U s»s. Dinstag am H> December «85« Dle Lail'achrr 8nt>!»q" crschrmt. ">,t A,»,'!!^hm<> der So»»- mid F.icrtaqe, fäql.ch. u„>> sostrt ,a»,»,t den Vrilaqen im <5c,,»vto,r ft a n ,<ä s,^l <, ^f ili/^n^sb jäft riss're»»l'a!ld im (5u»N't°ir q n,i ^j.i h ri q «2ss.. halbjährig derselbe» sür ell,-maliqc <5>>>schaltm,g :t sr.. fur M.,mal,gs 4 fr fur dreiim.'.q. 5 lr (5 M I»,enite ln«, lH 3.''leu foslcn ! ft. für 3 Mal. 50 sr. fin ^ Mal ,.»d 40 sr. fur 1 Mal einzuschalten Hil di.sc>i C»'.l'i!hr.!! iss »ach drm „Pruvlftrischen Gcjc^c vom <>. Nl'v.'iül'cr li>,'<> ,ur .m,n'tlm,sj!amp,'!" noch !0 sr. fur eme jede>,',,!aligc lHii,scha>lu!,l, hi»^, zn rrch».,, Amtlicher Theil. . W yden brück, Nicolans Conte Giorgi und Alois Freiherrn v. Knbcck zn Legationsrathen, und den Gesandtschafts^lttach''' Grafen Gnido Thun zum Legationssecretar zu ernennen gernhk. '''!:!U:) wenn sie Actienvereine, d.h. solche Vereine sind, bei welchen das erforderliche Capital dnrch Actmi, d. i. durch bestimmte, mittelst der Erwerbnngsarten des bürgerlichen Rechtes übertragbare Theilbetrage an dem gesellschaftlichen Unteruehmungsfonde, aufweiche sich die Haftung dcr Theilnehmer beschrankt, anf' gebracht werden sollen; V) wenn der Verein, um dessen Errichtnng es sich handelt, nach seiner Beschaffenheit muer die Anwendung einer besonderen Vorschrift fallt, welche die vorläufige Einholung der Bewillignng der Staatsverwaltung anordnet. ^ "3» 2- Insbesondere ist eine solche Bewilligung zur Errichtung von Vereinen für folgende öffentliche Md gemliunül)lge Zwecke erforderlich: > l>) für die Beförderung der Wissenschaften und Künste;! li) für die Ermunterung und Belebung der Landwirthschaft, des Berg- und Forstwesens, des Gewerb-steißes, des Handels oder anderer Zweige der Pro-duction in ihren allgemeinen Beziehungen; ^ ,,^ j «) für die Unterhaltung einer regelmäßigen Trausports« verbiüdnng zwischen zweien oder mehreren Orten zn Wasser oder zu Lany« überhaupt, für Dampfschiff-, fahrt-Uitterin'hmungen insbesondere; li) für den Ban oder die Erhaltung von EisenbahlM, ^-Brücken, Land- und WasserstraM^mI,! ß) für Creditsanstalteu; !') für V^sichcrnngsaustalten; ^ »,. i) für allgemeine Versorgungs- nnd Nenttnanstalten; k) für Spavcassen; l) für Pfaud-Leihanstalten (Versatzaussalten) ; >») sür Ansdehnnug eines mit Bewilligung bestehenden Ven'ines ans Errichtung von Filialieu demselben. §, A. Die Bildung von Vereinen, welche sich Zwecke l'ols,l^>ü. die in dc>, Bereich der Gesepgebnng oder der offeotlichel, Verlpaltlmg fall.,,, ist untersagt. H. ^. Die Bewilligung der im §. 2 untcr », !>, l, ^, i aufgeführten Vereine, dann der Vereine zn Eisenbahn- nnd Dampfschifffahrt - Unteruehmungen, ferner aller Gesellschaften, bei welchen es sich um einq besondere Begünstigung oder um Abweichungen von den allgemeinen Vorschriften, dann der im H>.2 unter lil. M bezeichneten Ausdehnung giltig bestehenden Vereine handelt, bleibt Uns vorbehalten. .^ ^ Die bezüglichen Antrage si»,d).vordem MiniÜ>< rium des Iunern zu erstatten. , Das Ministerium des Innern ertheilt die Bewillignng znr Errichtung der in dem H. 2 unter ^, ll (mit Ausnahme dcr Eisenbahn^ und Dalnpfschifffahrc-Ultter-nehmungen) dauu c, !l, k, I, angeführten Vereine, dann jener Vereine, deren Unternehiuungsfond ganz oder znm Theile dnrch Actien aufgebracht werden soll, oder deren Wirksamkeit sich auf das Verwaltuugsgebiet zwekr oder mehrerer Kronltmder zu erstrecken hätte.