PettLktt Zeitllllg. Erscheint jeden 1., 11. und 21. des Monates. Preis für Pettau mit Zustellung ins Haus: Vierteljährig fl. —.84, halbjährig fl. 1.68, ganzjährig fl. Z.M; mit Postversendung im Jnlande: Vierteljährig fl. —.94, halbjährig fl. 1.88, ganzjährig fl. :^.70. Schriftleitttng und Verwaltung: Buchdruckerei Wilhelm Blanke^ Hauptplatz Nr. 6, Pettau. Handschriften werden nicht zurückgestellt. Ankündigungen billigst berechnet. Beiträge sind erwünscht bis längstens 10., 20. und Letzten jeden Monates. Das Ernte-Ergebnis und der Getreidehandel. -obgleich der liebe Gott Heuer unsere Alpenländer und auch andere Gegenden im In- und Auslande stellenweise mit verheerenden Wetterschädeu heinrgesucht hat, ist doch, nach den heute vorliegenden SLachrichten, der Ernteaussall inl Großen uud Ganzen ein befriedigender. Eine gute Mittelernte ist das mindeste, was man von dem Jahre 1891 erwartet, wenn nicht neuerliche Elenientarschäden die gehegten Hoffnungen zu Nichte niachen. Nainentlich in Gerste uud Hafer stehen die Aussichten gnt und verspricht der heurige Ertrag der beste der letzen Jahre überhaupt zu lverdeu. Im Auslaude stehen die Dinge gleichfalls nicht schlecht, lvenn anch einzelne Länder znri'lckbleiben diirften. In Deutschland hat sich der Saatenstand erheblich gebesiert, nicht so in Rußland. Doch sind die Aussichten fiir die Verwertung des österreichisch-uilgarischen Überflusses im Ganzen giinstige, obzlvar auch, wie nun auch die Speclüatiou zugibt, aus dem reichen Ertcage des Vorjahres noch genügend Überschüsse vorhanden sind, die noch im laufenden Jahre zum Versandt gelangen diirften. Bekanntlich hat nran in Deutschland anlässlich des Wühlens gegen die Getreidezölle eine förmliche Huugersuoth-furcht hervorgerufen uild behanptet, der Vorrath an Getreide reiche nur mehr für eine kurze, jetzt laugst abgelaufene Zeit. Sogar entschieden liberale Organe können sich deshalb nicht Die Rache. Erzählung aus dem Leben eines Dorsbewohners aus dem 17. Jahrhundert. 11. Fortsetzung. Die Augen roth geweint, die Wangen fahl uud eingefallen, das schöne, lange schwarze Haar lose nm ihre Schläfe wallend, trat Helene in die Gerichtsftnbe, ivo sie das Mitleid aller Bei^ sitzer erregte; nur der Stadtrichter Astius blieb unbewegt. Auf das Zureden des Rathsbürgers Bonieelli wurde ihr vom Stadtrichter „in Anbetracht ihrer großen Schwäche und aus besonderer Gnade, jedoch ohne Präjudiz für audere Fälle" das Sitzeu während des Verhöres bewilliget. Nachdem sich Helene ein wenig erholt hatte, begann wieder das „gütliche Examen." Die im ersten Verhöre gegebenen Fragen wurden wiederholt und Helene „in Güte" ermahnt, zu gesteheu, warum sie das Kiud gemordet habe; es habe sich ja inzwischen ein Zeuge gemeldet, der beschwört, gesehen zu haben, wie sie das blutige Messer in ihrem Bette verborgen habe. Helene erwiderte, dass diese Aussage nicht wahr sei und sie nur das wiederholen könnte was sie schon beim ersten Verhöre ansgesagt habe. „Wenn sie auf unsere gütli^-eu Fragen halsstarrig antwortet, so werden lvir kraft der uns vom Gesetze eingeräumten Gewalt gegen sie strenger verfahren und ein Mittel aussindig machen, das sie zwiugeu wird, die Wahrheit zu enthalten, gegen das wilde Treiben der Specnlanten Front zu machen. „Missbräuchlich müssen lvir es nennen", schreiben die N!ilnchener N., „wenn der Getreidehandel, dem die Aufgabe zufällt, deu Verkehr iu den tvichtigsten öcahrnngsmitteln zu regulieren, große Massen Korn vom heinrischen NLarkte zur Erzielung höherer Preise fernhält; ebenso wie es missbräuchlich ist, weuu Großgrundbesitzer ihre Ziornvorräthe zurückhalteu, um die Preise zu steigern." Dass die Speeulauten unendlich mehr aus deu Preis einwirken, als der Zoll, steht fest. Es könnte nachgewiesen werden, dafs seit Einführnng des Zolles in Frankreich und Deutschland der Preis des Getreides nicht nur nicht gestiegen, sondern in eirrzelnerl Fällen zurückgegangen ist. Der Zoll ist ein Hemmnis für die Speculatiou, iudenr er sie verhindert, beliebig Getreideniaffen aus einem Lande in's andere zu werfeu, uin so auf die Preise zu wirken. Seit jeher ist das Getreide ein Hanptspeculationsgegen-staud gewesen, denn es ist ein unentbehrliches Bediirfnis; Ernte und Vorräthe lassen sich ziemlich genau im Voraus berechnen Mld schließlich ^sitzt das Getreide auch eine Ziemlich kirze Haltbarkeit. Wer dies Alles richtig beurtheilt, kann niit ziemlicher Sicherheit in Getreide speculiereu. Dank dem riesigen Anwachsen der Geldmacht ist es heute dazu gekoiumen, dass der Getreidemarkt der ganzen Welt von einem weitverzweigten Geldring beherrscht wird. Alle Getreidespeeulanten sind von den Hauptgetreidebörsen abhängig und diese stehen unter dem maßgebenden Einflüsse einiger weniger irbermächtiger Geldleute. Diese bestimmen den Preis, weil sie das ganze Ein- gestehen." Nach diesen Worten verlangte der Stadtrichter das Erscheinen des Freiniannes. Derselbe wnrde vom Gerichtsdiener herbeigeholt und erhielt den Auftrag, Helene in die Folterkammer zu führen. Drei Rathsbürger drangen in den Stadtrichter, mit ? ücksicht auf das unbescholtene Vorleben der Verhafteten und >a ja kein eigentlicher Belveis gegen sie vorliege, Helene doch nicht so strenge zu behandeln. Herr Astius jedoch ließ sich uicht überreden, daher diese drei Beisitzer sich eut-feruten, nrn dem weiteren Verhöre mit Helenen in der Folterkammer nicht beiwohnen zu müssen. Nachdem für sie Ersatzmänner herbeigeholt wurden, begab sich das Assessorium in die Folterkaminer. Helene war an diesem uuheimlicheu Orte beim Anbli''^ der vielen Marterwerkzeuge leblos znsainmen-gebrochen U'.d nur den Bemühuugen des au solche Vorfälle schou gewohnten Scharfrichters ivar es gelungen, sie bald wieder zum Bewußtsein zu bringen. Nach Erscheinen des Assessoriums begann das „peinliche Verhör." Helene konnte auf die ihr hier gestellten Fragen nichts Anderes antworten, als was sie bereits früher ausgk' gt hatte. Der . idtrichter Astius ließ ihr daher die Daunlschraube zuerst aus der linken Hand anlegen. Als sie anch dann nicht gestand, wurde ihr die Daumschrarlbe auch auf die rechte Hand augelegt. Juzwifcheu wurde es Mittag und die Herren begaben sich zum Mittagmahle, uln nach 3 Uhr nachmittags wieder zu komnien. Aiexu eine Beilage: „Illustriertes Unterhaltungsblatt." fuhrgeschäft in den Händen haben nnd nach Belieben die Bor-räthe anhünfen