zur Laibacher Zeitung. <^U 4ö1. /Vlnstag or» 17. December 18HH. Gubcrnial - Verlautbarungen. Z. 1997. Nr. 274lO. Verlautb a r u n g über Veränderungen bei verliehenen Privilegien. — Die hohe k. k. all gemeine Hofkammer hat nachstehende Privilegien zu urrlangcrn b,fnnd?n: l) Am 4. November l. I., .^. 4w5l, auf das 3. und 4. Iahl, das dem Carl Stabler unterm l3 Oc« roder !8l2 verliehene Privilegium auf eine Verbesserung, Firma und Vereaufsschilder von Holz, Blech und Leder, so wie Zuschriften aus Monumente und Aufschriften aus Portale mit clhalx-nl'n, aus allen Metallen gegossenen Lettern zu erzeugen. — 2) Am 4. November l. I-, 3. 4W52, auf das 2. Jahr, das dem Joseph Häußle, Inhaber einer lithographischen Anstalt zu Wien, unterm 14. October 1843 verliehene Privilegium auf eine Erfindung und Verbesserung in der Erzeugung der Spielkarten. — 3) Am 4. November l. I , Z. 4W54, auf das 4 Jahr, über Einschreiten der Bru-dcr Niithoffcr, das dem Johann Ncpomuk und Eduard Rcithoff-!363, auf das 3. Jahr, das dem Samuel Lur, k. k. Oberfeldärzte zu Wien unterm l6. November !8'l2 verliehenePliuilegillm auf die Erfind uno eines wohlriechenden Haaröles. — 6) ?lm ^ Number l.I., Z,/l'l5l6, auf das 2, Jahr, das dem Joseph Palkh und Carl Uffenhei-mer, bürgerlichen Handelsleuten z» Wie», unterm 24. October ltN3 verliehene Privilegium auf eine Erfindung und Verbesserung in der Erzeugung von eunve-x-conc^von glasernell Fenslertaseln von beliebiger Form und Größe. — 7) Am 31. Oktober d. I., 3- 43315, auf das 2. und 3. Jahr, das dem Thomas Bracegirdle zu Gadlonz unterm 24. October v. I. verliehene Privilegium auf cme Erfindung und Verbesserunng an Krämpel-Maschinen für Schafwolle und alle Faserstoffe. — 6) Am 31. October o. I., Z. 432l7, auf das l3. Jahr, das ursprünglich dem Marsilio Papafava unterm 23. Juli 1832 verliehene, und nach dessen Tode in das Eigenthum des Antonio Tomich übergangene Privilegium auf die Erfindung eines Mechanismus „allgemeine Hydropneumatische Maschine« genannt. — Zu Folge hohen Hofkanzlei-Decrctes vom 13. l. M., Z. 358l l, hat die obige hohe Hofstclle das dem Johann Ncpomuk Reithoffer zu Wien unterm 3. December 1841 verliehene Privilegium auf die Verbesserung, alle, wie immer genannten Gespinnste mit Hilfe des Kautschuks, zu dessinirten Stoffen zu verarbeiten, und auf oiese Art auch selbst Gemälde zu verfertigen, auf oie weitere Dauer eines, das ist: des vierten Jahres, zu verlängern be« funden. — 3u Folge des eingelangten hohen Hofkammcr - Decretes vom 12. l. M, Z. 45167, hat die erste österreichische Seifensieder-GewerkS - Gesellschaft das durch Cession in ihr Eigenthum gelangte Privilegium der Gebrüder Schiader, licia. 