poštnina plaLana v Aolovini. Nr. 31. Erscheint jeden 1., 1ü. und 20. 8. (23.) Jahrgang. Organ der Gottscheer Deutschen. Bezugspreise: Jugoslawien: ganzjährig 30 Din, halbjährig 15-—Din. D.-Oesterreicb: ganzjährig 6 Schill., halbjährig 3 Schill. Amerika: 2 Dollar. — Einzelne Nummern 1'— Dinar Montag, den 1. November 1926. Briese ohne Unterschrift werden nicht berücksichtigt. — Zuschriften werden nicht zurückgestellt. — Berichte sind an die Schriftleitung zu senden. — Anzeigen-Ausnahme und -Berechnung bei Herrn Carl Erker in Kočevje' Allerseelen. Welkes Laub wirbelt herab auf die kühle Erde- Der Herbstwind greift mit Ungestüm durch die entblätterten Äste kahlgewordener Bäume als wären es Harfen, an denen er sein Klagelied anstimmt vom Scheiden und Sterben. Und auf der trauernden Erde wandelt der Mensch zwischen Gräbern. Sie raunen ihm zu ein gleiches Lied. Nachstimmend lauscht er den schwermütigen Weisen der Totenklage. Sie ruft von Grab zu Grab in ewig monotonem Rhythmus der Grabinschriften kurzen Sinn: geboren — gestorben —. Hart wie der Stein des Grabmals klingt das eiserne Muß der Todesbotschaft: es muß gestorben sein! Ein Muß, wogegen sich aufbäumt unser innerstes Empfinden, ein Muß, das man abschütteln möchte wie ein lästiges Joch. Leben ist unser Sein, un¬ sterbliches Leben unser Geist, Leben ist unsere Wonne, um das Leben geht unser Kampf, ein ungleicher Kampf, in dem wir früher oder später die Waffen strecken müssen, denn am Lebensende steht der sichere Tod! Es tönt hinein in das Heulen der Herbststürme der Seelenschrei: ,,Jch will leben", doch nur eine Antwort kommt zurück: „Du mußt sterben!" Leben wollen, — sterben müssen, darin liegt die bittere Ironie des Daseins, ein schriller Mißton in des Lebens Einklang, der so tief greift, daß schon der bloße Gedanke an den Tod alle Lebensfreudigkeit ver¬ scheuchen kann. Gibt es keinen Ausgleich dieser schroffen Ge¬ gensätze zwischen Tod und Leben? Wenn nicht, dann ist das Leben nur ein grausam Spiel, ein eitler Wahn. Vieltausendjährige Weltweisheit hat nach diesem Ausgleich gesucht. Sie hat keinen gefunden. Ihre Fackel ist dort erloschen, wo sie hätte anfangen sollen zu leuchten. Worte wie: „Du wirst fortleben nach dein Tode in deinen Werken, in dem Andenken der Menschen" sind fürwahr ein schlechter Trost, der keinen ernsten Geist befriedigt. Es wäre der Tod in Schrecken, das Grab in Dunkel und Grauen gehüllt ge¬ blieben, wenn nicht der heitere Himmel christlicher Lebensanschauung den Mißklang zwischen Leben¬ wollen und Sterbenmüssen aufgelöst hätte in wunderbarer Harmonie. Er hat die versöhnende Brücke geschlagen, wo Tod und Leben sich die Hände reichen. Christus ward zum Bezwinger des Todes¬ schrecken, als Erlöser, dessen Großtat der Liebe uns jenseits des Todes ein unbegrenztes Lebens¬ reich geschaffen hat. Und wenn kein Brunnen, der auf Erden quillt den Lebensdurst der Seele stillt, so greifen wir mit verlangender Sehnsucht nach der Glaubenslehre, wonach wir über den Tod hinaus zu einem höheren, ewigen Leben geboren sind. Es atmet freudiger Trost aus dem Be¬ kenntnis des christlichen Credo, das jeder Dorf¬ hirt beten kann und jeden Gelehrten befriedigt, ein Credo, das mit der frohen Wahrheit schließt: Auferstehung des Fleisches und ein ewiges Leben! Auf jedes christliche Grab würde darum eine sinn¬ reiche, alte Grabschrift passen: Gelebt, um zu sterben, Gestorben, um zu leben. Ein süßer Trost ist dieser Glaube für unsere lebensfrohe Brust. Aber auch ein Trost uns, besorgt, um das Schicksal der Toten. Wir dürfen über ihren Gräbern singen: dort unten ist Frieden, dort unten ist Ruh! — Wir schreiten weiter durch die Grabesreihen. Links und rechts grüßen entschlafene Freunde. Erinnerungen werden mach. Wir halten Umschau in den Reihen unserer