.5.« K«l3. Donnerstag am «« Juli «8.53. ^'^sc!"^w» ist nach'dem^provisori.chen Gcfthe vo». ^ Number l»50 ss.r I«ftr^...stä,nvcl" noch w lr. sür cn.< ,.de-„m,^ E.n,ci).!.n>„ .,.»,.,. r.ch...a. _____^________ Amtlicher Theil. ^3e. k. k. apostol. Majestät sind Samstag, den 16. d. M., Abends von Olmüy über Brunn nach Schöubrnnn zurückgekommeil. Anf allerhöchste Anordnung ist für weiland Se. fonigl. Hoh. Earl Friedrich. Grosiheizog von! Sachsen-Wcimar-Elsenacl', die h>ofcraner am Sonntag de» l7. Il>li d. I. angezogen worden nnd wird dieselbe durch zehn Tage ohne Abwechslung, d. i. bis «inschliesilg 2 Dr. ^indolpl) Hibl des 2. Banal-Gränz-RcgimentS Nro. 1l zum Stabs- »nd Chefärzte des Garuison-spitals in Mailand allergnädigst zu ernennen geruht. Das k. k. Finanzministerium hat die Steuereinnehmer Ignaz v. Drban Ski und Johann Cseudesy, den Nechnungsofsicial Wenzel Wessely, den snb-stitnirten (5ameral - Rentmeister August (5 s a k:> n y i und den Sceuer-Uuterinspector Marzel ^'. Tammer! zu provisorischen Steneriusp,'cloren, dann den CtaatS^ Neclamationscommissär deö Grundsteuerprovisoriumo Carl Hirsch bach, den Conc-eptspractikanten der Finaiij l Landesdirection in Temesvar Ludwig von D e se o ffy und die SteneramtS ^ Controllore Earl Kesseric und Johann Nicolic zu provisorischen Steuer-Uuterinspectoren für die serbische Woiwodschaft und daS Temeser Banat ernannt. Der Minister für (ZultuS und Unterricht hat die Stelle eines Amtsbibliothekars bei diesem Ministerium dem Wcllpriester Dr. Johann B. Sal finger verliehen. Vcriinderunssen in der k. k. Armee. Ernennung lind Veförder ungc u. Der Generalmajor nnd Brigadier Eduard Ritter von Schobeln zum Festungscommandanten zu Alt-Gradioka; die Obersts!,: Joseph Edler von Scharschmidt. Kommandant des Infanterie-Regimeuts Prinz Albert von Sachse» Nr. 11. „no Johann Ritter v. Schaun, Commandant des Husc,ren^.)>'e^iments Graf Nadel)ky Nr. .'l. zu Generalmajoren und Brigadiereu; dann der Oberst Johann Freiherr v. Vernier des 4. Artillerie-Regiments zum Generalmajor in seiner Anstellung alS Artillerie.Inspector für Italien und Südtirol' ferner zu Linienschiffö-Capitänen die Fregatteu-Capitäne: Joseph Maillot und Carl Freiherr v. Lewartowski; zu Fregatten-Kapitäne» i der Major im Geniestabe Carl Möring mit Velassuug in seiner Anstellnng als Referent bcim Mariue-Obercommando; der Matrosen-CorpScommandant Major Michael Brettner der Marine-Infanterie, mit Ueberschung desselben in das Marinecorps; dann die Corvetteu-(5apiläne Ptter Älessandri und Eugen Preu; zu Vorvetten-Eavitänen die Liuie»schiffs-i,'leutenante: August Schwarz, Hector Dabovich, A»t0ll v. Peft und Johann Lnppis; dann der Marine-Artllleriemajor i.'eouhard Libert von Paradis zum Oberstlieutenant in seiner Verwendung als Commandant des Marine'Artilleriecorpo uud Re- lferent beim Maiine-Obercommando; — endlicherer Hauptmann Georg Ghilain u. Hembyze deS l- Fell^ Jäger-Bataillons zum Major, mit Velassmig des' selben iu seiner üegenwärtigeu Verwendung in der lNenstadler Militar-Academie. V e r l e i h n n g- Dem pensionirten Hanptmaone Anton üanglach-ner der Majorocharakler ül! lw!,m'<5. P e >, si o n i v l, u g e n. Der Generalmajor und F,'stungscomma»dant zu Alt-Gradiöka Franz Wenzel v. Uffenbcrg mit dem >.,«1 lmnm'^; serner cer Generalmajor „no Brigadier Basilins Knezeric und der nach Auslösung deo Mllica>comma»do's in Mailand dloponililc Oberst Panl Freiherr v. Ha'ii, Leyterer als Generalmajor; der O^rstliencenant F>anz Vilko deS Iofantcrie-. Regimento Baron Fnlsten-warcher Nr. .'Ui alü Oberst, endlich der Hauptmann tzarl Rossari des Infanterie-Regiments König der Belgier Nr. 27 als Major. Nichtamtlicher Theil. O e lt e r r c ! ch. Wicu, 1«. Juli. Ee. Majestät der Kaiser geruhten wahrend a. l). Ihrer ywwesel'heit in Kremö nach Besichtigllng der Strafanstalt zu S^iü, ron den Sträflingen sicben gänzlich z„ begnacigeu. und wurden dieselben unocrzüglich in Freiheit geftpt. Nach Beendigung der Vcstchtiglmg äußerten sich Sc. Majestät über die Einrichtung der