Nr. 297. Freitag, 3tt. Dezember 1887. WU. Jahrgang. Ollibachel Leitung. ^-«^F'MGN^^^ D»e „valbachtr »irituna" tlschcint tägNch mit Nnsnahme bei ^i'lin. und Nr,en,gl I!e «»«»»»»ratl,» beftnbet fich «llhnh°ispecukd das XXlV.SMcl des «andesneschblatteS für das Herzoa.«!)»»! ^'rm» ansc,e^el'en und versendet. Dasselbe enthält unter: Nr i2 die itnüdmachnng der l, l. Landesregierung, für Krain, ' ' betreffend die sseslstellmiq der Milltar.Durchzua.sa.ebur in Km,» sin' dns Jahr !N^> Nr :^ die Kundümchnmi des k. l. Lmldcöpräsidenten für Krain, brl reffend die pwuisomche ssurterhel»»»,, der pro 188? be- U'illiqtn, Um"" wird es noch anlangen.. rie er dcm Stubenmädchen zu, «lM em Zimmer für den Gast Weit. lind du. Imre. spanne d'c Pferde .in und fahre zur Station um den 'ungen 'Wrn. Ihr Kinder.» wandte sich der Gntshcrr zu wmn Söhnch>n. dir schon mittmander stnüen. wer "ut Imre zur Bahu sahreu werde, «ihr Kinder, setz ^lch m, wenig in Ordnung, damit cr vor euch mHt "ichreckt.. «Er schaut sich nicht einmal um darnach,» sprach Sugiö' Liebling, «er wälzt sich selbst in, Gras herum.» — «Und klettert anf die Bäume,» bemerkte ein zweites. «Und geht ohne Hnt umher,» versetzte ein drittes, um sich selbst zu entschuldigen. «Gut, gut.» sprach der Vater, «geht nur fein zur Mama, damit sie ruch wäscht. Wer wird der erste sein?» — «Ich! Ich!» schrien die Teufelchm. ins Haus stürzend. Sie freuten sich schon voraus auf die Geschenke, die das «große Wasser» mit sich bringen werde. Das «große Wasser» ist ihnen eine Art Vetter. Eigentlich hieß er Vasilije oder Vaso, daraus wurde ganz einfach «Groß-Wasser. gemacht. So hatte ihn nämlich Herr SugiZ getauft. Vaso im Hause, hieß Wasser im Keller: ein fertiger Schade! .... Was da nicht schon währeud Vaso's'Anwesenheit im Hause zer-brocheu uud zertrümmert wnrde! .... Des Gutsherrn Kinderchen waren sonst auch mehr als lebhaft, dreimal im Jahre waren sie die leibhaftigen Satane: zu Weihnachten, Osteru und in den Ferien — wenn Vaso nach Hanse kani. Vaso hatte schon das Oymnasuim verlassen — wohin sollt' er sich wenden? Ein Heim hatte er nicht. Frau Sugiö war mit seiner seligen Mutter verwandt, er war daher hier wie zu Hause. Die jungen Herren und Damen Sugis kannte er schon in den Windeln, und cr liebte sie wie die leiblichen Brüder und Schwe-stern — vielleicht noch mehr. . Nichts ist dem Herzen gefährlicher, als emc we,-läuw Verwandtschaft: man nimmt dich auf und halt dich wie ein eigenes Kind. du spielst mch lach't m.t den Kleinen und merkst nicht emmal. dass tnr das Klnd mi? dem dn dich gestern spieltest, lieber als das Sonnenlicht, und dass diese Liebe lange keine Ver^ wandtschaftsliebe mehr ist. So war es anch Vaso ergangen. Auch er hatte Anica in den Armen getragen, auch er hatte mit dem Mägdelein gespielt, mit dem Mädchen gelacht, mit der Maid gescherzt — und hatte dabei leinen andern Gedanken, als Spiel. Scherz und Gelächter.... Aber heute weiß er, dass er sie liebt, uud wenn dn ihn fragst: seit wann? wird er dir lächelnd sagen: «Seit ^jeher!» Doch Vaso hatte zu Anica nie von Liebe gesprochen, er wollte sie nicht beunruhige». Sie war ihn» das Ideal eines Mädchens — er dachte sich sie auch als Ideal eines Weibchens, eines Müttercheus.... Ach. wie pochte ihm bei solchen Gedanken heute das Herz! ... . Von heute an bist du frei! . . . . Die letzte Prüfung.... eine glückliche Zukunft.... Ancica. . . Alles das fchwirrte in seinem Kopfe .... und dieser Wagen, diese Straße . . . dieser faule Imre! Vorwärts, vorwärts! Ja, mein lieber Vaso. du hast aufs «Groß-Wasser» vergessen!... «Groß-Wasser» kam. Es rauschte und klapperte wie drei Mühlen beisammen — erst als die kleinen Rädchen müde wurden, erst als die Engelcheu zu Bett gegangen waren, tonnte Vaso auf die Veranda treten, wo ihn der Engel erwartete. «Anica!» hauchte der Jüngling halblallt. «Ach, du bist es, Vaso! Nicht wahr, .unsere Kinder' sind ausgelassen?» sagte Anico und schritt ihm entgegen. «Was ist weiter dabei?» fragte Vaso und leate die Hand anf ihre Schulter. «Ach, wenn du wusstest, wie wenig mir diese wächsernen, dressierten Stadtkinder gefallen — gerade fo, wie ihre aufgedonnerten Mütter.» — «Warum willst du nicht in der Stadt bleiben?» Laibacher Heilung Nr. 297. 2448 30. Dezember 1.^.. aufzulösen. Das Recht zur Auflösuug besitzt der Prä« sident der Republik in Gemeinschaft mit dem Senate, und an diese beiden wird daher appelliert, daö Land durch einen kühnen Schritt aus der Unsicherheit, in der es sich befindet, zu erlösen. Es wäre das erstemal seit dem Bestände der Republik, dass der Ablauf der Legislaturperiode nicht abgewartet, dass der eigentliche Souverän Frankreichs, die Deputiertenkammer. weqen Unzulänglichkeit seines Amtes enthoben würde. In einer Zeit. in welcher an die Stelle des erprobten Präsidenten ein neuer getreteu ist, der. so sehr er sich der allgemeinen Achtung erfreut, doch noch keine Gelegenheit gehabt hat, sich das Ansehen eine« Führers der Na« tion zu erwerben, in einer solchen Zeit will ein Schrill dieser Art doppelt überlegt sein. Herr Sadi Carnot wird sich daher gewiss nicht leichten Herzeus dazu entschließen. Zunächst wird er sich fragen, ob Aussicht vorhanden ist. dass die künf tige Kammer einheitlicher sei als die jetzige. Es lassen sich die verschiedensten Gründe für und wider diese Hoffnung aussprechen, und eine zuverlässige Poraussage wird niemand wagen wollen. Das Hoffnungsvollste, was sich sagen läsüt. ist wohl, dass die Nachtheile der Uneinigkeil dem Volke die Nothwendigkeit eingeprägt haben, sich bei der Wahl nur nach wenigen Gesichtspunkten zu richten, Nuancen möglichst fallen zu lasfen und sich für einen ausgesprochen gemäßigten oder einen ausgesprochen radicalen Candidaten zu entscheiden. Und nicht nur auf die Ideen kommt es an, denen der Candidat anhängt, sondern auch auf die verfügbaren führenden Männer, zwischen denen die Kammer in letzter Linie zu wähle« hat. Das Chaos der letzten Monate hat klar gemacht, dass fürs Nächste entweder Ferry oder Cle'-mencean an die Spitze der Regierung treten müfse, wobei wir es freilich für ausgemacht halten, dafs ein radicales