Nr. 8. Dienstag, 12. Jänner 1897. Jahrgang 116. Mllacher Mung. Plänumtrntionöpciö: Mit P ü slurrs r u d » » n : sta»z,2hn>, ss, l5, halbjähri« fl, 7 5U, I»t Comptuil! ganzjährig s>, >:, Iiaidjayrln st, 5 5». <^ül die ^„stcllu»,, i»o Hanü ,iai>,,jä!>ri,i fl, 1, — Iuscrtiou^clmr: Für lleine Insrvlli»! Iii« zu 4 Zeilen 25 tr., grW'rc pcr Zcilc tr. Die icit» m'chl'i»! llissüch, »lit Alisnalii».' der Ion» und Feiertag, Dir Administration bcsindel sich Coiign's.pla^ Nr, ^, bi» Ncdactio» Bahichufliasse Nr, lü, Lprl'chstuüdm d^'r Nsdaciiui! don « !ni> li Uhr uurmittag», Uiifraiilicrl^ Äci^fe wod^ii »ich! angenumnien, Manuscriple uichl zurüct^estell!. Tlmtlicher Theil. Se. t. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 5. Jänner d. I. dem Vizepräsidenten des Präger Oberlandesgericht« Dr. 3ranz Richter, anlässlich der erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand, das Kleinkreuz des St. Stefan'Ordens mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom l». Jänner d. I. dem hofrathe des Obersten Gerichts- und Cassationshofs Dtto Ritter von David, anlässlich der von ihm erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand, taxfrei das Ritterkreuz des Leopold-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 26. December v. I. ^ber einen vom Minister des kaiserlichen nnd lönig° uchen Hauses und des Aeuß/rn erstatteten allerunter ^anigsten Vortrag den außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister an den Höfen von Aina, Japan und Siam Christoph Grafen von 'Vndenbruck vou der Vertretung bei dem erstgenannten Hofe allergnädigft zu entheben und den ^eneralconsul erster Classe Moriz Freiherr« Czikann "vn Wahl born zum außerordentlichen Gesandten und bevollmächtigten Minister am Hofe von China Moreichst zu ernennen geruht. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 3. Jänner d. I. den Obersinanzrath und Finanz «Procurator in Vrünn Dr. Franz Dom luvil zum Hofrath m,d den Fmanzrath Dr. Jakob Koreh zum Oberfinanzrathe bei der mährisch-schlcsischeu Finanz-Procuratur aller-Nniidigst zu ernennen geruht. Bilinski m. p Den 9. Jänner 189? wurde in der k. l, Hof' und ^watsdruckerci das I^XXVIII. Stück der sloveuischen, das ^xxv.. I.XXXVIII.. I.XXXIX. und xc:. Stück der rumä-Men, das X('I. uud Xl^II. Stück der polnischen und sluuemschcu Ausgabe des ReichögeselMatts vom Jahre 1«9l> ausgegeben und ""sendet. Nichtamtlicher Theil. Erzherzog Rainer. Anläsölich der Feier des 70. Geburtstags Seiner k. Ul,d k. Hoheit d^s durchlauchtigsten Herrn Erzherzogs Rainer veröffentlicht das «Fremdenblatt» eine in warmen Worten gehaltene Würdigung der vielverzweigten und segensreichen Thätigkeit dieses edlen kaiserlichen Prinzen. Es schreibt u. a.: Das Obercornmando der zu Anfang des siebenten Jahrzehnts errichteten österreichischen Landwehr hat der über das Wohl der bewaffneten Macht stets fürsorglich wachende Monarch seiuem Vetter H^rrn Erzherzog Rainer übertragen. Diese Wahl kann eine wahrhaft glückliche genannt werden. Vis zum heutigen Tag?, also bald fünfundzwanzig Jahre, führt der durch« lauchtigste Erzherzog das Obercommando dieses wich° tigen Bestandtheils der Wehrmacht unserer Monarchie und die volle Schlagfertigkeit, die leichte Bweglichkeit, die volle Vertrautheit mit allen Erfordernissen des Waffendienstes, endlich der militärische Geist des Muthes, der Hingebung und der opferfreudigen Vaterlandsliebe, sie zeichnen nicht nur unsere Landwehr aus, sondern sie bilden auch einen laut sprechenden Bnueis für die ausgezeichnete Führung uud Leitung, die sie seitens ihres durchlauchtigsten Obercommaudanten genossen hat. Nur der Näherstehende kann ganz die anstrengende Mühewaltuug ermessen, die Herr Erzherzog Rainer seinem hohen Amte zu widmen gewohnt ist. Unablässig folgen einander die Iuspectionsreisen, durch welche der erzherzogliche Obercommandant in den verschiedensten Gebieten des Staates über die Tüchtigkeit und selbst über die kleinsten Interessen der Landwehr wacht und sorgt. Was sein prüfendes Auge wahrnimmt, wird von ihm im stillen Arbeitscabinet und im Conferenzzimmer sorgfältig verarbeitet und zum Besten des Staates nutzbar gemacht. Mit väterlicher Treue sorgt der Erzherzog auch für die Wohlfahrt der ihm untergebenen Heerestheile, die an ihm einen zwar ernsten und wachsamen, aber auch deu freundlichsten und hingehendsten Vorgesetzten besitzen. Niemand Hütte besser als Erz« herzog Rainer die Aufgabe zu lösen vermocht, das «Volt in Waffen» mit den manchmal harten Nothwendigkeiten der Dienstpflicht auszusöhnen und die Leistung auf eine Stufe zu heben, die nicht nur ihrer militärischen Wichtigkeit entspricht, sondern auch im eigenen kraftvollen Selbstbewusstfein feines Könnens und seiner Bedeutung den schönsten Lohn für die dem Allerhöchsten Kriegsherrn und dem Vaterlande treu und tapfer geleisteten Dienste findet. Das vielseitige Wirk,n dalr. Roman vou U. Conan Dohle. Autorisierte deutsche Vearbcituug von Max Kleinschmibt. (4. Fortsetzung.) III. Capitel. . Wie sich leicht denken lässt, rief die Neuigkeit, ^>s das Schloss wieder bewohnt werden sollte, große Aufregung im Dorfe hervor, und zahllos waren die Hypothesen und Vermuthungen, die von den Klatsch-a sl"n wmmlichen und weiblichen Geschlechts auf» Mcllt wurden, weshalb die Heatherstones sich gerade hatt ^'"abgelegenen Winkel zum Wohuplatz erwählt hier ^ ^ letzteren nicht etwa für eine kurze Zeit ^, iu verweilen gedachten, wurde bald klar; denn "Men von Handwerkern kamen von Wigtown her« En?' ""^ ^ Hämmerns, Sägens, Klappens war kein ^noe von Tagesanbruch bis spat in die Nacht hiuein. ^u überraschender Schnelligkeit verschwanden die l puren, die Wind und Welter an den Wänden ge-p>>en. und ehe man sichs versah, stand das alte ebpn ^oel frifch und freundlich da, als ob es es V^ ^v""l worden wäre. Mau konnte sehen, dass G?lk General auf Kosten nicht ankam und dass rlomangel sicher nicht der Grund ihrer Flucht aus °" großen Welt war „. 