Nl.29tt. Samstag, 28. Dcccmbcl 1901. Iahlgang 120. Laibacher M Zeitung. '""« " »l. h«>l«ahr<, « ». Für d<« Znfttllnn, III» H«u« g'NÄ«»"« « K. - I»»»?tt«»»«l»ä»« ?«« New« INI«,,», zs, ,„ 4 ^^itn z„ ^, gHßf« pf, jj^le !« b. bei »ftern, «Meberh,lun«n< pn 8,'l: « d. »m»ltt»^. Nnfr«M«t, «Ml!» »«btn nicht »n,en«n»n,. «»ml1cre Mon« alchie in Wort nnd Bild" als Veitrag gnr Schaffung eines Gebäudes für die Unterbringung der Consular. Mademie zn widlnen. In den l Ich Sie hievon in Kenntnis setze, theile ^ch Ihnen gleichzeitig eine Abschrift des Hand-schreibens, welches Ich aus diesem Anlasse an den Minister Meines Hauses nnd des Aeichern gerichtet habe, mit. W i l'ii, mi, 2.i. December 4!X)1. Franz Joseph m. z>. Lieber Graf G o l n cho w s t i! Das von Meinen, mrewigten Sohne, lueiland Kronprinz Nndolf, in, Jahre l«84 ins Leben gerufene Wert „Die öster reichisch nngarische Monarchie in Wort und Bild" hat iinnmehr seinen Abschlnss gefunden. Mit Befriedignng habe Ich zur Kennt,,,» ge n.?mmen, dasc< dasselbe m weiten Kreisen Cingana nnd Verbreitung gefnnden und dadurch vor allen, dazn beigetragen hat, der Beoölternng solvohl der in, Neichorathe vertretenen Königreiche und Länder als der Länder der heiligen Stephans - Krone, eine nähere Kenntnis ihrer Heimat zn vermitteln, die Liebe znm Vaterlande zn vertiefen und zu festigen. Anschließend an die Pflege der Hei»' soll aber die lieranwachienoe Jugend ihre ^, ,,..... saml'eit anch demStudium fremder Länder undVölter zuwenden, und da diL Consrlar'Mademie in hervc,, ragender Weise berufen ist, dieseo Studinn« zu sörd, ? so finde Icl) Mich bestimmt, die (irträ-gnisse der deut sctjcn sluZgabe der vorenvähnten Publication al^ Beitrag zur Schaffung eines Gebäudes für die Unter^ bringung der Consular^tndemie mit dein Wuw'ctn zn widlnen, dass dn- patriotische bedanke, der ocn Schöpfer oe5 Werteo leitete, durch di^se Widmung cine weitere Förderung eifahre. Dolngemäß übertrage Ich da°> zu Meinem Privarfonde gehörige, in gesonderter Verrechnung stehel^de Actitwermögen di^er literariscken Unter« nohmung, wie solchem nach dein Swnde vom ->1. De> cember llXN rechnungsmäßig mn-gÄolesen werde?, wird, ieöoch nnt Ausschluss der OriginlUzeichnun«e?l nnd Kunstblätter, sammt etrvn darauf l ' bmdlichteiten, in das (5igcnthum des . Meines Hauseo und deo sleußern, «nd eriuise wegen llebergube desselben das EiUsprechenoe an den Ge. neial'Director Meiner Fonbe, Freiherrn von Chertet. Wion, am 23. December 1901. Franz Joseph w ,> Seine f. und l. Apostolisä> Majestät habm mit 5lllcrhöä)ster Entschtüchung vorn W. Dernnbrr d. I den Director ^ranz Wiesihaler vom ^wertel! StaatVgymncrsium in Laibach allerssnadigft in d> scchste RangSslafse zu be^ördonl geruht. Hartel ,^' p. Heute wird da« XXV. StlUl l>e< Lanbesgejetzblatle» ftil Dasselbe «tthält untn sir. 33 dai» Gefttz vom «. Nlwnnber lR)1, betrrfimd d« «e«. lung del LodlenbeschaugebUren, wirkja» fiir >as h«»»g. thum Krain, mit Ausfchlus» der Lande«»h«uptftabt L«U>«H Nl. 34 die Beiordnung de« l. l. Lanbespuisidenleu in KM« vom 2!). November 1»0l, Z 20.718. womit eine neue Lodtenbe l^5 - Ili Sitznngen, 7. von, ^'^bi. i'.i.v.i^o-'l Eitznngen. l'lM. """ "llfgelöst (kaif. Patent in, Ncichogejetz. 'Ucht Pnbliciert). ^z,.t.<... ^'Viril stimme: ""'tb,schof ^fsj, ^^^, U. Großgrundbesitz: Apfaltrern Maria Otto, Freih. v., Gutsbesitzer, Nrenz (veifassnngstreu, 12.7.1889), Auersperg Crwin, Graf, Gntsbesitzer, Thunmlnhart (ver-fc.ssungstren, 12. 7.1889), Auersperg Leo, Graf, Gnts° besitzer, Nnersperg (verfassungstt'eu, 12.7.1889), Liechtenberg Leopold, Freih. v., Gntsbesitzer, Habbach < Verfassungstren, 12.7.1889), Luclmann ,^'arl, Di° rector der lrainischen Indllstrie.Gesellschaft, Laibach (vu fasjungstren, 12.7.1889), Nechbnch Friedrichs Zreih. v., Glttsbesitzer, «rentberg (verfassungstreu, 12.7.1889), Schafser Adolf, Dr., Privatiei', Laibach (verfassnngstreu, 12. 7. 1889), Schwcgel Josef, ^reih. 0., t. llnd f. Geheimer Nath, Sectionoches, in Grimschitz (versassnngc'tren, 12,7.1889), Tnufferer Venno, ^reih. v., Gutsbesitzer, Weichselbach (ver-sassnngc'tren, 12.7.1889, i 2.9.1891), Wurzbnch Alsons, ^reih. v., Gnwbesitzer, Laibach (verfassilngs-tren, 12.7. l880), Langer l>ranz, N. v., Gutsbesitzer, Werschlin < verfassungstreu, 19.10.1891, nach Tauf. ferer). 0. S t ä d t e u n d M ä r r t e: 1.1 Laibach: Grasfelli Peter, Hansbesitzer, Laibach <»ational, 8.7. 1889), Hribar Johann, Generalreprä-sentant der „Slavija" in Lnibach (national, 9.7 1889). 2.) Zdria: Stegnar ^rlix, k. l. Etrafhauslchrer Laibach < national, 8. 7.1889). 3.) Urmnbusg, Pischoflack: Tavöar Johann, Tr > Ädvocat, Lalbac^ ^national, 8. ?. Itzß9^ 4.) Ztenmarttl, Nad»nannbdorf, Stein: Murnik Jehann, Handelsfamm?! Secretcir, Laibach (nn-tional, 8.7.1889). 5.) Adelsberg, Obi üsnouch. Laao: Gorup Iojlf Großhändler, ^iunie (national, 8. 7.1889, rHigniert^ 2^.9. 1891). Lennriil Josef, Nealitätenbesitzer, Ober laibach (national, 9.11.1891, nach Gorup). 6.) Nudolsbwert, Weichselblirg, Tschern«l»bl Mottling. Landstraß. Gnrtfeld: «ullse ^ranz, t. l. Glmmasialprofessor, Wien »national, 8.7.1889). 7.) Gottschee, Neifnitz: Braune Robert, Apotheler. Gottschec (dnltschsortschrittlich, 8.7. 1889). l). H a n d e l e - u n d G e >n e r b e l a m n: e r : Klein Anton, Vuchdruckereib?siher, Laibach ina> tional, 8.7. 188l>), Souvan ^t'anz .t., Handels,nnllll. Laibach (national, 8.7. 1889, resignierte 7.10, 1889). Vleiweis Karl, N. v., Dr,, Primararzt, Laibach lna tional, 9. W. 1889, nach Sonvan). L. L an d g en» ein den der Get 1 n) l 5 -bezirke: 1.) Laibach Nmgebung, Oborlaibnch: Ogorel^ Vmcenz. NealitälenbesiM. ^loseljsa «national, /l.7 1889), Povüe Franz, Gntobescher, Laibach < national "i. 7.1889), 2.) Etein, Ega: Uersml Johann, Gutobesitzpr Cgg (national, 4.7.18«9), .">.) ,^lninbnrg, Nounlarltl, Vijchoslnck: Detela Otto, Gutsbesitzer, Laibach snational. 