Programm, wie Climenceau es mitbrächte, sehr bald wieder den Rückzug antreten müsste. Die Wahrscheinlichkeit spricht immerhin dafür, dass Neuwahlen eine Art Plebiscit der republikanischen Wähler auf den einen oder den andern jener Namen bedeuten würden, und unter den gegenwärtigen Umständen wäre dies als ein Erfolg zu betrachten, vorausgesetzt, dass nicht die Kräfte sich als nahezu gleich herausstellen. Darum allein schon wird Herr Sadi Carnot gewiss nur mit äußerstem Zögern den ihm entgegenbringenden Rufe Folge leisten, und er wird vermuth-lich. ehe er sich dazu entschließt, die Kammer noch einmal die Probe bestehen lassen. Er wird vermuthlich, wenn das gegenwärtige Ministerium, welches die republikanische Cuncentiutioi. verwirklichen sollte, gefallen ist — worauf, nach allen Anzeichen zu urtheilen, nicht lange zn warten sein dürfte — ein rein radicales und, wenn dieses, wie wahrscheinlich, abgelehnt wird, ein rein gemäßigtes zn bilden versuchen. Er wird, so meinen wir, die beiden Persönlichkeiten, welche als die hervor-stechendsten Vertreter der gemäßigten und der radicalen Richtung gelten, ehe er den Ausweg ergreift, das Volk selbst über sie entscheiden zn lassen, der Deputierten-kammer vorführen. Erst wenn hier weder für den einen noch für den andern eine Mehrheit sich ergibt, erst dann wird er die Nation zum Richter aufrufen. Aus dem Uebermaße des Uebels fchöpft man die Hoffnung auf seine Heilung. Weil der Parlamentarismus in den letzten Jahren in Frankreich alle seine Schattenseiten entfaltet hat, nuterstützt freilich durch die eigenthümlichen Einrichtuug'n nnd Eigenschaften dieses Landes, glaubt mau, die Nation werde, belehrt dadurch, ihm jetzt seine Vorzüge abgewinnen. Wünschenswert wäre dies freilich im höchsten Grade. Denn entweder das persönliche Regiment eines Einzelnen oder die revolutionäre Herrschaft der hauptstädtischen Menge müsste nothwendig nachfolgen, wenn die Regierung durch gesetzlich gewählte Vertreter sich als unmöglich erweisen würde; es müsste die Dictatur oder die Stra-ßenherrschaft erscheinen, beides zum Unheile des innern wie des allgemeiuen Friedens. Je wichtiger aber die Entscheidung wäre. welche Neuwahlen mit sich führten, desto zögernder selbstverständlich geht man ihnen culgege». Wir begreifen de» Wunsch nach Kammerauflöjung, der immer lauter lind lauter sich erhebt; wir begreifen aber anch die gn'ßeu Bedenken, mit denen er aufgenommen wird. denn die nächsten Wahlen werden Frankreich für lange hinaus seinen Weg weisen. Politische Nelierttcht. (Görzer Landtag.) Wie aus Görz gemi-ldel wird. hat der Landesausschussbeisitzer von Gasser, welcher als Vertreter des Landesauöschusses im Landes schulrathe den von dieser Körperschaft znin Beschlusse erhobeneu Autrag auf Eiuführunq der deutschen Sprache altz obligaten Lehrgegenstandes in den Volksschulen der gefürsteten Grafschaft Oörz m»d Gradiska gestellt, sein Landtagsmandat niedergelegt. Dieser Schritt hängt offenbar mit der Interpellation zusammen, welche der italienische Abgeordnete Venuti über diesen Beschluss des Görzer Landeöschulrath.s im Nmnen der italienischen und slovenischen Partei im Landtage eingebracht hat. (Fest ungscom mando Trient.) Mit kaiserlicher Entschließung vom 15. Dezember wurde die Errichtung eines Festungscommandos in Trient angeordnet. Das letzte «Armee-Verordnungsblatt» enthielt bereits die Ernennnng des Genie-Generals Paul Ritter Kirschner von Nordfort zum Festungscummandante» in Trient. Hiemit kommt eine Maßregel zur Durchführung, welche bereits durch das Kriegsbudget für das Ilihr 1888 in Aussicht genommen wurde. In diesem Voranschläge erscheint nämlich das Festungscommando Olmütz aufgelassen, während Trimt mit einem nenen Festungs-commando bedacht ist. Motiviert wird diese Verschiebung damit, dass nach der Ansicht maßgebender militärischer Kreise die Festung Olmüh mit Rücksicht auf unser Atlianzvcrhältnis zu Deutschland wesentlich an Bedeu-tuug verloren habe. während die zahlreichen Befestigungen, welche jetzt in Welschtirol nnd im Ampezzo-thale bestehen, deren Unterstellung unter ein Festungs« commando als zweckmäßig erscheinen lassen. (Die Nothlage der Lehrerschaft Kärn-tens.) Der kärntische Lehrerbund hat zur Erläuterung der im vorigen Jahre dem Landtage überreichten Petition um materielle Besserstellung der lär,»tischen Lehrerschaft ein? Denkschrift verfasst. In derselben werden folgende Petitionspunkte eingehend begründet: Jede Lehrperson erhalte eine Natunilwohnnug oder Quartiergeld; der normale Gehalt werde um 100 fl. erhöht; die Dienstalterszulage wcrde bereits bei durchschnittlich genügendem Erfolge gewährt; in den Ruhegehalt werde auch die provisorisch bezogene Functiuntzzulaqe ein- gerechnet; während der Mobilisierung werde der volle Gehalt erfolgt; den Lehrerinnen gebüren die gleichen Bezüge wie dcn Lehrern, (Niedc rösterrei ch) Der Schluss der Session des niederösterreichischen Landtages erfolgt am 10ten Jänner. In der vorgestrigen LaudlagHsitziing sprach Fintmüller gegen die Bewilligung von 5000 fl. für die nothleidende Bevölkerung in Görz und Oradlsla, weil dies eine Angelegenheit des Reichörathes sei. Dr. Sueß betonle die Zusammengehörigkeit aller Länder. Die Summe wurde sodann bewilligt. (Zur Lage in Galizien.) Die Stimmung der Bevölkerung Gulizie»« init Rücksicht auf die äußere Lage ist eine durchaus friedliche, »iber gefllssle. Aus den bezüglichen Arlilcl» des «Czas» lässt sich das Folgende resümiere» : < Wir werden wohl die letzten sein, welche zu einem Krieqe auratheu; wenn al,er die Groß' Machtstellung des Staates nnd dessen Interesse» doch eine kriegerische Entscheidung erheischen sollte», so wel-den wir, ebenso wie andere Kronläuder, mit warmem Herzen unsere Pflicht thun, ohne dabei irgendwelche nationale Illusionen zu hegen.» (Das ungarische Abgeordnetenhaus) hat mit einem iin Il,hre 1883 gefmsten Beschlusse die Regierung angewiesen, die Frage des Wechselminimums zu studieiln. Seither hlidou hat der Pforte kürzlich zn verstehe» gea/ln'», dass, — «Ach nein, Anica, da ist es so schön,» meinte der Jüngling begeistert. Sie bogen sich über die L> hue