Amtsblatt zur Laibacher Zeitung. Nr. 108. Mittwoch den 12. Mai 1863 Z. 237. u (2) Nr. 3832. Kundmachung des Statthalters in Krain. (Betreffend die veränderte Einrichtung der Wiener - Neustädtcr Militär-Akademie und der Genie-Akademie.) Zu Folge Eröffnung dcö allerhöchsten Armee-Obcrcommando vom 29. v. M., Z. 991, werden in Gcmäßheit der von Seiner k. k. apost. Majestät unterm ,2. März d. I, genehmigten Reorganisirunq sämmtlicher Militär-Bildungs Anstalten der Monarchie (Reichögesetzblatt »852, Nr. 48) von der Wiener Neustadter Militär-Akademie vier, von der Genie-Akademie die zwei niedern Classen von den vier höhern getrennt, und in abgesonderte Vorbereitungs-Institute von vier Jahrgängen vereinigt. In die somit auf 4 Jahrgänge rcduzirtc Wiener-Neustadter und Genie-Akademie, sowie auch in die Marine- und Artillerie-Akademie werden nur solche Zöglinge aufgenommen, welche die Studien in den Vorbcreitungs-Instituten mit gutem Erfolge adsoloirt, ober faUs sie un? mittelbar aus derPrivatcrzlehung kommen, durch eine strenge Vorprüfung die Befähigung zu einer höhcrn Bildung und die Kenntniß der in den Votbercitungö - Instituten vorkommenden Lehrgegenstände dargethan haben. In Folge dieses allerhöchst aufgestellten Grund.-satzeß müssen von nun an auch die Staats-, ständischen- und Privat-Stiftlinge zuerst in die Ca deten-Institute eintreten und es werden aus die« sen nur die Geeigneten in die Akademien, die andern hingegen in die Militär-Ober'Erziehungshäuser übersetzt, oder den Aeltcrn zurückgegeben. Die Zahl dieser Stiftlinge, sowohl in den Cade ten - Instituten als in den betreffenden Akademien, wlrd aber hicdurch nicht vermindert, sondern in beiden zusammen genommen stets vollzählig erhalten. Auch bleibt es freigestellt, die von den Instituts-Directioncn zur höhcrn Ausbildung untauglich befundenen Stiftlinge aus der Militär-Erziehung zu nehmen, wclche aber seiner Zcit der allgemeinen Militärpflicht genügen müssen. Ferner haben Seine k. k. apost. Majestät anzuordnen geruht, daß von nun an nur solche Zöglinge in die Militär-Vildungs-Anstalten auf« genommen werdm dürfen, die sich gegen Revers ihrer Aeltcrn oder Vormünder dem Militarstande widmen, weßhalb jedem dicßfälligen Aufnahms-gesuche das genannte Document beigelegt werden muß. Endlich sind sämmtliche Gesuche um die Aufnahme eines Aspiranten in ein Cadeten-Institut oder in eine Akademie an das allerhöchste Armee-Odercommando, jene um die Aufnahme in ein Militär-Erziehungshaus aber an das betreffende Landes-Militär «Commando zu leiten. Diese allerhöchsten Bestimmungen werden mit dem Beisätze zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß die Aufnahme der Zöglinge in die Genie-Akademle nych ln diesem und im nächsten Jahre nach der bisher beobachteten Gepflogenheit Statt findet, während bei der Wiener «Neustädter Akademie schon jetzt das neue System in'S Leben tritt, demnach im October d. I. nur solche Älplranlcn in dieselbe aufgenommen werden, welche vermöge ihres Alters, körperlichen Elw Wicklung und Vorbildung gleich in die U. Classe emgethellt werden können Alle übrigen Aspiranten kommen in das erste ,m October d. I. zu eröffnende Cadcten-Institut. Laibach den 29. April 1852. ä. 242. a (1) Nr. 38W. Zoncurs-Ausschreibung. , Im Bereiche der k k. Finanz-Landeö-Direc. t'on für Steiermark, Kärnten und