Anstalt sehr anerkennend, indem Sie solche als Mnsteranstalc bezeichneten. ^ — Am l.'l. l. M-, als dein Vorabende des 7l. Geburtstages Sr- k. Hoh. deS durchlauchtigsten Hru. Erzherzogs Marlmilian, wurde zu Ebeuzweier, dem gegenwälligeu Anfenlhaltkorce Sr. k. Hoheit, cin kleines Fest veranstaltet, zu welchem viele Menschen aus der Nachbarschaft und auö entfernten Orten herbeigeströmt waren. Mtt einbrechender Dunkelheit erglänzten auf dem jenseitigen Seeufer zahlreiche Freu-oenfeuer, die einen langen Flaimnengürtel von der Ortschaft Weicr an bis zum Fuße des Trauusteins bildeceu. Auf dem zwischen dem Schlosse Ebenzweier und dcm Traunsee gelegenen Wiesenplan wurde ein Fackelzug abgehalten, während dem sich unmittelbar vor dem Schlosse dic Mnslkcapelle von Gmunden pro-ducirtc. Den interessantesten Anblick gewährte aber eine auf dem Traunsce von Gmnnden kommende, mit buntfarbigen ^ateroen und hillleuchtenden Ballons geschmückte Flottille, ans welcher cin Feuerwerk abgebrannt wurde. Die schönste Nacht begünstigte die-seS Fest. welches ein kleiner Beweis der Dankbarkeit und iuuigsteu Anhänglichkeit sür den durchl. Herrn Erzherzog sein sollce, der seit so vielen Jahren der Segen uuserer Gegend ist. — Hc:r Professor Dr. Schüler ist zum N.'clor der Innölnucker Universität für daS nächste Jahr gewühlt worden. — Das im Auftrage Sr> Erc^llenz des Herrn Staatsministers a. D., Grafen Münch'V.'llinghausen, durch Lndwig v. Echwanthaler in München model-lirtc, durch den Inspector d^r k. baier. Erzgießerei zu München, Hrn. Ferdinand r. Miller in Erz gegossene, !1 Fusi hohe Standbild weil. Sr. Maj. deS Kaisers Franz. wl Ban mit allen zu Geboie stehendcu Kräften zu fördern. — Man schreibt der „Arafter Ztg." auS Ellli oom 1^. Juli: Das folgende lwchsttranrige Ereigniß ist abermals ein Beleg, welch' großer Gefahr Lenl..', die ihre Hunde nicht sorgfällig überwachen, ihr und ilirer 'I^'b^nmenschen Leb»,» aussehen, nnd welche schivere Verantwortung sie sich dadurch zuziehen. Am >2. d. M. Früh Morgens begegnete in der ?tähe des Marktes Lemberg, Pfarre Süßenberg, ein Hm,d grbsierer Gattung zweie« Finanzjägtrn, fiel sie an, wurde aber durch eiueu Säbelhieb au der SchnauNe verwundet, und sicch davon. Um ^ auf 7 Uhr Morgens begegnete dieser Hund dem Todtengräber von Süsi Jahren, dann eineil Vlchärft. Man hat aber lelder allen Grund zu vcr-UUUhen, daß dicse heilsame Vorschrift nicht mit alicr Genanigkeit befolgt worden ist, den» d,r wüthende Hund. welcher in Eüsie»berg das große Unglück verursachte, soll ans jener Gegend gekommen seil». — Aus Sterziug vom N- d. wird dem „T. Bl." Folgendes berichtet: Vor ein Paar Tagen .raren einige Arbeiter beschäftigt, ungefähr c«"e 2^'"-stnndc außer dem Städtcheu gegen das ^l /^. zn, auf deu scannten „Wiesen" ^.n^ spreugeu. und stehe.' plo^ch spra.^^ dicker heißer Quell auö ten (-"<""« S82 der an Procentgehalt und Wärme der Gasteiuer Quelle gleicht. Vielleicht sind es dieselben Thermen, von denen TacitnS in seinen Annalen bei Vl^itcnunl (Sterzing) erwähnt. * In Folge der Erhebungen, welche über den Hornvieheinlrieb aus de», au die kaif. österreichische Monarchie in Osten und Süden gränzenden Zaudern und über den Hornviehhandel gepflogen wurden, hat sich daS Ministerium des Innern bestimmt gefunden, die bisher geschlichen Contumazperioden, für das über die Gränze der Monarchie aus dem Auslande einzu-führeude Hornvieh aufzuheben und festzusetzen, daß vom 16. Juli d. I. an, jedes Stück Rindvieh, welches über die Gränze in das Inland gebracht werden will, falls eS auch ans einem von der Rinderpest heimgesuchten oder der Rinderpest verdächtigen Lande kommt, an der Einbruchsstalion eine Quarau-lain« von 2l) Tageu zu halten habe, daß dagegen je» des Stück Rindvieh, welches ans einem von der Rinderpest freien, oder derselben nicht verdächtigen Lande über die Gränze in daS Innere der Monarchie gebracht werden will, uach der au ihm in der EmbruchSstation vorgenommenen, vorgeschriebenen Sanicätsbeschau, ohne weiteren Anfenthalt dahin ge-bracht