Mlnftia pfiftma v ifofovInL 7f, lafirgang fnchcint wAcbentlicb sectis»mai (mit AwiiaIiiim dn* Feiertage). Schrift-leitnog, Verwaltunji und Buchdnickerei Tel. 25^7, 35^ 25-69. Maribor. Ropalillca alle« & ACaotitkriple werden nlcbt retoumlert Anfraffen Rftckporto beUefen« Nr. IIS Sonntag, den 21. Maf 1939 Inseraten- und Abönnements-Annahme in Maribor, Kopaliska uiica 6 (Verwaltung). Bezugspreise- Abholen monatlich 23 L)ii^ zustellen 24 Din, durch die Post monatlich 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1.50 und 2 Din. Preis Din 2'— SHoriloitr ätUnng ehindem noch einengen. Er verdiene daher allseitige ent-fprechendejF.afdening. Am Schlüsse seiner Künd^Soiing teilte Außenminister Qa-ffencu' mit, der Bau einer großen Autostrasse geplant sei, die von Beograd über Bukarest und Sofia nach Saloniki fuhren solle Wie demnach aus dem Munde des rumänischen Außenministers zu hören war, sind die Voraussetzungen, unter denen di« Bälkäm-Union errichtet worden war/Iii dem Sine unterstrichen worden, daB 'da«.fttT^s j^h wie vor als ein Block" Staaten zu be- frachten sei. Wenn wir auf den Abschluß des iUrkisch-englischen Beistandsvertrages blicken, so muß — um in diesem Zusammenhange die Schreibwelse der Tnaßgeblichen Beograder Blätter »Vre-me« und »Politlka« anzuführen — der leise Verdacht ausgesprochen werden, daß die Türkei im Falle von Auseinandersetzungen keineswegs mehr in der Lage sein dürfte, diese Neutralität zu beobachten. Durch den Entschluss der Türkei ist keineswegs die Politik der Balkan-Union verändert worden, sondern lediglich die Politik ehies Mitgliedes dieses Bundes. Daß aus diesem Grunde eine Überprüfung der Grundlagen der Balkanstaatenpolitik notwendig geworden ist, geht schon daraus herfor, daß nach Informationen, die in Bukarest in Umlauf gesetzt wurden, die Außenminister Ruin ä i e n s und Jugoslawiens, dieser beiden stärksten und wichtigsten Staaten der Union, in Bälde zu einer Aussprache zusammentreffen werden. Die Zuzammenkunft wird nach obiger Information möglicherweise an Bord eines Donaudampfers stattfinden. Der Balkan, dessen Neutralitätswille wiederholt manifestiert wurde und der es nur seiner konsequenten Befriedungspolitik zu verdanken hat, daß die zu ihm gehörenden Staaten auch inncrpolitisch keinen wesentlichen Erschütterungen ausgesetzt wurden, bietet im großen und ganzen ein Bild der Ausgeglichenheit. Allerdings gibt es auch hier noch Spannungen, die im Eventualfall gefährlich werden könnten. Eine dieser Spannungen bildet das bulgarisch-rumänische Verhältnis, welches infolge der jüngsten bedauerlichen Zwischenfälle in Slllstria, RuSCuk und Varna nicht unwesentlich belastet wurde. Bulgarien will nicht aufhören, die Dobrudscha zu fordern, die vom Gesichtspunkte der ethnischen Zugehörigkeit sicherlich bulgarisch ist. Auf der anderen Seite ist Griechenland, das durch die territoriale Neuordnung des Vertrages von Neully den Bulgaren den Weg in die Ägäis verleßt hat. Es ist zu bedenken, daß Bulgarien außerhalb des Balkanbundes steht und sich weigert, diesem Frie- 9ronfrfU|^ 1^o(R £onöon und Olto^fau für einen Sermittlungttoorfdiyiag )u oetDinnen L o n d o n, 20. iMal. (Avala) Der hiesige Sowjetbotschaller JiA a i s k t Ist gestern um 22 Uhr nach Genf abgereist, wo er an den Beratungen des Völkerbuudra-tes teünehfnen wird. Vor seiner Abreise nach Genf hatte Botschafter MaisM eine längere Unterredung mit dem* auBeapott-tischen Berater der englischen Refienug SirVanslttartyder eine Aosipnielie über die Sowjetvorschllge wünscMsii Der offizielle Vorschlag der englischsn Regle-rong im Zosenmenhange mit. den bMie-rlgen russischen Vorschlägen Ist erst für Mitte kommender Woche zn erwarten, n. zw. nach einem ffir Mittwoch antieranm-ten englischen Kabinettsrat Die englische Regierung wird die Zeltspanne bis zur Mitte der kommenden Woche dazu bentit-zen, diplomatische Verhandlungen mit Paris, Genf, Warschau und Bukarest zu pflegen, um die Grundlage für die an Moskau zu erteilende Antwort ztt erhalten. In Londoner politischen Kreisen Ist man der Ueberzeuguttg,; dBß die britische Regierung nichts nnveräiicht lassen werde, um die Sowjetvorschläge zufriedenzustellen und sie mit den englischen Verpflichtungen sowie mit den Erfordernissen der europäischen Gesamtlage in Einklang zn bringen« L 0 n d o n, 20. Mai. »Daily Telegraph« will in Erfahrung gebracht haben, daB die Sowjetregierung an weite ren d^omatlschen Ver!iandiungen niclit Interessiert sei, wenn sich die britische Regicfung nicht zur Annahme des russischen Grundsataes der vollen Wechseisel-tiglieit der Bdstandsverpflichtung bereit eiidärt Der dlptomatlsche Korrespondent des »Daily ExpreB« meldet,daß augenblicklich keine von beklen Rej^run gen zu Konzesaiooeu bereit sei. Die White Hall >el vorher zu weitgehenden Hönzes-sfcmen gegenüber dem russischen Stand-punkt bereit gewesen, doch Sei nach der am Mittwoch stattgefundnen Plenarsitz-zung des englischen Kabinetts eine Reak- tkm eingetreten. In dieser Sitzung sei der nreprOnglich angenommene Plan ehier dl-relcten französisch - britischen Garantie Sowjetrußhuid gegenüber fällen gelassen worden. Die Tatsache, daß Sowjetbotschafter Malski in seiner Eigenschaft als Präsident der Genfer Ratstagung London verlassen und sich nach Genf begeben hat, bringt eine weitere Erschwerung der rus-sisch-engltochen Verhandhtngen ffir die nächsten Tage. In politischen Kreisen sieht man dem genannten Statte zufolge eine weitere Gelegenheit für eventuelle Fortschritte in diesen Verhandlungen erst in den Pariser Besprechungen des englischen Außenministers I^rd Halifax mit Ministerpräsidenten Daladler und Außenminister Bonnet. In London glaubt man, daß die französische Regierung, die den schleppenden Verlauf der engUsch-sowjet russischen Verhandlungen mit Besorgnis verfolgt, einen Kompromlßvorschlag bereithält, der Aussichten für eine Annahme sowohl in Moskau als auch in London besitzt 3uBßl in 0ttau?a 0 11 a w a, 20. Mai, (Avala.) Der Einzug des englischen Königspaares in Ottawa vollzog sich unter unbeschreiblichem Jubel der Bevölkerung, die den beiden Souveränen stürmisctie Ovatkmen bereitete. Nach dem Einzug in die Residenz des Generalgouvemenrs empfing Seine Majestät König G^g VL das bei der kanadischen Regierung akkreditierte dlplo-niatische Korps. Ottawa, 20. Mai. (Avala.) Zum er- sten Male in der Geschichte des Empire feierte der König von Oroßbitannlen und Irland seinen Geburtstag offiziell auf dem Boden Kanadas. ,pet bedeutsame Tag wurde in Kanada ziim Nattonalfeiertag erklärt. Aus Anlaß des Geburtstages des Königs fand ge^em in Ottawa eine große Truppenparade vor dem Königspaar und den Ehrengästen statt. Nach der Parade erfolgte im Palais des Generalgouverneurs ein großer Empfang. Belgiens neuer Gesandter in Beograd. B r ü s s e 1, 20. Alai. (Avala) Die belgische Regierung hat ihren bisherigen Ge sandten in Prag T i s s e t zum Gesandten in Beograd ernannt. Dr. Chvalkovsky nach Berlin. Prag, 20. Mai. (Avala) Der frühere tschecho-slowakische Außenminister Dr. Franz C h v a I k o v s k y, der bekanntlich zum (jesandten des Protektorats Böh men und Mähren bei der Reichsregierung in Berlin ernannt wurde, hat sich gestern abends nach Berlin begeben, um seinen Posten anzutreten. Der Wirkungskreis des Protektoratsgesandten wird sehr Morgens ein Dienst an dM Schönheil- Abends ein Dienst an der Gesundheit! _ ——— 0606M «HMST61N beschränkt sein. In seinen Wirkungsbereich fallen die Beziehungen des Protektorats zum Reich und über das Reich zum Ausland. Er wird aber keinen Einfluß auf die innere Gestaltung der Dinge im Protektorat nehmen, da die Angelegenheiten ausschließlich in den Kompetenzbereich des Reichsprotektors Frh. v, Neurath fallen. L 0 n d 0 n, 30. Mal. In Schweden wer den gegenwärtig von der Firma Bofors-Nobel auf Rechnung der britischen Armee zwei neue Typen von Fliegerabwehr-Gc-schützen hergestellt. Es handelt sich hiebe! um 22-mm-Kanonen, von denen die eine FArt in Flugzeuge eingebaut, die zweite als Schnellfeuergeschütz eingerich tet wird. Evangelisches für Maribor Sonntag, den 21. d. findet der Gemeindegottesdienst als Muttertagsfeier um 10 Uhr vormittags in der Christuskirche statt Anschließend daran um 11 Uhr Kindergottesdienst. Zürich, 20, d. D e v i s e n. Beograd 10, Paris 11.78, London 20.82, Newyork 443 drei Viertel, Brüssel 75.70, Mailand 23.40, Amsterdam 239.25, Berlin 178.50, Stockholm 107.25, Oslo 104.62, Kopenhagen 92.P5, Prag 15.20, Sofia 5.40, Warschau F3.75, Budapest 87, Athen 3.90, Istanbul 3.60, Bukarest 3.25, Helsinki 9.18, Buens Aires 102 drei Viertel, denszweckbündnis beizutreten, solange nicht seine Aspirationen Rumänien und Griechenland gegenüber erfüllt sind. Jugoslawiens Rolle in dem Widerstreit dieser Interessen ist keineswegs leicht. Einerseits ist Bulgarien ein slawisches Brudervolk, anderseits bestehen sehr enge Bündnisverpflichtungen Rumänien gegenüber, Auch das jugoslawisch-griechische Verhältnis ist durchaus korrekt u. freundschaftlich, Da es sich im Laufe der modernen Geschichte gezeigt hat, daß auf dem Balkan territoriale und nationale Aspirationen durch das Mittel des Krieges nicht immer ihre glückliche — wenn überhaupt eine — Lösung gefunden haben, so bleibt für Bulgarien und seine beiden Anrainer lediglich der Ver- handlungsweg übrig. Dieser Weg wird umso leichter zu beschreiten sein, da solche friedliche Lösungen keinen Revanchegeist hinterlassen und bei Ermittlung einer beide Teile befriedigenden Formel von größerer Dauer zu sein pflegen. Dem von Außenminister Gafencu betonten Neutralitätswillen nach außen hin würde auch die friedliche Lösung der zwischen den Balkanstaaten schwebenden Probleme entsprechen. Die Möglichkeit, Bulgariens Aspirationen in einem gerechten Maße zu erfüllen, sind nicht alimine abzulehnen. Erst dann, wenn die gegenseitigen Interessen der Balkanstaaten ausgeglichen und harmonisiert sind, könnte von einer erfolgreicheren Mission der Balkan-Union die Rede sein, die durch die Politik der Türkei eine gewisse Schwankung erfahren hat. Jugoslawien hat sich bisher immer als Friedensfaktor ersten Ranges bewährt. Es ist zu hoffen, daß der jugoslawischen Verniittlungs-politik gelingt, gewisse widerstrebende Interessen auf dem Balkan in einer Weise zu ordnen, die allen Balkanvölkern zugute kommen wird. ^^am&rrlain über Die rnglitcD' ruffifctien OSerDondlunoen 9ritOfn tooDI, a6(r nicDt um .feOen / (Sf^omfxrlafn »tOauert Dotcmnii« 3ernt>leit>rn au« <9enf Tteue Sfaeonuna <9a'rn(u-2>r. (Sincar-Ollarloto;^ London, 20. Mai. Im Unterhaus gab Prem erminister Chamberlain gestern nach einer Anfrage Lloyd Georges unter allgemeiner Spannung bemerkenswerte Erklärungen über die britische Aus-senpolitik. Der Premiermin'ster ging sofort auf die aktuellen polits^^en Probleme über und sagte: »Ich stimnie damit überein, daß wir in diesem Staate nicht bereit sind, den Frieden um jeden Preis zu kaufen, denn Kon- B e 0 g r a d, 20. Mai. (Avala) An zu-ständiger SteUe wird die Nachricht über Zessionen fähren zu Immer iwien Forder eine bevorstehende Zusammenkunft des Außenministers Dr. C i n c a r - M a r-k 0 V i ö mit dem rumänischen Außenminister G a f e n c u bestätigt Die Zusammenkunft findet am Sonntag, , den 22. Mai auf der Donau statt. Die Begegnung, die dem Austausch von Informationen dient, wird privaten Charakter tragen. ungen. Die englische Politik will es nicht, daß in Europa gegnerische Blocks geschaffen werden, die gegenseitig gegnerische Tendenzen aufweisen würden. Mit Methoden die allgemeine Zustimmung ge- wie wir der Türkei gegenüber, es scheint funden hätten. Es seien dies die Metho- jedoch, daß man in Moskau das Angebot den des rascheren Verfahrens, nach wei- nicht für bekHfSeitlg gehalten hat. Ich chem die Unterstützung und Zusicherung wünsche zu erklären, daß die britische Re jene Kreise erhalten, deren Bedürfnis am gierung niemals die Absicht gehabt hatte, 3ln0ti&n(6e (9(0rimtorrnan&-lungtn Ttom unö i$ari4 Eine sensatkmelle Nachricht der »Daily Mail«. London, 20. Mai. Nach einer noch keineswegs bestätigten Sensationsmeldung der »Daily Mail« finden zwischen Frankreich und Italien augenblicklich Geheimverhandlungen statt. Die französische Regierung soll der italienischen Regierung mitgeteilt haben, daß sie bereit sei, in offizielle Verhandlungen über die italienische Forderungen zu treten, wenn Italien keine Territorialkonzessionen fordere. Die italienische Regierung soll daraufhin geantwortet haben, daß ihre Forderungen lediglich rechtlicher Na für wären. Das Blatt will in'Erfahrung gebracht haben, daß die Verhandlungen in der vatikanischen Bibliothek zwischen Botschafter F r a n e o i s-P o n c e t und p g „ j s c h I a n d ließe »Ich über, die dem itahenischen Gesandten beim Vatikan ^^,6» DauerWedens verhan- Graf C u st o z z a geführt worden seien. « ^ ^ Zu»lcheniiig hSt-und daß Ihnen eme Zeitlang auch Kar-;,Deutschland keine weiteren An-dinalstaatssekreUr M a g 11 o n c beige- tintemehmen oder anderen Staaten "wonnt habe. gegenüber Gewalt anwenden würde. Auf diese Frage blicke ich nteht von meiner persönlichen Warte aus, Sondern vom Standpunkt des englischen Nutzens fan egoistischen Sinne des Worte*. Ich beginne einzuseh^, daß Sie, meine Abgeordneten, die englischen Interessen nicht von größten sei. »Aus diesem Grunde,« sagte Chamberlain, »haben wir zunächst Polen und dann Rumänien unsere Garantie erklärt Damit sfaid aber allerdings die Maßnahmen, die lins vor Augen schweben, noch keinesfalls zu Ende. Wir haben die ersten Garantien erteilt, um jede weitere Verschlechterung der Lag zu vermeiden.« In seinen weiteren Ausführungen kam der Premierminister auf das e n g l i s c h ISoInlfdl^cr 011ini|icribrfuNishi Nishl« schreibt, die Landung amerikanischer, englischer und französischer Truppen auf Amoy sowie das Erscheinen von sechs Kriegsschiffen müsse als antijapanische Demonstration bezeichnet werden. Japan müsse energische Maßnahmen treffen, wenn es in seinen Rechten in Schanghai und in Tientsin nicht bedroht werden wolle. Der »A s a h i S h i n b u n« Ist der Ansicht, daß das Vorgehen Großbritanniens und der Vereinigten Staaten entschlossene Gegenmaßnahmen Japans fordere. GcdretffMtat einetf finnigen Kopenhagen, 19. Mai. In der Gemeinde Lyback (Jütland) spielte sich eine entsetzliche Familientragödie ab, die drei Todesopfer forderte. In einem Anfalle von Sinnesverwirrung stürzte sich der 35-jährige Bauer Peter Grymstrup auf seine 30-jährige Frau und seiner vier Kinder im Alter von drei Monaten und acht Jahren und brachte ihnen mit einem Küchenmesser furchtbare Verletzungen bei. Der Säugling war auf der Stelle tot, die Frau und ein dreijähriges Mädchen starben bald nach der Ueberfühning Ins Kran I6ad blei-jaen die Farben wunderbar erhalten. die Gewebe weich tmd griffig, denn Lux entwickel) auch in kaltem Wasser reichen Schaum. « Wolle in Lux gewaschen wi^id niemals hart oder filzig. für alle feinen Gewebe dudi iM. üJaM€/b iiiix T 0 k i 0, 20. Mai. (Avala.) In der gestrigen Sitzung des Mnisterrates berichtete Außenminister A r 1 t a über die Vor gänge auf Amoy. Nach der Sitzung begab sich Ministerpräsident H i r a n u m a ins Kaiserschloß, um über die Lage zu berichten. 