A><^ ^/^tT» Vlilnumtlllli on «prel«: Im «omptoli ganzj. /"^...^.2^. ^^ cVNH » Instlll on«,eb ür: ylll lleln« Insfiale il» zu ^ ^>e>« "ll^^ 1 ^s> «l "' ^ldl, ft. 5 M, Fiir die Znft.llun«, i^' H.u, StltNvIllll 1 ^ Äi^llt < Z"'^ »^ lr.. größerr per Z«,lt « lr,, be! °ll««n 1 >i><^ ^>U^ Der H. Feiertage wegen erscheint die nächste Nummer Dienstag den 15. Mai. ^ Amtlicher Theil. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 7. Mai d. I. dem ^andesgerlchts.Präsidenten in Innsbruck Dr. Eduard «errari in Anerkennung seiner vieljährigen treuen und he, vorragenden Dienstleistung da» Ritterkreuz des Leopold.Ordens mit Nachsicht der Taxen allergnädigst iu verleihen geruht. __________ y Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchst unterzeichnetem Diplome dem Hauptmanne ^Infanterieregiments Freiherr v.Teuchert«Kauffmann A.88 Johann Kloutschek den Adelstand mit dem «Htenworte „Edler" und dem Prädicate «Sturz» 'eld" allergnädigst zu verleihen geruht. 5„ Se. f. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 4. Mai d. I. über «ntrag des Minister« des kais. Hauses und des ^kuhern dem Seclio»srathe Karl v. Becker-Den-lenberg den Titel und Charakter eines Hof. und ^tlnisterialrathes laxfrei zu verleihen und den mit dem Alel und Charakter eines Sectionsrathes bekleideten Hos' und Mimsterialsecretär Dr. Ernst Ritter von "hu zum wirtlichen Sectionsrathe zu ernennen geruht. «in A' k. und k. Apostolische Majestät haben mit «Uerhöchster Entschließung vom 3. Mai d. I. dem Aaurathe im Ministerium des Innern Franz Wilt !, «nerkennung seiner vieljährigen, treuen und ersprieß' Mn Dienstleistung den Titel und Charakter eines "berbaurathes mit Nachsicht der Taxen allergnädigst «" verleihen geruht. Taaffe m. p. t>.. ^ A," 10. Mai 188» wurde ln ber t. l. Hof. und Staats» l2"" '" Wien da« XX. Stück des Reichsgesehblattes, vor« send t ^°b in der deutschen Ausgabe, ausgegeben und ver- Dasselbe enthält unter ^ ^4 die Kundmachung des Finanzministeriums vom 12. April 1883, betreffend die Erhebung des k. t. Nebcnzollamtcs V> krster Classe in Pontafel zum Hauplzollamte zmeitcr Classe; ' °^ die Verordnung des Justizministeriums vom 2A. April 1883, betreffend die Zuweisung der Gcrichtsbczirle Kalnsz und Wojnilow zu dem Sprengel des Kreisgerichtes Sta- nislau in Galizien; Feuilleton. Der zerbrochene Sporn. lltoman aus dem Leben einer großen Stadt. Von Wilh. Hartwig. (44. Fortsetzung.) w. Obgleich er noch jung war. hatte er gleich einem h '"thllmler ein reges Interesse für alles, was aus ft. Eugenen Zeiten herstammte. Bei seinem Umher-deckl ""n h""k er einen kleinen Tischlerladen ent« m^.' dessen Besitzer dem kleinen Orte seine wenigen la,.?. s"'sse an HauKhaltssachen lieferte. Der Mann grle ^"^ altmodische Artikel aller Art auf, um sie egenllich wieder an den Mann zu bringen. h»s."'ese „zweiter Hand" Gegenstände waren es, L^ Richards Liebhaberei für Antiken an diesen onli, " "^" Gegenständen war es vor allem ein au. ^ Schreiblisch, der seine volle Aufmerksamkeit llUll. ?!^"d hatte ihn nicht so bald erblickt, als er lad? ^" W"t erkannte. Da der Ladeninhaber ge-die c>. lesend war, so beschäftigte Richard sich damit, tin? W" zu öffnen und zu schließen und das präch-zieb- 6 Mobiliar einer genauen Prüfung zu unter-der 3'. während er dabei noch beschäftigt war, kam bandler zurück. ..Nin"?^ Mr. Samson," rief Richard ihm entgegen. Nefund ?«" ^^ ^ch^ niedliche kleine Ding auf- Ulan.'/^?' ^^ ist kunstvolle französische Arbeit," ent- dam? « " Mann eifrig. ..Es gehörte einst der Ma- 'k Lancaster, welche, wie Sie wissen werden, eine Nr. 5U das Gesetz vom 24. April 1883. betreffend die Zua> standnisse und Bcdingnngcn für den Vau einer Localbahn von Czernowitz nach Nowosielic«! Nr. 5? die Kundmachung des Finanzministeriums vom 29sten April 1883, betreffend die Ermächtigung der lön. unga» rischcn Hauptzollämtcr zweiter Classe Sziszek, Scmlin (Zimony^. Brod und Iengg zur Verzollung von denatu» riertem Olivenöl; Nr. 58 die Verordnung der Ministerien des Ackerbaues, des Innern, des Handels und der Finanzen vom 1. Mai 1883, betreffend die Anwendung der Vcstimmuugen der internationalen Convention vom 3. November 1881 (R. G. Vl. Nr. 105 ox 1882) auf die Ausfuhr der hin< sichtlich der Reblaus in Betracht tommendcil Gegenstände: Nr. 59 die Verordnung des Handelsministeriums im Einver^ standnisse m!t dem Ministerium des Inner» vom 4. Mai 1883, mit welcher eine Bestimmung der Ministerial-Verordnung vom 1. Oktober 1875 (R, O. Bl, Nr. 130), betreffend die Sicherhritsvorlehrungen gegen Dampfkessel» Explosionen, abgeändert wird. („Wr. Ztg." Nr. 106 vom 10. Mai 1883) Erkenntnis. Das l. l. LandeSgericht Wien als Pressgericht hat auf Antrag der f. t. Staatsanwaltschaft erkannt, dass der Inhalt der nichtperiodischen Druckschrift mit der Ausschrist „An die ver» einigte Linke des hohen Abgeordnetenhauses" und dem Schlüsse „Die Zukunft ist unser. Wien. den 4. Mai 1888, Verlag von Dr. W, von Gunesch. Drnck von Karl Gerolds Sohn", ») in den Stellen von „Der Kampf ist zu Gunsten" bis „deren Willen aufzuerlegen" und von „Die vereinigte Linke" bis „des Reichs-voltsschulgesetzes". das Vergehen nach Art. III des Gesetzes vom I?. Dezember 1682. Nr. 8 N. A. Vl. vom Jahre 18U3 resp. 300 St. G.. und b) in der Stelle von „Dass es so weit gc» kommen" bis „Stütze ihrer Politik erkennt" das Verbrechen nach 8 65 a St. G. begründe, und hat nach 8 493 St. P. O. das Verbot der Weiterverbreilung dieser Druckschrift ausgesprochen. Nichtamtlicher Theil. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die „Linzer Zeitung" meldet, dem Veteranenvereine zu Traun zur Anschaffung einer Fahne und der Feuerwehr in Münz-bach je 80 fl.; ferner, wie der „Vote für Tirol und Vorarlberg" mittheilt, dem Schießstande zu Cles 60 fl.; dann, der «Troppauer Zeitung" zufolge, der Gemeinde Neu-Lublitz für Feucrwehrzwecke 80 fl.; endlich, wie das ungarische Amtsblatt meldet, der reformierten Ve< meinde Mälyfälva 200 fl, zu spenden geruht. Ihre k. und k. Hoheit die durchlauchtigste Kronprinzessin Erzherzogin Stefanie hat, wie das „Präger Abendblatt" meldet, dem patriotischen Frauen.Hilfs< vereine für das Königreich Böhmen 100 st. gespendet. Französin war. Sie war ebenso stolz, als sie reich war." „Warum wurde dieser Tisch denn verkauft?" fragte Richard. „Man sollte doch meinen, dass eine Familie gern ein solches Andenken aufbewahre." Samson lächelte zweifelhaft. »Es ist wohl möglich." meinte er, „dass sie es gern zurückzuerhalten wünschen würden, wenn sie wussten, dass es hier sei, aber die Familie hat es schon seit einer Reihe von Jahren nicht mehr besessen. Sehen Sie, als Mrs. Lancaster starb, wünschte eine Dienerin, die lange Jahre bei der Familie gelebt halte, unter jeder Bedingung den Tifch zu erhalten, und es mochte tosten, was es wollte, sie musste ihn haben. Sie war ein treues und zuverlässiges Mädchen, die Susanne, wenn sie auch schon zuweilen eine Miene annehmen und sich auf eine Weise benehmen konnte, die nicht passend für sie war. Doch, kurz und gut, der Verstorbenen Ehemann — das ist der alte Herr, der jetzt krank dort oben in dem alten Familienhaufe liegt, schenkte ihr den Tisch, und sie nahm ihn mit nach ihrem eigenen Hause. Der Mann, den