^ ^ Das Ministerium desIunern hat jedoch rücksichllich aller, den Wirkllngskreis tine^ ^hcren Minist«ttlwö berührendeu Vereinsangelrgeuheiten vorlaufig mit dieser und stets mit der Obersten Polizeibehörde sich in das ^Einvernehmen zu ftsteu und bei einer sich ergebenden iMeimlugsverschledenheit von Fall zn Fqll di.e allerhöchste Entschließung einzuholen. . , , ^ '>. Vergbau-Uuternehmungeu aufGrllliklagi des Gewerkschaftsverbandes, die Gcwerkenkammcrn, Vru-derladen nnd Knappschaftscassen sind, wie bisher, nach den bestehenden VerggeselM von den, durch dieselben bestimmten Behörden zn behandeln. H. tt. Rücksichtlich aller anderen, iu dem Z. 4 nicht erwähnten Vereine steht die Bewilligung der politischen Landesstelle desjenigen Kroulandes, in welchem der Verciu gebildet weedcn soll, mit besonderer Rücksicht auf den, dem Landeschef zustehenden Wirkungskreis und die ihm auferlegte Verantwortlichkeit zu. Die politische Landesstelle hat sich m allen Fällen, welche den Wirkungskreis anderer Behörden des Krön» landes berühren, mit diesen in das Einvernehmen zu seyen und bei einer sich etwa ergebenden Memungsver- l sclMdeichett die höhere Elllscheidm'g einzuholen. H. 7. Die Gesuche um die zu ertheilende Bewillig gung eines Vereines sind bei der politischen Landeostelle desjenigen KronlandeS einzureichen, in welchem die Direktion oder wie immer benannte Oberleitung des Vereines ihven Sip haben soll. Ein solches Ansuchen kann entweder l,) die Genehmigung zur Errichtung des Vereines selbst, oder h> d«, Ermächtigung zu den Vorbereitenden Maßregeln bezielen. ,^ » H. 8. Das Gesuch um die Bewilligung zur Er-muß den Plan deS Unternehmens mit mygllchster VoUständtgkelt darlegen und mit a5lM hierzu nöthigen Behelfen, wozu insbesondere die Gesellschaftsvertrage und Statuten gehören, belegt sein. ' "" ^ °^s Z. 9. Der Plan deS Unternehmens oder nach Umstanden die denselben enthaltenen oder ergänzenden Vertrage, ^tat.uteN n/dgl. mnjsen'deullich und beftiwmt e>sichtlich machen: ") den Zrreck deo VerMes und die Piittel zn dessen Erreichung üi'e«ha so »ie zur Alifblmgum, des erforderlichen Tufwandes insbesondere: Bei Vereinen, welche in die ^'age kommen können, außer den, zum Betriebe ihres Unternehmens erfor-> derlicheu Creoitirmigen, Darleihen aufzunehmen, ist «,ich auzuqrbeu, ob, in welchen Fallen, in welcher ?l,t in,d nns wessen Besttmmnng e,ne solche Dm-lechensattfi'ttwye' ge^ttet sein sett; j»> d,tL Ä,N, wie der Verem ssch bilden u«d erneliern^ll; c) d«MesMftbfühfUl,q u„d Leitung in ihro, wesentlichen Gl'unozügl'U; ,l) " ^"''"Ags k. f. FinanzminUermU hat die bei der liGg^Mhen Fiiianz-^andlSdiisttion erledigten Finanz-'secretm-sstellen durch Uebersepung des Finanzsecretars der serbisch - banater Finanz > Landesdirection, Joseph Koncelik, in gleicher Eigenschaft und durch die Beförderung des Ober^Einnehmers des Gefallen.Ober-amteS i„ Brunn, Joseph Besepuy, der Finanz-BezirkSeommMre eister Klasse-. Franz Richt«'', Ignaz Walter v. Walter Sberg und Fra:,; Kapell<>r^ dai,u,'d«s Concipisten ter ungarlschei» Statthalterei. EbnarH v. R,l' c z, deS Concepts-adjunclen im k. k. Mmistexmm fur i.'audescullur mid Bergwesen, AlUp,u,H^eAb.a.m m er, und deS (5on-ceptsadjlincteu im,k. k. Finanzmluisterium, Joseph Iarisch, zu bejchen gefunden. Nichtamtlicher Theil. Oesterreich Wien, 17. December. Nach den bisherigen Anordnungen wird die Anwesenhett Cr. Majestät des Kaisers iu Perlin bloß acht Tage dauern. I25O — Dem Vernehmen nach wird Se. Majestät der König von Preußen den Besuch Sr. Maj. des Kaisers erwiedern, nnd sich aus diesem Anlasse in kurzer Zeit nach Wien begeben. — Se. Maj. der Kaiser hat die Central - Gesellschaft für Flachs- und Haiifcultur von der Entrichtung der Stämpelgebühr für die auf der Rückseite der statutenmäßig zu emittirendei: Actien vorkommenden Bestätigungen der Theilzahlungeu auf die Actieu-Einlageu als befreit erklart, ms sn — Se. k. k. apost. Majestät haben zu genehmigen geruht, auf Kosten der allerhöchsten Privat-casse auf 20 Stück Actien des oberösterreichischen KuustvereineS für das Jahr 18.'i2 zu subscribiren. '" Seine k. k. apostol. Majestät haben mit allerhöchster Entschließung vom 29. November !8!!2 allerguädigst zu genehmigen geruht, daß Zu Werschel), im Temeser Bauate, eine deutsche, katholische Lehrer-bildungsaustalt mit Beihilfe aus dem Studieufoude errichtet werde. ' Mit Beziehung auf eine bereits im I. 18.