Lmlllicher Zeitung. «r. 28N. PlHn»»»l»l<»n»Plt<«: Im «omptoll »an,!, st. ll, halbj. ft. 5.0U. FOt bit Zuftlllu»» in» Hauc halbj. b0 fl. Mil del ^oft ^nnzj. fi. lb, hnlbj. fi. 7.50 Tiensll^,, «2- Novcmbcr I»lelltl»n»,«b».« tr., l»m. »0 l». n. s. ». ^n höchster Entschlilßung vom 28. Ollober d. I. l>,m Pro' ^ssor der Hacmic lind gegenwärtigen Rector der leck-Nischen Hochschule zu Wien Dr. Heinrich Hl as i we y ln Anerlennung seiner Verdienslc um die W'ssenschnst Und das Lehramt den Titcl uno Eharaltcr cin^s Hof« ^thes mit Nachsicht der Laxen alll-rgnädigst , Hciren! Karl Kchaumann, Rudolf Hamsa und Dr. ^osspt»! ^ach die Bewilligung zur Errichtung lil,er >>lcliengeslU'^ l^ait unter der i^»rma „Ocstcrrcichiimc Tuch, Teppich. Deckcn. und Kutzcllfabr'ls.^ltienarslllschafl" (vormals Gtblilder Schaumann) mit dcm Sllui>s Nc;irsc und ^l^ch^itia die .-cilcllle" «ntrctq? nicksichtlich der oorlciufii prov'soilschen Äestim« ^'ung der Standorte dcr ll^dreS siir dic cinftlne» Va» '^llone, dann für die berittenen Schützen ;u qenchmiqen. Vom Tage. ., Dn« sclch» d,c hcr^llchfte Thcil-''h'"e. i>as ^^lem.'clililalt" wc,e«t rara>if hin. d«ß ^c, M^jeslül der Kö,üq Johann van Sachsen, höchst-welcl»«r sich vo, 5>0 I^rc» m-t einer ''airiscken Pr'"-zes„, vc.mnt,l,t. ,„chl „ur a,«, «rcfflichcr Monarch, als villerl.^er Vcnrcr und Bejchl.ycr sc»,<« Voltes, als ftint' K.nncr U..0 Vcrchrer von K..„s. ,,h Wsscnsckasl d'c Sympalh'en dee. »s'c.rcichischen Volle« l>csihe. s.nder» ein noch wr.t ^owcs ««recht «us ^^n sich c.> N>°rl..n hadc. Ocr,c!be sci in den T^en dcr Onahr unt' des Un^lückcs ein treuer und ausdauernde Bundes lltnossc uud strcund Oesterreich« acwesen. 5^ie innige ssi'euns'schaft, wclcbe zwisch Sachsens walle, sei nur ein WideihaU "l sympaihijchen Gr neci^n^l. dic ^ciühle d S üstc re>ch,schc„ "°ll(«, flir Zachse» uuli dessen ssömqshans zu'.r.^ rsliirl n. — den i"^ ^^^"" bemeill: .Mem A„sckc,nc nach dltts». bi" l^' in Vnlin stnilftndenden Conscrenzcn üde, sj "vinternat'onale" nur die Ausaave zufallen, dllser^ °^"" ^ber die beiderseitigen Standpunlle in "ngeleaenheit llar zu werden. Darauf deutln auch die den iisterr.'unqar. Vertretern gewordenen Instruclionen, nach denen die vslerr »ungar. Rl nehmen hlill?»,. Nach dicscm ist es scl,r wahsschliullck, daß der j'tzigen Conferenz nach einiger Untersuchung eine zweite fo>gcn wird, und dürfte e« ^ar nicht unmö^llch sein, daß dicst Z>lsamme»tretllngen !bcidelfetllger Oelegitltcn einen pcriodljchen Eharatter annehmen, — Die „Neue Wochenschrift sü, Pol't'l und Voll«, wirthschaft" clhält unterm 9. d. aus Pest nalstthcnde Corrrspondsnz: „H^ule morge>i«! stnl» die üstürreicb'schen Miniilcr ^ass^r und Zirem^yr hier angelommcn und wurüen oormillal,«« zwßlf Udr von Sr. Majestät dem Kaiser, der eiacns von Oöc,ö'^ö nach O^en gllomxen war, em> pfai'gen. Wie ich ersah e, stehl die Äowcscnhcit der Ml« nister mit den Vorgängen im innübruckcr Landtage in Vcrbmd'ma, und werden die beiden Herren dem Kaiser die «ntrüge der Regierung in tneser «nge-lcqcndcil nt'le,breitet haocn." So weit jener pcster 2orr>spondenl, dlsfcn Mlllheilun^en auch anl'erwell'q liestäligt werden, Ue^er l,,e von der Regierung dem Kaiser unterbreiteten Anträge, die in eincm am 8. d. stallgchatilen MlNlsterlathe beschlossen wurden, verlautet noch nilS, doch ist nach allrm nicht zu zweifelü, daß der belrlffcndcn Rcgierungem Zivcltc die Oanlallc gläs'deit werde», müssc, stehe au^cr Zweifel. Die stairc Zfser von 200 Millionen Noten sillier die M'taMiedrckuna,) müßte aufreden werden M^in wird wohl zum Systeme der aliquote" Melall« tirftlckuna u»rl,ckllhrcli, etwa mit dlr Nuance, daß die Mctuliti'dcckung nach emcr „enüssen Ec«la steigt. j> weiter die Noleneltüss on sich ausdehnt. Hs lönnle dan» auch auf das im Gcs>y: üdcr den Getting Unqarne, zur Staalsschull! gestaltete Vlrement zwischen S'aalS-notcn und Salinen milchtet we,den, da du Vanlatlc elastisch g«uug wäre, um einen gesteigcrlen lftedarf an CoculalionSinitleln ohne Vermehrung der Staatsnolcn du'ch Vernnhülig d.r iftai l>0lc!' zu entsprechen. H>c-durch hciNc d'i. ^c>>,l cinen giößerc» Gewinn, von welchem ein T>,ic l a»,ch wohl dazu m>wandet werden lönl.te, dic 80 Millionen-Schult» ohne Belastung Oesterreichs oder Ungarns durch die Äanl selbst amcntisürln zu lassen, wodurch auch die Valularegelung qcfördcrl winde. Zur Ablindcrung dcr böhmischen Wahlordnung. Die „N. ^f. i-'r." bringt dc» Entwuif zur Almn-dcrung der ttandtagsw'hloidnunq für Gühnun. Wir hcnen aus dcm erwähnten Schriftstücke folgnide Bcstlm. mui'gcn h roor: ,Wahlberechtigt in der Wähle,llasse <>cs Großgrundbesitzes sind die büchcrlichcn Gesitzcr von lanl- oder lchcnläflichcn <^ülerl>, sin welche einöln ober zusammengenommen die Iahrcsschul^iglcit an Rcali'itnern ohne anßeroidcnllichen Zuschlag li!!lsclben mllss.» : a) dem Klaatsoeib^nde angc» liörcn; d) das oiclundzllianz'gslc ^cbcnsjihr zurückgt' Icgl haden; o) ciqenbcrcchligl sciu, und er zur Wahl> berechügendcn Gü'er befinden; anch darf ihnen «) leimr dcr im § Z des Gcseh s vom 17. Jänner 1870 ange» sührtcn ^usschlichun^sgriinbe enlge, cnslehen. Oülcr. für welche in der ^nd- oder Lehentafel neue selbständige Omlaqcn ervffnet werden, sind erst drei Vihre nach der Eröffnung dcr Eu-lage den zur Wahl m der Wähle,lll'ssc dcs Oioßg ilnobesiyts berechtigenden «Hütern glcichzulialten. Auch der lt^siy der vorn^ls in den rittelschaftlichen Ql'alcincn deS cgcrcr ^urgg'afenamlcS c,n.,rlra^nen Nttergiitcr .,ewäa,il das W..HI ccht in der Wähle,llussc des Großgrundbesitzes, Uolcr mchnlen M'lbesitzcrn eines in der