oder verringern können. Bon einer freien, natürlichen, dnrch Angebot und dLachfrage geregelten Preisbildung kann bei der Übernracht der geeinigten Geldleute heutzutage keine Rede nrehr sein. An der Berliner Börse sind in der letzten Zeit wahre Schwelgereien gefeiert worden. Die Kornpreife wurden rapid in die Höhe getrieben uud die Speculanten strichen das Geld scheffelweise ein. Auch an anderen Getreideplätzen befanden sich die Börsenhäuptlinge wie im Tannrel. Die Kosten dieses tollen Spieles hat das Bolk in Gestalt von hohen Brot preisen zu zahlen; die Lente aber, die den Gewinn einstecken, haben noch nie ein Kornfeld bearbeitet, nianchmal vielleicht kann: von Weiten: gesehen. Gerade die Angehörigen eines Bolksstanrmes, dem der Ackerbau die fernstliegeude Beschäftigung ist, ziehen dnrch ihr Börsenspiel ans dem Getreide einen nach hnnderten von Nällionen zu bemessenden Gewinn! Das Differenzgeschäft ist nichts, als eine Wette auf den künftigen Preis, nnd so konnnt es, dass die Inhaber und Känfer der Waren sich die Preise vorschreiben lassen niüssen von Leuten, die mit dieser Waare gar uichts zu thun halien. Die systematische Volksberanbnng im Vereine nlit der Beweglichmachllng von Grund und Boden, der jetzt wie eine Ware betrachtet wird, haben den fast vollständigen Ruin des Bauernstandes, dieses wichtigsteu im Staate, zur Folge gehabt. Hohe Preise zu einer Zeit, wo der Landwirt sein Getreide schon längst verkauft hat, uützeu der Landwirtschaft gar uichts. Was da noch an wirklicher Waare gehandelt und geliefert wird, hat der Händler schon längst in sesten Händen oder bezieht es vom Anslande. Übertrieben hohe Preise sind also lediglich Börsenschwindelpreise; in die Höhe getrieben wurden sie dnrch die ALachenschaften der banernfeindlichen Zeitungen, die es auf völlige Beseitigung aller Zölle abgesehen haben. Anch in Rußland wandert der Gesammtprofit des südrussischen Getreidehandels in die Taschen der bewussten Spe-cnlanten, während Bauer und Grundbesitzer verarnren. Dies hat den Caren auch zur schonungslosen Ausweisung der volksschädlichen Elemente bewogen. Die Arbeit Anderer brandschatzen ans allen NLärkten der Welt, das ist ein nnheiinliches Walten und deshalb müssen alle Einflüffe, welche den Verderb der Landwirtschaft und des dNittelstandes bezwecken, von staats-wegen mit aller Macht bekämpft werden. kau<-i-n2t-(." Pettauer Nachrichten. (ZN -tn diesjährigen grökertnUothbrückenban-Übungen -es k. u. k. 4. pionnier-Feld-LataiUons ans -er Dran.) In der Zeit vom 19. August bis einschließlich 9. September 1891 Schon bei der ersten Danmschranbe hatte Helene gräßliche Schmerzen. Als ihr aber die zweite Daumschraube angelegt wurde, hatte sich ihr Zustand derart verschlimmert, dass sie wieder leblos zusammenbrach. Da sich der Scharfrichter nicht mehr zu helfen wußte, meldete er diesen Vorfall dem Stadtrichter, der sofort den Magister Scheribl holen ließ. Beide begaben sich in die Folterkammer. Helene war noch ans die Folter gespannt uud uur der Ausspruch des Arztes, solle sie am Leben bleiben, miissten ihr augenblicklich die Daumschrauben abgenommen werden, bestimmten den Stadtrichter, den Auftrag hiezu zu ertheilen. Nachdem dies geschehen, leistete Scheribl der armen Helene ärztliche Hilfe. Doch dauerte es lange, bis Helene wieder zum Bewußtsein kam. Scheribl drang nnn daranf, dass Helene in das Spital gebracht werde, weil sie einer Pflege bedürfe, die ihr im Arreste nie zutheil werden könne. Nach manchen Bedenken gab der Stadtrichter die Erlaubnis mit dem Vorbehalte, sie niüsse in einem gut zu verwahrendeu Zimmer allein untergebracht werden, ferner dürfe il)r der ärztliche Beistand nnr in Gegenwart einer Gerichtsperson gegeben und müsse sie außerdem uoch strenge bewacht werden, damit sie nicht etwa ein geheinres Einverständnis Nlit ihrmi Manne anzetteln, oder gar entwischen könne. Der Gerichtsdiener Hernmnn erhielt daher den Auftrag, Helene in das Spital zn begleiten, ihr dort die Fußeisen an- sinden auf der Drau größere Nothbrilckenbauübnngen des k. u. k. 4. Pionnier-Bataillons statt. Diese Übnngen werden in beiden Armen der Dran unterhalb der Eisenbahnbrücke zn Pettau vorgenommen. Um diese Übungen durchführen zu können, wird die Schiff- nnd Floßfahrt in den ermähnten Dranarmen während der ganzen Übnngszeit, d. i. vom 19. August bis eiuschließlich 9. September 1891 gänzlich eingestellt. Zur Avisierung der Schiffsleute wird währeud der ganzen Zeit dieser Übungen circa 2000 Schritte oberhalb der städt. Dranbrücke zn Pettau am rechten User eine Ankerwache nnd außerdem auf dem Lendplatze zn Pettau eine zweite derlei Wache am link.en Drauufer postiert werdeu. (Znr Se^irksvertretnngswahl.) Aus dem Großgruud-besitze wurden gewählt: die Herreu Michael Brenöie in Krottendorf, Alois 6eh in Soviö, Anton Kovaoec in Unter-velovlak, Thomas Mi kl in St. Margarethen nnter Pettan, Notar Simon Oschgan nnd Dr. Jakob Ploi in Pettau, Martin Rodosek in Skorba, Minoriten-Qnardian Clemens äalamnn in Pettau, Georg Strah in St. Andrä in W.-B. nnd Franz Urbas in St. Lorenzen in W. B. Von den Höchstbesteuerten des Handels und der Industrie wurden gewühlt: die Herren Dr. Sixtus Ritter vou Fichtenau, Conrad Fürst, Josef Fürst, Woldemar Hintze, Simon Hntter, Franz Kaiser, Ferdinand von Kottowitz, Jakob Matzn n, Wilhelm Pisk nnd Wilhelm Schwab. Die Wahlen der Gemeindevertretnngen der Stadtgemeinde Pettan uud des Marktes Maria-Neustist, sowie der Gruppe der Landgemeinden wnrden über eine Beschwerde der Marktgemeinde Maria-Neustift vom Ministerium sistiert und werden erst nach Erledigung dieser Beschwerde vorgeiwmmen werden. Mit dieser Sistiernng ist jedenfalls anch die Anfrage in Verbindung zu bringen, die die sioveuischen Reichsraths-Abgeordneten im Reichsrathe an den Herrn Minister-Präsidenten gerichtet haben. Freibade.) Die Stadtgemeinde Pettau hat auf einem ihr eigenthümlichen Grnnde am rechten Drannfer nnter-halb der Eisenbahnbrücke ein Freibad errichtet. Es wird daher darauf aufmerksam gemacht, dass nur innerhalb des ansge-steckten Raumes gebadet werden darf. Das Überschreiten des durch Holzpflöcke bezeichueten Baderaumes, sowie jede muth-willige oder bösartige Beschädigung uud Verunreiniguug wird strenge bestrast werden. Zur Verhütung vou Unglücken wird ersucht, wahrgenommene Überschreitungeu oder sonstige Übelstände beim Äadtamte oder der Sicherheitswache