sie geheiratet hatte, war tyrannisch und eifersüchtig und wollte nicht zugeben, dass Susanne wieder nach dem Herren» hause gienge. Deshalb, sagten die Nachbarn, war sie gezwungen, heimlich hinzugehen, wenn sie sich einmal nach der Familie, an der sie mit großer Liebe und Treue hieng, umsehen wollte, bis ihr Mann endlich nach mehreren Jahren starb. Damals wünschte der alte Herr Lancaster, dass sie wieder ihre alte Stelle in seinem Hause einnehmen möchte, aber sie weigerte sich lange. Endlich aber willigte sie ein, verkaufte jedoch zuvor noch einen Theil ihrer Mobilien. die sie nicht mehr brauchte, und unter diesen befand sich dieser Tisch." Vergleich zwischen dem alten und neuen Volks- schulgesetze. IV. Wir gelangen nun zu den Paragraphen, welche über die Bürgerschule sprechen. Auch diese sind von der Opposition bitter angefeindet worden. Wir laden den Lefer ein, wieder durch Vergleichung der Texte sich sein eigenes Urtheil zu bilden. Im alten Volksschulgesetze lautet § 17: „Die Bürgerschule hat die Aufgabe, denjenigen, welche eine Mittelfchule nicht be« suchen, eine über das Lehrziel der allgemeinen Volksschule hinausreichende Bildung zu gewähren. Die Unterrichtsgegenstände dieser Schulen sind: Religion, Sprache und Aufsahlehre, Geographie und Geschichte mit besonderer Rücksicht auf das Vaterland und dessen Versassung, Naturgeschichte, Naturlehre, Arithmetik, Geometrie, Buchhaltung, Freihandzeichnen, geometrisches Zeichnen, Schönschreiben, Gesang- und Leibesübungen; für Mädchen: weibliche Handarbeiten und Haushal« tungskunde. An den nichtdeutschen Bürgerschulen soll auch die Gelegenheit zur Erlernung der deutschen Sprache geboten werden. Mit Genehmigung der Lan-desschulbehörde kann an der Bürgerschule auch ein nicht obligatorischer Unterricht in einer fremden lebenden Sprache ertheilt werden". In der Novelle hat der § 17 nachstehenden Text: „Die Bürgerschule hat eine über das Lehrziel der allgemeinen Volksschule hinausreichende Bildung, nament« lich mit Rücksicht auf die Bedürfnisse der Gewerbe« treibenden und ber Landwirte zu gewähren. Dieselbe vermittelt auch die Vorbildung sür Lehrer«-Vildung2« anstalten und für jene Fachschulen, welche eine Mittel« schul-Vorbildung nicht voraussetzen. Die Lehrgegenstände der Bürgerschule sind: Reli-giou; Unterrichtssprache in Verbindung mit Geschäfts-auffätzcn; Geographie und Geschichte mit besonderer Rücksicht auf das Vaterland und dessen Verfassung; Naturgeschichte; Naturlehre; Rechnen in Verbindung mit einfacher Buchführung; Geometrie und geometri« sches Zeichnen; Freihandzeichnen; Schönschreiben; Gesang; ferner: weibliche Handarbeiten für Mädchen; Turnen für Knaben obligat, für Mädchen nicht obligat; an den nichtdeutschen Bürgerschulen soll die Gelegenheit zur Erlernung der deutschen Sprache geboten werden. Mit Genehmigung der Landesschulbehörde kann an der Bürgerschule auch ein nicht obligatorischer Unterricht in anderen lebenden Sprachen, im Clavier« und Violinspiel ertheilt werden". Richard achtete kaum auf die Worte des redseligen Händlers. War das nicht mehr als ein Zufall, der ihm dieses Familienstück der Lancaster in die Hände fpielte? Schnell entschlossen fragte er: „Der Tisch gefällt mir. Was wollen Sie dafür haben, gerade wie er da ist?" Der Trödler forderte einen ziemlichen Betrag. Richard feilschte einige Zeit, als sei ihm die Summe zu hoch, aber schließlich wurden sie handelseinig. Kaum vermochte Richard seine Aufregung über diesen wichtigen Fund zu unterdrücken. Was konnte in diesem Schreibtische nicht alles verborgen sein? Wie, wenn er hierin vielleicht gar den Schlüssel zu dem Geheimnisse fand, welches das Lancaster'sche Haus umgab? Der junge Detectiv ließ den Tisch nicht mehr aus den Augen, bis er ihn sicher in seinem Zimmer untergebracht hatte. Als das endlich geschehen, schloss er die Thür sorgfältig, setzte sich vor den Tisch und sieng nun an, die Schubfächer und Abtheilungen zu untersuchen. Ein zarter Duft von feinem Parfum entströmte dem Holze. Richard war fest davon überzeugt, dass auch dieser Tisch, wie fast alle Schreibtische der Rococo-zeit. fein geheimes Fach habe, in welchem möglicherweife Document?, von denen niemand etwas wusste, verborgen waren. Mit Eifer begann er deshalb nach einem solchen Fache zu suchen. An jeden Metallknopf, jede noch fo feine Silbergraviir drückte er mit fester Hand, aber vergebens. Schon wollte er alles Suchen als erfolglos aufgeben, als plötzlich ein kleiner, glänzender Punkt feine Nufmerkfamkcit auf sich zog. Doch als er noch einmal genauer hinsah, war er schon wieder feinem Auge entschwunden. Was bedeutete das? Sollte es eine Täuschung gewesen sein? Er blickte Laibachcr Zeitung Nr. 108 924 12. Mai 1883. Vergleichen wir nun die beiden Texte. Altes und neUes Gesetz sind einig darüber, dass die Bürgerschule eine über das Lchrziel der allgemeinen Volksschule hinausreichende Bildung zu gewähren habe. Das neue Gesetz fügt aber hinzu, dass dies mit Rücksicht auf die Bedürfnisse der Gewerbetreibenden und der Landwirte sowie auf jene Fachschulen geschehe, die man auch, ohne Mittelschulen absolviert zu haben, besuchen kann. Eine Ergänzung hiezu bietet § 19, welcher bestimmt: „Bei Feststellung des Lchrplanes ist auf die specielle n Bedürfnisse desSchul-ortes und Bezirkes Rücksicht zu nehmen". Wer die beiden Texte unbefangen vergleicht, mufs zu dem Urtheile gelangen, dass das neue Gesetz ungleich praktischer ist als das alte und in der Bürgerschule eine Reform durchführt, welche einem tiefgefühlten Bedürfnisse entgegenkommt. Die Schule wird dem Leben angepasst, die Kinder erhalten einen Unterricht, welcher sie für ihren künftigen Beruf vorbereitet. Die Bürgerschule wird erst jetzt in Wahrheit eine Schule der künftigen Bürger. Diesem praktischen Zuge entsprechend setzt der neue Text „Unterrichtssprache in Verbindung mit Geschäfts-auffiitzen" statt „Sprache und Aufsatzlehre". Man kann wohl darauf wetten, dass fast alle Väter, deren Kinder die Bürgerschule besuchen, es nützlicher finden dürften, wenn ihre Jungen sich in der Abfassung von Geschäftsbriefen üben, als wenn sie dazu verhalten werden, etwa einen Seesturm zu schildern, den sie nie gesehen. Bündiger und klarer als das alte Gesetz spricht das n?ue nicht im allgemeinen von „Buchhaltung", sondern von „Rechnen in Verbindung mit einfacher Buchführung." — Das alte Gesetz gestattet den nicht obligatorischen Unterricht nur „in einer fremden lebenden Sprache," das neue Gesetz erlaubt den Unterricht «in anderen lebenden Sprachen," d. h. in mehreren und nicht nur „fremden," sondern auch in inländischen. Man wird also, wenn dies die Erhalter der Bürgerschule für ihre Kinder nützlich finden, in derfelben künftig nicht nur französisch, englisch und italienisch, sondern auch böhmisch, magyarisch und serbisch lernen tönen, je nachdem dies für die künftigen Gewerbs- und Geschäftsmänner vortheilhaft erscheint. — Endlich gestattet das neue Gesetz auch den Unterricht im Clavier-und Violinspiel. Alles das aber hat gewiss nicht das Aussehen, als sollte damit das Niveau der allgemeinen Volksbildung herabgedrückt und die Schule verschlechtert werden. Nichtsdestoweniger bekämpfte die Ovpo« sition auch diesen Theil der Novell?, und ein