Nr. 295. Donnerstag, 27. Dezember 1906. 125. Jahrgang. LMcher Zeitma PriWumerallonSpreit»: Mit Poftverlendun«: ganzjährig 30 ll, halbjährig 1b li. Im »onlor: ganzjährig L» II, halbjährig ,! ll. Für die gusltllung in« Hau« nalizjährin 2 li, - ^n: bei österen Wiederholu»ne» per Zeile 8 b. Die »Laibacher Zeiniliy» erscheint lüglich, mit ttulüiahmr der Eonn» und Hrirrtage. l>i« «dmlniftration befindet fich »onnrcßplay Nr, 2, die Medallion Valmatingasse !>ir, iu. Splrchstulldr!! dc'r Redaltio« uon 8 bis l» Uhr vor« mittags, Unsranlierte Briefe werken nickt angenommen, Manmlnpte nicht zurückgestellt Mit 1. Immer 1907 beginnt ein neues Abonnement auf die Mlmcher Zeitung. Die Pränumera t ionS- Nedingungen bleiben unverändert und betragen: mit Postliessendung: für Laibach: ganzjährig . , »<» « - d ganzjährig . . 22 X — 1, halbjährig . . l» » — » halbjährig . . I> > - » vierteljährig . 7 » 50 » vierteljährig . H » »O » monatlich. . . 2 » 50 » monatlich. . . I » 85 , Für die Zustellung ins Haus für hiesige Abonnenten per Jahr 2 Kronen. MU- vie ps3nume,erde für sich das Verdienst in Anfpruch nehmen können, au der Erneuerung Österreichs mitgearbeitet zu haben, für die kein anderer Weg bislang gefunden worden ist als der der Demokratie. Das „Illustrierte Wiener Ertrablatt" sieht in der Abstimmnng ein rühmliches Zeugnis dafür, daß sich die große Mehrheit des Herrenhauses 5as Verständnis süi alle die Stimmungen nnd Strömungen, welche das Volk bewegen, bewahrt hat. Es verdiene den rühmlichen Titel eines Ankers des Staat^fchiffe», den ihm der Ministerpräsident in seiner Nede beigelegt hat. Das „Neue Wiener Journal" bemerkt, Hie Debatte habe die geistigen Strömungen erkennen lassen, von denen die Politik der „nur ihrem Gewissen und der Geschichte verantwortlichen" Senatoren befruchtet wird. Man konnte erfreulicherweise erkennen, daß viele dieser Strömmungen mit der modernen Ideenwelt zn saiinnienha'ngen. Feuilleton. Das erste Geld. „Wk> haben Sie Ihr erstes Geld oardient?" Mit dieser Frage hat sich ein Mitarbeiter der „Lectures pour Tons" au einige Koryphäen der Industrie und Kunst gewandt und eine Menge interessanter Antworten erhalten. N o ckefel 1 e r , oer reichste Mann der Welt, der ja während seines diesjährigen Landaufenthalte in ComMgne den französischen Journalisten vielfach hat 3lede stehen müssen, antwortete nach einigem Zögern mit Freuudliclileit auf die Frage: „Sie wollen wissen, woher mein erstes Geld stammt? Als ich die Schule meines Heimatsdorfes verließ, da war ich zu> erft als Ladenbursche in ein Geschäft in Cleveland eingetreten: dann aber tat ich mich mit einem Kameraden zusammen, wir wnßten uns Geld zu leihen, machten ein eigenem GM>afl anf und waren mit siebzehn Jahren selbständige Kaufleute. Ich hatte uur einen Gedanken: reich zu werden. Das ist mir ja ohne Zweifel gelungen, aber ich fühle nun auch in mir eine große Müdigkeit. Durch meine Arbeit nnd meine Energie habe ich in fünfzig Jahren ungeheure Summen aufgehäuft. Aber das geschah auf Kosten meiner Gesundheit. Und dann gibt es vielleicht noch eine andere Art, im Lebeu zu wirken; wenn ich das meine noch einmal von vorn anfangen follte. so glaube ich. daß ich meiner Tätigkeit einen anderen Sinn uno ein anderes Ziel geben würde." Iu der neuen Welt kauu, wie das Beispiel Nockefellerv zeigt, eiu jeder ungehindert sein Glück machen. In der alten abor stellen sich manche Vor-urteile und Hemmungen dein, der seil, erstes Geld ererben will, bislveilen entgegen. So stieß der große Antomobilfabrilant Marquis de Dion auf den heftigen Widerstand seiner Familie, als n sich einem industriellen Berufe widmen wollte. „In meiner ganzen Umgebnng", so erzählte e>r mit vergnügtem Lachen, „fand man, oaß ich allen geheiligteil Tradi tionen untreu werden würde, wenn ich meinen Namen unter einen Geschäftsbrief setzte. Meine Fa-mUie. hat mich angeschuldigt, daß ich sie entehre, und sie, hat mich nnt einem Nechtobeistand beschenkt!" Auf eiue recht merkwürdige Art hat sich oer bekauute Landschaftsmaler Ziem seinen ersten Taler erworben. „Auf der Wanderschaft, ganz wie die kleinen Tavoyarden, habe ich mir mein erstes Geld verdient. Ich wollte durchaus Maler nx'rden und verlangte von meiner Familie, daß man mich in Rom studieren lassen solle. Da kam ich abor schön an, kann ich Sie versichern! Ich faßte also einen großen Entschluß und lief von zu Haufe fort ohne einen Pfennig in der Tasclie. Den ersten Tag marschierte ich, ohne etwas zu essen, nnd legte mich nachts in einem Weinberg nieder. Der zweite Tag fing wie der erste an. Aber der Hunger quälte mich sehr uud ich verspürte schon ein großes Verlangen, wieder nnier das väterliche Dach zn schlüpfen, als ein rettendes Ereignis mich aus meiner traurigen Lage befreite. Eine Hochzeitsgcsellfchaft kain vorbei, fchon recht au» geheitert vom guten Wein. Man zeigte mit oen Fingern auf den Kasten, in dem ich meine Bleistifte nnü Pinsel trug, und rief mir zu: ,Verkaufst du Brillen, Freuud'c" Ich gab eine lustige Antwort, und da sie nnt meinem kläglichen Aussehcn Mtleid hatten, so nahmen sie mich mit. Ich verstand damals mancher-lei dünste und kratzte ihuen zunächst etwas auf einer Violine oor, blies anch eiu Flötensolo, so daß ich oie ganze Gesellschaft entzückte. Dann hatte ich die gnte Idee, den wackeren Leuten zu zeigen, daß ich nicht nnr Musikant war, soudern auch zeichueu konnte. Mau schrie vor Bewuuderuug über meine Bilder; die jungen Eholeute ließen sich von mir porträtieren uud jeder bezahlte Ä) Irauks." Der bekannte Bildhauer Fr 6 m i e t hat sich schon mit dreizehn Jahren mit allen möglichen seltsamen Beschäftigungen sein Brot verdienen müssen. So wurde er von einem Arzt, der die Herrichtung von Wasserleichen für die Ausstellung in der Morgne be- sorgte, beauftragt, die durch das Wasser hervor gerufenen Löcher und Flecken im Körper dnrch einen Anstrich mit Farbe zn verdecken. Und der ^2iährigo 5iünstlcr beschreibt in lebhafter Erinnerung diese schauerlichen Totenszeneu aus seiner Jugendzeit und da--> Granen, da-ö er dabei empfand. Der Dichter Jean 3tichepi n hat sich fein erstes Geld als Lastträger verdieut. Als er das Gymnasium verlassen hatte, trieb ihn sein unruhiges Blut in die. Weite und er verdingte sich in den Hafenstädten, als Schiffsauslader. „Ich fehe mich noch immer," so erzählte er. „wie ich nackt bis zum Gürtel m glühender Soune im Hafen von Bordeanr Säcke fchleppe und dort einem alten Schnlgesährten begegne, der Pro» sessor am Lyzenm geworden ist. Sein Erstaunen können Sie sich denken, als er mich erkennt. Ich habe das Nomadenleben leidenschaftlich geliebt. Von Bor deanr bin ich zn Fuß nach Tonlonse gewandert un5 habe Freundschaft geschlossen mit den Söhnen der Landstraße, mit Vagabunden und Herumstreichern, habe ihr Leben gelebt uud ihre Sitten angenommen. Ich wollte fchon nach Ain^ka fahren, inn dort Trapper oder Goldsnckser zn werden, als ich noch glücklich die ,Lieder der Bettler' veröffentlichte. Nun war ich durch!" Aus der prosaisäM Luft des Bureaus siud eiue gauze Anzahl französischer Dichter hervorgegangen. Zn ihnen gehört Copp<5e, der schon mit jungen Iahreu einen Posten in dn- Verwaltung erhielt und> seine Akten nnd seine Verse gleich saulxr, und korrekt schrieb. Er hat sich alo Beamter recht wohl geMlt. und auf daH eifrigste seine Pflicht getan. Courte lin aber, der ebenfalls zunächst in einem Bureau des KultusministerinlNö nntertain, hat dieses Milieu mehr als Studium für feine Satiren, denn als Feld der Arbeit benutzt. Er trat einem tüchtigen Kollegen die Hälfte feines Gehaltes ab, der dafür seine ganze Arbeit tat, so daß er glücklich nnd in Freuden lebte.