ölngeigen luerben Billtgft beredjnet. Sefteßungen, Slnlunbigungeii unb Beilagen finb auSf^licBIicf) nur an bie Verwaltung: Oberlehrer £löolf IDeinlidj, Saibach, £)berrealfd)ul= gebäube, su rieten. IßuuatiiJ'iljfit'f be» KrainiJ'rfjcu Xeljvcela'i'innßö Stiln-: gr. I. p. glimffti), gucrsptrplali 1. aifrcinämitgliobet erhalten baä ®fatt umfouft. fflcfteügcbutjren unb afte gafjfungen für baä Statt finb au ben ga^tmeiftec bež SBereineS, Cberletjver itbotf lUeinlici), ßaitiact), einäufenben. grfclieint am 15. ciuež jeben tDtonateä; fatlä biefer auf eineit Sonn» ober geiertag fällt, wirb baž Statt am näctjfteu fflerttag aužgegebeu. — ge;ugsgreis: jä^rtidj i K, tjalbjä^rtidj 2 K; einzelne Stüde 40 h. ätufi'äpe unb 9JlitteiIungen über SctjuU imb Sebrerangetegeii^eiten fowie Südjer unb Seljrraittel aut ffleutteilmig werben tofteufrei an bie Seitung bež Stattež erbeten, .ganbfdjrifteii unb eingefanbte SBerte Werben uidjt juriiefgeftettt. 3m iBljraml, amt in feinEr mtftiji'inbarliEn ©Epall als BnrJTibuI-lEfjratnf, i(i baa Ebelpe 3ämi MDEnn EinEr ntrfjl banftbar bsa WannEa gEbEnkf, ii£r iijn nur IeI'eii nnb ftfitEtbEU gElEfjri fyai, |D tfE BE Ein tgrfjnrftE. pt;. »aittlänhir. JDaiUig jur 3\mt brr fünfunbjman|igj!rn SaljrrsEmrnbr brr ©rihtbnng brr Bürgrrfdjitlr in fcrkfrlb am 26. J0kfobrr 1903. ffiun rü|iEf EUtij nnb rnijrEi pink biE ^änbE, l'rfnnn&En biEfcn Bau tnii C® lanj unb ^tfjitnmEr, Biif neuEr ]f>raif)f bsbEikEi Jlur nnb IDänbE, JDopIan! SeIje uiEl fn! iljr — jn uiEi brnp nimmEE! Qia gili ja IjeuI bsa ©rünbEra IfDfirk jn krüitEn. (SralüIjE, buniE BIuntEnpradff, — ErfüllE ®eu l'djimntEU Baum tnii 39nfl! — ®tE ®Id*eu iÖUEU Hub fEptirij kommi jiüav in bEa Blffira BüIIe, 3!5üti) JirafjlEnb UJorgEnglanj bsr ©EipEsjugEttb, ®iE lönigin bEr l'rfjIitiiiEn BnrgEviugEnb, Bis ItranE |'Elb|i, bi£ JtE gEfpEUbEi, iragEnb, ^{Efa friSJlEnb, fsguEnb, budj nad) ®ank iüe fragEtib. BrEi (EbEipEiiiE blipEn niunbErouII Bua bEr gEroEiiffEn Iedue JH>radji Ijeeüee. Inbin! 3u fEi bEa IBaljEEn min Spmbol! ©ad; IBaljEEin Eings pEia bEr ®EiP Empor! ^apljir, bn magifd; fnnkElnbra ÜIuioeI, IBiE EigEn bEniEt bEinE Bläns an Mütto: JSie rügen ftü; haa Ijelfre i|aua ju pdnnürften. ©oeftjE. ®E8 BrfjönEn Bilb, baa mir Ein lanbErquEl! ©Erjüngf, OErkläri bsn ®Eip im ijoIbEn BDapn. ©u IjeIIee, iriafarbigEE Iripall, 30ra ®niEn |Ei, o ©Etnanf, ®lEid;nia mir! ©Ein ®Ianj Enfquiili bEin lidjinntpolj’ttEn 3UI, lum liliji brr tSiErnE bliikEn fromm and; mir! Mnb tOEÜjEnb fdjmndiEn füll bis IjEil’gE ÄfättE ©aa ©EEigE|iirn bEa lüafjEEn, ®nfEn, ^djänsn; f^er §iofi(ht gep ba oerloren unb toie oiel 3at1l ©aber fönnte erfpart bleiben! Stuf biefe SBeife oerfcherjt auch ^ Sanbüol! feine Kraft, feine Stühe, toietoof)! eg biefer gattoren auf natürlichem S®ege teill)aft toerben fönnte. Sarum gilt eg gerabe hier ganj befonberg, bunh Stufflärung, ^Belehrung, ©rmahnung, Seifpiel ben Sinflufi ber Schule geltenb ju machen. Ser Sehrer fann burch ein guteg IBeifpiel, aber and) nur burd) biefeg, ber SBohltäter einer ganjen ©emeinbe toerben. ©elegenheit toirb er immer finben, mit ben Seuten in ber unauffälligften unb ungejtonngenften SBeife in ^Berührung ju treten. Sin einem fchulfreien Sage toirb er eine nafjeliegenbe ©rotte, einen 23erg, toeld)er eine gute gernficht getoäf)rt, ober eine fagenumranfte Stuine befuchen unb fid) über bag ©efefjene ©fijjen für ben Unterricht unb bie gadfjeitfchrift anlegen. Siefe fräftigenben SRärfche toirb er bei längerer gerienbauer auch auf bie Umgebung augbehnen, toobei er halb mit bem einen, halb mit bem anberen Stacfibar* fottegen jufammenfommt. infolge ber Kenntnig beg Sienftorteg unb ber Umgebung burch eigene Ülnfdjauung unb ^Beobachtung, burd) bie ©rforfd)ung beg SSoIfgcharafterg, ber ©itten unb ber ©ebräuche ertoadft beim Sel)rer mit ber 3eil SSerftänbnig unb bie Siebe für feinen engeren SBirfunggfreig; eg fann ihm fo ber entferutefte SBinfel ber Srbe jur jtoeiten ©eimftätte toerben. 9[tid)t feiten toirb bem Sehrer über biefe ober jene Sage ein alteg SRütterchen genaueren Sluffdjlufj geben fönnen. Sie Sarftellung unb SBiebergabe ber mit ber ©age üerfnüpften Siebenumftänbe hat für ben Sehrer meift einen nicht minber hof)en ba fich gerabe hieiia bie ©emütgftimmung, ber ©eift beg SSoIfeg, ber hängliche griebe ober Unfriebe, bag ©mpfinben für bie 93ebürfniffe beg Städjfteu am beften toieberfpiegelt. Ser Sehrer fann aug ber @rjäf)Iung felbft für fein eigeneg ©emüt oerebelnben Stuhen jiehen; benn bag SSoIf fieht ben ©taub ber Singe jumeift noch freiem, ungetrübtem Singe, ohne SSerfdjleierung unb oI)ne Stüdficht auf Stebenumftänbe. ©erabe in biefer einfachen unb treuljerjigen 9tugbrudg= toeife jeigt fich, wenn auch afl getrübt, bag SSewufjtfein beg SSoIfeg unb fein bölfifcheg, öfonomifdjeg unb moralifcf|e§ ©mpfinben. |)ier !ann nun ber Setjrer am (eicfjteften ju feiner unb be§ 93oIfe§ greu^e anfe|en, um bie eblen Srtebe, melcfje fid) in ber einen ober anberen 9tic|tung immer že'3en/ nid^t oertrodnen ju taffen. ®er e§ oon ber richtigen ©eite anjupacfen üerfte^t, wirb immer ein miHige§ 0t)r unb ein freubeftraf)tenbe§ ©efidjt finben. SBenn matt toa^renb eines ©pajiergangeS jufädig öom Stegen nberrafdjt mirb, fo mirb man biefen midtommenen Stnla^ 6etiü|en, um in einer §ütte Sufdt(^t jtt fudjeu. SSiedeidjt mirb ^ier ade§ in ber größten Unorbnung unb Unreinlich feit fein, adein bie§ barf uns nid^t tjinbern, beffernb auf bie Serlfältniffe einjutuirten. Sn ber fdjonenbften äöeife mirb man ber §auSfrau nahelegen, mie notmenbig bie Steitdidjfeit für (Seift unb Körper fei. SJtan fann babei audh barauf hiitmeifen, ba§ eS bei ben großen gQnidien, bei ber ferneren D^er SBatbarbeit jmar fdimer ift, adeS in