AmtsblM M AmbllcherHeitnng. H>. H«». Montag den R2 Novembev «8«». I. 2»3. R (H) Nr. ,S7Nl Kuudmachuttg. Mit Beginn deb Studienjahres »O6H6I sind die nachbcnannten Studentcnstipcndicn in Erledigung gekommen, und werden zur Wieder^ Verleihung hiemit ausgeschrieben: 1. D,c von Primus Dcdelak lallt Testamentes ddo. l«. Jänner l74t errichtete Stiftung jährl. 32 si, 55 kr. ö. W., zu deren Genuß Studirende aus des Stifters Verwandtschaft berufen sind, welche die Stiftung in allen Studienabtheilungen und auch in dcr Theologie fortbezichen können. DaS Präsentationörecht zu derselben gebührt den in der Pfarre St Georgen bei Kraindurg befindlichen Verwandten des Stifters. 2. Die vom Pfarrvikar zu Kropp KaSpcr Glawaliz errichtete Stiftung jährl. 3»i si. 75 kr. ö. W. Zum Genusse dieser Stiftung sind nur Studirende, welche von den Brüdern oder den Schwestern des Stifters abstammen, berufen. Der Stiftungsgenuß ist auf keine Studicnabthcilung beschränkt. Das Verleihungsrecht übt die k. k. Landesstelle aus. 2- Das von Felix Karl Marquis v. Gozan, de St. Georges ddo. , Mai l85tt errichtete Stipendium jährl. 52 si. 5«» kr. 6- W., auf dessen Genuß Studircnde. die aus der Stadt Krainburg gebürtig sind und in deren Einvernehmung jene aus der Stadt Bischosiak von der ». (Hymnasialklasse bis zur Vollendung der Studien Anspruch haben. Das VerleihungS-recht hat sich dcr Stifter lebenslänglich vorbe» halten. 4. Das von Lnkas Ierouschek unterm 5. Juni l7ll3 errichtete Stipendium jährl. 5t si 6N kr. s. W. Zum Genusse dieser Stiftung find nur Studirenoc au6 des Stifters Ver-yiandlschaft berufen und kann dieselbe in allen Studienabthcilungen genossen werden. Das Verleihungsrccht steht der t. k, Landesstellc zu. ^ 5. Bei der von Matthäus Justin errichteten Stiftung der l. Platz jährl. 53 si. 3!'/, kr ö. W. Zum Genusse dieser Stiftung, welche auf die Gymnasial- und theologischen Gtuoien beschränkt ist, sind vorzugsweise Stu-dirende aus des Stifters Verwandtschaft, in deren Ermanglung aber Sluditende aus der Pfarre RadmannSdorf, und endlich in Abgang solcher, arme Studirende aus ocr Laibachcr Diözese überhaupt berufen. Das Präsenta tionsrecht steht dem hiesigen f b. Ordinariate zu. U. Bei der vonMathiaS und Friedrich Kastellz laut Testamentes vom 25 März l?W errichteten Stiftung der l. Platz jähil, 3l st. 5»<> kr o W. .^llm Gcnussc dieser Slif-lung sind vorzugsweise Sludircnde aus der Verwandtschaft dcs Stifters mit den Zunamen Ka-Üeliz und in deren Ermanglung Studlrrnde überhaupt berufen. Der Genuß dieser Stiftung ^ auf keine Studienabtheilung beschränkt. Das Präsentationsrecht gebührt dem ?leltesten dcr Familie Kastcliz. 7. V.i dcr von Barbara Kazianer Unterm ! März l<;5'^ errichteten Stiftung d,r ^ Platz jahrl. 