Ju- gendgefährteu, gedenken ihrer in wehmütigem Sinn: „Wo seid ihr zur Zeit mir Ihr Lieben geblieben? — Die einen, die weinen, Die andern, die wandern, Die dritten, noch Mitten Im Strome der Zeit; Auch viele am Ziele, Zu den Toten entboten, In Sorgen gestorben, In Lust und in Leid." Allerseelen. Nur durch einen Grabhügel sind wir von den Toten getrennt. Das sehnsuchts¬ bange Herz bricht auf in heißen Tränen. Alle Liebe wird geweckt, tief empfunden neu entfacht. Wieder sprechen die Grabsteine, diesmal eine Mahnung mild und sanft: Liebet einander, so¬ lang ihr euch lieben könnt! „O lieb', solang du lieben kannst, O, lieb', solang du lieben magst, Die Stunde kommt, die Stunde kommt, Wo du an Gräbern stehst und klagst." Uns gilt der freudige Ruf. Wie oft haben Mißgunst, Haß und Neid Schatten über unser Leben geworfen, die keimende Liebe erstickt und oft das ganze Leben verbittert! Möge die Allerseelenmahnung „liebet einander" vermögen, alle Feindschaft, Gehässigkeit, Unrecht und Neid unter uns aus der Welt zu schaffen. Möchte jeder von den Gräbern gestärkt an Menschenliebe und Friedenswille heimkehren, auf daß unsere Ehen, Familien und Gemeinden ein Schauplatz der Eintracht und Liebe würden vor Gott und den Menschen. Bevor ihr von den Gräbern Abschied nehmet, falle ein liebevoller Blick auch auf die geweihte Erde. Es ist heiliger, geweihter Heimatboden. Wieviele Vorfahren ruhen hier aus nach, hartem Kampf ums karge Leben. Dieser Boden hat der Ahnen Schweiß und Tränen gesehen, zuletzt hat er ihre müden Leiber zur letzten Ruhe gebettet. Da sollte uns nicht teuer sein die heilige Erde der Heimat? Darum geloben wir mit unsterb¬ licher Liebe ewige Treue der teueren Heimat, damit wir auch einst würdig werden in den Schoß der geweihten Heimaterde hinabzusteigen zu unseren Vätern zur ewigen Ruh. Zum Kampf gegen die Obstbaum- fchadlinge! Unsere Obstzüchter befassen sich leider viel zu wenig mit der Bekämpfung und Vertilgung von Obstbaumschädlingen, weshalb wir auch mehr ver¬ kümmerte, unansehnliche Obstbäume haben und in der Regel mehr kleines, räudiges, wurmstichiges und allgemein schlechtes als gut entwickeltes und makelloses Obst ernten. Es wird ja ost gar nichts unternommen, nicht einmal gegen jene Schädlinge, welche jeder leicht bemerkt und die greifbar sind. Wie viel weniger kümmert man sich um alle jene winzigen, mit freiem Auge nicht wahrnehmbaren Parasiten, welche auf allen Teilen der Obstbäume und auf dem Obste selbst leben. Wir wissen wohl, daß unser Landmann nicht bloß Obstzüchter ist, sondern daß er alles andere eher sein muß. Er lebt meist in solchen Verhältnissen, daß er sich im allgemeinen nicht genug intensiv auch um diesen Zweig der Landwirtschaft kümmern kann. Er müßte jedoch auch in dieser Hinsicht etwas un¬ ternehmen, weil sonst alle übrigen Arbeiten bei den Obstbäumen und die damit verbundenen Aus¬ lagen vergebens sind, wenn er zuläßt, daß un¬ zählige Schädlinge sich ungehindert auf seinen Obstbäumen vom Frühlingsbeginn bis zum Spät¬ herbst weiden. Weil er zweifellos nicht die nötige Zeit aufbringt, um planmäßig die einzelnen Schäd¬ linge an den Obstbäumen zu bekämpfen, wie dies in Ländern geschieht, wo die Obstzucht die Haupt- einnahmsquelle bildet, so müßte er doch etwas dazu tun, um mit einem Schlage mehrere Obst- baumschädlinge zu vernichten. In dieser Hinsicht werden verschiedene Mittel anempfohlen, mit welchen man die Obstbäume bespritzt, die stärkeren und minder empfindlichen Teile derselben aber bestreicht. In neuster Zeit wird zu diesem Zwecke ein Baumkarbolineum unter dem Namen „Arborin" anempfohlen, welches heute bereits in allen Obst¬ gegenden in großen Mengen verwendet und auch bei uns (Chemotechna G. m. b. H. Ljubljana, Mestni trg 10) erzeugt wird. Weil dieses Mittel von hervorragender