Drbnung unb Steinüdjfeit jtt erhalten, ba^ fict) jeboch bei ber fdjtechten 3immerdtft unb ber Unreinlidhfeit ft'rantheitSfeime anfetjen unb um bieS jtt oerhinbern, müffe man bie Stäumddjfeiten im §aufe mögtichft rein holten. Se fchonenber, ttnauffadiger unb mohlmodettber fid) ber Selfrer hied« Se’9en defto fidjerer mirb ber (Srfolg fein. @ad)e be§ SehrerS ift e§ nun, biefen f^aben, ben er einmal fo angefnüpft hat nicht mieber reiffen jtt laffen. dtächftenS mirb er fihrai predigen mürbe, hier merben bie Meinte hoch niemals ganj auSborren, nur mirb er nimmer ben Sehrer, fottbern ben grettnb unb mohlmodenben Statgeber herborjufehren hoben, ißrinjipied fod fidj ber Sehrer oon niemattbem etmaS umfonft tun laffen ober üon jentanbem etmaS umfonft annehmen, um nicht beS (SigenttuheS oerbädjtig unb bamit ber ergiehlidjen grüd)te beraubt jtt merben. ©elbft aber fod er immer unb überall Ijilfbereit, jnoorfommenb unb oerföhnettb eittmirfett. (Sin Söort beS SehrerS genügt oft in entlegenen (Semeinben, jmei Stadjbarn, bie fich oft aus fteinlidjen SJtotioen auf Seben unb Sob befämpfen, jtt oerföhnen unb bamit Sittlje unb ^rieben herjufteden. ®er Hio'rieiS, baff ihre Slngelegenheit fo geringfügig ift, bie moljlmodenbe Sluftlärung, baf) bei ben unnötigen ißrojeffen nur bie ©ädel ber Slboofaten bereidjert merben, mirb in ben meiften göden hiureidjen, bie nidjtSfagenben (Segenf0|e auSjugleidjen. ©djon babttrd) adein, ba§ ber Sehrer bie ftreitenben Parteien mieber näher bringt, fann er ber SBoljltater oon ganjen Drtfdjaften merben. (Selegenheit hieju hot er oft, ba er häufig um Stat angegangen mirb. ©eine milbe (Sefinnung mirb immer jeigen, ob er ein mahrer VolfSfreunb ift ober nicht. ®ie greiftunbeu merben fo bem Sehrer hinreißend (Srholung bringen; gleidjjeitig mirb ißn fein SBirfen aufjer ber ©djule eine notmenbige (Srgänjuttg feines SSirfenS in der ©ßttle bieten. SldeS maßt er juerft planmäßig, bann gemohißeitSmäfjig unb ettbliß aus SebürfniS. Ser bie ^eit einjuteilen oerftelß, folgt fßlie^liß mit berfelben überall aus. Wan fann feinen ^ßflidjten pünfttidj nac^fommcn raib fann tro|bem noctj ber Sagb, ber @arten= imb Dbftfultur, ber Stufflämng be§ SSolfeg, feiner eigenen gortbübnng, feiner förperiidfen ©r^olung, ber 2ntrn= funft unb beut Vergnügen obliegen, ot)ne babei ißebant ju toerben. üiur loer bie§ nu§ freien, ungejloungenen ©titcfen Ool(füf)ren fann, ift ein ganzer 3)cann. Ser Seljrer ift ba§ ber 9Jfenfc^()eit afö Se^renber fc^ulbig, unb jioar bei guten 33eifpiele§ toegen, ferner ber eigenen gamilie unb ber Slngeljörigen toegen, für toeldje er ju forgen f)at, aber aud) ficfj felbft; benn jebe^ Sing tradjtet ober fofl trauten, ficf) fo lange al§ möglich fräftig unb gefunb ju erhalten. Sie §auptgrunblage für bie eigene unb frembe Srjiefiung, für bie Beibringung oon Äenntniffen unb überfjaupt für bag ganje Söirfen be§ Se^rerS bilbet toofjl unftreitig ba§ ruhige SIbtoagen unb Raubein. 5fm meiften ober am efjeften fann bie einer Snfpeftion ben Se^rer aug bem richtigen @eleife bringen. Studj biefe gnrd)t muß bei ruf)iger Überlegung unb bei entfpredjeuber SBiffenSfraft fdjtoinben. SBag fjifft e§, toenn bag ganje 3apr mit §aft barauf loggearbeitet toirb, um günftige Snfpeftiongrefultate ju erreichen, toenn man babei aber fit^ unb bie @d)üler unnü| aufreibt unb troßbem nur Sdjeinerfolge erhielt? Sarum folf man mit 9ftt|e unb Überlegung unterridjten, fic| toegen beg Snfpeftorg nidjt im geringften aufregen; benn er ift ja eben audj nur ein HJtenfdj. Db er nun ben Sitel §ofrat, Sanbegfdjulinfpeftor ober Bejirfgfdjulinfpeftor füfjrt, bag bleibt fid) im ©runbe genommen oöttig gleichgültig. Sie ,'pauptfadje ift, baff bem Seffrer bag eigene ©etoiffen toegen ber Pflichterfüllung feine 33or= toürfe macht. Sie Snfpeftion füll einem freutiblidjen Befudje gleidfeu, auf ben fid) Seprer unb Snfpeftor freuen füllten. Sem Sef)rer, ber fein üöirfunggfelb fo einjuridjteu üerftelft, toirb fein 0rt ju fchlecht, fein Bolf ju toiberfpenffig; benn alleg läfü fich richten unb einrichten, eg hangt blofj bon bem Senfen unb SBirfen, oom eblen unb überjeugunggtreueu .ganbeln jebeg Sehrenben unb ©rjiehenben felbft ab. Sie grüchte müffen nid)t gleid) jutage treten, oft feimen fie erft bei längerer Sßirfunggbauer; benn nicht jeber Boben ift gleich erträglich, a^ei: i6*561 läßt fich üom bichten ©eftrüpp unb bom harten ©eftein fäubern. Ser Sugenbbilbner fotl baher auch Bolfgerjiefjer tbirfen unb fich tnitberpflidjtet fühlen, fein Sehramt ju feiner unb beg Bolfeg Bereblung mit Buhe unb Eingebung augjuüben. 2)er uerirrte Solbat ober bce ©lütfö ^roMerftchu ©in beutf^eS Srama bež 17. Sabrlpntbertž, befbrocfieu unb erläutert bon 2>r. Svattj tHiebt. ©ortfepung.) Sa fommt Sultan fdjleunig herbei unb melbet, bah üribone tneg fei unb ber ganje §of boll türfifcher unb perfifcher Bölfer ftepe, bie bereit feien, bag Schloff ju ftürmen. Sa bringt Selim neuerbingg mit gejüdtem Segen auf Selimor (Oromadjug) ein, ba biefer Ber= räter baran fd)ttlb fei, toirb aber bon bem ©efanbten mit ben SSorten: «(Srft mu^t bu biefe Bruft burdjftofjen», p.trüdgehalten. Sa tnill Sljadjmur ben Selimor töten. SSieberum jiehen alle ihre Segen unb Parfinor ermahnt Selim unb 2ljad)mur, ihr bergeblicheg SBüten aufjugeben, ba fie für Selimor unb Slribone ftreiten. <§ier ift fein Selimor, oiel toeniger eine Slribone», gibt ihm ber noch immer berblenbete Sönig jur Slntioort. Sa legt ber ©efanbte fein männlicheg Dberfleib ab, bag ihn unfenntlid) gemalt, forbert Selim auf, bie Slugen aufjufdjlageH trab in ihm nun Slribone ju erfennen unb feinen ©efanbten beg Soliman, unb gebietet ihm unb Sljachmur, ihre Segen nieberjulegen unb fiep gefangen ju