Wähler, llafsc des Giohgrundblsiy.s z»r Wahl bcrechlicunden 'Allies sann nur deljcniql au« ihnen das Wahlrecht ausüben, welcher entoeder lrast semc« eigenen Olsitz «"ltlsiles oder mit Hln^rcchining der slnlhe'lc der ihn ticrwllnlächligenden Milbcsitzer mehr als die Halste des Gutes vertritt, u ofcrn die Ichresschuldiglell der ver' lretcnen Vcsihanlheile an landtSfürstlichen Realftcuern ohne außerordentlichen Zuschlag mindesten» 250 ft. betrügt. Nuch inländische Corporationen und GeseUschaften stnd in der Wahlelllassc des großen Grundbesitzes wahlberechtigt, wcnn sie sich wenigstens e,n Jahr lin büHer» lichen Gcsitzc von zur Wayl in dieser Wählerllllsse be» lcchligendcn Gütern blftüden. Dem Slan'e, dew ^ande, den Bczillen und den Oememden lommt rücksichll>ch ihres zur Wahl im großen Grundbesitzt berechll^enoen Besitzes em Wahlrecht nlchl zu. grauen, dann acl>o dienende Militär-Personen und Mllilü,oeamle ausgenommen, lünncn das Wahlrecht in der Wähltltlasse des grohcn Grunobisihc« nur ourch von ihnen blllcUle Vl0ollu«,chtlgll aueüvln. Die Vollmacht zur «usübung bls Wahlrechtes in dcr Wahllillasse des Groß^run)b>,ltz^ muß lchllstlich ausglstcUl sein. Eine solche Vollmacht berechllgt, it>so-lange ste nicht crloichen «st, den VoUmachlnlhmer, del dem brlicfftnoen Wahlalle alle im Wahlrechte gelegenen Besugnisse und ineoesondtlt das Summrecht bei der Wahl der Wah commlssion und be« der Ao^eordnelen-wähl auszuüben. Mündliche oder telegraphische Ver-sügungln ln Gelltff der Eilheilung ober des Wider» ruses emer Vollmacht sind wirlungslos. Im Auslande ausglsllUle Vollmachten müssen gehörig beglaubigt se>n. Die Wäh!>,listen für die belbcn Wahlsöiper des großen Gruiiobcsitzes sind durch den Slullhaller anzu» serli^en und dulch die ^andisjeitung zu verlauibaren. Oc^cn diese Villen lölN'en von den Wahlberechllglen des bclllffcndcn Wahilöip^rs innerhalb dcr in der Kund» machung anzullcraumenden, vom Tage der llh'eien zu beltchncilden vlerzchnlü^lgen Plälluilvslist Rccl^mallonen we^en Weglussulig von Wahlbellchiiglln ode^ lvegen Aufnahme vo« Nlchtwahloercchll^len bei dem Statthalter eingeb,achl werden. Der Slallhaller hat üder d>e recht« zeilig emgebrachlen Reclamallvnen endgill,^ zu enlschel» den uno »st auch btlechtigl. VerlGtigungen der Wählerliste von amlewlgtn b>s zum Wuhilelmine vorzunehmen. Die Wlihlcoinmiision bcst.hl >m eisten Wah>lö per des Gio^rulibbcsitzrs aus tünf und ,m zweil^n Wayl' löipe, aus snbcn Milglicoern. Sie wird aus dem oe-lslffcndrn Wahllöiprr gebildet. D»e va,llg'°phe 10. N. 12, 16. 17. 20. 23. 24. 36. 40. 43. 48, 49 und 50 der ^anolags-W^hl. ordnlmg sür das Königreich Gunmen und bei tz 4 des Gesetzes vom 17. Iännrr 1870 sind ausgchooen. Oas gegenwlllige Gesetz »ritt mit dem Tage der Kundmachung in Wirlsamleil, willl jedoch, so weit es t>as Wahlrechl in der Wahlerllasse des großen Grundbesitzes von einer bestimmten Dauer des Besitzes abhängn, macht, auf die Wahlberechtigung jen«r Personen nicht zurück, welche da« Wahlrecht in dieser Wühlerllafse, vor dcm 1. Mai l872 ausgeübt haben. Ulbcr dir Action dcr Landtage berichten die öffentlichen Glätter, wie iolgt: N ltde r öfter reich. Der Versassungsaueschuh nahm d,e Zuweisung der Vorlagen und Anträge an die Nlserenlcn vor. Hur den Antrag ?i,lola's (Einführung direclcr Rricherathswahlcn) wurde Dr. Ma^g als Referent l'cst^lll. Die Wahl des Referenten fü> den Antrag Sp'ingcrs (Zieuerbefieiung der Erwerbs- und W!lth,chift?.Gcnosscnschaflln) mußte, da Dr. Oreftel sich als Gcgner diesem Anlrages eillärle und die Wahl nicht annahm verlsgt werden. In dcr S>Ylma des Gllmi'ioe'Hul'schusses rescrieilc bereit« Äbgeoroncler Nl-lolc, il'ier die Pclilion der Stadt Wien um «ulvcbuna dci Psliirarmln Inst,tute. Er beanlragle die Erlassung eines Gcsctzes. du,ch wclchcs d,e Aufhebung der Plarr-nrmen.Inllllute und die Ulbeigabe des Bllm0^cn« der-sclben an die Commune Wien bestimmt wird.^Dieser sli,lrag wurde angenommen. Obcr 0 st erre , ch. Sechs i^ndesausschußberichte werden den betreffenden ^alidlagsausschüssen zugewiesen. Die AtslesilMrltgunll dc« Oezillegellchlls Schlögl nach Ugen w'r» genehmig». Mahren. E>n Antra«, wurde eingebracht betreff« (5rcierung vo» 5 Stipend,en fur mährische Zöglinge an dcr llosterlisuburger Wcinbalischule. Die Rcg>tiungsoor-la^en b.llcss'lil, d,e Vcrmitllul'gsämler nnd den Veltrag der Volsschullshrer zur Pclisionstasse werden den vetref. senden Ausschüssen zuuew!,sen uno sooann die Einsshunss eines Vlrsass.mgsausschuss.s und e,ne« Sp.cialcomils für den ')leudllu des Landhauses beschlossen. Schlesien, sei der Debatte über die Dotation der LandwillhschaftSschule wurdt der Nntrag, daß die 184? Unterrichtssprache slavisch odes mindeft^ns utraq'nstisch z sei, abgelehnt. Ein^ RegierungSoocl^e det,effend die Re« z gelung der Lalidesü»; >lte deS G>,ascn Beusl um Ertheilung eines Urlaubes wird abgewiesen. Fittst Czar- ^ torysky beantragt eine Adresse an se. Majestät. C,cr-« kawsly bringt einen SchulgesetzmtVuif ein. Der ^an-desaue,chuß verthe,lte die Gerichte ülicr die Pcopina« tions.Aufhebung und Änderung des Straß i«ges< yes. Sleiermarl. Der ^andtae, h^t foigenüe Gesetz« entwürfe angenommen: ^as Gesetz b^lrtffcnd einc 45-percenlige Umlage ,m Bezirke Drachenburg; das Gsetz betrcsseno tue Einsührung einer Hundlstmec und Emhe-bung emer Gebühr für die Aufnahme in den O^m> ln,e-verdand in Froynleiten: das Gesetz beMff.'nd d»e Ein« Hebung höherer Umlagen in mehreren Gemeinden und höaerer Umlage in Muret; endlich das Gesetz dctl-effend die Trc mu >g der Gemeinde Mailt Tüsser. NaH Schluß der öffmlllchen fano euic oerlraul,ch<- Sitzung nall. Kärnten. Unter oen E nläufen b fi,dlge Ausschüsse ^u bilden, und wird deren Wahl sogleich oll!genom,uc>i, I , den Schulausschuß si»o gemahlt: Dr. Erweln, Enlie«, Slockan Or. Burgcr, Dr. ^ieil^eb, Nischlmiyer, Ull m^u. In dcu juridlsch«pülit^ch.n Ausschuß: Ol. ^uggm, Dr. Slleger, Dr. Elwein, Dr. blnzl, Rainer, Dr. Leitgeb, Dr. Ubl. Tirol. Die liberale ^andtagsminorilät prot>stierl gegen das Vorgehen des ^andesha^püncinnS, woin'l derselbe dtm R.ctor Mllg,nft.us dle Äbttahmc des Hand-gelöbnisseS verweigerte, als einen ungr^tzlichen Alt und Verlangt die sofortig ?!linahme des Gäö!?"