200.000Oltann im S>ffllee toor etaatöd^ef Sfneral ^anco SIEOESPARADE IN MADRID. — DER OFFIZIELLE ABSCHLUSS DES SPANISCHEN BRUDERKRIEGES. Madrid, 20. Mai. (Avala.) Die große Truppenparade, die in Madrid gestern vor sich ging, bedeutet den offiziellen Abschluß des spanischen Bürgerkrieges. An der Parade nahmen 200.000 Mann aller Truppenkörper teil. Kurz vor 9 Uhr traf General F r a n c o im Festzuge in Madrid ein. In seinem Gefolge befand sich die gesamte spanische Generalität. Die Straßen, durch die der Führer Spaniens ritt, waren feierlich ausgeschmückt. General Franco wurden von den dicht gedrängten Spalieren der Massen frenetische Ovationen zuteil. Vor Beginn des Siegesmarsches wurde dem »Caudillos« ein Lorbeerkranz und eine besondere Denkschrift überreicht, in der die geschichtliche Tat des Führers und Retters des spanischen Volkes verzeichnet ist. General Franco nahm sodann zu Roß die gen. Siegesparade ab, die von General S a -11 q u e t, dem Oberbefehlshaber der spanischen Zentralarmee, angeführt wurde. Es folgten die italienischen Freiwilligen unter dem Kommando des Generals Gam-barra. Die weiteren Divisionen wurden von den Generalen Solchaga, Valina, Or-gaza usw. angeführt. Besonders stark waren die motorisierten Formationen und die schwere Artillerie vertreten. Die Ehrentribünen, auf denen das gesamte diplomatische Korps Platz genommen hatte, waren dicht gefüllt. In der Nacht zum 19. d. wurden in ganz Spanien zum Zeichen des Dankes Höhenfeuer abgebrannt. Heute wird General Franco in seiner Eigenschaft als Staatsoberhaupt des neuen Spanien zum ersten Male das gesamte diplomatische Korps im Escofial empfan- 50 3ai)re lona ale Oltann gelebt Großes Aufsehen erregt, wie aus London gemeldet wird, der Fall einer englischen Frau in Australien, die 50 Jahre lang unerkannt als Mann gelebt hat. Bei ihrer jetzigen Aufnahme in ein Altersheim mußte sie ihr so gut gewahrtes Geheimnis enthüllen, das sie über ein halbes Jahrhundert von ihren Freunden wie vor der Oeffentlichkeit als Mann erscheinen ließ. Die Engländerin war als 13jährlge vor 55 Jahren nach Australien ausgewandert. Um einen Posten bei einer Firma In Sid-ney zu bekommen, verkleidete sie sich als Knabe und ist dann weiterhin in dieser männlichen Rolle geblieben. Als Mann hat sie unter anderen 10 Jahre hindurch ein wichtiges Amt in der Stadtverwaltung von Sidney inne, das sie offenbar zur Zufriedenheit erfüllte. Das Seltsamste aber, worüber sich jetzt alle Leute in Sidney den Kopf zerbrechen, Ist, daß dieser Mann, der eine Frau war, sich mit 30 Jahren mit einer Australierin verheiratete, Die Frau starb erst vor weni- gen Jahren und soll »sehr glücklich« mit ihm gelebt haben. Deutsche Touristin im Vintgar tödlich verunglückt B 1 e d, 19. Mai. Im Vintgar ereignete sich gestern ein schweres Unglück. Gegen Mittag besuchte eine Gruppe von zwölf deutschen Touristen den Vintgar. In der Schlucht genügt oft ein lauter Ruf, um Steinschlag hervorzurufen. Die deutschen Touristen riefen mehrmals laut, um das Echo zu hören. Plötzlich löste sich von der Wand ein größerer Stein. Er traf eine deutsche Touristin am Kopf und schleuderte sie in den Wildbach. Den übrigen Touristen gelang es, die Frau aus dem Wasser zu ziehen. Sie war bereits tot. Ihre Identität konnte noch nicht festgestellt werden. . Münch über die Politik des Notdens Deutschland gegenüber. Kopenhagen, 19. Mai. (Avala.) — Der dänische Außenminister Münch erklärte in einer Presseerklärung, daß sich Dänemark bereit erklärt habe, mit'den. Deutschland den beantragten Nichtangriffspakt zu schließen. Münch erklärte ferner, daß diese Politik vollkommen mit der von den skandinavischen Staaten betriebenen Neutralitäts- und Friedenspolitik zusammenhänge, obwoh 1 die an Deutschland erteilten Antworten der einzelnen Staaten verschieden ausgefallen Karl Sidor — slovakischer GesancHer beim Vatikan. P r e ß b u r g, 19. Mal. (Avala.) Die slowakische Regierung hat beim Vatikan um das Agrement für den früheren Minister Karl S i d o r ersucht, der auf diese Weise zum Gesandten der Slowakei beim Hl. Stuhl ernannt werden soll. Errichtang einer tschechischen MlUz. Prag, 19. Mai. (Avala.) Reuter berichtet: Nach Berichten hiesiger Blätter wird die zu errichtende tschechische Miliz 7000 Mann zählen, die mit Gewehren ausgerüstet werden soll. Der »Erfinder«c des Tanks gestorben. L o n d o n, 19. Mai. Blättermeldungen zufolge, ist der »Erfinder« der Tankwaffe, Captein Francis Bentley, einem tragischen Unglück zum Opfer gefallen. Bentley wurde in seinem Badezimmer in der Badewanne liegend tot aufgefunden. Er ist, wie die ärztliche Untersuchung der Leiche ergab, während des Bades einem Herzschlag erlegen. Eisengewinnung aus Erz ohne Hochofen Schon seit langem gehen die Bemühungen der Hüttenfachleute dahin — wie »W issen und Fortschritt«, Frankfurt a. M. berichtet —. das Eisen ohne den Hochofenprozeß direkt aus dem Erz zu gewinnen. Denn dieser ist im Hinblick auf die vielseitige Hochofenanlage mit d. zahlreichen Hilfseinrichtungen ausserordentlich kostspielig. Unter den vielen Verfahren, die sich mit diesem Problem befassen, ist eine neuartige, kürzlich patentierte Lösung eines großen deutschen Unternehmens beachtenswert, bei der in bekannter Weise in mehreren Stufen gearbeitet wird. Der Unterschied gegenüber ähnl'chen früheren Verfahren be steht jedoch darin, daß in der resten Stufe die Erze und Zuschläge, die in erster Linie die Schlacke leicht schmelzbar machen sollen, um mit niedrigen Temperaturen auszukommen, verflüssigt und dann voneinander getrennt werden. Alsdann werden sie überhitzt und wieder vereinigt, wodurch auch die letzten Reste an unerwünschten Bestandteilen aus dem Ge-m'sch entfernt und von der Schlacke aufgenommen und so ausgeschieden wer- AiS ilüäl jikd ^uffiieg &pr 6tadtfpartafie Oält an! rRFREULICHE BILANZ FÜR DAS VERGANGENE JAHR. — DAS VERTRAUEN DER BEVÖLKERUNG VOLLAUF BEGRÜNDET! — Die Slacitsparkassc in Maribor hielt Freitag in ihrem Sitzungssaal ihre dies-j/ilirijic Generalversammlung ab, der die ;2:csanite Leilimg beiwohnte. Den Vorsitz führte der Präses lies Verwaltungsaus-s'.hnsses B n r e der in seiner Ansprache auch des verstorbenen Stadtrates Direktor O s I a k j;;cdachte. Dessen Nachfolger in der Leitung ist der Gewerk-schnftssekrctär Alois C e h. Statt des nach I.jubljnna versetzten Oyinnasialdircktors P r 1 j a t e I j wurde der Stadtrat Dr. Pihlar in die Leitung der Anstalt berufen. Der Tagung wohnte ferner als RegiciiingskninmissSr Bezirkshauptmann Hr. s i s k a bei. Einen ausführlichen Bericht über die Tätigkeit der Anstalt im Vorjahr erstat- * Für (He Firmung Seidenstoffe für Kleider, Kinderkonibincgen, Handschuhe, Strumpfe billigst bei F. KramarSij^, Go-sposka 13. durchgeführten Reorganisation toreits gewinnbringend ist. Die umfangreichen Waldbesttlnde der Anstalt werden aufgeforstet u. st-eikn für die Zukunft eine große Erwerbung dar. Das Wort ergriffen auch Bürgermeister Dr. J u V a n und Altbürgermeister ü r c a r, die die Rechenschaftsberichte durch verschiedene Aufklärungen ergänzten. Der Geldverkehr erreichte im Vorjahr die stattliche Ziffer von mehr als 403 Millionen Dinar. Es wurden verschiedene Beschlüsse gefaßt. So kann die Beamtenschaft der Sparkasse künftighin in der Leitung und den Kanzleien des Kohlenwerkes Peklenica auf Rechnung dieser Un ternehmung beschäftigt werden. Die Gebarung wurde durch eine Kommission, bestehend aus dem Vizebürgermeister 2 e b 0 t, den Stadträten L o o s und R o-g 1 i ö sowie dem Direktor der städtischen Rechnungsabteilung Barle, überprüft und in bester Ordnung gefunden. Es muß tete der Obmann des Direktoriums Direktor H r a s t e 1 j. Darnach weist die Stadtsparkassc, das größte und bedeutendste Geldinstitut in Maribnr, eine zufriedenstellende Entwicklung auf. Die: Geldkrise ist zwar noch immer nicht rest-i los überwunden, doch konnte die Anstalt! mit eigenen Kräften ihre Sanierung durchführen, sodaß der neuerliche Aufstieg des Koiiimiinalinstituts verbürgt erscheint. Die neuen Bestimmungen über die Selbstverwaltungssparkassen ermöglichen es, daß die F^Lif)illeng-eldcr auch daheim und nicht mir in Beograd angelegt werden können. Die Spareinlagen sind bereits auf mehr als 65 Millionen und die Einlagen auf laufende Rechnung auf 26 Millionen angestiegen, sndaß der Einlagcstand der Mariborer Staa'tsparkasse die stattliche Ziffer von 91 Millionen Dinar bereits über schritten hat. Die Sparkasse erbrachte durch ihre zielbewußte Tätigkeit den Beweis, daß sie ein verläßliches Geldinstitut ist, dem die Bevölkerung ihre Ersparnisse ruhig anvertrauen kann. Die Anstalt hat auch eine größere Zahl von Besitzen, die fachgemäß geleitet werden. Sie erwarb im Herbst u. a. das Kohlenwerk P e-k 1 e n i c a in Medmurje, das infolge der • Wissen Sie schon, daß Sie Hemden mit langen und kurzen Aermeln, Sport-strümpfe, fesche Gürte! bei F. Kramar-SiC, Gosposka 13, am billigsten bekommen? hervorgehoben werden, daß in der Leitung der Anstalt das schönste Einvernehmen herrscht. Dank der zielbewußten Leitung ist die Anstalt zu einem kommunalen Geldinstitut geworden, auf das Maribor und seine Umgebung stolz sein können. Die neue Leitung besteht aus dem Bürgermeister Dr. Juvan, dem Vizebürgermeister 2cbot, den Stadträten GrCar, Sa-bothy, Direktor Stabej, Dr. Pihlar, Direktor Hrastelj, Dr. Miler, Wurzinger, Hohnjec, Petejan und Ing, Dracar sowie den Herren Dr. Kieser, Bures, A. Ceh und Dr. Rapotec. Der Präses des Verwaltungsausschus-ses B u r e 5 drückte schließlich seine Ueberzeugung aus, daß die Bevölkerung sich bei der Anlage ihrer Ersparnisse u. beim Kreditsuchen fortan in noch größerem Masse der Stadtsparkasse bedienen werde. Ganwtog, Oen 20.7K(A SUdtgemcinde Zagreb 30 Millionen für Bauzwecke und der Stadtgemeinde L j u b 1 j a n a 4 Millionen auf 15 Jahre für die neue Bürgerschule in Vi£. Herronwätche Badamänt«! aaeh nach Mhc — CMpoilta 24 (viaavltC«Qtr»l) 3. BABIC 3u6iiauiii«lonitrt tt« (!^elang0bereinc0 „3o&ran" Der slowenische Oesangverein »J a-d r a n« feiert heuer sein 20-jähriges Bestandesjubiläum und blickt auf eine erfolgreiche Vergangenheit vokalmusikali-scher Bestrebungen zurück. Mehrere Hundert Konzerte und Auftritte sind die Bilanz des Vereines, der neben dem slowenischen Liede auch die Lieder des übrigen slawischen Südens intensiv zu pflegen versteht. Der Verein leitet sein Jubiläum mit einem Festkonzert ein, welches heute, Samstag, den 20. Mai um 20 Uhr im Sokol-Saalc unter der Leitung des Chormeisters Prof. Ubald V r a b e c stattfindet. Seine MitwirKuilg am heutigen Konzert hat auch der bekannte Bariton K o m u § i ö zugesagt, der sich bereits die Sympathien unseres Publikums zu erobern verstand. Morgen, Sonntag, den 21. d. M. vormittags hält der jubilierende Gesangverein im Narodni dorn seine festliche Jahreshauptversammlung ab. Karten für das heutige Konzert sind im Vorverkäufe in der Papierhandlung Zlata B r i § n i k erhältlich. bcr, mit Frl. Johanna Mlinari^, AntM Brinc, Eisenbahner, mit Frl. Margarethe PoZck, Franz Unger, Lackierer, mit Frl. Hmmy Scnekovif, Alois Marvln, Angestellter, mit Frl. Stefanie Pav§ii5. — Wir gratulieren! * Elisabeth Ardeo-Koatultatlofief ab 22. Mai gratis in der Parfümerie Weiler, Maribor, Gosposka 29. 4Ö19 Hauchdünne Seidenstrümpfe zu 18 Di nar sowie Seidenbluserl und chike Kombinegen in bester Qualität bei F. Kramar-Gosposka 13. 4618 un6 in Me Aeutfdfie Wie bereits bcrichlet, findet am 25. d. v(Mi 15 bis 18 Uhr die Einschreibung in die hiesige deutsche Volksschule (Gebäu-der der Mädchenvolksschule in der Can-karjeva ulica) statt. Beizubringen sind der Taufschein und das Impfzeugnis des Kindes sowie der Tauf- und der Heimat-schein der Eltern. Nähere Auskünfte über die Einschreibung erteilen die von der Ba natsverwaltung in Ljubljana auf Grunfl des diesbezüglichen Minlsterialerlasses vom 14. Feber 1931 zu Kommissionsmit-gliedcrn ernannten Herren Rechtsanwalt Dr. Karl Kieser (Alcksandrova c. 17) und Diplomkaufmann Hans Käfer ("Ro-tovski trg 5). 3)00 3lr{)riterbrrfi(l^franfl«anit al0 <$el(flr&er l ast 150 Millionen Dinar Anleihen an Banale und Gemeinden, Das Zentralamt für Arbeiterversiche-rung in Zagreb hielt dieser Tage eine Sitzung ab, in der eine Reihe von Ansuchen seitens verschiedener Banatsverwaltun-geti, Gemeinden nnd üffentliclien Institutinnen um Anleihen zur Sprache gelangte. Insgesamt werden Kredite in der Höhe von mehr 149 MHllorK'n Dinar bewil-ligU Bei vielen Gallen- u. Leberleiden, Gallensteinen und Gelbsucht regelt das natürliche »Franz-Joscf-Bitterwasser die Verdauung und fördert die Tätigkeit des Darnies. Klinische Erfahrungen bestäflg-ten, daß eine häusliche Trinkkur wirklam ist, wenn das Franz-Josef-Wasser morgens auf nüchternen Magen, mit etwas heißem Wasser gemischt, genommen wird. Reg. S. br. 15.485/35. Endgiltig wurden Anleihen in der Gesamthöhe von 4,500.000 Dinar an drei Gemeinden für verschiedene Investitionen, wie Kraftwerke, Schulgebäude usw., sowie an die Krankenkasse »Merkur« zur Fertigstellung des Sanatoriums in Zagreb gewährt. Grundsätzlich wurde sodann die Gewährung von langfristigen Anleihen In der Gesamthöhe von nicht weniger als 144.5 Millionen Dinar zugestanden. Davon erhält zunächst das Draubanat eine Anleihe von 43 Millionen auf 30 Jahre zur Errichtung oder Erweiterung von Krankenhäusern. Ferner werden u. a. zugestanden dem Savebanat 18.1 Millionen Dinar auf 10 bis 20 Jahre für Schul-gebMiide und Elektrifizierungszwecke«, dem DrinabAnat auf 30 Jahre 27 Millionen für Krankenhäuser und Heilb.'ider, dem Mnravabanat 30 Milli(»nen für die Ausgestaltung des Badourtes Ni&ka Banja, der Martt>or«r Zdtuog« Nonmer !16. 134S loirD OUari&or öurcf) (SrDbeden serftört Dir Qr09tr «SltmentarlOtairopH bon Dtr unfere etadt femaM betroffen tourfte Die eröbeben Hon 9 &i0 1346 n. Berg$tUrze in den Alpen«, also wohl infolge schwerer Beben; 242: »Allgemeine (?) Vert)reitung«; 305: desgl. und Springflut (an der I^ste); 394: »in verschiedenen Teilen Europas«; 792: Kärnten, K r a 1 n, Prlaul; 1081; K r a i n und Deutschland; 1161: »in der ganzen Welt«; 1120: Sfldtirol und KAmten; 1201: quer Aber die Alpen; 1207: besonders in Oberstelerw mark. 1348 aber bedeutet den HMiepunkt dieser Rei'he. Da es auch M a r 11» o r betroffen hat und das e 1 n z i g e Elementar« ereignis solcher Autwirkung ist, sei auf dessen Ablauf niher eingegangen. Es wird des allgemeinen Interesses aicher sein. Auf weite Strecken hin erfolgte urplötzlich am 25. Jflnner, einem Freitag (PauU> Bekehrung), um 4 Uhr nachmi^ags, »zur Vesperzeit, als noch die Sonne am Himmel stand«, der Erdstoß, dem zahlreiche geringere nachfolgten. Die D a u e r der ganzen Serie wird ganz verschieden mit 8, 14, 40 Tagen, ja 5 Monaten angegeben, jedoch »viele Tage« wird richtig sein. Das Hauptschottergebiet umfaßte im Kerne Villach und d. engeren Umkreis, sowie Friaul, Venetien und Steiermark. Ausstrahlend aber wirk te sich das Beben mehr oder minder schwer aus, u. zw. nach SOd: Lombardei, D a 1 m a 11 e n und in K r a I n kam es auch noch zu schweren Schädigungen, aufgezählt werden »Zobelberg, Nenhaus unter St. Anna, QerJachstein und Firner bei Lafbach«; Ost: Slawonien,Ungarn,Steiermark »Einstürze zahlreicher Burgen längs der Gail und Drau«; West: Böhmen, Polen, Schwaben. Genaue Nachrichten liegen über das Epizentrum vor. V i I i a c h. Die St. Jakobskirche stürzte sofort ein, 500 Andächtige begrabend. Ebenso alle Baulichkeiten der Stadt samt den Ringmauern. Und was das Erdbeben stehen ließ, nur wenige, unbedeutende Hütten, verzehrte das Feuer, das sofort ausgebrochen war. 5000 (?) Menschen sollen den Tod gefunden haben, nur 40 kamen ld)end davon. Villach war damals eine reiche Stadt, denn so steht geschrieben: »Groß guet (lese: Gut) von allerley Kaufmannschaft auz maningen Landen« waren verloren. Noch 1380 war die Ringmauer nicht erneuert. Viliach war weggefegt. Ebenso furchtbar war der Bergsturz des Dobratsc h, der Villacher Alpe, so dies auf uns überkommen ist; ». .. und fiel ain perg danieder in ain Wasser, das die Geyl (d. i. die Gail!), und US (aus) walt (wallet) das Wasser, das es hinter sich gei (geht), und ertränkte vil leut und Dörfer und das volk floch (floh) auff dy (die) perg mit leib und guett (Gut.« Diese Stauflut ertränkte 17 Weiler und zerstörte 9 Kirchen. Erst nach Tagen bahnte sich die Gail einen Ausweg durch die ungeheuren Schuttmassen; und fährt man heute dort durch mit der Eisenbahn ins Gailtal, so überkommt einem über die noch sichtbaren Zeugnisse heute noch das Staunen über das Gigantische dieses Naturereignisses. Auch die G ö r i I t z e n suchte ein Bergsturz heim und wird berichtet von dort am Ossiacfiersee: . . machet sich auf und tzukkat (ziehet) ain Tail des Von Paul Schlosser. Bergs mit ihm hinein, der an den See lait (lehnt) ...« Eine Menge Nebenwirkungen waren im Gefolge: Spaltenbildung, Quellen versiegten, neue taten sich auf, Seen-biklungen, ja bei Ortenburg »viel ain perg Ober den andern« und lenkte einen Bach vollkommen ab. AlszerstOrt werden eine Unzahl von Burgen und Ortschaften angegeben. Die versdiiedenen Quellen nennen die ver schied^Bten Zahlen in eich oft Qbergrel-ftaden Gebieten. Muchar spricht von 40, andere von 17; dann heißt es für »Kirnten, am Charst (d. 1. KrainI) und Vriaul (Friaul«) 26, aber ebensoviele werden auch fOr Böhmen und Ungarn genannt. Man wird nicht klug daraus. Die Gesamtzahl der umgekommenen Menschen wird auf 40X)00 geschätzt. Diese Kflmtner Berichte ttber die Wirkung des Bebens seien noch ergänzt durch AussprOche: »Seit den Tagen des Herrn ein nie gefühltes Erdbeben«; »Es war ain Edpidem (lese: Erdbeben) in allen Landen, so groß, das man woH, das von Anfang der Welt nye geschache«; und in Venedig: ». . . terramotu, quasi per tuttp H mondo . . .«; »Alle Zeltalter waren einig im Staunen und Entsetzen Uber die unerhörte Katastrophe.« Dies spie gelt sich am nachdrücklichsten darin, daß an 60 Autoren bekannt sind, die in früher Zeit darüber berichten. Zusammenfassend untersuchte Insbesondere den Bergsturz des Dobratsch Dr. A. T i 1 1 in den Mitteilungen der k. k. Geogr. Oes. Wien, 1907. Aucfi diealteSteiermark litt schwer darunter. In der Geschichte von Graz (Popelka) wird es nur mit »1348 brachte der Stadt ein schreckliches Erdbeben« erwähnt. EMe Landesgeschichten von Muchar 1844 und Aquilius J. Caesar 1788 ergehen sich nur in allgemeinen Wen düngen darüber. Die Stadtgeschichten von Ptuj und Celje — schweigen. Die einzige, mehr sagende Nachricht, leider viel zu wenig Einzelheiten, bringt P u f f II, S. 86 Ober M a r i b 0 r: »Am 25. Jänner (1347) Abends stürzten Mauern und Türme durch ein heftiges Erdbeben zusammen.