.s- t»5 Sonntag, dm S9. ^ezemSer t87S. Jahrgang. Die „M.'rburger Zkitttiig" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Freitag. Preise — für Marbnrg: ganzjährig S fl., halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. S0 k; fürZustellUH-ins HanS monatlich 10 kr. — mit Postversendluig: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährlg 2 fl. InsertionSgebühr L kr. pr. geile. » ^>t ntlit Volksschule «nd dir Ko»strtli)lagt dtS 5., 6. «Nd 7. DytMbtr 1872 ill Marburg. (Von Professor Joh. Dominkusch.) (Schluß). Ehedem und noch vor nicht gar zu lant^n Zeit waren alte ouS^edientc SoldattN die ölhr,r d.r Voltsschule odrr chrsame Handwerker, die nelicn oder seibfl bri ilirer Hai»t erunsi. wohl auch mit Zuziehung ihrcr Ehehälfte, de» Kindlii» da» ABC, dat ElNmaleinS und duS Schreiben bei-brochlcn. Rutlie und Stock gall.n t'ls die bcsten Mtll)odischen Hilfsmittel; Schulhäuscr ivl^rcn noch ein seltener LuzuS und man «ränderte mit dem ttttingkn Schulluventare von HauS zu Hau« und schlug mit jeder ueuen Woche in ciiur geiaum!-gen Bauttststube inmitten des GtränscheS u aschen-der oder spinnender und sichernder Mügde din provisorischen Lehtsluhl ans. ..Seitdem aber sind die Idecn eines P.stal^zi resormotorisch auch in die entlegensten Dotsschulen ci'i^^fzogeit ^>nd die allgemeinen Forlschritte der haben mit deu ve»iäh>tcn Tr'idit'oncn j^c-brachen und den alten Sancrtclg ü'l'tjebrachtnt Schllndlians ausgelrirben. Pestalozzis Viilrebun-haben d^r Aufgabe der Volkösiznle sibeihl^npt, 'vjs auch dessen, was sie im Unterrichte ltisten soll, rine richtige ^I^eftimmung angebahnt. Wenn auch seine glnl)ende Litbe surs Bol? und sein, hellige Vrgeisterung si»r die Idee der LiolfSbüdung allerdings da und dort übertiiebene Hoffnunj^en weckten und unerfüllbare Bersprechungen hervorbrachten, sein Verdienst ist eS doh. der Erziehung zu ihrem eigenilichen Fnndamenke verholf^n zu yabrn, indem er die Mcnschliche Nalur und deren Entwicklung zum Ausgangspunfte nllcr pädago» giften Bestrebungen machte und d e naturgemiihe Földelung dieser Entwicklung als Ziel aller Er^ ziehungSthätigfeit hinstellt,'. Förderung einer lvahrhast iiatnrgkmahkn Cnl-wicklung des Menschrn ifl Aufg.ibe d^r Erziehnu^l ltberhaupf, Auf^jabe der Cchulerzikhung im Be-fondern, endlich anch Ansgabe deS Unterrichtes der Volksschule. D^e Kraft des Zöglings soll zu liner allfcitigkn, harmonischen Entwicklung gelangen und di«fe Kraftenlwicklnng nur durch llrbting an einem ti.t^prechenden Vildungsstoff kizelliar still'. Kenntnisse und Fertigkeiten sind demnach geivissermahen llrfache und Crgebniß des Unlcr-tichtes, nicht aber Selbstzweck desselben ; der Endzweck ist immer in der Bildung des Zöglings zu suchen. Die Neue Volksschule stellt sich folgende Auf-gäbe: Der Verstand eines Jilnglings, der vom L. bis zum 14. Jahre die AlltagSfchnle und die Forib ldungSschnle bcfucht hat, muß hinläniilich 'befähigt s'in. Mittheilnngen in der Mutter- und in einer zweiten LandeSfprache nach der AuKdrnck^-weise gebildeter Leute richtig und vollständig aufzufassen. Dcr Islnglittg kann ener zusammenhangenden N-dc unter klarem Verstättdniß folgen; er llrst cbenfo Verordnungrn, Geseße und Bücher auS dem Kreise all„emeiutn Wlfsenö; stlne Urtheiiskraft velmag zu beftimtnen, waS in den mündlichen und schrifllichen Mittheilungen dem Inhalte nach wahr oder falsch, der Form nach recht oder schlecht ist. Er ist geübt, r'chti^ ju denken und ftin? Gedanken richtig darzustellen, sotvohl im Reden als im Schreiben; es ist nicht über seine Kraft, rinen einfachrn, mündlichen Vortrag zu Hilten oder einen gsordneken schriftlichen AuffaK zn verflifs n; dclltlich und tonrichtig lieSt er Vor. so daß jeder merkt, er ve»sttl>e den Inhalt des Gelesenen. — Die mathematischen Grundvcr? hälinisse nach Zahl und Form hat er klar und mit volletn Bewubts in erfaßt; seiner geübten Denktraft ist eS leicht, zu berechnen nnd zu be« mefsen. waS im gewöhnlichen bürgerlichen Leben VOlkommt. Die Lage. Größe, Beschaffenheit und Eiltthcilnng scineS Vaterlandes kennt er genau; nirgends auf der Eide