!ss.s. ^üch von Seite der juridischen, mcd'clinschen und philoso» ph'schen Facullät der Umocrsilät sind ene.gijche Pro» teste «n gleicher Richtung eiligelan^t. Ueder diese Proteste wurde zur Tagesordnung übergegangen. Bel dcr t5iyu:^ war lem Vertreter dcr Rea'rrurig anwisend. T rie t. Mchiere Ausschüsse z^>. Voibeiallzung dei Ntgklungsnorlaqell un?) eln><«drachlen Anliage wuvden gewühlt; eine Rnhi von Gegenständen wurde »cm Lan« desan?s^usse zn? Vncnerathn!'^ zugewiescn. Vidacovlch kündigte elnm Antrag aus Abschaffung dcr Feier» tage an. Zu ien Zosslstcn in Dresden Die „Provinzicil^Eorr." betont, daß die Reise deS deulschcn ttaisers nach Dresden k in bloße,- Höflichkeitsbesuch sei, sulidrlu die Äestimi^mg hadc, cin ehlelld.s Zeugnis abzulegen von dcm lcy^en Perhallen, das der Köüiq Iui^ann ,n> erhall, lcs norddeutschen Bundes und deS deu'schen Reichs beobachtet habe. Das genannte Organ sa^t: „^aS Vert's>ne:i. nttli'ss ssöi-ig Wilhelm dcm König Johann bei oem Hintritt Sa^selxs »n i)l.n norddeutschen Buld freud'g entgegen!"acht?, hat sich vom elstcl, Tage an m dcr, e>f:eullä,ften m,l) wül« samstcn Weise bewährt, und dic ruck^ltslosc loy^lc Hin» aedung der sütsis^e:! Negicrung an dle Interessen, des norddeutschen Vilndes ist von Anbeginn cine der lcaftig» sten Stützen ;ür die Bundeipolml gewesen. In den vertrauensvollen Beziehungen zwischen d^r leitenden Macht , DciU'chlanb'i und dem lachsizt^n ^iötug.elchc lag zugleich !eln vol^llliges Zeugnis, daß die deutsche ^inheilsbeme' ,gung u.ltec Pleußeus Führung nicht den Boden der !gc>chichtt,chen Entwicklung verlassen habe, sondern ledig« l daraus gerichtet si.i, alle oalellündlschen Kruste, untcr Erhaltung ihler «Hlgenart, für dle höchsten gemeinsamen Ziele zu o^rvindcn. Inzwischen ist der norddeutsche Bund ourch den Hinzuttill der süddeutschen Staaten zum Deutschen Neicye erweitert woi^en, und das neue St Uswe>en »st in ein nuheS FreundschaftsoclhiUtnis zu der österreichisch-ungarischen Monarchie ge» tr?ten. Kiin'1 Johann nurd in dieser weiteren Entwick» lun<. w lch: ,.l.icm politischen Denken und Streben gcwiß eine bejonocce Gcnugta» liertschü, Parlamente dm Oeg'nstand eingthenoer Bera» th,mqen bÜ^e", namentlich eine dlcsbezügllche Verfügung i>cs Kriegsmiinst rs, wonach lclngs d.r uanzen Mpcngrenze Tlinien, nach oem Muster der östenci» chlsh^n Va,id>chützen in Tirol, aufgcilelil weide:« sollen, oenen im Flicocn d e Beiste^ung oer O^nlsonen i» den ucrschledel'en Orenzfolls und den Alpenpassen zustande, wührcnd sie >m K,lcge gleichsam die Borhut del Armee bllaen, die Alpcnpass«: virlh^dlgen und so der Arimc Z.ll ^elieii werdeü, sich ^u sammc^i. Die veischie-d:uenes Eontlnuelils fnrdieilehcndeArmee en'hobcn sein, dafür wür den die Terrl>, iestllie n'ü,c>3 ganz mit Heccrll.Olweb/en dcwafsnet und dcrqestalt organisiert werden, daß sie binnen 48 Stunden vom Friedens- auf den Kriegsfuß gesetzt und mobilisiert werden lünne. Vor der Hand mürde blos eine bcschrciutte Anzahl solcher Territorial Compagnien erl«ch> trt. da^e^en die yinläligliche Cadrezahl hcigeslelll werden, um l>(,ch G dais die ganze Äipcngrenze mit dieser neuen Institution zu o«lsehen, von der man sich viel verspricht, ^er Kriegsminister dringt darauf, daß der ncMffcnde Oist'tzenlwu'f von der Kammer gleich iu Berathung gezogen werde, weil er allsogleich an die Einfiihrung der T.s Ministers des Aeußern tam Plötzlich, wie au« il'lwüllter Höhe. Herr SpiliotallS war jcho» nut dem Memorandum deS Premiers über die Laurion« frage nicht ganz cinvltstanden, und als Herr Deligiorgis auf die EoUectionote der französischen und ital. Regie- rung antworten wollte, war der Minister des Aeußern ganz anderer Meinung. Daß nach dem Abgänge der zwei Minister das ohnedem schwache Cabinet auf noch schwächeren Fühen steht, versteht sich von selbst, und man wird sich gar nicht wundern müssen, wenn wir nach dcr Rücklehr des königlichen HofcS, die in acht Tagen erfolgt, in eine neue MimsterlnsiS eintreten. Solange die Laurionfrage nicht gelüst ist, wird kein grlech. Mlnisltsium ein langes Leben haben. Und das ist die größte Plage für unser kleines Land." Die Autonomie Egyptens wurde in finanzieller Beziehung durch einen an den V celönig gerichttteten Ferman saclioniert. Das cr< wähnte Schriftstück lautet: „Die Prioilcgirn, lmlchc von Seite dcr kaiserlichen Neqirrllng der e^yptischen Regierung zn dem Zwrct gemährt wurftcn, um das Wohl E^ypte»s zu eniwickeln, siod von der uollslanlnqsn Erfüllllng der Pflichten und Bedin^lmg n abhängig gemacht, welche die ruyplische Re» qiciung unserer taiserl'ch.'n Rgierung ge^e,<über übernommen hat; die Omigkeit dicscr Verpflichtucigen und Ocdingun^e-!! wurde dorch uns/re vnrqcligi, erlc>ss'nen la>se>lichen Vesordnungen fest« und sich-rgestellt. Durch den la scrlichcn ^ermnl u,'at»c Hit alles, w^s stch auf die innere Organisation nnd den allgemeinen Fonschiilt bezieht, ihr übertragen. Bci diesen Zachocrhall