« Indes ist seine Angabe 1347 unrichtig, doch kann die irrige Jahreszahl aufgeklärt werden. Sie muß auf eine Quelle zurückgehen, die aus Oberitalien herstammt, denn dort ließ man damals nach Venetia-nerart das neue Jahr erst mit dem 1. III., dem Frühling, begiiinen, so daß der 25. Jänner 1348 noch zu 1347 gezählt wurde. Auch V a 1 V a s o r gibt in seiner Geschichte Krains, nun nachgewiesen, irrige Jahreszahlen der Zerstörung an. Till ging den ersten Quellen nach, aus denen lange voraus an, d. h., wie es erfahrungsgemäß nach solchen Naturereignissen häufig der Fall war, wurden Besonderheiten, die jenen vorausgegangen waren, nachträglich als Vorzeichen gedeutet, so damals der ungemein geschwänzte Komet von 1340 (!), Heu-schreckenschwärme, das fürchterliclie Donnern und Blitzen am Dreikönigstage und knapp vorausgegangene ungeheure Regenfälle und Ueberschwemmungen. Während des Bebens war die Sonne durch Wolken verfinstert. Die im selben Jahre ausgebrochene Pest schob man auch dem Erdbeben zu. Damit haben wir das größte Erdbeben im Bereiche der AJpen, wahrscheinlich ganz Europas, der historischen Zeit über- am- am rechten Ort, zur rechten Zeit.. Wasche kostet Tausende, Seife mir wenige Dinar 1 Den kostbaren Wascheschatz erhalten heissh eine gute milde Seife zum Waschen wallten! Schicht Terpentin Seife ist rein und ausgiebig, sie schäumt wunderbar und macht langes Reiben überflüssig. So wird die Wasche geschont und bleib lange wie neu. SCHICHT TERPENTIN SEIFE für Marlbor und Graz geschöpft wurde, konnte sie aber nicht zustandebringen. Hierzu sei festgestellt, daß dies namentlich für die ä 1 t r c Geschichte unserer Stadt bei Puff zutrifft; gelegentlich soll darauf zurückgekommen werden, denn sie sind zum größten Teile seither vernichtet worden. Das Erdbeben 1348 sagte sich schon blickt. Jenes von 1895, das Brezice und Ljubljana schwer mitnahm, reicht an das von 1348 nicht heran; dieses ließe sich nur mit außereuropäischen vergleichen. Und kaum war diese Katastrophe abgc-läutemarft B e 0 g r a d, 19. Mai. Die Gesamtproduktion von unverarbeiteten Häuten in Jugoslawien genügt, um den einheimischen Bedarf zu decken. Trotzdem ist das Placement von einheimischen Häuten auf den einheimischen Märkten schwie rig und die Kleinverkäufer erzielen dabei nur niedrige Preise. Dies kommt daher, weil die Ausfuhr von unverarbeiteten Häu ten fast unmöglich und die Einfuhr von Fellen aus dein Auslande gestattet ist. Jugoslawien importiert Häute aus den Kolonien, insbesondere aus Java, Madagaskar und Kolumbien. Die Fabrikanten exploitieren dabei den niedrigen Kurs des französischen Franken. Aus diesem Grund sind auch die Preise der einheimischen Produzenten, deren Felle hinter den ausländischen nicht zurüclistehen, ihre Produkte aut den einheimischen Markte zu günstigen i-'iu'isen placieren. Die gegenwärtig niedrigen Preise, die die Produzenten von Fellen auf dem Markte erzielen, haben kaum Aussicht, sich zu verbessern. Dies kommt insbesondere daher, weil die einheimischen Fabrikanten die Verarbeitung der Felle im Februar beginnen und zu dieser Zeitspanne ihre Feilager füllen. In dieser Zeitspanne sind auch die Preise für Felle ziemlich hoch. Gegenwärtig ist jedoch die Nachfrage nach Fellen sehr schwach. Die Großhändler nützen eine solche Lage aus und bezahlen die Felle zu niedrigen Preisen. Die Produzenten sind gezwungen, diese niedrigen Preise anzunehmen, weil sie in dieser wärmeren Zeit ihre Felle nicht konservieren und demzufolge auch nicht auf bessere Preise warten können. Die Lage könnte nur dann verbessert werden, wenn der Staat die Felle im Li-zitationswege ankaufen würde. Im gegenwärtigen Momente weiß man jedoch nicht, wann eine solche Lizitation stattfinden könnte. Außerdem haben die Groß kaufleute das Klassement ihrer Waren umgeändert. So verlangen sie z. B., daß für Rindvieh-Rohfelle bei Eijifuhrwaage bis 35 Kilogramm 7 Dinar zu bezahlen wären und bei Einfuhrwaage über 35 Kilogramm 9 Dinar pro Kilogramm. Die Fabrikanten bezahlen jedoch den Großhändlern die folgenden Preise: für Felle bis 29 Kilogramm Einfuhrwaage 8.50 Dinar, von 30 bis 35 Kilogramm Einfuhrwaage 9.50 Dinar und über 35 Kilogramm Einfuhrwaage 12 Dinar pro Kilogramm. 2. Falls es sich hiebei jedoch um die Ausfuhr solcher Waren nach den Clearing Staaten handelt, muß im voraus eine Genehmigung der jugoslawischen Nationalbank verlangt werden. Im Gesuch für das Erlangen einer solchen Genehm'gung muß angeführt werden, ob die Ware ganz oder teilweise und bis zu weichem Prozentsatz ausländischer Herkunft ist. Außerdem muß angeführt werden, aus welchem Staa te die Ware importiert wurde und in welcher Weise die Bezahlung der Ware erfolgt. 3. Urkunden för die Ausfuhr von Edelmetallen dürfen in keinem Falle ohne Genehmigung der Nationalbank erfolgen. JUuHa-pMfmiu» SefHmmunpm dtr Ttational-6anl fldfr 5it bon IDaren aMlfinMfcl^rr j^erfunft B e 0 g r a d, 19. Mai. Die Nationalbank hat folgendes Rundschreiben über die Ausfuhr von Waren ausländischer Her kunft erlassen: »Im Zusammenhang mit dem Rundschreiben Dev. Nr. 64 vom 23. September 1935 und Dev. Nr. 74 vom 23, Oktober 1935 werden die zu Devisengeschäften ermächtigten Geldinstitute benachrichtigt, daß sie bei der Erteilung von Urkunden über die Ausfuhr von Waren, die teilweise oder ganz ausländischer Herkunft sind, sich nach folgenden Bestimmungen zu rieh ten haben: X Mariborer Stechviehmarkt vom 19. Mai. Dem heutigen Markt wurden 333 Schweine zugeführt, von denen 224 Stück zum Verkauf gelangten. Preise: 5 bis 6 Wochen alte Jungschweine kosteten 100 bis 130, 7 bis 9 Wochen alte 130 bis 145, 3 bis 4 Monate alte 210 bis 290, 5 bis 7 Monate alte 320 bis 480, 8 bis 10 Monate alte 480 bis 525 und über 1 Jalir alte I Schweine 730 bis 990 Dinar für das Stück Das Kilogramm Lebendgewicht kostete 6 Ibis 8 Dinar und Schlachtgewicht 8 bis 11 j Dinar. Die Zufuhr war ausreichend, der 1 Verkehr lebhaft. Die Preise haben mSßig I angezogen. X Die bekannte Zagreber Fimia »Pen-:kala-A. O.« hält am 31. d. ihre General-I Versammlung ab, in der der Beschluß gefaßt werden soll, die Unternehmung, dfe bereits nahezu 30 Jahre besteht, zu liquidieren. Der Grund dafür ist darin zu erblicken, daß der Export, auf den die Firma so stark angewiesen ist, bedeutend zurückgegangen Ist. X Ein Institut für Konjunkturforschutig wird nach ausländischem Muster auch in Jugoslawien ins Leben gerufen werden, wie dies bereits im Finanzgesetz für das laufende Jahr vorgesehen ist. X bn Warenclearing mit der ehemaligen Tschecho-Slowakel hat Jugoslawien in den letzten Tagen so starke Einzahlungen geleistet, daß nicht nur unsere Warenschuld restlos beglichen erscheint, sondern daß Jugoslawien bereits F o r-deruttgenin der Höhe von mehr als 3 J^llionen Kronen besitzt. X Eine Verordnung über die Sanierung der Genossenschaftsverbände wird demnächst erscheinen. Der Entwurf derselben wurde im Landwirtschaftsministerium bereits ausgearbeitet. Bis 1. Juni haben sich alle Genossenschaftsverbände, die die Aktion des Staates in Anspruch nehmen, zu müssen glauben, an das Landwirtschaftsministerium zu wenden. Die Geschäftsfüh rung der Verbände wird einer strengen Sonntag, 21, Mai. Ljobljana: 8 Schalipi. 8.15 Kirchliche Musik. 9.15 Zithertrio. 10.30 Konzerl. KÜ Schallpl. 13 Vokalkonzert. 17 Konzert. 19..30 Nat. Stunde. 20.30 Konzert. 'J2.1f> Schallpl. — Beograd: 13.10 Russisch" Lieder. 16.40 Volksmusik. 10.30 Nationfi-le Stunde. 20.30 Konzert. — Sofig: 18 Un terhaltungsmusik. 10.30 Arien. 22.55 Ope-rettenauszüge. 21.30 Tanzmusik. — Ber-Un: 18 Schöne Melodien. 10.20 Konzert. 20.15 Unterhaltung. 22.30 Tanz- und Unterhaltungsmusik. — Breslau: 19 Schallpl. 20.15 Festkonzert. 22.30 Tanzmusik. — Budapest: 12.30 Konzert. 14 Schallpl 17 Zigeuncmmsik. IS.-IO Konzert. 22 Schallpl. — Leipzig: 19.10 Sinfonicivon-zert. 20.45 Bunter Abend. — Mailand: 20.30 Schallpl. 21 Opernübertragung. — Paris: 17.50 Konzert. 19 Sinfoniekonzert. 22.30 Klavierkonzert. — Rom: 19,10 Konzert. 19.40 Arabische Lieder. 22.15 Kammermusik. 23.15 Tanzmusik. — Dcuisc'i-landsender: IS Untorhsttun-i^, 2?. 10 Sinfoniekonzert. 22.20 Schumin-Sonntcn für Klavier. Montag, 22. Ala5. Ljubljana: 12 Schallpl. 1J.45 Bericht».. 13.20 Konzert. 18.20 Schallpl. 10.30 Nat. Stunde. 20 Kammertrio. 20.4.5 Zitherkonz. 21.15 Konzert. 22.15 Voka]!:onzert. — Beograd: 17 Konzert. 18.10 .\ricn. 18.40 Schallpl. 10.30 Nat. Stunde. 20 Konztvt. 20.30 Arien. 21.15 Klavierkoiuicrt. - Sofia: 18 Tanzmusik. 10 Licdcrstiindt;. lO.-'^O Sinfoniekonzert. 21.40 Tanzniu?il<. -Berlin: 18 Schlager aus Tonfilmen. 20.15 »Der blaue Montag«?-. 27.30 T.inznni'^ik. — Breslau: 19 Schallpl. 20.15 »Der blaue Montag«. 22.30 Konzert. — Budapest: 12.10 Klavierkonzert. 13J50 Konzert. 17.10 Tanzmusik. 18.10 Zigeunermiisik. 20 Konzert. 21.15 Festival-Uebcrtra?;ung. — Leipzig: 18 Konzert. 20.15 Unterhaltung. 22.30 Tanzmusik. — ]\"ai1and: 10.25 Schallpl. 21 Sinfoniekonzert. 23.15 Tanzmusik. — München: 18 Märsche. 10 Wal' zer. 21.30 Kammermusik. 22.30 Nachtkonzert. Weggehen und weggehen. A.: »Die Tintenflecke bekommst du bestimmt aus deinem Anzug wieder heraus! Ich habe auch einige in meinem neuen Oberhemd gehabt, und da habe ich dieses in Zitronenwasser gewaschen und auf den Balkon gehängt... Und am nfiolisten Morgen —« B.: »Waren sie weg?!« A.: ^(►Nein, es war weg! Sport Km 5en 6ifrn6aDner- 3ul&an-(Siip ri<> VEREINK IM WETTBEWERB. — SONNTAG. SPIELT »2ELEZNICAR« GEGEN DIE ZAGREBER EISENBAHNER .\t!i iiKjigisen Soiintaj; um 15.30 Uhr im »2clcznicar«-Staclion ein crcig-iiisvollcr Fnßballkampf in Szene. Die FiiRbailcr des SK. ZcU-zniäar tragen licn zweiten Kampf um den Wanderpokal (Il's Verkelirsministers aus und treffen (liesmnl mit dem Repräscnsanlen des Za-,:;rcber Unterverbandes, dem SK. 2 e-11 c z n i c a r, zusammen. Die Gfiste, die \\icdcrliolt die Meisterschaft des Za,G;re-bcr IJntervcrbandes Rewonncn hatten, treten geradeso wie unsere Eisenbahner iJer Mariborer Radfahr-Unterverband .iireibt für morgen, Sonntag, seine Meisterschaften im Straßenrennen aus. Die Veranstaltung umfaßt zwei Wettbewerbe für Junioren über 60 Kilometer und für Senioren über SO Kilometer und zwar kommen beide Rennen auf der Strecke Maribor—Breziio—Maribor bezw. Mari-l)or—Marenberg—Maribor zur Durchführung. Start und Ziel befinden sich beim Kilometerstein 1 in der Koroska ecsta, als Wendepunkt gilt der Kilometerstein 31 bzw. 41. Die Anmeldung ist beim (»bmann des Unlerverbandes Herrn Michael LeSnik, Oroznova ulica 4, vorzunehmen. Ausgesetzt sind drei Ehrenpreise sowie zwei Medaillen in jeder Klasse. Startberechtigt sind alle verifizierte Rennfahrer, die einem beim Mariborer Unterverband angegliederten Verein angcliören. Die Räder müssen mit l^rcnise und Glocke versehen sein, auch sind die polizeilichen Straßenvorschriften | t'iiiznhallen. Den fünf Erstplacierten wur-l als Favoriten des Wettbewerbes in lir-scheinung. Der Sieger aus dem sonntägigen Match trifft dann bereits in der Vorschlußrunde mit dem Gewinner der Begegnung 2 A K (Subotica)—n d j i j a« zusammen. Der vierte Gegner d(^s Semifinales ist der Pokalvcrteidlger aus N i s. Jedenfalls ist die Chance für unsere Eisenbahner-Sportler genug groß; wir werden wiederum einen interessanten Kampf zu sehen bekommen. de das Recht zur Teilnahme an den Staatsmeistcfschaften eingeräumt. £ri(OtatM(len ftenin bor Sonntag vormittags, mit dem Beginn um 0.30 Uhr, bringt der SSK. Marathon im »2eleznicar«-Stadion ein leichtathletisches Meeting zur Durchführung. Ausgeschrieben sind Läufe über 100, 400, 800 und 5000 Meter, Hoch- und Weitsprung sowie Stabhochsprung, ferner die Wurfdisziplinen (Kugel, Diskus und Speer) und eine Staffel über viermal 100 Meter. Außer den »Marathon«-Athlcten werden auch die Athleten »Rapids« und »2elez-nicars« am Start erscheinen. interne« 2>am(nmerlino f>ic Leichtathieliksektion des SK. Rapid veranstaltet heute, Samstag nachmittags auf dem eigenen Sportplatz einen Dreikampf für die weibliche Sportjugciul. Es ist dies nach längerem Stillstand wieder die erste Veranstaltung auf einem Sportgebiet, das, was unsere Mädchen und Frauen anbelangt, leider über dl« allerersten Anfänge nicht hinauszukommen scheint. Und so wäre es nur zu hoffen und zu wünschen, daß dlcscä in ganz beschel denem Rahmen gehaltene Meeting doch der erste Schritt zu weiterer Entwicklung sein möge. Der Dreikampf selbst besteht aus: 1. 60 m Lauf 2. Hochsprung 3. Diskuswurf. f^en Abschluß bildet eine 4X75 m-Staf-lel. Beginn des Wettkampfes Punkt 16 Uhr. Sämtliche Teilnehmerinnen haben sich spätestens um halb 16 Uhr am Platz einzufinden. 3ugotlotDfm0 3uB&ancIf nad^ £on(on Unmiltelbar nach dem großen Sieg der jugoslawischen Fußballelf über Englands bisher unbesiegbares Meisterteam luden die britischen Reiseführer die Mannschaft zum Revanchekampf nach England ein. Der Kampf wird im Frühjahr 1940 in Lon don vor sich gehen. Jugoslawiens Sieg hat in der gesamten Oeffentlichkeit den lebhaftesten Widerhall ausgelöst. Der große Sieg wird umso höher eingeschätzt, als ihn die Engländer selbst als vollkommen gerechtfertigt bezeichnen. Der Reiseführer G 1 a n w i s be7eichnete die jugoslawische Elf als die bessere Mannschaft und der Mannschaftskapitän H a p g 0 0 d erklärte sogar, daß das Resultat auch noch schlimmer für Eng land hätte ausfallen können. Der Jugoslawische Fußballverband machte mit den Enginndsplel auch ein ausgezeichnetes 0 pchäft, denn der Gesamtertrag belief sich auf die bisher noch nie erreichte Summe von 1,200.000 Dinar. Die Auslagen betrugen 400.000 Dinar, so daß ein ansehnlicher Reingewinn verbleibt. : SK Rapid (FußbaUscktion). Morgen, Sonntag, um 13.30 Uhr haben sich vor dem Cafe Käfer zur Fahrt nach Ptuj einzufinden; Schwarz, Frangesch, Belle, Kri-schanz, Werbnigg, Schlesinger, Andreas, Juhart, A^ajor, Sadek, LÖschnigg, Fößl, Jager, Fidersek, Pawaletz, Wacke und Bubi. Die Spieler Krainer, Hery, Stipper, Schescherko, Czassar, Bohak und Lösch- Manier war die erste Komposition — ihr Schöpfer zählte erst scchs Jahre. Und von da ab entstanden in bunter Folge Lieder, Klavier- und Violinstücke, Sonaten, Orchesterouvertüren. Der junge Gymnasiast, der natürlich eine sorgfältige Aus bildung in Kontrapunkt, Harmonie- und Instrumentationslehre erhalten hatte, konn te es sogar häufig erleben, daß seine Kompositionen öffentlich aufgeführt wurden, es sei bei einer Festveranstaltung der Schule, oder beim Konzert einer Sängerin, oder bei einem Kammermuslk-abend. Ein außerordentliches Ereignis .aber bedeutete es für den erst 17jährigen Komponisten, als bei einem Konzert in Bayreuth die viersätzige Sinfonie in d-moll öffentlich aufgeführt wurde. Rasch und sicher ging auch der äußere Aufstieg vonstatten. Nach kurzer Universitätszeit, in der einige weitere Kompositionen entstanden, widmete sich Richard Strauß nun ausschließlich dem musikalischen Schaffen. Hans von B ü -1 0 w, der geniale Dirigent, der Schwiegersohn Franz Liszt's, wird auf den Jungen Komponisten aufmerksam und setzt dessen Bläsersuite auf die Vortragsfolge der Konzerte der Meininger Hofkapelle. Ein weiteres Werk, die f-moll-Sinfonle, erlebt nicht nur in deutschen Konzertsälen, sondern auch in Newyork Aufführungen und wirbt für den Aufsteigenden. — Alle diese Frühwerke, darunter auch das vom Berliner Tonkünstlerverein preisgekrönte Klavierquartett in c-moll, atmen noch den strengen Klassizismus, in dem Strauß erzogen worden war, »Wanderers Sturmlied« dagegen, die Vertonung des Goeteschen Textes für sechsstimmige« Chor und große Orchester, kündete bereits einen neuen Stil an. Hier regte sich schon die Kraft und die Kühnheit des musikalischen Ausdrucks, der den akademischen Formalismus sprengte, hier zeigte sich eine von modernem Geist erfüllte motivische Gliederung, hier entdeckte Mtan jene orchestralen Farben, die sich späterhin zu unerhörtem Reichtum eirt- nigg Ii. fahren um 12.45 Uhr mit deni Autobus vom Hauptplatz. Die Sportutensilien hat jeder selbst vom Platze abzuholen. : »teleznlCar« geht auf Pfflngsttoiirofc. Die Fußballelf »2elezniCars« bereitet sich für eine große Pfingsspielreise vor, die sie wiederum nach Banjaluka bringen wird. Außerdem sind Spiele in Bjelovar, Borovo und OdSaci vorgesehen. Krelsausachuß spielt Fußball. Am kommenden Sonntag treten die Mitglieder des Mariborer Fußball-Krelsausschus-scs, verstärkt mit einigen Schiedsrichtern, in Celje in einem Schaukampf gegen die Repräsentanz der Fußballfunktionäre von Celje an. In beiden Mannschaften werden die bekanntesten Sportführer mitwirken. : In Brüssel schlug die Fußballauswahli von Frankreich die belgische Nationalmannschaft mit 3:1. : Mariborer MotorracMcg In Ljiibl]ana. Beim Motorradrennen auf der neuen Autostraße St. Vid—Medno—ät. Vld unweit von Ljubijana ging auch der Obmann des* Motorsportklubs »Pohorje« Ivan L i h mit seiner NSU-Beiwagenmaschlne an den Start und errang nach einem teuflir sehen Rennen den ersten Preis. Lah stleBl auf eine überaus schwierige Konkurrenz, die er jedoch glatt übertrumpfte und mit 103.74 Stundenkilometer auch die Tagesbestzeit in seiner Kategorie herausfuhr. Aus Maribor startete noch Leutnant Glt-bov, der in der Kategorie der Tourenmaschinen bis 1000 ccm auf BMW den zweiten Platz besetzte. : Irland — Ungarn 2:2. Der in Budapest zum Austrag gekommene Fußball« kämpf Irland Ungarn schloß 2:2 unentschieden. : Rumäniens Fttßballctff gewann am Sonntag in Bukarest geg. Lettland mit 4:0. : Den italienischen Fußbatlpokal gewann »Ambrosiana« aus