der Veranda, sahen chweigend zu dem gestirnten Himmel anf, sogen das duftende Lüftchen ein uud träumten . . . Das Herz kann in einem Augenblicke Vergangenheit und Gegenwart genießen. In solchen Momenten zieht der Mensch das Schweigen vor. Jedes Wort vermindert den Genuss. «Nnica.» flüsterte Vaso endlich, «Anica, erinnerst dn dich noch des Abends — wie wenn es heute wäre! — als du mir das ,Gras geflochten^? . . Wir sagten: ,Kommt ein Kreis heraus, wird mein Wunsch in Erfüllung gehen/ Der Kreis kam heraus, und weißt du. Anica, was ich mir damals wünschte?» fragte Vaso mit weicher Stimme; sein Arm legte sich um die schlanke Gestalt, sein Haupt bog sich herab, dass sich Angesicht zum Angesicht schmiegte — und er stellte mit zitternder Etimme wiederholt die Frage an sie: ob sie es wisse? Das Mädchen wusste nnr, dass es selig, glücklich sei, und hegte kein anderes Verlangen, als dass es ewig so bleiben möchte. «Begebt euch zur Ruhe, Kinder,» ließ sich Herr Sugis vernehmen, «es ist schon spät. U»d die Anica hat vergessen, dass Vaso müde von der Reise ist.» Diese Alten urtheilen immer nach sich!... Und als «Groß-Wasser» sich entfernt hatte, als Aüica den Tisch abräumte, da lachte der Alte so eigeu-thümlich, dass die arme Anica bis zur Stirne roth wnrde und davonlief. .. Der Alte lächelte noch immer und schüttelte zufrieden das Haupt: «So, so. Kinder!» Der Alte hatte sich nicht verrechnet. Vaso blieb diesmal — znr großen Freude der Kinder — lange, lange auf dem Gute. und als er — im Herbste — in die Stadt zog. da führte er Anica mit. «Ein Masses hat sie fortgetragen,» hieß es. Seit jener Zeit wü.lscht so manche Mutter ihren Töchtern, ein «Wasser» möge sie forttragen. Aber diefes «Wasser» will auch nicht vor jede Mühle. (Nachdruck verboten.) Ktol'ze Kerzen. N o in a n aus dem Englischen. Nu» Max von Weißenthurn. s.'itt. Fortschunn.) Ein anderer wäre vermuthlich gradewegs zu Jean de Ilaine gegangen, um ihn über die Angelegenheit zu befragen; — nicht so der Graf von Monte'vie. der vor nichts solche Scheu hatte, als vor dem geraden Wege. Er bedürfte dringend eines großen Vermögens; war es nun wirklich sein Oheim, welchem solches angeboten war, so konnte er, Eugene, vielleicht doch Mittel und Wege finden, sich selbst einen Nutzen zuzuführen, anstatt denfelben allein dem alten Manne zu lasfeu. Der beste Weg, um zu erfahren, um was es fich handle, war nach dem Dafürhalten des Grafen jener, direct mit den Rechtsanwälten zn verkehren, aber nicht in seinen eigenem Namen. Er schrieb folglich unter einem Pseudonym an die Herren Shelwood und Ronx, doch klärte ihn die Antwort, welche ihm ward, uicht wesentlich auf. Sie lautete: «Wenn die Familie Ilaine, deren Sie Erwägung thun, jene Ilaine sind, anf welche das Inserat Bezug hat, so müssten Sie ihre verwandtschaftlichen Beziehuügen zu der verstorbenen Vicomtesse von Riugemont nachweisbar darthun.» Für den Grafen verwickelte dieser Name die Sache noch mehr; er gnibelte darüber »ach. und sci»e Hoffnungen, die Angelegenheit zu ergründe», schwinden immer mehr. Wer mochte die Vicomtesse von Rona/" mont sein? Er war eben im Begriff, das Schreiben unwill'g zur Seite zu werfen, als ihm wie ein Blitzstrahl eine Ahnung der Wahrheit kam. Der für Jean von Ilaine zu erwachsende Vol^ theil beruhte zweifelsohne in einem Testament, "lid somit verlohnte es sich doch der Mühe. der Snche w" aller Sorgfalt nachzuspüren. Am fola/nden Ta^e schon reiste der Graf nach England, und am Moig^ nach seiner Ankunft besichtigte er die Villa drr ve>' storbenen Vicomtesse von Rougemout, angeblich, »m >^ zu kaufe». Er fand, was er snchte; durch eingehende fs' spräche mit dem alten Gntsverwnltcr gelaug ^ '^ bald. in Erfahrung zu bringen, dass sein Onkel ^ de Ilaine nur aufzutreten brauchte, um eine "^ tende Erbschaft in Empfaug zu nehmen. Er. der ar Verwandte, war der nuithmasiliche Besitzer »""!"''.'. licher Reichthümer! Warum hatte cr ihn vernachlaw« ' und wie konnte er jetzt wieder Mittel »no " u finden, nm mit ihm in Verkehr zu trete,'? . .> Es sollte sich ihm die Möglichkeit hi"z" "M °, denkbar natürlichste Neise der Welt biet"'; ""5^°' zurückkehrend, fand cr eiuen Brief; Verübe "m ">. Jean de Ilaine und enthielt die igXte, dem Grafen Leonard mit Rath und That beiz»stehe". , ^, Eugene tril.mphi.rle. Noch h"t^ '' 1' He Sidonie's keinen Plan, bis er Auen 3tct ro ^nch^ Bei dem ersten Blick aber. den er auf da« ,cyo wdackei iteltlmn 3lr. 297. 2449 3ft. Dezember H887. weiln die Zahlung der rückständigen 750 000 Pfnnd nicht bald erfolge, Nusslaud sich eines Tages genöthigt sehen könne, znm Schuhe seiner Interessen Pfänder in Kleinasien zn nehmen. Die Pforte soll mm — den «Daily New5» zufolge — die Mobilisieruug vou 50000 Mann zur Besetzung der tleinasiatischen Grenze angcoldnet haben. (Der Krieg zwischen Abessinien und Italien) scheint nmnittelbar bevorzustehen. Man meldet diesbezüglich aus Rom: Nach d.r Rückkehr der englischen Mission nach Massanah und deiu Scheitern der Friedensvermittlnng ist der Krieg mit Abessinien »nvli ineidlich. Die Verhandlungen scheiterten an den Intrig^n Ras Alula's. Der Negns erklärte den Engländern, er könne jetzt den Krieg nicht mchr vermeiden, ohne eine Revolntion heraufzubeschwören. Der Negns ^rfügl i^h^^ ^jn großes Heer, vermehrt durch die Streitmacht Gogqianis. Daä Heer des Königs Meuelit von Schua ist im Hauptguartier des Negus noch nicht eingetroffl'ü. laut der «Tribuim. würde jetzt das ila° llenische Heer bis Asmara vorrücke«! müssen, trotz der ^'«cheilren Schwierigkeiten. Tagesncnigleitcn. Sr. Majestät der Kaiser haben dem Vereine der Oest'l'reichisch'Schlesier in Wien den Betrag von 200 fl. z,l Unterstntzungszwecken zu spenden gernht. Se. Majestät der Kaiser haben, wie die «Nrilnuer Zeitung» meldet, der Schulqemeinde Gros;-Mohrau zum Schillbane 150 sl. zu spenden geruht. — (Kronprinz Rndolf,) welcher den pro jectierten Ausflug nach Finme vorgestern abends mit dem Courierznqe wegen der Schneehindernisse anf der Karststrecke nicht zn unternehmen vermochte, ist gestern morgens mit dem Eilzuge vi:l Neustadt'Kanischa-Karlstadt nach Fiumc abgereist. — (Zur