^0 kundgemachte Vorschrift, woruach sich Iedermaun wegen Erlaugnug einer Neisebewilligung für das Ausland in der Negel an seine hiezu competente HeimatS-behörde zn wenden hat, was auch bei den gegenwärtig so sehr erleichterten Comm»»icatio»smitteln in den meisten Fallen ohne erheblichen Zeitverlust geschehen kaun, ist verfügt worden, daß i>, Zukunft bei der hohen k. k. obersteu Polizeibehörde außer dem Falle des Necurses gegen eine bereits erfolgte Statthaltereientscheidung keine derlei Paßgesuche mehr angenommen werden, soudern daß dieselben bei deu Statthaltereien eiuznbringeu sind. — Auf Anordnung des Unterrichtsministerilims wurden für die Universitätshörcr die sonst üblich gewesenen Weihnachtsferien aufgehoben, uud werden die Professoren ihre Vorlesnngeu, mit Ausnahme der ge-boteuen Feiertage, ohne Unterbrechung fortsetzen. — Vom Bibliothekar Echafarik in Prag erscheint demnächst ein Werk über die glagolitische Schrift und Literatur. Zum bessern Verstündnisse fü-geu wir bei, daß die Glagolitike eine vou der cylilli-schen verschiedene slavische Kirchenschrift ist, in welcher die liturgischen römisch-katholischen Bücher in Dalma-tien und im kroatischen Morale noch gegenwärtig geschrieben sind. Schafarik hat zu diesem Behufe die Drucktypen nach den in den ältesten Handschriften vorfi», blichen Formen gezeichnet und schneiden lassen. '?y <«' TTp Bei dem Orkan, welcher am 20. October l. I. im Hafen von Malta unermeßliche Verhec-rungeu anrichtete, scheiterte unter andern Fahrzeugen auch die österreichische Vrigaiuine „Angelo". Dieser, vom Capifän Spiridion Tomauovich befehligte Kauffahrer, welcher mit einer Ladung Java Kaffeh. Wei zen, Bohnen m,d Baumwolle vou Alerandrien nach England bestimmt war, litt bei der Einfahrt in deu Hafen von Malta in der Nähe der Punta di Ri-casoli Schiffbruch. Vou der aus 12 Köpfen bestan» denen Mannschaft kamen 10 mit Einschluß des ge-uauiiten Capitans um, nur 2 Matrosen wurden durch die Hilfe des britischen HandelscapitänS H. Beverly vom Schooner „Norcham" gerettet. Gleich nachdem die Kunde hievou dem dortigen k. k. Consul Ernest Fritschko zugekommen war, beschloß dieser — wle die „Austria" mittheilt — wo irgend möglich die Bergung des Fahrzeuges, welches dem Marinehospital gegenüber gesunken war, zu bewerkstelligen. Er wandte sich vorerst um Unterstützung au den Hafenadmiral, von welchem er nach mancherlei Formalitäten abschlägig beschiedeu wurde. Gleich erfolglos bliebeu seine Bemühungen bei mehreren der dortigen Schiffsbau-Unternehmer. Auf den Rath einiger Sachverständigen, mit denen er sich in Unterhandlungen bezüglich der von denselben als ausführbar erklärten Bergung des gescheiterten Fahrzeuges eingelassen hatte, erstand er nuu selbst die zu ten Bergungöoperationen erforderlichen Gerächschafcen und Materialien, uud miethete 8 Lichterschiffe. Er ließ sich dabei weder dnrch die ihm von vielen seiuer Freuude gemachte Vorstellung, daß er im Falle des Mißlinge»s weder vom Schiffsrheder, »och vom Frachtciguer, noch von den Assecnranten irgend eine Kostenentschädiguug ansprechen könnte, noch dnrch die ihm gestellte- Bedingung abschrecken, daß er uicht uur für den bedeutenden Lohn der Lichterschiffe, soudern auch für alleu Schaden, den sie erleiden dürften, eiusteheu müßte. In Folge der Gefährlichkeit der Stelle, wo die Brigantine gesunken war, mußten die Lichterschisse u. s. w. mit einer Summe von 3000 Piaster zu 7'/^ pCt. versichert, und deu Arbeitern (40 an der Zahl) außer hoheu Taglöhneu, noch der Empfang eiues Drittels vom Werthe des Schiffes und der Ladung für de» Fall verbürgt werden, daß die Bergung glücklich bewerkstelligt würde. Solch' hockherziger Muth und Diensteifer sollten aber durch den vollen Erfolg belohnt werden. Nach 36stü»,digen beharrlichen Anstren-gungeu wurde das fast neue, trefflich gebaute, mid sammt seiner Ladung, migeachtet es geraume Zeit unter der Seeffuth lag, uicht viel beschädigte Fahrzeug bis zum Deck emporgehoben, uud in die Calcara-Bucht bugsirt. Ein anziehender Anblick war es, als der Steuerbord zum Vorschein kam, uud der k. k. Consul trimnphireud alsogleich die kaiserliche Flagge auf denselben pssauzte. Die Malteser Presse hat diesem mit verdientem Erfolge gekröuteu Begiunen des genamtten k. k. Consuls, der