Krain ist eine "mtsoffizlalenstelle mit dem Iahreögehalte von, «Utt Gulden, und der Verbindlichkeil zur Leistung s emer Caution im Gchallsdctrage, provisorisch zu besetzen, zu deren Besetzung der Concurs dis «. Iunl 1852 eröffnet wird. Die Bewerber um diese Dicnstesstelle, oder für den FaU der graduellen Vorrückung, um eine Amtsoffizialenstelle mit 500 st-, 45« st., oder 40U st. Iahrtsgehalt, haben ihre m,t der erforderlichen Nachwcisung über ihre bisherige Dienstleistung, tadellose Moralität, Ausbildung lm Gefällö-Manipulations-, dann Casse» und Rechnungsgeschäfte, dann Warenkunde versehenen Gesuche innerhalb der Concursfrist im vorgeschriebenen Dienstwege an diese Finanz«Landes-Dlrectlon zu leiten, und dann zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten in diesem Fmanzgeblete verwandt oder verschwägert sind, und auf welche Att sie die vorgeschriebene Caution zu leisten vermögen. Von der k. k. Finanz-Landes«Direction fur Steiermark, Kärnten und Kram. Gratz am 23. April 1852. Z. 243. .-»(!) Nr. ?«78. Con curs-Kundmachung. Bei einem Verzehrungssteuer - Linien«Amt? der Hauptstadt Gratz ist die Einnehmersstelle, mit welcher der Gehalt von 7UU Gulden, und der Genuß eines Natural-Quartiers, oder in dessen Ermanglung der Bezug eines Quartilrgeldes von jährlichen 8N fl, so wie die Verpflichtung zur Leistung einer Caution im Betrage des Iah-rcsgehalteö verbunden ist, in Erledigung gekommen, zu deren Veschung der Concurs bib 8. Juni l852 eröffnet wird. Die Bewerber um dirse DiensttöstcUe haden ihre mit der erforderlichen Nachwelsung über ihre bisherige Dienstleistung, tadellose Moralität, Ausbildung im Äefälls-Manipulations., dann Casse- und Rechnungsgeschäfte versehen, n Gesuche »n'ierhilt, dcr Bewnbungsft'st im vorge-s^r.el'ene., Dienstwege an die k. k. Cameral-Bezirks Verwaltung >n Gratz zu letttN, und da. rin zugleich anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit einem Beamten in diesem Finanzgldiete ucrwandt oder verschwägert sind, und auf welche Art sie die vorgeschriebene Caution zu leisten vermögen. Von der k. k. Finanz-Landes» Direction für Stcicrmalk, Kärnten und Krain. Gratz am 30. April 1852. Z. 24«. » (!) Nr. 7W6. Concurs'Kundmachung. Im Bereiche der k. k. Finanz-Landes-D rec-tion für Tteiermark, Kärnten und Krain ist eine Amtsoffnialenstclle mit dem Iahr»sgehalte uon 7W Gulden, und der Verbindlichkeit zm Leistung einer Caution im Betrage des Jahres» qehaltcs in Erledigung gekommen, zu deren Besetzung dcr Concurs blS Ende Mai 1852 "öffnet wird. Die Bewerber um diese D'enstcsstellc, oder für den Fall dcr graduellen Vorrü'ckuna, um eine Amtsossizialinstelle mit UttU fl, 5ttU f!., 45« fl. odlr 4M> fl. Iahrcögehalt, haben ihre M't der erforderlichen Nachweisung über ihre bisheriqe DienjWistung, tadellose Moralität, Ausbildunc, im Grfälls. Manipulations- dann Lasse» und Rechnungögeschäfte, dann üoer die Warenkunde versehenen Gesuche innerhalb der soncursfrist «m vorcitschriebencn Dienstwege an diese Finanz-Landes-Direction zu leiten, und zugleich darin anzugeben, ob und in welchem Grade sie mit cinem Beamten in diesem Finanzgebiete verwandt oder verschwägert sind, und auf welche Art si, die voigeschriebene Caution zu l.istcn vermögen. Von dcr k. k. Finanz - Landes - Direction sür Steiermark, Kärnten und Krain. Grah am 39. April 1852. Z. 245. 