Havel» Sie in Ihrer Unlerbreitung erwähnt, daß mehrere Be« schrälilungen und Ausnahmen des Fermms vom 22lcN f»es Monats S^ba» des Jahres 1286 der völligen (Kntwicklllng deS Wohlstandes E^yytns cin großes Hindernis entgegenstelle«. Es ist unzweifelhaft, deß c>er materielle Foris-Hritt des Ruches und da« Wühl meiner Unterthanen mir schr wichtig und dc, Gegen stand meiner trcuesten Wünsche sind; lxe Vel'viill'chun^ dieser meiner Wünsche hän^t l,atü>lich von der Art und den Mitteln ab, durch wrlchc wir den axflauchcnden Bedürfnissen entsprechen tonnen. Da bicS mein kaiserlicher W llc is», so wide, spricht es mei'mm Wunsche, daß das Wohl Eyplcniü durch eine Vcschrä lnng jener Priv'le« g cn behindert werde, welche me«ne souv-ränc Freigebigkeit der eqyplischcn Regierung in ihrem materiellen und finanziellen Interesse acwähit hat. Infolge dessen befehle ick, d»'ß die Piivilegim so emmhaltcn sind, wie sie durch den Fclman vom i). des Monats Sefer deS IahrcS 1284 angeordnet wurden, und lassc durch meine Hohe Pforte diese Allerhöchste Verordnung ans^ stellen, welche ich Ihnen sende. Am 7. dcs Monat« Ncdzsib des Jahres 1289." Politische Uebersicht. Vaibach, 11. November. Gegenüber der Nachricht deS „Golos" über eine zwischen Oesterreich und Rußland vereinbarte Convention wegen wechselseitiger Vollstreckung gerichl« licher Urtheile wird dem „Ungar. Noyd" geschrieben: „Die zur Zeit der Masscnauswanderung der pariser Communisten von Rußland angeregte Idee, Urlheile gegen Anhänger der Internationale auch in anderen National-ökonomische Studien. , Fortsetzung.) Die Aufgaben dlejer Expedition waren mannig fache und schwierige. Galt es auch in erster Linie mit den Regierung«», von Siam. China und Japan Handels' und Schiffahrtsv^rträqe alizuschließc«, und m den wichtigsten Hmporlen zum Schutze uno zur Wahrung unserer Handclsinteresse!» Consular« Funclionälc rinzu-sehen, so warcn doch dle Wunsche dcr Hanüelswelt Haupt sächlich darauf gerichtet, von den dur.n d,e Diplomatie eingeleiteten Beziehungen auch sofort praktische Vorlhule zu erlangen. Zu diesem Behufe sollte eine Reihe com-commerzieller Fachmänner tzi^ t. t. Mission begleiten, um sich unmittelbar über die Handelav^hällnisse in dcn verschiedenen ostasiatijchcn Häf«, zu ualtcrichlci^, Nach-frage und Angebot daselbst lennen zu lernen und Cr-fahrungen in Gctreff derjenigen Artikel ^u sammeln, mit welchen unser Handelsstand daselbst vorteilhaft al« Käufer oder Beltäuser auftreten könnte. Z»g!e,ch soUten die Inlenssm der Kunstgewerbe, der Vandmirthschafl und namentlich der Se,denraup n^ucht bei der Expedition gebührende BerücksiHllgung finden." — Dies sind d>c ausdrücklichen Auseinaodclsstzungen des berühmten Na^ tlonalülonomcn Dr. scherzer, und müssen diese klaren und überzeugunastreu geschriebenen Sätze jeoen österreichischen Patrioten hoffnungsvoll erheben und zum Nachdenken spornen, was nun zu geschehen habe. um dasjenige, was unsere Regierung im vollsten Bewußt' sein der Würde ihrer WeltMung eingeleitet, auf das ^praktische Fcld zu übertragen, denn durch den Austausch der Handclsu^tlügc von S>am, Ch,na und Japan, durch die Emsttzung tüchtiger Consulen, durch die Veröffentlichung der hierauf Bezug nehmenden Daten, wurden nur öie Grundlagen, die Vorbedingungen zur Anknüpfung von gedeihlichen GeschäflSnerbindungen mit Indm, und Ostasien geschaffen; erst dem na» terlundischen UnternehmuugSgelste, seiner Thätigkeit, seinem Cifer und seiner Ausdauer muß m Züoen und Osten AsienS einer eingehenden Prüfung unterziehen und die Anforderungen deS dortigen Marktes mit dem Zustande unserer einheimischen Industrie ver« gleichen, su gelangen wii zu der bcherzigungswerlhen und interessanten Wahrnehmung, daß alle Elemente vorhanden sind, um auch die Voller der österreichisch-ungarischen Monarchie auf dem Weltmärkte im fernen Osten eine hervorragende Stelle emmhmen zu sehen. Denn befindet sich auch unsere Industrie trotz ihres Höhepunktes in einzelnen Zweigen dermalen noch nicht >n der Lage, um in allen Siapclartitelrl des indo-chine« sisch-japamschen Ma,lieS die Cuncurrenz mit andern fabrwerenocn Nationen siegreich behaupten zu können, so besitzt sie doch eine erkleckliche Anzahl von Fabrikaten und Pro^ucten, welche schon jetzt ohi,,: besonoere schmicriglelten für den indischen und ostasiatischeli Markt exportfähig gemacht weroen könnten. Eln Blick auf die jüngsten HandelsausVtise belehrt uns, daß Oesterreich'Ungarn jährlich: ssür 26 Mill. Gulden Mehl- und Mehl - Product« (3.292.0W Ztr.). « b0 „ .. Getreide (l «.802.000 Ztr.)., .. 2 „ .. Wcin (407.000 Ztr.). „ 3 „ .. gebr. Flüssigkeiten (380.400 Zentner), „ 6 , „ Baumwollenwaren ^25.400 Z ntncr), „ 17 „ ^ WoUwaren (86 300 Ztr.). .. li ^ .. - Scioenwaren (8400 Ztr.). .. 9 „ „ fertige Kleider und Modewaren (15900 Ztr.). .. 5 . .. Papier (131.700 Ztr.). ., 18 ^ .. Glaswarm (300.400 Ztr.). „ 12 .. ,. Eisen- und Melall.WareN (210 000 Ztr.). 3'/, „ ^ chemljche Prvducte und Farben (79.4lX) Ztr.), » l „ ^ Kerben, und SeifenwartN (20,000 Ztr.), .. 