werden dürfe. Da die Rinderpest in den, an Oesterreich gränzenden Theilen Rußlands stationär geworden ist, und die Moldau noch nicht mit rollkommener Zuverläßlichkeit zu der Annahme berechtigt, daß von dort ganz verdachlloses Rindvieh über die Gränze gebracht werde, so ist nach der in dem bezo« genen h. Ministerialerlasse enthaltenen ausdrücklichen Bestimmuug für alles ans Rußland kommende Horn-vich fortan, für jedeS aus der Moldau kommende vorläufig die zweitägige Coulumaz festgesetzt, dagegen miS dem übrigen angränzenden Auslande, da dieses gegenwärtig in Bezug auf die Rinderpest als rer-dachtloS zu betrachten ist, der Eintrieb deS Hornric-des nach gehörig vorgenommener Sauitäts - Beschau ungehindert gestattet werden kann. Im Zusammen» hange aus diesen Maßregeln, und weil die Rinderpest in der Monarchie sett geraumer Zeit nicht vorkömmt, ist endlich mit demselben hohen Ministirial-erlasse ausgesprochen worden, das: alle Beschrünkml. gen der Viehtriebe im Innern der Monarchie aufgehoben, und die ViehbeschaU'Commissionen aufgelost werden. * 3u Folge einer Bestimmung deS h. Ministeriums des Innern werden bis zur Erlassung weiterer Bestimmungen alle von den politischen Behörden innerhalb ihres Wirkungskreises in Folge der Handhabung deS Forstgeseyes verhängten Geldstrafen in ei> nen zu bildenden Landesculturfond siießen, dessen Verwaltung der obersten Verwaltungsbehörde eines jeden Kroulandes zusteht. * Zwischen Oesterreich und Spanien ist ein Post-vertrag abgeschlossen worden. Derselbe ist zu Aran-juez am 30. April 1ttK2 unterzeichnet, nnd die Na-lificationen zn St. Ildefouso am 24. August <8>'i2 ausgewechselt worden. Dieser Vertrag bezweckt hauptsächlich die Postverbindungen zwischen beiden Staaten auf günstigeren als den bisherigen Grundlagen zu regeln. — Im Stachtiberger Bade, Cantons Glarus, machen gegenwärtig zwei Curgaste Aufsehen, nämlich ein Indianer paar, Mann und Frau, letztere sehr schön, gehen fast ganz nackt, nur mit einige« Shawls überdecke« sie den Unterleib. Durch deu linken Nasenflügel gebohrt tragen sie kostbare Ringe, so wie Bracelets und andere Schmucksacheu um die Arme. — An der holländischen Küste, unweit Hel« voetsluiS, ist am 9. Abends die dsterr. Brigg" Ca-valiere Macedone", Lap. Blasinich, in Ballast, von Antwerpen nach New-Castle bestimmt, verunglückt. Der Vapitän mit Fran und Kind und 9 Matrosen sind durch daS Lootscnboot Nr. 1 gerettet und nach HelvoetsluiS gebracht worden. Das Schiff ist in Folge eines heftigen SturmeS auf derselbeu Stelle gestrandet, wo vor einem Jahr der „Pegno d'Ami-ciza" verunglückt war. Bei diesem Anlasse zeigte sich wieder daS Bedürfniß einer österreichischen Cou-sularrertretung im Helvoctsluis. Die verunglückten Oesterreicher fanden jedoch bei Herrn Mair (der bei etwaiger Errichtung eines Viceconsulats Berücksichtigung verdient), raschen und thätigen Beistand. — Ein Roueuer Blatt berichtet: Am 9. d. fiel in der Stadt Noueu und deren Umgebungen ein dichter Hagel, der großen Schaden anrichtete. Dieser Hagelschlag dauerte ungefähr ii Minuten uud man glaubte sich auf dem vulcanischen Boden der Antillen zu befinden. Um 6 Uhr Morgens lagerte sich nach hellem Sonnenschein eine schwarzgraue Wolke über Rouen uud drückte die Atmosphäre bis 9 Uhr, wo plötzlich ein Donnerschlag erdröhnte, dem gleich eiu lautes Geklirr iu der Luft folgte. Der Hagel fiel so dicht, daß er alle Bäume eutlaubte uud deu Bodeu mit Blättern bedeckte, au deu Wänden Spuren wie abprallende Flintenkngelu hiuterließ uud in der Luft fliegende Schwalben nud Tauben tödtete. Die Glasscheiben der Fenster uud Thüren wurden buchstäblich in der ganzen Stadt zertrümmert. Nachdem das Phänomen vorüber, fand man, daß der Hagel in der Größe von Taubeueieru gefalleu war. An manchen Orten fand man Hagelkörner im Gewichte von ^ «Pfund. Im Spital von Rouen wurden allein 2000 Glasscheiben zerschlagen und alle Treibhäuser sind zu Grunde gerichtet, ebenso alle Glaswölbungen von Roueu. Den Gärtnern wurden alle Melonenglocken zerschlagen und ihr Schaden