3 (1) Kundmachung. In Folge Erlasses des hohen k. k. Finanz-Ministeriums vom 3. d. M., Z. 65«9, ist bei der am l. Mai 1852 vergenommenen 234sten (K2 Ergänzungs-) Verlosung der ältern Staats» schuld die Serie 248 gezogen worden. Diese Serie enthält Hofkammerobligationen und a. H. Schuldverschreibungen von verschiede» nem Zinsfüße, und zwar die Hofkommerobliga-tionen Nr. 81.560 mit einem Achtel, und Nr. 83.996 mit einem Sechstel, dann die a. H. Achuldoerschreibung Nr. 1, mit einem Fünfzehntel der Capitalssumme, ferner die a. H. Schuldverschreibungen Nr. 6 bis 8 mit dem ganzen Capitalsbetrage. Die Gesammt-Capitals-Summe dieser Verlosung betragt 1,1 »4.060 fl. 34 kr. mit Zmsm nach dem herabgesetzten Fuße pr. 25.164 fl. ^ kr. Mit Beziehung auf die Gubernial-Circular-Vetordnung vom «4. Nov. 1829, Z. 25.642, wird festgesetzt, daß diese Obligationen nach den Bestimmungen des a. h Patentes vom 2l. März !8l8, gegen neue, zu dem ursprünglichen Zin» senfuße in C. M. verzinsliche Staalsschuldver-schreibungen umgewechselt werden. K. k. Steuer - Direction. Laibach am 8. Mai 1852. Z. 246 » (1) Nr. 9435 Licitations - Kundmachung. Nachtraglich zur hierortigen Lici-tations-Kundmachung vom 24. April d. I., wild von Seite dcr Betriebs, Direction der südlichen Staalseisenbahn hiemit zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß außerdem in jener Lilitations-Kundmachung angeführten alten Ei-seN'Mateliale in dem k. k. Material-Depot zu Gratz, noch 1712 Centner unbrauchbare Schienen, 2ltt Centner unbrauchbare ChairS und 732 Centner unbrauchbare Tyres; dann in dem k. k. Material-Depot zu Marburg 9Utt Centner un» brauchbare Schienen und 578'/, Centner unbrauchbare Chairs, zur Versteigerung kommen werden. Es wird ferner hiemit bekannt gemacht, daß aus diesem Anlasse die Licitation, sowohl des hier bezeichneten, als des in der Kundmachung vom 24. April d. I. aufgeführten alten Eisen-materialcs beim k. k. Material-Depot in Gratz, statt am 19. Mai, erst am 2. Juni, und beim k. k. Material,Depot in Marburg, statt am 21. Mai, erst am 4. Juni d. I. abgehalten werden wird. Die Licitationsbedingungen bleiben übrigens dieselben, wie sie in der obengedachten Kund« machung vorgezeichnct erscheinen. Die Veräußerungstage in den Stationen Mürzzuschlag, Cilli und Laibach bleiben unverändert. Von der k. k. BettiebS-Direction der Aüd-Bahn. Grah am 10. Mai 1852. Z 640. (l) Nl. 3v,o. Convocations.Edict. Von dem k. t. Blzirlsgerichle Laibach I. Settion werde», die g,setzlich,n Erben der, am 22. März »846 im hiesistln Civil.Spitale »l> inleswlu velstvlbenln Katbalina Schgauz aufstefordelt. binnen EinemIahre, vom Tage der ersten Einschaltung dieses EdicteS in die Zeitung, sich bei diesem »lzilkögericbte zu mel. den, und unter Ausweisung ihres gesetzlichen Erb. rechtes ihr, ErbSerkläsUng anzubringen, widrigens die nachträglich vorgekommene Verlassenschaft mit Jenen, die sich tlbßerllart haben, vrrbandelt und ihnen eingeantwortet, der nicht angetretene Theil der Vellafsenlchast aber, oder wenn sich Niemand ervselklärl hätt,, die ganze «erlsssenschast vom Staate alö erblos eingezogen wlirde, und den sich allenfalls spater meldenden Erben ihre Erbsanlpsü'che nur so lange vorbehalten blieben, als sie durch Ver. jährung nicht erloschen wären. K. k Bezirksgericht öaibach l. Section am 30. April 1852. 