ist er fremd und in den Sternrn beivundert er strahlende Welten. Die Geschichte seiner Borfahren liegt offen vor seinem Blicke und dl ser ist nicht einzig bei seinem Volke festgehalten Word«'»!, sondern er hat die Geschichte der M ilschheit im Glundr>sie überschaut. DaS Reich der Nt'tur ist il)M aufgelhan; eS wurden 'hm dargestellt die wunderbaren Geschöpfe der Tlii.rwelt; die Pflanzen weiß er zu betrachten, nicht nur nach iljrein ^Itnhen. fonderu nach ilzreni kunslvollen und herrlichen Gebilde; er weiß, welche Schätze im Innern d.r Erde vorhanden find und die Einsicht in die Kräfte der Naiur bnval)rt il/n vor Abergianben. Anch das (Äcbiet der Kunst bli(b lhm nicht verjchlofsen. Sein Ohr unter-scheidet daS Schöne in einfachen Toniveifen U'd harlnonischen Kläagkn; er freut sich der Gabe des GejangsS ui>d mit geübter St mme veestärkt er das Lied der Andacht und des Jubels. EiN Welk d^r bildenden Kunst b, trachtet er mit Rührung und Vewnnderunti und seine Hand ist geschickt, die Umsisse einfacher Gegenstände zu zeichnen. So bildet die neue Volksschule ihi^en Zögling zum geistig-lhätigcn Menschen. Noch haben wir aber daS Zel di.ser Bildung zu bezeichiien: sie stlhit den Zögling endlich zur velnilnftigen Erkennlnlß seiner inenschlichkn Würde, lehrt >hn über sein geistiges Wesen und über dkfsen Wirksamkeit nachdenken, zeigt ihm die elvige Bestitn-mung und leitet ihi, auf dcn Weg der Tugend, auf daß er liingczo.ien lierde zun» Ideal der Nollkotnmenheit. zu seinem Gott, als dessen Ebenbild er geschaffen ist. yll^denln ülierjl'bt die Schule ihren Zögling dem bürgerlichen Leben und er eignet sich die Fertigkeit und Geschicklichkeit in irgend einem Be. russgeschälte leicht an, denn SinnsS- und Ver-standcskläfte sind entiuickell und geüiit. Er ist gtfallig und freundlich im Umgange, fleißig bei der Arbeit, treu und folgsam seinem Meister; frei von dtr Nolzheit des gemeinen Haufens, zeigt er überull eill fromines und froheS Gemülh und so wachst er heran zu »inem guten und t^üßlichen Bürger. Z'ie Erteichnng dieses Zieles seKt voraus: Rücksicht auf die Durchschllittsbegabnng dkr Schü-lcr. regelmäßigen Schulbesuch, zweckmäßige Lehr-lnitiel. bildende Muhode, abgestuften Unterrichts-l'toff, gnie Kl.,ssenablhulung. und in t)cr Folge: (Zlsireckttng des Einfluss S der Volksschule auf das gereiflce Jugendalter durch Anbahnung einer Fortbildungsfchule, vor allem aber neben unserem vortrefflichen VolksschulgeseKe materielle Besser-stellung der Schullehrer, einsichtige Schulbehördeu,-schulfreundlichen, opferbereiten SikN i« Volte und befähigte, tüchtige und charaktervolle Lehre». Denn für die Fortentwicklung deS Schullvesevs, welche einen wenig tritglichen Gradmeffer de« Volksgeistes abgibt, ist der Lehrerstand selbst einer der wichtigsten Faktoren. Wo es gilt. Neues a«. zubahmn und einen Schritt wm Bessern zu thun. ivird das Gelingen oder Mißlingen immer von der BÜdullg und Tüchtigkeit deS Lehrerstandes abhängen und auch die musterhaftesten Umgestaltungen und Verbesserlmgen müssen leere und todte Formen bleiben, »venu ste der Lehrer nicht zu wilrdigen veimag und auszufüllen weiß, wenn er seine Zeit und ihre Bedürfnisse und Gtrebeziele nicht versteht. Bei der Erweiterung und Vertiefung, welche gegenlvärtig fast Tag für Tag alle Gebiete mensch-liehen Wissens durch unablässige Forschungen und Untersuchungen erfahren und bei dem Umfange, in tvelchem die Errungenschaften deS Geistes den verschiedenen Beschäftigungen des bürgerlichen Daseins unterstüßend und fördernd zur Seite treten und ihnen zu einem immer größeren Aufschwünge verhelfen, ist jeder Einzelne genöthigt, freiwillig oder gezwungen seine Einsichten, seine Leistungen, seine Strebezicle dem allgemeinen Forlschritte an-zupassen, lvenn er sich nicht überflügeln lassen und hinter seiner Zeit zurückbleiben will. Nun tritt aber gerode die Schule mit dem Leben in so enge Beziehung, daß, je höhere An» spräche die Fortschritte der Zeit an jeden Mitle-bcnden stellen und eine viel größere geistige Ruh« rigkeit und Gewandtheit verlangen, desto ernster das