Mailand, die im Finale gegen »Novara« mit 2:1 siegreich blieb. : Rudolf Vogrinec, der populäre Leiter der Fußballsektion des Sportklubs »2e-lezniCar«, ist dieser Tage von seinem Posten unerwartet zurückgetreten. Ais Grund hat der amtsmüde »Panta«, unter welchem Namen er seinerzeit so große Erfolge als Fußballer gefeiert hatte, — gesundheitliche Rücksichten angegeben. Sein Nachfolger ist der ehemalige linke Flügelmann Pepo Konrad-Cigo. falten sollten. Bülow, der mit untrüglichem Blick die Fähigkeiten des jungen Musikers erkannt hatte, veranlaßte, daß Richard Strauß im Frühjahr 1885 in einem Münchener Konzert der Meinlnger Hof-kapeile seine zweite Bläser-Suite (in vier Sätzen) dirigierte, und zwar ohne jede Probe. Das Experiment fiel so glück lieh aus, daß Bülow seinen Schützling kurze Zeit später nach Meiningen verpflichten ließ. Diese Meininger Zeit ist für die weitere • Entwicklung Richard Strauß* von erheblicher Wichtigkeit gewesen, denn es ist klar, daß ein so universeller Geist wie Bülow ungemein befruchtend auf den aufgeschlossenen jungen Künstler wirken mußte. Aber Meinin gen hatte noch eine andere Bedeutung für Richard Strauß: Hier begegnete er nämlich Alexander Ritter, einem überzeugungstreuen Anhänger Richard Wagners und Franz Liszt's, der den noch ringenden Musiker zu den Ideen und Stilidealen der neuen Richtung bekehrte und ihm auch in München weiterhin väterlicher Freund und künstier. Berater blieb. Was Ritter für Strauß bedeutete, hat er selbst einmal mit folgenden Worten umrissen: »Ritter hat mich durch langjährige, liebevolle Bemühungen und Belehrungen endgültig zum Zukunftsmusiker gestempelt, indem er mir die kunstgeschichtliche Be-deuAirt ^icftarö 6trau$, 5er Sünfun&fie&Moiä&rfgr Von Harry Weinschenk — Berlin. Der bedeutendste deutsche Komponist der Ocgenwart, Richard Strauß, feiert am 11. Juni sci-. nen 75. Geburtstag. Iis ist zumeist ein fragwürdiges Unterfangen, große schöpferische Persönlichkeiten aus zu naher Sicht kritisch zu betrachten und abschließend zu beurteilen. Im Falle Richard Strauß dürfte es aber unbedenklich sein, ihn schon jetzt niusik-I^L'schichtlicli einzureihen und sein Schaffen endgültig zu würdigen, weil ungeachtet etwaiger neu erscheinender Werke seine Entwicklungslinien klar erkennbar sind und (las Oesamtbild seines Künstlertums sich kaum entscheidend ändern kann. Die Fra^je, was von dem Schaffen des Meisters auf spätere Generationen überkommen wird, ist deshalb müssig, weil die Meinung einer anderen Zeit niemals vorausgesagt werden kann und die Untersuchung darüber, was Richard Strauß in der Musikwelt bedeutet, hiervon in keiner Weise berührt wird. Wenn man die hohe und elegante Ge-i^tnlt mit dem imposanten Kopf sieht, die geistige Elastizität, erkennt die aus Geste, Rede und dem alle Gebiete des Lebens unispannenden Interesse spürbar wird, seine noch bis in die letzte Zeit hinein jugendiich-bcfeucrnde Art des Dirigierens erlebte — dann erscheint es einem beinahe unfaßlich, daß Richard Strauß nunmehr ein Fünfutidsiebzigjähri-ger ist. Freilich, die absolute Reife seines Können^ und die v()llige Abgeklärtheit der lA'bensauffassung, die aus seinen Werken sprechen, gehen einem das Bewußtsein, daß es sieh hier um die Ernte eines rei-chiMi, arbeils;imen lind erfahrungsreichen Daseins handelt. Der Name Richard Strauß war einst ein Kampfruf, ein revoltierendes Feldgeschrei — heute umstrahlt ihn der Glorienschein unantastbaren Weltruhmes, heute weiß man längst, daß der Künstler die beherrschende Musikerscheinung in Deutschland ist und es noch keinem bisher gelang, ihm diesen ersten Rang streitig zu machen. Er, der einstmal auf dem äußersten Flügel des Fortschrittes kämpfte, ist unmerklich fast in das Zentrum des musikalischen Empfindens gerückt, zwischen ihm und der Kunst der Jugend hat sich ein geistiger und seelischer Abstand herausgebildet, genau so, wie er selbst sich einmal von der ihn überkommenen Vergangenheit loslöste. Dennoch ist und auch bleibt er der Schöpfer eines scharf ausgeprägten eigenen Stils, der eine starke Bresche für die Entwicklung der neuen Musik schlug. Kein Wunder also, daß er einer ganzen Generation Führer und Vorbild war. Wie alle wahrhaft Großen, so hat auch Richard Strauß nicht damit begonnen, Bestehendes zu verneinen, sondern sich auf den Boden der Tradition gestellt und sein Können an den gebräuchlichsten Formen und Ausdrucksmitteln geschult, ehe er seine eigene Form, seinen eigenen Weg abseits von mehr akademischen Klas sizismus und von der ins Biedere sich verengenden Romantik suchte. In musikalischer Atmosphäre groß geworden — der Vater war Kammermusiker im Münchener Hofopernorchester u. Professor an der Königlichen Musikhoch schule —- zeigte sich bei Richard Strauß schon frühzeitig eine auffällige muslkalf-sche Begabung, die sehr pfleglich behandelt wurde. Eine Polka in schottischer ■JReifterfdiaft 6er !3la6fQ|)rer SONNTAG VORMITTAGS AUF DER STRECKE MARIBOR-BREZNO FÜR JUNIOREN BEZW. MARIBOR-MARENBERO UND ZURÜCK FÜR SENIOREN. Sonntag, den 21. Mai 1M9. »Mariboref Zeitung* Nummer 115. K-uliur-Chronlls. jnebrid) Smetana ZUM 55. TODESTAGE DES GENIALEN TONDICHTERS. Am 12. Mal vor 55 Jahren starb Friedrich Smetana, der geniale Begründer der modernen tschechischen Muslic, im Alter von 60 Jahren. Er war der erste, der die nationale MotiVlk aus dem Born der Volkskunst auffing und sie in alle Musikformen Übertrug. Besonders mit seiner populären Oper »Die verkaufte Braut« wußte Smetana sich die Welt lu erobern. In dieser Oper sind der Humor und eine tiefempfundene Lyrik in einer mächtigen Tonfülle vereinigt, kein Wunder also, daß »Die verkaufte Braut« nach wie vor die Opernsipietpline aller Linder beherrscht.! Man darf aber keineswegs annehmen, daß der SchOpfer der »Verkauften Braut« etwa ehi Komponist lustiger Opern war. Viel näher lag ihm das Tragische, das im Übrigen ohnehin das Leben des Taubgewordenen in den letzten Tagen seines Lebens beherrschte. Smetana Hebte jedoch das Leben und zeigte es immer wieder in seinen Wer|(en. Neben der (lefühlstragik klitigt deshalb aus seinen Werken auch der Geist des Befreitseins, die geistige Freude und die Läuterung. Diese Vertiefung formte Smetana schon in seinen Erstlingswerken, von denen insbesondere folgende zu erwähnen wären: die »Triumphsinfonie«, ein Klaviertrio in (j-MolI und die drei sinfonischen Dichtungen »Richard III«, »Wallensteins La-^Tcr« und »Haakon Jarl«. Schon in diesen Werken brachte Smetana sehr stark die Formen und die Mittel zur Anwendung, die später entscheidend wurden für die Entwicklung der tschechischen Musik. In dem Streben nach Erschaffung einer tschechischen Nationaloper, ähnlich den monumentalen Schöpfungen Richard Wagners, schuf Smetana zunächst die Oper »Die Brandenburger in Böhmen« und dann die Festoper »LibuSa«. Den Höhepunkt seiner Schaffenskraft erreichte Snietana mit dem aus sechs sinfonischen Dichtungen zusammengesetite Zyklus »Meine Heimat«. Dieses Werk, in dem der Tondichter der silbernen Wellen der Moldau lauscht und das Rauschen der Wälder in Töne brachte, ist sowohl nach Inhalt wie nach Form eines der schönsten und vollkommensten Werke der Musik-Ii teratur. Friedrich Snietana war aber auch auf dem Gebiete der komischen iOper sehr fruchtbar. Ursprünglich nn die französische Stiloper angelehnt, schuf er sich sehr bald seinen eigenen Stil, in dem er eine klare Architektonik und frische Eleganz offenbarte. Neben seiner bekannten Oper »Die verkaufte Braut« schrieb er noch die komischen Opern »Zwei Witwen«, »Der Kuß«, »Das Geheimnis« und »Die Teufelswand«, von denen sich die erstgenannten Werke auch im Austand Geltung zu schaffen vermochten. Smetana war aber auch auf dem Gebiete der Kammermusik von großer Schaffenskraft. Neben seinem Klaviertrio in G-Mool ist insbesondere das IT. Quartett in D-Moll von Wichtigkeit, Bedeutsam sind ferner Sn>c-tanas Chöre und Kiavierkompositionen, in denen die Voikstänzemelodik besonders auffällt. Ein Werk für sich ist die sinfonische Dichtung »Prager Karneval« in der Form einer Polonäse, die er kurz vor seinem Tode fertigstellte. Unvollendet blieb die Oper »Vida«, die Smetana auf den Text von Shakespeares »Dreikönigsspiel« schrieb. Smetana stellt eine unsterbliche Gestalt auf dem Himmel der Musikheroen dar. Der große tschechische Tondichter war zur Gänze Indvidualist und nur so vermochte er zeitlich ungebundene, ewige Musik zu schreiben. d. -h Ein Kroate — Ehrendoktor einer italienischen Universitfit. Der bekannte kroatische Philologe Dr. Milan R e § e t a r wurde kürzlich in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Verdienste von der philosophischen Fakultät der Universität in Florenz zum Ehrendoktor promoviert, % ♦ f)' ^Koman ^JlieiOQrüunc „dOÜllttJOOl)" Ais letzte Novität in der heurigen Saison ging dieser Tage im Mariborer Theater in der Spielleitung von J. Koviö die Komödie »Hollywood<< aus der Feder des polnischen Dichtcrs Roman Ni e w a-rowicz in Szene. Der Autor behandelt das Leben der aufgehenden Sterne auf dem amerikanischen Fiimhimmmel, auf dem Tausendc auf ihren Ruhm warten, den nur wenige von Ihnen erreichen. Der Impressario Toinpson entdeckt auf irgend einer kleinen Provinzbühne einen Schauspieler und eine Schauspielerin. Er bringt die beiden nach Hollywood, bereitet sie für einen Versuch im Film vor und besorgt der Schauspielerin ein Engagement. Dem Schauspieler, der nicht engagiert wird, versucFit Tompson wegzudrängen, damit er als Verliebter den neuen Star in seiner Karriere nicht behindere. Im letzten Moment erhält jedoch der Schauspieler eine wichtige Rolle im Film. Der Impresario, der vorher der größte Gegner der jungen Liebe seiner beiden Kollegen war, besinnt sich nun eines Besseren und macht als ein ganz Geschäftstüchtiger aus deren Zuneigung sogar eine erfolgreiche Reklame. Ein bühnenmäßig sehr geschickt geschriebenes Werk, das sein Ziel, das Publikum zu amüsieren, keineswegs verfehlt. Es enthält aber keine tieferen psychologischen oder sonstigen Probleme und verrät auch keine wirklichen künstlerischen Ambitionen. >iHollywood^^ ließe sich noch am besten mit einem Operettenlibretto oder einem durchschnittlichen Unterhaltungs-film vergleichen. Dieses Werk ohne höhere Ambition wurde von Spielleiter J. KoviC auch nicht anders erfaßt. Es lag ihm nur daran, ein glattes Ensemblc- spiel und ausgeglichene Rollen zu erzielen. Der Schauplatz ist in allen drciAuf-züRcn derselbe. Es gibt nur vier Darsteller und die Akzente der Sentimentalität, des Traijikomischen und der Situationskomik. Eine gelungene Regie und ein durchwegs schfitthaltendes Spiel. Dir Filmdiva Mary gab Frl. Branka Rasberger mit viel Geschick und Aufrichtigkeit, sodaß diese ihre Rolle zu den besten Schöpfungen in der heurigen Spielzeit gezählt werden kann. Edo V e r-d 0 n i k spielte ihren Partner Jack m sehr erfolgreicher Weise. Den skrupellosen Impresario Thompson, der bei alldem eine komische Figur an sich Ist, verkörperte J. K 0 v i C sehr prägnant und erzielte einen vollen Erfolg. L. Crnobo-ri gab den ehemaligen Filmstar Mac Niels, den der Tonfilm als Stotterer brotlos gemacht hatte, in zufriedenstellender Weise. Es gab einen Publikumsererfolg im vollen Sinne des Wortes. Das Stück wurde vor fast ausverkauften! Hause sympathisch aufgenommen. Jr. H- Rafael Knbelüc, ein Sohn des berühmten Geigers und Dirigent von Format, dirigierte unlängst im italienischen Rundfunk ein großes Konzert, dessen Vortragsfolge sich aus Werken von Mozart, Scarlatti und Dvofak zusammen-sotzlo. !- Konstanttfi Somoff, einer der bedeutendsten Repräsentanten der russischen Vorkricgsmalerei des Impressionismus, starb in Paris im Alter von 70 Jahren, -|' Der iftlfindische Dichter Ounnar Gtui- narsson feierte am 18. Mai seinen 50. Geburtstag. Aus seiner Feder stammen viele schöne Romane, darunter »Die Leute auf Borg«, »Schiffe am Himmel«, »Der Geächtete«, »Tm Zeichen Jörds«, »Der weiße Christus« usw\ •- Eine deutsche Kulturwochc findet in der Zeit vom 11. bis 18. Juni in Prag unter dem Ehrenschutze des Reichsprotektors Freiherrn von Neurath statt. Diese Kulturwoche wird eine Ausstellung der bildenden Kunst des zeitgenössischen Deutschland und literarische Veranstaltungen umfassen, bei denen führende deutsche Dichter mitwirken werden. Vorgesehen sind auch musikalische Veranstaltungen, darunter ein Gastspiel der —ürfiir' Strande von Sorrent«, »Neapolitanisches Volksleben« deuten an, welche Stimmung dieses Werk atmet. Die Sinfonie, die trotz aller glänzenden Instrumentierungskunst formel und harmonisch noch das klas-sisch-romantische Formenschema wahrt, gelangte unter der Leitung des Komponisten, der bald nach seiner Rückkehr nach Deutschland einen Ruf an die Münchener Hofoper erhielt, zur ersten Aufführung. Die nächste Station ist Weimar, wo Richard Strauß von 1889 bis 1894 als Kapellmeister am Hoftheater wirkte. In dieser Zeitspanne entstanden die Tondichtungen »Macbeth«, »Don Juan«, »Tod u. Verklärung«. Diese Werke alarmierten die musikalische Welt, hier war er in Neuland vorgestoßen, kühn und trotzig. Die thematische Plastik, die Klangsinnllch-keit, die rhythmische Kühnheit, die Glut und Kraft poetisch-realistischer Stini-numgsmaierei verblüfften, man erkannte, welche ungeahnten Möglichkeiten für die Iintwicklung orchestraler Technik sich plötzlich erschlossen. Strauß hatte seinen Weg gefunden. Den tatenfrohen Drang des Künstlers unterbrach jäh eine schwere Erkrankung. Tagelang schwebte Richard Strauß in Lebensgefahr, aber seine eiserne Konstitution Uberwand die Krise. Eine Erholungsreise führte ihn nach Griechenland, Aegypten und Sizilien — als Frucht dieser völliji vom Tagesgetriebe losgelösten Zeit brachte er Dichtung und Musik zu seinem ersten Bühnenwerk »Guntram« mit. Mit diesem dreiaktigen Musikdrama, (las in Weimar zur Uraufführung kam, vermochte Stranl^ nicht durchzudringen, obwohl es eine Fülle musikalischer Schön heiten aufweist. Vielleicht lag der geringe Widerhall auch in dem Mangel an el-«cntlicher Dramatik begründet, zumal die Dichtung allzusehr mit philosophischen Hctvachtrngcn beschwert ist. Eine neue Berufung nach München bringt weitere fruchtbare Schaffenszeit. »Till l''u1enspiegels lustige Streiche«, eine von Genie und Laune erzeugte Kom- position, die Tondichtung »Also sprach Zarathustra«, eine musikalische Deutung des berühmten Werkes des Philosophen Nietzsche, dessen Stimmungsrcichtum die hohe Könnerschaft des Meisters besonders eindrücklich zeigt, sind Beweise der starken Produktivität. Inzwischen hat sich der Ruhm des Komponisten und Dirigenten Richard Strauß über die Grenzen Deutschlands hinweg ausgebreitet, er unternimmt Gastspielreisen im In- und Auslande und wird schließlich als Nachfolger von Weingartner zum Generalmusikdirektor an der Hofoper in Berlin ernannt. Man schreibt erst das Jahr 1898 — im Alter von 34 Jahren hat Strauß einen Gipfelpunkt erreicht, wie ihn nur wenige Künstler in so kurzer Zeit erklommen. Soweit der Entwicklungsgang des Kom ponisten und Dirigenten Richard Strauß, denn nun reiht sich ein Werk an das andere, ein Gastspiel an das nächste. »Don Quichote«, »Ein Heldenleben«, »Sinfonia domestica«, »Eine Alpensinfonie« sind die weiteren großen Schöpfungen, die man immer wieder Im Konzertsaal, hört »Feuersnot«, »Salome«, »Elektra«, »Der Rosenkavalier«. »Josefslegende« (Ballett), »Adriane auf Naxos«, »Frau ohne Schatten«, »Schlagobers« (Ballett), »Intermezzo«, »Die ägyptische Helena«, »Arabella« »Die schweigsame Frau«, »Der Friedenstag« und »Daphne« die Werke, die ihm die internationale Opernbühne erobert haben. Mag vielleicht diese oder jene Oper nicht mehr das gleiche starke Interesse erregen wie einstmals — das Gesamtwerk des Meisters hebt ihn doch hinaus über jene, die nach ihm kamen. Die Musik Richard Strauß' ist wirklich und diesseitig, sie bringt mit ihrer kräftigen, stürmenden Schönheit, ihrer vibrierenden Vitalität, ihrer Klangfreudigkeit, ihrer heiteren Geistigkeit, Aufrüttelung, Erhöhung, Rausch. Und von welch blendendem Glanz ist bei ihm das Orchestergewand! Dank einer raffinierten Tech nik der Unterteilung, Mischung, und M:is-sierung erzielt er z^irteste und gewaltige Wirkungen gleichermassen. Und immer hat seine Musik bei all ihrer Kühnheit im bewußten Gegensatz zur Atonalitilt Melodie, Sangbarkeit und Wohlklang. Mat; man hier und da gewMssc Abstriche ma-rhen — dieser geniale Komponist hat nicht nur seiner Nation, sondern der gesamten Musikwclt S(i unvergleichliche Werke geschenkt, daß solche kritischen Einschränkungen an dem (iesamtbild nichts zu ändern vermögen. Richard Strauß wäre wohl auch well-bckannt geworden, wenn er keine Note geschrieben hätte, — so erklärte einmal ein hervorragendes Mitglied der Berliner Staatskapelle, das oft, unter dem Meister nrnsiziert hat. Der Dirigent Strauß ist im besten Sinne des Wortes sachlich, er kokettiert nicht mit dem Publikum, er macht am Pult keine »rhythmische Gymnastik«, seine Zeichengebung ist äußerst knapp und absolut eindeutig, und gerade deshalb zwingt er dem Orchester seinen künstlerischen Willen auf. Die Musiker lieben ihn, denn er ist schlicht in seinem Wesen und verliert in keiner Situation deg Humor; seine Autorität beruht auf der Achtung vor seiner Persönlichkeit. Als er vor vielen Jahren die Sinfoniekonzerfc der königlichen Kapelle in Berlin dirigierte und sich zu Beginn einer Probe nicht gleich Ruhe verschaffen konnte, rief er schließlich; >AVenn Sie jetzt nicht j^lcirb ruhig sind, dann hol ich den Muckl--^ Er wußte, daß vor Generalmusikdirektor Dr. Karl Muck das Orchester höllischen Respekt hatte. Passiert einmal in der Aufführung ein Schnitzer, dann kann man ihn ziemlich vernehmlich rufen hören: »Was treiben Sie denn da?