5. Jänner l8H7, auf die Er. sindung, aus der Migarin - Säure dichter zu erzeugen, laut Vertrag <.l. Wi^n 30. September !844, in das Miteigenthum der k. k. ausschließend privilegircen Milli Kerzen-Fa- W66 brikö - Actien- Gesellschaft dergestalt abgetreten, daß dieses Privilegium fottan ein gemeinschaftliches ungetheiltes Eigenthum der einen, wie der aodn'n Gesellschaft seyn soll. — Laibach am 23. November 18l'^. Klavl „no lanl»,ell,lllche Verlautbaru,lg»,l. Z. 2007. (l) Nr. W3W. Edict. Von dem k. k. Stadt - und Landrechte ln Krain wnd dem Georg Koller in Alpen, Bezirk Weisenfclö, rücksichtlich dessen unbekannt wo befindlichen Erben, mittelst gegenwärtigen Edictes erinnert: E5 habe wldtr dieselben bei oiesem Gerichte die k. k. Kammerprocur.itur, nolu'll»e des a. h. Montan - Acrar6, die Klage auf Anerkennung des l, f. Eigenthumes über alle Hoch» und Gchwarzwälder im Bezirke der Herrschast Wcisenfsls nnd Vesitzabtretung eingebracht, und um die richterliche Hilfe gebeten, über welche die Erstattung der Elnrede binnin W Tagen angeordnet worden ist. — Da der Aufenthaltsort des Beklagten Georg Koller, rücksichtlich dessen Erden, diesem Gerichte, unbekannt, und weil dieselben vielleicht aus den k. k. Erdlandcn abwesend sind, so hac man zu deren Vertheidigung, und >auf ihre Gefahr und Unkosten den hierortigen Gerichts-Advocate» Dr. Kleiüdicnst als lZurator bestellt, mit wrl« chem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. — Georg Koller, rücksichtlich dessen unbekannt wo befindliche Erben werden dessen zu dem Ende erinnert, damit sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestimmten Vertreter ihre Rechtsbehelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, und überhaupt im rechtlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wisseu mögen, insbesondere, da sie sich die aus ihrer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst beizumessen haben würden. — Laibach am 9. November l8l4. Z. 200I. (2) Nr. I0Y27' Von dcm k. k. Stadt, und Landrcchle m Kram wird bck^nnc gemacht, daß d>e M«,nga-relha M"Ni, geborne Hllbarmn odcr Hnbar, hiesige Wxths» und Hausbesii)c>s ^ Galtum, am 2/». Iull 1844 m>l Hmlcll^slmg emes shevertlagcs cl^lo. 23- Jänner ,807, ohne Descendenten hier >n ^ukach gcsio>bcn lst, und da dercn gesetzliche Erben dicscm Gcrichtc lnibe- kannt sind, so werden alle Jene, welche als Erben emcn Anspruch auf die Verlaffenschaft nach der oo.gedachleli Margarelha Ma,n zu machen l'ermellie'i, aufgefo.dert, solche«, bmnen einem Jahr, sechs Wochen und drel Tagen, von heute an, s» ^cwlß del diesem ^erlchre gellend zu ma» chen odcr mzwlschcn »he Schelfe dem auflest,lllen Eusator, Dr. Matlt), Kauzhizh, Hof-und Gerichts.-Ar>l.wcalen hler, an die Hand zu geben, als widligelis nach Verlauf der obigen Ft «st dlkse Vcrlasscnschafts.Abhandlung zwischen drn Er« tinnrcnden Elben elnqeantworlcl rve»dcn würoc. — ja>bach am 26 November i8/<^. Z. »962. (3) Nr. 10936. Von dem k. k. Stadt» und kandrechte >n Kram wird befa,im gemacht: Es sey von d,cscm Gerichte auf A,isuchcn der Kalharma Zorer wider Leopolo Gas^elolli, als Vuimund der minderj. Johann, Frc»»i,, Michael und Maria Kosch,er, w.gen schudig'N 70 st , Klags- und sxecutionsküstcn, ,n die öffenlli» che Vevsseiae'unq des d.r Exequnlcn gchori.-gen, auf 25« ft. /.5 kr. gcschayle»,, im ^.'ai-dacher Filde lle^cndcn Ackers sud Rcctf. Nr. 7Z0 und /3l, dann der edendort liegenden, auf 97 si. ,0 kr. geschätzten Wlcshälfte .