Mibllcher Zeitung. Nr, 34. < ll. hal»l. fi. »5«. F«, d», .i^»st«ll»« <»» H««« halb! »« «, «ll b« P»»» ,«n,< fi, l5. sal»>, ? 50, Donnerstag, 13. Februar. 2»,l,»«,,»«» F», kl«»,, I«<««»« «» » » 5«u» »» ll.. ^»»«« p«e 5««l« « l» l »«» »ft»« 188U. Amtlicher Theil. ^ S< l. und k. Apostolische Majestät haben mit Mhochster Entschließung vmn ^,. Februar b. I. dem '""Markischeu Siatthalterelrallie und Landes-Sanitäts^ ^"enten Ferdinand Ritter von Scher er in Nner-Di ^ ^'"" vieljährigen treuen und vorzüglichen 5"«Ytl?,stunq den Orden der eisernen Krone dritter ^'t mit Nachsicht der Taxen allergnädigst zu ver. Nichtamtlicher Theil. ^ Denkschrift der deutschen Abgeordneten Böhmens. Utld 3^l"lschrist, welche die deutschen Reichsraths. W ^"^"^ab^ordneten Böhnien« als Erwiderung leick,. ^chischen Memoranden Sr. Majestät über< cl^3' "nlerzicht die einzelnen Bestandtheile der «Mii Petltwn einer selbständigen Kritil. Die ^l^uft wird von folgenden Zeilen eingeleitet: X 5""l" Hälfte des Monates Dezember ltt?9 we!^ l^ncs «Memorandum" zur Veröffentlichung. 'yes von dem Präsidium des .Clubs der böhmische,! I>. "'"hnichkl, Abgeordneten slavischer Nation" im jcs?? ^'^e2 Club« Sr. l. uud l, Apostolischen Ma- reich. ^'^ ""^ b"" Herrn Ministerpräsidenten über- M», .!?loen ist und ieue nationalen Anliegen und M «l - ,ä""' Il'halte hat, welche auf Durchführung Und l?"^ sprachlicher Gleichberechtigung gerichtet "'«ht n ^"^ressen des österreichischen Staatsganzen ^"dez """ ""6 selbst, sondern auch von unseren genossen des anderen Stammes gewidmet wer- den müssen, wenn es ernst genommen und ernst ge», die in diesem Abschnitte det „Memorandums" formulierten Forderungen als aus richtiger und zu-lässiger Auslegung des Artikels 1!i des Staalsgrund-q-srhrK fluchende Folgerungen anzuerkennen und der Behauptung zuzustimmen, „dass dieselben sich ganz im Ncchmcu der bestehenden Gesetze bewegen, lein irgend begründetes Recht beeinträchtigen und keinerlei berech« tigles nationales Interesse verletzen". Wir können uns vielmehr nach reiflicher Ueberlegui'.g und wiederholte! Prüfung von der Uek» ^ nicht trennen, base >rne Folgerungen den :. ^»»n des Artikels l'v weil überschreiten, und vermögen die gehanohabte Aus- ^ legung desselben dou dem Einwände mcht loszusprechen, dass dieselbe absolut einseitiger Richtung folgt und den untrennbaren organischen Zusammenhang von Institutionen zur Seite lässt, in welchen d«e Grundlagen staatlichen Lebens erblickt werden müssen. „Wenn das Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 18l',7 die „allgemeinen Rechte der Staatsbürger" nor« miert und der Artikel !'.> dieses Gesetzes den Staat die Gleichberechtigung aller landesüblichen Sp^chen im Amte ane» kennen lässt, so ist nach der klaren Anlage dieses Staatsgrunogcsetzes überhaupt und seines mte^ grierenden Artikels 19 insbesondere damit einzig und allein für die Sprache des Verkehrs der Staatsbürger mit den Aemtern Fürforge getroffen. Nur diese mit dem allgemeinen und wirklichen Bedürfnisse und An liegen des Staatsbürgers zusammenfallende Sphäre des amtlichen Verkehr« konnte der Artikel 19 bei der ftaat» lichen Anerkennung der sprachlichen Gleichberechtigung im Auge haben, während es aan^ außerhalb des klar umschriebenen Gebietes dieses Staatsgrundgesetze« liegt und daher übergriffen erscheinen muss, wenn das „Memorandum" m den Artikel 19 den Sinn verleg», als sei damit auch die Sprachenfrage für den inneren Veilchr gleichwie sür die Qualification zum öffent' lichen Dienste grundsätzlich geregelt. Unabweislich muss sich gegen diesen Vorgang das schwerwiegende Gedenken erheben, dass damit das Feld der berechtigten nationalen Interessen und Bedürfnisse verlassen und die nicht mehr als Zweck, sondern als Mittel behan^ belle Frage der sprachlichen Gleichberechtigung auf da« Gebiet politischer Meinungen und Bestrebungen verlegt wird. deren Unterstützung und Förderung dem Artikel 19 nach seinem Ursprünge uuo Vinne wahrlich fern liegt. D«e Behörden uud Gerichte, um welche es sich im vorliegenden Falle handelt, sind Aemter und Organe des Staates, berufen zum Dienste jener Oe> walten, in welche,, ssjne staatsgrundgesetzliche ltinheil »nd Gl- - zur sichtlichen Gestaltung und lebei,- digcn ^ .^,.....'it gelangt, Tlnii'-iliisb des Geqiifse» dieser staatlichen Einheit und cheit, innerhalb des damit unlösbar verbundenen »^'Mlichen, das Ganze umfassenden Charakters und Zweckes des Organismus der staatlichen Aemter >st es als nne nothwendige und ncilürliche Bedingung ihres Zusammenhaltes »nd Zil' sammenwirlens gelegen, dass der interne Vert-Hi der« selben in einer und derselben Sprache sich vollziehe, wenn nicht die Einheitlichkeit der richterlichen und voll» ü Gewalt und damit die Lebens' und Leistung»' : des staatlichen Oiganismus m unserem vlel» sprachigen Oesterreich geradezu zur Unmöglichkeit »erden joU. ,Dass als solche gememsame Amtssprache uno -Wicchen wir es offen au» — als die unerläßlich-Vtaatssprache jene berufen erscheint, welche von der übe, wiegenden Mehrheit der Bevölkerung des Staate» gesvlochen, geschrieben und verstanden w»rd, und dass diese die deutsche Sprache ist. darm liegt weder eine Ucberhebung der deutschen Nationalität, noch ein Bruch des Grundsatzes der Gleichberechtigung. ^l's!"U"g und bat sie dringend, sich ^ "ziihlie^l.'"