276 Z. 60 l. (3) Nr. 2052. Im dießgerichtlichen Edict« vom 27. Februar 1852, Z. 2052, soll es statt: »in der Rechtssache des Anton Hodmk," heißen: „in der Rechtssache des Jacob Hodnik." K. k. Bezirksgericht Planina am 3. Mai 1852. 3^08. (3) sil. 6624. E d l c t. Von dem k. k. Bezirksgerichte Obellaibach wild kund gemacht: Es sey in die erecUliue Feilbielung der, dem IohlNUl Cerk gehöiigen, zu Fra>,zdo>f «ut, Haus-Nr. 43 liegenden, im Grundbuche der gewesenen Hertschaft Freuoenihal «„li Urb. Nr. Il7 vorkom« nnnden , und laut Schä'tzungs-Proiocoll vom 23. December 1849, Z. 4504, geiichtlich auf 1470 fi. 40 kr. bewerthelll» Hübe, wegen aus dem Vergleiche vom 20. Februar 1847 dem Herrn Joseph Kottnig von Werd schul'ige» 80 fi. c. ». e. gewll« liget, und zu deren Vornahme die Tagsatzungen auf den 24. Mai, 28. 7>uni und 26. Juli 1Ü52, jedesm.il Volmittags 9 Uhr in loc» r«r Realität zu sranzdvl-f mil dem Beisa^e angeoidnel worden, daß die Re.iliiät bei ten zwei ersten Tagsatzungen nur um rder über den Schatzungswerlh, bei der drillen aber aucb unter demselben hinianstegeben werden. Hiezu werden die Kauflustigen mit dem Bei-sitze eingeladen, daß das Schätzungsplolocoll, die Licitalions'bedingnisse und der ueucfie Grundbuchs-extract zu Jedermanns Einsicht in den gewöhnlichen Amlsstundcn hieramis bereit liegt. K. t. Bezilksgeticht Obellalbach am 6. März 1852. Z. 610. (3) Nr. 2096. Edict. Von dem k. k-Bezirksgerichte Oberlaibach wird kund gemacht: Es sey in die executive Feilbietung der, dem Matthäus ?6trl« gehörigen, zu Onnniea »uli Haus» N>. 2 liegenden, im (Älundbuche der gewesenen Herrschaft Zreudenthal «nl) Urb. Ns. 167 vorkom« menden, und laut Schätzungs-Protocol! vom 16. März v. I., Z. 20l5, gerlchllich auf 2717 si. 15 kr. bewertheten Hudrecilität, wegen aus dem Vergleiche vom 13, December 1850, Z. 2849, dem Georg Hitti von St. Veit, Bez. Gericht Laas, noch schuldige!» 226 fl. 53'/< kr. sammt den Erecu, tionskosten und den bis zur Zahlung laufenden 5"/«, Vebzugszinsen e. «. <:. gcwiUlget, ut,b zu deren Vornahme die Tagsahungen auf den 7. Juni, 5. Juli und 5. August 1852, jedesmal Vormittags 9 Uhr in Loco der Realität zu Olwnic» mit dem Bei. satze angeordnet worden, daß die Realität bei den zwel ersten Tagsayungen s.uc um oder über den Lchätzuügswerlt), bei der diitten aber auch unter demselben hintangegeden wecccn wild. Hiezu werden die Kauflustigen mit dem Bei' satze eingeladen, daß das Scfätzungsprolo^ll, d>e Licitationsbedingnisse und der neueste Orundbuchsrr» lralt zu Zedermanns Einsicht in den gewöhnlichen Amtsstunden Hieramis bereit liegt. K. k. Bezirksgericht Oderlaibach am 4. Ma>z 1852. Z. 607. (3) Nr. 503. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Oberlabiach wird bekannt gemacht: Es habe Andre Makouz aus Podpetsch, wider die unbekannten Orden des ebenfalls unbewußt wo befindlichen Anton Makouz, die Klage auf Zuerken» nung deS Eigenthums der im Freudenthaler Grund-buche »uli Urb. Nr. 60 vorkommenden Realität zu Podpetsch Nr. II hieramls angebracht. Das Gericht, dem der Aufenthalt der Geklag, ten unbekannt ist, hat ihnen aus ihre Gefahr und Kosten den Herrn Joseph Novak von Podpetsch als (.'