^id Rcctf. Nr. 65 giwilllget, und hiezu drti Tcr« Mine, und zwa,: auf den d'iltcn Februar, lo. März und LH. Al),>l i9^5, jedesmal um 1c> Uhr Vu>lmtlags vor diesem k. k. Sladt, nnd Landrcchte mit dem Beisätze bestimmt wor? den, daß, wcnn diese Rcal'läten weder bei der ersten noch zweiten Fcllblctungs. Tagslil, zung um den GchäylM^sbetrag oder darüder an Mann a/lxaHt werden könnten, jelbe bei der dilllcn auch unler dem Scba'yuligsbelrage hintan geqcbcn wcrdcn würden. Wo übrigens den Kau stufen frel stcht, die dicßfalllgcn L»c>tallonsbedingni>Ie, wle auch die S.tatzung in der du-ßlandiichillchen N^gistratur zu den gewöhnlichen Amts^unden, oder bei dim Ver» treter der Executionsführermn, Dr. Ol)j>>,izh/ einzusehen und Abschnfccn davon zu vtllangcn. La,bach am 26. November i8ää> Z. 1962. (3) ^ Nr. W945. Von dem k. k. !Btadt - und Landrechte in Kram wird bekannl gemacht: Es sey von diesem Gcrichle auf Ansuchen des I)l>. Maximilian Wurzbach, Johanna Persoglia'schen lZessionar, wider H"ln W^'n^'l Joseph v. Abramöoerg, in l'ie öffentliche Versteigerung 1067 des, dem Exequirten gehörigen, auf 17799 fl. 28 kr. geschätzten, bei Wippach im Abelsber» ger Kreise gelegenen landtäfl. Gutes Trillek, gewilligel, undhiezu drciTernnne, u>,d zwar: aus den 10. Februar, lO. März und 14. April 18^5, jedesmal um lO Uyr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte mit dem Bei» sahe bestimmt worden, daß, wenn dieses Gut weder bei der erstcn noch zweiten Feilbictungs-Tagsahung um den Schähungsbctrag oder darüber an Mann gebracht werden könnte, sclbes bei der dritten auch unter dem Schä'z-zungsbetrage hintan gegeben werden würde. Wo übrigens den Kauflustigen frei steht, die dießfälllgen Licitationsb^dingnisse, wie auch die Schätzung in der d»eßlandrechtlichcn Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden oder bei dem Erecutio«,sfül)rer, Dr. Wurzbach, einzusehen und Abschriften dauon zu verlangen. — Laibach am 26. November 18l4._______ Ncmtllche Verlautbarungen 3. 1992. (2) Nr. "-"^^ Concurs - Kundmachung. In dem Bereiche der k. k. steyermärkisch-illyrischen (Kameralgefällen-Verwaltung lst eine G e f ä l l S - O b e r Ä »n t S - O s s i z i a l e n st e l l e nnt dem Iahreögehalte von achthundert G u l 0 e n , und der Verpflichtung zum Erläge ciner Caution im Gehaltödetrage zu besetzen. — Diejenigen, w.lche sich um diese Stelle, odcr illl Vorrückungsfalle um eine provisorische Oberamts Off'zialenstclle mit dem Gehalte jahrlicher 800 st. bewerben wollen, haben ihre gehörig belegten Gesuche, in welchen dle erlangten Kenninisse in der Zollmani-pulation und in der Warenkunde, und die allenfalls zurückgelegten Studien nachzuweisen sind, bis 15 Jänner 1815 im Wege ihrer vorgesetzten Behörden an diese Cameralgefallen-Aerwaltung zu leiten, und darin auch anzugeben , ob und in welchem Grade sie mit einem Gefallobcamten in Steycrmark etwa verwandt oder verschwägert sind. — Graham 29. November 18 ll. Z. 198^7"^) Nr. 4303. K u n d m a ch ll n g. Die wohllödl. k. k. Oberste Hofpostver-wallung hat mit Dccret vom 26. November d. I., Z. "°'7,^., beschlossen, die dermalen zwischen Marburg und Klagenfurt bestehenden wöchentlich zweimaligen Mallesahrtcn, auf wöchentlich dreimalige mit unbedingter Passagiersausnahme, vom !7. December 1844 