^" "^kn und sie zu besuchen. l^u,l^^ 'Hr. dass sie schon sechs Schülerinnen l»l>."" bfb^l !"^°"bl ssin werde, ihr mit Leichtig. seinem nächsten Besuche an 2lif. ^l'lben »I.'"" Taschenbuch legte und ihn noch "bend abzusenden versprach «Es ist doch eigenthümlich, dass Sie die genaue Ndresse wissen dürfen, deren Kenntnis man mir vor-enthält," bemerkte Valerie unzufrieden. »Sie vergessen, das« man mir diese Adresse nicht gegeben hat. sondern, dass ich sie entdeckt habe." erwiderte Clifford leichthin. „Doch bei der nächsten Begegnung mit Ihrer Mutter werden Sie jedenfalls volle Aufklärung erhalten. Für jetzt ist es in Anbetracht der schwierigen Verhältnisse jedenfalls sicherer, wenn ich als Ihr und Ihrer Mutter Freund die Vermitt« lung übernehme. Auch bedenken Sie, dass Ihre Stel» lung gefährdet lst, wenn die Familie, in deien Haus sie lebt. von Ihrem Dasein erführe," iiiue tiefe Rothe überflutete Valerien« Antlitz Als Clifford nach einem zweistündigen Aufenthalt bei Valerie nach seiner Wohnung zurückgekehrt war. legte er den von ihr erhaltenen Brief an chre Mutter ,n ein zweite« Couvert. versah dasselbe mit de» Adresse: Au Lady Nomondale. Schlos« Romonbale. G»ild< ford, Sussex,, und trug 'hn dann selbst zur Post. Diese« Schreiben, welche« am nächsten Morgen sein Z>el erreichte, wurde von Lord Nomonbale der Post-tasche entnommen, und. trotzdem er die verstellte Schrift sogleich als diejenige Cliffords erkannte, ohne Zögern von ihm durch einen Diener seiner Gemahlin über» sendet, die den Brief sogleich e,brach und las. Lady Romondale halle den Besuch »hre» Gallen in ihrem Zimmer nicht mehr zur unqeleaenen Zelt zu besüichten; er traf nur im gesellig' ' ' '>, mit ihr zusammen, hielt sich aber sonst , ; von ,hr fern. , und machte seiner Gemahlin deshalb am M^^n ^f Mittheilung, das« er wohl kaum vor Abend nach dem Schlosse werde ^ ' en, I erleichtert auf. Endlich bot sich ihr eine Gelegenheit, ihre Sehnsucht nach einem Wieder sehen mit Valerie erfüllt zu sehen. Gie befahl sogleich, nachdem ihr Gemahl abgereist war. da!» der Wagen rwrscihre und sie nach Gü ' n»r Bahn bringen solle. Nachdem sie in Lon' lommen war, ver- gewisserte sie sich, dass ihi niemand gefolgt se«, und dann erst nahm sie einen Nagen und befahl dem Kutscher, sie nach Reqent'Street zu fahren. Gie er-lediq's ' '" - - f ' , ' . , . ^ Nol'ir >' sie d^ , „no erst n' war, !..,,.,.... sie. Da» H................ ' ' , . .' ihre Frage, ob M's« Glcwm hier wohn,, .mb gelome sie nach Vakrien» Himmer 284 ragende politische und in ihren weiteren Consequenzen eine vollwichtige finanzielle Frage, welche nicht vom Standpunkte sprachlicher Gleichberechtigung, nicht vom Standpunkte der einzelnen Länder und Volksstämme, sondern einzig und allein von dem des Oesammtstaates und der Staatsnothwendigkeit aus aufgefafst und qelöst zu werden vermag und daher keine folgerichtige Behandlung in einem „Memorandum" finden kann, welches feine Grenzen sich selbst in jenen Anliegen und Ansprüchen geseht hat, welche im Umfange der sprach, lichen Gleichberechtigung liegen. Gleich den Gerichten und Behörden ist auch die Armee und ihre Verwaltung eine gesammtstaatliche Organisation und fordert gleich den ersteren nothwendig die Einheitlichkeit der Sprache; allein werden aus der dem „Memorandum" geläufigen Auslegung des Artikels 19 alle Consequenzen gezogen, so kann es nicht ausgeschlossen sein, früher oder fpäter auch diefe Sprache zum Gegenstande der Frage gemacht zu sehen. »Die Postulate 5 und 6 (Kenntnis des Czechischen als Voraussetzung für eine staatliche Anstellung in Böhmen) lassen sich nicht ausführen, ohne zunächst Bewerber deutscher Nationalität von den staatlichen Behörden selbst im rein deutschen Sprachgebiete und von den Oberbehörden des Landes, ohne das« hiefür eine praktische Nothwendigkeit vorliegt. auszuschließen, wenn sie die Kenntnis der czechischen Sprache — wir heben es hervor — „in Wort und Schrift" nicht ausweisen können. Der deutsche Stamm müsste hierin eine Verletzung des Grundsatzes der Gleichberechtigung und einen gegen den Sinn des Artikels 19 streitenden Zwang zur Erlernung der anderen Sprache schmerzlich empfinden, für welche Erlernung nicht die imperative Einflussnahme, sondern nur das Praktische Bedürfnis der Vetheiligten im natürlichen Wege fürzusorgen berufen ist. Dazu kommt, dafs