73 si. 2ft kr. ö. W, Auf den Genuß dieser Stiftung haben arme, der Musik kundige Studircnde überhaupt so lange sie in ^aibach studircn, Anspruch, und ist der Stiftung ^"pflichtet, in der hiesigen Stadtpfankirche St. Jakob auf dem Chore bei der Musik mitzuwir-?ln und für das Seelenheil der Stiftern, und 'hrer Ncrwandtsn täglich fünf Vaterunser und ^kyrüstt «. zu beten. Das Berleihungsrecht ^ht der t. k. öandesstelle zu. «. Bei bcr von Blas Kortsche unterm ^ November l?54 angeordneten Stiftung der 2' Plah im jährl. Ertrage von 44 st. «2'/, kr. S. W. Auf den Genuß derselben haben Studirende aus des Stifters Verwandtschaft und in deren Ermanglung solche, die aus der Ku-ratie Schwarzenberg bei Wippach gebürtig sind, Anspruch, Die Stiftung kann in allen Stu-dlenabtheilungen genossen werden, und es steht das Präscntationörecht zu derselben dem jeweiligen Kuraten von Schwarzenberg bei Wippach zu. !>. Bei der von Polidor Montagnana errichteten Stiftung dcr I. Platz jahrlicher Üli si. !«> kr. ö W. Zum Genusse dieser Stiftung, welche auf keine Studienabtheilung beschrankt ist, sind arme Studirendc zu Laibach überhaupt berufen, und steht das Verleihungörechl der r. k. Landeösiellc zu. lll. Bei der von Christof Planteli laut Testamentes vom 2U Jänner l7l^ kr ö W., welcher für studir^nde Bürgersöhne von ^!aioach auf drei Jahre, d. i, von der 4 , bis zur Beendigung der d wird daS Prasentationsrecht von dem Ordinariate m Tricst gemeinschaftlich mit dem Pfarrrr in Tomaj ausgeübt. ll>. Das vom virstorbenen Domherrn zu Laibach Adam Lontncr unterm AI. März lt»:ll errichtete Stipendium jährlicher 3l fl. 50 ki. ö W., dessen Genuß vorzugsweise für Studnendc aus d»s Stifters Velwundlschaft, in deren Elmanglung aber für Sohne armer Bürger von Laibach und in Abgang auch solcher für arme Studirende überhaupt bestlmmr ist, jedoch von den Gymnasialstndien angefangen, nur durch sechs Iahle zu dauern hat. Daä Piäsentationblechl zu ocmscibcn steht dem Domkapitel in Laidach zu. 20 Die vom gewesenen Domherrn in Lai-bach, Dr. Georg Suppan, errichtete 2 Blift lung jährl, «»« st. 4l kr, ö. W Zum G.nusse derselben smd berufen, arme, gut gesittete und einen guien Sludienfottgang »lachende Stu^i' rendc ans der Pfarre St Martin unter Vloß' k.U)lenbcrg, die in deu Dörfern At. Martin, Miller - und Unteigamling geboren sind, in Ermanglung solcher aber Sludircnde, die in den Dölfeln, welche schon im Jahre lk2N zur Horstadlpfasle St, Peter in Laibach ooer Marias feld d»'e ^elrcidc.Koll.kcur zu velabr.ichen ver.-psiichtct waren, somit in ein.m der jetzt zu her Vorstadtpfarre St. Peter, Pfülle Mariafeld, dcn Hialen l?ipoglou und Brrsowiz, der l/okalic Rudllig, Pfarre IU kr. ö. W- Zum Stistungögcnusse, der ans keine Studirnabtyeilung beschrankt ist, sind Studi-rende aus den Pfarren Oderlaidach, Billichgrah und Veldes berufen. DaS Prasentalionsrecht steht dem Pfarrer in Horjul als Benesizialiten zu Schölibrunn im Oberlaibach.r VeziFe ju. 23. Das von Friedrich Weiten Hitler errichtete und für einen armen gut studirenden Schüler der ti Gnmnasialklasse bestimmte Stipcn-dium jahrl. 