Taibacher Ze«M^ Dinstag den 27. Februar 1821. Inland. W i e n. ^e. k. k. Majestät haben mit allerhöchster Entschlie- , siung vom5o.^änner d.I., die durch dieIubilirungdes ' Anton Gollmayer dci dem kraincriscken Stadt-, und Landrcchtc erledigte Rathsftclle dem Raths-ProtokollMn der genannten Gerichtsbehörde, Anton Tschopp, allcr-gnädigst zu verleihen geruht. Ungarns Der Fürst-Primas von Ungarn, Ale-rander v. Nudnay, ftyerte als musterhafter Mensckcn-freund das Gedurtsfest Sc. Maj. unsers attergnäd,g-Ücn Monarchen. am 12. d. M.. durch einen großmu» thigen Act hoher Seelengute, indem derselbe alle vorge-labten Schulden des englischen Fräulein-Stifts inPesth iate, und nebst dem die bestehende Dotation dieser weih; ' chcn Biwungsanstalt mit einem jahrlichen Beitrag von öuuo Guld-, W. W. verbesserte. (W. I») H e r z 0 g t h u m M 0 d c n a. Moden a, den 10.Febr. Vom?.d. an dauert der Durchmarsch zahlreicher k. k. österr- Truppen, welche v?n Mantua kommen und nach dem südlichen Italien gehen, ummtcrdrochen hier fort. A u s l a n d. Päpstliche Staaten. Bologna, den i3. Febr. In de,r Nacht auf dcn 8. d. erschien in unserer Stadt eine österreichische Avantgarde von ä«« Mann. Tags darauf, dcn 8. Nachmittag,' rückten 8 Bataillone Infanterie und 2 Regimenter Kavallerie mit ihren Artilleric-.Parks und Baaag.e-Wä-gen hier ein. Seitdem dauern die österreichischen Truppen-Durchmärsche ununterbrochen fort, und auch heute erwarten wir wieder eine Abtheilung der nämlichen Armee. Ani 9. Nachmittag kamc'n Se. Vxc. der Hr. General en Chef Frimont hier an, und reisten gcsttrn früh nach Florenz ab. Ein unglücklicher Zufall hat diese Nacht sich ereignet: Die an die Kaserne St. Agncs stoßende Wohnung des Hrn. OdeclommissärZ der päpstlichen Truppen, Lazzaro Ghcrardi, worin der bestehenden Einrichtung zufolge er allein wohnt, ging in Flammen auf. und leider wurde er sclbft cin Opscr dieses traurigen Ereignisses. Man muß die Ursache dieses Brandes einzig seiner Gewöhn.-keit, vor dem Schlafengehen Tabat zu rauchen, zu-, schreiben. Wahrscheinlich ist er mit der brennenden Pfci-fe eingeschlafen, und hat so die Feuerbbrunst veranlaßt. (B V.T.) Frankreich. In der Nacht »om 4. zum 5. Februar hörte man »'.n Hofe dcr Tmlcricn, unter dcn Fenstern des Herzogs von-Angoulcme, abermals einen starken Knall. Dic Wachen eilten unter das Gewehr. Es zeigte sich aber bald, daß nur dic Flinte cincr Schildwache, obgleich der Hahn ruhig stand, losgegangcn war. Die UntersuchungscomiM-sion wegen der Erplosion am 27. Jänner hält lhre E^-hungen n>cht mehr in den Tuilericn. Iu Marseille hat, wie das Journal de Paris dcrich-tct, e nc 66)äbrige Fr-au eine gesunde Tochter gcdoren. Bei eben dieser Stadt kehrte die Tochter cince 3an^". wirths von einer Taufe zurück, brachte Packwerk Mlt, und weigerte sich, ihren neunjährigen Bruder davon nach seinem Wunsche zu befriedigen. Erbittert darübcc ergriff der Knabe eine in der Nähe hängende Flintc, und erschoß da) Mädchen auf dcr Stcllc. Vereinigtes Königreich P 0 rtugall, Brasilien und Algarbien. Der Kourier vom 2. Februar meldet Folgendes aus einem Privatschreiben aus Lissabon vom ,0. Jänner: «Die Kortcs, welche stch am 6. d. M. hat. teu versammeln sollen , sind bis jeht noch nicht zusammen-getreten, und dieses dürste auch wohl in dcn nächstfolgenden Tagen noch nicht geschehen. Es werden verschiedene Ursachen dieses Aufschubcs angegeben; aber Leute, die über diesen Gegenstand wohl unterrichtet seyn kön-ncn , glauben allgemein, daß eine große Anzahl der Dc-putirtcn auä dcn Provinzen gerne eher die Gesinnungen ihres cigcncn Monarchen und der in Troppau verfang mettc,! Souveräns erfahren möchten, bevor s,e sich in Berathung mit dcn 24 Individuen, die zu Deputirtcn ^ für ^is'adon und Estremadura gewählt sind, cinlassen.' 66 ff »Das stürmische Wetter, das seit einigen Tagen an-gehalten, hat mehrere von den Deputirten aus den südlichen Provinzen am Einschiffungsplah jenseits desTajo zurückgehalten, da sie es keineswegs für ihre Pflicht hiel, ten, ihr theures Leben den gewöhnlichen Überfahrts-Bö-ten bei so hoher Fluth anzuvertrauen." »Unsere ..Beherrscher" mögen jedoch ihre eigenen Gründe haben, weßhalb sie so sehr daraufdringen, die Zahl nur voll zu machen, und demzufolge haben sie ein Dampfboot (das vor einigen Wochen auf Spekulation uon Liverpool hierher gekommen war) gemiethet, welches zwischen Lissabon und Aldea Gallega fahren soll, «m die Deputirten von Alcntcjo und Algarbien herüber