ist so groß, daß die Stadt eine Subscriptiou für sie eröffnet hat. Die Menschen, die sich auf den Straßen befanden, erhielten furchtbare Kontusionen am Kopf und im Gesicht; eine Frau, der eiu Hagelstück auf den Kopf fiel, saut bewußtlos nieder, und ihr L^ben ist noch in Gefahr. Die Pferde bluteten aller Orten, denn der Hagel riß ihnen die Haut auf. Eiu Arbeiter wurde vom Hagel auf deu Kopf getroffeu und erhielt eine fingerlauge klaffende Wunde, die bis znm Schadel-beln hiuabdraug. Eme Brieftaube ficl während des Unwetters auS der Luft herab. Der Telegraph arbeitete während deS Hagels der Vorsicht halber nicht. " Wien, l9. Juli. Wir erhielten heut« Mor-geus eine telegraphische Depesche auS Pariö aus einer der zahlreichen uuS dort zu Gebete steheudeu Quellen, womit uoch ein Mal die Nentennotirung, überdicsi aber gemeldet wird, daß große Speculationen in Känsen von Renten uud Eisenl'ahnactlen gemacht wer-den, und daß die Ueberzeugung, eS werde die orientalische Differenz eine friedliche Lösung finden, allgemein uud unwiderstehlich zu weiden beginnt. Diese gesunde Auffassung zeugt von der Rückkehr der öffentlichen Meinung und Presse von Paris zu vernünftigen nnd gemäßigten Ansichten an der Stelle des Schwindels der journalistischen Phraseusucht, und einer durch die Bemühungen einer verächtlichen Conlremiue genährten Muthlosigkeit. V ä n e m a r k. Kopenhagen« Blätter vom 15. Juli einhalten traurige Nachrichten über den öffentlichen Gesundheitszustand der Stadt; man zählte an dicsem Tage 809 Kranke und nahe an 800 Todte. Italien. Nom, 9. Juli. Se. Heiligkeit der Papst hat die Wahl deS neuen Ordensgenerals der Gesellschaft Jesu, des hochwürdigsten P. Peter Beckr, bestätigt- Frankreich. «Paris, 14. Juli. Der „Moniteur" veröffentlicht jetzt die vom Grafen Nesselrode unterm Ü0. Mai (11. Iuui) erlaiiene, an die Gesandten Rußlands gerichtete Circulardepcsche und deu derselbeu beigelegten Notenentwurf, und gleichzeitig das vom Minister des Aeußern, Hrn. Dronyn de Lhuys, als Autwort auf diese Depesche au die frauzös. Gesandten erlassene Cl> culare, welches, wie folgt, lautet: Circular der kaiserlichen Regierung. Paris, 28. Iuui 18^3. Mein Heer! Nachdem daS Cabinet vou St. Petersburg durch die Veröffeutlichung der Circulardcpesche, welche auf Befehl Sr. Majestät deS Kaisers Nico-laus vom Grafeu Nesselrode allen russische« Gesaudt-schaften im Auslande zugeschickt wurde, diesem Document« die Bedeutung eiueS an Europa leibst gerichteten Manifestes verliehen hat, habe ich eS für nothwendig erachtet, Ihnen die allgemeinen Bemerkungen mitzutheilen, welche dte Durchsicht desselben in mir erregte. Vor Allem werde.ich bemerken, daß aus der Auseiuandersetzuug der Differenz zwischen Nußland und der Pforte, wie Graf Nesselrode sie liefert, hervorgeht, daß die Seudung deS Fürsten Mentschikoff nach Constantinopel nur einen Zweck, die Regelung der Schwierigkeiten gehabt hat, welche sich auf die Theilung der heiligen Stätten von Jerusalem unter« den verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften« bezichen, uud daß dieser Zweck zur Zufriedenheit deS» Cabinets von St. Petersburg erreicht wurde. Di«D Frage, um welche es sich jetzt handelt, ist somit eineM ganz neue; sie knüpft sich in keiner Weise an dieD Frage von Jerusalem uud berührt durch und durch die Unabhängigkeit und Souveränetät des SultanS. Dieselbe Veurcheilnug hat sie schon in Constantinopel selbst von den Vertretern Frankreichs, Oesterreichs, Englands uud Preußens erfahren. Wie kann mau in der That verlangen, daß man, um deu Christen des orientalischen NitnS den Besitz einiger bestimmter Heiligthümer zu verbürgen, 5 dieselben in der ganzen Ausdehnung deS türkischen Reiches mit einem Schutze (iiruleclimi) umgeben müsse, welche die moralische Autorität des Kaisers von Nnßland an die Stelle jener Autorität setzen würde, welche dem Großherru legitim zukommt? Welche Wechselbeziehung besteht zwischen zwei so ver< schiedenen Thatsachen? und wie könnte die wichtigst» als ein Anhang, als eine nothwendige