Mtwoch, den «. März 187S. Jahrgang. Dte Marburger Seituna" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Freitag. Preise — filr Marburg: ganzjährig 6 fl.. halbjährig 8 fl., vierteljährig 1 fl. ü0 kr: für Zustellung Hau» monatlich kr. — mit Postversendung: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgebühr 6 kr. pr. ^ " ins Zeile. Me Akten und die Jungen. Marburg, b. März. Die leKitn Wahlen haben dem Abgeordnetenhaus neue freithätige Kräfte zugeführt— leider nur in so geriager Anzahl, daß sie kaum hin reicht, einem Antrage die ordnungsmäßige llnter» pützung zu verschaffen. Jft aber auch die Annahme eine» solchen Antrages selten oder nie durchzusetzen, so kommt wenigstens dock Viele« zu Worte von Dem, was man sich außer dem Pause erzählt und weht ein Hauch wi? vom her-anziehenden Frühling durch die sticklusligen Räume desstlbtn. — Wir meinen die „Jungen." Ihren Gegensaß bilden die „Alten", die wir schon lange kennen. Dieser Gegensatz offenbart sich sogar in persönlicher Anseint'ung der DorwärtSdränger. Die Alten grollen, daß die Jungen weiter und schneller gehen. Die Alten bangen, weil die nächste Zu-tunstOesterreichs, soll diese schönerund Hoffnung-ertveckender sein, den Jungen gehört. Die Alten vergesseu in ihrer Grdächtnißschwäche, daß diese Iuvgen eS waren, die unter Hohenwart im Kam-pfe die gähne vorgetragen — daß großentheilS de« Bemühungen der Zungen in der Wahlbe wegung und der Hebung deS deutsch nationalen Be wußtseinS der Sturz dcS hochadklig - jesuitischen Systems zu danken ist. Die Alten bedienen sich rücksichtslos der parlamentarischen Macht. Auf diesem Felde sich zu wehreu. ist Sache der Zungen und ist minde-stenS dort Wind und Sonne glrich verlheilt. Wo-gegtn wir uns aber im Interesse deS Volkes verwahren, daS ist die Unterstützung der jungen-feindlichen Prisse auS dem Preßsond — die Besoldung solcher Federn auS dcr Steurrkasie. K-nilleton. Hin Z>eutscher. Von V. Kuppius. (Fortje^ung). Weiß nichts Sir l" war die erneuerte Ant-wort; mit gedämpfter Stimme aber fuhr der Sprecher fort: „Mr. Curry kam gestern Abend noch spät und srug noch Bob; der mochte eS ihm ober beim Eintreten wohl schon angesehen lzaben. daß irgend etwas nicht recht war; er schlüpfte zur Hinterthür hinauS und seit der Zeit haben wir nichts wieder von ihm gesehm — er ist die ganze Rächt nicht ins HauS gekommen." Aus das Herz deS jungen ManntS legte sich schwer der Gedanke, daß sein Gespräch mit Loung tvahrscheinlich Bod's Unglück gelvor-den war. Es lag auf der Hand, daß der Erstcrc nach deS Deutschen Weggänge sogleich den Prediger aufgesucht und dieser auf den Schwarzen, als den einzigen Zeugen deS Vorgangs in der Sakristei, Mögen die Jungen diese bittere Erfahrung lieherzigen und nie wieder einen Kreuzer für Preßzlvecke betvilligen. Wein- und Höstöau auf der Weltausstellung I8VS in Wien. (Aus dem besonderen Programm für Gruppe 2, Abthei lttng: Wein- und Obstbau.) Die Kultur der Weinreben und Obstpflanzen, die lvcitere Vcralbeilung der auS ihnen gewonnenen Produkte in verkäufliche Form, ist so sehr von dem eigentlichen landwirthschaftlichen Betriebe und mehr noch vom Gartenbau verschieden, daß eine besondere Behandlung deS Obst- und Weinbaues in einer entsprechenden Abthcilung, ivenn auch zum ersten Mal bei einer Weltausstellung, angemessen erscheint. Die Weltausstellung in Oesterreich wird dem Wein- und Obstbciu eine der Wichtigkeit diejeS KulturziveigeS, licsonders in national ökonomischer Gezithung, gebührende Stellung gewähren und vorzugsweise dafür Sorge tragen, daß den Besuchern ein möglichst getrelleS Bild von dem Fortschritte in der Kultur soioohl. alS auch in Beziehung der Verarbeitung von Obst und Wein-trauben, gegeben werde. Indem wir jpezialisiren. ist eine gründliche Behandlung deS StoffeS ermöglicht, daher müssen wir eS auch in Beziehung deö Obst- und Weinbaues als einen wesentlichen Fortschritt betrachten, tvenn der Unterricht in diesen Kulturzweigen von demjenigen über Landwirthschaft getrennt wurde und heule eine große Anzahl besonderer Lehranstalten sich ausschließlich mit Obst- und Weinbau den Verdacht eir.eS VerrathS geworfen hatte. Reichardt war sich