zu führen. Einige dieser würdigen Herren wa-ren nicht wenig erstaunt bei dem Anblick dieser wunderbaren Maschine." »Seit einiger Zeit herrscht große Lebhaftigkeit im Ingenieur-Departement. Die Vatteriecn an den Ufern des Flusses werden durchgehends ausgebessert, und ei« nige neue, besonders unterhalb des Thurms von Be-lem, errichtet; mehrere derselben sollen mit Öfen, um glühende Kugeln zu rösten, verjehen werden. Diese schrecklichen Vorbereitungen sind gegen die „englischen Tyrannen" gerichtet, wenn sie den Versuch wagen soll-, ten, mit uns anzubinden." Sollte der Kronprinz in den Tajo einlaufen wollen, so wird man ihm weder erlauben zu landen, noch umzukehren, bevor er nicht einen Eid oder eincEr« klärung, derjenigen ähnlich, welche im September dem Adel abgefordert wurde, unterzeichnet haben wird. Man sagt, der Kronprinz sei von einem solchen Charakter, daß er keineswegs mit sich scherzen laßt, und daß er, wenn, er eine Partei um sich versammeln kann, kurzen Prozeß mit den „Regeneratoren" machen würde, die sich das königliche Vorrecht angemaßt haben, Generale und Ober-. sten zu ernennen. Dieses sind die nämlichen Leute, welche die, dem Lord Bcrcsford verliehene Vollmacht bis zum Nang eines Kapitäns, ohne vorhergegangene Zu» scimmung des Königs, ernennen dürfen, so bitter tadelten!" „Aber wir dürfen keine Konsequenz von Leuten erwarten, die heute laut über die errungene Freiheit jauchzen, und morgen einem Trupp Reiter befehlen, einen Mann mit Gewalt aus seinem Hause zu schleppen, und ihn, ohne den mindesten Anschein von Gerechtigkeit^ ohne den Schatten eines Prozesses, zur Verbannung aus Lissabon verurtheilcn. Und doch sind dieses die nämlichen Leute, die einM ani fc st bekannt gemacht haben, worin sie an die Gerechtigkeit der Monarchm und der Völker Curova'S appclliren!" »Ich hoffe, Ihnen in meinem nächsten Schreiben Ve, richt über die Debatten derKortes erstatten zu können." Wir haben in unserm letzten Blatte vom 23. v.M. eine berichtigende Anzeige über die Art und Weise eingeschaltet, wie die ersten Nachrichten von der gegen Ende Augusts v.J. zu Oporto ausgebrochenen Rebellion, und den hierauf von der rechtmäßigen Regentschaft des Königreichs zu Lissabon, bevor der Ausruhr sich bis m diese Hauptstadt verbreitet hatte, ergriffenen Maßregeln, in Rio de Janeiro aufgenommen wurden. Londoner Blatter liefern nun das Schreiben, welches Se. allerge« treueste Majestät in Bezug aufdiese Angelegenheiten un« term 2?. Oktober v. I. an die Gouverneure des Königreichs PortugaU und Algarblcn aus Rio dc Janeiro er« lassen hatten. Es ist folgenden Inhalts: »Freunde! Ich, der König, vermelde euch, als sol« chen,. die Ich liebe und schätze, meinen Gruß. Eure Depeschen vom 2. und 10. September, so wie die Abschrift des von euch gefaßten Beschlusses, dic Kortes des König« reichs zusammen zu berufen, sind Mir zugekommen. Ich kann diesen Beschluß nicht anders als unregelmäßig bc-trachten, indem dieses, von der Konigswürde unzertrenn: lichc, Vorrecht nur von Mir ausgehen darf. Der Beweggrund, den ihr vorschützt, als sei dieß dcr cinmüthige Wunsch des Volkes, ist keineswegs hinlänglich, um eu-rcn Entschluß zu rechtfertigen; denn die Municipalitäten des Königreichs hatten euch diesen Wunsch nicht auf dem gesetzmäßigen Wege mitgetheilt, um selben zu Meiner Kenntniß gelangen zulassen; auch ist dieser Wunsch bloß von etlichen aufrührerischen Personen ausgesprochen worden, welche, indem sie sich durch verbrecherische Handlun» gen der Negierungsgewalt bemächtigen wollten, einige meiner Truppen verführt haben, die unbeoachtsamcr Weise verschiedene in der Administration cingcschlichene Mißbräuche für Fehler, die der Verfassung lcr Monar« chie zuzuschreiben, genommen haben." „Die Besorgnisse, welche man wegen Umsturzes der Monarchie verbreitet hatte, waren eben so grundlos; denn man brauchtsichnur zu erinnern, wieostdieMo« narchie aus den Händen der Usurpatoren und Fremdlin« gc gerissen, und durch die Treue der edlen Portugiesen der rechtmäßigen Dynastie, die sich gegründet und erhal» ten hat, wieder zurückgegeben worden ist. Da Ich jedoch, was stets Mein Augenmerk gewesen, die Wohlfahrt der portugiesischen Monarchie und das GlückMeiner getreuen Unterthanen in ihren wcitschichtigen Besitzungen, zu befördern wünsche, und in Erwägung, daß selbst das beste Verwaltungbsystem mit dcr ZeitVerbcsserungen erheischt, und in der Erwartung, daß die Kortes Mir wichtige Ge- 67 genjUnde vorschlagen werden; - damit