Losungswort; „Vorwärts, vorwärts!" auch an den Lehrer herantritt, damit auch er den wach« senden Fortschritten dnrch fortgesetzte Steigerung seiner Leistungen entspreche. Die« ist aber nur möglich, so lange er selbst mit seiner Zeit »vächst und fortschreitet; sobald er nicht Mkl)r auf der Höhe feiner Zeit steht, ist er auch nicht mehr fähig und tüchtig, für dieselbe zu ivirken. Denn mit der Zeit schreitet auch da« menschliche Denken und die Idee der Erziehung stetig weiter uud wer nicht damit Schritt hält, dessen Tüchtigkeit verringert sich von Jahr zu Jahr, so daß er endlich, mit seinen Anschauungen einer entschlvundenen Zeit angehörend, als ein Fremdling inmitten einer neuen, unvermerkt aufgesproßten und von ihm nicht verstandenen Welt der Gedanken, Ideen, Bestrebungen, verlassen und vereinsamt dasteht — eine Ruine aus alten Tagen. Da der Unterricht auf der Höhe der Wissenschaft stehen und der Lehrer nichts lehren soll. lvaS tverthlos. lvaS zweifelhaft oder was verjährt ist oder durch die Forschung sich als falsch und unrichtig erwiesen hat. so folgt daraus von seltist, daß auch der Lehrer stets auf der Höhe der Wissenschaft stehe, daß er fich in sortivahren-der Bekanntschast mit den Foitschrittea und Re-snltaten der einzelnen Fachwissenschaften erhalte denen er seine Lehrstoffe zu entlehnen hat. Da ferner auch die Wissenschaft der Pädagogik von Tage zu Tage mehr liereichert und ausgebaut wird und in Uebereinstimmung mit den Fort- schritte« dt» Kultur die Id,e der Erz'»hung eben, falls eine stetige Fortbildung erfährt, so dürfen auch dem Lehrer die neuauftauchenden B,str,bun» gen und die Ereignisse aus pädagogischem Gebiete nicht unbekannt bleidlN: er muß also sowohl in Bezug auf snne allgemein^, als in Bezug aus seine pSdagogische Bildung mit der Ziichtukgeu dienen die Konferenzen aanz vor. züglich — wenn in denselben geistiges Leben und rege Thätigkeit herrscht. Alle Lehr«r sollten an de» Konfeeenzen in der klar bewußten Absicht theilnehmen^ ihre Verussbildung und ihre akge« meine Bildung weiter zu fördern; alle Lehrer sollten auch in jeder Weise freudig Hand dazu bieten. Jeder L.hrer sollte den andern gerne diene» mit seinen Kenntnissen und Horschun^en. sollte immer zu mündlicher oder schriftlicher M»t-theiluug derselben bereit sein, jeder Lehrer muß aber auch Belehrung und oppositionelle Ansichten Andeier gerne in Empfang nehmen. 3« diesem BeHufe wurden auch die L»hler der Echulbezirte: Umgebung Maiburg. Windisch» geistritz und St. Leonhard zur Lehrerkonferenz am b., 6. und 7. Dezember d. 3. einberufen. Sie erschienen fast vollzählig. Am S.Dezember »vohn-ten sie als Gäste der Sitzung des Marburger Lthrelvereius bci und zw^r von S bis 12 Uhr. Der schulfreundliche und um das Bolksschulwesen hochverdiente Herr Bez'rkshauptmann Seeder be-ehrte die Versammlung mit seiner Gegenwart und ward ihm dafür die freundlichste Begrüßung, und Nnelkennung Aller zu kheil. Auch Herr Dirkktor Dr. Elschnig, d^r aus zuvorkommendste Weise den Lehrsual der zweiten Uebungsklasse an der k. k. Lehrerbitdungsanst<»lt nicht nur sür die Üehr.r-vereinösitzun^l, sondern sür jämmtliche Konferenz-toge einräumte, wi,r erschienen und nahm den lebhaftesten Aniheil an den Verhondlungen. Um Uhr begrüßte der Obmann die Versammlung und eröffnete die Sitzung, worauf auch Herr Dir»ftor Dr. Elschnig die Herren Luj'ö herzlichste bewilltommtk. In dem hierauf gehaltenen Vortrage; „Volts' ichnllehrer, ivagss und erkennet euch selbst!" warf der Obmann dts LehrervereinS einen Vlick auf d»e Ereignisse deS vergangenen Jahres, insoweit sie die Schule und den Lehrerstand betreffen und ermahnte die Lrhler zur rechten, aufrlchiigen und herzlichen Einigung, denn in derselben ruhe ihre Macht. Herr D rektor Habianitsch hielt über die so wichtige Banksrage und Herr BolkSschullehrer Hönig über das metrische Maß einen sel>r beleh renden Vortrag, worauf der geschäftliche Theil der ^Sitzung schloß. Nachmittag um 3 Uhr hielt der Herr Direktor der k. t. Ober-Realschule Joseph Eßl einen sehr in-terefsanlen Vortrag über „Wärme im Geiste kosmischer