3 „ .. Zundwaren ,(86.000 Ztr) ausgeführt hat. Für alle diese Artikel eröffnet fl°? iin Osten eln g roh ar l i g c r M a rll u n d ei" lohnendes Absatzgebiet. Es handelt sich nur darum, auf dieser Basis weiter fortulbauen, welche durch die Bestrebungen dcr fachmännischen Begleiter der ostasialischen Expedition U» schaffen versucht wurde. Geschieht .dtts n„t Geschw' Sachtenntnic, lccllem sinn >md dcr nöthigen /üiSdaucr, so kann schließlich e," «Unst'ger Erfolg nicht auS^leiher,, denn jene Vänder besitzen im reichlichsten Maße und vo« vorzüglichster Güte alle jene Producte, welche wir zur Befriedigung unserer ersten Bedürfnisse benölhigen U«v 1943 Tlaattn auszuführen, halle bisher keine factische Folae." — Der „Pester Aoyd" crllätt. daß die Vorschlüge der lroatischcn Dcputallon in dcn dlalistischen Kreise,, oen ungünstigslcn E'ndruck machten. Der in den» lroatischcn Oes tzciit'l urs vorherrschende föderalistische Hug lasse lciin Berslänl'qur,., hoffen Der würlemlier,iischc ,. Slalnsanzeiaer" meldet: Der «onig itt,itts„g d!e erledigte SleUc eines a»ßcrordent. >'chen Otsandten und bconllmächli te» MimslcrS am °>ler reichischen Hofe deni qui« stierte« stch.imen 'equt!o,i«lalli l,o» ^aur-Ärcitenscld uiUer Vefülderuna ^um w.itlichl., ,,(hc,m.li V^alioiisroth. ^ Dcr im X d. in Gell in stallgefundenen Con« 'k'le'^tz!,„a wohnte dcr Klonprinz an: er erklärte <>n C'no rslllns,!,!« uul 0cn Ncaierun^eünaßnahm«, be. l'esss der ss, eis or ^nungs-Vorlage, wdchc die OU!l^!o dn^lenhau,^ si1'!n. Hcrvor-laqmoc,, Ab^eoionclcu wulde Milqeihcill, die Kicisord-«ung wtsüe nicht oo, der bereit«' l' schloss nc», ^'»lK'füti. ruüy d^ Pairsschub^ in d<,s Herrent,,!,? qc'alllcn, v'e Cioilct) >Vo'!a^e ist na-l, offtciöser V^sicherun^, noch ^tßelnlaüo fvllqes.htcr M'iüstclbciaih»"«. P>äsib>"t T h > cr s i»l zum Zchle^Sr'chtc' zwischen ^nyland u^d Portugal in d-r Gt^itfvia.e ws^'n °^ <9tsitzuu^li i,l,f be» asrilai'ischc" sstt'tt einamn worde». __ Der Gericht d.o «^ l n a n z m >, '1 i st c r s ^'>lt mi». o>iß de Emlass'eruna/n von dem AiNlh n Gll!^175l, )tt ll omn tictic,^!,. zwvls Mill!0>''i illnr ^" odl'^ax- Einz.chlu gi'blliag ^cr verfallcnin Termisic Die ,.^ondo!i O.izct!c" veröffentlicht dm e » g lis ck< ^' ' d cl « v ^ r l r a a.. D«c b^i ^sslili^m n baldmü^-^Hst ^,.' dc Stockholm" zuiolge flth« in Schweden nne a>,f dic 'srarlit'schcn lli, ..lhancn der sch'lietnsche,, sssvi'e b?ch^l>chr Reform bevor. Durch °no Glsltz yom 23, Ol'ober I860 waren »,esell'.li oar-^lf ""gcwicsni. ihre» Aufenthalt nur in den our S'ädtm 52tock!iolin. (z<,rli,,ro!'a. Gofh^nd,,^ u"d Norftlp n^, zu n hmm Dj< „Co'-'espondance" she'll mi" !",t. ^ü ei" °c." ^l°ni'^ a!.^ol!yi'l-nsure ^ugeqai'i, "«« Rundschrri^n v'e ^ifhc'o.ma d'rser Gcscksäi,lu»n e'wa'ten !üßt, ..)l»o!.ia ?lnlolo,na" v^üffenll'chl emcn Arlilcl des ^eputiertti' Gonnhl üd^r das Conclave und die fechte der N,g,ssu,ia,sn. Oerselbe wcisl nach. daß das "l>sschlirßlma.S,echt historisch „,,r Oesterreich. Spaniln ^^^> ^raxlieich zulomm^ und temeswcgs »nil dcm «lte» ^eslHli^lül^rcchlc d^« r0>lilsch'dcl,tschr„ Kais', r> ich« im ^"sammelchange stehe. Dic ..Anloloqia" »ew ist die ^tlun^losiqtcit deS l'Iusschliehunssslschl?^ und daß dcr ^ "fl"ß ^er Reqicrunqcn in dcn Conelaoen sich auf die ^"^li' dcr (lail'iniile bcsch'ä"lc, dic ihncn »ünsti^ jje->'"Nml sind, Oic ,/Äntologia" v^spricht rinen wcilcrcn ."'tt! ülicr s>e im h^ill^n Collegium sfii'tisrendc' o^r-ich'tlenen Patteicn und über die wahrschcmlichen Rcsnl, '"e im ^^,^ ^„zs „s„,^ ^apstvahl. — sn'va/l, dc„ "^»Ptilnq n m-h'-r-, Ja!,':"!«! Nl.isib rt s'' ..Op' "'°'k." daß das Minchcs'um sich dczü^ich dci> (H.i l). ^"vurfcs uder dic rcliqiöscn ss ö , pc i s lii a f t e >' ln volllommener Uebereinstimmung befinde. Das Mi-nifterium bereitet geqenwärtlg einen den Gesetzentwurf begleitenden Verichl uor, welchem auch mchrerc Docu-menlc beigeschlossen sein wrrden. DaS diplomatische Corp«,, namentlich die Gesandten von Englano, Deutschland. Italien uno Spanien, be« alückwünschlen den Präsidenten Grant anläßlich des WahlrcsliltateS. Oreel.y erhielt in Georgia nur eine Majorität von 500 Stimmen. Nachrichten aus Mexico zufolge wurde tterdo de T^jada einst'mmi« zum Präsidenten gewählt. Im Vanoe herrfcht überall Ruhe. chagesnmigkeiten — (Der ung Ministerpräsident Graf konyay) hatie dos UnglUck, in der Nähe der Dampf, seilram^e zu Boden zu stUrzen und sich sein ohnehin lranle« Nein „euerdmis zu verleyr., - el hinci das Zimmer und mnß ununlerdrochcn Ei<»umichlac,e qelisnuchen. — (Bischof hanel in Königgrätz) tritt wegen »eine« hohen «llers in den Ruhestand, l Z u r w i e n e r W e l t a u s st e l l u n g. ) Nach dem Bcrichie der „W, gl!,.« bellcfen sich in der geil vom 1. I»ni 1871 bis E.ide Ekelnder 1872 die Elnnahmen. d,e Htti.itSbollltwn von 5 MlU.oncn m« eingerechnet, auf 5.087.274 fl. 52 fr. die Ausgaben auf 4.452.141 ft. 71 ll., wovon I.077N25 fl. 86 lr. auf Bciusosten und 420 026 fl. 68 tr. auf Reglelosten entfallen, 2.955 099 fl, 17 lr. sind in schwebender Verrechnung, Der schlleßllchc K^ssestund betraf 6.'15 274 si, 59 fs. ' — (Von der N a, i o n a l b a n l. ) Die «Ta. > gespresse" erfahrt, daß die Natw.wlbanl schon in, der nach-sten gulunfl mehrere große Postm. man sagt 10 — 15 Mllionen MclaNgeld, zu einem billigeren als dem bisheri. gen Zmsfuße belehnen wird. — (Bei der letzte »Ziehungde« salz-durgcr St c, dta n l e b, e n s ) fiel der hau;tlreffcl oon Ib.000 st auf Gvllliet) Tauber in Temesyar, ' — (D»e ^ande«bUrgerme,fter.(5onfe. renz) in Klagcnfurt faßle am 8, u«d 9. d. folgende 'Zrschllisse: Pclilioinn: I. um Einführung einer allgemei. ! nen tariiinerlichen '»rdeilerordnung, 2. U,n Reorgaixste. runa. Ulld geeigneie Dlslocierung der Geodarmerle. 3. Um Ulishebuig der psarrümilichen Bestäligun., geme,nd«m«ll. cher Vlrmulb«zc>,qnisse, 4. Um Aushebung de« pegalisie» lu>,g«zwang«s. 5. Um Abschaffung der Viehpiifse. 