« Hei einer Orchester probe zu seiner »Alpensinfonie« entfiel mitten in der »Oewittermusik« dem Geiger am ersten Pult der Bogen. Strauß klopfte ab und sagte: »Halt, meine Herren — das (jcwitter noch einmal! der Herr Konzertmeister hat seinen Regenschirm verloren !<* l-'ines Tages legte ein junger Komponist dem Meister zur Begutachtung eine neue Komposition vor. Strauß sah sich die Par titur an, dann meinte er; »Da Sie um ein offenes L^rteil gebeten haben, will ich auch ganz ehrlich sein. Was Sie da komponiert haben, ist hundsmiserabel. Talent haben Sie nicht, von Kontrapunkt, Harmonie und Instrumentation keinen blassen Schimmer. Es wäre besser, junger Mann, Sic lernten einen bürgerlichen Beruf!« Der junge Komponist wollte sich bedrückt davonmachen, aber Strauß rief ihn zurück: ^>Was ich Ihnen gesagt habe, kann ich nicht zurücknehmen, aber trösten Sie sich, denn als ich so jung war wie sie, da haben mir berühmte Leute das selbe gesagt!« Daß einer so überragenden Persönlichkeit wie Richard Strauß reiche Ehrungen zuteil geworden sind, dürfte nicht verwunderlich sein. Neben zahlreichen Auszeichnungen in seinem Vaterlande der Meister ist Ritter des Pour le merite für Kunst und Wissenschaft und Ehrendoktor der Münchener Universität — erfolgten auch solche des Auslandes. So ist Strauß Ehrenmitglied der Royal Academy of Music und Besitzer der Goldenen Medaille der Royal Philharmonie Society in London, ferner Ritter der französischen Ehrenlegion, Ehrendoktor der O.xforder Universität und Ehrenbürger vieler Städte, u. a. auch von Naxos. Ein ruhmbedecktes Leben, fürua.,,, aber wenn sich auch in den Jahrzehnten die Partituren und Noten getürmt haben, die eine Wunderwelt des Klanges um-schließten und zusammen das Werk eines einzigen Lebens bedeuten — nie hat sich Richard Strauß eine lange Ruhepause gegönnt, inuner wieder überraschte er mit einer neuen Komposition, immer wieder griff er zum Taktstock. So ist es bis heute gebliehen, wo er nun ein Fünfundsiebzig-jühriger wurde, denn schon arbeitet er an einem neuen Opernwerk, dieser unerschöpfliche, ewig-junge Meister im Reich der Töne .., Wiener Staatsoper, die unter der Stabführung von Musikdirektor Konwltschny die Opern »Figaros Hochzelt« und »Don Giovanni« zur Aufführung bringen wird. Ein intemationator Musikfestival findet in der Zeit vom 3. bis 29. August in Luzern statt. Zur Aufführung gelangen sechs Symphoniekonzerte, von denen das erste und letzte Arturo Toscanini dirigieren wird. Die übrigen Konzerte dirigieren Sir Adrian Bould, Ernest Ansermet, Bruno Walter und Fritz Busch. Von den Solisten sind der Cellist Zablo Casals, der Pianist Sergej Rahmaninow und der Geiger Bronislav Huberman angekündigt. Der Chor der Sixtinlschen Kapelle wird unter der Leitung von Lorenzo Perozzi ein Konzert veranstalten. Weitere Konzerte bestreiten Paderewski, Kipnis und Gigli. Vorgesehen ist ferner ein Kammerkonzert des Busch-Quartetts und ein Konzert des Strasbourger Domchores. -\- Eine Paganioi-Feier findet anläßlich des 100. Todestages des berühmten Geiger am 27. Mai 1940 in Genua statt. Bei dieser Gelegenheit findet ein Internationaler Wettstreit der Geiger statt, die ausschließlich Paganinis Werke spielen werden. Der beste Paganini-Geiger erhält den Preis von 100.000 Lire. Gleichzeitig wird ein Paganini-Heim seine Tore öffnen, während der Professor des Mailänder Konservatoriums Mompellio eine vollständige Bibliographie der Kompositionen Paganinis herausgeben wird. -f- Hundert Jahre sind seit dem Erscheinen von Stendhals Roman »La Chartreuse de Parme« verstrichen. In Frankreich fanden aus diesem Anlaß zahlreiche Feiern statt. + Ein internationales Theater wurde in London gegründet. Theatergruppen aus allen Ländern der Welt werden hier Werke in den Originalsprachen zur Aufführung bringen. Die ersten Gastspiele bestreiten die Dänen vom kgl, Theater in Kopenhagen. H- Arthur Honnegger schrieb eine neue symphonische Dichtung unter dem Titel »Jeanne d'Arc«. Die überaus erfolgreiche Uraufführung fand in Zürich statt. Die Kritik hält »Jeanne d'Arc« für einer der besten Werke Honeggers. + Ausländische Bücher über Jugoslawien. Soeben erschienen zwei interessante ausländische Publikationen, die sich mit der Geschichte und den Innenverhältnissen Jugoslawiens befassen: »Jugosla-via d'oggi« erschien in Rom und hat Ugo Cuesta zum Autor; »Jugoslawien am Scheidewege« betitelt sich ein in Leipzig erschienenes Buch von Milutin Cekic. r 25. Todestag von Jovan SkerH«^. Der slawische Süden feierte kürzlich den 25. Todestag des Literaturhistorikers und Soziologen Jovan Skerlic in würdiger Weise. BütLfijBSiUou IHdUtkm SCHWIMMT IM MuM-llekt „Pfingstb«g«gnung" mit (•ucht«nd«n Ei$ungah«u»rn Eine Reiseerinnerung von Colin R o s s. In seinem schönen Reisebuch »Zwischen USA und dem Pol« schildert Colin Ross seine! erste Begegnung mit Eisbergen.' Wir bringen daraus mit frdl. Ge-| nehmigung des Verlages F. A.! Brockhaus einen Auszug, der an- | läßlich der englischen Königs-1 fahrt nach Kanada besonders interessiert. I Am Samstag vor Pfingsten meldete | »General Green« den ersten Eisberg. Wifj hörten das Singen des Empfäng:ers und eilten zur Radiostation hinauf, die gleich! hinter der Brücke liegt. Der Vierte Of-j fizier saß da, die Hörer am Ohr, undj schrieb eifrig mit. Der »General Green«, ist eins der Wachschiffe der amerikani-| sehen Marine, die südlich Neufundlands und kurz darauf wieder das gleiche, lange Heulen. Das hieß Nebel. Ich stand auf und sah hinaus. Richtig, da kam es heran wie Schneeflocken und hüllte das Schiff ein wie Watte. — Ich schlief wieder in unruhigem, träum schwe rem Schlaf. Es war im Krieg. Wir lagen in den Gräben. Der Feind schoß mit Gasgranaten. Es wurde im Unterstand unerträglich. Ich stieg auf die Böschung, ein Schwadenmeer von Gas und Rauch. Da knatterte ein M. G. los. — Der Feind griff an. Der Steward klopfte laut an die Tür: »Herr Kapitän läßt sagen, daß Eisberg in Sicht!« Mein Kamerad und ich schössen gleichzeitig aus den Betten. Der Leitende hatte wirklich recht gehabt. Als wir auf der Brücke standen, 2>ie neue „TRaurrtania" auf Jungfernfahrt b. Nie genug: Segelflug. Ein fröhliches Fliegerbuch von Karl Theodor Haanen. Fliegen und Lachen sind die Leitgedanken dieses fröhlichen Buches, das junge Menschen begleitet von ihren ersten zaghaften Schritten im Reiche der Luft bis zu jenem sorglosen Wandern am Himmel. Das sind keine zarten, ängstlichen Knaben, das sind Jungen, — rauh, herzlich, echt, wahr, tatbereit, hart, flugwild und zu jeder Zeit fröhlich, zu lustigen Streichen aufgelegt. Inmitten dieser Jugend entstand das Buch, und ist wie diese Jugend: echt, wahr und froh. Union Deutsche Verlagsgesellschaft, Stuttgart. Preis geb. 3.80 Mark. b. Schwarze Menschen — weiße Berge. Bericht der deutschen Ruwenzori-Expedi-tion. Von Eugen Eisemmann. 92 Seiten Text und 52 Tafelbilder. In Leinen gebunden RM 4.80. Franckh'oche Verlags-Itandlung, Stuttgart. Schwarze Menschen — weiße Berge, dieser Gegensatz be--stimmt den eigentümlichen und einmaligen Charakter der zentralafrikanischen Gebirgswelt. Fünf Bergsteiger haben d'e alpine Erschließungsgeschichte dieses Ge bietes, des Kilimandscharo, des Mawenzi un.d des Ruwenzori zu einem gewissen Abschluß gebracht. Eine Reihe stolzer, schwer zugänglicher Fünftausender wurde von ihnen zum erstenmal bezwungen, Schneegipfel, die aus tropischen Wäldern aufsteigen. Eiswände, über denen die Eine englische Schiffahrtslinie hat ein neues Schiff in den Dienst gestellt, das den ruhmreichen Namen »Mauretania« trägt Der alte Dampfer mit diesem Namen wurde seinerzeit abgewrackt. Er hat lange Zeit hindurch das »Blaue Band des Ozeans« für die schnellste Ueberquerung des Nordatlantiks getragen. liegen und nichts zu tun haben, als auf Eisberge achtzugeben. Bis zum Mittagsessen hat »General Green« ein gutes Dutzend Eisberge gemeldet, die mit dem Labradorstrom an Neufundland vorbei nach Süden treiben. Wir mußten mitten zwischen ihnen hindurchfahren. »Auf jeden Fall müssen Sie uns verständigen«, sagte mein Reisekainerad bei Tische, — »hören Sie, Herr Kapitän, und wenn es mitten in der Nacht ist. Tuten Sie mit der Dampfsirene. Dann ziehen wir unsere Mäntel über und laufen rasch an Deckl« In der Nacht ging ich — wie immer — noch einmal auf die Brücke. Die Dünung der letzten Tage hatte nachgelas sen. Die »Hagen« fuhr ruhig und stetig. Ihr Rumpf hob und senkte sich nur wie die Brust eines in ruhigem Schlaf Atmenden. Die Bugwelle schäumte weiß auf, sonst war alles schwarze Nacht; die nördliche Helle, die sonst über dem Horizont gelegen, war weg. »Es bezieht sich immer mehr«, sagte der Wachhabende, »wir werden Nebel kriegen!« Ich hatte geschlafen — ich weiß nicht wie lange — als die Sirene mich weckte. Ich schreckte hoch: Eisberge! Aber es war nicht das verabredete Signal: ein lan ger und ein kurzer Ton. Die Dampfsirene heulte nur einmal laut und langgezogen, war beim besten Willen noch nichts von Aeciuatorsonne strahlt. Eindrucksvoll in Wort und Bild schildert der vorliegende Bericht ihre Leistung, die sich würdig neben die größten bergsteigerischen Erfolge der letzten Jahre stellt. Eisbergen zu sehen. Erst nach langem Suchen mit dem Glas entdeckten wir zwei helle Flecken, an Steuerbord und einen gerade voraus. Der zu unserer Rechten glitt vorbei wie ein fernes, glänzendes Segel, aber der gerade voraus wurde langsam größer. — Schließlich konnte man ihn auch mit freiem Auge erkennen. Wir richteten unsere Kameras. „ Dann ging es tatsächlich mit einem Male unheimlich rasgh. Der weiße Berg wuchs und wuchs. Plötzlich war er riesengroß und kam gerade auf uns zu. — Erst im letzten Augenblick änderte der Kapitän den Kurs, und das weiße Wunder glitt an uns vorbei, das heißt, es war in der Nähe gar nicht weiß, sondern von einem übernatürlichen stählern blau, das ganz hell war, so, als ob es von innen erleuchtet sei. Wir knipsten und knip sten, aber eigentlich nur mit Ueberwin-dung; denn wir hätten ganz und ausschließlich nur Augen sein mögen, um dieses glänzende, glitzernde, leuchtende und lohende Etwas ganz in uns einzutrinken. Auch die Mannschaft war an die Reling geeilt, und für einen Augenblick schien das ganze Schiffe wie gebannt auf ein Eisberg zu blicken, der rasch und unwirk lieh wie eine Vision an uns vorübe.^zog. Selbst der Leitende traf vor die Tür des Maschinenraumes. Aber er zog sich rasch wieder zurück. »Eine verdammte Kälte df draußen 1« hörten wir ihn schimpfen. Auf den ersten Eisberg folgten in kurzen Abständen ein zweiter und ein dritter. Der zweite war sjpitz wie das Mat- terhorn, mit unheimlich scharfen Kanten, die dünn geschliffen waren wie eine Rasierklinke. Von dem dritten., der wieder mehr war wie ein zackiger Block, hielt der Kapitän weiter ab. Eine unheimliche Bugwelle lief ihm voraus, die kündete daß dieser Eisberg einen Unterwassersporn hatte. Nur ein Siebentel des Fisberpes schaut ja über die W.isserfläche. Sechs Siebentel liegen darunter, und niemand weiß, welche Form der Unterwasserteit haben mag, welch gefSo kommt es, daß ich manchmal gezwungen bin, mich auf den ersten besten Esel zu stützen, der mir begegnet.« Englands Königin Französin? Der englische AJinenforscher Anthony Wagner hat eine aufsehenerregende Entdeckung gemacht. Er will die Engländer glauben machen, daß in den Adern ihrer gegenwärtigen Königin französisches Blut fließt, ja, daß der Urahn der schottischen Familie, aus der die Gattin Georgs VI. hervorging, ein französischer Emigrant gewesen ist. Er stammte aus Montpellier, also Südfrankreich, hieß Jeremie Laujol und war Protestant. Jerelie Laujol trat in die Königliche Garde ein, wurde Kaufmann und ließ sich 1699, also zur Zelt Ludwigs XIV., in England naturalisieren. * Frauenwelt €d)t ober gcfcilfdjt? Zwar ist es eine dringliche Aufgabe uer Marktkonimission, unsere Lebensmittel daraufliin zu prüfen, ob sie sich-in einem Zustand befinden, dir sie unsorir Gesundheit beköniiriiich macht, und zu untersuchen, ob nicht irgendwelche geschickte FälschekunstmitteJ zur »Strek-kung« verwendet wurden. Manchmal kommt aber doch auch die Hausfrau in die Lage, eingekaufte Lebensmittel nachprüfen zu müssen, und es ist dann gut, wenn sie diesbezüglich einiges Wissen besitzt. Ob ein Ei frisch ist, stellt man fest, indem man das Zimmer verdunkelt, eine Kerze anzündet und das zu unter-srchendp Fi. das mit Daumen und Zeigefinger angefaßt wurde, zwischen Kerze und Auge bringt. Nimmt man einen Hohlraum am breiteren Ende des Eies zwischen Schale und der dünnen weißen Haut wahr, dann hält man ein frisches Ei In Händen, je größer dieser Hohlraum, desto älter das Ei. Schlecht Ist es aber wenn eine Anzahl dunkler Flecke darin zu beobachten ist, Butter untersucht man, indem man einen Löffel davon über dem Feuer erhitzt, reine Butter siedet ohne Geräusch und sehr rasch,] Margarine und ähnliche Stoffe unter, Zischen und Spritzen. Schmilzt man But-| ter in einer Flasche im heißen Wasser-1 bade, so wird reine Butter vollständig klar, verfälschte dagegen trüb sein. KaHee untersucht man mit einem Vergrößerungsglas, um zu erkennen, ob fremde Substanzen beigemengt sind. Häufig werden geröstete ' Samen von Hülsenfrüchten, die den Kaffeebohnen in Größe, Aussehen und in der Form ähnlich sind, dem gebrannten ungemahlenen Kaffee zugesetzt. Bruchkaffeemischungen haben schon Zichorie, Eicheln, Roggen, Rüben, Feigen und Mais beigemengt erhalten." Die Beimischung von Zichorie, einem sehr beilebten »Verlängerungsmittel«, erkennt man an der dunklen Farbe der Körner. In geringen Mengen ist sie nicht schädlich, desto mehr in großen. Eine sehr einfache Art der Untersuchung besteht darin, daß man ein Glas bis an den Rand' mit Wasser füllt und einen Teelöffel Kaffeebohnen auf die Oberfläche legt. Da der echte Kaffee viel öl ►enthält, schwimmen die Bohnen, während die Zutaten sofort untersinken. Wenn noch die Farbe des Wassers sehr dunkel wird, so ist zuviel Zichorie beigefügt, denn reine Kaffeebohnen färben kein kaltes Wasser oder wenigstens erst nach kurzer Zeit. Kakao wird auf Stärke hin geprüft, wenn eine kleine Menge in einer Schale mit heißem Wasser zusammengebracht wird. Ist Stärke vorhanden, so wird die Flüssigkeit in der Schale recht dick, bei reinem Kakao ist dies nicht der Fall. Eingemachte Früchte und Gelees erfordern eine kleine Untersuchung, um zu prüfen, ob sie Stärkezusatz enthalten. Ein Teelöffel Fruchtgelee wird in einer halben Tasse heißem Wasser aufgelöst und durch ein Stück Leinwand flltiert. Die filtrierte Lösung wird zur Entfärbung mit übermangansaurem Kali versetzt, bis sie farblos erscheint und nach dem Erkalten mit einem Tropfen Jodtinktur versetzt. Ist Stärke vorhanden ,dann färbt sich die Lösung tiefblau. Traubenzucker erkennt man, indem man zur filtrierten Lösung In einem Glasgefäß ebensoviel starken Alkohol hinzufügt. Ist Traubenzucker vorhanden, so entsteht ein weißer Niederschlag am Boden. ftannfi du mir rine aeben, ODutler? Sie sitzt des Abends noch gern im Dunkeln bei ihren großen Söhnen auf der Bettkante. Freilich, es ist nicht mehr so wie ehedem, da die vier weißen Betten alle des Abends acht Uhr ihren Schläfer schon innehatten. Oft sind zwei, dreii Betten wochenlang, .monatelang ganz leer, wenn die Jungen ausgeflogen sind In die Welt, zur Berufsausbildung, zum El/r/^A UONFEUCUA BßlNGT 5TFTS DAS NEUESTE Wehrdienst, um tüchtige Menschen zu werden. Und Mutter denkt dann wohl mit WeTimut. an die Jahre, , noch alle vier bei ihr .waren und sie si^ abends darum stritten, auf wessen. Bettrand die Mutter zuerst sitzen solle zum Gutenachtsagen i und zum Abendgebet ... Einzig schöne Jahre des Lebens! Aber einer von den vieren ist meistens da au! Urlaub, in den Ferien, als Student. Und da plauscht es sich so schön noch im Dunkeini Zuweilen schweigt man auch nur gemeinsam und fühlt sich dabei ebenso blutsnahe verbunden. Heute ist der Junge, ihr hübscher, blonder Junge, so still und gedrückt gewesen. Mutter hat gemerkt, ihn plagt etwas. Sie wartet ruhig ein Weilchen und sieht durch das Fenster in den sternengesticken Mantel der Nacht. Dann faßt eine Jungenhand nach ihrer und zieht die Mutterhand an sein heißes Gesicht. Stockend erzählt er der Mutter, was ihn beschwert. Er hat eine Freundschaft mit einem jungen, liebenswerten Mädchen, einer guten Kameradin; daß sie später einmal seine Frau werden würde, hat er bisher immer als selbstverständlich angesehen. Und nun hat er plötzlich eine andere kennengelernt, eine, deren Augen-gefunkel ihn ganz und gar in Aufruhr gebracht hat. Darf er nun dies Mädchen lieben? Ist, er an die andere' gebunden? Verlangt es nicht die Treue, zu der alten Kameradin zu halten? Darf er ihr die unverdiente Kränkung antun, daß er zu der Augenfunkelnden hinüberwechselt? »Kannst du mir nicht einen Rat geben, Mutter?