anzuzeigen. (Wahl nnd General-Versammlnng -er Delegierten fiir -ie jZezirkskrankenkassa pettan.) Sonntag den'9. August findet im Schießstattsaale die Wahl der Delegierten der Bezirkskrankenkassa Pettau statt und wählen vou 8 bis 9 Ilhr Vor- zulegeu nnd sie so lange zu bewachen, bis andere Verfligllngen getroffen werden. Hieranf verließ Stadrichter Astins die Folterkammer. Der Magister legte der Gefolterten den ersten Verband an und ließ sie in einer Sänfte in das Spital tragen, wo sie zwar strenge bewacht wurde, sich aber doch eiuer menschlicheren Behandlung zu erfreuen hatte und iu eiuigen Wochen wieder hergestellt war. Trotzdem verzögerte Scheribl die Entlaffung Helenens aus dem Spitale, soviel er konnte. Endlich wurde sie wieder aus dem Spitale iu das Gefängnis geführt. Tags darauf begauu erneuert das Verhör. Der Stadtrichter verlangte nenerdings unter Androhnng der Folter, Helene möge ein Geständnis ablegen. Da aber Helene immer wieder ihre Unschuld betheuerte, ordnete der Stadtrichter Astius auf den folgenden Tag die Ernenernng der Folter an. Dagegen erhob ein Beisitzer Einsprache und wies darauf hin, dass Helene die Folter nicht überleben werde. Da aber Herr Astius über dieses Verhalten seine Missbilligung ansgesprochen hatte, erklärte der Beisitzer, der weiteren Verhandlnng nicht mehr beiwohnen zu wollen. An seine Stelle wurde abermals ein Ersatzmann einberufen. Des anderen Tages wurde Helene wieder in die ihr schon so wohl bekannte Schmerzenskammer gesiihrt. Zur bestimmten Stunde erschien der Stadtrichter mit den Beisitzern uud erinahnte das arme Weib znr Abgabe der Wahrheit. mittag die Mitglieder des Bezirkes Friedau und von 10 bis 11 jene des Bezirkes Rohitsch je 12 und von 2 bis 3 Uhr Nachmittag die Mitglieder des Bezirkes Pettau 24 Delegierte. Um 4 Uhr Nachmittag ist dann die General-Versammlung der Delegierten nut der gewöhnlichen Tagesordnnng. (Gtnltindcraths-Sitzung.) Mittwoch den 5. August findet eine ordentliche und öffentliche Gemeinderathssitzllng statt. (ArbtitseinsttUnng.) Vorgestern haben 150 bis 160 Arbeiter, welche beim Straßenbaue iu Monsberg beschäftigt sind nnd 60 bis 70 kr. Taglohn erhallen, die Arbeit eingestellt. Die strikenden Arbeiter verlangen 80 kr. Taglohn. (Offcrt-Äilsschrribnna wegen -er Neconstrnktion -es Oberbaues an -er Ankensteiner-Dranbrncke.) Vom Bezirksausschüsse Pettau wird bekannt gegeben, dass die Reconstruction des Oberbaues au der Ankensteiner Draubrücke iu dem veranschlagten Kostenbeträge von 520 fl. ö. W. an den Mindeft-fordernden zn vergeben sei. Unternehmungslustige wollen ihre uiit einer Cantion von 52 sl. belegten Offerte bis 2. A u g u st l. I. au den Bezirksansschnss Pettan überreichen und erklären, dass sie die Vertragsbedingnisse gelesen haben uud sich denselben unterwerfen. Der Kostenüberschlag und die Vertragsbedingnisse können in der Kanzlei des Bezirksansschusses Pettau täglich eingesehen werden. (2Z-jijhriges Dienstjubiliinm.) Den 25. Juli seierte der ! Pionnier-Feldwebel Herr Andreas Hirnndovits sein 25-jäh-riges Dieustjnbiläum. Seine College« gaben aus diesem Anlasse in Herrn Woisk's Gastzimmer eiu Banket und überreichten ihm hiebei als Andenken ein Gruppenbild mit den Fotografien aller 18 Feldwebel und Gleichgestellten des 4. Pionnier-Feld-Bataillons. Der Jubilar hat vorher 10 Jahre bei deu Jägern gedient, im Jahre 1864 den Feldzug gegen Dänemark mitgemacht und ist später mit Abschied entlassen worden. Im Jahre 1866 liess er fich aber wieder freiwillig zu den Pionuieren affentieren nnd diente seither uuunterbrochen in dieser Truppe. Mit dem 5. Pionnier-Bataillone kam der Jubilar im Jahre 1875 nach Pettau, machte im Jahre 1878 die Occupation in Bosnien mit nnd wurde anläßlich des Garnisonswechsels im Jahre 1880 zum 4. Pionnier-Bataillone übersetzt. Möge es ihm gegönnt sein, noch viele Jahre mit derselben Arbeitslust in seinem Berufe thätig zu sein, zum Wohle des Allerhöchsten Dienstes und zur Freude seiner Familie. (Unfall.) Der bei Herrn Kukowetz bedienstete Müller-lehrjunge Franz Mernig aus Kleinsonntag steckte den 23. Juli leichtsinniger Weise zuerst die linke Hand in das Walzwerk eines Mühlganges, um sich wahrscheiulich mit den herabfallenden Weizenkörnern zu spieleu. Hiebei wurden die Finger von der unteren Walze erfasst und stark gequescht. Da er sich mit der „Gestrenger Herr" sagte Helene, „macht aus mir, was ihr wollt; ich kann nichts sagen, als was ich schon so ost gesagt habe: Ich bin unschuldig. Wollt ihr meinen Tod, so nehmt mir das Leben." Diese Worte waren aber nicht nach dem Geschmacke des Stadtrichters Astius, daher derselbe den Befehl gab, Heleneu den „Zng" anznlegen. Es war dies eine der schrecklichsten Torturen. Da Helene auf die ueuerliche Aufforderung des Stadtrichters, die Wahrheit zu sagen und ein Geständnis abzulegen, schwieg, wurde mit der Folter be-gounen. Helene ütt furchtbare Schnierzen. Immer straffer wurde das Seil gespauut. Schon krachten ihre Armknochen und auch Blut quoll aus der Nase und dem Munde. Allein sie blieb standhaft und bat noch Gott, sie in ihrem Schmerze nicht zu verlaffeu. Da aber Astius das Seil immer straffer spannen ließ, verließen Helene endlich die Kräfte und, ihrer Sinne nicht mehr mächtig, hauchte sie die Worte aus: „Herr, ich habe alles gethan, was ihr wollt, dass ich gethau haben soll, nur lasset mich los." „Ihr Herren habt es gehört, sie hat gestanden", rief mit schlecht verhehlter Freude der Stadtrichter und gab den Befehl, Helene frei zu machen. Als das Seil nachgelaffen wurde, siel Helene ohnmächtig zusammen. Die Hände waren aus den Gelenken gerissen und hingen ihr schlaff herab. Sie wurde aus das Bretterbett gelegt und erst nach geraumer Zeit rechteu Hand helfen wollte, erlitt er anch au deu Fiugern dieser Hand erhebliche Quetschwuuden. In Folge des großen Schmerzes wollte sich der Lehrjnnge in die Dran stürzen. Doch wurde er uoch rechtzeitig daran gehindert. Mernig befindet sich im Krankenhanse uud dürfte erst iu 3—4 Wochen zu seinem Lehrberufe znrü> kehren können. (Fenerwehranftösnng.) Die freiwillige Feuerwehr in Zirkowetz, welche seit dem Jahre 1890 eine statutenmäßige Thätigkeit uicht eutfaltet hat, wurde aufgelöst. (Vermiihlnng.) Den 3. August um halb 12 Uhr vormittags wird in der hiesigen Stadtpfarrkirche die Vermählung des Fräulein Jda Fersch mit dem Herrn Dr. Fr. Lav. Mezler Edler