geben. Beibe tun eg, ba fie nun fel)en, bah fie übertounben unb berloren jtnb. 9?un ttiilt Selim miffen, mo ber tot tiermeinte Selimor ift unb Iribone meift auf beu ftmtlofen öromacf)u§ t)tn, beu fie järtlicf) anfprict)t unb lit^t. Sn btefem Slugeublicle ge^t biefem mieber ba§ ^eEe Sic|t be§ SSerftanbež auf; bie Slufregungen, bereu ßeuge er foeben mar unb bie ifjnt gemaltfam beu Slict in bie mirllidfe (Segenmart lenften, unb al§ le^ter (Srunb bie Umarmung unb ber ^ufj ber Slriboue Ijaben e§ Bemirft. Sr erfennt Slribone mieber unb ^erjt fie innig, bie iljn järtlidj beu «in Siebe ganj oerirrten Solbaten» Ijeigt, unb ebenfo feine Sdjmefter SUBia unter ben Službritcferi ber f^reube unb Segrüffung feiner ©etrenen. Sind; ben Drmon umarmt Selimor im ©efiitjle iuuigfter ®anl6arfeit für feine ®ienfte, bie biefer befdjeiben nur all feine ©djulbigfeit erllärt. «@e|et, §err 33ater,» fpric^t nun Selimor ju Selim, «mie ber §immel unb ber geredete 9tidjter alle! ju feiner 3e't an ben Sag bringet!» 3e|t fann fic^ and; biefer nidjt me^r ber Srlenntnil oerfd)lie^en, baf; er mirllidj feinen eigenen Soljn oor fic§ ^abe, mit Utüderinnerung an jene Sjene, mo er i^m feinen Sebenllauf ergäbt, unb mit ben SBorten: «SRein So^n! 3d) |abe aul Ijeifjer Siebe, bie id) gegen Slribone getragen, alfo l)öd)M) geirrt, idj bitte um ©nabe», fpridjt er ipm biel öffentlidj au§ unb pgleidj, baff er in richtiger Beurteilung unb Srfeuntnil feinel Srrtnml fid; ber ©nabe feine! Soline! untermerfe. ®icfer aber, ba§ Bilb eine! guten Soline!, ber and) früher fdion mit feinem Bater mit pietätüoltcr Unterbrüdung jebe! 9tadjegefüf)le! ganj geliube 0erfahren motite unb and) 21jad)mur! Slnfdjlag gegen ißarfinor entfdjulbbar faub, ba ifjn ja feine Siebe ju Stlbia baju Ocrleitete, biefer geigt fid) and) je|t mieber milbe unb gnäbig gegen feinen Bater, ber ebenfall! au! Siebe gefehlt fjat, unb gibt if)m auf feine Bitte gur Slntmort: «21dj Bater, idj liebe Sud;.» So nachgiebig ift aber bie leibenfdjaftlidje unb tief gelräntte Slribone nicht, fie möchte gern ben Urheber alle! ihre! Unglüde! unb fpergeleibe! harter beftraft miffen unb bah ihm ihr Bräutigam §a| entgegenbringe. Slber Selimor bleibt feft, benn er fei fein Bater, unb ma! biefer getan, fei nod) immer nicht oon Bebeutung, aber gegen ben Berräter Sljadjmur motte er ba! Bedjt fdjärfen. ®a bittet and; biefer ben «burdjlauchten ißringen» um ©nabe» unb Selimor fprid;t folgenbe! allgemeine Urteil: Seine Sdjmefter Sllbia foll mit ißarfinor al! Berbienft feiner Srene oerehelicht merben, ihm felbft aber, noch immer in gutmütiger SBeife einen gemiffen ©rab oäterlicher Oberhoheit anerlennenb, tro^bem er fich nun felbft al! Äönig unb §err fühlt, möge fein Bater Uribone al! Braut unb ©emahlin bemiHigen. «0, bamiber fann Selim nun nicht mehr ftreiten,» meint bie erbitterte Slribone; Selim aber erflärt, bah er nadj bem Sßitlen feine! Sohne! gu fterben bereit fei, morauf ihm Selimor antmortet, bah er nicht fo blutgierig fei, mie fein Bater gemefen. Bach allgemeiner Beglüdmünfdjimg be! Selimor gebenft aber Bribone be! Sljadjmur, ben fie nidjt fo leisten Saufe! lolgeben möchte, unb fragt jenen, ma! für einen Sob er biefem Sdjelm bereiten merbe, morauf er aber and; hier mieber ooüer ©nabe antmortet, bah er lange lebe; aber auf emige feiten fei er au! ißerfien unb ben bagu gehörigen Säubern oerbanut, unb fotlte er miber alle! Berljoffen feinem ©ebote gumiber leben, bann merbe er fofort oon oier ißferben gerriffen merben. SJtit biefem Urteile foEe fich ^er treulofe Sdjelm fogleidj entfernen. Buch biefem 91tt!fpruche fügt fich Slribone. Sljachntur aber fpridjt, bah er 9elen molle unb ba! Sönigreidj ocrlaffen, mißig unb gerne ber Strafe be! bringen ergeben; fo ergelje e! aber aßen, bie miber bie ©efefje fechten moßen. 9Bit einem Segeuüounfdje für Selimor unb Slribone geljt er ab. Bun miß Selimor, ba ba! Übel au! bem SBege geräumt, bie Sugenb belohnen unb fragt Drmon, mal er iljm für feine Siebe unb Srene, für bie Srljaltung feine! Seben! fdjitlbe. Sr möge fiih mit feinem fpergen begnügen; biefe! moße er ihm fdjenfen, benn ihn aßein erlernte er nun für feinen redjten Bater. Sa Ijergt ec ihn. ®odj biefer miß mieberum befdjeiben fdjon im ©lüde be! bringen feine Sebeulfreube finbeu. Sa bittet noch Selim feinen Sohn, mit Bergeffenljeit ba! Unredjt, ba! er ihm angetan, abguftrafen, unb Selimor reicht ihm bie §anb mit ber Srmahnung, auch feine Braut gu bitten, bafj Üe oergebe. Selim tut el, unb Slribone oergibt ihm um ©etimorš loilten uub mitt aller Seiben bergeffen. @o löft ftd) nun aEe§ in SBo^lgefaHen, Snbel unb greube auf. SUIe reichen fic^ auf ©eliinorS ©e^eifi bie |>anbe junt greunbf(^aft§= bunbe unter tjerjlicfjen Stnfpractjen, unb beffeu SBorte: «9?mt enb’ ftd) alle Sßetn, mein Ungfücf ift Bericijnmuben, SBetl bur(^ be§ §immelg ©c^tub id) ttrieber f)a6’ gefunben SRein langgeljoffte 33raut; je|t tneidiet jeber ©treit, ©in jeber mai^et fid) jum SSenužfrieg bereit» enbigen ba§ ©rama. ©o tjat fic^ ©eltmor juteijt not^ bie Sichtung unb Seumnberung feiner @egner ermorben unb and) Stribone if)r berfö£)nlid)e§ §erj babitrd) aufž fi^önfte ermiefen, ba| audj fie nac^ bem Seifpiele it)re§ SSerlobten mittig unb gerne ifjren g6'11'5611 SSerfötjnung unb Vergebung entgegenbringt. greilid), ein Mangel |aftet bem Ktjarafter be§ ©etimor bennod) an, ber jmar nic^t ^inbert, baff biefer un§ motji feinen ©djidfaten nac^ ergreift, aber bemirtt, baff er un§ nic^t arn^ feinem SBefen nat^ burd)au§ einne^menb erfdjeint. ©iefer Mangel ift ba§ ge^eit männ= lieber ©atfraft, nid)t im ®ampf unb ©treit, gegenüber äußeren ttnglüdsfällen überbauet, fonbern gegenüber (Sinbrüden unb ©rfd)ütterungen be§ §erjen§. 