« Es ist eine Weile ganz still zwischen Mutter und Sohn. Leise geht der Wind - Beherrscherin der Mode ^SViLA^t Gosposka 34 auf leichten Füßen ums Haus. Man kann gut nachdenken in solcher stillen Abendstunde . , Ja, was rät eine Mutter Ihrem Sohne in solchem Falle? Zunächst freut sie sich, daß der Junge noch soviel Vertrauen hat zu seiner alten Mama. Die Sache selbst Iempfindet sie nicht als tragisch. Ihr Junge, das weiß sie, ist leicht entflammt. Und meist flaut solche Hitze bei näherem Zusehen mächtig wieder ab. Dis sagt sie ihm und daß eine Liebe, nüf auf äußeren Reizen begründet, nicht lange stichhält. Das Gesicht trügt > ."t; »Du siehst eine ed'e Seele in ihr, und Bei Hämerrholdah teiden können Ihnen 1 — 2 Leo-pUlen bellen, wenn Sie dieselben nach dem Essen nehmen. Dieses Produkt bewirkt KW schon nach 5 — 6 Stun-i 7 leichte und ange- nehme Darmentleeruo g. Ann. res. unUr Sp. Nr. 8M vom 28. X. 1938 Leopillen vie!*»icht Ist sie nur ein Lärvchen, r/r.» schillernde Seifenblase . . .« Sie sprechen noch lange miteinander, Mutter und Sohn. Und wenn sie ihm auch nichts Entscheidendes raten konnte; Mutter fühlt es, die Aussprache hat ihreTi Jungen schon ruhiger gemacht. Und er wird die Sache mit mehr Überlegen ansehen; es braucht ja, wie Mutter ganz richtig bemerkte, nicht von heute auf morgen entschieden zu werden, wen er einmal erwählt. Sie lächelt ein bißchen dabei, sie kennt ja ihren leicht entflammten Jungen ... Es wird nicht lange dauern, dann wird ein neuer Stern den jetit strahlenden in den Schatten stellen. Annchen, der gute Kamerad, wird recht langmütig sein müssen . . . Aber einen Rat gibt sie dem Sohn noch: »Sage Annchen, daß du dich vorläufig nicht fest an sie binden kannst; das ist Huttertag Von Draga Nitsche>Hegedu§id. Nicht ohne ein wenig zu stöhnen klimmt die elegante, schon etwas üppige Frau Lola die steilen Treppen zum vierten Stockwerk des unscheinbaren Vor-stadthauses empor, in welchem ihre Freundin Marlene wohnt. Allen Türen entquillt Küchenduft, und manchmal zeigt sich verstohlen ein Kopf; der neugierig der feinen Dame nachsieht. Mit Behagen konstatiert Lola den Effekt ihrer gepflegten Erscheinung und ihre Hand fährt ordnend nach den blonden Löckchen unter dem neuen Frühjahrshut, ehe sie schellt. »Aber was' ist denn los?« ruft sie, als Marlene öffnet. »Nicht In der Küchenschür ze, und so festlich? Störe ich am Ende?« »O nein,« sagt die Frau Im schmucken Wollkleid freundlich — »heute Ist Muttertag!« »Muttertag?« staunt das blonde Weltkind verständnislos, »ach, dieser KHmbim mit Blumen und Glückwunschkarten und all dem geschmacklosen Zeug, das man jetzt in den Schaufenstern sieht? Und da erwartest du wohl Besuch?« »Nur meine Kinder. • Rolf kommt aus dem Institut, Berta will sich heute freimachen und die Kle'nen sind voller-Heimlichkeiten — aber komm doch here'n.« In der Wohnstube duftet es nach Flieder und fnschgebrannten Kaffee. »Darf ich dir ein Schälchen anbieten?« »E'gcntlich nicht, Marlene, ich habe heute Obsttag, zweimal in der Woche, weißt du, — ich wollte dich nur um eine Adresse fragen.« >Aber du bist ja ganz erschöpft.< »Natürlich, wo ich doch die ganze Strek ke zu dir zu Fuß renne, — aber es nützt nicht viel. Wie machst du es eigentlich, daß du so schlank bleibst?^: »Gar nichts mache ich. Um sechs Uhr aus den Federn und den Haushalt versorgen* und dann die Kinder — um zwölf Uhr kommt Peter nachhause...« »Gott ja,« seufzt Frau Lola mitleidig, — »du armes Kindf Deine Figur ist das einzige, wofür du deinem Peter zu Dank verpflichtet bist. Wenn ich denke, was dir dieser Mensch angetan hat!« »Daß er mich geheiratet hat? Oder das wir vier Kinder haben? Aber Lola — wenn man sich lieb hat. Und er kann doch nichts dafür, daß er nicht so viel verdient, wie dein Mann ... übrigens, — ich habe d'ch nie gefragt — sehnst du dich nicht manchmal nach deinem Gatten und deinem Kind? Du warst ja im Anfang sehr glücklich?« »Glücklich? Weißt du, Richard hatte schon immer ein bißchen zu viel Bauch, als daß Ich sagen könnte, ausgesprochen glücklich. Du me'nst, heute könnte Ich auch damit aufwarten? Es ist wahr, und er ist wirklich ein guter Kerl, aber er hatte doch so gar nicht d'e Fähigkeiten, meine modernen Bestrebungen zu begreifen. Und Baby? Gott, Baby kann ich ja jeden Monat einmal sehen... Sie ist jetzt zehn Jahre.« An der Türe läutet es Sturm. »Das sind d'e Kinder,« sagt Marlene und springt auf, um zu öffnen. Da steht Rolf, der Student, schlank und hübsch und Berta, die die Pflegerinnen- schule macht. Sie grüßen artig, aber flüch tig die fremde Dame. Ihre Aufmerksamkeit gilt nur der Mutter und mit scheuver-haltcner Bewegung sagen sie ihre Glückwünsche und überreichen die kleinen Geschenke, die sie für diesen Tag bereitet haben. Dann stürmen die Kleinen herein, ein neunjähriger Blondkopf und ein drolliges Kerlchen von sechs Jahren. Sie fallen über Marlene her und plappern allerlei durcheinander, Dummes und Süsses, aus dem endl'ch hervorgeht, daß Mutti heute nicht in die Küche darf, well Berta kocht, und daß Rolf den Tisch decken muß. Jeder Widerstand wird todgeredet und letzte Hemmungen mit einem Abschieben ins Nebenzimmer beendet. »Ich gehe lieber,« sagt Lola lachend, »die Kinder sind imstande und ermorden m'ch, wenn ich ihr Fest störe.« Aber da erscheint schon Peter und bringt einen Sekt mit, und die Suppe ist noch nicht am Tisch. Und nun müssen alle mithelfen. Peter holt die feinen Gläser aus der Kredenz — Männer haben ja immer nur für die Getränke Interesse — und Lola muß die Platten herrichten und die Kinder bekränzen Mutters Platz mit Blumen. Dann sitzen alle rund um den Tisch und essen mit Appetit. Frau Lola hat ihren Obsttag vergessen, es hat ihr noch nie so gilt geschmeckt, obwohl das FIcisch ein bißchen zäh. und der Salat leicht versalzen ist. Peter benimmt sich wie vin Verliebter. E' legt den Arm um seine Fra« und flüstert ihi was zu, worüber Marlene hochrot wird. Und dann erhebt er sc n Glas /u e ncr Ansprache. Aber es kommt nicht viel dabei htraus, die Kinder wollen aucn an-slosscn und begehren stürmisch Marlene zu umarmen. So sagt er kurz: »Auf das Wohl unserer Mutti!« ergreift überwältigt ihre Hände und küßt sie ehrfürchtig. Und da liegt alles drin: Liebe und Dankbarkeit, und Glück — reines, herrliches Menschen glück. Lola fragt sich, ob Ihr Bedauern, von vornhin angebracht ist. Marlenes Augen strahlen, sie Ist voll Charme und schließlich bekommt sie einen kleinen, anmutigen Schwips. Ob von Sekt, oder aus Glück, wagt Lola nicht zu entscheiden. Alles schwirrt durcheinander, jeder hat rote Backen, und plötzlich erhebt sich Rolf, um ein Gedicht zu deklamieren. »Von mir selbst verfaßt!« betont er vorher bescheiden. Es reimt sich nicht ganz und die Klei nen wollen sich totlachen. Aber Marlene hat den Blick Ihres Ältesten gefangen und hält Zwiesprache mit ihm. Mann kann sehen, wie jedes seiner ungelenken Worte in ihr weitoffenes Herz fällt. So einsam kommt sich Lola plötzlich vor, so unbeachtet. Ihr schMlerndes Dasein schrumpft ru einem erbärmlichen Gebilde zusammen es ist, als würde ihr Leben allmählch hinschwinden, verlöschen in törichten und mühsamen Versuchen einem Glück nachzujagen, das keines ist. Sie will auflachen, weil es ihr plötzlich das Wasser in die Augen jagt, und sie sich so namenlos schämt und nicht jämmerlich erscheinen möchte — aber sie kann nur schluchzen. Da fühlt sie die leise, kosende Hand Marlenes auf ihrem Scheitel. Das tut so wohl —. »Geh zu deinem Mann,« flüstert Ma. • lene an ihr Ohr, »und zu deinem Kind. Sei ihnen eine Mutter, kehr um, Lola, heute noch, am Muttertag!« Oteuerungen 2>fe rinfocf^r 3erneinrrunad- maf(()ine für öemfllr unö ' ..... ......—. Die neuzeitliche ErFiährungslehre räumt mit dem alten Vorurteil auf, daß z. B. die Strünke von Kohl, Blumenkohl, die Stiele vom Spinat und alles, was bis dahin als »Abfall« bezeichnet wurde, für die Ernährung wertlos sind. Auch diese sogenannten Abfälle enthatten reichliche Nährstoffe, die wir schon aus Sparsatiikelts-gründen nicht achtlos beiseite legen dürfen. Sie müssen selbstverständlich, bevor sie dem Gemüse beigefügt, entsprechend zerkleinert werden. Auch für Liebhaber der Rohkost Ist es wichtig, die Gemüse und Rüben, die Salate und Früchte genügend zu zerkleinern, dem Magen dadurch die Arbeit zu erleichtern und auch dem Auge einen Genuß zu bieten. Neben den zahlreichen Zerkleinerungsmaschinen behauptet der kleine Gemüseschneider infolge seiner schnellen und leichten Arbeitsweise und seiner geringen Anschaffungskosten das Feld. Er besteht aus 2 mit scharfen Messern versehenen Metallwalzen, die von einem mit einem Griff versehenen Metallmantel umgeben sind. Er schützt die Hand vor dem tapfer und ehrlich. Die Mutter weiß, ihr Wetterwendischer Junge hat Glück; Annchen ist treu, sie wird auf Ihn warten, und er wird immer zu ihr zurückkehren. Auf sie paßt das Bibelwort: i^Ihres Mannes Herz kann sich auf sie verlassen; sie tut ihm Liebes und kein Leides ihr Leben lang.« Verletzen durch die Walzenmesser. Fährt man mit dem Apparat über die Möhren, den Kohl, die Zwiebeln, den Spinat, die Petersilie, oder was sonst zerhackt werden soll, so ist in kurzer Zeit das Material größer oder feiner zerschnitten, je nachdem es kürzere oder längere Zet bearbeitet wird. — Die Reinigung des klel-iren Apparates ist einfach. Zieht man die beiden Klemmfedern in der Mitte des Gerätes ab, so löst sich ein Abstreifblech, mit dessen Hilfe die Reste des Frucht-gutes von den Walzen entfernt werden. Gewöhnlich genügt ein Abspülen der Walzenmesser. Sie lassen sich\aber auch herausnehmen, wenn man die Achsenverschlüsse löst und die Achsen herauszieht. Die Messerwalzen fallen dann von selbst heraus. Man kann mit diesem Apparat alles zerkleinern, was in der Küche verarbeitet wird, sei es in rohem oder gekochtem Zustande. 3)ie (SrD&ftrtn i&Iefi^en 6?fin (SfnmadDen in ^orm So beliebt die eigemachten Erdbeeren auf dem Eßtisch sind, so wenig ansprechend ist ihre zusammengedrückte Form. Da den Früchten beim Entfernen der Stiele und Kelchblätter gewöhnlich auch der Fruchtkern genommen wird, fallen sie beim Einkochen unfehlbar zusammen und werden unansehnlich. Mit der neuen Erdbeerzange kann man Stiel und Kelchblätter der Früchte restlos entfernen, ohne daß die Frucht beschädigt wird. Die biegsame Klemmzange aus Metall faßt mit ihren Enden alles, was man an den Erdbeeren entfernt wissen möchte, knipst Stiel und Kelchblätter ab und läßt dabei den Kern in der Frucht. Die Beere sieht deshalb beim Servieren sauber aus und fällt auch beim Einkochen nicht zusammen. Das Verputzen der Früchte geht mit dieser Zange schnell, und die Hände werden bei der Arbeit nicht beschmutzt. eparfaniMftocden In loannrr Rauchabzug geschehen vom Herd aus. Die Luft tritt von unten seitlich in den Feuerungsraum des Sparherdes und führt die Rauchgase an der anderen Seite des kleinen Aufsatzherdes wiederum durch den Herd in den Schornstein. Etwas Holz oder Kohle genügt, um den Inhalt des auf den Aufsatz gestellten Kochtopfes zum Kochen zu bringen und mit ganz geringer Feuerungszugabe erhält man Hitze und Glut. Dabei erwärmt sich der Schwarzblechmantel und strahlt seine Wärme in den Raum. Die Hitze entweicht nicht fn den Schornstein, sondern wird restlos ausgenutzt. In einem kleinen Haushalt spart man mit diesem kleinen Sparherd täglich an Kohlen und genießt außerdem die Annehmlichkeit der Küchenerwärmung. fttük&sdtB WUdlB Der Winter erfordert durch erhöhten Feuerungsbedarf größere Ausgaben und man sucht durch sparsamen Kohlenverbrauch die Kosten für die Feuerung möglichst einzuschränken. In einem kleinen 1—2 Personenhaushalt lohnt es sich meist nicht, für die Zubereitung der kleinen Portionen ein großes Herdfeuer zu entfachen, andererseits ist man Im Winter genötigt, zur Erwärmung der Küche ein beständiges Herdfeuer zu unterhalten. Wer sparen will, tut darum gut, einen kleinen Sparherd zu benutzen, der bei sparsamstem Kohlenverbrauch das Kochen und auch eine Erwärmung der Küche übernimmt. Dieser Sparhelfer, ein runder Aufsatz aus Schwarzblech, ist im Innern mit einer Feuerungseinrichtung, mit Rost und Aschenkasten, versehen. Er wird auf ein offenes Loch des Herdes gesetzt und mit dessen Hochringen bedeckt. Die Luftzufuhr und auch der h. Ate Schutz gegen Motten sollen blühende Holunderdolden, zwischen die WoU- un Pelzsachen gelegt, ein vorzügliches Mittel sein. h. Schntttblunten hatten sich lang« frisch, wenn man dem Wasser ein Stückchen Sode beifügt. h. Neue Kartoffeln schabt man» anstatt sie zu schälen; man legt sie vor dem Schaben fünf Minuten in warmes Wasser, in dem man ein kleines Stückchen Sode aufgelöst hat, worauf sich die Schale beim Schaben ganz leicht löst. h. MUch|>robe. Um festzustellen, ob der Milch Wasser beigemengt wurde oder nicht, gibt es ein einfaches Mittel: Man taucht eine Stricknadel in die Milch. Bleibt keine Milch an der Nadel hängen, so wurde die Milch durch Wasser verdünnt. h. Seidene Möbel und Gobelins frischt man auf, indem man ein Wattebäusch-chen nimmt, dieses In heißes Kartoffel-« mehl tupft und dann die Möbelstücke damit at)reibt. Später werden sie mit einer weichen Bürste gebürstet. h. Satin erhält nach dem Waschen erhöhten Glanz, wenn man dem Spülwasser etwas Borax beifügt. h. QoMrahfflen, die rauchfleckig oder dunkel geworden sind, reibe mit verdünntem Weingeist ab. Mit einem Flanell stück wird nachpoliert. Gn pzes hliii otaii IM? ROMAN VON HANS JOCHEN VON PLEHWE Copyright 1937 by Aufwärts-Verlaf. Berlin SW 68 49 »Ich wäre nicht hiergeblieben. Quitt, wenn du mich wirklich verlassen hättest. Was . sollte ich in Falkenberg, wenn ich mich nicht abends in den Wagen setzen kann, um zu dir zu fahren?« sagt er seiner Braut einmal. »Erst nachdem wir in der Zeitung standen, habe ich mich im Krankenhaus und auf der Polizei richtig angemeldet. Jetzt habe ich dich ja sicher, meine Süße.« jSj jetzt hast du mich sicher, Hanno.« Quitt schluckt Eisentinktur, Quitt be-Kommt Arsenpillen, Quitt muß jeden Tag zwei Stunden Spazierengehen, denn sie ist blutarm, so hat Doktor Michaelis festgestellt. Es ist nicht angenehm für Bräutigam und Brautvater, wenn ein junges Mädchen während seiner Verlobungszeit so bemitleidenswert blaß aussieht — zu leicht mögen böse Klatschmäuler behaupten, daß die junge Braut gar nicht so glücklich sei, wie es sich von Rechts wegen gehöre. Quitt tut ihr möglichstes, um "Wieder gesund und rotbäckig zu werden, aber der Erfolg läßt auf sich warten. Viel leicht packen Eisentinktur und Arsenpillen das Uebel nicht an der Wurzel. Näher kommt ihm efnes Tages schon Hanno, als er rundheraus^ fragt: »Quitt, du bist noch immer nicht wieder so, wie du früher warst. Sag mal, die Berliner Sache — du, die ist doch abgetan, ja?« »Ja, die ist abgetan, Hanno.« »Aber einen Kuß kriege ich trotzdem noch nicht wieder von dir?« »Ach, Hanno, bitte laß das doch, bitte. Später — wenn wir verhoirntet sind . . ,« Hanno seufzt. »Mir sind in meinem Be- kanntenkreis schon mehrfach Brautpaare begegnet, die diesen Brauch schon vor der Ehe pflegten. Wenn du meinst, daß wir damit erst nach der silbernen Hochzeit anfangen sollen, so ist das zum mindesten originell — aber wie du willstl — Wenn mit Berlin wirklich alles zu Ende ist . . .« »Ja, Hanno — es ist zu Ende. Wie oft fragst du mich noch danach?« Hanno greift nach ihrer Hand und drückt sie zärtlich. »So, nun hast du glücklich wieder deine schönen Augen voll Tränen — verzeih mir, ich bin ein Bär. Aber du kannst dir nicht vorsteilen, wie viel du damit von mir verlangst, daß ich nicht fragen soll, was das für eine Sache war. Das wurmt und beißt mich ganz schrecklich, kann ich dir sagen.« Quitt sieht ihn traurig an und drückt seine Hand wieder^ die noch immer die ihre umschließt. »Hanno, in drei Wochen sind wir verheiratet — bis dahin mußt du noch ein bißchen Geduld mit mir haben.« »Ja, Liebe, Allerliebste — drei Wochen. Wenn sie so weiterlaufen wie die erste, werden es mir drei Jahre sein.