sehr hervorragender Redner der Linken versicherte, es werde sich in Oesterreich kein Schulmann finden, der dieser Reform der Bürgerschule seine Zustimmung ertheilt. Nun aber besteht ein Verein »Bürgerschule", welchem die österreichischen Bürgerschullehrer angehören und dieser Verein erklärte in jüngster Zeit: „Unter den Bürger« schullehrern Oesterreichs herrscht einiges Erstaunen da« rüber, dass sich die deutsch'liberalen Abgeordneten des Schulausschusses sonderbarerweise so energisch gegen jenen Paragraphen (der Schulnovelle) ausgesprochen haben, welcher die Bürgerschule betrifft. Wir können darin nur politische Motive erblicken; anders Wäre dieses Verhalten unerklärlich." forschend nach allen Seiten, drehte das Innere des Tisches nach verschiedenen Richtungen — da endlich — er hatte den kleinen, glänzenden Knopf wiedergesehen. Es war keine Nugentäuschung gewesen. Zurück —- in einer Ecke erglänzte es hell, wie ein feiner, dünner Silberstreif. Schweißtropfen perlten auf Richards Stirn. In heftigster Erregnng presste er seinen Daumen fest auf den Knopf, umsonst. Vorsichtig versuchte er es, den glänzenden Gegenstand zur Seite zu schieben; ein fester Druck, und — in der That, die Feder gab nach — ein geheimes Fach sprang auf! (Fortsetzung fol^t.) Internationale elektrische Ausstellung in Wien 1883. Die Rotunde im Wiener Krater, deren Ndap. tierung für die Zwecke der internationalen elektrischen Ausstellung demnächst in Angriff genommen werden wird, ist feit dem Jahre 1873 mehrfach zu Ausstellungen — so auch für die nieoerösterreichische Gewerbe-Ausstellung 1880 — benutzt worden und hat stets ihre volle Verwendbarkeit zu derartigen Schaustellungen modernen Industriefleißes bewährt. Wie vortrefflich sie sich jedoch speciell für eine elektrotechnische Ausstellung eignet, dürfte selbst der Erbauer derselben schwerlich vorgeahni haben, als er den imposanten Innenraum schuf, dessen kreisförmige Anlage und sym-metrisch ausgetheilten Nebemäumlichkeiten einem jeden Aussteller für die von ihm exponierten Objecte einen ausgezeichneten, von allen Seiten leicht zugänglichen Platz sichern, und dcssen Riksendimensionen zugleich die aroßarligste Entfaltung des elektrischen Lichtes ge-sWUen. Außer dem Centralgebäude mit 12 900 Quadratmetern Vodenfläche stehen in den Ausstellungs-««n^ "^ vier Transepte mit 3750, drei Gallerien, fiümllch die Wch., N«ld. und Ostaallerie mit 0750 Zur Lage. Die „Wiener Abendpost" vom 10. d. M. schreibt: Die „Neue freie Presse" ist fo generös, den «Legisten der Wiener Abendpost" kostenfrei eine Belehrung über die Natur und den Charakter der Geschäftsordnung des Abgeordnetenhauses anzutragen. Leider sind wir nicht in der Lage, von diesem Anerbieten Gebrauch zu machen, da uns unsere hausbackene Lesart der bestehenden Gesetze und Vorschriften vollauf genügt und wir kein Bedürfnis empfinden, die fattsam bekannten Interpretations-Künste der „Neuen frrirn Presse" zu codieren. Wir können uns auch den weiteren Disput darüber, ob der Vorgang bei der De« legationswahl für Böhmen legal war, umso eher er-sparen, als unseres Wissens keiner der Abgeordneten der Linken, unter denen sich hervorragende Nechtsgelehrte und gründliche Kenner der parlamentarischen Normen befinden, gegen den erwähnten Vorgang Einsprache er» hoben hat. Will also die „Neue freie Presse" päpstlicher sein als der Papst, beziehungsweise linkischer als die Linke, so ist das ihre Sache; wir aber verspüren durchaus keine Lust, ihr auf das Gebiet der juristischen Haarspalterei zu folgen. Das „Fr emdenbla tt" widmet dem zehnten Jahrestage der wirtschaftlichen Katastrophe von 1873 eine längere Betrachtung, die mit folgenden Worten fchließt: „Sino auch auf den anderen Gebieten der Voltswirtschaft noch nicht alle Confequenzen der Katastrophe von 1873 ganz verwunden, und dürfte anch noch manches Jahr vergehen, ehe dieser erfreuliche Ab-schluss der Krisenära stattfinden wird, so können wir doch mit Beruhigung dem Nahen dieses Zeilpunktes entgegensehen, denn zwei unzweifelhafte Symptome dafür treten heute schon deutlich zutage, nämlich erstens die unleugbare Besserung des österreichischen Staatscredites und zweitens die allgemein gewordene Ueberzeugung der Bevölkerung, dass nur die Arbeit die Wunden vollständig heilen kann, welche die Ueberspeculation geschlagen hat, und dass ein wirklicher volkswirtschaftlicher Aufschwung nicht durch Spiel und Zufall, sondern nur durch Mühe und Ausdauer zu erzielen und zu behaupten ist." Auch heute wieder beschäftigt sich ein Theil der Blätter mit Rückblicken auf den abgelaufenen Sessionsabschnitt. Das „Vaterland" schreibt: „Es lässt sich nicht verkennen, dass die Rechte in den letzten Jahren gelernt hat; dass sie, gereifter und damit für den Moment resignierter, davon abgestanden ist, den zweiten Schritt vor dem ersten zu thun, Ideale zur sofortigen Verwirklichung bringen zu wollen, deren Realisierung erst nach ernsten und schweren, jahrelangen Arbeiten möglich sein wird: Arbeiten auch an der eigenen Vervollkommnung. Der nüchterne und kühle Realismus des Ministeriums Taasie ist der Rechten zur Dämpfung doctrinärer oder leidenschaftlicher Velleitäten recht nützlich gewesen. Es ist unverkennbar, dass eine gegenseitige Ausgleichung zwischen der Majorität und der Regierung sich allmählich vollzogen hat und weiter vollziehen wird. . . . Durch die kluge, maßvolle und geschickte Leitung ihrer Führer ist die Rechte allerdings durchaus keine „Mittelparlei" geworden, aber sie hat das Bedürfnis oder die Sehn- und zwei große Hofräume mit 6600 Quadratmetern, im ganzen demnach eine Vodenfläche von rund 30 000 Quadratmetern der elektrischen Ausstellung zur Verfügung. Zieht man einen Vergleich zwischen der Rotunde und den Nusstellungspalästen von Paris, London und München, so findet man. dass im Palais de l'In-dustrie zu Paris, welchem der Ruhm gebürt, die erste elektrische Ausstellung beherbergt zu haben, eine Boden-fläche von 29264 Quadratmeter in Verwendung kam, von denen nur 20 368 Quadratmeter im Rez de Chaussee, die übrigen 8896 Quadratmeter im ersten Stocke gelegen waren, während sich in der Wiener Rotunde das Gesammtareale von 30000 Quadratmetern in ein und demselben Niveau befindet. Der Münchner Glaspalast hatte, alles in allem, eine disponible Bodcnfläche von 10048 Quadratmetern — also nicht einmal so viel wie der Innenramn der Rotunde — und nngefähr ein ebenso großer Raum war auch im Crystal-Palace zu London der elektrotechnischen Ausstellung gewidmet. Es sind jedoch nicht die Flächen-dimensions allein, sondern noch viel mehr die Höhendimensionen des Innenraumes der Rotunde, welche der elektrischen Beleuchtung gestatten werden, sich voll und ganz zu entfalten; denn 24 Meter über dem Parterre der Rotunde schwebt die erste, in der Höhe von 48 Metern die zweite und in der Höhe von 66 Metern die dritte, die sogenannte Laternengallerie, uud diese Gallerten sind es, welche die willkommeue Gelegenheit zur Anbringung ganzer Kränze von wirkungsvollen Lichtern bieten. Das Ganze bildet einen geschlossenen Raum von rund 400000 Cubikmetern, wie wohl gegenwärtig kein zweiter auf dem Continente für die Erprobung aller Systeme elektrischer Bogenlichtbeleuchtung zur Verfügung stehen