wir, belehrt durch jüngste öffentliche Enunciationen, welche delltschen Beamten die Kenntnis des anderen Idioms aller No« torietät zuwider rundweg absprachen, zu besorgen be' rechtigt sind, es könnte bei der eventuellen Abwägung der fraglichen Qualification unserer Stammesgelwssen nur zu oft die erforderliche Unbefangenheit und das entsprechende Wohlwollen zu vermissen sein. Belangend die von dem »Memorandum" verfochlene Behauptung, dass diese Angelegenheit im administrativen Wege ihre Erledigung zu finden habe, so können wir uns anch einem solchen Vorgange nicht anschließen. Nicht um die Durchführung des Artikels !9, sondern um eine Frage der Organisation der staatlichen Gerichte und Behörden handelt es sich, und diese gehört unleugbar zum competenten Berufe der legislativen Gewalten. Ja. felbst wenn es sich in der That um den Artikel l9 des Staatsgrundgesehes handeln würde, ist die von dem „Memorandum" beantragte Ausführung zu in» haltsvoll und zu umstritten, als dass die Legislatur darauf verzichten dürfte, diefelbe vor ihre Schranken zu fordern." M der durch ^" nachzuweisende Bedürfnis gerechtfertigten Creierung v neuen czeclnschen Staatsmittelschulen, beziehungsn« > der Ueberuahme von czechischen Communal-Mlttelschu in die Staatsverwaltung entgegentreten zu wo^ woran wir die nur gerechte Forderung knüpfen, ""' auch das nachzuweisende Bedürfnis der Vermeh^ deutscher Staatsmitteljchulen und die wiederholt 1^. angesuchte Verstaatlichung einiger deutschen ^onllNUp. Mittelschulen unangefochtene Berücksichtigung fl^i, Die Denkschrift fasst die Hallung der DeU^ Böhmen in folgenden Worten zusammen: ",^ schließen unsere Ausführungen in dem zuversich"^ Vertrauen, dass ein gerechtes Urtheil uns freisp^, werde von nationaler Ueberhebung und der spA^, lichen Gleichberechtigung feindlichen Gesinnungen. "^ behaltlos stilNlNtN wir zu, wo es in Wahrheit slH ^» diese Gleichberechtigung handelt, und unterordnen 1^,^ begründete Bedenken gern der Achtung vor deM «, dungsinteresse und Äildungsstreben unserer ^^ genossen. Niemals aber vermöchten wir uns Standpunkte anzuschließen, dass das nationale 3,'' , esse dem staatlichen GedanlVn und Bedürfnisse " , ordnet werde und unter dem Titel der Gleichbele'/^ gulig politische Zielpunkte angestrebt würden, ^^ mit ihr nichts gemein haben. Wo wir von ^ ^Memorandum" geschieden sind — und es isl ,^ namentlich jenem Theile gegenüber der Fall, lvel' von der sprachlichen Gleichbeicchtigung bei ^eh^ und Gerichten handelt. — ist es nicht ein Wider!^ gegen die Gleichberechtigung, sondern der P^M Gegensatz, welcher diese Scheidung vollzieht. *) „Memorandum" weist die Wege zu einer !"". ^> listischen Gestaltung des Reiches, welchen wir ' .„ unserer innersten politischen Ueberzeugung u""^ vollster Uebereinstimmung mit den Gesinnungen ^ Bestrebungen des deutschen Volke« in Böhmen ""^ weniger zu folgen vermögen, als wir hierin naAHghl zutage tretenden Erscheinungen eine unleugbare «H^ nicht bloß für unsere eigenen nationalen 3"^^ und die Bewahrung und Fortbildung der freche" H Institutionen, sondern auch für die kraftvolle "w> ^ lung des Staates erblicken. Nach wie vor trete" ^ ein für den durch die Geschichte herausgebildeten, "g. dle Verfassung sanctionierten gesammtstaatlichen " ^ nlsmus des österreichischen Staatswesens und ' ^ ln dem zielbewussten Schlitze dieser geschichtlich"^ grundgesehllchen Gestaltung unseres Vaterlandes""^ reich den patriotischen Beruf zur Abwehr all" s^ strebungen, nationale Anliegen auf Gefahr und " der staatlichen (tinheit zu verwirklichen." Oesterreichischer Neichsrath. 45. Sitzung des Abgeordnetenhauses Wien, W.Febl"^ Präsident Graf (loronini eröffnet d«e Hu, um N Uhr. Am Ministertische: Horst, Fal"" Ziemialkowsli. A^ Das Gesetz, betreffend das Wappen auf d"-^F noten. wird in erster Lesung dem Budge""'" zugewiesen. „,bec N"f eine Interpellation des Abg. P^O^'! erwidert der Obmann Gödel. er erwarte, dass der Bericht des ^ ,„' Nleger über da« Secundärbahnenaesetz de"""" Ausschüsse zur Verhandlung gelange" werbe ^° Hierauf wird die Verhandlung über dle ^i steuernovelle fortgesetzt. Ueber Antrag des Mg- ,„ ^ Wal.erslirchen w.rd ein neuer «".ttl' -s N aufglommen, welcher normiert, da!« .^M Abschluss des Nrcla,.nilwniuersahrens auf.d'e V,lb l" Grundparcellen entfallende Sleuerbetrag """ Jahren n.cht erhöht werden darf. , S chH . Der nunmehrige Artikel.'! wird vom "Azale'6", "der We.se amendiert. dass die Steuers nach den Ergebnissen dr« Reclamation«" ' h d ängsten« bis 2.,de Juni 188.'