von Andelberg stattfinden. (Znm Lane eines -entjchen Vereinshanses.) Den: Unternehmen, ein deutsches Vereinshaus iu Pettau zu erbauen, find bis nun 103 Theiluchmer mit Monats- und Jahresbeiträgen iin Gesammtbetrage von 6354 fl. 20 kr. beigetreten; außerdem fiud diesem Unternehmen an Spenden 1996 sl. 31 kr. zngesichert uud größtentheils auch schon eiugezahlt worden. Die gegenwärtigen Zeichnungeu betragen daher zusammen 8350 fl. 51 kr., wovou 1711 fl. 19 kr. bereits eingezahlt und fruchtbringend angelegt find. Hiebei darf nicht übersehen werden, dass ein großer Theil der hiefigen Bewohnerschaft blsher nur deshalb keiue Beiträge gezeichnet hat, weil es den Comitemitgliedern an der nöthigen Zeit mangelte, nm bei allen jenen, von denen eine Förderung dieses Unternehmens mit Sicherheit zu erwarten ist, vorgesprocheu zu haben. Die Comitemitglieder werden jedoch nicht ermangeln, ihrer freiwillig übernommenen Verpflichtung uach Möglichkeit uach-zukommeu. (Zchnlschlnss -er kaufmännischen Fortbil-nngsschnle.) Die vom Handelsgremium erhaltene und von der Stadtgemeinde Pettau snbventionierte kaufmäunische Fortbildungsschule schloss.das laufende Schuljahr am 26. Juli. Der Obmann Herr Josef Kasimir richtete an die Zöglinge einige beherzigenswerte Worte, betonte die Wichtigkeit des Fortbildungsunterrichtes uud sprach deu betreffeudeu Lehrern für ihre Mühewaltung den verdienten Dank ans. Wie die Schulkataloge uachweifen, wurde die Anstalt im Schuljahre 1890/91 von 33 Lehrlingen besucht; 6 Schüler traten vor dem Schlnsse ans, wornach 27 Zöglinge zur endgiltigen Claffificativn gelangten. Von diesen erhielten 7 Lehrlinge ein Zengnis erster Classe mit Vorzug, 14 erste Classe. Vermöge Uukenntnis der deutschen Sprache und der zu geringen Vorbildnng haben 6 Schüler das Lehrziel nicht erreicht. Der Nationalität nach waren im Ganzen 22 Dentsche, 8 Slovenen und 3 Kroaten. Der Conseffion nach ^ 32 Katholiken und 1 Israelit. dnrch häufiges Begießeil mit kaltem Wasser wieder zum Bewußtsein gebracht. Doch hatten ihr der snrchtbare Schmerz und das Seelenteiden den Verstand geranbt; Helene war wahnsinnig geworden. Trotzdem wnrde ihre Anssage wortgetreu niedergeschrieben und vom Stadtrichter und von den Beisitzern unterfertigt. Da aber Astius aus dieser Aussage ein Geständnis der Schnld zn entnehmen glanbte, verständigte er hievon unter Zuseuduug des mit Helenen aufgenommenen gütlichen Examens den Herrn Peter Ln-retius von Aposteln, einer löblichen Landschaft in Steier geschworenen Hof- und Schrannen-Advocaten uud kaiserlichen Bannrichter im Viertel Cilli auf der herrschaftlichen Burg Feistritz. Auf diese Mittheilnng schrieb der kaiserliche Bannrichter an den Minoriten-Convent zu Pettau als Gerichtsherrn unter dem 4. Jnni 1687, dass er sich den 5. Juni abends mit Schöff und Geschirr einfinden werde, um den Prozess zu Ende zu führen. Helene, deren Wahnsinn nur als Verstellung angesehen wurde, wurde also am 5. Juui 1687, trotz ihrer gebrochenen Glieder, unter Begleitung der Stadt^Quardia nach Amtmannsdorf gebracht, tags darauf dem peinlichen Hoch- und Halsgerichte als eine Malefizperson, der „Kindesmörderei" halber aä examen vorgestellt und hiezu auch die Belastungszeugen vorgeladen. (Schluss folgt.) ()1om Sommerfestt.) Der Festausschuss hat die Herreu F. Kaiser zum Obmann, N. Schulfink zum Obmauustell-vertreter H. Großauer zum Schriftführer uud H. Ziasper zum Schriftführer-Stellvertreter gewählt. Zum Obmanue des Verguügungs-Comit^ wurde Herr W. Skubitz, zum Obmanue des Deeoratious-Comits Herr I. Spritzey gewählt. Das Wirtschafts- und Finanz-Comite haben ihre constitnierende Sitzung noch nicht abgehalten. Bon: Festausschüsse wurde fiir deu 3. August 6 Uhr abeuds ini Saale der Aiusikschule die collstituiereyde Versammlung des Damen-Cornits eiuberufeu. Die eiuzelueu Comites eutfalteu bereits eiue außerordentliche Thätigkeit, die ein Gelingen des Festes wohl in sichere Aussicht stellt. Ganz insbesondere das Bergnügungs-Conlite, das in der Person des Herrn Skubitz einen überaus rührigeu Obmann besitzt, hat bereits ein Programn: entworfen, welches ! allerdings eine große Summe vou Arbeit, aber auch Ilnter-l)altung in Hülle und Fülle verspricht. Als hier noch nicht dagelvesen nennen wir eine großartige Rntschbahn, weiters eine wirkliche und wahrhaftige Fernsprechverbindung am Festplatze. In Anbettacht des riesigen Beifalles, den voriges Jahr der Cirens gefunden, ist auch die Aufstelluug eines solchen wieder in Aussicht genommen, nur in bedeutend größeren Dimensionen und mit noch vollendeteren Leistuugeu — Director selbstverständlich Herr B o u k. Die Besorgung des Feuerwerkes liegt iu deu Händen des Herrn Skubitz uud ist uus dies Bürgschaft, dass selbes auch den weitestgehenden 'Ansprüchen entsprechen wird. (Aprtngübnngtn -er Pionniere in -er Dran.) Gestern Nachmittag wnrden diese Übungen im rechten Drauariue der Militär-Schiessstätte vorgeuonlmeu und kam hiebei zum ersten Male das in Österreich eingeführte „Ecrasit" in Verweudniig. Deu Sprengübungen hat anch der zur Jnspieierung der hiesigen Garnison vorgestern hier eingetroffene Divisionär Herr Feldmarschall-Lieutenant Fux beigewohut. Es wurdeu'au 16 Objecten Versuche vorgenommen uud siud die Übuugeu, deueu auch zahlreiche Zuseher aus der Civilbevölkeruug beigewohut l)abeu, sehr gelungen ausgefalleu. (Lin NtNtr Schießplatz.^ In Obergrajena, im Thale rechts von der Fahrstrasse wird ein neuer Schießplatz sür die Piouuiere hergerichtet und werden hier die Schießübnugen mit dem neuen Manlicher>Gewehre vorgeuommeu werden. Die Betheilung der technischen Truppen mit diesem Gewehre erfolgt Ende d. I., daher niit den Schießübungen erst im kommenden Jahre begonnen werden kann. (Von der )itblans.) In den Ortsgemeinden SkoroSnjak und GradiZ in der Kollos bei Pettan ist das Vorhandensein der Reblans amtlich coustatiert worden. (Brecher Linbrnchdiebstahl.) In der Nacht vom 25. ans den 26. Juli wurde beim Gastwirte uud Hausbesitzer Herru Frauz Tfchech iu der Kanischavorstadt eingebrochen. Der Dieb drang nach Beseitigung der Jalousien uud Frei-niachung des Gitters durch das an der Ostseite gelegene Fei>ster iu das Kanzlei- bezw. Geschäftslocale neben dem Gastzimmer. Hier entwendete er aus einer Schale in der Schreibtischlade 12 bis 15 fl. und aus eiuer Brieftasche 75 fl. Bargeld, ferner 3 Antheilbüchel des Pettauer Vorschussvereines über 200 fl., ein Eittlagebuch der Sparkassa Marburg über 950 fl., eiuige Staatspapiere, 1 Ofsiciersmantel, 1 Ofsiciershose, 2 Ofsiciers' blouseu, 1 gauz neueu Auzug, 4 Röcke. 