Anschauung" und zeigte, wie der Volks-schnllehrer die lSrscheinungen der Natur dem jugendlichen Geiste aus populäre Weise beibringen könne. Damit auch der Elementarunterricht der Volksschule seine würdige Vertretung finde, eibot sich Herr Uebnngslehrer Miklosich. die analytisch-synthetische oder Normatwörter-Melhode auf praktische Weise und in slovenischer Sprache durchzuführen und entledigte fich seiner schwierigen Aufgabe zur Vollkommeven Zufriedenh'it Aller. Die hierauf eröffnete Debatte, an der sich mehrere Herren, namentlich die Herren Pfeifer. Tricbn k und Baumgartner betheiligten. war sehr lrbhcist und anziehend. Zum Schlüsse solgte „Schillers Glocke", eine Konferenzstudie von Professor Dominkusch. Aus der gedrängten Darstellung des Zusammenhangs des Inhalts und der 3dee deS Ganzen ging es hervor, vaß der Dichter alle Stilen des menschlichen Dliseius berührt und eine Menge Lebensverhältnisse und Lebensbeziehungen charakteri- ttlt hat. so daß man mit Recht sagen kann, die „Glocke" gehöre zu deu Dichtungen, die die tiefsten LebenSsragen und Lebensinteressen beschlagen. Und damit endete der erste Konferenztag. Freitag den 6. Dezember Vormittag von 9 bis 1 Uhr wurde die amtliche Lehrerkonferenz abgehalten. Der B zirksschulinspektor eröffnete dieselbe mit kurzer Hinweisung auf die Bedeutung und den Nutzen der Lehrerkonferenzen und hob besonders den genoffenschastlichen Charakter und den Geist derselben hervor, lvelcher in den Zusammenkünften walten Muß. «venu sie fruchtbrin. gend sein sollen, nicht sür den Einzelnen und seine Fortbildung allein, soidera auch für den ganzen Stand und seine wichtige Aufgabe im Leben. Nach Verlesung der Verordnung vom 8. Mai 1872. betreffend die Bezirkslehrerkonferenzen und der Geschäftsordnung ernannte der Vorsitzende den Volköschullehrer Herrn Joseph Triebnik zu seinem Stellvertreter. Zu Schristführern wurden die Herren Michael Poje und Vinzetiz Kotzmuth gewählt. Nachdem die Erweiterung der Tagesordnung einstimmig beschloffen wurde, schritt man zur Wahl deS ständigen AusschuffeS, dann cineS Dreier-KomiteS zur Berichterstattung über Anle-gung von Kindergälten, eines KomiteS zur Sammlung von Materialien für die Abfassung eines guten siovenischen Lesebuches, einer Kommission zur Verlvaltung der Bezirkölehrer-Bibliothek, zur Wahl der Delegirten in die Landeslehrerkonferenz und eines Fachmannes sür d n Bezirks-Schulrath St. Leonhard. Nach beendigten Wahlen beschloß die Versammlung, daß bei dem Umstände, als Marburg den Mittelpunkt der drei Schulbezirke bildet und die Konserenzen hier am fruchtbringendsten fich gtstaltea. alle vereinten Lehrerkon-ferenzen stets in Marl)urg abgehalten werden möchten. Hieraus berichtet der Vorsitzende als k. k. Bczirkeschulinspektor über den erfreulich auf-blühenden Zustand der ihm zur Inspektion zuge-wi^senen BolkSschuleu und erklärt die.Sitzü.' g um 1 Uhr als geschloffen. Nachmittags 3Uhr begannen wieder wisien Ichaf»l!che Vorträge über Physik, Chemie und Pädagogik. Herr Direktor Dr. Slschnig machte die BolkSschullehrer mit de« für die Volksschule nolh-wendigen physikalische» Apparaten bekannt und veranschaulichte alles durch Ezpcr'mente. H.rr Realschulprofeffor Dr. Reibeishuh führte äußerst interessante und gelungene chemisch, Versuche durch und Herr Gymnasial-Direklor Gutscher l)ielt einen belehrenden Vortrag über G dächtnißübungen. Die anziehenden Vorträge sämmtlicher Herre-i haben alle Anwesenden, unter denen auch der »vackere und äußerst thätig' und schulfreundliche Obmann des OrtsschnlratheS Unter- St. Kui^^und und Mitglied deS Stadt- und Bez rksschulratheS Mar-bürg Heir Maico. sowie der rülirige Ortsschul-aufseher von Schleinitz Herr Retschnigg nicht fehl« ten. zu großem Danke verpflichtet. Abends um 7 Uhr wurde der gemüthliche Lehrerabend im Hotel zur „Stadt Wien" abgehalten, an dem nicht nur sämmtliche Lehrer, die Herren Direktoren, mehrere Professoren der Mit-telschulen und der Lehrerbildungsanstalt, sondern auch viele Schulfreunde den lebhaftesten Antheil nahmen. Frohsinn und Heiterkeit, Witz und Laune wechselten unter