! stattzuft""^ '"ner. das« die erhöhte Grundsteuer vom " 5 255 U83 ab zu entrichten ist. In dieser Fassung wird "kr Artikel angenommen. Der nunmehrige Artikel 4, tz 8, normiert die Zu-anunensehung der Reclamationscommissionen, und zwar ln der Weise, dass der Finauznilnister die eine Hälfte, und zwar mindestens zur Hälfte aus den Grundsteuer. Klüger,, dei Landes, beruft, die andere Hälfte die oetrcfsellde Landesverlretung wählt. Die llommlsfionen wen aus 6 bis 12 Mitgliedern zu bestehen, y «bg. Adämel beantragt statt dessen « bis A> Mitglieder. Abg. Schaup die Weglassung der ^estmimung. wonach der Finanzminister die Hälfte °" von ihm zu ernennenden Mitglieder aus den '«rundstelle;.Trägern des Landes berufen muss. Nach klNsschender Debatte, an welcher sich nebst den Antrag. Allcrn und dein Referenten die Abg. Beer. Neuwlrth. Mlular, der Regiernngsvertreter Sectioilsrath Mayer, "e Abg. Dipauli und Schaup betheiligen, wird zur "b,wnmung geschritten. ^ Der Antrag Schauft wird bei namentlicher Ab-unlmung mit l3tt gegen 130 Stimmen angenommen "no 3 d sonst m der Fassung des Ausschusses geneh. ^-^ Nächste Sitzung Donnerstag. Hagesneuigkeilen. , -^ (Das fteiermärkische Landes'Zeug» ?auz.) H^ steiermärlische Landesausschuss beabsichtigt. 'M nächftrn Landtage einen llredit von 6000 fl, zu "laugen, um dab Landes.Ieughaus mit historischer ttue in jene,, Zustand wieder zu versehe, in welchem » ftch als Wl>fscnmagazi» sür 30.000 Streiter vor zwei Mchmderten befand. Der Gedanke, dasselbe durch /Musterung der zu Tausenden vorhandenen Piken. Me» u„d RadschlosSmuSlcten u. s. w. iu ein Waffen« sM ^ umzuwandeln, wurde aufgegeben, sondern es tn die Waffen genau so aufgestellt und geordnet b ' ' w'e sic vor 2l» Jahren zum Kriegsgebrauche llkt '^"^kn. Wenu die Ordnung und Reinigung des Und ^'"l'a) verwahrlosten Waffenhauses durchgeführt ^ . ^^sclbe den Fremden entsprechend zugänglich ge> M < ^'^' ^""" ^'''^ ^^ niclnand, der Vraz be» l^ ' ^krsllumen, das Unicum eines complete« histori» l^ "^eughauseK sich anzusehen. Der Landesaueschus« !e« tt '^ ""^' ^ur Verwaltung und Veaussichtigung "^Ughauseö eincu eigenen Zeughauswart anzustellen. sH .^ (Das liisfest auf dem Tra unsee.) Man U ^ ^" ^N, fr.Pr." aus Omunden vom 9. Februar: stsle "ihrige Jubiläum gestaltete sich zu einem Voll»« Hz .!^ wahren Sinne des Wortes. Tausende von 00, 1247. 1474. l<>24. 1<>83. 1740. ^ °"' ^'"" ^ "°ch da» Jahr 1K80 anreiht. Am ^tn!,"^ "achten viele Gmundener Vürger zu Fuß >x niH?"^ug über den See bis Ebensee, welcher Weg »ets^, 9°uz drei Stunden zurückgelegt wurde. Zwei ^ sick ^ Gesellschaften hatten auch eine Kegelkugel ^ c»,ld ""^schoben; die eine brachte dieselbe mit »0. ">tlche mit 7<; Schüben nach Ebenfee. Die Kugel. ^s,. '"'.Jahre I«-!0 a"f die nämliche Weise b,s 'X e>>^^'^^ Schüben brachte, wird noch gegenwärtig ">»il ^' ^asthause in einer Kapsel aufbewahrt. Dass ">it j,, ^" s" viel Schübe gebraucht hatte, hangt wohl damaligen Rauhigleit der Eisstäche znsammen. ^5".(^ranb des Moslaucr Bahnhofes.) °hi, j,° ^l ist der Bahnhof der Vioslau-Vrester Eise». ^i H^, lau total abgebrannt Hiebli verbrannten " 3ia!,/" ^^^ ""b scimintliche Wcllstätten. Hun- ^ ^aud .' ""^ zwblf Passagierwaggons sind ebenfalls ^ ,tt Ilalnmen geworden. ^hrt 2^'lhlngKftudien) Der kürzeste Fasching ° der 3' s." allerlängste (>3 Tage. Der erstere Fall. ^tet^"°>'"achts.Dienstag schon am 3. Februar ein. ^Uege,'.! "2«b sich ,„ den Jahren 1093 und 17til. ^Wi. ^"'^u I^lhul'dcrt abcr nur ,n, Jahre 1«l«. °! ^'k ^ "^ iwei Jahrhunderte vorübergehen. Aih ^'"""^bllUkr von ^^ Tagen wieder eintritt. >l l"> ^ai? ^cig'ge Daner sich 184l» ergeben hat s>> lvi^d " '^^'^' b"* 'ft '" 33 Iahrcn. wieder ein. ^ Ta^ . "er zweite Fall. dasz nämlich der Fasching ^ ^ Viä"^ ^'"ltc und dcr Fastnacht« Dienstag erst ^"^n wur>."^ b" osterfcst hie, aus am 25). Vlpril z^ ^"gelre» '^ ^'^ unserer geitrechnnna. nur drei« I^^kitf.,""' und zwar das erstemal im I.ihre 140. t>.,7 >lc>i' ^"'k "" Jahre 072 und zum lr'tlenmale ^'"''d w^"' "'l° '"' ^' 7, und 13. Iahrhun. "l> dez !? 'ch erst im 38. Jahrhundert, präcise im l"nl? tt ^^^ "- eme zwar gl5„zcnde. aber . ^rnsvalsperspective wieder ereignen. Hiebei ift zu bemerlen, dass ill diesem Falle, nämlich wenn Ostern erft am 25» April gefeiert wird. solches nur in einem Schaltjahr sich ergeben lcnin Locales. «lu» dem l. l. öandesschulrathe für »rat». Auszug aus dem Protokolle über d,e ordentliche Sitzung des l. l. Lanoesschn lrathes für Krain m Laibach vom 5_». Februar d. I,. unter dem Vorsitze des Herrn Landespräsidenten Franz Ritter ttallina von Urbanow. in Anwesenheit von acht Mit-gliedein. Nach Eröffnung der Sitzung durch den Herrn Vor» sitzenden trägt der Schriftführer die seit der letzten Sitzung erledigten OeschäftWicke vor, deren Erledigling zur Kenntnis genommen wnd. Hierauf wird zur Tages« ordnung übergegangen. Drei ortsschulrcithliche Gesuche, betreffend die Klajsificirrung von Lehrstellen allgemeiner Volksschulen, werden erledigt. Einem k. k, Gymnasialdirector wird die fünfte Quinquennalzulage zuerkannt und fl" macht. Uebl's Aiitraq des bilreffendeü pels Wird einem