1 geladenen Revolver mit Tasche und Riemen, 50 bis 60 Meter Stoffe, 1 Pferdebürste nnd 2 Flaschen Schnaps. Die Kleider haben einen Wert von 168 fl. Merkwürdigerweise hat der Dieb 2 Hüte, 2 Pferdekotzen uud vieles audere unberührt gelassen. Es wird ihm jedenfalls die Zeit zur Bergung dieser Dinge gefthlt haben. Der Einbruch musste uach 2 Uhr Nachts erfolgt seiu und wurde dem Einbrecher die Arbeit dadurch wesentlich erleichtert, dass weder die Jalousien, noch die inneren Fenster versperrt waren; sogar die Eisenspange war an den inneren Fensterbalken nicht angebracht. Das Fenstergitter hat der Dieb init einein armdicken Holzprügel zum Theile herausgerissen. Die Amortisierung der Sparkassebücheln nnd Staatspapiere wurde rechtzeitig veranlasst und wird das Publiknm vor der Belehnung und dem Ankanse derselben gewarnt. Hoffentlich wird es bald geliugeu, deu Thäter zu ermittelu uud ihu der verdieuteu Bestrasuug zlizusühreil. (Wie uns nachträglich mit-getheilt worden ist, wurden 2 Antheilbüchel des P. V. V. und das Eiulagebuch der M. Sparkassa iu der Garteuecke hiliter de» Jalousien gesuudeu. Auch der Officiersiuautel wurde iln Grajenabache uliter der Miirschetz'scheu Färberei gefuudeu. Der Dieb luufs also deu Weg durch deu Bach geuoiuiueu uiid deu Mantel verloren habeii.) Vermischte Nachrichten. (llom stticrm. Landrs-Schnlrathc.) Derselbe hat beschlossen, die einklaffige Volksschule zu St. Leouhard iiu Bezirke Friedaii zu eiuer zweiklaffigeu zu erweitern. (Ans dem Staatsvoranschlage.) Für Steieriuark wurdeu in dein Staats-Voranschlag für 1891 für Wasserbau bewilligt: Ärarialbeiträge für die Sauu-Regulierilng von Praß-berg bis Eilli (1. Rate) 4000 fl., fiir die Mnr RegulierunA (17. Rate) 30.600 fl., für die M n r-Regulieruugs-Me h r-arbeiteu (9. Rate) 23.100 fl., fiir die Euiis-Regulieruug (9. Rate) 1250 fl., fiir die Drau-Regulieruug vou Marbiirg bis Polstrau (1. Rate) 15.000 fl. Diese Zahleu sprecheu eiue sehr deutliche Sprache. — Das Fiiianz-Gesetz sür das Jahr 1891 ist iu der „Wieuer-Zeitung" voin 25. Juli eutl)alteii. (Vom internationalen Geographen-Longress.) Derselbe wird voiu 10. bis 15. Aiigust iii Berii tageu und wird die Betlieilignng der Gelehrten und Reisendeil aller Cultiirstaateii der Erde aiisiieliiii^ud stark seiu. Wälirend des Coilgrcsses siiidet eine iiiteriiatiouale geographische Aiisstellniig statt. (Larnnntnm anfAefunden.) Die neiiesten Aiisgrabiingen bei Petronell in N. A. sollen nuu luit Gewißheit ergeben l)abeu, dass Petronell die Stelle der alten, vou den Qnaden im Jahre 251 n. Cl)r. zerstörten Römerstadt Carnniitnin einniinmt. (Veränlrernng von Militiir-Üantschnkkapntzen.) Das Mlnisteriiim für Laildes-Vertl)eidiguug beabsichtigt, die in deii Laiidwehrtrnppeii-Magazineii vorräthigen 58.400 Kantschuk-Kapntzen zii veräußerii Hievon erliegen ilu Bereiche des Laudwehr-Coininandv Graz 7800 nnd in der Landwehrkaserne in Eilli 920 Stück. Kauflustige wolleu il)re Offerte iiuter Augabe der Stückzahl und des Preises für ein Stück bis längsteiis 10. August ail das Eoiuiuaudo des Laudivelir-Batailloiis Nr. 20 in Eilli einreichen. Die gekausteii Kautschuk-Kapiitzen können in deu Landwehr Bataillons-Staiidorteu überiioniiuen werdeu. (Lin wohlgemeinter Nath.) Wie viel Schweißtropfen werdeil wohl vergossen hinter dein Pfluge, uiu deii Acker auf-uahiusfähig zu luacheu für das Saiuenkorii, das huudertfältig aufgeheii soll. Welche Arbeit geht aber liicht dieser Thätigke'.t voraii, kurz, wie vielfältig nnd fchwer ist nicht die Mühe, ehe das Grün der Saaten aufsprießt aiif deu Feldern, und dann erst die foraeiivolleu Tage. Wie bange fchlägt des Landlvirtes Herz, wenn iu deu Maiennächten die Sterne so klar am Hiininel fiinkeln; ist doch in diesen gefährlichen Übergangszeiten der leiseste Nordwind hiiireichend, uiu unberechenbaren Schaden zn veriirsacheii. Und linn diese Sorge vorbei, hat das Spiel der Eleinente erst recht nichts von seinen beängstigeiiden Erscheinnngen verloreii. Ain Horizont zieht's schwarz uiid unheimlich herauf uud wie leicht ist iu der liächsteu Viertelstunde die angehoffte Ernte zerschinettert. vernichtet. — Aber Gott sei Dank, all' das ist glücklich vorüber, der Frost hat nicht geschadet, das gefürchtete Hagelivetter wurde „vom Wasser angezogen". Golden wogt das Ährenmeer nnd nuu begiunt die Schnittzeit.und der reiche Segen wird eingeführt iil die Scheueru. Jetzt aber begiuut so überaus die schier uuglaub-liche Sorglosigkeit. Was mit so viel Sorgen eingeheiinst wurde, wird schutzlos deiu Zufall und übelverstandener Sparsainkeit preisgegeben. Der Lairdniann unterläßt es in vielen Fällen, — blos UIU die geringe Präinie, die er an die Versicherilngs-gesellschaft zahlen müsste, irn Sacke zu behalten. — seine in der Scheuer aufgespeicherte Frucht gegeu Feuersgesahr versichern zu lasseu. Dauu wird ciejammert, wenu das Uuglück hereinbricht; aber wie jede zu spät gekommeue Reue ist auch diese fruchtlos und Gleichgiltigkeit hat die Miihe eiues gauzeu Jahres in wenigen Stunden rettlingslvs und unwiederbringlich zerstört nnd vernichtet. Möchte doch jeder Landwirt uusereu wohlgemeinten Rath hören und in dem Angenblicke, als er die Frucht einfithrt, sich beeilen, sosort die Brandschadenversicherung der Ernte-Ergebnisse zn veranlassen, denn vielleicht schon in der kommenden Nacht macht sich's ein Vagabuud hiuter dem Schober bequem, schläst dort mit der brennenden Pfeife ein und schasst so das Uul)eil zur Stelle; oder auch durch Unvorsichtigkeit uud Leichtsinn der Dienstleute kann das Unglück herbeigeslihrt werden. Und sind etwa die Brandleger aus dem Laude nicht ein unausrottbares Übel? Gegen die Folgen des Zufalles oder der Bosheit sich zu schützen, ist aber so leicht, so einfach und so billig, dass es nachgerade eine Pflichtvernachlässigung gegen sich selbst uud die Familie ist, diesen Schutz nicht aufzusucheu und da^^um köunen wir nur unseren wohlgemeinten Rath: „Versichert Euere Feldsrüchte gegen Feuerschäden!" anf's eindringlichste wiederholen. -tntschtn nnd ökerrrichischtn Älptnvtrcine.) Die Generalversammlnng wird den 3., 4. uud 5. August iu Graz abgehalteu. (Dit Sonntagsruhe in llngarn.) Den 19. Juli ist auch in Ungarn die gesetzliche Sonntagsruhe iu Kraft getreteu. Dieselbe hat zur Folge, dass jetzt auch in Ungarn am Montag keine Morgenblätter erscheinen können. (Vcrcin der Drntschtn aus Gottschee iu Vicu.) Derselbe wurde Anfang dieses Jahres gegründet und gibt seit März unter dem Titel „Mittheilnngen d. V. d. D. a. G." eine reichhaltig ansgestattete Monatsschrift heraus. Die „M." erscheiueu am 15. jeden Monates und werden den Mitgliedern des Vereines nuentgeltlich zugeschickt. Nichtmitglieder haben für dieselben für 1891 fl. 1.50 zu zahlen. Es ist zu hoffen, dass die in der Fremde wohnenden Gottscheer dem Vereine zahlreich beitreten werden. vuk I'ettsu. 