Mn diese Vor« schlage nicht auf die oben erwähnte gesetzwidrige Weise zukommen mögen, so ermächtige Ich sie, der von den Königen , meinen Vorfahren, sanctionirten Entscheidung der alten Kortes gemäß, Mir diejenigen Verbesserungen, Veränderungen oder sonstigen Anordnungen, welche sie zum Glanz und zur Wohlfahrt der portugiesischen Mo-< narchie fü« nützlich erachten sollten, vorzulegen; und chr werdet Mir diese Vorschlags ungesäumt übersenden, ^a. mit Ich nach den Gebräuchen, Gewohnheiten und den Grundgesehen der Monarchie, den Vorschlägen der Kor. tes durch Meine königliche Sanction gesetzliche Kraft verleihen tonne, zugleich könnt ihr Meinen getreuen Unterthanen in den Königreichen Portugall und .ll-garbien die Versicherung ertheilen, daß, nachdem diese Arbeiten auf eine, Meinen väterlichen Absichten und Meiner königlichen Würde entsprechende. Weise beendiget seyn werden, sie zu ihrem Beherrscher m Europa entweder Meine eigene königliche Person oder c>-ncn von Meinen Söhnen oder Descendenten erhalten werden, so wie ein anderer von Meiner Familie,.zur gegenseitigen Befestigung, Eintracht und Nutzen des vereinigten Königreiches, das auf diese Art gleichen und gemeinsamen Schutz genießen wird, in Brasilien restdl-ren soll. Und da es Mein Wunsch ist, einen Beweis Meiner Milde und Herzensgute zu geben, erhaltet Ihr hiermit den Auftrag, in Meinem Namen allen Meinen Unterthanen, welche idrer heiligsten Pflichten uncingc-denk, zu dcm in Oporto ausgcbrochencn und nach an-dcvn Orten hin verbreiteten Aufruhr Anlaß gegeben od^'r daran Theil genommen haben, eine vollkommene Amnestie angedeihcn zulassen, unter der Bedin« gung jedoch, daß diese Amnestie sich nur auf diejenigen erstrecken soll, dle sich von dcn Civil-, oder Militär-.EorpS, die im Aufstand begriffen sind, trennen, und den von Mir eingesetzten Behörden Gehorsam leisten. Ich befehle euch, diesen meinen königlichen Brief, damit er jeder-man zu Gesicht komme, drucken und bekannt machen zu lassen, und ihn gleichfalls an alle Municipalitäten und Gerichtshöfe zu übermachcn." »Gegeben im PaUastc zu Nio de Janeiro am 27. Oktober 182a." Ein Journal von Exeter vom 3. Februar meldet, daß mit dcm letzten ans Portugall zu Falmouch einge-lausenenPackctdoot d:c traurige Nachricht angekommen sei, daß ein Erdbeben einen Theil der Stadt von Oporto zerstört und großen Schaden unter den im dor-. tigcn Hafen liegenden Schiffen angerichtet l,abe- Ein Pri' vatschrciden aus Oporto vom 14. Jänner thur jedoch keine Erwähnung von einem Eroberen, meldet aber, daß heftigere Windstöße als je daselbst gewütbel hatten, wobei viele Schiffe von der Rhede in die offene See hin» ausgetricben wordm-FünfzehnMcilen landeinwärts vom Douro sind viele Häuser und ein kleines Dorf von den, Fluthen dieses aus seinem Bette getretenen Stromes fort; gerissen worden, wobei 75Personen das Lcben verloren haben. Eine Zeitung von Oporto behauptet, daß der Dou. ro 5o Meilen weiter aufwärts zu einer Höhe von 104 Fuß sich erhoben, und ein Berg an zwei Stellen Offnungen erhalten hatte, aus deren einer eine ungeheure Wasser-masse sich ergoß, aus, der andern aber Sand und Nauch hervorqualmte. Die Zeitung von Lissabon vom 20. Jänner enthält umständliche Nachrichten über die Verwüstung, welche das Austrcten desTajo in der Stadt Santarem und deren Umgebung angerichtet hatte. Spanisches Amerika. Waffenstillstand zwischen den spanischen und den Insurgen« ten - Armeen in Venezuela und Ncu -- Grc- n a d a. (B e sch l u ß). Artikel 7. Die Feindseligkeiten zur See solle« gleichfalls und zwar nach Ablauf von 3a Tagen nach Ratifikation gegenwärtigen Vertrages für die amcrika: Nischen, und von 9c» Tagen für die europäischen Gewäft ser ingestcllt seyn. Die Prisen , welche nach diesem Zeit; punct gemacht werden, sollen gegenseitig wieder zurückge-geben werden. Die Kaper und andere Kreuzfahrer sind für den Schaden verantwortlich, der aus der Vorcnt' Haltung der Schiffe entstehen könnte. Art. 6. Von dem Augenblicke der Ratifikation d>> ses Waffenstillstandes an gerechnet, soll freie und ungehinderte Communicauon zwischen den gegenseitigen Gebieten Statt finden, um sich wechselseitig mit Schlachtvieh , oder mit andern Lebensbedürfnissen und Waare«' versehen zu können. Die Speculanten und Handelsleute müssen jedoch mit den nöthigen Pässen und außerdem noch> um Unordnungen -u verhüten, mit Ccrtificaten von Seite der Behörden des Landes versehen scyu, woher die Waaren gebracht werden. Art. 9. Die