-bis eines Tages sein Freund anf Urlaub ging und er seine Entlassuug nahm. da er öie Arbeiten nicht machen konnte. Laibacher Zeitung Nr. 295. _________________ 2814 27. Dezember 1906. Die „Österreichische Voltszeitnng" rühmt die würdige Haltung, in welcher oas Herrenhaus seinen FrontNx'chsel vollzogen habe. Der Ministerpräsidetü l>abe sich ill seiner Node auf die freie Warte des Staatsmannes, der die tragenden Grundsätze des zeitgei echten fortschritten nnt den gegebenen Not wendigkeiten in Einklang zu bringn weis;, gestellt. Das „Vaterland" findet das Gesamtbild der De^ batte wenig besriedigend. Ill allen drei Parteien des Hauses traten große Meinungsverschiedenheiten zu^ tage und dabei zuloeilen auch eine Ängstlichkeit, eine Furchtsamkeit, eine Unklarheit und Halbheit, woraus dem Ansehen des Hauses keine Vermehrung erwachsen kann. Die „Deutsche Zeitung" sagt, oas Herrenhaus zeigte sich seiner hohen Anfgabe vollkommen gewachsen und rechtfertigte dadurch das Vertrauen, das Vevöl-lerung wie Negierung in seine staatsmännische Weib heit, in die abgekühlte Reife seiner politischen Anschauungen geseht hatten. Das „Wiener Deutsche Tagblatt" kann dem '«perrenlmnsc den Vorwurf nicht ersparen, das; es nicht die Rücksicht ans den Staat, nicht die Über-zeugnng der Unvermeiolichkeit des allgcnleinen Wahl. n^chtes, nicht dan Streben,, den Veruf des Ober Hauses nach bestem Wissen und Gewissen zu erfüllen, gewesen sei, der die Pairs bewogen hat, dem Einflüsse der Negierung wegzugeben, fondern das 6n ut ä««-Prinzip, der Geschäftsstandpunkt. Die „Arbeiterzeitung" meint, nicht oas Herren haus wurde „besiegt", aber der gros;e und erhebende Gedanke der politischen Demokratie hat im Herren-bans gesiegt. Darum ist der Tag der Abstimmung ein Tag des Trinmphes des Volkes, ein Tag hoher Frendc und Genugtuung. Politische Uebersicht. Laib ach. 24. Dezember. Die „Novoje Vremja" besprach kürzlich in einein bemerkenswerten Artikel die Beziehungen zwischen N u s; l a n d und Qst er roi ch - U n g a r n mit Rück-sicht ans die V a l k a n P o Ii ti k und sagte: ..Bei der Unterzeichnung des Mürzsteger Vertrages hatten die russischen Diplomaten, die das Gewitter in Ostasieür aufziehen saheli, hauptsächlich die Absicht, sich vor einem eventuellen aggressiven Vorgehen Österreich-Ungarns auf dem Balkan zu sichern. Da» Recht gegenseitiger ilontrolle in bezug auf den Balkan wurde, im Vertrage beiden Staaten gewährt. Wären die Klauseln des Mürzsteger Vertrages in: gegenseitigen Vertrauen energisch durchgeführt worden, so ständen die Dinge in Mazedonien heute besser, als sie, tatsächlich stehen. Die diplomatischen Vertreter Rußlands fürchteten jedoch stets versteckte Absichten und eine Über-dorteilnng seitens !dsterreicl)°Ungarns und waren deshalb bisher der Hemmschuh einer glucklichen und energisa>n Durchführung der mazedonisä^en Nefor men. Nußland muß jetzt die Mitinitiative zur Durchführung dieser Reformen ergreifen." — Der Artikel zeigt einen entschiedene!: Umfchwung in der Stim-mung der einfluhreicheu „Novoje Vremja" und be nieist, daß die russisck>en Kreise in die freundschaftliclzen Absichtei' des Freiherrn von Ährenthal in bezug auf die Lösung der Valkanfragen entsclMdendes Vertrauen setzen. Herr Noel Vuxton, der Vorsitzende, und Herr W. A. Moore, der Sekretär des Londoner Valkanko m i tees, haben dem Staatssekretär des Äußern, Sir Edward Grey, über die von ihnen während einer Reife durch Makedonien gemachten Wahrnehmungen eine Denkschrift übermittelt, welche die Zustände im genannten Gebiete in den düstersten Farben schildert. Nach dieser Darstellung soll in den mazedonischen Provinzen nicht nur keine Besserung, sondern im Gegenteil sogar eine beträchtliche Verschlimmerung eingetreten sein. Die vom Hilfssckretär im Auswärtigen Amte, Herrn Gorst, hierauf erteilte Antwort lautet: „Ich bin vom Staatssekretär Sir Edward Grey angewiesen worden, den, Empfang Ihres Schreibens, welches einen Vericht über die gegenwärtige Lage in Mazedonien, wie sie Ihnen während eines jüngsten Besuches in jenem, Lande erscheint, zu bestätigen. Ich habe Ihnen für die in Ihrem Schreiben mthaltene Information zu danken und zu konstatieren, daß man sie seitens der Regierung Sr. Majestät nicht aus dem Auge verlieren wird. Vlan schreibt aus Petersburg: Von, den sechzehn bisher den einzelnen Armeekorps zugeteilten oder selbständig, das heißt nicht im Verbände von Armeekorps stehenden europäischen Armee-Kavallerie-divisionen waren seit dem Jahre ittRl zwei zn einem selbständigen K av n I l e r i c l o rp s vereinigt worden. Aus einer gemischten Division und der Division Nr. 15 wurde denmächst ein weiteres Kavalleriekorps mit der Nr. 2 zusammengestellt. Beide Kavalleriekorvs mit inzwischen veränderter Zusammensetzung (Nr. l aus der 5. Kavalleriedivision und die kombinierte Nr. 2 aus der l>. und 15. Division) hatten ihre Stäbe in Warschau und die Bestimmung, als selbständige Avantgarden-Kavallerie zu, dienen. Vermutlich aus Ersparnisrücksichten sind nunmehr die Stäbe dieser beiden Kavalleriekorps aufgelöst worden. Die dazu bisher gehörigen ^ Divisionen mit ihrer reitenden Artillerie wurden vorläufig den Kommandeuren der ihren Stabsquartieren zunächst liegenden Armeekorps unterstellt, von denen bereits früher jedes eine Kavalleriedivision in ihrem Bestände hatte. Die Zahl der im Militärbezirk Warschau verfügbaren Kavalleriedivisionen (einschlie,ßlich einer Donkosakendivision, dewn!)) bleibt mithin auch nach Auflösung der Ka valleriekorps dieselbe. Tagesnemgleiten. — (Der Minister als Harun al Raschid.) Aus London wird gemeldet: Ms mo» dern«r Harun nl Naschid entpuppt sich Mr. John Burns, der Präsident des Lotalgouvernements Board. Man lveiß nie, wo er Plötzlich anstauäM würd. Vor einigen Tagen rettete er einige Kinder von eitlem Masfengrabe in den schmutzigen Fluten der Theurse, dann wieder leistete er bei «inem Feuer in ClaplMn Road bei der Rettung einiger Arbeiterfrauen und Mn» der hilfreiche Hand und kürzlich nachts, nachdem er bis gegen halb 11 Uhr im Untcrhause gewesen lvar. wurde er um l Uhr am Ufer der Themse gesehen. Der Minister war kaum erkenntlich, obwohl er nur seinen Mantelkragen hochgeschlagen hatte. Er kam von einer Inspektionstour durch die Nachtasyle, der Heilsariuee und der Church Army, und war gerade im Begriffe, sich unter die Menge der l>edmlernswerten nächtliäM Gäste des .Heilsarmee-Rendezvous an der Charing Cross-Vrücke zn mischen. John glanbt nur, was er mit eigenen Augen sieht, und er macht sich vollauf klar, daß er viel oder alles ans diese Art sehen muß, wenn er wirksam den Übeln in der Großstadt zu Leibe gehen null. — (Er weiß sich zu heIfcn!) Der britisch Leibarzt Dr. Lindlo hatte dem Sck>ah, dem, Herrn der Herrscher, empfohlen, er soll der besseren Verdauung halber das Essen nicht mehr in der orientalischen Manier, mit gekreuzten Beinen auf einem Teppich sitzend, einnehmen, sondern an einein Tisch sitzend, auf einein Stuhl. Den ersten Tag stimmte die Sackte ganz genau, aber schon am, zweiten merkte! der Arzt, daß der Tisch etwas kürzere Beine hatte, und es wnrde immor weniger, so daß am fünften Tage der Scl>ah wieder auf dem Teppich angelangt lvar. Vom Tisch waren nnr noch die Seitenbretter mit der Platte vorhanden. — (Ein Dorado für di >e OpP o si t i o n.) Die Führer der Opposition in parlamentarischen Staaten sind meist sehr einflußreiche Mannen- und fogar oftlnals weit populärer, als die glückliäM Machthaber, deren .Herrschaft ihre Opposition gilt. So war Engen Richter sicher eine der Populärsten Persönlichkeiten und die Volkstümlichkeit Gladstones war jedenfalls zu jener Ieit grösser, da ei' Führer der Opposition war. als währand seiner Pvemierschaft. Ein schwaclier Märtyrersäieiu nmgibt stets das Haupt jener, welche, austatt am reich gedeckten Tisch der Mächtigen zu sitzen, das karge Brot der Opposition essen, müssen. In einem Lande ist nuu ein Teil dieses Märtyrerscheins den Führen: der Opposition genommen worden, nämlich in Kanada. Doi-t ist die offizielle FührcrsäMft der Opposition im Parlament in eine wohldotierte Pfründe verwandelt worden. Jedes Parlamentsmitglied erhält dort während der S zusckMen." „Er war fchon in New 3)ork und kam doch wie» der." „Wenn ich an eine jährliche Unterstützung die Be< dingung des Fernbleibens knüpfe, wird er klng genug sein, fich zu fügen. — Was Arsene anbelangt -- " „Sie hat ein herrliches Talent und möchte sich der Bühne widmen." „Ich Null keine TI)eaterprinzcssin nnter meinen nächsten Verwandten haben." „Papa, ülier diese Sache denkst du doch nicht ganz zeitgemäß. Die Kunst adelt. Es gibt Sängerinnen, welche nnt Grafen, Fürsten. Herzogen vor den Tran altar traten, Primadonnen, die man mit Orden schmückte, nnd deren Lebensweg eine Reihe von Er» folgen und glänzenden Ehrenbezeigungen war." „Es gibt aber anch hundertfach so viele, die es trotz öer schönen Stimme zu nichts bringen, sich an kleinen Theatern herumtreiben und ihrer Familie nur dosten nnd Demütigungen verursachen. Ich will es nicht darauf ankommen lassen, daß man etwa achsel» znckend und mit spöttischer Miene von meiner Nichte spricht. Das zu verhindern, bin ich meinen Kindern nnd mir selbst schuldig. Den törichten Gedanken muß sie aufgelln. Findet sich eine annehmbare, standesgemäße Partie, und in nnserem Hause hat Arsene die Gelegenheit, jnnge Lentnants kennen zu lernen so will ich sie reich ansstatten und ihr eine hübsche Mitgift geben, meine Söhne aber müssen dem Mädckien fern bleiben, verstehst du? — Wäre es anoers, so könnte das w?oer ihr, noch dem verblendeten jnngen Menschen znm Vorteil gereichen, ich wi'irde einfach meine helfende Hand von beiden zurückziehe». Das merke dir, Guido!" (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitunq M. 295. 2815 27. Dezember 1906. Hl Dollars täglicher Tinten, die jedock) uiit einer Ma-xinlalziffer von 2500 Tollaro jährlich Pauschaliort er-fclieinen. Dabei muß das Parlamentsmitglied sich für jeden Tag seilier Nichtteilnahine au dell Sitzungen 15 Dollars abziehen lasson. Dl"r anerkannte Fiihrer der Opposition erhält jedoch über diese Parlaments-diäteil hinaus nocl) ein j(il)rlicl)es Firnm von 7(XX) Dollarn oder :i5.0lX> Kronen, Dieser vom Staate besoldete Führer der Opposition ist wohl das letzte Wort des modernen Parlanlentarisnills. — (G e w o gen und zu lcicht b e funden.) Ediuard Wheeler aus Trenton (Netv'IersH)), der sich zum, Eintritt in die Polizei meldete, wurde bei der körperliäien Untersuchung mitgeteilt, das; ihlll fünf-einhalb Pfund an dem vorgeschrielienen Körpergewicht fchltei-l. Er konsultierte einen Arzt nnd auf dessen Rat bestand sein frühstück aus Kartoffeln und Eier knchen, daö Gabelfrühstück aus Weizenstärke und Kar toffeln und das Mittagsinahl aus Eierluchen, Weizenstärke und Kartoffeln. Am Danksagungstage verzehrte er eine ganze (Nans mit Ausnahme der federn, nebst einer enormen Quantität von Plum-Pndding. Dazu trank er eine Mischung von Milch und roden Eiern. Am nächsten Morgen as; e>r eine Anzahl getrockneter Äpfel, trank eine halbe (Gallone Milch und begab sich froheu Mut?s zum Polizeiarzt. Aber seine Ansrrengun gen waren umsonst gelesen, denn er wog noch immer sünfelinhalb Pfund zu wenig und wurde zurück gewiesen. — (D i e N e r v o s i t ä t i n A m e r i k a.) Dein „Daily Telegraph" wird aus Newyork gemeldet: Der in Ehikago abgehaltene Kongreß dei- Nervenärzte hat zur Evidenz ergeben, daß die Nervosität die ausgebrei-tetste. Krankheitsform in den Vereinigten Staaten ist. Die hastigen Mahlzeiten, das übermäßige steifen, die unregelmäßige Lebensweise, die außerordentliche An-spannung aller geistigen ^ähigkeliten fiir die Jagd nach dein Dollar uud überangestrengte Tätigkeit nn allgemeinen bilden die Ursachen, welclie die, Vevöl ferung dc^ Vereilngten Staaten gesundheitlich so schwer schädigen. Ein Mitglied des Kongresses hat die düstere Prophezeiung getan, daß die Nervenerkran klingen in ihren, verschiedensten formen innerhalb ziueier Generationen die ganze Welt ergriffen haben werden. Der Kongreß hat beschlossen, eine eifrige Propaganda gegen die Gefahr der Nervosität zu entwickeln nnd dafür einzutreten, daß die ^völkerung wieder zu einer ruhigen Lebensweise zurückkehre, damit sowohl Individuum wie auch Nation vor einem schauerlichen Ende bewahrt bleiben. Lotal und Promnzial-Nachrichten. — (Ordensverleihung.) Sciue Majestät der Kaiser hat dem Ministerialrate im Finanzmini, sterium Herrn Dr. Vladimir Globoönik Edlen von Sorodolski das Ritterkreuz des Leopold Ordens verliehen. — (Veränderungen im Finanzwa ch ° dicnste.) Verseht wurden: die Tiwlarrcspizienten Anton Am,on von Gurlfeld nach Ofsiunitz, Franz Bnrger von Senofetsch nach Littai, Anton Pnc von Ossinnitz nach Gurtfeld, Ferdinano Sera jnit von Littai nach Senosetsch; der Obernufseher Albin Potolar von Rudolfsniert nach Loitfch; die Aufseher Ferdinand Kobal von Laibäch nach Gurkfeld und Johann Lapajne von Loitsch nach Rudolsswen, Neuausgenommeil wnrden: der Oberaufsel)er Franz GoIob, die Auffcher Feli^ Dornik. Anton Koll und Paul Stra u ß. Das f. f. Fiimnzministerium hat den hierländisäx'n svstemisicrten Stand der Fi-nanzwachmannschast nm eine Oberaufseherstelle gegen Einziehung einer Anfseherstelle daher ohne nuine-risäie Änoerung des Gesamtstandes — vermehrt. (Die Pe n s i o n s v er s i ch <' r n n g o e r Privatbediensteten.) Den« von beiden Häu seru des Reichorates beschlossenen Gesetzentwürfe, betreffend die Peusiousvcrsicheruug der Privatbedicuste-ten und einigen in öffentlichen Diensten Angestellten, wurde die Allerhöchste Sanktion erteilt. Da dieses Gesetz zwei Jabre nach iem^- Kundmachung in Wirksamkeit zu treten hat, wird die Verlautbarung im Neichsgesetzblatte a>n l. Jänner 1907 erfolgen, un, die Eröffnung des Betriebes der zu errichtenden Pen-siousanstalten am Anfang eines Kalenderjahre sicherzustellen. — (Handelswertc der Zwischenverkehr s-S t n ti st i k.) Seine Exzellenz der Herr Handclsminister hat den Reichsrats- und Landtags-abgeordneten ,Herrn Franz Povke in Laibach zum Mitgliede der k. k. Permanenztonmnssiou fiir die Hanoelswcrte der ZwisckMverkehrs-Statistik für die Tauer von sechs Jahren ernannt. — (Vom Postdienstc.) Oberpostkontrollor Alois Anton ich in Triest wurde zum Postamts direltor peim Post- nnd Telegraphenanüe in Triest 1 l'l-NlMNt. ^ (Bauei n e s A mtsgcb ä u d e s f ii rdie „L j u d s k a pofojilnic a",) Die „Ljudska pofo-jilnica" in Laibach wird iin kommenden Frühjahre den Bau eines eigenen Amtsgebändes an der Mitlo«i<> straße, gegenüber den« Hotel „Union", in Angriff neh lnen. Die Pläne für den nwdernen Neubau wurden vom Architekten I. v. Vanca» in Sarajevo ausgearbeitet, von dem bekanntlich auch die Pläne für das Hotel „Union", für die städtische Sparkasse in Laibach sowie für die bischöflichen Anstalten in Sankt Veit herrühren. Der Bauplatz zwifchen dem Po vavnilsck>e,n nnd dem Pogaonikscheu Hause ist zu diesem Zlvecke bereits käuflich erworben worden, desgleichen der Pavillon des Photographen Müller, dessen Atelier in das neue Gebäude verlegt werden wird. — (D i e H a n d e l s - u nd Gewerbct a m -in er für K ra i n) in Laibach hält Freitag, den 28. d. M., um 2 Uhr nachmittags im städtischen Ma gistratssaale in Laibach eine ordentliche öffentliche Tit zuug mit folgender Tagesordnung ab: 1.) Vorlage des Protokolles der letzten Sitznng. 