6. Um ^ Neolfion der Gemeindeordnung und Bildung von Haupt' gemeinden sllr die Besorgung der politischen Berwallung«. geschliflk, wie z. B. Handhabung der Polizei, der Bau« ordnung, des Gewerbegesehes. — Weileis wurde beschlossen, ein eigenes P'vßorgan fllr die Gemeinden zu schaffen und ein ständiges (ixeculiocomi«^ zu wählen, welches die '/lu'sscibe ha», die gefaßü-n Beschlusse durchzufuhren. — ( Ne » er B li r g e r m e , st e r in Görz. ) Der verfassungstreue Graf Coronini, ehemaliger i'andesplästdenl von Salzburg, wurde einstimmig zum Bürgermeister von Go'rz gewählt. — (huß' lHeburtsstätte.) Die Stube zu husinec in Böhmen. in welcher Johannes huß geboren ward. wurde bis vor wenigen Tagen als W^jchMche be, nUtzt W,e die „Polmt" veinimml, wurde dieser Tage der Entwclhuxg dieser Ställe daduich Emhall gethan, daß stch einc pilsener OejeUsi afl crl'ötig machie. dem Eigen» 'chumer des '«cbuslehausce huß' einen jährlichen Miclhzin« vl", ^i() fl. zu zahlen, wogegen derselbe sich bereit erklärte, 3^' schoi, jstzs in unseren Einsuhrlistcli mil seh< hohcn 2'^", fi^isi^s,, ,n,, mil dm U'lrvsch c^'. d^ ,h' ^ "'"Pott. anstatt U!'se:c> Nhe^ei u»d u 'scrm Ha'?- '^>la„d ^i,s^ ^uqulc zu lomm.,'. >u>chfrcmdc ^° l"> i l il,i „a. veilhsu^rl zum qrohci, Thcil noch "' Umwehn geschlkhl. «,> ^em, wir sehcn laß dic östcllt!ch>st'UNi,alisch^' ,?°'"chi> jgt,,„z 25 N.ll, O„,dcn Äa»mwollt (847 000 Ztr.). " ^ . , «.ffte (470 00<) Ztr.). " l4 „ ^,^ „„l, HH,„, (255,500 Z „tue,), " '> .. Fürl,. u'^Gc bsloffe (580.200 " ^ ., ,5't" und Oclc (^70 700 Z »tlnr) " ^^'/i! " " Sc.de u Scidenabfällc(14000 Zentner), ' 5 " " ^misnc Hilfs.off« (^7 5,0t) " -!'/.'. ' Harzc ft!0(XX1 i^tr) ' ^ .. " ^fndc,., „„ft D'fcho',ess,ossc >'/i! ,. - ^ wi„ze (!j8 800 »i, > .' '/. .. .. The (^100 Z,.,).' ' 'Uptsn,', h s, ties al!N!i< willüch »nlin^miiß »'.ft ^""bwei«,^, „„^ oli i„ ser That tcii, M,ncl ooshan-^ 'n. d'c Mchl^hl >ics-r ind'schm und vüüsial'j^c" ,i^ " ^ ''^' t von ih,em Uriprnngslan»- zu be. z>lh,„ " ?iuk^^ ""^ lillupliächlilt, noch aluehl. um ditse«, M't zivjsz" ^"" ^i löiinln. das ist der tmmiltfli'de ssacior ober « ^'"' ^^.uger t>er Ware und dem Pc,laufer ^°lum.„ten derselben ^ia.ueütllch im außcieulopäijchcu P^rlchi tiilt dieser Manc,e! sth, elnrfixdl'ch hervor Der ftabrilanl ,n Eng. land, in Oculschland und in dcr Schweiz verlauft semc Ware am O>le iy,er <ö!z nahmen, oder sur welches Absatzgebiet diefelbe" bestimmt sind. Der Bo»schutz von 70 bis 751>ct.. wclchcr la»>c» zilljl ich die Faltsltzuug seiner ql.w.!bl!chen^ Thaligl,.!», ul,d s'lbst wenn der ulibczahll bleibende Rc»t-betrag oerlurcn gehen saUic, hat ci jl,>enfalls den uiößlm Th'il dcl (ö, ^u.ill^qsloslcn f,cd»ckl und erlei^t nur das tüic odcr ande e mal (ine «Hli^bust«' vom Orwinne. E>» solches Büldc^liet' »oll '>m' »us Ma ^l an großen, r«>chn>nc>!c,len, woh>o>g «»"sicitcn Gfpoilhäuscrli,! wch blstehl«, durch dic Olüi'^U!'^ clncr auslru asia» lljcken Handclsacsellschaft herqesllllt „frdcn, welchl sich mil (»cm lö»n» m^> ^cltaxf no?» ausländischen P,adu>lel« mid i^al'iilalel, zu b^nsscn u»d d,e Bcrmill. lu»>^ des Al'sahcs rilchülüs^'i'! ^irzcua "sse a»f den in« d»jckli' unc ostaslalljchen Mä^l!«'" zu r>cso!>en hülle. U'srr Verbrauch a» Baumwolle, Inc^o, ss>,ffcr un> Seis'e ,c'ch» allein hin. li.l ial,lii^ cinen Nmiah voli mehr a!« 80 M>Ull'',e,' Gul^s" z» ermö,,l!chc!', adgc-flhen davon, daß sich durH dic Tt?at!ql.r solchc,, <"escUichlqe emer nicht bal-di,t" ^ojuna »er Aladamll.Hraqs mühte zu t'NtM e-'osM'N ?lussch!!,,,,,a.e des o'dlschs» tt,ss < »i,d ^aiimwoll <5x> po tcS führen, keine irgendwie geartete Prnfonatirm dieser Glätte in Hin» lunft zu gestatten. — (Weinland in St,iermars. ) Gleier-marl besitzt etwa 72.000 Joch Weingärten, auf welchen durchschnittlich 1^/, Millionen Llmer Wein im Werlhe von mehr als 7 Millionen (Hulden erzeugt werben. — (Ehole,a in Ofen und Pest.) Seit be« 18. Oll. sind in Ofen msgesamml erlrantt: 427, hievon sind genesen 149, gestorben 133, in Behandlung geblieben 145. — Seil Beginn der Epidemie erlranllen in Pest im ganzen 76. Davon sind genefen 13, gestorben 3b, in Behandlung verblieben 28. — (Drei VärenTreibjagben) fanden im hunyader Comilate in Siebenbürgen im Olwber statt. T>« erste leitete der Sluhlrichler de« Ortes Klovottoir und wuiden fechs Baren verfolgt, von welchen zwei erlegt wurden; bei der zweiten Jagd wurde ein Vä? erlegt. Die drille wurde in Demsus abgehalten u»d lamen bei derselben acht Bären in lvicht. Auch bei dieser Jagd wurde nur ein StUck geschossen, die Übrigen Thlere enlla»en, einige von ihnen schwer verwund,«. — (Lin bedauerlich^ I agdun gluck) stieß dem Ersten Liechtenstein, Bruder des regierenden FllrNen am 7. d. zu Derjelbe jagle in der Pohansta nächst Eis' grub, als plöy!»ch sein Gewehr losqing und «hm den Daumen einer Hand derart wegriß. daß derselbe nur an eine« Ne>nen haulftlickcben hing; außerdem wuiden ihm die Tpihen der lU'rlgen Fmger derselben hind beschädigt. Der Verwundete hatte noch so diel Geistesgegenwart, mit» lelst eines Messers den Daumen gänzlich von der Hand z» trennen, worauf er in das Schloß nach slsgrub fuhr, wo» hin fofort telegraphisch Professor Püha berufen wurde. Wie wiener Blätter berichten, ist der FUrst bereit« außer Gefahr. — (Wirlungen desTabalrauchen«(?) „The Lancet" bi«ngt in einer tl:inen Abhandlung Über ba< Tabalrauchen jugendlicher Personen folgende Mittheilung: „Prof. Aenillon fand unter den Schillern de« pariser Po» lytechlncums 102 Nancher und 58 Nichtraucher. Indem er diese beiden Kalegoren mil denen verglich, welche nach dlN Ergebnissen der Prüfungen ausgestellt wurden, fand er, das die Nichtraucher Überall höhere Stufen einnahmen und daß die Raucher von ihrem Eintritt in die Schule bi« zu« Verlassen derselben herunlerlamen." — (Katzenaus st ellung) Der