'Es ist möglich, dass er ein Gelehrter ist,. ver< "ytte mein Vater eines Morgens beim Frühstück, «und dass er sich diesen wildeinsamen Fleck Erde aus-gesucht, um irgeud ein wa^num opuu zu beendigen. In dem Falle würde ich ihm mit Vergnügen meine Bi' bliothek zur Verfügung stellen.» Esther und ich mussten uns das Lachen verbeißen, als er in solch großartiger Weise von seinen zwei Kartoffelsäcken mit Büchern sprach. «Wohl möglich,» erwiderte ich, «aber während unseres kurzen Interviews machte er kaum den Ein° druck eines Literaten auf mich. Mir kommt es eher vor, als ob er irgend einer chronischen Krankheit halber von seinem Ärzte hierher geschickt wäre. Wenn du seine wildstarrenden AuM und nervös zuckenden Finger gesehen haltest, würdest du auch selber zu« geben, dass er der Erholung im höchsten Grade bedürftig ist.» «Mich soll nur wundern, ob er eine Frau und Familie hat,» meinte meine Schwester. «Arme Seelen, wie entsetzlich einsam werden sie sein! Es gibt ja, uns ausgenommeu, im Umkreise von sieben Meilen und mehr keine Familie hier, mit der sie verkehren könnten!» «General Heatherstone ist ein berühmter Officier.'. warf mein Vater ein. «Nann. Papa, waS weißt du denn von ihm?» «Ja, stht ihr.» lachte mein Vater, «da witzelt ihr auch über meine Bibliothek und doch kann die zuweilen sehr nützlich sein.» Er langte ein rotheingeb>,,n-oenes Folio von seinem Bücherbrette herunter und blätterte darin herum. «Dies ist das Ostindische Armee« Register für die letzten drei Jahre,» erklärte er, «und hier haben wir den Herrn, deu wir suchen. I. V. Heatherstone. V. C. — denkt nur V. C., -- Oberst a. D. der Ostindifchen Armee, 41. Bengalifches Regiment zu Fuß, als Generalmajor pensioniert. Erstür. mung von Ghuznee, Vertheidigung von Iellalabad, Sobrafu 1848, Sepoy.Aufstand und Einnahme von Oudh. Fünfmal in officiellen Telegrammen erwähnt. — Wir haben gnten Grnnd, auf unsern neuen Nachbar stolz zu sein, denke ich.» «Es steht nicht darin, ob er verheiratet ist, nicht wahr?» fragte Esther. «Nein!» schmunzelte mein Vater, über seinen eigenen Humor entzückt, behaglich mit dem Kopfe wa-ckelud. «Ich kann es nicht unter der Rubrik Maghal-sige Unternehmungen' finden, obwohl es dort eigentlich hingehört.» Alle unsere diesbezüglichen Zweifel wurden jedoch bald zerstreut, denn als ich an demselben Tage, an wlchem die Ausbesserung und Ausstattung des alten Schlosst beendet war, zufällig Gelegenheit hatte, nach Wigtown zu reiten, traf ich auf dem Wege deu Ge« neral, der mit feiner Familie nach Cloomber fuhr. Eine ältliche Dame von abgezchrtem und kränklichem Ausfehen faß an feiner Seite uud beiden gegenüber, neben einem jungen Burschen von ungefähr meinem Alter, ein Mädchen, das ein paar Jahr jünger zu fein schien. Ich grüßte und wollte gerade vorbeireiten, al« der General seinen Kutscher halten ließ und mir seine Hand entgegenstreckte. Ich konnte jetzt sehen, dass sein Antlitz, obwohl hart und finster, doch auch freundliche Züge aufzuweifen hatte. «Wie gehts. H?rr West?» rief er. «Ich muss mich noch wegen m?ines barschen Benehmens von neulich abends entschuldige».' (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 8. 66 12. Jänner 1897. Jahren eine hervorragende Stellung in d?r Vehütung und Förderung geistiger Erkenntnis nnd Forschung in unserem Vaterland ein. Alle Interessen der Wissenschaft finden bei dem hohen Herrn die sorgsamste Unterstützung, Verständnis und Freundlichkeit. Oft und oft erklangen in dem herrlichen Kuppelsaale des stolzen Palastes, welchen die Kaiserin Maria Theresia der Pflege aller Wissenschaften errichtet hat, von den Lippen des die feierliche Iahressitzuug der Akademie leitenden Erzherzogs warme und weise Worte, welche stets dem geistigen und moralischen Fortschritte geweiht waren. Sie bewiesen aller Welt, wie sehr Erzherzog Rainer auch nach seinem Rücktritt aus dem activen Staatsdienste stets alle Regungen des öffentlichen Sinnes in Oesterreich mit lebhaftester Aufmerksamkeit begleitete. Auch dem eifrigen Schaffen des Bürgers in Industrie und Kunst oder in der Verwertung der reichen Naturschätze unseres Vaterlands hat Erzherzog Rainer stets sein liebevolle Interesse zugewendet, und in bleibender Erinnerung sind die Mühen, denen sich Erzherzog Rainer als Präsident der Wiener Weltausstellung des Jahres 1873, so vielen anderen wackeren Männern voranleuchtend, mit Eifer unterzogen hat. Diese ein so überaus weites Gebiet umfassende erfolgreiche Thätigkeit Seiner kaiferlichen Hoheit fand in einem denkwürdigen Handschreiben Lohn und Anerkennung, das Seine Majestät der Kaiser an den Erzherzog aus Anlass seines fünfzigjährigen Dienstjubiläums zu erlafsen die Gnade hatte. Damals richtete der Kaiser folgende Worte an feinen hohen Vetter: «Im Dienste des öffentlichen Wohles waren Euer Liebden Mir einst ein treu bewährter Rathgeber. Kunst und Wissenschaft fanden an Ihnen einen gleich warmen wie unermüdlichen Förderer, nicht minder jedoch haben Euer Liebden als Landwehr-Obercommandant mitgewirkt an der fortfchreitenden Erstarknng Meiner Wehrmacht.» Und fo verbindet denn Erzherzog Rainer, welchem es glgönnt ist, in voller Rüstigkeit und in Fortdauer seiner wertvollen Dienste eine wichtige Grenzmarke des Lebensalters zu überschreiten, verschiedenartige Bereiche menschlicher Thätigkeit zu einem weiten Gebiete seines Interesses und seiner Fürsorge. Das Bild des von vielen Tausenden so hochverehrten Prinzen wird aber wohl noch gehoben durch den Edelsinn des Denkens und Fühlens, wovon er so viele Beweise abgelegt hat, und durch jene bürgerlichen Tugenden, von denen sein reiches und menschenfreundliches Leben vielfach verschönert wird. Politische Uebersicht. llaibach, 11. Jänner. Die nächste Sitznng des Herrenhaufe s findet Samstag den 10. d. M. statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. alle Veamtengehaltsvorlagen. Die finanzielle Commission des Herrenhauses beantragt in ihrem Berichte über den Gesetzentwurf, betreffend die Effectrnumsatzstencr, die Faffung des Abgeordnetenhauses anzunehmen, jedoch mit der Ab änderung, dass bei außerhalb der Börse geschlossenen Umsatzgeschäften in