Wirksamkeit und verhältnismäßig billig ist, so können wir dasselbe unseren Obstzüch¬ tern zur Winter-Bekämpfung der Blutlaus, Blatt- laus, des Blütenstechers und noch verschiedener anderer Parasiten auf den Obstbäumen bestens Seite 2. empfehlen. Mit Arborin behandelt man auch mit Erfolg Krebswunden, Harzfluß auf Steinobst¬ bäumen und beseitigt damil Moos und Flechten, wobei auch anderen Krankheiten vorgebeugt wird. Die Rinde der alten Bäume belebt und verjüngt sich; mit Arborin bestrichenen Bäumen weichen die Bastwürmer aus, sowie jener bekannte und gefürchtete Wurm, welcher auf den Bäumen bohrt und tausende von Bäumen vernichtet. (Weiden¬ bohrer.) Arborin wirkt am besten im Herbst und gegen Ende des Winters. Es wird auf zweierlei Art angewendet. Die Baumkrone wird mit der Ar- borinlösung bespritzt, der Baumstamm und die stärkeren Äste aber bestrichen. Bespritzen dürfen wir die Bäume nur zur Zeit, wo das Laub ab¬ zufallen beginnt und wo sie unbelaubt sind; strei- chen können wir mit Arborin das ganze Jahr, jedoch nur jene Baumteile, die keine Blätter tragen. (Baumstamm und dickere Äste.) Den besten Er¬ folg hat das Anstreichen zur Zeit der Baumrei¬ nigung. Arborin wird nicht konzentriert angewendet, sondern es muß mit Wasser verdünnt werden. Zum Bespritzen werden auf 1 kg Arborin 10 bis 20 Liter Wasser genommen. Das Bespritzen erfolgt mit einer besonderen Spritze, wie sie die Weingärtner zum Bespritzen mit Kupfervitriol ver- wenden. Am günstigsten wirkt das Bespritzen knapp vor Knospenaufbruch. Zum Anstreichen der Baum¬ stämme und dicken Äste wird eine stärkere Lösung genommen. (Auf 1 kg Arborin 4 bis 5 Liter Wasser.) Die Krebswunden werden mit einer noch stärkeren Lösung behandelt. (Auf 1 kg Ar¬ borin 1 bis 2 Liter Wasser.) Das Anstreichen erfolgt mit passenden Pinseln. Die Spritzen müssen nach Gebrauchnahme gründlich gereinigt werden, weil Arborin die Kautschuckbestandteile stark angreift. Nachdem sich das Mittel, wie die Versuche der letzten Jahre zeigen, bei der Schädlingsbe¬ kämpfung glänzend bewährt hat, sollte es jeder Obstzüchter vorrätig halten. Aus ^tadt und Land. KoLevje. (Eine Ehrung des heimi¬ schen Gewerbes.) Der Fleischhauermeister und Selcher Herr Albert Loretitsch ist von der inter- nätionalen Musterausstellung in Rom mit der goldenen Medaille mit dem Targawappen aus¬ gezeichnet worden. Seine allgemein als vorzüg¬ lich anerkannten Kramer Würste haben ihm diese Anerkennung eingebracht, die nicht nur eine Meh¬ rung des guten Rufes seiner eigenen Firma, son¬ dern auch des heimischen Gewerbes überhaupt darstellt. — (Industrielles.) In der Berggasse hat kürzlich Herr Anton Jakomini seine neuer¬ baute Dampfsäge in Betrieb gesetzt. — (Heimische Erfindung.) Ferdinand Motnikar, Uhrmacher aus Sagor an der Save, hat eine neue Turmuhr erfunden, die nur zwei Haupträder und nur ein Gewicht haben wird; sie wird jede Viertelstunde doppelt und gleich¬ zeitig auf der zweiten Glocke die verflossene Stunde anschlagen, das heißt sie wird repetieren. Sie braucht nur einmal wöchentlich aufgezogen zu werden. — (Zika-Quartett.) Wie wir erfahren, befindet sich das auch in KoLevje rühmlichst be- kannte Künstlerquartett Zika derzeit in Spanien, wo es bereits eine Reihe von Konzerten in ver¬ schiedenen Städten mit großartigen Erfolgen ab¬ solvierte. Von Spanien geht die Turnee nach Afrika, von dort aber nach Jugoslawien, wo die Künstler nach ihrer Versicherung auch die so lieb- gewvnnene kunstsinnige Bevölkerung unserer Stadt mit einem Konzert beehren werden. — (Städtische Sparkasse.) Koöevje, am 23. Oktober 1926. An die Redaktion der Grtffcheer Zeituna — Nr. 31. Gottschcer Zeitung. Wir ersuchen Sie, im Sinne unseres Jnsertionsvertrages in der nächsten Num¬ mer Ihres geschätzten Blattes die beigeschlossene