23i§ ju ben ©djidfalen, bie ba§ ©rama beginnen, mar ©elimor fdfon beöormuubet unb ©djübling be§ Drmon unb ein ©cbübling bleibt er mehr ober minber and) ba§ ganje ©rama binburd). @rft in ben leiden ©jenen ermeift er fidj, ll'önig gemorben, auch als ein ju 3Billen unb ©elbftänbigfeit bwangereifter Mann, ©ein SSerbalten am .fpofe ift ein altju jagljafteS unb ängftlicbeS, nicht entfprec|enb bem SSerbalten eines jugenbfräftigen SünglingS, ber Seib unb Seben frifcb unb mutig für ©rreidjung eines SbealeS magt; unter ber Saft feines ^erjenS unb immer für fein Seben beforgt, gebt er nur ©djritt für ©ebritt öormärtS, ober er mirb oormarts gebrangt unb bieS üerurfaebt mancbmal ein gar ju langfameS 9?ormärtSfdjreiten ber bramatifeben §anblung. Unb enblid), als er ficb Stribonen entbedt batte unb, ihrer Siebe unb ©reue oerficbert, Mut uub 3u0erfid)t faffeu tonnte unb ©roft in feinem Seiben, als man oou ihm jielbemufjteS unb aufopferungSüolleS Raubein ermarten burfte, mie foliheS Stribone jeigt, mirb er infolge miblicber Umftänbe, bie er felbft burdf Unüberlegtheit h^öorgerufen, ganj unb gar fopfloS, an alles öerjmeifelnb unb felbft bie Siebe ju 2lriboue als baS Unglüd feines SebenS betrachtenb, ja enblich fogar rafeub, gefährbet alle ißläne unb hat eS ba nur bem SSirfen feiner treuen greunbe ju berbanten, bah er žlt ©lüd unb töniglidjem ©lanje fommt. 3hm felbft hatte baS Unglüd nicht berart ©eift unb Körper geftählt, ba| er eS mit eigener Äraft errei^t hätte, ©iefen ©haratterjug ber SBeidjIidjteit hat er mit feinem SSater gemein, menn er bei ihm and) teineSloegS jenen ©rab erreicht, mie bei biefem, benn ©elimor ift ja fonft ein tapferer, mutiger Krieger, ber feineSmegS ©efahren fdjeut. Unb menn ihn bie 5urd)t oor ©ntbedung, bie SIngft um fein unb StribonenS Seben unb ©lüd erbeben unb jaghaft macht, bie enblich h°ffnun9§s loS erfdjeinenbe Siebe fogar mahnfinnig, fo beloeift baS eben feine ©emütStiefe. ©anu mag ja aui^ bei ipm jener Sehrfaß geltenb fein, bah man baS, maS man burch gi^anbe unb treue Mitarbeiter erreicht, felbft ermirtt hat, beim fid) treue, aufopferungSöoHe unb uneigennüpige greunbe ju ermerben, ift nid)t jebermannS Sadje; aber ©elimor oerfteht biefe IJunft burdhauS. ©ein ebleS §erj hat iljn biefe gelehrt unb, auf bem Königsthron angelangt, oerfpridjt er im ©egenfafm ju feinem Sßater, ein Sanb unb SSolt beglüdenber König ju merben, aber fein ©dheiufönig mie fein ®ater. Nähert fich auch ©elimor in einem ißunfte feinem SSater, fo ift er alfo bodj öon ihm mieber fehr oerfchieben, mie benn überhaupt im ©rama für ben Unter-fchieb ber ®hara^ere unb fpannenben SSedjfel ber SebenSfchidfale ber heroortretenben fßerfonen mohl geforgt ift. ©em eblen, friegStüdjtigen, mit ißietät am SSater Ijangenben, liebenSmürbigen, in ber Siebe treuen unb feften, enblich and) jur ©elbftänbigteit unb ^errfchertraft heranreifenben ©elimor ber imfriegerifcf^e, in ber Siebe nur non feiner ©innlicfjfeit befjerrfdjte, bon feinen Diäten burdfauS abtjängige, in ^euefjetei unb SSerftettung geübte, jeber fönigtietjen SSürbe bare unb nur äu^erlidj bamit prunfenbe, fonft gutmütige, aber bod) aud) jur ©raufamleit fähige ©etim gegenüber. ®er SSertraute @elim§, Stfa^mur, fte^t ebenfo im ©egenfat^ ju ben Vertrauten @eIimor§, Drmon unb ißarfinor. Sen er ift ber bofe ©eift be§ fönigüdjen $ofe§, bon bem atte§ Übel au§gel)t, ber ju berfü|ren berftet)t, ein ©djelm unb Vöfemi^t. Dii^t au§ Srene, fonbern nur, toeil er toeifj, ba^ er fic^ ©elim berpflic^tet ^at unb nur bon biefem a£(e§ ermarten fann, fogar fein ©ibam ju )berben unb Diadjfolger in ber föniglidjen §errfc§aft, ttammert er fid) an itjn unb fuc^t i£)n ju galten; toie er aber berbannt bon bannen jiefjen fott unb fein ^önig gebemütigt unb abgefe|t bor itjm ftet)t, bcaditet er itjn nic^t meifr, i^at feinen ©ru| unb banf= baren Vlid für if)n mef)r unb ift nur frof), mit Reifer §aut babongefommen gu fein. Snt Kriege aber ift er, mie e§ einem gelbl)errn gejiemt, tapfer unb fing unb anerfennt unb belobt aud) bie Sapferfeit be§ ®egner§. Sebodj ift er feine§meg§ jene gelbfjerrngröfse, bie fid) im Kriege ba§ ©lüd ju bannen berfte^t; er muf? bor Sfribone fließen, unb nur bem tatfräftigen unb mutigen Singreifen be§ ißarfinor berbanft er enblic^ bie Befreiung ber Sffbia unb ben ©ieg. ißarfinor unb Drmon finb jiemlidj gleid) geartet, finb treue Diatgeber, bie redjte §anb be§ ©elimor, fing unb erfinberifdj unb mögen unb opfern mittig Seben unb ®ut für itjren geliebten ißrinjen. Sabei finb fie fianbfjaft unb aužbauernb, unb inžbefonbere ift ißarfiuor, felbft in größter ®efat)r, menn ade Hoffnung eitet ju fein fc^eint, nod^ ftet§ unberjagt, nie fteinmütig. Veibe finb uneigennützig, unb beibe leitet ba§ @efü|t ber Dtec^ttidjfeit unb ber Stbfdfeu bor bem tturedjte; beg^atb fjatten fie gegen itjren uumürbigen ßönig jum berfotgten ©elimor unb führen biefen enbtidj jum ©lüde unb jum S^rone. Sa§ größte Veifpiet bon Sreue unb Uneigennü^igfeit gibt aber Drmon; er mar bem ißrinjen gerabeju ein jmeiter Vater gemorben, fdjon feit beffen früher Sugenb an. Snt ©egenfa|e jueinanber fteffen and) ?ttbia unb Stribone. Veibe finb liebenSmürbige unb tugenblfafte ddäbdjen, aber Stribone f)at biel teibenfd)afttid)ere§ SBefen at§ Stlbia. ©o fteigert fid) aud) ifjre Siebe bi§ jur Seibeufdjafttidjfeit, unb fotdje Siebe bermag fie jur gefürsteten Kämpferin im Kriege ju madjen, bie, jeber ©efatjr tro^enb, freubig itjr Seben für ben ©eliebten tjingeben fann. Sie Siebe ftäfjtt i^ren ©eift unb Körper jur Službauer unb Satfraft, unb an ber Srfjüfjung be§ ©elimor unb ber Srniebrigung be§ Königs, ben fie ja fdjon im Kriege befiegt, t)at fie niSt geringen Stnteit. Su itjrer SeibenfSafttidjfeit