Vereinigte Laibachcr ZMung. Gedruckt mit Edlen von Kleinmayer'schen Schriften. Dienstag den il. Februar 181?. 5 n n l a n d. ^ z a i b a ch. ,rf,'»°'!"^6s am g^h. wurde unsere Hoffnung ka - , <^"^" w" das Glück hatten, Se. loa'Ä'^^^ den Durchlauchtigsten Erzher« d^?n Fi " ^achmittaqs zwischen balb und Idw .i7r" ^l 3 Uhr von der Bergstadt dessen ^f-.^"'?"n zu sehen. Von Höchst-«L I "'^"balt w «„screr Stadtwird das "" unser liöchstes Blatt enthalten. Ausland. Preußen. And K^^."^'.^^h"n, den Bäckern wie dieL?5"ü ""'^^zeitare zu setzen, det i,« b '" andern Ländern üblich ist, sin-Etatt ^l" paschen Staate nicht mebr ^sine^I^" "^ Fleischer setz« 3<«"an^" ^'bst, muß solche aber der !'« ans^"5en und an seinen Laden monatlich die M'' ^ entscheidet daher lcdig-"oblfeilNe ^""nz' und wer die beste und Auch d/^aare hat, da nimmt man sie. l^ner poliV^"^ stehen fortan yuter "lrthe Vtt Elchen Tare mehr. All« Gast« Aaste swl> .-^ Städten erster und zweiter ^ Nnh z«tzoch verpflichtet, monathlich sch selbst, und zwar jeder fue sich besonders, line Tare zu setzen und diese in allen Gast« ftuben anzuschlagcn. Auf diese Art kann jeder Fremde gleich übersehen, was er zu bezahlen hat. (S. H.) Deutschland. Zu Koppenbagen glaubt man, daß der König von Schweden, von dem alldort das Gerücht geht, daß er gefährlich krank sey, das UrtdeN des ln kbristlania niedergesetzten Kriegsgerichts über die angeklagten Gtaabss vffiziere nicht bestätigen werde. Zu Han« nover war fast allgemein das Gerücht, di< königl. Familie werde aus England erwar«, tet. Vielleicht, daß für einen gewissen FaU etn Plan dleser Art im Werke war, wovon aber jetzt alles still ist. (G. Z.) Mmben. Vor einigen Tagen gingen hier zwey Epanier durch, die in Hamburg Arbelt suchen wollen. Sie batten unterRo» mana Hamburg als eine thätige Statut ken, nen gelernt, wo tbätige Menschen Verdienst sinden. Mit Romana hatten sie sich von Dänemark nach ibrem Vaterlande wieder eingeschifft und dort bis zur Rückkehr des Königs Ferdinand unter Wellington gegen die Franzosen gefochten Da sie gegenwHrr tig ihrer Dienste entlassen wsrden waren, und in Spanien vergeblich Unterhalt gec sucht Hütten, so faßkn he den Entschluß, ohne Geld über die Pyrenäen zu land die weite öieise nach der Elbe anzutreten. Sie hatten sich durch ganz Frankreich durchge« bettelt und so endlich glücklich Münden er« reicht. I)er Kommandant war so menschenfreundlich, ihnen Militärpässe zu ertheilen, um als reisende Soldat».'» das vorgesteckte Ziel zu erreichen Nach ihrer Schilderung war das Elend in Spanien so allgemein, daß es über alle Beschreibung geht. Von Frankfurt wird gemeldet: Se. k. Hoheit der Prinz ^aul.v. -' ürtemberg ist jetzt nach der Abreise des Königs wieder hier eingetroffen. Eine Zusammenkunft zwischen ihm und den» Könige, wie es Anfangs hieß, daß sie erwartet werde,, hat aber nicht Statt gefunden In Baden sollen die Stande, wieimWürtembergn'chen, im März zusammenberusen werden; idre Verhandlungen werden gewiß für das deutsche Publikum vieles Interesse haben. Der Großherzog will, wie alle seine Unterthanen innigst übcrzengt find, ernstlich das Gute und Zeitgemäße, und es wäre schon Manckcs geordnet, wenn nicht von einigen Parteyen einige vorlaute und unziemliche Schritte geschehen waren. (E. Z,) Italien. ßBey der herrschenden Theuerung laßt jetzt die Regierung zu Neapel Fische unter das Volk vertheilen. — Wie es heißt, wird der König von Neapel in diesem Frühjahre eine Reise nach Wien machen. Der König von Neapel hat der Schweiz seiue neuen Titel und die Erhebung aller seiner Besitzungen zu einem vereinigten Reiche angezeigt: Aus dem Waadtlande berichtet man das FaUen der Weinpreise. (S. Z.) Veyd e Sizilien. Nach einem k. Dekret soU der crstgcbobr-ne Eobn des Königs als Kronerbe, den Titel eines Herzogs von Calabrien, und dessen erstgebohrner Sohn den Titel eines Herzogs von Noto führen. Gedachte Titel werden demzufolge dem Erbprinzen D. Francesco und seinem erstgebornen Sohne D Hcr-dinando verliehen. Dm: Prinzen Leopold, lweytgebornen Sohn <^r. Maj., wird der Titel eine Fürsten von Salerno; demzwcyt-geboruen Sohn des Herzogs von Calabrien, 5.. Carlo, der Titel eines Fürsten von Ea- puaz dem drittgebornen, D. Leopolbo, ber Titel eines Grafen von Syrakus, und dem viertgebornen der Titel eines Grafen von Lecce verliehen. Obige Titel gehen denjen" gen, welche sie ertheilt werden, durcha^ kein Recht weder auf die Besitzungen, noch