Notiz zu veröffentlichen, und zwar nach Mög- lichkeit unter dem Kapitel „Aus Stadt und Land" ohne irgend eines Kommentares seitens der Re¬ daktion. Hochachtend Assina ksWlniirs koöMg v Koeevju Sparkasse der Stadt KoLevje in Kočevje Truger. Dr. Sajovic. Die Sparkasse der Stadt Koöeoje ist das äl¬ teste und das einzige pupillarfichere Geldinstitut in der Stadt. Für seine Einlagen haftet die Vermögensver¬ waltung der Stadt, die bekanntlich riesige, holz¬ reiche Waldkomplexe und zahlreiche Häuser ihr eigen nennt mit Wert über 25,000.000 Dinar. Der Zinsfuß für Darlehen der Sparkasse der Stadt Koöevje ist außerordentlich günstig; gegen grundbücherliche Sicherstellung werden Darlehen auf Zo/o, gegen Wechsel auf 10°/o gewährt. In die Sparkasse der Stadt Kočevje legen auch Be¬ hörden, wie das Gericht und andere, ihr Geld ein. Die Sparkasse der Stadt Koäevje ist eine der mächtigsten wirtschaftlichen Säulen in unserem Bezirke, eine Wohltat für den Bauer, Gewerbe¬ treibenden und Kaufmann. — (Pfarrer W. GaZparin gestorben) Dreißig Jahre lang war hochw. Herr Wilhelm GaZparin Pfarrer und als er der Arbeit nicht mehr gewachsen war, trat er in den Ruhestand und genoß seitdem in Ljubljana seine armselige Pen¬ sion. Es gereicht den Stockendorfern zur Ehre, daß sie ihm unentgeltlich Brennholz nach Ljub¬ ljana schickten, als sie von seiner Not erfuhren. Nun ist der priesterliche Greis am 15. Oktober im Leoninum im Alter von 86 Jahren verschieden und jeder weiteren leiblichen Not enthoben. Volle 62 Jahre war er Priester. Er ruhe in Frieden. — (Ein aus dem Zuge gefallenes Kind.) Dienstag den 21. Oktober hat eine aus Rodine stammende und zur Tschermoschnitzer Ge¬ meinde zuständige Frau, welche schon einige Jahre vom Manne getrennt lebt, im Zuge ein Kind ge¬ boren, das aus dem Zuge fiel, als dieser den Tunnel von Semilsch verließ. Das Kind blieb glücklicherweise unverletzt. Ob hier ein Verbrechen beabsichtigt ward oder ein Unglück vorlag, wird die Untersuchung gegen die Mutter ergeben, die verhaftet wurde. — (Neuerung im Auswanderungs¬ wesen.) Nach einer Newyorker Meldung haben die Vereinigten Staaten Nordamerikas beschlossen, vom 1. Juli 1927 an die Quoten für die zu¬ lässige Einwanderung nicht nach Ländern, sondern nach der Volkszugehörigkeit zu bestimmen. — (Die südslaw. Getreideernte.) Nach dem vom Ackerbauministerium veröffentlichten Aus¬ weise hat Südslawien Heuer an Weizen 21 Mill. 217.892 Meterzentner, an Gerste 3,021.890, an Roggen 2,100.445, Hafer 3,739.318 Meter- zentner geerntet. Daraus ist ersichtlich, daß der Weizenernteertrag gegen den vorjährigen um etwas mehr als 300.000 Meterzentner zurückgeblieben ist. In den übrigen Getreidearten ist gegenüber dem Vorjahre keine wesentliche Veränderung eingetreten. — (Ungesunde Parteilichkeit.) In Sombor und im ganzen Überschwemmungsgebiete erregte die Verordnung des Ackerbauministeriums Aufsehen. Mit dieser Verordnung wurden nämlich sämtliche Regierungskommissäre der Batschkaer und Baranjaer Flutenschutzgesellschast ihres Amtes enthoben und an ihre Stelle ausgesprochene An¬ hänger der Radicpartei und ausschließlich Per¬ sonen ohne höhere Schulbildung ernannt. So wurde an Stelle des Regierungskommissärs der Margita-Bezdan-Sombor und Kigyoser Fluten¬ schutzgesellschaft, welche Stelle bisher immer vom jeweiligen Bürgermeister der Stadt Sombor be¬ kleidet wurde, ein gewisser Mijo VoZnjak, Portier VU. J.cqrgang. der Beli Monastirer Zuckerfabrik, ernannt. Ähnlich wurde auch bei den übrigen Flutenschutzgesell¬ schaften verfahren und die neuen Regierungs¬ kommissäre sind zumeist Menschen ohne die für solche Ämter erforderlichen Vorkcnntnisse, wie Bauern, Kleinkaufleule, Gewerbetreibende usw. Diese Maßnahme des Ackerbauministeriums hat angesichts der bevorstehenden großen Aufgaben