dürfte. Die Vertheilung des elektrischen Lichtes in diesem Raume wird vorläufig folgendermaßen geplant: In sucht der mit tausend Nöthen des Augenblickes ringenden und mit schwerer Verantwortlichkeit belasteten praktischen Staatsmänner nach einer solchen beseitigt. Es ist glänzend bewiesen, dass wir eine im Kampse und in den Entsagungen der parlamentarischen Cam< pagne wohlgeschulte und für die allmähliche Erreichung idealer Ziele eben deswegen wohlgeeignete Rechte besitzen. Will oder kann man dieses wertvolle Resultat nicht als ein bewusstes und gewolltes Erziehungspro« dnct des Ministerpräsidenten anerkennen, so muss der Dank dafür an eine höhere Adresse geleitet werden, und er gebürt dann dem Monarchen, der für die geschichtlich gegebene Lage den geeigneten Mann zu ^" stimmen wusste. ... Die Rechte hat nach jeder Rlch" tung die Beweise ihrer Entsagungsfähigkeit gegeben, nicht weil sie sich selbst, die Ausgangs- und die End' punkte ihrer Existenz aufgeben, sondern weil sie d»e letzteren umso sicherer erreichen wollte. Nach dem bisherigen gemeinsamen Exercitium und unter Äel' behaltung der bisherigen nüchternen und klugen Taktll werden Regierung und Majorität in fernerer Zukunft alles erreichen können, was für Oesterreichs und seiner Völker Wohl erstrebenswert ist." Das „Prager Abendblatt" schreibt über den abgelaufenen Sessionsabschnitt des Abgeordneten' Hauses: „Ein Rückblick auf den abgelaufenen Sessions^ abschnitt zeigt, dass derselbe, obwohl zeitlich einer der kürzesten der laufenden Reichsrathsperiode, sachl'ch einer der productivsten war, den wir überhaupt sell dem Bestände der verfassungsmäßigen Institutionen auszuweisen haben. Insbesondere in wirtschaftlicher Richtung war die Leistung des Abgeordnetenhauses w der eben beendeten Campagne eine ebenso fruchtbare als mannigfaltige. Allerdings konnte nicht alles er" ledigt werden, was von Seite der Negierung in dieser Beziehung eingebracht worden war, uud es ist gew>i» bedauerlich, dass die Steuerreform-Vorlagen nicht min" bestens vom Ausschusse fertiggestellt wurden; trotzdem ist die Zahl der eigentlichen Restanzen keine besonder» namhafte." Parlamentarisches. Wien. 10. Mai. Im Herren Haufe tagte heute nachmittags unter Vorfitz des Obmannes Freiherrn v. Fluck dlt Grundstkuercalaster>Comlnission, um die vom Abgeord" netenhause angenommenen Regierungsvorlagen übe/ die Evidenzhaltung des Grundsteuercatasters uud d»e Regelung der Activitätsbezüge der betreffenden "^ amten in Berathung zu ziehen. Die Commission el" theilte den beiden Vorlagen ihre Zustimmung. Ueber" morgen vormittags 11 Uhr wird die juridische Cow' mission und um 12 Uhr mittags die volkswirtscha!^ liche Commission zusammentreten. Auf der Tagesor^ nung der juridische» Commission stehen die vom ^ geordnetenhause angenommenen Regierungsvorlagen» betreffend die weitere Einstellung der Wirksamkeit der Geschwurnengerichte in Caltaro, dann betreffend t>' Abänderung des § 14 der Gerichtsordnung für D<" matien und Istrien, endlich betreffend die Verwendbar keit des dalmatinischen Landesanlehens zu pupillarsiche" Anlagen. Auf der Tagesordnung der volkswirtscha" der Höhe der Laternengallerie soll eine Bogenl^ lampe von 20000 Normalkerzen-Stärke ihren 2lV' kegel nach abwärts senden; an der oberen kleiner Gallerte soll eine Lichtkranz von 28 Bogenlichtlampe"' jede zu 2- bis 3000 Kerzen, an der unteren glötzere Gallerie ein solcher von 112 Bogenlichtlampen, 1^ zu circa 1000 Kerzen angebracht, und außerdem ^ noch 36 Bogenlichter zu 500 Kerzen auf den' ^g terre der Rotunde vertheilt werden; in jedem der Bogen der Halbgallerie, welche die Rotunde umM^ wie auch in der Halbgallerie selbst werden.^e lichllampen von 800 Kerzen, im ganzen also 56 jol« Lichter hängen, so dass man das Lichtmeer, lvel^ an jedem Abende die weiten Räume der Rotunde au durchfluten wird, auf rund 265000 Kerzen bereyn kann. In den Transepten, Gallerien und H^n l"h< neben dem Bogenlichte das feinere, vornehmere Vl" licht zu vielen Tausenden seine nicht minder «"V"^ — für Haus- und Zimmerbeleuchtung ja sogar wichtigere — und glänzende Rolle fpielen. Fuge" ' . noch hinzu, dass für die Beleuchtung der Neben- " ^ Außenrä'ume, der Zufahrteu und Alleen :c. nocy -Vogenlichtlampen, jede von circa 1000 Kerzen, zu . böte stehen, und dass von der Me der Laterne des Hauptportales allabendlich mehrere amer,ian' Reflectoren. jeder von 10000 Kerzen Stärke, enlse^ Objecte, wie z. B. den Stefansthurm. die Karlsklrcyr ,^ beleuchten werden, so kann man die Summe "r ^ der elektrischen Ausstellung an jedem Abende erzeu« und verwendeten Lichtes auf rund 600000 "e^ veranschlagen, — eine Summe, welche die "" ^ lichem Ausweise auf allen Straßen und P^AN "" ^, und seiner zehn Bezirke durch die Gasbeleuchtung , zielte Lichtentfaltung von 120000 Kerzen um das s fache übertrifft. Laibacher Zeitung Nr. 108 925 12. Mai 1883. llchen Commission steht das Uebereintommen mit der Schweiz, betreffend die Verhinderung der Ausbreitung Von Thierseuchen durch den Viehverkehr. Beide Häuser des ungarischen Reichstages arbeiten jetzt mit großer Raschheit, um vor Pfingsten Mindestens die dringlichsten der noch in der Schwebe befindlichen Angelegenheiten der Erledigung zuzuführen. Morgen tritt das Oberhaus wieder zusammen, um die Steuermanipulations'Novelle in Verhandlung zu ziehen. Das Abgeordnetenhaus wies gestern ein Much in Angelegenheit der Repatriierung der Csangö< Magyaren dem Petitionsausschusse zu. Inzwischen ist festem eine weitere Abtheilung von Csangös in Detta "getroffen, von wo sie heute nach Pancsova weiterbefördert wird, in dessen Umgebung bekanntlich die Emigranten aus der Bukowina angesiedelt werden. Vom Ausland. In der italienischen Abgeordneten» Kammer gab es diesertage eine Interpellations-Debatte über die innere Politik, das heißt über die ben Radicalen missfällige Strenge, womit Regierung und Gerichte gegen die irredentistischen Demonstrationen ^geschritten sind. Der Ministerpräsident Deftretis ^klärte, dass die Regierung nicht mehr und nicht weniger als ihre Pflicht gethan habe und vorkommenden Falles wieder thun werde. Sie könne und werde "le Beleidigung einer freundnachbarlichen Macht nicht ungeahndet lassen und wisse sich darin in Uebereinstimmung mit der öffentlichen Meinung. Von einer Handvoll Abenteurer und Phantasten, für welche überdies °as chauvinistische Irredentistenthum vielfach nur der Deckmantel für anlimonarchische Wühlereien sei, werde Ue sich das Heft nicht aus der Hand winden lassen. ^>e radicale Opposition war von dieser Abweisung w betroffen, dass sie nicht einmal Muße fand, gleich ^n üblichen motivierten Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung zu stellen. Perfelbe wurde erst später 9estM und gelangte zur Abstimmung. Der Sieg der Legierung war sicher. Der französische Marineminister hat der «annner'Commisswn, welcher die Creditforderung für "le Expedition nach Tonkin zur Vorberalhung überwiesen wurde, recht unumwundene Aufschlüsse über die Ziele der Expedition gegeben. Frankreich will das Protectory über Tonkin oder eigentlich über ganz "nam, und wenn der Beherrscher desselben. Tüdüc, '"Hl willig ist, so braucht es Gewalt, ob die Chinesen uun eine gute oder böse Miene dazu machen. Die auch vom Minister in Betracht gezogene eventuelle ^'«Mischung Chinas, dessen Kaiser noch vor zehn fahren unbestritten der Lehensherr von Nnam war, ^allerdings höher in Anschlag zu bringen, als die Widerstandskraft Anams selber, obschon dieses eine ^evölkerung von circa 21 Millionen hat. 15 Mil-l'onen davon entfallen auf Tonkin, dessen von den ^anzosen besetzte Hauptstadt Hanoi 120 000 Ein-Mncr zählt. Auf diese Hauptstadt wurde, wie der Wnister mittheilte, schon am 20. März von 4000 ^nannten oder Chinesen ein Angriff gemacht, jedoch "geschlagen. Die französische Regierung ist auf einen "euen Angriff gefasst, jedoch, wie sie glaubt, auch fugend vorbereitet. Indessen ist in militärischen Aligen auch China nicht zurückgeblieben: die chinesische ^'vlte zählt, nach Planchuts Berichte in der „Revue 2 l beux Mondes", an europäischen Kriegsschiffen ^schwere Panzerschiffe, 1 Monitor. 