6s3.8tZLrt6ii, 8e1iön8t6 LeZelbalin, vor^üglielis Xüods, reine Wellie, k6ininZ1i3.u86r NÄrLenliier. „ 2. „ „ — „ 1. „ » 12 2. „ 14 „ 2. „ ", i.l; „ 1. „ „ 10 1. » „ 10 „ 1. „ „ 20 Küche, 1. „ „ — „ ebenerdig „ 12 1. „ 7 '' 1. „ 12 „ ebenerdig „ 10 1. Stock „ 20 » 1. „ 16 „ ebenerdig. Gew. „ 10 „ 1. Stock » 12 1. „ „ 10 1. „ 7 » 5 Lciultadls I.kbensvki'Zieliki'uiiKS-LeLküsckgft cisi' Vereinixt«« 8ta»ten in «c«.vokil. ^rriokwt 1859. OonoesLionirt in Österreiok 11. Oowb. 1882. vie „LMiladle" ist üi« eMe unä xrö88t6 I^edensver-8i6llernnK8-^ii8taIt äer >VeH, 66NQ sie kesitrt ävn gi-Ü88l6N V6i-8iek6i-ung8lanlj, 1890 N. 3,062,815.510 maoki l!a8 gi-Ö88l6 neue 6680tiäf1, 1890 866,260.955 Kat äiö gi-Ö88l6n Pnämisn-Linnakimön, 1890 N. 148,905.903 Vönmögön im lskl-6 1890 ..................."lVI. 506,785.912 Lk>vinn-k686k'v6 IM .Iaki-6 1890 . . . 100,471.899 ^l8 Lpeeial-kLrLlltis kür äie östsrr. Vsrsiolisrtsn dient äg.8 Zrosss LtovL im LisSQ-k'g.lg.is in '^Isu im XVerte von 2 MIlionen Ouläen Lr§6vni886 dsl' 2WÄN2ixMlir'i§6ii l'oNririsn lisi' ..Lqultabls." Lasis äer ^us^aklunxen 1891. Oe^völinlielie ^Klebens-VersietierunZ. I^Llielle I. ^Iter. KesLmmtprämie. Laarwertli. krämienkreis ^bledens-koliee. 30 ü. 454.— ü. 57Z.— 6. 1230.— 35 „ 527.60 „ 693.- „ 1310.— 40 „ 626.— „ 850.— „ 1440.— 45 „ 759.40 „ 1065.- „ 1620.— 50 „ 943.60 „ 1387.- „ 1930.- 6. Ablebens-VersiekerunA mit ^vvan^iZ ^aliresprämien. iLbells II. 30 6. 607.20 N. 909.— 6. 1940.— 35 „ 681.60 „ 1039.— „ 1970.- «) „ 776.60 „ 1204.- „ 2030.- 45 „ 900.60 „ 1424.- „ 2170.- 50 „ 1067.60 » 1746.— „ 2430.- -6. Kemisedte Lwan^i^äkriZe ^b- u. Lrlebens-VerLielierunb. lab. X. 30 ü. 970.60 ü 1706.- t1. 3650.- 35 „ 995.80 . 1746.- „ 3310.- M „ 1035.60 „ 181.3.— „ 3070.- 45 „ 1100.80 „ 1932.- „ 2950.- 50 „ 1209.- „ 2156.- „ 3000.— ^ie okiZe 2ijkern neiden, AsvvLlirt äie lontine nebst äer Uü" ^vtZsItUolisv ^'bls'bövsvsrslolisniiiZ LiiroL 22 7s,1irö bei äer ladelle I. äie LüLksrstLttuuA sämmtliolisr ?7Liü1s2 niit 2^4 bis 4»/g0/o; äie Tabelle II mit 4»/g bis 5b/g0/o; äie labelle X mit 6» ^ bis 7°/g an einkaeben Zinsen. Oie prämienkreien kolicen Zevväbren äa.s Doxxslis Isis 211M VisrkLoLsv Lsr siü§s2Lli1tsv I^äwisu. Oie krsis lovilvs, ebenfalls eine Halbtontine mit etwas böberen krämien, Zestattet naeb einem .sabre volle k'reilieit mit Le^uZ auk Kelsen, ^obnort unä Lesebäkti^unZ mit ^usiiabme äes LrieZs-äienstes, sie ist UQS.Lksolit'bs.i' naeli sivsl, ULVsrkLl1dg,r naeb cös! ^abren unä Fevväbrt bei äer ke^ulierunA seebs verscliieäene Optionen kür äen LeruZ äes l'ontinenantbeils. ^u8lLüiikt6 ertlieill äie Oeueral-^^AtzulLr Lür 8t6i6rMarlL unä Lärnlev: Kidsr, KIoslenVviksgsssv 3V. 'W^allovlOli. 14-1 Linnon 24 Llunrlon werden alle Arten Ratten, Haus- und Feldmäuse, Küchenschwaben, Ruffen, Maulwürfe, Wanzen, rc. sowie jegliche Art Hans- und Feldungeziefer unter jeder Garantie gänzlich und gründlich ausgerottet durch die neuest erfundenen k. u. k. priv. Präparate. Versandt gegen Nachnahme und bar. Zahlbar in Wien. Nur allein echt zu beziehen im Oken». I-adons1oi»iuni VVien, VIll. kvr. 11961-92886 22, woselbst Chemikalien jeder Art erzeugt und alle Arten Recepte verabfolgt werden. « »VVIVIDI. » lilui'plslr 2, sise^ns» tisus empüeblt in Arosser ^usvalä flobvp1g8«»ekpe, flobvi'tplsloikn von 6. 4.50 auk^värts. Iiuktxi5to1sii von ü. 3.20 aufwärts. I-uflgevekne, Knsbkngv«eki'e u. gefsknlose Xinüvidpislolvn. Li86n8eki6ib6n mit figui'6n, Papi6i-8oti6ib6n. Revolver, von ü. 2.70 auswärts. 3-1 8ül86n unä alle 80N81IK6N ^^aKäartilLel. M'MDUWWUJAMWM 2u vorkauLvir- WWWZWWUMWN 500 8tartin 86kr Zut6 1890^'' kettauer "^6in6 r;u t1. 21.— pe. Hetl., ferner 8anä und 20 Net. Kieselsteine (^ur PÜasterunZ), ein neues noek nie Zebrauektes I^aneaster ^ÄZ^gewetir neuester Oonstruetion Oal. 16.— unä ein Zrosser, setioner Hun6. 2r» vvrps,vl»tv»- ^xvei Zrosse Keller saninit k'ässer unä ri^vei kleine Xeller oline k'ässer, 1 Zrosser Ltall samnit ^V^aZenremise, ferner ein Zrosses NaZa^in, letzteres w^äre als li'leisetiausselirottunZsloeal be-sonäers ZeeiZnet; bei iLStliut für Ztuliierenlls llv8 k. k. 6ym-ns8ium8 in 6iIIi. Reste küe§e, ^KLksioLI unä Lluäieii-erkolAS. Mliers ^uskünkttz ertlieilt äer Inbaber unä Oireetor: »Z»Vis «i»iosiv»i.cir in OiUi. Gedenket bei Wetten, Spielen nnd Testamenten des Verschönerungsund Fremdenverkehrs-Vereines. tur 6ie Luekbinäerei xvircl bei Ls.äsr in ketts-u autzenommen. i—i In 6er kuekäruekerei W. ö!an!<6 in k^eliau ^irä sofort ein kräftiger I-vI»rLHLi»Nv aukzenommen. Leiber muss im Lesit^e Zuter 8okul26UZni8S6 6er Vo1k8scIiu1e un6 ^'6nn mögliek einiZer Llassen äes Ilnter-Z^'ninasiums sein. do Ditz 6s6N6ia1a86N86liaft in 6sra2 (itzr nnAAi'iseli-kl'Anr. V6r8ick6i'unK8-6tz8tzIl86liAkt (Lrancro Lon^oiss) llüt. einsiv. Vs'WLlirleiLtuiiALfoiiä von ilEber 8^>2 Mllionsn üulLsQ, verziclisi't. I'slä- ULä XVisssntrUelits in 80Ü.6U6IH oder 8e1iov6iii VM" K6A6H k'susrseliallsv 2U dilligSiVN kräniien Vonkommenök 8ekällen ^enäen nagek unä eoulant derakli. ^ntrL»e üdernimmt und ^uslrüntte ertlieilt die Vertretung in k^kilLU bei ^oIiLiri» I^vrko. r«< )O« Qoläens IVleäLllls: karis, -^mstsräam, Laroelona. Vom 8ü6en: 8ta1. ?u»-Iils ^ei' Lülldakn, 2 Ttunlien. Xurort kleiekender^ Vom k^onäen: 81a1i'on 5eI6bsek äei'Ii. I( 8tsat8-bskn, I 81unlle. in Sleivi'msi'k. I^nrrnittel. 1'k'in!(Iv6iLer' ^»«ellen-I^IInen in (iold, Silber unä ^iekel, Mnsu reguliert, 2um LelkKtlrostbn-pr6i86 niit ?66ll6? liarantis. ^uek ist noek ein b^nsses l^a^er von Lvliolten-, 8c;I»wai2>vrl1-«ler-, tLüelleii-, (^oiiijiloir-, (^usl- unä XM'66lmu8-IIIiitzn, 80^16 einißsn ?6n61-IItii'6N vornUki;;, vveletle 2U Ktaunenä billiMn t'l-6i86n ^r'w^Iiok kiu8V6r1irruft ^er^en. Ilm ZütiMn ^uspruek ersuekenä, r^eieknst . ^l06^Ia6!