bewußt, nur dem Triebe der Selbsterhaltung gefolgt zu sein und zu ändern war jetzt auch nichts mehr. Trotzdem ging er nach beendktem Frühstück in der unangenehmsten Slim-mung nach seinem Zimmer zurück. Er hatte sich dort kaum auf einen Stuhl an'S Fenster geworfen, als nach kurzem Klopfen der Besitzer deS Hotels den Kopf zur Thür hereinsteckte und beim Erblicken deS jungen ManneS in s Zimmer trat. „Sie scheinen eine gute Nacht gehabt zu haben!" sagte er, sich unweit seines GasteS auf einem Stuhle niederlasiend. „Das heißt, ich habe unsere Fahrt tierschlafen" erwiderte Reichardt lachend, dem eS lieb war. sich aus seinen Gedanken reißen zu können. „Sie scheinen aber selbst ein Hinderniß gefunden zu haben!" „Dem ist wirklich so!" versetzte der Wirth. „Well. Sir", fuhr er fort, sich daS Kinn streichend, während sich sein Gesicht in ernste Fallen legte. ^kS ist da eine unangenehme Geschichte, um deren willen ich eigentlich zu Ihnen kam. Bob. Ihr Aufwärter, ist gestern Abend unsichlbar l^eworden und jetzt noch nicht wieder zurück. Sein Herr, der methodistische Prediger im Orte, war befaßt. Die Spezialisirung ist aber nicht allein in Betreff deS Unterrichtes eine vollendete That-sache. sondern allenthalben bilden sich besondere önochemische Versuchsstationen, denen ein reiches Feld der Thätigkeit geboten erscheint. Der großen Bedeutung dcS Wein« und Obstbaues entsprechend ist auch die Litteratur, und nicht nur geben Tausende von Werken — in allen Sprachen — Zeugnib von dem regen Jnteresie, welches man diesen Kulturziveigen zuwendet, sondern auch eine Menge von Zeitschristen ermöglichen den so nothwendigen Verkehr zwischen den einzelnen Produzenten. Wein- und Obstbau ist zur selbständigen Wissenschaft gelvorden. denn eS ist nicht mehr allein die Praxis, auf tvelcher die Lehren begründet erscheinen, sondern alle jene Hilfswissenschaften werden zu Rathe gezogen, ivelche allein unS zur Aufklärung und zum Verständniß führen können und deren Grundlagen daS Weiterschrei len er» möglichen. Sowie wir in der Landwirthschaft keine richtige Düngung, keine naturgemäße Fütte-rung ohne Anwendung von chemischen, physiologischen Grundsätzen unS denket können, ebenso wird auch die Kultur der Weinrebe und deS Obstbaumes allein mit Zuhilfenahme der exakten Wissenschaften entsprechend in AuSfthrung gebracht werden können; ja die Behandlung deS WeineS erscheint unS heute ohne Chemie mehr alS lkezep-tenarbeit. Die Gegenstände, welche zur Ausstellung gelangen, können ihrer Natur nach nicht in einem gemeinschaftlichen Räume untergebracht werden, indem Wein. Pflanzen, Geräthe ze. besondere Lo-kalitäten in Anspruch nehmen. Die Obst- und Weinbauausstellung wird sich deshalb theilS an diejenige der Landwirthschaft, theilS an die des Gartenbaus anschließen müssen. gestern Abend hier, um ihn zu sprechen und heute Morgen wieder. „Der geistliche Gentleman war ziemlich aufgeregt, als er zum zweiten Male vergebens kam und schien keine andere Idee zu haben, alS daß der Vermißte flüchtig geworden sei. Sc begann die übrigen Neger-Aufwärter zu examiniren und was er da erfuhr, scheint wirklich seinem Verdachte einen Boden zu geben. „DaS schwarze Volk hat sämmtlich auSge-sagt, daß Sie sich immer besonders sreundlich gegen Bob gezeigt und er sich dessen gerühmt habe, daß Sie ihm. nach seiner Erzählung, die verlockendsten Dinge über den Osten mitgetheilt, ivie. daß eS dort Niemand mit ihm als Fiedler aufnehmen könne und daß er nur hinzukommen brauche, um dort ein großer Mann zu werden". Reichardt fuhr auf, aber der Hotelbesitzer winkte ihm zu schweigen. „Ich kann mir schön denken, Sir, daß in den Aussagen Manches übertrieben ist und bin auch, lvie ich Sie habe kennen lernen, überzeugt, daß das. was Sie etwa gesagt hallen mögen, ohne den geringsten bösen Willen ausgesprochen war, daß Sie nur durch die Unkenntniß unserer hiesigen Verhältnisse dazu verleitet worden sind. Dcmungeachtet läßt eS sich nicht tvegdiSputireu, Die Ausstellung für Obst- und Weinbau wird soll;ende Abthkilungen enthalten: ») Produtle auS Baum- und Rcbschulen. b) Erziehunt^Sarten vonObstbäumen und Reben, e) WerkzcUtN und Maschinen, 6) srisches Obst und Trauben, e) Produkte, ivelche au« Obst und Trauben gewonnen werden, t) Gegenstände, welche aus den Unterricht und die wissenschaftliche Enttvicklung deS Obst-und Weinbaues Bezug haben. Allgemeine Bestimmungen. 