„l-alor- »cl »clum aufgestellt, nnt welchem diese Rechtssache bei der auf den 3. August l. I., früh 9 Uhr Hieramts angeordneten Tagsatzung verhandelt und entschieden werden wird. Dessen werden die Geklagten zu dem Ende er innert, daß sie zur Tagsatzung entweder selbst er. scheinen, oder ihre Rechtsbehelfe dem aufgestellten Curator an die Hand geben, oder allenfalls einen andern Vertreter Wahlen und Hieher namhaft zu ma» then, widrigenS sie sich die aus ihrer Verabsäumung entstehenden Folgen selbst zuzuschreiben haben werden K. k. Bez.Gericht Oberlaibach am 30. Jänner 1852. Z. 609. (3) Nr. !14I. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Oberlaibacb wird km,d gemacht: Es sey in die erecuiive Feilbietung der, dcm Anton ^mkl-nä gehörigen, zu sranzdors »ul, Haus-Nr. 29 liegenden, im Glundduche der gewesenen Herrschaft Freudenlhal »nli Urb. Nr. »42 vorkom» mendcn, und laut SchayUliqsprolocolls vom 17. Männer l. I., Z. 526, gerichtlich auf 872 fi. 55 kr. bewerthelen Diiitelhube, wegen aus dem Urlheile vom «7. December »648, Z. 2ö?1 , dem Franz I^nesiisch von Obctlaib^ch schuloiqen 50 fl. c. «. f,. gewilllget, und zu deren Aoinahme die Ta^sayun» gen aul den 27. M^,i, 24. Juni und 29. Juli 1852, jedesmal Vormittags 9 Uhr ln loco der Realität zu Franzdorf mit dem Beilatze angeordnet worden, daß die Realiläc bei den zwei cistei, Tags^tzungen nur um oder übel den Schätzungswenh, bei der drillen aber auch unter demselben himanqegeben werden. Hiezu we,den die Kauflustigen mit dem Bei» satze eingeladen, d.iß das Sch^^ung^ploto»oll, die Licitationebediüqmsse und der neucsie G>undbucbser.-iraci zu Iedeimanns Einsicht in te» gewöhnlichen AmlssiundlN hicramis berelt liegt. .tt. s. Bezirksgericht Obeilaib^ch am I. März «852. 3. 58!. (3) Nr. 1393. Edict. Von dem k. k. Bezirksgerichte Feistriz wird hiemit bekannt gemacht: Es habe bei diesem Gerichte der Franz Bostian« «io von Kleinbukovic, wider den Matthäus Batista, die Klage auf Anerkennung des Eigenthumes zu der im Grundbucbe Prem Urb. »Nr. l 3 vorkommenden '/, Hübe in Kleindukovic H..Z. 6, auü dem Titel der Ersitzung angestrengt, darüber die Tagsatzung auf den 3l. Juli l. I Vormitt.'gs 9 Uhr bei dl> sem Gerichte angeordnet worden ist. Das Gericht, dem der Aufenthaltsort des Be< klagten unbekannt ist, hat zu seinem lv'i^ulnr dt" Herrn Josef Valen<-lö. k. k. Postmeister i» Feists'tz-aufgestellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung entschieden werden wird. Hievon wcrdm Matthäus Batista und seine allfälligen Lrben zu ihrer Wissenschaft in Kennt' niß gesetzt. Feistritz am I«. März 1852. " K. l. Mchc Sl««ls - WMH». Fahrordnang der Züge auf der südl. k. k. Staats - Eisenbahn zwischen Mürzzuschlag und Kaibach, vom 15. Mai v. I., bis auf weitere Bestimmung.________^.^^. Abfahrt der Züge in der Richtung von Abfahrtvonl w« p"nz«a Zua^^>derTtatio^l Zug > ^»izug Stund. Minnt. Stund. Millut. l!l Stund. Minut Stund. Minut. Mürzzuschlag 4. 45 Früh 3. — Nachm Laib ach 7. 30 Abends 8. 15 Früh Gray 9. 35 ^ 6. 55 Abends Cilli 11. 40 Nachts 12. 5 Mlttaq Marburg 10. ZZ Vorm. 9. 27 „Marburg 2. 57 „ 2. 40 Nach'"- Cllli 1. 4Z Nachm. 12. 50 Nachts Gral; 6. 15 Morg. 5. 30 Abends Bemerkung. Mlt den Post- unc> Personenzügen werden Passaglere von unl) nach allen Stationen befördert. Das Reisegepäck ist den größern Stationen wemqstens '/, Stunde vor Abgang des ^ugeo z übergeben, wenn es mit demselben Zuge befördert werden soll.' Mlt oen Lastzügen werden ke.ne M saglere befordert.