Krystallpalast in London ist gegenwärtig den Liebhabern einer Katzenau»» stellung geöffnet Mehr wie 300 dieser Thiere b,e,en fich dem Äuge de« Bewunderers dar. Preise bi« auf 2b 000 Fr. sind fUr einzelne prächtige Eremplare gtfordert. Locales. Klllinischer Landtag. ,/Il, Sitzuliq. tlaibach, I I. November. Landeshauptmann Dr. o. Kalleneqger erbffnel die Slhuna um 10 Uhr 30 Min. vormittags. Oas hau« ist oeschlußiähig. Dae ProtoloU der letzten Sitzung wild verlesen UNd fttüthMi^t. Ab^. Dr. Äleiweis entschuldigt scin heutige« Ausbleiben durch wichtiue tvermsaesHäfle; U^. Graf Vlll» gay elhüll einen dreitüai^ln Urlaub; Nbg Dr. Razlag wlrd für heute beurlaubt, und «bg. Nubefch entschuldigt sein slueblllben durch Kranlhcil. Die Constiluierung der Ausschlisfe geht in folqender Weise vor sich: l. Im st,nanzankschusse: Dr. iäofla (iDbmann). Dcichmann ( steUoertstter). Mur» n>l itflihrer); 3. im Petilionellueschufse: Oraf Baibo (Obmann). Grus Thuin (BleUoertreter), l>r. Nazlaq (Dchililsührer); 4. im Schulausjchusse: Dr. VlriwtlS (Obmann). Graorijan (StlUoerlretls), Vvetcc l sch'istiührc,) - 5. im Gemeinde» und Straßen-aueschnssr: Oaron Apfallrern (Obmann). Dr. Razlag (Vtellnlllrrte'». K, Rudesch (Schriftführer). Die eingelaufenen Petitionen werden den com-pclcntel' Ausschiissen zui Beralhuna. zuqewicsen, u. zw. 1. jc„c der Ärzirle Adrlsdcrg, ^cistritz, Seliosetich und W ppach um Flüssigmachung der Gemeinde Schublosten nach dcm alten Modus an den (Vemcinocauelschllß; commisjärs Iojef Drasla in Nadmanns« dors um Brlassuua. dcr Hll„llio!,icllma,ozujch>lssc fur die bei dem Ser vitulcn Ablusuilqegcschästc lhaligcn Beamten, 4 jene des ^ohani, Lubic um Unlerslilyung zur Frequenz der allldcmischcn Studien in Bcncdig. 5. jene dcr Oememde Scmi,' um ci»c Or!dllue naozaueschuß, Nun wird zur Tagesordnung geschritten: 1 Der Bericht des LandesaMchusses. betreffend den Stand des Orundlailen-AhlosuMqeschllstes in ttrain, 2 dcr Bericht des ^andesausschusses, tvomit der Voranschlag des GrunoentluslungssondeS für das Ich» 1844 1873 und der Rechnungsabschluß für das Jahr 1871 l vorgelegt wird, und ! 3. der Bericht des Landesausschusses, womit der j Rechnungsabschluß für da« Jahr 1«7l. und der Vor-i anschlag für das Jahr 1873 des Theaterfondes vor«. gelegt wird, werden über Antrag des Abg Svetec dem', Finanzausschusse; ! 4 der Bericht des Landesausschusses in Betreff der z Ernennung des Dr. Johann Mrhal zum Milgliede deS. LandesschulralheS, und l 5. der Bericht des Landesausschusses, betreffend einen Gesehentwurf zur Regelung der Normalschulfond' beitrage von Verlassen, chasten, über Antrag dcs Abg. Dr. Costa dem Schulausschusse; 6. der Bericht des Landesausschusses, betreffend die die Trenunq dcr Direction von der Verwaltung in den Vandeewohlthiitigleits-Anstalten, und ! 7. der Bericht des Landesausschusses, betreffend die Systemisierung eines Beamlenpostens für den technischen lanoschastlichen Dienst, über Antrag des Abg Soetec dem Finanzausschüsse zur Berathung zugewiesen. . 8. In den Wirthschaftsschausschuß werden gewählt: Dr. Razlag. Dr. Pollukar. Pintar. Mmnil. Thurn, Horak! und Kromer Ueber Antrag des Landeshauptmannes Dr. von Kaltenegger wird zur Zeitersparung und Verein-^ fachung des Geschäftsganges mit Umgehung der vorgeschriebenen 4«stündigen Frist der Bericht des Landes-^ ausichlisseS, betreffend die Voranschläge der verschiedenen' Fonde pro 1873 und die Rechnungsabschlüsse pro 1871, vorgelesen und dem Finanzaus liusse zugewiesen. > Die Sitzung wird um 11 Uhr 15) Min geschlossen. Der nächste SihungStag wird den Abgeordneten schriftlich angezeigt werden. — (Zum November-Avance^nent) «ragen wir folgende Ernennungen nach: Der Hauptmaim 2. Klasse Ferdinand Ritter v. Gariboldi des 2l) Feloj. Bat. zum Hauptmann 1. Klasse; ;u Oberlieutenams: Piul P.tric!^ des 12 Art.'Nea.. ; Josef Echul^ des 7. L.-(Yend..Com-m i.:t»o« - zum Oherlleulenant-R sen zwei außerordentliche Opernoorstellungen in Ezene gehen, u. z. am Donnerstag den 14. d. ,Faust" und Eametag den 16. „IrelschUtz. ' Der tönigl. sächs. Hof« opernsänger Herr Scaria, der gegenwärtig in Graz Triumphe feiert, dessen bedeutender Slimmfono, seltene EtimM'Modulcuiousfähigleit, Auffassung«- und Darstellunqs-lraft von den öffentlichen Blättern gerühmt wird, wud die Baßparte ..Mephisto" und „Kaspar" ausführen. Fiche im Hause des Grundbesitzers Barlholomäus Sajovic! ln Orehoole Hs.-Nr. 55, Be^rt Krainburg, ein Schaden.! feuer; Wohn- uno Wmhschaftsgebaude des genannten Be» sitzers brannten ab uud es erlitt derselbe einen Schaden! rvl! 1300 f:. — (Für Beamtenlreife.) Wie der „Tages« böte aus Mähren erfährt, wird sich die Regulierung der Veamtengeha!te nach der diesbezüglich ausgeaileiletcn Bm-läge nur auf die 8., 9., 10 und 11. Diätenllasse erstrecken (die 12 Klasse entfällt), und zwar in folgender Weise: 8. ! Diätenllasse: Gehaltsstufen 1400 fl., 1600 fi., 1800 fl.,; Localzulagen: für Wlen 600 st., für Prag, Trieft, i?em. berq 500 fi., für alle übrigen Orte 300 fl ; 9. Diäten. tlasse: Gehaltsstufen: 1100 si., 1200 fl,. 