1. Die Produkte von Baum- und Reb-schulen, wie Hochstämme. Zwergbüume. formirte Bäume aller Art nebst Wurzelreben werden vom 1. bis 1ö. Oktober ausgestellt, und zwar stehen für dieselben sowohl gedeckte Räume, als auch freies Land zur Disposition. 2. Die Aufstellung von formirten Obstbäumen kann entweder in Geschirren oder auch im freien Lande geschehen, es hat jedoch ein jeder Aussteller für die Behandlung während der Exposition selbst Sor^je zu tragen. Auf gleiche Weise können auch Rebenerzie-hungSmethoden in lebenden Stücken, welche in'S freie Land Verpflanzt werden, zur Ausstellung gelangen, oder Ivo eS sich nur um die Aufstellung der UnterstüKungSmethoden handelt, lvie z. B. Bepfahlung, Drohtrahmen, Lauben zc.. tverden solche auch ohne Weinreben ausgestellt tverden können. Die Exposition dieser Gegenstände, tvelche sich also auf Schnitt- und Erziehungsarten der Obstbäume und Weinreben bezirl)t. findet vom 1. bis 1ö. Oktober und zivar im Freien statt. 3. Werkzeuge und Maschinen fi»r Obst» und Weinbau, fo wie besonders zur Kellerwirthfchaft. werden in der landwirthschnftllchen Gcräthehalle derart untergebracht, daß die vergleichende Anschauung möglichst erleichtert ist. 4. Frisches Obst und Trauben müssen jeweils nach der Reifezeit ausgestellt werden, es finden deshalb fünf Ausstellungen statt: Vom 1. bis 10. Mai getriebenes und frisch aufbewahrtes Obst. Vom 1ü. bis 25. Juni Beerenobst und Kirschen. Vom 20. bis 30. August Pflaumensorlen und Frühbirnen. Vom 1. bis 15. Oktober Trauben, Aepfel, Birnen und Schalenobst. Die Vier ersten werden gemeinschaftlich mit den temporären Ausstellungen für Gartenbau daß Sie in dem angedeuteten Sinne geredet, daß der Schwarze verschtvunden ist und daß diese Flucht dem Einflüsse Ihrer Worte zugeschrielien ivird". „Aber um GotleSwillen". rief Reichardt, dem die Erinnerung an die geheimnißvollen Fragen, tvelche ihm der entflohene Bob hntte vorlegen wollen, den Schweiß auf die Stirn trieb. „Alles, was ich auch gesagt haben möge, ist doch so un-versänglicher Natur getvesen —" In Jlirem Sinne sicherlich, Sir", unterbrach ihn der Wirth, „nicht aber in dem unsriget,. die wir uns're Neger kennen; und um gleich Alles zu safjen, so möchte ich Ihnen als Freund rathen, die Stadt und wo möglich den Staat ohne die geringste Zögerung zu verlassen. Ich habe einige Worte des Predigers in Bezug auf Sie aufgr-fansten. die nichts Gutes verkünden und es sollte mich schmerzen. Sir, Sie nicht vor Unannehmlichkeiten jchüpen zu können, deren Grenzen sich im Augenblicke noch nicht einmal absehen lcsien. Ich kann meinen leichten Wagen in drei Minu-ten angespannt haben und fahre Sie nach der nächsten Station der Postkutsche, die gegen Mittag dort hallen wird. Beim Dunkelwerden errei« chen Sie dann Nashville und nehmen das Damps-boot, was von dort nach dem Ohio abgeht —" „DaS heißt, ich soll flüchten?" rief der abzuhalten werden. Die letzte hingegeit, alS die größte, wird ausschließlich dem Obst und den Trauben gewidmet sein. Bci der leßteren ist eine Trennung von Wein- und Tafeltraubeu wünfchens-werth, und eS iväre überhaupt durch Gruppirung der Sorten zu veranschaulichen, welche Traubengattungen zur Bereitung der bekannten und renom-mirten Weine in jedem Lande verwendet werden. Sollte eine nach Zonen geordnete ObstauS-stellung nicht durchführbar sein, so ist jedenfalls bei Beurtheilung der Produkte auf die klimatischen Verhältnisse Rücksicht zu nehmen. 