>tun^8V0II ^08kf 68pal1I O 1__1 (iaick- lln6 Slllierrlrlieiter. II ooooosooooovDoo^ ^IIv Usseliinen küi' I^»n6^irt8e!iilkt unä ^Vvinbsu! küilge, k^M6n, ^ekervvalr^sn, LLemr^sel^inen, ^ükmasekinen, t^euwEn^er, ^frrr^ereelien, üeupl'essen, lll'68ekma8o!iln6n, 'a-/^PPLI'Lt6, 0b8t86kki1-Nasekinsn, l^örraparaw tü? Obst unä (^6mü86, Weinpumpen, Kel-lek'kiak'tiiiel, I^runnenpumpen, I^reii^LiiZEN, I^6oimaIvv3^6N, Viek-vvgZen, Nil6k86parator6n, k'uss-ksker, 6okrmÄ86kin6n, automat. ^irkencie Lüssfulwrprsssen, VVki80tini386lün6 n, k'lsetisetivvinZ-masekinen ete. ^Iles in vorrü^IieliZtei' ^ll8küInuuK 2N dilH^sleu k'rldrilj^8-xrtzi8en. 6aran1itz, d6iitzM6 2^rt1i1un^8moäAli1rittzn, krode/eit. MIisAmeiit liir I-siiSvirt8c>iM- iiiiS MML-LsMlijiieii lg. UvIIvn, ^ivn DEU-- II. krs.1ers1rs.sse ÜXsr. 78. 5—i keieli jI1ii8li'i8r1« 144 8ei1«n 8tarlr^« ?iei8ea1»1«x« in llenl8e1ter, i1a1ieiii8elier und 8lsvi8elier Sprseke »iik VeilsnKen xr»1i8 unä krsneo. Lolläs Vertrsturigsn werden iidsrall erriolitSt. Ilis pk^siologi« ilvi» I-iskv. von Pi'os688or k'. IV1itnt6ßr>22L. 1 o vsisLULt, äiesss xrsssLitizs, ^uksodsii srrs geüLs ^siL rL stüLisrsll, Io ILr. süüLizi rv sied uvL sg.üsu LinLsskivIsm 111 (278 Ssitsu voirriiL.) ^ . Oszea k^insenä. von 2 ü. sraneo oäer xezen ^aok-^Ül'^ek'I'eN! nakmv unfi-Lnkirt. vkrjlltM88ällttz8t6 X»tLlox «ler Welt. 3;llSLtis2sI1. (I^kus vsrzrösZerte -^risxabs.) In kook-elsß. /Vusstatt. rviok illust in karb. Oruok xsx. Lins. v. I8 Kr. in A'Iark. al8 Drueksaeks I^. LolmsILsr, LuLstvsrlag 2un Obglvek-^entung prksskii kiii' Ukin- unä Obst-Iilost n6U68l^6r, vor^iisHetister Oon8tru6tion, Ol'iZinal-k'abrikals mit eontinuirliek wirkenclem Ooppeläruekw^erlr u. Oruekkraft-regulator. Kai'LnIiek'l käek8le I,6i8tung8fätiigl<6i1! b>8 ru 20°/o 8rö886r als bei allen anäeren iT'resKen. s^ei 6er ki6i6k8ok8t-au88teIIunZ VVien 1888 naeti vor-ken^eganZener kaekmänniseker Lrprokuns mit 6em Ll'8l6N Pi'ei86 pi-ämüei-t. IrLllbkll- uvä Ob8t-Uad1wüdIkll fakl'ieieren 6ie alleiniMN I^abrilranten PK. Ms^GsnII, L Lo-, Vkivn II. ladorstrs-ssS 76. Irlinlniil^vIlrütliclieL' ^Iklsclliiien, Ki86ii^i688«l6i nnl! I).'lnii)t'!irinnnt^l nei !L 8j!«6ir»It»dl ikLtittn liii' >V6iii1)LU-uiiä ()l>8tvbl'^vpkLI'9t6 Dl'. ?rei8tvttian1e suk >Vun8dl ^r»1i8 und kiane». 8oIi6e Vertrete? enlss^reekenäe ?rovi8ion 6rwün8e1it. Vttl' ^^»kguk vtti» Imi1»tion6ii ^virü gewarnt. ?-1 Kunstllüngei'-I^slii'iksn VV>6n-2>vi8eIlendi'üeIi6il unä Oäsrvsr^, Ir. Ir. LelilssiSH, 6In^)ktz1^16n i1^i6 b68ien eonoenli'iei'ten llüngemittel al8: 6nano-, 8i»oliium- anä Xnol^Iienmelll-8uperpI>08pIiÄttz, (^Ililisalpvter, sollvv ekelsaures Ammoniak unü Xnocllenmelil, keru- KuailL, ^KoMSSSvKISvKk, LLiuil unä Viikmbki'gäüngkn. Lritzke unä LeZtellunZen delieden an 6a8 LsLirLl-Loiuxtoir: 'W'iöQ VII., I^in(l6r>gL886 2, 2U riel^ten. W IZMlZMWl 6—1 Lsstss ^in8iec!6-k^engamen1 in Rollen unä LoASn vorrätliiZ Iiei «. SIsnk« in pvttau. IM» V srtzindai'unK. InkolKv ^^rla8868 Ä68 k. k. k. U1ni8ltzr1um8 ä68 Innern vom 5. Fuli 1891) 2671, erlrlärsn >vir unlsr^tzielintzltz Vä6lrtzrm6i8ltzr ävr 81aä1 kellau unä IImKtzdunK un8 mit ävm in ävr 81l2nnK vom 23^ Full 1. «I. Ktzka88ltzn Vtz86l»Iu886 vinvtzr8tanä6n nnä verpHieliltzn nn8 laut tziKendrinäiK nnlvr-8eI»ri6l)tzN6r dei Ü6r 6stzN0886N86liaLt äer Läolrtzr nnä NüIIer äsponivrler VtzreindArunK 8i<;Ii an naeIitolK6nätz 8al2unKtzn 2U kalltzn: L8 ärtrk äa8 ^vi6 di8lier üdlielitz lxtzlräelL 2n äon krtzL86n von 1, 2, 3) 5, 10,15) 20 n. 30 Kr. in Ilinkunkt nivlil M6dr vvradkolKl >v6rätzn nnä 8oI1 mit 1. ^nKN8t 1891 nur klLdäek mit ätznr kr6i8tz von 2,4) 10) 20 n. 40 Kr. Luni Vtzrkauktz Kvlan-K6N) ^voäurelt 68 Lür äi6 (!on8UMLn1tzn Keraäo äitz868 ^vioIiliK-sltzn I^tzl)6n8nii11tzl8 Iviedler «ein >v6rätz, äio 60nenrrtzn2 ävr Läokvr 2n idrem Vorlkeile an82unül26n. Ftzäer äer OtzkertiKttzn verpkieliltzl sied) 8oda1ä or äi68s ktz8lKtz86l2ltznkrtzi86 niotilvinkäll, kr6i>vi1IiK2nr^aIi1unK6in6r 81rak6 von 10 A. 2U 6snn8ltzn ätz8 ktzllaner ^rm6nkonä68 nnä nnl6r>virtt 8i6lt im IItzi>tzrtrtz1unK8kaIl6 ^'eäor krtzivvilliK äer I^nl8eIi6iäunK ätz8 ^n886iin88tz8 ätzr NiUItzr- unä Läektzr- 6s6N0886N86liakt Ü68 6s6rielLl8d62irlLtz8 ktzllau. I^vUsu, am 24. 1891. Iltzinrielt 81ar^ lu p. «I086k I'ÜrIllNtzr IN. x. I'ranL kinttzrilseli w. p. ^nlon I^n86lLar m. p Uatkia8 Loätzlla w. p. rIo8. OrniK m. P. Hi0ML8 Unrlro^viö w. x. in NarZLretiien. ^NION 8oK w. x. in ^086llga,N26N. ^nlon ^Ve8iak w. x. in Hrda-ni. I^ril2 6lomil8eIitzKK w. p. in Naiders. I^sttsu von Ilki' Sürlsktte. ^1t68t6 Ltaät Lteiermarks, mit vielen liömer-Ilenk-mälern. Oie I^mxekun» k'unästritte /.aklreieker röm. LaureZte. ^leeresliöiie 2Z2 Linv^oknerxLkI: 4500. liäuserirakl A)Z. Leit 1888 autonome Oemeinäe. ^USLÜKS uuä 8ps.2ierKäLK6. (Oie mit * ke^eiekn. ^u8tlux^80l t6 kieten 8etiöne k'ern8ie1it6n.) 8tkliItl>Ll'Iv Lm Oraucsuai. ljaimLlIeen. *8ekIo88 OI»?l'pkttau. *Vo1k8xLi'1en mit leiek. ^Vini1i8eke 8e1in'ei!r entlang äer Drau. *81s(Itdt'r^ mit ^V^einZktrten, ^Valä unä anäeren Kulturen in unmittelbarer ^älie 6er Ltaät. ./^usüiiZe 211 V/^aZsn: *86t,Ios8 ^Vurmderx (1 Ltunäe). 8elilo88 OornÄll (1 Ltunäe). *8<:l^Io88 ^nllo88 Ikuriii8ek (V, 8tunäe). 8e1ilo88 6i'088-8onntL^ (2 8t.) 0rt8eliakten: 8t. Veit (1 8t.) *)lLidei'x (1 8t.) *)l»riL-Xeu8tist, WLllkallrt8kir6l>6 (2 8t.) 8t. ^oIiLNN (2 8t.) 8t. Larbar» (2 8t.) 8t. Nartin (2 8t.) *8t. Ilrdani (2 8t.) kiau-Ileim (2 8t.) 8t. )l»rxen (1 8t.) 8t. ^larxai etlwn (2 8tunä.) *8snrit8eli (2 8t.) 8t. kaidsrk», l^ollos (2 8t.) *koIen8ek»k (2 8t.) *8t. ^nürä (2 8t.) 8t. >VoILxanx (2 8t.) 8t. ^iitan (.8 8t.) *m. vreikalti^l^eit (3 8t.) 8t. liOrevrev (2 8t.) I^k8kvvet2 (2 8t.) 8eliiltei'n am k'us8e Var»8Vannen-, LL88in- unä k'reidaä, am Orauklu88e. I!Lseirds.1uLverI)iLäuiLß^. Dreimal täxlieli mit I^ri68t, Wien unä 8uäape8t. Varnisoii. K. Ir. IV. kionnier-Lataillon in Zer 8oxenannten gro88en, kleinen u. OominiIrLner-Xa86rne. (Intere88ante 6rüeIr6N8elllLA-unä kontonkalirül)unßen vom 8taätvarlrc^uai au8 8ie1itt)Lr.) Vast- unä vakeLLuser, Loteis. tlotel Woi8lr, 08terderAer, I^amm, 3 Lak68, 25 6a8tliäu8er. Vsv^erde. 4 ^N8tr6ietier, 7 Läelrer, 4 8aumei8ter, 3 Linäer, 3 Lrant-vvein-krennereien, 1 örunnenmaelier, 2 öuelibincler, 1 Lueli-äruelrer, 1 Lü<:li86nma<:li6r, 1 Lür8tent>inä6r, 1 OreeliLler, 2 l^ärtrer, 3 li'ialrei', 5 k"lei8(:l^liauer, 5 k^ri8eure. 4 Oerber, 3 Olaser, l 6olclarl>eiter 1 llan I8ellullma6lier, 3 Hutmaelier, 2 tvaniinteger. 