Prämienschnldverschreiliungen des Inlands im Betrage von nicht mehr als 1 Ungarn verhängt werde. Wie aus Rom gemeldet wird, löste die Behörde am 9. d. M. morgens verschiedene socialistische Vereine in der römischen Provinz auf. Der spanische Ministerrath beschäftigte sich in seiner Sitzung vom 9. d. M. mit der Lage auf Cuba. Das Ergebuis der Verathungen wird geheimgehalten. General Weyler protestierte in einer Depesche gegen die von einigen Blättern erhobenen Anwürfe gegen die militärische Verwaltung auf Cuba und bezeichnete dnsm Dieust als einen vorzüglichen. Die «Köln. Ztg.» meldet aus Petersburg, dass das Gerücht, wonach der bisherige Gesandte in Kopenhagen, Murawiew, zum Minister des Aeußeru ausersehen sei, sich bestätige. Dem Petersburger Correspoudenten des Berliner «Tageblatt» zufolge' verlautet aus sicherer Quelle: Murawiew sei zum Minister des Aeußeru und der Gesandte beim Vatican, Iswolski, zu dessen Gehilfen ausersehen. Wie die «Agence Balcanique> erklärt, ruft die Conrssteigerung der bulgarischen Wertpapiere auf den europäischen Märkten in Sofia lebhafte Befriedigung hervor. Die «Agence Balcanique» betont, dass in bulgarischen politischeu Kreisen diese Courssteigerung als Zeichen des Vertrauens der hervorragenden europäischen Aaukeu uud des Publicums in die Haltung der Regierung angesehen werde, die durch die Nnbahuung einer neuen wirtschaftlichen und Handelspolitik nach außen und durch die Fortsetzung ihres auf Arbeit und Ersparung gerichteten Programms nach innen gekennzeichnet wird. In einer in Manchester gehaltenen Rede sagte der erste Lord des Schatzes, Bal four, vor einem Jahre sei das Land vo» Sorge wegen der an allen Enden der Welt, besonders in Venezuela uud Südafrika, aufgetauchten Verwickelungen erfüllt gewesen; jetzt hätten sich jedoch die Wollen größtentheils zerstreut, nur die Türkei sei ohne Reformen geblieben und die orientalische Frage verharre in ihrem gegenwärtigen Zustande. Man könne nicht sagen, dass der Himmel vollständig heiter sei, doch sei der Ausblick viel beruhigender, als in irgend einem Augenblicke des verflossenen Jahres. Die uon dm M uha med anern auf Kreta provocierten Unordnungen sind beigelegt. Tagesneuigleiten. — (Alpine Unglückssälle.) Aus Nozen berichtet man der «N. Fr. Pr.»: Lehlertage ereigneten sich in den Tiroler Vergen zwei alpine Unglllcksfälle. Am Fuße der Gratlspihe wurde die zerschmetterte Leiche des Besitzers des Gutes Orllnega, Josef Hausberger, aus« gesunden; von der Tschaulner-Höhe bei Teilan stürzte der Zimmermann Richard Liebig aus Plauen in Sachsen über eine hohe Felswand und blieb schwer verletzt liegen. — (Gemsen aus der Sau-Nlpe.) Auf der Sau-Alpe in Kärnten haben sich, wie die «Grazer Morgenpost» schreibt, diesertage mehrere Gemsm gezeigt, oon denen eine geschossen wurde. Seit Menschengedenlen sind bisher auf dieser Alpe leine Gemsen vorgekommen. — (Die Opfer von Monte Carlo.) In Monte Carlo hat sich Napoleon Vidal aus Genf erschossen. Aus einer bei ihm gefundenen Visillarte stand geschrieben, dass Spleloerluste ihn in den Tod treiben. In Monte Carlo wollle sich auch der deutsche Handlungs-reijende Names wegen Spielverluste vergiften; er tonnte jedoch noch gerettet werden. — (Militärisches aus Bulgarien.) Wie man aus Sofia meldet, tagt gegenwärtig im Kriegs-minifterium eine aus zehn höheren Osficieren bestehende Commission, w-lche die durch die neuesten Fortschritte der Waffentcchnil nothwendig gewordenen Modificationen des Exercier- und Schießreglements durchführen soll. Präsident lier Commission ist der Chef des Organisations-Deparle-mentS Oberst Kowatschew. — Der langjährige Commandant der Sofianer Division, Oberst Marinow, wurde in gleicher Stellung zur Widiner Division versetzt, während an seine Slelle der Oberst Petrow tritt. — (Con c u rr en zl a mpf amerikanischer Eisenbahnen,) Dass bei den vielfach parallel laufen» den Eisenbahnverbindungen zwifchen den großen Städten des Ostens von Seite der Verwaltungen alle möglichen Hilssmittel in Bewegung geseht werden, um die Passagiere für die Venützung ihrer Linien zu gewinnen, ist Hlner0ittl'ich Gericht. Noman von F. Kliuck. (77. Fortsetzung) Herbert war nach Deutschland übergesiedelt, jedoch, wie Frau Eßler glaubte, mit Zustimmung des alten Herrn Haitner. Von diesem Augenblick an habe aber jeder Verl'hr mit der Familie Grüner ihr Ende erreicht gehabt; nie mehr habe eines ihrer Mitglieder das Hartner'jche haus betreten. Hier hatten Frau Eßlers Mittheilungen ihr Ende erreicht, nachdem sie eine förmliche Flut von Gedanken und Betrchtnngen in der Seele ihres Zuhörers geWeck'. Friedlich Hartner hatte Herbert nnd Julius Grüner ein ungeheures Vermögen entrissen, das dieselben viel^ leicht schon als das ihre betmchteten. War hier nicht das fehlende Glied der litelte, nach welchem Heinz sucht. ? Er sann und sann, unbekümmert um Frau Eßler, die ihn mit einem Gemisch von Staunen und Sch^u betrachtete. Hier war ein Zusammenhang; er kunnle nur nicht gleich dazu lummen, die Glieder einer furchtbaren Kette aneinander zu reihen. Fiiedrich Hartners Tod würde die Vlüder Gruurr zu Erben eimö großen Vermögens gemacht haben, wenn nicht — wenn nicht — Heinz war bleich geworden. Er fuhr sich mit der Hand über die Stirne, Vor seinem inneren Auge tauchte ein Bild auf. Er erinnerte sich der Stunde, als Lora Hartner, bald nach dem Tode ihres Vaters, in Herbert Gruners Begleitung am Flufsufer entlang geschritten und spielend dem Wasser zu nahe gekommen war. Damals hatte er den Gedanken gehabt, dass jener Mann eher das Kind hätte ertrinken lassen, als sein eigenes Leben in Gefahr zu begeben. Heute mufste er sich fagen, dass er sich getäuscht. Wenn lene Muthmaßungen sich als richtige hätten erweisen Wllen, würde alles anders gekommen sein. Er wusste, in welchen Beziehungen Herbert Grüner zu Frau Hartner und ihrer Tochter gestanden. Jedermann hatte erwartet, dass er über kurz oder lang das Amt übernehmen würde, die trällernde Witwe zu trösteu. Nichts Derartiges war geschehen, und doch würde ein Mann, wie