52 si. 5U kr. ö. W. Das Präscnta-tionsrecht l'idt der Bevollmächtigte Weitenyiller'sche Patronatsreprasentant, Johann Aichholzer, Han-dclSmann in Laibach aus. 2^. Das vow hiesigen Bürger Iobst Weber ei lichtete Stipendium pr. 7l fi. 4N kr. ö'. W., welches von einem gut studirendcn Lai-bachcr Bürgerssohne, durch :t Jahre, u. z. von der vierten biö zur vollendeten 6, Gymnasial-klaffe genoffen werden kann. Das Prasentations-recht übt der hiesige Stadtmagistrat aus. Jene Stuvirende, welche sich um diese Stipendien bewerben wollen, haben ihre mit dem Taufscheine, dem Armen - und Impfungs-zelignijse, dann milden, einen guten Fortgang nachweisenden Studienzeugnistcn von den beiden Semestern des verflossenen Schuljahres l83 Merk <3 d i e t. Von dem k. k. Landcsgerichte, als Handels-Senate in Laibach wird hiemit bekannt gemacht, daß Herr Josef Karinger, Handels- mann in Laibach, für dessen < ie-Waren- Handlung scnn'M Sohne Hcrn» ^ouard Ka-rillger ^die Prokura erchellt, und letzteren er-machciget habe, die Firma: per Prokura in allen Handelsanqelegrnheiten rechtsgiltig zu zeichnen. ' Laibach am 27. Oktober »8«U.------------ Z. 2ietl!i,gvlag. scipllüg als ad^cyalll» aligcslften lli»0 i» Gcmäßpcit oes Bescheides vom 17. Juli l. I.. Z. 32l8. am ^!t. Noucmder l. I. zur omten Fetll>ictul,gStagm lU. 'A>,g„sz i860. Z. :jt)N(j. wirt» belmull geMlichl. dc,ß in dir Erclutionesacht dril»e, plNo. sch,llc.i^cr 22l ss. l:. «. o..'die auf rc» 17. Ollobcr xnl) 17. Nouenwer l. I. ai^sorducte erNc und zwcile Ncal. flilbltlllngslagsaßul>a als al>gehal!,n a,!^tscl)sn wtlve. woqe^t!, es l'ci rer m,f rci» l6. Dezcmlirr l. I. an geordi'lle,! t»l«lltn Tagsahul^ sci» Vell'lciben hal't. K. k. Vc;iilöamt i.'""S. alS Gcri^l. >nn 17. Oliodcr 18UU. E d i k l. Von dt,n t. f. Bt!t gemacht: 65 sli übt, das ^lilsuchtn d.s Ioh^»» Novaf l,U'l, Fc,stliy. g,g,„ Fs,ii,j (^oUob von S,U<>' sstlicbilich elhobt' inn Sckätzmlgäwelihe vol, lH0 fl. östell. Währ, gewilligcl, und zur 3jl'»l!.,l)me drrseld.-l, die dlti Feildielul,Ls!<'gs.,tzul,g,n aus d,n l. D,j>lndel «86ft, auf dm 9. Iciüner „,id nuk de<> 9. Feblo^r >86l, jsdlbm^I V?lm>ll^gs um l> lll'l il, d.s ^enchtsla"^lci m!t dcm Anhange bestimmt wult"", di'ß dle feilzli dielende Mf<'!il>ü nul bei der letzte,» ?leild!,t,in^ auch ulncr dcln Schä^uiigswcllhe a» tei, Melst'.islendei-. hilllaligcgeben weide. Das Schätzungsprotokoll, der Orundkuchser-trall lüld die lllzititil'üsbedillfti'iise tonnen bei die-stm Verichle in den glwöMicken Amlsstund»» »in» gesehen werden. K t. ».ziiksamt Nassenfuß, als Gericht, am ^^ 20. August l»60^ .' . . ___ Z l858^(3) Nl. s<9» Edikt. 3ion dm, k. l, Gezlllsamte ylassenfuß, als Gericht, wild bekaüilt gemacht: its sei über ras Ansuchen des Il'ham, Nauter vDN l>ts,ruu>i!cl»^<>,..,, Bezirk Treffen, gegen Marie O'viazl) roi, Mc'riathal, wegen aus dem Urtheile ldq. >0. Sept. lt<5^, Z. 2643, schuldigen 2ll» fi. CM c. «. «., in die erclutive öffentliche Vi,steige» lu»g d.r, der tleylern glhöiigen, im Grundbucht des Oul»'S Th.'l .»