4.7.1889), ^lttn gcordnetenhause nicht zu hoffen, diese Majoritäts-bildung erfcheine aber ohne Verständigung zwischen Teutschen und Czechen nicht erzielbar. Sollte denn — so wird gefragt — die Angst vor den radicalen Flügeln in beiden Lagern so groß sein, dass man die „papierdünne Wand", von der Dr. Kaizl einmal sprach, nicht lvegzuräumen wagt, obwohl ihr Weiterbestand das politische Leben in Oesterreich vergiftet, das Parlament lahmt, die Verfassung Oesterreich und mit dieser di? staatsrechtliche»: Fundamente der Monarchie be-droht, das internationale Gewicht Oesterreich'Ungarns herabdrüctt und seine Widerstandstraft gegeil wii-t» schaftliche AuHbeutungsgelüfte des Auslandes schädigt? Der Mangel an Muth sollte so groß sein, das Vertrauen in die Reife und Einsicht der Wähler-schaften fo gering, dafs man dein Nadicalismus nicht diese Schlacht zu bieten wagt? Man sollte meinen, bei der ganzen Sachlage gehöre mehr Muth dazu, den Hader weiter bestehen zu lassen, als ihn zu bamren. Den Ungarn erscheine Dr. v. Koerber als der richtige Arzt sür die österreichische Krankheit. Der Club der czechisch - radicalen Staatsrechtspartei in Prag hat beschlossen kundzugeben, dass er sich mit einer internen czechischen Amtssprache nicht begnügen könne, wenn nicht gleichzeitig ein Oberster Gerichtshof für die Länder der böhmischen itroue geschaffen würde. Die „Ostdeutsche Rundschau" bemerkt über die deutsch »czechische Ausgleichsfrage, da die Erreichung der augenblicklich dringendsten Regierungswünsche, welche allgemeine Staats-Interesscn betreffen, wegen der paffwen Opposition der Czechen nicht möglich sei, solle der Widerstand dieser letzteren offenbar durch neue, den Teutschen abgerungene Zngeständnijie be» scitigt werden.Es sei unbegreiflich, dass man es seitens der anderen deutsä.en Partei?!', den Alldeutschen ver> üble, wenn aralters zustimmen; dazu müssten sie gezwungen werden, und dies sclent dein Platte der ttern der gcn^cn Frage zu sein. Politische Ueberstcht. Laibach, 27. December. v5m „Vaterland" wird auseinandergesetzt, dass eine Aenderung der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses derzeit umso< wmiger actuell sei, als sie ohne Octroy bei der der- maligen Zusammensetzung des Abgeordnetenhauses undurchführbar sei, eine resolute Hand aber, die sich hiezu bereit zeigte, sich damit allein kaum begnügen, sondern entsprechend weiter ausgreifen dürfte. Der nächste Grund der traurigen innerpolitifchen Zustände sei der, dass seit Bestand der Verfassung die Völker eigentlich noch nicht zu Worte gekommen sind, sondern dass eine Cliquen-Minorität die Abgeordneten wähle, uodurch eine Fälschung des Volkswillens sich ergibt, die im schärfsten Gegensatze zu der religiös'patrioti-schen Gesinnung der weit überwiegenden Mehrheit dn Völker stehe. Tiefer Fälschung des Voltswillens cin Ende zu machen, reiclM die beiden, bisher einziq. gangbaren Hausmittel eines Regierungswechsels und einer Auflösung des Abgeordnetenhauses nicht aus, vielmehr sei die Einführung der allgemeinen Wahl-Pflicht erforderlich, wenn nöthig in der Form des H l4 nach vorausgegangener Auflösung des Abgeordneten-Hauses. Die Wirkung aber wäre die, eine Volksvertretung zu schaffen, welche fich mit dem religiösen Empfinden, der dynastiscl>en Treue und der schaffens» freudigen Vaterlandsliebe der österreichisckM Völker im Einklänge weiß, die fruchtbaren .^einie aus der Bevölkerung in fich aufnimmt und sie durch die Thätigkeit der Gesetzgebung in nützliclfe Arbeit nmseht. Seit einiger Zeit spricht man davon, dass der Statthalter in D a l m a t i e n FZM. Edler v. David demllächst in den Ruhestand treten wird. Wie dem „Ncirodni List" in Zara berichtet wird, hat sich der Abgeordnete Biankini diesbezüglich mit liner privaten Interpellation an den Ministerpräsidenten gcwendet. nDieser habe erwidert: Es ist noch nichte endgiltig entschieden: aber Ihr werdet mit dem neuen Statthalter zufneden sein. Dem „Neuen Wiener Tagblatt" wird aus Rom bcrichtet, dass es sich bei der i t a l i en i s ch - f r a n ^ zösischen Ve r ständig u n g in gleicher Weise um italienische und französische Interessen, ja in höherem Maße um letztere gehandelt habe und dass es weit mehr um Auseinandersetzungen zwischen Ita-lien und Frankreich über dessen Stellung in Tunis und seinem Hinterlande als um Tripolis betreffende Zulunftsplänc zu thun war. Darüber feien auch die auswärtigen diplomatischen Kreise nicht im Unklaren gcblieben, lind darum habe man in den Dreibund' kreisen alle Versuche, die italienisch-französische Ver-ständigung in irgendeine Beziehung zu der Stellung Italiens im Dreibunde zu bringen, abgewiesen. Lord Roberts hat einen Befehl erlassen, in welchem es heißt: Angesichts der Entwickelung, welche die. Kriegführung in der jüngsten Zeit ge-ncmmen habe, müsse die Ausbildung der Truppen von der Absicht geleitet seil,, sie für die Erfüllung ihrer Pflichten, die fiir denttrieg wesentlich seien, tauglich zu maclM, und es dürfe Leuten, deren bürgerlicher Beruf e-' nicht erlaube, sich der jüngst eingeführten einjährigen Ausbildung im Lager zu unterziehen, in Zukunft nicht gestattet werden, sich den Volunteers anzuschließen. Eine geringere Anzahl von Mann» schaften nlit guter zwiegsausbildung sei vorzuziehen. Tagesneuigleiten. — (Die grüne Farbe und die Auge n.) Noch iünntt sind die verschiedensten Ansichten über die dem mensche lichen Auge zuträglichsten Farben in Geltung! bald wird für lichtempfindliche Augen die blaue Brille, bald eine grüne rber graue empfohlen. Einer besonderen Wertschätzung aw elfreut sich die grüne Farbe, in welcher namentlich von oe Laienwelt ein sehr wirlsames .heil- und StärlungsmMci o.° Sehorganes erblickt wird. Grüne Lampengloclen. ^"M)'"" und andere Schutzvorrichtungen von grüner Farbe I schwache Augen sind allgemein im Gebraucht, ^m >va) e. ouch Augenlranle einen Aufenthalt, der ihnen den Ausoln in eine im reichsten Grün gellcidcte Landschaft gestattet, "° diese Wertschätzung der grünen Farbe für die Augen lit, ° in einer interessanten Abl^andlung in der von ^"st^ Dr Martin Mendelsohn herausgegebenen Monatschr^N .." Kranlcnpflcge" nachgewiesen wird, irrthümlich. ^ ., cillcrsher wohl gclannte Thatsache, dass dcs Betrat naher Gegenstände das Auge anstrenge und ermüde, w^ rend der Vlicl in die Weite.' z. B. auf ausgedehnte Wa,^ flächen oder Wiesen, eine derartige Ermüdung nicht so ba hervorrufe, ließ Aristoteles annehmen, dass es H^N Betrachten des Flüssigen wäre. was dem Auge so nützlich 1^ Und da nun die grüne Farbe nach damaliger Anschauung sich durch einen hervorragenden Wassergehalt auszeictM sollte, so glaubte er. dass überhaupt das Anschauen gr"N Gegenstände das Auge erquicken müsse. In Wirtlich!" ^ cber das thatsächliche Gefühl der Erholung des Auges, n« -che^ beim Vlicle auf weite grünende Fluren, auf li"N>^ Nasserspiegel und Wälder sich bemerkbar macht, w« Vrlslauer Augenarzt Professor Magnus nachweist. ""< ^ Grün b waren in der ersten brandenburgischpreußischen ^^ .