2 Fregatten. ... Korvetten, 30 Kanonenboote nebst einer Reihe , Querer Fahrzeuge. Die Kanonenboote wurden in den yMn Jahren in England gebaut. Auch die chinesische ^."ee ist nicht zu verachten. Der Landsturm, 30 000 s/2 50 000 Mann. den jede der 18 Provinzen Chinas ^l' ist allerdings nur Miliz schlottrigen Herzens «.. schlottriger Hallung, aber es bleibt immerhin ein ?.'ahrliches Unternehmen, mit einer Macht anzubinden, h.^00 Mliionen Seelen zählt, über große Mittel Klugen lgn^ wenn sie Muth und Einsicht hat, wäh. ^? Frankreich drei Monate brauchen würde, um izMenverstärkungen auf den Kriegsschauplatz zu "Ngen. H Aus London wird der „Köln. Ztg." geschrieben: w> weht augenblicklich kein günstiger Wind für das ^Merium. Die Pfingstferien sind vor der Thür, i^ Uoch ist leine der in der Thronrede aufgezählten h segeln so weit gefördert, dass ihre Gesehwerdung HMcheinlich ist. Das Schicksal der wichtigsten dieser sy "kegeln, die Londoner Stadtordnungkvorlage, scheint tzA schon gerichtet zu sein, denn sie soll der nächsten H 'U°n aufgespart bleiben. Die Durchdringung des der m^"' und des Strafrechtsgesetzes, welche sich in das.'i « "blung der großen Ausschüss- befinden, können E >"l lemen Ersatz leisten. Sind daher die positiven d^""6enschaften ^s Cabinets gering, so heben sich areN Niederlagen der vergangenen Woche um so da» n- ?b' Ueber die erste dieser Niederlagen konnte Niem^ '"" sich leicht hinwegsetzen, denn es hatte sache ""s der Bradlaugh-Frage eine Vertrauens-V^eu^tn^' die zweite Niederlage aber war in ihrer eutfer,,» "6 "'^ ^"^ """ "nem Mißtrauensvotum ' "". — In der Unterhaussitzuug vom 7. d. M. wurde die Regierung betreffe der Einbringung der Londoner Municipal-Vill interpelliert. Glad» stone sagte, er könne seine Antwort nicht auf die Municipal-Bill beschränken. Der geringe Fortschritt in der Berathung der Geldbewilligungen mache es erforderlich, nach Pfingsten mindestens drei Nächte der Woche derselben einzuräumen. Es ist ihm unter diesen Umständen unmöglich, bezüglich der Regierungsvorlagen eine Erklärung abzugeben. Bald nach Pfingsten werde jedoch eine Bill eingebracht werden, um die schottischen Vorlagen der schnelleren Erledigung zuzuführen. Den Vorschlag Sir Stafford Northcotes wegen der Bestimmung eines Abends zur Discussion der süd« afrikanischen Angelegenheiten werde er tauin annehmen können. Wie die „Moskauer Zeitung" erfährt, hat die unter dem Vorsitze des Ministergehilfen N'kolajew stehende Commission folgende Steuererlässe und Amne« stie'Actc für die Krönung entworfen: Verringerung der Kopfsteuer um 16 Millionen Rubel; Erlaffung aller Krön-Nachrechnungen, welche den Beamten gemacht werden, wenn sie 600 Rubel pro Perfon nicht übersteigen; Erlass der Strafzahlungen für Um-gehung der Stempelgebür und Terminverfäumnis bei Auslandspässen; ferner: Befreiung aller in gericht« licher Untersuchung stehenden Personen, wenn auf ihre Vergehungen nicht mit Rechtsverluft verbundene Strafe steht, endlich eine Reihe von Erleichterungen für bereits verurtheilte Verbrecher in Bezug auf ihre Strafen. Tagesneuigkeiten. — (Hofnachricht.) Ihre königlichen Hoheiten der Kronprinz und die Kronprinzessin von Dänemark besichtigten am 8. d. M. vormittag» in Wien die Möbel-Industrie-Ausstellung in der Gartenbau-Gesellschaft und die historische Bronze.Ausstellung im österreichischen Mu« seum und machten dann eine Fahrt über die Ringstraße. Im Laufe des Nachmittags unternahmen Ihre kün. Ho« heiten eine Spazierfahrt in den Prater und wohnten abends der Vorstellung im Ofterntheater bei, — (Dankadressen.) Wie wir bereits mit» theilten, sind Sr. Excellenz dem Herrn Ministerpräsidenten Grafen Taaffe anlässlich des Zustandekommens der Bahnlinie Hansdorf-ZiegeuhalS aus Goldenstem. Lindewiese u, s. w. Dankes Telegramme zugekommen. Nachträglich haben sich diese Kundgebungen des DankeS aus Schlesien vermehrt. So kam ein Telegramm der Stadtgemeinde in Freiwaldau an den Herrn Minister-Präsidenten, worin hervorgehoben wird, dass durch den betreffenden „wohlwollenden RegierungSact die Wohlthat der Einbeziehung des nordwestlichen Schlesiens in das allgemeine Verkehrsnetz um ein Jahr näher gerückt wnrde"; ferner ein Telegramm der gleichen Gemeinde« Vertretung an Se, Excellenz den Herrn Handelsminister, in welchem es heißt: „Der gerechten Würdigung seiner Landesinteressen durch Ew. Excellenz verdankt das nordwestliche Schlesien in erster Linie den so lange erstreb« ten Anschluss in das Bahnneh der Monarchie. Die Bevölkerung des Vielathales segnet Ew. Excellenz für diesen wohlwollenden NegierungSact." Die Gemeinde Golden» stein hat zugleich mit dem Dl,nkes«Telearamme an den Herrn Ministerpräsidenten auch ein solches an den Herrn Handelsminister gerichtet. — (Historische Ausstellung der Stadt Wien.) Die Anmeldungen zur historischen Ausstellung nehmen andauernd einen sehr erfreulichen Fortgang. Das k. k. Oberstkämmereramt überlasst der Gemeinde außer den bereits erwähnten Verzeichnissen über Gegenstände aus der Ambraser Sammlung und dem Hof. Waffemnuseum auch die in dem k. k. Münz. und Autilen« cabinet vorhandenen Gedenkmedaillen und aus dem Belvedere das Bildnis des Herzogs Karl von Loth« ringen und daß Bild dcs Leander Nuß: Sturm der Türken auf die Löwelbastei. S?. Majestät der König von Sachsen stellt nebst den schon bekannten, sehr inter« essanten Objecten ein vor Wien erbeutetes türkisches gelt zur Verfügung. Se. Durchlaucht Fürst Nikolaus Esterhäzy überlässt der Gemeinde Gemälde des Königs Johann III. Sobiesli; des Palatins Fürsten Paul Esterhäzy. des Bischofs Grafen Esterhäzy und des Grafen Emerich Tököly; eine ungarische und eine tür« kische Fahne; ein türkisches Zelt; ein Atlaslleib und einen Rosenkranz aus grünen Achatlugeln, die Eigenthum deS Königs Sobieski von Polen waren und cmS seinem Aufenthalte vor Wien herrühren; eine halbe türkische Pferdedecke, mit Halbedelsteinen besetzt; Arm« schilde; Pallestern; Pfeiltafchen; türkische Messer und Dolch?, sämmtlich vor Wien erbeutet. Ferner haben angemeldet: Gräfin Angelica Keglevich ein türkische Zelt und die Copie eines kleineren türkischen geltes; das Stift Herzogenburg ein Schlachtengemä'lde von Altomonte; Geyza Freiherr von Apor einen Säbel des Kara Mustapha und Obcrlleutenant Dolleschel ein in Farben ausgeführtes Tableau der Schutz« und