2.) Mitteilungen des Präsidiums. 3.) Mitteilungen des Sekretariaten. 4.) Gesuch des kaufmännischen Vereines „Merlur" um Subvention. 5.) Gesuch oe) trainischen Genosseil schaftsverbandes um Subvention. 0.) Bericht iiber die Zuschrift des krainischen Landesausschusses, betreffend die höhere Handelsschule in Laibach. 7.) Bericht über die Zuschrift der Klngenfurter Kammer, betreffend die Abänderung der Bestimmungen über die Hanstrafiken. 8.) Rekurs der Spar- und Vorschußkasse in Ober-laibach gegen die Vorschreibung der Kammerumlage. !1.) Vertrauliche Sitzung: Bericht iiber die Verteilung von !>> Kaiser Franz Josef-Stiftungen fiir erwerbsunfähige Gewerbetreibende und von 5 Kaiserin Eli fabcth-Stiftungen fiir erwerbsunfähige arme Witwen trainischer Gewerbetreibender. (Mi l i tä ri sches.) Zur Frequentierung der lnit t. Jänner 19l>7 beginnenden Korvsoffiziersschnle wnrden bestimmt die Oberleutnante: ^) für die Korpsoffiziersfchule in Graz: Gustav Moser und Vladimir Verio des Infanterieregiments Nr. 7: Georg Mufitelli, Artur Edler Frauenfeld von Frauenegg, Heinrich Manrer, Rudolf Edler Pasch von Eorunione und Franz W o h I >n a n n des Infanterieregiinents Nr. 17: Marnnilian Ach am, Zdenko Slatinsky, Johann K o r o d v, Oskar Gobiet uird Nikolaus R i nl m c r des In^ fanterieregiinents Nr. 27; Karl Gurrefch, Joses Hribar, Edmnnd Starkl und Franz Kruüi^ des Infanterieregiments Nr. 97; Othmar Lauter nnd Johann I sepp iX's Nr. 7; Johann Petrik, Johann von P e legrini und Dominil Dull des Laindwehrinfanteiieregi-inents Klagenfurt Nr. 4,- Franz S n » a, Rudolf M a i ste r, Franz Globu 6 nik ul,ü Johann Zink des Landlvehrinfanterieregiments Laibach Nr, 27; l») für die Korpsoffiziersschule in Wien: Anton Edler von Rosas des Lalndlvehrinfanterieregiments Kla» genfnrt Nr. 4; <>) für die ^torpsoffiziersfchnle in Agram: Hugo Knapitfch des Feldjägerbntaillons Nr. 7; enn leine folche gefunden werden könnte, würde fich das Ministerium entschließen, seine Einwilligung, jedoch unter der Bedingung zn erteilen, daß dadurch dein Staate keine großen Kosten erwüchsen. Nachdem sich mehrere Redner dahin ausgesprochen haben, daß kcine andere Form als der Beirat möglich sei, wurde be-schlössen, daß das Statut den Landesverbänden zur Begutachtung zn übermitteln sei, worauf der Beirat ,ns Leben gerufen werden soll. Der- Vertreter des Finanzministeriums erklärte auch, das Ministerium vittschließe sich darum so schwer für die Errichtung eines Beirates, weil in dieser Beziehung schon viel ausgegeben wird. Für das Jahr 19lX, wurde dem Eisenbahnministerium der Betrag von 8N.000 l< zur ^ördernng des Fremdenverkehres bewilligt sowie den Landesverbänden eine Subvention von 25.lXX1 lv ge-geben. Pro UX!7 wurden jedoch im Budget zn diesem Zwecke für das Eifenbahnministerinm 124.!XX> I< nnd für die Landesverbände 40.000 iv vorgesehen. Dr. Roll besprach hierauf die im Jahre l907 gemein lam zu treffenden Maßnahmen. Es werdeil Broschüren in verschiedenen Sprachen, weiters Plakate, inslx'son-dere ein K a r a wa n ke n und ein W ocheiner > Plakat herausgegeben werden. Auch wird die Stelle eines R e i s e k o n, m issärs kreiei-t lverden, desseu Alifgabe es sein wird, die Kronländer zu bereisen und mit Neifebureaur, mit der Journalistik und den Laudesverbänden in Fühlung zu treten. Der Ver treter des böhmischen Landesverbandes empfahl dem Ministerium, in Paris eine offizielle österreichische Auskunftsstelle zu errichten, wie eine folche fchon in London besteht, denn nach seiner Meinung wird Österreich mehr von französischen als von englischen Touristen besucht. Unstreitig ist Paris auch der An5 gangspnntt der Welttouristeu, insbesondere der rei» chen Amerikaner. Der Vorsitzende vorsprach, den Vor-schlag in Erwägung zu ziehen, und bemerkte, daß das Ministerium auch bezüglich der Errichtung eines Reisebureaus in Berlin mit einer Firma in Unter-handlnngen stehe. Zur Kenntnis wurde anch gebracht, daß eine Reisegcfellscliaft englischer Journalisten nach Dalmatien eine Reise unternehmen weröe. Zum Schlüsse wurden noch lveitere Matznahmen und Fra^ gelt zur Fordn-uug des Fi-emdenverkehres, besonders über die Verbesserung des österreichischen Hotelwesen5 eröl-tert. Laibacher Zeitung Nr. 295. 2816 27. Dezember 1906. (Auster Sitzung des k. 5 Bezirks^ schul rate 3 Stei») am 15. d. M.: Die seit der letzte» Sitz»»g im knrrenten Wege erledigten Ge-schäftsstiicke wnrdell genehlnigend zur Kenntnis go nommen. Über das Ansuchen einer Lehrerin mu Zuer-keniulng der erste» Die»stalterszulagc wurde elltschie de». Tel» Aüsnche» zweier Schlllleitllngcn nm Ver einignng der Wiederholungsschüler mit den Alltagsschüler!, bein, Unterrichte wurde mit Rücksicht auf die geringe Anzahl der Schüler Folge gegeben. Vöchreren Schnlbesilcherleichternngsgesuchen wurde teils Folge gegeben, teils N'nrden sie ,vegen Mangeln der gesetz-!ici)en Voraussetzung abgewiesen. Dein Gesuche einer Lehrerin unt Bewilligung eines Krankheitsurlaubes wurde Folge gegeben. Als Ort für die nächste Bezirks-schullehrerlonferenz wurde Moräntsch im Bezirke Egg bestimmt. Schließlich wurde der Voranschlag für die Schulbezirksauslagen pro 190? genehmigt. - d. — (Sauitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom 9. bis 15. Dezember kamen in Laibach K Kinder zur Welt (15-23 pro Mille), darunter eine Totgeburt, dagegen starben 29 Personen (40'20 pro Mille), und zlvar an Masern 2, an Tuberkulose 3, infolge Schlagflusses 1. durch Selbstmord 1. an son-nigen >ira»kheite» l nnd loollte dnrchbrennen. Der Wirt aber, der den Zechpreller überwachte, lief; einen Sicherheits-wachiiiaim holen nnd ihn verhaften. Anch bei diesen, Manne stellte die Polizei fest, daß ihn einige Gerichts l>ehörden bereits mit besonderer Sehnsucht erwarten nnd ihn demgemäß mit offenen Armen empfangen werden. Nachdem beide den Weihnachtsabend im Po-lizeiarresle verbracht hatte», wurden sie gestern dem Gerichte eingeliefert. (E h r i st b a u n, f e i e r.) Dc>r hiesige frei-lvillige Feuerwehr- uud Rettuugsuerein veranftaltelte lvie alljährlich am Stephanitage auch gestern abend im „Mestni Don:" eine Ehristbaumfeier, die, sehr zahl reich besucht, einen sehr animierten Verlauf imhni. Nachdem Herr Branddirektor ktrice, lj die! An^ wese»dei,, namentlich Herrn Bürgerlneister Hri-bar, herzlichst begriißt nnd allen Wohltätern seinen Tank zum Ausdrucke gebracht hatte, erfolgte unter dem im elektrischen Lichtschmucke strahlenden Woih-nachtsbaume zunächst die Bescherung der kleine», worauf eine mit gegen 150 zum Teile wertvolle» Ge winsten ausgestattete Tombola ihren Anfang »ahm. Ail der Weihnachtsfeier wirkte die Laibacher Vereins-kapelle mit lobenswertem Fleiße, mit und erweiterte ihr Programm durch verschiedene Zugaben. Die Veranstaltung dürfte dem Vereinskranken- nnd Inva lide»fo»de einen zufriedenstellenden Betrag zugeführt haben. — (Savcbauteu.) Ini Jahre 1W7 gelangen an den Savebauwerlen bei Gurkfeld nachfolgende 5ionservationsarbeiten zur Durchführung: 1.) die Steinwurfergänznng bei dem linksseitigen Leitwerte i»l Kiloineter 109 9/110-3. gegenüber dem Globoenik dann», 2.) die Steinwurfergänzuug bor dein rechts seingen Leitwerke im Kilometer 112-4/112:7 im Altendorfarmc, 8.) die