2 Xür8eliner, 1 Kupker-, 1 I^l688er8(:limi6ä, 1 Optiker, 1 kl^otoZrapll, 1 kieZenscliirmmaelier, 4 8attler, 6 8etilo88er, 16 8okneiäer, 2 86limieä6, 20 8<:liu8t6r, 1 8eiler, 5 8p6n^Ier, 1 8teinmet2. 1 laperierer, 6 ^i861^16r, 2 löpker, 4 Illirmaelier, 1 Ver^^läer, 2 VVLell82ielier unä I^eb^elter, 1 VVel>er, 3 2immermei8t6r, 2 ^uelrerliäelrer. ULnäel unä InäKLslrie. 1 ljuetit^änctler, 1 ljür8tener2euZunA, 5 Lier-, 3 Li86n-, 2 Kalanterievvaren-, 5 Oetreiäe-, 2 6Ia8- unä kor^ellanwaren-, 3 Hol^tiänäler, 3 6ro88känäler, 2 lvun8tmülilen, 4 Lleiäer-, 3 li^ur2- unä 86linittwaaren-, 6 I^eäer-, 6 Nanukaeturvvaaren-, 4 ^lelil-, 1 ^öl)el-. 2 kapierliänäler, 1 kinZoken^ieZelei, 1 8a1ami-Lrr^euA6r, 10 8p6oereil^änäler, 2 86liw6ke1- unä 8Llpet6r-k!.asüneri6n, 2 Vieli-, 3 Weinliänäler. Liroken. Ltaätpfarre: 8t. 6eor^, I^linoritenpkarre: 8t. keter u. kaul LILms.. 8elir miläe, „8teiri8e1i68 6örr:." Nittlere 5Ltire8-Iemp6ratur 10—11° Lel8iu8. 8ümpke in äer IImZeliun^ Ireine. ^k^eliel 8el>r 86lten unä nur an Wintermorxen. Mttlere lie^enmenAe 886 l>i8 1094 Mllimeter Hölie, 8ammt 86I^ne6taAe. Linen 8olirot7en >Veeli86l äer XVitterunZ ^ikt 68 selten. üektiZe Winäe et)6nfg.ll8 8el^r 8elten, mä88iA lrommen 8elke vor-l»6rr86tienä au8 I^orävve8t unä 8üävve8t. IiLAS. ^m l)rau8trom6. OeZen ^oräen Ze86liüt2t äureli LerZe, FSZen 8üäen breitet 8ieli äas xro88e ?ettauer k'elä au8. OmZeben von VVein^ebir^en, äalier kür l'i'Lubenoui' bei äem i)bertlu88 an krülrreiken u. eälen 1rauben8orten K68ten8 riu empkelilen. rLeater. In äen Wintermonaten ^'öelientlieli 4 VorstellunZen. 17 Lt6rri<:Lts-./^Ls1s.1toii. 2 l^inäerx^ärten, eine 5-IrIa88iA6 li^naben- unä 1 b-IrlassiZs ^ääelien-VolIr886l^ule, IInt6r8ymnL8ium, beliöräl. eonee8s. ^u8ilr8ebul6, I^anävvirt86b. 8c:liulALrt6n. Vereine. k'euerwet^r. 6^^mna8ial-1Int6r8tüt2unA8V6rein, 0a8ino, Öital-niea, Nänner-OesanA-, Oeut8eli6r ^urn-, Nu8ilrv6rein (mit 8eliule unä I^armonieeapelle, 35 ^ann), Lauverein, Ver-8eliönerunA8- L k'remä6nverIrelir8-Ver6in (v6rLN8tLltet ?Iat2-mu8ilren unä VolIr8b6lu8tiAun86n), Ortsgruppe äes äeutselien 8eliu1ver6in68 unä äes Kermanendunäes, Kevverbeverein. ^oklllrällx^eils -./^nslalten. öligem. K^ranlrenbaus, I^anä8eli. 8ieebenbau8, LürZerspital. VerpileZsstation. »GU^ «koknungs- unä L.vdknsmMelpnsSss kisi' susLknsl billig. «Skki'S ^U5künf1s sntkvM kspsttWlIIigst äsn Vspsokünkpungs- unä fnvmävnvsi'kvki'L-Vki'sin psltsu. Fort mit dem Bohnenkaffee, kaufet LUVLPP'S lÜLlL ILS.Lvv aus der für Oesterreich-Ungarn vom Hochw. Herrn Pfarrer Seb. Kneipp allein priviligirten Malzkaffee-Fabrik der Ülr, llidvgvnL SM Lorivnsvv, Ter Hochw. Herr Pfarrer Kneipp spricht sich ganz entschieden gegen den Bohnenkaffee aus. Die Kaffeebohne,ist die Frucht einer Giftpflanze, der hievon erzeugte Kaffee hat nicht den mindesten Nähr« gehalt, regt wegen seines Giftgehaltes (Caffein) nur die Nerven auf, ja führt sogar die mitgenosienen Speisen halbverdaut aus dem Magen ab. Der Kneipp-Malzkaffee dagegen enthält bis 70»/g Nährgehalt, wirkl sehr beruhigend aus die Nerven und ist zudem bedeutend billiger. — Wem unser Kneipp-Malzkaffee nicht pur schmeckt, mische denselben mit Ö^ I' k" 12 m und er wird beim Trinken kaum einen Unterschied vom Bohnenkaffee finden. Er trinkt dann einen nahrhaften, gesunden und noch dazu billigen Kaffee. — Die Zubereitungsweise steht ans unseren Packeten. — Beim Einkäufe gebe man speziell auf viereckige rothe Packete mit dem Namen Gebrüder Otz und den Schutzmarken Pfanne und das Bild des Pfarrers mit Namensunterschrift acht. Bei ölzkaffee auf unseren Namen und die Pfanne. — Zu haben in allen befferen Colonialwaaren-Handlungen und wo derselbe noch nicht eingeführt, versenden wir 4'/, Ko. Packete franco per Post. LrexeuL au» Loäsusee. KLLKVVLK Öl.2. Für österreich-Ungarn vom Hydropathen Psarrer Kneipp allein privilegirte Malzkaffee-Fabrik.-Mg ^It deviikrt sexell ^s^knlci-anlctieilksi kestös kl-fi-i8Lliun§8§ö1^änI( kokil8eke»' Zäuki'iing. lempsl-tzuslls und Lt^^ria-tzuslls. 8tel8 fi'iseller K6likLl1i'eieI»8l6i' HiIlnnK im neuerdaulen ^^üllseliaelite mit äireetem Xulauke aus 6er tzuelle. 2u berikken: Durek äie örunnenverv^altun^ in kol^itbeti-Lauerbrunn, Llle ^lineralnLssertiancllunAen, renommierten ^8peeerei- unä OroxuerieAesckäkten unä .^potkeken. 9—1 2« verks-HLkv»- ^ «in viersitsiKer, ein Feäeelilvr ^ nnll ei» vil'kner uveisitsiKer § ^VsAeii, keriier »Itv k'tznstvi', § ^»lonsien, I^Itüreii u. 8. >v. in ä r Ksnisvka-Vai»»1»iIK I«n. 7S. 2vL^svI»rLttv»^i»LvLNvr. augemeino «eln-r«i1ung ailgsmelns Ssuvi>nrvI1uns kunäes. 2mLl monLtlicd, xanr^äkri^ ü. 2.^. 6rL2. LilonLtliek; kalbjädriA ll. 1.80. veulsoksn lunneidkonl ovulsvl,«,-Volksdot« IlerLusZeker Xj88liek 2-ma1 inonatliek, kalkMIiriZ tl. 1.80. Vsulsvliss Volksdisn Ü8ul86l^6 ^20^1 2-ma1 vvöekentlieti, viertel^äkriA Ü6UI8OII6 IroppLu, vvöelientl., vierteMkr. tl. 1.25. Ü6ul50l^6 ^Vien. 2-maI tLZHek, monatliek ^1*616 Xlaxenkurt. 2-mal vöelientliek, viertel- LZ»,»^»,, 'U's»»««»LN»HLO 2-maI täelieti, monatliek tl 1.40 1»6i Vl'SrSi' I SgvSPVST. Ldrukolen. >1it ^ustellunA monatliek II. 1.60 6PSL8I' V0lI(8dISl1 viertelMliriZ tl. 3.50, mit LeilaZen tl. 4.— 8Lmmt Krater ^Iorßenp08t unä ^^mts-tLßlick. viertel^äkriZ tl. 4.— (6rL2er ^IorA6np08t allein, täxlieli, viertel^äl^ri^ kl. 2.25). keiäe mit 6em Leiblatte „Lt^ria", monatlieli 3-mal, vierteljälrrix um 30 Irr. melir. Ki'srsi' «kovliendlaN ^ ^ «» 120 LalrburA, 6eut86linLtionLl6 kunä8<:llLu. 1-mal ^ monLtlic:li in HeMorm, viertel^ätiliA tl. 1.— üüsnbungen Wellung, 2mal Elientl., Viertels, sl. 1.75 «sliansls VMttep. kür 1891 fl. 2. - I^6^6 Inn8l)ruc:Ir, vvöelientliell, viertel- " ^äliriß ll. 1.— vbkI'SlkipvI'dlSlI in.kruelc L. IVlur 2-mal wöokentliek: viertel,)anri8 1 vO. Obei'SleSl'KI'-rLttUNg 2-mal. iistsni'eiokrsvkv foi'Si rettung 02^^ Ösleni'eivkrsvke ke«epde-rettung inonatlieli, viertel^äkrig 1 kl. llslüsutsoks Nunäsoksu Xun8t unä I^iteratur. Herau886l)6r K. n >Volk. Vierteljälirix kl. 2.— «-„»«sokes VoIksdIsN Lteienmsi'kisvkvs KvMki'bvIiIstt monam ^ viertel^jäliriA M !ir. Vnveplälsvtilv ilvulsoliv ^ilkont«. 6eorA Kitter von Leliönerer. 2-mal monatlieli, Z^nrjälrriA kl. 3.—. Ver8anät8telle: ^Vien IX., PorzellanAL886 41. Vifienen IsnüMiplsvksMiokv Lettung vierteljätiriß 3 kl. Für die Schriftleitung verantwortlich und Herausgeber: W. Blanke in Pettau. Druck von W. Blanke in Pettau.