Gymi,asialschules nachträglich die Schulgeld-besreiung bnvllligl. Das von einem Gru!,dbesider im eigenen Namen und a!s Machthabs, der Insassen dreier Ollschaflsn eiilgebiachtr Gsuch um Alsschnb der Hxeculion eines schulbshöidlichen Strafeifsnnliiisfes und inbetreff der Frlige der Urbcischulung wird der Erledigung zu» geführt. Das Glfuch eines pensionielten Lehre»s um Er» höhung seiner Pension wild abgewiesen. Ueber Nccurse wider Strafeilenntnifse in Schul-velsäuinüisfälleil wird entschieden. Das Gesuch eines Alishilsilehieis um Zulassullg zur Lehibcsähigungsplüfung wird höheren Orts m Vollage gebracht. Ein erledigter Platz der Leopold Pl >> Schulstlftung wird für die Jahre 1579 und > Vrllsschul»- in St. Veit t>i Egg vc»llehen. (!l»c Äingklschullchrcrst'lle und drei Obellebrei» stillen an Volksschulen werden definitiv bessht. Ocldaushilfs' und Remunerationsgesuche werden erledigt. Aus dcr Handels« und Gewerbelammcr für Kram. «Gchlus«) Tll' Thäliglill dls Kammerbliieaus erstreckte sich auherdeni aus die Elledigung zahlreicher anderer Gegen stände, von denen hier folgende angeführt werden: !.) Zllschnfl an die l. k. Stluerämter um Belannl-gäbe der mit Ende I87>< rückständige» Kalnme,b»-,<,äc;s', 2.) Mittheilung der pro lft7» Matzen^ 'nden Belstbliubcsihcr in KllNN an die l. l. _^......intri - .;) Nachwelsung von in Krain aufbrmgbaicn Mengen veischirdencr Nltilel an Militärbehörden; 4 > Zuschnfl an die l. l, Posluerwaltulig wegen glnügenoer Vrl-sehllng der dienstlhuendrn Postbeamten mit Älriiigeld: 5).) Vorlage des Auswelses über die Bäck^rex-n der Landeshauptstadt Laibach, deren LeistungsfähigleN, dann Anzahl der Vacköfci, und Hilssalbeilrr an die l. l. Landesregierung; <».) Ausstellung von Eertisicatcn an Geweibsleute und Firmen über deren L'lstungs-fähigll'it zur Uebernahme ärarischer Lisferuligln i 7) Veröffentlichung von Erlässen verschicdenru In» Haltes und Kundmachungen über Lleserungsausschrel» bungen; tt) Mittheilung an das konnte des zweiten Holzhändlertages «n Wien wegen Enisendnng cines Delegierten; '.<) Mittheilung von statistischen Tnlen übcr die Eisen- und Slahlraffinerirweile ttraine an das l. l, Revicrbergamt in Lalbach; 10 » Znschi lflcn an die l. l. Äez>rlshauptlnanl,schaften uild den Stadt« magistral nm Mitlheilnng von < . . .^ Daten; ll) Elsuchschreibe» m, d,c , ü un» Mllthellunq. ob der >i lllag von orr El- we>b'odcr Elnlonlmenstcuri > . .^ocnwlrd; l2.)Vor» läge der allsgefüllten Fragebogen über die Kranlen» Unterstühnngslafsen für gewelbliche .s''' ° ' '«'l »n Krain nnd der rectificierten militär-st Ta> bellen an die l, l. LaüdisregisiUNl^ !!'> ^lliig zwller Eeltificatk aus^r»ild deK Ma,lel!rs^. , . clnem Ma'lsnstrelle; l4,)Velanntgabc von statlstischen Daten über die in Krain im Netriebc befindlichen Kraft- und Ne» gnlalorftühle an den Verein dcr ostsrrsichijchsn VaiiM' lvolljftinner; 15>) Mlttheilnnc, > hl^ und Fuh,- lohiip,eisen an die l. l. M>Ii i,j m saz; 16 ) Mittheilungen an das l. l lonlmanoo in Pola übcr die in Krain vm!.,,.,..,.,, ' icittun« gen unter Namhaflmachung irnrr W und Gemeinden, von wrlchrn Schifssbanh^lz dl, den könnte; 17.) Vllanntgabe von ac-mr^« ^ Daten an das l. l. Mllilär.Vklpfl, n m La,' bach; 18.) Ersuchschrciben an d»e l !. ^,.^rection in Tr'est wegen Verlegung des Postamtes Lole nach St. Georacn be« Islal; 19.) Nfuherunq an den l l Ober'Pl'stcommissär in Laibach inbelrrff Vcrmshrung l der Vriefliäger; 20) ben an Industrielle und Kaufleute um Mittheilung ihrer Ansicht, betreffend die Rückwirkung des neuen deutschen Zolltarife« aus di.' Export,nteressen Oesterreich«; 21 > Zuschrift an die l. l. Verahauptmannschast m Klagenmrt um Gekanntgabe der Mahengebür zahlenden Bergbaubesitzer pro 1880; 22.) Verständigung an die hierlänbigen l, l. Steuerämtei wegen Einhebung der pro I8tz(1 bewilligten achtprocentigen Umlage; 23) Bekanntgabe der Geitrittserklärung zur Bildung eines Actions' (ountes für die bevorstehenden Zollverhanolungen an die Leobner Schwesterlammer: 24, > elngetraqen rour» den: ») in d,e Firmen:' ' " 2 Concursaufhebungen. 1 . firmen. ^ Procuristen; b) ,n d,e Gri ier: 1199 Gewf'lisvaN-isn- s) in da« Gc::<.........^ft«» register: 1 Pn ofsenschaft; ä) in das Markt< vei^lchnii: 2 il/>u, lil^ilegungen; e) in das Marken-ieqister: I Registrierung nnd 1 Löschung; 25,' q-« löscht wui den: ni in den Firmenregistern - 2l> ftrmen. 