Stadt uud der Hafen von Mara-cavbo werden für frei erklärt, um als Vindungsmit-tcl für den,Verkehr mit dcn Leuten im Innern des Landes , sowohl für Lebensbedürfnisse als andere Waare« zu dienen; und Kauffahrteischiffe, die uns oder Colum-bia zugehören, welche Waaren, mit Ausnahme von Waffen und andern Kriegs--Vorräthen ein-, oder vo« diesem Hafen nach Columbia ausführen, sollen als Frem-5e behandelt werden, und müssen als solche Abgaben 6<> zahlen, und sich den Gesehen des Landes unterwerfen. Die Agenten oder Commisionäre, welche von der Ne-gicrung von Columbia nach Spanien oder nach andern Ländern geschickt werden, so wie diejenigen, die von andern Landern nach Columbia kommen, können in obge-dachtcm Hafen landen und frei aus - und cinpassiren. Art- 10. Die Stadt Carthagena soll dieselbe Freiheit in Beziehung auf den inländischen Handel, wie Maraeaybo genießen, und während i^es Waffenstillstandes können die Einwohner dieser Stadt, sowohl alö dis Garnison, sich diese Freiheit ;u Nutzen machen. Art. ii> Da die Grundlage und der Hauptzweck dieses Waffenstillstandes, die Unterhandlung deö Fric< dens >st, wozu beide Theile sich verpflichten, so sollen zu diesem Zwecke von beiden Regierungen Abgesandte und Deputirte gewählt werden, die als Unterhändler des Friedens berechtigt find> für ihre Person sicheres Geleitc zu fordern. Art. 12. Sollte indessen unglücklicher Weise der Krieg zwischen beiden Regierungen sich wieder erneu-ern, fo können die Feindseligkeiten nicht eher ansangen, als bis die Parrci, die den Waffenstillstand aufgekündigt, eine vorläufige Anzeige davon gemacht hat. Die-sc Anzeige muß 4a Tage vor dem Anfang der Feindsc-ligkeiten geschehen. Art. i3. Als ein Act der Feindseligkeit wird jede Militärische Ausrüstung gegen einen der in diesem Trac-täte benannten Orcc angesehen. Darunter wird jedoch nicht verstanden, wenn eine spanische Kriegsflotte von Europa unterwegs seyn sollte; es wird ihr vielmehr das Recht gestattet, eine gleiche Anzahl Schiffe, die zum Dienst an der Küste von Columbia verwendet werden, ablösen zu dürfen, jedoch unter der ausdrücklichen Bedingung, daß keine Truppen ans Land gesetzt werden. Art. i^. Um der Welt einen Beweis zu geben, wie sehr beide Regierungen von liberalen und menschen-freundlichen Gesinnungen durchdrungen sind, so wie auch um die Vcrirrungen und die Wuth auszurotten, die den leidigen Kampf, in welchen sie verwickelt waren, bezeichneten, haben beide Regierungen sich verpflichtet, sofort m Unterhandlungen zu treten, um die Führung des Krieges den Rechten der Menschheit gemäß, und nach den großmüthigen, weisen und menschlichen Grundsätzen, die unter cwilislrtcn Nationen bestehen, zu reguliren. Art. i5. Gegenwärtiger Tractat soll von beiden Seiten binnen 6o Stunden ratificirt werden, und unverzüglich den DivisionSchefs durch die Offiziere, die beide Regierungen dazu ernennen werden, mitgetheilt werden. Geschehen und eigenhändig unterzeichnet in der Stadt Truxillo, um 9 Uhr Abends, am 26. Nov. 1820. Unterz. Namon Corre 0. Antonio Jose de Suero. Juan Rodriguez deT 0 r 0. Pedro Vrisefio M end ez. Francisco Gonzales deLinareö> Jose Gabriel Perez. Gegenwärtiger Tractat wird in allen seinen Theu len von mir angenommen und ratificirt. Hauptquartier Carache den 26. Nov. 182a. Untcrz. Pablo Morillo. Joseph Caparroä. Sccretär. I r emden - An zclg c. Angekommen de n 22. F e bruar: Frau Mathilde Angelini, Beamtens-.Galtin, von Venedig.—Herr Ioh-Kautzhammer, Handelsm., vonFridau. Den2Z. Hcrr Kajetan Dall' Aqua, Architekt, von Mailand. — Herr Märt. Haimann , Kaufm., von Trieft. Den 2q. Herr von Church , lönigl. sizilianischer Gc> nerallieutcnant, von Florenz.— Herr Wilhelm Conolly, englischer Edelmann, von Rom.— Herr Johann Sc-mergian, Hanoel^mann, von Konstantinopel- — Herr Friedrich Neuwcrk, Handelsmann, von Trieft. Dcn 25. Herr Franz Ritter von Desimon-Sternfels, Doktor und Gücerocsiher , von Gocz.— Friedrich Kammer, königl. sächsischer Kammcrmusikuö, von Dresden, nach Trieft. — Hcrr Anton von Franken, k- k. Bankal; Odcramtö-Kontrolor, von Villach. , Abgereiset den 22. Februar: Hcrr Ios. Pc:cr, k. k. Rechnungsrath, nach Mailand. - Herr Friedr. Roomann, Großhändler, nach Marburg, Den2Z. Herr Ferdinand Thomekovich. Herrschaft^-Inspektor, nach Agram, — Herr Mathias Iuda, Han-delömann, nach Sissck. — Herr Ernst Tnetz, Hanoels-< mann, nach Karlstadt. Den -4. Herr Johann Schncdih, Doktcr und Pro« fessor der Medizin, nach Klagenfurt. — Herr Kajetan Dall' Aqua, Architelc, nach Wien- — Herr Fortun^t Worcnz, Handelsmann, nach Gräh. — Frau Theresia Nima, Wundarznei'.ProfessorS'Gattin, nach Parma.