fann fie aud) fjaffen unb raSfdS^S fe^n» a^er ^iebe unb ifjr guteg §erj finb eg mieber, bie fotdje ©timmungen halb mitbern. Sen erliegenben ßönig fetjont fie um ©etimorg miden, troljbem fie an jenem aud) für itjren bermunbeten Vater Vadje nefimen motite, tä^t fid) fogar gefangen» nehmen unb erträgt iS'e unmürbige unb unoerbiente ©efangeufdjaft midig unb gerne. Sie getinbe ©träfe, bie itjren beiben Übeltätern juteit mirb, nimmt fie um ©etimorg miden, unb ©etim gemätjrt fie fogar Verfötjnung unb Verjei|ung. Sieg unb bie Siebe ju i^rem Vater finb beutliSe Semeife ifjreg guten §erjeng. Stud) Stlbia nimmt ben .gufdjauer für fid) ein, aber au^er itjrer ©djöntjeit, Siebengmürbig» feit unb Sugenbtjaftigfeit tjat fie mit Stribone nidjtg gemein. Siebt biefe leibenfdjafttid) ben fie fid) einmal ermäfjtt, fo fann jene motjt aud) «§ofgunft» erteilen, mie bem Stjadjmur, ber fid) fotdje für Siebe augtegt; aber atg fie ißarfinorg t)öt)eren SBert erfannt, ju itjm mirftiSe Siebe empfinbet unb i^m atg Vraut jugefprodjen mirb, bleibt fie if)m unmanbetbar unb treu. Stud) ift fie nidjt fo friegerifd) mie Stribone. Stjre @efangenna£)me ma^te ©oliman feine befonbere DJUtfje. Sie mit einer fpanb fefttjattenb, fann er fogar nod) mit ber anberen feSten; fie ^at niSt ben Sftut unb bie traft jum SBiberftanbe. @ie mirb begf)atb nidjt Seituetjmerin am Vettunggptanc unb erfährt erft fpät, ba| DromaSug itjr geliebter Vruber fei. (©ä)lu& folgt.) Jlus uuö Jlanö. SBom f. f. £nnbc§|"cf)it(ratc. gn ber am 1. ü. 3Jf. abge^altenen @i|ung btejer Seprbe mürben folgenbe ße^rer ju Dberfeljrern ernannt: §einrt(^ ^aternoft in ©t. SJtartin bet S'rainburg für bie SSoIflft^nle in ißrebaffet, Stngnft ipirc in ffran^borf für bie bärtige SoItsfcf)nte nnb 3o^ann SBitt« reii^ in Stlttag für bie SSotfgfdjuIe in Sfi^ermoftfiniü. SSerfe^t mürben foigenbe Sef)rcrinnen: ißauta Srejotilet tmn ©emič nac^ Stid; nnb ißanta Kof) bon ©enofetfc^ nai^ grangborf. S« ben banernben Slufjeftanb mürbe ber Oberlehrer Johann Sobe in Dbergnrf Oerfe|t. ^n fotgenben Stngetegenheiten mürben S3ef(htüffe gefaxt: ©rmeiterung ber SSotföfdiute in @t. ißeter am fiarft; ©rrichtting einer fßaraKetabteitung an ber Sotfžfchnte in Vtnterbentfdjau; ßueofennnng einer ®ienftalteržjnlage; Stufbefferung ber 23ejüge ber an ben attgemeinen öffentlichen SSotfšfchiden in Srain angeftellten Sehrfterfonen; ©ubbentioniernng ber ©dhutgärten an SSotföfchnten; ©rrichtung einer ©jturrenben« fchute in 3abrbo. — gn ber am 29. ü. Sit. abgehaltenen ©ifjung mnrbe ber Sehrer Seoftolb ülrmic an ber II. ftäbtifcfien SnabenOoltsfchnte in Saibach gnm Oberlehrer an ber III. fiäbtifchen Snaben« üolfsfchnle in Saibad; nnb ber fmoüiforifche Sehrer Sofef SaOjelf in Šemšenif jnm befinitioen Sehrer bafelbft ernannt. S)er Sehrer 3ohaitii Seoao mnrbe bon ©oftro nach Sfdiernittfch nnb bie Sehrerin SRaria ©efntber bon Srünbl nach Birnbaum berfeüt. S3emiIIigt mnrbe bie (Srriditung einer biertlaffigen SSolfžfchnle in ©aba (Drtžgemeinbe Styling) nnb einer einflaffigen 3$olfsfd)nIe in ^urfchife, fomie bie ©rmeilerung ber iBolfgfdjitle in ^obgemelj auf brei nnb jener in 2)orn auf ^mei Staffen. •—• S« betreff bež ©djulbefudjež an ben SSoIföfchulen in ®obroba nnb auf bem Sarolinengrunbe, über bie ©efndje bon Sütittelfchülern um ©chulgetbbefreiung, megen ßuerfcnnung einer ®ienftalteržjulage an einen Oberlehrer, megen ©hftemifierung einer bierten 9teligiottžlef)rerftet[e nnb einer ©uftplentenftetle für bie öffentlichen SJolfsfdjulen in Saibach, in betreff ber ©ttpfdierungen an ben ftäbtifchen SSoIfsfchulen in Saibad) nnb fi^lie|lich in einer einen tOtittelfdjitler betreffenbeu Sižjifjlinarangelegenheit mürben Sefdhlüffe gefaxt. ©d)nlttad)rid)tcn. 2llž f)robiforifd)e Sehrer, bejiehungžmeife Sehrerinnen, finb angefteltt morben: an ber SBolfžfdjule in granjborf bie^abfoloierte Sehramtžlanbibatin Johanna ißaternofter; an ber SSolfžfchule in ©t. S3artf)elmä bie SSolontarin Sogomila ©lobocnif (auf biefe ©teile hotte bie befinitibe Sehrerin gmttgižfa Sabčar refigniert); an ber SSolfžfdjule in @t. Seit bei ©ittich bie abfolbierte Sehramlžfanbibatin S»ftme Sojamernif attž Saibadj; an ber Solfžfdjule in ©rafenbruuu bie abfolbierte SehramtSfanbibatin Soliana Salin; au ber 3Mlžfd)nle in Birnbaum, politifcher Segirf Umgebung Saibaih, bie abfolbierte Sehramtžfanbibatin SRarie Dtoba!; an ber SSotfžfdjule in fprejganj bie bärtige Služhilfžlehrerin Slngela ^alulin; au ber ®olfžfd)ule in Unterbeutfdjan, f)blitifd)er Sejirf (Sottfdhee, bie abfolbierte Sehramtžfanbibatin SJtarie fflučar; an ber SSolfžfchnle in (Sereut bei Soitfch bie abfolbierte Sehramtšlanbibatin 3Jt. ®etoni; au ber SSolfžfchule in ©t. SRartin bei Sraiuburg bie abfolbierte SehramtSfanbibatiu Sjuboflaba Drehet; an ber SSotfžfdjule in Obergurt ber abfolbierte Sehramtžtanbibat SRatthauž Serje auž Drehobica bei Sidjtenmalb; au ber Solfžfdmle in SBöding (©teiermarf) bie Služhilfžlehrerin ©tjlba Sinter bon ber Sttabdhen« bolfžfchule in ©ottfdjee; an ber Solfžfdjule in Srünbl bie abfolbierte Sehramtžfanbibatin Termine ©irnit au§ Saibach. -—• ®ie infolge ber Serfe|ung bež Sehrerž Sofef $irnat bon ©utcnfelb nach Sanjalofa in ©rlebigung gefommene Sehrftelle in ©utenfelb ift bem Slitžljilfžlehrer fffranj Sebftet berliehen morben. ifäerfonalttadjridjt. granj gojbiga, ißrofeffor am II. ©taatsgbmuafium in Saibach, mnrbe mit ber 9ted)tžmirffamfeit bom 1. Jänner 1904 auž ber VIII. in bie VII. SRangtlaffe berfetjt. Sou ber SoItSfchulc in Žclimlje. ^n Uelimlje mnrbe he>ter ein nenež ©dhulgebäube auf» geführt. ®až ©chuljimmer mnrbe ju Slnfange b. 3)t. feiner Seftimmung übergeben, mäfjrenb bie Sehrerloohnung erft im nächften gahre bezogen merbcn foll. Sižfjer mnrbe ber Unterricht in einem tjimmer bež ^farrhofež erteilt, meldjež ber Pfarrer Singgar in ber jubortommenbften SSeife ju biefem 3>oede abgetreten hatte. ®a^ ber Sau bež ©djulfiaufež guftanbe tarn, ift ein Serbienft bež gorftmeifterž Sofef ©chauta, beffen Semühungeu man ež and) grb^teuteilž 51t berbanteu hat, bah in ijelimlje feit gebrttar 1. 