-^ der afrikanischen Westküste zu finden. Wer st^^^^fe» Austern mit Eiironensaft. und zwar umsonst l" i< möchte, d. H.l894, gewählt nach ttali5i5), Arko Franz, Nealitätenbesitzer, Adel')-berg (national. 30.10.1894, nach Nvaigher). 6.) Wippach, ^dria: Lcwren^i<- Matthäus, Neali-tätenbesitzcr, Oberfeld (national, 4. 7. 1889). 7.) NuDolfswert, Landstraß, Gurkfeld: Pfeifer Wilhelm, Nealitätenoesitzer, Gurlfeld (national, 4. 7 1889). 8.) Treffen, Sittich, Seisenberg, )iassensuß. ^it-tai, Natschach: Papei Franz, Tr., Advocat, Laibach (national, 4.7.1889). Tuet« Lukao, l. l. Notar, kittm (national, 4.7. 1889). ^itnil Ignaz. Tomvicar, Laibaili (national, 4.7.1889). 9.) Gottschee, Reiftntz, Großlaschih: Pakii Pri. Mus, Realitatenbesitzer, Zamostec (national, 4.7 1889), ViKnikar Franz, k. k. Nezirlsrichter, Reifnitz (national, 4.7.1889). 10.) Tschernembl, Mottling: Tragoö Mika. Ren» ^tuknbssi^er. Tolcnjice (national, 4.7.1889). Line 5ensation5nummer. Auö dem Englischen. An eiill'Nl heißen Augustaliende dlängte sich eine schweißtriefende Menge in da5 „gli'llchteste Theater Amerikas"— so bezeichneten es wenigstens die Placate, ^n don 'jeitlmgen stand zu leseil, dass die Stadt tier-lassen und alle Theater mit Ausnahme der „PariM'S" geschlossen seien. Aber gar so verlassen war die Stadt denn doch nicht' das bezeugte diese l>9 Perzent der Vc» l.'öllerung fassende Menge. Die sommerlichen Preise und der Mangel an 'jerstreuungen hatten ohne 'jwei> fel die bleute in Maffen in den „Tempel auserlesenes Amusenients" gelockt. Man hatte das Programm ebenso sorgfältig wie reichhaltig zusammengestellt. Damen im nothdiirstig. sten Costüm hoben rhythmisch das Vein bei den Män-gen der Banjos (Negerguitarre); Herren producier-teil sich auf Bicycles ohne Sattel, ohne Pedal und ohne (Vteuenlng- Akrobaten stürzten alle Gesehc dc>5 Gleichgewichtes iiber den Haufen: rs gab Sänger lxiderlei (Geschlechtes, nlusicierende Clowns, ercentri-sche Pianisten, Monologsprecher, endlich ein kleines Stiick. Die Vorstellung nahm ihren regelmäßigen Lauf, die Programnmummern erschöpften fich. Endlich lvurde Fräulein Helene angekündigt. Der Vorhcmq dii Rampe war tragisch gesenkt, aber uom '^"1 5 ftui streute eiu mysteriöser Apparat blendendes ^ ,^,i< dic Äi'chne, nielches dem Publicum sofort die-m hei: eines ganz jungen Mädchens offenbarte. ^« Die kleine Mifs inochte ,'cchs ^ahrc ^ '^- ^, Tänzerin getleidet, in fleischfarbige" ^'" ^Hi"' Arme elttblößt, wal-f sie den Zuschauern '"U " . ,„jl sscrspihen ilnsshändchen zu. Sie nmr "'""",,. sn' ihren blauen Angcn nnd ihrem goldenen ^c ,^,. pirouetlu'rte sehr geschickt ans ihren llemon .^. C5 nmre reizend gewesen, lvenn man M ">'" .^ so lichen Gefühls hätte erwehren können. S,e ^' /^ ^ niedlich, fo fanft, so frifch. so mwerdorben m ^, stickenden Atmosphäre dic>ses überheizten ^"M ' ^^, sich den weiblichen und, um dieWahrheit zn ,a^ ' ^. den .nännlw'n ein Oh! oh! des Vernugen,^ " ,^ Beifalles entrang. Bewundernde Rufe degnMi^^ ihrer schweigsamen Evolntionen, nnd "/^.!U ^t^ auf ihren Fußspiyen, athomlos, ganz rosig lin ^.^^ noch innner.^nsshändchcn werfend, mnehlei^ ^^^, hallte das Theater von einem APPlausstlMM. - ^, als ein Vater, mehr als eiue Mutter num' " „z das schlafend daheim gelassene .«.lind denlen^^. ^ leise: „Wie schade! Sie sollte in, Bette iem- - ^.„ sloclM dllrch die Anmnth ihrer Bewesilülgen u ,^, Nciz ihrer kleinen Person, applaudierten d'W Cltnn nicht minder lebhaft. (Gchlus» folgt.^ Lllibach,r Zeitung Nr. 29« __________________________ 2519_________________________________________26 T^cmber 1W1. Spannung los sein. Diese Tl)eorie hat manches für sich; es tommt ihr aber — wie Patrick nach einem Referate der Zeit-lchrift für Psychologie ausführt — nur eine untergeordnete «edeutung zu. Die Sprechorganc können »icht für einen be-sonders geeigneten Canal zur Ableitung überschüssiger Ener-^e gelten. Man muss nach einer anderen Erklärung suchen, ^er Urmensch, welcher einen Gegner abzuwehren hatte, be-bunte sich aller möglichen Mittel, um diesem Schrecken einjagen. Hiezu erscheinen natürlich die Namen von Natur-Lttoalten, zum Beispiel Donnerwetter und Gottheiten, ganz besonders geeignet. Je größer die Schrecieinwirlung ist. die "lt Worte hervorrufen, umso besser für denjenigen, der sie gebraucht. Die Entwickelung der religiösen Anschauungen '"acht dann die Wahl der Fluchworte. wie wir sie jetzt finden, "cht verständlich. Local- und Prouinzinl-Nachrichten. ilaibachcr Gcmeindcrath. Uie unseren Lesern bereits belannt. hat sich der Lai-jacher Gemeinderath in seiner jüngsten Sitzung mit der Platz-llage fiir das N. StaatZgymnasiüm. beziehungsweise für die ptcjectierte städtische Markthalle, befchästigt. In der Erkenntnis, dass es in Laibach für eine Markt-^Ue leinen geeignetere» Bauplatz gibt. als jenen, wo sict, ^rzeit noch das baufällige Lyccalgebäude befindet, hut sick ^urgermeister Hribar an das l. t. Landespräsidium mit dem ^suchen gewendet, an maßgebender Stelle die lauschweift 'U'tretung des erwähnten Bauplatzes an die Stadtgemeinbc ^' befürworten, wogegen die Stadtgemeinde der l. t. Unter-"chtsverwaltung für den Bau des' II. Staatsgymnasiums Nlltn anderen aeeianetcn Bauplatz zur Verfügung stellen »buche. Als Bauplätze, welche für das II. Staatsgymnasium in "utrag gebracht werden könnten, kamen in erster Linie in «etracht der untere Theil des Del Cott'schen Besitzes an der -polanastraße und dev Aaublock zwischen dcr «aiserin sslisa ^U)straßc und der Cyrill und Methodgasse, welche, zum ^hcile Eigenthum deo Herrn Desman, zum Theile Eigein Mim de« Jesuitenconventes ist. Für beide Bauplätze liegen ^'" Stabtmagistrate Vcrtaufsoffcrtc vor. Frau Hermin^ "kl Cott erklärt sich bereit, ihren Besitz im Ausmaße von !