Rekonstruktion des Leitwerkes unterhalb der Ortschaft s'ate/, Miometer 120'7/121-0. Die unter 1 und 2 genannten Bauten werden in Regie mit Subaklord, bezw. der Steiubeschaffung zur Ausführung gebracht, während der Bau unterhalb der Ortschaft <"'ate5 im Unternehmungswege zn realisieren sein wird. Zn diesen, Behufe findet Samstag, den 5. Jänner, um 10 Uhr vormittags bei der k. k. Be-zirlshauvtmminschaft in Gnrkfeld eine Offertverhand-lnng behufs Hintangabe der Rekonstruktion des uuter Post Nr. 3 angefiilirten Leitlvertes statt. ^ ^^ (Freqnenz der geluerbli ch e n Fort-bildungsschul e n i n >^i r a i n.) Wie wir amtliche» Answeise» entllehnicn, wurde» die gewerblichen Fortbildungsschnlen in >lrai»l in, abgelaufenen Schul, jähre von 1510 Schülern besucht. Die einzelnen Schn-len wiesen folgende Frequenz auf: St. Veit ob Laibach 130, Kraiuburg l)i), RudolfsU>crt «0, Neumarktl 7«, SagorTöplitz 71, Gottschce 08, Idria 5(i. Steiil und Bischoflack je 50, Nadmannsoorf ll, St. Martin ::^, Mottling 36, Reifnitz 32, Gurkfeld und Adelsberg je 31, Veldes 30 und Zirknitz 27 Schüler. Die genierb» liche Fortbildnl,gsschnle in Laibach zählte samt den Vorbeix'itungsschulen 553 Schüler, und zwar gehörten Ki0 dem lncchanisck>-technischen Gewerbe, 139 dem Be« tleidungs- und Tertilgewerbe. ll>5 dem stunstgewerbe, 102 den, Vaugelverbe, 37 dem Nahrungsmittelgetoerbe und l0 nllderen Gelvcrben an. (Ne u, wah l i u d ie S a n i tä tsd i st rikt s-vert r e t u n g.) Da die dreijährige Funttionsperiode oer i», Sanitätsbezirke Littai bestehenden Sanitäts-distriktsvertretungeu von Littai und Tagor abgelau' fe» ist, smdet die Neuwahl in diese beiden Nel-tretun» gei, statt, nnd zwar wnrde die Nenwahl in die Sani. tätsdistrittsvertretung von Littai auf deu 5. Jänner nm 10 Uhr vormittags im Gasthause „Fortuna" und die Nenwahl in üie Sanitätsdistriktsvertretung von Sagor auf den 10. Iäuuer u»u 10 vormittags in der Gemeindekanzlei in Sagor anberaumt. —ik. (Todesfall.) Am 21. d. M. verfchied in Athen an Typhns im Alter von <1 Jahren Helga Thomann Edle von M o il t a l in a r, die einzige Tochter des am 8. Juli 1900 bei der Verteidignng der Legatione heldemuütig gefallenen ülommaudanlen S. M, Schiffes „Zenta", Fregattenkapitäns Ednard Tho,»a!i» EU'le» von Mcmtalmar, Die Leiche Nnrd mittelst Lloyddampfer liach Trieft gebracht ulw dort Samstag ill der Familiengruft beigesetzt werde». - (Tödlicher Unfall.) Als an, 22. 3. M. znüschen 7 und 8 Uhr früh der Taglöhner Jakob Matto sowie mehrere Arbeiter ans Toniinje in üen Eisteller des Johann Rolih in Zarei-je, Gcrichtsbezirk Illyrisch Feistritz, Eis einlagerten, traf ein Stück Eis deu Matto so heftig aufs Hinterhaupt, daß er bewußtlos zu Bode», sank. Dnrch seine Mitarbeiter wieder zn», Bewnßtsei» gebracht, arbeitete er noch eine Zeitlang, verließ aber sodann die Arbeit mit dem Bemerken, daß er nach Hanse gehe. Da er bis znm Abende nicht nach Hanse kam. wnroe er dnrch die Ortsinsasse!, gesncht, indes erst am nächste» Tage ans einen« Acker, etwa 300 Schritte vom Eiskeller entfernt, als Leiche aufgefunden. Matto hatte am Hinterhaupte eine klaffende Wunde erlitte!,, die seinen Tod verursachte. l. ...... (T ödli ch v e r ungl ü ck t,) In der Nacht auf den 21. d. M. war der 22 Jahre alte Bergarbeiter Matthäus Sabra«ek aus Kisovec, Gemeinde ArMe, in der Grube der Kohlengewerlschaft in Sagor anf dem Marhorizoltte mit den. Zuführen der Kohlen^ Hunde zum Schachte auf die Förderschalen als Ein schlage,- beschäftigt. Als er gege» !2 Uhr nachts wieder einen mit 5iohlc beladencn Hund voni Horizont II auf den Marhorizont brachte nnd fohin nach dessen Entleerung auf die Förderfchale bringen wollte, verfehlte er das richtige Geleise nno schob den leer.'u Hund zmn Schachte, wo sich keine Förderschale befano. Iufolge dieses Versehens fiel er samt dem Hunde in den etwa 7lenschler Franz Vrhovec aus Log, Umgebnng Laibach, ii, einem dortigen Gasthause einen halben Liter Branntwein, trank etwas davon und begab sich so» dann nach Hanse, wo er sich auf den gebeizten Ofe» legte und ei'nschlief. Gegen 7 Uhr abends machte dessen Gattin Maria der Nachbarschaft die Mitteilnng, daß ihr Gatte Plötzlich gestorben sei. Man fand den 5ienfch ler al,gezogen anf dem Ofen liegen; seine Kleiduugs-stücke waren stark durchnäßt und auf dem außerordent-lich stark erhitzten Ofen wurde ziemlich viel Wafser wahrgenomme», währe»!'' der Tote an, Kopfe mehrere starte Brandwunde» anfwies. Tiefe konnten, wie der Augenschein ergab, nur durch Begießen mit heißem Wasser entstanden sein. Der Verdacht der Täterschaft lenkte sich ans die Gattin des Keuschlers, lveil )as Paar fortwährend in Zwist gelebt hatte u»d weil Maria Vrhovec bereits die Ehescheidungsklage gegen ihren Gatteil eingebracht haben soll. Sie wurde dem Landesgenchte eingeliefert. -!. - (V erullglück t.) Am 23. o. M. mn halb l Uhr nachts fuhr der Zug Nr. l720 von Laibach i» die Station Aßling ein. In der Nähe des ersten Wech-sels bemerkte der Maschinenführer eine» Mann, der »eben dem Geleise gegen die Station ging, und gab gleich zwei Signale. Bei», zweiten Signale tat der Mann eineil Schritt gegen das Geleise: in demselben Augenblicke gelangte die Maschine an ihn nnd der Mann erlitt durch den Puffer einen Stoß, wobei er ans l>e»i Geleise geworfe» w»rde. Er stand gleich auf nnd ging noch einige Schritte weiter, dann aber fank er nieder und wurde vom Weichenwächter in die Stn« tion gebracht, wo er nach wenigen Minuten starb. Der Vernnglückte wnrde als der 70jährige Paul Mitola aus St. Jakob im Roseittale in Kär»te» erkannt, der bei seiner verehelichten Tochter in Aßling anf Besuch gewesen war. —l. - bebe» vo» San Francisco hat nun Veranlassnng gc> geben, auf Grund der Angaben des Seismographen die Schnelligkeit dieser Vibrationswellen zn belvchnen. Das Resultat war überraschend. Die Oszillationsdia gramme von Birmingham in England, Uccle m Bel' gieil nnd Laibach lassen eine solche Erdwelle genau verfolgen. Die Entfernung von Sau Francisco bis Birmingham dnrch raste oie Erdwelle in 12 Minuten. Zu derselben Zeit kam sie in Brüssel und etwas später in Laibach an. Mr. Dawisons Berechnungen der OZ> Marionen i» Birmingham zeigten, daß eine zweitc Registrierung »ach 3 Stu»de» und l0 Minuten erfolgt war. daß also die Welle die Reise um die Erde in diese? Zeit gemacht lmlie. Laibacher Zeitung Nr. 295. 2817 27. Dezember 1906. (Br icfp o st v^rkc h r zu Neujahr.) Bio Briefmarken inir in der rochteu olx^u Eck^' dcr Adrcßi>it<> dcr zur Aufiiatx' ii^ailA'ittX'n »licht 1^'lonnuandiert^u Äricsscndung^u aufzullebcu. Der Uiuswüd, das; oinz^lm' Briefe die Mort'^ auf dor Vlir-l)<,'rs<'it<'. alldcr^ auf dc'r Nückf^itc tra^l'u, erschux'rt die postauttlichr Vchautllliu^ sehr, locshald von der Vc-nützuu^ dor Vriofinart'cu als Vcrschluhmittcl sowi<: von d^'iu Aufl'lelx'n dcrscldon auf der Nilckst'itc der Vriefumschläne iiderhaupt Uiussanz-! lU'nounuvn werden wolle. Hiebei uürd darauf aufmerksam ge»ia,cht, daß ztorrcsftondeuztartel^ uud Druclsacheukartcu, lvclche dic Frant'omarkeu auf der Nückseik tragen, als den vorgeschriebeueu Vl'rseuouiuisdeoiuguuge'u uicht outsprechclid auzusehcu siud, uud demnach die ersteren als Vricfe behandelt, respetti^ mit dem in der betref-fendcu VertehrsTelatiou für unacuü^nd frankierte Vriese mtfalleuden Vrssauzuugsporto b^le^t, die letztere,, aber von der Veföroerm^ aufgeschlossen wer-deu. ^lllf VricfposlseuduuA'n >,ach grös;ereu Orten ist die Adresse des Empfängern »lach Straße, Hausuum-lnei- uno Lago (Stiege, Stuck, Türuunimer), auf Sen-duugeu fiir Wien anßerdeni auch uuter Anführung des betreffeudou Stadtbezirtes uud Postbestelllxziries anzugeben. Weiters nnrd bemertt, oaß ec' gestattet ist. auf Visitkarten, oie zum Druclsacheutarifc versendet wcrdcn sollen. Glückwünsche, Danksagungen und andere Höflichkeit5formelu, die in höchstens fünf Worten bestehen oiX'r durch die hertömmlicheu Abti'irzungon (l>. s, uflu.) auogedruckt fiud, beizufügen, desgleichen auf unter offenem .