steter Begleitung von deutschen und slovenischen Niedern. Erst in später Stunde trennte sich die heitere Ges'llschaft. U d so en» dete der zweite Konferenztag. Der dritte u-id letzte Lag, Samsl^g den 7. Dezemtier Vormittag war dcm Vtsuche dcr W.in-bauschule, der Colsuieschule, dem Asyl und der Südbahnwerkstätte und Nachmittag dem Besuche des Kindergartens der Frau Mina BerdajS und der Turnschule gewidmet. Der beschränkte Raum gkstaliet mir leider nicht, für diesmal all' das Nützliche, Belehrende und Schöne, »vaS diese Anstalten den Volksschullehrern boten, die vielen ausgezeichneten Lehr- und Hilfsmittel, die vortrefflichen Einrichtungen, überhaupt den mächtigen und unvergeßlichen Eindruck, den sie alle auf die Land-lehrer machten, zu schildern; nicht umhin kann ich aber, meinen wärmsten und tiefgefühlten Dank hiemit öffentlich auszusprechen allen?. Borstehern und Vorsteherinnen, dieser Anstalten für ihre so sreundliche und eisrrge Mitwirkung zum Go'ile der Volksbildung, namentlich dem Herrn Direktor der Wcinbauschule Gäthe, Herr» Pro-feffor Kallmann, Herrn Ober-Inspektor Puchelt und Herrn Werkführer Deutsch. Herrn Oberlehrer Jrgo'itsch, den tvürdigen Schivestera, der Frau MlN^ Berdajs und Herrn Turnlehrer Markel. llm l2 llhr fand das Festeffen im Hotel zur Stadt Wien statt an dem sich die meisten Lehrer und viele Schulfreunde betheiligten. Ueiter Toasten und Glückswünschen auf fröhliches Wiedeiseheu schieden Vie Lehrer des Volkes. Wie viel geistge Anregung, wie viel Beleh-rung und Genuß, wie manchen krästigen Impuls haben diese Tage in Marburg geboten, wovon ein trockenes Protokoll nur we«i^ zu siziren weiß. Da sahen und hörten wir unsere BerufSaenoffe» »us and rn B zirktn; da erweiterte sich unser Blick durch Mittheilung über d e Schulznftänl^e an anderen Orten, turch den gegenseirigen AuS» tausch der GedankM^'burg eine reiche Saat ausgestreut, die meist ohne viel Geräusch, aber deßhalb n'cht weniger seg nsri ich keimte unb Blüten und Früchte trug. Marburg, am Christabende lS72. Dit Wirlifamkeit der St««l»ßt»aU in ssziole» «iid «iilhschastlichf» Wie Sie s h n, spreche ich üb rall Von dem Staat, nichl irgend von einer besonderen Staatsbehörde. Es kommt mir an auf d.n Satz, daß itt menschlichen Dingen Ordnung und Gedeihen inil dem Wegfall einer verständi.» gebiet«nden ^ei!uag sofort zugrunde grht. bei der Entwicklung " der sozialen und ökonomischen Berhnttnisse so gut wie bei der Verwaltung deS HeertvesenS oder bei oer Einrichtung der Rechtspflege. Die weiteren Fragen, welche Personen diese Leitung übernehmen, mit welchen Mitteln sie dieselbe vollziehen, auf ivelche Weise ste ihre Ansicht über daS Nothwendige und Erreichbare bilden, liegen außerhalb deS nächsten Zweckes unserer Untersuchung. Niemand gluulit heute noch, daß ein hoher Staatsbeamter als solcher alle Lrbensvcrhältaisse b ffer versnhe als die unmittelbar Bctheiligten; waS ihn hervorhebt, ist nichts als seine Aufgabe, die Unparteilichkeit seiner Stellung, die öffentliche Pflicht s Bericht und Antrag der Kontrolkommission in Gasange-legenheiten — Antrag über die Aeußerung der ArmeninstitntS.Verwaltung in Betreff der Armen-betheilung — Bericht über den Rücktritt des Armenvaters Herrn Anton Walbiner — Einric^ tung eines Holzdepot-PlatzeS — Antrag des Stadt-ratheS über daS Gesuch des Herrn Johann We-Uldikter. betreffend die angeordnete Abtragung des auf seinem Hause neu erbauten zweiten Stockwerkes — Gesuch deS Herrn Johann Kotzbeck, betreffend die Zahlung deS noch rückständigen Betrages für die Kanaliflrnng des Stadtgrabens— Bericht über die Kanalherstellung in der Flößer-gasse, in der Kärntnergasse und aus dem Haupt-Platz —Antrag deS Stadtrathes, betreffend Genehmigung der Bezeichnung mehrerer Gaffen — Bericht- über die Mittheilung des LandeSans-schusses, betreffend die erfolgte Bewilligung zur Ausnahme eineS DarleihenS von 800.000 fl. im Wege einer Kreditoperation. (L eh re rv er e i «.) Am 2. Jänner findet eine Sitzung des Hießgen Lehrervereins statt und wurden n. A. auf die Tagesordnung gesetzt: Behandlung eineS Normalwortes, Vortrag