er, in seiner Stellnng als unentbehrlicher Freund des Hauses zweifellos in der Lage gewefen sein, eine solche Voraussehung zu erfüllen. Aber selbst angenommen, dass Frau Hartner in Liebe und Treue sür den verlorenen Gatten sich geweigert hätte, einen zweiten Vund fiirs Leben zu schließen, so würde Herbert Grüner noch immer in der Lage gewesen sein, das Erbe sich oder wenigstens seinem Sohne durch eine Verbindung mit Lora zu sicheru. Auch dieser Fall war nicht eingetreten; er wusste auch nicht, dass er beabsichtigt gewesen; vielmehr ließ Herbert Gruueis Benehmen, besonders in der letzten Zeit, darauf schlicßeu, dass der Freiherr von Hohenlandau ihm als Gatte seines Mündels nicht unwillkommen sein würde. So niusste er sich gestehen, dass sein Argwohn auf Herbert Grüner keine Anwendung finden könne. Ganz anders aber gestalteten seine Betrachtungen sich, indem er des jüngeren Grüner gedachte. Und doch, welche Anhaltspunkle gab es nach dieser Seite hin, um einen so furchtbaren Verdacht zu rechtfertigen? Durchaus keine. Heinz seufzte tief auf. Der Seufzer galt der weiten, vergeblichen Reife, die er in diefer Angelegenheit gemacht, uud das Bewusstsein, dass er ohne irgend eine tröstliche Nachricht die Heimreise werde antreten müssen, bedrückte ihn schwer. Ohne bestimmte Absicht, vielleicht nur, um etwas zu sagen, kam die Frage über seine Lippen: «War es lange Zeit vor dem Tode des alten Herrn, dass dieser Verkehr mit der Gruner'schen Familie abgebrochen wurde?» «Sehr lange, vielleicht ein Jahr oder darüber. Nur ein einzigesmal habe ich den jungen Grüner noch gesehen, — am Todestage des alten Herrn. Ich bin immer der Meinung gewesen, dass der unerwartete Anblick desselben seinen Tod beschleuuigt hat.» Abermals erbleichte Heinz. «Wisfeu Sie das gewiss, Frau Eßler? Haben Sie sich nicht in der Person getäuscht?» Die Dame blickte ihn verwundert an. «Wie sollte ich, mein Herr? Herr Julius Grüner war mir lange I.chre persönlich bekannt. Vielleicht winde ich ihn indessen an jenem Tage nicht erkannt haben, denn er sah sehr abgemagert und sonnen verbrannt aus, auch noch finsterer, als früher, fo dass er mir Furcht eiuflößte; ich habe aber mit ihm gesprochen,» (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 8. 67 12. Jänner 1897. begreiflich, und da schließlich nur die Passaglere selber den Vortheil davon haben, möchte man wohl wünschen, dass ähnliche Verhältnisse auch anderwartig obwalten möchten. Eine Linie versieht ihre Passagiere mit Zeitungen, eine andere hat längs der Vahn wilde Rosenhecken anpflanzen lassen, um im Sommer der Linie eluen höheren Reiz zu verleihen, eine drille aber trägt, wie wir einer Mittheilung des Patent-Bureaus Fischer in Wien entnehmen, durch ihre neueste Einrichtung den Sieg davon. Sie hat nämlich aus ihrem Territorium Blumengärten anlea/n lassen, die nur dem Zwecke dienen, die Herstellung einer großm Menge von Voliqi,etS zu ermöglichen, mit denen jeder weibliche Fahrgast vor dem Besteigen des Zuge« bcdacht wird, eine Aufmerksamkeit, die, wie es heißt, gegenwärtig nicht verfehl», dieser Linie von Seite der Damen einen Vorzug zu gkwähren. — (Theaterbrand.) Im lönglichen Theater in Liverpool brach am 9. b. Mts. früh Fmer aus, welches bedeutenden Schaden anrichtete. Zweihundert Personen find brollos geworden. Local- und Provinzial-Nachrichten. Die öffentliche Gesundheit in Krain im Jalire 1895. (Forlschung.) Cretinen. Es gab in Krain im Jahre 1895 329 Cretinen (219 männl.. 110 weibl.). von denen 179, also 54pCt., als zu häuslichen Arbeiten verwendbar aufgeführt Werden. 66 pCt. enfallen auf das männliche Geschlecht. Dem Alter nach entfallen auf diejenigen unter fünf Jahren Im. 1 w. --- 2 oder 0-67 pCt. über 5 bis 10 . 11 » 7 . -^ 18 . 5'47 . ' 10 . 15 . 11 ' 3 . --- 14 » 4 25 , ' 15 » 20 . 25 . 10 » --- 35 . 10 63 . » 20 . 30 . 50 . 19 . — 69 , 20'97 » ' 30 . 40 . 51 » 22 » — 73 . 22-19 » ' 40 , 50 . 32 . 22 . -- 54 » 1641 > Über 50 Jahren 38 . 26 . --- 64 . 19-45 > Nach den Bezirken vertheilen sich die Cretinen anf je 100.000 Einwohner in nachstehender Weise: 99 Cretinen im Bezirke Stein 96 » . . Adelsberg 94 ... Tscherm'inbl 89 ... Littai 86 ... Gottschee 81 » » » Krainbnrg 60 ... Gurkfeld' 45 » » . Laibach Umgebung 41 » » . Nadmannsdorf 37 ' ' > Loitsch 36 ' » ' Stadt Laibach 26 ' » » Nudolsswert Die Frage, ob der Cretinismns in Krain in Zu« oder Abnahme begriffen ist, muss dahin beantwortet werden, dass derselbe seit 1881 243 Cretinen (oder 51 auf je 100000 Einwohner) betrug, seitdem aber in stetiger Znnahme begriffen war, im Jahre 1889 387 (oder 79 auf je 100,000 Einwohner) auswies, von da an aber wieder etwas znrückgieng (243 oder 7tt auf 100.000 Einwohner im Jahre 1890, 74 auf !e 100.000 Einwohner im Jahre 1891. 71 im Jahre 1892, 78 im Jahre 1893, 76 im Jahre 1894 und 65 im Jahre 1895. Die Zunahme der Ziffern in den Achtziger Jahren dürfte jedoch kaum ein meritorische bedeuten, als vielmehr auf die größere Vollständigkeit der Daten in diesen bahren zurückzuführen sein. Krain weist gegenüber vielen anderen Kronländern bedeutend günstigere Verhältnisse aus, als dies ins-besonders in den Alpenländern der Fall ist. So kamen zum Beispiel im achtjährigen Durchschnitte 1881 bis 1888, also in der Zeit. in welcher die Zahl der Cretinen U! Krain zunahm, nur 53 Fälle vor, während in der gleichen Periode in Kärnten 326. in Salzburg 295. 'n Steiermarl 236. in Oberosterreich 137, in Tirol 126 solcher Fälle ausgewiesen erscheinen und das Aelchsmiwl 73 betrng. somit Kram in der Reihe aller "wnländer die fünftgünstige Stelle einnahm. . Es ist daher eine geradezu auffällige Erscheinung. ""'2 z. N. Adelsberg mit seinem Karstterrain eine Avße Ziffer ausweist, dagegen das Hochland von 'Nadmanusdorf eine relativ niedrige; allerdings be-9 'll!l ^ ^em unter den höchsten Ziffern, dagegen "lt>chunter den günstigsten Ausweisen. . Da Taubstummheit und Crrtinismus häufig zu» ^Wenfällen, so dürfte es von Interesse sein, auch das ^klhältliis der Taubstummen zu den >letine„ in Betracht zu ziehen. Es entfielen cnif , o« ^ Einwohner in der Stadt Laibach im Jahre .