Triester Mordaffaire.) Aus Trieft wird uns geschrieben: Das Befinden des wegen Mordes an dem Eassier der hiesigen Creditanstalls-Filiale, Heinrich Mosettig, angeklagten Cassebeamlen Vittorio Mas sei hat sich derart gebessert, dass der Beginn deS Processes definitiv fiir Ende nächsten Monates festgesetzt wurde. Maffei litt an starlcm Aluthnsten, so dass er von den Aerzten fast anfgegeben war. Seine Gefährtin bei dem Verbrechen, die achtzehnjährige Sarlorella Maria Nibos, welche dem unglücklichen Mosettig bekanntlich den Hals mit einem Rasiermesser durchschnitten hatte, benimmt sich in, Gefängnisse tagsüber mit einer cynischen Ruhe und Gleicha.iltia.teit, welche bei einem so jungen Mädchen doppelt auffallend erscheinen mnss. Sie scherzt und lacht mit ihren Zelleugeuossinnen und erkundigt sich eifrig, was die Zeituugeu über fie berichteu, uud ob ihre Photographien fleißig gelaust würden, als ob sie sich über das traurige Aufsehen, das ihre Schreckensthat erregt hat, freuen würde. Während der Nacht verlässt sie übrigens ihre Ruhe, sie hat unangenehme Träume, weint nnd schlnchzt und spricht unzusammenhängend^, wirres Zeug. Sie hat ihre Mit-wirtnug bei dem Verbrechen mit allen Details zugegeben, Auch Maffei hat bereits ein Geständnis seiner ruchlosen That abgelegt. — (Mattes er-Nitter-Orden.) Wie wir erfahren, ist Sr. Excellenz dem Herrn Minister des Aenßeru und des kaiserlichen Hauses, Grafen Gustav Kälnoky, Mädchen warf, suh er in ihr bereits die reiche Erbin, welche er um jeden Preis sich sichern wollte; er sann und sann, bis er mit seinen Anschlägen vollständig im reinen war, und das Spiel begann, ein Spiel, so schlau, dass alle getäuscht wurden nnd jetzt Sidouic als sicheres Mittel zum Zweck sich ganz und gar in seineu Händen befand. Auf falsche Fährte geleitet. Ahnungslos, dass der Dctectiv, welchen er ge< düngen, um deu Grafen von Montlsuie zn beobachten, von den scharfen Augen des Kammerdieners entdeckt Worden war, harrte Karl Hargrave mit Ungednld des Augenblickes, in welchem dieser ihm irgend eine Handhabe bieten würde, die es ihm ermöglichte, Sidonic zu entdecken. Wenn er dem Grafen zufällig begegnete, fo giengen sle mit kühlem Gruß aneinander vorüber, denn Karl brachte es nicht über sich, freundliche Gesinnung zu heucheln, wo er dieselbe nicht im Herzen trug. Seine "str Idee war gewesen, eine Erklärung von dem Grafen zu fordern; doch welcheErllärmig hatte er das Vkcht zu verlangen? Musste ein solch.s Vorgehe» nicht vielmehr seinen Rivalen veranlassen, noch mehr auf der Hut zn sein. als er es ohnehin schon war? Was Karl am meisten frappierte, war der Um-Uand. dass der Graf gar nicht daran zu denken schien, /pans zn verlassen. Nur der eine Umstand, dass S,-ovl"e aus Frankreich fortgebracht fei, konnte Erklärung y'nsür bieten. . Eincs Morgens erhielt der jimge Engländer einen ""1 »>on seiner Cousiue Isabclle Delangc. (FmtschiMss sohl.) die Würde eines Ehrenbailli des souveränen Malteser-Ritterordens und die bezügliche Decoration des Großkreuzes dieses Ordens verliehen worden. — (Verhastuug eiucs Chcfredacteu rs.) Im Nachhange zu unserer ausführlichen Meldung über die Verhaftung des Redacteurs des «Parlamentär», Dr. Karl Hivny, in Wien wird weiters berichtet, dass der Verhaftete fofort nach seiner erfolgten Internieruug im Lau-desgerichte in das Inquisitenspital übcrbracht wurde, woselbst er eines heftigen Augenleidens halber in ärztlicher Behandlung steht. Die Untersuchung wird mit möglichster Beschleunigung geführt, nnd haben in den letzten Tagen zahlreiche Einvernehmungen bezüglich dieser Angelegenheit stattgefunden. Der «Parlamentär» hat zu erscheinen aufgehört. — (Von der Generalin spection der österreichischen Eisenbahnen) Die Inspec-toren Eamillo Gerste n b raudt und Anton Kral, sowie der Ministerialsecretär im Handelsministcrinm Max Freiherr von Buschmann wurden zu Obsrinspecloren der Generalinspeclion der österreichischen Eisenbahnen ernannt. — (Große Naphtha-Elplosionen) kamen letzten Mittwoch in Rochester im Staate Newyorl vor. Die Vacnumöl-Gesellschaft versorgt die städtische Gasanstalt mit Naphtha, welches durch zwei Meilen lange, mitten durch die Stadt gehende Röhren läuft. Davon hatten sich am vorigen Dienstag 14 000 Gallonen infolge eines durch Sprengung entstandenen Lecks in die Abzugscanäle ergossen. Der Ausfluss des Naphthas war kaum bekannt-gemacht worden, als auch schon an verschiedenen Stellen im Umkreise von zwei Meilen Fcuersäulen durch das Trottoir schössen, häufig begleitet von Explosionen; jedoch nur an einer Stelle wurde bedeuteuderer Schadeu an» gerichtet. Hier wurden drei große Mahlmühlen zerstört. Ein vierstöckiges steinernes Gebäude fiel in den Canal. Die Abzugscanäle wurden bald mit Wasser gefüllt und so weiteres Uuheil verhütet. — (Ei« gefährlicher Bräutigam.) Ein russischer Officier Namens Theodor Popel machte in Paris vor einigen Tagen die Bekanntschaft einer Statistin des Chateau-d'Eau-Theatcrs, Jeanne Perron, welche es ihm so sehr angethan hatte, dass er sich schwärmerisch in sie verliebte und ihr Heiratsanträge machte. Das leichtfertige Mädchen lachte dazu und lachte auch dann noch, als er ihr in Gegellwart einer ihrer Freundinnen nach einer durchschwärmten Nacht einen Ring an den Finger steckte und erklärte, nun wäre sie sein Weib vor Gott. Die Freundin wurde dann mit Fußtritten hinausgeworfen, und bald darauf ertönten Schüsse; Popel hatte seiner Geliebten zwei Kugeln in die Brust gejagt und sich selbst mit einer dritten getöbtet. Das Mädchen liegt hoffnungslos darnieder. — (Unglücksfall zur See.) Aus Londou wird berichtet: Der von Sidney kommende Dampfer «Pathan» collidierte Sonntag morgens auf der Höhe von Äcachyhcad mit der österreichischen Barke «Deveti Dubro-vaeki» vo» Leith nach Demara unterwegs. Die Barte sank, wobei Capitän und Steuermann ertranken. Die übrige Mannschaft wurde von dem Dampfer aufgenommen, der selber arg beschädigt wurde. — (Stürme in Westindie n.) Ein vom Cap Haiti in Ncwyork angelangter Dampfer meldet, dass im nördlichen Westindien in der Zeit vom 6. bis 8. d. M. Stürme wütheten, die längs der Küste