auf die Bewohner der respektiven Städte und Provinzen, wovon sie abgeleitet werden.. Nach aller Wahrscheinlichkeit wird dtt Thätigkeit, mit der man die Ausgrabungen zn Pompeji betreibt, baldigst dnrch die Entdeckung kostbarer Denkmähler aus dieser alten Stadt belohnt wcrdm. Em Perisiil von 6 Säulen, das sich in demSchuttzeigt, laßt die Nähe eines Tempels vermuthen. Der Mtliister des Innern, unter dessen Leitung die Ausgrabung steht, hat die Zahl der Arbeiter vermehrt. Der Porticus, wel-cher in die Arena des Amphitheaters führt, ist geräumt und die nöthigen Ausbesserunge" zur Bewahrung des Gebäudes werdeü bald vollendet seyn Es sind verschiede Vau^ ten unternommen worden, um Gänge att deren Manern sich Gemählde befanden, i" unterhalten. (G. Z.) Frankreich. Durch eine königl. Verordnung wird dec Michaels-Orden zur Belohnung derjenige^ der französischen lluterthanen bestimmt, lvcl-che sich als Gelehrte, in Künsten oder W'^ senschasten, auszeichnen, oder das Staa^ wohl befördernde Entdeckungen und Einriß tungen machen. Die Anzahl der Ritter d«^ ses Ordens ist auf »ao festgesetzt Der Kon'!) hat zugleich ^5 Ritter ernannt. Dle Nacht von, 3l. Dtzt förmlich den ambu-vo„ ^"^lksredner; erhatte an de:. Mayor Volk^ "" '^ssordcrung erl.sscn, ewe zu b'^s^""">'"'^ '" ^e,cr Stadt zusamm.'n g N e^' ?^'k'7 slck, wie bllliq, wei. N ^s''V '^"^ '^"trägen Gehör u ver- °^ 6 d H )'^'b Anschlagzettel auf. sich lnl'g ei.'n i? ^' " "^gekündigten Ver.'amm-^."llzustnden. , G ^ > Nachrick^ ""Wat bat sekr «»nftändlicke be'o.He ")^^" ""5 Afrika, und ins-<^us BraNi ^5"^ abgeschickten Erpedizion vorzüglÄ''^". kalten. Achtzehn der ten de,i V ' ^"sonen von derselben, mnß-3t" ben N,.i!? '^" zu grossen Anstrengun-Die B?ri^.Ä"^"^ des Landes unterliegen. ^f«rn d e^'!"" s'nd der Meinung, daß, ^e Admualttätdle Kosten einer aber- mahligen Etpedljion daran wenden woAe» fte, nach der nunmehr persönlich erlangten Äenntnlß der örtlichen Verhältnisse und ih< ten gemachten Erfahrungen, an dem bessem Gelingen elnes zweyten Versuchs kaum zwei. feln durfte. Die. Oberhaupter der Völker-schafteu, durch deren Gebieth sie gekommen find, haben ihneu überall guten Willen bewiesen , und die gemeinen Neger sind in der dortigen Gegend friedlich und furchtsam. W daß ein paar Flintenschüsse den größten Haufen derselben auseinander treiben würden. Ein Englischer Chemiker, hat öffentliche Versuche nnt emer kondensirten Mtschuug von Sauer-und Wasserstoffgas vorgezeigt. Dieser Gelehrte behauptet, daß diese Mischung ein neues chemisches Agens von un? glaublicher Kraft sey Er schmilzt damit eine Platte von Platina(weissemGold), daß die Funken davon spritzen; er schmilzt das Palladium (ein neueutdecktes Metall) in einem Ängenblcke; wenn er mit jener Mischuuz Bitter - und Thonerde verbrennt, so verbreitet sich ein Glanz, der kaum dem Sonnenscheine nachsteht; cr verwandelt Pfeifen-Erde in Glas; er entwickelt Flamme aus dem Diamant. Diese Entdeckung kann zu wichtigen Resultaten führen. (W. Z.) P o h l e n. Die vom Kal'er Alerauder zu Warschan erricklete Universität besteht aus 5 Fakultäten emlich der Tbeologie, der Rechtsge-lcdrsamkcitund Sta<,tswirthschaft, der Medi, zin, der Pbilopbic und der freyen Künste und Wlssenschastcn. Den Lehrern steht der Zugang zu allen Würden und Ehrenbezeugungen offen. Die Professoren, welche die ersten Lehrstellen bekleiden, werden in den Adelstand erboben, und alle Rechte dersel-bm gehen auf ihre Nachkommen über, wenn sie lhr Lehramt ic> Jahre verwaltet haben. Der Rektor hat die Zensur aller Schriften, die von Mitgliedern der UniversitHt herausgegeben werden. Unter dem Könige von ' Pohlen, Sigismund l. der Gro e geuamlt, (von welchem i» dem Dekret Erwähnung geschiebt) welcher im Jahre 5^? den Thron bestieg und l Iabre hindurch regierte, waren die Wissenschaften i> Pollen im größten Flor, uud das i5. nnd 6 Fabrbund rt hatte daselbst grosse Mann«- . sowohl in der Kriegskunst, als auch w der L matur hervor- gebracht. Die nachfolgenden Kriege waren dea Wissenschaften weniger günstig. (W.Z.) Nord-Amerika. In Ncwe und V'undvorlatb n'/u^cgeben, und so ste ihrem Gcl.:ck''ale überlasse'^ Der Kutter er^ reichte glucklich am 4 Ottober St. Antan» seine der Inseln des grünen Vorgebirges)» Man glaubt, daß die amerikanische Mannschaft es St. Francesco eine Zeit lang slH auf's Secräuberhandwerk verlegen, dann vielleicht das Schiff in St. Do ingo verkaufen , oder sich zu ciuer Eskadre d