5. Von den Produkten aus Obst und Weintrauben wird der Wein besonderes Interesse in Anspruch nehmen. Bei Einsendungen desselben kann es sich bei einer Weltausstellung nicht um Massenver-tretunft aus einem speziellen Gebirge handeln, sondern eS erscheint vielmehr geboten, wenn solche nur durch das beste Produkt repräsentirt werden. Weine und alle derlei Produtte, die im Ausstellungsräume nicht gut erhalten bleiben und auch im gewöhnlichen Verkehre in Kellern oder kühlen Räumen aufbewahrt zu tverden pflegen, werden in zwei feparirten Flaschen, die zur Beurtheilung des Preisgerichtes nöthig sind, ohne Kosten der Aussteller in eigenS gemietheten Kellern untergebracht tverden. Es steht den Ausstellern außerdem frei, vor der Beurtheilung durch daS Preisgericht ihre Weine in der önochemifchen Versuchsstation in Kloster-neuburg einer chemischen Analyse auf deren wesentliche Bcstandtheile (Altohol, Säure. Extraktiv-stoff) unterziehen zu lassen. Die Analysen tverden gratlS geliefert. Das internationale Preisgericht wird zu ent-scheiden haben, ob und inwiefern die Resultate dieser chemisclien Untersuchung in Betracht zu ziehen seien. Demnach ist eS nothivendig, daß außer den Flaschen, welche für die Ausstellung felbst bestimmt sind, von jeder Sorte für die Znry zivei und für die fakultative chemische Aualyse eventuell zwei tveitere Flaschen eingesendet werden, und zwar müff^n von diesen Flaschen die für die Analyse bestimmten in besonderetl Kisten verpackt werden, so daß eine Kiste für die chemische Untersuchung in das brtreffende Laboratorium abgegeben tverden kann, die andern hingegen in passenden Kellerräumen untergebracht werden. Auf der Kiste selbst ist außer der allgemeinen Adresse die Be- Dentsche, überrascht, aber noch ungewiß sich von seinem Stuhle erhebend. „Gerade daS, Sir, und zwar so lange eS noch Zeit ist!" war die bestimmte Antwort. „Und vor wem, Sir und weshalb?" rief Reichardt errrelit ; „vor dem Prediger Eurry und wegen einer vielleicht hier unvorsichtigen, aber sonst ganz harmlosen Aeußerung? Nimmermehr. Sir und wenn ich auch in dieser Schnelligkeit mich hier losreißen könnte. 3ch denke, ich bin in eineln Lande, tvo tvenigstenS Geseß und Ordnung herrschen, wenn auch die Redefreiheit aus ganz liesondcren Füßen zu stehen scheint und ich will die Dinge abwarten, die mich möl^licherweise treffen können. Ich glaube gern, daß eS der heißeste Wunsch dieieS Mr. Ettrry sein mag. wich wie einen Verbrecher auS der Stadt Heyen zu können, ich weiß zu viel von seinen Angelegen« heiten — aber wir tvollen sehen, tver der Stärkere ist; hoffentlich werde ich auch von anderen Seiten nicht gatiz verlassen sein!" „Sie scheinen mit nnsern Verhältnissen noch gänzlich unbekannt zu sein", erwiderte der Hotel-besiyer und ein Zug von Unruhe stieg in seinem Gesichte auf. „Unser Volk ist das friedlichste und gastfreundlichste; nur darf eS nicht an seinem empfindlichsten Punkte, den Verhältmffen der farbigen Diener stimmung derselben ersichtlich zu machen. („Für die Jury", „für die Analyse".) Die zur Ausstellung gelangenden Flaschen müssen entsprechend adjustiri sein; auf den Sti-quetten ist die Firma, da« Land, der Ort. die Weinlage und Jahrgang ersichtlich zu machen. 3m Interesse der Aussteller liegt e«, diese Flaschen mit einer Flüssigkeit zu füllen, die durch die Hitze des Sommers nicht in Gahrnng kommt. Für die von dem internationalen PreiSge» richte zu verleihenden Auszeichnungen gelten die in Punkt XIV. deS allgemeinen Programme« angeführten Bestimmungen, Damit anch das große Publikum ausgestellte Weine tosten könne, tvird eine besondere Kosthalle errichtet, worüber Näheres späteren Bekanntmachungen vorbehalten bleibt. Neben Traubenwein wird auch Obstwein zur Ausstellung gelangen. Die Nebeuprodutte der Kellerlvirthschaft. wie Oenantäther, Weinstein ze. werden in der Abtheilung für Chemikalien beurtheilt. 6. Alle jene Gegenstände, welche al« Lehrmittel für den Obst- nnd Weinbau - Unterricht dienen, ebenso chemische und physiologische Präparate und Sammlungen aller Art, werden von den betreffenden Anstalten und önochemischen Versuchsstationen am zweckmäßigsten in Kollektivausstellungen zur Anschauung gebracht werden. Besondere« Interesse werden mikroskopische Präparate der Absäße bei kranken Weinen, ferner von den kleinen Feinden, den Pilzkraukheiten der Weinreben bieten; ferner Apparate zur Untersuchung der Weine. Erdsammlungen, Wasserkulturen von Reben ze., und endlich sollen hier auch die Literatur, statistische Tafeln, Karten. Abbildungen, Modelle und Nachbildungen von Obst und Trauben u. f. w. Plaß finden. Zur Geschichte des Hages. Im Polenklub ist eS zu heftigen Aus-einandersetzungen gekommen. GrocholSti und Genossen mußten den Vorwurf hören, daß sie den Klub bloSstellen, der Regierung und der öffent' lichkn Meinung genügende Anhaltspunkte zu der Anklage bieten : die galizischen Abgeordneten seien es, tvelche diesmal den Ausgleich verhindern.