3 Oejcllschaftsfirml-n. 2 Procuristen Gewerberegistern: l3ll Gewerbsparteien — (Laibacher Lotterie, Nnle hen) Dle clsle Ziehung des Laibacher Lotterie-Anlehen» ftndet bereits am 2. April d I, statt, der hiebei zu grwin-nrnde Haupttreffer betrügt 35.000 st. Vorerst gelangen 25.000 Stück Lose zur Vegebung, und wird die Subscription auf oissllbrn demnäcki! in der Wechselstube der lrainischen EScompllgessllschllft in Laibach ervffnet Der Subscr'ptionspreit eineil Loses betrügt 24 ft. wenn er prompt, und 25 st. wenn er in Raten geleiftet wirb Für jede« gezeichnete Lo« sino sofort 5, fi al» Aüzah. !u„g zu erlegen, während der Nest entweder bei Erhalt des Loses auf einmal ober in vier Raten entrichtet werden kann — (Petitionen) In der vorgestrigen Gitzunz des Abgeordnetenhauses wurden die Petitionen mehrer-r Osmeind-n in Unterlroin und der kraimsch-n Lano-wirtschaftsgrsrllschaft um Erbauung der Unterkrainer Elsrndahn überreicht — lTode «fall) In Rudolfswert verschieo a» 8 d. M. der dortige Vanonicus H»rr Anton V ^ ' 78 Lebenejahre; derselbe war Vorstand der werter Filiale der lrainischen LandwirtichastsgrirUschllft — (Notarftellen ) Durch die Uebersehung de« l l. Notar« Franz Omachen nn Stein wiederholt zur Ve-werbung ausgeschrieben Vewrrbungegesuche um eine dieser b^den Stellen sind innerhalb vier Wochen bei »er l l Notariatekammer in Laibach einzubringen — (Plan in a ) Vei der in Planina stattgehabten Neuwahl des Osmeinbloorstande« wurden der Realitäten-bssihsl und Wirt Anton Kovösa au« Plan,na zum Gemeindevorsteher, bann der VezirlKwundarzl in Planina, Julius Mayer, der " ' Mauniz und der > . Pll'Nina zu Oemeindsläthrl, wieder^, der Grund» uub Mühlenbesiher Andreas Milavc au« Planina unb del Grundbesitzer Anton Iuvaniii au» Rakel zu Gemeinde» rathen neugewühlt — lSch adenfeuer ) Im Wohnhause be« Vrunb« besitzer« Gregor Karlin in Lrsche im Llttai-r Vezirke k, je N«X) ft., lshtcrrm von f»,,» llal!s»»lichs Wiilzeldul-tt nu» „v ^ Äidemann und Frl Hechig) fand grohen c.^,^.....2 unb musste wiederholt werden Gestern wurde „die Grille" ' ^^"' ! Schauspiel s,hä!t siib '>>t n'^dr "l? ^hunbert am Reprrt "Usl tn ' Fehler Rollen zu, . . ' die ds„ spieler Gelegenheit b»et,n. ftch c,u»zuz',chnen 4/,r» w«l 28« auch bei der gestrigen Aufführung der Fall. indem so« wohl Frl. Vellau in der Titelrolle wie auch Herr Nalajthy als „Landry" Leistungen brachten, welche alles Lob verdienen und das gewöhnliche Mah weitaus über» trafen. Vesonders hervorzuheben ist. dass Frl. Vellau jederzeit den richtigen Tun traf und bei der schwierigen Charakterschilderung der ersten Acte weder mit Nuancen verschwendete noch zurückblieb, sondern mit echt lünst« lerischem Talte den goldenen Mittelweg zu finden wusste. Desgleichen war Herr Balajthy ferne jeder Uebertreibung und entfaltete eine durchaus correcte und sehr sympathische Darstellung. Frau Heinle und Frau Vcrnthal sowie Herr Frederigl und Herr Nernthal wirkten recht zu« friedenstellend mit und wurden nebst den beiden erst« genannten Kräften durch oftmaligen Beifall und Hervorruf ausgezeichnet. Die Rolle der „Madelon" wäre mit Frau Andrcac ttühn zu besetzen gewesen. — (Liter arisches.) Als Ergänzung zudem im vorigen Jahre bei Manz in Wien bereits in zweiter Auflage erschienenen „Handbuch über das Grundbuchs» Wesen von Franz Offcnhuber, t. k Landtafel« und Grund» buchsadjuncten in Wien" lirh der gleiche Verfasser soeben sem neuestes Werk „Der österreichische Grundbuchsbeamte, seine Arbeiten mit Rücksicht auf das Landtafel, und Lehenwesen" folgen, das in erster Linie dazu bestimmt ist, den mit der Führung des Grundbuches betrauten Beamten auch mit den zum Theil noch aus früheren Jahrhunderten stammenden Gesehen und Einrichtungen bekannt zu machen, die durch das neue allgemeine Orundbuchsgeseh nicht aufgehoben erfcheinen und deren genaue Kenntnis zur vollen Beherrschung dieser schwierigen Materie unerlässlich ist. In Verbindung damit entwirft der Verfasser in dem genannten Werke eine kurze Darstellung der historischen Entwicklung des Landtafel« und Leyenewesens, der Patrimonialoerhältnisse und ähnlicher einschlägiger Fragen. Auch der technische Theil der Grundbuchsführung findet eine eingehende, durch 22 For» mularien unterstützte Erläuterung, die das Werk nament« lich allen jüngeren Fachbeamten zu einem willkommenen Wegweiser gestalten dürfte. — Im gleichen Verlage erschlen soeben das vom l. l. Ackerbauministerium heraus» gegebene „Oesterreichische Montanhandbuch für das Jahr I860." Seit 1875. dem letzten Erscheinen des üster» reichischen Montanhandbuchcs für die im Neichsrathe vertretenen Königreiche und Länder, sind so mannigfache und durchgreifende Veränderungen auf dem Gebielv des Berg» und Hüttenwesens vorgekommen, dass dieses neue, viele tausend richtig gestellte Adressen umfassende Buch einem wirklichen Bedürfnisse entgegenkommt. Der Inhalt des vorliegenden, über Verfügung des Herrn Ackerbau» Ministers Grafen Falkenhayn zusammengestellten 24. Jahr» ganges dieses Handbuches wurde dadurch bereichert, dass die Anzahl der Arbeiter bei den einzelnen Bergbau« und Hüttenunternehmungen — bezogen auf den Schluss des Jahres 1878 — und die Anzahl dcr Eleven und Schüler an den Bergakademien und Bergschulen mit Schluss des Schuljahres 1878/79 neu anfgenommen