von dem Consulatokauz-ler Hrn. Luch'sig thätigst unterstützt wurde, einstimmige Anerkennung gezollt. Außer der „Malta Ti-meS" und dem „Ordiue", welchen beiden Blättern die Daten zu vorstehender Darstelln»«, entnommen sind, haben vorzüglich auch „Malta Mail" und „Me-diterraneo" in dieses Lob eingestimmt. — (Eine australische Zeitung). Wer eiue solche Zeituug uie gesehen hat. und dem ihr Aeußeres und Inneres noch uubekaunt ist (in diesem Fall werden sich die Meisten befinden), den wird gewiß die Veschreibuug eiues Exemplars derselben in-teressiren. Referent nimmt hier das Blatt „Argus" (vom 30. August 1862). welches täglich zu Melbourne in dem goldenen Lande Victoria erscheint, uud nebst einem halben Vogen Beilage 10 Seiten enthält, die in 70 Spalteu zertheilt sind. 13 Spalte», des besagten Eremplars enthalten Neuigkeiten uud Nach' richteu, !)'/» örtliche u»d 3'/, europäische. Die erste-reu bestcheu aus Räubereien uud Diebereien und dem Marktpreis von Arbeit, Lebensmitteln und Gold. Die übrigen .^7 Spalten sind lauter Anzeigen und Verösseutllchuugeu, 680 an der Zahl. Die nachstehende classificirte Liste gibt eiue sehr gute Vorstellung von dem alles verschlingenden Gegenstande, uud ist ganz charakteristisch für daS Laud: Privatverkäufe uud Püffanzeigeu 184 , Belohnungen , hauptsächlich für gestohlene und abhanden gekommene Pferde 1li2. Die Velohuungeu varilren von 1 L. bis 100 L. uud der solchergestalt iu diesem Blatt gebotene Gesammt-betrag belauft sich auf 1412 L. 10 S. Ferner gefundenes Eigenthum 4, Auctionen auf Land und andere Sachen 8l, bei allen welchen Landverkäufeu „für Chamvaguerfrühstück gesorgt ist", Schiffe segelfertig 42, öffentliche Bekanntmachungen 32 , Gold» Mäkler uud Agenten 30, Personen, gesucht für leer gewordene Stelleu K0, Personen die Stellen suchen 12, Dienstboten, Landleute, Tischler, Zimmerlcute und Grobschmiede am gesuchteste», vermischte Anzeigen, WohlulugSveränderungen, Privatwohnunge», Gasthäuser u. s. w. «4, Erziehimgsaustalte» 3, neue Bücher 3. Concerte u»o Bälle 3, olympische Circuö 2 (niedrigster Preis 2 S. li D.), Bankerotte 2. Temesvar, Ili. December. Die k. k. Landesregierung der Wojwodschaft Serbien und des Teme-scher Banates hat sich genöthigt qesehe», zum Schutze des Iagdoigeitthinns und des Wlldstaiides mehrfach vorgekommenen Mißbrauchen in der A»süb»»g der Jagd mit eiuer Verordnung entgegenzutreten. Hiernach ist die Ansübung der Jagd nur den gesetzlich hiezu be-rechtigteu Personen i» jeucu Territorien nnd mit den gesetzlich festgesetzten Beschränkungen gestattet, welche mit keinem Jagdverbot von Seite deS Jagdeigeu-thümers belegt sind. Die vormaligen Unterthanen sind im Sinne der Gesetze von der Ausübung der Jagd ohne vorläufig eingeholte Einwilligung des Iagd-eigeuthümers gänzlich ausgeschlossen. Gegen die Ueber-treter dieser Vestimmungeu kann der Jagdelgeuthümer die gesetzlichen Strafen und Entschädigungsansprüche bei den ordentlichen Gerichten nachsuchen. Wilddiebe werden überdies; im Sinne des allgemeinen Strafgesetzes bestraft. Hetzjagden nnt Windhunden sind mit Ausnahme der Iagdeigenthümcr im eigenen Revier, im Sinne deS 22. Artikels K. !) vom Jahre 1729, allgemein verboten. Die politische Behörde hat über» dieß die Pflicht, die Windhunde der La»dle»te und überhaupt der zur Hetzjagd »licht Berechtigte»! sogleich vcrtilgeu zu lassen. Agram, IK. December. „Nicht uur aus Uu-garn - so schreibt die „Agr. Z." — sondern auch aus allen Gegenden unseres Landes laufen übereiu-stimmeude Nachrichten ein, daß die Einführung des bürgerlicheu Gesetzbuches u»d namentlich auch die so wichtige Anfhebnng der Aoiticität, welche die Sicherheit des Besitzes regelt, allseitig mit der freudigsten Anerkennung begrüßt wurde." Verona, 14. December. Das „F. di Verona" veröffentlicht eine Kundmachnug, der zu Folge die k. k. Direciiou für deu Eisenbahnbetrieb im lombardisch-venellanischeu Königreich vom 16. l. M. angefangen in Verona in Thätigkeit tritt, und daher alle auf den erwähnten Betrieb bezüglichen Verhandlungen von diesem