— Hcrr Joseph Benesch, Tonkünstler, naH Triest. Den 25. Hcrr Gras von Hardendcrg, königl. hannoverischer außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister am k. k. Hofe, nach Wien. —Hcrr Graf Coronini von Cronberg, k. k. Kämmerer und Oüterbe-sttzer, nach Görz. -. Herr Wilhelm Conolly, englischer Edelmann, nach Wien. Wechselkurs. Am 22. Februar war zu Wien der Mittelpreis der Staatüschuldverschreibungen zu 5pCt. in C» M- 7^/6; Darleh. mit Verlos. v.J. iU2c>, für 100 fl. in CM. 109; detto detto det5o il<2l, detto detto 9516/16; Certific. f. d. Darl. v. I. i«2i, für 10a fi. in CM. —- - j Wiener St. Vanko - Hdlig. zn 2 1/2 pCt. in CM. ^2 ; Cvnoentlonömünzc pC,t. 25o. Bank - Actien pr. Stück 5^3 2/4 in C. M. Ignaz Alol)Z Edl. v. Klcinmayr, Verleger und Redakteur. - 233 -DWM. Gubclma^.Verlautdarungm. HWWWM G ^^.v dc-n k l. Filml-M^amte in Klagenfurt l>l d:e zw>f«cf°>dert/:hr« durchaus ci«nl änd,g 217Y -,u« D,sse»sch«ft »ekonnt gemacht ""«., b a r n n a. Nro. i5o5. (3) Nachdem ^c. apo!w'.. ^'"'^ " ^ ^ , d . s,^^s^^^ M. December .32« die in'Antvag ö^'a l e^p chn,^ ^^.^ ^ fälle, als des Zapfen - Mossercy - und ^"" — "y' ^ ^ ^.^^g g. befagtelr De-geruhct haben^so^d in Folge h^^ c "K ^^^^,^ ^ ^ cember 1820, Z- 3760/,und h'h^^"b^ Versteigerung chcs nnt dem Beysatzczur allg^lmn K nnrn ^ gev w ^ P ^ ^ v.cser Verpachtung mn2i..März d I. folgenden Bedm^ungm, saale dieses k.k. poUwch-öconvmMcnMaPittarb ""^ , ^ ^ v wird abgehMenwcrden. .Gerechtsamen, ^"inttau^^n: ^"'chV^Gewicht «on 2^Pfund ü^rstei- Branntwnn, Rh.nw, N° ^Z^, ^,i,d, ,„ld ;«»r nur ein Mahl,«»«» ' ' ^^mc7Z«:.'H^^antern übergehendermcht, «bgenom««« -(Zur Beylage Nro. 17«) Ztens. Der Bier-Datz bestehet in ,/,o kr. vom Eimer des aslhier erzeugten, oder '^ , eingeführten V^crs, und vernitt denZapfen-Datz. ^tens. ,Der Zapfen-Datz bestehet in 22 ^2 perc.auf dem Preis des Klcinver^ kaufs der Weine, Halbw'cine, Liquer und aller geistigen Getränke. Von diesem Datz wird denen Kleil^verkaufern, mit Ausnahme der Gastgeber, welche den Wein in Flaschen verkaufen, 5 perc. als Mefferey-Verlust abgeschlagen. 5tens. Von Entrichtung des Ei,nfuhrs oder Armen-Datzes, eines Guldens vom , , Eimer, sind alle jene Weine und Flüssigkeiten, m,t Beobachtung dcr vorgeschriebenen Förmlichkeiten, enthoben , welche als cranzito angegeben und als Durchfuhr in Triest eingeführt werden. Bestimmung des Stadtbezirkes. 6tens. Alle mit einem Stadtnummcr bezeichnete Grundbesitzungcn gehören zum Stadtbezirk; daher die Einfuhr oder der Verschleiß des Wc'mes und Li- quers in selbe, den obigen stadtischen Gefallen unterliegen. ?tens. Der in den, zu einem >Htadtnummer oder Compagnien erzeugte Wein, unterliegt bey dem Kleinve-rkaufdcm Einfuhrszoll und dem Zapfen-Datz. P a ch t u n g s « B e t r a g e. Ltens. Der Fiscal-Preis des Arm^.n-Datzcs wird mit jahrlichcn. n3,30l) fi. angenommen. otens. Jener des stadtischen Zapfen- Datzcs mit jahrl. 17^,5«)«. totens. Jener des Zapfen - Datzes in dem ganzen Stadtbezirk mit jahrlichen ^1771 fi. 35 1)2 kr. iitcns. Jener des Messerey- Datzes mit jahrl. loono st. I2tens. Jener des Bier- und Liquer- Datzcs mit jahrl.. 56oo fi. i5tens. Folglich der Fiscal-Preis allcr zusammen, als Versteigerungs-Grundla-^ ge )ährl. mit 521,171 ft. 0) ^2 kr. Zu l e l st? nd e Sich erstc ll u ng. i^tens. Jeder Versteigcrungslustige muß, um zur ^crsteigernng zugelassen zu werden, 3a,c»c)0 si. im Baaren oder in förmlichen voz^l der Vcrsteigcrungs-Eommission, a,.s gut anzuerkennenden Wechsel hinterlegen. Dieser Betrag des Meistbi"thenocn dienet dann zur Sicherheit des'Vollzugs der Ver-steigerungs-Bedingniffe bis zur ^3chlicßung des betreffenden Vertrags; denen übrigen wird er gleich nach der Versteigerung zurüä'gcsteilet. ' lötens. Der Mcistbiether muß zur Sichcrstellung der Pachtbediilgnissc eilie gesetzmäßige und landtaftiche Sicherheit in Grundbesitzungen, die in Triest ' ' und dessen Gebiethe liegen, in jenem Betrage leisten, welcher einem Dritt-. , th?il des ganzen jährl. meistgcbothcnen Pachtschillings ganz gleich kömmt. B e z a h l u n g d e s P a ch t sch i l l i n g s. zßtens. Der Pachter muß den bedungenen Pachtschilling vorhinein in wöchentlichen Theilzahlungen jeden Montag, und nn Falle eines Fevcrtages in dem nächst darauf fallenden Werktag in die Cammeralcasse, was dem Armen-Datz/ und in die Stadtcasse was die übrigen Gefalle betrifft, bezahlen. — 255 —-Anfang und Dauer dcrPachtung. I7tens. Die Achtung bcqinnt mit dem i. May d. I. 1821 und dauert durch 6 ^aw bis leftten April 18^7,wohl verstanden, daß der Zapfen-Datz d 7Dö r Op bina mit Banne, dann Basov:zza mtt Gropada und Padr^ch/sckon b s letzten Ott. 1826 verpachtet smd, und d"ß folglich der Nlnf qe Hauptpächter von den gegenwärtigen Pachtern Anton Daneu nn" Mlckael Strukel, die jährl. Betrage von 1^72 fi. <) M kr. vom "r^n , dann Wi fi. 3.