von Herrn Pfeifer — Jahresbericht, erstattet von Herrn Hönig — Rechenschaftsbericht — Wahl der RechnungScensorcn — Wahl der neuen Ver-cinsleitnng. Letzte Most. Während der letzten Tage haben in Bi^h-men so viele Vriester um die StaatSunter» sttttzung nachgesucht, daß die beftimmte Tnmme t»ereitS erschöpft ift. Gin ungarischer Ministerath hat sich unterm Vorsitz veS Königs mit der Kolonisation der Militärgrei^e beschäftigt. Die Regierung in Konstantinopel V-nd-t den militärischen Maßnal^men Serbien» ihre ganze Aufmerksamkeit zn. Wom Mchertifch. Frautndorfer vlStter. Unter den deutschen Gartenzeitungen ragen die weltbekannten vereinigten Frauendorfer Blätter an Reichthum und Gediegenheit ihres Inhalts lveit hervor. Dieselben werden von der praktischen Gartenbau-Gcsellschast in Baiern (Frauendorf) herausgegeben. 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Jan«-r nicht mehr geschlossen und die Anitstage werden fortwährend jeden AienstSg, Asnnerstag und Samstag mit Ausnahme der Feiertage von 8—12 Uhr abgehalten. Grmeindt-Sparkaffr i« Marburg am 8. Dezeiiiber I87S._^ >»' «ni! «usISiiiIkkker LsrreulLlöiÄsi' stotto oigonsr Lnvugung n»vli »ÜAS8 zur Anfertigung empkivdit tUe KlvilterHaixllu»,? von ß70^ _____________ Mr AtnjahrsGeschenkt sied sinem ?. 7.ur ^'vnkißten ^i,i,:,!»«»« von — xut Assorttrt, oouvster unä su äv8»vttt biNixen ?rvi»vn — I5aLss.tti^. juv^vlisi' u. dvvkl. Sekiltimoistsr Sil üsklilirK. a«/ ei«» öesorAt, ?t»ci »sei <. IStnkaUit uncl von SilkVV^ uv 1 975^ _2U klietMon kreisen. K. s. konzessioiiirle ^^rivat-Ajieiltie, Hentrar-Keschäfts-Kattzkel des Anton Koi<»igH Ltsrrv»xa»so, !t»iQlueror'»oI»ss S»us Vilr. 2H2_ Dienst-Plätze. Arbtittr, 10-20, frästig nnd ^verläßlich, de» Lesen» und Schreiben» Ikiindig. ttege,» stttte Entlohnung, so i^lcich und dauernd. Kutscher, 4 H^niSknechte, eine ^verrechnende Kellnerin, Äö ??ch i NN en. 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LolinitlsrLokitsek; tt0ll»t8od: LriZxsr, Xxotlivic.; Lauerliruvu: Xpotdvicv; LtaLvL: V. limougolielc» .^potkeksr k'vittri ts: ,1. Visvs», >Vinä. V ^anä8dor?: V»«»ul»oo« ^pvtkskv; >Vai'asl!lv: klallor, Xpotbolcor. , Eine an der k. k. Lehrerinnen-BildnngS-Justalt zu Graz geprüfte und hier angestellte Industrie-Lehrerin empfiehlt sich zur Ueber-nahme aller praktischen und Glilanterie-Arbeiten, alS: Tapisserie-, Äpplikations-, Verl-, geschorenen hohen und Flachstickereitn, Tnch-, Leder-und Wolllslnmen-, dann aller Filet-, Frivoli-liiten-, Hiickel- und Strick-^^rbeiten. Hübsche ArbritkN sind fertig. llnterricht in und außer dem H^use wird nach ein r sehr lcicht faßlichen Methode ertheilt. Wohnung: Biktringhofgasse, Kämmerer-s^es Haus. (1022 ^toil ^«Ilooll, Sptnglermtister iil der Grazervorstadt, zngt dein grehrtkn Publikum ergebenst an, daß er das Spenglergeschäst seines scl. VaterS übernommen hcit und bemüht sein wird, den Ruf deS Geschäftes zu erhalten. Mit der Zusicherung proinpter und billiger Bedienung ersuche ich um geneigte Austräge uud bitte die alten Kundschaften, daS meinem sei. Vater geschenkte Vertrauen auch mir zuzuwenden. (1009 vt« ViUkoilklbrtll voll 943 M. pelerloiix«, liii>8l>rlikli. emptiskit idrv rsioliell Vorriitke von: von tl. 30—150 von ti. 60—12S . vou il 20—40 von il 13 -18 sämmtlioks Kkrantii't. 8pv2iellvr ?r6i300ur»nt ülier sNe iibrixsu W »tisnjxstlunxon xrktis. Auf 49 Ziehungen jährlich, worunter 3 Haupttreffer k fl. 250,V0N ? „ „ „ 200,000 1 „ „ „ 110,000 l „ „ „ 220,000 1 1S0.000 und noch eine große Anzahl ^ fl. 00,000, S0,000, 40,000, 30,000 ze. spielt ma» mittklst cinet Antheilscheink? unserer «plelg-i-«schaft Gruppe ^ unter 18 Theilnehmer zu 25 vierteljährigen Raten ä. V. — Diese beliebte Gruppe enthält sömmtliche i» Oesterreich existireiide» Staats-Ulid Privat-Aulehens-Lose, deren kursmShiger Erlö« nach volIsISndi.,er Ein-^hlung unter die Tlieilnehmer baar vertheilt wirdt Die gesejiliche Stempeltzc^ülir für daS Dokument betrag. . ein- siir allemal 99 kr. Gleich bei Erlag der ersten vierteljährigen Rate von K Gulden spielt man schon auf die nächsten Verlosnngen der Oi'vÄlt.I.nsS am 2. Jänner, sowie der «OiHtVn SvIiolnS, I8S4vr VrlestVr- und am selben Tage, der Ii»»»-driivkvr-IsvSO am 3. Februar zc. zc. Der I8Z9VI' tlttupllrelser! l8K4er liAunttrelker wurde am 1. Septbr. 