^1 23 Cretinen auf 46, 1892---23:42, 1893 --^:42, 1894--36:45, 1895--36: 46; in Adels-?U<.'"' I"lM 1891-^103:12, 1892-- 103:120, ^6 --- 113 . 129, 1894 ^. 103:122, 1895 ^ inn« ' "' Gottschee im Jahre 1891-^65:154, ,"^^84:151, 1893-77:207, 1894--72:142, ^95--86:149; in Gurkfeld im Jahre 1891 --- 61:103. 1892 — 63:84.1893-^63:84, 1894--63:84, 1895---60:103; in Krainburg im Jahre 1891---89:87. 1892 — 66:85, 1893-^95:89, 1894 — 95:121, 1895 — 81:106; in Laibach Umgebung im Jahre 1891---43:94, 1892---67 :83; 1893 --- 69:84, 1894 -- 58:69, 1895 -- 45 :84; in Littai im Jahre 1891---157:111, 1892—111:111, 1893-2-136:97, 1894---108 : 97, 1895-^89:83; in Loitsch im Jahre 1891---37:114. 1892---39:111, 1893---39:111, 1894---39:116, 1895---37: 116; in Radmannsdorf im Jahre 1891---109:56, 1892 ---75:60, 1893---83: 60, 1894--128: 71, 1895 ---41:67; in Nudolfswert im Jahre 1391---28-70, 1892---28: 70, 1893—24:57, 1894---26 . 64, 1895 — 26: 53; in Stein im Jahre 1891 --- 106: 79. 1892 — 92:109, 1893 ^ l01: 84, 18^4---102:101, 1895^99:111; in Tschernembl im Jahre 1891 ---101:78, 1892 — 130:78, 1893 — 122:63. 1894 ---113:63. 1895 — 94:78; zufammcn in allen Bezirken im Jahre 1891 --74 : 95, 1892---71 : 93, 1893---78: 98. 1894---16: 93, 1895---65 : 96. Are st hafte überhaupt. Es gab in Krain im Jahre 1895 bei einer Gesammtbevollerung von 488.958 Einwohnern 614 (oder 122 auf je 100,000 Einwohner) Irrsinnige. 484 (96) Taubstumme. 328 (65) Cretinen, 308 (61) Blinde, zusammen 1734 oder 347 Bresthafte überhaupt auf je 100.000 Eimvohner, wobei binerkt wird, dass dieses Verhältnis sich seit 1891 stetig verbessert hat, indem z. B. im Jahre 1891 noch 360, im Jahre 1894 370 Brest haste auf je 100.000 Einwohner entfielen, dahrr die Abnahme gegen das Vorjahr 114 beträgt. Impfung. Da Krain nie ein Imftsinstitut besaß, trotz mehrfacher Anläufe hiezu, so entfällt im Jahresberichte der Vericht hierüber, und ist die Frage seit Errichlmig eines kais. Instituts in Wien gegenstandslos geworden, da letzteres alle Impfürzte mit gutem und uerlässlichrm Impfstoffe versorgt. Es wnrden ausschließlich mit diesem Impsstoff im Jahre 1895 auf 391 Impfsannnelplätzen von 17.277 Impfpflichtigen 12,989 Personen oder 75 pCt. aller Impfftflichtigen der Impfung zugeführt, und zwar mit Haftuug bei 81 pCt., bei 15 pCt. war die Haftung wegen mangelnder Revision nicht constatirrt. Bei etwas imhr als 3 pCt. war keine Haftung nachweisbar. Im großen und ganzen hat das Impfgeschäft einen stetigen Aufschwung genommen. Das Sanitätspersonale. Aerzte. Im Berichtsjahre prakticierten in Krain 58 graduierte Aerzte (Doctoreu der Medicin) und hat diese Zahl seit 1886 um 12 zugenommen. Von diesen sind vom Staate angestellt 14, als Hilfsärzte außerhalb der Spitäler 3. im medicinischen Lehrfache 1, von der Stadt Laibach 3, von den Gemeinden 23 als Districtsärzte, vom Lande (Spitäler) 9, von Körp rschaften 2 und Nichtangestellte 5. Wundärzte zählte man am Jahresschlüsse 20 (darunter 12 als Districtsärzte, 3 von Körperschaften und 5 Nichtangestellte). Die Zahl der Wundärzte nimmt seit Aufhebung diefer Institution selbstverständlich immer mehr ab und fiel vom Jahre 1876, wo es noch 52 derselben gab. bis auf den heutigen Stand herunter (der im Laufe des Jahres 1896 bereits wieder um zwei herabgesunken ist). Thierärzte gab es am Jahresschlüsse 15, und zwar 12 vom Staate, 2 von der Sladtgemeinde angestellte und 1 privaten Thierarzt. Die Zahl der Thierärztc ist seit dem Jahre 1877 von 4 auf 12 gestiegeu, hat sich also in 19 Jahren verdreifacht, dank der Vorsorge des Staates, j»,den Bezirk mit einem Veterinärorganc zu versorgen, was als großer Fortschritt nicht bloß in vrterinärer, sonderu zugleich in landwirtschaftlicher und national-ökonomischer Beziehung zu betrachten ist. Hebam m e n. Im Jahre 1895 gab es 356 Hebammen, darunter 98 nicht augestellte. Bestellte vom Staate gab es 2, von der Stadtgcim'inde Laibach 2 und von den Bezirlscassen als sogenannte Vezirlshrbammen 256 mit Iahresremuncralionen von 30 bis 60 st. Oeffentliche Apotheken. Mit Iahresschlnss gab es 21 öffentliche Apotheken in Kran,, darunter 5 in Laibach. Alle 21 sind Prr-onalgewerbc. Außer den Besitzern gab eö m den Apo-th^ken 11 diplomierte, 6 uichtdiplomierte Assistenten und 3 Ticoren. (Fortsetzung fulgt.) — (Von, Stern lreuz-Orden,) Der Kanzlei des hochadeligen Sternlreuz-Ordcns wurde im Jahre 1896 das Ableben folgender Sternlreuz-Oldensdamen zu Kenntnis gebracht: Friederile Gräfin Kmlly. geb. Gräfin Dubsly von Trzebomyslitz; Elisabeth Freiin de Vaux. geb. Gräfin Lanckoronsla; Henriette Gräfin Se'gur» Cabanac, geb. Gräsin Schlick von Vafsano und Weiß-lirchen; Thekla Gräfin Ätlems, geb. Gräfin Lodron; «lntonie Gräfin von Arco, geb. Gräfin Strachwitz; Maria Gräfin Sprinzenstein, geb. Gräfin Sternberg; Helme Vajzath de PeSzal, geb. Eros de Bethlenfalva; Helene Gräfin Esterhazy, glb. Gräfin Esterhazy; Cöleftine Gräsin Vatthyany, geb. Gräfin Feftetics de Tolna; Anna Gräfin Folilot de Crenneville, geb. Gräfin Lazansly; Ernestine Gräfiu Walderdorff, geb. Gläsin Erbödy; Rosa Freiln oon Mylius, geb. Freiin von Malomeh; Nntonia Mar-chesa Meli-Lupi del Princip« di Soragna, geb. von Gkppi; Gabriele Gräfin Harrach, geb. Gräfin Kheven« Hüller-Metsch; Christine Contefsa Porti, geb. (lontessa Gonandrini; Gräfin von M^ssrau. geb, Gräfin de la Tour en Vuiore; Camilla Gräfin Hoyo», geb. Gräfin Embody, und Marie Gräfin Goüß. geb. Gräfin Welsers-heimb, Oberfthofmelsterin Ihrer Majestät der Kaiserin und Königin. — (C as i no-Ve r« in.) Der schöne Casino» Saal öffnet nach zweijähriger Pause, aufs geschmackvollste neu hergestellt, dem srohbewegten Leben und Treiben wieber seine Pforten. Ein glanzvolles Vild von Frauen« fchönheit und Iugendreiz, von Toilellenpracht wird sich im Rahmen mehrerer größerer und kleinerer Veranstaltungen darbieten. Wie verlautet, soll am 1. März eine be» sondere Festlichkeit, deren Programm noch geheim gehalten wird, freudige Ueberraschung bringen. Die