^3 kr/vom letzte^n, vo.n 1. May 1Ü21 angefan-Ni'n. unmittelbar Nl beziehe!^ hab'.'. . _^ ^",„1ch!l, Vcrpacht,.ng dcö Zapfen-Datzr« in d°« «bngenT M. b«^,ft wild der fimftigc Pächt« o°n den y^^>wnt,gcn d«z>r °p"ch> tn'n, den vlrhältnisnuäßigen ßm°».>thlichoi Betrag oom l. MM) b,s E,,d° Qct°w d. I./ als dic Dauer dcr gc«e,iVart,ge,i P.,chtze>t m dem vereinten Betrage von .'.85U si, 5<> »>2 kr, zu empfange» haben, >n d.f. w L'lqc dcm Hauptpächter d.e c.n,t,onirtenPachtc°mr»cte °hm wctter« V°ra^»w«t!ickke>i r«s Mag>Nr>'ti abgetrcte» werden ftlle». Beaünst > ql, » ge „ der Pacht >, ng. i8te»ß Die ac<,°,M'>!rtiq von der städtischenGefälls- Ver^ltung benutzten Amts° oN wcrdcn dem Pschter, in ft fern ftlche dem Tanna.sf°l>le gehören, a aen d« an d.eTamtat-'caffe vermahlen zu bezahlendenZ>nv,d,e ssad.,-schcn am ^"m' ",c!''<> aber une„tge!t!,ch z.nAmt»«ng, d,e .chngMm-^N.na und Erfordernisse endllch gegen dem überlassen, daß v«, d,e° sen k p.I.t, öc°n, Magistrat mit Zuziehung des^ermahug pro°.s. Adm nissr«t°r >md des Pachters oder oessen gesetz.näß.gen Vertreter«, H°m,»!n«i»>° > Ver,e,chniß verfasset und unterschrieben werde; Maßgabe der h^ - eigens verfaßten Amt mstruct.on. 2itcns. D.eVerstclgerungsauslagen, jcnc des Stampels der^chevstellung und andere, fallen dcm Pachrer zur Last. Trieft am 29. Jänner 1^20. ^ ,. <-. .^. . . « «-^ Ia naz v. (^api^no, Ritter des kais. österr/Leopold-Ordens, k.k. nm^^^^ ^"5 Gubernwl-Natb und Präses des Ma^ Anton Pasco^iniL^ "' Ehrenfels, Secretar. *^ ^1 ' ' Nro. c)3). ^ ^Beschreibung der von Michael Bayerleithncr erfundenen Methode, Säcke ohne Nath zu verfertigen. die zur Erzeugung jener Sacke nöthige Einrichtung bald begreiflich machen. Die Ansicht der ^acke selbst, muß übrigens dabey immer vorausgehen. Sie verdienen ihren Nahmen im strengen Sinne, und haben wirklich keine Nath. Nähmlich:'am Boden sind sie vollkommen geschlossen, und die Langenfadcn laufen von einer offenen Kante des Sackes bis zur andern ohne Unterbrechung fort. Nicht so aber ist es der Fall mit den Faden nach der Breite des Sackes. Das Gewebe selbst ist croisirt; aber auf beyden langern reiten steht eine Leiste von glatt .gewebtem Zeuge vor, (welche di? Stelle der Seitcnnathe vertritt,, und beym Gebrauch nach innen kommt,) welche assc B^citcnfaden verbindet, und also d.is ganze zusammen halt. Man stellt sich das >mze am besten vor, -wenn man sich em Stück croisirrcs Zeug denkt, doppelt so lang, als der Sack, welches in der Mitte zusammen gelegt wird, dieser Bug gibt den Boden des Sackes, und die zwey offenen längern Seiten sind es, welche durch die Zlatt gewtbte Leiste nach der er-siern Erklarungsart, den Sack so schließen, daß er nur jenem Bug, oder der Bodenfalte entgegen, offen bleibt, und daher die erforderliche Gestalt erlangt. ^Nun wird der Stuhl selbst leichter verständlich wcrden,wo aber zweyerley vorausgesetzt werden muß , nädmi ch: daß mehrere Sacke gewebt werden können, wenn das (^rn ein Mahl aufgebäumt w, und dann, daß die ^acke auf dem Stuhl nach der Langc , das hcißt so verfertiget werden , daß der B, auch wohlfeil erzeugt werden kann, bald allgemein und besonders zum Aufbewahren und Versenden -der Münze und anderer theuerer Artikel angewendet werden möchte. ^____„ Krcisämtliche Verlautbarung. Z- ^53. K u n d m a ch u n g. Nro. 953 l3) Die bohe Landesstelle hat mit Decret vom 6. d. Nra.^li.V die Anordnung ^'woffen,daß die Lieferung der für das Milttar-Iahr 18121 zum Behufe der^tra- pen- rmd Brückenconsewation erforderlichen Baumaterialien oFontlich versteigert wero,(^ . -M . ^'Nverftändlich mit'der Landes-Dberbau -Direction smdinMi folgende LicttaL tlonötage bestimmt worden. . ' 1. ^ey der Bez. OwgkeitKaltenbrun zu Laibach dier 23. d. M. Vormittags 9 Uhr. 2- Beyder Bez. Obrigkeit Krcutbcrg der 1. Marz> I.Änd dieselbe Stunde. Z. Bey der Bez. Obrigkeit (5aa oh Podpctsch der 2. März. - ' ä' Kep^r Bez Obrigkeit Gönschach dor 5. März. 5. 