3. eine Sehrfraft angefteltt ift. Sßom £ni(mrf)cr Stabtfdmlratc. ®a§ fftrftfiifdEjöflidje Drbiuariat J)at au ©teile be» aus bem Saibac^er ©tabtfe^utrate ausgetretenen SDombedjanten 2t. ben SanonifuS ®r. 2tnbreaS ,Martin als SSertreter ber Sirctje in ben genannten ©tabtfdjntrat entfenbet. ®r. Martin nrirb gleid^jeitig als fürftbifdjöflic^er Snfpeftor für ben 9MigtcmSunterrictjt an ben Saibadtjer SSoIfSfctuiten fungieren. ^ubitäumSfeier ber iutrgcrftfjnlc tu (ihtrffclb. ®ie Sitrgerfcf)ule in ©urffetb, bie ifjr @nt= fielen ber SKunipjenj unb @d)utfreunblict)feit beS SSopttäterS non ©urffetb SKartin tpotfdfetnar öerbanft, feierte am 26. ti. 2K. baS 3eft ipreS fünfunbjtnanjigjäfirigen SeftanbeS, tuelcfieS ftef) info« fern ju einem Sop^etfefte geftattete, atS btefe 2luftatt bei biefem 2tntaffe burep bie opfertniHige gürforge ber in ben Intentionen ifireS öerftorbenen ©atten nnerrnüblidj forttoirfenben grau gofeftne tpotfctjetnar eine tneitere 2tuSgeftattung burct) ^injufüguug eines bierten 3aaS, ber SanbeSauSfcpnpeifiper ®r. ©(paffer, ber 2tmtSbireftor ber ^rainifepen ©partaffe SDr. 3t. b. ©epoeppt, ber ©ejirtSfdjutinfpettor ©rofeffor ©etar unb aubere japtreiepe geft« gäfte ein. ©eine S^ettenj ber SanbeSpräfibent, bem ber ©ejirtspauptmauu Dreief bou ©urffetb bis ©teinbrüd entgegengefapren nmr, mürbe am ©apnpofe 2Bibem«©nrffetb feitenS beS ©arger« meifterS S)r. 3tomip unb meprerer SJtitgtieber beS (SemeinbeauSfcpuffeS per^tidpft begrüpt unb begab fiep fobann in fein 2tbfteigequartier im tpotet ©regorič, bor bem um 7 Upr abenbS eine ©erenabe ftattfanb, bei meteper bie SJtititärmufif einige gemäptte Sßiecen jum ©ortrage braepte. Um 8 Itpr abenbS fanb in ben fepönen Staumen beS SefebereineS ein ©ouper«Smyert ftatt, metcpeS einen äuperft animierten ©erlauf napm unb mit einem improbifierten Sanjfran^cpen enbete. @S mürbe ju meit füpren, menn man alter Seituepmer beS getungenen SlbenbS gebenten motite; nidjt nur bie ©nrffetber maren überaus gaptreidj erfdpienen, auep aus bem Stacpbarftäbtcpen Sanbftrap, aus ben Saubgemeinben beS ©ejirteS unb aus ben 3tad)bargebieten ©teiermarfS maren geftgäfte in groper ^apt gefommen. 2>ie 3teipe ber feftlicpen ffieranftattungen am 26. b. 9Jt. mürbe bnrep eine geftmeffe in ber ißfarrfirdpe eröffnet. Sem 2tmte mopnten auper ben obgenanuten geftgäften, betten fid) attdp ber SteicpSratSabgeorbnete ißtantan jugefellt patte, alle totalen gattoren, bie Sdpuljugenb unb japtreiepe aubere 2tnbä(ptige bei. Sie gamitie öotfdjemar, für bie biefer Sag fo reept ein ©prentag getoefen, mar burd) grau !gojefu,e |>otf(pemar unb bereu Steffen Stbbofaten Sr. 3- ^otfdjemar aus SSien bertreteu. 9tacp bem 2tmte begab fid) ber SanbeSpräfibent in baS fepötte, in alten feinen Seiten reno« bierte ©cputgebäube, au beffeu ©ingange ipm eine ©dpüterin ber ©otfSfdpute ein fcpütteS ©ntett überreiepte. hierauf napm er im Sonferen^immer bie ©orfteltung ber gefamten ©eamtenfepaft, alter tofaten Honoratioren unb ber japtreid) erfepienenett ©ertreter ber ©emeinbett beS ©urtfelbcr ©ejirfeS entgegen unb fonberfierte mit atten ©rfepienenen in ber tiebenSmürbigften SSeife. DtamenS ber borermäpnten ©emeiuberepräfentanten ridptete ber ©emeiuberat Zupančič bou ©t. Stuprecpt eine befottberS per^tidpe 2lnfpracpe au bett SanbeSpräfibeuteu, in ber er baufenb ber unauSgefepten gürforge beS SanbeSpräfibeuteu für baS materielle SBopt ber Uuterfraiucr gebaepte. Ser SattbeS« präfibent gab feinem Saufe piefür mannen 2tuSbrud unb betonte, eS freue ipn, bie ©ertreter ftäbtifeper gntereffen unb jene ber Saubgemeinben pier in fo fdjöner Harmonie 51t finben. ©in ©taub fei auf ben aubern angemiefen unb tion maprern gortfdpritte fönne nur bann bie 3tebe fein, menn jeber ©taub btüpe unb gebeipe unb menn bie gntereffen afler ©tänbe in eine parmonifepe ©ereinigung gebrddpt merben. 9tad) einer fttrjen ©efieptigung beS ©ebättbeS öerfügten fid) bie geft« gäfte in ben geräumigen, fepött beforierten Surnfaat, mo bie ©dpüler ber ©ürgerfdjute fomopt als attdp jette ber ©otfSfdpute berfammett maren unb ber SanbeSpräfibent bom gefamten Seprförper ber ©urffelber Soffg« mtb SBürgerjcEjufe, bem ®ireftor Sapajne unb bent Oberlehrer Slbleltč an ber ©bi|e, begrübt imtrbe. ^achbem etn Schüler ben auf ber Sitelfeite biefež Stattež abgebrucften prolog bom Sefjrer Eijel in tnirfungšbotter SBeife borgetragen fyatte, ergriff junactjft Sireftor Saftajne baž SBort, um in längerer Stebe bie ©ebeutung bež 3mgež eingeljenb ju mürbigen unb unter SMetjunng an ben fctiönen ißrotog bie Scfmljugenb jur S)an!barfeit gegen ihre SBoIjttäter ju mahnen, bie am beften burch ffteifj unb gute Sitten betätigt tu erben tonne, ©ejirfžfchutinfpettor ®etar gebachte ber befonberen gürforge bež ie|igeu Unterrichtžminifterž für eine jeitgemäffe iReorganifation ber SBürgerfctjuIe unb ber eingehenben hierauf abjietenben Beratungen, ©urtfetb fei eine ber erften Stabte, bie eine nach ben neueften miuifierietCen Beftimmungen eingerichtete Bürger« fctjute befitjen. ®er 9tebner banfte nament(ich ber ebten SBitme .fjotfchetnarž für bie neuerliche, bie Stužgeftattung ber Schute ermögtichenbe Stiftung unb richtete foinoht an ben Sehrtörper atž.auch au bie Schutjugenb h^i^6 2Sorte, toel^ež baž SBefen unb bie Ifiete ber Bürgerfchute erläuterten. ®er Oberlehrer Stbteüc gab uamenž bež Schtoefterinftitutež, ber Bottžfdfjute, feiner ^'eitbe über baž geft Stužbrucf unb erörterte ben Sd)utfinbern in einer bent gflffungžbermogen ber gugenb befonberž angef)a|ten SSeife bie Bebeutung bežfelbeu. fönbtich ergriff noch ber Bejirfžfchutinfheftor Stiažnh baž 28ort, um unter befonberer .