Vereins« Unterhaltungen finden in nachstehender Reihenfolge flalt: a» 16. Jänner Eröffnungsball, 23. Jänner Kränzchen, 13. Februar Kränzchen, 20. Februar Kränzchen, 1. März Ball mit besonderem Programm, ferner am 26. Jänner, 2. und 23. Februar Spielabenbe mit gemeinsame« Souper. Beginn jeder Unterhaltung um halb 9 Uhr. Die Gallerie wird an Vallabenden um halb 8 Uhr geöffnet. — (Stellung.) Wie uns mitgetheilt wird, wurde die heurige Hzuptftellung ausnahmsweise auf die I'it vom 1. April bis Ende Mai verlegt. —o. — (gum Baue der Artilleriekaserne.) Wie uns mitgetheilt wird, hat dte k. l. Landesregierung in Vertretung des l. l. Straßenärars über Ansuchen des Sladlmagiftrat bewilligt, dass mit der Vaulinie, be« ziehungsweise mit der Einfriedung des Kaserncompler.es gegen die Wiener-Reichsstrahe bis auf einen Meter von jener Linie vorgerückt werde, welche durch die hinter der Ztraßenbanquette gepflanzten Bäume gebildet erscheint. Dieser umfangreiche Neubau wird folgende Objecte enthalten: Ein Officiersgebäude, ein Nebengebäude, ein Unterofficiers-Wohn«, Wach« und NrreftaMude, zwei Mannschastsgebäude für je zwei Vatterien, vier Officiers« und Mannschafts-Stallgebäude, ein Stabs« und Romonten-Ztallgebäude, ein Stallgebäude für schwerkranke, ein solches für verdächtige Pferde, ein Augmentations-Magazin, eine Geschütz« und Fuhrwerks-Remise, zwei Hufbeschlaa/ schmieden, eine kleine gebeckte Reitschule, eine offene Reitschule, zwei Turnplätze für Artillerie, eine Pferdeschwemme, uler Vrunnen, Aschen-, Kehricht» und Dünger»Jauchen« Behälter und Slreuftrohstellagen. Die Hauptgebäude werden in Räumlichkeiten im Souterrain, und zwar aus dm Hochparterre, dann aus einem Stockwerke bestehen und erhalten, wie dies aus den Bauplänen zu entnehmen ist, sehr geschmackvolle Fa^aben. —o. — (Aus der Eentralcommission für Kunst« und historische Denkmale.) In der unter dem Vorfitze Sr. Excellenz des Herrn Präsidenten Freiherrn von Hrlfert am 18. December 1896 abgehaltenen 18. Sitzung des Plenums der k. l. Centralcom« mission für Kunst- und historische Denkmale gelangte unter anderem der Vericht des Varlholomäus Pecnlk in Rubolfswert über feine Thätigkeit im abgelaufenen Jahre, namentlich über das Auffinden ptähiftorifcher Wohnungen in Oberlraln und eines römischen Grabes in Sagor, zur Verhandlung. * (Deutsches Theater.) Der Possendlchter Buchbinder, dem die deutsche Bühne mehrere dem Unter-haltungsbebürfnisse mit vielem Geschick angepasste lustige Komödien verdankt, hat mit seiner gestern aufgeführten Posse «Ein lccker Schnabel, fich zwar nicht als Schatz' gräber erwiescn, aber der ganz in der Lust hängenden Handlung, die außerhalb der Grenzen der Moglichleit und Wahrscheinlichkeit liegt, doch so viele gute Einfälle und frischen Witz eingefügt, dafs der Fröhlichleit zu ihrem Rechte und damit den Besuchern zu einem heiteren Abende vcrholsen wurde. Dle dürftige Handlung — wenn überhaupt von einer solchen die Rede sein kann — ist mit wenigen Stri' en gezeichnet. Ein Impresario — die Hauptperson im Stücke, die stall an eine ahnliche Figur im «A^men Jonathan» erinnert — findet in einer heraba/lommenen Schlossersamilie ein Gesangstalen», den «l,ckon von 35.319 Meteicentner und 30 Kilogramm, während 86,655 Kilogramm erzeugt warden dürfte». Die 33 475 Metercentner und 3? Kilogramm weises Salz zu 81 kr. per Meler-centner ergaben eini!n Ertrag von 27.115 si. 5 kr., dic 693 Meterccntner und 4 Kilogramm weih?s Salz minderer Qualität zu 63 kr. trugen 430 st. 31 kr., die 1160 Metercentner und 89 Kilogramm grams Salz zu 56 kr. trugen 650 fl. 9 kr., so dass die gcsammte Salz production ein Erträgnis von 38.125 st. 90 kr. lieferte. — (Die Mittheilungen des Museal Vereins) wurden unlängst brsprochm und dabei auch die Vl-reinömitgliedsgebürsn angegeben. Dkbei unterlief ein Irrthum, welchen wir heute richtigstillen. Die Iahre?-szl'bin' für alle Mitglieder ist 3 si., wer ad.r bei seinem Einteilt«', wofür leine Einschriibgebür zu entrichten ist, ocS MitLwd5diplom wünscht, bezahlt dafür 1 si. Das Jahresabonnement der «Mittheilungen» beträgt 2 st,, dazu ist die Mitglitdschast nicht nöthig. — (Cur-Liste.) In der Zeit vom 29. December 1896 bis 7. Jänner 1897 sind in Abbazia 140 Curgiiste angekommen. Wer sei»»' Kinder s ü r dns Leben erziehen will, der muss schon früh darauf hinwirken, ihren Sinn fl'ir Arbeit und Selbständigkeit im Dcnlen zn wecken. Das geschieh? am besten nnd ohne jeden Eingriff in dir eigene Vernfsthätissleit durch ein Abonnement auf das im Verlage uon John Henry Schwerin, Veilin W. 85>, erscheinende herrliche Oebranch^blalt «Ki n d e rga rderobe >> mit der Beilage, «Für die Jugend^, für nur 45 lr, vierteljährlich, dcun wie in diesem reich illn° strierten, concnrrenzlosen Specialblalte der Grundsatz: Selbst» anfcrtiguug sämmtlicher Kindergarderobe durch die Hausfrau — Ersparnisse und Selbsterwerb durch Frauen nnd Mädchen — znr Ausführung kommt, so dient auch seine Iugeudbrilagr, dazu, das Kind zn lehren, fein Spielzeug ans Resten und Abfällen nach den Originaloorlagen selbst nnd fast kostenlos herzustellen, eiu erziehliches Atomen! uon weittragender Bedeutung. Mit jeder Monalsnummer erscheint ein Schnittbogen, feiner ein illustriertes Kindermärchen ?e. Wer sich erst durch einen Verfnch übcrzengrn will, fordere fich eine Oratisprobennmmer von der Haupt» ausliefcruugsstelle für Oestcrn'ich-Uugarn, Rudolf Lechuer ^Sohn, Wien, I,, Iafomirgottstr. — für mir 45 kr. vierteljährlich — in jeder Familie unentbehrlich. Sie ist der beste Wegweiser zu lohnendem Frauen« erwerb. Abonnements dnrch die Hanptauslieferungsstclle für Oesterreich'Uugarn: Rudolf Lechner ine Maj stät derKaiser ernannte deu Contre-Admiral Johann Edleu v. Hinke unter Euthcbuug vom Posten eines Militärhafen« Commandanten in Pola zum Escadre>Command^nteu und den Vo, stand des Mariue-Controlamts Contre-Aomiral Franz Müller von Mayensce zum Militärhafen-Commandanten iu Pola. Wieu, N. Jänner. (Orig.