^1!> Quadratmeter der Stadtgemeinde um den Betrag ^" 140.00U Iv abzutreten; dcr Preis des zweiterwähnwi ^c>ublocles hingegen würde sich auf 148.00« X stelle», wo. b". allerdings später auch das De^man'sche Haus um etnx, ^b.000 ^ angekauft und demoliert werden müsste, um die dw projectierte Straße eröffneil zu können. Ueber Intervention dcs Herrn Bürgermeisters hat ^"6 l. l. Landespräsidium mit dankenswertem Entgegen-l.u'mnen die commissioluAlc Besichtigung der beiden in Vorschlag gebrachten Bauplätze für den ll>. No^ulbc» angeorb ^tV. iücide Äauplätze wurden von der Commission als geeig-lie: lxflülbe», doch wurde dem Del Cott'schen Ornnde der Vorzllg gegeben. Alis Grund der commissionellen Besichtigung hat das t. t. Landcspräsidium den von der Stadt-cumeinde ailgcstrebtcn Tausch der Bauplätze bei der l. l. Un tlriichtsoerwaltung befürwortet »nb ist somit gegründete Hoffnung vorhanden, dasZ der Tausch genehmigt werden wird. Bezüglich des Del Cotl'schen Baugrundes, welcher in nster Link in Betracht kommt, sei hier noch bemerkt, bas>? dnsclbc 18.91l> Quadratmeter umfasst. Von diesem Com-plexe würden 5527 Quadratmeter für daö II. Staatsgymnasium. ^75« Quadratmeter auf die zu eröffnenden Straßen entfallen, so dass W3tt Quadratmeter der Stadtgemeinde verblieben und — in 10 Bauparzellen abgetheilt — an Bau-lustige verlauft werden könnte». Sollte sich die Stadtgemeinde für den Anlauf dieses Besitzes und für den Tausch gegen die Area deö gegenwärtigen Lycealgebäudcs entscheiden, dann musste allerdings 'ubetrcff des Baues einer Markthalle ein principieller Beschluss gefafst werden, da das l. l. Landespräsidium diese transaction nur aus dein Grunde befürwortet, um der ^'ladtgemeinde zur Errichtung einer Markthalle die Er Werbung eines geeigneten Bauplatzes zu ermöglichen. Die vereinigte Finanz und Bausection, welcher der "zugliche Antrag des Bürgermeisters zur Berathung zu-Wvicsen worden war. beschäftigte sich zunächst mit der W'anziellen Seite der Transaction und der Referent der-!llben. Gemeinberath S e n e l o v i 5 . wies zunächst darauf ^»'., dass hier nicht nur der verhältnismäßig sehr hohe Kauf-pleis in Betracht kommt, sondern auch die Kosten für die "öffnung von zwei neuen Straßen, welche dem Stadt-^Merungsplane gemäß hier angelegt werden müssen, fo-'"".' auch der Bau eines Canals vom Del Cott'schen Besitze ^"' Laibachslussc. Behufs Eröffnung einer der beiden ?'lahe» müsste übrigens ein Theil des Kav^iö'schen Ve^ 'vts käuflich erworben werden und würde dieser Anlauf '',"' Anfwand von etwa ,r l ^'"""ssch'eben lassen.' die Area des gegenwärtigen ii^ss ^bäudes der einzig geeignete Bauplatz wäre; deshalb u»d k- ? ^'^ Stablgcmeindc ^u einem Opfer entschließen slreb ^"schweisc Erwerbung des Lycealbaugrundes an- ^lt?" Referent stellte schließlich namens der Section den T'nn?^ ^"^ b" Besitz der Frau Herinine Del Cott im ^lvorl, ^ff"tes um den Preis von 130.000 15 käuflich Grund V""^- D" s^' °>e Straheneröffnnna crforderl,ä)< ^Uadr^.^e '^"" Friedrich «av u e r. Doctor oer Rechte (Graz). zum LIR. 27; vom Corps - Artillerie - Regimen: Ni. 11: Karl Fleifcher (Wien) beim LIR. 27. vom Corps-Artillerie-Regiment Nr. 13: Friedrich P o st u v a n schi tz (Israelsberg bei Lübeck) beim LIR. 27. vom Corps. Artillerie-Regimente Nr. 14: Heinrich Wanner (Wien) beim LIR. 4. vom Divisions-Artillerie-Regimente Nr. 2: Wilhelm Wolfbau er (Pernegg) beim LIR. 27. vom Divisions.Artillerie-Regimentc Nr. 6: Richard Breiten-feld. Doctor der Rechte (Wien) beim LIR. 4. Des Divisions-Artilleiie-Regimentes Nr. 7: Heinrich Luck mann (Königshütte. Preußisch - Schlesien) zum LIR. Teschen 31. .Hudeil Freiherr Baum von APpels. hosen (Görz) zum LIR. Trieft 5. Hugo Forcher. Doctor der Rechte (Graz) zum LIR. Graz 3. Ludwig Streicher (Wien) zum LIR. Kralau 16 und Hermann Setz (Wien) zum LIR. Rzeszow 17; bom Divisions-A'.tl'llerie-Reglmente Nr. 8 Franz Trümmer (Gosdors) beim LIR! 4. vom Divisions - Artillei5e - Regimnite Nr. 9: Adolf Ledenic^. Doctor der Rechte (Feld-oc-cti) beim LIR. Nr. 4. vum Divisions - Artillerie. Regimente Nr. 14: Johann Patsch (Villach) beim LIR. 4; vom Divisions.Artillerie-Regimente Nr. 22: Josef Faga-nelj (Laibach) beim LIR. 27. vom Didisions-Artillerie: Rcgimente Nr. 39: Anton Hafner (Wien) beim LIR. 27. Von der Sanitcits-Abtheilunc, Nr. 8 in Laibach: Rudolf Pivrnec (Böhmisch-Brod) beim LIR. Czaslau 12 und Constantin Mall (Wossov) beim LIN. Prag 8; von der Sanitäls-Abtyeilung Nr. 25 in Sarajevo Josef K a -sanda (Raid!) beim LIR. 4. Weiter werden versetzt in die Landwehr-Evidenz der brzüglichen Regimenter die Landwehr-Kapläne ll. Classe Josef Groß (Obermillstadt) und Martin 6 terjanc (Assling) beim LIR. 4. Die Assistenzärzte vom Infanteril.Regiments Nr. 7: Dr. Franz Vetter (Ober.Ferlach) und Dr.Gustcir Herbst (Präuali) beim LIR. 4' vom Infantfrie-Ntgimente Nr. 17: Dr. Guido Äernabelli (Colmons) beim 3)N. Tliest r,. Von: Iufantelu - Negimente ^r. 78: Dr. Demet« Ritter von Ä l e i we i i Tr ste n i g k i (Wien) beim LIR. 27; dorn Infanterie - Negimenle Nl. 95: Di. Äloib Proschto (Salzburg) beim LM. 27; vom Infan.trn< Regimente Nr. 97: Dr. Leo S ch w a r z (Plag) beim LIR. Prag 8 und Dr. Otto Rubel (Partschins) beim LT5'' Bczen ll; vom 1. Regimente der Tirol«? Kaiser I. / Di. Karl Neu ha user (Vauia St«ldt) beim LIR. ^<, vom 3. Regiment- der Tiroler Kaiser - Jäger: Dr. Aoben Plattner (InnHbruct) beim LIR. 27; oom Feldjäger Bataillon Nr. 7: Dr. Josef Außerladscheioel (Niederdorf bei Kufstein) beim LSchN. HnnZbiucl I; vom Feldjäger-Bataillon Nr. 8: Dr. Thoma« Vilet s<5a' sislnuovo) beim LIN. 27. Vom Husaren-Regimente Nr. 8: Di. Joses Lulan (Laibach) beim LUR. U; vom Divisions-Artille?ie-3tegimnrte Nl. 7: Dr. Christian Girardis (Graz) beim LIR. Zara 23; vom Garnisons-Spitale Nr. 2 in Wien: Dr. Nt> chard E d e r (Kufstem) beim LI3t. 27; vom GarnisonS-Spitale Nr. 7 in Graz: Dl. Friedrich Schmegei (Sc«n<, Gecrgeii a. Längste) beim LIR. 4; vom Garnisonil»Sl' Nr 8 in Laibach: Dr. Friedrich Kunzelmann (l,, blim LIR. Graz :^, Dr. Alexander Martinelli (Trieft) beim LIR. Trieft 2 und Dr. August Schaller (Dresden) beim LIR. Eger tt; vom Gonisons-Spitale Ni. 25 in Sa< rc-jevo: Dr. Alois Vacel (Feist?itz) beim LI!». 