Tage angefangen an sie gerichtet werden müssen. Die Handelskammer der Stadt und Provinz Veroua setzt die Kaufleute, Fabrikanten nud Spediteurs iu Kenutniß, daß fortan sämmtliche Fuhrleute und Frachtwagenführcr gleich allen übrigen Reisenden mit Pässe» versehen sein müssen. Venedig, 13. December. Der hiesige Gemeiude-rath, dessen Mandat mit Ende des Jahres abläuft, ist bis zur definitive»! Organisation der Communal-Behörden iu seiuer Amtsthätigkeit neu bestätigt worden. Se. Excellenz der Herr Militär-Gonverueur hat Gelduuterstützungen an viele Stadtarme vertheilen lassen. Der „Osserv. Triest." schreibt: „Die Thasache, daß unter den zu Mantua zum Tode verurtheilten Individue»! Venetiauer waren, die ein Attentat gegen die geheiligte Person Sr. k. k. apost. Majestät beab« sichtigsen, hat große Entrüstung unter der hiesigen Bevölkerung hervorgerufen; es gereicht ihr jedoch zu einigem Troste, daß jene unseligen Personen ohne i» gend welchen Einfluß wareu, die iu ihrer Verbleu dung sich bis zu dem verruchten Gedanken des K^ nigsmordes hinreißen ließen, uud in keiner Weise d>e Ehre ihrer Mitbürger beflecken, und diese verantwortlich für ihre Unthaten machen konnten. Dem Vernehmen nach sind auch die Urtheile über die andern in diesen Prozeß verwickelten Indir'dueu bereits gefällt, von denen 120 den veuet. Provinzen angehören sollen." Padua, 1ü. December. Unsere Universität, die heuer durch eine sehr zweckmäßige Verfügung des h. Ministeriums ganz geossuet wurde, zählt schon eine bedeutende Menge Studierender, die derjenigen, welche wir vor 1848 hatten, sehr nahe kommt. ES sind bis jept eingeschrieben Ililjy, wovon 81 Theologe», 1231 470 öffentlich studierende Juristen, Ilitt Privatjuristen »lütt Mediciner, Chirurgen n. s. w., 297 Mathema« tiker. Die neue philosophische Facultät ist i'.och in der Bildung begriffen, nnd zählt nnr 3 Studenten. Die frühere philosophische Facultät, die gewöhnlich 170 Studenten hatte, wurde bekanntlich mir dem Gymnasium vereinigt. Wenn wir dieß berücksichtigen und zugleich in Anschlag bringen, dasi die Prioat-juristen bei Weitem noch nicht alle eingeschrieben sind, und die 40 Theologen aus den fremden Diöcesen noch immer fehlen, so können wir annehmen, daß die frühere Zahl von 1700 Studenten erreicht, ja selbst überstiegen wäre, wenn die altere Einrichtung fortgedauert Hütte. Wlr bemerken eine Verminderung bei deu Juristen, eine bedenklichere bei den Theologen, dagegen aber einen starken Znwachs bei den Mathematikern. — Uebrigens ist die Aufführung und das Benehmen unserer Jugend in jeder Hinsicht musterhaft. Nicht nur ist keine Nede von politischen Träumereien, sondern auch der äußere Anstand uud die Frequenz in den Hörsälen, so wie bei dem academi-schen Gottesdienste, gibt die besten Hoffnnngen für die Zukunft, beider wurde für die sittliche und religiöse Erziehung unserer Jugend in früheren Zeiten wenig gethan, welche Vernachlässigung sich später bitter rächte nnd gewiß znr Warnnng dienen wird. Eine sehr glückliche Wahl war die unsers gegenwärtigen Nector-Magnificns Dr. Ritter v. Menghin, des verdienten Präsidenten nnsers Provinzialgerichts. Das diesem Manne von jeher gespendete Lob, daß er ein fester, gerechter, und zugleich edler Charakter sei, wird auch in der neueu Eigenschaft bestätigt. Die neuen Professoren scheinen viel Gutes zu versprechen, und ihre Vorlesungen sind sehr besucht. (Tr. Z.) Dresden, U>. December. Das „Dresd. Journal" meldet: „Se. Majestät der Kaiser von Oesterreich si„d in Begleitung der Erzherzoge Ferdinand Marimilian nnd Carl Lndwia, k. k. Hoheiten, hente Mittag 1 Uhr mittelst Ertrages der sachsisch-l'ohmische!» Staatöeisenl'ahn hier eingetroffen, Allerhöchst-dieselben wurden im Bahnhofsgebäude von Sr. M. dem König und Ihren köuiglichcu Hoheiten den Prinzen Johann nnd Georg empfangen. In Vodenbach waren Se. kaiserliche Majestät bereits vom Prinze» Albert, königliche Hoheit, nnd dem kaiserlichen dsterr. Gesandten am hiesige» königlichen Hofe, Grafen von Kuefstei», begrüßt worden; die zur Dienstleistung