« Quitt lebt ihren Tag nur für Hanno, Sic überlegt sich, womit sie ihm abends Freude machen kann, sie bereitet seine Leibgerichte vor, sie strickt einen herrlich warmen Pullover für ihn, sie säumt ihm Taschentücher. Wenn er abends kommt, ist sie freundlich und aufmerksam, an allem interessiert, was sein Tag gebracht hat — sie ist eine liebe, gute Kameradin, die keinen anderen Gedanken zu kennen scheint als sein Wohlergehen. An ihrer Aussteuer ist nicht viel zu tun, das heißt. Quitt macht sich nicht viel an hr zu tun. Sie ist zufrieden mit den Leinenschätzen, die noch von ihrer Mutter her in den Schränken liegen, sie denkt nicht an den Einkauf neuer Möbel, da das elterliche Haus soviel Entbehrliches enthält und sie die erste Zeit in Falkenberg möbliert woflnen werden, bis Hanno irgendwo eine feste AnsteHung findet. — »Das kaufen wir uns am besten alles, wie und wann wir es brauchen«, sagt er. Wel che Lösung Vater Petersen, der mit seiner immer wieder gekürzten Majorspenslon keine Reichtümer anzusammeln vermochte, auch am sympathischesten ist, — . Quitts Tage gehören Hanno — aber durch ihre Nächte geht das Bild eines anderen Mannes, groß, mager und grauhaarig, mit Falten zwischen Nase und Mund, die immer tiefer werden. Es ist das Bild eines Mannes, der sehr im Unglück ist und dem sie mit ihrer Rückkehr zu Hanno Den ker den Weg in die Freiheit ebnen will. Aber ob er noch Kraft und Lebensmut genug haben wird, dlsen Weg zu neuem Aufstieg zu benutzen, das weiß Quitt nicht. Sie kann nur versuchen, ihm gute, hilfreiche Gedanken zuzusenden, ihm, den sie nie vergessen wird, eine so gute Frau wie sie auch Hanno sein will. Sie hat mit einem kurzen Schreiben von Petruchio Abschied genommen, das die Gründe für ihren Entschhiß nur ganz entfernt andeutete. Ihn sonst aber bat, die drei Tage ihrer Liebe zu vergessen. Offener ist sie Barbara, ihrer alten Vertrauten, gegenüber gewesen, die sehr lieb und bedrückt wiederschrieb, ein bißchen fassungslos über die neuerliche Entwicklung der Dinge. Sonst sprach sie von häßlichen Geldsorgen und von großen Büdaufträ-gen, die Direktor Sindermann ihr in Aussicht gestellt habe, die sie aber wahrscheinlich nicht annehmen könne. So geht die Zeit dahin, aus den drei Wochen werden vierzehn Tage. »Vierzehn Tage«, sagt Hanno, dem dieser augen- blickliche Zustand gar nicht behagt. Ihre Wohnung in Falkenberg ist so gut wie ge mietet, sonstige Vorbereitungen sind kaum noch zu treffen — so findet er dieses Warten, das das Gesetz verlangt, sehr langweilig. »Na, Hanno«, sagt Vater Petersen einmal bei Tisch, als sich Hanno wieder über die kleine Ewigkeit ausläßt, die es noch dauern wird, bis er ins eigene Heim zieht, »ursprünglich wolltet ihr doch sogar bis Weihnachten warten, also hast du doch kein Recht, dich zu beklagen.« »Bis Weihnachten wäre ich gestorben!« sagt Hanno. »Dieses Wegfahren abends, diese fünfundzwanzig Kilometer dunkle Chaussee, meine ungemütliche Bude in FaOcenberg — nee, wenn ich das noch vierzehn Tage ertrage, so ist das wirklich das Höchstmaß an Zugeständnissen, das Ich in der Zeitfrage machen kann.« »Viele Brautpaare würden es erstaunlich finden, schon vier Wochen nach der Ver-< lobung zu heiraten ...«, sagt Quitt beiläu fig und legte ihre Serviette zusammen. Hanno hat noch Tee in der Tasse; wenn er ausgetrunken hat, werden sie hinüber in Vaters Herrenzimmer gehen und noch ein bißchen beieinandersitzen. »Na, Gott, viele Brautpaare gehen über haupt mit komischen Vorsätzen in die Ehe Ich kannt mal eine Frau, die wollte ihren Mann nur deswegen heiraten, weil sie ihn haßte.« »Das wird Ja eine reizende Ehe geworden sein«, lacht Major Petersen. »Der arme Mann! — Wollen wir aufstehen, Quitt?« Er hat die hübsche, altväterliche Sitte, seine Tochter als Hausfrau um Erlaubnis zu fragen, ob die Tafel aufgehoben werden darf. »Wie kann man jemand heiraten, den man haßt, Hanno?« fragt Quitt beim Hinübergehen. »Was war das für eine Frau?« j^^ortsetaung folgt.) , im 21. Mii 1 13 (r m Btüiiuk^Stkulii dii dss lifuthfft ^fiftifiiftif ^WWWWW^^^^FW ^F^rlr wlP w^wwmw^^WW Di« feinste Handarbeit Die letzten Neuheilen 4Mt> V«ricMif: Gotpetka 1, Tel. 25-71 Erzeugung: Slovenska 20, Tel. 25*72 20.9Rai: £ao der G(Dml6td 5000 AmerHoifier namens Prad SmMi treffen sich beim Bankett. Am 20. Mai versammeln sich in New-jork 5000 Mfinner namens Fred Smtth, um den dritten Jahrestag der Gründung der Fred Smith-Gesellschaft feierlich zu boßieBen. Amerika ist auch heute noch ein Land unbegrenzter Möglichkeiten. Oder glaubt jemand, in einem anderen Lande als in den Vereinigten Staaten wäre es möglicli gewesen, eine Gesellschaft zu gründen, deren sämtliche Mitglieder Fred Smith helBen müssen? Weder in Deutschland, in England oder in Japan wäre es auch möglich, ein Bankett zu veranstalten, bei dem 5000 Männer des gleichen Vor- und Nachnamens zugegen sind. Aber wenn CS um lustigen Unsinn geht, dann gibt es für die Amerikaner kein Unmöglich. Dann gründet man eben eine »Fred-Sinith-Ge-seilschaft« und lädt alle Fred Smitiis nach Ncwyork zu einem Bankett. Nichtsdestoweniger entbehrt die Geschichte a'er Fred-Smith-Gesellschaft in Amerika nicht einer gewissen Vernunft. Vor drei Jahren sanken vier Newyorker namens Fred Smith erschöpft in den Sessel, als sie wieder einmal bei Telephonrufen, Telegrammen und Briefpost miteinander zum soundsovielten Male verwechselt worden waren. Sie beschlossen einen Verein zu gründen, dessen Aufgrabe es sein sollte, sie vor den Irrtümern zu schützen, deren tägliche Opfer sie waren. Natürlich wollte keiner von ihnen seinen ehrenwerten Familiennamen Smith aufgeben. So beschlossen sie an den Nachnamen die Berufbezeichnung anzuhängen. Es gab also alsbald einen Versicherungs-Smith, einen Schneider-Smith, einen Schuster-Smith. Die Idee zog schnell weitere Kreise. Immer mehr Friedrichs Schmidts stellten Aufnahmeanträge, Am ersten Jahrestag der Gründungsversammlung dinierten bereits tausend Mitglieder. Jedes Mitglied mußte sich im übrigen verpflichten, auf Grund des Mitgliedskatalogcs Post, die etwa der Zahnarzt-Schmidt irrtümlicherweise für den Photo-Schmidt erhalten hatte, an diesen umzuadressieren. Eine weitere Aufgabe des Vereins ergab sich aus dem Wunsche, jeden Amerikaner namens Fred Smith zum Mitglied zu gewinnen. Innerhalb drei Jahren schwoll die Mitgliederzahl deshalb auf 5000 an. Am dritten Fred-Smith-Tag wird ein besonderes Ereignis gefeiert. Eines der Mitglieder, nunmehr unter dem Namen Petroleum-Schmidt ins Register eingetragen ,lst im letzten Jahr Multimillionär geworden. Beim Umgraben seines Gartens stieß er nämlich auf Ölquellen. Fred-Smith-Petrole, der Held des dritten Banketts, hat selbstverständlich dem Verein eine Sonderzuwendung zukommen lassen. „OtadNUieotn rttoa« unoematliel^ 'Peinliches tuftabenteuer einer achtzehnjährigen Amerikanerin. Auch in Europa gibt es Apostel der Nacktkultur oder vornelimcr ausgedrückt, des »Nudismus«, die sich mit der Vielzahl und der Form der modernen Kleidungsstücke durchaus nicht befreunden können. Wenn es wärmer wird, erwacht in diesen Menschen der unbczwingliche Drang, ohne Badeanzug im Freien zu baden. Auch die keineswegs sehr stoffreichen »Shorts« die kleinen Strandhöschen, und die bunten luftigen Busentücher erscheinen ihnen als eine unangenehme Belastung ihres Adam- und Evazustandes. Sie fühlen sich erst glücklich, wenn ihre Haut ungestört in der Sonne schmoren kann. Da diese Leidenschaft bisweilen mit dem Gefühl der anderen Menschen für Ordnung und Anstand in Konflikte gerüt, haben sie es nicht leicht bei ihren Sonnenbädern. Doch gibt es auch heute noch in gewissen Gegenden Seebäder, die Ausnahmen gestatten, und jene Beziehungen zur Sonne erlauben, die nicht nur das Herz, sondern auch andere Körperteile beglücken. Weit stärker blüht freilich der Nudis-inus noch in Amerika. Besonders die kalifornischen Seebäder, ni denen man ja fast das ganze Jahr baden kann, bilden mit ihren Nacktkullurbestrebungen einen ständigen Angriffspunkt für die amerikanischen Frauenvereino, die den Nudisnius nis Todfeind betrachten. Diese Propaganda blieb auch nicht ohne bjfolg, Auch in USA müssen die Nudisten von Tag zu Tag vorsichtiger sein. So ist es ltr Sluttgtl fommt toitbcr in TRofte Nachdem man Jahrzehntelang nichts mehr von dem Blutegel wissen wollte, besinnt man sich jetzt wieder auf ihn und holt ihn aus der Vergessenheit heraus. Eine alte Tradition, vom Volk hochgehalten und weitergegeben, wird jetzt erneut ärztlich bestätigt. Der Blutegel wird wieder verordnet und in Krankenhäusern angefordert. Er lindert Rheumatismus, Bein-leiden, Arterienverkalkung und neuerdings auch Migräne, Die Tiere werden in Steintöpfen zu 200 bis 300 Stück in kühlen, dunklen Räumen, meistens im Keller von Spezial-Blutegelhandlungen, von denen CS in den meisten Ländern noch von früher her vereinzelte gibt, gehalten. Anspruchslos sind- sie nur durch ihre Empfindlichkeit gegenüber Licht und allen Gerüchen. Der Pfleger nimmt sie aus den Töpfen, legt sie auf ein Sieb und spült sie gehörig ab. Inzwischen werden die Töpfe gesäubert und mit frischem Wasser gefüllt. Schwächliche und tote Tiere werden sofort entfernt; das ist die ganze Pflege, die die Tiere brauchen. Nahrung bekommen sie überhaupt nicht, damit die Sauglust so stark wie möglich ausgebildet ist, wenn die Blutegel angesetzt werden sollen. defaDren ded Sträfling« Je wärmer es draußen wird, desto lauter wird der Ruf, ins Freie zu kommen, frische Luft in die Lungen zu pumpen und die Winterschlacken auszuspülen. Auch die Kinder sollen möglichst viel in die Sonne und in die frische Luft gehen und sich draußen gehörig tummeln. Aber wie wir Erwachsenen oft unter der Umstellung unseres Körpers im Frühjahr zu leiden haben, so gibt es auch Kinder, deren zarter Organismus den Frühlingsbeginn nicht leicht erträgt. Besonders die Kleinkinder sollte man recht vorsichtig an die Sonne gewöhnen. Ein direktes Sonnenbad im Frühling kann nicht nur erhöhte Temperatur veranlassen, sondern ihnen empfindlich schaden. Natürlich darf man nicht in Fehler verfallen, nun jedes Kind ängstlich vor Besonnung zu schDt7e, es ist hier nur von zarteren Konstitutionen die Rede, Im Frühjahr kann man sich noch nicht auf die Erde setzen, denn der Boden ist noch vom Winter her ausgekühlt. Man muß darauf achten, daß die Kinder in Bewegung bleiben; es gibt ja so viele Bewegungsspiele, zu denen sie auch unschwer zu bringen sind. Der Bewegungs-drang ist nach langen Winterwochen in den Kindern selber so stark entwickelt, daß sie jetzt gerne herumtollen. Aber sie sollen sich nicht ermüden, dann ist die Versuchung, sich hinzusetzen, doch zu stark, Erkältungen sind aus diesen Gründen nicht selten. Die gleiche Gefahr besteht darin, daß die Kinder im Frühling leicht nasse Püsse bekommen. Das ist nicht immer zu verhindern, aber es sollte selbstverständlich sein, daß bei der Heimkehr Strümpfe uni Schuhe gewechselt werden. Aus dcttnodcttd g. Trauung. In Cerncäe bei Dravograd wurde der Großgrundbesitzerssohn Johann S a j 0 V e c aus Libelice mit der Oberförsters- und Besitzerstochter Frl. Finni K u m p u s c h getraut. Wir gratulieren! g. TodesfaU. In Mcza verschied dieser Tage der Besitzer Josef V e r d n i k im Alter von 78 Jahren. Der Dahingeschiedene erfreute sich großer Beliebtheit. Die,s kam besonders bei seinem Leichenbegäng nis zum Ausdruck, an dem sich eine außerordentlich große Zahl von Traucrgä-sten, darunter auch Vertreter der Behörden u. Aemter beteiligten. Der Verblichene war viele Jahre Bürgermeister der Gemeinde Oti^ki vrh. Friede seiner Asche! Das neue Dienstmädchen. >^Und was Ihren Ausgang betrifft, bin ich gern bereit, Ihnen entgegenzukommen.« »Das ist nicht nötig, gnädige Frau! — Mein Freund bringt mich immer bis vor die Tür!« AUTO-ELEKTRO-SERVICE M ufld veibieitet i .lato luno!" AKKUMULATOREN BEPARitTUR und LADE STATION TELEFON 2109 ICARL DADIEU KCUSNIKOVA 1 (GARAGlE VOLKER) DanKsaguns Für alle die vielen liehen Beweise der Anteilnahme .nn dem Hinscheiden unserer innigst-geliebten Gattin, Mutter, Scliwcster, Tante, Großmutter, Schwiegernuitter, Krau Mariia Habiani^ sowie für die ehrende zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse und die schönen Kranzspenden, der Musikkapelle der Eisen-liahner und Angestellten, dem Gesangverein Krilato kolo« und allen l-reundcn inul Bekannten innigsten Dank. Die (ieftrauernd HintcrbHebfnen Kl»ln« Ans^lgan keaton SO Para pro Wort. In dar Rubrik ..Korr» •pondani" 1 Dinar i Ola Inaaralan^uar (3 Dinar bta 40 Worta. 7*00 Dinar fär grAMara Ansalflan) wrM baaondara baraehnat / DU Mlndsattax« Mr aina Maina Ansato« batr4gt 10 Dinar / FOr dia Zu« ••ndung von ehlffr. BHafan lat ain« OaMhr von 10 Dinar su ariagan Anfragan tat aIna OabOhr von 3 Dinar In Poatmarkan bahniachllaaaap Kleines Häuschea in Maribor zu kaufen gesucht. Unter Preisangabe »4579« an die Verw, 4579 yffsffccfrffilf J Kalk, Zement, sowie sämt-Üdies Schnitt- und Baumaterial, Brennholz, Kohle zu den billigsten Tagespreisen. Geschäft Kraser. Studencl. 4445 Ceresit, Isoliermittel hat laufend abzugeben: Stadtbaumeister F. Kiffmann. Meljska cesta 25. 2879 VERNICKLUNG VERCHROHUNG jeder Art Gegenstände gut und trillig bei »Ruda«. Mari-bor. Trstenjakova ul. 5. 703 Jeder Person — Familie bie tet ständig. Verdienst »Ma-ra«» Maribofi Oroinova 6. Celje« SlomSkov trg 1. — Strickereil Versand! 1817 Sammelt Abiällelt Ältpaplen Hadern, Sclineiderabschnitte Textilabfälle, Alteisen. Me-talie« Glasscherben kauft u. zahlt bestens. Putzhadern, Puizwolle, gewaschen u. des infiziert, liefert ledc Menge bjlligst Arbeiter. Dravska IS Telepiion 26-23. Umarbeiten von Matratzen iFn Hause, Erzeuswng von Drahteinsätzen, Anfertigung sämtlicher Tapeziererarbei-ten, Lager von AfrUc u. Stoffen billigst bei Ferdo Kuhar, Vetrinjska ul. 26. 4110 Duschenschank. ab 5 Liter Major Zenkovich, Razvanje-Plvola.__4^ Der altbekannte vorzügliche Wein aus KoSaki ab 5 Liter wieder zu haben. Anzufragen SabukoSek, Juröiöeva 9. __4491 Georg Juterschnlk. Maler u. Anstreichert einofiehlt sich zur Uebemahme der ©inschlä i;igen>^ Arbeiten zu niedrigen Preisen, JerovSkova cesta 34 (Magdalensika)._4^ Hotel i am Meer im Kroatischen« KüstenJandt herrliche Lage. voUkommen eingerichtet, wird verpachtet event. verkauft. Aii^ufragen Kanzlei Zagreb, Tomislavov trg 19/1., geradeaus._4503 Kavama »Bristol« cibt einige in- und ausländische Tageszeitungen und illustrierte Blät ter in Subabonnement. 4613 Ein Qartenfest veranstaltet die Arbeiterkapelle der Tex-tiifabnk Ehrlich am Sonntag, den 21. d. M. nachmittags im Gasthof QajSek »Mcsto Maribor« iu Tezno, TrzaSka cesta 7. Freunde ungezwungener Untcrhaltunn, des Tan-zens, eines vortrefflichen Tropfens und Imbisses sind von den Veranstaltern höfl. eingeladen. 4592 IlschlererzeuKnisse. Es ist nicht gleich, wo Sie Ihre Möbel kaufen! Ich bediene Sie auf Grund eigener Erfahrungen und langjähriffcr Praxis. Empfehle mich für Aufträge in neuesten Wohnungs- und Kanzleieinrichtuiicen. »Efka«, Maribor. FranÖSkanska 12. _4585 _____ Planlno, sehr gut erhalten, verkäuflich. Dortselbst möbl. separ. Zinuner, Bahnhofnähe ji^bzugeben. Adr. Verw. 4588 Bei Tax und Nacht trink nur Kavalirkaffee. Feiner Qe-schmack, da beste Mischung. Weiters empfehle Touristen-Schokolade^ durstlöschend, nahrhaft. Kaffee-. Tee-, Schokolade- und Spezereigeschäft Kavaiir Maribor, Qosposka ulica 28. 4570 Wissen Sie schon, daß Sie sehr gute Weine im PreSern Keller, Go'sposka ul.. bekommen? 4555 Maschinenschrelbarbelten jeder Art werden übernommen. Adr. Verw. 4569 Klavlcrluiu« TH. BXUERLE Marlbor, Qosposka 56 Bauparx«ll«n in Ptul in günstiger Lage (Budlna) zu verkaufen. Interessenten mögen sich an U. Kasper. Ma-ribor. Krekova ul. 16. wenden. _3^2_ Villa* über 4 Jahre steuerfrei 4 Zimmer, Küche, Badezimmer» Veranda. Terrasse. Kellerräume. Obstgarten u«w. zu verkaufen. Maribor. Me-telkova ul. 23. Nähere Informationen in Maribor, Preg-Ijeva 4. 4460 Schöne Bauplätze mit Baube willigung in Radvanie gleich hinter Mautner zu verkaufen. Anzufragen Trafik Denzel, Maribor. Betnavska c. 110. 4297 Neues gemauertes Haus. 3 Zimmer. 2 Küchen, zu verkaufen. Anzufragen; Donlk Rupert, MaisMcsto Maribor«, Tri?a§ka c. Eintritt frei. _ _ 4554 Hallo. Ausflügler Achtung! Habe die liekaniitc Restauration Postl in liistrica übernommen. Kehle Pckrcer und Ljutomerer Weine, frisches Faßbier gclatiKcn zum Aus-.K 1 Vlllaartlses Haus mit Wohnungen-günstig zu verkaufen. Vodnikova 28, Studenci. 4170 Bauplätze, schöne, sonnige, staubfreie Lage. Anzufragen Strma ulica 14. Drausteg. 4047 Gelegenheitskauf! Neubau. 2 Wohnungen zu 1 Zimmer. Kü-ciie, Garten, 22.000. Schöne NeubauvHla, 5 Zimmer, Bad, Garten, 175.000. Geschäftshaus, 2 Lokale, 8 Wohnungen. verkehrsreiche Straße, 240,000. Schöne sonnige Eckparzelte, Zentrum, nur 350 p. ni'-*. Weingartenbeshz, 6 Jocii Stadtnähe, 45.000. Realitätenbüro »Rapid«. Maribor, Go-sposka 28. 4571 Schönes Feld bei Nova vas zu verkaufen. Anzufragen Sp. Radvanie 62. 4578 in Gold L Silber Brillanten, Versatzscheine dringend zu kaufen gesucht. in ügerjev sin Maribor. Gosposka ulica 15. 3421 Kaufe altes Qold* Silber* krönen, falsche Zähne zu Höchstpreisen. A. Stumpf, Goldarbeiter. KoroSka c. ^ 8. Reine Roßhaarmatratzen wer den zu kaufen gesucht. Adr. Verw. 4458 Gitter für Balkon kauft I. Lauf er, Aleksandrova 23. . 4512 Kaufe Planlno oder Stutzflügel gegen bar von privat. Unter »Piänino« an die Verw. 4515 2u yfffruiiftfr Schlafzimmer) Speisezimmer, Wohnzimmer etc. kaufen Sie bestens b. »Zaloga oohiStva« Vetrinjska ulica 22. 3834 Ziegenmilch zu verkaufen: PlinamiSka uL 19. Maribor. 4526 Smoking-Anzug, fast neu. Zy linder, Zimmerkredenz, Luster 4-flammig. Persertepuich billig. Adresse Verw. 4527 Schöner Stutzflüxet (Halbpanzer) zu verkaufen. Adr. Verw. 4506 4 Töpfe schöne. 3-iährige EspesfUstra-Ptlanzen zu verkaufen. Mariüna ul. 24/11.. rechts. 4462 Der gute, elegante A 4^ Schuh beliebt - begehrt Größte Auswahl M a r I b o r SlovmnMkm ul. S Sportkinderwagen, wenig ge «braucht, verkauft um Dinar 225.