4. Die Assistenz-Arzt-Stellvertreter: Dr. Karl Sin,,, rcich (Wien) des Infanterie-Regimentes Nr. 17 beim LIR. Budweib 29; vom Infanterieregimente 7ft: Doctor Johann Robida (Studenec) beun LIN. 27; vom Garrn< sons-Spitale Nr. 4 in Linz: Dr. Josef !Ko d i n g b c> ue < (Graz) beim LIR. 4; vom Garnisons-Spitalt Nr. 7 in Graz: Dr. Franz Tscherne (Fürstenfelb) beim LM. 27; l!,m Garnisons-Solt beim LIN. 4 und vom Garni» sri's-Spilale Nr. 16 in Budapest: Dr. Josef Stritzlo (Wien) beim LIR. 4. Die Limlenanl-stechnungssührei vom Infantm«<3te< g,mente Nr. '^: Nuoolf Walter (Wien) mid Otto Hubner (St. Stefan) beim LIN. 27. Die Militär-Nerpflege Acc-Men: vom Vi pflegsMagazine in ttralau: Albert!Neiuhai,' ^, -/ beim LIR. 4; vom Militär- VeN'flegb-Magazim in Giaz: AIoi-3 Kren lier (Äischoflack) beim LM. 4. Die Mtdicamenien-Accessisttn: der Apotheke oeb V«ni» sons-Spitales Nr. 2 in Wien Karl Fornara (ttlagen-furt) beim LIÄ. 4; b!iin-" von V^et auf dc,B Publicum. In den mannigfaltigsten rei^volltn .n wurdkn un» anmulhiq, Viloer, voll Duft. zcir' dung und mcttscher Tchallh«ftigt«,t oorc,,!!f,'! . > ., »,ch slimitztn v»d<«^len nn uns »»iub»»i»»h»»!. 's", ^j,,!! ^^,»l Laibacher geilung Nr. 298.___________________________________2520_______________________________ 28. December 190« da» ^liilueNo und das ^.^ljio, die in leichtem Fluss, zart, mit den feinsten orchestralen Pinselstrichen gemalt, in niedlicher Grazie und schillernden Farben, von erquiclendec Lieblichkeit sind. Der ergötzliche, dudelfactartig beginnende «-'uiilloli ist auf einer vollsthümlichen Tanzweise originell aufgebaut. Die ersle ungarische Rhapsodie von Liszt, die das Concert beschloss, bekanntlich die paclenoite, phantastischeste und lebensprühendste in Harmonie, Melodik und In. strumentatlcn, voll reizend wilder Naturpoesie, wurde mit farbenprächtigem instrumentalen Glänze, traftooll un5 rhythmisch lebensvoll ausgefülirt und mit stürmischem Bei fall aufgenommen. Als liebenswürdige Zugabe erhielten wir "schailowslys betanntes reizende»„Lied ohneWorte", das drr Herr Kapellmeister für großes Orchester ebenso reizend instrumentiert hat. Im 1. Elavierconcerte opus 25 in k-äur führte sis'.' eine junge Pianistin. Fräulein Marie von P e l i l a >i. Schülerin von Frau Marie von Koerber in Graz, mit schönem Erfolge ein. Obgleich dieses Concert das berühmt vnd meistgespirlte in l>tiio11 mit seinem energischen, leiden, schaftlichen großen Zug, seiner kräftigen Erfindung und meisterhaftem Aufbau bei weitem nicht erreicht, so fesselt es doch durch seine sinnliche Frische, die wirksamen Gegensähe und den brillanten Clavierpart. Der erste Satz beginnt verbeißend, weist schone musilalischeIdeen auf und besticht durch viele glanzende Aeußeilichteiten. das ^u sktxnden Beträgen für jede Portion festgesetzt. In K r a i.n. und zwar für die Stadt Ü a i b a ch mit 49 k, für die übrigen Marschstationen mit 39 l». —«. — (Evangelische P f a r r g em e i n d e.) Der Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Laibach entfällt morgen, den 2'.). d. M. Die nächsten Gottesdienste finden statt: Sylvestertag 5 Uhr nachmittags; Neujahrstag halb 10 Uhr vormittags; DicitönigStag halb 5 Uhr nachmittags (Feier des 50jährigen Gcmeindebestandes). — („P ratt iter - C u re.) In der Ortschaft Sa-vicc: bei Wocheiner-Feistritz wird in der Zeit vom 13. Jänner bis 24. März 1902 ein praktischer Curs über Milchwirtschaft, Buttererzeugung und Käserei abgehalten werden. Jene Jung lingc. die an diesem Unterrichte theilzunehmen wünschen, wollen bis 6. Jänner 1802 ihr diesbezüglichen Gesuche vein, Lcmtxsausschusse »n Laibach einbringen. Den Gesuchen ist ei»', vom Gemeindeamte ausgestelltes Sittlichleitszeugnis sowie die Bestätiauna, über die bisherige Thätigkeit in der Land Wirtschaft anzuschließen. Vorzug haben solch« Jünglinge, di: in diesem Fache bereits thätig waren. — (Zur Regulierung der E m o n a st r a H e.) Lie vom letzten Erdbeben beschädigten Pohl'schen Häuser an der Ecle der Gradaschzagass« und der Emonastraße wer-den MM Theilt abgelöst und es wirb der gewonnene Platz iü? djt Erweiterung bei ßmonasiraße v»nvmd,t. — (S o n n egg e r K a r p f en.) Wir hatten Gelegenheit, Dienstag, den 24. d. M., am hiesigen Fischplatzt uns von den Erfolgen der heimischen Fischzucht — aus einer villjähiigen Periode — zu überzeugen. Auf dem genannten Markte gelangten an diefem Tage gegen 50 Exemplare drei-bi>> vierjähriger Karpfen in den Verkehr, deren Länge 25 bii> 50 cilil und deren Gewicht 4 bis 0 k^ betrug. Eö waren dies theils herrschaftliche, theils Exemplare einiger dortigen Btsitzer. Selbstverständlich wurden alle verlauft. x. — (2 5 jähriges D i e n st j u d 5 l ä u m.) Die Lehrerschuft der Bezirke Loitsch und Adeläberg veranstalte am 22. d. M. zur Feier des 25jährigen Dienstjubiläum» des allgemein beliebten und hochgeachteten t. t. Bezirtsschul-inspectors Herrn Johann Thuma im Hotel „Ribnil zu Adelsberq einen Ehrenabenb. Es nahmen daran nicht nur vielc Lehrer und Lehrerinnen aus den beiden Schulbezirke«! theil, sondern es fanden sich auch viele Marttinsassen ein sowie auch die meisten t. t. Beamten, unter anderen der Herr Hczirlshauptmann. Den Jubilar begrüßte zuerst der Schulleiter von Abelsbecg, Herr Fettich-Frantheini, indem er besonders seine Verdienste als Lehrer, Schulinspector uno Fltund hervorhob. Auch die Herren Benedet und Skala begrüßten ihn in ihren Trintsviüchen; Herr Vigele gebachte in sliner Rede des wackeren heimischen Streich-Orchesters und der liebenswürdigen Sängerinnen, Fräulein Aisail und Iu-vcn5n:. Die Herren Plenil'ar und Hibenil trugen durch komische Vorträge viel ^um Gelingen des Abendes bei. — lV e r e l n s n a ch r i ch t. Die Generalversammlung der l^italnna und des Cyrill- und Method - Vereines in Schischta wurde am 20. b, M. abgehalten. Beide Verein! fassten Resolutionen bezüglich Errichtui.g einer Universität in Laibach. Dem erstatteten Berichte zufolge hatte der <'i-W.nica-Verein im abgelaufenen Jahre 111 Mitglieder, sechs Mitglieder sind