großen Schaden anrichteten. Gegen 70 Schiffe siud gescheitert. — (Schneidig.) «Aber, Herr Lieutenant, Sie haben ja schon eine formidable Glatze!» — «Pah, will nur junge Damen ärgern, dafs keine Locke von mir zu haben ist!» Local- und Prouinzial-Nachlichten. Arainischer Landtag. Der lraimsche Landtag hielt gestern seine neunte Sitzung ill der laufenden Session ab. Nach Eröffnung der Sitzung und Verificierung des Protokolles der achten Landtagssitzung theilte der Vorsitzende, Landeshauptmann Gras Thurn, mit, es sei ihm vom apostolischen Nuntius L. Galimberti in Wien eil, Schreiben zugekommen, in dem es u. a. heißt: «Der heilige Vater ist über die ihn« dargebrachten Glückwünsche des klinischen Land» tagcs höchst erfreut und hat nun Seinerseits mich beauftragt, dein hohen Landtage den innigen Trost bekanntzugeben, den Ihm jener Beschluss bereitet hat, und gleichzeitig mitzutheilen, dass Seine Heiligkeit danlerfüll-ten Herzens allen Mitgliedern des Landtages den apostolischen Segen ertheilt,» Die Abgeordneten hörten das Schreiben stehend an. Welters befand sich im Einlaufe eine Petition der Untcrgemeinde Orle um Ausscheidung aus der Gemeinde Dobrujuc und Activierung einer selbständigen Gemeinde mit dem Namen Rudnik, des« gleichen eine Petition des Straßeuausschusses Bischoflack um Abschreibung einer Schuld von 4000 fl. aus dem Landesfonde. Der Landesausschuss legte den Bericht vor, betreffend die Genehmigung von Umlagen für Bezirlsstraßcn« zwecke mit dem Antrage, den nachstehenden Bezirksstra-ßenaussMssen eine mehr als 10proc. Umlage aus alle directen Steuern zu bewilligen, und zwar: Bischoflack 15 pCt., Nassenfuß 15 M., Laas 25 ftCt., Gurkfeld 15 pCt., Gottschee 20 pCt., Seisenberg 15 pCt., Radmannsdorf und Ratschach je 20pCt.; Großlaschih 25vCt., Tschernembl 12pEt., Loitsch 20pCt.; ferner beantragt der Landes-ausschuss, es sei dem Bezirlsstraßenansschusse Nassenfuß für die im Jahre 1888 zu bewirkende Umlegung der Nafsenfuß-Uuterlalnitzer Bezirksstraße eine Unterstützung von 1500 st. aus dem Credite für Strahenbauten flüssig zu machen. Abgeordneter Grasselli wünscht gegenüber den Bemerkungen eines Abgeordneten der rechten Seite des Hauses betreffs des städtischen Anlehens Aufklärungen, Abgeordneter Deschmann meint, die Angelegenheit sei in der letzten Sitzung erledigt worden, und es müsste zu diesem Zwecke die Debatte neuerdings eröffnet werden. Ueber Antrag des Abgeordneten Dr. Poklular wurde jedoch dem Abgeordneten Grasselli das Wort ertheilt; derselbe bemerkte gegenüber dem Abgeordneten Luckmann betreffs der für das Jahr 1880 ausgewiesenen Zinsen des städtischen Anlehenssondcs, dass die efsectiven Zinsen im Jahre 1885 52 353 fl. 89 kr., im Jahre 1886 dagegen 54 796 fl. 94lr. betragen haben, fomit um 2442 fl. 65 kr. mehr als im Vorjahre. Der Unterschied sei durch den Umstand begründet, dass im Jahre 1885 aus der Rechnung der Svecialreserve auf Rechnung der Zinsen der Betrag von 8049 fl. 87 kr. übertragen wurde. Zähle man diesen Betrag zu der oberwähnten Post der effectiven Zinsen aus dem Jahre 1885, so resultiere die Summe von 60403 fl. 76 kr., die in der Hauptbilanz des Jahres 1885 ausgewiesen erscheint. Die Annahme, dass die Stadlgemeinde dem Anlehensfonde unverzinsliche Beträge entlehne, sei daher vollkommen unbegründet. Abgeordneter Hren begrünbete in eingehender, theil-weise mit Vorführung statistischer Daten unterstützter Rede seinen in der letzten Sitzung eingebrachten Antrag auf Aenderung der Tarifalbestimmungen des H 2 des Gesetzes vom 18. Dezember 1874, L. G. Bl. Nr. 1 vom Jahre 1875, indem er kurz die Genesis des eben citierten, die Entrichtung von Beiträgen zum Landesschulfonbe re» gelnden Gesetzes darlegte und auf die früheren Verhanb-lungen, welche diesbezüglich bereits in den Jahren 1871, 1872 und 1874 im Landtage stattgefunden haben, hinwies. Es habe nämlich bereits im Jahre 1871 der Landesausschnss beantragt, es sei an Stelle des veralteten, die Dotierung des Normalschulfondes normierenden Hofdecrl'tes Z, 926 vom Jahre 1788 ein den Verhältnissen besser entsprechendes und auch vom ftsca-lischen Standpunkte sich empfehlendes Gesetz zu schassen, wornach der von Verlassenschaften zu entrichtende Normal-schulfonds-Veitrag nicht wie es das citierte Hosoecret verfügt, nach der Standestategorie des Erblassers, sondern nach dem Stande des Nachlassvermögens zu bemessen ist. Von diesem Standpunkte ausgehend, habe der Lanbesausschuss beantragt und der Landtag in der Sitzung vom 4. Oktober 1871 beschlossen, es sei von allen, den Netrag von 300 st. übersteigenden Verlassenschaften ein Normalschul-fonds-Beitrag von 1 Procent zu entrichten. Nachdem dieser Gesetzentwurf nicht sanctiomert wurde, kam sodann im Sinne der von der hohen Negierung gegebenen Anbeu-tuugeu das gegenwärtige Gesetz vom 18. Dezember 1874 zustande, dessen Neuerungen vornehmlich in den zwei grundsätzlichen Bestimmungen culminierten, dass erstens der Schulbeitrag uicht nach einem fixen Procentsatzc, sondern nach einer wandelbaren, mit der Höhe der Verlassen-schaft progressiv steigenden Tarifscala zu berechnen sei, und zweitens, dass der Erbe, welcher weder ein Notherbe noch der hinterlassene Ehegatte des Erblassers ist, zur larifalmäßigen Gebür noch einen 50procentigen Zuschlag derselben zu zahlen habe, Antragsteller legt hierauf die Punkte auseinander, in denen sich sein Antrag von den Bestimmungen des gegenwärtig geltenden Gesetzes vom 18. Dez. 1874 unterscheidet. Dieser Unterschied besteht im wesentlichen darin, dass der Abänderungsantrag die Taris« scala für Verlafsenschasten von 10 000 st. aufwärts erhöht, und zwar für die erste, nach dem reinen Nachlasswerte aufgestellte Kategorie von 10» bis 15 000 st. nur um 0,05 pCt., d.i. um 5 kr. von 100 fl.; für Ver. lassenschasten von 15- bis 20 000 fl. um 15 lr. u. s. w,, aufsteigend zu je 10 lr. von jedem weiteren 10 000 fl. bis zur Höhe über 100 000 st., für welche Verlasse», schaflen Antragsteller 1'/« M., sonach 1 fl. 50 lr. von jedem 100 sl., beziehungsweise um 80 kr. mehr, als der Schulbeitrag gegenwärtig beträgt, in Antrag bringt. Antragsteller hält diesen Tarifsatz nicht für überspannt mit Rücksicht darauf, dass der Landtag schon bei der ersten Vorlage im Jahre 1871 einen Beitrag von 1 pCt,, das ist 1 sl. von 100 fl., angemessen erachtet uud acceptiert hat, und dass unsere derzeitigen Beiträge theilweise unter jenem Maße stehen, welches in einigen anderen Ländern in Geltung steht. Auch sei die Erhöhung deshalb nicht zu hoch gegriffen, weil sie sich vornehmlich auf die höheren Verlässe bezieht, und solche Erben, denen ein großes, nach vielen Tauseube', zählendes Vermögen im Erbwege zufällt, nicht zu empfindlich getroffen werden und daher auch einen verhältnismäßig höhern Veitrag viel leichter zahlen können, als derjenige Erbe, der nur einige Hunderte oder selbst ein paar Tausende von Gulden im Erbwege überkommt, der aber ohnedies schsn durch die üaiwchcr Zeitung 9tt. 297. 