der Flutenschutzgesellschaften, um ähnliche Kata¬ strophen wie die diesjährige in Hinkunft zu ver¬ meiden, allgemeine Bestürzung hervorgerufen, um so mehr, als bei der Besetzung dieser wichtigen Stellen anscheinend nur parteipolitische Rücksich¬ ten maßgebend waren. — (Bücherei.) Bekanntlich wurde der sei- nerzeitige „Deutsche Leseverein" unter einer fa¬ denscheinigen Begründung aufgelöst. Die Bücher hat man uns weggenommen; eine ganz stattliche Anzahl für unsere Verhältnisse — es waren an 1800 Einzelbände. Darunter viele wertvolle Werke, insbesondere jene, die der verstorbene Apotheker Herr Robert Braune dem Leseverein letztwillig überlassen hat. Die Bezirkshauptmann¬ schaft hat diese Bücher der Gottscheer Sladtge- meinde zur Verfügung gestellt. Diese wieder hat sie an den slowenischen Leseveren „Ätalnics" weitergegeben. Ein Jahr ist es nun seither, die Bücher waren bisher noch immer im alten Ver¬ einslokale beim Herrn Hauff verwahrt. Niemand wollte die Bücher so recht annehmen. Begreiflich — „stolz kann die Litnlnica auf diese Bücher nicht sein" — sind doch einzelne Herren dabei, die es mir ihrem Innern nicht so recht verein¬ baren können, solcherart erworbene deutsche Bücher (ob sie die Mitglieder wohl lesen werden können?) in ihrem Besitz zu sehen. Nach vielem Hin- und Herfeilschen ist es der Gemeinde doch gelungen, für die Bücher einen Abnehmer zu finden. Vor einigen Tagen haben zwei Beauftragte im Bei¬ sein zweier Gemeinde-Wachleute die Bücher — aber auch mehrere Möbelstücke, die durch Jahr¬ zehnte „Papa Hauff" als Postmeister zur Ein¬ richtung seines Postamtes zählte, genommen und weggesührt. Tie Angelegenheit wird bezüglich der weggenommenen Möbelstücke ein gerichtliches Nachspiel haben. Das alte Vereinslokal ist nun leer. Jetzt erst können wir daran gehen, die unter dem Titel „At-Uniöko äruZtvo lioäevje" wieder be¬ willigte Bücherei neu aufzurichten. — Der neue Verein steht heute infolge Beschlagnahme des Vermögens des früheren Vereines — ganz ohne jegliche Mittel da. Bei den heutigen Preisen, aus den Mitgliedsbeiträgen neue Bücher anzu¬ kaufen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Der Ausschuß hat daher beschlossen, die Bücherei in der Weise einzurichten, daß die einzelnen Mit¬ glieder dem Vereine ihre Privatbibliothek zur Verfügung stellen, so daß sich die Mitglieder gleichsam die Bücher gegenseitig leihen. Der Vereüi ist nur der Vermittler. Die Bücher bleiben freies Eigentum der betreffenden Mitglieder und können von ihnen jederzeit zurückgefordert werden. Mit der Entgegennahme und Ausgabe von Büchern wird Sonntag den 7. November 1926 begonnen werden, weiterhin jeden Sonntag von 10 bis halb 12 Uhr im Vereinslokale, im Hause des Herrn Anton Hauff. Die näheren Bedingungen sind während der besagten Sprechstunden zu er¬ fragen. Gönner und Mitglieder, die dem Ver¬ eine ihre Privatbibliothek oder Teile derselben auf die angegebene Art zur Verfügung zu stellen bereit sind, wollen dies gefälligst dem Bücherwart Herrn Franz Rom eventuell schon vor dem 7., der ersten Ausgabe anmelden, damit dieser die Bücher abholen lassen kann. — (Erhöhung des Zuckerpreises.) In der letzten Zeit hat das Kartell der jugoslawischen Zuckerfabriken die Zuckerpreise zweimal hinterein¬ ander um je 50 Para erhöht. Diese Erhöhung, Jahronng Viii. Gortsch Zl-iiur.g — Nr. LI. Seit? 3. die ausschließlich der Erhöhung des Zuckerpreises im Auslande zuzuschreiben ist, ist bei uns jedenfalls ungerechtfertigt, da die Produktionsspesen der Fa¬ brikation unverändert geblieben sind. Dabei sind die Zuckerrübenpreise, die vom Kartell diktiert wer¬ den, bei uns niedriger als in irgendeinem anderen Staat. — (Überstempelte Marken und Post¬ karten.) Die jugoslawischen überstempelten Mar¬ ken und Postkarten kommen am 