-Tel.) Bei der heutige» Landtagsergänzuugswahl des fünften Wiener Bezirks wurde au Stelle Dr. Laegers, welcher für den zweiteu Wiener B^znl optierte, der Antisemit Sturm mit 2291 Stimmeu gewählt. Auf deu Caudidateu der Fort« schrittspartei, Schönbichler, entfielen 547 Stimmeu. Budapest, 11. Jänner. (Olig.-Tel.) Das ungarische Tel.'Corr.-Bureau meldet: Pater Stojalowiki wurde freigelassen. Dem Ansuchen der österreichischen Regierung um Auslieferung Stojalowskis wurde keine Folge gegeben. ' Gnmnden, 11. Jänner. (Ong.-Tel.) Das Befinden des Grafm Belcredi ist im allgemeinen zufriedenstellend. Der Patient, desseu Nachtruhe durch Schmerzen gestört wurde, ist fieberfrei. Berlin, 11. Jänner. (Orig-Tel.) Der deutsche Kaiser stattete dem österreichisch-ungarischen Botschafter von Szögueny einen längeren Besuch ab. Berlin, 11. Jänner.'(Orig.-Tel.) Der Reichskanzler Fürst Hohenlohe ist vou seinem Unwohlsein durch Erkältung wieder vollkommen hergestellt. — Der Reichskanzler gab heute nachmittags um halb 2 Uhr ein Diner, bei welchem das Piäsidium des Reichstags uud zahlreiche Mtglieder dessrlb u erschienen w^iren. Berlin, 11. Jänner. (Orig.-Tel.) Die «Norddeutsche allgemeine Zeitung» kündigt die Gründung eines deutschen Consulats iu Johannesburg an. London, 11. Jänner. (Orig.- Tel.) Wie Reuters Office aus Bombay meldet, breitet sich die Pest iu Indien aus. Iu Kurachee sind li2 Erkrankuugsfalle, sämmtlich mit letalem Ausgange, vorgekommen. Seit Freitag wurden biöh>r iusgesammt 220 Fälle au« gemeldet, von denen 214 tödtlich verliefen. London, 11. Jänner. (Orig.^Tel.) «Daily Telegraph' meldet ans Constantinop l, die dortigen Finauz-lreise seien fest überzeugt, es würde in der nächsten Zeit der Vorschlag gemacht werden, der Türkei i l d.'r gegenwärtigen Gcldverlegeuheit mittelst einer Anleih? vou vier Millionen Pfuud zu Hilfe zu kommen, welche Anleihe angeblich von den Großmächten garantiert s'i. Sollte die englische Regierung das Zusammenwirken mit den anderen Mächleu ablehnen, so würden wahrscheinlich Frautreich und Russlaud die Garantie der Anleihe übernehme». London, 11. Jänner. (Orig.-Tel.) Die Königin steuerte zum indischen Hungeruothfonds 500 Pfund Sterling bei. Coustautinopcl, 11. Jänner. (Orig. - Tel.) Alle Gerüchte üb.r angebliche Nnhestoruna/u iu Trapezunt sind unbegründet.________________________________ Augelommene Fremde. Hotel (5-lcfailt. Am 8, Jänner. Kraft, l. n. f. Oberst, Klaqenfllrt. — Al-l'm-i. jlfm., Trich. — Dr. Schulz; Altlorn. Wagner, Mar, Wollcv, Vlaschle, Me., Mien. — Hepft. ilsm., ssinme. — Deutsch, Ufm,, Ägram. -- Spih, ürfm, Warasdin. — Wcimcrshrimer, ztsm., Ichenhaus^n. — Snlx'tie, Kfm,, Vusn »Uradiska. Am !). Jänner. Dr. VOoniy, ssinme. — Slalal, Ne-stanrateur, Tt, Peter. — Clememich s, Gemahlin, Private, Trieft, — v. Kiiiidl s. Gemahlin, Private, Villach. — Wohlmuth' Ksm., Aliram. — Dilch, Glasmaler, Innsbruck. — Winter, Ing.- Fischer, Kfm,, Wien. Laibacher Zeitung Nr. 8. 69 12. Jänner 1897. Hotel Stadt Wien. Am II. Jänner. Schwarz. Muthe, Kflte., Wien. — Trum» mer, Kfm.. Leibnih. - Felle, zchn., Oraz. — Vraunc, Private, Uuea.. — haa«, Private, Ourkfeld. — Kutmanü, l. ». l, Marina ^om!!!,°yidj.. Pola. — itirschwalder, Procurist, Ärünn. — ^aNay. Vrsihcr, Vccs. — Franchetti, Hotelier, Verona, Verstorbene. A in 8. Iänne r. Erinenegildu di Val, ^iaurer, 8? I., Martulsstraße 50, Epilepsie. ^ Johann Habic', Vrsiftrrssohn, lb Tan,e, Nosenssasse 19, Lcbensschwüche. ?l m 9. Iänne r. Franz Stoni, Oberconducteur, 4? I., «zienerstraße 35. Lebercirrhose. A in 10, Iä n n e r. Matthäus Ulinar, Schlossergehilfe, ^« I., Nadetzkystraße 2, Lungenentzündung. Im Civilspitale. N m 6, Ianne r. Josef Groß, Ardeiter, 54 I,, Perito» Nltls. — Josef Vertan, Arucitcr, 44 I., Pneumonia. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. ^ ^Z s^^ Z^__^_____^I 11 M.N7" 732^3 1'V SW/schwäch 7^bewölkt" ^^^Nb. 7318 06 windstill ,__Regen_______ 12.1? U.Mg., 731 5 j 0 3 ' NÖ. schwach ^ bewölli' j 11 3 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 0 8', u»n il'4« über dem Normale. Nachts fiel zuerst Regen, dann Schnee. Verantwortlicher sledactcl'r: Julwi! Ohm'In i> uschow ö lu slilter vi"< Mssehrad. Depot der k. u. k, Generalstabs-Karten. ¦Wafsftcib l : 75 000. tyxni per SBIati &0 fr., in Taschenformat auf ücimuaub Qcftmunt 80 fr. «8- t>.$leumtaijr & Jfcb. gambrrc;s $jud)ljanblimc\ _ in Cat bad). LUXARDüi MARASCHINO I 1 weltberühmter f|gH||fl LIQUEUR MS i überall zu haben. S^l» f -Der Illustrierte Thierfreund. (1(>4) Bedeutendste Zeitschrift 3—1 über die Thierwelt in Oesterreich-Ungarn. Wer Thiere liebt, hält und züchtet, der abonniere den «Illustrierten Thierfreutid». Derselbe hat viele und gute Illustrationen, zahlreiche belehrende und unterhaltende Aussalze und ist ein wahrer Hausfreund der deutschen Familum O«Hterr«ich-lIn^arns. 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Lebens« jähre zu sich berief. Die irdische Hülle der theuren Verblichenen wird Mittwoch den 13. d. M. nm halb 4 Uhr nach« mittags im Sterbehaxö am Alten Markte Nr. 34 feierlichst eingesegnet und nach dem Friedhofe zu Sauet Christoph zur Bestattung im eigenen Grabe überführt. Laib ach am 11. Jänner 1897. Victor Niz,i, Technischer Rath der türkischen Tabal-Negie, Sohn — Udolf Dietrich Edler vo» TachsenselS, lön, ung. Ministerial^Concipist, Rudolf Mizzi, Walther Viizzi, Adele Vlizzi, Margit Vlizzi, Hella Mizzi, E»lel. — Adolf Dietrich Edler von <2achsel,feli>, t. u. l, (ljeneralmajor i. N., Schwiegersohn. — Ir»ua Nizzi geb. Gallatia, Gcrichts'Adjuncten^witwe, Schwiegertochter. — Oral Franz Ecridaui Nossi, Bruder — Oräfin Vmilie Ecrlbani'stofji g b Oräfil» «ffaticati, Schwägerin. ^lVl!l»«!lU» antiarthrilischer, antirhennlatischcr Blutreinigungs -Thee von Franz Wilhelm, Apolhelcr zu Neunlirchen in Niederösterreich, ist durch alle Apothelru zum Preise von ö. W. ft. 1 — per Palet zu beziehen. Vngros in Laibach bei Herrn Peter Lahnil. (üü'^2) 111 - » Course an der Wiener Mrse vom ll. Jänner 1897. Nach dem officiellen Loursblatte. !l!M^" ^°^'"ber , . . ,0l 8« lU2 — "°len «f..,, ^bruar.Nuausl ll), ?b'l01 85 " '°" °Nz, IüMltr.InIi l<»2 —!i«2'20 ,^4„,, '' „ Äprtt.Octobcr tUl 85 1U!i 0l> ,^" ^/° ,. a«»^ KW fi. 14!