«.invert beförderten Neujahrskarten handschriftliche Widmungen anzubringen. Auf andere Driicksachensenmmgen V bis ^V^, Viarimalbewegnng 7 Uhr ^ Miuuwn 28 Sekunden 7 -k Milliniett'r, Ende nach U Uhr. tl. - (V o in Volt s schuldi e u st e.) Zur Sup-pleutin an der zwciklassigen Voltsschule iu Hl. 5treuz wurde Fräulein Iohauna Nakovcc aus Nasseufusz l'rna>n>t. -«- - (Di e T l) p h u oepid c m i e in ivi n iu c.) Auo ^iuiue wird geschrieben: Die Tyvhuscpdeune hält >uit ungeichwächtcr Uraft an. Bi^ setzt sind 110 Erkrantuugeu zu verzeichnen. Die Zahl der Maul-heitsfälle mit tödlichem Aungang^' beträgt bisher vier. Das hiesige Epidemiespita! ist überfüllt, so das; weitere it'i-auke iu einem separieren T^le de« Spitales untergebracht werden müssen, Im Auoluaudernu^shotei wurden die Wasserleitungshähue sschchlosseli. l^iir die dort nntergebrachlten AuÖN>an!>erer, etwa 15M an der ^ahl. wird den ganzen Tag über dn5 Trintwasser in gros;en kesseln gekocht. E5 hat den Anschein, das; dw Epidemie aus ^wain, wo in der Gegend von St. Peter uud Adelsberg seit vier Wochen der Typhus herrscht, eingeschleppt wnrde. Theater, Kunst und Literatur. " (Konzert.) Das Konzert der Musikkapelle des 27. Infanterieregiments zuguusteu dos Militär-lavellmnstc^Pcnsionsfonds unter Leitung des Kapell-nn'istt'l5 Herrn Tbeooor Christoph erfreute sich gestern eine» großen Erfolges. Sowohl die Leistungen dl.'5 Orchesters alo auch die Darbietungen von Frau Baronin (5 o ü e l l i und Fräulein Zall ,ua n n fanden begeisterte Aufnahuie. Da^ Konzert war sehr gut besucht und e5 beehrten dasselbe die Herren Landes Präsident Schwa r z < Finanzproknrator Hofrat Dr. v. ^a<'i5-, Seine Erzellenz Pivisionär FML, Dillmann von D i l l u, o n t, Brigadekoniman dnnt GM, Seid t uud viele andere Honoratioren auo Zivil' und Militärt'reisen mit ihrem Besuche. Ein ausführlicher Bericht folgl, >l. (1^ <> z> l> « l <> v ii il Ic il ^ i ž li i l- ^.) Der zweite Baud dieser vou der Katholischen Buchhcmdluug il, Laibach heransgegelx'ueu belletristischen Bibliothek enthält zwei Übersetzungen ans dem Russischen: Turgenjew ..^iönig Lear oer Steppe" und Stepujals „Haus an dor Volga". Wir sehl?u die Qualität der bei den Erzählungeu al^ bekaunt voraus und erwähnen nnr, das; sich die ltbersetznng der letzteren viel besser nnd glatter als die der ersteren liest, worin zahlreiche (wenn auch im Anfange teilweise aufgebesserte) sprachliche Fohlor von störender Wirkung sind. — Preic' broschiert l l< 2l) l>, elegaut gcbuudeu 2 K ')(> l>, per Posi 8 l» mehr. („Die Laibacher 2 ch u l z e i tn u g".) Inhalt der l2. Nummer: 1.) Alois Eppich: Der kulturgeschichtlickie Unterricht. — 2.) Jahresbericht über den Zustand des Volksschulwesens in Krain. ,i.) (Neorg Erker: Wie Iörgen-Tiinons Matthias und sem, Weib deii Frauz aus der Schule heraus uehmcu wollten. ^ 4.) Zuschriften und Mitteilungen. 5i.) Bücher- und Zeitungsschau. si.) Stellen-anoschreibuugen. - (l>> ! o v cn « l< i u ü i 1 <'! ^.) Inhalt der 12. Numluer: 1.) Die „Standespolitit" wird fortgesetzt. 2.) Dr. Josef Dem^ar: über die Um-gestaltung oe/r Herbartschen formalen Stufen. !^.) Die neue Schul- und Unterrichtsordnung. 4.) Literatur nnd Mufil. 5.) Zuschriften. »>.) Schuluachrichteu. 7.) Miszellen. Telegramme its l. l. ltltllrllVhlN-solltll>lllljlllli-Vllttg»s. W ie n, 20. Tezeiuber. Seine Majestät der K a i ser ist abends ans Wallsee hier eingetroffen. Meran, 25. Dezember. Graf Eugeu Zichy ist heute! nacht hier gestorben. Berliu, 20. Dezember. Vom Kriegsschauplätze in Südwest-Afrila ist die amtliche Meldung eingegangen, das; der Stamm der Bondelzwarts sich unter-worfen hat. Johannes Ehristian l,at sich mit seinem nächsten Mfolge, zusmumen 120 Mann, dein Oberst leutnant Estorff iu Heirachabis gestellt. Die Zahl der abgegebenen (bewehre betragt 105). An leitenden Stel-ten hegt man die Zuversicht, daß uunmehr der Krieg rasch beendet werden wird. Belgrad, 2li. Tezeinber. Die SkuMina hat in ihrer gestrigen Abendsitzung das Anleihegesetz in dritter Lesung mit ^ gegen 44 Stimmen angenommen. Eine Grnppe von Hochschiilern empfing auf der Straße oie Abgeoroneten mil den Nufeu: Nieder mit der Negierung! Nieder »lit der Anleihe! Sodann zogen sie unter Absingnug von TotenlieHeru und Ab zugrufen gegen die Negierung an dem königlichen Palais und der Wohnung des Ministerpräsidenten Pasii: vorbei znr Universität. Als sie dort die Demonstration fortfetzen wollten, trat ihnen eine Abteilung beritteuer Gendarmerie entgegen. Die Studeuten protestierten vor der Universität gegen das Erscheinen der Gendarmerie, oie sich alsbald, ohne weiter einzu schreiteu, wieder zurückzog. Hierauf zerstreuten sich 5ie Demonstranten. In der Stadt Iierrscht wieder vollkommene Nlihe. Belgrad, 2<». Dezember. (Aus amtlicher serbischer Quelle.) Die, Regierung hat ans koine Weise die ili verschiedenen Städten Serbiens gegeu die Vor-waltuug Vosuiens abgehaltenen Meetings gebilligt, noch weniger hat sie die Abhaltung derselben geför dert. Der Minister des Innern hat im Gegenteil uamens der Negienmg an alle Kreispräsekten Zirkulare gerichtet, in welchen er anordnete, uuter teurer Bedinguug die Abhaltuilg solcher Meetiugs unter freiem Himmel zu gestatten. Da die Abhaltung von Versammlungen in geschlossenen Nänmen nach den Vorschriften des Versammlnngsgeietzes nicht verboten werden kanu, beauftragte der Minister des Innern die Kreispräfekten, auf die Biirgorfchaft dahiu mo« ralisch einzuwirkeil, solcl)<' Meetings auch in geschlosse nenl Nannie! uicht abzuhalten. Den Beamten nnirde streng verboten, diesen Versamnilnngen beizuwohnen. Dies ist ein neuer Benx'is dafür, daß diez serbische Ne gierung ihr Möglichstes hiusichtlich der Abhaltung obiger Versaullnlungen getan hat, nm dadurch alle Hindernisse, oie oen guten politischen uud den nor malen wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Staaten im Wege stehen könnten, zu beseitigen. London, 25. Dezember. Einer bei Lloyds ans Port Said eingelangten Meldung zufolge hat der voil Adelaide nach Amsterdam gehende dentsche Damp for „Berlin" in Suez zwei unter Pestverdacht erkrankte Offiziere gelandet. Petersburg, 25. Dezember. Gesteru abends wurde das Urteil im Nebogatov-Prozesse gefällt. Admiral Nebogatov uud die Kommandanten von drei Panzerschiffeil, mit Ausnahme des „Orel", wurden zum Tode verurteilt. Angesichts milöernoer Umstände und oos langjährigen, tadelloson Dienstes beschloß das Gericht, den Baiser zn ersuchen, die Todesstrafe für alle ill eine zehnjährige Festungshaft nmznwandeln. Vier Offiziere wurden zu Festungshast von zwei bis vier Monaten verurteilt, die übrigen wurden freigc^ sprochen. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Krain für die Zeit vom 15. bis 22. Dezember 1906. Es herrscht: die Pferderände im Vezirle Adelsberg in der Gemeinde Ndelslieig (1 (Heh.); im Nezirle Tscheruembl in der Gemeinde Tscheinembl (1 Geh.); der Notlauf der Gchweine im Vezirle Gurlfeld in der Oe» meilide Eatrz (1 Geh); im Bezirke Rudolfsweit in der Gemeinde Hünigstei» (1 Geh.); die Schweinepest im Vezirke Gottschee in den Gemeinden Ebemal (2 Geh.), St. Gregor (9 Geh.), Lirnfeld (1 Geh.; in» Bezirke Gurtfeld in den Gemeinden Gatez (1 Geh.). Groß» dolina (2 Geh.), Landstraß (3 Geh.); im Bezirke Rudolfswert in der Gemeinde Döbernil (2 Geh.); im Bezirke Tschernembl in den Gemeinden Tschernembl (1 Geh.), Suchoi (1 Geh.). Erloschen ist: der Notlauf der Vchweine im Bezirke Adelsberg in der Ge« meinde Iablanih (1 Geh.); im Bezirke Nudolfswert in der Gemeinde St. Michael«Stoftii l2 Geh.); die Schweinepest im Bezirke Rudolfswert in der Gemeinde Hnidowitz NO schwach > Schnee ! 7U.F. 724 6 -4 4! SO. schwach 26. 2 . N. 723 2 -2 3 NO. schwach » 1b? 9 . Ab. 719 1 ^45 windstill bewttltt 27j 7U.F. ! 716 5-3 4 N. schwach halbbewöllt z13 8 Das Tagesmittel der Temperatur vom Montag -2 4', vom Dienstag -38°, Mittwoch -3-7°, Normale -24° bezw. -2 5° und -2 5°. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Kauft keine Seide ohne vorher die Muster unserer garantiert soliden, wunder-hübschon Neuheiton in schwarz, weiß und farbig verlangt y.u haben. - Spezialität: Seidenstoffe filr Braut-, Ball-, Oesellflohafta- und Strassen-Toiletten u. für Binsen, Futter etc. von K ri:> bis in-• pur Mi-iur. Wir verkaufen direkt an Private und »enden die ausgewählten Seidenstoffe porto- u. zollfrei in die Wohnung. Schweizer & Co., Luzern O 18 (WeIl>V<'i^) (471)13 I Seidenstoff-Export — Königl. Hoslies. I Eine österreichische Spezialitat. Magenleidenden empfiehlt sich der Gebrauch der echten «Molls Seidlitz-Pulver» als eines altbewährten Hausmittels von den Magen kräftigender und die Vcrdauungstiitigteit nachhaltig steigernder Wirkung. Eine Schachtel k 2, — Täglicher Versand gegen Post-Nachnahme durch Apotheker A. Moll, k. u. l. Hoflieferant, Wien, I., Tuchlauben 9. Iu den Apotheke» der Provinz ver-lauge man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schuh» marke und Unterschrift. (245,7) 5 3 Eingesendet. Der Geschäftsführer der Firma Kapamacsija & Bondy, Herr Oroslav Bernatoviè, hat in seinem «Eingesendet» («Poslano») in der Nummer 293 der Zeitschrift tSlovenec» be-stritten, er hätte in irgend einem Falle mit 130 bis 140 von Hundert verkauft. Das Handeln genannter Firma mit so hohen Prozenten hatte nämlich das angesehene Mitglied der «Genossenschaft der Schneider, Hutmacher, Handschuhmacher und Kürschner», Herr Gregorin, bei der Generalversammlung der genannten Genossenschaft behauptet (5543) Da sich demnach zwei entgegengesetzte Behauptungen gegenüberstanden, befaßte Bich der gefertigte Ausschuß mit der Angelegenheit tind konstatierte nach eingehenden Erhebungen, daß die Firma «Kapamacsija & Bondy» nicht nur mit 140, sondern sogar mit 200 Prozent Gewinn gearbeitet hat. Die Wahrheit dieser Behauptung sind wir gerichtlich zu erweisen bereit. Herr Bernatovir trete vor dieses Forum ! Der Ausschuss der oben genannten Genossenschaft« ! Her kaufmännische Kranken» nnd Nnter» ! ftiitzungvverein in Laibach gibt die traurige > Nachricht, daß jeiu mehrjähriges Mitglied, Herr Knrl Daiblin > Handelsagent ! am 34. Dezember d. I. in seinem 34. Lebensjahr ! verschieden ist. > Der Verblichene wird dem frommen Andenken > empfohlen. ! Laiba ch am 25. Dezember 1906. 2816 Amtsblatt zur Laibacher Zeitung Nr. 295. Donnerst aa den 27. Dezember 1906. (5538) 3-1 g. 2204. Konkursausschreibung. Nn der zweillassigen Volksschule in Ho-tedersit ist die Oberlehrerstelle definitiv zu be» sehen. Die gehörig instruierten Gesuche um diese Stelle sind im vorgeschriebenen Wege bis 20. Jänner 1907 hieramts einzubringen. Im kraimschen öffentlichen Voltsschuldienste noch nicht definitiv angestellte Bewerber haben durch ein staatsärztliches Zeugnis den Nach» weis zu erbringen, bah sie die volle physische Eignung für den Schuldienst besitzen. K. l. Bezirksschulrat Loitsch am 19. Fe-bruar 190«. (5536) Präs. 5794^ " 4l)/6. AmtsdicnerfteUe bei wm l. l. Bezirksgerichte hartberg oder bei einem anderen Gerichte. Gesuche bis 2b. Jänner 1907 an das l. l. Landesgerichts-Präsidium Graz. ss. t. Landesgerichtspräsidium Graz, am 21. Dezember IWtt. (bb42) 3—1 Präs. 2296 4 », 6. Konkursausschrcibung. Beim l. l. Bezirksgerichte in Großlaschih ist eine Amtsdieuerstelle mit den systemmähigen Bezügen in Erledigung gekommen. Bewerber um diese, eventuell bei einem anderen Gerichte freiwerdende Amtsdienerstelle haben ihre gehörig belegten Gesuche, in welchen die vollkommene Kenntnis der deutschen und sloveuischen Sprache nachzuweisen ist, im vor< geschriebenen Wege bis längstens 27. Jänner 190? Hieramts einzubringen. Militäibewerber werden auf das Gesetz vom 19. April 1872. Nr. 60 R. G. Bl.. und die Verordnung vom 12 Juli 1872, Nr. 98 R. G. Bl.. gewiesen. K. l. Kreisgerichts'Präsidinm «ndolfswert, am 22. Dezember 1906. (5522) 3-1 g. 3167. Konkursausschreibung. Nn der zweillassigen Volksschule in Na-danjeselo ist die Oberlehrerstelle definitiv zu besehen. Die gehörig instruierten Gesuche um diese Stelle sind im vorgeschriebenen Wege bis 20. Jänner 1907 Hieramts einzubriugen. Im lrainischen öffentlichen Volksschuldienste noch nicht definitiv angestellte Bewerber haben durch ein staatsärztliches Zeug ins den Nachweis zu erbringen, daß sie die volle Physische Eignung für den Schuldienst besitzen. N. l. Bezirksschulrat Adelsberg am 19. De» zember 190«. Z. üb.'!7 Nr. 58.877. Abonnements auf telephonische Gespräche seitens der Zeitungsredaktionen. Zufolge Handelsmiuisterialerlaß vom 2li.No» vember l. I., I. 64.71» ux 1905, werden von null an im Sinne des Artikels 1.XVIII II des internationalen Telegrapheureglements Abonnements auf telephonische Gespräche der Zeitungs-redaltionen zu bestimmten Nachtstunden zu» gelassen. Diese Abonnementsgespräche sind in der Zeit von 9 Uhr abends bis 6 Uhr früh zulässig, dürfen aber nur die persönlichen Angelegenheiten des Abonnenten oder die Angelegen heit seiner Unternehmung betreffen. Die Abonnementsdauer beträgt einen unteilbaren Monat und verlängert fich von Monat zu Monat, wenn nicht der eine oder der andere Teil acht Tage vor Schluß der laufeuden Abonurmentsperiode zurücktritt. Die Minimaldauer eines Abonnenten, gespräches beträgt zwei Gesprächseinheiten, das ist 6 Minuten. Die Verlängerung um weitere zwei Ge> sprächSeinheiten ist nur dann gestattet, wenn zur Zeit kein anderes Gespräch angemeldet ist Das Abonnement kann von einem beliebigen Tage an eingegangen werden, der Nbonnemcntmonat aber läuft nur vom 1. oder 16 rines jeden Monates. Für den Bruchteil des Monate« ist der entsprechende Abonnements betrag samt den» für den nächsten Vollmonat einzuheben. Der Abonnementsbetrag ist für eine Durch-schnittsdauer von 3l) Tagen zu berechnen und im vorhinein einzuhebeu. Die abonnierte Verbindung ist mit Ablauf der zugestandenen Frist von amtswegen ab-zubrechen. Für den im Verlaufe eines Gespräches nicht ausgenützten Zeitteil tanu nur dann eine Kompensation noch im Laufe derselben Nacht und in gleicher Dauer dem Abonnenten zugestanden werden, wenn die Nichtausnützung durch eine Unterbrechung der Leiluugen verursacht wurde. Wenn aber die obgcdachte Kompensation nicht angeboten werden kann, ist den Abonnenten über Verlangen der dreißigste Teil des Monats» abonnemeutsbetiages nach Maßgabe einer jeden verlorenen Einheit zurückzuerstatten. Die Gebühr für ein Abonnementsgespräch während der Nachtstunden beträgt die Hälfte der Gebühr für ein während der Tagesstunden geführtes Gespräch der gleichen Dauer. K. t. Post- und Tclegraphendirektion Trieft, am 11. Dezember 1906. Št. 68.877. Naroèbe èasniških uredništev na telesoniène pogovore. Glasom odloka c. kr. trgovinakega ministr-Htva od 26. listopada t. 