<„I» Viettf. Nr. l4 vorlommeud.n H.,u4» lec,Iilal, >>n gerichtlich erb.obn Mnialhal out dem llllhange deftimmt we»,den, c»aß die feilzub,elente Nealtät uur bei de, leylsN ^eilbielimg auch unler dem Schayungswerthe an den Meisldleleno,!, liiüllNigegebcn werde. Dos Slliäoulnzspll'tol'c'll, des Glundiuchs'llratt und die l!iz!tat>0usbtdi»H»iffe lönuei, bei diesem Ge« lichte in den gewöhnlichen kmirstuiidell eingesehen wclden. K. t. Bezirtsamt Nass<"fuß, als Gericht, am 23. Oktober lßlil), Z. »l>6l^ '(^)....................' ^ir. U^5^ Edikt. Vom t. r. Aezilts^mtl (5gg. alS Gtiichl. wild den unbekannte!» Aufemh'illeb abwestiiden Anna, ilg„es, Maiia l., Maria ll. WaiUon von ZhlM» s>ve»it hiermit llinlllrt: Es habe Malthas Wanton von Zhemschrliis, widcr dieselben die Hl.ige auf Vojahll. und Erlo. Ichenerklätung ihrer Forderungr» ul»d l.em U,bs' veltrage vom 7. September »808» pr. !I0si., «,,l) l',-2«^. 5. Seplember »8t>0. Z, 322i , dieramls ei„. gebracht, worüber zur vrleullich,,, mündliche» Ver. haildluug die HagsayllNg auf den 2l. Dezember l, I. !>üh ft Uhr mit dein Anhange b«s § 29 der aNq. G, O. angeoronel, und den Gellagten wegen ihres ullbelannlen Aufettlhalles Franz Lauii» von ^hem« ,chel,»t als l^llalol- »icchlßsachc uur mit dem ausglsseUten Kurall'l ver^ haudtll werde, unv sie sich i.den daraus enlllclien. 0sn ^iachtheil s.ibsl zuzuschreiben h^ben würde». ^ ,, .«, b. Bezirksamt Eqg, als Gerickl, am lfif > September i860. ' ^ 3 " l^e,'^ (H) ^ ^)tt^! <0. Edikt. Von dem k. l. Vezirksamt!' Hrainbuig, alS Ge< richt, wi,d hiemit bela:,,n gemacht: Es s,l über Ansuchen e,r Frau Barbara Orulldnlr vor» tladia, durch ihren Machthader Hrn. Ferdinand Mlater von Krainburg, g.ge» Icsef Kern »on Olscheot, uun iil Hol,masch, wegen auS dem Vergleichi vom l0, Teplember «8H3, Z. 4245, lchllldigen 800 fi. ,0 kr. ö. W. c <ü. o.. in dlc ere^ kutive Hlilsteigerung der, dem Letzteren gehörigen, im (Ylundduch, der Hellschaft Michelstetlen »ul, Urb. ^ir. 244 vortommellden, zu Olschlvk liegenden Hub' realität sammt An» ui,d Zugehör, im ge,ichllich er, hobencn lIchätzuligswerthe von 863 ft öst. W. gt» williget und zur Vornahme derselben die dici Feilbie» lungstagsahmlgtll auf den 4. Dezember d. ) , aus den 9. IäiNlel und aut den 8. Februar l. )., jests' lnal Vormittags um 9 Uhr in dei AmtSs.mzlei mit dcm Anhange bestimmt wolden. daß die sellzu! i»tend< Realiläl nur bei der letzte» Fellbietung auch unter dem Gchätzuslgswfllhe an den Meistbletendcn hint' angegeben wllde. Das Schätzungöprotokl'N. der (Grundbuchs.rtcakt und die llizilalioni'btdingüissr können bei diesem Oe' lichte ii, den gewöhnlichen llmt«stunden ,ing«s.hen werden. K. k. Bezilksamt Kraixburg, alS Gericht, arN 22 September »660, Z. 1965 (3) )?r"3220. Edikt. Vom k. k. Vczirlöamle Krai^burg. als Gelicht, will» bekamt geinacht -. Das hc»l?e k. k. i.'ai!des^erlä)t 9albach bade M" ktlN'»in,l vo» ^ltilhof l»ti (yoreixe. wegrn a/ri.i'tlich rrl'oblllcu Schwachslnncs ric .Nur.ilcl zu verl?ä»'ge>l l"f>l»d,n. u»o es sli demselben vr» Slite dieses Ol' llchlc« Matthäus ^uslooz vo» grcilhot alö Kural^r ^cNlllt wölke». H. k. 'Ve^ir^lnnt Kralul'urg. ^Is Gericht. ">" 29. Slpteü'ber l»60.