5ey d (>. Bey der Bez. Obrigkeit Wcißenftls der 7. e,j,!,8^em.. „ . . , , Die Gattung und Menge der erforderlichen Materialien^kanii bey den„an'i gegeigten Bezirks- 0.brigkeucn, und auch bey de: luerortigen k. k. Landes-Obe^ baudn-cctiou in Erfahrung gebracht werden. . ' '' D'e Llcitatiol,sbedingni.1sc sind aber aus der Anlage ersichtlich. Hiervon werden sonnt alle Lieferungslust^e verständiget.' Krns^mt Laibach ant 1.^ Februar 1621. '— 236 Gtr a ß e n < und V r uck c n - B a u m a t e,r i a l i e !i L i e f e r u n g s - B e d i n g :: i fc. i. Zu dieser Licitation werden nur jene di: als rechtliche Manmr bekannt/ u id eine sichere Bürgschaft zu leisten vermögend sind/ zugelassen werden. . 2. Die verschiedenen Straßen-undBrückenbaumacerialien werden sortcnweis^ a^ denjenigen überlassen, welcher sich herbey laßt, nach den aufgestellten Bedingnijscn bie Baumaterialien um den mindesten Preis zu überiu'hmel:, daher 3. .Der Ersteber verbunden bleibt, die Hälfte der übernommenenB^u-Materie lien langstcnsbinnen i^Tagen nach crfolgter hoher Genehmigung auf die, in den dießfalligen Erforderniß-Ausweisen bestimmten Binplaye, so wie die zwcycc Hälfte in einem Monathe abzuliefern, und den betreffenden Straßenbau-Assistenten, die in Kiefer,Hinsicht die Weisung echalten, zur Uibernahme anzugehen/ und sich die richtige Lieferung bestätigen zu lassen. . /^. Der Mindcstbiether respec. Ersteher haftet »ncht nur für die richtige Lieferung in obbestimmter Ze.it/ sondern auch für die Quantität und Qualität, und für die Dimensionen der übernommenen Straßen-und Brückendaumaterialien, weil sonst jene, welche diesen Bcdingniffen nicht ganz entsprechen sollten, zurückgeschlagen, und andere, um in keine Stockung bei dem Bau zu gerachcn/ auf dessen Gefahr und Kosten durch das betreffende Straßencommissari.U bey? geschafft werden. 5. Auch' lst der Ersteher verpflichtet/auf den Fall, daß ein größerer Bedarf der Baumaterialien als der übernommene/ nothwendig scyn sollte, den ganzen Bedarf nach dem erstandenen Preis zu liefern, welcher jedoch nicht mehr als höchstens um i^I die erstandene Quantttat übersteigen dürfte, hingegen wird 6. dem Uibernehmer die dießfällige Zahlung gleich nach geschehener ganzlicher Ablieferung der mehrbcnannten Baumaterialien zugesichert, welche von dem Straßencommissariat gegen Beybringung der gehörig ausgestellten, mit dem nöthigen Stämpcl und bezirksobrigkeitllcher Bestätigung versehener Quittung geleistet werden wird, und endlich 7. wird sich von dem hohen Gubernium die Natisication des dicßfailigen Lici-tations-Protocolls, welches jedoch für Hen Unternehmer gleich nach erfolgtcr Unterzeichnung desselben bindend ist, vorbehalten. Voli der k. k. Oberbaudiretion. Laibach , am n.December 1820. Z.'i5i. , " Borrufungs. Gdict. (3), Von dem Bezirks-Gcrlä'tcSta.nöbcrcschaft Mintendorf wird bekannt gcm cht: Ks l>abc Hcrr Franz Dktrich von M'll:tcnvorf-;l^ ^l^f<> l5. F^brnar l. I. ,ä Nro. ^6gc-zfen Jacob Sc^lor von Gicßback und -i"^, gcgen den aufqcst'.lltcn lHnr i'or ^t»«t'itt!^ Hcrrn Ios. Thom. Dcbcuh zu Stadt. Stein eine Klagc auf Bczahlnnq cm Darlehen in Folge Scyuldschein dd. »5. Jänner ^808 und Notansts-Ul't'unde ron ib. März ,tt,5 schuldiger 16a ft. sammt Intcn.-sscn ^. .6« cinacrcicht: da nun dcr gcl'lagtc Jacob Scd^ lor undctannttn Aannthaltsortcö ist, so n'ird ihm dicscs mit dcm )lnhange bekannt gc-mackt, daß er bcy dcr'hierüber cmf den ,16. Mc»y t. I. »m 9 Vlhr Früh angeordneten Tagsatzung s^gewiß entweder selbst oder durch eincn gehörig Bevollmächtigten erscheine, sder den aufgcstelltcn Kurator feine Behelfe an die Hand gc^bc, als sonst das Verfahren -lnit dicscm letzter« geschlossen werden würde, und er sich die nachthciliHen Folgen silhst zuz«lchrciden ycittc. Mnkcndorf den »6. Zebruar 1624. 2^9 ^ Bon d.'M Bez. Gcriä'tc Staatöberrschaft Lack wird anmit bekannt gemacht: Es sey auf Anlangen des Horn, Dr. Anton fftffcrcr, Kurator der mindcriährigen und Machtha« der der großjährigen ?)Iathiaz Pafnerischcn Inrestatserben, wegen huldigen 7,6 ft. 5gkr. sammt Ncbenverbindlicbkeiten dic öffentliche Feilbiethung der zu Gorenawaß H. Z. 5« liegenden der Staatsherrschaft Lack sub Urb. Nro. 25,5i zinsbaren, geriätlick mit dem' Zugehör auf5^!6 st. 4? kr. geschätzten dem Andreas Scrscheg geholigen ganzen vubc bv« wiüigct worden. Da nun hierzu drey Termine und zwar der erste auf den 2. Marz,dei? zn^ote auf den 2. April und der dritte auf den 5. May l. I. »82^ jedes Mahl Früh 9 Uhr im Orte Gorenavaß