öintueife auf Seine SRajeftät atž baž erhabeufte Beifftiet einež bfiichtgetreuen Sebenžtoanbetž bie Schutjugenb ju ipatriotižmuž, treuer ipftichterfüttung, gleife unb ®anfbarfeit anjueifern. ®až Stbfingeu ber Bottžhhmue bitbete ben Scfjtufj ber fhönen, ergreifenbett geier- Seine Sjjettenj ber Sanbežfirafibent ftattete fobann ber grau Sofefine |>otfchetoar einen tätigeren Befttch ab unb befidjtigte herttach in Begleitung bež SanbežattžfchuBbeifiijerž ®r. Schaffer, bež Bitrgerrneifterž ®r. Bomit) unb bež ®iftriftžarjtež ®r. Saiferžberger baž Spitat, baž ebenfaltž eine Schöpfung ber grau Sofefine §otfchetoar ift. Bon ben nieten Beben, bie bei bem baž gefi befdjtie^enben gtänjenben Banfett gehalten tuorbeu finb, tjeben mir nur bie tnegen itjrež Snhattež befonberž intereffante Bebe bež Sanbež« prafibenten herbor. ®er Bebtter gab namtict) in tnarmen SSorten bem ®anfe ber Unterrichtžbertnattung an atte jene gaftoren StužbrucE, bie am Beftefjen unb ©ebeipen ber einjigen Bürgerfchute bež Sanbež Stnteit haben. ®iefer ®an! gebühre in attererfter Sittie bem bereinigten ©rünber ber Stnftatt unb feiner tjochherjigen SBittne. SBie jeboch jebe, auch bie befte Sache ihre ©egner habe, fo fei biež auch bejügticf) ber ©urffetber Bürgerfchute ber gaft. ®až SRoment, auf metnem fich biefe ©egnerfhaft aufbaue, fei bie ©rteitung bež Unterrichtež in beutfcher Sprache, inobitrch angeblich bie Schüler ihrer Bation entfrembet tuerben. Stuf biefen Bortnurf bon Seite epattierter Stobenen fönne matt nur mit ber Stufforbernng antinorten, man möge einen Schüler jeigett, bei bem biež jutreffe, unb einen Setjrer, ber in biefem Sinite mirte. ©ructtttttttgett. iprofeffor ©rnibec an ber Sehrerbitbungžanftatt in Saibach ift jttm ®ireftor biefer Slnftatt ernannt tnorben. 3u SRitgtiebern ber t. t. Brüfuitgsfommiffion für allgemeine Bolfž« unb Bürgerfchuten in Saibach finb ber §aupttehrer Bttbolf ißeerj an ber Sehrerbitbungžanftatt in Saibad) unb ber tibuugžfdjuttehrer gofef Berbič ebenbafetbft ernannt morben. Bierjigjahrtgcž £ct)rcrjitbitänm. Stm 1. b. 9B. hat ber Schutteiter Sluguft Stbamič ju St. Beterin Saibach fein oierjigjafjrigež Jubiläum atž Seljrer unb jugteich atž ßhoimegent gefeiert. Bon ber Bottžfcfiittc in Obcrfclb ob SBipparf). Stm 25. b. SB. fanb bie feierliche ©inmethung bež neuen Schuthaufež in Oberfetb ftatt. ®až ©ebättbe enthält jmei geräumige Schutjimmer fomie fhötte SBohnungen für bie Sehrer. ^tunö fc^au. Siiebcröfterrcidj. ®er nieberöfterreichifche Sanbtag jog am 15. b. SB. ben Stntrag bež Sdjnt« aužfchuffež in Berhanbtung, burch Borftettungen bei ber Begierung foibie burch Bedtiouen an ben Beidjžrat eine Stnberuug bež Beidjžbotfžfchutgefehež ju erluirten, bahingehenb, bah an Stelle ber achtjährigen bie fiebenjährige Schulpflicht unter Stufhebung alter Sdmtbefuchžerteichterungen feft« gefegt, in ben Sanbgemeinben ber ^mtbtagžnnterricht eingefütjrt unb bie Stužgeftattung ber tanb« luirtfdjafttichen gortbilbungžfchuten geförbert merbe. ®er Beferent bež Schulaužfchuffež erftärte gegenüber bem SRebner ber Dppofition, e§ ^anbbe fic^ bei ber beabfic^tigten ©infufining einer fieben« jährigen @d)ui]:fiici)t nur um bie ©d)utyflid)t auf bent flauen Sanbe. ®ie ci)riftlicfio’ojiaien iltebner öerteibigten ben Eintrag, Indier nur bom ianblüirtfd)aftlic^en unb fjäbagogifc^en ©tanbpunfte aufgefaßt werben bürfe. Ser Sintrag be§ Sd)ulau§fdjuffež Würbe fdjtießlidj angenommen, u. jw. mit bem 3ufa|antrage, baß in ben Stntrag bie SBorte «in ben Sanbgemeinben» aufgenommen Werben. Säntten. 3^ ber ©üjung beg Särntner Sanbtagež bom 4. b. SR. berlangte SIbgeorbneter (Grafenauer bie §erabfe|ung ber ©djufpflicfjt auf fed)3 ga^re unb bom 12. big 16. SBieber« i)OÜuig§unterrid)t. Sirot. Über bie (Grunbjüge beg neuen Sefjrerge^altggefebeg, mit bem fid) ber Siroter Sanb« tag in ber lebten .Seit befaßte, liegen fotgenbe SRelbungen bor: Sag £anb folt bejügtid) ber Sdjnt« frage in brei Sejirfe eingeteitt werben: Dtorbtirot, Seutfcf^Sübtirot unb 28etfd)tiroI. Sie Sefjrer, bie bigßer ganj bon ben ©emeinben bejaßit würben, füllen in .fMntimft ißre ©eßalte junt großen Seite aug Sanbegmittetn erßatten. Sag Saab foft 50 % ber ©eßatte übernehmen unb überbieg bie Seftreitung ber Quinquennatjutagen unb ißenfionen. Sßon ben brei SSerWattunggbejirten folt jeber 20 % tragen, fo baß ben ©emeinben nur 30 % 31t beden bteiben. Siefe 30 °/o tarnt jebe ©emeinbe burd) bag em ©rfcheinen feitenž berufener gaftoren bie gtäugenbfte EBeurteitung erfahren fjat, füllt ben größten ®eit bež foeben mit Sieferung 41, 42, 43 gum 9lbfdjfufj gelangten gmeiten EBanbež ber bon unž miebertjott ermähnten großen Eßubtifation §anž Sraemer «SSettatt unb Eötenfdjtjeit* (®eutfdjež EBertagžtjauž 93ong & So., EBertin W. 57), bereu erfter 33anb in menigen EDtonaten einen 9tbfah bon mehr atž 100.000 ©jemptaren gefunben hat. ®er gteiih bem erften gtängenb aužgeftattete 2. 33anb (518 ©eiten mit bieten ©eitagen) enthaft aufjerbem noch eine nicht minber mertbotte unb feffetnbe ®arftettung ber ©ntmidetung ber EPftangenmett auž ber geber bež Eprofefforž an ber föttigtidjen ©ergafabemie in ©ertin, ®r. §enrt) Epotonie, unb enbtidj eine furge aber erfdjöpfenbe Überficht über bie ©ntmidetung ber Siermett bom ©ergafabemie«Eprofeffor ®r. S. ©eužljaufen. gn feiner Karen, auch ^em ßaien teidjt berftänbtidjen ®arfteltungžmeife unb in feiner ebenfo originellen mie miffenfdjaftlich forreften gttuftrierung, gu bcr in beit berühmtesten iOtufeen be§ kontinenti biete Rimberte bon Driginatnnfnatjmen gemacht würben, ftel)t ber 2. Sanb bon «SSettaK unb SitenSchheit» ebenbürtig neben bem erften nnb wirb Sicherlich bie 3ah^ ^er Srennbe ber neuen Sßubtifation ^anl kraemerl beträchttich bermehren. ©tulöufe: Dtto SSenbt: Stubium nnb 99letl)obif ber franjBfifdjen nnb engtifrfjeu ©pradjc. Seidig, ®ürr]che Suchhwtbtnng, 1903. ißreil: 2 3Jt. 50 ^ßS- kart Sßortänber: gntmaunct kaut, ®ic tRctigion tuuert)atb ber (iSrengcu bcr bloßen SBcrnnnft. 