gestorben. Die finanziellen Verhältnijse sino gccrdnet und befriedigend; die VereinZbibliothet enihäli 1^00 Bücher, von dcnen im Jahre 1901 über 900 entlehnt warden; dec Bau des Vereinhauses ..Vodnitov Dom" dürfte leider ein frommer Wunsch bleiben. Die Wiedererrichtung des Gesangschores wäre sehr zu wünschcn. In denAuSschuss >uur den gewählt die Herren: Drenil, Vorsitzender; Suwa, Cassier, und Maurer, Mohär, Pavüi«'-, Rojilia. ^tarjovec und Za-lctnit. Aus den Berichten der Cyrill- und Methob-Filiale ist ersichtlich, dass der Verein in seiner zehnjährigen Thätigkeit 1K30 X an die Centralcasse abgeführt hat und dermaki: 8,> Mitglieder zählt. In den Ausschuss wurden gewählt d/^ Herren: Ialob Mcitjan als Vorsitzender und Franz Drenit, Iaroli»el. Anton Rojina, l^larjovec und Aug. Schweiger. — (C hr i st b a u m fe ie r in Slap.) Wie schon viele Jahre, wurde auch heuer von der Familie Moline den Kinder der hiesigen Fabrilsbediensteten in herzlichster Weise eine WeihnachtSfreube bereitet. Am Christtag abends rersammelten sich 5ie itinber in dem Kcinzleigebäude. wo ibneii ein prachtvoll ausgestatteter Christbaum im vollen Lichterglanze entaegrnstrahlte. Es war rührend zu sehen, niit welch mütierlichll Fürsorge die ldlr Frau Moline mit Beihilfe ihrer Familienangehörigen die freudestrahlenden Kleinen mit Gaben beschenkte; aber auch Erwachsene wurden reichlich mit Geschenken bedacht. Hochbeglückt lehrte die kleine Schar jubelnd heim. Gott möge der edlen Famili: die vielen Wohlthaten reichlich vergelten! — (V om T h u r me her ab g est ü rz t.) In Dvorje be' Zirllach fiel am 25. d. M. beim Nachmittagsläuten infolge Reißens des Gloclenriemens der 18jährige I. Mertelj in dein Augenblicke durch das Thurmfenster, als er eben die Glocke mit dem Schwengel schlug. Der Bursche fiel aus einer Höhe von 15 bis 18 Meter und blieb infolge erlittener schwerer Verletzungen am Kopfe sofort todt liegen. x. — (Ein ge wa l t t hä t ige r M e n f ch.) Der Grundbesitzer Josef Povüe aus Perovo Selo, Ortsgemeinde St. Martin, drohte seiner Gattin Margareta wiederholt, dass er sie erschlagen werde. Kürzlich gieng er mit dem Messer auf sie los, doch entkam ihm die Frau gliicllich und fand Zuflucht in einem Nachbarhause. Da Povke auch äußerte, er lre:de sein Haus anzünden, um mit der erhalte.ven Verficht-lnngssumme nach Amerika zu gehen, und da seine Gattin sowie die Nachbarn beständig in Furcht leben, dass derselbe ftine Drohungen ausführen werde, wurden gegen ihn di< behördlichen Schritte eingeleitet. —ik. — (NeueBrie fm arte.) Wie die ..Wiener Abend Post" vernimmt, erfolgt im Laufe des nächsten Monates die Abgabe von Fünfunddreißig Heller-Marlen zur Verein fachung der Franlierung der recommandierlen Inlandsbrief' * (Mit dem Rettungswagen.) Der Spengler, gehilfe Anton Kregar, wohnhaft Hradehtyoorf Nr. 31, erlitt beim Zertrümmern einer Fensterscheibe an der rechten Hand eine grofte Schnittwunde uud musste mit dem Rettungswagen iu das Laudesspital überführt werde»«. * (Verhaftung.) Die Tabakfabrilsarbeiterin Autouia Kopac wurde gestern nachmittags wegen Dieb« stahles verhaftet und dem Gerichte eingeliefert. * (Perloren) wurde in der Millosiögassc eine silberne Damenuhr. Theater, Kunft uud Literatur. ' (Deutsche Bühne.) Die gestrige Reprise der Vollsstüct-Novität „Die .Herren Söhne" war mäßig gut besucht lind neuerlich von freilndlichem Erfolge begleitet, — (Der K u n st w a r l), Rundschau über Dichtung, Theater, Musik und bildende Künste. Herausgeber Ferdinand Auenarius. Verlag von Georg D. W. Callwey in München. (Vierteljährlich 3 Ml., das einzelne Heft <>0 Pfg.) Inhalt des zweiten Decemberheflee: Ueberschätzen wir den (^halt? Auch eine Weihnachtsbetrachlung. Vom Herausgeber. -- Christian Dietrich Grabbe. Zu seinem 100. Geburtstag'. l<0ll Abolf Varlels. — Karl Loewe, ein Tondichter der ziwdtlwllt. Nvn 2. Hirschbera,. — Tprtchsaal: Dichifl und Componist In Sache» August Püringers. - Lose Blatter: Aus Grabbes Werken. — Rundschau: Goethe im Mittel-pl'nlte der literarischen Theilnahme. Die Statutenänderung dcä Schilleipreises. Von den Berlins Bühnen. Münchener Theater. Neues von Richard Strnuß. Das Richard M»Mr' Tlnlmal. Christliche Kunst. Die Nestaurieruno des Heide!-belyer Schlosses. Der Berliner Goethebund. Mmichqut lü Btr'lin. Der ..Thürmer". — Notenbeilaqe: Karl Loe!^ und Offertorinm 1'u»ui"l Dumin« von Anton Foerster. Zn der z.tc»dtpsc»rrUirche Kt. Z^kc'ft. Sonntag, den 29. December nm 9 Uhl Hochamt: ^li»»ä iu twnurem 8». ^.n^loi-um Oustucluw in ^-luoll von I. Singenbergcr, Graduale ^l-«'« 3»<:"üti l^umin« von Anton Foerste^ Telegramme des K.K. Telegraplien-Eurresp.-Bureaus. Der deutsche ttaiser in Wien. Wien. 27. December. Wie dem ..N. Wr. Tagbl",^' meldet wird. wird Kaiser Wilhelm im Frühjahre ita^ Franz Josef einen Besuch abstatten. Kaiser Wilhelm iu Gotha. Golha. ^7. Deceinber. Bei bei Heier oeS dreihundel, stt.. Geburtstages des Herzogs Ernst des frommen e"""^ Kaiser Wilhelm aus die Ansprache cns Regenten, er s" Einladung uinso lieber gefolgt, als er aus dieser Stadt st Frau geholl habe. einen Edelstein, der e» ihm ermögl'^' jcin schwereü Aint zu führen. Der Kaiser gab seiner Fleu darüber Ausdruck, dass der Gedenktag mit einem Frsle ^ s',!lilnenfalle, das besonders geeignet sei, für den Geda» bcb Friedens und der Einigung das >)erz zu erwärmen, wiee auf die naheliegende Wartburg hin, von wo das ^" ^, Litd seinen welterobernden Zug unlcrnahm. und be>o ' dcso das hohe Ziel seines ^ebenS die Einigung der eva"i! schen Kirchen Deutschlands sei. Der Kaiser sprach ^ Wunsch aus, dass von heute an der Strom des ^^ i ber ganz Deutschland und seine Fürsten aufgehen "' ^ l'nb schloss mit einem Hurrah auf den Prinz regent dci> Herzog. ' Der Krieg in Südafrika. . .^, London, 2«'. December. Ein Telegramm ^"^m cheners aus Johannesbnrss vom gestrigen btsagt: ^«j^c Rnndle meldet: Dcwet erstürmte am 24. d. M. an der ^^^ einer beträchtlichen Burenschar daö Lager ssirmiaN ^ Tweefontein. Ich fürchte, dass unsere Verluste bedeuten" i^,^ Dic von ssirmian befehligten Truppen bestanden "" ^-^^ Compagnien 'Zeomaniys mit eitlem Feldgeschütze "". »^l Maschinenkanone. Sie hicltcü die Kopfstation dcr ^" ''^ci smith nach Bethlehem führenden BlocthauSlinie ^l^^pet^ ^eccibronen leichter Cavallerie sind zur Verfolgung abgegangen. ..