wurde. Auch in der Aneinanderreihung der gegebenen Daten wurden im Interesse der leichteren Uebeisichtlich. leit einige zweckmäßige Aenderungen vorgenommen NtneftePoft. Original'Telegramme der „Laib.Zeitung." Wien, 11. Februar. (Budgetausschuss.) Bei der Debatte über die Mittelschulen beantragt Ilrecek eine Resolution betreffs Vermehrung der Zahl der Staats^ Mittelschulen in Böhmen und Mähren in einer den berechtigten Ansprüchen der czechischen Äcvölkcruna. genügenden Weise. Stremayr erklärt, er sei principiell nicht gcgcn die Resolution, von der verlangten Ein» bringung eines Nachtragscredites im Sessiunsverlaufe zur Ausgleichung des angeblichen Missverhältnisses könne aber keine Rede sem. Die Uebernahme aller böhmischen Mittelschulen in Staatsregie würde die gleiche Forderung in anderen Ländern nach sich ziehen. Die Rea.ie.runa werde das Bedürfnis in jedem einzel» ^ nen Falle prüfen und würdigen im Zusammenhange mit den allgemeinen Staatsverhältnissen. Der Minister widerlegt den Vorwnrf der Unbilligleit gegen die czechische Nation durch statistische Daten. Der Aus« schuss vertagte die Abstimmung bis nach dem Referate über Petitionen im unmittelbaren Anschluss an das Budget. Verliu, 11. Februar. Ein Antrag Preußens beim Vundesrath weqen Abänderung des Socialistengesetzes bezweckt die Verlängerung dessen Geltungsdauer bis zum 31. März 1886. Petersburg, 11 Februar. Samstag nachts wurde von der Polizei abermals die Druckerei einer revolu« tionären Zeitung aufgefunden und mehrere Personen verhaftet. — Das Befinden der Kaiserin ist besser. Wien, 11. Februar. Die ungarische Delegation schloss sich in verschiedenen Punkten del, Beschlüssen der österreichischen Delegation an, bcharrte jedoch auf der Einstellung des Betrages für dcn Szegediner Kasernenbau und der Streichung dcs Betrages für ein Kanonenboot, dann auf der votierten Zollbedcckungs« summe und auf der Bedeckung der bosnischen Hilfs-gelder ohne Angabe der gemeinfamen Activen als Bedeckungsquelle. Prag. 10. Februar. (Presse.) Wie der „Politik" aus Wien mitgetheilt wird. wurde dem böhmischen Episkopat von Rom aus unter voller Anerkennung des Elfers, welchen derselbe zur Reform der Schul» gesetzgebung bethätigt habe. der Wunsch nahe gelegt, dass er unter den gegebenen Umständen die Dinge nicht auf die Spitze treiben und sich mit jeder Abschlagszahlung auf seine Forderungen vorläufig begnügen möge. Prag', 11. Februar. (Presse.) Der hiesige jmig' czechische Club berief für heute eine Versammlung ein! bchllfs einer Kundgebung gegen das Memorandum der böhmischen Vifchöfe. I>l jungczechifchen Bezirken wnr» den bereits diesbezügliche Resolutionen gefasst. In einem Wiener Brief des ..Potrol" wird für den Antrag des Fürsten Liechtenstein eingetreten. Es sei nicht nöthig, deshalb Lärm zu schlagen, und die Rechte habe kemel, Grund, sich gegen die Zuweisung dcs Antrages an eine Commission zu wehren. Berlin. 1l). Februar. Den Abendblättern zu« folge findet die Reichtagseröffnutig durch den Fürsten Bismarck statt. London. 11. Februar. (N. fr. Pr.) Die «Times" beharren bei ihrer gestrigen Mittheilung bezüglich Herals. Sie nennt das ministerielle Dementi eine ojficielle Reserve, weil Persien gewisse, von England gestellte Bedingungen zu erfüllen hat; sicher sei, dass England unter diesen Bedingungen der Occupation Herats durch Persien zustimmt und der englische Gesandte in Teheran in diesem Sinne instruiert wurde. London. 11. Februar. Nach einer Meldung der ..Times" schlug Salisbury die Ernennung einer internationalen Commission behufs BcaMchti'mg an Ort und Stelle zur Feststellung dcr griechisch-lürkischen Grenze vor. Die Signatarmächte acceptieren den Vorschlag unter gewissen Vorbehalten. London. 1l. Februar. Im Unterhanse fragte Hartington. ob es wahr fei. dass England Persien seiner Verpflichtungen betreffs Herat enthoben habe. Northcote eiitgegncte. die Regierung t^bc zwar die perfischen Mittheilungen über diesen Gegenstand er-woqni. ohne dass jedoch bisher ein Abkommen getroffen worde» wäle. Erklärungen hierüber feien noch uli« erwünscht. — Bei der hierauf fortgesetzten Berathung wurde das irländische Amendement zur Adresse mit 216 gegen 66 Summen abgelehnt und die Adresse ge< nehmigt. Petersburg. 10. Februar. Gegenüber der Iournalmeldung. dass mehrere fremde Prinzen zur Beglückwünschmig des Kaisers zu dessen 25jährigem Absicht hätten, glaubt die «Agence Russe" zu wche», dass der Zustand der Kaiserin der Ausführung dlejel Absicht hinderlich im Wege stehe. Nur Pnnz AlezaMl von Hessen mit zwei Söhnen, worunter der Fürst von Bulgarien, wird erwartet. Nisch. 10. Februar. Die Skupschtina hat "« Acclamation die Erhöhung der Eivilliste auf 700,0"" Francs votiert. Newyorl. 