Folge der* jenigen betrachtet werden, welche die mindest wich' tige ist? Zur Unterstützung seiner Anforderungen beruft sich das Cabinec von St. Petersburg anf seine alten Vercräge mit der Pforte, erinnert an historische Analogien, und macht Beschwerden (kl'lVlx) geltend. Dieß, mein Herr, sind die drei Reihen Argumente, welche ich mir vornehme, so kurz als möglich zu mustern. Wenn man die Vertrüge, welche Rußland mit der Psorte abgeschlossen hat, lwtersilchl, so sieht mau, daß, wenn es einige Mal für Uuterthanen des Sultans Stipulatioueu gemacht hat, diese lchtern entwe» der Provinzen augehörteu, welche durch die Wechsel» fälle deS KriegeS augenblicklich für die Psorte vttlo-rcn gegangeu waren, und iu Bezug anf deren Rück« s gäbe Bedingungen gestellt werdeu konnten, oder sol« « chen Provinzen, welche sich während der Dauer der Feindseligkeit der link. Regierung gegenüber compro-mittirt hatten, uud aus Gründen der Politik und Humanität gegen deren Empfindlichkeit geschützt wer» den mußten. Keilie dicser Stipulationen hat den Charakter der Allgemeinheit, welche man ihnen jetzt beizulegen , versucht, und der Vertrag von Kntschuk-Kainardji ^ insbesondere gesteht Nnsiland nur daS Recht «ineS « begränzten und bestimmte» (ll<>lm>) Schlitzes über eint von russ. Priestern bediente Kirche zu, vou deren Erbauung iu der Vorstadt Galata die Rede war. Dieß will sicherlich nicht sagen, daß das Cabinet vou St. Petersburg in der PrariS nnd durch die Macht der Verhältnisse nicht ganz natürlich dahin gebracht wor- > den wäre, sich für die Christen des griechischen RitllS zu mceressireu, die in der europäischen Türkei die Mehrheit der Bevölkerung bilden. Wenn die Pforte aber, ihrerseits den Sympathien Nußlands für die orientalische Kirche Rechnung tragen mußte, so hat sie doch bis jetzt keine Verpflichtuug unterschrieben, welche ihr das Verdienst ihrer Tolerauz nehmen und ihr an Stelle von gegen ihre eigenen Uuterthauen freiwillig erfüllten Pstichteu Verpfllchtuugen gegen eine fremde Macht anferlegt hätte. Hierin liegt die ganze Frage, und, indem man dieselbe einfach in Worte kleidet, hat man schon ihre ganze Wichtigkeit klar gemacht. Lassen sich die Analogien, auf welche sich daS Circular des Grafeu Nesselrode bezieht, wohl besser auf die gegenwärtige Situation anwenden? Wenn unter deu Fürsteu des hl. römischen Nei< ches. z»r Zeit der Reformation, auf die Ausübung des ueuen Cultus in ihren Ländern sich beziehende Verträge abgeschlossen wurden, muß da znuördelst daran erinnert werden, daß dieses.Neich aus einer von demselben Oberhaupte regierten Verbindung von Staa' ten bestand; und sodann, daß die in Rede stehende!» Verträge daS Ergebniß langer, innerer Kriege oder politischer Combinationen waren, auf welche der Wahl' «83 charakttr der kaiserl. Würde nothwendig einen großen Einfluß ausübte? Anlangend'unsere Vertrüge mit der Pforte, so wissen Sie, daß dieselben nnS nie ein Beschüpungs-recht über katholische Unterthanen des Sultans verliehen haben. Wenn Frankreich diesem kleinen Theile der ottomanischen Bevölkerung Dienste erweisen konnte derselben Art, wie Rußland — waS ihn, selbst zur Ehre gereicht — seinen Glaubensgenossen, so ist seine (Frankreichs) unmittelbare nnd amtliche Beschulung zu aller Zeit nur auf fremde, ebenfalls von fremden Geistlichen verwaltete Anstalten ansgeübt worden, de-len geistiges Oberhaupt in Rom residirt- Die Beschützung Rußlands würde im Gegentheil Anwendung finden auf eine von Unterthanen deS Sultans zusam-mengesepte Geistlichkeit, welche nach der Hierarchie einem auch von der Pforte abhängigen Patriarchen unterworfen ist. Es dürfte demnach in der Stellung der zwel Mächte durchaus keine mögliche Aehnlichkeit bestehen. Ich schalte hier übrigens eine wtchtige Stelle ans dem Mtmoire des Hrn. Grafen von St. Priest französische» Gesandten, Admirals Noussin, theilweise dem christliche" Eullus zurückgegeben worden rrar. Wae» den vielbesprochenen Schlüssel deo großen Eingangs zur Kirche von Bethlehem bemsst, so hat man bloß zu erwähnen