„ iiber d^ Londo » . 27. December. Kitcheners DepeM " .^ ^ Niederlage bei Tweefontcin wirrt sehr verstimmel'd. ^^^, nach ber Fassung des Telegrammes scheint, dass v> ^, > agnien Neomanrys mit etwa 400 Manu und <> , ^^^ jchüpcn entweder fast gänzlich aufgerieben oder g worden sind. Ne Pest. ., SlM- Co n stan < i n ope l. 27. December. ^" ^»^il wurde auf Grund bacteriologischer Untersuchung ein >> constatiert. Wien. 27, December. Anträge des Stadtrathes. Referent Bürgerineiner ^.^,l ger. betreffs Aufnahme eines Anlehens ^°'' ^_^Y"etz^' Kronen zum Zlvecle der Vcrstadtlichung des ^/u" ^ lä"' de< Baues ein,r zweiten Wasserleitung «. "uroc . „ ^ aerer Debatte, woran sich ausschließlich °.e Oppo " ihciliqtt, mit !1« ^tgen 11 Stimmen c"'^""", ^erosttt' Witn. 27. December. Die Lm.dtc.ae von O ^., r.ich. Salzburg. Görz Gradisca. Mähren ^ S^ sn^ ^,,, den heute n.il einem dreimaligen „Hoch! ""s Veinc den Kaijer eröffnet. ^...»s^iina l"'^ Nelarad, 27. December. In der S "")<'"« ^^^ h^utt ein königlicher Ukas verlesen, ^u^ welch >.dtt ^„ und Unterricktsminijter ermächtigt wnd. eme " ^„ treffend die Umwandlung der Btlgrader Hochschutt Universität, einjudlln<)tn. ^^ .—— _______________ >ss .Laibacher Zeitung., be, welchen Abonnement mit diese»« Mn"" <>" werden höflichst ersucht, dic """«" ^ , numeration t>»I Veiantwoitlicher Nebacleur: Anton Funtel. 0 ^9^f ^r^ Ueborall zu haben. -~- unentbehrliche Zahn-Creme ^'l< die Zähne rein, weinn und gesund. Verdauungsstörungen, ^•flenkatarrh, Dyspepsie, Appetitlosigkeit, Sodbrennen etc. sowie die Katarrhe der Luftwege, Ver8Chleimuno, Husten, Heiserkeit sind diejenigen "*'•) Krankheiten, in welchen (650) 6 i/ -^—— ¦ natürlicher ^_____--------"" alkalischer ------ SAUETORUttV n&ch den Aussprüchen medicinischer Autoritäten [___ rnit besonderem Erfolg angewendet wird. Niederlage bei den Herren Miohael Zastneruud Peter LasBüil s.___ in Laibach. 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' """r°„c„ . 4"/« 97-------'- ^/>-^ir,2<)of^^'C' «°""°-'^"^^^^ '^ - . . . 43« — 432 — Veld Ware Vom Vtaatt zur Zahlung übernommene Prlor. Obligationen. Elisabcthbahn «00 >i. 8000 M. 4"/n ab 10"/n...... 113-40 114'40 «tlisabethbllhn, 400 u. 2000 M, 4"/«......... 117 10 118 — Franz Iosef-V,. , 4"/„ . . . S«-3<) 97-30 Vorarlbergei Vahn. Em. 1884 (div. Et.) Gilb. 4>'/„ . . . 98— 98 50 Staatüschuld der Länder der ungarischen Krone. 4"/n»»g. Golbrente per Casse . 11865 118-85 dlo. dto. per Ultimo .... 11805 11885 4"/„ bto, Rente i» Kroncnwähr., stcncrjrci, pcr Cassa , . . 94 25 9445 4"/o bto. bto, dt°. pci Ultimo . 94 25 94 45 Ung.Lt.'C-is,-«!,!. «iiold 1UU fl. 121-70 122-?!' dto, dtu, Silber 100 sl. . , . 1007U I0i«u dto. Staat« Olilig. (Ung. Ostb.) v. I. 187«....... 1!9 —120 — bto, Schanlregal.-Nbllls-Oblia. 100— 100-80 dto. PräM.-U. ^ 1«0 fl. - 200 K 17725 17» 25 dlu. dto. K 50 sl.-1001^ 177 25 178 25 Thcik-Ne<,..Lole 4"/„ .... 147-5U 14« - 4"/„ ungar. Orunbenll.-Oblig. 92-85 98 85 4°/« lroat. und slavu». detto »350 — — Andere össenll. Anlehen. 5"/n Donau-Mea.^lnleihc 1878 . 105'75 10« 75 Nnlehrn der Stadt VVrz . . 9925 9175 Anlehrn der Stadt Wien . . . 1<»4- 105 - dto. dto. tSUber00.Void) 12360 I24'f>0 dlll. dlu. (1894). . . . 92-40 93 4!» dlo. dto. ,1898». . . . 95 25 95 75 VoissbawVInlchen, vcrl°»l>. b"/° 1UU — 1N0W 4"/« Nraincr Lllndr«-«»lehen . »4-bO l»ü b0 Vclb Ware Pfandbriefe elc. Voocr,alla,öst,in b0I,verl.4°/n 9460 95 8« N.-Üsterr. Landes Hnp.-Anst. 4°/« 97— 88 — Oest.-nng, Nanl ^U'/ijähr, verl. 4"/o......... 99— 100 — dto. dto. 5ojühr. vcrl. 4"/» 99 — ina — Eparcasse, i.üst..603.,verl.4°/<> 9825 «9 25 EisenbahN'priontäts« Gbligalionen. Ferdinands Norbbahn — Laibacher Lose...... ?»— 78 — Veld Ware Uctien. ZrnnLpurt«zlnter' nehmungen. Nusslg-Trpl, lkisenb. 500 fl. . . L85b 2»6b Vau- u. Vetiiebs-Ges. fiir stäkt. Straßenb, .° Gesellschast 200 sl. 2, , , . 531 75 53? 75 Lloyb.Oest.. Trieft. 500 sl.LM. 871- 873-0eNrrr. Nordweslbahn 20U sl, S, 442 — 445 — dto, dlu. M, U)20!1sl.S. 458 — 459 — Pra« Dliiel,-Nllliz, Eisenb, 200 sl. Silber 422 — 423 — Ung.Wcstl!,(Raab.Villz)200sl.T. 428' 4LS — Wiener Loralbahnen-Nrt.-Vrs. — — — — Hanken. Änylo Orst. Vanl 120 fl, , . LSI-—8S2-— Vanlverein, Wiener, 200 sl. . 448 50 444 50 Vodrr,-Änst,, Oest., 200 fl.S, . 884 — 8«6 — «lrbt.Mnst. f. Hand. u. G. 160 fl. «»710 048 10 dto, dto. per Ultimo . . '047-50 048 50 Li-ebltbaül, «Ug, img,, 20« s!, . 067 — 009 — Dcvosürnbanl, Vlll«,, 200 fl, . 417 — 4«» — Eoromptc-Grs,, Ndlüsl,. 500 sl. ^89— 4U1 — Oiro-n,i«? __ i«».__ «elb Ware Länderbanl, Oest., 20« fl. . . 419 —«<».^ O^terl.'unaar. Vllnl. 0«« fl, . l5l»2- ^5.;,', Unionbaul 200 fl.....54?—>>'.»> Berlehribanl, Äll»,. 140 fl. . »0U — ij,.^ Industrie'^lnter» nehmungen. Nlliiaes.. Ällg. öf«,, 100 fl. . . 142 — 144 — Egydier Wem und NtahlInb. i» Wien 10» fl..... 1»?-— ,!«, Visenlialinw.-Leihn,Erste, 1<»«fl. L7l — '<<, , ..Vllicmiihl". Papiers, n, «,°V. 15l» 75 ,,,, , Liesiiigei Äranrrei 1!»0 fl. . . ^«'" Moiila» «l'si-llsch,, Orst..alpine " Piussi'r lli!n> Ind,.WrI. W0 fl, , La!«» Tarj, Slrinlliljlen 100 fl, ..Schlbglmühl", Papiers, «0» fl, ..Strtircrm,", Papier!, n,«,G. ^, , Trlfailrr - " '>!,Iell, 70 fl. ^^,", ,j^ — Waffe»! 'iei!,100!l, 28« — »vv — Wanssm, ..»..iiiPest. 400 ii........ 700— 780 — Wiener «llugesellschaft 100 sl. . 145,-194 50 Wicnrrbergrr Ziegel.Vlrtien Ves. 0»5 — 630 — Devisen. Kurze Sichten, YlinsterbllM.......1N700 197-60 Deutsche Plühc......^11? 8<» 117'!', London ........ ^ Pari«......... St. Pelerlburg...... yalulen. Ducaten.....^. . . 11-N» 11-38 '"j»wi ¦.¦ Vfrztimi r»i Iw-Elaltttt ta UttoUtnfr mš wä tiMi t'»WKij*inj,tiT.j.ji.i___i-tum...-.,-.................i.ii i ii 11 i i Laibacher Ieitung Nr. 298. 