1. November d. I. in den Verkehr, wo sie bis einschließlich 30. November d. I. verbleiben. Die bisherigen Post¬ gebühren werden nach dem Ministerialerlaß nicht erhöht, wohl aber wird der Verkaufswert der Frankaturmarken und Postkarten erhöht. Deshalb wird zu den Gebühren, die in barem bezahlt werden, im November keine Erhöhung hinzugerechnet. Die Privatparteien können die alten Marken gegen Entrichtung der Erhöhung gegen eine gleiche An¬ zahl von neuen Marken austauschen. Darauf werden besonders die Firmen aufmerksam gemacht, weil sie stets eine größere Anzahl von Marken vorrätig haben. Am 1. Dezember werden die überstempelten Marken und Postkarten wieder aus dem Verkehr gesetzt, worauf die alten wieder in den Verkehr kommen. — (Die Wein Mostzuckerung auch Heuer erlaubt.) In den Weingebieten darf von Beginn der Lese bis 15. November der Weinmost gezuckert werden, um die Ware besser und haltbarer zu machen. Dabei darf nur reiner Kristall- oder Würfelzucker und zwar bis 4 KZ auf 100 Liter Most verwendet werden. Stara cerkev. (Aus Amerika.) In der St. Aloisiuskirche zu Brooklyn ist am 25. Sep¬ tember Franz Hönigmann mit Anna Knöspler getraut worden. Der Bräutigam ist ein Windisch- dorfer, die Braut stammt aus dem Hinterland. — (Als Soldat gestorben.) Aus Neu¬ satz, wo er seit neun Monaten alß Soldat diente, ist vor drei Wochen Ferdinand Hönigmann, ein Bruder des vorerwähnten Bräutigams, krank nach Hause gekommen und der Krankheit schon am 24. Oktober im Alter von 22 Jahren erlegen. Die große Beteiligung am Begräbnisse zeugte von dem allgemeinen Beileid, welches man den Eltern entgegenbrachte. Spodnji log. (Vom Schuldienste.) Herr Robert Herbe, der im Vorjahre nach Cirklje in Oberkrain versetzt worden ist, wurde über sein An¬ suchen wieder als Schulleiter an die Unterlager Schule rückoersetzt. Es freut uns, ihn wieder in unserer Mitte zu haben. KoLevska reka. (Verhaftung.) Der von Maierle aus durch die Tschernembler Gendar¬ merie verfolgte Raubmörder Michitsch wurde hier am 25. Oktober abends verhaftet und dem Kreis¬ gerichte in Novomesto eingeliefert. Man fand bei ihm ungefähr 9000 Dinar und mehrere Dollar¬ noten vor. Wozctj. (Große Feuerwehrübung.) Sonntag den 17. Oktober war der letzte schöne Herbsttag und so recht geeignet zu der großen gemeinsamen Feuerwehrübung in Mozelj, an der sich acht Feuerwehren, nämlich die Gottscheer, Grafenfelder, Lienfelder, Schwarzenbacher, Rein¬ taler, Verdrenger, Niedermösler und Mösler, be¬ teiligten. Die Ankunft der Feuerwehren erzeugte lebhaftes Interesse bei der Bevölkerung. Ganz besonders bildete die neue Gottscheer Motorspritze den Gegenstand der Besichtigung und Bewunde¬ rung. Die Übung, die Nachmittag um 2 Uhr ihren Anfang nahm, verlief im allgemeinen in befriedigender Ordnung und Ausführung. Wasser lieferten hinreichend die beiden großen Lacken. Alle Spritzen wurden in Tätigkeit gesetzt, um dem vermeintlichen feindlichen Elemente Herr zu wer¬ den. Nach der Übung gab der Wehrhauptmann der Gottscheer Feuerwehr Herr Josef PavliLek allen im Garten des Gasthauses Magdal. Jonke versammelten Feuerwehren in ausführlicher und leichtverständlicher Weise einen Überblick über den Verlauf der ersten gemeinsamen Übung, bemän¬ gelte einige Unrichtigkeiten bei dem Aufmärsche der einzelnen Feuerwehren und sprach sich be¬ sonders lobend über die wirklich eifrige und arbeits¬ freudige Tätigkeit der Mannschaft aus. Auch lobte er die richtige Auffassung über den Verlauf der Übung durch die Mösler Wehrleitung und bezeichnete den ununterbrochenen Kontakt des Kom¬ mandanten mit der Mannschaft als notwendige Bedingung zur exakten und erfolgreichen Lösch, aktion. Am Schluffe seiner Ausführungen dankte Herr Wehrhauptmann PavliLek allen Feuerwehren, die ausnahmslos der Einladung zur gemeinsamen