— Unter den gemeinsamen Mi nistern ist eS besonder« Graf Andrassy. welchem der Au«gleich mit Ga-lizien am Herzen liegt nnd soll er deßwegen mit und Arbeiter, berührt werden; nitd angeficht« der vom Norden ausgehenden brandstifterischen Eman-jipationSbestrebungen ist e« nur zu sehr in seinem Rechte, wenn eS jeden Fremden mit mißtrauischem Auge betrachtet, ihn bei dem entferntesten Verdachte einer Einwirkung auf die Schwarzen kurz und entschlossen auS dem Staate schafft und ihm das Wiederkommen verleidet. ES ist daS ein Gebot der Selbsterhaltung. Sir, und noch selten haben sich in derartigen Fällen unsere Beamten dem Volkswillen zu tvidersetzen getvagt. Nun liegt gewiß schon genug gegen Sie vor, um eiue Ausweisung zu rechtfertigen, dazu ist der Predl' gcr Curry, wie Sie selbst sagen, nicht Ihr Freund und ich sehe Austritte voraus, die, wenn Sie sich nicht bei Zeiten durch Ihre Entfernung davor schützen. Ihnen dle bitterste Erinnerung an unsere Stadt verschaffen könnten „Aber erlauben Si^ mir, .ich bin noch nicht volle zwei Monate in den Vereinigten Staaten und kenne tveder Land noch Leute", versetzte Reichardt ruhig, „dte mannigfachen Freunde, welche ich mir hier bereits geivonnen, wissen daS und werden meitie harmlosen Aeußerungen danach beurthcilen". Fortsetzung folgt. Rechbauer eine Unterredung gehabt und ihn be-stimmt habe«, jetzt im Verein mit seinen politi-schen Freunden die Vermittlerrolle zu übernehmen. Die preußische Regierung weiß von den polizeilichen Mitteln gegen SlaalSseinde G,brauch zu machen und ist entschlossen, alle nicht staatSangthörigen Jesuiten, Mönche und Nonnen sortzuweisen. falls dieselben durch Wühl'^ rei gegen die Gesetze die Gastfreundschaft verletzen. In Oesterreich herrscht deshalb wieder einmal Freude in beiden Lagern: die Freisinnigen jubeln über diesen Schritt der preußischen Regierung — die jesuitische Partei frohlockt über die bevorstehende Einwanderung so rüstiger Streitgenossen. Glückliches Oesterreich l Die AenV k^A N g der schweizerischen Bundesverfassung ist nun durchberathen und wird von der Bundesversammlung dem Ge-sammtvolke und den Gesetzgebungen der Einzel-ftaaten (Kantone) zur Abstimmung vorgelegt. Die neue Verfassung tritt nur dann in Rechtskraft, wenn sie von der Mehrheit aller stimmberechtigten Schweizerbürger und von der Mehrheit aller Kantone angenommen wird. In den Vereinigten Staaten von Nordamerika werden für die nächste Präsidentenwahl großartige Vorbereitungen getroffen. Was dieser Beivegung ueuen Schwung verleiht, ist daS Auftreten der Arbeiterpartei, die als solche zum ersten Male sich an einem Wahlkampse dieser Art betheiligt. Vermischte Rachrtchten. (Aus dem ungarischen Räuber-leben.) Der ungarische Sicherheitskommissür Graf Raday bleibt im Amte und ist bereits nach der Hauptftätte seines WirkenS — nach Szege-din — zurückgekehrt, von dcr Bevölkerung mit unbeschreiblichem Jubel empfangen. DaS Land schuldet dem Grafen Raday dafür Dank, daß er auf einem Gebiete von mehreren hundert Geviertmeilen, die von nahezu einer Million Menschen bewohnt werden, europäische Ordnung und neuzeitliche Gesittung einführte. Jm Alföld herrschten Zustände, an deren Existenz im neunzehnten Jahrhundert und inmitten eincs moderne» Rechtsstaates man gar nicht glauben würde. Eisen-bahnen wurden aufgerissen. Posten beraubt, ganze Orte geplündert. Kaufleute am hellen Tage aus der Landstraße überfallen und mit vorgehaltener Pistole ausgeraubt. Bahnzüge und Postwagen verkehrten nur unter militärischer Bedeckung. DaS Wohnen aus dem Lande wurde für lebenSgesähr« lich erachtet, Kaufleute zogen nur wol)lbewaffnet und zu Karawanen vtreint von einem Orle zum andern. DaS Raubritterthum war zahm und gesetzachtend gegenüber dem Betyarenthum im Alföld und dtiS Jndianergebiet war sicherer und vertrauenerweckender. alS diese unglückliche Gegend. Ganze Gemeinden waren zu Diebs- und Räuberbanden