2522 28. Decembec 1901. Neuigkeiten vom Küchermarkte. Hedenstjerna, A. v., Die kleine Wildkatze. « 1 20. — — Hedenstjerna, A. V., Bilder aus dem schwedischen Leben, X 1 20. — Offermann H., Die Heldin von Transvaal, X 1-50. — Preime, Dr. N., Die Frau in den altfranzüsi» schen Schwanken. K 2 40. — I^»Iet I.,, Ikn Ki8larv ok 3ir Nick»rm5 zeigt. Deutsche Kunst, Deutsche Mundarten, Deutsche Musil si„d ebenfalls wertvolle kleinere Abhandlungen. Wer in diesen vie> Artikeln gelobt ist, dessen Werke verlohnt es sich zu lesen uud zu laufen. So ist auch hierfür Blockhaus der nieversagen^e und beste Rathgcber. Von den 50 schwarzen und bunten Tafeln, die auch dieser Band deS Lexikons enthält, und von den Karten und Tabellen wollen wir nur sogen, dass sie Erstaunen erregen durch die Verwertung des allcineuestcn Materials, so: Dampf lesscl. Dllmpsschisfllhrts-Veibiudmlssett, Dauziq, Eintheilung des deutschen Heeres am 1. October 1901, Militärdislocationen im Deutschen Reiche und in den Grenzgebieten, die Deutschen Kriegsschisse im Jahre 1901. Die bunten Blätter Chinesische Kunst, Claude Lorrain, Crucifix und Wappen, Kronen und Standarten des Deutschen Kaisers sind Meisterwerke der Druck lunst. Kurz: Glücklich der, der einen solchen Schatz sein eigen nennt! (4729) N. Flaschenbier — j aus dem Brauhaase Perles. Eine Riste mit 26 flalbliterflasclien fl. 2-— i Bestellungen und Einz< Iverkauf: (H28R) 16 Prešerengasse 7 im Vorhause. | Barthel Globoönlk, Fiaker in Krainburg Nr. 163 (Ober-krain), verkauft 24 Pferdegeschirre, 9 Pferde Tund 13 verschiedene Fiakerwägen. (472f>) 3-2 Mullein eclxter Somatose-Kraft-Wem enthüll in IOÖ g medic, fein: tem Malaga ö g S.»rnalo- ¦ Vollkommen geliist. — Gesotzlioh geschützt. Erprobtes Nähr- und KriLftiguntfnnittel, bureit-1 »" der Controle des physiologischen Institutes der chemisl'o Fabrik in Klberseld. 2 Än *¦ Originalpreia einer Viertelliter - Flasche 3 K Somatose-Kraft-Biscuit 5 Stück 60 h. — Depot: „Maria Hilf-Apotheke" des H. 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Bewerber um dieselbe oder eine bei einem an» deren Gerichtshöfe freiweidende Gerichtssecretärs« stelle, oder eine allenfalls in Erledigung lom-menbe Nezirlsrichterstelle haben ihre Gesuche, »n denen sie auch die volle Kenntnis der slo» venischen Sprache nachzuweisen haben, bis 15. Jänner 1902 beim k. k. Landesgerichts Präsidium in Laibach im vorgeschriebenen Wege einzubringen. Laibach am 25. December 1901. (4«1b) 2-2 g. 21.119 ex 1901. Kundmachung. Im Forstgarten in der Oradisa bei Laibach werden im kommenden Frühjahre zweijähriat WeihWhren zum Preise von 3 k 60 k. drei' jählige Fichten zum Preise von 3 k und vier-jähnge überschulte Fichten zum Preise von 4 X per tausend Stück Pflanzen, einschließlich der Kosten für das Verpacken und Abstellen der Pflanzen zum Bahnhofe. bezichunasweile zum Postamte m Laibach abgegeben. Anmeldungen darauf werden bis 28. Februar 1902 bei der l. l. Landes-Forstinspection in Laibach, bei den l. l. VezittShauPtmaunschaften, bezw. dem Stadtmagistrate in Laibach, und bei den k. l. Bezirks «Forstinspectionen unter gleichzeitigem . Gelderlage entgegengenommen. Minderbemittelten und in der Förderung der Forstcultur strebsamen Waldbesitzern, deren Gesuche um Pflanzen hinsichtlich der bemerkten Umstände von den k. l. Nezirlshauptmannschaften, beziehungsweise dem Stadtmagistrate in Laibach, bestätigt erscheinen, werden die nachgesuchten Waldbaumpflanz^n, nach Maßgabe des Pflanzen» Vorrathes, unentgeltlich und nur geqen Ent« richtung der Aushebe« und Verpackungskosten von 1 k per tausend Stück Pflanzen erfolgt werden. K. l. Landesregierung fiir Krain. Laibach am 14. December 1901. Št. 21.119 ex 1901. Razglas. V gozdni drevesnici v Gradiäiu pri Ljuhljani se bodo oddale prihodnjo pomlad dveletne sadike belega bora po 3 K 60 h, triletne smreko po 3 K in štiriletne presajene smreke po 4 K za vsaeih tisosi drevesec. pri èemur so väteti že stroäki za zavijanje in za prevažanje drevesec do kolodvorov, | ozirorna do poštnega urada v Ljubljani. j Zglasila prejemajo do 28. februarja 1902 c. kr. deželno gozdno nadzorstvo v Ljubljani, c. kr. okrajna glavarstva, mestni magistrat ljubljanski in c. kr. okrajna gozdna nadzor-nifitva. Zglasilom je priloiiti tudi ob enem I aoiicni novèm znesek. Ubožnim in za povzdigo gozdnega na- predka vnetim gozdnim posestnikom, ka- terih proSnje za podelituv sadik so od c. kr. okrajnih glavarstev ali od mestnega magistrata ljubljanskega potrjeno, se hodo ! oddajale naproäene gozdne sadike, dokler !jih je kaj, tudi brezplaèno, in samo proti j povrnitvi troäkov za izkopavaoje in zavi- 1 janje istih v znesku 1 K za vsaeih tisoè drevesec. C. kr. deželna vlada za Kranjsko. V Ljubljani, dne 14. decembra 1901. (4678) 3-3 St. 21.878. Razglas C. kr. dezeine vlade za Kranjsko z dno 19. decembra 1901, fit. 21.878, o priprežnini na Kranjskem od 1. januarja do 31. decembra 1902. leta. Skupno povraèilo za vsakega pri-prežnega konja in za vnak kilometer brez razloèka opravilstva (bodisi uradniSka, vo-jaäko, žandarmcrijska, jelniška in odgonska priproga, tuda zadnja z om«ijilvijo na tiste postaj'^, v kalnrih se po ztnanjSevalni dražbi ne dos(že diugaèua odgonska voz-nina) se za doho od 1. januarja do 31. de-combra 1902. lela za vojvodino Kranjsko : ujjtauavlja z eden in dvajsetimi in pet de-setin (20-5) vinarji. i To se daje na obèno znanje z do-datkom, da vsa druga doloöila razpha c. kr. dezeine vlade z dne 10. oktobra 1859. 1, razglaäenega v deželnem vladnem l«lul.l8B9.,H.del,XVI.ko^i;;V prrgi na Kranjskem ostajajo tuu Q2 j. od 1. januarja do 81. decembra veljavnosti, . .„.lcedni^' C. kr. dezein, predjg r. Viktor baron B«»» _________- . n1 *1$- Kundmachuns ^ „,, der l. l. Landesrenimml, l«r ^ ,9. December 1!M, .S ^' ^^ >""" betress.»d den Vorspaunsprcis " ^. 1. Jänner bis 31. December ' ^, Der Ocsa.n>nlvergUtunsssP"is ^.^ spannsleistnng ohne Unt"fth'd ^ ^„H weiges (V^amten^, M.l.är ' " ,„ l^. Arrestanten, und mit der V.-schlä„lu„l! °uf I"'« " ,tati<"lH welchen nicht durch M'M.e>. 0^'^.^, ^ anderer Schubfuhrenpre.s « ^ P,^ ,ür die Zeit vom ^,^''''^ Kil"'«^" istc ccmber 1902 für ein Pscrd «''d ^ Mn <" einundzwanzig fünf I'h"t'l " ^ " das Hcrzoqthum Krain festgelltzl. gu Dies wird mit dem M 7e^i.br^ regicrung vom w. Oc'o^r 1«". ^ 1^> im Laub^rcaierun^bla e v " ^,,.d °,.. ll. Theil. XVl. Stück, Nr. , ^ ^ °F Vorspann in Krain, auch l" " ^ ^»r 1. Iänner bis 31. December i" erhalten bleiben. «^„it: Der l. l. LandeMäs.W't^ ^, Victor Freiherr v. Hei«