mit dem Bcysahc bestinnnt worden, das; wenn gedachte Realität weder bey dcr ersten oder zweyten FeilbiethunH um den Scha'tzwerth oder darüber a» Mann gebracht werden könnte,solche bey der dritten auch unter dcm Schähwerthe hin« dan gegeben werde: so werden dic Kauftustigcn an obhesiin^.ntcn Taqcn jcoesmabl Früh .9 Uhr im OrteGorenavaßzu erscl'cinen eingeladen. Dic Kaufbcdingmssc samint demSchä« hungsprosoeoüe können inocssen in dieser Gerichtscanzlcy cingcseycn wclden. , Bezirksgericht Staatvherrschaft ^!ack am g. Februar »62^. ,, Z. i5<». ' -" . '^ - „ A nvo rtisaci 0 n s - Edict. (2) ! Von dem^BeM5'< Gerichte der Hcrrsl,baft Nassenfilß wird hiermit bekannt q'emacht: es sey auf Anlangen des Andreas Kral, szigenthümer einer zu P'.äloqe bey Nassenfnß liegenden ,^5 yu?e in dic 2lmorll!irllng des au.f seiner Drittcl'hube ilNabulirten auf Nahmen des Joseph Ussenick und dessen Ehegatte,! lautenden hcirathöbriefes do. Nassenfuft am i5. Jänner 17W gewilligt worden. Daher werden alle jene, die auf gedachte« heu-athörertt,-!.; Ansprüche, ;^l m.iben gedenken, erinnert, ihr Recbt darauf binnen , Jahr,'6 W.'i)en und 3 Taqen darzuthun, widri.^.'n^ fcldc nack Befalls dieser Zeit nicht mehr gehöret, und besagter «Zhcvertrag «x ot'^io cxcabnlirt und al) null und nichtig crNcn-t werden würde, ^czlr^g,richt Nissenfuß am lo. Februar 162,. .3- ^-^. Fellbi" t h n n q >? - ^ dzc t. (5) ^' '^en dem Bez. Gerichte der StaatöherrsHaft -N!pert5hof w-rd hiermit bekannt,^5-macht, ei sc« auf Anlangen des Johann Duller von Iurl'cndorf in oie er.'e»ui>.'e Feil. blct^ung dcr, dein Mathias Gaswoda von W'wschendorf gehörigen , dcr Staat^>errschas>. Rupercähof su') Nrl).- Nro. in nn^aren, aus 2)-> ft. gerichtli.b gesch.i'itcn 5^ Kauftechtö. ; hubc sammt ^ohn,-und Wltthschaft^edaaocn wegcn schulder bi^5^^2 kr. 0.^..-.. gewilllget, und zur Vornahme derselben der ^'aq auf den l 1. Fanner, 6. Februar und 3.März ^ 182», jederzeit ^ormittagH umr,Uhr, i>, dicserÄmtsc.inzley mir dem7lnhangc bestlmnn wor- -' dcn, dasif wenn oie genannte Rcalilät, we^cr bey der ersten , 1106) bei) der zweyten Feil-.-l'ietdungst^salMig uin den Sch^v'crch, oder darüber an Mann g^bracbr n.'Lrtzcn foll«^ te, sol.be 0« der dritten Feilbietyllngztaas.itz.ülg auch unter dem Schälzweccye hiildan ^ gegeben werden wi.rd.,^ ' ^ , . . ,^ ^ ,>' Die dießfälligen Licitatlonzbtdlnanissc k?nmm ^ich bey dem O:ferttgrcn^ezlrN<' gerichtc eingesehen werden. ^ ' ' >"' Hezirksgcricht ?)tupcltshof am 18. December il^o. Anmerkung. ^u oer a n 6. ,^^uar '»21 abgehaltenen zweyten VerfteigcrunM^-kein Kauflustiger erschienen., ^______,, , ^ ^ !' ' ^ . , ' i5> ' ' ^ wnd an der^Tnostiuer Co,n nercial«Ztraste M Franz auf .1 o>er ckehrcrc Falvrc'g^-gen seh,- HUlIg?'i ^!lntl-a^ hindan^cgeben. Pacdtlustige beliebe» sich dsr Bcdinqnisse w^ zen schon mu postsranc^' Briefen, oder persönlich b»s Gcorgi l. I. beä dem Schwarz^'. lcr.' Bey der, Herzogs. Wilb^lm?!^rfpergschen Herrschaft EeiOnberg ^n Krain ;rjrd bis 20. April d ^. die Oier.stsiclle d's Pezirkerichlci-o in E'ledi.v.ing lymmen. ^ene Individuen, w l^cdiescl, m'.t gu'.er Besoldung und Emol'uuientci« vcrb^ndznen Dienst lU erballen wü >sben, d.'ug!''. Ke. Durchlaucht ^ürst Wi^elin ')iuc^si>'rg stilisirten Gesuche bis , o, April d. F. ai, den Furftl. ^ucrspcrgischet, RlNl' Herr« Florian Wcders iu Laibach Francd> ein^use^ >'", ^aibach den 2^. Februar z-821. " Verzeichliiß der^i^^rstörbcllelt^ ' D^n ,l. Fcbiuar.. Mar'l.i Glävan,. ledig.. von- BMHIorih in Steycrn> alt 5o Ial'r /, i?n Cir. Cpital' Nro. », sterbend übcrbracht.^ — Den' »2-. DclN Gecrq Tschcrne, Fleischhauer, s. S-todtqcbohrcn, auf der Polcltt^, Nrrmer, alt 69, Jahr, aus- dcr„ Pol. Vorstadt Nro,^ 52 ,^am Schlagftuß^ ^ Lnidacher Marktvreise vom 21."Februar- 182^1.. ^ ' ! G e t r e i d p r e i s. ' Brot-^Fleisch-und Viertare. ! !' l- >! > ' «t^ " .' ' Niedewsterrei- Kl D .ff Flir den^ Wonach Febr^ Gewicht. ^ Z ' Fischer Meyen. ^ ü e 3) , 1821. ^ ___________ fi. !kr.ß si.l kv.zfl. !k/ ! fP.z L. ,'O^ kr. ,' Weihen- .. . .4 !Is) ! 4 16 - 4 -^ ,^ Mundscmmel, . .. ,. _^ ! 2 2 ,!2 Kukuruz . ,. 5 > t> 3 — 2 ^ö ^ dettv ... __ 5 "__ i< '" ' Korn .^ ... I / 6 5 — 2 54 1 orb..Sen « »_ , .'^ Hiers .. ., . 3—254 2 4U ,, Laib Weitzenbrot . . —'21 — 3 ^ H«iden^ . ^. ? 2 4^. 2 36 2'24 detto . . ,. ,„< __ ß, i Haö«r .... 2 6 2 — 1- 54 , LM^Schcrschitzenbrot . — 3, 3 3 . " detto ^.,, ,, 3/2 6 . . i Pfund Rindsseisch ., ^---------— 6 > ' . Eine Maß gutes Pie^ ^.' ^ ^- >— 4 -