Übung gefolgt, für ihr vollzähliges Erscheinen. Solche gemeinsamen Übungen begeistern die Mitglieder zur regen vorschriftsmäßigen Betäti¬ gung und tragen viel zur Vervollkommnung der Organisation des Feuerwehrwesens bei. Mögen sie eine? bleibende Einführung im Gottscheer Ge¬ biete sein. — (Geheiratet) haben am 20. September Wilhelm Verderber und Aloisia Schaffer, beide Otterbacher Inwohner, und am 11. Oktober Jo¬ hann Stalzer, ein Unterlager Schneider, und Maria Mayerle, eine Durnbacher Besitzerin, beide verwitwet. Maverle. (Raubmord und Brandle¬ gung.) Donnerstag den 21. Oktober gegen halb 8 Uhr abends leuchtete Heller Feuerschein über dem Maierler Weinberg. Der mit Stroh gedeckte Weinkeller des alleinstehenden Besitzers Matthias Kobetitsch (eines Lichtenbachers) stand in Flam¬ men. Der sofort mit der Spritze an der Brand¬ stätte erschienenen Maierler Feuerwehr gelang es, den Brand zu lokalisieren und die im Vorhause sowie im Wohnzimmer sich befindlichen Einrich- tungsgegenstände vor den Flammen zu retten. Auch der Keller samt Weinvorrat blieb unversehrt. Bei der Löscharbeit fand man den obgenannten Besitzer, einen alten, ruhigen Mann von 82 Jahren, tot im Vorhause neben der Weinpresse liegen, eine blutige große Hacke neben ihm. Der Mör¬ der hatte ihm sechs furchtbare Hiebe mit der Hacke auf das Haupt versetzt, dann aus einem eisernen Geldschrank zirka 10.000 Din Bargeld samt vier Kassabücheln geraubt und zum Schluffe (wahrscheinlich um seine furchtbare Bluttat zu ver¬ wischen) das Haus in Brand gesteckt. Nach einigen Tagen schon konnte man den Mörder Michitsch verhaften. Es wäre zum allgemeinen Wohle, wenn eine solche Bestie in Menschengestalt für immer unschädlich gemacht wird. — (Raubmord.) Donnerstag den 21. v. M. ereignete sich in Maverle wieder einmal eines jener schrecklichen Unglücke, deren Anzahl sich in den letzten Jahren leider in unheimlicher Folge mehrten. Herr Matthias Kobetitsch, seinerzeit ein Lichtenbacher Besitzer, wurde in seinem Weingar¬ tenhause meuchlings ermordet und auch beraubt. Der Täter zündete das Haus über dem Leichnam an und entfloh. Die Nachbarn, die den Brand bemerkten, kamen alsogleich zu Hilfe und konnten den ermordeten 82 jährigen Kobetitsch noch ber¬ gen. Angeblich soll ein Hirte, der jetzt verfolgt wird, über dessen Identität jedoch nichts Näheres bekannt ist, der Täter sein. Herr Kobetitsch, welcher in seinen letzten Jahren noch die Früchte seiner einstigen Plagen genießen wollte und beinahe ständig im Wein¬ garten weilte, fiel ebenfalls als Opfer für jene ^mwsieben mit k-rsuenlob, wsseben mit l-iirsebseife, scboui 6ie Wascbe uu6 ruaebt sie vvirklieb tadellos sauber. - ?o8onviie^ m _ r. 2. n. 2. - vnck OHf?l_^i-^5ISKHSS^ - r. Q. m. u. l-i. im blatiss clss I-Iöt-M sffans I-IömFmsnn - ASZsollbsc clsm Post¬ amts - llbscmmmt ZsZso ZlmstiZs Vsc-in- stmß, Zswäbtt tmb 80^Q3O!-I^^8lI»X^- - sowie XOKHOXOtt- bsi sotspt'sotisticist' 3icffscstsI!tmZ tmtsc ctso ktüaotsstso LscjmZtmZsm ^actsisovsi-kstu- täZIiob von bald 9 bis balb 12 Obi-. Seite 4. Gottscheer Zeituug — Nr. 31. Jahrgang VIII. Halunken, welche seit Jahr und Tag immer wieder die einsamen Weingartenhäuser aufsuchen und hier Raubmord aus Raubmord verüben. Bisher konnte in dieser Hinsicht von Seite der sonst tätigen Gendarmerie nicht viel Licht in diese Affären gebracht werden. Es ist dies schon der siebente Raubmord. Nur wenige sind geklärt worden; die meisten hüllen sich heute noch in unaufgeklärte Dunkelheit. Es wird nach und nach niemanden mehr wundern, wenn man diese von Natur aus so gesegneten Weingartengebiete nur noch mit grau¬ sigem Gefühl und Schaudern betreten wird. Ma- verle, diese einst so ruhige Landschaft, in welcher so mancher Ruhe suchte und auch das ganze Jahr, speziell aber zur Zirpzeit der