatsbahn .... . 218-'/6 —'— Vlidbahn i> 8°/^ . . . . ii>9 - IL1>— bto. k b°/n..... 131-50 181'S» Ung.-gallz. Vahn..... —-— - '— 4°/^ Unterlrainer Bahnen , , 99 60 ton — Divers» zos» (per Gtücl). Nudapest-Ullstlica (Dombllu) . ?-20 ? «0 Crcditluse 10» st...... 189 b0 201 — Clarl, «ose 40 fi. CM. . . . 5l»-t>0 5l>'50 4°/„l>onau'DaiupfIch.100fi,LM. 180-- 13t»'— Ofener Lose 40 fl...... «l» 2t» 60 5l< Palsfy-Lose 40 fi. EM, . . . ü!» — 56- Nothe>l Kreuz,0est.Ves, v.,10fi. 1?'— 18-. Nöthen kreuz, Unn. Ges. v., 5 fi. 10 30 10'90 Nudolpl, Lose 10 ft..... 28'- 24'- LalmLose 40 fl. CM. . . . 08 35 «925 Lt.'Venlll« Lose 40 fi. EM. . ?u-- 72-— WaldstrinLose 20 fi, LM. . . 5»'— 55'— Windilchgräu Lose 20 fl. EM. . d. «obencredltanstalt.I.Em. . 1?— l7'50 bto. dt«. II. ,,Oest,,»0Nfi. 25«/i>, 412 50 Nuschtiehrader Eis, 500 ft. lli«Vodenbachcrlz.Ä.2«0fi,E. l>9— ß» — sserdlnands-Nordb. luoo fl.CM. 8220 8«4» Lemb-llzernow-Iassy^Etsenb.« Gesellschaft 200 fi, S. . . . 272 — 274.. Ll°hb,Oest., Trieft, 500 ft. «M. 4iN- 420- Oesterr. Nordweftb, 200 ft. E. . 2:4'— 28b - Prag-Duxer Vsenb, 150 fl. L. . »!)-— »i- Staatselseubah» liü» fl. S. . . 32?.- 33»)'— Südbahn iil»0 fl. 2..... 92 -. 94'^. Lüdnoidd. Ucrb.^Ä. 200 fl. EM. 20«'50 21U-. Tramway-Ges.,Wr.,170fl.ü.W. 895 — 4vo— bto. sm. 1887.200ss. . . . .--— ..'— »elb W»« Tl»«way-»es., NeueWr., Prl«. rnw.-Uelt)g.,Vrstt, 80 ft. 10«'.. IU8 — Mbemichl", Paplerf. u. V. «. 49-- «1-l>0 Lleslngcr Ärauere! 100 ft. . . 10?— 109 — Montan-Vesrlllch., Oest.» alpin« «8— ?o — Präger «ilen-Iud.-Ves. 200 fi. 577 — 587 — Valgo-Iarj. Ttcinlllhleil 80 fi. 550 — 60» — „Vchlüglmühl",Paplerf., »Wfi. »0».. »08-. „Steyrerm.",Paplerf.u.«.>«. lsso»— leh^o Tr«allei Kohlenw. < es. 70 fi. 140'— ,48 — Waff«nf.°«.,Olst.inWien, 10«fl. »28 — 234 — Waggon'Lelhanst., Nllg., in Pest, «0 fi......... 4,0—4l» — Wr. «augelellschllft 100 ft.. . z,0 —111 — Wirnerberger glegel'Nttien'Oles. «l>S — 260- - sseulftn. Amsterdam....... 9« 90 100 02 Deutsche Plätze...... 59 »2> 59«. Uonbun........ 1»I'Uü 1»i-5b Pari«......... 48l!i 4» ib St. Petersburg...... — — —-- Daluten. Ducaten........ 5 78 580 20°Franc«-Stü«e..... 9'6li 9 6« Deutsche «eichsbanlnolm . . 5935 59'4U Italienische Äanlnote» . . . 44'»z 444!» Pavlel'Nubtl...... 129,,' t-llv^ hmdes'Thellter in ßaibach. ^- Vorst. (Außer Abonnement.) Ungerad. Tag. Montag den 23. December ^lasfiker.Ngrstelluug 3« ermäßigten k Preisen: ^" Flluteuilsitz 60 lr., Logen-Entrse 50 lr., ^ Sperrsitz 50 tr., ein Ballonsitz 30 lr,, M Galleriesitz 20 lr., Parterre.Entroe 20 tr., OaUerie 10 lr. Die Ahnfrau. "auerspiel in fünf Nufzügen von Franz Grill- > , dparzer. "nfang halb 6 Uhr. Ende liegen '/ Norst. (Außer Abonnement.) Gerader Tag. Mittwoch den 25. December ^ll Theil der Einnahme ist für einen wohl« thätigen Zweck bestimmt! (Erster Weihnachtsfeieitag) Iwei Vorstellungen. Nachmittags 3 Uhr Gdoße Mndervorstellung ^, zu ermäßigten Preisen. Schneewittchen und die sieben > Zwerge. '"Ubermärchen in fünf Bildern von Gebrüder Grimm. H^°lst- (Im Abonnement.) Ungerader Tag. ^heil der Einnahme ist für einen wohl« thätigen Zweck bestimmt! Halb 8 Uhr abends H Operetten.Uufführungl lick,.!