Angriffs-Waffen, die von den polnischen HilfsVölkern vor Wien getragen wnrden, — (Fortschritte der Chemie.) Die Krakauer Professoren Sigmund Wroblewski und Karl Olscewsti > haben, wie Henry de Parville in der „wissenschaftlichen, Rundschau" des «Journal des Dibats" erzählt, in aller« neuester geit gelungene Versuche über die Flüssigmachung von Sauerstoff. Stickstoff und Kohlensäure gemacht, welche sie in einem der französischen Akademie der Wissenschaften zugekommenen Berichte folgendermaßen beschreiben: „Die schönen Arbeiten der Herren Cailletet und Pictet über die Flüssigmachung von Gasen ließen hoffen, dass man eines Tages auch den Sauerstoff in vollständig flüssigem Zustande sehen würde. Es war dafür nur eine genügend niedrige Temperatur erforderlich. Nun hat vor einem Jahre Herr Cailletet gezeigt, dass flüssiges Aethyleu unter einfachem Luftdrucke bei 150 Grad Kälte verdampft. Infolge dessen haben wir einen nem'n Apparat construiert, in welchem das Aethylrn unter dem Drucke von mehreren hundert Atmosphären in luftleerem Raume verdampfen kann, Die Kälte, welche durch das Aufkochen der comprimierten Flüssigkeit entsteht, ist so groß. das Schwefelkohlenstoff und Alkohol gefrieren. Sauerstoss und alle versuchten Gase flüssig werden. Der auf diese Weise erreichte Kältegrad war 136. Bei 102 bis 103 Grad Kälte erreicht der Sauerstoff die Ueber-gangsstufe vom gasförmigen in den flüssigen Zustand. Bei einem noch höheren Kältegrade wird er flüssig, wenn der Druck ein entsprechend großer ist. Bei 131 Grad Kälte genügten 26. bei 133.4 24. bei 135.8 22,5 Atmosphären. Die Tcmperaturgrade wurden mit einem Wasserstoff.Thermometer bestimmt. Der flüssige Sauerstoff ist farblos, durchsichtig und sehr beweglich. Der Schwefelkohlenstoff gefriert bei 116 Grad Celsius unter Null und schmilzt wieder bei 110 Grad unter Null. Der Alkohol wird fettig wie Oel bei 119 Grad, fest bei 130.5 Grad und sieht dann einem weihen Körper gleich." Vor kurzem erhielt der Akademiker Detray in Paris ein neues Telegramm von den beiden Krakauer Gelehrten des Inhaltes, dass auch Stickstoff und Kohlensäure in flüssigen gustand verseht worden seien. „Man kann also — schließt Herr de Parville — Sauer« stoff. Stickstoff:c. in flüssigem Zustande wenigstens sehsn. Man könnte sie auch berühren. würde sich aber dabei die Finger wie an glühendem Eisen verbrennen, denn die Kälte zerstört die Haut ebenso wie die Hitze. Die Experimente der Herren Wroblewski und Olscewski sind wichtig für die Wissenschaft. Die Materie unterliegt, wie man sieht, allgemeinen Gesetzen; die bisher sür un« wandelbar gehaltenen Gafe können in flüssigen Zustand versetzt werden, und vielleicht gelingt es bald, sie auch in festem Zustande zu zeigen." — (Auswanderung.) Wie der „Tiroler Bote" mittheilt, bereitet sich in der Valsugana eine Auswanderung nach Bosnien vor. Es haben sich über 100 Personen zu dem Schritte entschlossen, wenn die Nachrichten vorausgegangener Emigranten günstig lauten. — (Eine Partie Schach mit lebenden Figuren) wurde am letzten Sonntag zu einem Wohl« thä'tigkeitszwecke in Heuglus Circus in London gespielt. Der Prinz und die Prinzessin von Wales mit ihren Kindern, der Herzog von Teck, der Herzog von Buccleuch uud viele andere Mitglieder der höchsten Aristokratie wohnten der Vorstellung bei. die als eine sehr gelungene bezeichnet werden muss. Die Costume im Stile des vierzehnten Jahrhunderts, wobei die „Bauern" durch anmuthige Pagen, die „Läufer" durch Hofdamen ersetzt Waren, zeichneten sich sowohl durch ihren Reichthum als auch durch glückliche Farbenzusammenstellung aus. und bot das Ganze einen prachtvollen Anblick. Cs wurden zwei Partien gespielt, von denen die eine von Herrn Hirschfeldt, die andere von Herrn Hoffer dirigiert wurde. Die Vorstellung wurde Montags wiederholt. Die Dar« steller gehören insgesammt der königlichen Leibgarde an und wurdeu vom Obersten Stirling für diese Vorstellung einexerciert. — (Altbritifche Gräber.) Beim Baue der Befestigungsanlagen des neuen Forts in Berstal bei Rochester, wobei täglich 1000 Sträflinge beschäftigt sind. stieß man auf einen alten Begräbnisplah der Ureinwohner Britanniens, Im Innern eines aufgedeckten „Cromlechs" fand man sechs Skelette in sitzender Stellung nebst einigen Trinkgesähen und Bronzewaffen. — (Eine aus Papier gebaute Jacht) ist das neueste auf dem Gebiete der amerikanischen Schiffsbaukunst. Locales. — (Das Leichenbegängnis) des am 8. d. hier verstorbenen hochwohlgebornen Herrn Anton Frei« Herrn von Code ll i - Fahn enfe ld hat gestern früh halb 9 Uhr vom Sterbehause auf dem Auerspergplatze aus in solenner Weise stattgefunden. Unter den fchr zahlreich erschienenen Leidtragenden befanden sich der Herr k, k. Landespräsident Wintler sammt Frau Gemahlin und Fräulein Tochter, der Herr Landeshaupt« mann Graf Thurn an der Spitze der Laudesausschuss« Mitglieder, Herr Karl Freiherr von Wurzbach. Herr Oberst Fux, der hochw Herr Domproftst Sup au. der hochw. Herr Canonicus Dompfarrer Urbas, der hochw. Herr Canonicus vo» Pre merstei n, zahlreiche Herren Staats- und Landesbeamte, Herr Handelskammerpräsi« dent Kusch ar, Vertreter der Gemeinde u. s. w. u. s. w. Den Leichenzug eröffnete der Veteranen.Verein. der unter dem Commando des Herrn Mihaliö in ansehnlicher Stärke und mit umflorter Fahne ausgerückt war. Den Lttibachcr Zeitnug Nr. 108 926 12. Mai 1883. Conduct, in welchem sich auch die WW CC. ??. Fran» ciscaner befanden, führte unter zahlreicher Assistenz der hochw Herr Canon icus Dr. von Pauker. Unmittelbar vor dem Wagen mit der hochw Geistlichkeit fchritt die Dienerschaft der Landschaft und des hiesigen Adels. Dem mit Blumen» ulld Lorbeerkränzen reichgefchmiickten Leichen» wagen voran und zur Seite schritten die Diener der Leichenbestattungsanstalt des Herrn Doberlet, gleichfalls Kränze und Windlichter tragend, an welch' letzteren sich die Wavvenschilde der freiherrlich Codelli'schen Familie befanden. Dem Sarge folgte der Bruder des Verbli» chenen. Herr Karl Freiherr von Codelli.Fahucn-feld, k, t. Kreisgerichtöpräsident a. D., und die Damen und Herren der Verwandtschaft sowie die übrigen hier anwesenden Damen und Herren des krainifchen Adels. Eine lange Neihe bildete anch die Dienerschaft der Familie, die ihrem mwergesslichen Dienstherrn tiePlatze statt, Die renommierte Gesellschaft, die hier bereits von ihrem früheren Aufenthalte in bestem Andenken steht, zählt Künstler ersten Ranges und ist im Besitze von 40 Pferden der edelsten Rassen sowie einer eigenen braven Musikkapelle, Der Perfonalstand der Gesellschaft ist folgender: Herr Theodor Sidoli, Director, leitet die Oberregie über Pantomimen und führt sämmtliche von ihm in der hohen Schule und in Freiheit dressierten Pferde vor; die Herren Iofef Glöser, Andreas Casanova und Salamon Pietro, Se-cretäre der Gesellschaft. Damen: Frau Emilie Sidoli. Directrice und für die hohe Schule; Frl. Medea Sidoli, jugendliche Pcnforce», Grotesque- und Schulreiterin; Frl. Julie Tardini, Voltigeuriu, Tänzerin, für Manöver und Pantomimen; Miss Ella, Parforce- und Grotesque-Reiterin; Frau Anna Casanova, Frau I Humpfreis und Frau Malvine Ferroni für Manöver, Solotänze und für Pantomimen. Herren: Jean Gantier, Schul-reiter und