3450 W. Dezember 18^7. Staatssteuer, Abhandlungslosten, beziehungsweise Um-schreibgebüren u. s. w. stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist. Dadurch sei die Erhöhung der Tarifseala vollkommen gerechtfertigt; es sei überdies dieses eine finanzielle Operation, wie selbe erst voriges Jahr auch im kärntnerischen Landtage durchgeführt und auch bereits zum Gesetze geworden ist, und es sei nicht zu zweifeln, dass bald auch andere Landesvertretungen dem Beispiele nach-folgen werden. Der zweite Punkt, wodurch sich der Antrag des Antragstellers von dem gegenwärtigen Gesetze unterscheidet, ist die Unterscheidung der Erbnehmer nach drei Kategorien, und zwar hätten in die erste Kategorie zu fallen die sogenannten Notherben und der hinterlassene Ehegatte 5 in die zweite die Seitenverwandten bis einschließlich des vierten Grades; in die dritte sämmtliche anderen sogenannten «lachenden Erben». Entsprechend diesen drei Kategorien Erbuehmer wären auch der Normalschulfond entsprechend nach drei Gradationen zu bemessen, und zwar für die erste Kategorie nach der vorerwähnten Grundscala, für die zweite mit einem 50proc. und für die dritte Kategorie mit einem lOOproc. Zuschlage. Redner weist darauf hin, dass auch das Steuerärar bei Bemessung der Vermögens-übertragungsgebüren auf den Todesfall den gleichen finanz-politischen Grundsätzen huldige, indem es unter Tarifpost 106 des kaiserlichen Patentes vom 9. Februar 1850 die Uebertragungsgebür auch nach diesen drei Kategorien mit 1 ftCt., 4pCl. und 8pCt. regelt. Was den finanziellen Effect der beantragten Neuerungen anbelangt, ist Antragsteller nicht in der Lage, mit den erwünschten statistischen Daten zu dienen, doch glaubt derselbe, dass mit Rücksicht auf die Voranschläge und Verathungen in Kärnten, wo bei verhältnismäßig viel geringeren Tarif» sätzen und bei nur zwei Tarifalkategorien eine Mehreinnahme von über 8000 st. erhofft wurde, bei uns mit einer um circa 150 000 Seelen größern Bevölkerung und höheren Tarifsähen für den Normalschulfond eine Mehreinnahme von beiläufig 20 000 st. in Aussicht genommen werden dürfte. Mit Rücksicht auf die hoch gesteigerten und sich alle Jahre noch mehrenden Erfordernisse des Nor-malschulfondes und zur möglichsten Entlastung des Landes-sondes empfiehlt Redner die Annahme seines Antrages mit der Schlussapostrophe: Hochgeehrte Herren! Wir begehen gerade die Weihnachtsfeiertage; wir sind daran, uns vom alten Jahre zu verabschieden und begrüßen hoffnungsfreudig das bereits an die Thür pochende neue Jahr. Alles beglückwünscht sich dazu und betheilt sich mit Christgescheuken. Folgen auch wir dem anregenden Beispiele und gönnen wir unserm Normalschulfonde die von mir beantragte Weihnachtsbescherung. Möge demnach das Körnlem, welches ich mit meinem Antrage im alten Jahre Ihrem wohlwollenden Schuhe anvertraue, in Ihrer Mitte ein lockeres, befruchtendes Erdreich finden, auf dass es nach Ihrer Zustimmung und geneigter Annahme im neuen Jahre sich bewurzle, kräftige Sprossen treibe nnd dauernd Segen bringe. Ich empfehle Ihnen meinen Antrag.» — Der Antrag wurde dem Finanzausschusse zu« gewiesen. Abg. Dr. Moschc referierte namens des Finanzausschusses über den Voranschlag des Grundentlastungs-fondes pro 1868 und stellte folgende Anträge: 1.) Der Voranschlag des lrainischen Grundentlastungsfondes für das Jahr 1888 wird im Gesammterfordernisse von 607 556 st. 5 kr. nnd in der Gesammtbedeckung von 530 002 fl. 20 kr., sonach mit dem durch verzinsliche Staatsvorschüsse zu deckenden Abgänge von 77 553 ss. 85 kr. genehmigt. 2.) Zur Bedeckung des Landesbeitrages ist für das Jahr 1688 eine 16proc. Umlage auf die direclen Steuern sammt allen Staatszuschlägen, welche betragen, und zwar an: Grundsteuer 631555 fl., Hausclassensteuer 137 820 fl., Hauszinssteuer 215 82« fl., Erwerbsteuer 126 776 fl,, Einkommensteuer 299 578 fl., zusammen 1411558 ft., im Betrage von 225 800 fl., und eine 20proc. Umlage zur Verzehrungssteuer vom Weine, Wein- und Obstmoste und vom Fleische, welche 323 976 fl. 30 kr. beträgt, im Betrage von 64 795 st. einzuheben. 3.) Der Landesausschuss wird beauftragt, die Allerhöchste Genehmigung zur EinHebung dieser Landesumlagen zu erwirken. 4.) Per Landesausschuss wird beauftragt, im Sinne des Punktes 3 des Uebereinlom« mens vom 29. April 1876 für das Jahr 1888 die Zustimmung der Reichsvertretung zur Herabsetzung des für den trainischen Grundentlastungsfond bestimmten 20proc. Zuschlages zu den directen Steuern mit Ein« schluss des mit dem kaiserlichen Patente vom 10. Oktober 1849, N. G. Nl. Nr. 412, eingeführten Drittelzuschlages zur vollen Vorschreibung aller directen Steuern, somit insbesondere bezüglich der Hausclassen-, der Hauszins-, der Erwerb- und der Einkommensteuer auf das Ordina-rium zu erwirken. — Alle Anträge wurden ohne Debatte angenommen. (Schluss folgt.) — (Zum Papstjubiläum.) Der Gemeinderath von Laibach hat in der Sitzung vom 23. d. M, Seine Heiligkeit Papst Leo XIII. zum fünfzigjährigen Priester jubiläum beglückwünscht und angeordnet, dass behufs Anregung einer allgemeinen Stadtbeleuchtung am 31. d. M. abends das Magistrats-gebäude beleuchtet werde. — Es unterliegt lei- nein Zweifel, dass dieser Beschluss in der Bevölkerung unserer Stadt einen freudigen Widerhall finden werde. Das