1300 fl.; Vocal-!zulagen: für W«n 500 fl, für Prag, Trieft, Vemberg >400fl., für alle anderen Orte 250 fl. ;" 10 Diätenllasse: ! Gehaltsstufen : 800 st.. 900 fl,, 1000 st. ; Localzulagen : ! für Wien 400 fl, für Prag, Trieft, ^ernberg 300 st., für >alle anderen Orte 200 fl.; 11. Diälenllasse : Gehaltsstufen : 500fl.. 600 fl., 700 fl.; rocalzulagen: fllr Wlen 300fl., ifiir Prag, Trieft, iiemberg 200 fl.. für all« anderen Orte 175 fl. — (Er st er allg. Veamten verein der österreichisch-ungarischen Monarchie.) Die Thäligteit des Vereines in seiner Levensversicherunas Ab, theiluna. im Monate Oktober d. I. wirb durch nachstehende Daten illustriert. Eingereicht wurdeu 644 Äntlä^e über 670.000 fl. Kapital und 400 fl Rente, gum Äbfchluße aediehen 573 Verträge mit 519 350 ft. Capital und 800 si. Rente. Der Gesamm!,lano aller 'Üeisicherungen , netruq Ende Ollober, nach Auzu^ oller Äussche,duna.en > 16.504 Verträge über Kap 14 487.700 fi. und Renten pr. 35 000. Durch Todes- > fälle erloschen set Ve^lnn dieses Jahres 148 Verlräqe. wornach 112.750 fi. fäUig wurden. Die Äu»oreituuq und die Ol^ani,alion des Ptseine« machen stetige Iorlichrilte. So wurde ein Vocalausschuß in K>alau reconstuu ert, in B'el'tz (sammt i^tala) und Teschen neue kocalausschüsse gegründet, weiters ist in W^eu die Umwandlung 0es be« ! 'iiudenen n Alte; die Arie des Gomez, das meisterhaft ausgeführte Viollnsolo des Herrn G e r st n e r, < das SchlußterzeU -^ Gabriele, der Jäger und Gomez — erhielten Beifall. Nach dem ersten Aktschlüsse wurden die hervorragenden Lelstungen durch zweimaligen heroorruf ausgezeichnet. Im zweiten Alte wurde nur Herr Kühn gerufen; allmälig lleßen dle Gesingsträfte de« Fräuleins Erlesbeck unt dcs Herren Wol of f. su auch oer Hnfall ocs Haufes bedeutend nach; das Orchester übersah bei einigen Stellen den Taltierstock des Kapellmelstcrs, die Contrabässe gingen bei eincr Stelle ganz eigene Wege, da« Waldhorn stolpert« bei dem Solo der Ane des Jägers, einige Tempi (Bolero und Violinsolo) wurden zu schnell «ngegeben. D«se unliebsamen Erscheinungen dürfte» Ursache sem. daß das l'Ublicum nach Schluß oer Oper die Thealerräume in flauer Stimmung verließ. Dresden, ll. November. Die Hmseaüuna dcs sächsischm Jubelpaare« fand unter dem eiheblichen Cere« Mlmicll im Geiseln sämmtlicher fürstlichen Gäste statt. ^ a r i e, ll. November. Der Bersammluna der republikanischen Tinten wohnten W Deputllte vtl. Gam» de'la war abwesend. Die Versammlung welche der Na-lillnc>lv:ss^!N!l,lu!!a leine cons!iluisrenl>t Gewalt zuerkannt, beschloß lc>>?,rlei conslitlitwn llcs Project ^ll Ultterstützen. lind bci Festsetzung dcr Tagesordnung der Nalionaiver-sammlung sich zu bemüh >,, die Thätigkeit in l»er «ssemblöe auf die Deuatte d^s VudgetS und der Mill-llilorganisicru<>g einzusch,änken. Gukarest. 1 l. November. Gchuf« Eomplttierung dls Cab!»st<< übellummi Epuit^no s ^? yv" Coslasoru il,fsrimistisck .l!isterium. New'?jo,l. ll. N,üc flltä'lbure F^tilebrui-st zeislölte da« Gcfchciftsoiert,! von Boston. ??a«> Feuer is! noch »i'^lölcht. Die Verluste sin', unn-mcßlich. Von dei» Nachbalsladttl, luogen Feutlfpitzcn ei,!. Der teleglaphischc Wechsel.^u^ ist uns bi« krallst. Ingenieur, Marburg. — Glogau, Kjm., Wien. Heule Das Pasquill, oder: Fürft. Minister und Vürger. Ori>jil!al'Lu!.sp,el ill 4 Auszüge» oou Flsiyerrll u. Mall Y, 5 !l M«, 72» .„ ^. 7, O. mllßlg üllbe 11. 2 .. N 724« ^ 3 5 O. z. s!„, Rsarn <5>"° 1,0.. Nt,. 725g, ,2., O schwach üUbe ^a.«' MorqenS Winddrchiiüli von Küdwest „ach Ost. R,ge» an« haltend. i„ de» hühtren Grgeudrli Hchneciall. Das Tugrsmitlel der Wärme ^ 4 5", um l» 1" unter drm Norma». ^i'aut^urtlichel. Ni0acll,i - ^l<;na^ v. k ! e,., m <: lz r. ^Nslonliovi^k ^ien. 9. November. Die Vörse war gmeigt, in ihrer gestrigen Tendenz ;u verh«rre,l. Die meislen Effecten hoben sich. einige stiegen rapid, Wiener Vanlvsrein vor ollen. ^lil^UtNllUjl. Im Verlaufe ermattete man m Folqe von Depeschen, welche e,nen schlechten AoSweiS der kondolier Vant in Aussicht stellten. ««ill 1N0 5 «inyelllicht Slu«t«schu^ ,« 5 p«<., inHollNv-izingl.Mai-Nllocm^l 65,85 «595 ^ ^ » Ftdruar-«!,^!?? 65 85 «5 95 ^ s,lbtl „ Iärntl-Iul, 70 15 70.25 ^ ^ ^ «pnl-0ct«h»l 70.l5 70.25 e«s«,I. l«39..... 340.-342- . . I8b4 (4'/«, zu 254, ?. <»2 ^5 l,3 50 . . I860 zu 500 st. . . i<^ ?5 103. . . ^60 zu 100 st. 123iw 124-. ' ^ l««4 ,u 100 fi. 143.50 14375 «la<»«.Homlluen-h»°lll>briesl zu 1«) ß. ö W. w HNb« . 112.50 113.-vohme. , . . ,u5P«t .6 50 97- 0b«-0tster«ich . , b » 9150 32 5N Siebenburnen . .. 0 „ 7b 25 7b 7a Un««rn .... „5„ d0- 80.50 «.'. Andere öffeutliche Nulehen DonaureguliruilgSlosc zu 5 pst. 96 75 97.— U, ». Eisrnbahnanleben zu 120 ft. ». w. Silber 0°, pr. GlUrl 100 75 101.— Hag Prilwltnanlthnl,u 100 ft. ii. H 7'5. kwi^l.) ßr. KHH 103.50 l03 75 Wlener fi. . «N25 83,50 2», 37«.— 87«.— Oodtn-^.v«d:c^>!lwl: . , . -.— —.— Creo»tllNftalt s Hanocl u. ^ . 335.— 335.25 treditanstall, allgem. nugar. 137.-- 138 — Depofitenbanl...... 124.— 124.50 Hsco^vl.'.'H^^'chast, n ' , 1050 10^«r?str,««h« . —.— 182 — ^l»..','!. 147 — 148 - < r-^d, »ftirr . 575 - 580. > Oefierr. NordweNbahn 818 - 2l«50 Mndolf«-«<,d,! . 173 25, »74- ^.ruenbürger ^ah 174 25 174 50 Btaalsbllhn . . 332 ^ 333 — lSlldblchll . ... 204—204.50 i^-d'Norbd verbind Vnbn -.— —.— !Tl,liK'«ah!! . . 247.- 248 — Ur.uulischt HtlnouNlKch,. 158 25 158.?b Ungarische ON'ahn 124.50 125 — fromm« . , . 358. 3t>9. «-. Vs.'ndbrtrf, ^jitl 1»X) ft , ^ltz, dft Avd.n lir-dil Vlnstal» »eld ?»aar« ..»rlosbar >,»' :> p.lsi. ,u 5 ptt. il. W. . .9075 l<1 Uu?. <''">.»'t«e.-Al,s, w5.,,v«l. 87 50 88- «lls.-Wtftb. in S. rclz. i>. Vmiss. 89 - 89 5,0 z-rdinanos-Nordb in Sil^ v?r»' 100 25 100 5» Hranz<^sephs.V,hn . . . , 9780 W — ^.«»l>iin^'. ,l). ^. A ^' I. ^a-. 1<>0 — 100 50 O^ .-,»b.' 7v, " 500 Frc« pi-. <«<«<» .____ —.— »In«. Oftvotzn illr j00 fl . 75.75 76 — >». 5>ri»a5l«»s' ,p?s «luck). !lleditansll!!l f. Hal«d>^ „ « ,,u 100 fl, il W , . . ,83 50 184 ^ ^iü^ls.Gt'j:»»»'« ju i>» !^ . , 14.50 L> ^ Nu«skur»! <) j Mar' ^ancc 79 - 79 l<1 i,'^nd°.i. !Ü^ 10 'i'ln^ " ,07.75 107 S^ V«'^'', ll.?t