bei des Kaisers Majestät beorderten Adjutanten, General-Adjutant und Generallientenant Ncichard und Oberstlieutenant v. Hartmann, hatten sich heute Morgen ebenfalls nach Bodenbach begeben. Se. Majestät der König trugen die Inhabernniform Ihres k. k. dsterr. Cürrassierreqiments. nnd geleiteten des Kaisers Majestät in den Bahnhof, wo Se. Ercell. der Kriegsminister, der Militärgourerüenr, die Generalität und ein großer Theil des Officilrcoips anwesend waren nnd, ein Inf-Valaillon in Parade aufgestellt stand, dessen Musikchor die östeireichische Nationalhymne spielte. Beide Majestäten schritten die Front der Truppen ab, nnd fuhren alsdann in einem zweispaimigen Galawagen, dem zunächst die Wagen Ihrer kaiserlichen und königlichen Hoheiten folgten, nach dem königli-cl'e„ Schlosse. In dem zahlreichen Gefolge Sr. kais. M"lestät befmden sich nnter Andern der erste Gene-raladjntant Graf Grünne, sowle die Flügeladjutanten Oberst O'Donnel, Major von Vocksberg nnd Rittmeister Finst Car, v. Liechtenstein. Wie wir vernehmen, findet nm 4 Uhr im königlichen Schlosse große Tafel Statt, zu der auch die Staatomiiilster befohlen sind." ^ r n n k r c i ch. Paris, 1>l. December. Die strategische Wichtigkeit der Ringbahn nm Paris, deren erster Abschnitt in einer Länge von 1'/.^ Stunden gestern feierlich eröffnet wurde, wird von einem Blatt in folgenden Worten heroorgehobeu: „Keine Eisenbahngesellschaft besiltt für sich allein das hmreichende Material, nm mit Schnelligkeit den Transport eines Truppencorps N bewerkstelligen, wie in gewissen Fällen die Erfordernisse des inneren Dienste oder die Vertheidignng des Gebietes erheischen könnten. Die Ringbahn wird dadurch, daß sie es möglich macht, das Material aller Eisenbahnlinien auf einer einzigen zu vereinigen, für alle Bedürfnisse und Eventualitäten sorgen. Sie bildet gewissermaßen die Ergänzung des militärischen VertheidignngssystemS der Hanptstadt. Die Negierung hat sich volle Unentgeltlichkeit für den Transport deS Materials und Personals der Armee vorbehalten." Abd-el Kader ist von Amboise hier angekommen uud soforc nach Marseille abgereist. Die ihm bisher von der Negirrnng beigegebenen Personen werden ihn bis Brussa begleiten. Die Negierung hat alle an sie gerichteten Wünsche Abd-el-Kadcr's erfüllt, welche meistens andere Personen betrafen. Der „Mouiteur" widmet der Abreise des Emirs einige Betrachtungen und überläßt sich der Hoffnung, daß derselbe ohne Bitterkeit Frankreich verlasse, wo er zwar aus politischen Rücksichten überwacht worden sei, aber nie mit einer Strenge, die habe verletzen können. Paris, 16. December. Der „Constitution««!" erörtert in elnem ausführlichen Artikel die Frage der Annahme des Titels Napoleon III. „Hiernach," so schließt der Artikel, „bleibt noch der Einwnrf zn entkräften, daß die Anerkennung dcS Titels Napoleon III. die Gültigkeit der Vertrage von 1814 und 1813 vernichten würde. Diese Besorgniß ist durchaus grundlos, denn die politischen Verträge binden die Bänder, unter deueu sie abgeschlossen wurden, ohne Rücksicht darauf, wer eben diese Länder regiert. Jeder Nachfolger übernimmt die Verpflichtung, die Verbindlichkeiten, welche das Land eingegangen ist, zn respecti-ren. Dieses gilt auch von dem ueuen Kaiser. Seine Negierung nimmt diesen Verträgen gegenüber genau dieselbe Scelle, wie die vorangegangenen Regierungen. S p a n i c u. Vlndrid, 8. December. Die annllche Zeitung veröffentlicht ein Rundschreiben des Ministers des Innern, welches alle politischen Versammlungen verbietet. Das nämliche Journal veröffentlicht folgende königliche ')l!!c>!t»,!l!,a: „Heir Minister des Inne,,,,' Die Gerüchte, die man >n diesen Tagen in Umlanf sesile, ,i,it> womit man die Absichten der Regiernng hinsichtlich der Bedeutung dee> Art. 2 des Verfassungsentwnrfs a»f eiue irrige Ars dadurch zu verdachtigen suchte, daß man der Vermuthung Raum gab, die ans dem Kauf von Nanonalgülern herrührenden Besifttitel könnten einer Gefahr ausgeseyt sein, da sie doch dnrch die GeseNe des Königreiches wie dnrch das