Comites zur Feier des Papstjubiläinns will für den 1. Jänner, um halb 6 Uhr abends, im landschaftlichen Redoutensaale einen Festabend veranstalten, bei welchem der Gesangverein «Slave» nnd die Militärkapelle des 17. Infanterie-Regiments mitwirken werden. Der Hochwürdigste Herr Fürstbischof wird an die Versammelten eine Ansprache richten. Aus demselben Anlasse wird der hochwürdigste Herr Fürstbischof am Neujahrstage in der Domkirche ein Hochamt celebrieren, wobei auf den» Chore I'n <38 rctnig vun M. Haller, die Festmesse von Foerster, Graduate von F. Z, Stuhersky, Offertorium von Haydn und 1'u Ooum von F. Witt, zur Aufführung gelangen. — (Unterbrochene Hofreise.) Kronprinz Rudolf und Erzherzog Friedrich, welche gestern früh mit der Südbahn Wien verließen nnd nach Abbazia reisen wollten, mussten infolge der Schneeverwehungen die Fahrt aufgeben. Von Kanischa aus kehrten die hohen Reisenden in einem Separatzuge nach Wien zurück. — (Gemeinderaths-Sitzung.) Der Laibachcr Gemeinderath hält heute 6 Uhr abends eine öffentliche Sitzung mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Mittheilungen des Vorsitzenden. 2.) Bericht der Finanzsection : 0) über den Voranschlag der Stadtgemrinde Laibach für das Jahr 1888; b) über die Scontrierung der städtischen Fmidc am 25. Oktober 1887. 3.) Bericht der Schulscction: u) betreffs Verlängerung des Mietuertrages bezüglich der Lo-calitäten für die erste städtische Knabenvolksschule; d) betreffs Miete der Schullocalitäten am Moraste; c) wegen Verleihung des ersten Platzes der Kaiser-Franz-Iosef-Stiftung jährlicher 50 fl. für Realschüler. 4.) Bericht der Stadtverschünerungs-Section über den Antrag, dass behufs besserer Beaufsichtigung der städtischen Anlagen ein Gärtnergehilfe anzustellen wäre. — (Christbaumfeier im Mädchen-Waise n h a u s e.) Im Freiin von Lichtenthurn'schen Mädchen-Waisenhause fand vorgestern die angekündigte Christbaumfeier statt. Zu dem Feste erschienen unter andern Fürstbischof Dr. Missia, Landesfträsident Baron Winkler mit Gemahlin, Landeshauptmann Graf Thurn, Landesausschuss De sch ma nn, die Canmnci Zamejc und Urbas, Negicrungsrath Pr. Valenta und zahlreiche Damen aus den höchsten Kreisen der hiesigen Gesellschaft. Alle Punkte des reichhaltigen Programms wurde« zur vollen Zufriedenheit der Anwesenden absolviert und legten ein beredtes Zeugnis für die vorzügliche Leitung dieser Anstalt ab. Zum Schlüsse wurden die Kinder mit Weihnachtsgeschenken betheilt, worauf der Herr Fürstbischof eine Ansprache an die Anwesenden richtete und ihnen den Segen ertheilte. — (DieLaibacherCitalnica) veranstaltet im Laufe des Carnevals folgende Tanzunterhaltungen: 21. Jänner Tanzkränzchen, 1. Februar Vodnit-Ball, 9. Februar Tanzkränzchen. — (Zur Erhöhn ng der Bier st euer.) In Ergänzung unseres Berichtes über die jüngste Gemrinde-rathssitzung wird uns mitgetheilt: Gemeinderath Mur-nik unterstützte den Antrag Hribars «inbetreff der Aenderung des Gemeinderathsbeschlusses auf Erhöhung der bisherigen städtischen Auflage um drei Gulden bei jedem Hektoliter in der Stadt verbrauchten Vieres», weil nicht zu erwarten sei, dass eine Anflage von mehr als 1 fl. 70 für Laibach genehmigt werden würde, da nach der bekanntgewordenen Ansicht der t. t. Regierung eine höhere Auflage den Ertrag der ärarischen Vierstener gc-gefährden könnte. Nebstdem sei hervorzuheben, dass nach deu gepflogenen Erhebungen keine Stadt der im Reichsrathe Vertretellen Königreiche und Länder eine 1 fl. 70 kr. pro Hektoliter übersteigende Nieraustage hat. — (Süd bahn) Die Direction der Südbahn gibt Folgendes bekannt: Heute Donnerstag tonnte der Personenverkehr in der Strecke Laibach-Fiume wieder ausgenommen werden. In der Strecke St. Peter-Nabresina bereiten nur die Schneeverwehungen zwischen Divaca und Sessana noch Hindernisse, an deren Beseitigung aber mit dem Aufgebote aller Mittel gearbeitet wird. — (Die Handels- nnd Gewerbetammer,) die ursprünglich heute um 6 Uhr zusammentreten sollte, hat den Beginn ihrer Sitzung auf 5 Uhr anberaumt. — (Sterbefall.) Vorgestern früh ist in Graz Herr Eugen Lazic, l. k. Oberst i. N., im Alter von 82 Jahren an Wassersucht gestorben. — (Eurliste von Abbazia.) Die neueste Fremdenliste von Abbazia weist aus, dass 609 Partien mit 1063 Personen diesen Kurort in dieser Saison aufgesucht haben. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Wien, 29. Dezember. Die «Wiener Zeitung» veröffentlicht die Verordnung des Gesammtministerinms betreffs der provisorischen Actiuierung des Handelsvertrages mit Italien. — Der Papst verlieh dem Wiener Bürgermeister Uhl das Großkreuz des Gregor» ordens. Wien, 29. Dezember. Infolge von Schneeverwehun« grn herrschen allenthalben Verkehrsstörungen. Ueber den morgens ill Budapest fällig gewesenen Orient-Express-zug ist bis mittags keine Nachricht eiugelaufeu. Prag, 29. Dezember. Der Landesausschuss beschloss, beim Landtage anlässlich des Regierungs-Jubiläums Sr. Majestät des Kaisers die Gnwduug eiues Landes-» Versicherungsfonds für Alters-, Invaliditäts- und Todesfall für Arbeiter nnd Gesinde zn beantragen. Der Fonds soll fl. 500 000, in fünf Jahresraten zahlbar, erhalten und den Namen «Landesfonds Kaiser Franz Josef» führen. Gleizeitig werden die Korporationen, Gemeinden nud Private um ihre Unterstützung ersucht werden. In der nächsten Lmidtagssitzmlg wird das Detailftroject vorgelegt werden. Berlin, 29. Dezember. Die «Post» bespricht die europäische Lage und findet, dass eine Krise bevorstehe, dieselbe sei aber nicht so unaufhaltsam, dass nicht durch die verschiedensten Ursachen ein Aufschub bewirkt wer-den könnte. Vlbwarten sei der Inhalt der politisch"» Weihnachtsbescherung. Petersburg, 29. Dezember. Wie der .Negic,u>lgs< anzeiger» meldet, wurde Lord Churchill M^uwgö auch vom Kaiser empfangen. Belgrad, 29. Dezember. Infolge fortgesetzter Angriffe auf den Minister des Innern, Milojkovic, !