angefangen, zu vermehren. — Die Matteposten haben von Marburg an jedem Dinstag, Don-nerstng und Samstag um 9 Uhr Abeudi, abzugehen , und den darauf folgenden Tag um 1 Uhr 25 Minuten Nachmittag in Klagenfurt anzulangen. Der Abgang der Fahrten von Klagenfurt erfolgt jeden Montag, Donnerstag und Samstag um l2 Uhr Mittags, und deren Ankunft in Marburg an dem darauf folgenden Tage um 4 Uhr 40 Minuten früh. Diese MaUefahrtcn schließen sich in Marburg an jene MaNepost an, welche zwischen Gratz und Trieft besteht, und mit dem Post - Eisenbahn-Train in Verbindung steht. — Mit Rücksicht auf die schou dermalen vorhandenen, und durch die Vermehrung der MaNefahrteu auf der Marburger-Klagenfurter Noute noch gesteigerten Nothwendigkeit einer bessern Postverbin» dung für Wolfsberg hat dle wohllöbl. k. k. Oberste Hofpostverwaltung mit dem eingangö-bezogenen Decrete beschlossen, vom 16. December d. I. angefangen, zwischen Wolföberg und Völkcrmarkt über St. Andrä wöchentlich 6 Botenfahrten einzurichten, welche von Wolföberg am Montag, Donnerstag und Samstag um ll Uhr, und am Sonntag, Mittwoch und Freitag um 6 Uhr früh, dann von Völkermarkt an den erstern 3 Tagen um 3 '/^ Uhr Nachmittag, und an den letztern um II. Uhr früh abzugehen, den Weg aber immer in 3'/, Stunde zurück zu legen haben. — Welches somit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wlrd. — K. K. Oberpostverwattung. Laibach den 6. December 18'N. Z. 2008. (l) »ä Nr. 7624. Kundmachung. Am 28. d. M. Vormittag um 10 Uhr wiro die Licitation zur Lieferung der für die städtischen Brücken erforderlichen sichlenen oder farchcnen Brücklinge, und der für die Uebel lagen der städtischen Canäle benöthiqlen eichenen Pfosten, in der magistratlichea Rathsstude vorgenommen werden. — Die Beistcllung dieses Gehölzes, welches auch abtheilungsweisc übernommen werden kann, wird auf ein oder drei Jahre nach dem Willen des Uebernehmers bedungen. — Zu dieser Licitation werden vorzüglich Holzlieferanten oder Besitzer der Waldungen mit dem Beisatze eingeladen, das; ihnen erforderlichen, Falles ein Dcpositorium von Seite der Stadt unentgeltlich zugesichert wird. — «Siadtmagistrat Laibach am 11. Dcccm!.'^ 1814. 1068 Z. 2006. (l) Nr. 7560. Am 30. l. M. früh 9 Uhr wird der licilationswclse Verkauf dcS magistratlichen Zins« und Zehent-Getreides, dann Forsthal dcrö sammt Haarzahling, aus dcr Einoienung vom heurigen Jahre, am Nathhause vorgenommen werden, als: Korn 6'Vz, Mctzen Hirse .... !9"/2, Haiden .... 9'^, ^ Haber . . . .21^ «/,2 ,. — Sradtmagistrat öaibach am li. December l8^l. Z 2012. (I) ^ Nr. 7733. Publicandum. Jene Hausbesitzer oderInspectoren, welche die Wege neben ihren Häusern in angemessener Breite vom Schnee und Eise nicht reinigen, werden hiczu mit Strafen im Gelde verhalten werden. — Magistrat Laibach am l6. Dc« cemdcr 1844. Z. 2000. (2) 3l«. 