3. StnStage. (45. Sanb ber ^hdoSoßhiS^en Sibtiothef.) Seip^ig, $ürrf(f)e ®uchhaubtung, 1903. ißreil: 3 ült. 20 ißf. 2lmtlid)e S£d7rftcllen^2lu5fdr)rctbungcn. Sin ber breitlaffigen S8oIt§)cbuIe in 9ütlng Wirb eine üetirStelle mit ben fpftennnähigen SBc^ftgen, mit einer männlichen ober weibtictjen Set)r!raft ^ur befinitioen, eoentuetl proBiSonfctjen Slefepung aulgefdjrieben. ®ct|örig inftruierte ©eSudje finb t>i§ 20. 9}o»cmber I. S- im öorgefd)riebenen ®ienftwege hieramtž einjubringeu. k. f. ®esir!bfcf)ulrat in ©ottSchee, am 22. Dftober 1903. Qm ©cijulbejirfe ©urtfelb werben folgenbe Oberlehrer» unb ©djulleiterftellen mit ben gefehmähigeu Siejngen jur befinitiben, ebentuell probiforifchen SSefe^ung aulgefchrieben: 1. ) ®ie Oberlehrer» unb ©djulmeifterftctle an ber biertlaffigen 58bllžfct)ule in tRatS^adj. 2. ) ®ie Oberlehrer» unb ©djulleitexftellen au ben jmeitlaffigeu S3o[f§fd)uleu in SBrüubl, Čatež unb ©t. ©largarcthen. ®ie borfihriftämäüig Belegten ©efudie finb im ®ieuStWege bis 5. ^cjetuber 1903 hieramtl einjubringen. k. f. fficjirfbfdiulrat in ©urffcb, am 7. Kobember 1903. Zu beheben burcb alle Bucbbanölungen: ppaiPiTffW>r2!rÄifflmM5fr mit22 vielfarbigen, 14 zweifarbigen, 74 schwarzen Benagen und über 500 Abbildungen im Cexf. • fJUifll • Erscheint ln 20 monatlichen Xieferungen ä Ui 1.20. mm s 3m SeWftbcrlaoe beä S!cl)vcrbnit§>2*cteiitc§ in SBien finb erfrfjteneu unb burcl) bie Saitjlei beä »eteinež (IIi/3, SeatriEgaffe 28) gegen ®infenbung heg ©elbbetrageg ju bejieben: gas gdjiUerturnctt an golhs-unti fürgerfctjulcn. (Siue^ufammenfteKuug (e^rVtnnmä^igcr^uvnüöunncn öon ^rnuj Jiönröluj. I. Seit: ®aä Xurnen in ber 1. nnb 2. Snaben« nnb ®täb(ijen=äBoIföfc!>uIf(aiie; S)Srei§ B0)i. II.Seit: $a8 Surnen in bet 3., i. unb 5.8na6en»SBoIfäfcf)UItIaffe; ißreiS 1K 60 li. III. Seit: Sag Snrnen in ber l., 2. unb 3. ffinaben»S8iirger» ftbnltlafie; ißrei» 2 K 40 h. IV. Seit: Sag Snrnen in ber 3., 4. unb 5. TObcben»®oIföi^ult[affe; $reiS: 1 K 40 h. V. Seit: Sag Surnen in ber 1., 2. unb 3. ätäbd)en«S8iirget= (djuttiaffe; ißreiä 4 K 60 h. ®ei ipoftjufenbung erhöbt iict) ber ißreig bež I Seite» um 3 h, ber bež II., IV. unb V. Seitež um je 5 h, ber bež III. Seitež um 10 h unb ber alter fünf Seite jufammen-genommeu um 20 h. Siefe $itf86ücber Werben jeber Setjrberfou beim Surn» nuterrict)te borjüglidje Sienfte teifteu. M Stuf Suitjcf) wirb jebecmnun bon ber oben Oejeicbneten Stanjtei ein nuöfüfjvtidieö ®ei'f,cicf)uiž ber Sertngžluerte ^ bež Šercinež (mit 3ubattž= unb igreižangaben) uuentgettlid) S unb toftenfrei jugefenbet. St Hur 5 Kronen foftm 4Y2 kilo atlerfeinfter, beim ißreffen be(d)äbigter Soilettc» Seife in fetuften ©erüchen, fo lange ber SSorrat reidjt. — SBerfaub gegen Stadjnahnte ober borherige ©elbeinfenbuug bitrd) % pien V/l, gtolHiprggalJo gr. 15. tüotoon in ber ©Jiicagoer SBeltauSfteKung über 2 V2 SKidionen berfauft [s 4—ift je^t bon mir für ben geringen $rei§ öon [2] ®as H'imiicr-IKüuul'luifi nur K 2 40 (gegen ^ortjereinfenbung bon K 2-60 franfo, ^ad^no^me 40 h meljr) erf)ältlif^. SJorjüge biefe» SBunbermi!ro)fobe§ finb, bafj man jeben ©cgcnftanb rüita 1000 mal bergrößert fefjen fann, bafier ©tauOatome nnb für ba§ Singe unfidjtbare 5Eiere fo groß lote lüaiftäj'rr finb. Unentbeßrlirfi pm Unterrirf)te in ber 23otanif unb Zoologie nnb eilt lätiQji iiehumfcfifrr TgaußlieiltunQ&appiivat pr Unterfu^nng aller 'Jiat)rung§mittel auf ißerfälfcßnng nnb beö 5Iei)'cf)eä auf Xricßinen. S)ie im SGSaffer lebenben Unfultünetirrrfim, loel^e mit bloßem Sluge uießt ficljtbar finb, fießt man luftig ßerumfeßtoimmen. Slußerbem ift ba§ ^nftrument mit einer Xnye für liluriftr^figr pm Sefeu ber fleinfteu Scßrift berfeßen. — BrfTcrrö milu'ofhbjr mit 2500facßer quabr. Vergrößerung iutlufibe meßreren Objeften unb Dbjcltibgläfern in elegantem haften 'mir 5 X. Slmoeifung mirb beigegeben. — ^oeßfeine 3rrrnroI|rr, geigen auf feßr große (Sutfernung, aeßromatifeße ©lafet, brei 8lu2güge au§ SSReffing in elegantem ©tui nur 6 K. Verfanb bureß H. Jeitß, Wim Y/l, ^loübErgaap Br. 15. lobann lax & Sohn lbieucr(lrn^e 17 <»> Jrlttbitfi) <8> Ibicnerarnfjc 17 empfetjten bie bejtenS anerfamiten pljmafdjinen unb Jfaljrräber. JItlwfErTBrIe Katalugs graft« itnb franhu. ^ *■. ^ x'-- ^ ^ ^ \u •'»v .-«v _ >V- ^ >«.• >«.■ X».- *i* ■*< ^ §/ öefi&en 6oc^ baxan, M/ V/ V/ i V/ V/ V/ VI/ prfjuerfanMjan in flcidjeubrrg (gößmen), Jflurgaffr |tr. 15 Nj? M/ 3f)i'en SSebarf in nnb SJlobctonrcu für § errett» nnb Snabenfletber biveft S\f Dom gabvilöot’tc bei W w \r/ w w w w w w w w w w jtt beftellen! (Genannte ginna ift bnrdj if)re iRegielofigfeit in ber angenehmen Sage, bie tierehrten Slbnehmer mit guter unb bauerhafter SSare biHigft jtt bebienen. Sohncttben Dicbcntierbicuft fann fidf jeher bureß bie Vertretung obiger ghmta ohne jebe§ Vifito unb SBarenfenntniž tierfetjaffen. Um Vertoeißflungen tiorjubeugen, bitte um genaue Veacßtung ber SIbreffe. fttuücr auf Verlangen franko fototr fpcfenfrde ^ufeubung ber UJare. ===^ JaßCretcfie Jlnrrftemiitngctt. f (ttnenftt^ «nb 4oöen mftfUfonw $atW ftet$ auf km ^ ■*r’ ‘S* SBertegt unb berauägcgebeu Oom «Sraiu. Se^reroereiu». — ®ruif üou Stleinmatjr & Samberg, Satbacb- M.