organisirt, ein jeder Bauer trieb in seinen Mußestunden gleichsam zur Erholung ein wenig Beutelschneiderei; Stuhlrichter. Panduren. Gemeindevorsteher machten ivohlgemuth mit Strolchen Halbpart; der friedliche Bürger, der die edle Kunst der Buschklepperei nicht tietrieb, mußte zweimal Steuer zahlen: dem Staate eine kleine Steuer in Geld und den „Armen Burschen" eine viel drückendere, theilS bac,r, theils in Lebensmitleln. Diese Schilderung ist nicht übertrieben, sie entspricht vollkommen dcm Thatbestande, wie er in den Szegediner Untelsuchungs-Aklen dargestellt ist. Raday wirthschaftete unter diesem Räubergesindel ohne Gnade und Barmherzigkeit. Da tvurde keine Person, keine soziale Stellung berücksichtigt. Kehlenabschneider, w«lche angesehene Komitats-Aemter innehatten und Hehler, die Hunderilau-sende ausweisen konnten, wurden mit verwildert.?« Pußta-Vagabunden in Eine Zelle geworfen. DaS wirkte. Ein heilsamer Schreck verlireitete sich und heute herrscht im Alföld größere Sicherheit als überall sonst. (Zur Einsührung der Pickelhaube.) Vor einigen Tagen gedachten wir einer Neuerung, welche daS KriegSminlsterium empfohlen — es sollte nämlich bei der Infanterie die Pickelhaube eingeführt werden. Rascher, als in solchen Fällen üblich, ist nun die kaiserliche Entscheidung hei-ab-gelangt, welche diese Neuerung ohne weitere Ge-t,ründung zurückweist. (Bekanntlich wird in preußischen und russischen Mililärkreiscn t)ereitS seit geraumer Zeit für Al)schaffung der eben auch nicht allzu praktischen Pickelhaube getvirkt.) (Zur Unterstützung katholischer Seelsorger.) Von jenen 500.000 fl.. »velche der Finanzminister zur Unterstützung hilfsbedürf. tiger katholischer Seelsorger bennsprucht. entfallen: auf Nieder-Oesterreich 51.900 fl., Ober-Oesterreich 13.900 fl.. Mähren53.600 fl.. Schlesien 14.600 Gulden, Salzburg 2500 fl., Tirol 11.000 fl., Vorarlberg 700 fl., Steiermark 35.700 fl.. Kärnten 17.800 fl.. Krain 14.700 fl.. Trieft 5400 fl.. Görz 4600 fl., Jstrien 8500 fl., Dalmatien 19.300 fl., Böhmen 107.700 fl., Galizien 131.600 fl.. Krakau 300 fl. Bukowina 6100 fl. (Pferdceisenbahn in der AdelS-berger Grotte.) In der berühmtenAdelSberger Grotte wird jetzt eben eiue Neueru^ig eingeführt, wie eine solche nur die größten Städte besitzen. In der vergangenen Woche hat man mit dem Baue einer Pferdeeisenbahn begonnen, ivelche die ganze Grotte durchziehen und den Besuchern Gelegenheit bielen tvird, dieses Nalunvunder in der bequemsten Art und Weise zu besichtigen. (Ein l a n d w i r t h sch a f t l i ch e S Kasino.) Mehrere Freunde der Landwirthschaft haben in Folge einer Besprechung, welche am 28. Februar in Wien stattgefunden, die Gründung eines landwirthschafllichen Kasino'S in Aussicht genommen zu dem Zwecke, um dem lange gefühlten Bedürfnisie gegenseitiger Annäherung und geistiger Anregung im geselligen Verkehi-e endlich abzuhelfen. um eine Eauimelftätte . für die land-wirthschaftliche Intelligenz zu schaffen. ES wurde ein Ausschuß gewählt ntit der Weisung, die Tat-zungen zu entwerfen und dicGründungsversammlnng einzuberufen. Beinahe zur selben Stunde wurde der gleiche Gedanke im Schöße der niederösterreichischen LandlvirtschaftS - Gesellschaft angeregt und hatte lnfofcrne noch günstigeren Erfolg, als sofort einige tausend Gulden als Beiträge gezeichnet tvurden. Marburger Berichte. (Sparkasst.) Im Februar wurden von bvo Parteien 1S0.972 fl. ö2 kr. eingelegt und von 4V0 Parteien 00.183 fl. 81 kr. herauige-nommen. (Gewerbe.) Im verflossenen Monat wurden bei der hiesigen BezirkShauptmannschaft folgende Gewerbe angemeldet: Weinhandel, Hölldorf, Gustav Sparovitz — Schneiderei, Zelestrin. Jgnaz Notiak — Schmiede, Tremmelberg, Johann Fischer — Schuhmacherei, Jedlonck, Josepl) Stur — Schneiderei, Krönich, Johann Schapetz — Fleischerei. Brunndorf, Johann Robitsch — Kramerei. Pernitzcn, Anton Kaiser — Schmiede, Rothschützen. Franz Brause — Schmiede, Rogeii«, Johann Petschar — Schuhmacherei. Lembach, Anton Loppitsch — Tischlerei. Götsch, Johann Sinko — Schuhmacherei, Tschermlenschek, Jakob Dobai — Schuhmacherei, Unter-Welitschen, Joh. Dworschak —Schuhmacherei. Tschermlenschek. Franz Sorko — Mauthmühle. Lobnitz, Georg ^.Ilkandl -- Kramerei. Kirchberg. Franz Murschetz. Gasl-Häuser wurden eröffnet in: Ober-Täubling, Joseph Mak —Rottenberg. Blasius Germ— ^.