^ Auftreten des Tenor-Vuffo und jugend- ^.Momilers Herrn Arthur Vtraher. - aftung», vpis v zadružni register dostavka k § 3. pravil z dne 3. junija 1894 se glaseö: ¦ Vspopolnenje zadružnih pivnic in zarad zahtevanja gostov in izkljuèeno toèenje piva» — izvršil. V Ljubljani dne 14. decembra 1895. "(562^3^5 St. 7809. Razglas. Zapušèini pokojne Neže Gregoriè iz Vavpèe Vasi, odnosno njenim ne-znanim dedièem in pravnim nasled-nikom, postavi se gosp. Leop. Gangl v Metliki skrbnikom na èin ter se mu vroèi razdelilni odlok z dne 28. ok-tobra 1895, št. 6544. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 10. decembra 1895. "(5479) 3—3 St 7229. Kazglas. Z odlokom dne 13. julija 1895' št. 4437, na 16. novembra 1895 do-loöena druga izvršilna dražba Ivana Sodèevega iz Rozalnic št. 14 sodno na 2045 8^.06n^6N68» N6pr6mak1^iv682 P0863tv» vioöi. zt. 16, llklt. obö. l^oxalnioL m vloi. st. 556 kat. obö. vraziiis prv-8wvi 86 ua 1. k6bruvar^a 1896, 6opol6n6 ob 11. uri, 3 popro^än^ilu pri8tavll0ln. (!. kr. «lcr«M0 8o6isö6 v I^6tlilci än6 14. u0V6mbra 1695. (5703)_______________Nr. 4462. Bekanntmachung. Zur Feststellung der Ansprüche des Masseverwalters auf Belohnung und Ersatz der von ihm bestrittenen Auslagen in dem Concurse des R. Knific in Wipp ach wird hiemit eine Tagsatzung auf den 7. Jänner 1896, vormittags 9 Uhr, in Wiftpach angeordnet, wobei die Concurs-Gläubiger um so gewißer zu erscheinen haben, als den Ausbleibenden kein Rechtsmittel gegen den von den Anwesenden gefassten Beschluss zusteht. Die einschlägigen Acten liegen in meinem Amtslocale zur Einsicht bereit. K. k. Bezirksgericht Wippach am 17ten December 1895. Nosan, k. k. Bezirksrichter. (5641) 3—2 St. 7899. Razglas. Neznano kje v Ameriki odsotni Bari Nemaniö iz Gabrovca postavi se skrbnikom na èin gospod Leopold Gangl v Metliki in se mu vroöi razdelilni odlok št. 7070. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 13. decembra 1895. Tanz-Bildungscurs. Herrengrasse Nr. 1, rechts, ebenerdig:. Schüler-Aufnahme täglich. Unterricht correct, gewissenhaft u. gründlich. (5712) WTm 1Y. Ijanif 4-1 Professor der Choreographie undLehrer der gesammten ästhetischen Tanzkunst. Wohnung: Rain Nr. 18, II. Btook. Sprechstunden: Täglich von 11 his 12 Uhr vormittags und von 2 bis 3 Uhr nachmittags. "(5267) 3—2 St. 5963. Razglas. C. kr. okrajno sodišèe v Ložu na-znanja: Dne 2 7. januvarja in » 26. februvarja 1896, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, vršila se bode tukaj izvršilna dražba Jer-neju Trudnu iz Podcerkve št. 15 last-nega in sodno s pritiklinarni vred na 1008 gold. 50 kr. cenjenega zemljiäca vl. št. 62 kat. obL Podcerkev. Dražbeni pogoji, izpisek iz javne knjige in cenilni zapisnik ležè tukaj na vpogled. Lož dne 11. novembra 1895. ) | Apotheke Trnkoozy, Wien V. ¦: Doctor v. Trnköczy's # Hühneraugen-d Tinctur. J S WT ^. ^^B S $ n?^...::...— .-n._^- ¦-¦ g ° sicheres Mittel gegen Hühner- gf M äugen sowie gegen Verhär- o 2 tnngen der Haut am Fusse. 4, H Hat den großen Vortheil, dass - o selbes einfach mit einem Pinsel $ •g auf den leidenden Theil aufgestri- g- A chen wird. O o 1 Fläschchen sammt Gebrauchs- m 5* anweisung und Pinsel 40 kr., H ^ 1 Dtzd. 3 fl. 50 kr. (5225) 5 4 Zu haben in der T Apotheke Trnköczy üßlßnäßinRatfciseinLalliacli. B9 Apotheke Trnköczy in G-raz Hl ^^hL m^ Weilmctchfs-Ausstellung ^BS ^eu! arrangiert vom 18. December an ,K0001Q „ J. S. Benedlkt, Laibaeh, jflfer UJarAf, / Stoek •^SStL ßingang dureh das Gesehäffsloeale. IW«^ml