vergessen, daß die Griechen einen demselben ganz ähnlichen besaßen, und daß derjenige der Lateiner ihnen keineswegs daS Eigenthum an dem stetS der andern Gemeinde vorbehaltenen Tempel sicherte, scnrcrn ih' nen nur das einfache Recht des Durchgangs gestattete. Auch hat man nicht daran erinnert. daß zur Sühnnng des Vergessens emes vom Divan der russ. Gesandtschaft gegebenen Versprechens, als die franz. Gesandtschaft ein von jenem abweichendes erhielt, der eine der beiden zur Regelung der Frage der heiligen Orte bestimmten Feimauo ans Antrag des Hrn. Fürst", Mcncschikoss dem griechischen Patriarchen von Jerusalem die ausschließliche UeberrraclMg derjenigen Wiederherstellung^', beicen vergönnt h"l, welche der Znstand der großen Kuppel der Kirche deö HI. Grabeo erheischt. Wenn alle diese Thatsachen unsere RechlStitel nicht mehr enikläfteu sönnen, ohne die allgemein anerkannten Grnndsäye des öffentlichen NechlS umzusto-ß.'n, wie es selbst ein ohne nnsere Theilnahme abgeschlossener Vertrag thun würde, so bethätigen nichtsdestoweniger ebenso viele mehr oder minder wichtige Schmälcrnngel, . wenn nicht in Bezug der neuern Verpflichtungen d.r Pforte gegen „ns. welche in il>-rem ganzen Umfange beachte» zu lassen, unsere Würde unS zur Pflicht machte, so doch mindestens in Bezug auf den ausdrücklichen Tert unserer Verträge von l?40. Wenn also die Bestrebungen weniger versöhnlicher Art gewese« waren; wenn nicht die Idee Plap gegriffen hätte, daß keiner der contrahirende,! Theile der (Convention vom t3. Juli 1641 nicht alle diesem europäischen Vertrage vorhergängigen Rechte gebrauchen könnte, ohne Gefahr zu laufen, die Ruhe zn stören, welche die Gesammtgaramie der Mächte zum Zweck hatte, dem ottomaiiischen Reich zn sichern, so wäre der Regierung Cr. kaiscrl. Majestät die volle Befähigung gegeben gewesen, nicht allein Vorbehalte entgegenzustellen, welche m der Diplomatie beständig im Gebrauche sind, sondern auch chrerseics Drohungen vernehmen zu lassen. Frankreich ist abcr einer andern Bahn des Verhaltens gefolgt, und die von ihm bethätigte Mäßigung vcfteit es von jedem Autheil an der Ve,anc-worclichkeit bei gegenwärtiger Crisis; sie verleiht ihm außerdem gleichzeitig anch die Berechtigung zn der Hoffnung, daß dle von ihm zn Erhaltung der Ruhe im Orieuc dargebrachten Opfer nicht verloren sein werden, und daß das Eabmec von St. Petersburg, von ähnlichen Erwägungen geleitet, endlich ein Mittel zu finden wissen werde, um seine Beanlpruchun-ge» mic den Vorrechten der Souverainemt des Sultans iu Einklang zu bringen, nnd eine Differenz, deren Lösung gegenwärtig so viele Interessen entgegensehen, anders als mit Gewalt zu beseitigen. Ich ermächtige Sie, diese Depesche mitzutheilen an :c. Empfangen Sie. Drouyn de Lhuys." Die „Patrie" sch^^ ^ «Emtge Journale kündigen an. daß (nach Briefen aus der Türkei vom 27. Juni) in Constantino: pel zwi'chen den vier Großmächten, welche den Vertrag von 1tt4l unterzeichnet haben, bonferenzcu eröffnet worden sein sollen. Man hoffte, daß eine in diesen Versammlungen berathene und dergestalt abge-faßte Note, um die Würde eines Heden n, wabren. die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen gestatten würde. Nur diesen neu«n Versöhnnngsrer-suchen müßte man somit die Vertagung der Inter« pellationen deS Hrn. Layard zuschreiben. Ohne gerade eben so vollständig die Hoffnungen auf ein friedliches Arrangement zu theilen, sind wir dennoch der Einhaltung der Mäßigung versichert, welche bis znm Schlüsse von der französischen Regie» rung befolgt werden wird- Obwohl ungerechte Beschuldigungen es idr zur Last gelegt haben, durch ihre Haltung die Ansfüh> rung von Projecten beschleunigten haben, welche schon seit langer Zeit von der russischen Politik gesüßt worden sind, wird sie sich doch nur durch die Umstände leiten lassen. Nur in Constantinopel wird entschieden werden, ob das Einlaufen der Flotten in den Bosporus nothwendig sein wird." Paris, 16. Inli. Das „PayS" bedauert einige chatsächliche Irrthümer, die sich in die zweite