neulich mit dem heiligen Stuhle abgeschlossene Concordat fest nnd nnwlderruflich gesichert sind; diese Gerüchte haben die Aufmerksamkeit der Regierung auf sich gezogen. Eo hat demnach Ihre Majestät die Königin in Uebereinstimmung mit der Meinung deS MiuisterrathS anzuordnen gernht, daß die Gouverneurs der Provinzen in den respective» officiellen Bullelins der Provinzen diese gegenwärtige Anordnung einrücken lass«ü> sollen, um jene grundlose ,md nubegreifiiche Befürchtung verschwinden zn machen. Weder die in Kraft stehenden Gesepe, noch die Grundprincipien der legislation und auch nicht ein einziges Wort deS obengenannten Artikels des VerfassnngsentwurfeS kann vermnche» lassen, daß die Besiper der benannten Güter irgend einen Grund haben, die geringste Befürchtung hinsichtlich des gänzlichen nnd unbeschrankten Genusses ihres Eigenthums zn hegen " Madrid den 7. December 18^2. Juan Bravo Murillo. Vomnnischcs Ncich. (5o,,s anf Allerhöchstdieselben mir dem königlichen Paare von Preußen nach Potsdam fahren. Montag wird Se. Majestät der Kaiser einer Pirschfahrt im Wildparke bei Potsdam beiwohnen, worauf Parade der Potsdamer Gmliisou abgehalten wird. Abends werde,, die Monarchen m Berlin eintreffe», ,,„d der Vorstellung des Billets „S.ttaueUa" im kon.qlichen Opernhause beiwohne,,. Die Rückreise Sr. Maj.stat des Kaisers ist auf Dinstag angesept. Nach der heutigen Parade hatte der Ministerpräsident r>. Mami-teuffel die Ehre, von Sr. Majestät dem Kaiser empfangen zu werden. " Vellin. 1!). December. Se. Majestät der König von Hannover und Se. Hoheit d,r Herz^a von Braunschweig werden hente Mittags hier znm Besuche erwartet. " Turin, 17. December. Die Debatten über das Ehegesel) haben im Senate begonnen. Gegen daS Ges.l) sprachen bis jept die Senatoren Star«, Robert d'Azeglio, Coll« und Castagneto. Der Minister deS Innern hat ihne» geantwortet. Das Ma-rinemmisterinm hat Beschluß g.faßt, die Dampsschiff-sahrtSpostlinie zwischen der Insel Sardinien und Tü-»is vom 1. Jänner 1863 ab eingeben zn lassen. Num. 14. December. Se. Heiligkeit der Papst hat den Monsign. Mattencci zum Generalpoli-;ei-Director ernannt. — Mad id, 14. December. Eine Ministe! i^l-veräudernng wird vermuthet. Madrid, 10. December. Ein neues Ministerium ist gebildet worden: Roncali, Consellprasi. dent; Lora, Kriegsminister; Mnasol, Marine; An-stizadal, Finanzminister; Florente, Inueres. Die Börse blieb unverändert. — London, 17. December. Das Ministfriiun ist im Vndgetvotnm nnterlegen. Ministerielle Stimmen 28«. oppositionelle 3tt5, Majorität gegen das Cabinet 18. " Vondon, 18. December. Nach dem „Morning Herald" hat daS Cabinet seine Demission e,„ge-reicht. Derby empfahl den Marqms v. LanSdowne als seinen Nachfolger. Graf Aberdeen ist nach London berufen worden. Druck und Verlag Verantwortliche Herausgeber und Redacteure: I. v. Klemmayr und H. Vambera Telegraphischer (5vurs< Bericht l der Staatspapiere vom 20. December 1852 Gtaatsschuldv,rschrcil'unss,n zu k v<§t. (in (5M.) 951/l6 betto , 4 ,/2 . > 8^ i5/16 Darlehen '»it Verlosung ". I. 183N, sür 2.>0 ss. >3!1 fiir <<>!> fl. ^.iNe,» ä. . /......... 955/» dctto «........... 11« 5/8 tl'/« 4832............. !N 7/8 Va»f.?lctien. vr. Ttixl <34O fl. >» «. M. Actil» der Kaiser Ferdinands-Nrrdbah» ,u <00tt ff. <§. M....... ^^iO n,,a,»-Da,»vsschifffah»'t > zu 500 ss. (5. M...... 732 fl. in (§. M. Wc,lsr! - tZours <'l,n 20. Decem er lX5?. Amsterdam, für 10<» ThalerCmr.ut. Rth!. 15« 3/4 2 Monat. An^sdins,, fix, l<»0 ^iuilii »,<>»:., «»>»!!', l l4 llso. ^ranssixt a.M., (f,,r 120 ,1. fiidi', V.l ) ei»«-Währ, i»,'^ . ssns-, ft'»,d., l l". ,a'. llvorno. fin 3N0 T^anische Vire. ftlxld, l >2 Vf, » M,'i>a!. London, für l Pfund Sterlm. Golden ^ ^H 'H ^ ^°'^^ Lyou, für 30N Franfen, . . Guld. 132 3,^." 2Mon,t. Maüaxt». fiir !M» Ocsien.ich. ^>r>. <> iUanl.ü. . ^»-r 133 Vf ^Moiiot. ^s,>is. fi>, 3<'<»ss,a, f.» , , «>':,», 1'^l 1/8 2N:,ü,'i Nusarest für « («ulde» . . . para 2^2 6« T. Sicht. K. K. Miinz-Docate»...... (e»iodel>, PriDaciei', von Wie» nach Zc>l-a — Hr. Am^, P»sta , Geneial-Ii'lp.ctor der V^rsicheiungs-Ai'stalt; _. Hr. ?ilex Mallionc!