Pferdebressierer, Vorführer von in Freiheit dressierten Pferden, und zwar 7 Hengsten auf einmal, 4 Hengsten auf einmal, fo auch einzelner Pferde in Frei. heit u. f. w.; der jugendliche Cäsar Sidoli, Parforce-und Grotesque-Neiter und Saltomortalist ohne Sattel, Scenenreiter und Schulreiter mehrerer Pferde; Franzini Sidoli. der kleinste Reiter Europas auf ungefattel-tem Pferde, dreht Pirouetten und Saltomortales und fpringt über 3 Meter breite Leinwand; Stefan Masloff, Parforce- und Grotesque-Reiter, Scenenreiter; Mister Cooc, Iockeyreiter (Specialität); Theodor Hanausek, Parforce- und Grotesque-Neiter, Sccnenreiter; Jakob Tardini. Scenenreiter. Vorführer von Freiheitspferden; Riza Panaite. Voltigeur stehend zu Pferde und Gymnastiker; N. Kosmicki, Clown in der Maske des dummen August; Mister Etkar und Adele. Luftgymnastiler; Felici Ferroni. außerordentlicher Salon^Grotesque»Tänzer auf dem gespannten Seile, — und feiner beiden Söhne Alfred und Ervin Ferroni vorzügliche Leistungen auf dem flie. genden Trapez, hier noch nicht gesehen; Franz Wlaschel, Stallmeister für Manöver; der junge Carluccio Volta, Equilibristiler; Gymnastiker: Gebrüder Hanausek, Riza Panaite und die eminente Leistung am Trapez von der kleinen 5jährigen Elise Volta; acht Clowns der Gesellschaft: Franz. Edmund. Josef. Theodor. Giu-feftpe, Carluccio, Hermandes und Iaques. Die beiden Riesen-Elephanten Adele und Elvira, auf da3 vorzüglichste dressiert, werden vorgefühlt von Mister Humpfreis. Die Pferde der Gesellschaft sind ful« gende: Stradella. engl. Vollblutstute; Sultan, circassischer Hengst, Prachtexemplar; Zephyr, arab. Nasse; Roudel. engl. Nasse aus dem k. k, Nadauher Gestüte; Mustapha, arab. Rasse; Lady. engl, Stute; Mazeppa. Ella, Ali. Aligy, Springpferde; Emir, Oscar, Brillant. Pluto, vorgeführt auf einmal zu vier; desgleichen Suliman, Csardas, Figaro, Bibi, Lord, Castor und Adolf, auf ein« mal vorgeführt zu sieben. Pengl, Hansi, schottische Ponies, in Freiheit; Pepita, Pony, in Freiheit; Sultan, auserwählt durch seine Dressur für die Pantomime „Ma-zeppa", sowie 16 der schönsten Pferde für Pantomimen. An großen Pantomimen führt Herr Sidoli vor: Aschenbrödel, Carneval auf oem Eise, Robert der Teufel. Napoleon I. in Egypten. Mazeppa, Marco Pozcni. Fra Dia^ volo. Ninaldo Ninaldini. Gasftarino, ein Fürst in Abes, si'nen, Dun Quixote de la Maucha. die Hirschjagd, die Falschmünzer. Rübezahl der Berggeist, Kinderraub, Car« nrval in Venedig, die Zaulierflöte, die Einnahme von Ku'chantine. Ioku, Bär und Schildwache, ,« >,^r^e'"«'ndewahl.) Bei der am 5. d.M. M Y'5 NltSgememdt Iarz. U^rl Krainburg. Vorgenom- menen neuen Gemeindewahl sind der Grundbesitzer An« drea» Fröhlich aus Oberzarz zum Gemeindevorsteher, bann die Grundbesitzer Martin Iemc ans Davka, Franz Weber aus Zalilog, Franz Kejzar aus Unterdaine und Lorenz Kobler aus Unterzarz zu Gemeinderäthen ge» wählt worden._____________________________ Das historische Gedenkblatt Habsburger in Arcnn, da« der Gefertigte anlässlich der 600jährigen Landes-Iubelfeier w zwei Ausgaben — in deutscher und sloveni-scher Sprache — herausgibt und welches in Tabellen« form die jeweilige Anwesenheit der Mitglieder des er> lauchten Kaiserhaufes veranfchanlichen wird, findet, wie wohl vorauszusehen war, eine allgemeine freudige Theilnahme in Stadt und Land, und es werden Vormerkungen für dieses die schönste Zimmerzirrde in jedem patriotischen Hause bildende Erinnerungsblatt auch weiters entgegengenommen. — Der Subscriptiouspreis per Blatt beträgt 1 st ü W. Laibach. Coliseum 84. II, 46, Neueste past Original-Telegramm der „Laib. Zeitung' Rom, 11. Mai. In der Kammer interpellierte Nicotera über die äußere Politik und frug, ob De-pretis noch an dem Programme der Linken festhalte. Depretis vertheidigte die äußere Politik; er bleibe den Glundfätzeu treu. für oder gegen welche sich Par> teien bilden müssen. Nicotera war von der Antwort unbefriedigt und beantragte ein M,sstrauensvotum. Morgen Berathung. _____ Wien, 11. Mai. (Pol. Corr.) Der Präsident des Abgeordnetenhauses, Se. Exc. Herr Dr. Smolka, wurde gestern vormittags um 10 Uhr von Sr. Majestät dem Kaiser empfangen. Se. Majestät bereitete dem Abgeordnetenhaus - Präsidenten die freundlichste Aufnahme, dankte ihm für die große, mit der Lritung der Verhandlungen des Abgeordnetenhauses verbundene Mühewaltung und gab zugleich dcr Befriedigung Ausdruck, dass fo zahlreiche und wichtige Gesetzesarbeiten in einer verhältnismäßig fo kurzen Zeit der Erledigung zugeführt wurden. Lemberg, 11. Mai. (Berichtigung.) Das gegen die angeklagten Socialisten gefällte Urtheil lautet betreffs zehn auf strenge, betreffs der übrigen vierzehn Angeklagten auf gewöhnliche Arreststrafe. Rom, 10. Mai, abends. Die katholischen Nläiter dementieren die Nachricht, dass Cardinal Mc. Clotzley in einer Unterredung mit Sullivan die Resolutionen der Convention von Philadelphia gebilligt hätte. — Der Papst wird morgen den aä uuliienäuni verdum pontiüciu berufenen Erzbischof von Cashel empfnngcl!. London, 11. Mai. Die „Times" befürworten ebenfalls lebhaft das Project eines neuen Suczcanales und bemerken, Lesfeps besitze kein Monopol. Dublin, 10. Mai. Der wegen Theilnahme an dem Mordversuche gegen den Geschwornen Field An-geklagte Mulett wurde schuldig befunden und zu lebenslänglicher Zwangsarbeit verurtheilt. Newport, 10. Mai. Die gestrige Feuerskrunst fand nicht in der Standard-Oelfatnik, sondern in der Oelfabrik der „National Storage - Company" statt. Sechs Personen sind hiebei ums Üeben gekommen. Kandel und volkswirtschaftliches. Südbahu. Die (32) ordentliche Generalversammlung der Südbahngcscllschast wurde am 10. d. M. unter Vorsih des Ver» waltungsraths-Präsidenten Franz Freiherr» von Hopfen abgo halten. Die Hauptziffern des Rechnungsabschlusses für das Jahr 1882, wonach der Betriebsübcrschuss 2 269 895 st. 23 kr. be« trägt, sind bereits in der „Wiener Zeitung" vom 9. d. M. mitgetheilt. Die Gesammtsumme des in dem gesellschaftlichen Unter» nehmen investierten Capitales erreichte am 31. Dezember 1882 die buhe von 622.3?! Mill. Gulden, Das realisierte Capital betrug in Acticn und Obligationen 608.184 Mill. Gulden, Für das Jahr 1883 sind für Bauten und Herstellungen sowie für Anschaffungen von Vetriebsmaterial 2 640 000 fl.' präliminicrt, welche aus den Reserven und sonstigen Betriebssaldi gedeckt werden können, Nachdem die Frage der Trennung des italieni» scheu Netzes gelöst ist, wird dc,»»ächst der Umtausch der in Circulation befindlichen Interimsscheine gegen definitive Actien der Gesellschaft erfolgen. Der Bericht constatiert, dass Dank den Differentialzöllen, welche die Regierungen gewährten, wie den Tarifmaßnahmen, welche die Sndbalm im Laufe des Jahres 1882 zur Durchführung brachte, der österreichisch»ungarische Scchafcnverkehr sich nicht unwesentlich belebt u»d auch Trieft sowohl in der Frachtcn dem Namen Rndolf Ruß das Alter anstatt 25 Jahre -" 25 Tage zu stehen, Lottoziehung vom 9. Mai: Brunn: N 59 37 52 65. Meteorologische Beobachtungen in Laibach^. - rß «ZZ «ß « " ^ KZß 6 "H ßA Z5 3 3.3 W ____ « s.5ß Z « __________Z" ^. 7U.Mg. 733.41' <-12.2 SW. schwach helles ^T^ II. 2 „ N. 734.32 ^-18.2 SW. schwach fast heiter «V' „l 9 .. Ab. 735.44 ! ^. 