— Usiarr Triibarieva uli-Cd 9.__4593 Nähmaschine, wenig gebraucht, verkauft Ussar, Tru barjeva ul. 9. 4594 Verkaufe sehr gut erhaltenen Kutschlerwagen. Po-bre^je, Poliska 11. 4595 Tiefer KlnderwaKen zu vei- Itaufen. Krpanova 3. Studenci 4596 Echt engl. Rakett und Bocce (Baiin) billig zu verkaufen. Wildenrainerjeva 13, Part. 4587 Seltene Kaufgelegenhelt eines Schlaf:&iiiimers, modernst. Hartholz, fast neu, wegen Uebcrsiedlung zu verkaufen. Zu besichtigen von 10 bis 12 Uhr TyrSeva (Obere Qosposka) ul. I4-I. 4535 (jut erhaltenes Herrenfahrrad zu verkaufen. Strossniajerje-va 10 • 455(> Seltener QelegMdieltfkaiil! Braune Pelzjacke, lang, echt Murmel, fast ganz neu, sehr billig abzugeben. Zu-schr. unter »BilHgc an die Verw. 4536 FreiwilUfer Verkauf aus Crh schaftsmasse prima ' QaiCftaNtiiausaiiMl mehrere Lokale, nur 220.000. VerkaufsberechtiKt »Rapidbüro«. Maribor. Gosooska 28 4572 NSU-Motorrad« 100 ccm. bil-lisrst zu verkaufen. MikloSi-öeva 6, Tischlerei. 4582 Schlafzimmer. Eiche, massiv« Kasten, Bett. Tisch. Sessel. Nachikastl. weiß, Radio, gut erhalten, preiswert abzugeben. ASkerCeva ul. 18. Tür 6. 4590 Villa an der Drau. Inselnähe, möbliert, mit Bedienung Juli-August zu vermieten. Adr. in der Verw. 44X Ein. und Zwelzlmmerwohnon sen zu vermieten. Smetano-va ul. 54. Marlbor. 4485 Schön möbl. Zimmer für eine oder zwei bessere Personen mit 1. Juni zu vergeben.. Park nähe, separ, Eingang. Adr. in der Verw._443B Möbliertes , Zimmer mit sep. Eingang an 1—2 Personen ab 1. Juni zu verge1)en. Horvat. TyrSeva 26/1. 4521 Möbliertes Zimmer, sonnig, separiert. Badezimmeribenüt-zung, am Parfc. zu vergeben. Adr. Verw. 4528 Zimmer an zwei Herren od. Fräuleins sofort zu vergeben. VojaSniiki trg 2/1. 4529 Zimmer« Küche und Spar-herdz^mmer zu vermieten. RuSka c. 29. 4510 Aeitere Dame wird in Kost und Verpflegung genommen bei alleinstehender Dame. Adr. Verwaltung. 4508 2 schtoe, mÖbL Zimmer« nur für bessere Herren zu vergeben sowie auch Lokal mit Sparherdzimmer. Stritarjeva ul. 37._44^ Schöne Zwel^hiMnerwohniuig Kalbinett. Bades^mmer und ZugehÖT. Bemekerieva 3. 4A0d 4 schöne, trockene, helle Ma> gazinsräume sofort zu ver-mieten. Anzufragen: Holz- u. Kohlenhandlung GovediC, Pre Sernova ul. 19. 4609 Zwelzlmmer- oder Elnzlm« merwohnung in lieuem Hause mit 1. Juni zu vermieten. Pobre^je. Nasipna ul. 58. 4610 Möbl. Zimmer zu vermieten. TyrS^eva 4-II (Gosposka uli-cal__4W7 Zimmer. Küche und Speis ab Juni zu vergeben. Smoletova ul. 10. 4598 Elegant niöbl.« sonniges, ru' h!ges Zimmer, separiert, ist nur an feinen Herrn bis 1. Juni, vis-a-vis park, zu vermieten. Maistrova 1, Part., links. 4286 Möbl. sonniges Zimmer ab 1. Juni zu vermieten Adr. Verwaltung. . . 4586 ^ir Bailesüisoß 193S bringen wir als Neuheiten Hollywood Badeanzüge mit Laitexgummi Ribanatrikots Neue Jaqnard und Strelfaueter WoUtrikoti mit V« Schoß HerrenbadeanzflfO und Hosen Reizende Kinderbadtaniflge LBäiUiläl NltabcnArfen RtnallatleiMii Mmtag nid Dinstag gratis im Parfumariegeschäh WEILER MARIBOR Qoipoika 2t Ttl. 28*20 üiir aliilga Para mehr und Ihre Gesundheit i«t «•riiisllcii gefcHGtzt Uaverfleieluich feiner ud gesUndei MöU. Kabinett zu vermieten. Splavarski prehod 3/1. 4544 GroBes möbl. Zimmer und ein möbl. Kabinelt zu vermieten. Meliska 16/1.. (Ein* gang KlavniSka). 4547 Vergebe Kabinett« möbl. od. leer, gegen vorntittägige Aufsicht eines Kindes. Anträge unter »Intelligent« an die Ver waltung. 4550 Komplette, soonige Dreizimmerwohnung mit Badezimmer im Zentrum ab 1. Juli zu vermieten. Anzutragen Baukanzlei Vrtna ulica 12. 4552 Wcriinung, Zimmer und Küche an ruhige, kinderlose Partei sofort zu vergeben. KoroSka c. 10. 4557 Möbl. 3mmer zu vermieten. Cvetliöna ul. 29. Parterre, Tür 12. 4558 Sonnige Dreizimmerwohnung event. Kanzlei zu vermieten. Anfragen Hausbeslt'zerverein. _4559_ Fräulein wird sofort auf Woh nung genommen. Zentrum, Strossmajerjeva 10/11. 4560 Pferdestall u. Wohnung mit Zimmer und Küche zu vermieten. Ob jarku 6. 4561 Schön möbl. Zimmer mit Warmwasserbenützung zu vermieten. Anfragen in der Verw. 4589 Zimmerkollegin wird aufgenommen. Ob iSeleznicl 4/L 4537 Möbl. Zimmer event. mit Kost zu vermieten. Novak, Trdinova 18/L, Melle. 453B Schöne Einzimmerwohnung ab 15. VI. zu vermieten. Ipav-5eva ul. 4. 4566 Sonnig., reines Zimmer. Ba- dezimmerbenützutig. für eine, ev. 2 bessere Personen ab 1. Jumi zu vergeben. Anfragen Verw.__4562 Zwei Herren werd. auf Wohnung und volUe Verpflegung genommen. Splavarska 7/1., rechts. 4563 Zweizimmerwohnung mit Zubehör ist zu vergeben. Anfr. bei Baumgartner. Valvazor-jeva ul. 36/1.__4M6 Schönes möbl. Zimmer an 2 solide Herren zu vermieten. Frankopanova ulica 8, I. St., Tür 10. 4539 Reines« nöbL Zimmer zu ver mieten. Fras. Melie 18. 4543 Scbdoes Ehifamilieiüiaus. 3 Zimmer« 1 Küche. Veradna. 1300 m' Garten wird in Pacht gegeben an der Peripherie Maribors. Anzufragen in der Verw. 4542 Schöne Drelzimmerwohoung mit ^dezimmer ab Juni zu vermieten. Pu($kinova ul. 4. Weitzl._^45 Drei Zhnmer und Küche an bessere Eheleute sofort zu vermieten sowie ein Geschäftslokal samt Zimmer, Qlaviri trg 4, Geschäft. 4573 Lokal für Gewerbe oder Lagerstätte. straßenseitig. is^ sogleich zu vermieten. Anfragen in der Verw. 4574 Trockene Einzimmerwohnung per 1. Juni um Din 200 zu vergeben. Nova vas. Lorbe-kova_3^_45J5 Zimmer« separiert, elektrisch. Licht, monatlich Din 80, zu vermieten. Studenci. Kralia Petra c. 51. 4583 3—4-ZimmerWohnung mit mo dernctn Komfort, in Haupt-platz- oder Parknähe per 1. Juli 1939 von Kaufmann gesucht, nimmt ev. auch ganze Villa in Pacht. Anträge unter »Toöen plaönik« an die Verw. 4442 Pensionistin sucht ein helles, möbliertes Zimmer bei einer freundlichen Partei. Anträge unter »Juni« an die Verw. _4522_ iAAAÄA^ A AAAA AAMAA, Gedenket der Antltuherkufosenltsa! CATEZKE TOPLICE Post Breiice ob Savi, — Heisseste (59 Grad C) radioaktive Hellquelle im Drau-Banat. Saison vom 1. 5. bis 30. 9., in der Vor- und Nachsaison ermäßigte Preise. Prospekte sendet die Kurverwaltung. Mit unübertrefflichen Erfolgen werden folgende Krankheiten geheilt: Hoher Blutdruck, Rheumatismus, Gicht, Ischias, Entzündungen, chronische Katarrhe, Frauenleiden usw. — Rekonvaleszente, Schwächlinge und Blutarme finden hier ihre verlorene Gesundheit wieder. 3073 URIIIIimSIlH h.nmiiniiii ßranilno in posojiino drustvo delavcev r. z* z o. z. eiLOAMPFEROlENST riXJiÄin Maribor, Frankopanova ulica 37 ab Venedijg u. Suäak nach Dalmatien. Ausfahrt von SuSak täglich außer Mittwoch u. Freitag um 16 Uhr. Touristenlinien ab Suiak (und Venedig) nach Dalmatien sowie ab SuSak (u. Trlest) nach Griechenland zu mäßigen Pauschalpreisen. Täglich mehrmalige Verbinduag mit allen Badeorten und Sommerfrischen an der jugosl AdriakQste. — Prospekte u. Auskünfte von der Direktion fai Sutak, allen »Putnik<-Bu-reaus u. Wagons-Llts Cook-Gesellschaften. 3127 Motorrad »Zündap* 350 Lit., wenig gebraucht. fUnstis zu verkaufen. Besieh tigunz AutosaraKe. Mlinska ulica. 4604 Fräulein« im Haushalt vollkommen versiert, perfekte Köchin» empfiehlt sich als Haushaltstüize, Wirtschafterin oder Aehnlichest sinse auch ins Ausland. Anträge er beten unter »Nur jsutbürgerli-ches hatisc an die Verw. 4457 Elektro, und Maschinenmeister sucht Dauer- oder Q&le-senheitsbeschäftisung. Anträge unter »Universal« an die Verwaltune des Blattes. _j«00_ Intellig.« lunger Chauffeur« gelernter iWechaniker mit guter Schulbildung, zurzeit auswärts in Stellung, bittet um Stellung in Maribor. Qefl. Zu-schrlfien unter »Nüchtern u. verläßlich« an die Verw. 4471 Alleinstehender Herr am Lan de sucht bessere T Wirtschafterin mit nur besten Referenzen, slowenischen und deutschen Sprachkenntnissen, im Haushalt und kochen perfekt. Anträge unter »Home« an die Verw. _^4523 Köciiin für alles« mit guten Jahreszeugnissen« verläßlich. 30—40 Jahre« fflr kinderloses Ehepaar bei guter Bezahlung per 15. VI..gesucht Brief!. Anträge sind zu richten an »M.' Hag« an • die Verw. 4524 Ausbllfskellnerimien werden gesucht. Adr. Verw. 4533 Braves, junges Mädcbeo fürs Geschäft wird aufgenommen. Cvetliöarna Weiler. 4^ Zahlkellnerin« tüchtig, slowenisch und deutsch sprechend, wird sofort aufgenommen. — Adr.Verw^__^4599 Kaffeehaus - Kasslerln gesucht, Offerte unter .»Routiniert« an die Verw. 4611 Jungen mit genügender Schul biMung« nur solche, die Interesse zum Vorwärtskommen haben, werden aufgenommen. 1. Handetslehrlunge oder Midcheo 3. TlschlerlehriunKe und ein Tapezfererlehrlunge MW E K A" Maribor. Cankarieva ulica 2. VIrisdiällspräitiikiirt' oder Al^l mit landwirtschaftlicher Schu le. militärfrei« mit etwas Praxis, womöglich der detttschen Sprache mächtig, auf QroB-grundbesitz gesucht Anträge unter »Sofort« an die Verw. 4567 Alleinstehende Frau sucht Posten als Wirtschafterin oder Stütze der Hausfrau. Züschr. unter »50« an die Verw. __ 4540 _ Klnderlräuleih« mit Jahreszeugnissen sucht' Steile. Unter »Verläßlich 7« an die Verwaltung. 4551 Gute Schneiderin als Stubenmädchen auf Schloß bei Ljub Ijana gesucht Deutsche Offer te mit Bild, Dauerposten, nicht über 30 Jahre, zu richten: Uprava grad Krifc Kam-nik. 4601 Photographen - Qehilfüi« auch Anfängerin für Laboratorium wird für die Saison aulgenom men. Anträge unter »Photo-Latooratorium« an die Verw. 4602 Gut eingef. Versicherungsgesellschaft. welche in allen Branchen arbeitet, sucht Orts Vertreter, bei hohen Provisionen und bei genügender Leistung auch fixumzahlung. Offerte unter »1898« an die Verw. d. Blattes. 45^ Jüngeres Mädchen für Qc-frorenes-Verkauf gesucht. — Vorstellen täglich 2 bis 4 Uhr nachmittags im Park-Cafe. 4612_ Bucf^halterifl. erstklassige, ältere« ledige, erfahrene Kraft, wird aufgenommen Anträge unter »Dauerposten« an die Verw. _4534 Ehrliche, reine Bedienerin von 7—10 und 13—15 Uhr gesucht Adresse abzugeben in der Verw._4541 Nüchterner, ehrlicher Brot-llührer und Hausbursche wird sofort aufgenommen. Pekar-Ina Schober, Kr. Petra trg 2. 4564 SpenglerlehrlioK wird aufgenommen. Kuhariö, Tezno, Ptujska c. 29, . 4581 ladet seine Mitglieder zu der am Sonntag, den 21. Mai 1939 um 7 Uhr früh in der Gambrinushalle in Maribor stattfindenden 6/. orlioilimiü Geienlmainiiiliiig mit folgender Tagesordnung ein: 1. Verlesung und Genehmigung des Protokolles der letzten Generalversammlung. 2. Verlesung des Revisionsberichtes der ^Zveza goGpodarskih za-drug za jugoslavljo«. 3. Bericht des Vorstandes und Vorlegung des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1938 mit dem Antrag auf Verteilung des Bilanzüberschusses. 4. Bericht des Aufsichtsrates. 5. Genehmigung des Rechnungsabschlusses und Beschlußfassung über den Antrag des Vorstandes auf Verteilung des Bilanzüberschusses und Erteilung der Entlastung dem Vorstande und dem Aufsichtsrate. 6. Verlesung und Genehmigung der neuen Statuten im Sinne des Genossenschaftsgesetzes vom .11. September 1937. 7. Verlesung und Genehmigung der Geschäftsordnung. 8. Wahlen: a) von 4 Mitgliedern in den Verwaltungsausschuß u. 3 Ersätzen; b) von 3 Mitgliedern in den Aufsichtsrat und 3 Ersätzen; c) von 3 Mitgliedern in den Vorbereitungsausschuß. 9. Bestimmung des Höchstbetrages, bis zu welchem sich die Genossenschaft verschulden kann und den Höchstbetrag, zu dem an den einzelnen Mitgliedern Darlehen gegeben werden können. 10. Beschlußfassung über die Anträge u. Beschwerden der Mitglieder. 11. Bewilligung zur Erteilung der Mitunterschrift den Beamten. 12. Allfälliges. Rupert IngoliS, Obmann des Vorstandes. Bemerkung: 1. Jedes Mitglied muß sich bei der Generalversammlung mit dem Anteilbuch legitimieren. 2. Sollte die Generalversammlung zur angesagten Stunde nicht beschlußfähig sein, so findet dieselbe eine Stunde später, das ist um 8 Uhr früh, statt und wird bei jeder Anzahl der anwesenden Mitglieder beschlußfähig sein. 4511 Kasslerln, Speisenträger und Speisen:rä|er-ifi mit Jahres-zeugrrissen '• werden sofort aufgenommen. Hotel OreL 4584 ,32-iähr.' voUscblaoker Beam- , le in guiter Position sucht zur .Gründung und Führung eines I Geschäftes« liebes, unternehmungslustiges Fräulein mit etwas Bargeld zwedcs späte-^rer Ehe kennenzulernen. Wel che Interesse und Ausdauer dazu hat sendet Lichtbild m. kurzem Lebenslauf an die .Verw. Lichtbild wird sofort retourniert Unter »Pfingsten im Gebirge«. 4509 Witwer, 57-iährig« verein* samt gut erhalten, mit fixem Einkommen, wünscht Heirat mit angenehmer Vierzigerin, kinderlos, mit Ersparnissen. Ernste Anträge erbeten unt »Versorgungsehe« an die Verw. 4410 Sehne mich nach eigenem, wenn auch bescheidenem Haushalt und nach einem Heben braven Mann Unter »Treu und aufrichtie 40« an die Verw. 4565 Fabrikslager von original engl. Akkumulatoren Sämtliche Ersatz-Reserveteile für FORD und CHEVROLET. — Verlangen Sie unseren neuesten Katalog für >Ford« und »Chevrolet«! Großes, bestsortiertes Lager von: Spezialveraasem für jede Marke und Type, AutomobOwerkzeuge, Reflektore, ^^dkerzen, Amortlsere, Brems- und Kupplungsbelag, Wagenheber bis 10 t, Kolben und -Ringe, Kabel, alle Arten Diciitungsmaterlal, AutO'öle, Ersatzteile für hydraulische Bremsen. 4519 AUTO-IMPORT. ZAGREB ■iflKChar >>08tv«r- r«f«foii 3f-62 Mmrilimwm ff Steppdecken die betten nur beim Eneuger l«rllM Batlwlscik« Tifcnant« Poiaimr Natrafim Hmnmlldm€kmn tatfarn Oaufian fnlafta nur im Soezialgescnäft — Stepo-deckenerzeugung 2306 A, /TUHEC Narlbot. Stoloa uliea 5 HiUlaiDrgapir größere Menge abzugreben MARIftORSKA TISKARNA Kopaliska ulica 6 AUTO STEYR (Type XII) in gu'em Zustande billig zu verKaufen. Anzufragen Barvarna Nedog, Maribor. Razla^ova ulica 22. 457, 45n3 Keine EnMMMSChuwocii mehr* itUAäkltikLtsü schon ferti« geschlasfeiie von nun an taglich au beiieh« von I. Nafiborska miekarna gegenüber dem Hauptbahnhof. Gleichzeitig empfehlen wir unseren bekannt erstklassigen I o 0 Ii u r t Paten und Pat nneni Die schönste Erinnerung an d'e Firmung sind erstklassig ausgeführte Lichtbilder aus dem modern ausgestalteten Fotoatelier in der Gosposka ulica 23 (früher Foto Vlasic) £■ emsfiehlt sich wärmstens PotQ „Pelikan" ■ M^fibor - Q **500u^ica 23 HnANILNICA DRAViKB BANOVINE MARIBOR Zentral«: NARIBOR Sek« Ooivoika-siavaBika ollea Filiale: C£UE Uhernitnint Einlasen anl BOoh«i and in laafender tteehnun« in den ifünatigsten 2inatitien. tfU-Avla eosi, irOta«! 'tOdattlriMhe Sparkaaaa Srcherste Geldanlage da iui Einlagen bei diwem mttitui da» üraubanai mit dem esamtoD Verraiigeo und mit doi (fanzen Steuerkraft haftet Hie Emlaoen aUr -»uoillanscher Mnd Die Soarlcaase fQhrl alle -n« Geldfach ein«chli(ri7eD GwchäHe Cromol und kulanl durJ' f Mariborer Zeitung« Nummer 115. ie Sonntig, (Un 21. Mii 1039. GBAJSKl KIMO Tttlttffon 2219 ^X'ir bringen ab Samstag den 20. Mai einen der neuesten UFA-SCHLÄGER Frauen für Golden Hill (SUZNJI 2LATA — /unggesellen bekommen 12 Frauen zugewiesen) Ein herrlicher Film von Heiden, die die ^X'ildnis zu kultivieren beabsichtigten, von Menschen, die Gold suchten und jahrelang einsam in der Wildnis lebten, bis sie Sehnsucht nach Frauen bekamen ... und dann kamen 12 Frauen zu 13 Männern, die alle nach Liebe lechzten ... Elfle Mayerhofer^ Viktor Siaah Greta Weiser, Ernst Waldow. Offo Gebühr In Vorbereitnosf: ab Freitag den 26. Mai 1939. der herrliche GroBtonfUm EIN KREUZ AM WEGE (Krii ob potoku) Nach dem gleichnamigen Roman der tschechischen Schriftstellerin Karilina Svethu — Hauptrolle: Jirina SteplMkova« Vorstellungen: tät^lich um 16,18'^^, 20'^^ an Sonn- n. Feiertagen um 14'^® 16*'®, 18■*^ 20**^ STÄRKEFABRIK ^ I komplett eingerichtet unter sehr I sQnst. Bedingungen vericäufflich. 1 Besonders seeignet für Textilindustrie! S Die Fabrik Ist im ganzen Staate gut p eingeführt und besitzt in allen Orten = stUndige Kunden. Schriftliche Angebote s sind unter ..Nr. S3210" an Publi- g citas d. d.. Zagreb. Hica 9. zu richten, s W Kinderwagen neuMto ModoUe, billiftt. Belichtigen Sie da« Schaufenster! „OB NOVA« P. NOVAK JuWMSeva uiic« 6 Seriöse Firma sucht leistungsfähige Lieferanten für größere Mengen AfcÄfcÄÄiiÜsteii f^g zugeschnitten, Dnhtttllte hiezu und Orangenwlclielo ptpiir. Offerte erbettn unter »Export« an (Ue Varw. 4530 9rO(le tum eflöoHm (furopos QBirtf^afls« unb iluUuraen* Irum amtl^en dugolloiDien \ 9iralerif(6c« etoMMIft, proWaMfcftw unb 9eui|4lanb BReSCflU £c6rn, 09ort, <»rtclHofrit, iCteoter Auskünfte und Prospakte durch alle Reiseburoi und Deutichei Verkehnbüro, Knezev Sporaenik 5, Beograd und Njemaj^ki Saobraäijni Ured, Zagreb, Zrinjki trg 18. Wenn Sie tatsächlich gut und billig angezogen sein wollen, dann decken Sie Ihren Bedarf im TSCllMhiSChMI MSflSZllli Manbort neben der Stadtspolizei ein. Dort finden Sie die grösste Auswahl in tschechischen und englischen Stoffen zu niedrigsten Preisen vor, wovon Sie sich unverbindlich überzeugen können. Grosser Resteverlauf zum halben Preis. Schneiderzubenör. llllllllilillilllilllll Iii KARO^ SCHUHE ' für FrUhJahr und Sommer Reiche Auswahll — Mässige Preise I Chefredakteur und für die Redaktion veranlworllicli: UDO KASPER. — Druck der „Mariborska tiskarna" In Maribor. — Für den Herausgeber und den DrucI« vcrauLworllicb Dürcklor STANKO D£T£LA. — fiolde wohobail in Maribor.