-, Zeitlliigsicdactcur; -- Hr, Jacob Hers»:, Sensa! ; — Hr. C^iete,, Fesch, — u»d Hr. Is^k ^iuliley, beide Handelsleute, — und Hi. Nocca, Placier, alle 6 von Tnest „ach Wien. — Hi-. ?lugust Scel,„e, Fa brisant, von Trieft „ach Brunn. — Hr. Maresch, k. Nach; —Hr. Blumbe,g, ^Xentier; — Hr. Leri, — und Hr. Tchinidc, deide Hai'delZlelitc, — und Hr. Locatelli, Pliral>er, aU,> 5 vo» Wie,, nach Tii'st -Hr. Hild. Architect, oci, Wicn nach Venedig. — Hr, Leoinqe, , Handelsmann, voi, Kainscha. Den 19. Hr. Albert Budiner, Ingenieur, po» Tliest nach Sennne, iüg. __ Hr. Deilietcr Scamato pulo, — Hr Nikolaus Nicol», — mid Hi'. Hci'-ma-'», Schahrl, alle 3 Handelsagenten, — und Hr. Anton L<,pe„a, HandelZmann, alle -l von Trieft nach Wie„ — Hi-. Wilson, Rentier; — H,-. Fcningber-ger, Fabnkant; — Hr. Ga. Manluani, Privacie', von Wien nach Udine. — Hr. A»ron Nossi, Maler, ron Ragusa "ach W'ln. Z. l8!<1. (l) PrälUlmerationo - Eülladung auf den » >. Jahrgang der Zeitschrift NOVICE, mit welchem im klmftiqv(!>!>>!(:»> vom wail. Pfarrer H>»,'t«v<' in slovcnischer Sprache erscheint. Im Verlagsorte oei Josef Bla 5 n lk) kostet o,e Zeilschrlft ganziähr'.cz 5 fi , h'Udiaorig » ft 5c> kr., p-r. Post oezogen ganzjährig /^ ft-, halo jahrig 2 fi. Pajsende Gegenstände zu Weihnachts - Geschenken sind ausgestellt bei Gin schönes Zimmer, mit oder ohne Einrichtung, mit separatem Eingang, ist täglich zu vergeben. Anfrage im Zei-tUNgs'Comptoir. 3- 1728. (3) _ . Mit!.- ^^^^ Einladung.;ur Subscription „Oesterr. illustrirteZeitung" ^^^W^ „wirner fliegende Slättrr." So'n Schneid« ist doch fürchterlich. >lde illlchrirte Heilung ist eine wandernde Dscoration der Gca.einva in welche die Erelgmsse der Zelt alS Echattendllder fall.., lind wie i>, li»cm D„'quelri0l»p sestael).,lten wer^ den; sie lft eü, Arch,u der Ze't, ln welldem diese Alics, was sic geschehen lästt. in Bild und Wort nie. derllgt, zur Benl'itzlinq für tt'in!t!,qe G.sclmhlsschM'sr. mithin ei» ^linnesm.gsbnch der (Y^emv.nt >n,d Verganqenl'cit. Vine illustrirtr Zeiluna. klimmelt sich um Allls. e,fäh>t Allies und deticht.t Alles sei es nun dcr Thron, der Lehr- oder Wedstuhl, kurz sie stellt alles nebeneinander und laßt jedem s,in Recht widerfahren. Die ,.Oesterreichische Illustriste« ist das einzige Journal dcs Vaterlandes, das in seiner eiqenlhum-Ilchen We„e c.ne Mcnge von Mate.xilien zusammentraf, die nur auf heimischem Boden wnchs.n Aus allen Gauen dcs lnoßen, schonen Oesterreichs bringt sie die interessantesten Ansichten von Gegenden B^u. delttmalern, Städten, Fabriken, Instituten, Kirche», Ruinen ?c,; ferner die Porträts und Bioaraphier, ausgeze!ckn.tcr 'perwnlichkciten, erzahlt die würdigen Bcstredungen des W,sse"Z, der Kunst des Gew.rb. sicißcs, die Toumphe des Gedankens und der Arbeit, und nöthigt auch dem Ernstesten in den beiaege. denen hum^risiüchen und launigen „Wiener fliegende» Blattern« ein Kachel" ab. Durch die Beiträge der geachtetsten und beliebtesten Schriftsteller u. Künstler hat das Iour. nal einen bedeutenden LejVkrcis sich erworben und u»ser redliches Streb.'" allgemeine Theilnahme lind Anerkennung gefunden. — Man lese und urtheile! 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Octav. 1853. Ed. Itlldewist's B.rlag iu Orah. Erster D.md. Der Iünsslinss! PractischeDarstfllnng dcr vernünftigsten, auf naturgemäße (Grundsätze sscstiltztcr physischen nnd moralischen Älhandlnnq d c c« I ün q l inq>,> l'i>ü zu siiücr Pül'cltät und reif.» Mannbarkeit; ne b!^ Benehmungsvorschriften c; e-gen das andere Geschlecht. Von Dr. I. V. Lilienbrunn. Mit Tondnlck-Gemäldc. 1853. 5« Umschlag. 3tt kr. Iwciter Dand. Die Iullssfra"! PractischcDalstellun« der vernünftigsten, aus natur- qemäße (Arimdsahe ssestiij.ttcu phy!>!chcn und moralischen Behandl»!!., der' In'ü'f'^u vm, ihrer Entstehung und Gel'urt an bis zn den Jahren der Pubertät. Von Dr I. <3 Lllienbrunn. Mit To!!druebWs,i,älde. ^"'3. In Umschlag. 30 lr. &oi-väti;ig bei Johann Giontini in &mbadn