1871 ^ wurde am 1. Septbr. 1ö70 bei uns üns Apieigtsellschllsttn und Natenschtine gewonnen. Ivechsesflulie llsr SZisfroiel,. lniiusti-ial kank vormals 950 VLou, Stksansplaß. (Nachdruck ivird nicht lwnorirt.) VSNliSSKUNßl. ^ür l^iö Iisrrliolis 1'IieilQ»Iuus vä1irov<1 Äor I^ranlillsit uncl «Iis ?k1i1rsiv1t6 ösKlsituvs sur Istzitöu Rudostätts msinss mir uuvsrxsgglioliSQ, Isidsr 2u sriid sQtrissönsu (Z»ttso, äss llvrru friti Klonliotoi', opriodt üis llntörzsiotinsis »Ilen k'rsuQllsll aaü Lv1ranllt,en, illsbösvQ^srs <1sm üsrrv Listions» Odsk kür Äis mir dv^lsssiis vawsQtliol» ^ossv Oilto» Iiislnit itirsu mnizsteu unÄ tistatxsmdltsu vanlc aus. Alardui'x. Ursula lllsudofsr. Zl?atzextrakt- mit Rücksicht aus die Aussprüche von Prof. ^ppvlTvr nnd Heller der Wiener Klinik ulid Prof. Ntvine^er snebst Deutschlands bedeutendster Lun« geiiklinikerZ mit der Hoff'schen Chartas tanerie nicht zu verwechseln, viel anfeuchtender als alle übrigenBrust-bonbouS besond. als die sog. Malz. boubouS, welche alle kein Malzextrakt enthal« teu. — Auf 11 Ausstellungen prämiirt. — Gegen 89« Husten. Heiserkeit, Verjchteimung ic. ^per Carton 10 k?.'^ Nr. II in Schachteln 22 kr., feiner 21, 40, 6L kr. vi^Depüt für Marburg' bei k. liolletniK, Tegetthoffstraße. Wilhtl>ii,>-rsir Mlj»r->«kten /«drik voll j08. XüMi'Is ä» e». Viele Tallstvde TeWS uach der Anall)se des Lotto (VII. Auflage. Preis nur 1 fl. ö. W. B. N.), Verfasser It. vo» SrUvt, Professor der Mathematik. Berlin, Wilhelmstraße 5, Mitglied mehrerer lviffenschaftlicher Vereine zc., sind gelvonnen uiorden. Untelzeichneter gehört gleichfalls zu den t««« Glüingen zu verpachten. Offerte nnd Anfragen sind an obige Gutsverwaltung zu adressiren^ (1004 suekt ist Iieildar! Ii)vlsgsu !u einem öuvli, veloliSL svöliLn II. IVIII. orsebisii nvd äem dsreiti ivIsR« eiuön vvräanilei» Ilivilvsrtakren i8t ^gäsrmanv 1rl»r ver«tAv6!ioI läarxestLlIt vou >uorkkoli. KAZz lt'olA lis^iötiea MaarLeuäuux vou 1 I'dlr. S 8xr. 2 Ä. II V'res. 40 ^ts. von 9741 ^ i» FlitnekeiH, ^laximiliansstrnsso tsr. 3?. 7«») vi« üliirlxii'xer kmiii>>lel»zi>li Übernimmt lu Misr Mbs uvä vor^inst äie8e1boll vom I'a^e aor kinla^V mit otms LüväisuvK, „ S'/sV» ^oi IVtäxi^er XiinäixuiiK, n «V° ^ 60 „ ^uek besorgt (1io3s1bg (?vn ILIi»- unä s11«r I)0rsenwt^3giZ6n ^srtli-vLkeetsu «um je>v«i!igev "I'aKegeouls, sovis Speoi>I»ti<»i»»KAuß^v uvä ia jeäor IIö1»o. Lei LWvv^SNlcäufsn, velei^o clure!» uvgvrs ^voligolstubv aus^eiudit veiäev, könuva auod äor XilnäiKuvK untsrIieKSuäe LivlaKvii okns Xllm>Is>UNg aik? vervsQävt ^eräen. ver VervottunMalli. Soeben ist erschienen die des weltbekannten, lehrreichen BnchS Dsr psssönlivka 8vkuti. von vaurentins. In Umschlag versiegelt. Tausendfach bewährte Hilfe und Hei-lllng (LOjährige Erfahrnng) von Tchwckche-zuständen de» mmml. Geschlechts, den Kol^n zer: rüttender Onanie und gefcblecbtlieberExzefsr. Durch jede Buchhandlung, in Wien von Gar! Pol^an, Wolljeile 33, zu bezielieii. Preis fl. 2.40. mit Postzusendnng fl. 2.50. »M^Bor den Nachahmungen und AnSzügen dieses Buch» — kleinen Sudelschriften, die unter den Titeln Jugendfreund, Celbsterlialtnng nnd ähnlichen in fast allen Zeitungen marktschreierisch aus» geboten werden — wird wohlmeinend gewarnt. Da-her achte man darauf, die echte Ausgabe, die Orisiinal-Ausgabe von LanrrutiuS zu bekommen, »velche einen Oktav-Band von 282 Seiieu mit LV anatom. Abbildungen in Stahlstich bildet und mit dem NamenSstem pel des Verfassers versehen ist._l!»6? M«rburft, 21. De».. fWochenmarktsbericht.) veizen fl. tt.w. »orn si. S.8S, Gerste ft. 0.—, Hafer fl.1 90, «ukurutz fl.8.S0, Hirse fi. 0.^, Hirfebrein «. S.vb, Heiden fl. S.20. Erdapfel fl. 1.40. Bohnen jl.4.60 pr.Metz. «ttkuruhmehl fl. 8.-. «eizengries fl. lö.50, «undme!,l fl. 12.-. Semmelmehl fl. II.—. Weißpohlmehl fl. l0.—, Schwarjpelilinehl fl.8.— pr. Tnt. Heu 1..?0. Lagerstr^'h fl. v.—, Hutterjlroh fl. 0.