9.8 NW, schwach heiter , "'" Vormittags vorüberziehende Rcgenwollen, geringer Rege"' schwüle Luft; nach 8 Uhr Aufheiterung, schöner Nachmittag, llaic, sternenhelle Nacht; Sinken der Temperatur. Das Tage«" mittel der Warme -s- 13,4°, um 0,3« über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: P. v. Nadlcs. ^. M Ireifran Antonie Vodelli-Tchmidburg, ^ ^ tiefgerührt von den unzähligen Beweisen der herz- W W lichsten Theilnahme, welche ihr von allen Seiten M ^ über den bitteren Verlust ihres unvergesslichcn, M W heißgeliebten Gatten zukommen, außerstande, diese M ^ Beweise persönlich und einzeln zu erwidern, benüht M « nothgedrungen die öffentliche Presse, um die Erllä« >> M rung abzugeben, dass sie nicht entsprechende Worte M ^ findet, um ihren tiefgefühlten, wärmsten Dank im M ^ eigenen und der Verwandten und Verschwägerten M W Namen für obige Beweise gebürend abzustatten. W Maßstab 1: 75,000. Preis per Blatt 50 kr., in Tuschens""" auf Leinwand gespannt 80 kr. Jg. u. tl.lemmayr H Fell. Kambergz KuMamllM in Aaibcxch. Eingesendet. ! Anerkennungsschreiben! , !! Jür Kopf- und Magenleidende» Herrn Apotheker Trnl6czy in Laivach, RathhauZplatz . Mit Freuden gebe ich Ihnen bekannt, dass '^r ^.. B l utrci n igungspillen. das Schächtelchen » ^ zH nn gemein gut gethan haben. — Die H i he > z im ganzen Körper hatte, dann der starke KoPf! ^ '«, ^ ^. so auch die zeitweisen Fi ebe ranfä ll e, die alle von ^^ stopsung und Magenkatarrh herrührten, stno, ^ sei Dank. nach Gebrauch Ihrer V Iu t rein ia u ng s p' , ^ alle geschwunden, so dass die Leute bereits sagen. da>^ "" n s viel besser aussehe. — Indem ich Ihnen nochmals o e,^.^ danke, so bitte ich noch um eine Rolle, a 1 fl- ^ "' vorzüglich wirkenden A lu trc ini gung sPi I len. Mit Vruß Ihre ergebenste . ^.^el, 5127N 3—2 Lucia Slivc Ill »bei -Albuni, »èftSS unontbohrlich für Möbolkäufor. Prois ü. 1 b°1. J" nonaU-Frankl, Tiachlor und Tapozioror, Wien, II., Obere w ^ Strasse 103. DaselbBt reichste Ausvahl eleganwr »_g solid, tlUig._________________________(nWJ^- UM- Beilage. "W« Der heutigen „Laibachcr Zeitnng" liegt für d>c I>- ^^,chg uboilurnten cinc Piänumcrations.Einladung aus "1")'" , ^^n Roman: ,.3ie Acltakomben von ^S:en "4 zljcfe-diesem Nomllne erscheint nun dic dritte Auslage 'N"^ch rungen, — Prännmcrationen übernimmt und l'^' ... ^aibalh» l Jg. v. ttleinmayr ^ Fed. Vambergs Buchhandlung »« ^ Laibacher Zeitung Nr. 108__________ _____________»27 12. Mai 1U83. Course an der Wieuer Börse vom 11. Mai 1M3. ^^0»^^««^ «eld Warc Etantö'Nnlehen. ^/nieitte.......78 N5! 78 eu ^"°erreute.......79 05 ?n 2U A" ^° Staatslos? . L5N fi. l,u 75 ii 8«^" Staatslos« . . 10» « 1?« 75 !7l «5 «nn. .^ ' . , 5N „ 170 oc 171 — «°M°.»ientenscheine . Per St. 37- 3K- l/^lst, Goldrente, fteunfrei . 9i> »c »9 35 °I>eil. Noteilrente, steuerfrei . »3 20 !>«25 "«> Voldrente «°/, .... 120 «5 120-45 ' ,,, f. 4«/» .... SN'Ib bb-ZU 4'avienentc 5"/„ .... 8? «5 x? !^0 ' «>Ienl>,.Anl. I2ufl. o.W.S, 13» 25 139 ?s> ' ^Ubah^Priolltäten . . l>, 80 8» 15 ' Etaate.Obl. (Nng. Oftb.) i,2-L0 — - ' », , » vom I. 187« 5 - 0^oal,slb« und slavonische . »9-108- " ^° Nebenbilr^isch,:..... 99 25 89 55 Gelb !Wa» !»7-/c. 9blll, Oeft. Hypotbeleubanl ioj, 5>/,°/o 100 50 102 — Oest.-u,!»',. Vanl Verl. Nctieilaes. in Pest in 84I. vcrl. 5>/,"/<, . 102 - 103 25 Privritiits-Obligationen ^sür 100 ss.). ltlisabelh.^cibahn i. Emission 102 uo 103 30 sserdina>,d,">Norbbahn in Silb. 105 — i«5 5? Fran,75 !schnratz-l?ose ^!0 ft. . . , g? 2b 3u>25 Vank - Acticu lper Vtü5). Nnglo.OeN09in Ädxcr.-Auft., Ocst.200fl.S.40°/o 2215>s,^2i! — Vrbt.'Anst.. M, Una.. 200 st. . «„z 25 303 75 Dcposttenb^ Nllg. 200 fl. . , , 209 — 210-'-it«comM-GeI.. Nied^'röst. noa sl 802 — 3s.7 — Hypothelenb., ost. 200 fi. 25"/» H. kl — «3-Länbeibant ost. 200 sl. G. 50°/»E, 133 80 i»»>z« Oestcrr.-ttug. Vanl.....»41 - 84« — Unioubanl 100 st. ... 117 75 n?- - Verlehrst,!,,,» Alln. 14c, N. ' . 14« ,, i.ssium«l.«ahn2N0fl.Tllb. 172 — 172 5? «u!fl«,.Tepl. 200 fi, . 125 — 188 — Donau « Dampfschiffahrt - Ves. Oesterr. 5ao ss. LM.....Lai — «ut — Drau<»!1lordl'. 1000 ss, EM, 2832 28,'l« stra!,z«^oses'V,»hn 2uo fl. Sill, i!»7-25 n»7-5U Mnfliichen^Äarcsürliis^aasl.L skl - ^<2 — !cmhern-EMllw.°Iasfv Eisen^ bahn-Gcsell. 200 st. ö, W. . . 171-25 171 50 Vloyb, öst.«ung., Tnest 5N0fl,H'V:, «75 — »?? — Oesterr. Norblvestb. 2uo st. Silb, 2c>2'55 2N3 - dto. (lit. I!> 200 ss. lVllbei . 221-75 222'— PraaiDuxerEisenb.150fl.Bilb. ll«-50 53 75 Rudolf» Vahn 20u fl. Silber . 170 — 170 25 Sicbendülsser lilseiib. 200 ss. S, U!5'50 15L - -Staatöcilenbabn '^^^ kl. 0, W, , 323__,!32 25 ! «Ä'ld Ware Gübbahn 200 fl. Silber . . , 145-25 l45-5o Süd.Nordb, ^crb., . . 2,9 5-c> 20--50 Tramway'^ef.Mr. 170 N. ö. W. 21? 25 217-5,» Wr.. nluc va ss. . . 4« 75 4» 25 Tran«port«O«sellschaft 100 fi. .-------—-- Tucnau:ftb.(«aav.<»ra,)»00ft.S, 1S575 l««-5(, Induftrle«Actien (per Vtücl). Egydi und sslnbbcrg, Visen» und Stahl'Ino. in Wien 200 fl. , — — —'- «l>- --Viontan-Oesells. östcrr.°alpinc . 75-— ?«,!- — Präger Eisen°Inb.°Gcs. 20a fl. 193 5l, 191 5s< Valno^Tar,. Lisenrass. 100 fi. . 127-25 I«??ü Waffenf.'G.. Ocst. in W. 10« st, 1« — 140-5» Ti'nw.'Gcs. I00st, . — — — - Devisen. Deutsche Plätze......58 0K «8 <>5 London.........>«c — 122-15. Pari«.........i? 57^ t? u^i. Petersburg.......—— —'— Valuten. Pucaten........ l05 »e? 20'Francs-Stilclc..... »-5i 9-5» Tllbcr........ ^-'— —'— Deutsche Meichßl'ai'.lnoten. . , 58 55 bs'UO i.. I^h boohro mich einom p. t. Publicum °ihchst zur Kenntnis zu bringon, dass ich das Gasthaus „zur Krone" BurgstallgaBse Nr. 7 «uernoiuinen und boroits orüffnot habo. Nobst doni Somniorgarton befindet sich uasolbst auch oino gut ausgestattete Kogol-.^hn zur Bonützung. 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I Eine Niederlage von Gassen |l der ersten k. k. priv. | - teuer- und einbruchsicheren Cassen-Fabrik II von der Firma: 1 Franz Wertheini & Comp. in Wien, || j bekanntlich das beste Fabrikat der Welt, befindet sich bei j II Franz Better in Laibach. 1 Islnn n i. Tl " * bietet die Fabrik jedem für das Auf- lü I 111 RRTftTI Prämifi sperren (Crocheter) dieser rrntameri- I; *UUU JJUUUlUll 1 1 UllllU kanischem Patentschlosse versehenen 1 :| fassen oline Henützung des Original-Schlüssels. (1948) 3—2 1 J Alte Cassen werden zu thunliehst hohen Preisen in Tauseh und llecliniuitf genommen. ||| D Ich bl'hcie Ittich cincni p. l. Publittlül I> ?^ höflichst zur Kenntnis zll dringen, dasü ich das !» V Gasthaus ^ z zur Anöe z Ä wieder nbernuniiilcn nnd niit hmtiqmi Tag>> ?^ ^ eröffnet habe. (202V) 3-3 ^ ^ Aorziia.lichstes Kosler Kaiserbier, beste ^ !< Wiseller Weine, fchniackhafte und billige ^ s! Speifen fuwielNifinettsaineVedieilnng bleiben Ii , ineinen geschätzten Gästen zugesichert, nnd ich <« ? bitte nin recht zahlreichen gütigen Vefnch " ^ nnd ss-orldauer des bisher geschenkten Wohl- !^ » wullens. Hochachtnngsvvll ^ ^ virur luesrnNtche Preis.Ermähiaunq! IX Kailee ^! Preist» » ^ nus bei» Iiclmmu'ü V^rsnudl^^lichaslt' uo» !, >< in ^äclchl'ü «o» 1>/,NÜ» «irllichem ?,i!,a!l !«!<:!»> ^' llsullo 5 X!l» <ü!-Neli«.lleW!c!>l) porlosl^i »»t, iinl, > ^/ !!,!erpl,clu»,u aegcü^achüal,»!!:.' 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