7 »2/,. Unler Pfandungs , Bewilligung dcs löb5 llchen k. k. Kre«samc«e der ächten auch unter dems.lden hllUacigege» bcn werden. — Stadlmaglstrat ^aibach am 7. December »844. Z. I99l. (3) Nr. 7622. Kundmachung. Am 20. d. M. Vormittag um 9 Uhr wird in der magislratlichen Rathöstube die Ab-steigi'rung der Rauchf^ügkchrcr - Arbeiten bei dcn hierortigcn öffentlichen Gebäuden für die Dauer dreier Jahre, nämlich seic l. November 1844 bis 3l. October I8'l7, abgehalten wer» den. — Stadtmagistrat Laibach am ll). Deccm, ber 1844. Vermischte Verlautbarungen. Z. 1994. (2) Nr. 1786. Edict. Von dmi Bez. Gerichte Echneeberg wird hie-init bekannt gemacht: Es sey über Ansuchen des Georg Mramor von Vezhaje, und Johann Wezhay von Mcllav^ , (5c>,io„ärc des Anton I iuichar oon Slu« gou, in die Neafsuminmg der auf Ansuchen des An- ton Intichar mit Bescheid vom 20. März l. I., Z. 5,3, gegen Gregor Bezhay von Kremmza, wegen i25 si. c. 5. c. bewilligten crecutiven Feilbictung seiner, der Herrschaft N^diischcg «uk Urb. Nr. 220 2N, u. Rectf. Nr. ^5^ dienstbaren, mit 12 kr. I ,,^»6dl. bcansaglti,, grrichtlich auf 525 fl. 30 kr. bcwcrthctcn Hubrealilät, sammt Wohn- und Wir/H» schaftsgcbciudcn, gcwilligct, und hiczn 3 neuerliche Feildictunqstcrmin^ auf den »7. Jänner, l 7. Februar und 15. März >845, jedesmal früh 9 Uhr in locoder Realität mit dem Beisätze angeordnet wo»den, daß diese Ncalilät nur bei dritten Fcilbietung unter dem Schätzungswcrthc hiiUangcgeben werden würde. Das Schätzungspiotocoll, dcr Grundbuchscr« tract und die Licitationsbedingnisse können täglich Hieramis eingesehen werden Bezirks-Gericht Schnccberg am 2,. Oct. »6/»' Z. ,995. (2) Nr. I753. Edict. Von dem Bezirksgerichte Schnecberg wird hie-mit bekannt gemacht: Es scy über Ansuchen des ^u-cas Sgainer ron Puchou, in die Rclicitacion der von der Agncs Strukel von Slrukcldorf unterm 23. October »859 um 558 fl. ,5 kr. im Erccutionswcge er» st^indencn, zul> Urd. Nr. 25l, , Rcct. Nr. 4(jä der löbl- Herrschaft Nadlischcg diclistbarcn .^6 Hübe ihres Ehegatten Ierny Strudel von Ltrukelsdorf, aus Ge--fahr und Kosten der gedachten Erstcherinn, wegen nicht zugehaltenen Üicitalionsbldingnissen, gcwilllget, und hiczu ein einziger Termin auf den »6. Jänner »845 Vormittag um 9 Uhr in loco der Realität mit dem Beisatze bestimmt, daß selbe hicbci um dcn fn'ihern Elstchungöprciä per 55Ü fi. ,5 kr. ausgerufen, und auch unter demselben hintangegcbcn werden würde; dann daß das Schätzungsprolocoll, der Grundbuchs-extract und die Licitationsbedingniffe täglich Hieramts eingesehen werden können. Bezirksgericht Schnerberg am 24 October 1944. Z. lQ93. (2) Nr ,736. Edict. Von dem Bezirksgerichte Schneeberg wirb hie» mit bekannt gemacht. Es fey über Ansuchen des Andreas Palzhiz von Pudop, gegen Jacob Urbicha von Podgora , in die erecutive Feilbietung der gegner'schen, 5l,l) Urb. 335 der Herrschaft Schncebcrg dienst' baren, gerichtlich auf 462 fl. geschätzten l^2 Hübe, wegen schuldiger 6 ft. 35 kr. c.5. c., gewilliget, und zur Vornahme derselben 3 Feilbietungsternnne, auf dcn »5. Jänner, ,3. Februar und »3. März lü'«5, jedesmal Vormittag um 9 Uhr in loeo dcr Realität mit dem angeordnet worden, das; diese ?1iealiiät nur bei dcr dritten Fei!bie:ung unter ihrem ^chätzungs-werthe hmlangegcbcn werden würde. Das SchätzungSprotocoll, der Grundbuchscr-tract und die Licitationsbcdmgliissc köimcn yicramts eingesehen werden. Bezirksgericht Schneeberg am le October »844»