Weingartengrillen fand, dieses Maverle ist heute nicht mehr zu kennen. Fast scheint es im blutroten Sagenkreise des Lan¬ des der Skipetaren zu verschwinden. Maverle, von nerviger und kundiger Hand unserer Altvordern im Schweiße ihres Angesichts zu fruchtbarem Weingartenland umgearbeitet, wird nach und nach seine Reize verlieren. Es wird nicht mehr als Land der Erholung betrachtet werden können, sondern als Gebiet zweifelhaften Erträgnisses, besonders großer Plage und wie figura zeigl, auch als Land ganz besonderer Le¬ bensgefahren. So ändern sich die Zeiten. — (Belohnte Gastfreundschaft.) An¬ läßlich der heurigen Maierler Weinlese gab es zahlreichen Besuch in unserem freundlichen Wein¬ gebiete. Dankbar erinnern sich die Gäste aus der Stadt der freundlichen Stunden, welche sie im Kreise ihrer Bekannten im Gottscheer-Abbazia ver¬ bringen durften. Auch aus Črnomelj gab es Besuche und einer derselben wurde auf das Entgegenkommendste in einem Gottscheer Weinkeller bewirtet. Zum Danke dafür schreibt der „Jutro", daß sich im Wein¬ keller eines Gottscheer Besitzers bei der Weinlese Berliner eingefunden haben und daß diese Ber- linci die ganze Nacht geheilt hätten. Da dies natürlich nicht der Fall war, so muß wohl an¬ genommen werden, daß einer der Anomljer Be¬ sucher etwas zu tief in den Freiwein geguckt haben muß, denn sonst hätte er doch die Gottscheer nicht mit Berlinern verwechseln können. Amosnjice. (Getraut) wurden am 18. Oktober Matthias Schmuck Komarna vas 4 mit der Besitzerstochter M. Röthel aus Skril. Viel Glück I — (Der erste Schnee) fiel am 18. Ok¬ tober und bedeckte das Gebirge von Gaäen bis St. Franziskus (Planina) bis 800 Meter Meeres¬ höhe. Der zweite fiel am 25. Oktober 100 Meter tiefer. Der dritte wird dann auch im Tale sein Quartier nehmen. — (Die Weinernte) in der Semicer Ge¬ gend war Heuer quantitativ gut, für einige Wein¬ bauern schlecht. Wer bei günstigem Wetter mehr¬ mals spritzte und die Kupfervitriolmischung richtig herstellte, hatte mehr Erfolg. Qualitativ war die Ernte viel besser als die vorjährige, auch deshalb, weil die Weinlese bis über Mitte Okto¬ ber verschoben wurde. Der Weinmost Hat 3 bis 4 Grade mehr Alkoholgehalt als im Vorjahre. Wavue. (G l o ck e nw e ihe.) Am 3. Oktober wurde in Eben eine neue Bronzeglocke eingeweiht. Sie stammt aus der Glockengießerei in St. Vid ob Ljubljana, wiegt 191 KZ, ist auf L gestimmt, trägt das Bild des hl. Laurentius und die Buch¬ staben JHS (Name Jesus) und die Widmung: Gestiftet von Peter und Maria Kösel Eben 1926. 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Öffentlicher Dank. Wir fühlen uns verpflichtet, Herrn Waidbacher, Cafetier in Leoben, für seine Aufop'erung während der Krankheit unserer Tochter und Schwester innigst zu danken. Herr Waidbacher rettete durch sein mutiges Handeln, indem er eine Bluttransformation an sich vollziehen ließ, das Leben unserer Resi. Er ist das Beispiel eines hilfs¬ bereiten Menschen, dessen Tat vorbildlich ist und dessen Selhstlosigkeit rühmend hervorgehoben werden muß. Trotz beruflicher Verpflichtungen ließ er sich nicht ab¬ halten, sofort hilfsbereit beizustehen um das fast ver¬ flackernde Leben seiner Schwägerin zu erhalten. Die aufrichtigste Verehrung diesem großen Menschenfreunde. Margarethe und Alois Siegmund. Anzeige. Bringe hiemit dem P. T. Publikum zur Kenntnis, daß ich nun in der Lage bin, Kerren- und Knaöenanzüge in jeder Fasson nach Maß anzufertigen und unter Ga¬ rantie zu den billigsten Preisen zu liefern. Die schon gelieferten Arbeiten beweisen vollste Zu¬ friedenheit. 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Das Amtslokal der Sparkaffe der Stadt KoLevje befindet sich im Schloßgebäude trg kralja Petra I. osvoboditelja. Amtstage täglich mit Ausnahme der Sonn- und Feiertagen.