—. Strenstroh sl.l).9V pr. Cent, ötiudfleisch 2«. Kalbfleisch S2, Schwetnfleisch luna SV. Lammfleisch 22, Speck fr. 84, Rindsch.nalz 60, Schwein-fchm.'lz 44, Schmeer LS. Butter S4, Topfenrüsel2. ZwiebellV, Knoblauch 24, Kren 10, «ümmel 48 kr. pr. Pfd. Sier 2 Et. 7 kr. Milch frische 14 kr. pr. Maß. Holz, ijart IS" fi. 5.90, dto. weich fl. 4.60 pr. Klafter. Holzkohlen hu,t fl. 0.60, dto. weich rl. 0.40 pr. Viepeli. ?>ettan, 27.Dezemb. (W o che« ma r ktS be r ich t.) Weizen fl. ü..^0. Korn fl. 3 30, Sersie fi. 3.20, H^fer fl. 2.10, Kukurutz fl. L.4S, Hirse fl. 8.50. ^>eide>» fl. L.SV, Erdäpfel fl.1.30, pr. Meß. Cillklllls vli« Weilljitm, alt'M Mtssitt.1. Kupfer, Zin.., Ciscn, Klauen, Noß- utld Schiveinliaartn, Borsten, Leimledcr, Schaflvolle, Sch.is-,Kcilb- und Hästnfl Uen, Rauh, lvtiaren, ollen andere» LlUldrSprodukten und An-liquilaltN im G^oßrn und Kleiukn. tskob 8vklssinMi' in Marburg, Äurgptap 8. V16) neben der St« ierm. Tseomptc'Bank. Wilhtlmtdsrstr Maliprßdl»kte»fßbrik Warnung. Die Geselti;;tk lliarltt Jedermann, aus ihr«» N.unen Niemanden und wenn es ouch ihre eigenen Kind«r ttüren, etwa», sei eS »vas immer, auf Borg zu geben, da sie teincsfallS und auch für Nirwandln etlvas zahlt. Barbara Drnschvvetz, I00tt) Grundbtsjperin in Unter-Hanau. ZM^Berpachtung. Aus der Vesitzunfl Frauen Hof, l Stund von Marburg, sind 7 Joch A,i?er und B» Iocb Wiesen sammt Leustlid l ji» «».inzen oder ihril'vci'e aus mehrere Jahre zu verpachten Nähere« beim Besitzer. Post Kra ue njh os.(1018 D M / verseodet i^ns Fran eo Anfragen (ü kr.M H « Pono) der Professor dn MatheW t IR. H". Berlin,W « ^ z W lhelmstraße ö, seine neueste W I SewinnliAe (nicht erst ge«n> « ' Vorauszahlung, wie viele seiner tze-« « ^ trügerische« Rachahm r, die anonM» W tV l mehrere Zeitungen gegen ihn aUf M H » / bchteu und verläumdeten) nehst M M N 5 Aufklt!rungen über seine Wissenschaf».W H . s lich erkannten und, ivie b.i unS l!e-D ! kaunt. allgemein alücklich beH MV währten Lvttv-Jnstrnktivne» Iv M *) Sine solche Anfrage können wir empfehlen. W » v.M Eise»bahu-Fahr«rd»ung filr Marb«r>. Perfonenzage. Bon Trieft nach Wien: Ankuttst e ll. 2l M. Früh nnd «i ll. 4.'» M. Abends. Absahrt ti ll. 38 M. Krüh nnd 6 U. b? M. Abends. Von Wien nach Tri est: Anfnttst 3 N. 18 M. Früh »»nd 9 U. — M. Ab0(>, mit Versiusunts -n 5'/. S'/.7° «"/. S'/.7« xeg^en 8 Iss», 14 'I'»xe, 30 'I'«sse, 60 1'age I^ünöiKu»«^. Li« im Ilmlituke bekncklivlivn oivlit xekiinllixten (!»«s«»cl>eine xeiiissse» vom odiL^en 1'sgie »n ^ie kökoro VerÄnsunx. Di« Minsen liönneu bei äer kiillllixunx im Vail>i»vi» betioden unti iliv VaviUIsrkekAtlllun^en «vek i» allen I^nmles Noupklll^Itek veslerieiel» llnzara« ie8e» ver«!en. «gev (Viachdfttckwird nicht h.>ttorirt.) INnL K l!omo- un«l I Xoglsvivli 1.08 lspielt wtttt mittelst vine« .^ntkeilge Ii eines uusvi t^» 8pivlKe8v1l8oIiatt (Gruppe? ( ! unter 18 'kkeilaekmer 2U Z5 vikrtel^iltt'i^en It«ten ^ it. 7. WW^ (Zlt-icil livi ^WW slvr ß>. V m»n svilon «uf <1ie näeksten VertosnnAen <^er ttm 2. elänner, ^er Lomo-Iivntsn80l»vinv »m selben ^age, cler 8s!m I.0SS n»n 15. .lAiiner, äe» LlOfZf-^oss am 30. Männer, cler Konoi8-!.080 «m I.I' ebi. vte. mit llaupttieisern von lllioi' cTrsI iitkrlieti. vollLtälläixer Liv2k^1uvx ^srÄen e xevvnnen. >VveIi8vl8t«bs ller sind heilbar. DaS belvührteste. wahtscheinlich einzige Mittel hiefilr ist die (77t? v»a Vr. Z?«ttlsan, vorzüglich anlvendbar bei rheumatischen Gesichts-, Brust-, Hals- und Zahnschmsrzen Kops, >>and--und tlniegicht, Gliederreißen, Rücken- und Lend.nlvch u. s. w. Tanze Pakete zu 70 kr. und halbe zu 40 kr. bei Äßvli. in «ptisoll« »rS^wpto t?all8uvkt) livilt Iiristlioli äor Lporialkr^t fitr Lpilspsiv K)».'. o. Itibnlitt, l^oittsev otrs»»« 4.'). — .^ujxsndliokliok Älier t«u«enck ?atisvtsu in kvdsuülun^. Wilhtlinsdorfer MalMriltt-Aonboi» Nl t Nileksicht auf die Aussprüche der Pros. ßVppt lAvp, IlvIIer und ^Utbst Deutschsaltds bbeutendster ^^ungenkliniktrj anseuchtender als alle übrigen Brustboi>bons. sind zu haben (pr. Carlo., 10 kr.) i>i Marburg bei A. Kolletnia. Traetlkoffstr. Mit e.