10. Februar. ..Newyork Times" »' zur Erklärung ermächtigt, dass General Grant ^ republikanische Canoidatur um die PräsidentenM acceptieren werde, wenn er von der republikanisch" Nationalconvention als Candidat aufgestellt wird. Telegraphischer Wechselcnr« vom II. Februar ^. «.. Papier. Rente 70 55. . Lilbcr. Rente 71 75. - W" Rente 84 80. - 1860er Etaats-Anlehen 130 50, - Vanlacll" 340, - Creditactien 300 50. — London 117 05 — Tilbel ^ — K, l. Münz Ducaten 553. — 20 Franlen.Etücke 9 35»/»« " lOO.Rcichsmarl 57 70. Anstetommene Fremde. Am II. Februar. Hotel Stadt Wien. Ionle. handclsm,. Lazenburg. - f"^ Reis,, und Fricomann. Wien. - Zani, Reis,. Trieft Schall, Reis. Lichtcnwald. . ,. Hotel Elephant. Olorn. Reis. Wien, - Gtein. «fm-, 2>" bcrg. — Bracii. Stationschef, hrastnig — Pirc. MjM'' Krainburg. — Nroj. klanjec, ^. Mohren. Ttcimig. Techniker. Wien, - Polling« 9M°> Kroazicn. — Crispin!, Newyorl ^. Verstorbene. Den 10, Fel, ruar Johanna Iurmann. Taglöhn^ witwen-Tochter. 2 I U Mon,. Hühncrdorf Nr. 14. starb pH l,ch und wird sanitütsplillzeillch beschallt. — Gertraud P"i^ Inwohnerin. «« I. Uiciiccslrajle Hr. 7, llungcncntzündui's'.. Ursula Trojar. Taglühncrstochter. 5 I. 4 Mon. Nosen«"» Nr, 13. Tuberculose. ,, Den 11 Februar Sophie Sart. Schnei dcr meM' Tochter. 4 I. 9 Mon. Burgplah Nr. I. Gehirnlähmnng Hm Civil spl tale- Den 10. Februar, Ialob Vutar. .Uaischler«!"'' 13 Mon., Gehinchautl'Ntzündung, ____^. Theater. Heute- Cl,i« Aliitrctcn dcr ^ocal» und Opcrcttcnsänll".^ Frl. Mizel Anatour aus Äraz: V o c c a c c i o, Ope", ln 3 Acten von Zcll und Genec Musik von Franz v. «"^ Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. 7 U.Ma 732^0 !> 1 4 ZN Ichwach 'bewizllt ! ?0s ll, 2 . N. 73:! 75 4. 65 SW schiuach bewöltt ! glegess 9 ^ Nb. 7.i5 70 ! ^. 2 4 !ZW schwach Nebel. Ncg. ,^ Rasch entwickeltes Ihauwettcr 1 die einqemaxerten H. mit Reissrost bedeckt, abends Nebel und Ncaen Da« 2" mittel der Wärme -j- 3 4°, um :l 8' über dem Normale^^ «erantworllicher Nedacteur: Ottomar «ambers^. W Für die vielen Veweise herzlicher Thrilnahl"l « wahrend der .ftranlhcl«, die schönen Kranzspende« ^ leltens mehrerer vrrrhrter Spender insbesondere ^ dc« Rathsqremiums und der Auscultantcn des l-/. > ^andtSgelichtes Laibach, sowie sür die zahlrel«« W ehrende Äcgleitun« zur letzten Ruhestätte de« ""' ^ vngessllchcn > Adolf Urbas W sprechen hiermit ihre« tief«efühlten. vom H"ze" « kommenden Danl aus W die trauernden Hinterbliebene« > ^i^'s^l^^'i.'l^ W""' N.Februar. (1 Uhr.) Die Börse war durch Befürchtungen wegen einer Uebcischwemmuna einiaermaken irritier» »n^ ««f.«. « .. -. «^ Re„ulierung».Los« . . N2'2.'» 1l2 50 Domänen-Pjandbriese . . . 146- 14« 50 Oesterr. Echahschtine 1881 rück» zahlbar......... 101 50 102b0 Oesterr. Schahscheine 1882 rück. zahlbar........ 102- - W250 Ungarische Goldrente .... 101 NO 101 40 Ungarische «isenbahn<«nleihe . 118— 113 25 Ungarische Eisenbahn>Anleihe, «umulativstücke...... N730 11820 Ungarische Vchaßanw. vom I. 1674.......... ^ - -- Unlehen der Otadlgemeinde Oien in Ä. «j...... "I 101 50 ««ld w«, ! «snn>entl«ft»««e-vhl!«all«nen. ^ Nähmen.........103— 104 . Niederösterrelch......104 bO wb - «aliz,en.........97— 9750 Elebenbürgell.......88— 8850 Temeser Vanat......88 8350 Ungarn..........8950 zw. «ctie» »«« V«nl,». ««!» «Na« «nglo-österr. Vanl.....155140 ls.540 «reditanstali .......30150 301 ?ü Deposilenbanf.......225- 22S — llreditanstalt. ungar.....274 50 274 75 Oesterreichisch' ungarische Vanl 842 ^ »44 — Unionbanl ........121 40 121 S) Verlehrsbanl.......141 - 142- Wiener Vanlverein.....15750 153 — «ctle» »«n lr«n»y«rt Ferbmand».?lordbahn . . . .235.'»-2390 — Fran^Iosevh.Äahn . . . . IÜ5 50 Uj5 75 Galizische Carl - Ludwig . «ahn 25» 25 259 7ü KaschaU'Oderberger Babn . . 127 75 123 — Lembtra..Hz«rnowih,r Nahn . 1ü!> - 15z» «.l» Uloyb - Gesellschaft.....«) Tiidbahn.........g<> _, ^^25 Lheih.Äahü........^45^, 22, Ungar»galiz Verbindungsbahn 1.^,2^ Ni?'. Ungarische Nordostbahn . . . 14!'. ?5 144 .'. Wiener Tramwali.Gesellschasl 26»i50 237 — Vfsndbrlele. Ullg.ösl. Äooencreditanst.li Vd.) 118 75 N» . . . li.V..«.) ,01 ,<)l25 Oesterreichisch. ungarische Nanl 102 8) l«)l Ung. Äooencredll.Inst. (B..«.j 102 25 102 5) Vrl«rltät».vbll««tl«ne». Elisabeth»«, 1. Em.....«7 _ 97.^ ^«rd'Nordb in Vilber . . . l0«'25 106 50 Hranz'Ioieph'Hahn .... 9890 !»u ^«1 Val. Larl.Lubwig.U. 1 / ^a l>^. Bonbon, lange sich» - '!««.<)" Varis......... »eltz!«rle». «»«", ft Ducaten .... 5 fl. b3 tr. ü p ^'/' Napoleoi'sd or s . ««>'/« -Deutsche «eich«. z? . °" Noten ... 37 . ?li . ^ . ^- vilbergulden , . — „ —' » »rainisch« »r.liloentlaitU'lg«'"", .j« 'Held 97__Oall ^ ,ü5^ ««chtr«g: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren: Papie^-nte 70«f. bi» 70 75 Silberr,n„ 71 90 bi« 72 - »oldi-sn», «5 ,0 l»i« 8z v. i».».-. ,^,.^ ^. «a» 40 Anglo l" ^zbO. Uondon U70b bi« li?«, Napoleon« sSüV, bi« > ^ -,lb«r - dl« - . "^ """ 2"^ bi« 3(l, 4"