ÜkatthüuS Skatschedonik — Lembach, Johann Meichcnitsch Kirchberg. Barthol. Putschko. (Gymnasium.) Dem „Vaterland" zu-folge sind die hiesigen Professoren Herr Schumann und Herr Pojk aus Befehl deS UnterrichtSministers versetzt worden und zwar: ersterer, wie wir be« reitS gemeldet, nach Ried inObev'Oesterreich, letz« terer nach RudolfSiverth in Krain. (Vom Südbahnhof.) Die Generaldirektion der Südbahn-Gesellschaft hat zur täglichen Beförderung von Schülern, welche Lehran-stalten in Wien, Baden. Wiener-Neustadt besuchen, Karten zu sehr ermäßigten Preisen eingeführt. (Deutfcher Verein.) Die LandeSstelle hat endlich die Satzungen des „Deutschen Vereins" in Marburg zur Kenntniß genommen und wird nächstens die GründungSversammlung einberufen. Letzte Post. Die Bemühungen der Partei Hohenwart, das Nothwahlgesetz im Herrenhaus zu Fall zu bringen, sollen gescheitert fei». Der schweizerische Ständerath hat end-lich dem Beschluß des NationalratheS beigestimmt, daß der Bund berechtigt ist, bezüg» Uch des VolkSschulsUnterrichteS die wesentlichste Anforderung sestzusetzen. Aufruf. Um die Betheiligung der Betvohner Marburgs an der auS Anlaß der Eröffnung der für Steiermark im All.jemeinen und insbesondere aber für die Stadt Marburg höchst wichtigen LandeS-Obst- und Weinbauschule veranstalteten Feierlich-keitcn möglichst allgemein zu machen, sind von dem Festkomite SubskriptionS-Bogen zur Bethel' ligung an dem um 3 Uhr Nachmittag im Casino-Speisesaale stattfindenden Festbankette in Umlauf gesetzt und bei den Herren Ed. Janschitz und Friedrich Ley er aufgelegt worden. Besondere Einladungen zur Subskription werden nicht ausgegeben, da jeder Bewohner Marburgs bei diesem Feste der Stadt willkommen sein wird. Die Subskription wird am SamStag den 9. d. M. Mittags geschlossen. Marburg am 5. März 1872. Das Festkomite. Eingesandt. Geehrtester Herr Redakteur! Ich bitte nachstehende Zeilen gegen meine Verantwortung in Ihrem geschätzten Blatte gütigst aufnehmen zu wollen. Ich kam am FrettatZ Nachmittag in daS Gasthaus deS Herrn A. Sch. an der Mellinger-straße und ersuchte ihn höflich nm Rückerstattung der ihm Vor 8 Tagen in diesem Lokale auf sein Ansuchen nur für eine kurze Zeit, bis erden vorgezeigten Hunderter gewechselt haben wird, — als Darlehen gegebet'.en 20 fl. ö. W. — Zu meinem Erstaunen wurde ich über mein Ersuchen vom Herrn A. Sch. mit größter Brutalität angeschrieen, mit Schimpsnam'en belegt. Mit Fäusten und Mit HinauSiverfen bedroht, dem ich jedoch durch stilllchivttgende Entfernung mich zu entziehen ivußte. Dikß der Dank für eine ganz uneigennützige Gefälligkeit. Abends als ich schon zu Bette lag, schickte mir Herr A. Sch. die obbe-sagten 20 Gulden ö. W. und wahrscheinlich um mir Freude zu machen, die Hälfte in Sechserln und verlangte eine Empfangsbestätigung, die ich Ihm hiemit öffentlich zu ertheilen mich beeile. Marburg den 5. März 1872. Joh. N...... Marburg, s. März, (vochenmar?ttbericht.) Keizen fl. 6.5l). Aorn st. 4.10. Gerste fl. S.50, Hafer fl.Z 1b,Kuturutz Hirse fl. 8.8s>, Hirsebrein fl. 6.20 Heiden fl. S.SV, Erdäpfel fl. 1.70. Bohnen fi. 5.30 pr.Metz. Weizengrieß fl. 14.75, Mundmehl fl. 11.75, Semmelmehl fl.10.75, Weißpohlmehl fl. 9.7.'>, Schwarzpohlmehl fl.7.75 Kukuruhmehl fl. 7.75 pr. Cnt. Heu fl. 1.50, Lagerstroh fl. 1.60, Autterstroh fl. I.lv, Streustroh fi. 1.^ pr. Cent. Rindfleisch 22—28, Kalbfleisch 29, Schmeinfteisch 29, Lammfleisch 21, Speck, frisch 36, Rindschmalz 60, Schwein« schmalz 44, Schmeer40, Butter60, Topfenkäse12, Zwiebel 10 Knoblauch 26, Krenn 11, Kümmel 48 kr. pr. Pf. Tier pr. «t. 3 kr. Milch frische 12 kr. pr. Maß. Holz, hart 18" 5. 5.80, dto. weich fl. 4.50 pr. Klafter. Holzkohlen hart fl. 0.56, dto. weich fl. 0.36 pr. Mehen. Pettau, 1. März. (Wochenmarkttbericht.) Weizen fl. S.25, Korn fl. S.85, Gerste fl. 8.45, Hafer fi.2.10 Kukurutz fl.3.85. Hirse fl.8.85. Heiden fl. S.