l?ircu-lardepesche des Grafen Nesselrvde eingeschllchen hätten, erblickt aber in derselben nicht eine kriegerische Dro» hung, sondern vielmehr die Neigung zu einer fried« lichen Vereinbarnng. Wenn es vor diesem Documentc noch Eventualicäteu für den Krieg gegebeu habe, so sprächen jchc alle Wahrscheinlichkeiten zu Gnnsten deS Friedens. Es stellt sich immer bestimmter heraus, daß die policischen geheimen Gesellschaften besser und ausge» dchüter im Lande organisitt sind, denn jemals. Der „l5onstimcionnel" widmet der Eröffnung der Eisenbahn von Paris »ach Vordeaur einen ausführ' lichen Artikel. Bei Erwähnung der grundlosen P.ulique an der heutigen Pariser Börse erzählt ein Korrespondent der „Independence" folgende Anecdote: Eine eben ange» kommene telegraphische Depesche hätte, wenn sie noch in der Zeit der sinnlosen. Gerüchte haschenden Leichtgläubigkeit eingetroffen wäre, viel Unheil ciinichten können. Die Depesche lautete: „P. Bcccci ist zum General ernannt" Alle Welt zerbrach sich den Kops, um herauszuklügeln, wer der nene Generalissimus sn, den irgend eine Macht ernannt habe; daS Geheimniß löste sich, die Depesche war schlecht copirt, sie hätte melden solle» : „P. Beckr :c. ist znm Iesuitengcneial ernannt." Orsßl'ritanllirn nnd Irland. London, 14. I„li. In Plymouth kam am 13. d. M. der Postdampfer „Hope" von der Westküste Afrika's an. Auf dem 6ap (7. I„„i) w,Me die tiefst, Ruhe. Am 24. Mai wurde in Batbmss zwi-scheu dem Gouverneur O'Connor und dem König und den päupllingen von (5ongo ein Vertrag abgeschlossen; (5ongo tritt ein Stült Gebiet ab und der Gouverneur entfernt dafür einige dem Häuptling mißliebige Pa-llssadenverschanzungen. — Die Fracht des Schiffes „Hope" enthält unter andern Artikeln sieben Ballen Baumwolle aus Lagor, die ersten, die ans dicftr alten Sclaveustation verschifft worden sind. Neues und Neuestes. Telegraphische Depesche«. - Vteapel. IU. Juli. Die Negierung hat die Auefuhr ron Weizen, Gerste und Hafer vorläufig untersagt. — Paris, 19. Juli. Der Hof wird am 2l1. nach den Pyreuäerubädern abreisen. Die Friedeus-zuversicht erhält sich. ' Lvndon, 18. Juli. Lord Clarendon erklärte auf neuerliche Anfrage, m einigen Tagen werde bekannt jein, ob der Vermittlungsversuch in Sc- Petersburg geglückt sei; alsdann wolle cr bereitwillig weitere Aufklärungen geben- Ob in der Regierung und Verwaltung der Donaufürstcnthümer seit der Ve,elM,g eine Aenderung eingetreten sei, wisse er nicht. ' Patras, 13. Juli. Die t^ fortwährend nachtheilig auf die Kormthen; ." lonia stehen die Stöcke besser. K/.'s"» . Vrindifl, 15. Juli- M"''..I '".«.. ob. über den Stand der Oliven: d.e^----------,------ «am erg. C M. Acticn drr Kniser Fcrdiuauds-Vlordl'iil!», ,u «»NN sl, <5. M........2327 1/2 ,l.i.(§.M. ?lcti,!l dcr Wiiil Glo^gni^r-C'isnil'ahu zu 500 fl. C. M. ohilc Coupons . 8U5 fi. in (5. M. Actisi! drs öskrr. Lll>yd inTricst u, 5<»N ss. (5. M....... N3N fl.ix C. M. lil'm» - Ncntcuschciuc zu 42 Lire « . 1A 3/^ fi. in (>. M. Wechsel- Cours vom 20. Juli 1853 Amsterdam, für 100 Holland. Guld.. Nthl. 9l l/4 Vf. 2 Monat. Anqa'M'tt, liir 100 Guide» ^„r.. («„i,,. l<)9 j/i Uso. Frank.,»'» a, ä)«'., ls»r <2tt fl. M>. ^!.l ) einS W,ihr. >>» 25 !/> sl. ss„s,^ ^»!t>,) «08 1/2 3 M ün». Hampln!,. >»r <<»0 Mark Vanl». Gnldcn 80 3/l 2 M'»a!. üiuorno, für 300 Toi!la>l,sch, Vi», i^ulc, l »9 3/4 Vf. 2 M >»at, Lendo», snr ! Pfund Tlnll!!,,, O„!df>! 10-43 1/2 3 M^n,it. M ulaub, snr 30» vcstnnich. ^ire, Wulb. I0«> 2 M'N^l. Mni'cille, si,r :l00ftm»sf», . li''„>d. 12«5>/^ 2Mmc,!. P.ui^. fü». 30ft Frantcn . . Gulo. 12^3/4 2Mouat. Gold- il»d Silbflll^usse rl'm 19. Inil 1«5,3. Är!,s. ft)s,d. Kais. M,'»,,,'D»cat<'!, ^.;iu .... l5i3/8 ,.'.1/6 betto Viand- dtu „ . . . . l5 l/8 ,47/s t^>ollsgenchte Wartenberg wird hiemit bekannt gemacht: Hs habe bei der ain 1l., 12. und l3. Juli d. I. adgehallenrn, l,nd mit dich' gerichtlichem Edille ll6c). 