>ü!>,«: — ^" ü^. „ gällsltl ll>0 st. ,1b«^ lb?'- """ K»na!?lll!e , , l«0 ft. 18» 5» l»9 50 .,,'°> „ . . 50 s>. ,88 t>u ,89 50 U° ^'ll Golbr.-!!ll', Iteuccj«! ,«li 85 lLl»'«» »«° ^/^ '^ultninil!', ftcueil«! —'— —-- z t>t°, »ientc w N,rl>»ei»uäl)c., neuclfn>!f<>r200nronc»»»,»». ,N0 8ü,0l0ä °>°, din, pe^ Ulllmo . , ,00 85 ,!», 05 ^l" W, ficucrsre» ,fl". ^t,). für ,,«,i,K,(dlv.Ht,) ^°'"' >,Nl0»o»v, stfn»^.(dlv. z», ' ' !»r 2W Nr, N°M, . . S»— Sl>'90 ^"°ra»llier«crVah»i»OiIb., "v'd, /"'"sl-l, wüst, Nu.n, -^'- ^'^ U »?u. "^""lwstsücr!.^«" """«» »r. f, UW ln, ^°m. . NS LU ,U0 20 ""'!leslcn,h.(kiscnb..«cl»en. ^l/^f "> l^ >>, W, pr, Liü,l . 2ö8 .. «60 - Uly ,4^ ....... 238's.« 289-- ««i,,"^'Tlr.üOO sl.o W b°/„ L82 50!2»4'50 Held War« Vom Vlaate zur Zalzlun, übtlnomweut Giltub.'Vrlos.' vbl<2»tloneu. ^!!!>»l,ell,ba!,!: <» u, «000 N. jin ÄON W, 4»,«..... lle-4« l17'4(> ^Üsnbrtlibah». 4'U »,^<><>(, W, ! ^ M, 4°/„...... ,2l ,5 ,22 !b ,^:nn^°Iolnih B,, Em, 1X«z, 4",, 9U'50 ,00 l>» Gnllzijche ttarl 'iiobwig Va!»», L:ü, ,U«i, »U0 ft. E, 4°/„ . SU 35 ,00 U5 sjorarlb vg^ Aalji,, Ein, ,8»4, . 4^/, (did, Ll.) L„ l- w" st N, »S 50 100 50 Ul>g, «old.tntc 4°/<, per «äfft l»2 10 ,2230 l>!i> dtv, pcr Ulliuw . , . . I2»'1» 122 85 d!o, Nrntt in lttoi^nwillir., 4"/„, stcucr!»,»! süiÜOllttüllneü^tou!, 99'6!» U9'85 j",„ dto. dl«, per Ullimn . , 9U'6b 99 8.-i dtu, 6t, lt, Al. Hold lüNft., 4'/,°/, 123 40 12i 40 dlo dtu, ^ilbi!? ,'») st,, 4'/,° , IUl'40 ,N2 40 d!v. Hl,'.u.«bI,'0b!, l0N 50 101 50 bto. Pcäm,'«»!, k ,00 fi. l>, W. 152 — ,K3 — d!o, btü. ^ li« ft. b, »», 15150,52 50 Ihc ft. . ir,9L0l,0ü0 GlundtnlI. -VbligatillNln ,„ N'-al!»'? ljai!l,>i ^«lcl!lo, 3°/,-, ll. !öm, — — — — N,'ü!!«r,L!lilde«-H!ip..>llnst.4°,„ ,00'— 1U»'8U Oest..ung, ^anl u«l, 4"/« - , 100 10!,01 — dto, blo, 2»>äl>r. ,, 4°/^ . , i«0 10 101'- Kparcasse, 1, üft, 8»I, ..'///„ »I ini-hy --_ plloritztsxFbligLtlanell (für 10« st.), ssl'rdi!>a»d0^iolbbal,n Cm, ,8UU 101 50 10250 Otstcrr. Norbwcstbawi . . Hl-— 112 — LtaalLlial!!!....... 22l>'— 22N— Vüdbah» ll 8»/^..... 1?« «0 I??-— dto. K 5°/»..... 1»?'7b 12» 75 Unz,'gal!z. >Ual,n ... 10810,09,0 4°/„ »„terlraiüüt Ualii"» - 99 5« ,00 — M»ls» Los« (püi « ück), >Uubllpest.«nslI, Crrbitllift 100 st...... 197 25,98 25 Illaiy Lvsc 40 st, «M, , . . ü?'«5 58-25 4°/„D?nll!i,Damp!Ich,im'll«M. 144— 14450 Ojcucr «os<> 40 st...... 59 »0 «N — Palflü-Lol? 40 ft. !iM, . , - b8'- 59 - Notlic» lllsliz, vest.«es, v., IN fi. 18 75 19 75 Notüen Ni,ruz, U'M, «<>!. v, ü ft. 10— 10 8u «lldulph Uosr ll' ft..... l3'— 24 — ÜnImLolf 4» ss, CM. . , . 7l'b0 72'5U Lt..en°!« Lule 4" st L°ls Ll) st, UM, , , S0 ^' 62- MnbischPä!., «ose 2,' ss, CVi. . d, Vodennebltaüftalt,!, «im. . 15 50 16'5<1 bto, dto, ll, «im, ,U5W. . . »5'— »7 - Un/, 483 — 4«4 l>0 llrdt..«»«, !, H>,,»d, u. V, 18ost. —... -.-— bto, bto, per Ultimo S,ptbv. 375?,', 8?«'25 Cirbitdanl, «Hu, u»g., »00 si. . 4,4'50 4>5'— Deposilenbanl, ^.11«,, »UN st. . 2^8' - 23» — «llcompteGes,, ^idrüst,, 500 st. 7K0'—790 — «iro.u, »allen»,, Wiener, 200 st. 280 — 285'— Hyp°tIielb,,0rst,,20U fl. Ä5°/, , «lbvecht «ahn L00 st, 6ilb« . — — —- »»Istn-Tepl. !t. 500 st. »M. 1540 ,545 bto, bto. (>>t. li) ii0« ft. . 5l,4 — 555 — Donau < Dampfjchissahrl«» Ges., oesterr., 500 sl. «M, . . . 494 - 49U- DuiB°benbacher(!..Ä,20»fl.L. <>5?5 68- sserb!nllnb»Nordli. ,<>!»« N, 8478 Üemb.C,cn>«w, Ia,1>i >ltisenb,< « 2<« ft. V, 278 50!279 — Pill^DulerGiIrnb, ,50st. ö. . 95—! 95'5» Staat«r!ii! 20» fl. G. . . 38zdU «8« — Lübbllhn ^00 st. L..... 92 50 !»3 - Oübnordd. «ecd.'V. !ii!U st. !!>fl z.l.ilct.°»e!, «<, - »u — zndufil!«^cll»n (per Vtuct), «2Ugr>., »llg. öft., 100 st. . . 9L'K0 »?> -«tgli^iei !iile:i< und Htahl^Inb. in Wien 100 st..... 57-50 5»>— «tilcnbnhnw.Ltihll., Erste, 8» st. 121— 122 — .,tll>smi!!)l", Papiers. :< «. «. b8'- l,«'5U Uiestnger Vrauerei 100 st. . . ,24-2!, 124 7!» Viontüü.G^lelllch., Oeft. ^nlplne «U-90 89 40 Präger Elll-n^ilb.'Ves. »00 fi. 8«?— 870 — «valau Tarj. öleinlohlen 80 st. 8,3»— u,g — ,,SchlüaImlidl",Papiers.. 200«. 20950 —-— „Ete^relm.", Papiers, u. N..H. 17,>— 171/75 lrlsllile? «c^hlenw. ^ «es. 70 fl. ,60'— »82 — Waftens., G.,O^st.in Wi,-»,l00ft. 319 7b 822'— Waugon Leihanft., illlg., in Peft, «0 st. ........ 520'— 525'— Wl. ÄKlln^l-Iüchaft 10« st. . . lli-50 ,12 75 Witlü'rb^rlll'rZieg^l^cüen^el. 329'— 880 — «»«Ilcrduiii....... S9-10 9925 Dclltlch^ ^lahe...... »8 7b »»'»?» Uondon ........ 119'90 ,20 25 Pari«......... 4?»2. 47b7, «t. Petfribxr«..... —-— —'— ZlllullN. Du<-alnd>>u Taqcu, jedesmal vormiitags um 9 Uhr, verschied^ue v^rfaNcu rrllärtc oori'vl-u lleli^li ve»steiget und an du Meistbietenden gegen sogleiche Vezahluug und Foltschasflma. hinlaulMebi'u werdeu. K. k. Laudesgericht in Laibach am 5. Jänner 1897. (19) 3—3 fit. 8257. Oklic izvrŠilue zeiuljišÈiiK1 dražbe. C. kr. okrajno sodiAOe v Metliki (taje na znanje: Na proftnjo prve dolenjske po-.sojilnice v Metliki dovoljuje se iz-vrAilna dražba .Jakob in Marija De-želanovega sodno na 580 gld. cenjenega /emljišèa vlož. št. 7 in 319 kat. obè. (Jabrovc. Za to se doloèujeta dva dražbena dneva, prvi na 30. januvarja in drugi na 2 7. februvarija 1897, vsakikrat ob 11. uri dopoldne, pri tern sodišèi 8 pristavkom, da se bode to /.emliiLèe pri prvetn roku le /a ali èez cenitveno vrednost, pri drugem roku pa tudi pod to vrednosfjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je sosebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10°/o varžèino v roke draž-benega komisarja poloiili, cenilveni zapisnik in zemljeknjizni izpisek leže v registraturi na vpogled. G. kr. okrajno sodišèe v Metliki dne 14. decembra 1896. (5550) 3—2 St. 10.324. Razglas. Ker ni bilo k prvi eksekuoijski dražbi Janczu Heniger \z Ternova at. 62 lastnega zeinljišèa vlož. ät. 92 kat. obèine Ternovo dne 23. döcembra 1896 nobenega kupca, vrsila se bode dn6 2 5. januvarja 1897 druga eksekucijska dražba. C. kr. okrajno sodisße v Ilir. Hiulrici dne 23, deoembra Ib96.