—, Erdäpfel fl. 1.50 pr. Metz. Fisolen 10 kr., Linsen 20, Erbsen 24, Hirsebrein 18 kr. pr. Maß. Rindschmalz 50, Schweinschmalz 46, Speck frisch 33, geräuchert 45. Butter frisch 40. Rindfleisch 28, Kalbfleisch 28, Schweinfleisch 28 kr. pr. Pfd. Milch, frische 12 kr. pr. Maß. Holz 36" hart fl. 11.—, weich fl.8.— pr. Klafter. Holzkohle» hart 60, weich 50 kr. pr. MeP. Heu fl. 2.—, Stroh, Lager fl. 2.—, Streu fl. 1.10 pr. Centner. K. k. priv. Ziidbah« - GtMchB- Vom >4. AIÄr» l. I. angefantten lvird in der Strecke außer den bestehenden Personen- und tzemischten Zügcn täglich in jeder Richtung ein inßt II. UNÄ III. Ola»»v nach der untenstehenden F^ihrordnung Verkehren, zu welchem von und nach allen Sla-lionen dieser Strecke Fahrkartcn der genannten beiden Wagknklasien zu dem gewöhnlichen Fahr-preise ausgegeben lverden. Fahrordnnug. Von Steinbrklk nach Agram. Steinbrück Abf. 12 Nhr 40 Min. Nachm. Lichtenwald t .. 23 „ Rcichenburg 2 „ 7 „ „ Videm-Gurkfeld 2 „ 28 „ „ Rann Zapreiiö ^ „ ö7 „ Podsnsed Ägram ^ ,, 29 „ „ Von Agi lam nach Ateiubrülk. Agram Abf. 11 Uhr Min. Norm. Podsused 11 „ 23 „ AapreSiö N „ 46 „ Rann 12 „ 47 „ Nachm. Videm-Gurkfeld 1 „ 23 „ „ Reichenburg »» 1 „ 63 „ „ Lichtenwald 2 „ 37 „ Stein brück 3 .. I!» Wien, im Februar 1872. Die General'Direktion. Wien, im Februar 1872. (209 Die General'Direktion. Soeben erschien: l3. sehr vermehrte «usl-s«) ».m Zu haben in der Vrdiuatiovs-Anstalt str Vvlivimo Z^ra.Q!rI»v»t0Q (besonders Schwäche) von ^eä. vr. Wien, Stadt, Kurrentgasse Nr. 12. Tägliche Ordilllitiou vou 11 — 4 Uhr. Auch wird durch Korrespondenz behandelt mid werden die Medikamente besorgt. (Ohne Postnachnahme.) 693 Kelkflkehanktümg geheimer Krankheiten! ?isev88a>t'v ^ntiblvnok'l'kövnv zur Selbstbe. Handlung drr Genitalflüsse (Tripper), enthält die Utensilien und Medikamente sammt belehrenden Instruktionen fiir Selbstbehandlung deSTrip. per» ohne weitere ärztliche Hilfe' zu beziehen von der OrdinationS Anstalt deS IVr. ütsenie, Mitglied der Wr. med. Fakultät, Wien, Stadt, Kurentgasse 12. — Preis 10 N. tt. 200 Lkiserliodo Vstvrrvivliisvlio kövixUods l»ntlo»pi'ivil«g. fabrik eisernei', feueifsster, AvAkn kial»>'iieli Äedsi'vr KeU-, klldiek' uoä k«eWeiileii l!«» ?. ^srtdsiill Ä lZomp. in Msn. MMmg, Htmilgijsk, bei IIlo»I»iis Uollsr. VVvIinunj^ij-Verüllliei'UNK. .») Jos. Vrd»vi«ll, prK.lct. ^r^t, ^ollnt seit l. Närs: Iliiuptplttt», keke ller v0M8.i88e, ßlf. 81, Krillvvit^er's Usus (vorm. Lolierbaum), 1. Ltoelc. Orämirk: täZlioli von 12 dl3 2 Ildr ^aedm. Für Bauunternehmer! Auf Ersuchkn mehrerer Kalkverkäufer erlaube ich mir den geehrten Bauherren ergebenst zu em-pfehlen, sich bei Bedarf von Kalk bei mir. im Ringtlschmied'schen Gcisthause Nr. 42 in der Magdalcna-VorDadt zu melden, um die Verkäufer zu den Herren rekommandiren zu können. 204) Achtungsvoll ?u»oI»Qixx, Gastgeber. tll»vlms«l«rtvr Zllalzextrakt- mit Nückficht aus die Augsprüche von Pros Vppolzbvr u,» Llvllvr an der Wiener Klinik, mlt dcr Ilttßfschen _ _ Vicht za verlvechstln, besser als alle ül»riaen, besonders als die sog. Matzbonbous von Leithner, Ferer ze. (ohne Malzextrakt). —Aus 11 Ausfttllvngeu priimiirt.— Gegen Husten, Heiserkeit, Verjchleimung lc. AiK. Malzextrakt ist wohlschmeckender Ersah des schwer verdaulichen LeberthraneS nach Prof. Niemeyer in Tübingen, nebst Skoda DeuiichlandS bedeutendster Lnngenkliniker. ) per Carton 10 kr. ( Nr. II. in Schachteln 22 kr., feiner in Büchsen 21, 40, 66 kr. 784 Anerkennung: „Surony in Ungarn, 4. Oktob." „1870. Bitte, mir von Ihrem ausgezeichneten" „Malzextrakte 2 Gläser nebst BonbonS und Chokoladen" „ic. Baronin Hermine von Nray." ' Depot für Alsrbiirx bei k'. li^ollotnix, Wilhelmsdorser Malzprodukten-Fabrik V0Q 1o8. Kiiiforls Vo. (^ieu). MZl» I^slRI^jUIIKV aus gutem Hause findet sogleich Aufnahme in der Posnmentir-, Band- und Weißwaaren-Hand-lung deS C. I. Huberger. 859 Ein Acker (über 3 Joch) itn Schätzlverthe von 1500 fl., hinter der Südbahn Werkstälte gelegen, ist zu verkaufen. Anzufragen im Hause Nr. 9 zu Brunndorf bei Franz Sabathin. (204 3. 20. Lizitations-Edikt. Mit Bewilligung des k. k. Bezirksgerichtes Marburg vom 26. d. M. Z. 3260 wird Gams« tag den 9. März 1872 Bormittag von 9—12 Uhr und erforderlichen Falls auch Nachmittag von 2-5 Uhr in dem Hause deS Herrn Alois