3. M.. Z. 2939, aut-qe-schiie'.'enen ercculwen Zeildietung der, dcm K,ann', Raimund Walliö gedöngen, sserichllich aogepfäüde-lcn Epclciei' und Schniüw.nen, d.nin Einiichiungs. Fährnisse, nur 25^ Stücke um dcliEchal)Unqsnnlll' u,'d darüber an Mann geb'achl, lür die 395 Sli'iä ader m>ldelc sich kein Kauflustiger weder um noct' ü'der den SchäMigswlllh, daher die 2. u»d Ictzl< ^i(itaiion auf den 25. d. M. uild die nächstkcmmcn-den T'i,ae, mit der im ol'igen iödicie beigefügie» Bemerkung ausgcschriedln wird. K. k. Ae/>ilksgenchlMartendcrg am l i. ^uli I853. Z. 975. (3) Nr. 2643. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Sciscnberg wild de kannt gemacht: Es dade über Ansuchen des Mathias König von KIctsch, in die executive Frilbiclung der, dem Josef Blattnis, gehörigen, im vormaligen Grund-buche der Hcrnchajt Eiltich :>ul> Nlb. Nr. l08 vor-kommenden, auf ,llo fi. gerichtlich gcschätzle» Ganzyude zu Prevale c^onsc. Nr. 13, wegen schul, digcn 8^9 fi. c. «. c. gcwilliget, und hiezu drei Termine, als: der erste auf den l. August, j der zweite auf dcn l. September ^ I. I., und der dritte ans den 3. October ) jedesmal um !0 Uhr Vormitl^s z„ Preuße mit dem Anhange vistimmt, dast dirsc Realität dei dcr drillen Fllldictungstagsatzung s.ldst unterem Schäz. tzungswcrlhc hmtangeg.'dcn werden wüldc. Dcr GrundduchSextlact. das Scl,atzunf,sul0to-coll und die Lilitatiousdcdingnisse lönncn zu dcn gcwölinlichen Amtöstunden eingesehen wcrdcn. Seisenbcrg am 3. Juli 1853. Z. 1023. (1) ^ K. k. ausschließendes H^Ä^^^ Privilegium auf das ^ neuerfundene VMH^HM allgemein beliebte ^ Anatherin-U WMundwassers des H. «. H^K ^ ,» ,. ,», « practischcr Zahnarzt und Privilegien-Inhaber in Wien. > Dieses Mundwasser, von der mediciniscben Facultat gcplü'ft und durch eigene Erfahrung er- > probt, bewährt sich vorzüglich gegen üblcn Geruch aus dem Munde, bei vernachlässigter Rcini- « gung sowohl künstlicher als hohlcr Zahne undWmzeln, und gegen den Tabakgeruch; es bewahrt > sich aber auch als ein vorzügliches Mittel gegen leicht blutendes Zahnfleisch , bei Schwinden des« > selben, und dadurch Luckerwerden der Zähne, indem am Hauptplalze in Neustadt!, » sind zu den billigsten Prcisen zu haben: L Alle Gattungen Draht, Schicnci^, Spahring-, Gitter-, Rund-, Walz- und Zain. W eisen, Schwarz, uüd B l'ichscnblech, Virh^ Schleuder-, Aufhält- und Brun nen ketten, Pfannen, Striegel. Feilen, so wie alle für den Landwirthschaflsl'ctticb erforderlichen Gerälhe. Alle Spccereiartikcl, uamentlich in genügender Auswahl Zucker, Kaffeh, Ncis, Gerste, Ocl, Parmefan-, Hollander.- und G royer-K äse, Veroncstl Salami, Hollander-Thee, Rohilscycr Sauerbrunn, Gramer (^hocolade, Vanille. Alle Gattunssen Färb waren Z Alle Gattuusscn Tischler.-, Sckuster.- und N i em erw e.kzeuge. ^ Alle Nürnberger- und Messingwaren, namentlich: Mor,cr, Bügeleisen, Leuchter, owerscr F uhr», anuö zeug, Rasirmcs,cr, seine und ordinäre Eßbestecke, Pakfong-, Horn-, Zinn- und Blech löffel, Kamme, Kopf- und Kleiderbürsten. Ein cnliprcchendcs ^agcr von verschiedenen oslcrreichischen, ungcnischen, deutschen und spanischen Wnncn, vorzüglich: Grinzinger, 3iös lauer, wcisi und roth, Osner, Nüster, Torayer, Rhei » wein, Malaga, dann echter I a m aica - N h li >n. Ferner zu Fabriksp reisen: Alle Gattungen Schrcibrequi siten, als-. Papier von der k. k. pnv. Iosefslhaler ' Fabrik, Fed erk i ele,'iüleistifte, Siegellack, Oblaten. ä. 9!>5. (5) Wein-Licitation. ?lufder Herlschaft Kerestenitz, zwischen Agram und Samodor gelegen, werden am 30. Iull und nach' folgenden Tagen l. I. 1853 mittelst öffentlich abgehaltener Llcitation, th.'llS 'Allodlal-, thclls Bcrqrccht-wcme von den Jahren 18^9, 185l und 1852, von sehr gutcr, ccht Okl-cher Qualltat, cnca 2000 Eimer, aus fmer Hand verkauft. Wozu dle Kauftlustlgcn höflichst eingeladen werden. Z?!<)80. (l) Mne gebildete Witwe, aus sehr gurem Hause, 22 Jahre alt, siel)l sich ourck vlötzllä) eingetretene Un-glücksfallc gcnöthtg l, cnicn Plaiz als Ge^ jellscdaflcnn oder Erzieherin kleiner Mao-cdm zu suchen, lino erbittet nähere An-fraacn over Antrage unter der Adresse: .4. 15. (?., Vorstadt St. Veit, Haus-Nr-36, ersten Stock, in Klagenfurt.