^ tens der Nadicaleu, welche ihn beschuldigen, bei den Wahlen die radicale Partei zugunsten der Liberalen benachtheiligt zu habm, wurde das Bündnis der Liberalen mit den Radimleu unwiderruflich gelöst und hiemit die Majorität der Stuptschina gespreugt. Das Ministerinm Ristie demissionierte. Der König nahm die Demission an. Ein Ministerium Nikola Kristic ist wahrscheinlich. Sofia, 29. Dumber. Das Sobranje wurde heutt vom Fürsten geschlossen, welcher constatie»te. die Deputierten bewiesen neuerlich, dass Bulgarien es verstehe, seine Verpflichtuugeu zu halteu u»d sm,e Rechte zu vertheidigen. London, 29. Dezember. Heute uachts nm l Uhr brach im Grand Theatre iu Islington, einer Vorstadt im Norden von London, ein Feuer aus, welches binnen einer Stunde das ganze Gebände vollständig zerstörte. Glücklicherweise gieng kein Menschenleben zugrnude. Wolkswirtschastliches. vaibach, 2», Dezember. Aus dem henügen Marlte silli erschienen: A Wagen »lit Getreide, 2 Wage» »lit Heu »no Ttro< nnd 2 Wagen mit Holz. Durchschnitts-Preise. N, l>, fl,,ll, N, ,ll, fl.A Weizen pr. Heltolit. 5 «5 7 50 Vntter pr. Wo . . ilO — ^ Korn . 4 ll 5) N) Eier pr, Enick . . — 3 - ^ Gerste » !! 41 4^5 Milch pr. Liter . . - 8 - ^ Haser > 2 2? ü M Rindfleisch pr. Kilo — 56 - ^ Halbsrncht . !— :> i)« Nnllisleisch . —50 — ^ Heiden . ?! !10 5i 20 Schweinefleisch » — 50 — ^ Hirse » A 74 ü- Schöpsenfleisch » —3s-"" .Nuiurnz , 5 W 5 4« Händel pr. Stück . — 4N —" Erdäpfel !0<» Kilo 2 42 i Tanben » —20 — -" Uinjl» pr. Heltolit, 12------- Hen pr. M.-Ctr. . 2 67------ Erbse» . 13-----------Stroh . . . 2 -..... — iveisjer, »-------Zli^ Acchollicue. De« 29. Dezember: Anna WriwinSel, Tochter b" christlichen Liebe ou», heil. Vincen,» V. Panla, 2A Icchre, "»<) thal l l, Vlatlenl. Im Spit ale: Den 2l;. Dezember, ssranz Modic, Knecht, 28 >'' (Polmmsiliale), Variola. — Marianna Zalelel, Inn»oh>"'" Tochter, 2 I, (Polcnmsiliale), Variola, ^ , Den 2 7. P e z e m b e r. Elisabeth Hauptmam«. ö"'"" tenl>5 Witwe. ?«) I., Pnemnoma. — Josef Iezel, Sens", ^ ^" Tuberculose. ^^^——^ Lottoziehung vom 5l8. Tczcmlicr. Brunn: 68 43 4 15 6!1.____ Mcteorolonijchc BeolmchtllMU in^aibach. ff ?«tz 3« 3<"'' « .8.2« H° _____ „.^ 7 U.^l)tg.,' ?:-!M" ^i'«.4 Q schwach ! bewollt ^, 29.2 » N. 7:lU.51 —1!j,4 W. schwach bcwolll "' 9 » Nb. > 72!),ti(1 ! —l4,6 ! W. schwach bewiM Trübe, lein Sonnenblick. Das Ta^esmi«'l d.'r V — 15,5", um 12.6" unter dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: 3- ">""'"- -" Die ^.^.^"^^^"" ^"^a" der «ßaitmcher Zeitung', be, welHr« ^ Alwnnement mit diesem Monate werden höflichst ersucht, die numeration ,>t^>.'! ,^"/„ »an»c 500 , I«1'50!»2 5U l»f>0rr ü"/„ ffllnfl«! 10« , »Us. ?5l»s.75> »864,,, Gloallloft . . 100 , l«1 - >«2,- l«64»! „ . . 50. 1««N0 1«150 «omv.M.'ntcnlcheiüt , , pll S«, — - -'- »°/, 0«st. «olblenli. struersre« . l<«»0I >ng, «/ftolbrente 4«/» .... «5'0<> «l>'«l! » Papierienlc 5.«/» , . - - 7!»'s,5 "-^ . s>0'- « Kstl'ahn,.P,!!>lllälcn . . "»'l'l' «<' » G!aat«.Obl.lU!'l,.Oftbnhn) —------------ ' ,. ,, vom «. 1871! . —'— '0^'" ., . Vr.Wicn-INnl. K I0U fl,«.U). >"- "«'^ »hrlß.yl .i.Vosc <«<, I00 sl. . . l«1.»!«Ii!i'60 ^ruud«n«l. . Obligationen (!Ur ,,)« ft ) »°/, böhm.,«, ..... 1l»g,5„ _.^ »°/° Nlähns,^ , , . . io7,„h ,..__ ° »stncische.......,05--------— ,sch » Nc<'?nbUs,..^°le b°/° ,00 sl. . N8s.u,i»s0 dlo, )!ll!eih« !»?8, Neuell«« .----------- «,>!el>ü» b, Stablstemelnde WllN 1«2 — in«/l, Nülehe» d. ktadtgümeinle Vlen (Slllirv unb Gold) .... — - ^ " »l'siin,,>',,.,lnl. b, Stobtglm, «ll««n >2» ?i ill« 2b Pfandbriefe (fill >oo )l.) iiods,^», alia, «fieri, < °/» «old. 125 5C, 12« 25 d<°. in s>« . » «'/, "/» '"« - '«" ^ dto. >!> s.<> „ , <°/, . »U 50 »? - - t>o, ^lau>!cn.ech,!l^vellchr.3°/o »»«- ll 0'5<> QeN,t»vo«bce>,'!>b<>nl luj. 5'/,"/,, 100 - il,i kn O>s',"l»!n, swnl v«I. 4'/,"/». , "" «oil» iu dto, . «°/, , »«'»5 »9.75 b,^. . <"/« . . »»äö 3l»?5 !>!,,,, >,II,i >Ui'dr»srl'di!»VIctlrnges. Prioritül^'Ot'ligationen lsür Ktt, ft,) °d» I, smllfion —>--------— stelbinandü-Viordda^n in S,lb« 9«25 !»»?5 Nranz-Irlrl"' ,'^>..... —'— —- Lm, !U»! !i<>« !! 5. <<'.,"„ , 9N-7U 97 30 c,ftl>>'.dn . ,103 50 104'— Sta»t»b»l,n ,. »mlsft,!! . . !98 50 199 - KUbbahN » » °/°.....»44-K4.75 » 5«/„.....Ilk— I2>> 50 Nnn.^nall,. Vahn.....93 l>« »4 5N Diverfe Uose (per «ti«l>. Vi^dillose 100 fi......178-75I8N,— Vlalv-Lose 40 n...... «9— 5« '- 4°/„ Donau II7'5,N z>llilach«Prami — Palssy«l!ole <0 N..... 4? ?s> 4ü» 50 Molhcn Kleuz. «N ^ej. », <« ft. 1, 25 17 55 Utubvls'l!oe 40 fl. . . l,8 5" LX 50 waldstcin«l!ose «0 fl, . , 37 50 zu 5» Winbischsstäh Vofe »0 ll. , 44 — 45 — Vanl.Nctin, (p« Vtück). »Ngl0'l)cstc77. Van! »00 sl. . 94 — »4 5<» Büülvercin. «llienel, 10« fl. . 82 50 83 — «di,cl<>N»st.,Ocft.Wufl.S.4>! 50 «irdt,.«lns>. f. Hand, u,«, !l!N sl, «05 ,0 l«5 50 «Lreditbaul, Mg, llng, «<»0fl. .z«4 50 2«5 — Dcpoftlei,bl,,!l, «Ua, 2uu fl. , i«5'—1«7 — «isc^nlPle^rs^Nicl'^öst.öoUsl, 5U5-— ei„'— h»polhel>.nb,, ust.zl0u fl,»5''/i!«. —>— —— ^„derb,, oft, ^00!'.. >^, >><'",<, 2.^02— »«3-2'', Oche'.l. U,!g, B.,!tt . , . «45—,847--l!!!>v»l>a!:' l»,, n, , , t80 —18< — V^s^hi-eb,!!^ V!U,, ,.: >!, .14450 145 00 Kilv Wai, Netten von Transport. Nntsrnehnmuze». spn «tt!«). lllbllcht«»«hn »00 sl. Gllb« — - — -Mölb»Klmn,»Vahn »00 sl. Silb 108 001«« 50 «lujfig'TepI. «lsenb. wo fl, «Vi —.----------- Nöhm Noldbaf» i5o sl. . —----------- „ weftbahn «00 ». . . , — —----- Nu!chl>eblad» «isb, 50« fl, »Vl —---------- M.N)»0osl, »II—„4 — Donau » Dampsschlffahil« . «el. Oeste«. 500 fl. «H>t. . . . »z» .. »zi^. Dräu««!!. (Vai.»Db.»^.)z>oufl.V. i^u,— lei — Dul-Vodrndnchcr «lllc)el«lf<>.2«ost,S —.---------- »al!,.«arl.l.'ul>wO^rl>, ^is>-,lb, <0U II. S —'- —'-zcig.,150>i'.iv>! »un fl, SNl„:l 17z ^ i?3-— Lievcul'Ür^'r ^ ji»i>. ,00 f>. . «.». ^.__ Vt>i.'!l<>:.!.!>t'>,!,!, ^>!» ii, « W .>I17l>>12 25 > ««1» ! V«»» Sltdbahn «0 si. «ilb« . . . »l b0 «1 »0 VUixNort>b..»«b..«.»o«sl.»Vt, —_____— lramwah'Vrs., wr. I?0,l, K. W, »0» — »«» »5 , wr„ n«u 10« fl 45 «»' 4« — lt«»!!,porl.«tstlllch»st 100 >l. , — —j — — Ung..aal!z. ««sent. «X! N, Sllb« il« —^s^ «> Ung, »tordoftbahn »00 sl. Silb« l4«.b»»»47 « Nn«,«I»estb.(N»llb.»la,)!,<>0sI.«, 14» - »49 — IndnstrieNctlrn (per «tüll). Ezydl und «lnbbe«, «>>«». und St»hl«Inb. in Niln 10« !l, , — - — — ««0«»i»nc«»Sli!cle..... ,uv» »0 l>7 Ellv«........ „„ _^ Deutlche ««,