1., št. 64.713 ex 1905, sprejemale se bodo odslej v smislu èlena LXVIIl. H mejnarodnega brzojavnega pra-vilnika naroèbe èasniških uredništev na teleso niène pogovore v dolocenih noenih urah. Ti naroèniaki pogovori morejo ae vršiti od 9. ure zveèer do 6. ure zjutraj, »mejo se pa tikati le osebnih zadev doticnega naroènika ali zadev njegovega podjetja. Naroèba traja za dobo celoga moseca in se podaljšuje od meseca do meseca, èe se naroèbe ne odpove osein dnij pieje, nego le-ta potece. Naroöniftki pogovor traja najmanje dve govorilni jednoti, to je 6 minut. Podaljšanje pogovora za 2 daljni jednoti more so dovoliti le tedaj, i5e ni prijavljen za i»ti 6as pogoror drugega naroenika. Narosibe se sprejemajo vsacega poljubnega dne v mesecu, vendar pa teee narocniška doba Io od 1. ali 16. dne vsacega moseca. Za del nu-seca plaèati jo primerni znesek naroènine zajedno pa tudi naroènino za celi pribodnji mesec. Naroenino raèuniti je za povpreeno dobo 30 dnij in jo je plaèevati vuaprej. Naroèena zveza se prekine uradoma, ko preteèe dovoljeni èas. Za neizkorisèeni del öasa tekom pogovora dovoljuje se naroèniku kompenzacijo in sicer se tekom iste nooi in za isti èas le v sluèaju, èe He tega casa radi toga ni moglo izkoristiti, ker je bila proga ])rekinjena. èe se pa kompenzacije ne more dati, tedaj je povrniti narocniku na njegovo zabtevo trideseti del meseöne naroènine po razmerji VHake izgubljene jednote. Pristojbina za pogovor v noönih urah znaša polovico pristojbine za ravno tolika èasa trajajoö pogovor podnevi. C. kr. poštno in brzojavno ravnateljstvo. Trst, dne 11. grudna 1906. (5412) 3—2 18.661 ex 1906. Razglas radi vroèitve naznuuil o Iota li)06. izplaèanih «lažbenih prejeiukili za prirodbo osebne do- hodnine za 1907. leto. Osebe, kurporacije, zavodi, družbe in društva, blagajnice i. t. d. v kronovini Kranjski, ki ho zavezane izplaöevati place in pokojninske u/.itke v znesku presegajoèein 1200 krön na k>to za eno osebo, se po § 201. zakona z dne 25. oktobra 1896. leta, atev. 220 diž. zak., pozivljajo, da vlože naznanila o upraviöonili prejümnikib (tudi zasebnib UHlužbencih ne gledü na njib naslov, ali so zasebni uradniki, po-moöniki, delavci, sluge, posli i. t. d.) z napo-vedbo njih imena, stanovalisèa in posla, potein o viftini in vrsti v letu 1906. izplaèanih prejemkili do 31. Januar ja 1907. leta pri davenem oblastvu 1. vrste, v èegar okrožji He Htanovališèe službodajnikovo, ozirouia sedež podjetja nabaja, in Hicer: v Ljubljani pri c kr. davöni »dminiMtraciji, na deželi pri c. kr. okraj nem glavarHtvu. Na prošnjo se dovoli vložitev naznanila pri onem davènem oblastvu, v èegar okrožji jo stanovališèe upravièenega prejemka. V zmislu § 167. zakona jo izkazati: plafie, osebne doklade, aktivitetne doklado, stanarine, remuneraeije , mezde i. t. d. v denarju ali pri-rodninab (naturalijab) ne glede na to, ali ne prejemki vpoštevajo v pokojnino ali ne; pri spovki, ki so za prehrano odkazani flvetnim dubovnikom in udom redovnih Hkupfièin iz j;ivnib zakladov in od oböin; tantijeme, odred-bino za navzoènoHt, koležnine, preskuHnine, Atolne pri.stojbine, niezdo po dogovoru in ko.su, provizije i. e. (premenljivi prejemki); konèno pokojnine in preskrbnine vsake vrste. Naprej ustanovljena (stalna plaèila so po njih ineri ob èasu naznanila, premenljivi prejemki pa v i«tem zneHku izkazati, ki se ju doHegel v preteßenem letu, to je za èas od 1. januarja do 31. decembra 1906. leta. Ako stalnili ali premenljivih prejomkov öe ni bilo vse leto, ali ho se tekom Iota pre-menili, je naporedati naèin (nastop službe, poriAek ali pomanjšanje prejomkov, izstop iz službe) in è.hh njih izpremeinbe (dan, ko je prememba priäela, oziroma dan, od katerega ali do katerega so se izplaöali prejemki) kakor tudi njih letni zno.sek in iwtinito izplaèani znesek. Tiskovine za naznanila dobivajo se brez-plaöno pri imenovanih davènih oblastvih I. vrste in pri c kr. davkarijah. Ako se naznanilo v predpisanem roku ne poda, so pravni posledki doloèeni v § 243., 6tev. 6., oziroma v § 244. navedenega zakuna. Kdor v naznanilu kaj neresniönega pove ali kaj zamolöi, se kaznuje po §§ 240. in 241. zakona. C. kr. finanèno ravnateljstvo v Ljubljani, dne* 6. decembra 1906. 18.661 «x 1906. Kundmachung wegen Überreichung der Anzeigen über die im Jahre 1W6 ausbezahlten Dienstbezüge zum Zwecke der Veranlagung der Personal- einlommensteucr für das Jahr I!)07. Jene Personen, Körperschaften, Anstalten, Gesellschaften, Vereine, Kassen :c im ltionlaude Krain, welche zur Auszahlung von Besoldungen uud Ruhegeuüssen in einem jährlich sür eine Person 1200 Kronen übersteigeuden Betrage uerpfiichtet sind, weiden im Grunde des 8 2M des Gesetzes vom 25. Oltober 189,!, R. G. Vl. Nr. 220, aufgefordert, die Anzeige über die Nczugsberechnglen (anch Privatbedienstete ohne Unterschied der Benennung als Privatbeamte, Gehilfen, Arbeiter, Diener, Dienstboten usw.), unter Angabe des Namens, des Wohnorles und der Beschäftigung derselben, dann über die Höhe und Gattuua der im Jahre I9()06, erreicht hnben. Haben feststehende oder veränderliche Bezüge nicht während des ganzen Iahies bestanden oder im Laufe des Jahres eine Änderung ersah'eu, so ist die Art (Dienstantritt, Erhöhung oder Verminderung der Bezüge, Dimstaustritt) uud der Zeupuutt dieser Veräudeuug >der Tag, an welchem diese Änderung eingetreten ist. be- ziehungsweise der Tag, von welchem an oder bis zu welchem die ,Beiträge zur Auszahlung gelangt sind), sowie der Iahresbetrag und der tatsächlich zur Auszahlung gelangte Betrag an« zugeben. Die Drucklorten zu den Anzeige,, werden ' bei den genannten Steuerbehörden I. Instanz sowie bei den Eteuerämtern unentgeltlich der« abfolgt. Die Rechtsfolgen der Nichteinhaltung der obigen Frist sind im 8 243, Z 6. beziehung«. weise im 8 244 des Gesetzes festgestellt. Unrichtige Angaben oder Verschweigungen in den Anzeigen werden nach ß 240, beziehungs' weise nach ß 241 des Gesetzes bestraft. K. k. Finanzdirektion Laibach am 6. Dezember 1906. 6. Verzeichnis derjenigen P. T. Wohltäter, welche sich zugunsten des Laibacher Armeufondes von den üblichen Besuchen am Neujahrstage losgekauft haben. — Die mit einem Sterne Bezeichneten haben sich auch von Namens, und Geburtstags »Gratula« tioneu losgekauft. * Gustav Tönnics s. Frau. * Firma G. Tönnies, Nauunternehmung und Maschinenfarit. Hcjnic. * ^u!i^ XI«iu » lwnlvAo. * t'elill» I/sli»nll » »>»pl-l'n«Ilnviü u »opsNßD. " Filip Supaniic. T. Valenta. * Camillo Pammer. * Johann Janesch. * Ivaua Touich. * Jakob Terpinc. A, Praunseis * Smielowsli. * Antonija Gogola, * Dr. Muuda.' * Ivan Iebacin. " F. Ialopic. * V. Gärtner. I. Vrhovnik. * Franz Faleschini. ^ Pelcr Kozina. ^ Iella Naglas. * Dr. Franz Vok. k. t. Notar. * Dr. Navnihar. * Max Ierman s. Gemahlin. ^ Familie Beuedikt. * Dr. Fran Tekavcit. * Dr. Karl Triller. * Dr. Otto Valemschag. * A. Tomazii s. Gemahlin. ^ I. Sbrizaj. ^ Iernej Bahovec. Schuhfabrik welche einen Hehr gesuchten und allgemein eingeführten Hoinuif rNchul» erzeugt, Nacht Vertreter Noforl unxuMtellen. Gleil. Otlerte unter W. 1*. 129M befördert llndolf 9fot*8e, Wien, I., Seilerstätte 2. (5541) itillSlllSUlSillBülSlllBlllMinfellllP 111 till - ¦ 1 Llll"lll"üi:iil-^ j|_ XilLr lu: Kl-m - n. Jli I ttS^J M ¦ Wi "¦ tu^ill^n *^^^^^^^ltrsfi^1pnr"1 lüinm j^- |^m| Wandkalender | i^ 2 j 1 ^tt -^Wp ": vr"z "T ^C 2 aufgespannt K —"30 . I? s Z " II Z l1 Z "* ZJj ~i ZjjZJjI ^ ZT Ww ~- E ~- ffi F " ^ "r^ * ~= S dnitJUi Huü -: i::- 5!:': E ~ " = = n t .„.»,, nr TT irr }T :rr . 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